HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat von der
Art, die für das schraubenförmige Verseilen von Filamenten
oder gestreckten, biegsamen Elementen verwendet wird, um
ein Kabel oder dergleichen zu bilden.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Das US-Patent Nr. 4,709,542, erteilt für Krafft am 1.
Dezember 1987, offenbart einen Verseil-Apparat, der dafür
vorgesehen ist, verseilte Kabel von unendlicher Länge zu
bilden.
Insbesondere offenbart Krafft einen Kabelverseilungsapparat
mit einem rotierenden Schaft, der mit zwei integrierten
Lieferhaspeln ausgestattet ist, welche jeweils dafür
vorgesehen sind, darauf eine Gruppe von Drahtelementen
aufzunehmen. Die Flyeranordnung rotiert um die Lieferhaspeln zum
Abwickeln der Gruppen von Drahtelementen hiervon. Die
Flyeranordnung wird in dieselbe Richtung gedreht wie die
beiden integrierten Lieferhaspeln, jedoch bei einer
Geschwindigkeit, welche die Drahtelemente veranlaßt, von den
Lieferhaspeln abgewickelt zu werden. Ein Antriebsmotor ist
direkt mit dem rotierenden Schaft verbunden, um die
integrierten Lieferhaspeln anzutreiben. Die Flyeranordnung ist
mit demselben Antriebsmotor verbunden, jedoch über eine
Riemenscheibenanordnung von variablem Durchmesser, so daß
die Rotationsgeschwindigkeit der Flyeranordnung einstellbar
ist in bezug auf diejenige der integrierten Lieferhaspeln.
Der Apparat umfaßt ferner eine Sammelanordnung, die für die
Rotation mit der Flyeranordnung angebracht ist, um die
einzelnen Drahtelemente zu sammeln und miteinander oder über
einem Kernelement zu verdrillen, um ein Kabel zu bilden.
Eine Aufnahmehaspel ist abwärts von der Sammelanordnung
angeordnet, um darauf das fertige Kabel aufzunehmen, das aus
dem Mittelpunkt des rotierenden Schafts heraus kommt. Ein
Motor ist an die Aufnahmehaspel gekoppelt, um es zu
ermöglichen, daß diese so betrieben wird, daß sie das Kabel von
der Sammelanordnung zieht. Der Motor der Aufnahmehaspel
kann so eingestellt werden, daß er ein gewünschtes Maß an
Spannung im Kabel aufrechterhält, um die Qualität des
fertigen Kabels zu erhöhen. Jedoch ist es die Rate der
Rotation der integrierten Lieferhaspeln und der Flyeranordnung,
welche die Rate der Produktion des Kabels kontrolliert, und
somit verändert die Spannung, welche am Kabel anliegt,
nicht die Veränderung der Rate, mit der das Kabel
hergestellt wird. In der Tat verändert eine Zunahme der
Rotationsgeschwindigkeit der Aufnahmehaspel nicht die
Rotationsgeschwindigkeit der integrierten Lieferhaspeln, da diese
nicht frei auf deren rotierendem Schaft rotieren dürfen. Um
eine gewünschte Länge an Verdrillung pro Einheitslänge des
Kabels zu erhalten, muß die Rotationsgeschwindigkeit der
Flyeranordnung dementsprechend eingestellt werden in bezug
auf die Rotationsgeschwindigkeit der integrierten
Lieferhaspel.
Man nimmt an, daß der Apparat des vorstehend beschriebenen
Patentes niemals eine kommerzielle Verbreitung erlangte, da
die Schraubenhöhe des Endproduktes und das Maß an Spannung
in jedem Lieferdraht überaus schwierig zu kontrollieren
waren.
Fig. 8 erläutert einen herkömmlichen Apparat 410, der in
der Stahlindustrie verwendet wird, um eine Mehrzahl von
individuellen Strängen miteinander um einen Mittelkern
schraubenförmig zu versehen, um ein Stahlkabel zu bilden.
Der Apparat 410 umfaßt im allgemeinen ein rotierbares Rohr
412, das auf einer Rahmenstruktur 414 zur Rotation um eine
Mittelachse angebracht ist, und eine Mehrzahl von
Lieferspulen 416, 418, 420 und 422, die zur Rotation um ihre
jeweiligen Querachsen angebracht sind. Die Lieferspulen 416,
418, 420 und 422 besitzen jeweils die darauf gewickelten
Stränge 424, 426, 428 und 430. Eine Bandantriebsrolle 432
ist abwärts von dem Rohr 412 angeordnet, um die Stränge
424, 426, 428 und 430 aus einer Matrize 434 zu ziehen, die
am abwärts gelegenen Ende des Rohrs 412 zum
schraubenförmigen Verseilen der einzelnen Stränge 424, 426 und 428 um den
zentralen Strang 430 bereitgestellt wird. Die Spulen 418,
420 und 422, welche innerhalb des Rohrs 412 angeordnet
sind, werden von den jeweiligen nicht-drehbaren
Spulenträgern 436 beliefert, wohingegen die Spule 416, welche
aufwärts von dem Rohr 412 angeordnet ist, von jeder beliebigen
geeigneten Lieferstruktur (nicht gezeigt) beliefert werden
kann. Das Rohr 412 definiert ein stromaufwärts gelegenes
Ende hiervon bei einem ersten mittleren Durchlaß 438, um
dem Strang 424 der Lieferspule 416 den Zugang in das Innere
des Rohrs 412 zu ermöglichen. Darüber hinaus definiert das
Rohr 412 am stromabwärts gelegenen Ende hiervon einen
zweiten mittleren Durchlaß 440, um dem Strang 430 der Spule 422
den Durchlaß durch den Apparat 410 entlang der Mittelachse
zu ermöglichen, ohne verdrillt zu werden, um den mittleren
Kern des Kabels zu bilden. Rillenscheiben 424, die mit dem
Rohr 412 verbunden sind, werden zwischen den Spulen 416,
418, 420 nd 422 entlang der Mittelachse bereitgestellt, um
die Stränge 424, 426 und 428 zu ergreifen, ehe diese auf
andere Rillenscheiben 444 gelenkt werden, die auf der
äußeren Oberfläche des Rohrs 412 angebracht sind.
Während des Betriebs wird die Bandantriebsrolle 432
aktiviert, um die Stränge 424, 426, 428 und 430 durch den
Apparat 410 zu befördern, während das Rohr 412 zur Drehung
angetrieben wird, um die Stränge 424, 426 und 428 zur Drehung
um den zentralen Strang 430 zu veranlassen. Es ist zu
bemerken, daß die Stränge 424 mit sich selbst verdrillt
werden, indem sie in die jeweiligen Rillenscheiben 442
eingreifen, und entdrillt werden, wenn sie das Rohr 412
verlassen, das heißt, wenn sie über die letzten Rillenscheiben
444, die am abwärts gelegenen Ende des Rohrs 412 angeordnet
sind, gleiten und dabei gewährleisten, daß jeder einzelne
Strang im verseilten Produkt unverdrillt ist. Schließlich
werden die Stränge 424, 426 und 428 zusammen auf dem
Mittelstrang 430 schraubenförmig verseilt, indem sie zur
Mittelachse innerhalb der Matrize 434 zurückkehren. Wie aus
Fig. 8 ersichtlich, kann das verseilte Produkt auf eine
Aufnahmespule 446 aufgewickelt sein, die abwärts von der
Bandantriebsrolle 432 angeordnet ist.
Grundsätzlich wird der vorstehende Verseilungsapparat 410
für die Herstellung von Stahlkabeln verwendet, die aus
einer Mehrzahl von schraubenförmig verseilten Strängen auf
einem mittleren Kern gebildet sind, und er ist daher nicht
gut für die Herstellung von Kabeln aus verseilten Paaren
anzupassen, wie zum Beispiel solchen, die für die
Übertragung von Signalen verwendet werden.
Fig. 9 erläutert einen herkömmlichen Apparat 510 zur
Herstellung von Kabeln aus verseilten Paaren, das heißt
Kabeln, die aus zwei schraubenförmig zusammen um eine
Mittelachse verseilten Strängen zusammengesetzt sind. Ein solcher
Apparat umfaßt im allgemeinen einen Hauptflyer 512, der
dafür vorgesehen ist, eine doppelte Verdrillung auf ein. Paar
von Strängen 514 und 516 zu übertragen, die aus einer
Matrix 518 hervortreten. Die beiden Stränge 514 und 516 sind
auf ihre jeweiligen Lieferspulen 520, 522 gewickelt, und
auf zwei bestimmte rotierende Flyer 524 und 526 gerichtet,
welche zur Drehung angetrieben werden, so daß die
Verdrillung unterdrückt wird, welche auf die Stränge 514 und 516
übertragen wird, um zu gewährleisten, daß jeder Strang 514,
516 nicht mit sich selbst in dem verseilten Produkt
verdrillt wird. Das verseilte Produkt kann auf einer
Aufnahmespule 528 aufgenommen werden, die innerhalb einer Hülle
angeordnet ist, welche durch die Drehbewegung des Hauptflyers
512 definiert wird.
Obwohl der vorstehende Apparat 510 in vielen Anwendungen
zufriedenstellende Leistungen erbringt, wurde gefunden, daß
eine Notwendigkeit für einen einfachen und weniger teueren
Apparat besteht, welcher nicht die Verwendung von drei
Flyern erforderlich macht.
GB-A 625 749 offenbart eine Verseilungsmaschine, die dafür
vorgesehen ist, eine Zahl von Drähten um eine gemeinsame
mittlere Achse schraubenförmig zu verseilen. Die Drähte
sind von ihren jeweiligen Lieferspulen unmittelbar auf einen
rotierenden Flyer gerichtet, und werden anschließend
auf eine Matrize geführt, wo sie zusammen verseilt werden.
Die Lieferspulen sind alle innerhalb der Hülle gelegen,
welche durch den rotierenden Flyer beschrieben wird. Die
Drähte gehen nur am Sammelpunkt an der Mittelachse vorbei.
Infolgedessen wird eine Verdrillung auf jeden Draht
übertragen, wenn dieser die Maschine verläßt. Dies führt dazu,
daß jeder Draht im verseilten Produkt in sich selbst
verdrillt ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Apparat zum schraubenförmigen Verseilen von Filamenten um
eine gemeinsame Achse oder, alternativ, über einem
Kernelement bereitzustellen, um ein Kabel zu produzieren.
Es ist ebenfalls ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Apparat bereitzustellen, der dafür vorgesehen ist, ein Paar
von Filamenten um eine Mittelachse schraubenförmig zu
verseilen.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
solchen Apparat bereitzustellen, der dafür vorgesehen ist,
Kabel oder dergleichen mit einer im wesentlichen
gleichförmigen schraubenförmigen Ganghöhe über dessen gesamte Länge
herzustellen.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
solchen Apparat bereitzustellen, der imstande ist, das Maß
an Spannung in jedem einzelnen Filament, das den Apparat
passiert, einzustellen und zu kontrollieren.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
solchen Apparat bereitzustellen, der mit entfernbaren
Lieferspulen ausgestattet ist.
Daher wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung eine Lieferspule und eine Flyeranordnung für einen
Apparat bereitgestellt, der für eine schraubenförmige
Verseilung eines Paars von Filamenten um eine Mittelachse
ausgelegt ist, indem die besagten Filamente durch einen
Sammelpunkt geführt werden, wobei die Lieferspule und die
Flyeranordnung ein erstes Lieferspulenmittel mit einem darauf
gewickelten ersten Filament umfaßt, Flyermittel, die
zwischen diesem ersten Lieferspulenmittel und dem Sammelpunkt
angeordnet sind, wobei diese Flyermittel auf dem
Achsenmittel zur Rotation hiermit um die Mittelachse befestigt sind,
und diese Flyermittel mit dem ersten Führungsmittel zum
Führen dieses ersten Filaments entlang dieser Flyermittel
bereitgestellt werden, sowie ein zweites
Lieferspulenmittel, das innerhalb der Hülle angeordnet ist, welche durch
die Rotationsbewegung dieser Flyermittel um diese
Mittelachse definiert wird, wobei diese zweiten
Lieferspulenmittel ein darauf gewickeltes zweites Filament besitzen,
wobei die Achsenmittel abwärts von den zweiten
Lieferspulenmitteln mit zweiten Führungsmitteln ausgestattet sind,
die so eingestellt sind, daß das zweite Filament zur
Drehung mit den Achsenmitteln um die Mittelachse veranlaßt
wird, wenn das zweite Filament durch die zweiten
Führungsmittel bewegt wird.
Ebenso wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung wird eine Lieferspule und eine Flyeranordnung für einen
Apparat bereitgestellt, der dafür vorgesehen ist, ein
Paar von gestreckten, biegsamen Elementen um eine
Mittelachse schraubenförmig zu verseilen, indem diese
gestreckten, biegsamen Elemente durch einen Sammelpunkt
geführt werden, wobei die Lieferspule und die Flyeranordnung
erste Lieferspulenmittel mit einem darauf gewickelten
ersten gestreckten, biegsamen Element umfassen, sowie
Flyermittel, die abwärts von diesen ersten Lieferspulenmitteln
und aufwärts vom Sammelpunkt angeordnet sind, wobei die
Flyermittel auf den Achsenmitteln zur Rotation hiermit um
diese Mittelachse angebracht sind und einen ersten
Führungsweg für das erste gestreckte, biegsame Element
definieren, wobei die Rotation der Flyermittel die Rotation der
ersten, gestreckten, biegsamen Elemente um diese
Mittelachse veranlaßt, indem das erste, gestreckte,
biegsame Element durch den ersten Führungsweg bewegt wird,
und wobei die zweiten Lieferspulenmittel innerhalb einer
Hülle angeordnet sind, die durch eine Rotationsbewegung
dieser Flyermittel um die Mittelachse definiert wird, wobei
die zweiten Lieferspulenmittel ein darauf gewickeltes
zweites, gestrecktes, biegsames Element besitzen, wobei das
zweite, gestreckte, biegsame Element durch einen zweiten
Führungsweg bewegt wird, der sich durch die Achsenmittel
bis zum Sammelpunkt hin erstreckt, so daß das zweite,
gestreckte, biegsame Element an einer Stelle von der Achse
abgelenkt wird, die zwischen der Hülle und dem Sammelpunkt
gelegen ist, wobei die Rotation der Achsenmittel das
zweite, gestreckte, biegsame Element zur Drehung um die
Mittelachse dergestalt veranlaßt, daß, wenn das erste und
zweite, gestreckte, biegsame Element zur Mittelachse zum
Sammelpunkt zurückkehrt, das erste und zweite, gestreckte,
biegsame Element schraubenförmig miteinander verseilt wird.
Ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
wird ein Apparat bereitgestellt zum schraubenförmigen
Verseilen von gestreckten, biegsamen Elementen um eine
gemeinsame Achse, um ein Produkt zu bilden, umfassend mindestens
zwei Lieferspulenmittel, die jeweils darauf gewickelte
gestreckte, biegsame Elemente besitzen, Flyermittel, die
dafür vorgesehen sind, die gestreckten, biegsamen Elemente um
die gemeinsame Achse zu drehen, indem die gestreckten,
biegsamen Elemente hier vorbeigeführt werden, und ein
Spannungsausgleicher zwischen den Flyermitteln und einem
Elementsammelpunkt angeordnet ist, der auf der Außenseite der
Flügelmittel angeordnet ist, wobei der Spannungsausgleicher
für den Ausgleich der Spannung in den gestreckten,
biegsamen Elementen wirksam ist, ehe diese zusammen
schraubenförmig an dem Elementsammelpunkt verseilt werden.
Ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
wird ein Kontrollsystem für die schraubenförmige Ganghöhe
für einen Verseilungsapparat bereitgestellt, der dafür
vorgesehen ist, ein verseiltes Kabel herzustellen, umfassend
Flyermittel, die dafür vorgesehen sind, die Filamente, die
darauf vorbeigeführt werden, zur Rotation um die
Mittelachse zu veranlassen, Bandantriebsrollmittel, die dafür
vorgesehen sind, die Filamente von den Flyermitteln zu
ziehen, wobei die Bandantriebsrollmittel eine Zahl von
austauschbaren Bandantriebsrädern von unterschiedlichem
Durchmesser umfassen, die dafür vorgesehen sind, die Filamente
zu ergreifen, so daß eine Beförderungsgeschwindigkeit auf
diese Filamente übertragen wird, wobei die
Beförderungsgeschwindigkeit eine unmittelbare Funktion des
Durchmessers dieser austauschbaren Bandantriebsräder und
deren Rotationsgeschwindigkeit ist, Motormittel zum Antrieb
dieser Flyermittel und dieser Bandantriebsrollmittel, bei
einem vorherbestimmten Geschwindigkeitsverhältnis, wobei
die austauschbaren Bandantriebsräder entsprechend der
gewünschten schraubenförmigen Ganghöhe eines
herzustellenden verseilten Kabels ausgewählt werden.
Ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
wird ein System zur Kontrolle des Maßes der Spannung in
einem Filament bereitgestellt, das von den
Lieferspulenmitteln weggezogen wird, umfassend Bremsmittel zum Ausüben
einer einstellbaren Gegenbewegung zu einer Rotation der
Lieferspulenmittel, Kopplungsmittel, die dafür vorgesehen
sind, eine koppelnde Torsion zur Kopplung der
Lieferspulenmittel an die Antriebsmittel zu erzeugen, und
Kontrollmittel zum Einstellen der Gegenbewegung der Bremsmittel für
die Rotation der Lieferspulenmittel, so daß ein gewünschtes
Maß an Spannung in dem Filament aufrechterhalten wird,
wobei, wenn die Kopplungstorsion des Kopplungsmittels
geringer ist als die durch die Bremsmittel auf die
Lieferspulenmittel ausgeübte Gegenbewegung, die Kopplungsmittel gleiten
und dabei verhindern, daß die Lieferspulenmittel durch die
Antriebsmittel angetrieben werden und, falls die
Gegenbewegung der Bremsmittel geringer wird als die Kopplungstorsion
der Kopplungsmittel, die Lieferspulenmittel durch die
Antriebsmittel über die Kopplungsmittel angetrieben werden.
Ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
wird ein Apparat zum schraubenförmigen Verseilen einzelner
gestreckter, biegsamer Elemente um eine gemeinsame Achse
bereitgestellt, um ein Produkt zu bilden, umfassend
mindestens zwei unabhängige Lieferspulenmittel, die zur Rotation
um eine Achse angebracht sind, wobei jedes
Lieferspulenmittel ein darauf gewickeltes, einzelnes, gestrecktes,
biegsames Element besitzt, Flyermittel, die zur Rotation um diese
Achse und um die Lieferspulenmittel herum angebracht sind,
Mittel zur Rotation der Flyermittel um diese Achse, wobei
die gestreckten, biegsamen Elemente von den
Lieferspulenmitteln zu den Flyermitteln und dann zu einem Sammelpunkt
gerichtet sind, wobei die gestreckten, biegsamen Elemente
schraubenförmig um die Achse entsprechend der Drehbewegung
der Flyermittel verseilt werden, Beförderungsmittel zur
Beförderung der gestreckten, biegsamen Elemente durch den
Apparat, und Spannungseinstellmittel, die dafür vorgesehen
sind, unabhängig auf die Lieferspulenmittel zu wirken, um
ein gewünschtes Maß an Spannung in jedem gestreckten,
biegsamen Element aufrechtzuerhalten.
Ebenso in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
wird ein Apparat zum Verseilen von mindestens einem
gestreckten, biegsamen Element auf einem vorgerückten Kern
bereitgestellt, um ein Produkt zu bilden, umfassend
mindestens ein unabhängiges Lieferspulenmittel, das zur Rotation
um eine Achse angebracht ist, wobei die Lieferspulenmittel
ein darauf gewickeltes, einzelnes, gestrecktes, biegsames
Element besitzen, Flyermittel, die zur Rotation um diese
Achse und um die Lieferspulenmittel herum angebracht
werden, Mittel zur Rotation der Flyermittel um diese Achse,
wobei das gestreckte, biegsame Element von den
Lieferspulenmitteln zu den Flyermitteln und anschließend zum
Sammelpunkt gerichtet wird, wobei das gestreckte, biegsame
Element um den Kern, der axial durch den Sammelpunkt geführt
wird, schraubenförmig verseilt wird, Beförderungsmittel zum
Befördern des gestreckten, biegsamen Elements und des Kerns
durch den Apparat, und Spannungseinstellmittel, die dafür
vorgesehen sind, unabhängig auf die Lieferspulenmittel zu
wirken, um ein gewünschtes Maß an Spannung in dem
gestreckten, biegsamen Element hiervon aufrechtzuerhalten.
Ferner wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung ein Apparat zum schraubenförmigen Verseilen von
Filamentmitteln um eine gemeinsame Achse bereitgestellt, um ein
Produkt zu bilden, umfassend mindestens zwei
Lieferspulenmittel, die zur Rotation um eine Achse angebracht werden,
wobei jedes Lieferspulenmittel darauf gewickelte
Filamentmittel besitzt, Flyermittel, die zur Rotation um diese:
Achse und nach außen hin auf dem Lieferspulenmittel
angebracht sind, Mittel zur Rotation der Flyermittel um diese
Achse, wobei die Filamentmittel von den Lieferspulenmitteln
zu den Flyermitteln und anschließend zu dem Sammelpunkt
gerichtet werden, wobei die Filamentmittel entsprechend der
Rotationsbewegung der Flyermittel schraubenförmig um diese
Achse verseilt werden, Beförderungsmittel zum
Herunterziehen der Filamentmittel von den
Lieferspulenmitteln und, um den Filamentmitteln eine
Beförderungsgeschwindigkeit durch den Apparat zu verleihen, sowie Mittel
zur Kontrolle und Einstellung des
Geschwindigkeitsverhältnisses zwischen der Beförderungsgeschwindigkeit der
Filamentmittel und der Rotationsgeschwindigkeit der
Flyermittel, um eine im wesentlichen gleichförmige Zahl von
Rotationen der Flyermittel pro Einheitslänge des Produktes zu
erzielen.
Ferner wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung ein Apparat zum schraubenförmigen Verseilen von
mindestens einem Filamentmittel auf einem vorrückenden Kern bereitgestellt,
um ein Produkt zu bilden, umfassend
mindestens ein Lieferspulenmittel, das zur Rotation um eine
Achse angebracht wird, wobei die Lieferspulenmittel darauf
aufgewickelte Filamentmittel besitzen, Flyermittel, die zur
Rotation um diese Achse und nach außen auf den
Lieferspulenmitteln angebracht sind, Mittel zur Rotation der
Flyermittel um diese Achse, wobei die Filamentmittel von den
Lieferspulenmitteln zu den Flyermitteln und anschließend zu
einem Sammelpunkt gerichtet werden, wobei die
Filamentmittel um einen vorrückenden Kern, der axial durch den
Sammelpunkt geführt wird, schraubenförmig verseilt werden,
Beförderungsmittel zum Herunterziehen der Filamentmittel von den
Lieferspulenmitteln und, um den Filamentmitteln und dem
vorrückenden Kern eine Beförderungsgeschwindigkeit durch
den Apparat zu verleihen, sowie Mittel zur Kontrolle und
Einstellung des Geschwindigkeitsverhältnisses zwischen der
Beförderungsgeschwindigkeit der Filamentmittel und einer
Rotationsgeschwindigkeit der Flyermittel, um eine im
wesentlichen gleichförmige Zahl von Rotationen der
Flyermittel pro Einheitslänge des Produktes zu erzielen.
Ferner wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung ein Apparat zum Verseilen von Filamentmitteln um eine
gemeinsame Achse bereitgestellt, umfassend eine Mehrzahl
von Lieferspulen und Flyeranordnungen, die in Serie
angeordnet sind, jede Lieferspule und Flyeranordnung umfassend:
mindestens ein Lieferspulenmittel, das zur Rotation um eine
Achse angebracht wird, und ein Flyermittel, das ebenso zur
Rotation um diese Achse und nach außen auf den
Lieferspulenmitteln angebracht ist, wobei mindestens ein
Spulenmittel darauf gewickelte Filamentmittel besitzt, wobei die
Filamentmittel von den Lieferspulenmitteln zu den Flyermitteln
gerichtet sind, wobei die Flyermittel von einer
Mehrzahl von Lieferspulen und Flyeranordnungen im wesentlichen
mit derselben Geschwindigkeit und in derselben Richtung
gedreht werden, einen Sammelpunkt zum Aufnehmen der
Filamentmittel vom abwärts gelegenen Ende der Mehrzahl der
Lieferspulen und Flyeranordnungen, wobei die Filamentmittel um
die Achse an einem Sammelpunkt entsprechend der
Rotationsbewegung der Flyermittel verseilt werden,
Beförderungsmittel zum Vorwärtsverschieben der Filamentmittel durch eine
Mehrzahl von Lieferspulen und Flyeranordnungen und durch
den Sammelpunkt.
Ferner wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung ein Apparat zum Verseilen von Filamentmitteln auf
einem vorrückenden Kern bereitgestellt, umfassend eine
Mehrzahl von Lieferspulen und Flyeranordnungen, die in Serie
angeordnet sind, jede Lieferspule und Flyeranordnung
umfassend: mindestens ein Lieferspulenmittel, das zur Rotation
um eine Achse angebracht wird, und ein Flyermittel, das
ebenso zur Rotation um diese Achse und nach außen auf den
Lieferspulenmitteln angebracht wird, wobei die Spulenmittel
darauf gewickelte Filamentmittel besitzen, wobei die
Filamentmittel von den Lieferspulenmitteln zu den Flyermitteln
gerichtet werden, wobei die Flyermittel einer Mehrzahl von
Lieferspulen und Flyeranordnungen im wesentlichen mit
derselben Geschwindigkeit und in derselben Richtung gedreht
werden, einen Sammelpunkt zur Aufnahme der Filamentmittel
und des vorrückenden Kerns von einem abwärts gelegenen Ende
einer Mehrzahl von Lieferspulen und Flyeranordnungen, wobei
die Filamentmittel um den vorrückenden Kern am Sammelpunkt
entsprechend der Rotationsbewegung der Flyermittel verseilt
werden, Beförderungsmittel zum Vorwärtsbewegen der Filamentmittel
und des vorrückenden Kerns durch eine Vielzahl
von Lieferspulen und Flyeranordnungen und durch den
Sammelpunkt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Nachdem somit im allgemeinen das Wesen der vorliegenden
Erfindung beschrieben wurde, wird nunmehr auf die
begleitenden Zeichnungen Bezug genommen, die auf dem Wege der
Erläuterung eine bevorzugte Ausführungsform hiervon zeigen und
die folgendes darstellen:
Fig. 1 ist eine schematische Senkrechtansicht von der Seite
eines Kabelverseilungsapparates;
Fig. 2 ist eine schematische, vergrößerte
Querschnittsansicht einer Sammelanordnung eines Kabelverseilungsapparates
von Fig. 1;
Fig. 3 ist eine schematische Senkrechtansicht von der Seite
eines Drahtverseilungsapparates, wobei eine Mehrzahl von
Lieferspulen und Flyeranordnungen in Serie angeordnet sind;
Fig. 4 ist eine schematische Senkrechtansicht von der Seite
einer Lieferspule und einer Flyeranordnung und einer
Sammelanordnung in Übereinstimmung mit einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ist eine schematische Ansicht der Oberseite einer
Lieferspule und einer Flyeranordnung und einer
Sammelanordnung von Fig. 4;
Fig. 6 ist eine schematische, vergrößerte
Querschnittsansicht eines abwärts gelegenen Endabschnittes der
Lieferspule und Flyeranordnung, die eine weitere mögliche
Filamentweganordnung hiervon zeigt;
Fig. 7 ist eine schematische Ansicht der Vorderseite einer
ersten Lieferspule der Lieferspule und Flyeranordnung von
Fig. 4;
Fig. 8 ist eine schematische Längsquerschnittsansicht eines
herkömmlichen Verseilungsapparates, der zur Bildung von
Stahlkabeln geeignet ist;
Fig. 9 ist eine schematische Senkrechtansicht von der Seite
eines herkömmlichen Verseilungsapparats, der für die
Herstellung von Telekommunikationskabeln eingesetzt wird;
Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht eines
Spannungsausgleichers, der dafür vorgesehen ist, daß er am
Ausgangsende einer Lieferspule und Flyeranordnung in
Übereinstimmung mit einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung angebracht wird;
Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht eines
Spannungsausgleichers von Fig. 10; und
Fig. 12 ist eine Ansicht der Oberseite eines
Spannungsausgleichers von Fig. 10.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nunmehr wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen,
insbesondere auf Fig. 1, ein Apparat zum schraubenförmigen
Verseilen von gestreckten, biegsamen Elementen, wie zum
Beispiel einzelnen Drähten oder dergleichen, unter Benutzung
der Elemente der vorliegenden Erfindung und im allgemeinen
durch Nummer 10 bezeichnet, beschrieben.
Der Apparat 10 ist geeignet für verschiedene industrielle
Anwendungen, wie zum Beispiel die Herstellung von
Produkten, wie zum Beispiel elektrische Kabel, Local Area Network
(LAN)-Kabeln und dergleichen. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt
der Apparat 10 eine Lieferspule und eine Flyeranordnung, im
allgemeinen mit 12 bezeichnet, eine Sammelanordnung 14,
eine Filamentbeförderungsanordnung 16 zum Herausziehen
eines Produktes aus der Sammelanordnung 14, und eine
Aufnahmespulenanordnung 18 zur Aufnahme des Produktes.
Insbesondere umfaßt die Lieferspule und Flyeranordnung 12
zwei Lieferspulen 20a und 20b, die auf ihren jeweiligen
Schäften 22 und 24 zur Rotation um eine gemeinsame Achse 26
angebracht werden. Die Lieferspule 20a hat ein gestrecktes,
biegsames Element 28 darauf gewickelt. In ähnlicher Weise
besitzt die Lieferspule 20b ein darauf gewickeltes,
gestrecktes, biegsames Element 28b. Die Elemente 28a und 28b
können jeweils aus einem einzelnen Strang gebildet sein,
oder alternativ aus einem vor-angeordneten Kabel, das
beispielsweise aus einem Paar von schraubenförmig verseilten
Strängen oder Filamenten zusammengesetzt ist. Zylindrische
röhrenförmige Glieder 30, die als Spulenschäfte wirken,
werden auf den Lagern an den freien Enden der Schäfte 22
und 24 angebracht, um ihre jeweiligen Lieferspulen 20a und
20b darauf zu erhalten. Ein Feststellmechanismus (nicht
gezeigt) wird bereitgestellt, um zu gewährleisten, daß die
Spulen 20a und 20b in der Position auf ihren jeweiligen
zylindrischen röhrenförmigen Gliedern 30 verbleiben, wenn die
Schäfte 22 und 24 gedreht werden. Jeder Schaft 22 und 24
wird an einem entgegengesetzten Endabschnitt hiervon auf
den Rahmen 32 mittels eines Paares von Lagern 34 zur
Rotation um die gemeinsame Achse 26 angebracht. Die Schäfte 22
und 24 werden jeweils drehbar von einem herkömmlichen
Riemen und Riemenscheibenanordnungen 36 und 38 angetrieben,
welche beide mit einem einzigen Motor über den
Verbindungsschaft 42 verbunden sind. Es wird ausgeführt, daß die
Riemen und Riemenscheibenanordnungen 36 und 38 so eingestellt
sind, daß sie gewährleisten, daß die Rotation der Schäfte
22 und 24 gleichförmig erfolgt, obwohl sie nicht
unmittelbar miteinander verbunden sind.
Eine elektromechanische Bremse, wie zum Beispiel eine
Hysteresebremse 44, wird auf dem rotierenden Schaft 22
benachbart zur Lieferspule 20a angebracht, und ist im Betrieb
dafür vorgesehen, eine magnetische Torsion auf das
zylindrische röhrenförmige Glied 30 der Lieferspule 20a
auszuüben. In ähnlicher Weise ist eine Hysteresebremse 46 auf
dem rotierenden Schaft 24 angebracht, welcher der
Lieferspule 20b benachbart ist und im Betrieb dafür vorgesehen
ist, eine magnetische Torsion auf das zylindrische
röhrenförmige Glied 30 der Lieferspule 20b auszuüben.
Dementsprechend können die Hysteresebremsen 44 und 46 jeweils
aktiviert werden, die Lieferspulen 20a und 20b an die
jeweiligen rotierenden Schäfte 22 und 24 zu koppeln, so daß die
Lieferspulen 20a und 20b gemeinsam mit ihren jeweiligen
rotierenden Schäften 22 und 24 rotieren können, falls keine
äußere Kraft, wie zum Beispiel eine Ziehkraft, die auf die
Elemente 28a und 28b ausgeübt wird, hierauf wirkt. Jedoch
wird ausgeführt, daß die Rotationsgeschwindigkeit der
Lieferspulen 20a und 20b unterschiedlich sein kann, das heißt,
größer oder kleiner als die Rotationsgeschwindigkeit der
rotierenden Schäfte 22 und 24, indem Lager innerhalb eines
jeden zylindrischen röhrenförmigen Gliedes 30 angeordnet
werden. Wie nachfolgend in näheren Einzelheiten erläutert
werden wird, erlauben die Hysteresebremsen 44 und 46, das
Maß an Spannung in jedem Element 28a und 28b richtig und
wirksam zu kontrollieren, um somit die gesamte Qualität des
durch den Apparat 10 hergestellten Kabels zu erhöhen. Ein
leitendes Element, wie zum Beispiel eine Bürste 47, wird
auf jedem rotierenden Schaft 22 und 24 bereitgestellt, um
den Strom zu den Hysteresebremsen 44 und 46 zu leiten,
und/oder zu jedem anderen elektrischen Bestandteil, wie zum
Beispiel Sensoren, welche sich in der Umgebung der
rotierenden Schäfte 22 und 24 befinden.
Die Lieferspulen 20a und 20b sind entfernbar auf ihre
jeweiligen rotierenden Schäfte 22 und 24 angebracht, so daß,
falls gewünscht und erforderlich, sie einfach vom Apparat
10 entfernt und durch andere Lieferspulen mit ähnlichen
oder unterschiedlichen Größen und Einstellungen ersetzt
werden können. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die rotierenden
Schäfte 22 und 24 am Rahmen 32 angebracht, so daß sie einen
freien Raum zwischen den Endabschnitten hiervon definieren,
der jeweils die Lieferspulen 20a und 20b unterstützt, und
damit die Handhabung und das Entfernen der Lieferspulen 20a
und 20b ermöglicht.
Die Elemente 28a und 28b, die auf die Lieferspulen 20a und
20b gewickelt sind, werden unmittelbar zum Flyer 48
geführt, der zur Rotation um die gemeinsame Achse 26
angebracht wird. Der Flyer 48 umfaßt zwei diametral
entgegengesetzte gebogene Glieder 50 und 52, welche auf deren
Innenseite mit einer Mehrzahl von Führungsgliedern 54 versehen
sind, wie zum Beispiel Rillenscheiben oder Ösen, zur
Aufnahme der Elemente 28a und 28b. Wie aus Fig. 1 ersichtlich,
ist das Element 28a auf das Bogenglied 50 gerichtet,
wohingegen das Element 28b auf das Bogenglied 52 gerichtet ist.
Jedes Bogenglied 50 und 52 ist fest an dessen
entgegengesetzten Enden mit den rotierenden Schäften 22 und 24 für
die Rotation hiermit verbunden. Wie in Fig. 1 schematisch
erläutert, können Endglocken 55 bereitgestellt werden, um
zu gewährleisten, die Bogenglieder 50 und 52 an den
rotierenden Schäften 22 und 24 zu befestigen. Die Bogenglieder
50 und 52 erstrecken sich in im wesentlichen
entgegengesetzten, radialen Positionen in bezug auf die gemeinsame
Achse 26 und sind im Betrieb dafür vorgesehen, um die
Lieferspulen 20a und 20b zu rotieren. Wie in Fig. 1 gezeigt,
werden die Lieferspulen 20a und 20b innerhalb des Bogens
oder der Hülle, welche durch die Rotationsbewegung der
Flyer 48 definiert wird, angeordnet und eingestellt. Indem
der Flyer 48 und die Lieferspulen 20a und 20b zur Rotation
um dieselbe Achse angebracht werden, und indem die Elemente
28a und 28b unmittelbar auf den Flyer geführt werden,
werden die Elemente nicht an ihrem Eintrittspunkt auf dem
Flyer 14 verdrillt. Daher wird es möglich, die Elemente 28a
und 28b nur außerhalb des Flyers 48 zu verdrillen, dass
heißt, abwärts von der Lieferspule und der Flyeranordnung
12 an deren Sammelpunkt. In den meisten der herkömmlichen
Kabelverseilungsapparate werden die Lieferelemente nicht
unmittelbar auf den rotierenden Flyer geführt, und somit
werden sie einer verdrillenden Torsion an ihrem
Eintrittspunkt in den rotierenden Flyer ausgesetzt, der der gesamten
Qualität des verseilten Produktes abträglich ist.
Zwei parallele, vom Mittelpunkt abweichende, axiale
Durchlässe 56 und 58 werden im rotierenden Schaft 24 definiert,
um jeweils den Elementen 28a und 28b den Austritt aus der
Lieferspule und der Flyeranordnung 12 zu ermöglichen.
Jedoch ist es so zu verstehen, daß jeder andere geeignete
Durchlaß oder Führungsglied verwendet werden kann, um ein
Herausziehen der Elemente 28a und 28b aus der Lieferspule
und der Flyeranordnung 12 zu ermöglichen.
Die Sammelanordnung 14 liegt abwärts von der Lieferspule
und der Flyeranordnung 12 und ist so positioniert, daß die
Elemente 28a und 28b gemeinsam um die gemeinsame Achse 26
verseilt werden. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die
Sammelanordnung 14 unabhängig von der Lieferspule und der
Flyeranordnung 12, und umfaßt einen Formverschluß 60 mit
einem diamantenen Einlaß 62, der einen axialen Durchlaß 64
definiert, in dem die Elemente 28a und 28b schraubenförmig
verseilt werden, wenn sie hierdurch hindurchtreten. Es wird
ausgeführt, daß für Anwendungen, welche eine hohe
Rotationsgeschwindigkeit des Flyers 48 und eine hohe
Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente 28a und 28b durch den
Formverschluß 60 nicht erfordern, die Sammelanordnung 14 in
nicht-drehbarer Weise in der Position befestigt werden
kann, da die von den Elementen 28a und 28b auf die innere
Oberfläche des diamantenen Einsatzes 62 ausgeübte Reibung
nicht ausreichend ist, um deren Zerstörung zu verursachen.
Jedoch ist es so zu verstehen, daß, falls der Apparat 10
mit verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten arbeitet, der
Formverschluß 60 mit derselben Geschwindigkeit wie der
Flyer 48 gedreht werden kann, um so die zwischen den
Elementen 28a und 28b sowie dem Formverschluß 60 vorhandene
relative Drehbewegung zu beseitigen, wobei die Reibung
zwischen dem diamantenen Einsatz 62 und den Elementen 28a und
28b nur durch die axiale Verschiebung der Elemente 28a und
28b durch den Formverschluß 6Q erzeugt wird. Einige
Rillenscheiben 66 können am Ausgangsende des Schaftes 24
bereitgestellt werden, um die Elemente 28a und 28b in die
Sammelanordnung 14 zu befördern und die Information zu
sammeln, wie in näheren Einzelheiten nachfolgend beschrieben
werden wird.
Es ist zu bemerken, daß die Sammelanordnung 14 optional
ist. Für den Fall, daß eine Sammelanordnung 14 nicht
bereitgestellt wird, werden die Elemente 28a und 28b mit
einander an einem Sammelpunkt verseilt, der zwischen der
Lieferspule und der Flyeranordnung 12 und der
Filamentbeförderungsanordnung 16 angeordnet ist.
Die Filamentbeförderungsanordnung 16 ist abwärts von der
Sammelanordnung 14 angeordnet und ist im Betrieb dafür
vorgesehen, die Elemente 28a und 28b durch die Lieferspule und
die Flyeranordnung 12 sowie durch die Sammelanordnung 14 zu
befördern. Die Filamentbeförderungsanordnung 16 umfaßt
einen raupenartigen Beförderungsmechanismus 68 mit zwei
parallelen, getriebenen Führungsbahnen, die symmetrisch um
die gemeinsame Achse 26 angeordnet sind, um zwischen diesen
beiden das Endprodukt zu ergreifen, so daß die Beförderung
der gestreckten, biegsamen Elemente 28a und 28b durch den
Apparat 10 veranlaßt wird. Jedoch ist es so zu verstehen,
daß jeder andere Ziehmechanismus bereitgestellt werden
kann, der dafür vorgesehen ist, die gestreckten Elemente
gleichförmig zu ziehen, um die Elemente mit derselben
Geschwindigkeit durch den Apparat vorwärts zu bewegen. Der
raupenförmige Beförderungsmechanismus 68 kann durch einen
unabhängigen Motor (nicht gezeigt) angetrieben werden, oder
alternativ, durch eine variable Transmission (nicht
gezeigt), welche wiederum an den Motor 40 oder an einen
beliebigen anderen geeigneten Motor gekoppelt werden kann.
Daher ist es der raupenartige Beförderungsmechanismus 68,
der die Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente 28a und
28b bestimmt. Dementsprechend können durch Einstellung der
Rotationsgeschwindigkeit des raupenartigen
Beförderungsmechanismus 68 relativ zur Rotationsgeschwindigkeit des
Flyers 48 die Elemente 28a und 28b im Sammelpunkt 14 mit
einer konstanten schraubenförmigen Ganghöhe verseilt
werden. Mit anderen Worten muß für die Produktion eines Kabels
mit einer konstanten schraubenförmigen Ganghöhe das
Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Flyer 48 und dem
raupenartigen Beförderungsmechanismus 68 während des gesamten
Verseilungsvorganges konstant sein. In der Tat werden
unterschiedliche Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen dem
Flyer 48 und dem raupenartigen Beförderungsmechanismus 68
zu unterschiedlichen schraubenförmigen Ganghöhen im
Endprodukt führen.
Anstelle des Einsatzes einer teueren und ausgefeilten,
elektronischen Ausstattung, um die Rotationsgeschwindigkeit
der Filamentbeförderungsanordnung 16 in bezug auf die
Rotationsgeschwindigkeit des Flyers 48 zu variieren, um damit
verseilte Produkte mit unterschiedlichen schraubenförmigen
Ganghöhen herzustellen, wurde darüber nachgedacht, den
raupenartigen Beförderungsmechanismus 68 durch einen
Bandantrieb mit austauschbaren Bandantriebsrädern von
unterschiedlichen Durchmessern für jede gewünschte
schraubenförmige Ganghöhe zu ersetzen, und somit eine Veränderung der
Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente 28a und 28b zu
ermöglichen, ohne die Rotationsgeschwindigkeit der
Filamentbeförderungsanordnung 16 abändern zu müssen. Um ein Kabel
von einer gegebenen schraubenförmigen Ganghöhe
herzustellen, würde ein vorbestimmter Durchmesser eines
Bandantriebsrades dementsprechend eingesetzt werden und, um ein
Kabel mit einer anderen schraubenförmigen Ganghöhe
herzustellen, würde ein anderer vorherbestimmter Durchmesser des
Bandantriebsrades bereitgestellt werden. Daher würde ein
Durchmesser eines Bandantriebsrades mit jeder gewünschten
schraubenförmigen Ganghöhe in Beziehung stehen. Durch
Einsatz des Motors 40 zum Antrieb des Bandantriebes (nicht
gezeigt) über einen herkömmlichen Transmissionsmechanismus
und durch Bereitstellung von austauschbaren
Bandantriebsrädern von unterschiedlichen Durchmessern wird das
Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Bandantrieb und dem Flyer
14 genau kontrolliert, und Kabel von unterschiedlichen
schraubenförmigen Ganghöhen können hergestellt werden, ohne
das Drehgeschwindigkeitsverhältnis zwischen dem Flyer 14
und dem Bandantrieb abändern zu müssen, da die
Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente 28a und 28b eine Funktion
der Drehgeschwindigkeit der Bandantriebsräder und deren
Radien ist. Diese Weise der Fortbewegung ist genauer, da sie
eine Änderung der Rotationsgeschwindigkeit des
Elektromotors nicht erfordert, welcher den Bandantrieb antreibt, um
die schraubenförmige Ganghöhe des verseilten Produkts zu
verändern.
Im Betrieb werden die Elemente 28a und 28b von ihren
jeweiligen Lieferspulen 20a und 20b abgewickelt und unmittelbar
auf den Flyer 48 geführt, welcher sich mit einer
vorbestimmten Geschwindigkeit relativ zur Geschwindigkeit des
raupenartigen Beförderungsmechanismus 28 dreht, der die
Elemente 28a und 28b aus der Lieferspule und der
Flyeranordnung 12 heraus zieht und hierbei gleichzeitig die
Lieferspulen 20a und 20b zur Rotation mit einer von der
Drehgeschwindigkeit der rotierenden Schäfte 22 und 24, und
somit von der des Flyers 48 verschiedenen Geschwindigkeit
veranlaßt. Da die Elemente 28a und 28b von den Lieferspulen
20a und 20b abgewickelt werden, werden sie auf den
Formverschluß 60 zugeführt, wo sie schraubenförmig um die
gemeinsame Achse 26 entsprechend der Drehbewegung des
Flyers 48 verwickelt werden.
Wiederum ist es das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen dem
Flyer 48 und dem raupenartigen Beförderungsmechanismus 68,
das die schraubenförmige Ganghöhe bestimmt, und somit muß
es vom Beginn bis zum Ende des Verfahrens konstant sein, um
ein Endprodukt zu erhalten, wie beispielsweise ein Kabel,
das eine im wesentlichen gleichförmige schraubenförmige
Ganghöhe über dessen gesamte Länge besitzt. Diese Art der
Kontrolle der schraubenförmigen Ganghöhe ist einfacher und
wirksamer als das Verfahren von Krafft in dem vorstehend
erwähnten US-Patent Nr. 4,709,542, welches aus einer
Kontrolle der Drehgeschwindigkeit des Flyers relativ zur
Drehgeschwindigkeit der Lieferspulen besteht.
Es wird anerkannt werden, daß die Wicklungsdurchmesser der
Lieferspulen 20a und 20b schrittweise herabgesetzt und somit
ihre Drehgeschwindigkeiten erhöht werden, um eine
konstante Beförderungsgeschwindigkeit zu erhalten, da die
Elemente 28a und 28b durch die Lieferspule und die
Flyeranordnung 12 durch den raupenartigen Beförderungsmechanismus 68
befördert werden. Um eine konstante Spannung an jedem
Element 28a und 28b anzulegen, wird die magnetische Torsion,
welche durch die Hysteresebremsen 44 und 46 auf die
Lieferspulen 20a bzw. 20b ausgeübt wird, dementsprechend so
eingestellt, daß sie eine geeignete Gegenbewegung zur
Drehbewegung der Lieferspulen 20a und 20b liefert. Da allgemein
die Torsionen, die auf die Lieferspulen 20a und 20b durch
die Spannungskräfte in den Elementen 28a und 28b angelegt
werden, proportional zum Wicklungsdurchmeser der
Lieferspulen 20a und 20b sind, und da diese Windungsdurchmesser
während des Betriebes des Apparats 10 abnehmen, müssen die
Magnetisierungstorsionen, welche durch die Hysteresebremsen
44 und 46 ausgeübt werden, eingestellt werden, das heißt
reduziert werden, so daß eine konstante Spannung in den
einzelnen Elementen 28a und 28b während des gesamten
Verseilungsvorganges erhalten bleibt.
Indem getrennte und unabhängige Lieferspulen 20a und 20b
eingesetzt werden, welche jeweils mit einzelnen Elementen
28a und 28b versehen sind, und indem verschiedene
Hysteresebremsen 44 und 46 eingesetzt werden, die auf jede der
Lieferspulen 20a und 20b wirkt, ist es möglich, das Maß an
Spannung in jedem Element 28a und 28b zu kontrollieren, um
zu verhindern, daß eines der Elemente 28a und 28b mit
weniger Straffheit als das andere im Endprodukt gewickelt wird,
und somit zur Erhöhung der Gesamtqualität des Endproduktes
beiträgt.
Darüber hinaus können die Lieferspulen 20a und 20b
unterschiedliche Durchmesser haben, da sie getrennt sind und
unabhängig kontrolliert werden.
Am Austritt des Endproduktes aus dem raupenartigen
Beförderungsmechanismus 68 kann das Endprodukt auf die
Aufnahmespulenanordnung 18 geführt werden, oder alternativ zu
beliebigen anderen nachfolgenden Handhabungsschritten für die
Behandlung oder die Abänderung des verseilten Produktes.
Beispielsweise kann das verseilte Produkt einer
Extrusionseinheit zugeführt werden. Wie in Fig. 1 erläutert, umfaßt
die Aufnahmespulenanordnung 18 eine Aufnahmespule 70, die
in drehbarer Weise von einem Motor 72 durch einen
rotierenden Schaft 74 einer Kopplung angetrieben wird. Eine
elektromechanische Bremse (nicht gezeigt) mit einem Motor kann
auf dem rotierenden Schaft 74 angebracht sein, um die
Drehbewegung der Aufnahmespule 70 zu kontrollieren, und dabei
die Benutzung eines Tänzers vermieden werden. Die
elektromechanische Bremse (nicht gezeigt) kann dementsprechend auf
verschiedene Spannungen eingestellt werden, die von der
Geschwindigkeit des raupenartigen Beförderungsmechanismus 68
und der Menge des Endproduktes abhängt, das auf die
Aufnahmespule 70 geladen wird, so daß das Endprodukt mit einer
geeigneten Spannung auf die Aufnahmespule 70 aufgewickelt
wird. Alternativ kann ein Tänzer (nicht gezeigt) mit Einem
Motor verwendet werden, um die Drehbewegung der
Aufnahmespule 70 zu kontrollieren. Wie für die elektromechanische
Bremse (nicht gezeigt) kann der Tänzer (nicht gezeigt)
eingestellt werden, um das Endprodukt mit einer geeigneten
Spannung auf die Aufnahmespule 70 zu wickeln.
Es wird ausgeführt, daß die Aufnahmespulenanordnung 18 nur
dazu verwendet wird, um das Endprodukt aufzunehmen, und
somit hat sie keinen Einfluß auf die Rate, mit der das
Endprodukt hergestellt wird. In der Tat ist es der
raupenartige Beförderungsmechanismus 68, wie hier vorstehend
beschrieben, der die Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente
28a und 28b bestimmt. Die Aufnahmespulenanordnung 18 ist
nicht geeignet, um die Beförderungsgeschwindigkeit der
Elemente 28a und 28b zu kontrollieren, da die Trägheit der
Aufnahmespule 70 sich verändert, wenn die Elemente 28a und
28b hierauf gewickelt werden, und somit die Kontrolle der
Beförderungsgeschwindigkeit der Elemente kompliziert
machen. Nachdem die Aufnahmespule 70 vollständig mit dem
Endprodukt beladen worden ist, wird die Produktion abgebrochen
und die Aufnahmespule 70 wird durch eine leere
Aufnahmespule ersetzt, welche nicht notwendigerweise mit der
vollständig beladenen Aufnahmespule identisch ist.
Geschwindigkeitssensoren (nicht gezeigt) werden zur Messung
der Drehgeschwindigkeiten der Flyer 48 und des
raupenartigen Fortbewegungsmechanismus 68 bereitgestellt. Die mit dem
Sensor erhaltenen Daten werden an ein Kontrollsystem (nicht
gezeigt) gesendet, welches dafür vorgesehen ist, die
Drehgeschwindigkeiten des Flyers 48 und des raupenartigen
Beförderungsmechanismus 68 zu kontrollieren und einzustellen,
so daß ein konstantes Geschwindigkeitsverhältnis zwischen
dem Flyer 48 und dem raupenartigen Beförderungsmechanismus
68 zu allen Zeiten aufrechterhalten wird, um somit ein
Endprodukt mit einer konstanten schraubenförmigen Ganghöhe
über dessen gesamte Länge zu erhalten. Wenn die
Filamentbeförderungseinrichtung 16 in Form eines Bandantriebs (nicht
gezeigt) bereitgestellt wird, kann eine konstante schraubenförmige
Ganghöhe in alternativer Weise erreicht werden,
indem der Durchmesser der Bandantriebsrolle selbst
verändert wird, wie hier vorstehend erläutert wurde.
Jede Rillenscheibe 66, erläutert in Fig. 2, kann auf der
Ladezelle (nicht gezeigt) befestigt werden, um die Spannung
in den Elementen 28a und 28b zu messen. Das Kontrollsystem
empfängt Signale von der Ladezelle, und es ist im Betrieb
zur Bestimmung der Spannung vorgesehen, diese an jeden
Controller der Hysteresebremse zu senden, so daß das Maß an
Spannung in jedem Element 28a und 28b konstant und einander
gegenüber gleich bleibt, wenn sie von ihren jeweiligen
Lieferspulen 20a und 20b abgewickelt werden.
Alternativ können Geschwindigkeitssensoren (nicht gezeigt)
zum Erfassen der Drehgeschwindigkeit einer jeden
Lieferspule 20a, 20b und zum Messen der Rotationsgeschwindigkeit
am Ausgang des raupenartigen Beförderungssystems 68
bereitgestellt werden, wobei sie erlauben, den Durchmesser der
Elemente 28a und 28b zu bestimmen, die auf die Lieferspulen
20a bzw. 20b gewickelt sind. Die Spannung, die an jeden
Hysteresebremse-Controller zu senden ist, kann durch dass
Kontrollsystem (nicht gezeigt) bestimmt werden, so daß
gewährleistet ist, daß eine konstante Spannung in den Elementen
28a und 28b aufrechterhalten wird, wenn sie von ihren
jeweiligen Lieferspulen 20a und 20b abgewickelt werden.
Das Kontrollsystem erlaubt ebenfalls, den Riß der Elemente
28a und 28b nachzuweisen. Für den Fall, daß eines der
Elemente 28a und 28b bricht, wird die Drehgeschwindigkeit der
hiermit verbundenen Lieferspule gleich der
Drehgeschwindigkeit des Flyers 48. Dementsprechend wurde das Kontrollsystem
(nicht gezeigt) dazu instrumentalisiert, daß es die
von den Geschwindigkeitssensoren des Flyers 48 und der
Lieferspulen 20a und 20b empfangenen Daten vergleicht und ein
Warnsignal aussendet, falls die Rotationsgeschwindigkeit
einer der Lieferspulen 20a und 20b gleich der des Flyers 48
ist. Es wird ausgeführt, daß dies möglich ist, da die
Lieferspulen 20a und 20b jeweils mit einem einzelnen Element
28a bzw. 28b versehen sind. Falls es mehr als ein Element
pro Lieferspule gibt, würde dessen Rotationsgeschwindigkeit
in der Tat nicht durch das Brechen von einem der Elemente
beeinflußt werden, und somit zur Herstellung eines
Endproduktes von geringer Qualität führen.
Während der Apparat 10 normalerweise für das
schraubenförmige Verseilen der Elemente 28a und 28b um eine gemeinsame
Achse betrieben wird, kann er ebenso für das Verwinden der
Elemente 28a und 28b um ein vorrückendes Kernfilament oder
Draht betrieben werden, der axial durch den Apparat 10
entlang der gemeinsamen Achse 26 durch die Ziehwirkung der
Bandantriebsrolle 68 vorgeschoben wird. Daher würde das
vorrückende Kernfilament und die Elemente 28a und 28b
dieselbe Beförderungsgeschwindigkeit haben. Es ist so zu
verstehen, daß, falls es gewünscht wird, ein Endprodukt mit
einem Kernelement und einem einzelnen darauf gewickelten
Filament zu erhalten, der Apparat nur eine einzige
Lieferspule anstatt zweier, wie hier vorstehend beschrieben,
umfassen kann.
Es ist zu bemerken, daß die Motoren 40 und 72 elektronisch
kontrolliert werden können, oder in alternativer Weise kann
eine variable Transmission verwendet werden, um eine große
Flexibilität der Einsatzmöglichkeiten bereitzustellen.
Fig. 3 erläutert eine zweite bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, wobei der Apparat 10 zwei
Lieferspulen und Flyeranordnungen 12 und 12' umfaßt, die in Serie
aufwärts von der Sammelanordnung 14 angebracht werden, die
Filamentvorrückungsanordnung 16 und die
Aufnahmespulenanordnung 18. Der Apparat 10' ist im Betrieb dafür
vorgesehen, vier gestreckte biegsame Elemente 28a, 28b, 28a' und
28b' in der Sammelanordnung 14 um eine gemeinsame Achse 26,
oder in alternativer Weise um ein Kernfilament (nicht
gezeigt), das axial durch den Apparat 10' entlang der
gemeinsamen Achse 26 vorrückt, schraubenförmig zu verseilen. Die
Lieferspulen und die Flyeranordnungen 12 und 12' werden
durch denselben Motor 40 über den Verbindungsschaft 76
angetrieben. Jedoch ist es so zu verstehen, daß verschiedene
Motoren verwendet werden können, um jeweils die
Lieferspulen und Flyeranordnungen 12 und 12' anzutreiben. Die
Lieferspule und Flyeranordnung 12' wird mit einem aufwärts
gelegenen Schaft 78 bereitgestellt, der zwei parallele axiale
Durchlässe 80 und 82 für die jeweilige Führung der Elemente
28a und 28b definiert, welche aus der Lieferspule und der
Flyeranordnung 12 auf den Flyer 48' der Lieferspule und der
Flyeranordnung 12' herauskommen. Die übrigen Merkmale der
Lieferspule und der Flyeranordnung 12' sind denjenigen der
Lieferspule und Flyeranordnung 12 ähnlich, und somit wird
deren doppelte Beschreibung weggelassen.
Im Betrieb drehen sich die Flyer 48 und 48' mit der
gleichen Geschwindigkeit in einem vorbestimmten Verhältnis zur
Rotationsgeschwindigkeit des raupenartigen
Beförderungsmechanismus 68, der die Elemente 28a, 28b, 28a' und 28b'
zieht, so daß er ihnen dieselbe Beförderungsgeschwindigkeit
verleiht. Die Elemente 28a und 28b werden unmittelbar auf
ihre jeweiligen Bogenglieder 50 und 52 geführt und
anschließend treten sie durch die axialen Durchlässe 56 bzw.
58 hindurch. Anschließend werden die Elemente 28a und 28b
in den jeweiligen axialen Durchlässen 82 und 88
aufgenommen, die in dem aufwärts gelegenen Schaft 78 der
Lieferspule und der Flyeranordnung 12' definiert sind.
Dementsprechend treten die Elemente 28a und 28b in die
Lieferspule und die Flyeranordnung 12' ein, ohne schraubenförmig
verseilt worden zu sein, da sie in getrennten Durchlässen
befördert werden. Das Element 28a wird dann unmittelbar auf
das Bogenglied 50' mit dem Element 28a' geführt, während
das Element 28b unmittelbar auf das Bogenglied 52' mt dem
Element 28b' geführt wird. Die Elemente 28a und 28a'
verlassen die Lieferspule und Flyeranordnung 12' durch den
axialen Durchlaß 56', während die Elemente 28b und 28b' die
Lieferspule und Flyeranordnung 12' durch den axialen
Durchlaß 58' verlassen. Die vier Elemente 28a, 28b, 28a' und 28
b' werden dann schraubenförmig miteinander um die
gemeinsame Achse 26 verwunden, wenn sie durch die Sammelanordnung
14 hindurchtreten. Das Endprodukt wird dann von der
Aufnahmespulenanordnung 18 aufgenommen.
Wenn der Apparat 10' verwendet wird, um ein Endprodukt mit
einem mittleren Kern zu erhalten, wird wiederum ein
Kernelement, entlang der gemeinsamen Achse 26 mit einem
raupenartigen Beförderungsmechanismus 68 durch den Apparat 10'
befördert. Wenn das Kernelement durch die Sammelanordnung
14 hindurchtritt, werden die Elemente schraubenförmig
darauf verwunden, um ein Endprodukt zu bilden.
Obwohl die Lieferspule und die Flyeranordnungen 12 und 12'
beschrieben worden sind, als würden sie jeweils zwei
Lieferspulen 20a, 20b, 20a' und 20b' umfassen, ist es zu
bemerken, daß nur eine Lieferspule pro Lieferspule und
Flyeranordnung 12 und 12' bereitgestellt werden kann, in
Abhängigkeit von der Zahl der für die Bildung des Endprodukts
notwendigen Elemente.
Da die Elemente 28a, 28a', 28b und 28b' außerhalb der
Lieferspule und Flyeranordnungen 12 und 12' verseilt werden,
ist es möglich, eine Mehrzahl von Lieferspulen und
Flyeranordnungen zu haben, die in Serie angeordnet sind. Obwohl
der Apparat 10' beschrieben worden ist, als habe er zwei
Lieferspulen und Flyeranordnungen 12 und 12', ist es zu
verstehen, daß eine Mehrzahl von Lieferspulen und
Flyeranordnungen in Serie aufwärts von der Sammelanordnung 14
oder von einem Sammelpunkt und von der
Filamentbeförderungsanordnung 16 angebracht sein können, um ein Endprodukt
zu erhalten, das aus einer Mehrzahl einzelner Elements
gebildet ist.
Entsprechend weiteren Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung können hydraulische Bremsen eingesetzt werden, um
die Spannung in jedem gestreckten Element zu kontrollieren,
anstatt der vorstehend beschriebenen elektromechanischen
Bremsen. Alternativ können Motoren oder beliebige andere
geeignete Bremsmechanismen ebenfalls eingesetzt werden, um
das Maß der Spannung in den Elementen zu kontrollieren.
Es ist ebenso zu bemerken, daß, falls nur eine Lieferspule
innerhalb des Flyers angeordnet ist, letztere nur ein
Bogenglied umfassen kann.
Die Fig. 4 und 5 erläutern eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, welche besonders geeignet ist
für das schraubenförmige Verseilen von zwei gestreckten
Elementen oder Filamenten um eine gemeinsame Achse, um ein
Telekommunikationskabel zu bilden, wie zum Beispiel ein
Local Area Network (LAN)-Kabel.
Wie für die vorstehend beschriebenen Apparat 10, umfaßt der
Apparat 310 eine Lieferspule und Flyeranordnung 312, eine
optionale Sammelanordnung 314, eine
Filamentbeförderungsanordnung (nicht gezeigt) und eine Aufnahmespulenanordnung
(nicht gezeigt). Es wird bemerkt, daß die Sammelanordnung
314, die Filamentbeförderungsanordnung und die
Aufnahmespulenanordnung des Apparats 310 jeweils ähnlich der
entsprechenden Sammelanordnung 14, der
Filamentbeförderungsanordnung 16 und der Aufnahmespulenanordnung 18 des Apparats 10
sind, und daher wird ihre doppelte Beschreibung
weggelassen.
Unter nunmehr besonderer Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5
kann ersehen werden, daß die Lieferspulen und die
Flyeranordnung 312 allgemein einen Flyer 316 umfassen, der für
die Drehung um eine Mittelachse 318 angebracht ist, eine
erste Lieferspule 320, die aufwärts von dem Flyer 316
angeordnet ist und zur Drehung um eine erste Achse quer zur
Mittelachse 318 angebracht ist, sowie eine zweite
Lieferspule 322, die innerhalb einer Hülle angeordnet ist, welche
durch die Drehbewegung des Flyers 316 beschrieben wird, und
für die Drehung um eine zweite Achse quer zur Mittelachse
318 angebracht ist. Durch schräges Anbringen der ersten und
zweiten Lieferspulen 320 und 322 in bezug auf die Drehachsen
des Flyers 316, das heißt der Mittelachse 318, kann die
Produktionsrate des Apparats 310 erhöht werden. Jedoch ist
es so zu verstehen, daß die ersten und zweiten Lieferspulen
320 und 322 zur Rotation um die Mittelachse 318 angebracht
sein können oder alternativ in bezug darauf in jedem
beliebigen Winkel angeordnet sein können.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist die erste Lieferspule
320 zur Rotation mit einem Schaft 324 als Achsende mit
einer unabhängigen Trägerstruktur 326 verbunden, die aufwärts
von dem Flyer 316 angeordnet ist. Die erste Lieferspule 320
besitzt ein darauf gewickeltes, einzelnes, gestrecktes,
biegsames Element 328. Ein Feststellmechanismus 330 wird
bereitgestellt, um zu gewährleisten, daß die erste
Lieferspule 320 in der Position auf dem Schaft 324 während des
Betriebes des Apparates 310 verbleibt, während er es
ermöglicht, daß die erste Lieferspule 320 von dem Schaft 324 für
die Ersetzung durch eine andere ähnliche oder verschiedene
Spule entfernt wird, wenn auch immer es erforderlich ist
oder gewünscht wird.
Wie aus den Fig. 4 und 5 ersehen werden kann, umfaßt der
Flyer 316 ein Paar von diametral entgegengesetzten
Bogenelementen 332a und 332b, welche befestigt an deren
entgegengesetzten Enden der koaxial aufwärts und abwärts
gelegenen Schäfte 334 und 336 angebracht sind, welche als
Achszapfen mit einer Rahmenstruktur 337 verbunden sind. Die
aufwärts und abwärts gelegenen Schäfte 334 und 336 werden
einheitlich durch einen geeigneten Antriebsmechanismus
(nicht gezeigt) angetrieben.
Ein Gestell 338 ist an dessen entgegengesetzten Enden an
den Lagern 340 angebracht, die an den inneren Enden der
aufwärts und abwärts gelegenen Schäfte 334 bzw. 336
bereitgestellt werden. Die Lager 340 gewährleisten, daß das
Gestell 338 nicht mit den aufwärts und abwärts gelegenen
Schäften 334 und 336 rotiert. Ein drehbarer Schaft 342 ist
als Achsenende mit dem Gestell 338 verbunden, um die zweite
Lieferspule 322 zu tragen. Die zweite Lieferspule 322
besitzt ein darauf gewickeltes biegsames Element 344. Ein
Feststellmechanismus 346 wird bereitgestellt, um die zweite
Lieferspule 322 in der Position auf dem Schaft 342 zu
sichern, während es erlaubt wird, daß die zweite Lieferspule
322 hiervon, falls es sein muß, entfernt wird.
Der aufwärtsgelegene Schaft 334 definiert einen mittleren
axialen Durchlaß 348, um zu ermöglichen, daß das Element
328 von der ersten Lieferspule 320 abgewickelt wird, um auf
den Flyer 316 an einen Eintrittspunkt 350 zu gelangen der
auf der Mittelachse 318 gelegen ist. An der
Eintrittsrillenscheibe 352, die auf dem aufwärts gelegenen Schaft 334
angebracht ist und den mittleren axialen Durchlaß 348
unterteilt, lenkt das gestreckte Element 328 auf
Führungselemente, wie zum Beispiel Rillenscheiben 354, in Abhängigkeit
von der Innenseite des Bogengliedes 332a. Der
Eintrittspunkt 350 des Flyers 316 kann als der Punkt definiert
werden, wo das gestreckte Element 328 einen ersten Drill
erfährt, das heißt der Punkt, an dem das Element 328 in
Kontakt mit der Eintrittsrillenscheibe 352 auf der Mittelachse
318 kommt.
Wenn der Flyer 316 rotiert und wenn die erste Lieferspule
in einer Ebene, die senkrecht zur Rotationsachse des Flyers
316 liegt, festgehalten wird, das heißt, der Mittelachse
318, wird der Abschnitt des Elementes 328, der sich
zwischen dem Eintrittspunkt 350 und der ersten Lieferspule 320
erstreckt, bei einem gegebenen Moment mit sich selbst
verdrillt. Dementsprechend wird sich dieser, selbe Abschnitt
des ersten Elementes 328 auf dem Bogenglied 332a in einem
verdrillten Zustand bewegen.
Eine Rillenscheibe 356 wird auf dem abwärts gelegenen
Schaft 336 angebracht, um das Element 328, welches das
Bogenglied 332a verläßt, in den vom Mittelpunkt abweichenden
axialen Durchlaß 358 zu lenken, der im abwärts gelegenen
Schaft 336 definiert ist. Es ist so zu verstehen, daß die
Rillenscheibe 356 sich gemeinsam mit dem abwärts gelegenen
Schaft 336 und somit mit den Bogengliedern 332a und 332b
dreht. Das Element 328 verläßt den Flyer 316 an einem
Ausgangspunkt 360, der allgemein dem Punkt des Kontaktes
zwischen dem gestreckten Element 328 und einer Rillenscheibe
362 entspricht, die am Auslaßende des abwärts gelegenen
Schaftes 336 zu dessen Rotation angebracht ist. Die
Rillenscheibe 362 führt das gestreckte Element 322, das aus dem
axialen Durchlaß 358 herauskommt, zu der Sammelanordnung
314, wobei das gestreckte Element 328 mit dem gestreckten
Element 344 um die Mittelachse 318 schraubenförmig verseilt
wird.
Da die Filamentbeförderungsanordnung (nicht gezeigt) oder
die Aufnahmespulenanordnung (nicht gezeigt) des Apparats
310 als ein fixierter Punkt angesehen werden können, wird
der Abschnitt des gestreckten Elementes 328, der sich vom
Austrittspunkt 360 und einem solchen fixierten Punkt
erstreckt, in einer Richtung verdrillt, die entgegengesetzt
zu derjenigen ist, die vorher dem gestreckten Element 328
verliehen worden ist, und gewährleistet dabei, daß das
gestreckte Element 328 neutral in dem verseilten Produkt ist,
das heißt, daß es nicht mit sich selbst verdrillt ist.
Im Gegensatz zu dem gestreckten Element 328 ist das
gestreckte Element 344 nicht auf eines der Bogenglieder 332a
und 332b gerichtet. In der Tat ist es ein Führungssystem,
das mit dem abwärts gelegenen Schaft 336 in Verbindung
steht, welches das gestreckte Element 344 zur Drehung um
die Mittelachse 318 veranlaßt.
Der abwärts gelegene Schaft 336 definiert einen
längsseitigen Durchlaß 364 mit einem Einlaßende 366, das mittig in
bezug auf die Mittelachse 318 angeordnet ist, und einem
Auslaßende 368, welches von der Mitte abweicht. Eine
Eintrittsrillenscheibe 370 ist auf dem Spulenträger 338
angebracht, benachbart zum Einlaßende 366 des abwärts gelegenen
Schaftes 336, um das gestreckte Element 344 mittig durch
den längsseitigen Durchlaß 364 zu führen, indem dasselbe
von der zweiten Lieferspule 322 gezogen wird. Eine
Ausgangsrillenscheibe 372 ist an dem abwärts gelegenen Schaft
336 angebracht, benachbart zum Auslaßende 368 zum
Eingreifen des gestreckten Elementes 344, wenn dasselbe aus dem
längsseitigen Durchlaß 364 herauskommt. Indem das
gestreckte Element 344 relativ zur Mittelachse 318 so
abgelenkt wird, und indem der abwärts gelegene Schaft 336 zur
Drehung angetrieben wird, wird das Element 344 zur Drehung
um die Mittelachse 318 veranlaßt. Da die
Ausgangsrillenscheibe 372 mit dem abwärts gelegenen Schaft 336 rotiert,
und da die Eingangsrillenscheibe 370 in einer Ebene, die
senkrecht zur Drehachse des abwärts gelegenen Schaftes 336
liegt, nämlich der Mittelachse 318, nicht rotiert, wird der
Abschnitt des Elementes 344, der sich zwischen der
Eingangsrillenscheibe 370 und der Ausgangsrillenscheibe 372
erstreckt, bei einem bestimmten Moment mit sich selbst
verdrillt. Dementsprechend befindet sich das gestreckte
Element 344 in einem verdrillten Zustand, wenn es sich durch
den längsseitigen Durchtritt 364 bewegt.
In gleicher Weise können die Sammelanordnung 314, die
Elementbeförderungsanordnung (nicht gezeigt) oder die
Aufnahmespulenanordnung (nicht gezeigt) als ein fixierter Punkt
relativ zur Ausgangsrillenscheibe 372 angesehen werden.
Dementsprechend wird der Abschnitt des gestreckten
Elementes 344, der sich zwischen der Ausgangsrillenscheibe 372
und einem solchen fixierten Punkt erstreckt, in einer
Richtung verdrillt, die entgegengesetzt zu derjenigen ist,
welche diesem vorher verliehen wurde, und gewährleistet
hiermit die Neutralität des Elements 344, das heißt, seinen
unverdrillten Zustand.
Indem also das gestreckte Element 344 durch den
längsseitigen Durchlaß 364 hindurchtritt, der durch den abwärts
gelegenen Schaft 336 definiert wird, welcher um die Mittelachse
318 rotiert, wird das Element 344 zur Drehung um die
Mittelachse 318 veranlaßt, um schließlich schraubenförmig mit
dem Element 328 um die Mittelachse 318 in der
Sammelanordnung 314 verseilt zu werden.
Das verseilte Produkt wird anschließend aus der
Sammelanordnung 314 mittels der Filamentbeförderungsanordnung
(nicht gezeigt) herausgezogen, und auf die Aufnahmespule
der Aufnahmespulenanordnung (nicht gezeigt) gewickelt.
Anstelle des vorstehend beschriebenen längsseitigen
Durchlasses 364 kann ein Durchlaß 374, der koaxial zur
Mittelachse 318 ist, am abwärts gelegenen Schaft 336 definiert
werden, und in Verbindung mit einem Paar Rillenscheiben 376
und 378 eingesetzt werden, um - wie in Fig. 6 zu ersehen -
das Element 344 zur Rotation um die Mittelachse zu
veranlassen.
In diesem Fall greift das Element 344 in die
Eingangsrillenscheibe 370 ein, die benachbart zum inneren Ende des
abwärts gelegenen Schaftes 336 angeordnet ist, und bewegt
sich dann zentral durch den axialen Durchlaß 374 in
verdrilltem Zustand, wie hier vorstehend beschrieben. Das
verdrillte Element 344, das aus dem axialen Durchlaß 344
herauskommt, greift in die erste Rillenscheibe 376 ein, welche
sich mit dem abwärts gelegenen Schaft 336 dreht. Das
verdrillte Element 344 wird dann von der Achse durch die
zweite Rillenscheibe 378 abgelenkt, welche ebenfalls mit
dem abwärts gelegenen Schaft 336 rotiert, und veranlaßt
dabei das Element 344 zur Rotation um die Mittelachse 318.
Der Abschnitt des Elementes 344, abwärts von der
Rillenscheibe 378, ist unverdrillt, wie auf dem Weg, der hier
vorstehend beschrieben wurde.
Die Spannung in dem Element 328 wird auf ähnliche Weise
kontrolliert, wie sie in bezug auf die erste
Ausführungsform beschrieben wurde, das heißt, durch Anwendung einer
Gegenbewegung zur ziehenden Wirkung der
Filamentbeförderungseinheit (nicht gezeigt). Wenn jedoch größere
Lieferspulen verwendet werden, ist die Trägheit der Lieferspulen
bedeutender und folglich wird es notwendig, die Lieferspulen
zur Rotation anzutreiben, um zu verhindern, daß die
Elemente reißen, aufgrund einer überschießenden Ziehwirkung
der Filamentbeförderungseinheit. In der Vergangenheit wurde
dies mittels eines Gleichstrom- oder Wechselstrommotors
bewerkstelligt, der an eine Kontrollbox gekoppelt war, welche
dafür vorgesehen, den Motor zu beschleunigen und zu
bremsen, so daß das Maß an Spannung konstant in den Elementen
während des ganzen Verseilungsvorgangs aufrechterhalten
wird. Der Anmelder offenbart hiermit eine Alternative zu
einem solchen System, welches es ermöglicht, dem
Antriebsmotor kontinuierlich Leistung zuzuführen bei einer
konstanten Geschwindigkeit während des gesamten
Verseilungsvorgangs, und dabei die Notwendigkeit einer an den Motor
gekoppelten Kontrollbox beseitigt.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist eine elektromechanische
Kopplung, beispielsweise eine Hysteresekopplung 380 an
einem Ende des Schaftes 324 angebracht, entgegengesetzt zur
Lieferspule 320, und wird von einem Motor angetrieben,
beispielsweise einem elektrischen Motor 382, über einen
herkömmlichen Riemen und Riemenscheibentransmission 384. Die
Hysteresekopplung 380 umfaßt ein Gehäuse 381, innerhalb
dessen äußere und innere Abschnitte (nicht gezeigt) der
Kopplung angeordnet sind. Das Gehäuse 381 ist mit dem
elektrischen Motor 382 mittels der Transmission 384 verbunden.
Der äußere Abschnitt der Hysteresekopplung 380 wird an dem
Gehäuse 381 befestigt, wohingegen der innere Abschnitt mit
Keilen an dem Schaft 324 befestigt ist. Der innere und
äußere Abschnitt kann aneinander über eine magnetische
Torsion gekoppelt werden. Eine elektromechanische Bremse, wie
zum Beispiel eine ZF-Bremse 386, ist an der Trägerstruktur
326 zwischen der Hysteresekopplung 380 und der ersten
Lieferspule 320 angebracht, um eine Bremstorsion auf die erste
Lieferspule 320 auszuüben. Wie es im Stand der Technik
wohlbekannt ist, wird ein konventioneller Tänzer (nicht
gezeigt) zur Einstellung der Spannung der ZF-Bremse 386 in
Übereinstimmung mit dem Maß der Spannung, die auf das
Element 328 ausgeübt wird, wenn dasselbe von der Lieferspule
320 heruntergezogen wird.
Im Betrieb dreht sich die Antriebsachse des elektrischen
Motors 382 bei einer konstanten Geschwindigkeit, um die
Hysteresekopplung 380 anzutreiben. Wenn jedoch die
anfängliche Bremstorsion der ZF-Bremse 386 größer ist als die
magnetische Kopplung, die von der Hysteresekopplung 380
entwickelt wird, gleitet letztere, und somit wird keine
Antriebstorsion auf die Achse 324 und die erste Lieferspule
320 übertragen. Wenn anschließend das Element 328 nach und
nach von der Lieferspule 320 heruntergezogen wird, wird der
Tänzer (nicht gezeigt) verschoben, so daß er die Spannung
der ZF-Bremse 386 herabsetzt, um deren Bremstorsion auf
einen Wert herabzusetzen, der unterhalb der
Magnetisierungstorsion der Hysteresekopplung 380 liegt, und damit die
Hysteresekopplung in den Stand setzt, die Achse 324 und die
erste Lieferspule 320 anzutreiben. Wenn die
Drehgeschwindigkeit der ersten Lieferspule 320 einen bestimmten Wert
erreicht, der beinhaltet, daß die Spannung auf das Element
328 abnehmen soll, wird der Tänzer (nicht gezeigt) in eine
Richtung verschoben, die der vorhergehenden Verschiebung
entgegengesetzt ist, und er erhöht somit die Spannung der
ZF-Bremse 386, so daß sich die Drehgeschwindigkeit der
ersten Lieferspule 320 reduziert und infolgedessen die
Hysteresebremskopplung 380 zum Gleiten veranlaßt. Wenn dass Maß
der auf das Element 328 ausgeübten Spannung erhöht werden
soll, wird der Tänzer in ähnlicher Weise verschoben, so daß
die Spannung der ZF-Bremse 386 herabgesetzt wird, um somit
die Hysteresekopplung 380 in den Stand zu setzen, die erste
Lieferspule anzutreiben. Dementsprechend kann das Maß an
Spannung auf das Element 328 konstant während des gesamten
Verstrangungsvorganges aufrecht erhalten werden.
Ein ähnliches System kann zur Kontrolle der Spannung auf
das Element 344 bereitgestellt werden, welches auf die
zweite Lieferspule 322 gewickelt ist. In der in Fig. 5
erläuterten Ausführungsform ist jedoch die zweite Lieferspule
322 nicht angetrieben, und die Spannung auf das Element 344
wird mittels einer ZF-Bremse 388 kontrolliert, die auf dem
Spulenträger 338 angebracht ist, um eine einstellbare
Gegenbewegung zu der Ziehwirkung der
Filamentbeförderungsanordnung (nicht gezeigt) anzubieten.
Schließlich werden leitende Elemente, wie aus den Fig. 4
und 5 ersichtlich, wie zum Beispiel eine Bürste 390, zur
Leitung des Stromes zur ZF-Bremse 388 und/oder zu einem
beliebigen anderen elektrischen Bestandteil bereitgestellt,
der innerhalb der Hülle installiert wird, welche durch die
Drehbewegung des Flyers 316 definiert wird.
Die Fig. 10 bis 12 erläutern einen Spannungsausgleicher.
610, der am Ausgangsende des abwärts gelegenen Schafts 24,
336 angebracht sein kann, um zu gewährleisten, daß die
gestreckten Elemente 28a, 28b, 328, 344 mit derselben
Spannung verseilt werden.
Der Spannungsausgleicher 610 umfaßt eine Trägerstruktur
612, einschließlich einer ringförmigen Grundplatte 614 mit
einer oberen Fläche 615 und einer unteren Fläche 617, vom
Rand, von dem sich eine zylindrische Wand 616 erstreckt, so
daß sie einen Hohlraum 618 definiert, der dafür vorgesehen
ist, das Ausgangsende des abwärts gelegenen Schafts 24, 336
aufzunehmen. Löcher 620 werden in der Grundplatte 614
definiert, um Befestigungen (nicht gezeigt) aufzunehmen, die
den Spannungsausgleicher 610 an dem abwärts gelegenen
Schaft 24, 336 befestigen.
Die Trägerstruktur 612 umfaßt ferner ein Paar paralleler
mittlerer Wände 622, die sich im rechten Winkel von der
oberen Fläche 615 der Grundplatte 614 erstrecken. Ein Paar
von Führungsrillenscheiben 624a und 624b sind zwischen den
mittleren Wänden 622 auf ihren jeweiligen Achsen (nicht
gezeigt) angebracht, die sich schräg dazu erstrecken.
Ein Paar paralleler Seitenplatten 623 erstreckt sich im
rechten Winkel von der oberen Fläche 615 der Grundplatte
614 an den entgegengesetzten Enden der mittleren Wand 622
zur Stützung einer Achse (nicht gezeigt), auf der eine
Walze 626 angebracht ist.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich, werden erste und zweite
Durchlässe 628a und 628b in der Grundplatte 614 definiert, damit
sie jeweils den gestreckten Elementen 28a, 28b, 328, 324
den Zugang zu ihren jeweiligen Führungsrillenscheiben 624a
und 624b ermöglichen, ehe sie auf die Walze 626 gerichtet
werden.
Im Betrieb gelangen die gestreckten Elemente 28a, 28b, 328
und 344 von ihren jeweiligen Führungsrillenscheiben 624a
und 624b auf die Walze 626, um welche die Elemente 28a,
28b, 328, 344 in einer kompletten Umdrehung (360 Grad)
aufgewickelt werden, an räumlich getrennten axialen Orten auf
der Wälze 626, ehe sie auf den Sammelpunkt (nicht gezeigt)
gerichtet werden, der sich abwärts vom Spannungsausgleicher
610 befindet. Dies ist gezeigt in bezug auf das gestreckte
Element 328 in Fig. 11. Indem die gestreckten Elemente 28a,
28b, 328, 344 um eine gemeinsame Walze geführt werden, wird
die Spannung in den gestreckten Elementen 28a, 28b, 328,
344 ausgeglichen, und somit tragen sie zu einer Erhöhung
der gesamten Qualität des verseilten Produktes bei.