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Dokumentenidentifikation DE69407417T3 24.12.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0710168
Titel BANDSÄGEBLATT FÜR STÄMME ZUM AUSFÜHREN VON INITIALEN SCHNITTEN IN HOLZ ODER HOLZÄHNLICHE MATERIALIEN
Anmelder Manufacture Forezienne de Lames de Scies S.A., Feurs, FR
Erfinder SENEGAS, Christian, F-42110 Feurs, FR
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69407417
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 20.07.1994
EP-Aktenzeichen 949222798
WO-Anmeldetag 20.07.1994
PCT-Aktenzeichen PCT/FR94/00905
WO-Veröffentlichungsnummer 0009503148
WO-Veröffentlichungsdatum 02.02.1995
EP-Offenlegungsdatum 08.05.1996
EP date of grant 17.12.1997
EPO date of publication of amended patent 29.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.12.2003
IPC-Hauptklasse B23D 61/12
IPC-Nebenklasse B23D 61/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandsägeblatt für die Erstverarbeitung von Holz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, d. h. für sämtliche Sägewerksarbeiten einschließlich der Stammholzbearbeitung mit der Bandsäge und des Nachschnitts der Schnittware.

Zur Zeit bestehen die Bandsägeblätter für die Holzbearbeitung aus Spezialstahl (kaltgewalzter gehärteter Bandstahl) mit verschiedenen Abschnitten, die durch ihre Breite und Dicke definiert sind.

Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden Ein- oder Doppelschnittblätter oder Blätter mit freischneidender Zahnung oder mit einer Zahnung mit konstanter Teilung auf ganzer Länge des Blattes für einen bestimmten Abschnitt angeboten.

Ganz allgemein ist eine Zahnung, wie aus Abb. 1 ersichtlich, durch ihre Form gekennzeichnet (gängigste Formen: mit CP-Zahn, Bogenzahn, Amstrong, freistehendem Schriftzahn, Schriftzahn), durch ihre Schneidwinkel (Angriffswinkel (a), Spitzenwinkel (b), Freiwinkel (c)), durch ihre Teilung (P) und durch ihre Tiefe (f).

Der Erfindung liegt die Absicht zugrunde, die Leistungen dieser Stammholz-Bandsägen bei der Erstverarbeitung des Holzes und seiner Nebenprodukte zu verbessern, vor allem im Hinblick auf das Entfernen der Späne, den Schneidaufwand, die Schwingungen, die Schnittgeschwindigkeiten und die Zuverlässigkeit.

Aus dem Patent GB 2113144 ist ein Sägeblatt mit variablen Teilungen für das Beschneiden von britischen Patents zeigt, daß das vorgeschlagene Sägeblatt zur Verbesserung des Schneidvorgangs und zur Verringerung der Schwingungen einen doppelten Ansatz verfolgt: die Spitzen der einzelnen aufeinanderfolgenden Zähne befinden sich in unterschiedlicher Höhe, wie insbesondere aus der Abb. 3 zu ersehen ist; außerdem sind die Zahnhöhen (H1), (H2), (H3), (H4), (H5) unterschiedlich ausgebildet.

Dieses Patent ist jedoch wegen der unterschiedlichen anwendungsspezifischen Gegebenheiten nicht auf das Beschneiden von Stammholz bei der Holzerstverarbeitung anzuwenden.

Nach einem ersten erfindungsgemäßen Merkmal besteht das Bandsägeblatt für Stammholz aus aufeinanderfolgenden unterschiedlichen oder gleichartigen Modulen mit jeweils mehreren Zähnen (D) unterschiedlicher Beschaffenheit, in Abhängigkeit von allen vorliegenden technischen Kriterien, und ist dadurch gekennzeichnet, daß es für die erste Holzverarbeitung verwendet wird und daß bei jedem Modul der Zahnteil vor dem niedrigsten Punkt eine variable Form (FV) und der hintere Zahnteil eine konstante Form (FC) aufweist.

Nach einem anderen Merkmal ist die Zahnteilung nicht auf ganzer Länge des Blattes konstant, sondern weist bei jedem Modul eine zunehmende oder abnehmende variable Teilung auf.

Ein weiteres Merkmal ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Modul durch eine bestimmte Anzahl von Zähnen, eine minimale und maximale Teilung und eine Teilungsänderung zwischen jedem Zahn festgelegt ist.

Diese und weitere Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung deutlich hervor.

Der erfindungsgemäße Gegenstand wird durch die beigefügten Abbildungen in nicht erschöpfender Weise illustriert:

- die Abb. 1 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung der wesentlichen Merkmale einer Sägeblattzahnung,

- die Abb. 2-9 sind Ansichten zu den verschiedenen Realisierungsformen - der erfindungsgemäßen Zahnung.

Um den Gegenstand der Erfindung noch anschaulicher zu machen, wird er jetzt unter Bezug auf die Abb. 2-9 in nicht erschöpfender Weise beschrieben.

Die Technik der variablen Zahnung der Bandsägenblätter für das Zuschneiden von Stammholz im Rahmen der ersten Holzverarbeitung kann auf unterschiedlicher Weise umgesetzt werden.

Das Blatt (L1) weist zum Beispiel, wie aus der Abb. 2 hervorgeht, eine Reihe von Modulen (M1, M2...) auf, die jeweils eine unterschiedliche Anzahl Von Zähnen (D) besitzen können.

Das Blatt (L2) auf der Abb. 3 weist zwischen jedem Zahn (D) eine unterschiedliche Teilung (P1, 22, P3, P4, PS, P6, P7, ...) auf.

Das Blatt (L3) auf der Abb. 4 kombiniert unterschiedliche Teilungen (P1...P7) und Module (M1...M4)

Das Blatt (L4) auf der Abb. 5 besteht aus mehreren Modulen (M1, M2...) mit jeweils einer bestimmten Anzahl von Zähnen (D) mit gleichen Formen, aber proportional zu der variablen Teilung jedes Zahns.

Das Blatt (L5) auf der Abb. 6 besteht aus einer Folge gleichartiger Module (M1, M2, M3) auf ganzer Länge, wobei das Modul aus allen in dieser Beschreibung aufgelisteten Fallbeispielen bestehen kann.

Das Blatt (L6) auf der Abb. 7 zeigt eine variable Anzahl von Zähnen pro Modul. Die Zähne können je nachdem eine gleiche, aber zu ihrer Teilung proportionale Form oder eine unterschiedliche Form besitzen, wobei die Form das Ergebnis der Kombination der Bewegung einer oder zweier Nocken ist, die zur Kinematik der Schleifmaschinen gehören. Generell weist der Zahnteil vor dem niedrigsten Punkt eine variable Form (FV) und der hintere Zahnteil eine konstante Form (FC) auf.

Das Blatt (L8) auf der Abb. 8 besteht aus mehreren Modulen mit gleichartig profilierten und geformten Zähnen gemäß einer konstanten Form (FC), wobei die Zähne durch einen variablen Raum (FV) voreinander getrennt sind, der wie z. B. aus den Zeichnungen ersichtlich immer größer wird.

Das Blatt (L9) auf der Abb. 9 zeigt Zähne (F1, F2, F4, F5, F6) mit unterschiedlicher Form und unterschiedlichem Profil.

Bei jedem eine bestimmte Anzahl von Zähnen umfassenden Modul kann die Zahnteilung konstant sein, abnehmen oder zunehmen. Bei der Festlegung des bzw. der Module werden die Zahnteilungen so eingerichtet, daß die Länge des Blattes der Länge eines Standardblattes für Bandsägen entspricht.

Die Festlegung des Moduls berücksichtigt verschiedene technische Kriterien wie die Baumarten, die Holzhöhen, das verwendete Säge- und Schleifmaterial und die verwendete Sägeblattart (Stellit, gebreitetes Blatt, Hartmetallblatt...).

Aus der Beschreibung gehen die Vorteile deutlich hervor. Im gegebenen Anwendungsfall ist besonders hinzuweisen auf:

- die bessere Spanabführung, denn durch die unterschiedlichen Teilungen entstehen verschieden dicke Späne, die leichter zerkleinert und entfernt werden können,

- die verbesserten Schneidkräfte aufgrund der Teilungsänderung von einem Zahn zum anderen innerhalb des gleichen Moduls, da die Kräfte sich zur Dicke der Späne direkt proportional verhalten,

- die Schwingungserregung des Blattes wird verändert. Der Vorgang der permanenten Erregung, der

bei einem Blatt mit konstanter Teilung zu beobachten ist, wird durch die Änderung der Teilung und damit der Kräfte und Erregungsfrequenzen "gebrochen",

- das bessere Quer- und Längsverhalten des Blattes, wodurch eine höhere Sägegeschwindigkeit, tiefere Schnitte und ein verbesserter Gebrauchskomfort erzielt werden,

- die hohe Zuverlässigkeit des Sägeblattes, das keinen so großen Krafteinwirkungen ausgesetzt ist wie ein herkömmliches Blatt, wodurch Schleifarbeiten bzw. Änderungen weitgehend vermieden werden und damit ein besserer Wirkungsgrad gegeben ist,

- die veränderte Blatterregung führt auch zu einer deutlichen Lärmreduzierung beim Sägen.


Anspruch[de]

1. Bandsägeblatt für Langholz bestehend aus einer Aufeinanderfolge unterschiedlicher oder gleichartiger Module mit jeweils mehreren Zähnen (D), die abhängig von allen vorliegenden technischen Kriterien unterschiedliche Merkmale aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass es bei der Holzvorverarbeitung eingesetzt wird und dass bei jedem Modul der vor dem niedrigsten Punkt befindliche Teil des Zahns eine variable Form (FV) und der dahinter liegende Teil des Zahns eine konstante Form (FC) besitzt.

2. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnteilung nicht auf ganzer Länge des Sägeblattes (L1, L2, L3...) konstant ist, sondern bei jedem Modul eine ansteigende oder abnehmende variable Teilung (P1, P2, P3...) aufweist.

3. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Modul (M1, M2, M3...) durch eine Anzahl von Zähnen (D), eine minimale und maximale Teilung und eine Änderung der Teilung (P1, P2, P3...) zwischen jedem Zahn festgelegt ist.

4. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungen (P1, P2, P3...) der Zahnung bei der Festlegung eines Moduls (M1, M2, M3...) so angepasst sind, dass die Länge des Blattes der Länge eines Standardblattes für Bandsägen entspricht.

5. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus mehreren Modulen (M1, M2, M3...) besteht, die jeweils eine variable Anzahl von Zähnen (D) umfassen.

6. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus mehreren Modulen (M1, M2, M3...) besteht, die jeweils eine variable Anzahl von Zähnen (D) mit unterschiedlichen Formen (F1, F2, F3...) umfassen.

7. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus mehreren Modulen (M1, M2, M3...) besteht, die jeweils eine variable Anzahl von Zähnen (D) mit unterschiedlichen Formen (F1, F2, F3...) und unterschiedlichen Teilungen (P1, P2, P3...) umfassen.

8. Bandsägeblatt für Langholz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne eine unterschiedliche Form aufweisen, wobei die Form das Ergebnis der Kombination von ein oder zwei Kurven ist, die zur Kinematik der Schleifmaschine gehören.







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