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Dokumentenidentifikation DE19523072C2 04.12.2003
Titel Bogenblaseinrichtung für eine Druckmaschine
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Stephan, Günter, 69168 Wiesloch, DE
DE-Anmeldedatum 24.06.1995
DE-Aktenzeichen 19523072
Offenlegungstag 02.01.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.12.2003
IPC-Hauptklasse B41F 25/00
IPC-Nebenklasse B41F 21/00   B41F 13/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Blasvorrichtung mit mehreren auf einen Zylinder einer Druckmaschine und in der Maschinenmitte im wesentlichen senkrecht und weiter außen zunehmend mehr schräg nach außen gerichteten Düsen zur Erzielung einer einwandfreien Auflage eines Bedruckstoffs.

Aus der DE 40 39 311 C2 ist eine solche Blasvorrichtung bekannt, bei welcher zur Erzielung einer sicheren und satten Anlage des Druckbogens am Umfang des Druckzylinders gegen diesen entweder eine aus Einzeldüsen bestehende Blasvorrichtung oder eine sogenannte Schwertdüse gerichtet ist. Die Düsenöffnungen der Einzeldüsen bzw. die Düsenöffnung der Schwertdüse erstrecken sich über einen wesentlichen Teil der Breite des Druckzylinders, vorzugsweise über dessen gesamte Breite.

Eine andere Blasvorrichtung ist aus der DE 93 19 332 U1 bekannt. Es sind Blasdüsen entlang der ganzen Breite des Zylinders angeordnet, welche den Bedruckstoff im Wesentlichen senkrecht beblasen. Werden mit einer solchen Maschine kleinere Bedruckstoffformate verarbeitet, so kann es zu einer seitlichen Unterblasung der Ränder des Bedruckstoffs kommen, wodurch die Erzielung einer einwandfreien Auflage des Bedruckstoffs auf dem Zylinder nicht mehr gewährleistet ist und dadurch fehlerhafte Drucke auftreten können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blasvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß unabhängig der Formatgröße eine optimale Auflage des Bedruckstoffs erzielt wird.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Blasvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, bei welcher die Düsen nur im mittleren Bereich des Zylinders angeordnet sind.

Auf diese Weise findet in der Mitte des Bedruckstoffs eine nahezu senkrechte Beblasung statt, die zu den Rändern hin immer mehr schräg nach außen verläuft. Dadurch wird sowohl bei kleinen Formaten eine Randunterblasung vermieden als auch bei allen Formaten eine Straffung des Bedruckstoffs von der Mitte beginnend nach außen erreicht, wodurch die Auflage aller Bedruckstofformate verbessert wird.

Um mit Sicherheit jede Randunterblasung zu vermeiden, werden die Düsen zweckmäßigerweise im Bereich des kleinsten möglichen Formats angeordnet.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die Düsen Blasluftkegel erzeugen, wobei sich die Blasluftkegel beim Auftreffen auf dem Zylindermantel derart überschneiden, daß sich eine geschlossene Auftrefffläche ergibt. Auf diese Weise wird bei biegeweichen Bedruckstoffen eine gleichmäßige Auflage auf den Zylindermantel erzielt.

Es ist zweckmäßig, wenn die Blasluftkegel in dem Bereich zwischen den Düsen und dem Zylindermantel, den ein steifer Karton einnimmt, noch keine geschlossene Auftreffflächen bilden. Auf diese Weise wird bei steifen Bedruckstoffen, wie beispielsweise Karton, eine starke Beblasung kleiner Flächen erzielt. Dadurch tritt zwischen der Einspannung im Druckspalt und den Beblasungsflächen eine Hebelwirkung ein, welche durch die Steifigkeit des Bedruckstoffs zu einer guten Auflage auf dem Zylindermantel führt.

Die erfindungsgemäße Blasvorrichtung paßt sich automatisch an die Beschaffenheit des Bedruckstoffs an, da sich dieser je nach seiner Beschaffenheit im Bereich des Zylindermantels befindet oder einen Raum zwischen dem Zylindermantel und den Düsen einnimmt. So tendieren biegeweiche Bedruckstoffe zu einer Anlage an den Zylindermantel, wobei sie mittels der geschlossenen Auftrefffläche der Blasluft angedrückt, geglättet und gestrafft werden. Im Gegensatz dazu tendieren steife Bedruckstoffe, wie beispielsweise Karton, dazu, einen Bereich zwischen den Düsen und dem Zylindermantel einzunehmen, was zu der beschriebenen starken Beblasung mit kleinen Auftreffflächen führt. Dadurch stellt sich das Anlegen an den Zylindermantel durch die Hebelwirkung auf das steife Material ein. Auf diese Weise tritt die jeweils optimale Wirkung ein, weil Fliehkraft, Masse und Eigensteifigkeit der Bedruckstoffe diese in die jeweilige Lage der optimalen Beblasung bringen.

Eine zusätzliche Optimierung kann dadurch erreicht werden, daß die Düsen bezüglich ihrer Entfernung vom Zylinder verstellbar sind bzw. dadurch, daß die Düsen um eine zur Zylinderachse parallele Achse schwenkbar sind. Zu diesem Zweck können die Düsen auf einem schwenkbaren Luftbeaufschlagungselement angeordnet werden und dieses Luftbeaufschlagungselement kann bezüglich seiner Entfernung vom Zylinder verstellbar sein. Für eine weitere Optimierung oder zum Justieren kann die Winkelstellung der Düsen zur Zylinderachse einstellbar sein.

In dem Luftbeaufschlagungselement können weitere Beblasungseinrichtungen untergebracht sein. Es ist dann möglich die Düsen wahlweise mit den weiteren Beblasungseinrichtungen zu betreiben. Es ist auch möglich, daß das Luftbeaufschlagungselement zusätzlich die Schleppströmung eines weiteren Zylinders auf den zu beblasenden Bedruckstoff lenkt. So wird auf energiesparende Weise eine gleichmäßige Blasluftbeaufschlagung erzielt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der Ausführungsbeispiele und die Wirkungsweise aufgezeigt sind.

Es zeigen:

Fig. 1 Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Blasvorrichtung,

Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel,

Fig. 3 das weitere Ausführungsbeispiel im Schnitt,

Fig. 4 den Einbau des weiteren Ausführungsbeispiels in die Maschine und

Fig. 5 und 6 dessen Wirkung auf verschiedene Bedruckstoffe.

Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Blasvorrichtung, wobei lediglich die linke Hälfte gezeichnet ist, die rechte Hälfte ist symmetrisch ausgebildet. Auf einen Zylinder 2 einer Druckmaschine sind Düsen 3 zur Erzielung einer einwandfreien Auflage eines Bedruckstoffs 1 gerichtet. Die Düsen 3 sind im mittleren Bereich des Zylinders angeordnet, vorzugsweise im Bereich des kleinsten möglichen Formats 4. Die Pfeile 24 zeigen die Blasrichtung der Düsen 3, wobei diese in der Maschinenmitte 19 im wesentlichen senkrecht auf den Zylinder 2 gerichtet sind und mit zunehmender Entfernung von der Maschinenmitte 19 einen Blaswinkel aufweisen, der zur Zylinderachse 6 bzw. einer zur Zylinderachse parallelen Achse 7 immer spitzwinkliger nach außen gerichtet verläuft. Auf diese Weise wird der Bedruckstoff 1 in der Mitte fest an den Zylindermantel 23 gedrückt und nach außen unter gleichzeitiger Straffung angepreßt, wobei der Rand eines Bedruckstoffs auch bei dem kleinsten möglichen Format 4 nicht unterblasen werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, Bedruckstoffe 1 ohne irgendeine Einstellung vom kleinsten möglichen Format 4 bis zum größten möglichen Format 5 zur Erzielung einer guten Auflage zu beblasen. In dem Ausführungsbeispiel sind die Düsen 3 auf einem Luftbeaufschlagungselement 8 angeordnet, wobei die Ausrichtung der Düsen 3 fest vorgegeben ist. Selbstverständlich kann eine Ausbildung auch vorsehen, daß die Düsen 3 einstellbar sind, entweder um eine Justierung für eine optimale Beblasung vornehmen zu können oder um, falls erforderlich, eine Sondereinstellung für problematische Bedruckstoffe zu ermöglichen.

Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, in dem die Düsen 3 in ein Luftbeaufschlagungselement 8' eingebaut sind. Das Luftbeaufschlagungselement 8' verfügt über weitere Beblasungseinrichtungen 9 und 10, wobei es sich bei der Beblasungseinrichtung 9 um eine Blasleiste handelt, die nach dem Einbau unmittelbar vor dem Druckspalt 15 liegt um dort den Bedruckstoff zu beblasen. Die Blaseinrichtung 10 ist zur Erzeugung eines großen Volumenstroms. Eine solche Blaseinrichtung 10 dient dazu, eine Auflage eines Bedruckstoffs auf dem Zylindermantel 23 über eine große Fläche des Mantels zu erzielen. Zu diesem Zweck können beispielsweise Axialventilatoren 10 vorgesehen sein.

Fig. 3 zeigt das Luftbeaufschlagungselement 8' im Schnitt, wobei die Düsen 3 zwischen der Blasleiste 9 und den Axialventilatoren 10 angeordnet sind.

Fig. 4 zeigt den Einbau eines Luftbeaufschlagungselements 8', das mit Düsen 3 ausgestattet ist. Der Zylinder 2, auf dem eine einwandfreie Auflage eines Bedruckstoffs 1 bzw. 1' und 1" erzielt werden soll, ist ein Gegendruckzylinder 2 auf dem der Bedruckstoff 1, 1' einem Druckspalt 15 zugeführt wird, in dem mittels eines Gummizylinders 13 die Farbe auf den Bedruckstoff 1, 1' aufgebracht wird. Die Übergabe des Bedruckstoffs 1 oder 1' erfolgt durch einen weiteren Zylinder 11, der hier als Umführtrommel 14 ausgebildet ist. Die Umführtrommel 14 muß hier kein geschlossener Zylinder sein. Wesentlich ist, daß ein oder mehrere Reihen von Greifern 17 angeordnet sind, die auf einer Bewegungsbahn 14' umlaufen und an der Berührungslinie mit dem Gegendruckzylinder 12 den Bogen 1, 1' diesem übergeben, wobei der Gegendruckzylinder 12 ebenfalls über Greifer verfügt, welche hier nicht dargestellt sind. Das Luftbeaufschlagungselement 8' ist an den beiden Seitenwänden der Maschine gelagert, wobei es zweckmäßig ist eine Verstellvorrichtung vorzusehen, durch die das Luftbeaufschlagungselement 8' in verschiedene Positionen gebracht werden kann. Ausgezeichnet ist die Position 25' und als Beispiel einer weiteren Position 25 ist das Luftbeaufschlagungselement 8' nochmals in strichpunktierter Linie eingezeichnet. Auf diese Weise läßt sich das Luftbeaufschlagungselement 8' an verschiedene Arten von Bedruckstoffen anpassen, bzw. können je nach Bedarf verschiedene Arten der Luftbeaufschlagung des Bedruckstoffs 1, 1' bzw. 1" gewählt werden.

Als zusätzliche weitere Luftbeaufschlagung besteht die Möglichkeit, die Schleppströmung 16 zu nutzen. Diese Schleppströmung wird durch den rotierenden weiteren Zylinder 11, beispielsweise die Umführtrommel 14, erzeugt. Die Schleppströmung 16 wird durch das weitere Luftbeaufschlagungselement 8' derart umgelenkt, daß sie auf den Bedruckstoff 1, 1' oder 1" gerichtet ist und dadurch eine gute Auflage auf dem Zylinder 2 erzielt wird. Damit besteht die Möglichkeit, wahlweise eine der Beblasungseinrichtungen 3, 9 oder 10 einzeln oder in beliebiger Kombination einzusetzen, wenn gewünscht, durch die umgelenkte Schleppströmung 16 verstärkt.

Art und Intensität der Beblasung ändern sich aufgrund der Entfernung des Luftbeaufschlagungselements 8' vom Zylinder 2 bzw. auch mit der Winkelstellung des Luftbeaufschlagungselements 8'. Sind die Düsen 3 fest an dem Luftbeaufschlagungselement 8' angeordnet, so werden diese mit dem Luftbeaufschlagungselement 8' verstellt. Selbstverständlich können die Düsen 3 auch derart ausgestaltet sein, daß ihre Winkelstellung separat einstellbar ist.

Fig. 4 zeigt, wie die Düsen 3 Blaskegel 20 ausbilden, welche einen Bedruckstoff 1 oder 1' und 1''' beaufschlagen. Der Bedruckstoff 1 ist ein biegeweiches Papier, welches sich im wesentlichen im Bereich des Zylindermantels 23 befindet. Die Beblasung eines solchen biegeweichen Papiers wird in Fig. 6 dargestellt. Durch die Entfernung des Bedruckstoffs 1 von den Düsen 3 treffen die Blasluftkegel 20 derart auf den Bedruckstoff 1 auf, daß sich die Blasluftkegel 20 überschneiden und sich daraus eine geschlossene Auftrefffläche 21 ergibt. In Fig. 6 ist die Zylindermantelfläche 23 abgewickelt dargestellt, um zu zeigen, wie die Auftrefffläche 21 aussieht. Sie erstreckt sich über die gesamte Breite des Zylinders 2 wobei die Beblasung, wie bereits oben beschrieben, zu den Rändern zunehmend schräg erfolgt, so daß es nicht möglich ist, daß die Ränder eines Bedruckstoffs 1 unterblasen werden, auch dann nicht, wenn es sich um das kleinste mögliche Format 4 handelt.

Wird nunmehr in derselben Maschine, ebenfalls in der Position 25 desselben Luftbeaufschlagungselements 8', statt des biegeweichen Papiers ein biegesteifer Karton 1', 1" verarbeitet, so verhält sich dieser ganz anders: Befindet sich der Karton 1' im vorderen Bereich im Druckspalt 15, so wölbt er sich durch Fliehkraft, Masse und Eigensteifigkeit auf und hebt dadurch vom Zylindermantel 23 ab. Die Blasluftkegel der Düsen 3 treffen dadurch wesentlich früher auf und es entstehen Auftreffflächen 18 die in Fig. 5 dargestellt sind. Diese Auftreffflächen 18 bilden keine geschlossene Fläche, sondern es findet eine sehr starke, punktuell konzentrierte Kraftwirkung statt. Eine solche ist ideal, um eine einwandfreie Auflage eines Kartons 1' in dem Bereich unmittelbar vor dem Druckspalt 15 zu erzielen. Der Karton 1' ist in dem Druckspalt 15 eingespannt und die Kräfte drücken den Karton 1' mit einer Hebelwirkung in Richtung des Zylinders 2, so daß es zu einer guten Auflage vor dem Druckspalt 15 kommt. Eine gute Auflage in diesem Bereich ist ausreichend, um ein befriedigendes Druckergebnis zu erzielen. Ein Glättungsvorgang wie bei einem biegeweichen Papier 1 ist nicht erforderlich, die gute Auflage kurz vor dem Druckspalt 15 reicht aus. Kommt das Ende des Kartons 1" in den Bereich der Beblasung, so befindet sich dieser auf der geraden, strichpunktierten Linie 1". Auch hier findet die beschriebene Hebelwirkung statt, wobei gleichzeitig eine Kollision des hochschlagenden Endes 1" des Kartons 1' mit dem Luftbeaufschlagungselement 8' vermieden wird. Dadurch wird auch erreicht, daß dieses Ende 1" durch ein solches Hochschlagen nicht vor dem Druckspalt 15 mit dem Gummizylinder 13 in Berührung kommt, was zu einem unkontrollierten und daher unsauberen Farbauftrag führen würde.

Aus der vorgehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß jeder Bedruckstoff 1 oder 1' von selbst eine Position einnimmt, in der er in optimaler Weise beblasen wird. Dies gilt auch für Bedruckstoffe, deren Biegesteifigkeit zwischen denen des biegeweichen Papiers 1 und des Kartons 1' liegt. Diese Selbsteinstellung ist ein wesentlicher Vorteil, weil dadurch Einstellarbeiten an der Maschine vermieden bzw. auf Extremfälle reduziert werden. BEZUGSZEICHENLISTE 1, 1' Bedruckstoff

1 biegeweiches Papier

1' Karton

1" Ende des Kartons

2 Zylinder

3 Düsen

4 kleinstes mögliches Format

5 größtes mögliches Format

6 Zylinderachse

7 zur Zylinderachse parallele Achse

8, 8' Luftbeaufschlagungselement

9, 10 weitere Beblasungseinrichtungen

9 Blasleiste unmittelbar vor dem Druckspalt

10 Axialventilatoren

11 weiterer Zylinder

12 Gegendruckzylinder

13 Gummizylinder

14 Umführtrommel

14' äußere Bewegungsbahn der Greifer der Umführtrommel

15 Druckspalt

16 Schleppströmung

17 Greifer der Umführtrommel

18 Auftreffflächen bei kurzen Blasluftkegeln

19 Maschinenmitte

20 Blasluftkegel

21 Auftreffflächen bei langen Blasluftkegeln

23 Zylindermantel

24 Blasrichtung

25, 25' Positionen des Luftbeaufschlagungselements 8

26 Bewegungsrichtung der Zylinder


Anspruch[de]
  1. 1. Blasvorrichtung mit mehreren auf einen Zylinder (2) einer Druckmaschine und in der Maschinenmitte (19) im Wesentlichen senkrecht und weiter außen zunehmend schräg nach außen gerichteten Düsen (3) zur Erzielung einer einwandfreien Auflage eines Bedruckstoffs (1, 1', 1"), dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) nur im mittleren Bereich des Zylinders (2) angeordnet sind.
  2. 2. Blasvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) nur im Bereich des kleinsten möglichen Formats (4) angeordnet sind.
  3. 3. Blasvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) Blasluftkegel (20) erzeugen, wobei sich die Blasluftkegel (20) beim Auftreffen auf den Zylindermantel (23) derart überschneiden, daß sich eine geschlossene Auftrefffläche (21) ergibt.
  4. 4. Blasvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasluftkegel (20) in dem Bereich zwischen den Düsen (3) und dem Zylindermantel (23), den ein steifer Karton (1', 1") einnimmt, noch keine geschlossene Auftrefffläche (18) bilden.
  5. 5. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) bezüglich ihrer Entfernung vom Zylinder (2) verstellbar sind.
  6. 6. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) um eine zur Zylinderachse (6) parallele Achse (7) schwenkbar sind.
  7. 7. Blasvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) auf einem schwenkbaren Luftbeaufschlagungselement (8, 8') angeordnet sind.
  8. 8. Blasvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftbeaufschlagungselement (8, 8') bezüglich seiner Entfernung vom Zylinder (2) verstellbar ist.
  9. 9. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung der Düsen (3) zur Zylinderachse (6) einstellbar ist.
  10. 10. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Luftbeaufschlagungselement (8) weitere Beblasungseinrichtungen (9, 10) untergebracht sind.
  11. 11. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (3) wahlweise mit weiteren Beblasungseinrichtungen (9 und/oder 10) betreibbar sind.
  12. 12. Blasvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftbeaufschlagungselement (8, 8') zusätzlich die Schleppströmung (16) eines weiteren Zylinders (11, 14) auf den zu beblasenden Bedruckstoff (1, 1', 1") lenkt.






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