HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung:
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Rechner zur optischen
Verarbeitung von Informationen und insbesondere auf einen optischen Rechner, der aus
einem Dünnschichtelement besteht, das Nanopartikel enthält, die Moleküle einer
organischen Verbindung und Vereinigungen/Aggregate dieser Moleküle umfassen.
Beschreibung des verwandten Fachgebietes:
Das Konzept für einen optischen Rechner ist herkömmlich vorgeschlagen worden, und
basierend auf dieser Idee sind optische Rechenelemente vorgeschlagen worden. Darüber
hinaus sind optische Rechner mit Spezialfunktionen auf Versuchsbasis hergestellt worden.
In derartigen optischen Rechnern verwendete optische Elemente sind von der Struktur her
so, dass eine teilweise lichtabschirmende Abdeckblende vor einem dünnen, flachen
anorganischen Kristall (LiNbO&sub3;, BBO oder dergleichen) angeordnet ist. Ein Signallichtstrahl
und ein Steuerlichtstrahl werden zur optischen Berechnung über die Abdeckblende in das
Element eingegeben. Durch Verändern des lichtabschirmenden Musters dieser
Abdeckblende kann eine Auswahl aus verschiedenen Rechenoperationen getroffen werden.
In den experimentell hergestellten optischen Rechnern sind die Rechenelemente räumlich so
angeordnet, dass sie grundsätzlich in Reihe geschaltet sind. Diese Anordnung ist zum
Erzielen einer superschnellen Berechnung verwendet worden.
Im Dokument US-A-4 351 589 sind Anordnungen und Verfahren beschrieben, bei denen
eine eingegebene optische Dichte zur Ausgabe einer räumlichen Standortabbildung
verwendet wird, um eine optische Berechnung durchzuführen. Eine elektrooptische
Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Flüssigkristallzelle, die ein Schichtenaufbau
aus Dünnfilmen oder -schichten 1, 2, 3 und 4 (Fig. 1) ist, einzeln eingegebene optische
Objektstrahlen verschiedener Intensitätspegel und einen gesondert ausgelesenen optischen
Strahl empfängt und Abschnitte des ausgelesenen optischen Strahls zu eindeutigen
Raumstellungen im zweidimensionalen Raum beugt. Die Flüssigkristallzelle zeigt ein
veränderliches Phasengitter, in dem die Ortszeit eine Funktion einer lichtempfindlichen
Struktur mit lokal angelegter Spannung ist. In Fig. 1 ist die Modenvorrichtung mit
veränderlichem Gitter durch eine Spannung elektrisch vorgespannt, obwohl auch eine
optische Vorspannung möglich ist.
Fig. 9a stellt eine Matrixadressieranordnung dar, die zwei Modenvorrichtungen mit
veränderlichem Gitter verwendet, und Fig. 12b stellt die Ausführung eines Norm-Flipflops
dar, das Modenvorrichtungen mit veränderlichem Gitter benutzt. Beide Figuren zeigen also
die Zusammenarbeit von mehr als einer Modenvorrichtung mit veränderlichem Gitter.
Da die oben beschriebenen optischen Rechner jedoch Spezialrechner sind, die zur
Ausführung spezieller Berechnungen mit hoher Geschwindigkeit ausgelegt sind, sind sie für
verschiedene Arten allgemeiner Berechnungen nicht geeignet. Insbesondere ist gesagt
worden, dass solche optischen Rechner nicht zur Verarbeitung zweidimensionaler
Informationen geeignet sind, die Bildinformationen einschließen. Da die üblichen Elemente in
optischen Rechnern einen einzigen Kristall verwenden, ist zudem ein Mittel zum Bewirken
einer Funktion eines Elementes ein homogenes System, so dass die Übertragung eines
angeregten Zustands in dem Dünnschichtelement schwierig zu steuern ist.
Diese Einschränkung gilt auch bei einem System, in dem Moleküle einer organischen
Verbindung monomolekular in einer Matrix eines Polymers oder dergleichen dispergiert sind,
und bleibt im Wesentlichen ungelöst.
WESEN DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten Probleme, die
herkömmlichen optischen Elementen innewohnen, zu lösen und einen optischen Rechner
bereitzustellen, der eine Vielzahl von Dünnschichtelementen und Lichtquellen zur
Übertragung von Licht mit zweidimensionalen Informationen zwischen den
Dünnschichtelementen einschließt und es dadurch möglich macht, Lichtstrahlen in die
Vielzahl von Dünnschichtelementen einzugeben und davon auszugeben.
Zur Lösung der obigen Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung einen optischen Rechner
bereit, der eine Vielzahl von Dünnschichtelementen einschließt, die jeweils geeignet sind, auf
ein externes Signal einzuwirken, damit dieses auf einfallendes Licht mit zweidimensionaler
Information wirkt, um eine Informationsverarbeitung durchzuführen, und Lichtquellen zum
Übertragen des einfallenden Lichtes mit zweidimensionaler Information zwischen den
Funktionselementen einschließt.
Vorzugsweise schließt jedes der Dünnschichtelemente Nanopartikel ein, die Moleküle einer
organischen Verbindung und Vereinigungen/Aggregate dieser Moleküle umfassen.
Vorzugsweise schließt das einfallende Licht mit zweidimensionaler Information ein
zweidimensionales Bild ein.
Vorzugsweise ist das externe Signal ein Signallicht oder ein das Signallicht unterstützendes
elektrisches oder Ultraschall-Signal.
Vorzugsweise sind die Dünnschichtelemente eine Vielzahl von unterschiedlichen
Funktionselementen, die in der Lage sind, das einfallende Licht mit zweidimensionaler
Information für entsprechende Zeitspannen nach Abschalten des einfallenden Lichtes mit
zweidimensionaler Information zu halten, wobei die jeweiligen Zeitspannen von der
Größenordnung von Femtosekunden bis zur Größenordnung von Jahren reichen.
Vorzugsweise ist die Vielzahl von Dünnschichtelementen so angeordnet und miteinander
verbunden, dass eine Vielzahl von Signallichtstrahlen in jedes Dünnschichtelement
eingegeben und eine Vielzahl von Signallichtstrahlen davon ausgegeben wird.
In diesem Fall wird vorzugsweise zumindest ein einzelner Lichtstrahl mit einer Wellenlänge
gleich wie oder anders als diejenige des einfallenden Lichtes mit zweidimensionaler
Information von der Außenseite des Elementes auf das Element so ausgestrahlt, dass der
Lichtstrahl koaxial oder in einem Winkel zu dem einfallenden Licht mit zweidimensionaler
Information ausgerichtet ist, wodurch die Bewegung eines angeregten Zustands innerhalb
des Elementes von der Außenseite des Elementes gesteuert wird.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 ist eine Ansicht, welche die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist eine Teilseitenansicht des optischen Rechners gemäß der ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ist eine Darstellung, die ein Abdeckblendenmuster zeigt;
Fig. 4 ist eine Darstellung, die das Übertragungsmuster des in Fig. 3 gezeigten
Abdeckblendenmusters zeigt;
Fig. 5 ist ein Erläuterungsdiagramm, das eine Kombination von Elementen gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, die zwei Eingänge und zwei Ausgänge aufweist;
Fig. 6 ist eine Darstellung, die einen Zustand zeigt, in dem ein Bild durch Ausstrahlen
eines Anregungslichtstrahls auf einen weggeschnittenen Teil eines modifizierten
dreiseitigen Prismas in Bezug auf die Bestrahlungsrichtung verschoben wurde;
Fig. 7 ist eine Ansicht, welche die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 8 ist eine Ansicht, welche die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung wird nun im Einzelnen beschrieben. In der folgenden
Beschreibung wird angenommen, dass in Übereinstimmung mit dem Verfahren der
vorliegenden Erfindung zu verarbeitende Eingangsbilder Wellenlängeninformationen
(Farbinformationen), aber keine Zeitinformationen einschließen. Das heißt, die Informationen
selbst verändern sich innerhalb einer Zeitspanne nicht, während derer ein Einzelbild einer
Eingangsabbildung verarbeitet wird.
Demgemäß kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung nur dann auf die Verarbeitung
beweglicher Bilder angewendet werden, wenn die zur Verarbeitung eines Einzelbildes einer
Eingangsabbildung erforderliche Zeitspanne kürzer ist als die Zeitspanne, während derer
sich die Abbildung verändert, um ein nächstes Rasterbild bereitzustellen.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun insbesondere mit Bezug auf die
Zeichnungen beschrieben.
Zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung wird angenommen, dass Eingangsbilder
monochromatische Informationen sind (Kontrast des monochromatischen Lichtes). Wenn
jedoch Farbinformationen enthaltende Informationen verarbeitet werden, können diese
Informationen durch Anordnen von Dünnschichtelementen verarbeitet werden, die zur
Farbverarbeitung erforderlich sind. Selbst in einem derartigen Fall ist der Arbeitsablauf
grundsätzlich derselbe wie bei der nachstehend beschriebenen Operation.
Erste Ausführungsform:
Fig. 1 ist eine Ansicht, welche die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, und Fig. 2 ist eine Teilseitenansicht des
in Fig. 1 gezeigten optischen Rechners.
In Fig. 1 und 2 ist jedes Paar aus zwei modifizierten dreiseitigen Prismen 1A und 1B, 3A und
3B, 5A und 5B, 7A und 7B sowie 9A und 9B zusammengesetzt, indem die jeweiligen
modifizierten dreiseitigen Prismen durch Aufbringen eines Klebstoffs mit einem
Brechungsindex nahe demjenigen der Prismen zusammengefügt sind, so dass modifizierte
vierseitige Prismen 1, 3, 5, 7 und 9 bereitgestellt werden, und jedes vierseitige modifizierte
Prisma (kann nachfolgend auch als "Block" bezeichnet sein) wird als einzelnes Bauglied
behandelt.
Zwischen den Blöcken 1 und 3, zwischen den Blöcken 3 und 5, zwischen den Blöcken 5 und
7 sowie zwischen den Blöcken 7 und 9 sind jeweils Dünnschichtelemente 2, 4, 6 und 8
vorgesehen. Jedes der Dünnschichtelemente 2, 4, 6 und 8 kann durch ein bekanntes
Verfahren gebildet werden. Zum Beispiel kann jedes Dünnschichtelement ein
Funktionselement sein, das Nanopartikel einschließt, die Moleküle einer organischen
Verbindung und Vereinigungen/Aggregate dieser Moleküle umfassen, und das eine Dicke
von ca. 30 um aufweist (was dadurch erhalten wird, dass unter Verwendung eines
Lösungsmitfällungsverfahrens ein Pulvermaterial hergestellt und das Pulvermaterial einem
Heißpressen unterzogen wird; siehe japanische Patentoffenlegungsschrift (kokai)
Nr. 6-263885). Alternativ kann das Dünnschichtelement ein Dünnschichtelement sein, das
Nanopartikel einschließt, wie oben beschrieben, und eine Dicke von ca. 1 um aufweist (was
dadurch erhalten wird, dass unter Verwendung eines Vakuumlösungs-Mitfällungsverfahrens
ein Dünnfilm geformt und der Dünnfilm einem Heißformverfahren unterzogen wird; siehe
japanische Patentoffenlegungsschriften (kokai) Nr. 6-306181 und 7-252671). Das
Dünnschichtelement weist eine Maximalabsorptions-Wellenlänge von 580 nm und eine
Vollbreite am Halbmaximum (FWHM) von ca. 40 nm auf.
Zur Vereinfachung der Analyse wird ein Lichtstrahl nach Passieren einer Abdeckblende mit
einem Muster, wie in Fig. 3 gezeigt, als Bildsignal auf den Block 1 gestrahlt. Das heißt, der
Blockkern der Bildempfangsfläche des Blocks 1 wird mit einem Signallichtstrahl bestrahlt, der
beispielsweise eine Wellenlänge von 580 nm und eine Leistung von 20 mW aufweist. In
jedem der Dünnschichtelemente 2, 4, 6 und 8 fällt der Durchlässigkeitsgrad innerhalb des mit
dem Signallichtstrahl bestrahlten Gebietes auf ca. 80% ab, so dass für weißes Licht das
Übertragungsmuster erhalten wird, wie in Fig. 4 gezeigt.
Wenn ein Übertragungslichtstrahl 11 (weißer Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von 400 bis
700 nm) von einer Lichtquelle I auf das Dünnschichtelement 2 gestrahlt wird, wird das in
Fig. 4 gezeigte Muster auf das Dünnschichtelement 2 übertragen. Wenn
Übertragungslichtstrahlen 12, 13 und 14 (weißer Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von 400
bis 700 nm) von entsprechenden Lichtquellen II, III und IV jeweils auf die
Dünnschichtelemente 4, 6 und 8 gestrahlt werden, wird das in Fig. 4 gezeigte Muster auf
ähnliche Weise auf jedes der Dünnschichtelemente 4, 6 und 8 übertragen.
Auf diese Weise wird ein Bild auf einem n-ten Dünnschichtelement auf ein (n + 1)-tes
Dünnschichtelement übertragen. Die Übertragungsgeschwindigkeit zu dieser Zeit hängt ab
von der Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, zu dem ein Übertragungslichtstrahl auf das n-te
Dünnschichtelement gestrahlt wird, und dem Zeitpunkt, zu dem ein Übertragungslichtstrahl
auf das (n + 1)-te Dünnschichtelement gestrahlt wird. Ferner hängt die langsamste Grenze
vom Dasein eines erregten Zustands einer in jedem Dünnschichtelement benutzten
organischen Verbindung ab. In der vorliegenden Erfindung sind die Dünnschichtelemente
zum leichteren Verständnis in Reihe angeordnet. Da jeder Block jedoch vier Seiten hat, wie
in Fig. 1 gezeigt, können die Elemente so angeordnet sein, dass sie zwei
Eingangslichtstrahlen empfangen und zwei Ausgangslichtstrahlen abgeben, wie in Fig. 5
gezeigt.
Wenn Anregungslichtstrahlen 25 und 26 auf weggeschnittene Teile der oben beschriebenen
modifizierten dreiseitigen Prismen gestrahlt werden, kann ein auf das n-te
Dünnschichtelement projiziertes Bild in lotrechter Richtung zur Projektionsrichtung
verschoben werden. Wenn die zweite Fourier-Komponente eines Forsteritlasers, die durch
einen YAG-Laser angeregt wurde und eine Wellenlänge von 630 nm sowie eine Energie von
7 mJ/Puls aufwies, unter Verwendung einer Zylinderlinse konvergiert und ausgestrahlt
wurde, wurde unter Mikroskopbeobachtung eine Verschiebung von ca. 10 um beobachtet,
wie in Fig. 6 gezeigt. In Fig. 1 und 2 bezeichnen die Zahlen 21, 22, 23, 24, 27 und 28
ebenfalls Anregungslichtstrahlen. Diese Anregungslichtstrahlen 21, 22, 23, 24, 27 und 28
werden durch die an den jeweiligen Prismen vorgesehenen Prismenverbindungsflächen
(Sortierverbindungsflächen) auf die jeweiligen Prismen gestrahlt.
Zweite Ausführungsform:
In der vorliegenden Erfindung wird jedes Element, das in der ersten Ausführungsform
erläutert ist und sich aus modifizierten dreiseitigen Prismen zusammensetzt, als flache Platte
betrachtet, um die Beschreibung seiner Funktion zu erleichtern und die Ansicht der
Zeichnung leichter zu machen. Die komplette Struktur ist jedoch in der ersten
Ausführungsform beschrieben.
Fig. 7 zeigt die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 7 gezeigt, wird ein Bildeingang in ein erstes Element mit einem Referenzbild
gemischt, das auf einer photographischen Platte aufgezeichnet ist und von einem zweiten
Element übertragen wird, so dass eine erste Abbildung erhalten wird. Das zweite Element für
das Referenzbild kann aufgezeichnete Informationen über ein Jahr lang festhalten und bei
Bedarf ersetzt werden.
Die erste Abbildung wird durch einen Übertragungslichtstrahl hervorgerufen und tritt in ein
drittes Element ein, in dem das erste Bild mit einem Referenzbild gemischt wird, das auf
einer Flüssigkristallanzeige angezeigt und von einem vierten Element übertragen wird, so
dass eine zweite Abbildung erhalten wird. Dieses Referenzbild kann zur Anzeige
gespeicherter Informationen mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von nur ein paar
Millisekunden verwendet werden und dient daher als Konverter zur Umwandlung
elektronisch aufgezeichneter Informationen in optische Informationen.
Bezogen auf die Speicherung speichert das zweite Element ein ortsfestes Bild dauerhaft,
während das vierte Element Informationen speichert, die sich von einem Augenblick zum
anderen verändern, wie z. B. ein bewegliches Bild.
Wenn die Reaktionszeit jedes Elementes ignoriert wird, wird die benötigte Zeitspanne zum
Übertragen des Eingangsbildes an das letzte Element zum Erhalt des zweiten Bildes gleich
der Summe der folgenden zwei Perioden: die erste Periode liegt zwischen dem Zeitpunkt, zu
dem das Eingangsbild eingegeben und das Bild auf dem zweiten Element durch
Verwendung der ersten Übertragungslichtquelle zum ersten Element übertragen wird und
dem Zeitpunkt, zu dem das erste Bild auf dem ersten Element durch Verwendung der
zweiten Übertragungslichtquelle auf das dritte Element übertragen wird; und die zweite
Periode liegt zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Bild auf dem vierten Element durch
Verwendung der dritten Übertragungslichtquelle auf das dritte Element übertragen wird und
dem Zeitpunkt, zu dem das Bild auf dem dritten Element durch Verwendung der vierten
Übertragungslichtquelle ausgegeben wird.
Dritte Ausführungsform:
Es wird nun eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 8 zeigt die Struktur eines optischen Rechners gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
In der vorliegenden Ausführungsform sind fünfseitige Prismen, die sich jeweils aus einem
dreiseitigen Prisma und einem fünfseitigen Prisma zusammensetzen, unter Berücksichtigung
der Reflexions- und Polarisationsmerkmale an der Stoßfläche zwischen den beiden Prismen
verbunden.
Im Einzelnen ist ein fünfseitiges Prisma 30 vorgesehen, das aus einem dreiseitigen Prisma
31 mit Seiten 31a, 31b und 31c und einem fünfseitigen Prisma 32 mit Seiten 32a, 32b, 32c,
32d und 32e besteht; und es ist ferner ein fünfseitiges Prisma 40 vorgesehen, das aus einem
dreiseitigen Prisma 41 mit Seiten 41a, 41b und 41c und einem fünfseitigen Prisma 42 mit
Seiten 42a, 42b, 42c, 42d und 42e besteht. Diese fünfseitigen Prismen 30 sind so
angeordnet, dass die Seite 32b des Prismas 30 und die Seite 42b des Prismas 40 einander
zugewandt sind und ein als Funktionselement dienendes Dünnschichtelement 71 zwischen
den beiden Seiten angeordnet ist.
Durch die Seite 32a des fünfseitigen Prismas 30 wird einfallendes Licht 51 mit
zweidimensionaler Information eingegeben. Der Lichtstrahl 51 wird von den Seiten 32c und
32e reflektiert und von der Seite 32b ausgegeben, so dass der derart ausgegebene
Lichtstrahl auf das als Funktionselement dienende Dünnschichtelement 71 wirkt. Zu dieser
Zeit wird über die Seite 31a ein Übertragungslichtstrahl 61 in das dreiseitige Prisma 31
eingegeben, so dass der Übertragungslichtstrahl 61 zusammen mit dem einfallenden Licht
51 mit zweidimensionaler Information auf das Dünnschichtelement 71 wirkt. Ferner wird
bewirkt, dass ein Anregungslichtstrahl 72 auf das Dünnschichtelement wirkt.
Der von dem Dünnschichtelement 71 ausgegebene Lichtstrahl mit zweidimensionaler
Information wird von den Reflexionsflächen 42e und 42c des fünfseitigen Prismas 42
reflektiert, so dass ein Ausgangslichtstrahl 52 zusammen mit einem von der Seite 41a des
dreiseitigen Prismas 41 eingegebenen Übertragungslichtstrahl 62 von der Seite 42a des
fünfseitigen Prismas 42 ausgegeben wird.
Zwischen der vorliegenden Ausführungsform und der ersten Ausführungsform besteht kein
wesentlicher Unterschied, bis auf ihre unterschiedlichen Reflexionsvermögen und
Polarisationshalteeigenschaften.
Wie oben beschrieben, ist in der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von
Dünnschichtelementen angeordnet, die jeweils bewirken, dass ein externes Signal auf
einfallendes Licht mit zweidimensionaler Information wirkt, um so eine
Informationsverarbeitung durchzuführen, und ferner sind Lichtquellen vorgesehen, um das
einfallende Licht mit zweidimensionaler Information zwischen den Funktionselementen zu
übertragen. Diese Struktur macht es möglich, Lichtstrahlen in eine Vielzahl von
Dünnschichtelementen einzugeben und davon auszugeben, so dass eine optische
Berechnung durch die Verwendung eines optischen Rechners mit einfacher Struktur
ausgeführt werden kann.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt. Abwandlungen und Veränderungen innerhalb des Schutzbereichs der
vorliegenden Erfindung, wie beansprucht, sind möglich.