Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tasten-Musikinstrument, und insbesondere
auf ein zusammengesetztes Tasten-Musikinstrument, wie beispielsweise ein
Silent-Piano zur selektiven Erzeugung akustischer Töne und elektrischer Töne
und ein Silent-System, das im Silent-Piano eingebaut ist.
Beschreibung des einschlägigen Standes Technik
Ein akustisches Piano erzeugt Töne durch Schwingungen von Saiten. Ein
Spieler drückt eine Taste nieder, um eine im akustisches Piano eingebaute
Tastenmechanik zu betätigen. Die Tastenmechanik versetzt die Hammeranordnung in
Drehung, und der Hammer schlägt die Saite an, um die Schwingung zu
verursachen.
Es gibt eine andere Art eines Pianos, das in der Lage ist, akustische Töne und
elektrische Töne zu erzeugen. Eine solche Art des zusammengesetzten
Tasten-Musikinstruments wird als ein Silent-Piano bezeichnet. Das Silent-Piano ist
mit einem Hammerstopper ausgerüstet bzw. versehen. Wenn ein Spieler eine
musikalische Harmonie mit akustischen Tönen zu spielen wünscht, weist er das
Silent-Piano an, den Hammerstopper in eine freie Position zu bringen. Sodann
wird der Hammerstopper aus den Bahnen der Hämmer des Silent-Pianos
gebracht, so dass der Hammerstopper die Bewegung der Hämmer nicht
behindert.
Andererseits, wenn der Spieler die Tasten ohne akustische Töne zu betätigen
wünscht, stellt er oder sie das zusammengesetzte Tasten-Musikinstrument so
ein, dass der Hammerstopper in eine Blockierposition wechselt. Sodann wird
der Hammerstopper in die Bewegungsbahn der Hämmer bewegt. In dieser
Situation, selbst wenn der Spieler die Tasten auf der Tastatur bewegt, prallen die
Hämmer am Hammerstopper ab, bevor sie die Saiten anschlagen und dadurch
irgendein akustischer Ton erzeugt wird. Ein Satz von Tastensensoren
überwacht die Tasten und übermittelt periodisch die laufenden Tastenpositionen an
eine Steuervorrichtung. Die Steuervorrichtung analysiert die
Positionsdateninformationen, um zu sehen, ob der Spieler irgendeine der Tasten niederdrückt
oder loslässt. Wenn die Steuervorrichtung feststellt, dass der Spieler eine Taste
niederdrückt, erzeugt die Steuervorrichtung Musikdatencodes, die repräsentativ
sind für einen zu erzeugenden elektronischen Ton, und der elektronische Ton
wird durch einen Kopfhörer oder einen Lautsprecher erzeugt. Wenn
andererseits die Steuervorrichtung feststellt, dass der Spieler die Taste loslässt,
erzeugt die Steuervorrichtung einen Musikdatencode, der repräsentativ ist für das
Abklingen des elektronischen Tons, und der elektronische Ton klingt aus. Somit
gestattet das Silent-Piano dem Spieler, die Tasten zu betätigen, ohne die
Nachbarschaft zu beeinträchtigen bzw. zu stören. Der Status, wobei dem
Spieler gestattet ist, akustische Töne zu spielen, wird nachfolgend als "akustische
Klangbetriebsart" bezeichnet, und der Status, wobei dem Spieler gestattet ist,
die Tasten ohne akustische Töne zu betätigen, wird als "Silent"-Betriebsart"
("stumme Betriebsart") bezeichnet.
Die akustischen Pianos ermöglichen dem Spieler einen einzigartigen
Tastenanschlag. Wenn ein Spieler eine Taste anschlägt, wird die assoziierte
Tastenmechanik in Drehung versetzt und beginnt, den Hammer um den assoziierten
Flansch bzw. Kapsel herum zu drehen. Die Stoßzunge kommt von dem
assoziierten Hammer frei, wenn die drehende Tastenmechanik die Stoßzunge mit der
Auslösepuppe in Kontakt bringt. Nach Vollendung des Freikommens beginnt
der Hammer, sich frei zu drehen. Aus diesem Grunde sollten die Hämmer am
Hammerstopper zurückprallen, bevor sie die Saiten anschlagen. Das
Freikommen des Hammers hat zur Folge, dass der Spieler den Tastanschlag als
einzigartig empfindet.
Der Hammerstopper ist zwischen dem Punkt des Freikommens und dem
Anschlagpunkt anzuordnen. Wenn der Hammerstopper nahe dem Punkt des
Freikommens angeordnet ist, neigt der Hammerstiel dazu, vor dem Freikommen
zwischen der Stoßzunge und dem Hammerstopper eingeklemmt zu werden.
Wenn der Hammerstopper nahe den Saiten angeordnet ist, schlägt der
Hammer die Saiten vor dem Rückprallen am Hammerstopper an, so dass der
akustische Ton erzeugt wird, selbst wenn er nicht erwünscht ist. Die Position des
Hammerstoppers muss an der geeigneten Position eingestellt werden. Somit ist
die Position des Hammerstoppers ein wichtiger Faktor für das Silent-Piano.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel eines Hammerstoppers, der in dem
herkömmlichen Silent-Piano eingebaut ist, das in der offen gelegten japanischen
Patentanmeldung Nr. 7-191665 beschrieben ist. In diesem Falle ist das Silent-
Piano ein Flügel. Die (hier nicht gezeigten) Tastenmechaniken, die Hämmer H
und die Saiten S sind innerhalb eines Pianogehäuses PC installiert. Obwohl in
den Figuren nicht gezeigt, definieren ein Holzrahmen und ein Tastenbett den
Boden des Pianogehäuses PC, und Beine erstrecken sich vom Holzrahmen
und dem Tastenbett nach unten. Ein Seitenbrett 104 definiert den Umfang des
Pianogehäuses PC und gibt dem Pianogehäuse PC das Erscheinungsbild eines
Flügels. Das Seitenbrett 104 umfasst ein kurvenartig gebogenes Teil und
geradlinige Teile. Die geradlinigen Teile verlaufen von den beiden Enden des
kurvenartig gebogenen Teils parallel nach vorne.
Das Bezugszeichen 100 bezeichnet den Hammerstopper gemäß dem Stand
der Technik. Der Hammerstopper 100 verläuft im Raum seitlich zwischen der
Anordnung der Hämmer H und den Saiten S und ist drehbar gelagert durch die
geradlinigen Teile der Seitenbretts 104. Der Hammerstopper 100 bildet in
Kombination ein Silent-System SS zusammen mit einem Übertragungssystem 110.
Das Übertragungssystem 110 überträgt eine Kraft auf den Hammerstopper 100,
und die Kraft bewirkt die Drehung des Hammerstoppers 100 zwischen einer
freien Position und einer Blockierungsposition.
Der Hammerstopper 100 ist in zwei Teile 100A und 100B unterteilt. Der rechte
Teil 100A ist den Hämmer 234 zugeordnet, die mit den Saiten 206 in den Hoch-
und Mittelregistern assoziiert sind, und wird durch den
Übertragungsmechanismus 110 in Drehung versetzt. Andererseits ist der linke Teil 110B den Hämmern
234 zugeordnet, die mit den Saiten 206 in den niedrigen Registern assoziiert
sind, und wird ebenfalls durch den Übertragungsmechanismus 110 in Drehung
versetzt. Der rechte Teil 100A und der linke Teil 1008 des Hammerstoppers
100 umfassen jeweils Drehwellen 101A/101B, jeweils Stoßabsorber 102A/102B
und jeweils Paare von Lagereinheiten 106A/106B und 106C/106D. Die
Stoßabsorber 102A/102B bestehen aus ersten Kissenschichten 102Aa/102Ba, die
direkt an die Wellen 101A bzw. 101B enangeheftet sind, und aus zweiten
Kissenschichten 103A/103B, die an die Oberfläche der ersten Kissenglieder
102Aa/102Ba angeheftet sind. Der Stoßabsorber 102A, die Welle 101A und das
Paar der Lagereinheiten 106A/106B bilden in Kombination den rechten Teil
100A des Hammerstoppers 100. Der andere Stoßabsorber 1028, die Welle
101 B und das Paar der Lagereinheiten 106C bilden in Kombination den linken
Teil 1008 des Hammerstoppers 100. In diesem Falle werden die sich selbst
ausrichtenden Lagereinheiten als die Paare von Lagereinheiten 106A/106B und
106C/106D verwendet.
In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen 107 einen Vorsprung. Der Vorsprung
107 ist auf der Eisenplatte ausgebildet, um eine Deformation zu unterbinden.
Der Vorsprung 107 ragt in den Raum hinein, der durch den Hammerstopper
100 eingenommen werden soll. Dies bedeutet, dass der Vorsprung 107 ein
Hindernis gegen den Einbau des Hammerstoppers 100 ist. Der Montagearbeiter
installiert den rechten Teil 100A an der rechten Seite des Vorsprungs 107 und
den linken Teil 1008 an der linken Seite des Vorsprungs 107.
Im Detail ist ein Bügel 105B am Vorsprung 107 befestigt. Der Bügel 105B ist
wie ein Kanal ausgebildet und weist Flansche (eaves) 105Ba/105Bb auf. Die
Flansche 105Ba/105Bb stehen seitlich vom kanalförmigen Körper 105Bc weg.
Somit sind die Flansche 105Ba/105Bb an beiden Seiten des Vorsprungs 107
vorgesehen. Der Vorsprung 107 ist im Raum des kanalförmigen Körpers 105Bc
vorgesehen. Bolzen 105Bd sorgen dafür, dass der kanalförmige Körper 105Bc
den Vorsprung 107 festhält. Wenn die Bolzen 105Bd gelockert werden, wird der
Bügel 105 (eigentlich: "105B") bewegbar, so dass ein Arbeiter die relative
Position zwischen dem Halter 105 (eigentlich: "105B") und dem Vorsprung 107
ändern kann. Somit klemmt der Bügel 105B den Vorsprung 107 in jeder beliebigen
Position fest.
Die Bügel 105A sind mittels Bolzen 105a jeweils an den Innenoberflächen der
geradlinig verlaufenden Teile des Seitenbretts 104 befestigt. Einer der Bügel
105A ist am geradlinig verlaufenden Teil befestigt. Der andere Bügel 105A ist
ebenfalls am anderen geradlinig verlaufenden Teil befestigt, und zwar in
ähnlicher Weise wie der in Fig. 1 gezeigte Bügel 105A. Die Bügel 105A sind von den
Flanschen 105Ba bzw. 105Bb seitlich beabstandet angeordnet. In der
nachfolgenden Beschreibung wird der in Fig. 1 gezeigte Bügel 105A bezeichnet als
"rechter Bügel 105A", und der (hier nicht gezeigte) andere Bügel 105A wird als
"linker Bügel 105A" bezeichnet.
Die Lagereinheiten 106A/106B sind jeweils am rechten Bügel 105A und den
Flanschen 105Bb für die Welle 101A befestigt. Die Welle 101A ist drehbar
gelagert durch die Lagereinheiten 106A/106B. In ähnlicher Weise sind die
Lagereinheiten 106C/106D für die andere Welle 101B jeweils an den Flanschen
105Ba und dem linken Bügel 105A für die Welle 101B befestigt. Die Welle 101B
ist drehbar gelagert durch die Lagereinheiten 106C/106D. Somit sind die Wellen
101A/101B unabhängig voneinander gelagert zwischen einem der geradlinig
verlaufenden Teile des Seitenbretts 104 und dem Vorsprung 107 und zwischen
dem Vorsprung und dem anderen geradlinig verlaufenden Teil. Obwohl der
Vorsprung 107 in den Raum hineinragt, ist der geteilte Hammerstopper 100, das
heißt die Teile 100A/100B, innerhalb des Pianogehäuses PC installiert bzw.
angeordnet.
Das einzige Übertragungssystem 110 ist sowohl für den rechten als auch den
linken Teil des Hammerstoppers 100 vorgesehen. Dies bedeutet, dass erwartet
wird, dass das Übertragungssystem 110 die Kraft sowohl auf den rechten als
auch auf den linken Teil 100A/100B überträgt. Um die Kraft parallel auf den
rechten und linken Teil 100A/100B zu übertragen, weist das
Übertragungssystem 110 folgendes Schema auf. Jeweils am rechten Ende der Welle 101A und
am linken Ende der Welle 101B sind Seitenstege 114 befestigt. In den
Seitenstegen 114 sind jeweils Schlitze ausgebildet. Das Übertragungssystem 110
umfasst ferner einen Halter 111, Drähte 112A/112B und einen Betätigungsknopf
113. Die Drähte 112A/112B verlaufen durch den Halter 111. Die Drähte
112A/112B sind an ihrem jeweiligen einen Ende mit dem Betätigungsknopf 113verbunden. Die anderen Enden der Drähte 112A/112B sind mit den
Seitenstegen 114 verbunden, die an den Drehwellen 101A bzw. 101B des
Hammerstoppers 100 befestigt sind.
Wenn der Spieler den Betätigungsknopf 113 zu sich hin zieht, um den
Hammerstopper 100 in die Silent-Betriebsart zu wechseln, werden die Drähte 112A/112B
nach unten gezogen und versetzen die Wellen 101A/101B im
Uhrzeigersinn in Drehung. Die Stoßabsorber 102A/102B werden im Uhrzeigersinn
gedreht und liegen zugleich den Hammerstielen 234c gegenüber. Somit bewegt
sich der Hammerstopper 100 in die Bewegungsbahnen der Hämmer 234 hinein.
Andererseits, wenn der Spieler den Hammerstopper 100 in die freie Position
wechselt, schiebt er oder sie den Betätigungsknopf 113 in den Halter 111
hinein. Sodann drehen (hier nicht gezeigte) Rückholfedern den rechten Teil 100A
und den linken Teil 1008 in Gegenuhrzeigerrichtung, und die Stoßabsorber
102A/102B werden aus den Bewegungsbahnen der Hämmer 234 heraus
bewegt.
Ein Problem bei dem Silent-Piano gemäß dem Stand der Technik besteht in der
Einstellung des Hammerstoppers 100, der Hämmer 234 und der Saiten 206.
Die Einstellung des Hammerstoppers 100 ist kompliziert, weil die
Montagearbeiter eine geeignete Position für die individuellen Teile 100A/100B des
Hammerstoppers 100 nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" ("trial and error")
herauszufinden versuchen. Zunächst befestigt der Montagearbeiter einen der
Bügel 105A mit den Schrauben 105a an den geradlinig verlaufenden Teil des
Seitenbretts 104. Als nächstes lässt der Montagearbeiter den Bügel 105B an den
Seitenoberflächen des Vorsprungs 107 gleiten und befestigt den Bügel 105B
am Vorsprung 107 an einer bestimmten Position, und zwar entsprechend der
gegenwärtigen Position des Bügels 105A. Die Wellen 101A oder 101B werden
mit den Lagereinheiten 106A/106B oder 106C/106D an beiden Enden
derselben zusammengebaut. Die Lagereinheiten 106A/106B oder 106C/106D werden
am rechten/linken Bügel und den assoziierten Flanschen 105A/105Bb befestigt.
Auf die Vervollständigung der temporären Montagearbeit hin prüft der
Montagearbeiter den rechten oder linken Teil 100A/100B hinsichtlich der relativen
Position zu den Hämmern und Saiten 234/206. Der Montagearbeiter bringt die
Tastatur und Tastenmechaniken auf ein Tastenbett in der geeigneten Position
zurück und drückt die Tasten nieder bzw. schlägt die Tasten an, um den
rechten/linken Teil 100A/100B hinsichtlich der relativen Position in der
Silent-Betriebsart zu prüfen. Wenn der rechte/linke Teil 100A/100B nicht
vorschriftsmäßig eingebaut bzw. installiert ist, ist der Tastenanschlag seltsam bzw.
merkwürdig, oder der Hammer ist zwischen der Stoßzunge und dem rechten/linken Teil
100A/100B eingeklemmt. Der rechte/linke Teil 100A/100B muss von der
gegenwärtigen Position in eine geeignete Position geändert werden. Der
Montagearbeiter entfernt die Tastatur und Tastenmechaniken wieder vom Tastenbett. Der
Montagearbeiter löst die Schrauben 105a/105Bd und bewegt die Bügel 105A/105B
nach oben oder nach unten, um die Bügel 105A/105B in anderen
Positionen zu platzieren. Der Montagearbeiter zieht vorläufig die Schrauben 105a/105Bd
an und bringt die Tastatur und Tastenmechaniken wieder auf das
Tastenbett. Der Montagearbeiter drückt die Tasten nieder, um den rechten/linken
Teil 100A/100B hinsichtlich der relativen Position in der Silent-Betriebsart zu
prüfen. Somit sucht der Montagearbeiter die geeignete Position für jeden der
rechten und linken Teile 100A/100B des Hammerstoppers 100 nach dem
Prinzip "Versuch und Irrtum" ("trial & error"). Wenn der Montagearbeiter
herausfindet, dass der rechte und linke Teil 100A/100B vorschriftsmäßig eingebaut ist,
zieht er die Schrauben 105a/105Bd endgültig in die Bügel 105A/105B hinein.
Somit ist die Einstellarbeit zeitaufwändig und erhöht die Produktionskosten des
Silent-Pianos.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Die Merkmale und Vorteile des Hammerstoppers und des zusammengesetzten
Tasten-Musikinstruments ergeben sich deutlicher aus folgender Beschreibung
in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht mit der Darstellung der Konstruktion
eines Pianos der Silent-Bauart gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht mit der Darstellung eines geteilten
Hammerstoppers, der in einem Silent-Piano gemäß dem
vorliegenden Stand der Technik eingebaut ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht mit der Darstellung der Konstruktion eines Pianos
der Silent-Bauart gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht mit der Darstellung eines
Hammerstoppers gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Schnittansicht, die den Hammerstopper gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht, die den Hammerstopper gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 7A und 7B Draufsichten auf Federringe, die im Hammerstopper gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung benutzt
werden;
Fig. 8A und 8B eine Schnittansicht und eine perspektivische Ansicht, die ein
Metallstück zeigen, das im Hammerstopper gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung benutzt wird;
Fig. 9 eine Schnittansicht mit der Darstellung einer Einstellvorrichtung des
Hammerstoppers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 eine Schnittansicht mit der Darstellung einer
Positionseinstellvorrichtung, die in einem anderen zusammengesetzten
Tasten-Musikinstruments gemäß vorliegender Erfindung eingebaut ist;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht mit der Darstellung eines anderen
Hammerstoppers, der in einem anderen zusammengesetzten
Tasten-Musikinstrument gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung eingebaut ist;
Fig. 12 eine Schnittansicht längs der Schnittlinie A-A' gemäß Fig. 11, die den
Hammerstopper gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung zeigt;
Fig. 13 eine Schnittansicht längs der Schnittlinie B-B' mit der Darstellung des
Hammerstoppers gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung; und
Fig. 14 eine Schnittansicht mit der Darstellung eines anderen
Hammerstoppers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
Erstes Ausführungsbeispiel
In der nachfolgenden Beschreibung bedeutet das Wort "vorne" eine Seite, die
näher an einem Spieler ist, der vor einem akustischen Piano sitzt, als bei einer
rückwärtigen Position. Ein Ausdruck "Richtung von vorne nach hinten"
("foreand-aft-direction") weist auf eine virtuelle, zwischen einer vorderen (front
position) und einer hinteren (rear position) gezogene Linie hin. Eine "seitliche
Richtung" ("lateral direction") verläuft senkrecht zur erwähnten "Richtung von vorne
nach hinten" ("foreand-aft-direction") und verläuft parallel zur Ebene, die durch
in den Ruhepositionen angeordnete Tasten definiert ist. Eine "vertikale
Richtung" ("vertical direction") verläuft senkrecht sowohl zur "seitlichen Richtung"
("lateral direction") als auch zur Ebene, die durch in den Ruhepositionen
angeordnete Tasten definiert ist.
Gemäß Fig. 3 umfasst ein Silent-Piano gemäß vorliegender Erfindung ein
akustisches Piano 1 und ein Silent-System 200. In diesem Falle ist das akustische
Piano 1 ein Flügel, und das Silent-System 200 gestattet es einem Spieler, ein
Musikstück selektiv in akustischen Tönen und in elektronischen Tönen zu
spielen. Wenn der Spieler die akustischen Töne auswählt, ist das Silent-Piano in
einer Betriebsart für akustische Töne geschaltet. Während der Spieler das
akustische Piano 1 spielt, erzeugt das akustische Piano 1 die akustischen Töne und
das Silent-System 200 bleibt untätig. Andererseits macht der Spieler
Fingerübungen ohne akustische Töne in einer Silent-Betriebsart, und das
Silent-System 200 erzeugt die elektronischen Töne anstelle der akustischen Pianotöne.
Somit wird das Silent-Piano gewechselt zwischen der Betriebsart für akustische
Töne und der Silent-Betriebsart.
Das akustische Piano 1 umfasst eine in seitlicher Richtung lang gestreckte
Tastatur 232, eine Vielzahl von Tastenmechaniken 202, eine Vielzahl von
Dämpfern 204, eine Vielzahl von Saitensätzen 206 und Hämmer 234. Obwohl das
akustische Piano 1 ferner ein Pianogehäuse PC' aufweist, wird das
Pianogehäuse PC' in Zusammenhang mit dem Siltent-System 200 beschrieben.
Schwarze Tasten 232a und weiße Tasten 232b sind in den bekannten Mustern
ausgelegt und sind drehbar um einen Waagebalken 244. Die Noten einer
Tonleiter sind jeweils schwarzen/weißen Tasten 232a/232b zugeordnet. Die Sätze
der Saiten 206 sind schwingungsfähig zur Erzeugung der akustischen Töne,
denen die Noten jeweils zugeordnet sind. Somit spezifiziert ein Spieler die
Saiten 206 durch die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b.
Die Saitensätze sind ferner assoziiert mit den Dämpfern 204, und die Dämpfer
204 sind von den Saiten 206 in Abstand angeordnet und werden mit diesen in
Kontakt gebracht, ähnlich wie diejenigen bei einem Standard-Flügel. Während
die schwarzweißen Tasten 232a/232b die assoziierten Dämpfer 204 von den
assoziierten Saitensätzen 206 in Abstand halten, sind die Saiten 206
schwingungsfähig und können die akustischen Töne erzeugen. Wenn die Dämpfer 204
zu ihren assoziierten Saitensätzen 206 zurückkehren, nehmen die Dämpfer 204
die Schwingungen auf, und die akustischen Töne klingen ab.
Die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b sind jeweils mit den
Tastenmechaniken 202 assoziiert, die ihrerseits jeweils assoziiert sind mit den Hämmern 234.
Die Tastenmechaniken 202 sind über den schwarzen/weißen Tasten 232a/232b
vorgesehen, und die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b sind jeweils mit den
assoziierten Tastenmechaniken 202 durch Piloten 248 verbunden. Wenn der
Spieler eine weiße Taste 232b niederdrückt, betätigt die angeschlagene Taste
232b die assoziierte Tastenmechanik 202, um dem assoziierten Hammer durch
ein Freikommen in freie Drehung zu versetzen. Der Hammer 234 schlägt am
Ende der freien Drehung den Saitensatz 206 an und prallt an den Saiten 206
ab. Der Spieler fühlt bzw. spürt das Freikommen, was seinen oder ihren Fingern
den einzigartigen Tastenanschlag vermittelt, und der assoziierte Saitensatz 206
schwingt zur Erzeugung des akustischen Tones.
Die Tastenmechaniken 202 sind bezüglich einer anderen Tastenmechaniken
konstruktiv ähnlich ausgebildet. Jede der Tastenmechaniken 202 umfasst ein
Hebeglied 250, eine Stoßzunge 252, eine Repetierschenkelkapsel 254, einen
Repetierschenkel 256 und eine Auslösepuppe 258. Das Hebeglied 250 ist
einendig mit einer Hebegliedkapsel 280 drehbar verbunden und wird aufgrund
ihres Eigengewichtes mit der assoziierten Pilote 248 in Kontakt gehalten. Die
Hebegliedkapsel 280 ist ihrerseits an einer Hebegliedleiste 282 fixiert, und die
Hebegliedleiste 282 erstreckt sich seitlich über die hinteren Teile der
schwarzen/weißen Tasten 232a/232b. Die Hebegliedleiste 282 wird gehalten durch
Mechanikbacken 262, und die Mechanikbacken 262 sind an an einem
Tastenbett 240b angeordneten (hier nicht dargestellten) Halterblöcken befestigt. Somit
sind die Mechanikbacken 262 und folglich auch die Hebegliedleiste 282
stationär an und über dem Tastenbett 240b angeordnet, und das Hebeglied 250 ist
um den Hebegliedkapsel 280 herum drehbar.
Die Repetierschenkelkapsel 254 ist an einem Zwischenteil des Hebegliedes
250 befestigt und verläuft von diesem aus nach oben. Der Repetierschenkel
256 ist mit dem oberen Ende der Repetierschenkelkapsel 254 drehbar
verbunden. Ein durchgehendes Loch 268 ist an einem Endteil des Repetierschenkels
256 ausgebildet. Die Stoßzunge 252 weist einen Beinteil 252A und einen
Fußteil 252B auf und ist am Knöchelteil mit dem anderen Ende des Hebeglieds 250
drehbar verbunden. Der Beinteil 252A weist ein in das durchgehende Loch 268
eingesetztes Vorderende auf und der Fußteil 252B ist mit einem Vorsprung
ausgebildet. Eine Repetierfeder 260 beaufschlagt die Stoßzunge 252 und den
Repetierschenkel 256 ständig in Gegenuhrzeigerrichtung, so dass die
Stoßzunge 252 und der Repetierschenkel 256 dieselben ohne irgendeine
Relativbewegung auf dem Hebeglied 250 halten.
Die Stoßzunge 252 wird während der Drehung des Hebeglieds 250 um die
Hebegliedkapsel 280 herum gedreht, und der Vorsprung wird an einer
vorbestimmten Bewegungsbahn bewegt. Die Auslösepuppe 258 ist an einer
bestimmten Position auf der Bewegungsbahn des Vorsprungs angeordnet und ist
auf der an der Auslösepuppenleiste 264 aufgehängt. Die Auslösepuppenleiste
264 verläuft in seitlicher Richtung und wird auch von anderen Auslösepuppen
258 verwendet. Eine Hammerstielkapselleiste 266 ist an den Mechanikbalken
262 befestigt und verläuft über die Mittelteile der schwarzen/weißen Tasten
232a/232b in seitlicher Richtung. Die Auslösepuppenleiste 264 ist an der
Hammerstielkapselleiste 266 befestigt, und die Auslösepuppe 258 kann zum
Vorsprung hin vorspringen und kann von der Auslösepuppenleiste 262 (eigentlich:
"264") zurückgezogen werden. Aus diesem Grunde ist der Spalt bzw. die Lücke
zwischen der Auslösepuppe 258 und dem Vorsprung 252Ba variabel.
Während der Spieler eine schwarze/weiße Taste 232a/232b anschlägt, erhebt
sich der hintere Teil der schwarzen/weißen Taste 232a/232b aus seiner
Ruheposition und beginnt, das Hebeglied 250 in Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen.
Die Stoßzunge 252 dreht sich zusammen mit dem Hebeglied 250, und der
Vorsprung kommt der Auslösepuppe 258 nahe und näher. Wenn der Vorsprung mit
der Auslösepuppe 258 in Kontakt gebracht ist, bringt die Reaktion die
Stoßzunge 252 im Uhrzeigersinn um das entfernte Ende des Hebeglieds 250 herum
in Drehung. Sodann kommt die Stoßzunge 252 von dem assoziierten Hammer
234 frei und versetzt den assoziierten Hammer 234 in freie Drehung um eine
Hammerstielkapsel 234a herum. Da das Gewicht des Hammers 234 vom
Gewicht entfernt wird, das auf die Pilote 248 ausgeübt wird, hat der Spieler das
Gefühl, dass die schwarze/weiße Taste 232a/232b leicht ist. Durch das
Freikommen hat der Spieler das Gefühl eines einzigartigen Tastenanschlags.
Die Hämmer 234 sind auch ähnlich in ihrer Struktur bzw. Konstruktion
untereinander. Jeder der Hämmer 234 besteht aus der Hammerstielkapsel 234a, einem
Hammerfilz 234b, einem Hammerstiel 234c und einer Hammerrolle 234d. Die
Hammerstielkapsel 234a ist an der Hammerstielkapselleiste 266 befestigt, und
der Hammerstiel 234c steht von der Hammerstielkapsel 234a weg. Der
Hammerfilz 234b ist am Vorderende des Hammerstieles 234c befestigt und liegt
dem assoziierten Saitensatz 206 gegenüber. Die Hammerrolle 234d ist mit dem
Hammerstiel 234c drehbar verbunden. Wenn die Hämmer 234 in ihren
Ruhepositionen sind, werden die Hammerrollen 234d jeweils mit den oberen
Endoberflächen der Beine 252A in Kontakt gehalten. Wenn die Stoßzunge 252 vom
Hammer 234 freikommt, wird die Hammerrolle 234d angestoßen, und der
Hammer 234 beginnt, sich frei zu drehen.
Angenommen, ein Spieler drückt das Vorderteil der weißen Taste 232b nieder.
Dabei sinkt das Vorderteil der weißen Taste 232b ab und folglich schwingt die
weiße Taste 232b um Waagestifte herum, die vom Waagebalken 244
vorspringen, und folglich wird der hintere Teil angehoben. Die Pilote 248 drückt das
Hebeglied 250 nach oben und bewirkt die Drehung des Hebeglieds 250 im
Uhrzeigersinn um die Hebegliedkapsel 280 herum. Die Stoßzunge 252 und der
Repetierschenkel 256 werden auch um die Hebegliedkapsel 280 herum gedreht, und
zwar ohne irgendeine Relativdrehung zwischen dem Hebeglied 250 und der
Stoßzunge 252/dem Repetierschenkel 256. Die Stoßzunge 252 stößt die
Hammerrolle 234d an und veranlasst den Hammer 234, die Drehung um die
Hammerstielkapsel 234a herum zu beginnen. Der Hammerfilz 234b bewegt sich auf
die Saite 206 zu, und der Vorsprung wird auf der Bewegungsbahn zur
Auslösepuppe 258 hin bewegt.
Wenn der Vorsprung mit der Auslösepuppe 258 in Kontakt gebracht worden ist,
wird die Stoßzunge 252 in Uhrzeigerrichtung um das andere Ende des
Hebegliedes 250 gedreht, um vom Hammer 234 frei zu kommen. Die Hammerrolle
234d wird gestoßen, und der Hammer 234 beginnt, sich in Uhrzeigerrichtung
um die Hammerstielkapsel 234a herum frei zu drehen. Der Hammerfilz 234b
prallt an der Saite 206 ab, oder der Hammerstiel 234c prallt an einem
Hammerstopper 100 ab, abhängig von der Betriebsart. Somit weist das akustische
Piano 1 eine ähnliche Konstruktion auf, wie Standard-Flügel. Wenn ein Spieler
wünscht, den Standard-Flügel in ein Silent-Piano nachzurüsten, wird das Silent-
System in den Standard-Flügel eingebaut.
Das Silent-System
Das Silent-System 200 umfasst einen Hammerstopper 100A', einen
Übertragungsmechanismus 110A und ein elektronisches Tonerzeugungssystem 220.
Der Hammerstopper 100A' wird gewechselt zwischen einer freien Position und
einer Blockierungsposition mittels des Übertragungsmechanismus 110
(eigentlich: "110A"). Der Hammerstopper 100A' nimmt die freie Position in der
akustischen Tonbetriebsart und die Blockierungsposition in der Silent-Betriebsart ein.
Während das Silent-Piano in der Silent-Betriebsart arbeitet, detektiert das
elektronische Tonerzeugungssystem 220 die Tastenaktion und erzeugt die
elektronischen Töne auf der Basis der Tastenaktion. Das Tonerzeugungssystem 220
kann in der akustischen Tonbetriebsart aktiv sein.
Das elektronische Tonerzeugungssystem 220 umfasst ein Tastenabfühlsystem
222, ein Verarbeitungssystem 224, einen Tongenerator 226 und einen
Kopfhörer 228. Das Tastenabfühlsystem 222 wird gebildet durch eine Vielzahl von
Photokopplern (photo couplers) und assoziierten Tastenblenden bzw.
Tastenunterbrechern (key shutters). Die Tastenblenden sind unter den unteren
Oberflächen der schwarzen/weißen Tasten 232a/232b befestigt und werden entlang
entsprechender Bewegungsbahnen hin und her bewegt. Der Photokoppler
besteht aus einem Photostrahlkörper bzw. Lichtstrahler (photo radiator), der an
einer bestimmten Seite der Bewegungsbahn des Unterbrechers (shutter) zur
Ausstrahlung von Lichtstrahlen über die Bewegungsbahn vorgesehen ist, und
aus einem Photodetektor bzw. Lichtdetektor, der an der anderen Seite der
Bewegungsbahn der Blende bzw. des Unterbrechers (shutter) zum Empfang der
von den Lichtstrahlern abgestrahlten Lichtstrahlen.
Während sich die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b von ihren
Ruhepositionen zu den Endpositionen bewegen, unterbrechen die assoziierten Blenden
bzw. Unterbrecher nacheinanderfolgend die Lichtstrahlen, und die Photokoppler
bestimmen die augenblicklichen Positionen der Blenden, das heißt der
schwarzen/weißen Tasten 232a/232b auf der Basis der durch die Blenden bzw.
Unterbrecher unterbrochenen Lichtstrahlen. Die Photokoppler produzieren
Tastenpositionssignale, die für die gegenwärtigen Tastenpositionen repräsentativ sind,
und liefern die Tastenpositionssignale an das Verarbeitungssystem 224. Das
Verarbeitungssystem 224 analysiert die Stücke der Positionsdaten, die
hinweisend sind auf die Veränderungen der gegenwärtigen Tastenpositionen, und
entscheidet, welche elektronische Töne zu erzeugen und abzuklingen sind. Das
Verarbeitungssystem 224 informiert den Tongenerator 226 über die zu
erzeugenden und abzuklingenden elektronischen Töne, und der Tongenerator 226
erzeugt ein für die elektronischen Töne repräsentatives Audiosignal. Das
Audiosignal wird an den Kopfhörer 228 geliefert, und die elektronischen Töne
werden vom Kopfhörer 228 abgestrahlt.
Der Übertragungsmechanismus 110A wird aus einem Halter 111A, Drähten
122A'/112B' und einem Knopf 113A gebildet. Die durch den Halter 111A
laufenden Drähte 122A'/112B' sind an ihren Enden mit dem Knopf 113 (eigentlich:
"113A") verbunden. Die anderen Enden der Drähte 122A'/112B' sind mit dem
Hammerstopper 100A verbunden, und zwar in ähnlicher Weise, wie jene des
Hammerstoppers 100 gemäß dem Stand der Technik. Die Beschreibung wird
nachfolgend vorgenommen, wie der Übertragungsmechanismus 110A beginnt,
den geteilten Hammerstopper 100A' in Drehung zu versetzen.
Fig. 4 zeigt Teile des Pianogehäuses PC' und des Hammerstoppers 100A. Das
Pianogehäuse PC' ist konstruktiv ähnlich aufgebaut, wie das Silent-Piano
gemäß dem Stand der Technik, so dass die Teile, die in Kombination das
Pianogehäuse PC' bilden, mit Bezugszeichen bezeichnet sind, die entsprechende
Teile des Pianogehäuses PC gemäß dem Stand der Technik kennzeichnen,
und zwar der Einfachheit halber ohne detaillierte Beschreibung. Ein rechter
Bügel 105A und ein linker Bügel 105A' sind an den geraden Teilen des
Seitenbretts 104 befestigt. Ein Bügel 105B' klemmt den Vorsprung 107 durch
Verwendung von Schrauben 105Ba ein. Der Bügel 105B' weist Flansche (eaves)
105Bb/105Bc auf. Die rechten/linken Bügel 105A/105A' sind den Flanschen
105Bb/105Bc jeweils entgegen gesetzt bzw. gegenüberliegend angeordnet.
Der Hammerstopper 100A' ist in einen rechten Teil 100E und einen linken Teil
100F unterteilt. Der rechte Teil 100E und der linke Teil 100F sind jeweils den
mit den hohen und mittleren Registern assoziierten Hämmern 234 sowie den
mit den niedrigen Registern assoziierten Hämmern 234 zugewiesen. Obwohl
der Vorsprung 107 in den Raum hinein vorspringt, besetzen der rechte Teil
100E und der linke Teil 100F unabhängig voneinander den Raum an der
rechten Seite des Vorsprungs 107 bzw. den Raum an der linken Seite des
Vorsprungs 107, und der Übertragungsmechanismus 110A beginnt zugleich, die
rechten/linken Teile 100E/100F zu drehen.
Es wird angenommen, dass der geteilte Hammerstopper 100A' die
Blockierungsposition einnimmt. Der rechte Teil 100E und der linke Teil 100F lassen
daran die Hämmer 234 abprallen, bevor sie die Saiten 206 anschlagen, ohne die
Hammerstiele 234c einzuklemmen. Der geteilte Hammerstopper 100A' muss
auf die geeignete relative Position zu den Hämmern 234 und Saiten 206
eingestellt werden. Der Abstand zwischen den Drehachsen und den Oberflächen, an
denen die Hammerstiele 234c abprallen, ist variabel, so dass der
Montagearbeiter die rechten/linken Teile 100E/100F auf die geeignete relative Position zu
den Hämmern 234 und Saiten 206 einstellen kann, wie nachfolgend noch
eingehender beschrieben wird.
Der Hammerstopper 100A' befindet sich in freier Position in der akustischen
Tonbetriebsart und gestattet den Hämmern 234, die assoziierten Saiten 206
ohne irgendeine Unterbrechung anzuschlagen. Wenn der Spieler den Knopf
113A zur Spielerseite (bzw. zu sich hin) zieht, um die Silent-Betriebsart zu
wählen bzw. einzustellen, bewegen sich die Drähte 112A'/112B' nach unten
und versetzen die Wellen 101A/101 B in Uhrzeigerrichtung in Drehung. Die
Oberflächen, an denen die Hammerstiele 234c zurückprallen, sind nach unten
gerichtet und treten in die Bewegungsbahnen der Hämmer 234 ein.
Der Hammerstopper 100A' in seiner Blockierungsposition veranlasst die
Hämmer 234 dazu, daran nach dem Freikommen der Stoßzungen 252 und vor dem
Anschlagen an den Saiten 206 zurückzuprallen. Das elektronische
Tonerzeugungssystem 220 überwacht die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b, um
mittels des Tastenabfühlsystems 222 zu sehen, ob ein Spieler die
schwarzen/weißen Tasten 232a/232b niederdrückt und loslässt oder nicht. Sodann berechnet
das Verarbeitungssystem die Geschwindigkeiten der schwarzen/weißen Tasten
232a/232b, basierend auf der Tastenpositionssignalausgangsgröße des
Tastenabfühlsystems 222. Das Tonerzeugungssystem 226 erzeugt elektronische
Töne mit den Noten, die mit denjenigen der angeschlagenen Tasten 232
identisch sind, basierend auf der Analyse der Verarbeitungssystems 224 an den
Stücken der Positionsdaten. Somit erzeugt das Silent-Piano 100 elektronische
Töne ohne Erzeugung akustischer Töne durch in Schwingungen versetzte
Saiten 206.
Hammerstopper
Der Hammerstopper 100A' ist unterteilt in den rechten Teil 100E und den linken
Teil 100F. Der rechte Teil 100E umfasst eine Drehwelle 1001A', einen
einstellbaren Stoßabsorber 2A, ein Paar von Lagereinheiten 106A'/106B' und eine
Flosse bzw. Lasche 114'. Die Lagereinheiten 106A' und 106B' sind am Bügel
105A und den Flanschen 105Bb befestigt und lagern die Welle 101 A' drehbar.
Die drehbare Welle 101 A' verläuft seitlich im Raum zwischen dem geradlinig
verlaufenden Teil und dem Vorsprung 107, und der einstellbare Stoßabsorber
2A ist an der drehbaren Welle 101A' angebracht. Der einstellbare Stoßabsorber
2A ist selbst (per se) in Abstand von der Welle 101A' angeordnet und kommt
dieser näher. Somit kann der Montagearbeiter die relative Position zwischen
dem einstellbaren Stoßabsorber 2A und den Hammerstielen 234C ändern. Die
Flosse bzw. Lasche 114' ist an der drehbaren Welle 101 A' befestigt, und der
Draht 112A' ist an der Flosse bzw. Lasche 114' befestigt. Wenn der Knopf 113A
gezogen wird, überträgt der Draht 112A' die Kraft auf die Flosse bzw. Lasche
114' und übt auf die Welle 101A' ein Moment aus. Dies führt zu einer Drehung
des rechten Teils 100E.
In ähnlicher Weise umfasst der linke Teil 100F eine Welle 101B', einen
einstellbaren Stoßabsorber 2B, ein Paar von Lagereinheiten 106C'/106D' und eine
Flosse bzw. Lasche 114". Die Lagereinheiten 106C' und 106D' sind an der
rechten Bügel 105A' und den Flanschen 105Bc befestigt und lagern die Welle
101B' drehbar. Die Welle 101B' verläuft im Raum zwischen dem geradlinigen
Teil und dem Vorsprung 107, und der einstellbare Stoßabsorber 2B ist an der
Welle 101 B' angebracht. Der einstellbare Stoßabsorber 2B ist selbst (per se) in
Abstand von der Welle 101 B' angeordnet und kommt derselben näher, so dass
der Montagearbeiter die relative Position zwischen dem einstellbaren
Stoßabsorber 2B und den Hammerstielen 234C ändern kann. Die Flosse bzw. Lasche
114" ist an der drehbaren Welle 101B' befestigt, und der Draht 112B' ist an der
Flosse bzw. Lasche 114" befestigt. Wenn der Knopf 113A gezogen wird,
überträgt der Draht 112B' die Kraft auf die Flosse bzw. Lasche 114" und übt auf die
Welle 101 B' ein Moment aus. Dies führt zur Drehung des rechten Teils 100E.
Es ist klar, dass der Montagearbeiter den geteilten Hammerstopper 100A' auf
die geeignete relative Position zu den Hämmern 234 und Saiten 206 einstellt
bzw. ausrichtet, und zwar durch Anordnen der Stoßabsorber 2A/2B in Abstand
von den drehbaren Wellen 101A'/101B' und/oder durch Vorbewegen bzw.
Annähern der Stoßabsorber 2A/2B in Richtung auf die drehbaren Wellen 101A'/101B'
zu. Dies bedeutet, dass der Montagearbeiter die Bügel 105A/105A'/
105B' nicht auf andere Positionen ändert. Somit erleichtern die einstellbaren
Stoßabsorber 2A/2B die Montagearbeit.
Die Fig. 5 und 6 zeigen den rechten Teil 100E des Hammerstoppers 100A',
der im Silent-Piano gemäß vorliegender Erfindung eingebaut ist. Wie hier zuvor
beschrieben, umfasst der rechte Teil 100E die drehbare Welle 101A' und den
einstellbaren Stoßabsorber 2A. Der einstellbare Stoßabsorber 2A weist ein
Dämpfungs- bzw. Kissen- bzw. Pufferglied 4A und eine
Positionseinstellvorrichtung 10A auf. Das Dämpfungsglied 4A ist an der Positionseinstellvorrichtung
10A befestigt, und die Positionseinstellvorrichtung 10A ist mit der assoziierten
Drehwelle 101 A bewegbar verbunden. Der einstellbare Stoßabsorber 2B des
linken Teils 2F weist ebenfalls ein Dämpfungs- bzw. Kissen- bzw. Pufferglied
4B und eine Positionseinstellvorrichtung 10B auf. Das Dämpfungsglied 4B ist
an der Positionseinstellvorrichtung 10B befestigt, und die
Positionseinstellvorrichtung 10B ist mit der assoziierten Drehwelle 101 B bewegbar verbunden. Bei
der Einstellarbeit ändert der Arbeiter die Positionseinstellvorrichtungen 10A/10B
in andere Positionen, um die geeigneten relativen Positionen zu suchen. Die
Positionseinstellvorrichtung 10B ist konstruktiv ähnlich, wie die
Positionseinstellvorrichtung 10A, so dass zur Vermeidung einer Wiederholung nachfolgend nur
die Positionseinstellvorrichtung 10A beschrieben wird.
Die Positionseinstellvorrichtung 10A umfasst im Wesentlichen folgendes: Einen
Bügel 2Aa mit einem L-förmigen Querschnitt, Schrauben 21, Muttern 22,
Positionierschrauben 3, Feststellschrauben 5 und Federscheiben 30. Der Bügel
2Aa weist eine vertikale Oberfläche 2Ab und eine horizontale Oberfläche 2Ac
auf, und die vertikale Oberfläche 2Ab und die horizontale Oberfläche 2Ac
kreuzen sich im Wesentlichen rechtwinkelig. Die vertikale Oberfläche 2Ab weist eine
Hauptoberfläche auf, die im Wesentlichen vertikal zur Horizontalebene ist, die
durch eine Vielzahl von Saiten 206 definiert ist, wenn der Spieler den Knopf 113
zieht, um das Silent-Piano in die Silent-Betriebsart zu verändern. Die
horizontale Oberfläche 2Ac weist eine Hauptoberfläche auf, die im Wesentlichen
parallel zur horizontalen Ebene verläuft, die durch eine Vielzahl von Saiten 206
definiert ist, wenn der Spieler den Knopf 113 zieht, um das Silent-Piano in der
Silent-Betriebsart einzustellen. Die vertikale Oberfläche 2Ab des Bügels 2Aa ist
an der Drehwelle 101A durch die Schrauben 21 in einer Vielzahl von Positionen
längs der seitlichen Richtung befestigt. Der Kontaktbereich der Drehwelle 101A'
wird teilweise entfernt, um eine ebene Oberfläche zu erzeugen. Die ebene
Oberfläche gestattet der Drehwelle 101A', mit der vertikalen Oberfläche 2Ab der
Bügel 2Aa stabil in Kontakt gehalten zu werden.
Die Drehwelle 101A' ist in Intervallen mit Gewindelöchern 1a versehen, und
Langlöcher 20 sind in Intervallen im vertikalen Teil 2Aa ausgebildet. Die
Intervalle zwischen den Gewindelöchern 1a sind gleichgroß wie die Intervalle
zwischen den Langlöchern 20. Die Schrauben 21 sind in die Gewindelöcher 1a
durch die Langlöcher 20 eingeschraubt. Die Öffnung 20 im Bügel 2 (eigentlich:
"2Aa") ist in vertikaler Richtung langgestreckt, wenn sie in der
Blockierungsposition eingestellt ist, und die Breite längs der seitlichen Richtung, wenn sie in der
Blockierungsposition eingestellt ist, ist breiter als das Gewinde der Schraube
21, aber näher als der Kopf der Schraube 21. Die Öffnung 20 ist derart
bemessen, dass der Bügel 2 (eigentlich: "2Aa") in der Zeichnung leicht nach oben oder
nach unten bewegt werden kann, wenn die Schrauben 21 gelöst sind.
Das Dämpfungsglied 4A ist an der unteren Oberfläche der horizontalen
Oberfläche 2Ac des Bügels 2Aa angeheftet. Das Dämpfungsglied 4A ist aus
geschäumtem Urethan oder Gummi hergestellt. Eine Filzschicht kann an der
Oberfläche des Dämpfungsglieds 4A angeheftet sein.
Die Positionierungsschrauben 3 werden durch Löcher 1b der Drehwelle 101A'
eingeführt. Die Positionierungsschrauben 3 werden gleitend durch die Löcher
1b eingeführt und durchdringen die Drehwelle 101 A (eigentlich: "101A'). Die
exponierten Teile der Positionierungsschrauben 3 von der Drehwelle 101A
(eigentlich: "101A') werden mittels Federscheiben 30 fixiert. Somit sind die
Positionierungsschrauben 3 an der Drehwelle 101A (eigentlich: "101A') fixiert.
Die Federscheibe 30 kann eine kreisförmige, gezahnte, klemmende bzw.
verriegelte Scheibe sein, die vier Zähne aufweist, wie in Fig. 7A gezeigt ist. Die vier
Zähne sind in Intervallen vom 90° angeordnet und erstrecken sich vom Ring
nach innen. Die Zähne greifen in die Gewindegänge der
Positionierungsschraube 3 ein. Die Federscheibe 30 kann auch eine C-förmige Gestalt aufweisen und
mit einem Zahn ausgebildet sein, der in die Gewindegänge der
Positionierungsschrauben 3 eingreift, wie in Fig. 7B gezeigt ist. Wenn die in Fig. 7B gezeigte
Federscheibe 30 benutzt wird, ist an der Oberfläche der
Positionierungsschraube 3 eine flache Nut ausgebildet, die mit der Federscheibe 30
zusammenwirkt. Die Federscheiben 30 wirken als Stopper bzw. als
Fixierungselemente.
Jede Positionierungsschraube 3 ist in die Mutter 22 eingeschraubt. Die Muttern
22 sind an der oberen Oberfläche der horizontalen Oberfläche 2Ac der Bügel 2
(eigentlich: "2Aa") geschweißt. An der horizontalen Oberfläche 2B sind
durchgehende Löcher 2Ad vorgesehen, um für den einzuführenden Vorderteil der
Positionierungsschrauben 3 Platz zu schaffen.
Ein Metallstück 31 mit einem annähernd C-förmig gestalteten Querschnitt kann
anstelle der Federscheibe 30 verwendet werden, wie in Fig. 8A gezeigt ist. Ein
Ende des Metallstücks 31 liegt am oberen Teil des Umfangs des
durchgehendes Loches 1b. Das andere Ende des Metallstücks 31 ist gegabelt, um einen
Zahn zu erzeugen, und wird in Kontakt gehalten mit dem Bügel 2 (eigentlich:
"2Aa"), wie in Fig. 8A gezeigt ist. Der Abstand zwischen dem Zahn des
Metallstücks 31 ist etwas kleiner als der Durchmesser der Positionierungsschraube 3.
Im Kontaktteil der Positionierungsschraube 3 ist eine flache Nut ausgebildet.
Der Zahn des Metallstücks 31 ist in Eingriff mit der flachen Nut in der
Positionierungsschraube 3. Wenn das Metallstück 31 mit der flachen Nut in der
Positionierungsschraube 3 in Eingriff ist, umgibt das Metallstück 31 die Drehwelle
101A' an wenigstens der Hälfte der kreisförmigen Oberfläche der Drehwelle
101A'. Der Krümmungsradius ist ein wenig kleiner als der Radius der Drehwelle
101A', so dass das Metallstück 31 an der kreisförmigen Oberfläche der
Drehwelle 101A' elastisch gehalten ist. Wenn die Positionierungsschraube 3 in das
Durchgehende Loch 1b eingeschraubt ist, greift der Zahn des Metallstücks 31 in
die Positionierungsschraube 3 ein.
Die Setzschrauben 5 werden auch in die Löcher 1c eingeschraubt, die in der
Drehwelle 101A (eigentlich: "101A") ausgebildet sind. Das Loch 1c ist mit
einem Innengewinde versehen, und die Setzschraube 5 ist mit dem mit einem
Innengewinde versehenen Loch 1c in Eingriff. Die Spitze der Setzschrauben
bzw. Sicherungsschrauben 5 greift in den Gewindefuß der
Positionierungsschraube 3 ein, um die Positionierungsschraube 3 zu sichern.
Wenn der rechte Teil 100E des Hammerstoppers 100 in ein Pianogehäuse
eingebaut ist, betätigt der Montagearbeiter den Hammerstopper 100A', wie folgt.
Der Montagearbeiter fügt die Drehwelle 101A' und die
Positionseinstellvorrichtung 10A zusammen. Zunächst wird der Bügel 2Aa an der Drehwelle 101A'
angeordnet. Die ebene Oberfläche der Drehwelle 101A'' wird mit der Rückseite der
vertikalen Oberfläche 2Aa (eigentlich: "2Ab") des Bügels 2A (eigentlich: "2Aa")
in Kontakt gehalten, um die Öffnungen 20 mit den Löchern 1a fluchtend
auszurichten. Die Schrauben 21 werden in die Löcher 20 und Löcher 1a
eingeschraubt, um den Bügel 2Aa zu befestigen. Nachfolgend werden die
Positionierungsschrauben 3 in die durchgehenden Löcher 1b eingeschraubt. Die
Federscheibe 30 wirkt mit dem dem Raum unter der Drehwelle 101A'
zugewandten Vorderende der Positionierungsschraube 3 zusammen. Die
Positionierungsschraube 3 wird angezogen, wenn das Vorderende der
Positionierungsschraube 3 die Mutter 22 erreicht. Das Vorderende der
Positionierungsschraube 3 wird in die Mutter 22 eingeschraubt. Anschließend wird die
Federscheibe 30 weiter befestigt, bis die Federscheibe 30 mit der unteren Oberfläche
der Drehwelle 101A' in Kontakt gehalten wird. Schließlich werden die
Sicherungsschrauben 5 in die Löcher 1c eingeschraubt, um Positionierungsschraube
3 zu fixieren bzw. zu sichern.
Als nächstes baut der Montagearbeiter den zusammengefügten rechten Teil
100E des Hammerstoppers 100A' in das Pianogehäuse PC ein. Der
Montagearbeiter befestigt nämlich den Bügel 105B' und den Bügel 105A am Vorsprung
107 und an die innere geradlinig verlaufende Oberfläche des Seitenbretts 104.
Der Bügel 105B' wird mit beiden Seiten des Vorsprungs 107 der Eisenplatte im
Pianogehäuse in Kontakt gebracht und mittels der Schrauben 105Ba am
Vorsprung 107 befestigt. Die Drehwelle 101A' des Hammerstoppers 100A wird am
Bügel 105A/105B' angeordnet, und die Lager 106A' und 106B' werden mittels
Schrauben befestigt. Schließlich wird das Vorderende des Drahtes 112A in den
Schlitz der Flosse bzw. Lasche 114' eingeführt und an der Flosse bzw. Lasche
114' befestigt. Der linke Teil 100F wird ähnlich wie der rechte Teil 100E
eingebaut, und die Beschreibung wird weggelassen, um eine Wiederholung zu
vermeiden.
Nach Einbau des Hammerstoppers 100A' in das Pianogehäuse wird der
Hammerstopper 100A' auf die geeignete relative Position zu den Hämmern 234 und
Saiten eingestellt, wie folgt. Zunächst zieht der Montagearbeiter den Knopf
113A, um den Hammerstopper 100A' anzutreiben bzw. in Bewegung zu setzen.
Der Hammerstopper 100A' dreht sich, und die Dämpfungsglieder 4A/4B stehen
den Hämmern 234 gegenüber. Sodann tritt das Silent-Piano in die
Silent-Betriebsart ein. Um die relative Position der Hammerstopper 100A' einzustellen,
betätigt der Monatearbeiter die Positionseinstellvorrichtung 10A/10B. Der
Monatearbeiter lockert bzw. löst nämlich die Setzschrauben 5 und die Schrauben
21, um dem Bügel 2Aa zusammen mit dem Dämpfungsglied 4 zu gestatten,
sich vertikal zu bewegen. In diesem Stadium ist die Drehwelle 101A' durch die
Bügel 105A/105B mittels der Lager 105A/105B drehbar gelagert. Die
Federscheibe 30 wird in Kontakt gehalten mit der unteren Oberfläche der Drehwelle
101A'.
Wie in Fig. 9 gezeigt, wenn der Montagearbeiter die Positionierungsschraube 3
mit einem geeigneten Werkzeug TL in Uhrzeigerrichtung dreht, wird das
Vorderteil der Positionierungsschraube 3 nach unten in die Mutter 22
eingeschraubt. Da die Federschreiben 30 den Schrauben 3 nicht gestatten, sich
relativ zur Drehwelle 101A' zu bewegen, bewegen sich der Bügel 2Aa zusammen
mit dem Dämpfungsglied 4 relativ zur Drehwelle 101A' nach oben, und zwar bei
Drehung der Positionierungsschrauben 3. Andererseits, wenn der
Montagearbeiter die Positionierungsschraube 3 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht, werden
die Vorderenden der Positionierungsschrauben 3 von der Mutter 22 weg nach
oben bewegt. Aus dem gleichen Grund wie oben bewegen sich der Bügel 2Aa
und das Dämpfungsglied 4 zusammen relativ zur Drehwelle 101A' nach unten,
und zwar bei Drehung der Positionierungsschrauben 3. Der Montagearbeiter
schlägt die schwarzen/weißen Tasten 232a/232b an, um zu prüfen, ob die
Hammerstiele 234c mit dem Dämpfungsglied 4 des Hammerstoppers 100A' in
Kontakt gebracht worden sind, ohne merkwürdigen Tastenanschlag. Nachdem
die Höhe des Dämpfungsglieds 4 bestimmt ist, werden die Schrauben 21
angezogen, und die Setzschrauben bzw. Sicherungsschrauben 5 werden in die
Löcher 1c eingeschraubt, um die Positionierungsschraube 3 an der Drehwelle
101A' zu sichern.
Wie aus vorstehenden Ausführungen klar ist, stellt der Montagearbeiter den
Hammerstopper 100A' auf die geeignete relative Position zu den Hämmern 234
und Saiten ein, ohne die Lager 105A/105B auseinanderbauen zu müssen. Der
Bügel 105A braucht nicht eingestellt zu werden, so dass die Demontagearbeit
der Tastatur oder der Tastenmechaniken vermieden wird, und die für die
Höheneinstellung erforderliche Zeit beträchtlich reduziert wird. Da ferner die
Positionierungsschrauben 3 durch die Setzschrauben 5 festgelegt bzw. befestigt
sind, wird die Höhe des Bügels 2 kaum verändert, selbst wenn das
Dämpfungsglied 4 durch die Hammerstiele 234c wiederholt angeschlagen wird. Ferner,
wenn die Positionierungsschrauben 3, die Schrauben 21 und die
Setzschrauben 5 um einen Spant (eine Rippe) eines Pianorahmens herum angeordnet
sein können, anstelle eines Bereichs, wo die Saiten 206 gestreckt werden, ist
es in diesem Falle dem Montagearbeiter gestattet, die Höhe des
Dämpfungsglieds 4 wesentlich einfacher einzustellen, da die Einstellarbeit durch die Sätze
der Saiten 206 nicht gestört wird.
Zweites Ausführungsbeispiel
Fig. 10 zeigt einen Hammerstopper 300 gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Der Hammerstopper 300 umfasst im Wesentlichen ein Dämpfungsglied 310,
eine Drehwelle 320 und eine Positionseinstellvorrichtung 312. Die
Positionseinstellvorrichtung 312 umfasst eine Stange bzw. Leiste 314, eine
Positionierungsschraube 322, eine Setzschraube 326, eine Federscheibe 330 und eine
Schraubenfeder 332. Das Dämpfungsglied 310 ist an der Stange 314
angeheftet, die einen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist. In der Stange 314 ist ein mit
einem Innengewinde versehenes Loch 316 ausgebildet. Die Drehwelle 320 ist
mit einem durchgehenden Loch 324 versehen, das ein Innengewinde aufweist.
Die Positionierungsschraube 322 ist in das durchgehende Loch 324
eingeschraubt, und die Federscheibe 330 wirkt mit der Positionierungsschraube 3
(eigentlich: "322") zusammen, die an der Drehwelle 320 frei gelegt ist, um die
Positionierungsschraube 322 zu fixieren. Das Vorderende der
Positionierungsschraube 322 ist in das mit einem Innengewinde versehene Loch 316 in der
Stange 314 eingeschraubt. Die Schraubenfeder 332 ist zwischen der
Federscheibe 330 und der Stange 314 eingefügt, um eine Druckkraft auf die
Federscheibe 330 und die Stange 314 auszuüben. Eine Sicherungsschraube
(eigentlich: "Setzschraube") 326 in ein Loch 328 eingeschraubt, um die
Positionierungsschraube 322 zu befestigen bzw. zu fixieren.
Ein Montagearbeiter montiert das Dämpfungsglied 310 und die Drehwelle 320,
wie folgt. Ein Montagearbeiter führt die Positionierungsschraube 322 in das
durchgehende Loch 324 ein. Die Federscheibe 330 wirkt mit der
Positionierungsschraube 322 zusammen, die aus der Drehwelle 320 frei herausragt. Das
Vorderende der Positionierungsschraube 322 ist in die Schraubenfeder 332eingeführt. Der Montagearbeiter führt das Vorderende der
Positionierungsschraube 322 in das mit einem Innengewinde versehene Loch 316 ein. Der
Montagearbeiter ordnet den Hammerstopper 300 an der Bügel 105A/195B an
und fixiert den Hammerstopper 300 an den Lagern 106A/106B.
Nach Einbau des Hammerstoppers 300 im Pianogehäuse wird die Höhe des
Dämpfungsglieds 310 durch einfaches Drehen der Positionierungsschraube
322 der Positionseinstellvorrichtung 312 eingestellt. Der Montagearbeiter zieht
den Knopf 113, um den Hammerstopper 300 in die Blockierungsposition zu
bewegen, und die Position des Dämpfungsglieds 310 ist ordnungsgemäß
eingestellt. Wenn nämlich die Positionierungsschraube 322 in Uhrzeigerrichtung
gedreht wird, wird das Vorderende der Positionierungsschraube 322 relativ zur
Drehwelle 320 in Verbindung mit der Drehung der Positionierungsschraube 322
nach unten geschraubt. Da die Positionierungsschraube 322 an der Drehwelle
320 mit der Federscheibe 330 fixiert ist, bewegt sich das Dämpfungsglied 310
nach oben. Wenn die Positionierungsschraube 322 in Gegenuhrzeigerrichtung
entgegen gesetzter Richtung gedreht wird, wird das Vorderende der
Positionierungsschraube 322 nach oben aus dem Loch 316 heraus geschraubt, so dass
sich das Dämpfungsglied 310 relativ zur Drehwelle 320 nach unten bewegt.
Somit wird die Höhe des Hammerstoppers 300 leicht eingestellt. Nach
Einstellung der Höhe des Dämpfungsglieds 310 wird die Setzschraube 326 in das
Loch 328 eingeschraubt, um die Positionierungsschraube 322 zu fixieren, und
die Setzschraube 326 verhindert, dass sich die Positionierungsschraube 322
lockert.
Aus vorstehender Beschreibung ist es klar, dass der Arbeiter den
Hammerstopper 300 zusammenfügt bzw. montiert und seine Höhe auf seine
Blockierungsposition einstellt. Es besteht kein Bedürfnis, die Tastatur und die
Tastenmechaniken aus dem Piano-Gehäuse zu ziehen, um die Höhe des Hammerstoppers
300 einzustellen. Die Höheneinstellungsarbeit ist weniger zeitraubend.
Drittes Ausführungsbeispiel
Fig. 11 zeigt einen Hammerstopper 400 gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der Hammerstopper 400 umfasst im
Wesentlichen ein Dämpfungsglied 410, eine Drehwelle 420 und eine
Positionseinstellvorrichling 412. Die Positionseinstellvorrichtung 412 besteht aus einer Stange
414, einer in die Stange 414 eingeschraubten Positionierungsschraube 430 und
einem Paar von Setzschrauben 432/434, die mit der oberen Oberfläche der
Stange 414 in Kontakt gehalten wird. Das Dämpfungsglied 410 ist an der
Stange 414 angeheftet, die einen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist. Fig. 12 zeigt
eine Schnittansicht des Hammerstoppers 400 längs der Schnittlinie A-A' in Fig.
11. Fig. 13 zeigt eine Schnittansicht des Hammerstoppers 400 längs der
Schnittlinie B-B' in Fig. 11. Wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt, ist in der Stange
414 ein mit einem Innengewinde versehenes Loch 416 ausgebildet. Die
Drehwelle 420 umfasst Endteile 420A, von denen jeder einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist, und einen Körperteil 420B, der einen rechtwinkeligen
Querschnitt aufweist. Der kreisförmige Querschnitt des Endteils 420A gestattet es
der Drehwelle 420, glatt bzw. sanft zu drehen, ansprechend auf die Arbeit des
Übertragungsmechanismus 110. Der rechtwinkelige Querschnitt des Körperteils
420B gestattet es dem Montagearbeiter, die Drehwelle leicht bzw. einfach an
der Stange zu fixieren. Paare von durchgehenden Löchern 422/424/426 mit in
diesen ausgebildeten Innengewinden sind in der Drehwelle 420 vorgesehen.
Die Positionierungsschraube 430 sind in die durchgehenden Löcher 422 in der
Drehwelle 420 eingeschraubt und weiter eingeschraubt in die Löcher 416, um
die Drehwelle 420A mit der Stange 414 zu verbinden. Ein Paar von
Setzschrauben bzw. Sicherungsschrauben 424/426 (eigentlich: "432/434") ist in die
Löcher 424/426 eingeschraubt. Die Vorderenden der Paare von Setzschrauben
424/426 (eigentlich: "432/434"), die aus der unteren Oberfläche der Drehwelle
420 frei herausragen, werden mit der ebenen Oberfläche der Stange 414 in
Kontakt gehalten.
Der Montagearbeiter montiert das Dämpfungsglied 410 und die Drehwelle 420,
wie folgt. Der Montagearbeiter führt die Positionierungsschraube 430 in die
durchgehenden Löcher 422 ein und führt ferner die Positionierungsschraube
430 in die mit Gewinde versehenen Löcher 416 ein. Diese Arbeit wird für alle
Schrauben 430 durchgeführt. Der Montagearbeiter führt die Schrauben 432/434
in die Löcher 424/426 ein und stoppt die Einführung der Setzschrauben 432/434,
bevor die Spitzen der Setzschrauben 424/426 (eigentlich: "432/434") die
ebene Oberfläche der Stange 414 erreichen. Als nächstes ordnet der
Montagearbeiter den Hammerstopper 400 am Bügel 105A/105B an und fixiert den
Hammerstopper 400 mit den Lagern 106A/106B an den Bügeln 105A/105B.
Nach Einbau des Hammerstoppers 400 im Pianogehäuse wird die Höhe des
Dämpfungsglieds 410 durch einfaches Drehen der Positionierungsschrauben
430 der Positionseinstellvorrichtung 420 (eigentlich: "412") eingestellt. Der
Montagearbeiter zieht den Knopf 113, um den Hammerstopper 400 in die
Blockierungsposition zu bewegen, und die Höhe des Dämpfungsglieds 410 ist
ordnungsgemäß eingestellt. Wenn nämlich die Schraube 430 in
Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird das Vorderende der Schraube 430 relativ zur Drehwelle
430 (eigentlich: "420") nach unten geschraubt, so dass sich das
Dämpfungsglied 410 nach oben bewegt. Wenn andererseits die Positionierungsschraube
430 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, wird das Vorderende der
Schraube 430 relativ zur Drehwelle 420 nach oben geschraubt, so dass sich
das Dämpfungsglied 410 nach unten bewegt. Somit wird die Höhe des
Hammerstoppers 400 leicht eingestellt. Nach Einstellung der Höhe des
Dämpfungsglieds 410 werden die Setzschrauben 424/426 (eigentlich: "432/434") weiter
eingeschraubt, bis die Spitzen der Setzschrauben 424/426 (eigentlich:
"432/434") mit der ebenen Oberfläche der Stange 414 in Kontakt gehalten wird.
Somit wird verhindert, dass sich die Schraube 430 lockert.
Aus vorstehender Beschreibung ist es klar, dass der Arbeiter den
Hammerstopper 400 zusammenfügt bzw. montiert und seine Höhe auf seine
Blockierungsposition einstellt. Es besteht kein Bedürfnis, die Tastatur und die
Tastenmechaniken aus dem Piano-Gehäuse zu ziehen, um die Höhe des Hammerstoppers
400 einzustellen. Die Höheneinstellungsarbeit ist weniger zeitraubend.
Viertes Ausführungsbeispiel
Fig. 14 zeigt einen Hammerstopper 500 gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der Hammerstopper 500 umfasst im
Wesentlichen ein Dämpfungsglied 510, eine Drehwelle 512 und eine
Positionseinstellvorrichtung 520. Das Dämpfungsglied 510 ist an der Drehwelle 512 angeheftet.
Die Positionseinstellvorrichtung 520 trägt die Drehwelle 512 und ist am
Seitenbrett 104 des Pianogehäuses fixiert bzw. befestigt. Die
Positionseinstellvorrichtung 520 umfasst auch einen stationären Bügel 530, einen bewegbaren Bügel
540 und eine Positionierungsschraube 550. Der stationäre Bügel 530 weist
einen horizontalen Teil 532 und einen vertikalen Teil 534 auf. Im horizontalen Teil
532 des stationären Bügels 530 ist ein mit einem Innengewinde versehenes
Loch 536 ausgebildet. Ferner sind im vertikalen Teil 534 des stationären Bügels
530 zwei durchgehende Löcher 538a/538b ausgebildet. Der bewegbare Bügel
540 weist ebenfalls einen horizontalen Teil 542 und einen vertikalen Teil 544
auf. Ein durchgehendes Loch 546 ist horizontalen Teil 542 des bewegbaren
Bügels 540 ausgebildet. Ferner sind zwei durchgehende Löcher 548a/548b im
vertikalen Teil 544 des bewegbaren Bügels 540 ausgebildet. Der stationäre
Bügel 530 und der bewegbare Bügel 540 sind derart geschichtet bzw.
übereinander gelegt, dass die durchgehenden Löcher 538a/538b jeweils mit den
durchgehenden Löchern 548a/548b fluchten. Ein Schraubenpaar 552 ist in die
durchgehenden Löcher 538a/548a bzw. in die durchgehenden Löcher
538b/548b gleitend eingeführt. Das Schraubenpaar 552 ist in das Seitenbrett
104 eingeschraubt und der stationäre Bügel 530 und der bewegbare Bügel 540
sind befestigt. Der Durchmesser der durchgehenden Löcher 538a/538b ist
annähernd der gleiche wie derjenige der Schrauben 552. Da die Schrauben 552
in das Seitenbrett 104 eingeschraubt sind, ist der stationäre Bügel 530 in Bezug
auf das Seitenbrett 104 stationär. Auf der anderen Seite sind die Durchmesser
der durchgehenden Löcher 548a/548b relativ größer als der Durchmesser der
Schrauben 552. Wenn die Schrauben 552 lose in das Seitenbrett 104
eingeschraubt sind, ist es dem bewegbaren Bügel 540 gestattet, sich in Bezug auf
das Seitenbrett 104 zu bewegen. Die Positionierungsschraube 550 wird in das
durchgehende Loch 546 im bewegbaren Bügel 540 gleitend eingeführt und im
Loch 536 im stationären Bügel 530 eingeschraubt. Die Positionierungsschraube
550 wird am bewegbaren Bügel 540 mit einer Federscheibe 560 fixiert. Die
Drehwelle 512 des Hammerstoppers 500 ist an der oberen Oberfläche des
horizontalen Teils 542 des bewegbaren Bügels 540 durch ein Lager 514 fixiert.
Eine Setzschraube bzw. Sicherungsschraube 516 ist durch das Lager 514
geschraubt, um die Drehwelle 512 zu befestigen. In der vorstehenden
Beschreibung sind die Gewinde im Loch 536 ausgebildet. Jedoch können die Gewinde
auch im Loch 546 ausgebildet sein, anstelle im Loch 536. In diesem Falle wirkt
die Federscheibe 560 mit dem stationären Bügel 530 zusammen.
Ein Montagearbeiter/Der Montagearbeiter montiert den Hammerstopper 500
und die Positionseinstellvorrichtung 520, wie folgt. Der Montagearbeiter führt
die Positionierungsschraube 550 in das durchgehende Loch 546 des
bewegbaren Bügels 540 und fixiert die Positionierungsschraube 550 am bewegbaren
Bügel 540 mit der Federscheibe 560. Sodann wird die die
Positionierungsschraube 550 in das mit einem Innengewinde versehene Loch 536
eingeschraubt.
Der Montagearbeiter ordnet die Drehwelle 512 des Hammerstoppers 500 an
der oberen Oberfläche des horizontalen Teils 542 des bewegbaren Bügels 540
an. Die Drehwelle 512 wird am bewegbaren Bügel 540 mit dem Lager 514
befestigt und ist am Lager 514 mit der Setzschraube 516 fixiert bzw. befestigt. Der
zusammengefügte bzw. montierte stationäre Bügel 530 und der bewegbare
Bügel 540 sind bzw. werden gegen das Seitenbrett 104 gedrückt bzw. gepresst.
In diesem Zustand sind die durchgehenden Löcher 538a/538b und die
durchgehenden Löcher 548a/548b damit fluchtend. Die durchgehenden Löcher
538a/538b/548a/548b sind auch mit den Gewindelöchern im Seitenbrett 104
fluchtend. Folglich werden die Schrauben 552 in die Gewindelöcher im
Seitenbrett 104 eingeschraubt. In diesem Zustand werden die Schrauben 552 lose in
die Löcher eingeschraubt, so dass es dem bewegbaren Bügel 540 gestattet ist,
sich relativ zum Seitenbrett 104 nach oben oder nach unten zu bewegen.
Nach Einbau des Hammerstoppers 500 im Pianogehäuse wird die Höhe des
Hammerstoppers 500 durch einfaches Drehen der Positionierungsschraube 550
der Positionseinstellvorrichtung 520 eingestellt. Der Montagearbeiter zieht den
Knopf 113, um den Hammerstopper 500 in die Blockierungsposition zu
bewegen, und die Höhe des Hammerstoppers 500 ist ordnungsgemäß eingestellt.
Wenn nämlich die Positionierungsschraube 550 im Uhrzeigersinn gedreht wird,
wird das Vorderende der Positionierungsschraube 550 nach unten geschraubt,
um den bewegbaren Bügel 540 dazu zu veranlassen, sich relativ zum
Seitenbrett 104 nach unten zu bewegen. Da es dem bewegbaren Bügel 540 gestattet
ist, sich in Bezug auf das Seitenbrett 104 nach oben oder nach unten zu
bewegen, bewegt sich der Hammerstopper 500 nach unten, um den Abstand
zwischen dem Dämpfungsglied 510 und dem Hammerstiel 534c zu verringern.
Wenn die Positionierungsschraube 550 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird
das Vorderende der Positionierungsschraube 550 nach oben geschraubt, um
den bewegbaren Bügel 540 dazu zu veranlassen, sich relativ zum Seitenbrett
104 nach oben zu bewegen, so dass der Hammerstopper 500 sich nach oben
bewegt, um den Abstand zwischen dem Dämpfungsglied 510 und dem
Hammerstiel 534c zu vergrößern. Somit wird die Höhe des Hammerstoppers
500 leicht eingestellt. Nach Einstellung der Höhe des Hammerstoppers 500
werden die Schrauben 552 fest in die Löcher im Seitenbrett 104 eingeschraubt,
so dass der stationäre Bügel 530 und der bewegbare Bügel 540 stramm
befestigt sind.
Aus vorstehender Beschreibung ist es klar, dass der Arbeiter den
Hammerstopper 500 zusammenfügt bzw. montiert und seine Höhe auf seine
Blockierungsposition auf einfache Art und Weise einstellt. Es besteht kein Bedürfnis, die
Tastatur und die Tastenmechaniken aus dem Piano-Gehäuse zu ziehen, um die
Höhe des Hammerstoppers 500 einzustellen. Die Höheneinstellungsarbeit ist
weniger zeitraubend.
Modifikationen
(1) Erste Modifikation
Bei den ersten bis dritten Ausführungsbeispielen werden
Positionierungsschrauben 3, 322 und 430 zur Einstellung der Höhe der Dämpfungsglieder 4,
310 oder 410 verwendet. Jedoch, anstatt die Positionierungsschrauben 3, 322,
430 zu verwenden, kann ein Positionierungsstift verwendet werden. Der
Positionierungsstift weist eine Vielzahl von daran ausgebildeten Nuten auf. Ein
durchgehendes Loch ist in der Drehwelle 101A, 320, 420 ausgebildet, und der
Positionierungsstift ist in das durchgehende Loch eingeführt. Im Bügel 2 oder in den
Stangen 314, 414 ist auch ein vertikales durchgehendes Loch ausgebildet,
anstelle der Mutter 22 oder den Gewindelöchern 316, 416. Es ist auch ein
horizontales Loch im Bügel 2 ausgebildet, das das vertikale Loch oder den Stangen
314, 414 schneidet. Ein Stopp- oder Haltestift ist in das horizontale
durchgehende Loch eingeführt und wirkt mit einer der Nuten derart zusammen, dass
der Positionierungsstift am Bügel 2 oder 314, 414 fixiert bzw. befestigt ist. Eine
Schraubenfeder ist am Bügel 2 bzw. 314/414 fixiert bzw. befestigt, und der
Stoppstift ist in die Schraubenfeder eingeführt. Die Press- bzw. Druckkraft wird
gegen den Positionierungsstift ausgeübt, so dass der Positionierungsstift sicher
fixiert ist.
Ein Montagearbeiter montiert den Hammerstopper durch Einführen des
Positionierungsstiftes in das durchgehende Loch des Bügels 2 oder 314, 414 und fixiert
den Positionierungsstift mit dem Stoppstift derart, dass der Stoppstift mit der
Nut des Positionierungsstiftes zusammenwirkt. Wenn die Höhe des
Hammerstoppers eingestellt ist, wird der Stoppstift entfernt, und der Positionierungsstift
wird bewegt, und eine unterschiedliche bzw. andere Nut wird mit dem
durchgehenden Loch ausgerichtet. Der Stoppstift wird wieder in das durchgehende
Loch eingeführt, um mit der unterschiedlichen Nut zusammenzuwirken. Somit
wird die Höhe des Hammerstoppers der ersten Modifikation auf einfache Weise
eingestellt.
(2) Zweite Modifikation
Beim vierten Ausführungsbeispiel wird die Positionierungsschraube 550 zur
Einstellung der Höhe des Dämpfungsgliedes 510 verwendet. Jedoch, anstatt
die Positionierungsschraube 550 zu verwenden, kann ein Positionierungsstift
verwendet werden, der eine Vielzahl von daran ausgebildeten Nuten aufweist.
Die Gewinde im Loch 510 sind entfernt, damit der Positionierungsstift 550 glatt
gleiten kann. Ein horizontales durchgehendes Loch ist zusätzlich im stationären
Bügel 530 ausgebildet, um das Loch 536 zu schneiden. Ein Stoppstift ist in das
horizontale durchgehende Loch eingeführt und wirkt mit einer der Nuten des
Positionierungsstiftes zusammen, so dass der Positionierungsstift fixiert ist.
Wenn der Montagearbeiter die Höhe des Hammerstoppers einstellt wird der
Stoppstift entfernt, und der Positionierungsstift wird bewegt, um die Position des
bewegbaren Bügels 540 zu ändern, und eine unterschiedliche Nut wird mit dem
durchgehenden Loch ausgerichtet. Der Stoppstift wird wieder eingeführt in das
durchgehende Loch, um mit der unterschiedlichen Nut zusammenzuwirken.
Somit wird die Höhe des Hammerstoppers der ersten Modifikation auf einfache
Weise eingestellt.
Aus vorstehender Beschreibung ist es klar, dass der Arbeiter den
Hammerstopper 500 zusammenfügt bzw. montiert und seine Höhe auf seine
Blockierungsposition auf einfache Art und Weise einstellt. Es besteht kein Bedürfnis, die
Tastatur und die Tastenmechaniken aus dem Piano-Gehäuse zu ziehen, um die
Höhe des Hammerstoppers 500 einzustellen. Die Höheneinstellungsarbeit ist
weniger zeitraubend.
(3) Dritte Modifikation
Obwohl die vorstehenden Beschreibungen unter Bezugnahme auf den Flügel
vorgenommen wurden, kann die vorliegende Erfindung auch bei einem aufrecht
stehenden Piano implementiert werden. Wenn die Hammerstopper gemäß der
vorliegenden Erfindung bei einem aufrecht stehenden Piano angewandt
werden, können das Dämpfungsglied und der Hammerstopper mit einem
Hammerstiel des aufrecht stehenden Pianos in Kontakt gebracht werden, wenn der
Hammerstopper in der Blockierungsposition angeordnet bzw. eingestellt ist.
Ferner kann das Dämpfungsglied des Hammerstoppers mit einem Gegenfänger
oder Fängerschaft aufrecht stehenden Pianos in Kontakt gebracht werden,
wenn anstelle des Hammerstieles der Hammerstopper in der
Blockierungsposition angeordnet bzw. eingestellt ist.
Obwohl besondere Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wurden,
ist es für einen Fachmann klar, dass verschiedene Änderungen und
Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Geist und den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein zusammengesetztes bzw. Misch-Tasten-Musikinstrument gemäß
vorliegender Erfindung kann ein akustisches Piano 1, ein Silentsystem 200 und ein
automatisches Spielsystem aufweisen. Das automatische Spielsystem umfasst
eine Steuervorrichtung und durch Elektromagnete betätigte Betätiger, und die
durch Elektromagnete betätigte Betätiger sind zwischen dem Tastenbett und
den schwarzen/weißen Tasten vorgesehen. Die Steuervorrichtung analysiert
die Musikdatencodes und bestimmt die niederzudrückenden und die
loszulassenden schwarzen/weißen Tasten. Sodann liefert die Steuervorrichtung
Antriebssignale zu den durch Elektromagnete betätigten Tastenbetätigern, die mit
den niederzudrückenden schwarzen/weißen Tasten assoziiert sind, und entfernt
bzw. beendet bzw. unterdrückt die Antriebssignale von den durch
Elektromagnete betätigten Tastenbetätigern, die mit den loszulassenden
schwarzen/weißen Tasten assoziiert sind. Wenn die durch Elektromagnete betätigten
Tastenbetätiger erregt werden, fahren die Plunger aus und beginnen die
Tastenbewegung, und zwar ohne Fingerbewegung eines menschlichen Spielers.
Andererseits, wenn die Antriebssignale von den durch Elektromagnete
betätigten Tastenbetätigern entfernt bzw. beendet bzw. unterdrückt werden, werden
die Plunger zurückgezogen, und die schwarzen/weißen Tasten kehren in ihre
Ruheposition zurück. Das zusammengesetzte bzw.
Misch-Tasten-Musikinstrument wird als ein automatisches Spielerpiano bezeichnet, und die einstellbaren
Stoßabsorber machen die Montagearbeit im automatischen Spielerpiano leicht
und einfach.
Der Hammerstopper 20547 kann in mehrere als nur zwei Teile unterteilt sein. In
diesem Falle stellen mehr als zwei Positionseinstellvorrichtungen unabhängig
voneinander die assoziierten Dämpfungsglieder auf die geeigneten bzw.
vorschriftsmäßigen relativen Positionen ein.