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Dokumentenidentifikation DE69810803T2 24.12.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1024785
Titel REINIGUNGS- UND KONDITIONIERUNGSGEGENSTAND FÜR DIE HAUT ODER DAS HAAR, MIT ERHÖHTER DUFTFREISETZUNG
Anmelder The Procter & Gamble Co., Cincinnati, Ohio, US
Erfinder HASENOEHRL, John, Erik, Loveland, US;
GOTTLIEB, Elizabeth, Emily, Cincinnati, US
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69810803
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.10.1998
EP-Aktenzeichen 989538038
WO-Anmeldetag 20.10.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/22212
WO-Veröffentlichungsnummer 0099021532
WO-Veröffentlichungsdatum 06.05.1999
EP-Offenlegungsdatum 09.08.2000
EP date of grant 15.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.12.2003
IPC-Hauptklasse A61K 7/50
IPC-Nebenklasse A61K 7/46   A61K 7/00   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein im wesentlichen trockenes, wegwerfbares Personenreinigungsprodukt, welches sowohl für die Reinigung als auch die Konditionierung von Haut/Haar und zur Bereitstellung einer verbesserten Duftabgabe nützlich ist. Diese Artikel werden vom Verbraucher durch Benetzen des trockenen Artikels mit Wasser angewandt. Der Artikel umfasst ein wasserunlösliches Substrat, ein schäumendes Tensid und einen duftstofffreisetzenden Komplex. Vorzugsweise umfassen die Artikel der vorliegenden Erfindung weiterhin eine konditionierende Komponente.

Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Personenreinigungs- und Konditionierungsartikel für die Haut oder das Haar mit verbesserter Duftabgabe. Düfte, z. B. Parfüms bzw. Duftstoffe, sind aus zwei hauptsächlichen Gründen ein erwünschter Teil von Personenreinigungsartikeln: Sie überdecken die unangenehmen Gerüche von Rohmaterialien; und sie sehen einen olfaktorischen ästhetischen Vorteil vor. Duftstoffe werden auch in Personenreinigungsartikeln verwendet, um als Signal zu dienen, dass das Produkt wirksam ist (z. B. dass die Haut sauber und frisch ist).

Personenreinigungsartikel sind traditionell in einer Vielzahl von Formen, wie Stückformseifen, Cremes, Lotionen und Gels vermarktet worden. Die GB-A-2 218 430 offenbart einen Reinigungsartikel, umfassend ein Substrat, in welches ein Gel mit Tensideigenschaften eingebettet ist. Mit diesen Reinigungsformulierungen wurde versucht, eine Anzahl von Kriterien zu erfüllen, um für Verbraucher annehmbar zu sein. Diese Kriterien schließen Reinigungswirksamkeit, Hautgefühl, Mildheit gegenüber Haut, Haar und Augenschleimhäuten und Schaumvolumen ein. Ideale persönliche Reinigungsmittel sollten die Haut oder das Haar sanft reinigen, wenig oder keine Reizung verursachen, und die Haut oder das Haar nach häufiger Anwendung nicht übermässig trocken hinterlassen. Allerdings besitzen diese herkömmlichen Formen von persönlichen Reinigungsartikeln das inhärente Problem des Abwägens der Reinigungswirksamkeit gegenüber der Abgabe eines Konditionierungsvorteils. Obwohl eine Lösung für dieses Problem darin besteht, getrennte Reinigungs- und Konditionierungsartikel zu verwenden, ist dies nicht immer zweckmäßig oder praktisch, und viele Verbraucher würden es bevorzugen, einen einzelnen Artikel zu verwenden, welcher die Haut oder das Haar sowohl reinigen als auch konditionieren kann.

In einer typischen Reinigungszusammensetzung sind die Konditionierungsbestandteile schwierig zu formulieren, weil viele Konditionierer mit den Tensiden unverträglich sind, was zu einer unerwünschten nicht-homogenen Mischung führt. Um eine homogene Mischung mit Konditionierungsbestandteilen zu erhalten, und den Verlust von Konditionierungsbestandteilen vor der Abscheidung zu verhindern, werden oft zusätzliche Bestandteile, z. B. Emulgatoren, Verdickungsmittel und Gelbildungsmttel, zugesetzt, um die Konditionierungsbestandteile innerhalb der Tensidmischung zu suspendieren. Dies führt zu einer ästhetisch ansprechenden homogenen Mischung, führt aber häufig zu einer schlechten Abscheidung von Konditionierungsbestandteilen, weil die Konditionierer emulgiert sind und während der Reinigung nicht effizient abgeben werden. Desweiteren haben viele Konditionierungsmittel den Nachteil der Unterdrückung der Schaumerzeugung. Die Schaumunterdrückung ist ein Problem, weil viele Verbraucher Reinigungsartikel wünschen, welche einen reichhaltigen, cremigen und üppigen Schaum zur Verfügung stellen.

Daher ist es ersichtlich, dass herkömmliche Reinigungsartikel, welche danach streben, Tenside und Konditionierungsbestandteile zu kombinieren, unter Nachteilen leiden, welche inhärent aus den Unverträglichkeiten von Tensiden und Konditionierern folgen. Eine effektive Lösung ist ein Artikel, welcher eine wirksame Reinigung und konsistente Konditionierung mit einem zweckmäßigen kostengünstigen und hygienisch wegwerfbaren Personenreinigungsartikel mit den wünschswerten Eigenschaften eines Waschtuchs bzw. Waschlappens vorsieht. Diese Artikel gewähren die Bequemlichkeit, nicht beides, einen separaten Reinigungs- sowie Konditionierungsartikel, verwenden zu müssen. Diese Artikel sind auch im hohen Maße zweckmäßig zu verwenden, weil sie in der Form eines im wesentlichen trockenen Artikels vorliegen, welcher vor der Verwendung benetzt wird, und deswegen die Notwendigkeit vermieden wird, umständliche Flaschen, Stückformen, Gefässe, Tuben und andere Formen von sowohl Reingungs- als auch Konditionierungsartikeln zu tragen. Wegwerfbare Artikel sind auch eine hygienischere Alternative zur Verwendung eines Schwamms, Waschlappens oder eines anderen Reinigungshilfsmittels, welche für mehrfache Wiederverwendung beabsichtigt ist, weil solche Hilfsmittel das Bakterienwachstum, unangenehme Gerüche und andere unerwünschte Merkmale entwickeln, welche mit der wiederholten Verwendung zusammenhängen.

Düfte, wie Parfums bzw. Duftstoffe, können den obenstehend beschriebenen wegwerfbaren Artikeln direkt zugesetzt werden. Es bestehen jedoch mehrere Nachteile, wenn Duftstoffe als ein reines Öl auf im wesentlichen trockene Artikel gegeben oder darin imprägniert werden. Ein Problem besteht darin, das manche Duftstoffbestandteile nicht stabil sind und somit einer Schädigung und/oder einem Verlust unterliegen. Sie können auch eine oxidative oder andere chemische Reaktion (z. B. durch Sauerstoff, Licht, Wärme etc.) durchlaufen und eine unerwünschte Entfärbung der Artikel, welche sie enthalten, verursachen.

Ein weiterer Nachteil, der aus der direkten Zusetzung von Duftstoffen zu im wesentlichen trockenen Reinigungsartikeln entsteht, besteht darin, das Duftstoffkomponenten im allgemeinen flüchtig sind und deswegen leicht aus dem Produkt während der Verarbeitung oder Aufbewahrung verloren gehen. Der Verlust der hochflüchtigen Fraktion des Duftstoffs ist besonders hoch. Als Ergebnis bestand in der Vergangenheit bei Personenreinigungsprodukten eine Neigung zur Verwendung von Duftstoffen, welche hauptsächlich aus weniger flüchtigen, hochsiedenden (hohe Siedepunkte aufweisenden) Duftstoffkomponenten aufgebaut sind, um das Überdauern des Duftstoffs während der Verarbeitung und Lagerung des Produktes zu maximieren und somit bessere Duftvorteile bei der Anwendung und nach der Anwendung bereitzustellen. Dies war jedoch nicht die am stärksten erwünschte Situation, weil einige der flüchtigen, niedrigsiedenden Duftstoffkomponenten einen frischen und sauberen Eindruck bereitstellen können, und es im hohen Maße erwünscht ist, dass diese Bestandteile abgegeben werden und in dem Personenreinigungsprodukt vorhanden sind.

Ein weiteres Problem, das aus der direkten Zugabe von Duftstoff zu im wesentlichen trockenen, wegwerfbaren Artikeln ensteht, besteht darin, das keine Flexibilität besteht, gleichzeitig die Duftentfaltung im puren Produkt (d. h. dem wegwerfbaren Artikel) und während der Verwendung des Produktes zu optimieren. Zum Beispiel kann der optimale Duftspiegel während der Verwendung dazu führen, dass das reine Produkt zu stark riecht. In gleicher Weise kann der optimale Duftspiegel im wegwerfbaren Artikel zu weniger zufriedenstellenden Resultaten während der Anwendung führen. Es wäre wünschenswert, in der Lage zu sein, die Duftentfaltung unabhängig im puren Produkt und während der Anwendung einzustellen.

Duftstoffe sind Bestandteile, welche üblicherweise zu Personenreinigungsprodukten zugegeben worden sind, um ästhetisch attraktive Aromen zu vermitteln, wie hierin vorstehend erwähnt wurde. Duftstoffe können ausgelegt und ausgewählt sein, um eine Vielfalt von Eindrücken auf den Anwender zu erzeugen. Leider wird irgendein besonderer Duftstoff typischerweise nur eine einzelne oder kontinuierliche Gesamtbotschaft übermitteln und wird nicht in deutlicher Weise die mehrfachen Funktionen eines Mehrfachfunktions-Reinigungsproduktes mitteilen oder während der Verwendung des Produktes verstärkt werden, um die Leistung des Produktes zu verstärken. Deswegen ist es in hohem Maße wünschenswert, das zwei Duftmerkmale in Personenreinigungsprodukten abgegeben werden, um die Eindeutigkeit des Produktes oder mehrerer verschiedener Funktionen des Produktes zu vermitteln.

Die Anmelder der vorliegenden Erfindung haben überraschenderweise festgestellt, dass die Verwendung eines duftstoffreisetzenden Komplexes dem trockenen, wegwerfbaren Reinigungs- und Konditionierungsartikel (i) verbesserte Duftstabilität, (ii) verbesserte Duftentfaltung des wegwerfbaren Reinigungsproduktes während der Verwendung und (iii) die Fähigkeit zu zweifacher Duftabgabe vermittelt. Die Duftstoffkomponente kann einen Duftstoff, komplexiert mit einer Vielfalt von organischen und anorganischen Materialien, umfassen.

Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, derartige im wesentlichen, trockene, wegwerfbare Artikel zur persönlichen Reinigung vorzusehen.

Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, Personenreinigungs- und Konditionierungsartikel vorzusehen, welche Duft in konsistenter Weise abgeben, wobei die Artikel in Kombination mit Wasser verwendet werden.

Diese und andere Ziele dieser Erfindung werden in Betrachtung der folgenden Offenbarung offensichtlich werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wegwerfbares, einmal verwendbares, Reinigungs- und Konditionierungsprodukt für die persönliche Pflege, welches von der Haut oder dem Haar abgespült wird und welches erwünschte Duftabgabeeigenschaften besitzt, umfassend: (A) ein wasserunlösliches Substrat, (B) mindestens ein schäumendes Tensid, das auf das Substrat gegeben oder in dieses imprägniert worden ist, und (C) 0,015 bis 15 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats eines duftstofffreisetzenden Komplexes, der auf das Substrat gegeben oder darin imprägniert worden ist, wobei das Produkt vor der Verwendung im wesentlichen trocken ist. Der duftstofffreisetzende Komplex umfasst (i) 10 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines porösen Duftstoffträgers und (ii) 1 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines innerhalb des Trägers imprägnierten Duftstoffs.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung eines wegwerfbaren, einmal verwendbaren Reinigungs- und Konditionierungsproduktes für die persönlich Pflege, welches von der Haut oder dem Haar abgespült wird und welches erwünschte Duftabgabeeigenschaften besitzt, umfassend die Schritte des separaten oder gleichzeitigen Zugebens auf oder Imprägnierens in ein wasserunlösliches Substrat (A) mindestens eines schäumenden Tensids, zugegeben auf oder imprägniert in das Substrat, und (B) 0,01 bis 15 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats eines duftstofffreisetzenden Komplexes, zugeben auf oder imprägniert in das Substrat, wobei das Produkt vor der Anwendung im wesentlichen trocken ist. Der duftstofffreisetzende Komplex umfasst (i) 10 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines porösen Duftstoffträgers, und (ii) 1 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines innerhalb des Trägers imprägnierten Duftstoffs.

In weiteren Ausführungsformen ist der duftstofffreisetzende Komplex mit einem Beschichtungsmaterial eingekapselt, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Paraffinwachsen, mikrokristallinen Wachsen, tierischen Wachsen, pflanzlichen Wachsen, gesättigten Fettsäuren und Fettalkoholen, Fettestem, Zelluloseestern, Polyalkylenglykol, Polyvinylalkohol und Mischungen hiervon, wobei das Beschichtungsmaterial in einer Menge im Bereich von 2 bis 50% des duftstofffreisetzenden Komplexes vorhanden ist.

In noch weiteren Ausführungsformen umfasst die vorliegende Erfindung ferner eine auf das Substrat gegebene oder in dieses imprägnierte Konditionierungskomponente. Die konditionierende Komponente umfasst Materialien, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Konditionierungsmitteln, öllöslichen Konditionierungsmitteln, Konditionierungsemulsionen, lipidhärtenden Materialien und Mischungen hiervon. Die konditionierende Komponente besitzt vorzugsweise einen Lipidhärtewert von mehr als 0,02 kg. Die konditionierende Komponente besitzt des weiteren vorzugsweise ein Oberflächen- zu-Sättigungs-Verhältnis von mehr als 1,25 an jedem Punkt auf der Oberfläche des Substrates.

Alle hierin verwendeten Prozentsätze und Verhältnisse beziehen sich auf das Gewicht, es sei denn, es ist anderweitig angegeben, und alle Messungen erfolgen bei 25ºC, es sei denn, es ist anderweitig aufgeführt. Die hierin beschriebene Erfindung kann die wesentlichen sowie wahlfreien Bestandteile und Komponenten, welche hierin beschrieben sind, umfassen, daraus bestehen oder im wesentlichen daraus bestehen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Fig. 1 ist eine Flachansicht-Illustration eines Reinigungs- und Konditionierungsartikels der vorliegenden Erfindung, wobei der Artikel eine gelochte bzw. löchrige Papierschicht und eine Nonwoven- Schicht einschließt, wobei die Papierschicht zum Betrachter hin ausgerichtet gezeigt wird, und wobei ein Abschnitt der gelochten Papierschicht als weggeschnitten gezeigt wird, um allgemein die parallelen, voneinander räumlich getrennten Klebstoffzonen zu zeigen, welche im allgemeinen parallel zur Maschinenrichtung der Papierschicht und des Nonwoven verlaufen.

Die Fig. 2 ist eine Veranschaulichung eines Bereichs des Reinigungs- und Konditionierungsartikels, gezeigt in der Fig. 1, wobei die Fig. 2 relativ zur Fig. 1 vergrößert ist, um die Krepp-Riffeln in der Papierschicht zu veranschaulichen.

Die Fig. 3A ist eine Querschnitt-Illustration des Reinigungs- und Konditionierungsartikels der vorliegende Erfindung, betrachtet entlang der durch die Linie 3-3 in Fig. 1 angezeigten Richtung, wobei der Artikel vor der Benetzung der ersten Schicht gezeigt wird.

Die Fig. 3B ist eine Querschnitt-Illustration, betrachtet entlang der durch die Linie 3-3 in Fig. 1 angezeigten Richtung, wobei der Artikel nach Benetzung der ersten Schicht gezeigt wird.

Die Fig. 4 ist eine Veranschaulichung einer Papiermaschine, welche eingesetzt werden kann, um Papierbahnen herzustellen, welche bei der Bildung des Substratbereichs der hierin beschriebenen Reinigungs- und Konditionierungsartikel verwendet werden können.

Die Fig. 5 ist eine Veranschaulichung eines Formungselements, welches verwendet werden kann, um eine Papierbahn mit Öffnungen bzw. Löchern zu bilden.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung liefert Düfte in einer wirksamen und kostengünstigen Weise für einen im wesentlichen, trockenen, wegwerfbaren Reinigungs- und Konditionierungsartikel. Insbesondere können die Personenreinigungsartikel der vorliegenden Erfindung Zweifach-Duftmerkmale übermitteln und können erwünschte Duftmerkmale in ihrer puren (z. B. trockenen) Form sowie während der Anwendung aufzeigen. Somit sehen die Personenreinigungsartikel der vorliegenden Erfindung (i) verbesserte Duftstabiliät, (ii) verbesserte Duftentfaltung des wegwerfbaren Reinigungsproduktes während der Verwendung und (iii) die Fähigkeit zu zweifacher Duftfreisetzung vor, während sie zur Reinigung der Haut oder des Haars hoch wirksam sind. Die Artikel können auch konditionierende Wirkstoffe und andere nicht- konditionierende Wirkstoffe enthalten, welche auf die Haut oder das Haar abgeschieden werden sollen.

Mit einem "schäumenden Tensid" ist ein Tensid gemeint, welches bei Vereinigung mit Wasser und mechanischer Bewegung einen Schaum oder Seifenschaum erzeugt. Vorzugsweise sollten diese Tenside mild sein, was bedeutet, dass diese Tenside ausreichende Reinigungs- oder Waschvorteile bereitstellen, aber die Haut oder das Haar nicht übermäßig austrocknen (z. B. durch Entfernen durch von zuviel natürlichem Öl und/oder Feuchtigkeit) und dennoch die obenstehend beschriebenen Schaumbildungskriterien erfüllen.

Die Begriffe "wegwerfbar" oder "einmalige Verwendung" werden hierin in ihrem gewöhnlichen Sinn gebraucht, um einen Artikel zu bezeichnen, welcher nach einmaligem Gebrauchsereignis entsorgt oder weggeworfen wird.

Der Ausdruck "konditionierende Komponente", wie hierin verwendet, bedeutet eine Kombination der Konditionierungsmittel. Diese Kombination kann auch lipidhärtende Materialien einschließen.

Der Begriff "wasseraktiviert", wie hierin verwendet, bedeutet, dass die vorliegende Erfindung dem Verbraucher in trockner Form präsentiert wird, welche zu verwenden ist, nachdem sie mit Wasser benetzt wird. Es wird festgestellt, dass diese Artikel einen Schaum hervorbringen oder "aktiviert" werden, indem sie mit Wasser in Kontakt gebracht werden, und dann der Artikel ferner mechanischen Kräften, wie Reiben, unterzogen wird.

Der Begriff "im wesentlichen trocken", wie hierin verwendet, bedeutet, dass der Artikel vor der Verwendung im wesentlichen frei von Wasser ist und sich im allgemeinen bei Berührung trocknen anfühlt. Somit werden die Artikel der vorliegenden Erfindung im allgemeinen weniger als etwa 10 Gew.-% Wasser, vorzugsweise weniger als etwa 5 Gew.-% Wasser und weiter bevorzugt weniger als etwa 1 Gew.-% Wasser umfassen, wobei Vorstehendes in einer trockenen Umgebung, z. B. bei geringer Feuchtigkeit, gemessen wird. Der Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass der Wassergehalt eines Artikels, wie in der vorliegenden Erfindung, mit der relativen Feuchtigkeit der Umgebung schwanken kann.

Der Begriff "Oberflächen-zu-Sättigungs-Verhältnis" ist ein Maß des Anteils des Konditionierungsmittels und aktiven Bestandteils, vorliegend auf der Oberfläche des Substrats gegenüber dem Inneren des Substrats. Der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet der analytischen Chemie wird in Messungen gut versiert sein, welche aus der "Attenuated Total Reflectance" (ATR)-FT-IR-Spektroskopie erhalten werden. Eine angenommenermaßen vollständige Beschreibung wird in dem Abschnitt angegeben, der den Titel "Verfahren zur Messung der Oberflächenaufbringung von Wirkstoffen und Konditionierungsmitteln" trägt.

Der Begriff "mild", wie hierin in bezug auf die schäumenden Tenside und Artikel der vorliegenden Erfindung verwendet, bedeutet, dass die Artikel der vorliegenden Erfindung Hautmildheit aufzeigen, vergleichbar zu einer synthetischen Stückform, d. h. Synbar, auf Basis von mildem Alkylglycerylethersulfonat(AGS)-Tensid. Verfahren zum Messen der Mildheit, oder umgekehrt der Reizung, von tensidhaltigen Artikeln basieren auf einem Hautbarrieren-Zerstörungstest. Je milder das Tensid in diesem Test, desto weniger wird die Hautbarriere zerstört. Die Hautbarrierenzerstörung wird mittels der relativen Menge an radioaktiv markiertem (tritium-markiertem) Wasser (3H-H&sub2;O) gemessen, welches aus der Testlösung durch die Hautepidermis in den in der Diffusatkammer enthaltenen physiologischen Puffer übertritt. Dieser Test wird von T. J. Franz in J. Invest. Dermatol, 1975, 64, S. 190-195; und im US-Patent Nr. 4 673 525, von Small et al., erteilt am 16. Juni 1987, beschrieben. Andere Testverfahrensweisen zur Bestimmung der Tensidmildheit, welche dem Fachmann gut bekannt sind, können ebenfalls angewandt werden.

Der Begriff "Abscheidungskonsistenz", wie hierin verwendet, bedeutet, dass die Abscheidung der Konditionierungsmittel, welche die konditionierende Komponente umfassen, relativ unvariabel erfolgen wird, ungeachtet der Art der Vorbereitung des Verbrauchers zur Anwendung, und den tatsächlichen Anwendungen, des Reinigungs- und Konditionierungsartikels (z. B. Einschäumung der Seite des Substrats, welche die konditionierende Komponente trägt, im Gegensatz zur Einschäumung der Substratseite mit dem Tensid). Die Artikel der vorliegenden Erfindung werden eine Abscheidungskonsistenz von mehr als 60%, vorzugsweise etwa mehr als 65%, weiter bevorzugt mehr als 70% und am stärksten bevorzugt mehr als 75% aufweisen. Die Abscheidungskonsistenz-Messung ist der Quotient, erhalten durch Dividieren der Abscheidungsmenge der Konditionierungsmittel, welche über "nicht-ideale Einschäumung und Anwendung" erfolgt, durch die Menge der Abscheidung von Konditionierungsmitteln, welche über "ideale Einschäumung und Verwendung" erfolgt. Eine nicht-ideale Einschäumung, wie hierin verwendet, bedeutet, dass die Schaumbildung durch Aneinanderreiben oder Mit-sich-selbst-Reiben der Oberfläche des Artikels, welcher die Konditionierungsmittel enthält, und dann Kontaktieren der Haut oder des Haars mit derselben Oberfläche erzielt wird. Dies verursacht eine ineffiziente Abscheidung der Konditionierungsmittel, weil ein gewisser Teil der Konditionierungsmittel durch das Tensid emulgiert wird. Eine ideale Einschäumung, wie hierin verwendet, bedeutet, dass die Einschäumung durch Aneinanderreiben oder Mit-sich-selbst-Reiben der Oberfläche des Artikels, welche Tensid enthält aber keine Konditionierungsmittel enthält, und dann Kontaktieren der Haut und des Haars mit der Oberfläche, welche die konditionierende Komponente enthält, erzielt wird. Dieselben Referenzpunkte würden zutreffen, wenn beide Oberflächen des Substrates mit den Konditionierungsmitteln behandelt werden (z. B. Abscheidung, erhalten aus Einschäumen und Kontaktieren der Haut mit der gleichen eingeschäumten Oberfläche, enthaltend emulgierte Konditionierungsmittel gegenüber Kontaktieren der Haut mit der nicht-eingeschäumten Oberfläche, welche nicht-emulgierte Konditionierungsmittel enthält). Die Abscheidungskonsistenz wird maximiert, wenn der Lipidhärtewert der konditionierenden Komponente größer als 0,02 kg ist.

Die Personenpflegeartikel der vorliegenden Erfindung umfassen die folgenden essentiellen Komponenten: (A) ein wasserunlösliches Substrat, (B) mindestens ein schäumendes Tensid, zugegeben auf oder imprägniert in das Substrat, und (C) einen duftstofffreisetzenden Komplex, zugegeben auf oder imprägniert in das Substrat. Die Artikel der vorliegenden Erfindung können ferner eine auf das Substrat gegebene oder darin imprägnierte Konditionierungskomponente umfassen.

1. WASSERUNLÖSLICHES SUBSTRAT

Die Produkte der vorliegenden Erfindung umfassen ein wasserunlösliches Substrat. Mit "wasserunlöslich" ist gemeint, dass sich das Substrat bei Eintauchen in Wasser nicht auflöst oder leicht auseinanderbricht. Das wasserunlösliche Substrat ist das Hilfsmittel oder Vehikel zur Zuführung des schäumenden Tensids und der konditionierenden Komponente der vorliegenden Erfindung an Haut oder Haar, welche gereinigt und konditioniert werden sollen. Ohne durch die Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, dass das Substrat, durch Bereitstellen mechanischer Kräfte und Bewegung, einen schaumerzeugenden Effekt vorsieht und auch bei der Abscheidung der konditionierenden Komponente hilft.

Es kann eine breite Vielzahl von Materialien als das Substrat verwendet werden. Die folgenden nicht- einschränkenden Merkmale sind wünschenswert: (i) ausreichende Nassfestigkeit für die Anwendung, (ii) ausreichendes Abriebsvermögen, (iii) ausreichende Erhabenheit und Porosität, (iv) ausreichende Dicke, und (v) angemessene Größe.

Nicht einschränkende Beispiele geeigneter unlöslicher Substrate, welche die obenstehenden Kriterien erfüllen, schließen Nonwoven-Substrate, gewebte Substrate, Hydrospinnvlies - Substrate, Luftverflochtene Substrate, natürliche Schwämme, synthetische Schwämme, polymere Netzmaschenwerke und dergleichen ein. Bevorzugte Ausführungsformen verwenden Nonwoven-Substrate, da sie ökonomisch und in einer Vielfalt von Materialien leicht verfügbar sind. Mit Nonwoven ist gemeint, dass die Schicht aus Fasern aufgebaut ist, welche nicht zu einem Gewebe bzw. Textil verwoben sind, sondern vielmehr zu einer Blatt-, Matten- oder Kissenschicht geformt werden. Die Fasern können entweder statistisch (d. h. statistisch ausgerichtet) sein oder sie können kardiert sein (d. h. gekämmt, um vorwiegend in einer Richtung orientiert zu sein). Darüber hinaus kann das Nonowoven-Substrat aus einer Kombination von Schichten aus statistischen und kardierten Fasern aufgebaut sein.

Nonwoven-Substrate können aus einer Vielzahl von sowohl natürlichen als auch synthetischen Materialien aufgebaut sein. Mit natürlich wird gemeint, dass die Materialien aus Pflanzen, Tieren, Insekten oder Nebenprodukten von Pflanzen, Tieren und Insekten abgeleitet sind. Mit synthetisch ist gemeint, dass die Materialien vorwiegend aus verschiedenen vom Menschen hergestellten Materialien oder aus natürlichen Materialien, welche weiter verändert wurden, erhalten werden. Das herkömmliche Basis- Ausgangsmaterial ist üblicherweise eine faserartige Bahn, umfassend beliebige der üblichen synthetischen oder natürlichen Textil-Längen-Fasern oder Mischungen hiervon.

Nicht einschränkende Beispiele von in der vorliegenden Erfindung nützlichen natürlichen Materialien sind Seidenfasern, Keratinfasern und Cellulosefasern. Nicht einschränkende Beispiele von Keratinfasern schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Wollefasern, Kamelhaarfasern und dergleichen. Nicht einschränkende Beispiele von Zellulosefasern schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Holzzellstoff-Fasern, Baumwollfasern, Hanffasern, Jutefasern, Flachsfasern und Mischungen hiervon.

Nicht einschränkende Beispiele von in der vorliegenden Erfindung nützlichen synthetischen Materialien schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Acetatfasern, Acryl-Fasern, Celluloseester-Fasern, Modacrylfasern, Polyamidfasern, Polyesterfasern, Polyolefinfasern, Polyvinylalkohol- Fasern, Rayon-Fasern, Polyurethanschaum und Mischungen hervon. Beispiele von einigen dieser synthetischen Materialien schließen Acrylstoffe, wie Acrilan, Creslan und die Acrylnitril-basierende Faser Orlon; Celluloseester-Fasern, wie Celluloseacetat, Arnel und Acele; Polyamide, wie Nylons (z. B. Nylon 6, Nylon 66, Nylon 610 und dergleichen); Polyester, wie Fortrel, Kodel und die Polyethylenterephthalat- Faser Dacron; Polyolefine, wie Polypropylen, Polyethylen; Polyvinylacetat-Fasern; Polyurethanschäume und Mischungen hiervon ein. Diese und andere geeignete Fasern und die daraus hergestellten Nonwoven- Materialien sind allgemein beschrieben in Riede, "Nonwoven Bonding Methods and Materials", Nonwoven World (1987); The Encyclopedia Americana, Bd. 11, S. 147-153, und Bd. 26, S. 566-581 (1984); U.S.-Patent Nr. 4 891 227, von Thaman et al, erteilt am 2. Januar 1990; und U.S.-Patent Nr. 4 891 228.

Aus natürlichen Materialien hergestellte Nonwoven-Substrate bestehen aus Bahnen oder Lagen, welche am häufigsten auf einem feinen Drahtsieb aus einer flüssigen Suspension der Fasern gebildet werden; siehe C. A. Hampel et al., The Encyclopedia of Chemistry, dritte Auflage, 1973, S. 793-795 (1973); The Encyclopedia Amerciana, Bd. 21, S. 376-383 (1984); und G. A. Smook, Handbook of Pulp and Paper Technologies, Technical Association for the Pulp and Paper Industry (1986).

In der vorliegenden Erfindung nützliche, aus natürlichen Materialien hergestellte Substrate können von einer großen Vielzahl kommerzieller Quellen erhalten werden. Nicht einschränkende Beispiele von hierin nützlichen, geeigneten kommerziell verfügbaren Papierschichten schließen Airtex®, eine geprägte, luft-formierte bzw. -gelegte Cellulose-Schicht mit einem Grundgewicht von etwa 71 gsy, erhältlich von James River, Green Bay, WI; und Walkisoft®, eine geprägte, luft-formierte Cellulose mit einem Grundgewicht von etwa 89 g/m (75 gsy), erhältlich von Walkisoft U.S.A., Mount Holly, NC, ein.

Verfahren zur Herstellung von Nonwoven-Substraten sind im Fachgebiet gut bekannt. Im allgemeinen körnen diese Nonwoven-Substrate durch Luft-Formieren, Wasser-Formieren, Schmelzblasen, Co- Formieren, Schleuderverkleben bzw. Spinnvliesformung oder Kardierverfahren hergestellt werden, in welchen die Faser oder Filamente zuerst aus langen Strängen zu gewünschten Längen geschnitten werden, in einen Wasser- oder Luftstrom übertragen werden und dann auf einem Sieb abgeschieden werden, durch welches die faserbeladene Luft oder Wasser hindurchgeleitet wird. Die resultierende Schicht, ungeachtet ihres Herstellungsverfahrens oder ihrer Zusammensetzung, wird dann mindestens einem von mehreren Typen von Klebeoperationen unterzogen, um die einzelnen Fasern miteinander zu verankern, um eine selbsttragende Bahn zu formen. In der vorliegenden Erfindung kann die Nonwoven-Schicht durch eine Vielzahl von Verfahren hergestellt werden, einschließlich Hydroverflechtung, thermisches Verkleben oder Phermo-Bonding und Kombinationen dieser Verfahren. Darüber hinaus können die Substrate der vorliegenden Erfindung aus einer einzelnen Schicht oder mehreren Schichten bestehen. Weiterhin kann ein mehrschichtiges Substrat Folien und andere nicht-faserartige Materialien einschließen.

Aus in der vorliegenden Erfindung nützlichen synthetischen Materialien hergestellte Nonwoven- Substrate können auch von einer breiten Vielzahl kommerzieller Quellen erhalten werden. Nicht- einschränkende Beispiele von hierin nützlichen, geeigneten Nonwoven-Schichtmaterialien schließen HEF 40-047, ein gelochtes hydroverflochtenes Material, enthaltend etwa 50% Rayon und 50% Polyester, mit einem Basisgewicht von etwa 51 g/m² (43 g pro Quadratyard (gsy)), erhältlich von Veratec, Inc., Walpole, MA; HEF 140-102, ein gelochtes hydroverflochtenes Material, enthaltend etwa 50% Rayon und 50% Polyester, mit einem Grundgewicht von etwa 56 gsy, erhältlich von Veratec, Inc., Walple, MA; Novonet® 14-616, ein thermo-verklebtes Gittermuster-Material, enthaltend etwa 100% Polypropylen, mit einem Grundgewicht von etwa 60 g/m² (50 gsy), erhältlich von Veratec, Inc., Walpole, MA; Novonet® 149-801, ein thermo-verklebtes Gittermuster-Material, enthaltend etwa 69% Rayon, etwa 25% Polypropylen und etwa 6% Baumwolle, mit einem Grundgewicht von etwa 89 g/m² (75 gsy), erhältlich von Veratec, Inc. Walpole, MA; Novonet® 149-191, ein thermo-verklebtes Gittermuster-Material, enthaltend etwa 69% Rayon, etwa 25% Polypropylen und etwa 6% Baumwolle, mit einem Grundgewicht von etwa 119 g/m² (100 gsy), erhältlich von Vertec, Inc. Walpole, MA; HEF Nubtex® 149-801, ein genopptes gelochtes hydoverflochtenes Material, enthaltend etwa 100% Polyester, mit einem Grundgewicht von etwa 83 g/m² (70 gsy), erhältlich von Veratec, Inc., Walpole, MA; Keybak® 951 V, ein trockengeformtes gelochtes Material, enthaltend etwa 75% Rayon, etwa 25% Acrylfasern, mit einem Grundgewicht von etwa 51 g/m² (43 gsy), erhältlich von Chicopee, New Brunswick, NJ; Keybak® 1368, ein gelochtes Material, enthaltend etwa 75% Rayon, etwa 25% Phase, mit einem Basisgewicht von etwa 46 g/m² (39 gsy), erhältlich von Chicopee, New Brunswick, NJ; Duralace® 1236, ein gelochtes hydroverflochtenes Material, enthaltend etwa 100% Rayon, mit einem Grundgewicht von etwa 48-137 g/m² (40 gsy bis etwa 115 gsy), erhältlich von Chicopee, New Brunswick, NJ; Duralace® 5904, ein gelochtes, hydroverflochtenes Material, enthaltend etwa 100% Polyester mit einem Grundgewicht von etwa 48- 137 g/m² (40 gsy bis etwa 115 gsy), erhältlich von Chicopee, New Brunswick, NJ; Sontara 8868, ein hydroverflochtenes Material, enthaltend etwa 50% Cellulose und etwa 50% Polyester, mit einem Grundgewicht von etwa 71 g/m² (60 gsy), erhältlich von Dupont Chemical Corp.

Alternativ dazu kann das wasserunlösliche Substrat ein polymerer Maschenschwamm sein, wie beschrieben im europäischen Patent Nr. EP 702550 A1, veröffentlicht am 27. März 1996. Der polymere Schwamm umfasst eine Mehrzahl von Lagen eines extrudierten tubulären Netzwerk-Maschenwerks, hergestellt aus einem starken flexiblen Polymer, wie Additionspolymeren von Olefin-Monomeren und Polyamiden von Polycarbonsäuren. Obwohl diese polymeren Schwämme entworfen sind, um in Verbindung mit einem Flüssigreiniger verwendet zu werden, können diese Schwammtypen als das wasserunlösliche Substrat in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Das Substrat kann zu einer breiten Vielzahl von Gestalten und Formen verarbeitet werden, einschließlich flachen Polstern, dicken Polstern, dünnen Lagen, ballförmigen Hilfsmitteln, unregelmäßig geformten Hilfsmitteln, und Größen im Bereich von einem Oberflächenbereich von etwa einem Quadratinch bis zu etwa Hunderten Quadratinch aufweisen. Die exakte Größe wird von den gewünschten Anwendungs- und Produktmerkmalen abhängen. Besonders zweckmäßig sind quadratische, kreisförmige, rechteckige oder ovale Polster mit einem Oberflächenbereich von etwa 6,5-929,0 cm² (1 in² bis 144 in²), vorzugsweise etwa 64,5-774,2 cm² (10 in² bis etwa 120 in²) und weiter bevorzugt etwa 193,5-516,1 cm² (30 in² bis etwa 80 in²), und einer Dicke von etwa 0,002-1,27 cm (1 mil bis etwa 500 mil), vorzugsweise etwa 0,0127-0,63 cm (5 mil bis etwa 250 mil) und weiter bevorzugt etwa 0,0254-0,254 cm (10 mil bis etwa 100 mil).

Die wasserunlöslichen Substrate der vorliegenden Erfindung können zwei oder mehr Schichten, jede mit unterschiedlichen Texturen und unterschiedlichem Abriebvermögen, umfassen. Die unterschiedlichen Texturen können aus der Verwendung unterschiedlicher Kombinationen von Materialien oder aus der Anwendung unterschiedlicher Herstellungsverfahren oder einer Kombination hiervon folgen. Ein zweifach-texturiertes Substrat kann hergestellt werden, um den Vorteil des Vorliegens einer abrasiveren Seite zur Exfoliation und einer weicheren, absorbierenden Seite zum sanften Reinigen vorzusehen. Darüber hinaus können separate Schichten des Substrates hergestellt werden, um unterschiedliche Farben aufzuweisen, wodurch dem Anwender geholfen wird, die Oberflächen weiter zu unterscheiden.

A. Wasserunlösliches Substrat mit mindestens einem Bereich, der nass-ausdehnbar ist

Die Artikel der vorliegenden Erfindung können vorzugsweise ein wasserunlösliches Substrat umfassen, worin mindestens ein erster Bereich des Substrates nass-ausdehnbar ist, und mindestens ein zweiter Bereich des Substrats weniger nass-ausdehnbar als der erste Bereich ist. Mit nass-ausdehnbar wird gemeint, dass das Material eine Tendenz aufweist, bei Benetzung sich in mindestens einer Richtung auszuweiten. Ein Test zum Messen des Ausdehnungsvermögens wird nachstehend angegeben.

Es ist stark erwünscht, einen Reinigungs- und Konditionierungsartikel mit den Qualitäten eines Waschlappens vorzusehen. Diese erwünschten Merkmale können in wegwerfbaren Artikeln durch Vorsehen einer geeigneten Textur, Dicke (Kaliber) und Masse (Volumen pro Gewichtseinheit) realisiert werden. Ein relativ hoher Wert der Textur ist zur Unterstützung der Reinigung von Haut und Haar wünschenswert. Relativ hohe Werte von Dicke und Masse sind zum Bereitstellen von Volumen in dem Artikel zum Aufnehmen und Halten von Flüssigkeiten wünschenswert. Typischerweise weisen derartige waschlappenartigen Artikel ein Substrat auf, welches ein oder mehrere Materialien oder Schichten einschließt. Es ist überraschenderweise festgestellt worden, dass die vorliegenden Substrate, worin mindestens ein erster Bereich des Substrats nass-ausdehnbar ist und mindestens ein zweiter Bereich des Substrats weniger nass-ausdehnbar als der erste Bereich ist, diese wünschenswerten waschlappenartigen Qualitäten bereitstellen.

Eine Ausführungsform eines wasserunlöslichen Substrates mit mindestens einem Bereich, welcher nass-ausdehnbar ist, wird in den Fig. 1-2 veranschaulicht. In dieser Ausführungsform umfasst die vorliegende Erfindung einen mehrschichtigen, wegwerfbaren Wischartikel 20. Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen eine zweischichtige oder zweilagige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Alternativ dazu kann der wegwerfbare Wischartikel mehr als zwei Schichten einschließen.

Der wegwerfbare Reinigungs- und Konditionierungsartikel 20 umfasst ein Substrat, welches allgemein durch die Bezugsziffer 22 bezeichnet wird. Das Substrat 22 umfasst eine erste Schicht 100 und zweite Schicht 200. Die erste Schicht 100 ist gelocht, wobei die erste Schicht 100 eine Vielzahl von Löchern bzw. Öffnungen 102 umfasst, welche sich durch die Dicke der ersten Schicht 100 hindurch erstrecken. In der Fig. 1 sind die Löcher 102 zur Deutlichkeit nur auf einem Abschnitt der ersten Schicht 100 gezeigt.

Die erste Schicht 100 ist nass-ausdehnbar, wenn die erste Schicht benetzt wird. Die Ausdehnbarkeit wird gemäß des nachstehend beschriebenen "Nass-Ausdehnbarkeits-Tests" gemessen und wird als ein Prozentsatz berichtet. Die zweite Schicht 200 ist verhältnismäßig weniger nass-ausdehnbar bei Benetzung als die erste Schicht 100.

Ausgewählte Bereiche der ersten Schicht 100 werden direkt oder indirekt mit der zweiten Schicht 200 verbunden, um die Nass-Ausdehnung der ersten Schicht in der Ebene der ersten Schicht zu inhibieren. In den Fig. 1 und 2 sind ausgewählte Bereiche der ersten Schicht 100 an der zweiten Schicht 200 gebunden, um angeklebte bzw. gebundene Regionen, bezeichnet als 110, und ungebundene Regionen 114 vorzusehen.

In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform sind die gebundenen Regionen 110 im allgemeinen parallele, voneinander räumlich getrennte Regionen, welche sich im wesentlichen entlang der vollen Länge des Artikels 20 erstrecken, und im allgemeinen parallele, räumlich voneinander getrennte, unverklebte Regionen 114 der ersten Schicht abgrenzen. In der Fig. 1 erstrecken sich die unverklebten Regionen 114 entlang im wesentlichen der vollen Länge des Artikels 20. Ein Klebstoff, angegeben durch Referenzziffer 300 in den Fig. 1 und 2, kann verwendet werden, um die erste Schicht 100 an die zweite Schicht 200 zu binden.

Wenn die erste Schicht benetzt wird, besteht für die erste Schicht 100 eine Neigung, sich entlang einer oder mehrerer Richtungen in der Ebene der ersten Schicht auszudehnen (die Ebene der ersten Schicht ist parallel zur Ebene von Fig. 1). Aufgrund der verhältnismäßig geringeren Nass-Ausdehnbarkeit der zweiten Schicht 200 jedoch beschränkt die zweite Schicht die Ausdehnung der ersten Schicht 100 in der Ebene der ersten Schicht. Als Ergebnis verformen sich die ungebundenen Regionen 114 der ersten Schicht 100, wie durch Ausbeulen oder Aufbauschen in der Z-Richtung, senkrecht zur Ebene der ersten Schicht 100.

Die Fig. 3A ist eine Querschnitts-Veranschaulichung des Reinigungs- und Konditionierungsartikels 20 vor der Benetzung der ersten Schicht 100. Wie in der Fig. 3A gezeigt, ist der Wischartikel vor der Benetzung im allgemeinen flach. Die Fig. 3B ist eine Querschnitts-Veranschaulichung, ähnlich zu jener von Fig. 3A, welche jedoch den Artikel 20 nach Benetzen der ersten Schicht 100 zeigt. Die Fig. 3B zeigt die Ebenendeformation der ersten Schicht 100 nach Benetzung der ersten Schicht 100. Die Z- Richtung ist in den Fig. 3A und 3B angegeben. Die Deformation der benetzen ersten Schicht 100 versieht den Artikel 100 mit erhöhten Rippen 120, welche die Nasstextur, den Nasskaliber (Dicke) und die Nassmasse des Artikels 20 vergrößern. Im besonderen besitzt der Artikel 20 ein Nassdicke-zu- Trockendicke-Verhältnis, welches größer als 1,0 und vorzugsweise mindestens etwa 1,1 ist. Das Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis ist ein Maß der Dicke des Artikels 20, bei Benetzung, relativ zur Dicke des trockenen Artikels 20, vor der Benetzung. Das Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis wird gemäß der nachstehend angegebenen Vorgehensweise "Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis" gemessen.

Die erhöhten Rippen 120 stellen auch Taschen 150 bereit, angeordnet zwischen den unverklebten Bereichen der ersten Schicht 100 und den darunterliegenden Abschnitten der zweiten Schicht 200. Die Öffnungen 102 sehen einen Strömungsweg vor, durch welchen Flüssigkeiten und/oder kleine Teilchen in die Taschen 150 eintreten können.

Darüber hinaus können, da der Artikel 20 mit einem Schaumbildungsmittel, wie einem Tensid, verwendet wird, oder ein solches einschließt, die Öffnungen 102 bei der Einbringung von Luft während des Schaumbildungsvorgangs helfen, wodurch die Schaumerzeugung verbessert wird. Zum Beispiel kann ein Bereich des Artikels 20 mit einer Tensidzusammensetzung beschichtet oder anderweitig damit behandelt sein, wie nachstehend vollständiger beschrieben wird. Der Artikel 20 kann mit Wasser benetzt werden, um das Tensid zu aktivieren, und der durch die Öffnungen 102 während der Verwendung des Artikels (z. B. Waschen oder Wischen) erzeugte Luftstrom kann dabei helfen, Schaum zu erzeugen.

Die Größe und Anzahl der Öffnungen 102 kann die Geschwindigkeit der Schaumerzeugung und die Qualität des erzeugten Schaums beeinflussen. Eine relativ kleine Anzahl von relativ großen Öffnungen 102 wird dazu neigen, die zur Erzeugung von Schaum erforderliche Zeit zu verringern, wird aber relativ große Schaumblasen mit einem durchsichtigen Aussehen ergeben. Andererseits wird eine relativ größere Anzahl von relativ kleineren Öffnungen 102 dazu neigen, die Blasengröße zu verringern, wodurch die Schaumcremigkeit und -trübung vergrößert wird, jedoch auf Kosten einer Erhöhung der zur Erzeugung von Schaum erforderlichen Zeit. Zwischen 4 und 100 Öffnungen pro Inch können eine geeignete Schaumgeschwindigkeit und -qualität vorsehen.

Erste Schicht: Unter ausführlicherer Bezugnahme auf die Komponenten des Artikels 20 können geeignete Materialien, aus denen die erste Schicht 100 gebildet werden kann, vorgekürzte (wie durch Kreppen) nass-formierte Papierbahnen einschließen. Andere geeignete Materialien können gewobene Materialien, Nonwoven-Materialien, Schäume, Wickel und dergleichen einschließen.

Die erste Schicht 100 sollte konstruiert sein, um eine Nass-Ausdehnbarkeit von mindestens 4%, weiter bevorzugt mindestens 10% und noch weiter bevorzugt mindestens 20% aufzuweisen. In einer Ausführungsform hat die erste Schicht eine Nass-Ausdehnbarkeit von mindestens etwa 25%. Vorzugsweise beträgt der Unterschied zwischen der Nass-Ausdehnbarkeit der ersten Schicht und der Nass- Ausdehnbarkeit der zweiten Schicht (die Nass-Ausdehnbarkeit der zweiten Schicht subtrahiert von der Nass-Ausdehnbarkeit der ersten Schicht) mindestens etwa 4%, weiter bevorzugt mindestens etwa 10% und noch weiter bevorzugt mindestens etwa 20%.

Die Fasern oder Filamente der ersten Schicht 100 können natürlich (z. B. Cellulose-Fasern, wie Holzzellstoff-Faser, Baumwoll-Fasern, Rayon und Bagasse-Fasern) oder synthetisch (z. B. Polyolefine, Polyamide oder Polyester) oder Kombinationen hiervon sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die erste Schicht 100 eine nassgelegte Papierbahn aus Cellulose-artigen Holzzellstoff-Fasern, welche um mindestens etwa 4%, weiter bevorzugt mindestens etwa 10% und noch weiter bevorzugt mindestens etwa 20% durch Trockenkreppung vorverkürzt ist. Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 wird die erste Schicht 100 gezeigt, umfassend Krepprippen 105, entsprechend zur Vorverkürzung der ersten Schicht 100. Die Maschinenrichtung (MD) und Quer- Maschinenrichtung (CD) sind in den Fig. 1 und 2 angezeigt. Die Maschinenrichtung entspricht der Herstellungsrichtung der Papierbahn der ersten Schicht 100. Die Krepprippen 105 stehen im allgemeinen senkrecht zur Maschinenrichtung und sind im allgemeinen parallel zur Quer-Maschinenrichtung der Papierbahn der ersten Schicht 100.

Die Papierbahn der ersten Schicht 100 kann ein Grundgewicht von zwischen etwa 25 bis etwa 45 g pro Quadratmeter aufweisen. In einer Ausführungsform beträgt das Grundgewicht der ersten Schicht 100 etwa 33 g pro Quadratmeter.

Die Öffnungen 102 können auf eine geeignete Weise in der ersten Schicht 100 gebildet werden. Beispielsweise können die Öffnungen 102 in der ersten Schicht 100 während der Bildung der Papierbahn der ersten Schicht geformt werden, oder alternativ dazu nachdem die Papierbahn der ersten 100 hergestellt ist. In einer Ausführungsform wird die Papierbahn der ersten Schicht 100 gemäß den Lehren eines oder mehrerer der folgenden U.S.-Patente hergestellt: U.S. 5 245 025, erteilt am 14. September 1993 an Trokhan et al.; U.S. 5 277 761, erteilt am 11. Januar 1994 an Phan et al.; und U.S. 5 654 076, erteilt am 5. August 1997 an Trokhan et al. Insbesondere offenbart U.S. 5 277 761 in Spalte 10 die Bildung einer Papierbahn mit Öffnungen.

Vor der Benetzung der ersten Schicht kann die gekreppte erste Schicht 100 zwischen 4 und 300 Öffnungen 102 pro Quadratinch und weiter bevorzugt zwischen 4 und 100 Öffnungen 102 pro Quadratinch aufweisen. Die Benetzung einer gekreppten Papierbahn veranlaßt, dass die Bahn, falls unbeschränkt bzw. nicht eingeengt, sich in mindestens einer Richtung ausdehnt, wie der Maschinenrichtung, so dass die Anzahl von Öffnungen 102 pro Quadratinch nach der Benetzung kleiner sein kann als die Anzahl von Öffnungen pro Quadratinch vor der Benetzung. In ähnlicher Weise wird, wenn Öffnungen in einer Papierbahn ausgeformt werden, und die Papierbahn anschließend gekreppt wird, die Anzahl von Öffnungen pro Quadratinch vor der Kreppung kleiner sein als die Anzahl von Öffnungen pro Quadratinch nach der Kreppung. Folglich beziehen sich Bezugnahmen auf Papierbahn-Abmessungen auf die Abmessungen nach der Kreppung und vor der Benetzung.

Die Öffnungen 102 können zwischen etwa 15 und etwa 75% der Gesamtoberfläche der ersten Schicht 100 umfassen. Die in der Fig. 2 gezeigten Öffnungen 102 sind bilateral (gestaffelt sowohl in der Maschinen- als auch Quermaschinenrichtung) in einem wiederkehrenden, nicht-statistischen Muster gestaffelt. In einer Ausführungsform umfasst die erste Schicht 100 eine Papierbahn, welche um 25% (25% vor Verkürzung) trocken-gekreppt ist, mit mehr als etwa 25% Nass-Ausdehnbarkeit, aufweisend etwa 40 bis etwa 50 Öffnungen 102 pro 6,45 cm² (Quadratinch), wobei die Öffnungen 102 eine Länge 102 (Fig. 2) von etwa 0,25-0,46 cm (0,10 bis etwa 0,18 Inch) und eine Breite 104 von etwa 0,18-0,38 cm (0,017 bis etwa 0,15 Inch) aufweisen.

Die Papierbahn wird hergestellt, indem zuerst ein wäßriger Papierherstellungs-Ausgangsstoff gebildet wird. Der Ausgangsstoff umfasst Papierherstellungsfasern und kann ferner verschiedene Zusatzstoffe umfassen. Das U.S.-Patent 5 223 096, erteilt am 29. Juli 1993 an Phan et al., sei zum Zwecke der Beschreibung verschiedener Holzzellstoffe und Papierherstellungs-Zusatzstoffe erwähnt.

Eine geeignete Papierbahn zur Herstellung der ersten Schicht 100 kann gemäß der folgenden Beschreibung hergestellt werden. Ein Papierherstellungs-Ausgangsstoff wird aus Wasser und hochverfeinertem Kraft-Zellstoff, abgeleitet aus "northern softwoods" (NSK) hergestellt, wobei der Papierausgangsstoff eine Faserkonsistenz von etwa 0,2% (Trockenfasergewicht, dividiert durch das Gesamtgewicht des Ausgangsstoffs gleich 0,002) aufweist. Ein Trockenfestigkeits-Additiv, wie Carboxymethylcellulose (CMC) wird zu dem 100%igen NSK-Ausgangsstoff in einer Menge von etwa 6 Pfund CMC- Feststoff pro Tonne von trockenen Papierherstellungsfasern zugesetzt. Ein Nassfestigkeits-Zusatzstoff wie Kymene 557H (erhältlich von Hercules, Inc., of Wilmington, Del.) wird dem Ausgangsstoff in einer Menge von etwa 24 Pfund Kymene-Feststoffen pro Tonne an trockenen Papierherstellungsfasern zugegeben.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 wird der Ausgangsstoff aus einem Auflaufkasten 500 einer Papierherstellungsmaschine auf ein Formungselement 600 bei einer Faserkonsistenz von etwa 0,2 Prozent abgeschieden. Das Formungselement 600 in der Fig. 4 liegt in der Form eines kontinuierlichen Gurtes vor. Die Aufschlämmung von Papierherstellungsfasern wird auf das Formungselement 600 abgeschieden, und Wasser wird aus der Aufschlämmung durch das Formungselement 600 ablaufen gelassen, um eine embryonische Bahn von Papierherstellungsfasern zu formen, angegeben durch die Referenzziffer 543 in der Fig. 4.

Die Fig. 5 zeigt einen Abschnitt des Formungselements 600. Das Formungselement 600 hat zwei wechselseitig entgegengesetzte Flächen. Die Fläche, welche in der Fig. 5 gezeigt ist, ist diejenige Fläche, welche in Kontakt mit den Papierherstellungsfasern der zu formenden Bahntritt. Eine Beschreibung eines Formungselementes des in der Fig. 5 gezeigten Typs ist in den obenstehend als Bezugstelle angegebenen U.S.-Patenten 5 245 025; 5 277 761 und 5 654 076 vorgesehen.

Das Formungselement 600 besitzt Strömungsbegrenzungseinrichtungen in der Form von Harzvorsprüngen 659. Das gezeigte Formungselement 600 umfasst eine gemusterte Anordnung von Vorsprüngen 659, verknüpft an eine Trägerstruktur 657, welche ein netzartiges Element, wie ein Gewebesieb oder ein anderes gelochtes Gerüst, umfassen kann. Die Vorsprünge 659 erstrecken sich überhalb der Trägerstruktur 657.

Ein geeignetes Formungselement 600 besitzt etwa 37 Vorsprünge 659 pro Quadratinch Oberfläche des Formungselementes 600, wobei die Vorsprünge 659 etwa 35 Prozent der Oberfläche des Formungselementes 600, wie betrachtet in der Fig. 5, bedecken, und die Vorsprünge um 0,0635 cm (0,0255 Inch) über die Oberfläche der Trägerstruktur 657 herausragen. Die Vorsprünge können eine Maschinenrichtungslänge X von etwa 0,46 cm (0,18 Inch) und eine Quermaschinenrichtungs-Weite Y von etwa 0,36 cm (0,14 Inch) aufweisen.

Die Trägerstruktur 657 ist im wesentlichen fluiddurchlässig, während die Vorsprünge 659 im wesentlichen fluidundurchlässig sind. Folglich werden, wenn die Flüssigkeit im Papierherstellungs- Ausgangsstoff durch das Formungselement abläuft, die Papierherstellungsfasern in dem Ausgangsstoff auf der Trägerstruktur 657 zurückgehalten werden, wobei Öffnungen in der embryonischen Bahn 543 im allgemeinen hinsichtlich Größe, Gestalt und Anordnung der Größe, Gestalt und Anordnung der Vorsprünge 659 entsprechen.

Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 4 wird die embryonische Bahn 543 mit Hilfe eines Vakuum-Aufnahmeschuhs 560 auf einen herkömmlichen Entwässerungsfilz 550 überführt. Die Bahn 543 wird bei einer Faserkonsistenz von etwa 4 Prozent auf den Filz 550 überführt. Die Bahn 543 wird auf dem Filz 550 zu einem Walzenspalt 570 getragen, welcher gebildet wird zwischen einer Vakuum-Preßwalze 572 und einer Yankee-Trocknertrommel 575. Die Bahn 543 wird auf der Yankee-Trommel 575 zu einer Faserkonsistenz von etwa 96 Prozent getrocknet, an welchem Punkt die Bahn von der Yankee-Trommel 575 mit einem Rakelmesser 577 abgekreppt wird, welches einen Schrägwinkel von etwa 25 Grad und einen Auftreffwinkel von etwa 81 Grad besitzt. Die Bahn wird auf einer Rolle bei einer Geschwindigkeit (linear Fuß pro Sekunde) aufgewunden, welche um 25 Prozent langsamer ist als die Oberflächengeschwindigkeit der Yankee-Trommel (Rollengeschwindigkeit gleich 0,75-fache Yankee-Geschwindigkeit), um die Bahn um etwa 25% vorzuverkürzen. Die vorverkürzte Bahn kann ein Grundgewicht von etwa 33 g pro Quadratmeter und eine Dicke von etwa 0,030-0,033 cm [12 bis 13 mil (0,012 bis 0,013 Inch)] aufweisen, wie gemessen mit einem Sperrdruck von 613 g/cm² (95 g pro Quadratinch) und einem Belastungsfuß mit einem Durchmesser von 5,08 cm (2 Inch). Die resultierende vorverkürzte Bahn kann verwendet werden, um eine erste Schicht 100 mit einer Nass-Ausdehnbarkeit von mindestens etwa 25 Prozent zu bilden.

Zweite Schicht: Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 1, 3A und 3B ist die erste Schicht 100 an die zweite Schicht 200 gebunden, um die Ausdehnung von ausgewählten Bereichen der ersten Schicht 100 einzuschränken, wenn die erste Schicht benetzt wird. Die zweite Schicht 200 besitzt eine geringere Nass-Ausdehnbarkeit als diejenige der ersten Schicht 100.

Geeignete Materialien aus denen die zweite Schicht 200 gebildet werden kann, schließen gewobene Materialien, Nonwoven-Materialien, Schäume, Wickel und dergleichen ein. Besonders bevorzugte Materialien sind Nonwoven-Bahnen mit statistisch verteilten Fasern oder Filamenten, wie in "Luft-Lege"- bzw. "Luft-Formier-" oder bestimmten "Nass-Lege"-Verfahren, oder mit einem Orientierungsgrad, wie in bestimmten "Nass-Lege"- und "Kardier"-Verfahren.

Ein Material, aus welchem die zweite Schicht 200 gebildet werden kann, ist eine Nonwoven-Bahn, gebildet durch Hydroverflechten von Fasern. Eine geeignete hydroverflochtene Bahn ist eine hydroverflochtene Nonwoven-Bahn, umfassend etwa 50 Gew.-% Rayonfasern und 50 Gew.-% Polyesterfasern, mit einem Grundgewicht von 62 Gramm pro Quadratmeter. Eine geeignete hydroverflochtene Nonwoven-Bahn ist kommerziell von PGI Nonwovens of Benson, N. C., unter der Bezeichnung Chicopee 9931 erhältlich.

Verklebung: Unter erneuter Bezugnahme auf die Figuren, 1, 3A und 3B werden ausgewählte Bereiche der ersten Schicht 100 direkt (oder indirekt wie über eine dritte Komponente) an die zweite Schicht 200 in einem vorbestimmten Klebemuster gebunden, um eine Vielzahl von verklebten und unverklebten Regionen der ersten Schicht 100 vorzusehen. In den Fig. 1 und 2 werden die verklebten Regionen mit 110 gekennzeichnet und die unverklebten Regionen werden mit 114 bezeichnet. Jede der ersten und zweiten Schicht 100 und 200 kann eine Maschinenrichtung aufweisen, und die erste und zweite Schicht können so verklebt sein, dass die Maschinenrichtung der ersten Schicht im allgemeinen parallel zur Maschinenrichtung der zweiten Schicht verläuft.

Die erste Schicht 100 und die zweite Schicht 200 können unter Anwendung irgendeines geeigneten Verfahrens verknüpft werden, einschließlich, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Klebstoff-Binden, mechanisches Binden, Thermobinden, mechanisch-thermisches Binden, Ultraschall-Binden und Kombinationen hiervon.

In einer Ausführungsform können die erste Schicht 100 und die zweite Schicht 200 mit einem Klebstoff 300 verbunden sein, der auf ausgewählte Abschnitte der zweiten Schicht 200 aufgetragen ist. Der Klebstoff ist vorzugsweise wasserunlöslich, so dass der Artikel 20 ohne Abblätterung der ersten und zweiten Schicht mit Wasser benetzt werden kann. Der Klebstoff ist vorzugsweise auch Tensid-tolerant. Mit "Tensid-tolerant" wird gemeint, dass die Klebemerkmale des Klebstoffs nicht durch die Gegenwart von Tensiden verschlechtert werden. Geeignete Klebstoffe schließen EVA(Ethylenvinylacetat)basierende Heißschmelzen-Klebstoffe ein. Ein geeigneter Klebstoff ist ein Heißschmelzen-Klebstoff, der kommerziell als H1382-01 von Findley Adhesives of Wauwatos, Wisconsin, erhältlich ist.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 kann der Heißschmelzen-Klebstoff auf die zweite Nonwoven-Schicht 200 in Streifen aufgebracht werden, welche im allgemeinen parallel zur Maschinenrichtung der zweiten Nonwoven-Schicht 200 verlaufen. Der Heischmelzen-Klebstoff kann in Streifen 310 mit einer Breite W (Fig. 1) von etwa 0,32-2,54 cm (1/8 Inch bis etwa 1 Inch) aufgetragen werden. Der Abstand D zwischen benachbarten Klebstoffstreifen kann etwa 0,32-5,08 em (1/8 Inch bis etwa 2 Inch) betragen. In der Fig. 1 sind fünf Streifen 310A, 310B, 310C, 310D und 310E gezeigt. In einer Ausführungsform kann die Breite W der Streifen 310A, 310C und 310E etwa 1,27 cm (1/2 Inch) betragen, die Breite W der Streifen 310B und 310D kann etwa 0,64 cm (1/4 Inch) betragen, und der Abstand D zwischen benachbarten Streifen kann etwa 2,54 cm (1 Inch) betragen.

Der Klebstoff kann auf die zweite Nonwoven-Schicht 200 unter Verwendung eines Schlitz- Beschichtungsapplikators aufgetragen werden. Ein geeigneter Schlitz-Beschichtungsapplikator ist ein Heißschmelzer der Nordson MX-Reihe mit einem Extrusionskopf, kommerziell erhältlich von der Nordson Company of Norcross, Ga. Der obenstehend angegebene H1382-01-Klebstoff kann auf die zweite Schicht 200 bei einer Temperatur von etwa 350 Fahrenheit bei einem Anwendungsspiegel von etwa 0,03 Gramm Klebstoff pro Quadratinch angewandt werden. Unmittelbar im Anschluß an die Aufbringung des Klebstoffs auf die zweite Nonwoven-Schicht 200, können die zweite Nonwoven-Schicht 200 und die erste Papierschicht 100 durch Zusammenpressen der zwei Schichten 100 und 200 zusammengeklebt werden, wobei sich der Klebstoff zwischen der zweiten Schicht 200 und der ersten Schicht 100 befindet. Ein geeigneter Weg zum Zusammenpressen der zwei Schichten 100 und 200 besteht in der Hindurchleitung der zwei Schichten durch einen Walzenspalt, gebildet zwischen zwei Walzen, wobei die Walzen belastet sind, um einen angemessenen Walzenspaltdruck für das Verkleben vorzusehen.

Das resultierende Laminat der ersten und zweiten Schicht kann eine durchschnittliche Trockendicke von etwa 0,072 cm [28,5 mil (0,0285 Inch)], eine durchschnittliche Nassdicke von etwa 0,081 cm [32,1 mil (0,0321 inch)] und ein Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis von etwa 1,1 aufweisen. Die Trockendicke, Nassdicke und das Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis werden wie nachstehend unter "Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis" beschrieben, gemessen.

Das resultierende Laminat der ersten und zweiten Schichten besitzt voneinander räumlich getrennte, im allgemeinen rechteckige verklebte Regionen 110 und räumlich voneinander getrennte, im allgemeinen rechteckige unverklebte Regionen 114. Alternativ dazu können die eisten und zweiten Schichten 100 und 200 zusammengeklebt sein unter Vorsehung anderer Muster von verklebten und unverklebten Regionen. Zum Beispiel könnte der Klebstoff in einem kontinuierlichen Netz auf die zweite Schicht 100 aufgetragen werden, um eine kontinuierlich verklebte Region 110 und diskrete unverklebte Regionen 114 mit einer beliebigen geeigneten Gestalt vorzusehen, einschließlich, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Kreise, Ovale, Dreiecke, Rauten und dergleichen.

Nass-Ausdehnbarkeitstest: Die Nass-Ausdehnbarkeit einer Schicht, wie der Schicht 100 oder der Schicht 200 wird unter Anwendung der folgenden Vorgehensweise bestimmt. Proben werden bei 21ºC (70 Grad Fahrenheit) und 50% relativer Feuchtigkeit zwei Stunden lang vor dem Test konditioniert.

Zuerst wird die Richtung der größten Nass-Ausdehnbarkeit in der Ebene der Schicht bestimmt. Für trockengekreppte Papierbahnen wird diese Richtung parallel zur Maschinenrichtung und im allgemeinen senkrecht zu den Krepprippen verlaufen.

Wenn die Richtung der größten Nass-Ausdehnbarkeit nicht bekannt ist, kann die Richtung bestimmt werden durch Ausschneiden von sieben Proben aus einem Blatt, wobei die Probenlängen zwischen 0 Grad und 90 Grad, einschließlich, hinsichtlich einer Bezugslinie orientiert sind, welche auf dem Blatt gezogen wurde. Die Proben werden dann wie nachstehend dargelegt gemessen, um die Richtung der größten Nass-Ausdehnbarkeit zu bestimmen.

Sobald die Richtung der größten Nass-Ausdehnbarkeit bestimmt ist, werden 8 Proben ausgeschnitten, um eine Länge von etwa 17,8 cm (7 Inch), gemessen parallel zur Richtung der größten Nass- Ausdehnbarkeit, sowie eine Breite von mindestens 2,5 cm (1 Inch) aufzuweisen. Die Proben werden aus unverklebten Abschnitten der Schichten 100 und 200 ausgeschnitten, oder, falls unverklebte Abschnitte mit den obenstehenden Abmessungen nicht aus dem Artikel 20 geschnitten werden können, werden Proben dann aus den Schichten 100 und 200 vor dem Zusammenkleben der Schichten ausgeschnitten. Zwei Markierungen werden auf jeder Probe angebracht, wie mit einem Tintenstift. Die Markierungen befinden sich in einem räumlichen Abstand von 12,7 cm (5 Inch), gemessen parallel zur Richtung der größten Nass-Ausdehnbarkeit. Diese Strecke von 12,7 cm (5 Inch) ist die anfängliche Trockentestlänge der Probe.

Jede Probe wird durch 30 Sekunden langes Eintauchen der Probe in destilliertem Wasser in einem Wasserbad gründlich benetzt. Jede Probe wird aus dem Wasserbad entnommen und unmittelbar befestigt, um vertikal zu hängen, so dass eine Linie zwischen den zwei Markierungen im allgemeinen vertikal verläuft. Die nasse Probe wird so befestigt, dass der Träger die Ausdehnung zwischen den zwei Markierungen nicht stört (z. B. mit einer Klammer, welche die Probe zwischen den zwei Markierungen nicht kontaktiert). Die Nass-Testlänge der Probe ist der Abstand zwischen den zwei Markierungen. Der Abstand wird innerhalb von 30 Sekunden nach der Entnahme der Probe aus dem Wasserbad gemessen.

Für jede Probe wird die Proben-Nass-Ausdehnung wie folgt berechnet:

Probe-Nass-Ausdehnung = [Nass-Testlänge - anfängliche Trockentestlänge (12,7 cm (5 Inch))]/- (anfängliche Trockentestlänge) · 100.

Beispielsweise beträgt, für eine gemessene Nasslänge von 16,5 cm (6,5 inch) und eine Trockenlänge von 12,7 cm (5,0 inch) die Nass-Ausdehnung [(6,5 - 5)/5] · 100 = 30 Prozent. Die Nass-Ausdehnbarkeit der Proben ist der Durchschnitt der 8 berechneten Werte der Proben-Nassausdehnung.

Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis: Das Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis wird unter Anwendung der folgenden Vorgehensweise gemessen. Proben werden zwei Stunden lang vor dem Testen bei 70ºFahrenheit und 50 Prozent relativer Feuchtigkeit konditioniert.

Die Trockendicke des Artikels 20 wird unter Anwenden eines Sperr- bzw. Einengungsdruckes von 613 g/cm² (95 g pro Quadratinch) und einem Belastungsfuß mit einem Durchmesser von 5,1 cm (2 Inch) gemessen. Die Trockendicke wird für acht Proben gemessen. Für jede Probe wird die Dicke bei Zentrierung des Belastungsfußes auf eine unverklebte Region der ersten Schicht 100 gemessen. Die acht Dickenmessungen werden gemittelt, um eine durchschnittliche Trockendicke zu erhalten.

Jede Probe wird dann durch 30 Sekunden langes Untertauchen der Probe in einem destillierten Wasserbad benetzt. Die Probe wird dann aus dem Wasserbad entnommen. Die Dicke der nassen Probe wird innerhalb von 30 Sekunden nach Entnehmen der Probe aus dem Bad gemessen. Die Nassdicke wird an der gleichen Stelle gemessen, an der zuvor die Trockendicke gemessen wurde. Die acht Nassdicken- Messungen werden gemittelt, um eine durchschnittliche Nassdicke vorzusehen.

Das Nassdicke-zu-Trockendicke-Verhältnis ist die durchschnittliche Nassdicke, dividiert durch die durchschnittliche Trockendicke.

II. SCHAUMENDES TENSID

Die Artikel der vorliegenden Erfindung umfassen etwa 0,5 bis etwa 12,5%, bevorzugt etwa 0,75 bis 11% uni weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 10%, bezogen auf das Gewicht des wasserunlöslichen Substrates, eines schäumenden Tensids.

Mit einem schäumenden Tensid ist ein Tensid gemeint, welches bei Vereinigung mit Wasser und mechanischer Bewegung einen Schaum oder Seifenschaum erzeugt. Vorzugsweise sollten diese Tenside oder Kombinationen von Tensiden mild sein, was bedeutet, dass diese Tenside ausreichende Reinigungs- oder Waschvorteile vorsehen, aber die Haut oder das Haar nicht übermäßig austrocknen, und dennoch die obenstehend beschriebenen Schäumungskriterien erfüllen.

Eine große Vielzahl von schäumenden Tensiden ist hierin nützlich und schließt diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus anionischen schäumenden Tensiden, nichtionischen schäumenden Tensiden, amphoteren schäumenden Tensiden und Mischungen hiervon. Kationische Tenside können ebenfalls als wahlfreie Komponenten verwendet werden, vorausgesetzt, dass sie die Gesamtschaumbildungsmerkmale der erforderlichen schäumenden Tensiden nicht negativ beeinflussen.

A. Anionische schäumende Tenside

Nicht einschränkende Beispiele von in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung nützlichen, anionischen schäumenden Tensiden werden beschrieben in McCutcheon's, Detergents and Emulsifiers, nordamerikanische Ausgabe (1986), veröffentlicht von Allured Publishing Corporation; McCutcheon's, Functional Materials, nordamerikanische Ausgabe (1992); und U.S.-Patent Nr. 3 929 678 von Laughlin et al., erteilt am 30. Dezember 1975.

Eine große Vielzahl von anionischen schäumenden Tensiden ist hierin nützlich. Nicht einschränkende Beispiele von anionischen schäumenden Tensiden schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Sarcosinaten, Sulfaten, Lactylaten, Isethionaten, Tauraten, Phosphaten und Mischungen hiervon. Unter den Isethionaten werden Alkoylisethionate bevorzugt, und unter den Sulfaten werden die Alkyl- und Alkylethersulfate bevorzugt. Die Alkoylisethionate besitzen typischerweise die Formel RCO-OCH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, worin R Alkyl oder Alkenyl mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen ist, und M ein wasserlösliches Kation, wie Ammonium, Natrium, Kalium und Triethanolamin ist. Nicht einschränkende Beispiele dieser Isethionate schließen diejenigen Alkoylisethionate ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Ammoniumcocoylisethionat, Natriumcocoylisethionat, Natriumlauroylisethionat und Mischungen hiervon.

Die Alkyl- und Alkylethersulfate besitzen typischerweise die jeweiligen Formeln ROSO&sub3;M bzw. RO(C&sub2;H&sub4;O)xSO&sub3;M, worin R Alkyl oder Alkenyl mit etwa 10 bis etwa 30 Kohlenstoffatomen ist, x etwa 1 bis etwa 10 ist, und M ein wasserlösliches Kation, wie Ammonium, Natrium, Kalium und Triethanolamin ist. Eine andere geeignete Klasse von anionischen Tensiden sind die wasserlöslichen Salze der organischen Schwefelsäure-Reaktionsartikel der allgemeinen Formel:

R¹-SO&sub3;-M,

worin R 1 aus der Gruppe gewählt wird, bestehend aus einem gerad- oder verzweigtkettigen gesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit etwa 8 bis etwa 24, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 16 Kohlenstoffatomen; und M ein Kation ist. Noch weitere anionische synthetische Tenside, schließen die Klasse ein, bezeichnet als Succinamate, Olefinsulfonate mit etwa 12 bis etwa 24 Kohlenstoffatomen, und b-Alkyloxyalkansulfonate. Beispiele dieser Materialien sind Natriumlaurylsulfat und Ammoniumlaurylsulfat.

Andere anionische Materialien schließen die Sarcosinate ein, wofür nicht-einschränkende Beispiele Natriumlauroylsarcosinat, Natriumcocoylsarcosinat und Ammoniumlauroylsarcosinat einschließen.

Weitere hierin nützliche anionische Materialien sind Seifen (d. h. Alkalimetallsalze, z. B. Natrium- oder Kaliumsalze) von Fettsäuren, typischerweise mit etwa 8 bis etwa 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 10 bis 20 Kohlenstoffatomen. Die bei der Herstellung der Seifen verwendeten Fettsäuren können aus natürlichen Quellen erhalten werden, wie beispielsweise Pflanzen- oder Tier-abgeleiteten Glyceriden (z. B. Palmöl, Kokosnußöl, Sojabohnenöl, Castoröl, Talg, Schmalz, etc.). Die Fettsäuren können auch synthetisch hergestellt werden. Seifen werden ausführlicher im oben stehend zitierten U.S.-Patent Nr. 4 557 853 beschrieben.

Andere anionische Materialien schließen Phosphate, wie Monoalkyl-, Dialkyl- und Trialkylphosphatsalze ein.

Weitere anionische Materialien schließen Alkanoylsarcosinate ein, entsprechend der Formel RCO- N(CH&sub3;)CH&sub2;CH&sub2;CO&sub2;M, worin R Alkyl oder Alkenyl von etwa 10 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen ist, und M ein wasserlösliches Kation, wie Ammonium, Natrium, Kalium und Trialkanolamin (z. B. Triethanolamin) ist, wofür ein bevorzugtes Beispiel Natriumlauroylsarcosinat ist.

Ebenfalls nützlich sind Taurate, welche auf Taurin basieren, welches auch als 2-Aminoethansulfonsäure bekannt ist. Beispiele von Tauraten schließen N-Alkyltaurine ein, wie diejenigen, hergestellt durch Umsetzen von Dodecylamin mit Natriumisethionat gemäß der Lehre des U.S.-Patents 2 658 072, welches hierin in seiner Gesamtheit durch den Bezug darauf einbezogen ist.

Gleichfalls nützlich sind Lactylate. Nicht einschränkende Beispiele von Lactylaten schließen Natriumlauroyllactylat, Natriumcocoyllactylat, Ammoniumlauroyllactylat, Capryllactylat und Triethanolamin("TEA")-lauroyllactylat ein.

Nicht einschränkende Beispiele von hierin verwendbaren, bevorzugten anionischen schäumenden Tensiden schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Natriumlaurylsulfat, Ammoniumlaurylsulfat, Ammoniumlaurethsulfat, Natriumlaurethsulfat, Natriumtridecethsulfat, Ammoniumcetylsulfat, Natriumcetylsulfat, Ammoniumcocoylisethionat, Natriumlauroylisethionat, Natriumlauroyllactylat, Triethanolaminlauroyllacetylat, Natriumlauroylsarcosinat und Mischungen hiervon.

Zur Verwendung hierin speziell bevorzugt wird Ammoniumlaurylsulfat, Ammoniumlaurethsulfat, Natriumlauroyllactylat, Capryllactylat und Triethanolaminlauroyllactylat.

B. Nicht-ionische schäumende Tenside

Nicht einschränkende Beispiele von nichtionischen schäumenden Tensiden zur Verwendung in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden offenbart in McCutcheon's, Detergents and Emulsifiers, nordamerikanische Ausgabe (1986), veröffentlicht von Allured Publishing Corporation; und MeCutcheon's, Functional Materials, nordamerikanische Ausgabe (1992).

Hierin verwendbare, nichtionische schäumende Tenside schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkylglucosiden, Alkylpolyglucodiden, Polyhydroxyfettsäureamiden, alkoxylierten Fettsäureestern, schäumenden Saccharoseestern, Aminoxiden und Mischungen hiervon.

Alkylglucoside und Alkylpolyglucoside sind hierin verwendbar und können weit gefasst als Kondensationsartikel von langkettigen Alkoholen, z. B. C&sub8;&submin;&sub3;&sub0;-Alkoholen, mit Zuckern oder Stärken oder Zucker- oder Stärke-Polymeren, d. h. Glycoside oder Polyglycoside definiert werden. Diese Verbindungen können repräsentiert werden durch die Formel (S)n-O-R, worin S ein Zuckerrest, wie Glucose, Fructose, Mannose und Galactose ist; n eine ganze Zahl von etwa 1 bis etwa 1000 ist und R eine C&sub8;&submin;&sub3;&sub0;- Alkylgruppe ist. Beispiele von langkettigen Alkoholen, aus denen die Alkyl-Gruppe abgeleitet werden kann, schließen Decylalkohol, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Oleylalkohol und dergleichen ein. Bevorzugte Beispiele dieser Tenside schließen diejenigen ein, worin S ein Glucoserest ist, R eine C&sub8;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist, und n eine ganze Zahl von etwa 1 bis etwa 9 ist. Im Handel erhältliche Beispiele dieser Tenside schließen Decylpolyglucosid (erhältlich als APG 325 CS von Henkel) und Laurylpolyglucosid (erhältlich als APG 600 CS und 625 CS von Henkel) ein. Ebenfalls nützlich sind Saccharoseester-Tenside wie Saccharosecocoat und Saccharoselaurat.

Andere nützliche nichtionische Tenside schließen Polyhydroxyfettsäureamid-Tenside ein, wofür spezifischere Beispiele Glucosamide einschließen, entsprechend der Strukturformel:

worin: R¹ H, C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl, vorzugsweise C&sub1;-C&sub4;-Alkyl, weiter bevorzugt Methyl oder Ethyl, am stärksten bevorzugt Methyl ist; R² C&sub5;-C&sub3;&sub1;-Alkyl oder -Alkenyl, vorzugsweise C&sub7;-C&sub1;&sub9;-Alkyl oder -Alkenyl, weiter bevorzugt C&sub9;-C&sub1;&sub7;-Alkyl oder -Alkenyl, am stärksten bevorzugt C&sub1;&sub1;-C&sub1;&sub5;-Alkyl oder -Alkenyl ist; und Z eine Polyhydroxyhydrocarbylgruppe mit einer linearen Hydrocarbylkette mit mindestens 3 direkt an die Kette verknüpften Hydroxylen, oder ein alkoxyliertes Derivat (vorzugsweise ethoxyliert oder propoxyliert) davon ist. Z ist vorzugsweise ein Zuckerrest, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose, Xylose und Mischungen hiervon. Ein speziell bevorzugtes Tensid, entsprechend der obenstehenden Struktur ist Cocosnußalkyl-N-methylglucosidamid (d. h. worin die R²CO-Gruppe aus Kokosnußölfettsäuren abgeleitet ist). Verfahren zur Herstellung von Zusammensetzungen, enthaltend Polyhydroxyfettsäureamide, werden beispielsweise offenbart in der G.B.-Patentschrift 809 060, veröffentlicht am 18. Februar 1959 von Thomas Hedley & Co., Ltd.; U.S.-Patent Nr. 2 965 576 von E. R. Wilosn, erteilt am 20. Dezember 1960; U.S.-Patent Nr. 2 703 798 von A. M. Schwartz, erteilt am 8. März 1955; und U.S.-Patent Nr. 1 985 424 von Piggot, erteilt am 25. Dezember 1934.

Weitere Beispiele von nichtionischen Tensiden schließen Aminoxide ein. Aminoxide entsprechen der allgemeinen Formel R&sub1;R&sub2;R&sub3;NO, wobei R&sub1; einen Alkyl-, Alkenyl- oder Monohydroxyalkyl-Rest von etwa 8 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen, 0 bis etwa 10 Ethylenoxideinheiten und 0 bis etwa 1 Glyceryleinheiten enthält, und R&sub2; und R&sub3; etwa 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatome und 0 bis etwa 1 Hydroxygruppen enthalten, z. B. Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylreste. Der Pfeil in der Formel ist eine herkömmliche Repräsentation einer semipolaren Bindung. Beispiele von zur Verwendung in dieser Erfindung geeigneten Aminoxiden schließen Dimethyldodecylaminoxid, Oleyldi(2-hydroxyethyl)aminoxid, Dimethyloctylaminoxid, Dimethyldecylaminoxid, Dimethyltetradecylaminoxid, 3,6,9-Trioxaheptadecyldiethylaminoxid, Di(2-hydroxyethyl)tetradecylaminoxid, 2-Dodecoxyethyldimethylaminoxid, 3-Dodecoxy-2-hydroxypropyldi(3-hydroxypropyl)aminoxid und Dimethylhexadecylaminoxid ein.

Nicht einschränkende Beispiele von bevorzugten nichtionischen Tensiden zur Verwendung hierin sind diejenigen, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus C&sub8;-C&sub1;&sub4;-Glucoseamiden, C&sub8;-C&sub1;&sub4;-Alkylpolyglucodiden, Saccharosecocoat, Saccharoselaurat, Lauraminoxid, Cocoaminoxid und Mischungen hiervon.

C. Amphotere schäumende Tenside

Der Begriff "amphoteres schäumendes Tensid", wie hierin verwendet, beinhaltet beabsichtigtermaßen auch zwitterionische Tenside, welche, mit dem Fachgebiet vertrauten Formulatoren als eine Untergruppe von amphoteren Tensiden gut bekannt sind.

Eine große Vielfalt von amphoteren schäumenden Tensiden kann in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Besonders nützlich sind diejenigen, welche breitgefasst als Derivate von aliphatischen sekundären und tertiären Aminen beschrieben werden, worin vorzugsweise der Stickstoff in einem kationischen Zustand vorliegt, worin die aliphatischen Reste gerad- oder verzweigtkettig sein können und worin einer der Reste eine ionisierbare, Wasserlöslichkeit vermittelnde Gruppe, z. B. Carboxy, Sulfonat, Sulfat, Phosphat oder Phosphonat enthält.

Nicht einschränkende Beispiele von in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendbaren amphoteren Tensiden werden offenbart in McCutcheon's, Detergents and Emulsifiers, nordamerikanische Ausgabe (1986), veröffentlicht von Allured Publishing Corporation; und McCutcheons, Functional Materials, nordamerikanische Ausgabe (1992).

Nicht einschränkende Beispiele von amphoteren oder zwitterionischen Tensiden sind diejenigen, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Betainen, Sultainen, Hydroxysultainen, Alkyliminoacetaten, Iminodialkanoaten, Aminoalkanoaten und Mischungen hiervon.

Beispiele von Betainen schließen die höheren Alkylbetaine, wie Cocodimethylcarboxymethylbetain, Lauryldimethylcarboxymethylbetain, Lauryldimethylalphacarboxyethylbetain, Cetyldimethylcarboxymethylbetain, Cetyldimethylbetain (erhältlich als Lonzaine 16SP von Lonza Corp.), Laurylbis-(2- hydroxyethyl)carboxymethylbetain, Oleyldimethyl-gamma-carboxypropylbetain, Laurylbis(2-hydroxypropyl)-alpha-carboxyethylbetain, Cocodimethylsulfopropylbetain, Lauryldimethylsulfoethylbetain, Laurylbis-(2-hydroxyethyl)sulfopropylbetain, Amidobetaine und Amidosulfobetaine (worin der RCONH(CH&sub2;)&sub3;-Rest an das Stickstoffatom des Betains gebunden ist), Oleylbetain (erhältlich als amphoteres Velvetex OLB-50 von Henkel) und Cocamidopropylbetain (erhältlich als Velvetex BK-35 und BA-35 von Henkel), ein.

Beispiele von Sultainen und Hydroxysultainen schließen Materialien wie Cocamidopropylhydroxysultain (erhältlich als Mirataine CBS von Rhone-Poulene), ein.

Bevorzugt zur Verwendung hierin werden amphotere Tenside mit der folgenden Struktur:

worin R¹ unsubstituiertes, gesättigtes oder ungesättigtes, gerad- oder verzweigtkettiges Alkyl mit etwa 9 bis etwa 22 Kohlenstoffatomen ist. Ein bevorzugtes R¹ besitzt etwa 11 bis etwa 18 Kohlenstoffatome; weiter bevorzugt etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatome; noch stärker bevorzugt etwa 14 bis etwa 18 Kohlenstoffatome; m ist eine ganze Zahl von 1 bis etwa 3, weiter bevorzugt etwa 2 bis etwa 3, und stärker bevorzugt etwa 3; n ist entweder 0 oder 1, vorzugsweise 1; R² und R³ werden unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl mit 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatomen, unsubstituiert oder mono-substituiert mit Hydroxy, bevorzugte R² und R³ sind CH&sub3;; X wird gewählt aus der Gruppe, bestehend aus CO&sub2;, SO&sub3; und SO&sub4;; R&sup4; wird gewählt aus der Gruppe, bestehend aus gesättigtem oder ungesättigtem, gerad- oder verzweigtkettigem Alkyl, unsubstituiert oder mono-substituiert mit Hydroxy, aufweisend 1 bis etwa 5 Kohlenstoffatome. Wenn X CO&sub2; ist, besitzt R&sup4; vorzugsweise 1 oder 3 Kohlenstoffatome, weiter bevorzugt 1 Kohlenstoffatom. Wenn X SO&sub3; oder SO&sub4; ist, besitzt R&sup4; vorzugsweise etwa 2 bis etwa 4 Kohlenstoffatome, weiter bevorzugt 3 Kohlenstoffatome.

Beispiele von amphoteren Tensiden der vorliegenden Erfindung schließen die folgenden Verbindungen ein:

Cetyldimethylbetain (dieses Material besitzt auch die CTFA-Bezeichnung Cetylbetain).
Cocamidopropylbetain

worin R etwa 9 bis etwa 13 Kohlenstoffatome aufweist,

Cocamidopropylhydroxysultain

worin R etwa 9 bis etwa 13 Kohlenstoffatome aufweist.

Beispiele von anderen nützlichen amphoteren Tensiden sind Alkyliminoacetate und Iminodialkanoate und Aminoalkanoate der Formeln RN[CH&sub2;)mCO&sub2;M]&sub2; und RNH(CH&sub2;)mCO&sub2;M, worin m 1 bis 4 ist, R ein C&sub8;-C&sub2;&sub2;-Alkyl oder Alkenyl ist, und M für H, Alkalimetall, Erdalkalimetall, Ammonium oder Alkanolammonium steht. Ebenfalls eingeschlossen sind Imidazolinium und Ammonium-Derivate. Spezifische Beispiele von geeigneten amphoteren Tensiden schließen Natrium-3-dodecylaminopropionat, Natrium-3- dodecylaminopropansulfonat, N-Höheralkyl-asparaginsäuren, wie diejenigen, hergestellt gemäß der Lehre von U.S.-Patent 2 438 091; und die Artikel, vertrieben unter dem Handelsnahmen "Miranol" und beschrieben in U.S.-Patent 2 528 378 ein. Weitere Beispiele von nützlichen amphoterischen Stoffen schließen amphotere Phosphate ein, wie Cocamidopropyl-PG-dimoniumchloridphosphat (im Handel erhältlich als Monaquat PTC von Mona Corp.). Ebenfalls nützlich sind Amphoacetate, wie Dinatriumlauroamphodiacetat, Natriumlauroamphoacetat und Mischungen hiervon.

Bevorzugte schäumende Tenside zur Verwendung hierin sind die folgenden, wobei das anionische schäumende Tensid gewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Ammoniumlauroylsarcosinat, Natriumtridecethsulfat, Natriumlauroylsarcosinat, Ammoniumlaurethsulfat, Natriumlaurethsulfat, Ammoniumlaurylsulfat, Natriumlaurylsulfat, Ammoniumcocoylisethionat, Natriumcocoylisethionat, Natriumlauroylisethionat, Natriumcetylsulfat und Mischungen hiervon; wobei das nichtionische schäumende Tensid gewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Lauraminoxid, Cocoaminoxid, Decylpolyglucose, Laurylpolyglucose, Saccharosecocoat, C&sub1;&sub2;-C&sub1;&sub4;-Glucosamiden, Saccharoselaurat und Mischungen hiervon; und wobei das amphotere schäumende Tensid gewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Dinatriumlauroamphodiacetat, Natriumlauroamphoaceetat, Cetyldimethylbetain, Cocoamidopropylbetain, Cocoamidopropylhydroxysultain und Mischungen hiervon.

III. DUFTSTOFFKOMPONENTE

Die Produkte der vorliegenden Erfindung umfassen eine Duftstoffkomponente, welche die Verbraucher-Akzeptanz durch Vorsehen eines olfaktorischen ästhetischen Vorteils erhöht und/oder welche als ein Signal dient, dass das Produkt wirksam ist. Diese Produkte geben Düfte auf eine effiziente, stabile und kostengünstige Weise ab. Im allgemeinen kann jedwede Duftstoff oder Duftstoffkomplextechnologie in den Produkten der vorliegenden Erfindung angewandt werden. Bevorzugte Duftstofftechnologien sind diejenigen, welche (i) den Duftstoff vor Verlust, Oxidation und chemischer Reaktion vor einer Verwendung durch den Verbraucher schützen, und (ii) den Duftstoff bei Benetzung mit einer wäßrigen Lösung, z. B. Wasser, effektiv freisetzen.

A. Duftstofffreisetzender Komplex

Die Personenreinigungsartikel der vorliegenden Erfindung umfassen etwa 0,01 bis etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,015 bis etwa 15 Gew.-%, am stärksten bevorzugt etwa 0,02 bis etwa 10 Gew.-% des Substrates an einem duftstofffreisetzenden Komplex. Der duftstofffreisetzende Komplex umfasst einen porösen Duftstoffträger und einen Duftstoff, welcher innerhalb des Duftstoffträger imprägniert ist. Bevorzugte duftstofffreisetzende Komplexe sind diejenigen, welche (i) den Duftstoff vor Verlust, Oxidation und chemischer Reaktion vor Verwendung durch den Verbraucher schützen und (ii) den Duftstoff bei Benetzung mit einer wäßrigen Lösung, z. B. Wasser, effektiv freisetzen.

Das Verhältnis des Duftstoffs zum Duftstoffträger innerhalb des duftstofffreisetzenden Komplexes liegt typischerweise im Bereich von 5 : 1 bis 1 : 10, vorzugsweise 5 : 1 bis 1 : 2, weiter bevorzugt 2 : 1 bis 1 : 2, abhängig von dem Absorptionsvermögen des Duftstoffträgers. Wenn ein Duftstoffträger mit einem hohen Absorptionsvermögen verwendet wird, beträgt das Verhältnis von Duftstoff : Duftstoffträger 5 : 1. Wenn ein Träger von geringem Absorptionsvermögen verwendet wird, beträgt das Verhältnis von Duftstoff : Duftstoffträger 1 : 10. Für Duftstoffträger mit mäßigem Absorptionsvermögen liegt das Verhältnis von Duftstoff : Duftstoffträger zwischen 5 : 1 und 1 : 10. Einige typische Verhältnisse von Duftstoff : Duftstoffträger für bestimmte Schlüsselduftstoffträger sind in der nachstehenden Tabelle aufgelistet.

Duftstoffträger Verhältnis Duftstoff : Duftstoffträger

Silica 2 : 1

Zeolith 1 : 6

β-Cyclodextrin 1 : 6

Der Duftstoff: Der Duftstoff-freisetzende Komplex, welcher in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung beinhaltet ist, umfasst etwa 1 bis etwa 90 Gew.-%, vorzugsweise etwa 15 bis etwa 80 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 40 bis etwa 70 Gew.-% des Komplexes an einen Duftstoff. Wie hierin verwendet, kann der Ausdruck "Duftstoff" Parfümbestandteile, kühlende Mittel oder andere taktile Mittel oder eine Kombination hiervon einschließen.

Die in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung verwendeten Parfümbestandteile sind die im Fachgebiet bekannten Herkömmlichen. Selbst Parfümbestandteile, welche aufgrund von Flüchtigkeit (wie aufgezeigt durch Intensitätsänderungen) oder durch Entfärbung instabil sind, wenn sie in ihrer puren Form verwendet werden, sind stabil und zur Verwendung in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung geeignet, wenn sie in einen Duftstoffträger, wie hierin nachstehend beschrieben, imprägniert werden. Wie hierin verwendet, wird ein Duftstoff als "stabil" angesehen, wenn der Duftstoff keine nennenswerten Änderungen hinsichtlich Farbe oder Intensität aufzeigt und keinen nennenswerten Verlust aufgrund von Flüchtigkeit nach 10 Tagen bei 120ºF aufzeigt.

Geeignete Parfümverbindungen und -zusammensetzungen können im Fachgebiet gefunden werden, einschließlich U.S.-Pat.-Nr.: 4 145 184, Brain und Cummins, erteilt am 20. März 1979; 4 209 417, Whyte, erteilt am 24. Juni 1980; 4 515 705, Moeddel, erteilt am 7. Mai 1985 und 4 152 272, Young, erteilt am 1. Mai 1979, U.S. 5 378 468, Suffis et al., erteilt am 3. Januar 1995; U.S. 5 266 592 Grub et al., erteilt am 30. November 1993; U.S. 5 081 111 Akimoto et al., erteilt am 14. Januar 1992; U.S. 4 994 266 Wells, erteilt am 19. Februar 1991; U.S. 4 524 018. Yemoto et al., erteilt am 18. Juni 1985; U.S. 3 849 326 Jaggers et al., erteilt am 19. November 1974; U.S. 3 779 932 Jaggers et al., erteilt am 18. Dezember 1973; JP 07-179 3 28, veröffentlicht am 18. Juli 1996; JP 05-230496, veröffentlicht am 7. September 1993; WO 96/38528, veröffentlicht am 5. Dezember 1996; WO 96/14827, veröffentlicht am 23. Mai 1996; WO 95/04809, veröffentlicht am 16. Februar 1995; und WO 95/16660, veröffentlicht am 22. Juni 1995. Weiterhin P. M. Muller, D. Lamparsky, Perfumes Art, Science & Technology, Blackie Academic & Professional (New York, 1994).

Duftstoffe können gemäß ihrer Flüchtigkeit klassifiziert werden. Die stark flüchtigen, niedrigsiedenden Duftstoffbestandteile haben typischerweise Siedepunkte von etwa 250ºC oder niedriger. Die mäßig flüchtigen Parfümbestandteile sind diejenigen mit Siedepunkten von etwa 250ºC bis etwa 300ºC. Die weniger flüchtigen, hochsiedenden Parfümbestandteile sind diejenigen mit Siedepunkten von etwa 300ºC oder höher. Viele der Parfümbestandteile, wie hierin nachstehend erörtert, zusammen mit ihren Geruchs- und/oder Geschmacksmerkmalen und ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, wie Siedepunkt und Molekulargewicht, sind angegeben in "Perfume and Flavor Chemicals (Aroma Chemicals)", Steffen Arctander, veröffentlicht vom Autor 1969.

Beispiele der in hohem Maße flüchtigen, niedrigsiedenden Parfümbestandteile sind Anethol, Benzaldehyd, Benzylacetat, Benzylalkohol, Benzylformiat, Isobornylacetat, Camphen, cis-Citral (Neral), Citronellal, Citronellol, Citronellylacetat, para-Cymen, Decanal, Dihydrolinalool, Dihydromyrcenol, Dimethylphenylcarbinol, Eucaliptol, Geranial, Geraniol, Geranylacetat, Geranylnitril, cis-3-Hexenylacetat, Hydroxycitronellal, d-Limonen, Linalool, Linalooloxid, Linalylacetat, Linalylpropionat, Methylanthralinat, alpha-Methylionon, Methylnonylacetaldehyd, Methylphenylcarbinylacetat, Laevo-Menthylacetat, Menthon, Isomenthon, Myrcen, Myrcenylacetat, Myrcenol, Nerol, Nerylacetat, Nonylacetat, Phenylethylalkohol, alpha-Pinen, beta-Pinen, gamma-Terpinen, alpha-Terpineol, beta-Terpineol, Terpinylacetat und Vertenex. (para-tertiär-Butylcyclohexylacetat). Manche natürlichen Öle enthalten auch große Prozentsätze von in hohem Maße flüchtigen Parfümbestandteilen. Zum Beispiel enthält Lavandin als Hauptbestandteile: Linalool; Linalylacetat; Geraniol und Citronellol, Limonenöl und Orangen-Terpene enthalten beide etwa 95% d-Limonen.

Beispiele von mäßig flüchtigen Parfümbestandteilen sind: Amylzimtsäurealdehyd, Isoamylsalicylat, beta-Caryophyllen, Cedren, Zimtalkohol, Cumarin, Dimethylbenzylcarbinylacetat, Ethylvanillin, Eugenol, Isoeugenol, Floracetat, Heliotropin, 3-cis-Hexenylsalicylat, Hexylsalicylat, Lilial (para-tertiär-Butylalpha-methylhydrozimtaldehyd), gamma-Methylionon, Nerolidol, Patchouli-Alkohol, Phenylhexanol, beta-Selinen, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, Triethylcitrat, Vanillin und Veratraldehyd. Zedernholz- Terpene sind hauptsächlich aus alpha-Cedren, beta-Cedren und anderen C&sub1;&sub5;H&sub2;&sub4;-Sesquiterpenen aufgebaut.

Beispiele der weniger flüchtigen, hochsiedenden, Parfümbestandteile sind: Benzophenon, Benzylsalicylat, Ethylenbrassylat, Galaxolid (1,3,4,6,7,8-Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethylcyclopenta-gamma-2- benzopyran), Hexylzimtaldehyd, Lyral (4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexen-10-carboxaldehyd), Methylcedrylon, Methyldihydrojasmonat, Methyl-beta-naphthylketon, Moschusindanon, Moschusketon, Moschustibeten und Phenylethylphenylacetat.

Wie hierin zuvor angegeben, kann der in den persönlichen Reinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung verwendete Duftstoff auch ein kühlendes Mittel oder eine Kombination von kühlenden Mitteln umfassen. Kühlende Mittel sind Verbindungen, welche diejenigen Nervenenden direkt beeinflussen, welche für Heiß- oder Kalt-Empfindungen verantwortlich sind. Geeignete kühlende Mittel sind Menthol, Menthol-basierende oder acyclische Carboximide, Kampher, Eukalyptus und Menthol-basierende oder acyclische Ketale (Acetale). Die zur Verwendung in den persönlichen Reinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugten kühlenden Mittel sind diejenigen, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus 3-1-Menthoxypropan-1,2-diol, N-substituierten p-Menthan-3-carboxamiden und acyclischen Carboxamiden und Mischungen hiervon.

3-1-Menthoxypropan-1,2-diol wird ausführlich vollständig beschrieben im U.S-Patent 4 459 425, erteilt am 10. Juli 1984 an Amano et al. Dieser flüchtige aromatische Stoff ist kommerziell als TK-10 von Taka-sago Perfumery Co., Ltd., Tokyo, Japan, erhältlich.

Die N-substituierten p-Menthan-3-carboxamide werden vollständig beschrieben in U.S.-Patent 4 136 163 von Watson et al., erteilt am 23. Januar 1979, was hierin in seiner Gesamtheit durch Bezug darauf einbezogen ist. Das am stärksten bevorzugte kühlende Mittel dieser Klasse ist N-Ethyl-pmenthan- 3-carboxamid, welches kommerziell als WS-3 von Wilkinson Sword Limited erhältlich ist.

Nützliche acyclische Carboxamide werden vollständig beschrieben im U.S.-Patent 4 230 688 von Rowsell et al., erteilt am 28. Oktober 1980. Das am stärksten bevorzugte kühlende Mittel dieser Klasse ist N-2,3-Trimethyl-2-isopropylbutanamid, welches kommerziell als WS-23 von Wilkinson Sword Limited erhältlich ist.

Zur Verwendung hierin bevorzugt wird eine Mischung von 3-1-Menthoxypropan-1,2-diol, N-Ethyl-p- menthan-3-carboxamid und N-2,3-Trimethyl-2-isopropylbutanamid in einem jeweiligen Verhältnis von 1 : 75 : 42.

Der Duftstoffträger: Der in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung verwendete duftstofffreisetzende Komplex umfasst etwa 10 bis etwa 90 Gew.-%, bevorzugt etwa 20 bis etwa 85 Gew.-%, weiter bevorzugt, etwa 30 bis etwa 60 Gew.-% des Komplexes an einem porösen Duftstoffträger. Der Duftstoffträger ist typischerweise in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung bei einem Spiegel im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,2 bis etwa 2 Gew.-% des Substrates vorhanden. Die Duftstoffträger verbessern die Duftstoffabgabe. Mit "Verbessern der Duftstoffabgabe" ist gemeint, dass die Duftstoffstabilität und die Entfaltung des Duftstoffs während der Anwendung verbessert werden.

Die in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung verwendeten Duftstoffträger umfassen Teilchen mit einem Durchmesser von etwa 0,001 Mikrometer bis etwa 50 Mikrometer, bevorzugt etwa 0,01 bis etwa 20 Mikrometer, weiter bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 10 Mikrometer. Wie hierin verwendet, bedeutet ein "Trägerteilchen" ein Teilchen, welches einen Duftstoff(z. B. Parfümöl) in dem trockenen (z. B. puren) Personenreinigungsprodukt einschließt und den eingefangenen Duftstoff freigibt, wenn das Produkt nass wird. Geeignete Trägerteilchen schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Cyclodextrine, Silicas (z. B. Quarzstaub, kolloidales Silica, sphäroidales Silica, amorphe Silicas, präzipitierte Silicas und Calciumsilicat), Stärken (z. B. poröse Stärke und agglomerierte Stärke), Polymethacrylat-Copolymere und Mischungen hiervon ein, wie beschrieben in U.S.-Pat. Nr. 5 236 615 von Trinh et al., erteilt am 17. August 1993; U.S.-Pat. Nr. 5 139 687 von Borgher, Sr. et al., erteilt am 18. Aug. 1992; U.S.-Pat. Nr. 5 552 378 von Trinh et al., erteilt am 3. September 1996; U.S.-Pat. Nr. 5 246 611 von Trinh, erteilt am 21. September 1993; U.S.-Pat. Nr. 5 185 155 von Behan et al., erteilt am 9. Februar 1993; U.S.- Pat. Nr. 5 112 612 von Garvey et al., erteilt am 12. Mai 1992; U.S.-Pat. Nr. 5 292 533 von MeMahon et al., erteilt am 8. März 1994; U.S.-Pat. Nr. 5 466 460 von McMahon et al., erteilt am 14. November 1995; U.S.-Pat. Nr. 5 376 287 von Borcher, Sr. et al., erteilt am 27. Dezember 1994.

Ein Typ von zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeigneten organischen Trägern schließt amorphes Silica, gefälltes Silica, Quarzstaub und Aluminosilicate, wie Zeolith und Aluminiumoxid mit einem Porenvolumen von mindestens 0,1 ml/g, bestehend aus Poren mit einem Durchmesser zwischen 4 und 100 Å, welche von ihrer Natur her hydrophil sind, ein. Vorzugsweise wird amorphes Silicagel aufgrund seines hohen Ölabsorptionsvermögens verwendet. Silicagel-Teilchen schließen SyloidR-Silicas ein, wie die Nummern: 72; 74; 221; 234; 235; 244 etc. SyloidR-Silicas sind von W. R. Grace & Co., Davison Chemical Division, P. O. Box 2117, Baltimore, Maryland 21203 erhältlich. Derartige Teilchen besitzen Oberflächenbereiche von etwa 250 bis etwa 340 m²/g; Porenvolumina von etwa 1,1 bis etwa 1,7 cm³/g; und durchschnittliche Teilchengrößen von etwa 2,5 bis etwa 6 Mikrometer. Quarzstaubteilchen haben primäre Teilchendurchmesser von etwa 0,007 bis etwa 0,025 Mikrometer und schließen die Cab-O-SilR- Nummern: L-90; LM-130; LM-5; M-5; PTG; MS-55, HS-5 und EH-5 ein. Cab-O-SilR-Silicas sind von Cabot Corp., P. O. Box 188, Tuscula, Illinois 61953 erhältlich. Es wird bevorzugt, dass lediglich minimale Mengen anderer Materialien vorhanden sind, wenn das Parfüm zu den Silicateilchen zugesetzt wird, um die Adsorption zu maximieren. Es wird speziell bevorzugt, dass lediglich kleine Mengen, z. B. weniger als etwa 10%, organische Materialien, einschließlich Wachsen vorhanden sind.

Ein anderer Typ von anorganischem Träger, geeignet zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung, schließt Cyclodextrin ein. Wie hierin verwendet, schließt der Ausdruck "Cyclodextrin" (CD) jedwede der bekannten Cyclodextrine ein, wie unsubstituierte Cyclodextrine mit 6 bis 12 Glucoseeinheiten, speziell alpha-, beta, gamma-Cyclodextrine, und Mischungen hiervon und/oder ihre Derivate und/oder Mischungen davon, welche fähig zur Bildung von Einschlußkomplexen mit Parfümbestandteilen sind. Alpha-, beta- und gamma-Cyclodextrine können, unter anderem, erhalten werden von American Maize-Products Company (Amaizo), Corn Processing Division, Hammond, Indiana; und Roquette Corporation, Gurnee, Illinois. Es gibt viele Derivate von Cyclodextrinen, welche bekannt sind. Repräsentative Derivate sind diejenigen, offenbart in den U.S.-Patenten Nr.: 3 426 011, Parmerter et al., erteilt am 4. Feb. 1969; 3 453 257, 3 453 258, 4 453 259 und 4 453 260, alle im Namen von Parmerter et al., und alle erteilt am 1. Juli 1969; 3 459 731, Gramera et al., erteilt am 5. Aug. 1969; 3 553 191, Parmerter et al., erteilt am 5. Jan. 1971; 3 565 887, Parmerter et al., erteilt am 23. Feb. 1971; 4 535 152, Szejtli et al., erteilt am 13. Aug. 1985; 4 616 008, Hirai et al., erteilt am 7. Okt. 1986; 4 638 058, Brandt et al., erteilt am 20. Jan. 1987; 4 746 734, Tsuchiyama et al., erteilt am 24. Mai 1988; und 4 678 598, Ogino et al., erteilt am 7. Juli 1987. Beispiele von zur Verwendung hierin geeigneten Cyclodextrinderivaten sind Methyl-β-CD; Hydroxyethyl-β-CD und Hydroxypropyl-(β-CD mit unterschiedlichen Substitutionsgraden (degrees of substitution, D. S.), erhältlich von Amaizo und von Aldrich Chemical Company, Milwaukee, Wisconsin. Wasserlösliche Derivate sind ebenfalls in hohem Maße erwünscht.

Die individuellen Cyclodextrine können auch miteinander verknüpft sein, z. B. unter Verwendung multifunktioneller Mittel unter Bildung von Oligomeren, Cooligomeren, Polymeren, Copolymeren etc. Beispiele solcher Materialien sind kommerziell von Amaizo und von Aldrich Chemical Company (β-CD/Epichlorhydrin-Copolymere) erhältlich.

Es ist auch wünschenswert, Mischungen von Cyclodextrinen und/oder Vorläuferverbindungen zu verwenden, um eine Mischung von Komplexen vorzusehen. Solche Mischungen können beispielsweise gleichmäßigere Geruchsprofile durch Einkapseln eines breiteren Bereichs von Parfümbestandteilen und/oder Verhindern der Bildung großer Kristalle der Komplexe bereitstellen. Mischungen von Cyclodextrinen können zweckmäßigerweise durch Verwenden von Zwischenstufenprodukten aus bekannten Verfahren für die Herstellung von Cyclodextrinen erhalten werden, einschließlich derjenigen Verfahren, beschrieben in U.S.-Patent Nr.: 3 425 910 von Armbruster et al., erteilt am 4. Feb. 1969; 3 812 011 von Okada et al., erteilt am 21. Mai 1974; 4 317 881 von Yagi et al., erteilt am 2. März 1982; 4 418 144 von Okada et al., erteilt am 29. Nov. 1983; und 4 738 923 von Ammeraal, erteilt am 19. April 1988. Vorzugsweise besteht mindestens ein Hauptanteil der Cyclodextrine in alpha-Cyclodextrin, beta-Cyclodextrin und/oder gamma-Cyclodextrin, weiter bevorzugt beta-Cyclodextrin. Einige Cyclodextrinmischungen sind kommerziell erhältlich, z. B. von Ensuiko Sugar Refining Company, Yokohama, Japan.

Die Duftstoffträger, welche die duftstofffreisetzenden Komplexe der vorliegenden Erfindung umfassen, können in die Personenreinigungsprodukte wie vorbereitet eingebunden werden, oder sie können z. B. in wachsartige Materialien, wie Fettsäuren, eingekapselt werden.

Komplexbildung: Die Komplexe dieser Erfindung werden auf irgendeinem der im Fach bekannten Wege gebildet. Typischerweise werden die Komplexe gebildet entweder durch Zusammenbringen des Parfums und des Cyclodextrins als Lösungen in geeigneten Lösungsmitteln, bevorzugt Wasser, oder in Suspension oder durch Miteinander-Verkneten der Bestandteile in Gegenwart einer geeigneten, vorzugsweise minimalen, Menge von Lösungsmittel, bevorzugt Wasser. Andere polare Lösungsmittel, wie Ethylenglykol, Propylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, 2-Methoxyethanol, 2-Ethoxyethanol, Glycerin, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, 1,2 Propandiol, Ethanol, Methanol, Isopropanol etc. und Mischungen der polaren Lösungsmittel mit sich selbst und/oder mit Wasser können als Lösungsmittel für die Komplexbildung verwendet werden. Die Verwendung derartiger Lösungsmittel bei der Komplexbildung ist in einem Artikel in Chemistry Letters von A. Harada und S. Takahashi, S. 2089-2090 (1984) beschrieben worden. Das Suspensions/Knet-Verfahren ist besonders erwünscht, weil weniger Lösungsmittel benötigt wird, und deswegen eine geringere Abtrennung des Lösungsmittels erforderlich ist. Geeignete Verfahren werden in den hierin vorstehend durch Bezug darauf einbezogenen Patenten offenbart. Weitere Offenbarungen von Komplexbildung können gefunden werden in Atwood, J. L, J. E. D. Davies & D. D. MacNichol (Hrsg.): Inclusion Compounds, Bd. III, Academic Press (1984), speziell Kapitel 11; Atwood, J. L. und J. E. D. Davies (Hrsg.): Proceedings of the Second International Symposium of Cyclodextrins Tokyo, Japan, (Juli, 1984); Cyclodextrin Technology, J. Szejtli, Kluwer Academic Publishers (1988).

Im allgemeinen besitzen die duftstofffreisetzenden Komplexe ein Molverhältnis von Duftstoff zu Träger (z. B. Cyclodextrin) von etwa 1 : 1. Allerdings kann das Molverhältnis entweder höher oder niedriger sein, abhängig von der molekularen Größe der aktiven Verbindung und der Identität der Cyclodextrin- Verbindung. Das Molverhältnis kann einfach durch Bilden einer gesättigten Lösung des Trägers und Zugeben des Duftstoffs zur Bildung des Komplexes bestimmt werden. Im allgemeinen wird der Komplex ohne weiteres ausfallen. Falls nicht, kann der Komplex üblicherweise durch Zugeben eines Elektrolyten, Verändern des pH-Wertes, Kühlen usw. präzipitiert werden. Der Komplex kann dann analysiert werden, um das Verhältnis von Duftstoff zu Träger zu bestimmen.

Die tatsächlichen Komplexe werden durch die Größe der Höhlung in dem Träger und die Größe des Duftstoffmoleküls festgelegt. Obwohl es sich bei dem normalen Komplex um ein Duftstoffmolekül in einem Trägermolekül handelt, können Komplexe zwischen einem Duftstoffmolekül und zwei Trägermolekülen gebildet werden, wenn das Duftstoffmolekül groß ist und zwei Abschnitte enthält, welche in den Träger passen können. Stark erwünschte Komplexe können unter Verwendung von Mischungen von Trägergrößen gebildet werden, da einige Duftstoffe normalerweise Mischungen von Materialien sind, welche hinsichtlich der Größe in breitem Maße variieren. Es ist üblicherweise erwünscht, dass mindestens eine Mehrzahl des Materials alpha-, beta- und/oder gamma-Cyclodextrin, weiter bevorzugt beta-Cyclodextrin, ist.

Verfahren zur Herstellung der Träger und der Komplexe werden beschrieben in den U.S.-Patenten Nr.: 3 812 011, Okada, Tsuyama und Tsuyama, erteilt am 21. Mai 1974; 4 317 881, Yagi, Kouno und Inui, erteilt am 2. März 1982, 4 418 144, Okada, Matsuzawa, Uezima, Nakakuki und Horikoshi, erteilt am 29. Nov. 1983; 4 378 923, Ammeraal, erteilt am 19. April 1988. Durch irgendeine dieser Variationen erhaltene Materialien sind für die Zwecke dieser Erfindung annehmbar. Es ist ebenfalls annehmbar, die Einschlußkomplexe anfänglich direkt aus der Reaktionsmischung durch Kristallisation zu isolieren.

Ein kontinuierlicher Betrieb beinhaltet üblicherweise die Verwendung von übersättigten Lösungen und/oder Suspension/Kneten und/oder Temperaturmanipulation, z. B. Erwärmen und dann entweder Kühlen, Gefriertrocknen etc. Die Komplexe können getrocknet werden oder nicht, abhängig vom nächsten Schritt im Verfahren zur Herstellung der gewünschten Zusammensetzung. Die Einbringung der Komplex/Lösungsmittel(Wasser)-Mischung in manche Träger, z. B. Polyalkylenglykol, eliminiert die Notwendigkeit eines Trocknungsschrittes. Somit ist es wünschenswert, die nasse ungetrocknete Komplexaufsehlämmung mit einem flüssigen Träger zu verwenden, und zwar wegen der verbesserten Handhabung und Einfachkeit der Einbringung in nachfolgende Zusammensetzungen. Im allgemeinen werden die geringstmöglichen Verfahrensschritte angewandt, um einen Verlust des Wirkstoffs und übermäßige Verarbeitungskosten zu vermeiden.

Einkapselung des duftstofffreisetzenden Komplexes: Es wird bevorzugt, den duftstofffreisetzenden Komplex mit einem Beschichtungsmaterial einzukapseln. Die bevorzugten Beschichtungsmaterialien schließen sowohl wasserunlösliche als auch wasserlösliche Materialien ein. Wasserlösliche Materialien werden stärker bevorzugt, weil sie die rasche Freisetzung des Duftstoffs in Gegenwart einer wäßrigen Lösung, z. B. Wasser, erlauben. Geeignete Einkapselungsmaterialien und -techniken werden beschrieben in U.S.-Patent Nr. 5 236 615 von Trinh et al., erteilt am 17. Aug. 1993; U.S.-Patent Nr. 5 139 687 von Borgher, Sr. et al., erteilt am 18. Aug. 1992; U.S.-Patent Nr. 5 552 378 von Trinh et al., erteilt am 3. September 1996; U.S.-Patent Nr. 5 246 611 von Trinh, erteilt am 21. September 1993 U.S.-Patent Nr. 5 185 155 von Behan et al., erteilt am 9. Februar 1993; U.S.-Patent Nr. 5 112 612 von Garvey et al., erteilt am 12. Mai 1992; U.S.-Patent Nr. 5 292 533 von McMahon et al., erteilt am 8. März 1994; U.S.- Patent Nr. 5 466 460 von McMahon, erteilt am 14. November 1995; U.S.-Patent Nr. 5 376 287 von Borcher, Sr. et al., erteilt am 27. Dezember 1994.

Nicht einschränkende Beispiele von geeigneten wasserunlöslichen Materialien werden typischerweise gewählt aus wachsartigen Materialien, wie Paraffinwachsen, mikrokristallinen Wachsen, tierischen Wachsen, pflanzlichen Wachsen, gesättigten Fettsäuren und Fettalkoholen mit 12 bis 40 Kohlenstoffatomen in ihrer Alkylkette und Fettestem, wie Fettsäuretriglyceriden, Fettsäureestern von Sorbitan und Fettsäureestern von Fettalkoholen, oder aus wasserunlöslichen Polymeren. Typische spezifisch geeignete wachsartige Beschichtungsmaterialien schließen Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Arachidin- und Behensäuren, Stearyl- und Behenylallcohol, mikrokristallines Wachs, Bienenwachs, Spermaceti-Wachs, Candelilla-Wachs, Sorbitantristearat, Sorbitantetralaurat, Tripahnitin, Trimyristin oder Octacosan ein. Ein bevorzugtes wachsartiges Material ist Kokosnußfettsäure.

Nicht einschränkende Beispiele von geeigneten wasserlöslichen Materialien schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Polyalkylenglykol-Materialien, wasserlösliche Polymere, Glycerinester und Polyole ein.

Speziell bevorzugt sind Polyalkylenglykole, welche bei weniger als etwa 100ºC flüssig oder geschmolzen sind, speziell Polyalkylenglykol-Materialien, wie:

(A) Polyalkylenglykole und/oder gemischte Polyalkylenglykole mit durchschnittlichen Molekulargewichten (MG) von etwa 400 bis etwa 20 000, vorzugsweise zwischen etwa 600 und etwa 10 000. Beispiele beinhalten:

Polyethylenglykole, vorzugsweise mit Molekulargewichten von etwa 1 000 bis etwa 400 000, weiter bevorzugt mit Molekulargewichten von etwa 4 400 bis etwa 400 000. Geeignete Beispielhafte Polyethylenglykole ("PEG") schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, PEG 600, PEG 1450, PEG 3350, PEG 46()0 und PEG 8000 ein, wie bezeichnet durch das CTFA Cosmetic Ingeredient Handbook, zweite Ausgabe (1992);

Polypropylenglykole, bevorzugt mit Molekulargewichten von etwa 600 bis etwa 4 000; Poly(tetramethylenglykol), vorzugsweise mit Molekulargewichten von etwa 1 000 bis etwa 10 000;

gemischte Polyalkylenglykole, wie Poly(ethylenoxid-Propylenoxid), Beispiele: durchschnittliches MG 1100, E/P-Verhältnis 0,15 : 1; durchschnittliches MG 3440, E/P-Verhältnis 0,33 : 1; durchschnittliches MG 2920, E/P-Verhältnis 0,8 : 1; durchschnittliches MG 13333, E/P-Verhältnis 3 : 1, und durchschnittliches MG 8750, E/P-Verhältnis 5 : 1; und

gemischte Polyalkylenglykol-Blockcopolymere, wie HO-[CH&sub2;CH&sub2;O]x-[CH&sub2;CH(CH&sub3;)O]y- [CH&sub2;CH&sub2;O]x-H und/oder HO-[CH(CH&sub3;)CH&sub2;O]y-[CH&sub2;CH&sub2;O]x-[CH&sub2;CH(CH&sub3;)O]y H, worin die Summe der y's im Bereich von etwa 15 bis etwa 70 liegt, und das Verhältnis der Summe der x's zur Summe der y's etwa 1 : 10 bis etwa 11 : 10, vorzugsweise etwa 1 : 2 bis etwa 1 : 1 beträgt. Beispiele schließen Materialien ein, hergestellt von BASF Corporation und vertrieben unter den Handelsnamen PluronicR- bzw. Pluronic RR-Tenside.

(B) C&sub1;-C&sub2;&sub2;-, bevorzugt C&sub1;-C&sub4;-alkylierte Polyalkylenglykole [Poly(alkylenglykol)-mono- und -dialkylether], RO-(R²O)n-H und/oder RO&supmin;(R²O)n-R, wobei jedes R Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl ist;

jedes R² eine C&sub2;-C&sub4;-Alkylengruppe ist; und n im Bereich von 1 bis etwa 200 liegt, wobei der Prozentsatz an Polyalkylenglykol vorzugsweise mehr als etwa 50% beträgt. Spezifische Beispiele beinhalten:

RO[CH&sub2;CH(CH&sub3;)O]m-H, wobei R Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl ist; und m 1 bis etwa 200 ist (MG etwa 90 bis 20000);

RO-(CH&sub2;CH&sub2;O)n-H, wobei jedes R Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl, vorzugsweise Methyl ist; und n etwa 2 bis etwa 200 (MG etwa 120 bis etwa 9000), vorzugsweise etwa 15 bis etwa 150 (MG etwa 700 bis etwa 6700), weiter bevorzugt etwa 15 bis etwa 100 ist (MG etwa 700 bis etwa 4500) ist; und/oder

RO(CH&sub2;CH&sub2;O)n-R, wobei jedes R Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl ist; und n etwa 2 bis etwa 200 (MG etwa 134 bis etwa 9000), vorzugsweise etwa 15 bis etwa 150 (MG etwa 700 bis etwa 6700), weiter bevorzugt etwa 15 bis etwa 100 ist (MG etwa 700 bis etwa 4500) ist.

(C) Polyalkoxylierte Materialien mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 200 bis etwa 20000, wobei der Gewichtsprozentsatz des Polyalkoxy-Anteils etwa 50% bis etwa 99% beträgt. Spezifische Beispiele beinhalten: Tetronic® und Tetronic R®; und Varstat 66®. Tetronic® und Tetronic R® sind blockcopolymerische Tenside, welche von der BASF Corporation hergestellt werden. Tetronic®-Tenside besitzen die allgemeine Formel:

und Tetronic®-Tenside haben die allgemeine Formel:

worin die Summe der y's im Bereich von etwa 8 bis etwa 120 liegt, und das Verhältnis der Summe der x's zur Summe der y's etwa 1 : 10 bis etwa 11 : 10, vorzugsweise etwa 1 : 2 bis etwa 1 : 1 beträgt.

Varstat 66R, vertrieben von Sherex Chemical Company, besitzt die Formel

[H-(OCH&sub2;CH&sub2;)p-N_(C&sub2;H&sub5;)(R³)-(CH&sub2;CH&sub2;O)q-H]C&sub2;H&sub5;SO&sub4;_,

wobei R³ ein C&sub1;&sub2;-C&sub1;&sub8;-Alkyl oder -Alkenylrest ist, und wobei p + q vorzugsweise etwa 10 bis etwa 30 beträgt. Surfynol 456®, vertrieben von Air Products and Chemicals, Inc., ist ein Ethylenoxid-Addukt von 2,4,7,9-Tetramethyl-5-decyn-4,7-diol der Formel

wobei r + s etwa 8 beträgt. In Surfynol 465® beläuft sich der Gewichtsprozentsatz des Polyethylenoxid-Anteils auf etwa 65%. Die Einkapselungsmaterialien können andere Einheiten enthalten, solange sie den Komplex nicht übermäßig stören.

Das Gewichtsverhältnis des Komplexes zum Einkapselungsmaterial beläuft sich auf etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 5, vorzugsweise etwa 2 : 3 bis etwa 1 : 3. Der Spiegel des Einkapselungsmaterials muß relativ hoch sein, so dass der Komplex getragen werden kann und die Mischung von Komplex und Einkapselungsmaterial relativ fluid sein kann, wenn der Träger in einem flüssigen Zustand vorliegt.

Bevorzugte Einkapselungsmaterialien sind diejenigen, welche bei Raumtemperatur fest sind, aber unter etwa 100ºC geschmolzen oder fluid werden können, weiter bevorzugt diejenigen, welche etwa unter 80ºC geschmolzen oder fluid werden können.

Spezifische Beispiele sind:

Polyethylenglykole mit einem durchschnittlichen MG von etwa 600 bis etwa 20000;

Poly(tetramethylenglykole) mit einem durchschnittlichen MG von etwa 1000 bis etwa 10000; und

Poly(ethylenglykol)methylether mit einem durchschnittlichen MG von etwa 600 bis etwa 20000.

Die hierin beschriebenen Komplexe werden wünschenswerterweise durch ein Verfahren des hierin vorstehend beschriebenen Typs gebildet, in welchem Cyclodextrin mit dem Duftstoff, vorzugsweise Parfüm, in einer begrenzten Wassermenge gemischt wird, und dann das Wasser durch Luft durch Lyophilisieren abgetrocknet wird, wie hierin nachstehend beschrieben. Der Komplex wird dann mit dem flüssigen Einkapselungsmaterial oder vorzugsweise mit dem geschmolzenen, normalerweise festen, Einkapselungsmaterial bei einem Verhältnis von Komplex zu Einkapselungsmaterial von etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 5 vermischt, um pumpbare fluide Komplexzusammensetzungen für die weitere Verarbeitung zu bilden.

Eine bevorzugte Zusammensetzung und ein bevorzugtes Verfahren umfassen das Aufbringen der geschmolzenen Mischungen von (a) trockenem Duftstoff/Trägerkomplex und (b) dem normalerweise festen hydrophilen Polyethylenglykohmaterial auf einen feste Substratoberfläche, wobei man dann die Tröpfchen auf der Oberfläche fest werden lässt. Die Tröpfchen sind ohne weiteres durch Wasser oder andere wäßrige Medien lösbar, wie Körperflüssigkeiten (z. B. Schweiß, Speichel, Urin, Blutungen etc.), wodurch der Wirkstoff freigesetzt wird.

Die hydrophilen Polyethylenglykolmaterialien besitzen die allgemeine Formel RO-(CH&sub2;CH&sub2;O)n-R, worin jedes R ein Wasserstofftest, ein C&sub1;-C&sub2;&sub2;-Alkyl- oder -Alkenylrest oder Mischungen solcher Reste ist, und n etwa 13 bis etwa 450 ist (durchschnittliches MG von etwa 600 bis etwa 20000), wobei der Prozentsatz von Polyethylenglykol vorzugsweise mehr als etwa 50% beträgt. Bevorzugte R-Gruppen schließen einen Wasserstoffrest, C&sub1;-C&sub4;-Alkylreste oder Mischungen derartiger Reste ein. Weiter bevorzugte Polyethylenglykolmaterialien sind die hydrophilen Polyethylenglykole, Poly(ethylenglykol)methylether oder Mischungen hiervon mit durchschnittlichen MG's von etwa 600 bis etwa 20000 (n etwa 13 bis etwa 450), bevorzugt etwa 1 000 bis etwa 9 000 (n etwa 20 bis etwa 200), weiter bevorzugt etwa 1 400 bis etwa 4 500 (n etwa 30 bis etwa 100). Das Gewichtsverhältnis des Komplexes zum Polyethylenglykolmaterial beläuft sich auf etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 5, vorzugsweise etwa 1 : 2 bis etwa 1 : 4.

Andere bevorzugte Zusammensetzungen und Verfahren beinhalten das Prillen von geschmolzenen Mischungen von (a) trockenem Duftstoff/Trägerkomplex und normalerweise festem hydrophilen Polyethylenglykolmaterial, wie obenstehend beschrieben, durch z. B. Sprühtrocknen, Marumarisieren etc. zu festen Prillen mit Teilchengrößen von etwa 10 Mikrometer bis etwa 1 000 Mikrometer, bevorzugt etwa 50 Mikrometer bis etwa 600 Mikrometer. Die festen Prillen kann dann verwendet werden, z. B. entweder (a) an eine feste Substratoberfläche angeheftet werden durch Verteilen der Prillen auf der Oberfläche, Schmelzen der Prillen und dann erneutes Verfestigen zur Bindung der Prillen an die Oberfläche, oder (b) in einem wasserunlöslichen aber porösen Beutel oder Umschlag eingebracht werden. Diese Artikel werden den Wirkstoff bei Behandlung mit Wasser oder einem anderen wäßrigen Medium ohne weiteres freisetzen.

Eine weitere bevorzugte Zusammensetzung und ein bevorzugtes Verfahren umfassen das Bilden des Komplexes in Gegenwart einer begrenzten Menge an Lösungsmittel, z. B. Wasser, dann ohne Entfernen des Lösungsmittels (Wasser), wobei die normalerweise festen Polyethylenglykol-Materialien in geschmolzener Form mit der Komplex/Wassermischung vermischt werden, um eine pumpfähige Mischung zu bilden, welche direkt zur Bildung fester Zusammensetzungen durch Mischen mit geschmolzenen Materialien verwendet werden kann, welche gewöhnlicherweise nicht mit der Komplex/Wasser-Mischung allein kompatibel sein würden.

In der obenstehenden Zusammensetzung und den Verfahren, welche eine Mischung von Einkapselungsmaterial und Lösungsmittel verwenden, um den Komplex zu suspendieren, variiert das Verhältnis von Einkapselungsmaterial zu Komplex typischerweise von etwa 0,5 bis etwa 3, bevorzugt etwa 0,6 bis etwa 2 und weiter bevorzugt etwa 0,75 bis etwa 1. Das Verhältnis von Lösungsmittel plus Einkapselungsmaterial zu Komplex variiert typischerweise von etwa 1 : 1 bis etwa 5 : 1, bevorzugt von etwa 1 : 1 bis etwa 3 : 1. Vorzugsweise liegt mehr Einkapselungsmaterial als Lösungsmittel vor, das Lösungsmittel ist Wasser, und/oder das Einkapselungsmaterial ist Polyethylenglykol oder alkylierter Polyethylenglykol, vorzugsweise mit einem Molekulargewicht von etwa 600 bis etwa 20 000 und weiter bevorzugt etwa 1 000 bis etwa 9 000.

Das Verfahren unter Verwendung einer Mischung von Einkapselungsmaterial und Lösungsmittel ist ebenfalls wünschenswert, weil die Entfernung des Lösungsmittels einen zusätzlichen Schritt, oder Schritte, hinzufügt und zum Verlust von einigem Wirkstoff, z. B. Parfüm führen kann.

Die Polyalkylenglykol-Materialien haben vorzugsweise keinerlei hydrophobe Endgruppen, welche den Wirkstoff aus dem Cyclodextrin verdrängen werden. Die Polyalkylenglykole können andere Monomere in den Ketten enthalten, aber der Spiegel an anderen Monomeren sollte niedrig gehalten werden, um eine Verdrängung des Wirkstoffs aus dem Cyclodextrin-Komplex zu vermeiden. Überraschenderweise werden die Komplexe effektiv in dem obenstehenden Träger (Lösungsmittel) dispergiert, werden jedoch nicht zerstört, z. B. dadurch, dass der Träger den komplexierten Wirkstoff, z. B. Parfüm, verdrängt. Lösungsmittel, wie Ethylenglykol, Propylenglykol, Ethanol, Glycerin und geschmolzenes Sorbitol können pumpfähige Aufschlämmungen bilden, werden aber mindestens teilweise die Komplexe auflösen und dadurch den Wirkstoff freisetzen.

Sobald die Komplexe in dem Einkapselungsmaterial dispergiert sind, können die Komplexe direkt auf Substrate durch Verwenden der Suspension des Komplexes im Träger aufgebracht werden, um eine gute Verteilung zu erzielen. Beispielsweise kann der Duftstoff/Träger in dem Einkapselungsmaterial auf die gewünschte Oberfläche aufgesprüht und/oder ausgebreitet werden. Treibmittel, oder Luft unter Druck bzw. Druckluft können verwendet werden, um eine Dispersion des Einkapselungsmaterials und des Komplexes zu bilden. Die Komplexe können eine gewisse Menge des Wirkstoff (Parfüm) freisetzen, wenn sie an Wasser in der Atmosphäre ausgesetzt werden, aber überraschenderweise verbleibt eine große Menge des Wirkstoffs, sogar flüchtiger Parfümwirkstoff, in den Komplexen, welche an die Oberfläche angeheftet sind.

Wenn das Einkapselungsmaterial verwendet wird, um den Komplex zu ummanteln und/oder zu schützen und/oder den Komplex an ein Substrat zu heften, ist der Träger bei normalerweise angetroffenen Temperaturen vorzugsweise fest. Polypropylenglykole sind keine Feststoffe, so dass sie normalerweise nur als Teil einer Mischung von Einkapselungsmaterialien verwendet werden. Ob ein spezifischer Träger oder eine Mischung von Trägern fest ist, kann leicht durch Betrachten festgestellt werden.

Beispiele von polymeren Materialien, welche für die Beschichtung der hierin beschriebenen Teilchen verwendet werden können, sind Celluloseether, wie Ethyl-, Propyl- oder Butylcellulose; Celluloseester, wie Celluloseacetat, -propionat, butyrat oder -acetat-butyrat; Polyalkylenglykol, wie Ethylen, Propylen-, Tetrametbylenglykol; Harnstoff-Formaldehyd-Harze, Polyvinylalkohol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyethylen, Polypropylen, Polyacrylate, Polymethacrylate, Polymethylmethacrylate und Nylon. Solche Materialien und ihre Äquivalente werden ausführlicher in jedem herkömmlichen Handbuch über synthetische organische Kunststoffe beschrieben, beispielsweise in Modern Plastics Encyclopaedia Volume, Bd. 62, Nr. 10A (für 1985-1986) auf den Seiten 768-787, veröffentlicht von McGraw-Hill, New York, N. Y. (Oktober 1985). Ein bevorzugtes polymeres Material ist Ethylcellulose. Die polymeren Beschichtungsmaterialien können mit bekannten Weichmachermitteln erweicht werden, wie Phthalat-, Adipat- und Sebacatestern, Polyolen (z. B. Ethylenglykol), Tricresylphosphat, Castoröl und Kampher. Diese polymeren Beschichtungen werden wegen des höherwertigen Schutzes, den sie gewähren, bevorzugt.

Die Beschichtung, falls vorhanden, ist im allgemeinen in einer Menge von etwa 2 bis etwa 50 Gew.-%, vorzugsweise etwa 20 bis etwa 40 Gew.-% des duftstofffreisetzenden Komplexes vorhanden.

Das Beschichtungsmaterial kann eine Mischung von wasserlöslichen Beschichtungsmaterialien, wasserunlöslichen Beschichtungsmaterialien und polymeren Beschichtungsmaterialien umfassen. In derartigen Mischungen wird das wachsartige Beschichtungsmaterial typischerweise etwa 10 bis etwa 90% der Mischung und das polymere Material etwa 10 bis etwa 90% umfassen.

Die Funktion der Beschichtung, welche den duftstofffreisetzenden Komplex umgibt, besteht darin, eine weiter verbesserte Stabilität vorzusehen, sowie eine zweifache Abgabe von Duftstoffen zu gestatten, wobei unterschiedliche Duftstoffe in verschiedene Komplex imprägniert werden können.

Imprägnierung des Duftstoffs innerhalb des Trägers: Mindestens ein Teil des in den Personenreinigungsprodukten der vorliegenden Erfindung verwendeten Duftstoffs wird innerhalb des hierin zuvor beschriebenen Duftstoffträgers imprägniert. Um den Duftstoff in den Duftstoffträger zu imprägnieren, werden der Duftstoff und der Träger unter Scherbedingungen zusammengemischt, um ein homogenes Gemisch vorzusehen.

Pure Duftstoffe: Zusätzlich zu den innerhalb des Duftstoffträgers imprägnierten Duftstoffen können die Personenreinigungsprodukte der vorliegenden Erfindung auch gegebenenfalls Duftstoffe enthalten, welche in ihrer reinen Form vorhanden sind (z. B. nicht innerhalb eines Duftstoffträgers imprägniert sind). Die Einbringung eines reinen Duftstoffs in die hierin beschriebenen Personenreinigungsprodukte kann zu einmaligen Duftstoffeindrücken für das Produkt beitragen. Zum Beispiel kann ein Personenreinigungsprodukt, welches sowohl einen innerhalb eines Duftstoffträgers imprägnierten Duftstoff als auch einen puren Duftstoff enthält, 1) einen doppelten Dufteindruck abgeben (es kann z. B. verschiedene Dufteindrücke für das trockene (pure) Produkt gegenüber dem Produkt während der Anwendung aufzeigen) oder 2) den Dufteindruck sowohl für das reine Produkt als auch das Produkt in der Anwendung optimieren.

Die Duftstoffe, welche als reine Duftstoffe für die Personenreinigungsprodukte der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind die gleichen, wie diejenigen, welche hierin zuvor für die Einbringung in den duftstofffreisetzenden Komplex beschrieben wurden. Der reine Duftstoff ist typischerweise in einer Menge im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,01 bis etwa 2 Gew.-%, weiter bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 2 Gew.-% des Substrats vorhanden. Der Gesamtduftstoff (z. B. reiner Duftstoff und in duftstofffreisetzenden Komplex eingebundener Duftstoff), welcher typischerweise in den Produkten der vorliegenden Erfindung vorhanden ist, liegt im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 10%, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 5%, weiter bevorzugt etwa 0,4 bis etwa 2%.

IV. KONDITIONIERENDE KOMPONENTE

Die Artikel der vorliegenden Erfindung können vorzugsweise eine konditionierende Komponente umfassen, welche nützlich zur Vorsehung eines Konditionierungsvorteils bei Haut oder Haar während der Anwendung des Artikels ist. Die Konditionierungskomponente umfasst etwa 0,05 bis etwa 99 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 50 Gew.-% und weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 25 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats.

Die konditionierende Komponente der vorliegenden Erfindung kann umfassen: ein wasserlösliches Konditionierungsmittel; ein öllösliches Konditionierungsmittel; Konditionierungsemulsion; lipidhärtendes Material; oder jedwede Kombination oder Permutation der vier. Das öllösliche Konditionierungsmittel wird aus einem oder mehreren öllöslichen Konditionierungsmittel so gewählt, dass der gewichtete arithmetische mittlere Löslichkeitsparameter des öllöslichen Konditionierungsmittel geringer oder gleich zu 10,5 ist. Das wasserlösliche Konditionierungsmittel wird aus einem oder mehreren wasserlöslichen Konditionierungsmitteln so gewählt, dass der gewichtete arithmetische mittlere Löslichkeitsparameter des wasserlöslichen Konditionierungsmittels größer als 10,5 ist. Es wird erkannt, dass es, basierend auf dieser mathematischen Definition von Löslichkeitsparametern, möglich ist, beispielsweise den erforderlichen gewichteten arithmetischen mittleren Löslichkeitsparameter zu erzielen, d. h. weniger als oder gleich zu 10,5 für ein öllösliches Konditionierungsmittel, umfassend zwei oder mehrere Verbindungen, falls eine der Verbindungen einen individuellen Löslichkeitsparameter aufweist, der größer als 10,5 ist. Umgekehrt ist es möglich, den passenden gewichteten arithmetischen mittleren Löslichkeitsparameter, d. h. größer als 10,5, für ein wasserlösliches Konditionierungsmittel zu erzielen, welches zwei oder mehr Verbindungen umfasst, wenn eine der Verbindungen einen individuellen Löslichkeitsparameter aufweist, der kleiner oder gleich als 10,5 ist.

Löslichkeitsparameter sind dem Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet der Formulierungschemie gut bekannt und werden routinemäßig als Richtlinie zur Bestimmung von Kompatibilitäten und Löslichkeiten von Materialien im Formulierungsverfahren angewandt.

Der Löslichkeitsparameter einer chemischen Verbindung, δ, ist als die Quadratwurzel der Kohäsiv- Energiedichte für diese Verbindung definiert. Typischerweise wird ein Löslichkeitsparameter für eine Verbindung aus in Tabellen aufgelisteten Werten der additiven Gruppen-Beiträge zur Verdampfungswärme und dem molaren Volumen der Komponenten dieser Verbindung unter Heranziehen der folgenden Gleichung berechnet:

worin

ΣiEi = die Summe der additiven Verdampfungswärme-Gruppen-Beiträge, und

Σimi = die Summe der additiven molaren Volumen-Gruppen-Beiträge.

Standardtabellen der additiven Beiträge der Gruppen zur Verdampfungswärme und zum molaren Volumen für eine große Vielzahl von Atomen und Gruppen von Atomen sind in Barton, A. F. M. Handbook of Solubility Parameters, CRC Press, Kapitel 6, Tabelle 3, S. 64-66 (1985), gesammelt, welches hierin in seiner Gesamtheit durch den Bezug darauf einbezogen ist. Die obenstehende Löslichkeitsparameter-Gleichung wird in Fedors, R. F., "A Method for Estimating Both the Solubility Parameters and Molar Volumes of Liquids", Polymer Engineering and Science, Bd. 14, Nr. 2, S. 147-154 (Februar 1974), beschrieben.

Löslichkeitsparameter gehorchen den Gesetzen von Mischungen, so dass der Löslichkeitsparmeter für eine Mischung aus Materialien durch das gewichtete arithmetische Mittel (d. h. den gewichteten Mittelwert) der Löslichkeitsparameter für jede Komponente dieser Mischung gegeben ist; siehe Handbook of Chemistry and Physics, 57. Auflage, CRC Press, S. C-726 (1976-1977).

Formulierungschemiker berichten und verwenden Löslichkeitsparameter typischerweise in Einheiten von (cal/cm³)1/2. Die in Tabellen aufgeführten Werte von additiven Gruppen-Beiträgen zur Verdampfungswärme im Handbook of Solubility Parameters werden in der Einheit kJ/mol aufgeführt. Allerdings werden diese tabellierten Verdampfungswärme-Werte ohne weiteres unter Verwendung der folgenden gut bekannten Beziehungen in cal/mol umgewandelt:

1 J/mol = 0,239006 cal/mol und 1000 J = 114.

Siehe Gordon A. J., et al., The Chemist's Companion, John Wiley & Sons, S. 456-463 (1972).

Löslichkeitsparameter sind auch für eine große Vielzahl von chemischen Materialien in Tabellen aufgeführt worden. Tabellen von Löslichkeitsparametern werden im obenstehend zitierten Handbook of Solubilitv Parameters gefunden; siehe auch "Solubility Effects in Product, Package, Penetration, And Preservation", C. D. Vaughan, Cosmetics and Toiletries, Bd. 103, Oktober 1988, S. 47-69.

A. Öllösliche Konditionierungsmittel

Nicht einschränkende Beispiele von als öllösliche Konditionierungsmittel nützlichen Konditionierungsmitteln schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Mineralöl, Petrolatum, verzweigten C&sub7;-C&sub4;&sub0;-Kohlenwasserstoffen, C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Alkoholestern von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, C&sub1;-C&sub3;&sub0;- Alkoholeatern von C&sub2;-C&sub3;&sub0;-Dicarbonsäuren, Monoglyceriden von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Diglyceriden von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Triglyceriden von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Ethylenglykolmonoestern von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Ethylenglykoldiestern von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Propylenglykolmonoestern von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Propylenglykoldiestern von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuremonoestern und polyestern von Zuckern, Polydialkylsiloxanen, Polydiarylsiloxanen, Polyalkarylsiloxanen, Cyclomethiconen mit 3 bis 9 Siliciumatomen, pflanzlichen Ölen, hydrierten pflanzlichen Ölen, Polypropylenglykol-C&sub4;-C&sub2;&sub0;-alkylethern, Di-C&sub8;-C&sub3;&sub0;-alkylethern und Mischungen hiervon.

Mineralöl, welches auch als Petrolatum-Flüssigkeit bekannt ist, ist eine Mischung von aus Erdöl erhaltenen flüssigen Kohlenwasserstoffen; siehe The Merck Index, 10. Auflage, Eintrag 7048, S. 1033 (1983), und International Cosmetic Ingredient Dictionary, 5. Auflage, Bd. 1, S. 415417 (1993).

Petrolatum, welches auch als Erdöl-Gelee bekannt ist, ist ein kolloidales System von nicht- geradkettigen festen Kohlenwasserstoffen und hochsiedenden flüssigen Kohlenwasserstoffen, in welchem die meisten der flüssigen Kohlenwasserstoffe innerhalb der Micellen gehalten werden; siehe The Merck Index, 10. Auflage, Eintrag 7047, S. 1033 (1983); Schindler, Drug. Cosmet. Ind.. 89, 36-37, 76, 78-80, 82 (1961); und International Cosmetic Ingredient Dictionary, 5. Auflage, Bd. 1, S. 537 (1993).

Gerad- und verzweigtkettige Kohlenwasserstoffe mit etwa 7 bis etwa 40 Kohlenstoffatomen sind hierin nützlich. Nicht einschränkende Beispiele dieser Kohlenwasserstoffmaterialien schließen Dodecan, Isododecan, Squalan, Cholesterol, hydriertes Polyisobutylen, Docosan (d. h. einen C&sub2;&sub2;-Kohlenwasserstoff), Hexadecan, Isohexadecan (einen kommerziell erhältlichen Kohlenwasserstoff, vertrieben als Permethyl® 101A von Presperse, South Plainfield, NJ) ein. Ebenfalls nützlich sind die C&sub7;-C&sub4;&sub0;-Isoparaffine, welche verzweigte C&sub7;-C&sub4;&sub0;-Kohlenwasserstoffe sind.

Gleichfalls nützlich sind C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Alkoholester von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren und von C&sub2;-C&sub3;&sub0;- Dicarbonsäuren, einschließlich gerad- und verzweigtkettiger Materialien sowie aromatischer Derivate. Ebenfalls nützlich sind Ester, wie Monoglyceride von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Diglyceride von C&sub1;-C&sub3;&sub0;- Carbonsäuren, Triglyceride von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Ethylenglykolmonoester von C&sub1;-C&sub3;&sub0;- Carbonsäuren, Ethylenglykoldiester von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren, Propylenglykolmonoester von C&sub1;-C&sub3;&sub0;- Carbonsäuren und Propylenglykoldiester von C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Carbonsäuren. Geradkettige, verzweigtkettige und Arylcarbonsäuren sind hierin eingeschlossen. Desweiteren sind propoxylierte und ethoxylierte Derivate dieser Materialien nützlich. Nicht einschränkende Beispiele schließen Diisopropylsebacat, Diisopropyladipat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Myristylpropionat, Ethylenglykoldistearat, 2-Ethylhexylpalmitat, Isodecylneopentanonat, Di-2-ethylhexylmaleat, Cetylpalmitat, Myristylmyristat, Stearylstearat, Cetylstearat, Behenylbehenat, Dioctylmaleat, Dioctylsebacat, Diisopropyladipat, Cetyloctanoat, Diisopropyldilinoleat, Capryl/Caprintriglycerid, PEG-6-Capryl/Caprintriglycerid, PEG-8-Capryl/Caprintriglycerid und Mischungen hiervon ein.

Ebenfalls verwendbar sind verschiedene C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Monoester und -Polyester von Glycerin und verwandte Materialien. Diese Ester werden aus Glycerin und einem oder mehreren Carbonsäure-Einheiten abgeleitet. In Abhängigkeit von der aufbauenden Säure und Glycerin, können diese Ester bei Raumtemperatur entweder in flüssiger oder fester Form vorliegen. Nicht einschränkende Beispiele von festen Estern beinhalten: Glyceryltribehenat, Glycerylstearat, Glycerylpalmitat, Glyceryldistearat, Glyceryldipalmitat.

Ebenfalls verwendbar sind verschiedene C&sub1;-C&sub3;&sub0;-Monoester und -Polyester von Zuckern und verwandten Materialien. Diese Ester sind aus einer Zucker- oder Polyol-Einheit und einer oder mehreren Carbonsäureeinheiten abgeleitet. In Abhängigkeit von der Säure und dem Zucker als Bestandteilen können diese Ester bei Raumtemperatur entweder in flüssiger oder fester Form vorliegen. Beispiele von flüssigen Estern schließen ein: Glucosetetraoleat, die Glucosetetraester von Sojabohnenöl-Fettsäuren (ungesättigt), die Mannosetetraester von gemischten Sojabohnenöl-Fettsäuren, die Galactosetetraester von Ölsäure, die Arabinosetetraester von Linoleinsäure, Xylosetetralinoleat, Galactosepentaoleat, Sorbitoltetraoleat, die Sorbitolhexaester von ungesättigten Sojabohnenöl-Fettsäuren, Xylitolpentaoleat, Saccharosetetraoleat, Saccharosepentaoletat, Saccharosehexaoleate, Saccharosehepatoleat, Saccharoseoctaoleat und Mischungen hiervon. Beispiele von festen Estern schließen ein: Sorbitolhexaester, worin die Carbonsäurenester-Einheiten Palmitoleat und Arachidat in einem Molverhältnis von 1 : 2 sind; die Octaester von Raffinose, in denen die Carbonsäurenester-Einheiten Linoleat und Behenat in einem Molverhältnis von 1 : 3 sind; den Heptaester von Maltose, worin die veresternden Carbonsäure-Einheiten Sonnenblumenkernöl- Fettsäuren und Lignocerate in einem Molverhältnis von 3 : 4 sind; die Octaester von Saccharose, worin die veresternden Carbonsäure-Einheiten Oleat und Behenat in einem Molverhältnis von 2 : 6 sind; und die Octaester von Saccharose, worin die veresternden Carbonsäure-Einheiten Laurat, Linoleat und Behenat in einem Molverhältnis von 1 : 3 : 4 sind. Ein bevorzugtes festes Material ist Saccharosepolyester, in welchem der Veresterungsgrad 7-8 beträgt und in welchem die Fettsäureeinheiten einfach und/oder zweifach ungesättigte C18- und Behen-Säuren in einem Molverhältnis von ungesättigten : Behensäuren von 1 : 7 bis 3 : 5 sind. Ein besonders bevorzugter fester Zuckerpolyester ist der Octaester von Saccharose, in welchem etwa 7 Behenfettsäure-Einheiten und etwa 1 Ölsäure-Einheit in dem Molekül vorliegen. Andere Materialien schließen Baumwollsamenöl- oder Sojabohnenöl-Fettsäureester von Saccharose ein. Die Estermaterialien werden ferner beschrieben in U.S.-Patent Nr. 2 831 854, U.S.-Patent Nr. 4 005 196, an Jandacek, erteilt am 25. Januar 1977; U.S.-Patent Nr. 4 005 195, an Jandacek, erteilt am 25. Januar 1977; U.S.- Patent Nr. 5 306 516, an Letton et al., erteilt am 26. April 1994; U.S.-Patent Nr. 5 306 515, an Letton et al., erteilt am 26. April 1994; U.S.-Patent Nr. 5 305 514, an Letton et al., erteilt am 26. April 1994; U.S.- Patent Nr. 4 797 300, an Jandacek et al., erteilt am 10. Januar 1989; U.S.-Patent Nr. 3 963 699, an Rizzi et al. erteilt am 15. Juni 1976; U.S.-Patent Nr. 4 518 772, an Volpenhein, erteilt am 21. Mai 1985; und U.S.- Patent Nr. 4 517 360, an Volpenhein, erteilt am 21. Mai 1985.

Nichtflüchtige Silicone, wie Polydialkylsiloxane, Polydiarylsiloxane und Polyalkarylsiloxane sind ebenfalls nützliche Öle. Diese Silicone werden beschrieben im U.S.-Patent Nr. 5 069 897, erteilt am 3. Dezember 1991 an Orr. Die Polyalkylsiloxane entsprechen der allgemeinen chemischen Formel R&sub3;SiO[R&sub2;SiO]xSiR&sub3;, worin R eine Alkylgruppe ist (vorzugsweise ist R Methyl oder Ethyl, weiter bevorzugt Methyl), und x eine ganze Zahl bis zu etwa 500 ist, gewählt zur Erreichung des gewünschten Molekulargewichts. Im Handel erhältliche Polyalkylsiloxane schließen die Polydimethylsiloxane ein, welche auch als Dimethicone bekannt sind, von denen nicht-einschränkende Beispiele die Vicasil®-Reihe, vertrieben von General Electric Company, und die Dow Corning®-200-Reihe, vertrieben von Dow Corning Corporation, einschließen. Spezifische Beispiele von hierin verwendbaren Polydimethylsiloxanen beinhalten Dow Corning®-225-Fluid mit einer Viskosität von 10 centistoke und einem Siedepunkt von mehr als 200ºC, und Dow Corning®-200-Fluide mit Viskositäten von 50, 350 bzw. 12500 centistoke und Siedepunkten von mehr als 200ºC. Ebenfalls verwendbar sind Materialien, wie Trimethylsiloxysilicat, welches ein polymeres Material ist, entsprechend der allgemeinen chemischen Formel [(CH&sub2;)&sub3;SiO1/2]xSiO&sub2;]y, worin x eine ganze Zahl von etwa 1 bis etwa 500 und y eine ganze Zahl von etwa 1 bis etwa 500 ist. Ein im Handel erhältliches Trimethylsiloxysilicat wird als eine Mischung mit Dimethicon als Dow Corning®-593-Fluid vertrieben. Ebenfalls hierin verwendbar sind Dimethiconole, welche hydroxy-terminierte Dimethylsilicone sind. Diese Materialien können durch die allgemeinen chemischen Formeln R&sub3;SiO[R&sub2;SiO]xSiR&sub2;OH und HOR&sub2;SiO[R&sub2;SiO]xSiR&sub2;OH wiedergegeben werden, worin R eine Alkylgruppe ist (vorzugsweise ist R Methyl oder Ethyl, weiter bevorzugt Methyl), und x eine ganze Zahl bis zu etwa 500 ist, gewählt um das gewünschte Molekulargewicht zu erreichen. Im Handel erhältliche Dimethiconole werden typischerweise als Mischungen mit Dimethicon oder Cyclomethicon vertrieben (z. B. Fluide Dow Corning®1401, 1402 und 1403). Ebenfalls hierin verwendbar sind Polyalkylarylsiloxane, wobei Polymethylphenylsiloxane mit Viskositäten von etwa 15 bis etwa 65 centistoke bei 25ºC bevorzugt werden. Diese Materialien sind zum Beispiel als SF 1075-Methylphenyl-Fluid (vertrieben von General Electric Company) und 556-"Cosmetic Grade"-Phenyltrimethicon-Fluid (vertrieben von Dow Corning Corporation) erhältlich.

Pflanzliche Öle und hydrierte pflanzliche Öle sind hierin ebenfalls verwendbar. Beispiele von pflanzlichen Ölen und hydrierten pflanzlichen Ölen schließen Saffloröl, Castoröl, Cocosnußöl, Baumwollsamenöl, Menhadenöl, Palmkernöl, Palmöl, Erdnußöl, Sojabohnenöl, Rapssamenöl, Leinsamenöl, Reisöl, Pinienöl, Sesamöl, Sonnenblumensamenöl, hydriertes Saffloröl, hydriertes Castoröl, hydriertes Cocosnußöl, hydriertes Baumwollsamenöl, hydriertes Menhadenöl, hydriertes Palmkernöl, hydriertes Palmöl, hydriertes Erdnußöl, hydriertes Sojabohnenöl, hydriertes Rapssamenöl, hydriertes Leinsamenöl, hydriertes Reisöl, hydriertes Sesamöl, hydriertes Sonnenblumensamenöl und Mischungen hiervon ein.

Ebenfalls verwendbar sind Polypropylenglycole, C4-C20-Alkylether von Polypropylenglycolen, C1-C20-Carbonsäureester von Polypropylenglycolen und Di-C8-C30-Alkylether. Nicht einschränkende Beispiele dieser Materialien schließen PPG-14-Butylether, PPG-15-Stearylether, Dioctylether, Dodecyloctylelher und Mischungen hiervon ein.

B. Wasserlösliche Konditionierungsmittel

Nicht einschränkende Beispiele von als wasserlösliche Konditionierungsmittel nützlichen Konditionierungsmitteln schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus mehrwertigen Alkoholen, Polypropylenglykolen, Polyethylenglykolen, -Harnstoffen, Pyrolidoncarbonsäuren, ethoxylierten und/oder propoxylierten C3-C6-Diolen und -Triolen, alpha-Hydroxy-C2-C6-Carbonsäuren, ethoxylierten 1 und/oder propoxylierten Zuckern, Polyacrylsäure-Copolymeren, Zuckern mit bis zu etwa 12 Kohlenstoffatomen, Zuckeralkoholen mit bis zu etwa 12 Kohlenstoffatomen, und Mischungen hiervon. Spezifische Beispiele von nützlichen wasserlöslichen Konditionierungsmitteln schließen Materialien, wie Harnstoff; Guanidin; Glycolsäure und Glycolatsalze (z. B. Ammonium und quaternäres Alkylammonium); Milchsäure und Lactatsalze (z. B. Ammonium und quaternäres Alkylammonium); Saccharose, Fructose, Glucose, Eruthrose, Erythritol, Sorbitol, Mannitol, Glycerol, Hexantriol, Propylenglycol, Butylenglycol, Hexylenglycol und dergleichen; Polyethylenglycole, wie PEG-2, PEG-3, PEG-30, PEG-50, Polypropylenglycole, wie PPG-9, PPG-12, PPG-15, PPG-17, PPG-20, PPG-26, PPG-30, PPG-34; alkoxylierte Glucose; Hyaluronsäure; und Mischungen hiervon ein. Ebenfalls verwendbar sind Materialien, wie Aloe vera in irgendeiner seiner Vielzahl von Formen (z. B. Aloe vera-Gel); Chitin, Stärke-gepfropfte Natriumpolyacrylate, wie Sanwet (RTM) IM-1000, IM-1500 und IM-2500 (erhältlich von Celanese Superabsorbent Materials, Portsmouth, VA); Lactamidmonoethanolamin; Acetamidmonoethanolamin und Mischungen hiervon. Ebenfalls nützlich sind propoxylierte Glycerine, wie beschrieben im U.S.-Patent Nr. 4 976 953 von Orr et al., erteilt am 11, Dezember 1990.

C. Konditionierungsemulsionen

Die konditionierende Komponente der vorliegenden Erfindung kann auch eine Konditionierungsemulsion umfassen, welche nützlich zur Vorsehung eines konditionierenden Vorteils bei Haut oder Haar während der Anwendung des Artikels ist. Der Begriff "konditionierende Emulsion", wie hierin verwendet, bedeutet die Kombination einer inneren Phase, umfassend ein wasserlösliches Konditionierungsmittel, welches von einer äußeren Phase, umfassend ein öllösliches Mittel umhüllt ist. In bevorzugten Ausführungsformen wird die konditionierende Emulsion ferner einen Emulgator umfassen. Die Konditionierungsemulsion umfasst etwa 0,25 bis etwa 150 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 100 Gew.-%, und weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 50 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats. Mit einer Konditionierungsemulsion ist eine Kombination einer inneren Phase, umfassend ein wasserlösliches Konditionierungsmittel, welches umhüllt ist von einer äußeren Phase, umfassend ein öllösliches Mittel, gemeint. In bevorzugten Ausführungsformen wird die Konditionierungsemulsion ferner einen Emulgator umfassen.

Die Konditionierungsemulsion umfasst (i) eine innere Phase, umfassend wasserlösliche Konditionierungsmittel, wie obenstehend beschrieben, und (ii) eine äußere Phase, umfassend öllösliche Mittel (z. B. konditionierende und nichtkonditionierende Mittel), wie hierin vorstehend und hierin nachfolgend beschrieben. In weiteren Ausführungsformen umfasst die Konditionierungsemulsion ferner einen Emulgator, fähig zur Bildung einer Emulsion der inneren und äußeren Phasen. Obwohl ein Emulgiermittel, fähig zur Bildung einer Emulsion der inneren und äußeren Phase, in der vorliegenden Erfindung bevorzugt wird, ist es im Fachgebiet der Hautpflegeformulierungen anerkannt, dass ein wasserlösliches Konditionierungsmittel von einem öllöslichen Mittel ohne einen Emulgator umhüllt werden kann. Solange das wasserlösliche Konditionierungsmittel von dem öllöslichen Mittel umhüllt ist, wodurch es vor Abspülen während des Reinigungsverfahrens geschützt ist, wird die Zusammensetzung innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegen.

Die innere Phase kann gegebenenfalls andere wasserlösliche oder dispergierbare Materialien umfassen, welche die Stabilität der Konditionierungsemulsion nicht nachteilig beeinflussen. Ein solches Material ist ein wasserlöslicher Elektrolyt. Der gelöste Elektrolyt minimiert die Neigung der in der Lipidphase vorhandenen Materialien, sich auch in der Wasserphase zu lösen. Jedweder Elektrolyt, der in der Lage ist, der inneren Phase Ionenstärke zu verleihen, kann verwendet werden. Geeignete Elektrolyten schließen die wasserlöslichen ein-, zwei- oder dreiwertigen anorganischen Salze, wie wasserlösliche Halogenide, z. B. Chloride, Nitrate und Sulfate von Alkalimetallen und Erdalkalimetallen ein. Beispiele derartiger Elektrolyte schließen Natriumchlorid, Calciumchlorid, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat und Natriumbicarbonat ein. Der Elektrolyt wird typischerweise in einer Konzentration im Bereich von etwa 1 bis etwa 20% der inneren Phase eingeschlossen werden.

Andere wasserlösliche oder dispergierbare Materialien, welche in der inneren Phase vorhanden sein können, schließen Verdickungsmittel und Viskositäts-Mödifizierer ein. Geeignete Verdickungsmittel und Viskositäts-Modifizierer schließen wasserlösliche Polyacrylharze und hydrophobisch modifizierte Polyacrylharze, wie Carbopol und Pemulen, Stärken, wie Maisstärke, Kartoffelstärke, Tapioka, Gummis wie Guargummi, Gummi arabicum, Celluloseether wie Hydroxypropylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose und dergleichen ein. Diese Verdickungsmittel und Viskositäts-Modifizierer werden typischerweise in einer Konzentration im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 0,5% der inneren Phase eingeschlossen.

Weitere wasserlösliche oder dispergierbare Materialien, welche in der inneren Wasserphase vorhanden sein können, schließen polykationische Polymere ein, um eine sterische Stabilisierung an der Wasser- Lipid-Grenzfläche vorzusehen, und nichtionische Polymere, welche ebenfalls die Wasser-in-Lipid- Emulsion stabilisieren. Geeignete polykationische Polymere schließen Reten 201, Kymene 557H® und Acco 7112 ein. Geeignete nichtionische Polymere schließen Polyethylenglykole (PEG), wie Carbowax, ein. Dies polykationischen und nichtionischen Polymere werden typischerweise in einer Konzentration im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 1,0% der inneren Phase eingeschlossen werden.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, welche Konditionierungsemulsionen enthalten, umfassen ein Emulgiermittel, fähig zur Bildung einer Emulsion der inneren und äußeren Phasen. In den Emulsionen der vorliegenden Erfindung wird das Emulgiermittel in einer wirksamen Menge eingeschlossen. Was eine "wirksame Menge" bildet, wird von einer Anzahl von Faktoren abhängen, einschließlich der jeweiligen Mengen der öllöslichen Mittel, des Typs des verwendeten Emulgiermittels, des Spiegels von im Emulgiermittel vorhandenen Verunreinigungen und ähnlichen Faktoren. Typischerweise umfasst das Emulgiermittel etwa 0,1 bis etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 10 Gew.-% und weiter bevorzugt etwa 3 bis etwa 6 Gew.-% der Konditionierungsemulsion.

Die in der vorliegenden nützlichen Emulgiermittel sind typischerweise öllöslich oder mit den öllöslichen Materialien der äußeren Phase mischbar, speziell bei der Temperatur, bei welcher das Lipidmaterial schmilzt. Es sollte des weiteren einen relativ niedrigen HLB-Wert aufweisen. Zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignete Emulgiermittel besitzen HLB-Werte typischerweise im Bereich von etwa 1 bis etwa 7 und können Mischungen von unterschiedlichen Emulgiermitteln einschließen. Vorzugsweise werden diese Emulgiermittel HLB-Werte von etwa 1,5 bis etwa 6 und weiter bevorzugt etwa 2 bis etwa 5 aufweisen.

Ein breite Vielzahl von Emulgatoren sind hierin nützlich und schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Sorbitanestern, Glycerylestern, Polyglycerylestern, Methylglucoseestern, Saccharoseestern, ethoxylierten Fettalkoholen, hydrierten Castorölethoxylaten, Sorbitanesterethoxylaten, polymeren Emulgiermitteln und Silicon-Emulgiermitteln.

Sorbitanester sind in der vorliegenden Erfindung verwendbar. Zu bevorzugen sind Sorbitanester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren. Aufgrund der Weise, auf welche sie typischerweise hergestellt werden, umfassen diese Sorbitanester üblicherweise Mischungen von Mono-, Di-, In-, etc. -Estern. Repräsentative Beispiele von geeigneten Sorbitanestern schließen Sorbitanmonooleat (z. B. SPAN® 80), Sorbitansesquioleat (z. B. Arlacel® 83), Sorbitanmonoisostearat (z. B. CRILL® 6, hergestellt von Croda), Sorbitanstearate (z. B. SPAN® 60), Sorbitantrioleat (z. B. SPAN® 85), Sorbitantristearat (z. B. SPAN® 65), Sorbitandipalmitate (z. B. SPAN® 40) und Sorbitanisostearat ein. Sorbitanmonoisostearat und Sorbitansesquioleat sind besonders bevorzugte Emulgiermittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung.

Andere geeignete Emulgiermittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Glycerylmonoester, vorzugsweise Glycerylmonoester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Glyceryloleat, Glycerylmonostearat, Glycerylmonopalmitat, Glycerylmonobehenat und Mischungen hiervon; Polyglyerylester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Polyglyceryl-4-isostearat, Polyglyceryl-3- oleat, Diglycerolmonooleat, Tetraglycerolmonooleat und Mischungen hiervon; Methylglucoseester, vorzugsweise Methylglucoseester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Methylglucosedioleat, Methylglucosesesquiisostearat, und Mischungen hiervon; Saccharosefettsäureester, vorzugsweise Saccharoseester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub2;-C&sub2;&sub2;- Fettsäuren, wie Saccharosestearat, Saccharosetrilaurat, Saccharosedistearat (z. B. Crodesta® F10), und Mischungen hiervon; ethoxylierte C&sub1;&sub2;-C&sub2;&sub2;-Fettalkohole, wie Oleth-2, Oleth-3, Steareth-2 und Mischungen hiervon; hydrierte Castorölethoxylate, wie PEG-7-hydriertes Castoröl; Sorbitanesterethoxylate, wie PEG-40-Sorbitanperoleat, Polysorbat-80 und Mischungen hiervon; polymere Emulgiermittel, wie ethoxyliertes Dodecylglykol-Copolymer; und Silicon-Emulgiermittel, wie Laurylmethicon-Copolyol, Cetyldimethicon, Dimethicon-Copolyol und Mischungen hiervon, ein.

Zusätzlich zu diesen primären Emulgiermitteln können die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung gegebenenfalls ein Co-Emulgiermittel enthalten, um zusätzliche Wasser-Lipid-Emulsionsstabilität vorzusehen. Geeignete Co-Emulgatoren schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Phosphatidylcholine und Phosphatcholin-haltige Zusammensetzungen, wie Lecithine; langkettige C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;- Fettsäuresalze, wie Natriumstearat; langkettige C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-dialiphatische, kurzkettige C&sub1;-C&sub4;-dialiphatische quaternäre Ammoniumsalze wie Ditalgdimethylammoniumchlorid und Ditalgdimethylammoniummethylsulfat; langkettiges C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Dialkoyl(alkenoyl)-2-hxdroxyethyl), kurzkettige C&sub1;-C&sub4;-dialiphatische quaternäre Ammoniumsalze, wie Ditalgoyl-2-hydroxyethyl-dimethylammoniumchlorid; die langkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-dialiphatischen Imidazolinium-quaternären-Ammoniumsalze wie Methyl-1-talgamidoethyl-2- talgimidazoliniummethylsulfat und Methyl-1-oleylamidoethyl-2-oleylimidazoliniummethylsulfat; kurzkettige C&sub1;-C&sub4;-dialiphatische, langkettige C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-monoaliphatische Benzyl-quaternäre-Ammoniumsalze, wie Dimethylstearylbenzylammoniumchlorid, und synthetische Phospholipide, wie Stearamidopropyl-PG-dimoniumchlorid (Phospholipid PTS von Mona Industries); ein.

D. Lipidhärte

In Ausführungsformen, welche ferner eine konditionierende Komponente umfassen, kann der Artikel vorzugsweise einen Minimum-Lipidhärtewert von etwa 0,02 kg besitzen. Die Verbrauchergewohnheiten bei der Verwendung von Wegwerfartikeln mit zwei Oberflächen variieren beträchtlich. Bei der Vorbereitung zur Anwendung derartiger Artikel werden Verbraucher den Artikel im allgemeinen befeuchten und ihn dann "einschäumen" bevor sie den Artikel mit ihrer Haut oder dem Haar in Kontakt bringen. "Schäumen" wird durch Reiben der Oberflächen des Artikel auf oder gegen einander vor der Verwendung des Artikels erzielt werden. Wenn die Oberfläche mit den Konditionierungsmitteln zuerst beim Schäumen verwendet wird und die gleiche Oberfläche dann verwendet wird, um die Haut oder das Haar zu kontaktieren, wird die Abscheidung der Konditionierungsmittel aufgrund der Emulgierung der Konditionierungsmittel durch das Tensid beträchtlich verringert. Wenn jedoch die Oberfläche, welche die Konditionierungsmittel nicht enthält (z. B. eine tensidhaltige Oberfläche) aneinandergerieben wird, um den Schaum zu erzeugen, und die Oberfläche, enthaltend die Konditionierungsmittel, dann verwendet wird, um Haut oder Haar zu kontaktieren, wird die maximale Abscheidung der Konditionierungsmittel erzielt. Wenn beide Oberflächen des Artikels mit den Konditionierungsmitteln behandelt werden, kann die gleiche inkonsistente Ablagerung resultieren. Die Maximalabscheidung der Konditionierungsmittel würde nur dann folgen, wenn eine nicht-eingeschäumte Oberfläche, welche die Konditionierungsmittel enthält, mit Haut oder Haar kontaktiert wird.

Es ist überraschenderweise festgestellt worden, dass wenn die konditionierende Komponente (die Kombination der Konditionierungsmittel) einen Minimum-Lipidhärtewert von 0,02 kg besitzt, diese inkonsistente Abscheidung von Konditionierungsmitteln beträchtlich vermindert wird. Man nimmt an, dass die Erhöhung der Konditionierungskomponenten-Härte den Transfer innerhalb des Substrats verringert und auch die Emulgierung der Konditionierungsmittel durch die Tenside während des Schäumungsschrittes verringert. Als Ergebnis bleiben mehr der Konditionierungsmittel für den mechanischen Transfer über den Kontakt mit der Haut oder dem Haar verfügbar.

Der Lipidhärtewert ist eine physikalische Härtemessung der Kombination aller Konditionierungsmittel innerhalb der konditionierenden Komponente. Es wird angenommen, dass das Erhöhen des Lipidhärtewertes die Abscheidungskonsistenz der Konditionierungsmittel trotz Variationen in den Schaumbildungstechniken, welche vom Verbraucher angewandt werden, erhöht. Man nimmt an, dass die Vergrößerung der Konditionierungskomponenten-Härte den Transfer innerhalb des Substrates verringert und auch die Emulgierung der Konditionierungsmittel durch die Tenside während des Schaumbildungsschrittes vermindert. Als Ergebnis bleiben mehr der Konditionierungsmittel für den mechanischen Transfer über den Kontakt mit Haut oder Haar verfügbar.

Die konditionierende Komponente der vorliegende Erfindung besitzt einen Lipidhärtewert von mehr als etwa 0,02 kg, vorzugsweise mehr als etwa 0,05 und weiter bevorzugt mehr als etwa 0,10. Vorzugsweise sollte der Lipidhärtewert der konditionierenden Komponente nicht größer als etwa 5,00 kg, weiter bevorzugt etwa 4,00 kg am stärksten bevorzugt 3,00 sein, weil Härtewerte jenseits dieses Punktes die Abscheidung der Konditionierungsmittel in der konditionierenden Komponente auf Haut oder Haar negativ beeinflussen können.

Lipidhärtetest: Der Lipidhärtewert wird durch einen Test gemessen, der herkömmlicherweise angewandt wird, um Stückformseifen-Härte zu messen. Eine Chatillon-Kraftmeßvorrichtung wird angewandt, um den Härtwert einer Probe von 0,14-[0,22 kg] (5-8 Unzen) der konditionierenden Komponente zu messen. Es werden mehrere Ablesungen vorgenommen, jeweils an einer frischen Probe, um einen Durchschnittswert zu erhalten. Die Chatillon-Kraftmeßvorrichtung Modell Nr. DFIS 100 wird hergestellt von Chatillon Corporation, welche sich in Greensboro, North Carolina, befindet.

Materialien, welche zur Erhöhung des Lipidhärtewertes verwendet werden: Die Reinigungs- und Konditionierungsartikel der vorliegenden Erfindung können ein Härtungsmaterial umfassen, verwendet in Kombination mit den Konditionierungsmitteln, umfassend die hierin vorstehend beschriebene konditionierende Komponente. Es können viele Materialien sowohl als ein Konditionierungsmittel als auch als ein lipidhärtendes Material verwendet werden. Tatsächlich kann jedwedes feste Konditionierungsmittel, welches hierin zuvor beschrieben wurde, als ein lipidhärtendes Material verwendet werden. Die Menge des benötigten Härtungsmaterials, um den Minimum-Lipidhärtewert von 0,02 kg zu erzielen, ist von dem jeweilig verwendeten Material abhängig und kann vom Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet ohne weiteres bestimmt werden. Das Härtungsmaterial kann als ein individuelles Härtungsmaterial oder eine Kombination von Härtungsmaterialien verwendet werden, und wird bei Konzentrationen im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 99,9 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,5 bis etwa 75 Gew.%, weiter bevorzugt etwa 1 bis etwa 50 Gew.-%, noch stärker bevorzugt etwa 2 bis etwa 25 Gew.-% der konditionierenden Komponente eingeschlossen.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Härtungsmaterialien" auf diejenigen Materialien, welche einen Schmelzpunkt über etwa 30ºC, vorzugsweise überhalb etwa 30ºC bis etwa 250ºC, weiter bevorzugt etwa 37ºC bis etwa 100ºC, noch stärker bevorzugt etwa 37ºC bis etwa 80ºC aufweisen.

Es kann jedwedes Material verwendet werden, um den Lipidhärtewert der konditionierenden Komponente zu erhöhen, vorausgesetzt dass die folgenden Kriterien erfüllt werden: (i) das Material muß in den Konditionierungsmitteln der konditionierenden Komponente löslich sein, und (ii) das Material muß einen Schmelzpunkt größer als 20ºC aufweisen (z. B. bei Raumtemperatur fest sein). Beispiele von geeigneten Härtungsmaterialien schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein Petrolatum, hochverzweigte Kohlenwasserstoffe, Fettalkohole, Fettsäureester, Pflanzenöle, hydrierte Pflanzenöle, Polypropylenglykole, alpha-Hydroxyfettsäuren, Fettsäuren mit etwa 10 bis etwa 40 Kohlenstoffatomen, Alkylamide von zwei- und/oder dreiwertigen Carbonsäuren, n-Acylaminosäure-Derivate und Mischungen hiervon ein. In der vorliegenden Erfindung nützliche Härtungsmaterialien werden im U.S.-Patent Nr. 4 919 934 von Deckner et al., erteilt am 24. April 1990, weiter beschrieben.

Geeignete stark verzweigte Kohlenwasserstoffe zur Verwendung hierin schließen Kohlenwasserstoffverbindungen mit etwa 17 bis etwa 40 Kohlenstoffatomen ein. Nicht einschränkende Beispiele dieser Kohlenwasserstoffverbindungen schließen Squalen, Cholesterol, Lanolin, Docosan, (d. h. einen C&sub2;&sub2;- Kohlenwasserstoff) und Isoparaffine ein.

Geeignete Fettalkohole zur Verwendung hierin schließen einwertige Alkohole, ethoxylierte Fettalkohole und Fettalkoholester ein, mit Ausnahme der ethoxylierten Fettalkohole und Fettalkoholester, welche als Emulgatoren hierin verwendbar sind. Spezifische Beispiele von im Handel erhältlichen Fettalkoholen schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Unilin 550, Unilin 700, Unilin 425, Unilin 400, Unilin 350 und Unilin 325 ein, alle geliefert von Petrolite. Geeignete ethoxylierte Fettalkohole schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Unithox 325, Unithox 400 und Unithox 450, Unithox 480, Unithox 520, Unithox 550, Unithox 720, Unithox 750 ein, welche alle von Petrolite erhältlich sind. Nicht einschränkende Beispiele vom geeigneten Estern von Fettalkoholen schließen Triisostearylcitrat, Ethylenglykol-di-12- hydroxystearat, Tristearylcitrat, Stearyloctanoat, Stearylheptanoat und Trilaurylcitrat ein.

Geeignete Fettsäureester zur Verwendung hierin schließen Esterwachse, Monoglyceride, Diglyceride, Triglyceride und Mischungen hiervon ein. Nicht einschränkende Beispiele von geeigneten Esterwachsen schließen Stearylstearat, Stearylbehenat, Palmitylstearat, Stearyloctyldodecanol, Cetylester, Cetearylbehenat, Behenylbehenat, Ethylenglykoldistearat, Ethylenglykoldipalmitat und Bienenwachs ein. Beispiele von kommerziellen Esterwachsen schließen Kester-Wachse von Koster Keunen, Crodamol SS von Croda und Demalcare SPS von Rhone Poulenc ein.

Pflanzliche Öle und hydrierte pflanzliche Öle, welche bei Umgebungstemperaturen von etwa 20ºC bis etwa 25ºC fest oder halbfest sind, sind ebenfalls hierin als Härtungsmaterialen nützlich. Beispiele von geeigneten Pflanzenölen und hydrierten Pflanzenölen schließen Butterfett, Hühnerfett, Gänsefett, Pferdefett, Schmalz (Fettgewebe), Öl, Kaninchenfett, Sardinenöl, Talg (Rind), Talg (Schaf), chinesisches Pflanzenöl, Babassuöl, Kakaobutter, Kokosnußöl, Palmöl, Palmkernöl, hydriertes Safloröl, hydriertes Castoröl, hydriertes Kokosnußöl, hydriertes Baumwollöl, hydriertes Menhadenöl, hydriertes Palmkernöl, hydriertes Palmöl, hydriertes Erdnußöl, hydriertes Sojabohnenöl, hydriertes Rapsöl, hydriertes Leinsamenöl, hydriertes Reisöl, hydriertes Sesamöl, hydriertes Sonnenblumenkernöl, Derivat hiervon und Mischungen davon ein.

Geeignete Polypropylenglykole zur Verwendung hierin schließen C&sub4;-C&sub1;&sub6;-Alkylether von Polypropylenglykolen und C&sub1;-C&sub1;&sub6;-Carbonsäureester von Polypropylenglykolen ein. Nicht einschränkende Beispiele dieser Materialien schließen PPG-14-Butylether, PPG-15-Stearylether, PPG-9, PPG-12, PPG-15, PPG-17, PPG-20, PPG-26, PPG-30, PPG-34 und Mischungen hiervon ein.

Beispiele geeigneter alpha-Hydroxyfettsäuren und Fettsäuren mit etwa 10 bis etwa 40 Kohlenstoffatomen schließen 12-Hydroxystearinsäure, 12-Hydroxylaurinsäure, 16 Hydroxyhexadecansäure, Behensäure, Erucasäure, Stearinsäure, Caprylsäure, Laurinsäure, Isostearinsäure und Mischungen hiervon ein. Beispiele einiger geeigneter Fettsäuren werden weiter beschrieben im U.S.-Patent 5 429 816, erteilt an Hofrichter et al. am 4. Juli 1995; und U.S.-Patent 5 552 136, erteilt an Motley am 3. September 1996.

Geeignete Alkylamide von zwei- und/oder dreiwertigen Carbonsäuren zur Verwendung hierin schließen disubstituierte oder verzweigte Monoamide, mono-substituierte oder verzweigte Diamide, Triamide und Mischungen hiervon ein. Einige spezifische Beispiele von Alkylamiden von zwei- und dreiwertigen Carbonsäuren schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Alkylamide von Zitronensäure, Tricarballylsäure, Aconitsäure, Nitrilotriessigsäure und Itaconsäure ein, wie 1,2,3-Propantributylarnid, 2-Hydroxy- 1,2,3-propantributylamid, 1-Propen-1,2,3-trioctylamid, N,N',N"-Tri(methyldecylamid)amin, 2-Dodecyl- N,N'-dibutylsuccinamid und Mischungen hiervon. Andere geeignete Amide schließen die n- Acylamünosäure-Derivate ein, beschrieben im U.S.-Patent 5 426 816, erteilt an Hofrichter et al. am 4. Juli 1995.

Ebenfalls geeignet zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind Wachse mit einem HLB von etwa 1 bis etwa 10, vorzugsweise etwa 6 und am stärksten bevorzugt etwa 5. Das HLB (kurz für "Hydrophil-Lipophil-Balance")-Wertsystem ist vollständig beschrieben, und Werte für verschiedene Materialien werden in der Veröffentlichung The Time-Saving Guide to Emulsifier Selection (veröffentlicht von ICI Arnerica Inc., Wilmington, Del.; 1984) vorgesehen.

Verwendbare Esterwachse schließen C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäure, Diester, von C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäuren, wobei der Alkohol Propylenglykol, Ethylenglykol, Polyethylenglykol, Polypropylenglykol, Polyglycerin oder Glycerin ist, Triglyceride oder Diglyceride von C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäuren, Pentaerythritol, Tri- oder Tetraester von C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäuren, C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäuren von Sorbitantriestern, C&sub1;&sub0;-C&sub4;&sub0;-Fettsäuren von Saccharosepolyestern mit 3-8 Molen Substitution, Myristylmyristat, Paraffin, synthetische Wachse, wie Fischer- Tropsch-Wachse, mikrokristalline Wachse, Castorwach, teilweise hydrierte Pflanzenöle, Behenylbehenat und Myristylpropionat und Mischungen hiervon ein.

Nützliche Diester-Wachse schließen Synchrowax ERL-C (C&sub1;&sub8;-C&sub3;&sub6;-Säureglykolester) (erhältlich von Croda) und Propylenglykoldiester-Wachse, einschließlich Ethylenglykoldistearat und Glykoldistearat. Nützliche Triglyceridwachse beinhalten Shea-Butter, Kakaobutter, Synchrowax HGL-C (C&sub1;&sub8;-C&sub3;&sub6;- Säuretriglycerid), Synchrowax HRC (Tribehenin), Synchrowax HRS-C [Tribehenin (und) Calciumbehenat] (alle erhältlich von Croda Inc.), Tristearin, Trimyristat und vollständig hydrierte Pflanzenöle und Mischungen hiervon ein. Bevorzugt wird eine Mischung aus Diester- und Triglyceridwachsen in einem Verhältnis von etwa 5 : 1 zu etwa 1 : 1 und weiter bevorzugt etwa 4 : 1 bis etwa 1 : 1.

In den Zusammensetzungen dieser Erfindung nützliche Wachse werden in folgenden Stellen beschrieben: U.S.-Pat. Nr. 5 519 558 von Woodin, Jr. et al., erteilt am 15. Juni 1993; U.S.-Patent Nr. 4 049 792 von Elsnau, erteilt am 20. September 1977; U.S.-Patent Nr. 4 151 272 von Geary et al., erteilt am 24. April 1975; U.S.-Pat. Nr. 4 229 432 von Geria, erteilt am 21. Oktober 1980; U.S.-Pat. Nr. 4 280 994 von Turney, erteilt am 28. Juli 1981; U.S.-Patent Nr. 4 126 679 von Davy et al., erteilt am 21. November 1978 und europäische Patentanmeldung Veröffentlichungs-Nr. 117 070 von May, veröffentlicht am 29. August 1984, "The Chemistry and Technology of Waxes", A. H. Warth, 2. Auflage, neu aufgelegt 1960, Reinhold Publishing Corporation S. 391-393 und 421; "The Petroleum Chemicals Industry", R. h. Goldstein und A. L. Waddeam, 3. Auflage (1967), E. & F. N. Span Ltd., S. 33-40; "The Chemistry and. Manufacture of Cosmetics", M. G. DeNavarre, 2. Auflage (1970), Von Nostrand & Company, S. 354-376; und in "Encyclopedia of Chemical Technology", Bd. 24, Kirk-Othmer, 3. Auflage (1979), S. 466-481.

Zusätzliche nicht-einschränkende Beispiele von nützlichen Härtungsmaterialien sind diejenigen, gewählt aus der Gruppe, bestehen aus Sorbitanestern, Glycerylestern, Polyglycerylestern, Methylglucoseestern, Saccharoseestern, ethoxylierten Fettalkoholen, hydrierten Castorölethoxylaten, Sorbitanesterethoxylaten, polymeren Emulgiermitteln und Silicon-Emulgiermitteln.

Sorbitanester sind in der vorliegenden Erfindung verwendbar. Zu bevorzugen sind Sorbitanester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren. Aufgrund der Weise, auf welche sie typischerweise hergestellt werden, umfassen diese Sorbitanester üblicherweise Mischungen von Mono-, Di, Tri-, etc. Estern. Repräsentative Beispiele von geeigneten Sorbitanestern schließen Sorbitanmonooleat (z. B. SPAN® 80), Sorbitansesquioleat (z. B. Arlacel® 83), Sorbitanmonoisostearat (z. B. CRILL® 6, hergestellt von Croda), Sorbitanstearate (z. B. SPAN® 60), Sorbitantrioleat (z. B. SPAN® 85), Sorbitantristearat (z. B. SPAN® 65), Sorbitandipalmitate (z. B. SPAN® 40) und Sorbitanisostearat ein. Sorbitanmonoisostearat und Sorbitansesquioleat sind besonders bevorzugte Emulgiemittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung.

Andere geeignete Härtungsmittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Glycerylmonoester, vorzugsweise Glycerylmonoester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Glyceryloleat, Glycerylmonostearat, Glycerylmonopalmitat, Glycerylmonobehenat und Mischungen hiervon; Polyglyerylester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Polyglyceryl-4-isostearat, Polyglyceryl-3- oleat, Diglycerolmonooleat, Tetraglycerolmonooleat und Mischungen hiervon; Methylglucoseester, vorzugsweise Methylglucoseester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Fettsäuren, wie Methylglucosedioleat, Methylglucosesesquiisostearat, und Mischungen hiervon; Saccharosefettsäureester, vorzugsweise Saccharoseester von gesättigten, ungesättigten und verzweigtkettigen C&sub1;&sub2;-C&sub2;&sub2;- Fettsäuren, wie Saccharosestearat, Saccharosetrilaurat, Saccharosedistearat (z. B. Crodesta® F10), und Mischungen hiervon; ethoxylierte C&sub1;&sub2;-C&sub2;&sub2;-Fettalkohole, wie Oleth-2, Oleth-3, Steareth-2 und Mischungen hiervon; hydrierte Castorölethoxylate, wie PEG-7-hydriertes Castoröl; Sorbitanesterethoxylate, wie PEG-40-Sorbitanperoleat, Polysorbat-80 und Mischungen hiervon; polymere Emulgiermittel, wie ethoxyliertes Dodecylglykol-Copolymer; und Silicon-Emulgiermittel, wie Laurylmethiconcopolyol, Cetyldimethicon, Dimethiconcopolyol und Mischungen hiervon, ein.

Andere nützliche Härtungsmittel schließen, ohne darauf eingeschränkt zu sein, Phosphatidylcholine und Phosphatidylcholin-haltige Zusammensetzungen ein, wie Lecithine; langkettige C16-C22- Fettsäuresalze, wie Natriumstearat; langkettige C16-C22-dialiphatische, kurzkettige C1-C4-dialiphatische quaternäre Ammoniumsalze, wie Ditalgdimethylammoniumchlorid und Ditalgdimethylammoniummethylsulfat; langkettiges C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-Dialkoyl(alkenoyl)-2-hxdroxyethyl, kurzkettige C&sub1;-C&sub4;-dialiphatische quaternäre Ammoniumsalze, wie Ditalgoyl-2-hydroxyethyl-dimethylammoniumchlorid; die langkettigen C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-dialiphatischen Imidazolinium-quaternären-Ammoniumsalze wie Methyl-1-talgamidoethyl-2- talgimidazoliniummethylsulfat und Methyl-1-oleylamidoethyl-2-oleylimidazoliniummethylsulfat; kurzkettige C&sub1;-C&sub4;-dialiphatische, langkettige C&sub1;&sub6;-C&sub2;&sub2;-monoaliphatische Benzyl-quaternäre-Ammoniumsalze, wie Dimethylstearylbenzylammoniumchlorid, und synthetische Phospholipide, wie Stearamidopropyl-PG-dimoniumchlorid (Phospholipid PTS von Mona Industries).

V. GEWICHTSVERHÄLTNISSE UND GEWICHTSPROZENTSÄTZE

In der vorliegenden Erfindung ist das Gewichtsverhältnis das schäumenden Tensids zur konditionierenden Komponente geringer als etwa 40 : 7, vorzugsweise geringer als etwa 5 : 1, weiter bevorzugt geringer als etwa 2,5 : 1 und stärker bevorzugt geringer als etwa 1 : 1.

In bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung der Reinigungs- und Konditionierungskomponente, welche definiert ist als ein schäumendes Tensid und eine konditionierende Komponente umfassend, weiterhin umfassend ein öllösliches Konditionierungsmittel und ein wasserlösliches Konditionierungsmittel, macht das schäumende Tensid etwa 1 bis etwa 75 Gew.-%, bevorzugt etwa 10 bis etwa 65 Gew.-% und stärker bevorzugt etwa 15 bis etwa 45 Gew.-% der Reinigungs- und Konditionierungskomponente aus, und die konditionierende Komponente macht etwa 15 bis etwa 99 Gew.-%, vorzugsweise etwa 20 bis etwa 75 Gew.-% und weiter bevorzugt etwa 25 bis etwa 55 Gew.-% der Reinigungs- und Konditionierungskomponente aus.

VI OBERFLÄCHEN-ZU-SÄTTIGUNGS-VERHÄLTNIS A. Verfahren zur Messung der Oberflächenaufbringung von Konditionierungsmitteln

Die Produkte der vorliegenden Erfindung können das Konditionierungsmittel im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats aufweisen. Mit "im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats" wird gemeint, dass das Oberflächen-zu-Sättigungs-Verhältnis größer als etwa 1,25, bevorzugt größer als etwa 1,50, weiter bevorzugt größer als etwa 2,00, noch stärker bevorzugt größer als etwa 2,70 und am stärksten bevorzugt 3,00 ist. Das Oberflächen-zu-Sättigungs-Verhältnis ist ein Verhältnis der Messung von Konditionierungsmittel auf der Oberfläche des Substrats gegenüber der Messung des Konditionierungsmittels innerhalb des Substrats. Diese Messungen werden aus der Attenuierten-Totalreflexion(ATR)-FT-IR- Spektroskopie erhalten, deren Anwendung dem Fachmann auf dem Gebiet der analytischen Chemie durchaus bekannt ist. Das gleiche Verfahren kann angewandt werden, um die Kombination von Konditionierungsmittel und aktiven Bestandteilen zu messen.

Die Vorgehensweisen zum Erhalten der Messungen sind wie folgend:

Instrumenten-Anordnung: Ein BioRad FTS-7-Spektrometer, hergestellt von BioRad Labs, Digital Laboratory Division, befindlich in Cambridge, MA, wird verwendet, um die Infrarotspektren zu erfassen. Typischerweise bestehen die Messungen aus 100 Scans bei einer Auflösung von 4 cm&supmin;¹. Die Erfassungsoptik besteht aus einem flachen 60 deg ZnSe-ATR-Kristall, hergestellt von Graseby Specac, Inc., gelegen in Fairfield, CT. Die Daten werden bei 25ºC erfasst und unter Einsatz der Grams 386-Software, vertrieben von Galactic Industries Corp., befindlich in Salem, New Hampshire, analysiert. Vor der Messung wird der Kristall mit einem geeigneten Lösungsmittel gesäubert. Die Probe wird auf den ATR-Kristall gebracht und unter einem konstanten Gewicht von 4,53 kg (10 Pfund) gehalten.

Experimentelle Vorgehensweise:

(1) Messung des Referenz(Hintergrund)-Spektrums: Zuerst wird die ATR-Zelle mit einem geeigneten Lösungsmittel (z. B. Isopropylalkohol) gereinigt. Dann wird die ATR-Zelle luftgetrocknet. Als nächstes wird das Hintergrundspektrum gemessen (typischerweise 100 Scans @ 4 cm&supmin;¹ Auflösung).

(2) Man plaziert das Substrat auf die Oberseite des ATR-Kristalls: Zuerst wird das Substrat flach auf die Meßplattform gelegt. Dann werden 4,53 kg (10 Pfund) Gewicht auf die Oberseite des Substrats aufgebracht. Danach wird das Spektrum gemessen (typischerweise 100 Scans @ 4 cm&supmin;¹ Auflösung). Das Substrat wirkt als ein interner Standard, da die Extinktion des Substrats allein identifiziert werden kann.

(3) Das Spektrum für Konditionierungsbestandteile wird analysiert, indem zuerst die Extinktion aufgrund des Substrats identifiziert und die Peakhöhe gemessen wird. Dann identifiziert man die Extinktionspeaks aufgrund von Hautkonditionierungsmittel, und die Peakhöhe wird gemessen. Im folgenden sind einige Beispiele enthalten:

¹Polyester: C=O-Streckungs-Modus bei 1710 cm&supmin;¹

²Polypropylen: C-H-Streckungs-Modus bei 2822 cm&supmin;1

³Petrolatum: C-H-Streckungs-Modus bei 2923 cm&supmin;¹

&sup4;Glycerin: C-O-Streckungs-Modus bei 1030 cm&supmin;¹.

Erhalten des Oberflächen-zu-Sättigungs-Verhältnisses:

(1) Wenn das Verhältnis der Konditionierungsmittel-Extinktion zur Substrat-Extinktion ≥1,25 ist, dann liegt das Konditionierungsmittel im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrates vor. Dies beruht darauf, dass die FT-IR-Extinktionsablesung die Menge an Konditionierungsmittel bis zu 7 Mikrometer in das Substrat hinein misst.

(2) Wenn das Verhältnis der Konditionierungsmittel-Extinktion zur Substrat-Extinktion < 1,25 ist, dann befindet sich das Konditionierungsmittel im wesentlichen nicht auf der Oberfläche.

B. Verfahren zum Beibehalten der Konditionierungskomponente im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats

Es ist festgestellt worden, dass bestimmte Verfahrens- und Zusammensetzungsverbesserungen in großem Maße die Effizienz und Wirksamkeit der Abgabe von Konditionierungsmitteln an die Haut oder das Haar verbessern. Diese Verfahrens- und Zusammensetzungsverbesserungen gestatten den gleichen oder einen besseren Effekt aus der konditionierenden Komponente bei geringeren Spiegeln durch Halten der konditionierenden Komponente auf der Oberfläche des Substrats.

Die Produkte der vorliegenden Erfindung geben Konditionierungsmittel effektiv und effizient an Haut und Haar ab, indem die konditionierende Komponente, aufgebaut aus den Konditionierungsmitteln, im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats gehalten wird. Die folgenden Unterabschnitte erörtern in weiterer Ausführlichkeit die Verfahren und Zusammensetzungs-Verbesserungen, welche ein von Oberflächen-zu-Sättigungsverhältnis von größer als oder gleich zu etwa 1,25 gestatten. Alle der folgenden Verarbeitungs- und Zusammensetzungs-Verbesserungen können individuell oder in Kombination eingesetzt werden, um das Konditionierungsmittel im wesentlichen auf der Oberfläche zu halten. Der Begriff "chemische Komponente", wie hierin verwendet, bedeutet das Konditionierungsmittel oder eine Kombination des Konditionierungsmittels und des aktiven Bestandteils.

Chemische Behandlung des Substrats: Ein Verfahren zum Halten der chemischen Komponente im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats besteht in der chemsichen Behandlung des Substrats oder der Fasern des Substrats mit entweder einer hydrophoben oder hydrophilen Substanz. Das Wählen der passenden Substanz (hydrophob oder hydrophil) ist abhängig von der chemischen Komponente, welche abgschieden werden soll. Wenn zum Beispiel ein öllösliches Konditionierungsmittel auf der Haut oder dem Haar abgeschieden werden soll, würde das Substrat oder seine Fasern typischerweise mit einer hydrophilen Substanz behandelt werden, und umgekehrt. Weil die meisten Substrate von ihrer Natur her hydrophob sind, z. B. üblicherweise aus Polyolefinen abgeleitet sind, wird sich dieser Abschnitt auf die hydrophile chemische Behandlung des Substrats konzentrieren.

Jedes aus einer breiten Vielzahl von Tensiden, einschließlich ionischen und nichtionischen Tensiden, kann verwendet werden, um das Substrat hydrophil zu modifizieren. Bei geeigneten Tenside kann es sich um interne Modifizierer, wobei z. B. die modifizierenden Verbindungen der Polymerzusammensetzung vor dem Spinnen oder Bilden von Fasern zugesetzt werden, oder um topische Modifizierer handeln, wobei z. B. die modifizierenden Verbindungen topisch während oder anschließend an die Formierung von Fasern oder Nonwoven-Bahnen örtlich aufgebracht werden. Ein internes Modifikationsverfahren wird offenbart in U.S.-Patent Nr. 4 578 414, von Sawyer et al., und ein topisches Modifikationsverfähren wird im U.S.-Patent Nr. 5 057 361, von Sayovitz et al. offenbart.

Nicht einschränkende Beispiele von geeigneten Tensiden schließen Tenside auf Siliconbasis, z. B. Polyalkylen-oxid-modifiziertes Polydimethylsiloxan; fluoraliphatische Tenside, z. B. Perfluoralkylpolyalkylenoxide; und andere Tenside, z. B. nichtionische Acetylphenoxypolyethoxyethanol-Tenside, Alkylarylpolyetheralkohole und Polyethylenoxide ein. Im Handel erhältliche, für die vorliegende Erfindung geeignete Tenside schließen verschiedene Poly(ethylenoxid)-basierende Tenside, erhältlich unter dem Handelsnamen Triton, z. B. Güteklasse X-102, von Rohm und Haas Corp.; verschiedene Polyethylenglykol-basierende Tenside, erhältlich unter dem Handelsnamen Emerest, z. B. die Güteklassen 2620 und 2650, von Emery Indust.; verschiedene Polyalkylenoxid-modifizierte Polydimethylsiloxanbasierende Tenside, erhältlich unter dem Handelsnamen Silwet, z. B. Güteklasse Y12488, von OSI Specialty Chemicals; und Alkenylsuccinamid-Tenside, erhältlich unter dem Handelsnamen Lubrizol, z. B. Güteklasse OS85870, von Lubrizol Corp.; und Polyoxyalkylen-modifizierte fluoraliphatische Tenside, erhältlich von Minnesota Mining and Manufacturing Co., ein. Die erforderliche Menge an Tensiden und die Hydrophilizität des modifizierten Substrats oder der Fasern des Substrats für jede Anwendung werden in Abhängigkeit von dem gewählten Typ an Tensid und den verwendeten Komponenten-Polymeren variieren. Im allgemeinen kann das Tensid, topisch oder intern, im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,3 bis etwa 4 Gew.-% des Substrates oder der Fasern des Substrates zugesetzt werden.

Erhöhen der Viskosität: Ein anderes Verfahren zum Halten der chemischen Komponente im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats besteht in der Erhöhung der Viskosität vor Aufbringen auf das Substrat. Dies verhindert die Sättigung des Substrats mit der chemischen Komponente. Im allgemeinen gibt es zwei Verfahren zur Erhöhung der Viskosität der chemischen Komponente: (i) Auftragen auf das Substrat bei der Übergangstemperatur der chemischen Komponente; und (ii) Einführen eines Verdickers in die chemische Komponentenmischung vor Aufbringung auf das Substrat. Eine Kombination dieser Verfahren ist zu bevorzugen.

Phasenübergangstemperatur-Aufbringung auf das Substrat: Ein Verfahren zum Halten der chemischen Komponente auf der Oberfläche des Substrats besteht darin, die chemische Komponente bei der Phasenübergangstemperatur der chemischen Komponente auf das Substrat aufzubringen. Dieses Verfahren kann mit jedweder chemischen Komponente angewandt werden, wobei die Phasenübergangstemperatur der chemischen Komponente überhalb etwa 35ºC liegt (z. B. viskos bei Raumtemperatur). Die Phasenübergangstemperatur, wie hierin verwendet, ist als die Temperatur definiert, bei der die chemische Komponente sich aus einem fluiden, flüssigen Zustand zu einem viskosen Zustand umwandelt. Im wesentlichen wendet dieses Verfahren die chemische Komponente bei der Temperatur an, bei der die chemische Komponente aus einem fluiden flüssigen Zustand während des Abkühlverfahrens viskos wird.

Typischerweise wird die chemische Komponente auf das Substrat durch Schmelzen oder Erwärmen aufgebracht. Alternativ dazu kann die chemische Komponente erwärmt und vor Aufbringung auf das Substrat in einem Lösungsmittel gelöst werden. Allerdings können manche chemische Komponenten viskos, jedoch fluid genug, sein, um ohne Erwärmen aufgebracht zu werden. Wenn eine chemische Komponente eine Übergangstemperatur bei etwa Raumtemperatur oder geringfügig über Raumtemperatur aufweist, müssen die anderen Verfahren innerhalb dieses Abschnitts angewandt werden, um die chemische Komponente auf der Oberfläche des Substrats zu halten. Die Übergangstemperaturen (auch bekannt als Schmelzpunkt) der meisten Chemikalien können leicht aus dem Merck Index, zehnte Ausgabe (1983), und dem CTFA Cosmetic Ingredient Handbook, zweite Ausgabe (1992), erhalten werden.

Eine Folgeerscheinung der Übergangstemperatur-Aufbringung auf das Substrat besteht in der Unterkühlung der chemischen Komponente nach Aufbringung auf das Substrat. Mit Unterkühlung ist gemeint, dass die Abkühlrate künstlich über die normale Umgebungstemperatur-Abkühlrate erhöht wird. Dies gewährt den doppelten Vorteil, dass Fluidität der chemischen Komponente während der Verarbeitung vorliegt, wobei dennoch die Phasenübergangstemperatur erreicht wird, bevor das Substrat mit der chemischen Komponente gesättigt wird. Dieses Verfahren würde angewandt werden, wenn eine chemische Komponente viskos und bei Raumtemperatur plastisch ist.

Verdickungsmittel: Wenn die chemische Komponente bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit ist (z. B. nicht viskos), wird die chemische Komponente nicht vorwiegend auf der Oberfläche des Substrats verbleiben. Anstattdessen wird die chemische Komponente dazu neigen, in das Hohlraumvolumen des Substrates zu wandern und einzufließen. Das vorliegende Verfahren sieht eine Lösung vor, indem ein Verdickungsmittel in die chemische Komponente eingebracht wird. Dieses erhöht die Viskosität der chemischen Komponente, wodurch ein äquivalentes Ergebnis wie bei der Phasenübergangstemperatur- Aufbringung auf das Substrat erzielt wird. Weil die Viskosität der chemischen Komponente effektiv erhöht wird, bleibt sie im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrates zurück, ohne das Substrat zu sättigen. Im allgemeinen muß das Verdickungsmittel bei Raumtemperatur viskos sein, und es muß in der chemischen Komponente mischbar sein. Phasenübergangstemperaturen und geeignete Viskositäten des Verdickungsmittels werden drastisch in Abhängigkeit vom jeweiligen Verdicker variieren. Typischerweise muß jedoch die Phasenübergangstemperatur des Verdickungsmittels größer als etwa 35ºC, vorzugsweise größer als etwa 40ºC sein.

Im allgemeinen kann alles, was bei Raumtemperatur viskos ist, ein Verdicker sein. Das CTFA Cosmetic Ingredient Handbook, zweite Ausgabe (1992), offenbart viele passende Verdicker. Tatsächlich kann jedwedes Konditionierungsmittel, wie obenstehend offenbart, welches viskoser als die chemische Komponente und in der chemischen Komponente mischbar ist, ein passender Verdicker sein.

Nichteinschränkende Beispiele von nützlichen Verdickungsmitteln der vorliegenden Erfindung werden gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Fettalkoholen, Fettsäuren, Fettalkoholethoxylaten mit einem durchschnittlichen Ethoxylierungsgrad im Bereich von 2 bis etwa 30, Sorbitanestern, Glycerylestern, Polyglycerylestern, Methylglucoseestern, Saccharoseestern, Sorbitanesterethoxylaten, natürlichen und synthetischen Wachsen, Polyacryl- und hydrophob modifizierten Polyacrylharzen, Stärken, Gummis, Celluloseethern, polykationischen Polymeren, nichtionischen Polymeren, Polyethylenglycolen (PEG) und Mischungen hiervon.

Nichteinschränkende Beispiele von nützlichen Verdickungsmitteln in der vorliegenden Erfindung schließen Stearinsäure, Behensäure, Stearylalkohol, Cetylalkohol, Sorbitanmonooleat, Sorbitansesquioleat, Sorbitanmonoisostearat, Sorbitanstearate, Sorbitantrioleat, Sorbitantristearat, Sorbitandipalmitate, Sorbitanisostearat, Glyceryloleat, Glycerylmonostearat, Glycerylmonopalmitat, Glycerylmonobehenat, Polyglyceryl-4-isostearat, Polyglyceryl-3-oleat, Diglycerolmonooleat, Tetraglycerolmonooleat, Methylglucosedioleat, Methylglucosesesquiisostearat, Saccharosestearat, Saccharosetrilaurat, Saccharosedistearat, Oleth-2, Oleth-3, Steareth-2, PEG-40-Sorbitanperoleat, Polysorbat-80, Bienenwachs, Polyethylenwachs, Carbopol, Pemulen, Maisstärke, Kartoffelstärke, Tapioca, Guargummi, Gummi arabicum, Hydroxypropylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Reten 201, Kymene 557H, Acco 7112, Carbowax, ein.

Nicht-gleichmäßige Aufbringung auf das Substrat: Ein weiteres Verfahren, um die chemische Komponente im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats zu halten, besteht in der nicht- gleichmäßigen Aufbringung der chemischen Komponente auf die Oberfläche des Substrats. Mit "nicht- gleichförmig" ist gemeint, dass die Menge, das Verteilungsmuster etc. der chemischen Komponente über die Oberfläche des Substrats variieren kann. Zum Beispiel können manche Abschnitte der Oberfläche des Substrats größere oder geringere Mengen der chemischen Komponente aufweisen, einschließlich Abschnitten der Oberfläche, welche keinerlei chemische Komponente aufweisen.

Reihenfolge der Aufbringung von Bestandteilen auf das Substrat: Ein anderes Verfahren, um die chemische Komponente im wesentlichen auf der Oberfläche des Substrats zu halten, besteht in der Festlegung der Reihenfolge der Aufbringung von Bestandteilen auf das Substrat. Im allgemeinen werden die besten Ergebnisse erhalten, wenn die chemische Komponente auf ein trockenes Substrat zugesetzt wird. So wird die Aufbringung des schäumenden Tensids zuerst, und danach die Trocknung des Tensidbehandelten Substrats vor der Aufbringung der chemischen Komponente, die Zuführung der chemischen Komponente in großem Maße verstärken.

VII. ZUSÄTZLICHE BESTANDTEILE

Die Artikel der vorliegenden Erfindung können einen breiten Bereich von wahlfreien Bestandteilen umfassen. Einige dieser Bestandteile sind hierin ausführlicher aufgezählt. Besonders nützlich sind verschiedene aktive Bestandteile, welche für die Abgabe verschiedener Nicht-Konditionierungs- oder Nicht- Reinigungs-Vorteile bei Haut oder Haar während des Reinigungs- und Konditionierungsverfahrens nützlich sind. In diesen Zusammensetzungen ist der Artikel für die Zuführung des aktiven Bestandteils an die Haut oder das Haar nützlich.

A. Aktive Bestandteile

Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können eine sichere und wirksame Menge von einem oder mehreren aktiven Bestandteilen oder pharmazeutisch annehmbaren Salzen davon umfassen.

Der Begriff "sichere und wirksame Menge", wie hierin verwendet, bedeutet eine Menge eines aktiven Bestandteils, welche hoch genug, um den zu behandelnden Zustand zu modifizieren oder den gewünschten Haut-Vorteil abzugeben, jedoch niedrig genug ist, um ernsthafte Nebenwirkungen zu vermeiden, und zwar bei einem vernünftigen Nutzen-zu-Risiko-Verhältnis innerhalb des Umfangs einer verständigen medizinischen Beurteilung. Was eine sichere und wirksame Menge des aktiven Bestandteils ist, wird mit dem spezifischen Wirkstoff, dem Vermögen des Wirkstoffs, die Haut zu durchdringen, dem Alter, Gesundheitszustand und Hautzustand des Anwenders und anderen derartigen Faktoren variieren.

Die hierin nützlichen aktiven Bestandteile können nach ihrem therapeutischen Nutzen oder ihrer postulieren Wirkungsweise kategorisiert werden. Es versteht sich jedoch, dass die hierin nützlichen aktiven Bestandteile in manchen Fällen mehr als einen therapeutischen Nutzen vorsehen oder auf mehr als einem Wirkungsweg funktionieren können. Deshalb sind die Klassifikationen hierin aus Zwecken der Bequemlichkeit getroffen, und mit ihnen wird nicht beabsichtigt, den aktiven Bestandteil auf diese jeweilige(n) aufgelistete(n) Anwendung oder Anwendungen einzuschränken. Auch die pharmazeutisch annehmbaren Salze dieser aktiven Bestandteile sind hierin nützlich. Die folgenden aktiven Bestandteile sind in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung nützlich.

Anti-Akne-Wirkstoffe: Beispiele von nützlichen Anti-Akne-Wirkstoffen schließen die Keratolytika, wie Salicylsäure (o-Hydroxybenzoesäure), Derivate von Salicylsäure, wie 5-Octanoylsalicylsäure, und Resorcinol; Retinoide, wie Retinsäure und ihre Derivate (z. B. cis und trans); schwefelhaltige D- und L- Aminosäuren und ihre Derivate und Salze, insbesondere ihre N-Acetylderivate, wofür ein bevorzugtes Beispiel N-Acetyl-L-cystein ist; Liponsäure; Antibiotika und antimikrobielle Mittel, wie Benzoylperoxid, Octopirox, Tetracyclin, 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, 3,4,4'-Trichlorbanilid, Azelainsäure und ihre Derivate, Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Phenoxyisopropanol, Ethylacetat, Clindamycin und Meclocyclin; Sebostatika, wie Flavonoide; und Gallensalze, wie Scymnolsulfat und seine Derivate, Desoxycholat und Cholat, ein.

Antifalten- und Anti-Hautatrophie-Wirkstoffe: Beispiele von Antifalten- und Anti-Hautatrophie- Wirkstoffen schließen Retinsäure und ihre Derivate (cis und trans); Retinol; Retinylester; Niacinamid, Salicylsäure und ihre Derivate; schwefelhaltige D- und L-Aminosäuren und ihre Derivate und Salze, insbesondere die N-Acetylderivate, wofür ein bevorzugtes Beispiel N-Acetyl-L-cystein ist; Thiole, z. B. Ethanthiol; Hydroxysäuren, Phytinsäure, Liponsäure; Lysophosphatidinsäure und Haut-Abschälmittel (z. B. Phenol und dergleichen) ein.

Nicht-steroidartige Antientzündungs-Wirkstoffe (NSAIDS): Beispiele von NSAIDS schließen die folgenden Kategorien ein: Propionsäurederivate; Essigsäurederivate; Fenaminsäurederivate; Biphenylcarbonsänrederivate; und Oxicame. Alle von diesen NSAIDS werden vollständig beschrieben im U.S.-Patent 4 985 459 von Sunshine et al., erteilt am 15. Januar 1991. Beispiele nützlicher NSAIDS schließen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen, Benoxaprofen, Flurbiprofen, Fenoprofen, Fenbufen, Ketoprofen, Indoprofen, Pirprofen, Carprofen, Oxaprozin, Pranoprofen, Miroprofen, Tioxaprofen, Suprofen, Alminoprofen, Tiaprofensäure, Fluprofen- und Bucloxinsäure ein. Ebenfalls verwendbar sind die steroidalen entzündungshemmenden Arzneistoffe, einschließlich Hydrocortison und dergleichen.

Örtliche Betäubungsmittel: Beispiele von örtlichen Betäubungsarzneimitteln schließen Benzocain, Lidocain, Bupivacain, Chlorprocain, Diöbucain, Etidocain, Mepivacain, Tetracain, Dyclonin, Hexylcain, Procain, Cocain, Ketamin, Pramoxin, Phenol und pharmazeutisch annehmbare Salze hiervon ein.

Künstliche Bräunungsmittel und -beschleuniger. Beispiele von künstlichen Bräunungsmitteln und -beschleunigern schließen Dihydroxyacetaon, Tyrosin, Tyrosinester, wie Ethyltyrosinat, und Phospho- DOPA ein.

Antimikrobielle und Anti-Pilz-Wirkstoffe: Beispiele von antimikrobiellen und antifungalen Wirkstoffen schließen β-Lactam-Arzneistoffe, Chinolin-Arzneistoffe, Ciprofloxacin, Norfloxacin, Tetracyclin, Erythrorrrycin, Amikacin, 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, 3,4,4'-Trichlorbanilid, Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Phenoxyisopropanol, Doxycyclin, Capreomycin, Chlorhexidin, Chlortetracyclin, Oxytetracyclin, Clindamycin, Ethambutol, Hexamidinisethionat, Metronidazol, Pentamidin, Gentamicin, Kanamycin, Lineomycin, Methacyclin, Methenamin, Minocyclin, Noemycin, Netilmicin, Paromomycin, Streptomycin, Tobramycin, Miconazol, Tetracyclinhydrochlorid, Erythromycin, Zink-Erythromycin, Erythromycinestolat, Erythromycinstearat, Amikacinsulfat, Doxycyclinhydrochlorid, Capreomycinsulfat, Chlorhexidingluconat, Chlorhexidinhydrochlorid, Chlortetracyclinhydrochlorid, Oxytetracyclinhydrochlorid, Clindamycinhydrochlorid, Ethambutolhydrochlorid, Metronidazolhydrochlorid, Pentamidinhydrochlorid, Gentamicinsulfat, Kanamycinsulfat, Lineomycinhydrochlorid, Methacyclinhydrochlorid, Methenaminhippurat, Methenaminmandelat, Minocyclinhydrochlorid, Neomycinsulfat, Netilmicinsulfat, Paromomycinsulfat, Streptomycinsulfat, Tobramycinsulfat, Miconazolhydrochlorid, Amanfadinhydrochlorid, Amanfadinsulfat, Octopirox, Parachlorometaxylenol, Nystatin, Tolnaftat, Zink-Pyrithion und Clotrimazol ein.

Bevorzugte Beispiele von hierin nützlichen Wirkstoffen schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Salicylsäure, Benzoylperoxid, 3-Hydroxybenzoesäure, Glycolsäure, Milchsäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Acetylsalicylsäure, 2-Hydroxybutansäure, 2-Hydroxypentansäure; 2-Hydroxyhexansäure, cis-Retinsäure, trans-Retinsäure, Retinol, Phytinsäure, N-Acetyl-L-cystein, Liponsäure, Azelainsäure; Arachidonsäure, Benzoylperoxid, Tetracyclin, Ibuprofen, Naproxen, Hydrocortison, Acetominophen, Resorcinol, Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Phenoxyisopropanol, 2,4,4'-Trichlor-2- hydroxydiphenylether, 3,4,4'-Trichlorcarbonilid, Octopirox, Lidocainhydrochlorid, Clotrimazol, Miconazol, Neocycinsulfat und Mischungen hiervon.

Sonnenschutz-Wirkstoffe: Ebenfalls hierin nützlich sind Sonnenschutz-Wirkstoffe. Eine große Vielzahl von Sonnenschutzmitteln wird beschrieben in U.S.-Patent Nr. 5 087 445 von Haffay et al., erteilt am 11. Februar 1992; U.S.-Patent Nr. 5 073 372 von Turner et al., erteilt am 17. Dezember 1991; U.S.-Patent Nr. 5 073 371 von Turner et al., erteilt am 17. Dezember 1991; und Segarin et al., in Kapitel VIII, Seiten 189 ff., von Cosmetics Science and Technology. Nichteinschränkende Beispiele von Sonnenschutzmitteln, welche in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind diejenigen, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, 2-Ethylhexyl-N,N-dimethyl-p- aminobenzoat, p-Aminobenzoesäure, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, Octocrylen, Oxybenzon, Homomenthylsalicylat, Octylsalicylat, 4,4'-Methoxy-t-butyldibenzoylmethan, 4-Isopropyldibenzoylmethan, 3-Benzylidencampher, 3-(4-Methylbenzyliden)campher, Titandioxid, Zinkoxid, Silica, Eisenoxid und Mischungen hiervon. Noch weitere nützliche Sonnenschutzmittel sind diejenigen, beschrieben in U.S.- Patent Nr. 4 937 370 von Sabatelli, erteilt am 26. Juni 1990; und U.S.-Patent Nr. 4 999 186 von Sabatelli et al., erteilt am 12. März 1991. Besonders bevorzugte Beispiele dieser Sonnenschutzmittel schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus 4-N,N-(2-Ethylhexyl)methylaminobenzoesäureester von 2,4-Dihydroxybenzophenon, 4-N,N-(2-Ethylhexyl)methylaminobenzoesäureester mit 4- Hydroxydibenzoylmethan, 4-N,N-(2-Ethylhexyl)methylaminobenzoesäureester von 2-Hydroxy-4-(2 - hydroxyethoxy)benzophenon, 4-N,N-(2-Ethylhexyl)methylaminobenzoesäureester von 4-(2-Hydroxyethoxy)dibenzoylmethan und Mischungen hiervon. Die exakten Mengen an Sonnenschutzmitteln, welche verwendet werden können, werden abhängig vom gewählten Sonnenschutzmittel und dem gewünschten Sonnen-Protektions-Faktor (SPF) bzw. Lichtschutzfaktor, der erzielt werden soll, variieren. Der SPF ist ein allgemein verwendetes Maß des Lichtschutzes eines Sonnenschutzmittels gegen Rötung; siehe Federal Register, Band 43, Nr. 166, S. 38206-38269, 25. August 1978, was hierin in seiner Gesamtheit durch den Bezug darauf einbezogen ist.

Nichteinschränkende Beispiele von hierin verwendbaren, bevorzugten Wirkstoffen schließen diejenigen ein" gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Salicylsäure, Benzoylperoxid, Niacinamid, cis- Retinsäure, trans-Retinsäure, Retinol, Retinylpalmitat, Phytinsäure, N-Acetyl-L-cystein, Azelainsäure, Liponsäure, Resorcinol, Milchsäure, Glycolsäure, Ibuprofen, Naproxen, Hydrocortison, Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Phenoxyisopropanol, 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, 3,4,4'-Trichlorcarbonilid, 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnaminsäure, Oxybenzon, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, Dihydroxyaceton und Mischungen hiervon.

B. Kationische Tenside

Die Artikel der vorliegenden Erfindung können ebenfalls wahlfrei ein oder mehrere kationische Tenside umfassen, vorausgesetzt, dass diese Materialien so gewählt sind, dass sie nicht die insgesamten Schaumbildungsmerkmale der erforderlichen schäumenden Tenside stören. Kationische Tenside sind nützlich als Anti-Statik-Mittel oder als Emulgiermittel.

Nichteinschränkende Beispiele von hierin nützlichen kationischen Tensiden sind offenbart in McCutcheon's, Detergents and Emulsifiers, Nordamerikanische Ausgabe (1986), veröffentlicht von Allured Publishing Corporation; und McCutcheon's, Functional Materials, Nordamerikanische Ausgabe (1992).

Nichteinschränkende Beispiele von hierin nützlichen kationischen Tensiden schließen kationische Alkylammoniumsalze ein, wie diejenigen mit der Formel:

R&sub1;R&sub2;R&sub3;R&sub4;N&spplus;X&supmin;

worin R&sub1; gewählt wird aus einer Alkylgruppe mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen, oder aromatischen Aryl- oder Alkarylgruppen mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen; R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; unabhängig voneinander gewählt werden aus Wasserstoff, einer Alkylgruppe mit etwa 1 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen oder aromatischen Aryl- oder Alkarylgruppen mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen; und X ein Anion ist, gewählt aus Chlorid, Bromid, Iodid, Acetat, Phosphat, Nitrat, Sulfat, Methylsulfat, Ethylsulfat, Tosylat, Lactat, Citrat, Glycolat und Mischungen hiervon. Weiterhin können die Alkylgruppen auch Etherbindungen oder Hydroxy- oder Aminogruppen-Substituenten enthalten (z. B. können die Alkylgruppen Polyethylenglycol- und Polypropylenglycol-Einheiten enthalten).

Weiter bevorzugt ist R&sub1; eine Alkylgruppe mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen; R&sub2; wird gewählt aus H oder einer Alkylgruppe mit etwa 1 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen; R&sub3; und R&sub4; werden unabhängig gewählt aus H oder einer Alkylgruppe mit etwa 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatomen; und X ist wie im vorstehenden Abschnitt beschrieben beschaffen.

Am stärksten bevorzugt ist R&sub1; eine Alkylgruppe mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen; R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; werden gewählt aus H oder einer Alkylgruppe mit etwa 1 bis etwa 3 Kohlenstoffatomen; und X ist wie im vorstehenden Abschnitt beschrieben beschaffen.

Alternativ dazu schließen andere nützliche kationische Tenside Amino-Amide ein, worin in der obenstehenden Struktur R&sub1; alternativerweise R&sub5;CO-(CH&sub2;)n- ist, worin R&sub5; eine Alkylgruppe mit etwa 12 bis etwa 22 Kohlenstoffatomen ist, und n eine ganze Zahl von etwa 2 bis etwa 6, weiter bevorzugt von etwa 2 bis etwa 4 und am stärksten bevorzugt von etwa 2 bis etwa 3 ist. Nicht einschränkende Beispiele dieser kationischen Emulgatoren schließen Stearamidopropyl-PG-dimonium-chloridphosphat, Stearamidopropylethyldimoniumethosulfat, Stearamidopropyldimethyl(myristylacetat)ammoniumchlorid, Stearamidopropyldimethyl-cetearylammoniumtosylat, Stearamidopropyldimethylammoniumchlorid, Stearamidopropyldimethylammoniumlactat und Mischungen hiervon ein.

Nicht einschränkende Beispiele von kationischen, quaternären Ammoniumsalz-Tensiden schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Cetylammoniumchlorid, Cetylammoniumbromid, Laurylammoniumchlorid, Laurylammoniumbromid, Stearylammoniumchlorid, Stearylammoniumbromid, Cetyldimethylammoniumchlorid, Cetyldimethylammoniumbromid, Lauryldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylammoniumbromid, Stearyldimethylammoniumchlorid, Stearyldimethylammoniumbromid, Cetyltrimethylammoniumchlorid, Cetyltrimethylammoniumbromid, Lauryltrimethylammoniumchlorid, Lauryltrimethylammoniumbromid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumbromid, Lauryldimethylammoniumchlorid, Stearyldimethylcetyl-ditalgdimethylammoniumchlorid, Dicetylammoniumchlorid, Dicetylammoniumbromid, Dilaurylammoniumchlorid, Dilaurylammoniumbromid, Distearylammoniumchlorid, Distearylammoniumbromid, Dicetylmethylammoniumchlorid, Dicetylmethylammoniumbromid, Dilaurylmethylammoniumchlorid, Dilaurylmethylammoniumbromid, Distearylmethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Distearylmethylammoniumbromid und Mischungen hiervon. Zusätzliche quaternäre Ammoniumsalze schließen diejenigen ein, worin die C12- bis C22-Alkylkohlenstoffkette aus einer Talgfettsäure oder aus einer Cocosnußfettsäure abgeleitet ist. Der Begriff "Talg" bezieht sich auf eine Alkylgruppe, deriviert aus Talgfettsäuren, (üblicherweise hydrierten Talgfettsäuren), welche im allgemeinen Mischungen aus Alkylketten im C16- bis C18-Bereich aufweisen. Der Begriff "Cocosnuß" bezieht sich auf eine Alkylgruppe, abgeleitet aus einer Cocosnußfettsäure, bei der im allgemeinen Mischungen aus Alkylketten im C12- bis C14-Bereich vorliegen. Beispiele von quaternären Ammoniumsalzen, abgeleitet aus diesen Talg- und Cocosnußquellen, schließen Ditalgdimethylammoniumchlorid, Ditalgdimethylammoniummethylsulfat, Di(hydriertes Talg)dimethylammoniumchlorid, Di(hydriertes Talg)dimethylammoniumacetat, Ditalgdipropylammoniumphosphat, Ditalgdimethylammoniumnitrat, Di(Coconußalkyl)dimethylammoniumchlorid, Di(Coconußalkyl)dimethylammoniumbromid, Talgammoniumchlorid, Cocosnußammoniumchlorid, Stearamidopropyl-PG-dimoniumchloridphosphat, Stearamidopropylethyldimoniumethosulfat, Stearamidopropyldimethyl(myristylacetat)ammoniumchlorid, Stearamidopropyldimethylcetearylammoniumtosylat, Stearamidopropyldimethylammoniumchlorid, Stearamidopropyldimethylammoniumlactat und Mischungen hiervon ein.

Bevorzugte hierin verwendbare kationische Tenside schließen diejenigen ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Dilauryldimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Dimyristyldimethylammoniumchlorid, Dipalmityldimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid und Mischungen hiervon.

C. Weitere wahlfreie Bestandteile

Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können eine breite Auswahl an zusätzlichen wahlfreien Komponenten umfassen. Diese zusätzlichen Komponenten sollten pharmazeutisch annehmbar sein. Das CTFA Cosmetic Ingredient Handbook, zweite Auflage 1992, beschreibt eine weite Auswahl an nichteinschränkenden kosmetischen und pharmazeutischen Bestandteilen, welche üblicherweise in der Hautpflegeindustrie verwendet werden, welche zur Verwendung in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung geeignet sind. Nicht einschränkende Beispiele für funktionelle Klassen von Bestandteilen werden auf Seite 537 dieser Bezugstelle beschrieben. Beispiele dieser und anderer funktionellen Klassen beinhalten: Abriebmittel, Absorptionsmittel, Antiverklumpungsmittel, Antioxidationsmittel, Vitamine, Bindemittel, biologische Zusatzstoffe, Puffermittel, Füllmittel, Chelatbildner, chemische Zusätze, Farbmittel, kosmetische Adstringentien, kosmetische Biozide, Denaturierungsmittel, Arzneimittel- Adstringentien, externe Analgetika, Filmbildner, Duftstoffkomponenten, Feuchthaltemittel, Trübungsmittel, pH-Einstellmittel, Konservierungsstoffe, Treibmittel, reduzierende Mittel, Hautbleichungsmittel und Sonnenschutzmittel.

Ebenfalls hierin verwendbar sind ästhetische Komponenten, wie Duftstoffe, Pigmente, Färbungen, etherische Öle, Haut-Empfindungsmittel, Adstringentien, Haut-Linderungsmittel und Haut-Heilmittel.

VIII. VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG

Die wegwerfbaren, einmal verwendbaren Reinigungs- und Konditionierungsartikel der vorliegenden Erfindung werden durch separates oder gleichzeitiges Zugeben auf oder Imprägnieren in ein wasserunlösliches Substrat eines schäumenden Tensids, einer konditionierenden Komponente und einer Duftstoff komponente hergestellt, wobei der resultierende Artikel im wesentlichen trocken ist. Mit "separat" wird gemeint, dass die Tenside und Konditionierungsmittel sequentiell in beliebiger Reihenfolge zugesetzt werden können, ohne dass sie zuerst miteinander vereinigt werden. Mit "gleichzeitig" wird gemeint, dass die Tenside und Konditionierungsmittel zur gleichen Zeit zugegeben werden können, mit oder ohne dass sie zuerst miteinander vereinigt werden. Vorzugsweise sollte, wegen der Möglichkeit der Solubilisierung des wasserlöslichen Einkapselungsmaterials, die Duftstoffkomponente getrennt von den schäumenden Tensiden auf das Substrat, oder irgendeine Schicht desselben, gegeben oder darin imprägniert werden. Die Duftstoffkomponente wird ebenfalls bevorzugt auf das Substrat, oder irgendeine Schicht davon, zugegeben oder darin imprägniert, wenn das Substrat trocken ist.

Wenn es mehr als eine Schicht gibt, können das schäumende Tensid und/oder die konditionierende Komponente ebenfalls in beliebiger Reihenfolge auf jede Schicht zugegeben oder darin imprägniert werden. Alternativ dazu können das schäumende Tensid und/oder die konditionierende Komponente auf das Substrat zugegeben oder darin imprägniert werden. Die Behandlung mit dem schäumenden Tensid, der konditionierenden Komponente und/oder der Duftstoffkomponente kann jederzeit vor oder nach Verbinden der ersten Schicht und der zweiten Schicht erzielt werden. Ungeachtet der Reihenfolge der Behandlung sollten überschüssiges Tensid, konditionierende Komponente und/oder Duftstoffkomponente entfernt werden (z. B. durch ein Abquetschverfahren). Danach sollte das behandelte Material (z. B. die erste Schicht 100, die zweite Schicht 200, beide Schichten 100 und 200 oder das vereinigte Substrat) durch herkömmliche Einrichtungen getrocknet werden.

Zum Beispiel kann vor dem Verbinden der ersten Schicht 100 an die zweite Schicht 200 die zweite Schicht mit dem schäumenden Tensid behandelt werden. Nach Verbinden der zwei Schichten kann jede von beiden der Außenseitenoberflächen (z. B. die unverbundenen Oberflächen) der Schichten 100 und/oder 200 mit der konditionierenden Komponente und/oder Duftstoffkomponente behandelt werden. Alternativ dazu können, vor dem Verbinden der zwei Schichten, die schäumenden Tenside und Konditionierungsmittel zur gleichen Zeit auf die zweite Schicht 200 zugegeben oder darin imprägniert werden. Alternativ dazu können die schäumenden Tenside und die Konditionierungsmittel vor Zugeben auf oder Imprägnieren in die zweite Schicht 200 miteinander vereinigt werden. Bei beiden Reihenfolgen darf die Duftstoffkomponente nicht im Zusammenhang mit dem Tensid zugesetzt werden. Wenn die Duftstoffkomponente nach dem Tensid zugesetzt wird, müssen jedwede überschüssigen Lösungsmittel (z. B. Wasser) entfernt werden, bevor die Duftstoffkomponente zugesetzt wird.

Alternativ dazu kann, vor dem Verbinden der zwei Schichten, die erste Schicht 100 mit dem schäumenden Tensid unter Anwendung von Verfahren behandelt werden, welche nicht verursachen, dass die erste Schicht verlängert oder ausgedehnt wird. Dies kann bei der Herstellung der ersten Schicht oder durch verschiedene, dem Durchschnittsfachmann gut bekannte, Aufbringungsverfahren erreicht werden. Nichteinschränkende Beispiele von Aufbringungsverfahren schließen Extrusionsbeschichtung und Schlitz-Beschichtung ein.

Das Tensid, Konditionierungsmittel, Duftstoffkomponente und jedwede wahlfreien Bestandteile können zugegeben werden auf oder imprägniert werden in jede von beiden Schichten (100 oder 200) oder die resultierenden verbundenen Schichten (100 und 200) durch jedwede Mittel, welche dem Fachmann bekannt sind: zum Beispiel durch Aufsprühen, Laserbedrucken, Aufspritzen, Eintauchen, Einweichen oder Beschichten.

Wenn Wasser oder Feuchtigkeit in dem Herstellungsverfahren verwendet wird oder vorhanden ist, wird die Duftstoffkomponente zugegeben, nachdem das resultierende behandelte Substrat dann getrocknet ist, sodass es im wesentlichen frei von Wasser ist. Das behandelte Substrat kann durch jedwede Einrichtung getrocknet werden, welche dem Fachmann bekannt ist. Nicht einschränkende Beispiele von bekannten Trocknungseinrichtungen schließen die Verwendung von Konvektionsöfen, abstrahlenden Wärmequellen, Mikrowellenöfen, Druckluftöfen und Heizwalzen oder -zylindern ein. Die Trocknung schließt auch Lufttrocknung ohne die Zuführung von Wärmeenergie, welche von derjenigen, die in der umliegenden Umgebung vorkommt, verschieden ist, ein. Es kann auch eine Kombination von verschiedenen Trocknungsverfahren angewandt werden.

IX. VERFAHREN ZUR REINIGUNG UND KONDITIONIERUNG VON HAUT ODER HAAR

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Reinigung und Konditionierung von Haut oder Haar mit einem Artikel zur persönlichen Reinigung der vorliegenden Erfindung. Diese Verfahren umfassen die Schritte des Benetzens mit Wasser von einem im wesentlichen trockenen, wegwerfbaren, einmal verwendbaren Reinigungsartikel zum persönlichen Gebrauch, umfassend ein wasserunlösliches Substrat, ein schäumendes Tensid und eine konditionierende Komponente, und des Kontaktierens der Haut oder des Haars mit einem solchen benetzten Artikel. In weiteren Ausführungsformen ist die vorliegende Erfindung auch nützlich zur Abgabe verschiedener aktiver Bestandteile an Haut oder Haar.

Die Artikel der vorliegenden Erfindung sind im wesentlichen trocken und werden beabsichtigterweise vor der Anwendung mit Wasser benetzt. Der Artikel wird durch Eintauchen in Wasser oder durch Einbringen desselben unter einen Wasserstrom benetzt. Schaum wird aus dem Artikel durch mechanisches Bewegen und/oder Verformen des Artikels entweder vor oder während des Kontaktes des Artikels mit der Haut oder dem Haar erzeugt. Der resultierende Schaum ist nützlich für die Reinigung und Konditionierung von Haut oder Haar. Während des Reinigungsverfahrens und des anschließenden Spülens mit Wasser werden die konditionierenden Mittel und die aktiven Bestandteile auf der Haut oder dem Haar abgeschieden. Die Abscheidung von konditionierenden Mitteln und aktiven Bestandteilen wird durch den physischen Kontakt des Substrates mit Haut oder Haar verstärkt.

X. VERFAHREN ZUR KONSISTENTEN ABSCHEIDUNG VON KONDITIONIERENDEN MITTELN UND JEDWEDEN AKTIVEN BESTANDTEILEN AUF HAUT ODER HAAR

Die Artikel der vorliegenden Erfindung sind nützlich zur konsistenten Abscheidung der Konditionierungsmittel der vorliegenden Erfindung auf die Haut oder das Haar. In weiteren Ausführungsformen, worin ein aktiver Bestandteil vorhanden ist, sind die Zusammensetzungen ebenfalls nützlich zur konsistenten Abscheidung des aktiven Bestandteils auf die Haut oder das Haar.

Die Artikel der vorliegenden Erfindung weisen eine Abscheidungskonsistenz von mehr als etwa 60 %, vorzugsweise mehr als etwa 65%, weiter bevorzugt mehr als etwa 70% und am stärksten bevorzugt mehr als etwa 75% auf.

Die Messung der Abscheidungskonsistenz ist der Quotient, welcher aus der Division der Abscheidung der Konditionierungsmittel über "nicht-ideale Schäumung und Anwendung" durch die Abscheidung der Konditionierungsmittel über "ideale Schäumung und Anwendung" erhalten wird. Eine nicht-ideale Schäumung, wie hierin verwendet, bedeutet, dass die Schäumung durch Reiben der Oberfläche des Artikels, enthaltend die Konditionierungsmittel, und dann Kontaktieren der Haut oder des Haars mit selbiger Oberfläche erzielt wird. Dies verursacht eine ineffiziente Abscheidung der konditionierenden Mittel, weil manche der Konditionierungsmittel durch das Tensid emulgiert werden. Eine ideale Schäumung, wie hierin verwendet, bedeutet, dass die Schäumung durch Reiben der Oberfläche des Artikels, welche keine Konditionierungsmittel enthält, und danach Kontaktieren von Haut oder Haar mit der Oberfläche, welche die konditionierende Komponente enthält, erzielt wird. Dieselben Referenzpunkte wären gültig, wenn beide Oberflächen des Substrates mit den Konditionierungsmittel behandelt werden (z. B. Abscheidung, erhalten aus Schäumung und Kontaktieren der Haut mit derselben eingeschäumten Oberfläche, enthaltend emulgierte Konditionierungsmittel, im Gegensatz zu Kontaktieren der Haut mit der nicht-eingeschäumten Oberfläche, welche nicht-emulgierte Konditionierungsmittel enthält). Die Abscheidungskonsistenz wird maximiert, wenn der Lipidhärtewert der konditionierenden Komponente größer als etwa 0,02 kg ist.

Die Quantifizierung der auf der Haut oder dem Haar abgeschiedenen, konditionierenden Komponente kann unter Anwendung einer Vielzahl von standardmäßigen analytischen Techniken gemessen werden, welche den Chemiker mit Durchschnittskenntnissen auf dem Fachgebiet gut bekannt sind. Derartige Verfahren schließen beispielsweise die Extraktion eines Bereichs der Haut oder des Haars mit einem geeigneten Lösungsmittel, gefolgt von Analyse durch Chromatographie (d. h. Gaschromatographie, Flüssigkeits-Chromatographie, superkritische Fluid-Chromatographie etc.), IR-Spektroskopie, UV/VIS- Spektroskopie, Massenspektrometrie etc., ein. Es können auch direkte Messungen an Haut oder Haar durch Techniken vorgenommen werden, wie IR-Spektroskopie, UV/VIS-Spektroskopie, Trübungs- Messungen, Fluoreszenz-Spektroskopie, ESCA-Spektroskopie und dergleichen.

In einem typischen Verfahren zur Messung der Abscheidung wird ein Artikel der vorliegenden Erfindung mit Wasser benetzt und ausgedrückt und bewegt, um einen Schaum zu erzeugen. Der Artikel wird dann ungefähr 15 Sekunden lang auf einer Stelle auf der Haut oder dem Kopf von ungefähr etwa 25 cm² bis etwa 300 cm², vorzugsweise etwa 50 cm² bis etwa 100 cm² gerieben, welche unter Verwendung eines angemessenen unlöschbaren Markers abgegrenzt worden ist. Die Stelle wird dann ungefähr 10 Sekunden lang gespült und danach an der Luft ungefähr 10 Minuten lang trocknen gelassen. Dann wird die Stelle entweder extrahiert, und die Extrakte werden analysiert, oder direkt unter Anwendung irgendwelcher Techniken, wie den obenstehend beispielhaft angegebenen, analysiert.

XI. BEISPIELE

Die folgenden Beispiele beschreiben und verdeutlichen fernerhin Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung. In den folgenden Beispielen sind alle Bestandteile als aktiver Gehalt aufgelistet.

Die Bestandteile werden durch den chemischen oder den CTFA-Namen identifiziert, und alle Gewichte sind als Prozentsatz der Wirkstoffe angegeben.

Beispiele 1-5 A. Das Substrat

Ein mehrschichtiges Substrat, wie beschrieben in den Fig. 1, 3A und 3B, wird hergestellt, wie hierin beschrieben. Dieses Substrat kann mit irgendeinem Nonwoven, z. B. Veratec 104-102 oder Chicopee C5763, substituiert werden.

B. Tensidphase

In einem geeigneten Gefäß werden die folgenden Bestandteile bei Raumtemperatur vermischt. Sobald das Polyquaternium dispergiert ist, wird die Mischung auf 65ºC erwärmt.

Während die obenstehende Mischung auf 65ºC erwärmt wird, werden die folgenden Bestandteile zu der Mischun zugesetzt.

Sobald die obenstehenden Bestandteile gründlich vermischt sind, beginnt das Kühlen der Mischung auf 45ºC. In einem separaten Mischgefäß wird folgendes zugesetzt:

Sobald das Glydant Plus aufgelöst ist, wird diese Mischung in das erste Mischungsgefäß zugesetzt und auf Raumtemperatur abgekühlt. Nach Abkühlen werden 1,5 g dieser Lösung auf ein Nonwoven- Substrat aufgebracht und dann getrocknet.

C. Konditionierende Phase:

In einem geeigneten Gefäß werden die folgenden Bestandteile bei Raumtemperatur vermischt und während dem Mischen auf 70ºC erwärmt.

¹ Erhältlich als Abil WE-09 von Glodschmidt.

² Erhältlich als PolyAldo TGMS von Lonza Chemical.

³ Erhältlich als PolyAldo 10-2P von Lonza Chemical.

*SEPA ist eine Abkürzung für Saccharoseester von Fettsäuren.

Es wird während des Mischens auf Raumtemperatur abgekühlt. Danach werden 0,17 g dieser Phase zu dem Substrat, welches bereits die Tenside aus der Tensidphase enthält, zugegeben. Der resultierende Reinigungsartikel wird mittels Benetzen mit Wasser eingesetzt und ist nützlich zur Reinigung der Haut oder des Haars und zur Abscheidung der konditionierenden Mittel auf die Haut oder das Haar in einer konsistenten Weise.

Die resultierenden Lipidhärtewerte und die Abscheidungskonsistenzen sind wie folgend beschaffen:

In alternativen Herstellungsverfahrensweisen werden die schäumenden Tenside, die konditionierende Komponente und wahlfreie Bestandteile separat oder gleichzeitig zugegeben auf oder imprägniert in (i) eine oder beide Schichten vor dem Kombinieren der Schichten zu einem Laminat, oder (ii) nachdem die Schichten zu einem Laminat kombiniert worden sind. Das Verfahren des Zugebens des Tensids und/oder der konditionierenden Komponente auf das Substrat, oder das Imprägnieren in selbiges, wird durch Aufsprühen, Bedrucken, Aufspritzen, Eintauchen oder Beschichten erreicht.

In ähnlicher Weise können das schäumende Tensid und die konditionierende Emulsion in irgendeiner Reihenfolge zu dem Substrat zugesetzt werden. Nicht-einschränkende Beispiele der Verfahrensabfolgen beinhalten (i) als erstes Zugeben von Tensid zur zweiten Schicht, dann Verbinden des Substrats, dann Behandeln mit der konditionierenden Komponente; (ii) als erstes Kombinieren von Tensid mit konditionierender Komponente, dann Behandeln der zweiten Schicht, dann Verbinden der zwei Schichten; (iii) vor dem Verbinden der zwei Schichten Behandlung der zweiten Schicht zuerst mit dem Tensid und dann als zweites der konditionierenden Komponente, danach Verbinden der zwei Schichten.

In alternativen Ausführungsformen werden weitere Substrate, wie gewobene Substrate, Hydrospinnvlies-Substrate, natürliche Schwämme, synthetische Schwämme oder polymere vernetzte Maschenwerke für das vorliegende Substrat substituiert.

D. Duftstoffphase

Etwa 66,5% beta-Cyclodextrin, etwa 22% Wasser und etwa 11,5% Parfüm werden bei einer Gesamtrate von etwa 450 Gramm/min in einen Doppelschneckenextruder ohne Ausgangsdüse gegeben. Die Mischergeschwindigkeit beläuft sich auf etwa 400 U/min und die Schaufel-Anordnung wird gewählt, um einen spezifischen mechanischen Input in den Mixer vorzusehen, welcher größer als eine Pferdestärke pro Pfund pro Minute ist.

In einem geeigneten Gefäß wird der beta-Cyclodextrin-Komplex zu geschmolzenem PEG 4600 (65c) bei einem Verhältnis von 25% Komplex zu 75% PEG 4600 zugesetzt. Die resultierende Mischung wird mit einer Techmar-Mühle während 2,5 theoretischen Durchläufen gemahlen. Die Mischung wird dann in geeignete Aufbewahrungsbehälter gepumpt.

Die resultierende Mischung wird dann bei einer Rate von 0,3 Gramm pro Blatt auf das trockene Substrat zugegeben.

¹ Cerastar Corp

² Givaudan Roure

Beispiele 6-9

Ein Reinigungs- und Konditionierungsprodukt zur persönlichen Pflege wird wie folgend hergestellt:

Wasserunlösliches Substrat

Ein hydrogelochtes Nonwoven-Substrat mit einem Basisgewicht von etwa 60 gsy umfasst 50% Rayon und 50% Polyester und liegt bei ungefähr 17,8 cm · 19,3 cm (6 in. · 7,6 in.) und einer Dicke von etwa 0,05 cm (20 mil) vor.

In einem geeigneten Gefäß werden die Bestandteile der Phase A bei Raumtemperatur unter Bildung einer Dispersion gemischt und unter Rühren auf 65ºC erwärmt. Die Bestandteile der Phase B werden in einem separaten geeigneten Gefäß gemischt und auf 65ºC erwärmt. Sobald die Temperaturen die gleichen sind werden die Bestandteile der Phase B in das Gefäß, welches die Phase A-Bestandteile enthält, beigemischt und dann auf 45ºC gekühlt. Dann werden die Bestandteile der Phase C in einem separaten Gefäß bei Raumtemperatur miteinander gemischt. Als Nächstes wird die Phase-C-Mischung in das Gefäß zugegeben, welches die Kombination der Phasen A und B bei Raumtemperatur enthält. 1,5 Gramm der resultierenden Lösung werden auf jedes Substrat aufgesprüht. Alternativ dazu kann das Substrat in die resultierende Lösung eingetaucht werden. Das behandelte Substrat wird dann in einem Ofen zu einem konstanten Gewicht getrocknet. Alternativ dazu wird das behandelte Substrat in einem Konvektionsofen bei 45ºC zu einem konstanten Gewicht getrocknet.

Die Bestandteile der Phase D werden auf die folgende Weise hergestellt. Etwa 66,5% beta- Cyclodextrin, etwa 22% Wasser und etwa 11,5% Parfüm werden bei einer Gesamtrate von etwa 450 Gramm/min in einen Doppelschneckenextruder ohne Ausgangsdüse zugegeben. Die Mischergeschwindigkeit wird auf etwa 400 U/min eingestellt, und die Schaufel-Konfiguration wird gewählt, um einen spezifischen mechanischen Input in den Mischer bereitzustellen, welcher größer als eine Pferdestärke pro Pfund pro Minute ist.

In einem geeigneten Gefäß wird der beta-Cyclodextrin-Komplex zu geschmolzenem PEG 4600 (65c) bei einem Verhältnis von 25% Komplex zu 75% PEG 4600 zugesetzt. Die resultierende Mischung wird mit einer Techmar-Mühle während 2,5 theoretischen Durchläufen gemahlen. Die Mischung wird dann in geeignete Aufbewahrungsbehälter gepumpt.

Die resultierende Mischung wird dann bei einer Rate von 0,3 Gramm pro Blatt auf das trockene Substrat gegeben.

Die resultierende Reinigungszusammensetzung wird durch Benetzen mit Wasser verwendet und ist nützlich zur Reinigung von Haut oder Haar und für die Abscheidung der konditionierenden Mittel auf die Haut oder das Haar.

In alternativen Herstellungsverfahrensweisen können die schäumenden Tenside, konditionierende Mittel und wahlfreie Bestandteile separat oder gleichzeitig zugegeben werden auf oder imprägniert werden in das wasserunlösliche Substrat durch Aufsprühen, Laser-Bedrucken, Aufspritzen, Eintauchen oder Beschichten.

In alternativen Ausführungsformen liegen andere Substrate vor, wie gewobene Substrate, Hydrospinnvlies-Substrate, natürliche Schwämme, synthetische Schwämme oder polymere vernetzte Maschenwerke.

Beispiel 10-14 Phase A. Tensidphase

In einem geeigneten Gefäß werden die folgenden Bestandteile bei Raumtemperatur vermischt. Sobald das Polyquaternium dispergiert ist, wird die Mischung auf 65ºC erwärmt.

Während die obige Mischung auf 65ºC erwärmt wird, werden die folgenden Bestandteile zu der Mischung gegeben.

Sobald die obigen Bestandteile gründlich vermischt sind, beginnt das Abkühlen der Mischung auf 45ºC. In einem separaten Mischungsgefäß wird das folgende zugegeben:

Sobald das Glydant Plus aufgelöst ist, wird diese Mischung in das erste Mischgefäß zugegeben und auf Raumtemperatur gekühlt. Nach Abkühlen werden 1,5 g dieser Lösung auf ein Nonwoven-Substrat aufgebracht und danach getrocknet.

Phase B. Konditionierende Emulsion:

In einem geeigneten Gefäß werden die folgenden Bestandteile bei Raumtemperatur vermischt und während des Mischens auf 70ºC erwärmt.

*SEFA ist eine Abkürzung für Saccharoseester von Fettsäuren.

Sobald die Mischung 70ºC erreicht, wird die Erwärmung eingestellt und es werden langsam die folgenden Bestandteile unter fortgesetztem Mischen zugesetzt:

Es wird während des Mischens auf Raumtemperatur abgekühlt. Dann werden 0,17 g dieser Phase zu dem Substrat gegeben, welches bereits die Tenside aus der Tensidphase enthält.

Phase C. Duftstoffphase

Etwa 66,5% beta-Cyclodextrin, etwa 22% Wasser und etwa 11,5% Parfüm werden bei einer Gesamtrate von etwa 450 Gramm/min in einen Doppelschneckenextruder ohne Ausgangsdüse zugesetzt. Die Mischergeschwindigkeit wird auf etwa 400 U/min eingestellt, und die Schaufel-Konfiguration wird gewählt, um einen spezifischen mechanischen Input in den Mischer bereitzustellen, welcher größer als eine Pferdestärke pro Pfund pro Minute ist.

In einem geeigneten Gefäß wird der beta-Cyclodextrin-Komplex zu geschmolzenem PEG 4600 (65c) bei einem Verhältnis von 25% Komplex zu 75% PEG 4600 zugesetzt. Die resultierende Mischung wird mit einer Techmar-Mühle während 2,5 theoretischen Durchläufen gemahlen. Die Mischung wird dann in geeignete Aufbewahrungsbehälter gepumpt.

Die resultierende Mischung wird dann bei einer Rate von 0,3 Gramm pro Blatt auf das trockene Substrat zugegeben. Die resultierende Reinigungszusammensetzung wird durch Benetzen mit Wasser verwendet und ist nützlich zur Reinigung von Haut oder Haar und für die Abscheidung der konditionierenden Emulsionen auf die Haut oder das Haar.

In alternativen Herstellungsverfahrensweisen können die schäumenden Tenside, konditionierende Emulsionen und wahlfreie Bestandteile separat oder gleichzeitig zugegeben werden auf oder imprägniert werden in das wasserunlösliche Substrat durch Aufsprühen, Bedrucken, Aufspritzen, Eintauchen oder Beschichten.

In alternativen Ausführungsformen werden andere Substrate, wie gewobene Substrate, Hydrospinnvlies-Substrate, natürliche Schwämme, synthetische Schwämme oder polymere vernetzte Maschenwerke für das vorliegende Substrat substituiert.


Anspruch[de]

1. Wegwerfbares, einmal verwendbares Reinigungs- und Konditionierungsprodukt für die persönliche Pflege, welches Materialien, die von der Haut oder dem Haar abgespült werden, abscheidet, welches erwünschte Duftabgabeeigenschaften besitzt, und welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es umfasst:

(A) ein wasserunlösliches Substrat,

(B) mindestens ein schäumendes Tensid, das auf das Substrat gegeben oder in dieses imprägniert worden ist, und

(C) 0,015 bis 15 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats eines duftstofffreisetzenden Komplexes, der auf das Substrat gegeben oder darin imprägniert worden ist, wobei der duftstofffreisetzende Komplex umfasst:

(i) 10 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines porösen Dufstoffträgers, und

(ii) 1 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines innerhalb des Trägers imprägnierten Duftstoffs,

wobei das Produkt vor der Verwendung im Wesentlichen trocken ist.

2. Produkt nach Anspruch 1, wobei das schäumende Tensid 0,5 bis 12,5 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats umfasst, und wobei das Verhältnis des Duftstoffs zu dem porösen Duftstoffträger im Bereich von 5 : 1 bis 1 : 10 liegt.

3. Produkt nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Duftstoffträger Träger umfasst, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Cyclodextrin, vorzugsweise alpha-Cyclodextrin, beta-Cyclodextrin, gamma-Cyclodextrin oder Mischungen und Derivate hiervon; amorphe Silicas; ausgefällte Silicas, Kieselpuder; kolloidale Silicas; sphäroidale Silicas; Alumosilicate, vorzugsweise Zeolith, Aluminiumoxid oder Mischungen hiervon; Calciumsilicate; poröse Stärken, agglomerierte Stärken, Polymethacrylatcopolymere; und Mischungen hiervon.

4. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Duftstoff aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus Parfümbestandteilen, kühlenden Bestandteilen und Mischungen hiervon.

5. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei mindestens ein Teil des Duftstoffes aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus hochflüchtigen Parfümkomponenten mit einem Siedepunkt bis zu 250ºC; mäßigflüchtigen Parfümkomponenten mit einem Siedepunkt von 250ºC bis 350ºC; und Mischungen hiervon.

6. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, umfassend weiterhin 0,01 bis 10 Gew.-% des Substrats eines unverdünnten Duftstoffs.

7. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der duftstofffreisetzende Komplex eingekapselt ist mit einem Beschichtungsmaterial, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Paraffinwachsen, mikrokristallinen Wachsen; tierischen Wachsen; pflanzlichen Wachsen; gesättigten Fettsäuren und Fettalkoholen; Fettsäureestern; Zelluloseestern; Polyalkylenglykol, vorzugsweise Polyethylenglykolen, Polypropylenglykolen, gemischten Polyalkylenglykolen und gemischten Polyalkylenglykolcopolymeren; Polyvinylalkohol; und Mischungen hiervon, und wobei das Beschichtungsmaterial in einer Menge im Bereich von 2% bis 50% des duftstofffreisetzenden Komplexes vorliegt.

8. Produkt nach Anspruch 7, wobei der Duftstoffträger Cyclodextrin ist, und wobei das Beschichtungsmaterial Polyethylenglykol ist, vorzugsweise mit einem Molekulargewicht von 4.400 bis 400.000.

9. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend weiterhin 3 bis 99 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats einer konditionierenden Komponente, die auf das Substrat gegeben oder darin imprägniert worden ist, wobei die konditionierende Komponente Materialien umfasst, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Konditionierungsmitteln, öllöslichen Konditionierungsmitteln, konditionierenden Emulsionen, lipidhärtenden Materialien und Mischungen hiervon.

10. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das schäumende Tensid aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus anionischen schäumenden Tensiden, nichtionischen schäumenden Tensiden, amphoteren schäumenden Tensiden und Mischungen hiervon.

11. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das wasserunlösliche Substrat aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus Nonwoven- Substraten, gewebten Substraten, hydroverknäuelten Substraten, natürlichen Schwämmen, synthetischen Schwämmen, polymeren Netzmaschenmaterialien, geformten Folien und Mischungen hiervon.

12. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei das öllösliche konditionierende Mittel und das lipidhärtende Material aus der Gruppe gewählt sind, bestehend aus Fettsäuren, Estern von Fettsäuren, Fettalkoholen, ethoxylierten Alkoholen, Polyolpolyestern, Glyzerinmonoestern, Glyzerinpolyestern, epidermalen und talgartigen Kohlenwasserstoffen, Lanolin, Mineralöl, Siliconöl, Silicongummi, Pflanzenöl, Pflanzenöladdukt, Petrolatum, nichtionischen Polymeren, hydrierten Pflanzenölen, nichtionischen Polymeren, natürlichen Wachsen, synthetischen Wachsen, polyolefinischen Glykolen, polyolefinischem Monoester, polyolefinischen Polyestern, Cholesterolen, Cholesterolestern und Mischungen hiervon; und wobei das wasserlösliche Konditionierungsmittel aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus Glyzerin, Glycerol, Propylenglykol, Polypropylen glykolen, Polyethylenglykolen, Ethylhexandiol, Hexylenglykolen, anderen aliphatischen Alkoholen, Panthenol, Harnstoff, kationischen Polymeren, Polyolen, Glykolsäure, Milchsäure und Mischungen hiervon.

13. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die konditionierende Emulsion umfasst,

(A) eine innere Phase, umfassend ein wasserlöslichen Konditionierungsmittel, gewählt aus einem oder mehreren wasserlöslichen Mitteln, sodass der gewichtete arithmetische mittlere Löslichkeitsparameter des wasserlöslichen Konditionierungsmittel größer als 10,5 ist, und

(B) eine äußere Phase, umfassend ein öllösliches Mittel, gewählt aus einem oder mehreren öllöslichen Mitteln, sodass der gewichtete arithmetische mittlere Löslichkeitsparameter des wasserlöslichen Konditionierungsmittel größer als 10,5 ist.

14. Produkt nach Anspruch 13, umfassend weiterhin 0,1 bis 20 Gew.-% der konditionierenden Emulsion eines Emulgiermittels, das fähig ist, eine Emulsion aus der inneren und äußeren Phase zu bilden, wobei das Emulgiermittel aus einem oder mehreren Emulgiermitteln gewählt ist, sodass der gewichtete, arithmetische mittlere HLB-Wert 1 bis 7 beträgt.

15. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die konditionierende Komponente ein Oberflächen-zu-Sättigungsverhältnis von größer als oder gleich 1, 25 an jedem Punkt der Oberfläche des Substrats besitzt.

16. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei die konditionierende Komponente einen Lipidhärtewert von größer als 0,02 kg besitzt.

17. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei das wasserunlösliche Substrat mindestens zwei Lagen aus Fasern umfasst, die jeweils verschiedene Texturen besitzen.

18. Produkt nach Anspruch 17, wobei das wasserunlösliche Substrat mindestens einen Bereich umfasst, der Nass-ausdehnbar ist, und mindestens einen zweiten Bereich, der weniger nass-ausdehnbar ist, als der erste Bereich.

19. Artikel nach Anspruch 17 oder 18, wobei das wasserunlösliche Substrat umfasst:

(A) eine löchrige erste Schicht, wobei die erste Schicht in der Ebene der ersten Schicht nass-ausdehnbar ist, wenn die erste Schicht benetzt wird; und

(B) eine zweite Schicht, die weniger nass-ausdehnbar ist, wenn sie benetzt wird, als die erste Schicht;

wobei ausgewählte Bereiche der ersten Schicht mit der zweiten Schicht verbunden sind, in einer Weise, welche ausreichend ist, um Nass-Ausdehnung der ersten Schicht in der Ebene der ersten Schicht zu verhindern.

20. Produkt nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei das Reinigungsprodukt weiterhin eine sichere und wirksame Menge eines oder mehrerer Wirkstoffbestandteile umfasst, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Antiakne- Wirkstoffen, Antifalten- und Antihaut-Wirkstoffen, nicht-stearoidalen entzündungshemmenden Wirkstoffen, topischen Anästhetika, künstlichen Bräunungsmitteln und -beschleunigern, antimikrobiellen und Antipilz-Mitteln, Sonnenschutzwirkstoffen, Antioxidantsien und Mischungen hiervon.

21. Verfahren zur Herstellung eines wegwerfbaren, einmal verwendbaren Reinigungs- und Konditionierungsprodukts für die persönliche Pflege, das Materialien, welche von der Haut oder dem Haar abgespült werden, abscheidet, und das erwünschte Duftstoffabgabeeigenschaften besitzt, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte des separaten oder gleichzeitigen Zugebens auf oder Imprägnierens in ein wasserunlösliches Substrat umfasst

(A) mindestens eines schäumenden Tensids, zugegeben auf oder imprägniert in das Substrat, und

(B) 0,015 bis 15 Gew.-% des wasserunlöslichen Substrats eines duftstofffreisetzenden Komplexes, zugegeben auf oder imprägniert in das Substrat, wobei der duftstofffreisetzende Komplex umfasst:

(i) 10 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines porösen Dufstoffträgers, und

(ii) 1 bis 90 Gew.-% des Komplexes eines innerhalb des Trägers imprägnierten Duftstoffs,

wobei das Produkt vor der Anwendung im Wesentlichen trocken ist.

22. Verfahren zur Herstellung eines Produkts nach Anspruch 21, wobei der duftstofffreisetzende Komplex eingekapselt ist mit einem Beschichtungsmaterial, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Paraffinwachsen, mikrokristallinen Wachsen, tierischen Wachsen, pflanzlichen Wachsen, gesättigten Fettsäuren und Fettalkoholen, Fettsäureestern, Zelluloseestern, Polyalkylenglykol, Polyvinylalkohol und Mischungen hiervon, und wobei das Beschichtungsmaterial in einer Menge im Bereich von 2% bis 50% des duftstofffreisetzenden Komplexes vorliegt.

23. Verfahren zur Herstellung eines Produkts nach Anspruch 21 oder Anspruch 22, umfassend den weiteren Schritt des separaten oder gleichzeitigen Zugebens auf oder Imprägnierens in ein wasserunlösliches Substrat von 0,1 bis 10 Gew.-% des Substrats eines unverdünnten Duftstoffs.







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