Die vorliegende Erfindung betrifft ein
Herstellungsverfahren für einen Stempel aus porösem Harz, und ihre
Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Stempels
aus porösem Harz, der ohne Zufuhr von Farbe über einen
langen Zeitraum hinweg wiederholt stempeln kann, indem
er zuvor Farbe aufsaugt, und ein Herstellungsverfahren
dafür.
Es existiert ein als Stempel bekannter Stempel aus
porösem Harz, der wiederholt stempeln kann, ohne dass
jedes Mal Farbe zugeführt wird, indem zuvor Farbe in
den Stempel gesaugt wird. Der Stempel aus porösem Harz
besteht aus porösem Harz mit offenen Zellen, durch die
Farbe auf eine Stempelfläche zugeführt wird, weshalb es
möglich ist, wiederholt zu stempeln.
Hinsichtlich eines Verfahrens zum Herstellen eines
derartigen Stempels aus porösem Harz sind ein
Stempelherstellungsprozess durch einen Thermokopf, ein
Stempelherstellungsprozess durch ein blitzendes Licht,
ein Thermotransferverfahren und dergleichen bekannt.
Dieser Stempelherstellungsprozess durch ein blitzendes
Licht ist eine Technik, wobei Licht, wie etwa
Infrarotlicht, derart auf die Oberfläche porösen
Harzkörpers aus porösem Harz gelenkt wird, so dass
durch Erzeugen von Hitze das sich aufheizende Material
als das Negativ, das heißt als Spiegelbild der
gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen
entsteht, und wobei durch Schmelzen einer Schicht an
der Oberfläche des porösen Harzkörpers ein Farbe
abgebender Bereich und ein Bereich, der keine Farbe
abgeben kann, gebildet wird.
Als konkretes Beispiel für die Stempelherstellung
mittels eines blitzenden Lichts wird in einer
Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung
Tokuganhei 9-314972 ein Stempel aus porösem Harz
offenbart, bei dem offene Zellen geschlossen werden,
indem Oberfläche des Körpers aus porösem Harz
geschmolzen wird, indem auf der Oberfläche des Körpers
aus porösem Harz ein schwarzes Pigment Hitze unter
Lichtbestrahlung erzeugt, wobei die Oberfläche zuvor
mit einer Schicht, die aus einer vorbestimmten Menge an
schwarzem Pigment zusammengesetzt ist, oder mit einer
Schicht, deren Oberfläche schwarzes Pigment umfasst
beschichtet ist.
Der oben erwähnte bekannte poröse Harzstempel weist
jedoch die folgenden Probleme auf. Der in der
Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung
Tokuganhei 9-314972 offenbarte Stempel aus porösem Harz
war bezüglich der Reproduzierbarkeit, insbesondere von
dünnen Linien und Punkten, schlechter, da dieser poröse
Harzstempel nur aus einem schwarzem Pigment als
Heizmaterial bestand, dessen Wärmeleitfähigkeit hoch
war, weshalb der bestrahlte Bereich und der diesen
umgebende poröse Harzkörper beim Schmelzen des porösen
Harzkörpers mit der durch Bestrahlung erzeugten Hitze
des Heizmaterials schmolzen.
Außerdem nahm, falls ein poröser Harzstempel nur mit
schwarzem Pigment getränkt wurde, der poröse
Harzstempel nur eine Farbe an, nämlich schwarz.
Beispielsweise im Fall des Tränkens des Stempels in
schwarzer Farbe, die am häufigsten verwendet wird,
wurde es schwierig, die Farbe und die gewünschten
Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen zu
unterscheiden, die auf der Stempeloberfläche
ausgebildet waren, weshalb es schwierig war, bei der
Stempeloberfläche oben und unten und rechts und links
zu unterscheiden. Weiterhin war es schwierig,
anhaftende Verschmutzung zu finden, weshalb er in der
Verwendung unzweckmäßig war.
Da bei der Herstellung des aus porösen Harzstempels der
Körper aus porösem Harz und ein direkt in Kontakt
stehendes Original mit Licht bestrahlt wurden, könnte
es außerdem einige Fälle geben, bei denen geschmolzener
Körper aus porösem Harz und das zuvor mit dem Körper
aus porösem Harz kombinierte Heizmaterial an dem
Original anhafteten. Das Problem bestand deshalb darin,
dass dasselbe Original bei der Herstellung des gleichen
Stempels nicht mehr direkt wiederverwendet werden
konnte.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, die oben
erwähnten Probleme des Stands der Technik zu lösen. Die
in Anspruch 1 dargelegte Erfindung betrifft ein
Herstellungsverfahren für einen. Stempel aus porösem
Harz, bei dem ein Original, das Licht selektiv
durchlassen kann, mit einem Körper aus porösem Harz
zusammengegeben wird, der zumindest mit
Phthalocyaninpigment als Heizmaterial kombiniert wird,
welches durch ein von einer Lichtquelle abgestrahltes
Licht Hitze erzeugt; das Licht wird von der
Originalseite aus zu der Oberfläche des Körpers aus
porösem Harz gestrahlt und ein Farbe abgebender Teil
wird durch Schmelzen einer Schicht an der Oberfläche
des Körpers aus porösem Harz durch die Hitze des
Heizmaterials, die durch das durch das Original
durchtretende Licht erzeugt wird, ausgebildet.
Die in Anspruch 2 dargelegte Erfindung betrifft ein
Verfahren zur Herstellung eines Stempels aus porösem
Harz, wobei ein Original, das Licht selektiv
durchlassen kann, mit einem Körper aus porösem Harz
zusammengegeben wird, bei dem die ganze Oberfläche oder
ein Teil davon mit zumindest Phthalocyaninpigment als
Heizmaterial beschichtet ist, welches Hitze durch ein
von einer Lichtquelle abgestrahltes Licht erzeugt; das
Licht wird von der Originalseite aus zu der Oberfläche
des Körpers aus porösem Harz gestrahlt und ein Farbe
abgebender Bereich wird durch Schmelzen einer Schicht
an der Oberfläche des Körpers aus porösem Harz mit der
Hitze des Heizmaterials, die durch durch das Original
durchtretende Licht erzeugt wird, ausgebildet.
Die Erfindung gemäß Anspruch 3 betrifft ein
Herstellungsverfahren für einen Stempel aus porösem
Harz nach Anspruch 1 oder 2, wobei zwischen dem Körper
aus porösem Harz und dem Original ein
lichtdurchlässiger Film angeordnet ist.
Die Erfindung gemäß Anspruch 4 betrifft ein
Herstellungsverfahren für einen Stempel aus porösem
Harz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in dem
Heizmaterial Kohlenstoffteilchen enthalten sind.
Die Erfindung gemäß Anspruch 5 betrifft ein
Herstellungsverfahren für einen Stempel aus porösem
Harz nach Anspruch 4, wobei das Mischungsverhältnis in
der Zusammensetzung von Kohlenstoffteilchen und
Phthalocyaninpigment im Gewichtsverhältnis 0,1 : 1,0 bis
5,0 : 1,0 vorliegt.
Die Erfindung gemäß Anspruch 6 betrifft einen Stempel
aus porösem Harz, der aus einem Körper aus porösem Harz
besteht, bei dem ein Teil der Schicht an der Oberfläche
geschmolzen ist, um einen Bereich zu bilden, der keine
Farbe abgibt, und ist dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest Phthalocyaninpigment in dem Körper aus
porösem Harz vorliegt.
Die Erfindung gemäß Anspruch 7 betrifft einen Stempel
aus porösem Harz, der aus einem Körper aus porösem Harz
besteht, bei dem ein Teil der Oberflächenschicht
geschmolzen ist, um einen Bereich zu bilden, der keine
Farbe abgibt, und ist dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest Phthalocyaninpigment in der ganzen Oberfläche
oder einem Teil der Stempeloberfläche vorliegt.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht durch einen mit einem
Heizmaterial kombinierten Körper aus porösem Harz,
Fig. 2 ist eine Schnittansicht durch einen mit einem
Heizmaterial kombinierten Körper aus porösem Harz,
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, die einen mit
Heizmaterial und einem Original kombinierten Stempel
aus porösem Harz zeigt, die geschichtet und über einen
lichtdurchlässigen Film zusammen angeordnet sind,
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines
Herstellungsverfahrens für einen Stempel aus porösem
Harz bei Verwendung des in Fig. 1 gezeigten Körpers aus
porösem Harz,
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung eines
Herstellungsverfahrens für einen Stempel aus porösem
Harz bei Verwendung des in Fig. 2 gezeigten Körpers aus
porösem Harz und
Fig. 6(a) und (b) sind Draufsichten, die eine der
bevorzugten Ausführungsformen eines Originals zeigen.
Das in der vorliegenden Erfindung dargestellte
Herstellungsverfahren für einen Stempel aus porösem
Harz wird unten unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
Das Herstellungsverfahren für den in der vorliegenden
Erfindung dargelegten Stempel aus porösem Harz ist
dadurch gekennzeichnet, dass Licht selektiv auf eine
Oberfläche eines mit einem bestimmten Heizmaterial
kombinierten Körpers aus porösem Harz oder auf eine
Oberfläche eines Körpers aus porösem Harz gelenkt wird,
wobei die Oberfläche mit einem bestimmten Heizmaterial
beschichtet ist, um die Oberflächenschicht des Körpers
aus porösem Harz zu schmelzen und einen Farbe
abgebenden Bereich und einen Bereich, der keine Farbe
abgibt, zu bilden.
Zur Herstellung des in der vorliegenden Erfindung
dargelegten Stempels aus porösem Harz wird zunächst ein
in Fig. 1 gezeigter, mit Heizmaterial versehener Körper
(1) aus porösem Harz oder ein mit Heizmaterial auf
einem Teil oder der ganzen Vorderfläche, wie in Fig. 2
gezeigt, beschichteter Körper (1) aus porösem Harz
hergestellt.
Was den verwendeten Körper (1) aus porösem Harz
betrifft, gibt es keine bestimmte Beschränkung, solange
er mit erzeugter Hitze des unten erwähnten
Heizmaterials geschmolzen werden kann und eine offene,
farbbeständige Zellstruktur aufweist. Konkret können
beispielsweise ein Polyolefinharz wie etwa Polyethylen,
Polyamid, Polyurethan, Polyacetat, Polystyrol und
Polypropylen oder ein thermoplastisches Harz wie etwa
Ethylenvinylalkohol (EVA) verwendet werden.
Der prozentuale Anteil an Hohlräumen in dem verwendeten
Körper (1) aus porösem Harz unterliegt keinen
besonderen Einschränkungen, doch beträgt er 40 bis 80%,
besonders bevorzugt 50 bis 70%. Außerdem unterliegt der
Zellendurchmesser der offenen Zellen keinen besonderen
Einschränkungen, doch beträgt er unter 50 µm, besonders
bevorzugt 5 bis 30 µm.
Die Dichte des verwendeten Körpers (1) aus porösem Harz
unterliegt keinen besonderen Einschränkungen, doch
beträgt sie 0,2 bis 0,6 g/cm3, bevorzugt 0,3 bis 0,5 g/cm3.
Außerdem unterliegt sein Schmelzpunkt keinen
besonderen Einschränkungen, doch beträgt er 60 bis
120°C, bevorzugt 70 bis 110°C.
Weiterhin unterliegt ein Verfahren zur Ausbildung der
offenen Zellenstruktur in dem Körper (1) aus porösem
Harz keinen besonderen Einschränkungen, zum Beispiel
kann es ein Ausbildungsverfahren sein, bei dem ein
Porenbildungsmittel wie etwa Calciumcarbonat,
Magnesiumcarbonat, ein Polyol, Salz, Zucker, Stärke,
Hemicellulose und Tetramethylmethan, Monomere eines
Polyols wie etwa ein Polyalkylenglykol und
Diethylenglykol oder ein Beschleuniger des
Porenbildungsmittels wie etwa Polymere in Rohmaterial
des porösen Harzes geknetet werden und nach der
Ausbildung gegebenenfalls durch Hinzugabe von
Additiven, wie etwa einem Weichmacher wie
Dioctylphthalat, Dioctyladipat oder Vulkanol 88
(Warenzeichen der Bayer AG, Deutschland) das
Porenbildungsmittel aufgelöst und mit einem
Lösungsmittel, das in Wasser löslich ist, wie etwa
Wasser, einem aliphatischen, niederwertigen Alkohol,
wässrig verdünnter Säure und wässrig verdünntem Alkali
entfernt werden. Außerdem kann geeigneterweise auch ein
Körper (1) aus porösem Harz mit einer durch andere
Verfahren ausgebildeten offenen Zellenstruktur
verwendet werden.
Was das Heizmaterial betrifft, so werden
Phthalocyaninpigmente wie etwa Kupferphthalocyaninblau
B und Kupferphthalocyaningrün verwendet, und es wird
besonders bevorzugt, Kohlenstoffteilchen wie etwa Ruß
zusätzlich zu den Phthalocyaninpigmenten hinzuzufügen.
Der Grund für die Verwendung der Phthalocyaninpigmente
besteht darin, dass sie kleine Buchstaben, Designs,
Muster und Punkte im Vergleich zum Falle der Verwendung
von schwärzlichem Heizmaterial wie etwa
Kohlenstoffteilchen hervorragend reproduzieren.
Außerdem treten als Heizmaterial unterschiedliche
Farben im erhitzten Bereich und im nicht erhitzten
Bereich auf, so dass es möglich ist, das Ergebnis des
Stempelns ohne weiteres zu überprüfen, indem die auf
der Stempeloberfläche ausgebildeten, keine Farbe
abgebenden Bereiche mit den gewünschten Buchstaben,
Designs, Muster und dergleichen verglichen werden.
Weiterhin ist es bei der Herstellung von Stempeln
möglich, den Fortschritt in welchem Ausmaß die keine
Farbe abgebenden Bereiche ausgebildet sind, leicht zu
überprüfen.
Außerdem liegt der Grund für die bevorzugte Verwendung
einer Mischung aus den Kohlenstoffteilchen und den
Phthalocyaninpigmenten darin, dass leicht ein
Heizeffekt erreicht werden kann, der geeignet ist für
denjenigen Fall, in dem die gewünschten Buchstaben,
Designs und Muster sehr klein sind, oder für denjenigen
Fall, in dem diese grob sind, dadurch dass deren
Mischungsverhältnis entsprechend angepasst wird. Mit
anderen Worten, wenn diese grob sind, wird der Anteil
an Kohlenstoffteilchen erhöht, um einen hohen
Heizeffekt zu erhalten, und wenn diese klein sind, wird
der Anteil an Kohlenstoffteilchen gesenkt, um eine
langsame Aufheizung zu erzielen. Weiterhin kann durch
Variieren des Anteils an Phthalocyaninpigmenten, um den
Farbton des Heizmaterials zu ändern, der Farbton der
auf den Farbe abgebenden Bereichen aufgebrachten
Druckfarbe vom Farbton der keine Farbe abgebenden
Bereichen unterscheidbar gemacht werden. Indem es
beispielsweise mit Pigmenten aus Kohlenstoff und
Phthalocyaninblau grün gemacht wird, ist es leicht von
schwärzlichen und rötlichen Druckfarben zu
unterscheiden. Außerdem kann eine durch Einstellen der
Zusammensetzung erreichte Dunkelbraunfärbung leicht von
Druckfarben aus Schwarz, Purpur, Blau, Rot und
dergleichen unterschieden werden.
Wenn die Kohlenstoffteilchen und die
Phthalocyaninpigmente miteinander vermischt verwendet werden,
unterliegt das Mischungsverhältnis keiner besonderen
Einschränkung, doch beträgt das Gewichtsverhältnis
0,1 : 1,0 bis 0,1 : 5,0, besonders bevorzugt 0,5 : 1,0 bis
3,0 : 1,0. Weiterhin unterliegt der Teilchendurchmesser
der Kohlenstoffteilchen und der Phthalocyaninpigmente
keiner besonderen Einschränkung, doch beträgt er unter
20 µm, besonders bevorzugt 5 bis 10 µ.
Abgesehen von dem Vorgenannten eignen sich außerdem
weitere Heizmaterialien, welche ausreichend Hitze
erzeugen können, um durch Bestrahlung durch Licht von
der Lichtquelle (5) den Körper (1) aus porösem Harz zu
schmelzen, und diese können wahlweise vermischt werden.
Konkret können beispielsweise Metalloxide, Metalle,
Nitrosoverbindungen, Cyaninfarbstoffe, Thiol-Nickel-
Komplexe, Naphthochinon-Pigment, Anthrachinon-Pigment
und dergleichen, eines zusammen mit einem weiteren
davon oder eine Mischung von mehr als zweien davon
verwendet werden.
Der Teilchendurchmesser des Heizmaterials unterliegt
keiner besonderen Einschränkung, doch beträgt er unter
20 µm und bevorzugt 5 bis 10 µm.
Ein Verfahren zur Herstellung des Körpers (1) aus
porösem Harz, der mit dem in Fig. 1 gezeigten
Heizmaterial kombiniert ist, unterliegt keiner
besonderen Einschränkung. So kann beispielsweise ein
Verfahren verwendet werden, bei dem der Körper (1) aus
porösem Harz nach Dispergieren von zuvor mit dem
Heizmaterial kombinierten Harzrohmaterial geformt wird.
In diesem Fall unterliegt die Menge des zu
kombinierenden Heizmaterials keiner besonderen
Einschränkung, doch beträgt sie 0,2 Gew.-% bis 15 Gew.-%,
bezogen auf den Körper aus porösem Harz,
besonders bevorzugt 0,4 Gew.-% bis 10 Gew.-%.
Weiterhin unterliegt das Verfahren zum Formen des
Körpers aus porösem Harz keiner besonderen
Einschränkung, und beispielsweise können Formpressen,
Strangpressen, Spritzguss und dergleichen verwendet
werden.
Außerdem unterliegt ein Verfahren zur Herstellung des
Körpers (1) aus porösem Harz, dessen Vorderfläche mit
dem in Fig. 2 gezeigten Heizmaterial beschichtet ist,
keiner besonderen Einschränkung, und es kann
beispielsweise ein Verfahren zum Auftragen des
Heizmaterials durch Verdünnen mit einem Lösungsmittel
wie etwa Alkohol verwendet werden. Die Dicke einer
Schicht aus Heizmaterial, mit der die Oberfläche des
Körpers (1) aus porösem Harz beschichtet ist,
unterliegt keiner besonderen Einschränkung, liegt aber
über 50 µm.
Wie in Fig. 3 gezeigt, werden anschließend der mit dem
Heizmaterial kombinierte Körper (1) aus porösem Harz
und ein Original (3) über einen lichtdurchlässigen Film
(2) angeordnet oder der Körper (1) aus porösem Harz,
dessen Vorderfläche mit dem Heizmaterial beschichtet
ist, und ein Original (3) werden über einen
lichtdurchlässigen Film (2) angeordnet.
Das Original (3) ist so konstruiert, dass es das
bestrahlende Licht selektiv durchlassen kann. Im Fall
des veranschaulichten Beispiels umfasst das Original
(3) ein lichtdurchlässiges Material, dessen Oberfläche
Positivzeichnungen der gewünschten Buchstaben, Designs,
Muster und dergleichen umfasst, die mit einem
lichtundurchlässigen Material (4) gezeichnet sind. Wenn
beispielsweise ein Stempel aus porösem Harz zum
Stempeln eines Buchstabens "T" hergestellt werden soll,
sollte das Original (3), bei dem ein Buchstabe "T" mit
dem lichtundurchlässigen Material (4) wie in Fig. 6
gezeigt gezeichnet wird, hergestellt werden. Falls ein
Stempel aus porösem Harz zum Stempeln eines hohlen
Buchstabens "T" hergestellt werden soll, sollte das
Original (3), bei dem ein Buchstabe "T" mit dem
lichtundurchlässigen Material (4) hohl wie in Fig. 6
gezeigt gezeichnet ist, hergestellt werden. Dann wird
das Original (3) wie in Fig. 3 gezeigt mit dem
lichtdurchlässigen Film (2) zusammengegeben, so dass
die Oberfläche des Originals (3), bei dem die
gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen
gezeichnet sind, diesen berührt.
Es ist außerdem möglich, Spiegelbilder der gewünschten
Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen auf die
Oberfläche des Originals (3) mit dem
lichtundurchlässigen Material (4) zu zeichnen. In diesem Fall wird
das Original (3) mit dem lichtdurchlässigen Film (2)
zusammengegeben, so dass die entgegengesetzte
Oberfläche zur Oberfläche des Originals (3), auf der
die Spiegelbilder der gewünschten Buchstaben, Designs,
Muster und dergleichen gezeichnet sind, diesen berührt.
Außerdem ist es in diesem Fall möglich, die
entgegengesetzte Oberfläche zur Oberfläche des
Originals (3), auf der die Spiegelbilder der
gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen
gezeichnet sind, gegen den Körper (1) aus porösem Harz
zu legen, um ohne Einführen des lichtdurchlässigen
Films (2) einen Kontakt mit diesem Körper herzustellen.
Das verwendete lichtundurchlässige Material (4)
unterliegt keiner besonderen Einschränkung, und es
können beispielsweise Kohlenstofftoner und dergleichen
verwendet werden. Es können beispielsweise auch
Verfahren zum Zeichnen der gewünschten Buchstaben,
Designs, Muster und dergleichen auf die Oberfläche des
Originals (3) und Verfahren wie etwa das Drucken durch
einen Thermodrucker, Drucken mit einem Silberband und
Zeichnen mit einem Filzstift verwendet werden.
Das Original (3) besteht aus einem Material, das Licht
durchlassen kann, wie etwa ein Kunststofffilm, eine
Kunststoffplatte und ein Silbersalzfilm, die aus
beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polyester,
Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid und dergleichen
erhalten werden können, doch unterliegt es keiner
besonderen Einschränkung.
Auch die Dicke des Originals (3) unterliegt keiner
besonderen Einschränkung, doch beträgt sie 10 bis
100 µm, bevorzugt 10 bis 80 µm.
Die Fälle der Verwendung des lichtdurchlässigen
Originals (3), auf dem die gewünschten Buchstaben,
Designs, Muster und dergleichen mit dem
lichtundurchlässigen Material (4) gezeichnet werden,
sind oben beschrieben worden, doch unterliegt das
Original (3) keiner besonderen Einschränkung, solange
es selektiv Licht durchlassen kann. Es ist
beispielsweise möglich, ein Original (3) zu verwenden,
das in Form der gewünschten Buchstaben, Designs, Muster
und dergleichen oder der Spiegelbilder davon aus
lichtundurchlässigen Blättern, dicken Papieren usw.
ausgeschnitten ist.
Der zwischen dem Original (3) und dem Körper (1) aus
porösem Harz vorliegende lichtdurchlässige Film (2)
wird verwendet, damit der Körper (1) aus porösem Harz
und das Original (3) nach der Bestrahlung mit Licht
leicht abgenommen werden können. Was den
lichtdurchlässigen Film (2) betrifft, unterliegt er
keiner besonderen Einschränkung, solange er Licht
durchlässt, beispielsweise ein Kunststofffilm, eine
Kunststoffplatte und ein Silbersalzfilm, die aus
Polyethylen, Polypropylen, Polyester, Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid und dergleichen erhalten werden
können.
Auch die Dicke des lichtdurchlässiger Films (2)
unterliegt keiner besonderen Einschränkung, doch
beträgt sie 10 bis 100 µm, besonders bevorzugt 10 bis
50 µm.
Als nächstes wird, wie in Fig. 4 und Fig. 5
dargestellt, Licht von der Lichtquelle (5) auf der
Seite des Originals (3) auf die Oberfläche des Körpers
(1) aus porösem Harz gestrahlt. Was die verwendete
Lichtquelle (5) betrifft, unterliegt sie keiner
besonderen Einschränkung, solange sie die
Oberflächenschicht des Körpers (1) aus porösem Harz
schmelzen kann, indem sie das Heizmaterial zur
Hitzeerzeugung anregt; so können beispielsweise eine
Blitzlampe, eine Stroboskoplampe und dergleichen Licht
wie etwa Infrarotlicht abstrahlen.
Auch die Stärke des Lichts unterliegt keiner besonderen
Einschränkung, solange es stark genug ist, um zu
bewirken, dass das Heizmaterial ausreichend Hitze
erzeugt.
Zur zweckmäßigen Beschreibung sind außerdem zwischen
dem Körper (1) aus porösem Harz und dem
lichtdurchlässigen Film (2) und zwischen dem
lichtdurchlässigen Film (2) und dem Original (3) in
Fig. 4 und Fig. 5 einige Räume eingezeichnet, doch
liegen diese im Falle Lichtbestrahlung in der realen
Anwendung eng aneinander an.
Von dem abgestrahlten Licht, das von der Seite des
Originals (3) auf die Oberfläche des Originals (3)
fällt, kann dasjenige Licht, das auf die gezeichneten
Teile der gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und
dergleichen (a in der Figur) fällt, nicht durch das
Original (3) hindurchtreten. Andererseits kann
dasjenige Licht, das auf die nichtgezeichneten Bereiche
der gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und
dergleichen (b in der Figur) fällt, durch das Original
(3) hindurchtreten und auch durch den
lichtdurchlässigen Film (2) den Körper (1) aus porösem
Harz erreichen. Das Licht, das die Oberfläche des
Körpers (1) aus porösem Harz erreichen kann, ist das
Licht, das durch das Original (3) hindurchgetreten ist,
auf dem die gewünschten Buchstaben, Designs, Muster und
dergleichen (oder deren Spiegelbilder) mit dem
lichtundurchlässigen Material (4) gezeichnet sind.
Mit anderen Worten, wenn wie Fig. 4 zeigt der Körper
(1) aus porösem Harz, der mit dem Heizmaterial
kombiniert ist, verwendet wird, bewirkt das Licht, das
die Oberfläche des Körpers (1) aus porösem Harz
erreicht hat, dass das Heizmaterial, mit dem die
Oberfläche des Körpers (1) aus porösem Harz beschichtet
ist, Hitze erzeugt, so dass dieser Bereich der
Oberflächenschicht des Körpers (1) aus porösem Harz
geschmolzen wird, um einen Bereich (12) zu bilden, der
keine Farbe abgeben kann. Auf der Oberflächenschicht
des Körpers (1) aus porösem Harz werden die Bereiche,
außerhalb desjenigen Bereichs, wo der keine Farbe
abgebende Teil (12) ausgebildet ist, zu einem Bereich,
der Farbe abgeben kann (13).
Dies ist die Art und Weise, wie ein Stempel aus porösem
Harz hergestellt wird, der den Farbe abgebenden Bereich
(13), der ausgebildet ist, das Spiegelbild der gewünschten
Buchstaben, Designs, Muster und dergleichen darzustellen,
und den keine Farbe abgebenden Bereich (12), der
ausgebildet ist, nicht nur das Spiegelbild, sondern auch
das Negativ der gewünschten Buchstaben, Designs, Muster
und dergleichen auf der Stempeloberfläche darzustellen,
umfasst.
Wie oben beschrieben, ist es möglich, da das in der
vorliegenden Erfindung dargelegte Verfahren zum Herstellen
des Stempels aus porösem Harz mindestens
Phthalocyaninpigmente als Heizmaterial verwendet, die
Effizienz der Hitzeerzeugung des Heizmaterials gezielt
einzustellen, indem die Menge an Heizmaterial, die mit
einem Körper aus porösem Harz kombiniert wird, oder das
Mischungsverhältnis des Heizmaterials geeignet verändert
wird. Dadurch können alle kleinen Buchstaben, winzigen
Designs und Muster mit hoher Wiedergabetreue dargestellt
werden. Durch Einfügen eines lichtdurchlässigen Films
zwischen dem Körper aus porösem Harz und einem Original
ist es außerdem möglich, nicht nur den Körper aus porösem
Harz und das Original leicht voneinander abzulösen,
sondern auch zu verhindern, dass geschmolzenes poröses
Harz und das Heizmaterial direkt an dem Original haften,
wodurch gewährleitstet wird, dass das Original ohne
weiteres wiederverwendet werden kann.
Da der in der vorliegenden Erfindung dargestellte Stempel
aus porösem Harz Phthalocyaninpigmente als Heizmaterial
verwendet, ist es weiterhin möglich, Farbtöne gezielt
einzustellen, indem der Anteil an Heizmaterial oder das
Mischungsverhältnis des Heizmaterials eingestellt wird,
wodurch es möglich ist, die gewünschten Buchstaben,
Designs, Muster und dergleichen auf der Stempeloberfläche
präzise zu überprüfen. Deshalb wird es erleichtert,
Stempel zu unterscheiden und bei einer Stempeloberfläche
oben und unten und rechts und links zu überprüfen.