GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Entfaltungssystem für eine
Reinigungs-/Inspektionseinrichtung für ein obenliegendes
Bündel bei einem Dampfgenerator eines Kernkraftwerks.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Dampfgeneratoren wandeln Wärme von der Primärseite
eines Kernkraftwerks in Dampf auf der Sekundärseite um, so daß
Primär- und Sekundärsystem getrennt gehalten werden. Ein
typischer Generator ist ein vertikaler Zylinder, der aus einer
großen Zahl U-förmiger Rohre besteht, die sich vom Boden bzw.
"Rohrboden" des Generators nach oben erstrecken. Fluid mit
hoher Temperatur und hohem Druck aus dem Reaktor strömt durch
die Rohre und gibt Energie an einen die Rohre in dem
Generator umgebenden Speisewassermantel ab, so daß Dampf und
letztendlich Energie erzeugt wird, wenn der Dampf in die Turbinen
eingeleitet wird.
Dampfgeneratoren wurden so konstruiert, daß sie mehr
als vierzig Jahre halten, doch in der Praxis hat sich
gezeigt, daß selche Zahlen über die Zuverlässigkeit nicht
zutreffen. Das Problem liegt darin, daß sich auf den Rohren
Schlamm aus dispersen Verunreinigungen bildet, die in dem
Speisewasser suspendiert sind, was den Wirkungsgrad des
Generators stark beeinträchtigt und sogar dazu führen kann, daß
die Rohre soweit an Qualität verlieren, daß Risse in den
Rohren entstehen. Wenn radioaktives Primärfluid in den Rohren in
die Sekundärseite sickert, kann das Ergebnis katastrophal
sein. Diese Risse zu verstopfen oder anderweitig zu behandeln
ist zeitraubend und führt zu einer teuren Stillstandszeit, in
der Energie zu hohen Kosten von anderen Quellen gekauft
werden muß.
Es gibt bekannte Verfahren zum Reinigen der Rohre nahe
dem Boden des Dampfgenerators unter Verwendung von biegsamen
Lanzen und dergleichen mit unter Druck stehendem Wasser, da
aber ein typischer Dampfgenerator 30 Fuß hoch sein kann, ist
es sehr schwierig, mit Hilfe von Wasserstrahlen, die vom
Boden des Generators nach oben gerichtet sind, den Schlamm im
oberen Bereich der Rohre zu erreichen.
Es wird also mit einer chemischen Reinigung
gearbeitet, doch hat dies mehrere Nachteile. Zunächst ist die
chemische Reinigung sehr teuer und erfordert eine längere
Betriebsunterbrechung. Außerdem können die bei der chemischen
Reinigung verwendeten Lösemittel die inneren Bauteile des
Dampfgenerators korrodieren. Darüberhinaus können bei der
chemischen Reinigung große Mengen an gefährlichem,
möglicherweise radioaktivem Abfall entstehen. Die Entsorgung dieses
Abfalls ist sehr teuer. Aus diesen Gründen haben zwar viele
Energieversorgungsunternehmen die chemische Reinigung in
Betracht gezogen, doch ist sie nur bei wenigen Anlagen
tatsächlich implementiert.
Will man alternative Reinigungsverfahren in Betracht
ziehen, treten dagegen schwere technische Probleme auf. Ein
typischer Dampfgenerator hat eine Wärmeübertragungsfläche von
ungefähr 4645 m² (50.000 ft.²). Das Rohrbündel hat einen
Durchmesser von etwa 3 m (10 ft.) und eine Höhe von 9,1 m (30
ft.), aber der Zugangskanal in der Mitte des Rohrbündels hat
nur eine Breite von 8,9 cm (3,5 Inch) und wird durch eine
Reihe aufeinanderfolgender Tragplatten ungefähr alle 1,2 m (4
ft.) unterbrochen. In den Tragplatten befinden sich
Strömungsschlitze, doch sind diese sehr klein, normalerweise 7
mal 38 cm (2,75 mal 15 Inch). Außerdem ist der Zugang in den
Dampfgenerator auf ein 6 Inch großes Handloch begrenzt.
Schließlich beträgt der Abstand zwischen den vertikal
verlaufenden Rohren nur 1 cm (0,406 Inch) oder weniger.
Die Handhabung von Reinigungssprühköpfen und/oder
Inspektionsgeräten in einer Höhe von 9,1 m (30 ft.) des
Dampfgenerators zwecks Reinigung oder Inspektion der obenliegenden
Rohrbündel ist daher nicht so leicht. Es gibt drei primäre
Überlegungen hinsichtlich der Konstruktion. Zunächst muß das
Entfaltungssystem so klein sein, daß es durch das Handloch
des Dampfgenerators und durch die Strömungsschlitze in
aufeinanderfolgenden Tragplatten paßt. Zweitens muß sich das
Entfaltungssystem nach oben durch die Strömungsschlitze bis
auf eine Länge von 9,1 m (30 ft.) erstrecken und dabei dem am
auswärtigen Ende entfalteten Reinigungskopf oder der
Inspektionseinrichtung immer noch Halt bieten. Drittens muß das
Entfaltungssystem vollständig zurückziehbar sein. Ein System,
das möglicherweise ausfallen kann, das in den oberen
Bereichen der Rohrbündel stecken bleiben könnte, oder das
ausfallen könnte und Komponenten im Inneren des Dampfgenerators
zurücklassen könnte, ist zu riskant, um im Inneren der sehr
teuren Dampfgeneratoren verwendet zu werden.
Außerdem muß das Entfaltungssystem die schnelle
Reinigung und/oder Inspektion erleichtern, um wegen der hohen
Unterbrechungskosten bei Kernkraftwerken und der möglichen
Gefahr einer radioaktiven Bestrahlung der sich während der
Reinigung in diesem Bereich aufhaltenden Arbeiter die
Stillstandszeit bei minimaler Handarbeit zu minimieren.
In US-A-5,265,129 wird eine Konstruktion mit doppeltem
Ausleger erörtert, bei der ein aus mehreren pneumatischen
oder hydraulischen Zylindern bestehender ausziehbarer
Abschnitt verwendet wird, um eine Inspektionskamera nach oben
durch die Tragplatten hindurch auszubringen. Ein Problem bei
dieser Konstruktion besteht darin, daß der ausziehbare
Abschnitt in seinem zusammengeklappten Zustand durch das
Handloch des Generators geschoben und dann aufgerichtet werden
muß; er kann aber nicht über die Höhe der ersten
Rohrtragplatte hinausreichen, die nur 18 Inch betragen kann.
Eine solche Vorrichtung, die in ihrem
zusammengeklappten Zustand in einer Höhe von 0,45 m (18 Inch) aufgerichtet
werden kann und sich immer noch bis auf 9,1 m (30 ft.)
erstrecken kann, ist schwer zu konstruieren, zu fertigen, und
zu steuern.
In DE-A-42 26 854 wird ein Entfaltungssystem für eine
Inspektionsvorrichtung eines Dampfgenerators offenbart. Das
Entfaltungssystem hat die Form eines Manipulators für die
Inspektion schlecht zugänglicher Stellen in dem Dampfgenerator.
Der Manipulator verwendet flexible Kettenglieder, die mit der
Schwerkraft arbeiten, um eine Kette in einer horizontalen
Stellung starr zu halten und um sich danach nach unten zu
erstrecken. Gemäß Fig. 2 der DE-A-42 26 854 arbeiten die
Glieder des Manipulators mit der Schwerkraft, um die Kette in
einer horizontalen geradlinigen Stellung starr zu halten. Die
Glieder haben einen Fortsatz, der zu dem benachbarten
Kettenglied ragt und einen Anschlag oder eine
Verstrebungseinrichtung des benachbarten Gliedes bildet. Aufgrund der
Schwerkraft drückt der Fortsatz dann auf die
Verstrebungseinrichtung und bildet dadurch einen starren horizontalen
Manipulator.
Der Manipulator kann nicht starr bleiben, wenn er
vertikal nach oben ragt, und kann somit einen Reinigungskopf
oder eine Inspektionsvorrichtung nicht tragen, wenn diese 30
ft. nach oben entfaltet werden. Jeder Versuch, die Kette der
DE-A-42 26 854 sich von dem unteren Handloch eines
Dampfgenerators vertikal nach oben erstrecken zu lassen, würde dazu
führen, daß die Kette zur Seite fällt oder kippt. Die DE-A-
4226854 offenbart somit keinen langgestreckten Körper, der in
einer Konfiguration flexibel ist, um sich in eine Position
zur Erstreckung nach oben durch Strömungsschlitze in
Tragplatten des Inneren des Dampfgenerators zu biegen, und in
einer anderen Konfiguration starr ist zum Positionieren und
Tragen von Reinigungs-/Inspektionseinrichtungen nach oben
durch den Dampfgenerator nahe den beiden oberen Rohrbündeln
des Dampfgenerators. Die vorliegende Erfindung gemäß den
beigefügten Ansprüchen unterscheidet sich damit von DE-A-
42 26 854.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein
Entfaltungssystem für eine Reinigungs-/Inspektionseinrichtung eines
Dampfgenerators mit obenliegendem Bündel bereitzustellen, die
nicht mit ausziehbaren Zylindern arbeitet.
Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, ein
solches Entfaltungssystem bereitzustellen, bei dem die Reinigung
des Dampfgenerators von oben nach unten erfolgen kann,
wodurch Ablagerungen während des Reinigungsverfahrens nach
unten gespült werden.
Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, ein
solches Entfaltungssystem bereitzustellen, bei dem keine
chemischen Reinigungsverfahren mehr verwendet werden müssen und
das die mit der chemischen Reinigung verbundenen Nachteile
überwindet oder in Verbindung mit einer chemischen Reinigung
verwendet werden kann.
Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, ein
solches Entfaltungssystem bereitzustellen, das durch einen
Einlaß im Boden des Dampfgenerators paßt, der ausgezogen werden
kann, so daß er sich nach oben durch die Strömungsschlitze in
den Tragplatten des Inneren des Dampfgenerators erstreckt, um
einen Reinigungskopf oder eine Inspektionskamera zu den
obenliegenden Bündeln des Dampfgenerators zu befördern, und der
sich dann nach Abschluß des Reinigungs- und/oder
Inspektionsvorgangs wieder nach unten durch die Strömungsschlitze
zurückzieht, um abgenommen zu werden.
Diese Erfindung resultiert aus der Erkenntnis, daß
anstatt des Einsetzens einer Vorrichtung in den Dampfgenerator
durch das Handloch und dann der Verwendung ausziehbarer
Zylinder zum Ausbringen eines Reinigungskopfes oder einer
Inspektionskamera nach oben durch die Rohrtragplatten ein
geeignetes Entfaltungssystem unter Verwendung einer
schlangenartigen Vorrichtung hergestellt werden kann, die von
außerhalb des Dampfgenerators durch das Handloch eingeführt wird,
biegsam genug ist, um eine 90º-Kehre zu vollziehen, um dann
in der Position zu sein, um sich nach oben durch die
Rohrtragplatten zu bewegen, und auch starr genug ist, um sich
dann nach oben zu den obenliegenden Rohrbündeln des
Dampfgenerators zu bewegen (z. B. 9,1 m (30 ft.)) und dabei immer
noch Inspektionseinrichtungen oder Reinigungsköpfe zur
Inspektion oder Reinigung der oberen Bereiche des
Dampfgenerators zu tragen, und die außerdem zurückziehbar ist, so daß
die Inspektionseinrichtung oder Reinigungsköpfe sicher aus
dem Inneren des Dampfgenerators entfernt werden.
Die Erfindung betrifft ein Entfaltungssystem für eine
Reinigungs-/Inspektionseinrichtung eines Dampfgenerators mit
obenliegendem Bündel mit den Merkmalen von Anspruch 1.
Der langgestreckte Körper kann eine starre Kette oder
ein Paar starrer Ketten sein, die sich jeweils nur in eine
Richtung biegen können und jeweils durch Biegen in den
Dampfgenerator ausgebracht werden, wobei das Paar in der starren
Konfiguration Rücken an Rücken ausgebracht wird.
Eine weitere Art von starrer Kette umfaßt eine Anzahl
von Gliedern, die jeweils in einer Konfiguration gegenüber
einem anschließenden Glied schwenkbar sind, wobei die Glieder
in einer anderen Konfiguration Mittel zum lösbaren Sperren
anschließender Glieder gegen Schwenken umfassen. Die Mittel
zum lösbaren Sperren umfassen zurückziehbare Stifte zum
Zusammensperren der Glieder im Eingriff und zum Freigeben der
Glieder im zurückgezogenen Zustand. In diesem Fall umfassen
die Mittel zum Antrieb Mittel zum automatischen Zurückziehen
und In-Eingriff-Bringen der Stifte.
Die Mittel zum lösbaren Sperren können alternativ
Rastkugeln an einem Abschnitt der Glieder und dazu passende
Rastausnehmungen an einem Abschnitt anschließender Sätze von
Gliedern umfassen, oder die Mittel zum lösbaren Sperren
können eine Feder zum Drängen eines Gliedes zum In-Eingriff-
Bleiben mit einem benachbarten Glied umfassen. Die Mittel zum
lösbaren Sperren können ein Magnet sein zum Drängen eines
Gliedes zum In-Eingriff-Bleiben mit einem benachbarten Glied.
Außerdem können die Mittel zum lösbaren Sperren sowohl eine
Feder als auch ein Magnet zum Drängen eines Gliedes zum In-
Eingriff-Bleiben mit einem benachbarten Glied sein. Die
starre Kette könnte auch aus einer Vielzahl von Gliedern
bestehen, die jeweils ein Gelenk und einen sich über das Gelenk
hinaus erstreckenden Abschnitt zur Verhinderung einer
Bewegung eines benachbarten Gliedes in einer Richtung aufweisen.
Als Alternative zu der starren Kettenkonfiguration
kann der langgestreckte Körper eine Vielzahl starrer Glieder
umfassen. Die Glieder haben jeweils ein Gelenk und mindestens
eine Gelenkausnehmung nahe dem Gelenk zwecks Zulassung einer
Bewegung eines benachbarten Gliedes in einer einzigen
Richtung, oder es kann zu beiden Seiten des Gelenks eine
Gelenkausnehmung geben. Das Entfaltungssystem kann auch ein
ausfahrbarer Mast aus einem zu einem Rohr vorgespannten Material
sein. In diesem Fall umfassen die Mittel zum Antrieb ein Paar
sich gegensinnig drehender Trommeln zum Treiben des zwischen
den Trommeln eingespannten Mastmaterials.
Die Mastkonfiguration und die starre
Kettenkonfiguration oder die starre Gliedkonfiguration können kombiniert
werden: der langgestreckte Körper umfaßt eine starre Kette,
die von einem ausfahrbaren Mast aus einem zu einem Rohr
vorgespannten Material getragen wird, oder der langgestreckte
Körper umfaßt eine Serie starrer Glieder, die von einem Mast
aus einem zu einem Rohr vorgespannten Material getragen
werden.
Die Antriebsmittel umfassen vorzugsweise einen sich
drehenden Schuh zum Dirigieren des langgestreckten Körpers
aus einer Position nahe dem Rohrboden in eine Position zum
sich von dort nach oben zu den oberen Bündeln des
Dampfgenerators Erstrecken.
OFFENBARUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Weitere Vorteile werden für den Fachmann aus der
folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und aus
den beigefügten Zeichnungen ersichtlich; darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines typischen
Dampfgenerators;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Art von
Reinigungskopf, der durch das erfindungsgemäße Entfaltungssystem
in Position gehoben wird;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Kombination aus
Reinigungskopf und Inspektionseinrichtung, die durch das
erfindungsgemäße Entfaltungssystem in Position gehoben wird;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Entfaltungssystems
gemäß dem Stand der Technik, bei dem eine Serie von
ausziehbaren Zylindern verwendet wird;
Fig. 5 eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen
Entfaltungssystems, bei dem ein langgestreckter Körper verwendet
wird, der in einer Konfiguration biegsam ist und in einer
anderen Konfiguration recht starr ist;
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform des in
Fig. 5 gezeigten langgestreckten Körpers mit starrer Kette;
Fig. 7 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform mit
Rücken an Rücken angeordneten starren Ketten gemäß dieser
Erfindung;
Fig. 8 eine Vorderansicht typischer Kettenglieder;
Fig. 9 eine Vorderansicht einer starren Kette, die bei dem
erfindungsgemäßen Entfaltungssystem verwendet wird;
Fig. 10 eine Vorderansicht zweier starrer Ketten, die bei dem
erfindungsgemäßen Entfaltungssystem Rücken an Rücken
angeordnet sind;
Fig. 11A und 11B schematische Ansichten einer weiteren Art
von starrer Kette, die bei dem erfindungsgemäßen
Entfaltungssystem verwendet wird;
Fig. 12 eine schematische Ansicht noch einer weiteren Art von
starrer Kette, die bei dem erfindungsgemäßen
Entfaltungssystem verwendet wird;
Fig. 13 eine schematische Ansicht einer federgespannten
starren Kette gemäß dieser Erfindung;
Fig. 14 eine schematische Ansicht einer magnetisch
vorgespannten starren Kette gemäß dieser Erfindung;
Fig. 15 eine schematische Ansicht einer starren Kette, die
sowohl einen Magnet als auch eine Feder enthält;
Fig. 16 eine Vorderansicht einer weiteren Art von starrer
Kette gemäß dieser Erfindung;
Fig. 17 eine schematische Ansicht einer Serie starrer Glieder
mit einer einzigen Gelenkausnehmung gemäß dieser Erfindung;
Fig. 18 eine schematische Ansicht einer Serie starrer Glieder
mit jeweils zwei Gelenkausnehmungen gemäß dieser Erfindung;
Fig. 19 eine schematische Ansicht eines vorgespannten Mastes,
der bei dem Entfaltungssystem gemäß dieser Erfindung
verwendet wird;
Fig. 20 eine weitere Ansicht des vorgespannten Mastes gemäß
dieser Erfindung mit Antriebsmitteln; und
Fig. 21 eine schematische Ansicht eines Entfaltungssystems
gemäß dieser Erfindung, bei dem sowohl ein Mastmaterial als
auch eine starre Gliedstruktur verwendet wird.
In Fig. 1 ist ein Dampfgenerator 10 schematisch
dargestellt, der Wärmeübertragungsrohre 12 umfaßt, die durch
aufeinanderfolgende Rohrtragplatten 12, 14, 16, 18, 22, 24 und
26 in Abschnitte unterteilt sind. Jede Rohrtragplatte umfaßt
eine Anzahl von Strömungsschlitzen 28 und 39, wie für die
erste Rohrtragplatte 12 dargestellt.
In dem Dampfgenerator können Rohrtragplatten mit einem
Durchmesser von 2,9 m (116 Inch) verwendet werden, die 1,3 m
(51 Inch) über dem Rohrboden gleichmäßig voneinander
beabstandet sind. Es gibt zwei Handlöcher mit einem Durchmesser
von 15,2 cm (6 Inch), wie zum Beispiel das Handloch 36, an
jedem Ende der 8,9 cm (3,5 Inch) breiten Abschlämmspur 38 auf
Höhe des Rohrbodens 32. Jede Rohrbodentragplatte hat drei
Strömungsschlitze von 7 mal 38,1 cm (2 3/4 Inch mal 15 Inch)
im Abstand von 10,2 cm (4 Inch) zu beiden Seiten der mittigen
Verbindungsstange 40. Die Strömungsschlitze sind zueinander
ausgerichtet, so daß es einen auf "Sichtlinie" verlaufenden
vertikalen Kanal von der Abschlämmspur 38 zu den Kniestücken
41 der Rohre über der oberen Rohrtragplatte 26 gibt.
Wie oben im "Hintergrund der Erfindung" erläutert,
gibt es bekannte Geräte zum Sprühreinigen der Bereiche
zwischen dem Rohrboden 32 und der ersten Rohrbodentragplatte 14
am Boden des Dampfgenerators mit Wasser, aber die sehr engen
Grenzen in den oberen Bündeln des Dampfgenerators machen das
Reinigen der Rohre nahe den oberen Tragplatten sehr schwer.
Siehe z. B. das US-Patent Nr. 5,265,129.
Bei dieser Erfindung wurde erkannt, daß es in jeder
Tragplatte einen Zugangsweg 34 von dem Handloch 36 entlang
der Abschlämmspur 38 zu der mittigen Verbindungsstange 40 und
dann nach oben durch die ausgerichteten Strömungsschlitze 28,
30, etc. zu dem oberen Abschnitt 42 des Dampfgenerators gibt.
Und es wurde erkannt, daß im Falle des Ausbringens eines
Reinigungskopfes oder mehrerer Reinigungsköpfe zum oberen
Abschnitt 42 des Dampfgenerators der Generator von oben nach
unten gereinigt werden könnte, wodurch Ablagerungen während
des Reinigungsverfahrens nach unten gespült werden. Das technische
Problem besteht darin, ein Entfaltungssystem für einen
Reinigungs- oder Inspektionskopf zu entwickeln, das in die
engen Grenzen des Inneren des Dampfgenerators paßt, das
biegsam genug ist, um die bei 31 dargestellte 90º-Kehre zu
vollziehen, das starr genug ist, um sich dann nach oben zu den
oberen Bündeln 42 des Dampfgenerators zu erstrecken, um
Inspektionseinrichtungen oder Reinigungsköpfe zu Inspektions-
oder Reinigungszwecken zu tragen, und das außerdem
zurückziehbar ist, damit die Inspektions- oder Reinigungsköpfe für
diesen Dampfgenerator sicher entfernt werden können.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für eine Art von
Reinigungskopf 50, der dazu ausgelegt ist, Wasser aus dem
Strömungsschlitz 52 über eine Tragplatte im oberen Bereich des
Dampfgenerators zu sprühen. Fig. 3 zeigt eine kombinierte
Inspektions-/Reinigungseinrichtung mit einer Videokamera 60 und
einer Düse 62, die ebenfalls nach oben durch die
Strömungsschlitze in den Tragplatten ausgebracht werden kann.
Das bekannte Entfaltungssystem für eine solche
kombinierte Inspektions-/Reinigungseinrichtung ist in Fig. 4
dargestellt. Der Ausleger 70 wird durch die Zugangsöffnung 72
ausgefahren und dann in der Abschlämmspur 74 aufgerichtet,
wie durch den Pfeil 76 dargestellt. Ausziehbare Elemente 78,
80 ragen aus dem Inneren des Zylinders 82 und bringen die
Inspektionskamera 84 nach oben aus. Siehe das US-Patent Nr.
5,265,129.
Wie oben im "Hintergrund der Erfindung" erläutert;
kann der Abstand zwischen dem Rohrboden 32, Fig. 1, und der
ersten Tragplatte 12 nur 0,46 m (18 Inch) betragen. Eine
Vorrichtung wie die Kombination aus Ausleger und ausziehbaren
Zylindern, die in ihrem zusammengeklappten Zustand nur 0,46 m
(18 Inch) hoch ist und immer noch bis auf 9,1 m (30 ft.)
ausfahren muß, ist schwer zu konstruieren, herzustellen und zu
steuern. Außerdem muß der Ausleger 70 bei dieser Konstruktion
im Inneren des Dampfgenerators angeordnet werden.
Die Erfindung gemäß dieser Anmeldung umfaßt dagegen
einen langgestreckten Körper 80, Fig. 5, der von außerhalb
des Dampfgenerators 84 durch das Handloch 82 eingeführt
werden kann. Der langgestreckte Körper 80 ist biegsam genug, um
sich in Position für eine Erstreckung nach oben zu biegen,
wie bei 86 dargestellt, und in einer anderen, bei 88
dargestellten Konfiguration auch starr genug, um die Reinigungs-
/Inspektionseinrichtung 90 (siehe Fig. 2 und 3) nach oben
durch den Dampfgenerator zu positionieren, um die oberen
Rohrbündel zu erreichen.
Es gibt Mittel 92 zum Treiben des langgestreckten
Körpers 80 nach oben durch die Tragplatten 12, 14, 16, 18, 22,
24 und 26, Fig. 1, und zum Zurückziehen des Körpers 80, Fig.
5, wieder nach unten durch die Tragplatten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der
langgestreckte Körper 80, Fig. 5, eine "starre Kette" 100, Fig. 6,
die von dem Motor 102 und der Antriebsbaugruppe 103
angetrieben wird, während sie von dem Stapel 104 in dem Behälter 106
abläuft. Der Drehschuh 108 dirigiert die starre Kette 100 so,
daß sie nach oben läuft und dabei den Inspektions-
/Reinigungskopf 110 zu den beiden oberen Bündeln des
Dampfgenerators bringt: Die starre Kette 100 ist biegsam genug, um
die bei 109 dargestellte Kehre auszuführen, aber auch starr
genug, um sich nach der Kehre 108 nach oben zu erstrecken und
Reinigungs- und Inspektionsgeräte etwa 30 ft. von der Kehre
108 entfernt bei den oberen Rohrbündeln zu tragen.
Weitere langgestreckte Körper sind jedoch möglich und
liegen im Rahmen dieser Erfindung, solange sie in einer
Konfiguration biegsam sind, um sich in eine Position zur
Erstreckung nach oben durch die Strömungsschlitze zu biegen,
und starr in einer anderen Konfiguration, um Reinigungs-
/Inspektionseinrichtungen nach oben durch die
Strömungsschlitze in den Tragplatten des Dampfgenerators zu
positionieren und zu tragen. Die verschiedenen Ausführungsformen
werden wie folgt erörtert.
Starre Ketten
Bei einer Ausführungsform gibt es zwei starre Ketten
120 und 122, Fig. 7. Die starre Kette 122 ist so konstruiert,
daß sie sich nur in eine Richtung biegt, wie bei 124
dargestellt, während die starre Kette 120 so konstruiert ist, daß
sie sich nur in die entgegengesetzte Richtung biegt, wie bei
126 dargestellt. Wenn sie Rücken an Rücken angeordnet sind,
ist die Kombination starr genug, um nach oben ausgebracht zu
werden und dabei eine Reinigungs-/Inspektionseinrichtung nach
oben durch die Strömungsschlitze in den Rohrtragplatten 128,
130, 132, etc. zu tragen. Die starre Kette 120 wird zunächst
in dem Ring 134 ausgebracht, während die starre Kette 122
zunächst in dem Ring 136 ausgebracht wird. Dann werden beide
Ketten von dem Antrieb 138 durch Gleitschuhe 140 bzw. 142
angetrieben. Die Versorgungsleitung 144 für Videokamera und
Reinigungsfluid wird durch den Spannarm 146 gespannt.
Gemäß Fig. 8 kann sich eine typische nichtstarre Kette
150 ingehindert in zwei Richtungen biegen. Die starre Kette
152a, Fig. 9, kann sich jedoch nur in einer Richtung
ungehindert biegen. Wenn zwei solcher Ketten 152b und 152c, Fig. 10,
Rücken an Rücken angeordnet werden, wird aus einer Anordnung,
die in einer Konfiguration - nämlich jede Kette für sich -
biegsam ist, eine starre Struktur gebildet.
Eine weitere starre Kette ist in Fig. 11A dargestellt.
Jedes Glied 160 ist hohl, um Versorgungsleitungen für Video
162, Reinigungssprühmittel 164 und Strom 166 aufzunehmen. Der
Stift 168 greift an dem benachbarten Glied an, damit sich die
Glieder nicht gegeneinander drehen können. Der Stift 168
zieht sich außerdem zurück, damit sich das Glied 172
gegenüber dem Glied 160 biegen kann.
Bei dieser Ausführungsform wird ein Stiftantrieb 173,
Fig. 11B, verwendet, um die Einrückstifte nach Vollzug der
90º-Kehre hineinzudrücken, so daß eine starre Halterung
entsteht. Der Stiftantrieb zieht die Einrückstifte auch wieder
heraus, nachdem die starre Kette durch die Strömungsschlitze
der Tragplatten des Dampfgenerators wieder nach unten
zurückgezogen wurde. Der Stiftantrieb 177 kann einfach nur ein Satz
Blattfedern sein, die gegen das obere Ende des Stiftes 177
drücken und ihn in das Loch schieben, wenn sie aus der durch
den Pfeil 175 dargestellten Richtung geschoben werden. Wenn
der Stift 179 in der durch den Pfeil 181 dargestellten
Richtung zurückgezogen wird, liegen die Blattfedern unter dem
Stiftkopf und lösen ihn dadurch aus dem Loch in den Gliedern.
Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Konzept
der starren Ketten ein Glied 200, Fig. 12, das durch Stifte
204 und 206 mit dem Glied 202 verbunden ist. Die Rastkugel
208 an dem Glied 202 greift in eine Rastausnehmung 21a an dem
Glied 200 ein. Auf diese Weise ist das Glied 202
normalerweise gegenüber dem Glied 200 gesperrt, doch unter der
Einwirkung einer ausreichenden Biegekraft (indem die Kette durch
den Drehschuh 108 geschoben wird, Fig. 6) wird die Rastkugel
208 aus der Rastausnehmung 210 gedrückt, so daß sich das
Glied 200 gegenüber dem Glied 202 drehen kann und eine
biegsame Konfiguration bereitstellt, die sich in eine Position
zur Erstreckung nach oben durch die Strömungsschlitze in den
Tragplatten des Inneren des Dampfgenerators biegt. Nach
erfolgter Biegung greifen die Rastkugeln eines Gliedes wieder
in die Rastausnehmungen eines benachbarten Gliedes ein, um
eine starre Konfiguration bereitzustellen, mit der
Reinigungs-/Inspektionsvorrichtungen nach oben durch den
Dampfgenerator nahe den oberen Rohrbündeln positioniert und getragen
werden.
Die in Fig. 12 gezeigte Konstruktion bietet gegenüber
der in Fig. 7 gezeigten Konstruktion mit einem Paar starrer
Ketten insoweit Vorteile, als nur ein Satz von Gliedern
erforderlich ist, und sie bietet auch Vorteile gegenüber der in
Fig. 11 gezeigten Stiftkonfiguration, da ein Antrieb zum
Einrücken und Zurückziehen der Stifte nicht erforderlich ist.
Bei der in Fig. 12 gezeigten Konfiguration bieten die innen
hohlen Glieder 200 und 202 außerdem einen Durchgang für das
Versorgungsuntersystem.
Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt die starre
Kette 220, Fig. 13, Glieder 222 und 224, die mit einer Kugel-
und-Feder-Anordnung 226 verbunden sind. Die Feder 228 spannt
das Glied 224 vor, so daß es gegenüber dem Glied 222 sperrt,
doch unter der Einwirkung einer ausreichenden Biegekraft
(indem die Kette durch den Drehschuh 108 geschoben wird, Fig. 6)
können sich die Glieder gegeneinander drehen, um die bei 86
in Fig. 5 dargestellte 90º-Kehre zu vollziehen. Die engste
Analogie zu dieser Ausführungsform ist eine Serie von
Zeltpfosten, an denen ein elastisches "Bungee"-Seil angreift, das
durch die Mitte der Pfosten läuft. Nach Vollzug der 90º-Kehre
spannen die Federn die Glieder zusammen und bilden dadurch
eine starre Konfiguration, die nach oben durch den
Dampfgenerator ausgebracht wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Glied
250, Fig. 14, einen Seltenerdmagneten 252, während das Glied
254 eine Eisenplatte 256 umfaßt. Der Magnet 252 des Glieds
250 wird von der Eisenplatte 256 des Glieds 254 angezogen,
wodurch die Glieder dazu gedrängt werden, zusammengesperrt zu
bleiben. Mit einer ausreichenden Biegekraft, wie bei den in
Fig. 12 und 13 gezeigten Konstruktionen, können sich die
Glieder jedoch gegeneinander drehen, werden dann aber nach
dem Biegen der Kette wieder einrücken. Die starre Kette 260,
Fig. 15, ist eine Kombination der in Fig. 13 gezeigten
Ausführungsform mit Feder und der in Fig. 14 gezeigten
Ausführungsform mit Magnet.
Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt die starre
Kette 280, Fig. 16, recht lange Glieder 282, 284 und 286, die
jeweils einen Fortsatz 290 aufweisen, wie er für das Glied
282 dargestellt ist, wobei dieser Fortsatz verhindert, daß
sich jedes benachbarte Glied in einer Richtung dreht. Diese
längeren Glieder minimieren die Gesamtzahl der für das System
erforderlichen Glieder.
Starre Glieder
Eine weitere Ausführungsform für den langgestreckten
Körper 80, Fig. 5, der in einer Konfiguration biegsam und in
einer anderen Konfiguration starr ist, ist eine Serie starrer
Glieder gemäß Fig. 17. Die hohlen starren Glieder 306, 308,
310 umfassen jeweils Gelenkausnehmungen 302 und 304 zwischen
benachbarten Gliedern 306, 308 und 310. Bei dieser
Ausführungsform befindet sich die Gelenkausnehmung nur auf einer
Seite jedes Gliedes. Durch den Drehzapfen 312 und die
Gelenkausnehmung 302 kann sich das Glied 306 leicht gegenüber dem
Glied 308 in der duch den Pfeil 314 dargestellten Richtung
drehen. Da sich jedes Glied leicht drehen kann, kann die
Serie starrer Glieder die Biegung vollziehen, die erforderlich
ist, um durch die Abschlämmspur des Dampfgenerators (siehe
Fig. 1) zu laufen, sich dann aber auch nach oben durch die
Strömungsschlitze zu erstrecken, und in dieser Konfiguration
ist die Anordnung recht starr, da der "Rückgrat" abschnitt 316
verhindert, daß sich die einzelnen Glieder in der durch den
Pfeil 318 dargestellten Richtung biegen.
Eine ähnliche Konstruktion ist in Fig. 18 für starre
Glieder 322, 326 und 328 dargestellt. In diesem Fall umfaßt
jedes Glied 322, 324 und 326 ein hohles Element, das mit
einem anschließenden Glied durch das elastomere Gelenkelement
330 verbunden ist. Hier gibt es eine Gelenkausnehmung 336 und
338 zu beiden Seiten jedes elastomeren Gelenkelements. Die
Serie von Gliedern kann sich genügend biegen, um die
Abschlämmspur hinuntergetrieben zu werden und dann wieder nach
oben zu laufen, um sich nach oben durch die Strömungsschlitze
zu erstrecken. Mit dem Richtkabel 332, das durch die in jedem
Glied ausgebildete Öffnung 333 läuft, werden die Glieder in
einer starren Konfiguration gesperrt. Die
Wasserversorgungsleitung 334 und periphere Anschlußleitungen 336 laufen durch
die Mitte jedes Gliedes. Diese Glieder können aus jedem
biegsamen Kunststoff bestehen.
Ausführungsformen des Mastes
Eine Alternative zu den verschiedenen oben
beschriebenen Ausführungsformen mit starren Ketten oder starren
Gliedern ist in Fig. 19 dargestellt. Der ausfahrbare Mast 360
besteht aus einem Material, das normalerweise zu einem bei 362
dargestellten Rohr vorgespannt ist, selbst wenn es von einer
Flachbahnrolle 364 abgewickelt werden kann. Das Material des
Mastes 360 ist normalerweise ein gehärteter Edelstahl. Die
natürliche Ausgestaltung des Materials ist ein Rohr mit einem
Durchmesser von 5,1 cm (2 Inch) mit reichlich Überlappung.
Das Rohr kann bei Bedarf auf seiner ganzen Länge durch
Führungshülsen wie zum Beispiel die Hülse 364 verstärkt sein.
Gemäß Fig. 20 führt der Mast 360 die Wasserleitung 370
und periphere Versorgungsleitungen 372 und 374, die mit
Mantelmaterial 376 ummantelt sind, nach oben durch die
Strömungsschlitze des Dampfgenerators. Der Motorantrieb 378
treibt diese Ausführungsform des Entfaltungssystems nach oben
durch die Strömungsschlitze. Der Motorantrieb 378 umfaßt sich
gegensinnig drehende Trommeln 380 und 382, die jeweils die
Planetenführungsrollenanordnung 384 antreiben. Alternativ
können zwei Rollen des Mastmaterials verwendet werden, um ein
Rohr zu bilden, wobei jede Rolle die Hälfte des Rohres bildet
mit reichlich Überlappung für zusätzliche Steifigkeit.
Ausführungsformen der Kombination aus Mast und starren
Gliedern
Der in Fig. 19-20 dargestellte Mast kann in Verbindung
mit jeder der oben beschriebenen starren Ketten oder starren
Glieder einschließlich der Ausführungsform des starren
Gliedes 300, Fig. 17, verwendet werden, um gemäß Fig. 21
zusätzlichen Halt zu bieten, da sich die starren Glieder nach oben
bis zur Spitze des Dampfgenerators erstrecken. Die
Mastaufbewahrungstrommel 382, Fig. 21, enthält die Rolle oder Rollen
aus Mastmaterial, und der Drehschuh 384 führt die starren
Glieder von außerhalb des Handlochs des Dampfgenerators und
schließlich nach oben durch die Strömungsschlitze in den
aufeinanderfolgenden Serien von Tragplatten zu.
Bei jeder Ausführungsform des langgestreckten
schlangenartigen Körpers gemäß der Erfindung, ob es sich nun um
Ausführungsformen mit starren Ketten oder starren Gliedern
oder um die Ausführungsform mit dem Mastmaterial oder um
Kombinationen derselben handelt, werden der Ausleger und die
ausziehbaren Zylinder gemäß dem in Fig. 4 gezeigten Stand der
Technik weggelassen, und stattdessen ist der langgestreckte
Körper so klein, daß er durch das Handloch des
Dampfgenerators und durch die Strömungsschlitze in den
aufeinanderfolgenden Tragplatten zugeführt werden kann. Der Körper ist
außerdem vollständig zurückziehbar, um jegliche Gefahr zu
verhindern, daß ein Bestandteil des Systems in den oberen
Bereichen des Dampfgenerators steckenbleibt. Der Körper ist in
einer Konfiguration biegsam genug, um sich in eine Position zur
Erstreckung nach oben durch die Strömungsschlitze in
aufeinanderfolgenden Tragplatten zu biegen, und in einer anderen
Konfiguration starr genug, um Reinigungs-
/Inspektionseinrichtungen nach oben zu den oberen Rohrbündeln
zu positionieren und zu tragen.
Demgemäß wird mit der vorliegenden Erfindung in jeder
Ausführungsform das scheinbar sich gegenseitig ausschließende
Ziel der Bereitstellung einer Entfaltungsvorrichtung
erreicht, die sich biegen kann, und die nach dem Biegen auch
starr genug ist, um einen Reinigungskopf oder eine
Inspektionsvorrichtung bis in eine Höhe von 9,1 m (30 ft.) im Inneren
des Dampfgenerators zu tragen.