| Dokumentenidentifikation |
EP1117538 11.12.2003 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
1117538 |
| Titel |
HANDSTEMPEL |
| Anmelder |
Trodat GmbH, Wels, AT |
| Erfinder |
PICHLER, Wolfgang, A-4600 Wels, AT |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50004317 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
04.02.2000 |
| EP-Aktenzeichen |
009046699 |
| WO-Anmeldetag |
04.02.2000 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/AT00/00026 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0001008892 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
08.02.2001 |
| EP-Offenlegungsdatum |
25.07.2001 |
| EP date of grant |
05.11.2003 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
11.12.2003 |
| IPC-Hauptklasse |
B41K 1/28
|
| IPC-Nebenklasse |
B41F 17/30
B41K 1/00
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft einen Handstempel mit einem zweiteiligen Gehäuse,
das einen zur Aufnahme einer Stempelplatte bestimmten Gehäuseteil aufweist, der
relativ zu dem anderen Gehäuseteil bewegbar ist.
Bisher bekannte Handstempel, die mit relativ kleiner Größe hergestellt
und in der Tasche mitgeführt werden können, eignen sich nicht zum Stempeln von bombierten,
insbesondere glatten bombierten Oberflächen, weil die auf solche Oberflächen aufgesetzte
Stempelplatte dazu neigt, von der Oberfläche abzugleiten, wodurch der Stempelabdruck
verschmiert. Siehe, zum Beispiel, die im Dokument US-A-5 743 180, oder im US-A-5
450 791 illustrierten Haudstempel.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Stempel der einleitend
angegebenen Art so auszubilden, daß mit ihm bombierte, insbesondere kugelförmige
Oberflächen, selbst wenn diese glatt sind, problemlos mit einem sauberen Stempelabdruck
versehen werden können. Der erfindungsgemäße Stempel wobei das Stempelgehäuse
im wesentlichen kreisrund bis oval ausgebildet ist und die Stempelplatte konkave
Form hat, zeichnet sich dadurch aus, daß am Außenumfang der Stempelplatte
oder am freien Rand des die Stempelplatte aufnehmenden Gehäuseteiles eine elastische
Ringrippe vorgesehen ist, die einen Aufsetzrahmen für die Stempelplatte bildet.
Mit diesem Stempel kann beispielsweise ein sauberer Abdruck auf einer
kugelförmigen Oberfläche, wie eines Golfballes, ohne Gefahr eines Abgleitens der
Stempelplatte hergestellt werden. Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung
ist in einem unteren Gehäuseteil ein Stempelkissen mit einer der Stempelplattenkonkavität
entsprechenden Konvexität vorgesehen. Dabei sind nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung die Gehäuseteile relativ zueinander verschiebbar und voneinander lösbar,
wobei das Stempelkissen auf einem formgebenden, vorzugsweise durch Stege gebildeten
Kissenhalterboden des unteren Gehäuseteiles ruht und durch einen in diesen Gehäuseteil
eingeschobenen Klemmring in seiner Stellung gehalten wird. Das Stempelkissen kann
aber auch als Formschaumteil ausgebildet sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Unterseite des unteren
Gehäuseteiles zu einer Standfläche abgeflacht und der obere Rand dieses Gehäuseteiles
bildet eine Aufnahme für den zu stempelnden Gegenstand. Dadurch kann der Gehäuseteil
als Ständer zur Aufnahme eines z.B. kugelförmigen Gegenstandes dienen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dichtet die elastische
Ringrippe zwischen den Gehäuseteilen in der Schließstellung gegen den Austritt
von Lösungsmitteldämpfen der Stempelfarbe ab. Auf diese Weise wird bei Verwendung
einer mit Lösungsmittel versetzten Stempelfarbe für nicht-saugende Oberflächen ein
allzu rascher Abbau der Stempelfarbe vermieden. Die Dichtung kann als Gummiringdichtung
ausgebildet sein oder durch die paßgenaue Ausbildung der zusammenwirkenden
Gehäuseteile. Die Dichtung kann auch beim Einfärben des Stempelkissens wirksam werden,
weil die den Aufsetzrahmen bildende Ringrippe als Dichtungslippe gegen den das Stempelkissen
aufnehmenden Rahmen verformbar ist.
Die gegenseitige Verbindung der Gehäuseteile kann durch einen Schnappsitz,
Verschrauben, einen Bajonettverschluß, einen Reibverschluß u.dgl. erreicht
werden.
Der erfindungsgemäße Stempel kann anderseits auch als "Preink"-Stempel,
d.h. mit einer voreingefärbten Druckplatte ausgebildet sein, oder als Selbstfärbestempel
mit einem Wendemechanismus. Im letzteren Fall ist vorgesehen, daß der Stempel
als Selbstfärbestempel ausgebildet ist und der relativ zum oberen Gehäuseteil bewegliche
untere Gehäuseteil die Stempelplatte, das Stempelkissen und einen Wendemechanismus
aufnimmt, wobei der freie Rand dieses Gehäuseteiles den elastischen Aufsetzrahmen
bildet.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Handstempel in gesprengter
Darstellung im Axialschnitt, die Fig. 2 und 3 sowie Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform
ebenfalls im Axialschnitt in zwei Stellungen.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Handstempel hat ein im wesentlichen
zylindrisches, aus zwei voneinander lösbaren Teilen 1, 2 bestehendes Gehäuse aus
Kunststoff. Der obere Gehäuseteil 1 nimmt eine flexible Stempelplatte 3 aus Kunststoff,
Gummi u.dgl. auf, die eine konkave Abdruckfläche 3' und an ihrer Außenseite
eine über die Abdruckfläche vorstehende, umlaufende Ringrippe 4 hat, mit welcher
die Stempelplatte unter leichter Verformung der Rippe auf eine bombierte Oberfläche
des zu stempelnden Gegenstandes, z.B. eines Golfballes, aufgesetzt und so in der
vorbestimmten Stellung gehalten wird. Die Stempelplatte 3 wird über eine Klebefolie
3" in eine Ausnehmung 1' des Gehäuseteiles 1 geklebt.
Der in der Schließstellung über einen Schiebesitz mit dem oberen
Gehäuseteil 1 verbundene untere Gehäuseteil 2 ist zur Aufnahme eines dreilagigen
Stempelkissens 5 mit einem durch Rippen 6 gebildeten bombierten Boden versehen.
Das Stempelkissen 5 wird in dem unteren Gehäuseteil 2 durch einen Klemmring 7 gehalten,
welcher den Außenrand des Stempelkissens nach unten und so das Kissen in Anlage
an den bombierten Boden drückt. Durch die mehrlagige Ausbildung des Stempelkissens
kann die Standzeit des Stempels wesentlich erhöht werden, weil mehr Volumen für
die Aufnahme der Stempelfarbe zur Verfügung steht.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform bildet der freie Randteil
1" des oberen Gehäuseteiles 1 den Aufsetzrand. Zu diesem Zweck ist der Gehäuseteil
1 aus flexiblem Kunststoff geformt, damit sich der Randteil 1" erforderlichenfalls
etwas verformen kann. Die Stempelplatte 3 ist auf Rippen des Gehäuseteiles 1 aufgebracht.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 betrifft einen Selbstfärbestempel,
bei welchem der obere Gehäuseteil 1 eine Druckfeder 8 aufnimmt und eine Führung
für den unteren Gehäuseteil 2 bildet, der wie bei üblichen Selbstfärbestempeln ein
Farbkissen 5 aufnimmt, das jedoch hier bombiert ausgebildet ist. Der untere Gehäuseteil
2 ist außerdem mit einem Teil eines Wendemechanismus 9' für eine bewegliche,
konkav ausgebildete Stempelplatte 3 versehen, deren Träger 10 über Zapfen 10' in
Führungsschlitzen 11 des Gehäuseteiles 2 geführt ist und mit Aufnahmen 9" im oberen
Gehäuseteil 1 in Eingriff steht, welche den anderen Teil des Wendemechanismus bilden,
welcher bei einer Relativbewegung des oberen Gehäuseteiles 1 bezüglich des unteren
Gehäuseteiles 2 wirksam wird. Der freie Rand 2' des unteren Gehäuseteiles 2 ist
elastisch ausgebildet und bildet den Aufsetzrand, mit welchem der Gehäuseteil auf
eine bombierte Oberfläche aufgedrückt wird.
Gemäß Fig. 4, welche die Gehäuseteile 1,2 in zwei Relativstellungen
zeigt, ist die einen Aufsetzrahmen für die Stempelplatte bildende Ringrippe 4 derart
elastisch verformbar, daß sie z.B. beim Einfärben des Stempelkissens, bei
welchem Vorgang Druck auf das Kissen in Richtung des Pfeiles P durch eine nicht
gezeigte Einfärbevorrichtung ausgeübt wird, sich nach außen verformt, wie
die rechte Hälfte von Fig. 4 zeigt, und zwischen dem Rahmen des Stempelkissens 5
und dem Gehäuseteil 1 abdichtet. Dies ist eine zusätzliche Funktion der Ringrippe.
Im Ruhezustand der Gehäuseteile 1,2 gemäß der linken Hälfte von Fig. 4 ist
die Ringrippe 4 in ihre ursprüngliche Form zurückgekehrt und dichtet gegen den Austritt
von Lösungsmitteidämpfen der Stempelfarbe ab. Eine Rastverriegelung 12 sichert den
Zusammenhalt der Gehäuseteile 1,2. An der Außenseite des Gehäuseteiles 1 befindet
sich ferner ein Anschlag- bzw. Dichtungsring 13.
Es versteht sich, daß die geschilderte Ausführungsbeispiele
im Rahmen der Erfindung verschiedentlich abgewandelt werden können, insbesondere
was die Ausbildung der Stempelplatte und die äußere Form der Gehäuseteile
betrifft. Insbesondere kann die Unterseite des unteren Gehäuseteiles zu einer Standfläche
abgeflacht sein, wobei der obere Rand dieses Gehäuseteiles eine Aufnahme für den
zu stempelnden Gegenstand bildet.
|
| Anspruch[de] |
- Handstempel mit einem zweiteiligen Gehäuse, das einen zur Aufnahme einer Stempelplatte
bestimmten Gehäuseteil aufweist, der relativ zum anderen Gehäuseteil bewegbar ist,
wobei das Stempelgehäuse (1, 2) im wesentlichen kreisrund bis oval ausgebildet ist
und die Stempelplatte (3) konkave Form hat, dadurch gekennzeichnet, daß
am Außenumfang der Stempelplatte (3) oder am freien Rand des die Stempelplatte
aufnehmenden Gehäuseteiles (1) eine elastische Ringrippe (4, 1", 2') vorgesehen
ist, die einen Aufsetzrahmen für die Stempelplatte bildet.
- Handstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
unteren Gehäuseteil (2) ein Stempelkissen (5) mit einer der Stempelplattenkonkavität
entsprechenden Konvexität vorgesehen ist.
- Handstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile
(1, 2) relativ zueinander verschiebbar und voneinander lösbar sind, wobei das Stempelkissen
(5) auf einem formgebenden, vorzugsweise durch Stege gebildeten Kissenhalterboden
(6) des unteren Gehäuseteiles (2) ruht und durch einen in diesen Gehäuseteil (2)
eingeschobenen Klemmring (7) in seiner Stellung gehalten wird.
- Handstempel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterseite des unteren Gehäuseteiles (2) zu einer Standfläche abgeflacht ist
und der obere Rand dieses Gehäuseteiles eine Aufnahme für den zu stempelnden Gegenstand
bildet.
- Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Ringrippe (4,1'',2') zwischen den Gehäuseteilen (1, 2) in deren Schließstellung
gegen den Austritt von Lösungsmitteldämpfen der Stempelfarbe abdichtet.
- Handstempel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stempel als Selbstfärbestempel ausgebildet ist und der relativ zum oberen Gehäuseteil
(1) bewegliche untere Gehäuseteil (2) die Stempelplatte (3), das Stempelkissen (5)
und einen Wendemechanismus (9) aufnimmt, wobei der freie Rand (2') dieses Gehäuseteiles
(2) den elastischen Aufsetzrahmen bildet.
|
| Anspruch[en] |
- Hand stamp with a two-part housing comprising a housing part intended to receive
a stamp plate and movable relative to the other housing part, the stamp housing
(1, 2) being essentially circular to oval and the stamp plate (3) having a concave
shape, characterised in that a flexible annular rib (4, 1", 2') forming a
positioning frame for the stamp plate is provided on the outer circumference of
the stamp plate (3) or on the free edge of the housing part (1) receiving the stamp
plate.
- Hand stamp according to claim 1, characterised in that a stamp pad (5)
having convexity corresponding to the concavity of the stamp plate is provided in
a lower housing part (2).
- Hand stamp according to claim 2, characterised in that the housing parts
(1, 2) are displaceable relative to one another and can be separated from one another,
the stamp pad (5) resting on a shaping pad holder bottom (6) of the lower housing
part (2) preferably formed by bars and being held in position by a clamping ring
(7) inserted into this housing part (2).
- Hand stamp according to claim 2 or claim 3, characterised in that the
underside of the lower housing part (2) is flattened to form a base and the upper
edge of this housing part forms a receiver for the object to be stamped.
- Hand stamp according to one of claims 1 to 3, characterised in that the
flexible annular rib (4, 1", 2') provides sealing between the housing parts (1,
2) in the closed position thereof in order to prevent the escape of solvent vapours
from the stamp ink.
- Hand stamp according to claim 1 or claim 2, characterised in that the
stamp is in the form of a self-inking stamp and the lower housing part (2) movable
relative to the upper housing part (1) receives the stamp plate (3), the stamp pad
(5) and a pivoting mechanism (9), the free edge (2') of this housing part (2) forming
the flexible positioning frame.
|
| Anspruch[fr] |
- Tampon auto-encreur comportant un logement en deux parties qui présente une
partie de logement destinée à recevoir une plaque de tampon encreur, laquelle partie
de logement est mobile par rapport à l'autre partie de logement,
dans lequel le logement de tampon encreur est conçu selon une forme allant sensiblement
de la forme orbiculaire à la forme ovale et la plaque de tampon encreur (3) présente
une configuration ovale,
caractérisé en ce que sur la périphérie extérieure de la plaque de tampon
encreur (3) ou sur le bord libre de la partie de logement (1) recevant la plaque
de tampon encreur est prévue une nervure circulaire élastique (4, 1'', 2') qui forme
un entourage de support pour la plaque de tampon encreur.
- Tampon auto-encreur selon la revendication 1,caractérisé en ce que dans
une partie de logement inférieure (2) est prévu un coussin de tampon encreur (5)
avec une convexité correspondant à la concavité de la plaque de tampon encreur.
- Tampon auto-encreur selon la revendication 2,caractérisé en ce que les
parties de logement (1, 2) sont déplaçables l'une par rapport à l'autre et sont
détachables l'une par rapport à l'autre,
dans lequel le coussin de tampon (5) repose sur un support de coussin (6) de la
partie de logement inférieure (2), lequel support de coussin est constitué de préférence
par des ailettes donnant une forme et par un anneau de serrage (7) incorporé dans
cette partie de logement (2) maintenue dans sa position.
- Tampon auto-encreur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que
le côté inférieur de la partie de logement inférieure (2) est aplati pour former
une surface de pose et le bord supérieur de cette partie de logement forme une assise
pour l'objet à encrer.
- Tampon auto-encreur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que la nervure circulaire élastique (4, 1'', 2') entre les parties de logement
(1,2) est rendue étanche dans sa position de fermeture vis-à-vis du dégagement des
vapeurs de solvants contenus dans l'encre.
- Tampon auto-encreur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
le tampon est conçu sous la forme de timbre auto-encreur et la partie de logement
inférieure (2) mobile par rapport à la partie de logement supérieure (1) reçoit
la plaque de tampon encreur (3), le coussin de tampon encreur (5) et un mécanisme
de retournement (9), de telle sorte que le bord libre (2') de cette partie de logement
(2) forme l'entourage de support élastique.
|
|
|