Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf optische Erfassung
und insbesondere auf optische Scanner, die bei der Erzeugung von Farbbildern verwendet
werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
1 ein Diagramm eines idealisierten Frequenzerfassungsbands
über der Frequenz;
2 ein Diagramm eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas
für farbspezifische Belichtungszeiten;
3 ein weiteres Diagramm eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas
für farbspezifische Belichtungszeiten;
4 ein Diagramm eines Ausführungsbeispiels
eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas für farbspezifische Belichtungszeiten,
das mit den Lehren der Erfindung übereinstimmt;
5A ein vereinfachtes Blockdiagramm eines
Ausführungsbeispiels eines optischen Abtastsystems, das mit den Lehren der vorliegenden
Erfindung übereinstimmt;
5B ein weiteres vereinfachtes Blockdiagramm
des optischen Abtastsystems von 5A;
6 eine vereinfachte Blockzeichnung eines
Ausführungsbeispiels eines Bildsensors, der mit den Lehren der vorliegenden Erfindung
übereinstimmt;
7A eine vereinfachte Blockzeichnung,
die den Bildsensor von 6 von einem anderen Gesichtspunkt
mit anderen Komponenten des optischen Systems zeigt;
7B eine weitere vereinfachte Blockzeichnung,
die den Bildsensor von 6 von einem anderen Gesichtspunkt
mit anderen Komponenten des optischen Systems zeigt;
7C noch eine weitere vereinfachte Blockzeichnung,
die den Bildsensor von 6 von einem anderen Gesichtspunkt
mit anderen Komponenten des optischen Systems umfaßt; und
8 eine Zeichnung eines Flußdiagramms
eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Belichten der photoempfindlichen
Detektoren, das mit den Lehren der vorliegenden Erfindung übereinstimmt.
Bei der folgenden detaillierten Beschreibung und bei den mehreren
Figuren der Zeichnungen sind gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Farbbilder werden durch Flachbettscanner, Filmscanner, Kopierer, bestimmte
Digitalkameras und andere Bilderfassungsgeräte erfaßt, durch Erfassen der Intensität
des Bildsignals für ausgewählte Frequenzbänder. Wenn Abtastungen von Transparentmedien
durchgeführt werden, ist es wünschenswert, unterschiedliche Belichtungszeiten für
jeden Farbkanal zu haben, da die Farbabsorptionscharakteristika des transparenten
Mediums beim genauen Erfassen und Wiedererzeugen des Bildes Signal-zu-Rausch-Schwierigkeiten
darstellen können. Unterschiedliche Belichtungszeiten für jeden Farbkanal können
jedoch zu einer Positionsfarbfehlausrichtung bei Systemen mit fortlaufender Bewegung
führen, wie z. B. denjenigen, die Gleichsignalmotoren verwenden, um das Objekts,
das abgetastet wird, bezüglich des Bilderfassungsgeräts zu bewegen. Das Ergebnis
kann ein Bild sein, das einen Regenbogeneffekt anzeigt, bei dem die Mitte der drei
Farben für jedes bestimmte Pixel von den anderen verschoben ist.
1 ist ein Diagramm eines idealisierten
Frequenzerfassungsbands 105 über der Frequenz 110. In
1 wird die Intensität des Bildes in einem ersten Frequenzband
121 erfaßt, das beispielsweise ein rotes Frequenzband 121 sein
könnte, das verwendet wird, um die rote Farbe in dem Bild zu erfassen, ein zweites
Frequenzband 122, das beispielsweise ein grünes Frequenzband
122 sein könnte, das verwendet wird, um die grüne Farbe in dem Bild zu
erfassen, und ein drittes Frequenzband 123, das beispielsweise ein blaues
Frequenzband 123 sein könnte, das verwendet wird, um die blaue Farbe in
dem Bild zu erfassen. Ein Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet wird erkennen,
daß 1 ein idealisiertes Diagramm ist. Bei praktischen
Ausführungsbeispielen würden die roten, grünen und blauen Frequenzbänder
121, 122, 123 nicht so scharfe Grenzen aufweisen wie
in 1 und würden einander in der Tat zu einem gewissen
Ausmaß überlappen.
2 ist ein Diagramm eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas
für farbspezifische Belichtungszeiten. Die horizontale Achse ist die Zeit
210. Bei diesem Beispiel zeigt das Diagramm die Zeitgebung für variables
Belichtungsabtasten an, das von dem Frequenzband abhängt, für das die Intensität
erfaßt wird. Bei einem praktischen Beispiel könnte das Verhältnis der Belichtungszeitperioden
rot : grün : blau 1 : 2 : 4
sein, was bedeutet, dass, wenn der rote Kanal für x Millisekunden belichtet wird,
der grüne Kanal für 2x Millisekunden belichtet wird und der blaue Kanal für 4x Millisekunden
belichtet wird, was eine Situation darstellen könnte, bei der Licht durch eine Transparentfolie
oder ein Negativ durchfällt. 2 ist ein Beispiel einer
gleichzeitig beendeten Belichtung der drei Farbkanäle. In 2
beginnen und beenden erste Frequenzbandzeitgebungsimpulse 215, die beispielsweise
Rotfrequenzbandzeitgebungsimpulse 215 sein könnten, eine erste Frequenzbandbildintensitätserfassung
216, die beispielsweise auch eine Rotfrequenzbandbildintensitätserfassung
216 sein könnte; zweite Frequenzbandzeitgebungsimpulse 220, die
beispielsweise Grünfrequenzbandzeitgebungsimpulse 220 sein könnten, beginnen
und beenden die zweite Frequenzbandbildintensitätserfassung 221, die beispielsweise
auch eine Grünfrequenzbandbildintensitätserfassung 221 sein könnte; und
dritte Frequenzbandzeitgebungsimpulse 225, die beispielsweise Blaufrequenzbandzeitgebungsimpulse
225 sein könnten, beginnen und beenden eine dritte Frequenzbandbildintensitätserfassung
226, die beispielsweise auch eine Blaufrequenzbandbildintensitätserfassung
226 sein könnte. Die Erfassung in dem ersten Frequenzband 121
dauert eine erste Zeitperiode 231, in dem zweiten Frequenzband
122 eine zweite Zeitperiode 232 und in dem dritten Frequenzband
123 eine dritte Zeitperiode 233.
3 ist ein weiteres Diagramm eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas
für farbspezifische Belichtungszeiten. Die horizontale Achse ist die Zeit
210. Bei diesem Beispiel zeigt das Diagramm erneut die Zeitgebung für variables
Belichtungsabtasten an, abhängig von dem Frequenzband, für das die Intensität erfaßt
wird. Und erneut könnte bei diesem Beispiel das Verhältnis der Belichtungszeitperioden
rot : grün : blau 1 : 2 : 4
sein, was eine Situation darstellt, bei der Licht durch eine Transparentfolie oder
ein Photofilmnegativ durchfällt. 3 ist ein Beispiel
einer gleichzeitig begonnenen Belichtung der drei Farbkanäle. In 3
beginnen und enden erste Frequenzbandzeitgebungsimpulse 215, die beispielsweise
Rotfrequenzbandzeitgebungsimpulse 215 sein könnten, eine erste Frequenzbandbildintensitätserfassung
216, die beispielsweise auch eine Rotfrequenzbandbildintensitätserfassung
216 sein könnte; zweite Frequenzbandzeitgebungsimpulse 220, die
beispielsweise Grünfrequenzbandzeitgebungsimpulse 220 sein könnten, beginnen
und beenden eine zweite Frequenzbandbildintensitätserfassung 221, die beispielsweise
auch eine Grünfrequenzbandbildintensitätserfassung 221 sein könnte; und
dritte Frequenzbandzeitgebungsimpulse 225, die beispielsweise Blaufrequenzbandzeitgebungsimpulse
225 sein könnten, beginnen und beenden eine dritte Frequenzbandbildintensitätserfassung
226, die beispielsweise auch eine Blaufrequenzbandbildintensitätserfassung
226 sein könnte. Bei diesem Beispiel dauert die Erfassung in dem ersten
Frequenzband 121 die erste Zeitperiode 231, in dem zweiten Frequenzband
122 die zweite Zeitperiode 232 und in dem dritten Frequenzband
123 die dritte Zeitperiode 233.
4 ist ein Diagramm eines Ausführungsbeispiels
eines Belichtungszeitgebungsausrichtungsschemas für farbspezifische Belichtungszeiten,
das mit den Lehren der Erfindung übereinstimmt. Die horizontale Achse ist die Zeit
210. Bei diesem Beispiel zeigt das Diagramm erneut die Zeitgebung für variables
Belichtungsabtasten an, abhängig von dem Frequenzband, für das die Intensität erfaßt
wird. Und erneut könnte bei diesem Beispiel das Verhältnis der Belichtungszeitperioden
rot : grün : blau 1 : 2 : 4
sein, was eine Situation darstellt, bei der Licht durch eine Transparentfolie oder
ein Photofilmnegativ durchfällt. 4 ist ein Beispiel
einer gleichzeitigen Mittelpunktbelichtung 440 der drei Farbkanäle, wobei
die Mittelpunkte der ersten, zweiten und dritten Zeitperiode 231,
232, 233 zum gleichen Zeitpunkt auftreten. In 4
beginnen und beenden erste Frequenzbandzeitgebungsimpulse 215, die beispielsweise
Rotfrequenzbandzeitgebungsimpulse 215 sein könnten, eine erste Frequenzbandbildintensitätserfassung
216, die beispielsweise auch eine Rotfrequenzbandbildintensitätserfassung
216 sein könnte; zweite Frequenzbandzeitgebungsimpulse 220, die
beispielsweise Grünfrequenzbandzeitgebungsimpulse 220 sein könnten, beginnen
und beenden eine zweite Frequenzbandbildintensitätserfassung 221, die beispielsweise
auch eine Grünfrequenzbandbildintensitätserfassung 221 sein könnte; und
dritte Frequenzbandzeitgebungsimpulse 225, die beispielsweise Blaufrequenzbandzeitgebungsimpulse
225 sein könnten, beginnen und beenden eine dritte Frequenzbandbildintensitätserfassung
226, die beispielsweise auch eine Blaufrequenzbandbildintensitätserfassung
226 sein könnte. Bei diesem Ausführungsbeispiel dauert die Erfassung bei
dem ersten Frequenzband 121 die erste Zeitperiode 231, in dem
zweiten Frequenzband 122 die zweite Zeitperiode 232 und in dem
dritten Frequenzband 123 die dritte Zeitperiode 233.
5A ist ein vereinfachtes Blockdiagramm
eines Ausführungsbeispiels eines optischen Abtastsystems 500, das mit den
Lehren der Erfindung übereinstimmt. In 5A umfaßt ein
Bildsensor 510 einen ersten photoempfindlichen Detektor 511,
einen zweiten photoempfindlichen Detektor 512 und einen dritten photoempfindlichen
Detektor 513, ein Linsensystem 515 und eine Belichtungssteuerschaltung
520. Für eine leichtere Darstellung sind andere Komponenten des optischen
Abtastsystems 500, beispielsweise ein Antriebsmechanismus, nicht gezeigt.
Der zweite photoempfindliche Detektor 512 ist an einer ersten Position
571 bezüglich des ersten photoempfindlichen Detektors 511 positioniert.
Der dritte photoempfindliche Detektor 513 ist an einer zweiten Position
572 bezüglich des ersten photoempfindlichen Detektors 511 positioniert.
In 5A fällt Licht 550 an einem Punkt
560 durch ein Objekt 555. Obwohl es als durchfallendes Licht
550 gezeigt ist, könnte das Licht 550 auch reflektiertes Licht
550 sein. Das Linsensystem 515 umfaßt einen Strahlteiler und stellt
sicher, daß die Mitte der Belichtung für das erste, zweite und dritte Frequenzband
121, 122, 123, die beispielsweise das rote, grüne und
blaue Frequenzband 121, 122, 123 sein könnten, jeweils
auf dem Objekt 555 mit dem Punkt 560 zusammenfällt. Obwohl in
5A nur ein Lichtweg gezeigt wurde, ist es für einen
Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet klar, daß das Linsensystem Licht
550 von dem Punkt 560 von mehreren Wegen auf jeden photoempfindlichen
Detektor 511, 512, 513 fokussiert. Das Licht
550 von Punkten in der Nähe des Punktes 560 wird auf die photoempfindlichen
Detektoren 511, 512, 513 fokussiert, während die Komponenten
des optischen Abtastsystems 500 auf der linken Seite und einschließlich
des Linsensystems 550 bezüglich des Objekts 555 bewegt werden.
Die Belichtungssteuerschaltung 520 verwendet das in 4
gezeigte Belichtungszeitgebungsausrichtungsschema, um farbspezifische Belichtungszeiten
zu erhalten, um eine genaue Farbausrichtung zu liefern, wenn variable Belichtungen
und ein Positioniersystem mit kontinuierlicher Bewegung verwendet werden. Somit
steuert die Belichtungssteuerschaltung 520 die Zeitgebung
der Einleitung und Beendigung der Belichtung für die photoempfindlichen Detektoren
511, 512, 513. Die Belichtungssteuerschaltung
520 liefert außerdem einen Mechanismus zum Erhalten von Belichtungsinformationen
von den photoempfindlichen Detektoren 511, 512, 513 und
zum Neuanordnen dieser Informationen, wie es nötig ist, um ein zusammengesetztes
Bild zu erzeugen.
5B ist ein weiteres vereinfachtes Blockdiagramm
des optischen Abtastsystems 500 von 5A. Im
Gegensatz zu dem Linsensystem 515 von 5A umfaßt
das Linsensystem 515 von 5B keinen Strahlteiler,
und Licht 550 von einem ersten und zweiten benachbarten Punkt
561, 562 wird auf den ersten bzw. den dritten photoempfindlichen
Detektor 511, 513 fokussiert, während Licht 550 von dem
Punkt 516 weiterhin auf den zweiten photoempfindlichen Detektor
512 fokussiert wird. Weil für die Farbteilung in 5B
kein Strahlteiler verwendet wird, werden Farbfilter an den photoempfindlichen Detektoren
511, 512, 513 verwendet, um es jedem Detektor zu ermöglichen,
eine Lichtintensität in einem der drei Frequenzbänder 121, 122,
123 zu messen. Beispielsweise verwendet der erste photoempfindliche Detektor
511 einen Farbfilter, der es nur Licht in dem ersten Frequenzband
121 ermöglicht, den Detektor zu erreichen. Gleichartig dazu verwenden zweite
und dritte photoempfindliche Detektoren 512, 513 Farbfilter, die
es nur einer Intensität in dem zweiten bzw. dritten Frequenzband 122,
123 ermöglichen, den Detektor zu erreichen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
der Darstellung sind die verschiedenen Lichtstrahlen 550 in 5B
nicht gekennzeichnet. Die leicht versetzten Farbbilder, die durch das optische Abtastsystem
500 von 5B erfaßt werden, werden durch die
Elektronik des Systems 500 rekonstruiert, um ein farbausgerichtetes Bild
zu erzeugen. Aufgrund des erforderlichen Strahlteilers des Linsensystems
550 von 5A ist das optische Abtastsystem
500 von 5B im allgemeinen weniger aufwendig
als das von 5A, selbst mit der zusätzlichen Elektronik,
die für die Bildrekonstruktion von 5B erforderlich
ist.
Das optische Abtastsystem 500, das in 5A
und 5B gezeigt ist, könnte beispielsweise
ein optischer Scanner 500, eine Faksimilemaschine 500 und eine
Digitalkamera 500 sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
6 ist eine vereinfachte Blockzeichnung
eines Ausführungsbeispiels eines Bildsensors 510, das mit den Lehren der
Erfindung übereinstimmt. Der Bildsensor 510 von 6
weist Reihen von photoempfindlichen Detektoren 511, 512,
513 auf, die unterschiedliche Farben erfassen, beispielsweise unter Verwendung
entweder von Strahlteilern wie in 5A oder Farbfiltern
auf den photoempfindlichen Detektoren, wie in 5B, oder
einem anderen Mechanismus, der derzeit bekannt ist oder später entwickelt wird.
Die ersten photoempfindlichen Detektoren 511 sind in einer ersten Reihe
681 positioniert; die zweiten photoempfindlichen Detektoren 512
sind in einer zweiten Reihe 682 positioniert, die an einer ersten Position
571 bezüglich und parallel zu der ersten Reihe 681 der ersten
photoempfindlichen Detektoren 511 befestigt ist; und die dritten photoempfindlichen
Detektoren 513 sind in einer dritten Reihe 683 positioniert, die
an der zweiten Position 572 bezüglich und parallel zu der ersten Reihe
681 der ersten photoempfindlichen Detektoren 511 befestigt ist.
Für die Konfiguration von 6 ist die Belichtungssteuerschaltung
520 in der Lage für eine gleichzeitige Belichtung aller ersten photoempfindlichen
Detektoren 511 für die erste Zeitperiode 231, eine getrennte gleichzeitige
Belichtung aller zweiten photoempfindlichen Detektoren 512 für die zweite
Zeitperiode 232, und eine getrennte gleichzeitige Belichtung aller dritten
photoempfindlichen Detektoren 513 für die dritte Zeitperiode
233.
7A ist eine vereinfachte Blockzeichnung,
die den Bildsensor 510 von 6 von einem anderen
Gesichtspunkt mit anderen Komponenten des optischen Systems 500 darstellt.
Das Linsensystem 515 von 7A umfaßt den Strahlteiler
wie in 5A. Während die Komponenten des optischen Abtastsystems
500, einschließlich des Linsensystems 515 und des Bildsensors
510, in 7A bezüglich des Objekts
555 in der Richtung 720 bewegt werden, fällt das Licht
550 von Punkten in der Nähe des Punktes 560 auf den ersten, zweiten
und dritten photoempfindlichen Detektor 511, 512, 513
ein. Bei der Erörterung von 7A wird auf die Belichtungszeitgebungsausrichtung
von 2 Bezug genommen. Während der Bildsensor
510, das Linsensystem 515 und andere geeignete Komponenten des
optischen Abtastsystems 500 während der ersten Zeitperiode 231
bezüglich des Objekts 555 bewegt werden, fällt Licht von einem ersten Belichtungsbereich
711 auf dem Objekt 555 auf den ersten photoempfindlichen Detektor
511; während der zweiten Zeitperiode 232 fällt Licht
550 von einem zweiten Belichtungsbereich 712 auf dem Objekt
555 auf den zweiten photoempfindlichen Detektor 512; und während
der dritten Zeitperiode 233 fällt Licht 550 von einem dritten
Belichtungsbereich 713 auf dem Objekt 555 auf den dritten photoempfindlichen
Detektor 513. Die Fehlausrichtung des ersten, zweiten und dritten Belichtungsbereichs
711, 712, 713 auf dem Objekt 555 kann zu einem
unannehmbaren Bild führen.
7B ist eine weitere vereinfachte Blockzeichnung,
die den Bildsensor 510 von 6 von einem anderen
Gesichtspunkt mit anderen Komponenten des optischen Systems 500 umfaßt.
Das Linsensystem 515 von 7B umfaßt den Strahlteiler
wie in 5A. während die Komponenten des optischen Abtastsystems
500, die das Linsensystem 515 und den Bildsensor 510
umfassen, in 7B, bezüglich des Objekts 555
in der Richtung 720 bewegt werden, fällt Licht 550 von Punkten
in der Nähe des Punkts 560 auf den ersten, zweiten und dritten photoempfindlichen
Detektor 511, 512, 513. Beim Erörtern von 7B
wird auf die Belichtungszeitgebungsausrichtung von 3
Bezug genommen. Während der Bildsensor 510, das Linsensystem
515 und andere geeignete Komponenten des optischen Abtastsystems
500 während der ersten Zeitperiode 231 bezüglich des Objekts
555 bewegt werden, fällt Licht 550 von dem ersten Belichtungsbereich
711 auf dem Objekt 555 auf den ersten photoempfindlichen Detektor
511; während der zweiten Zeitperiode 232 fällt Licht
550 von dem zweiten Belichtungsbereich 712 auf dem Objekt
555 auf den zweiten photoempfindlichen Detektor 512; und während
der dritten Zeitperiode 233 fällt Licht 550 von dem dritten Belichtungsbereich
713 auf dem Objekt 555 auf den dritten photoempfindlichen Detektor
513. Die Fehlausrichtung des ersten, zweiten und dritten Belichtungsbereichs
711, 712, 713 auf dem Objekt 555 kann zu einem
unannehmbaren Bild führen.
7C ist noch eine weitere vereinfachte
Blockzeichnung, die den Bildsensor 510 von 6
von einem anderen Gesichtspunkt mit anderen Komponenten des optischen Systems
500 umfaßt. Das Linsensystem 515 von 7C
umfaßt den Strahlteiler wie in 5A. Während die Komponenten
des optischen Abtastsystems 500, einschließlich des Linsensystems
515 und des Bildsensors 510, in 7C
bezüglich des Objekts 555 in der Richtung 720 bewegt werden, fällt
Licht 550 von Punkten in der Nähe des Punkts 560 auf den ersten,
zweiten und dritten photoempfindlichen Detektor 511, 512,
513. Beim Erörtern von 7C wird auf die Belichtungszeitgebungsausrichtung
von 4 Bezug genommen. Während der Bildsensor
510, das Linsensystem 515 und andere geeignete Komponenten des
optischen Abtastsystems 500 während der ersten Zeitperiode 231
bezüglich des Objekts 555 bewegt werden, fällt Licht 550 von dem
ersten Belichtungsbereich 711 auf dem Objekt 555 auf den ersten
photoempfindlichen Detektor 511; während der zweiten Zeitperiode
232 fällt Licht 550 von dem zweiten Belichtungsbereich
712 auf dem Objekt 555 auf den zweiten photoempfindlichen Detektor
512; und während der dritten Zeitperiode 233 fällt Licht
550 von dem dritten Belichtungsbereich 713 auf dem Objekt
555 auf den dritten photoempfindlichen Detektor 513. Es ist anzumerken,
daß der erste, zweite und dritte Belichtungsbereich 711, 712,
713 auf dem Objekt 555 nun ausgerichtet sind und sich ein annehmbareres
Bild ergeben kann.
Bei alternativen Ausführungsbeispielen der Vorrichtung, die ähnlich
sind wie das in 5B, umfassen die Linsensysteme
515 von 7A–7C
keinen Strahlteiler. Zu jedem bestimmten Zeitpunkt während der Belichtung ist Licht
550 von benachbarten Punkten 561, 562, die in
7A–7C
nicht angezeigt sind, auf den ersten bzw. dritten photoempfindlichen Detektor
511, 513 fokussiert, während Licht 550 von dem Punkt
560 weiterhin auf den zweiten photoempfindlichen Detektor 512
fokussiert wird. Die leicht versetzten Farbbilder, die bei diesen Ausführungsbeispielen
durch das optische Abtastsystem 500 erfaßt werden, werden durch die Elektronik
des Systems 500 wiederhergestellt, um ein farbausgerichtetes Bild zu erzeugen.
Aufgrund des Strahlteilers des Linsensystems 515 von 7A–7C
ist das optische Abtastsystem 500 dieses alternativen Ausführungsbeispiels
im allgemeinen weniger aufwendig als das von 7A bis
7C, selbst mit der zusätzlichen Elektronik
für die Bildrekonstruktion. Erneut sind mit dem Belichtungszeitgebungsausrichtungsschema
von 4 der erste, zweite und dritte Belichtungsbereich
711, 712, 713 auf dem Objekt 555 ausgerichtet
und es kann sich ein annehmbareres Bild ergeben.
Geeignete Zeitgebungsversatzeinstellungen an den Mittelpunkten
440 der ersten, zweiten und dritten Zeitperiode 231,
232, 233 werden durch die Belichtungssteuerschaltung
520 durchgeführt, unter Kenntnis beispielsweise der Geschwindigkeit der
relativen Bewegung zwischen dem Objekt und dem Bildsensor 510, so daß an
dem Mittelpunkt 440 der ersten Zeitperiode 231 Licht
550 von dem Punkt 560 auf dem Objekt 555 ungefähr in
der Mitte 790 des ersten photoempfindlichen Detektors 511, die
in den Zeichnungen nicht spezifisch gezeigt ist, einfällt, so daß an dem Mittelpunkt
440 der zweiten Zeitperiode 232 Licht 550 von dem Punkt
560 auf dem Objekt 555 ungefähr in der Mitte 790 des
zweiten photoempfindlichen Detektors 512 einfällt, so daß an dem Mittelpunkt
440 der dritten Zeitperiode 233 Licht 550 von dem Punkt
560 auf dem Objekt 555 ungefähr in der Mitte 790 des
dritten photoempfindlichen Detektors 513 einfällt.
8 ist eine Zeichnung eines Flußdiagramms
800 eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Belichten der photoempfindlichen
Detektoren 511, 512, 513, das mit den Lehren der Erfindung
übereinstimmt.
Wenn im Block 805 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der ersten Zeitperiode 231, subtrahiert von der Zeit, zu der es
beabsichtigt ist, daß der Mittelpunkt 440 der Belichtung des ersten photoempfindlichen
Detektors 511 auftritt, überträgt der Block 805 die Steuerung
zu Block 810. Andernfalls überträgt der Block 805 die Steuerung
zu Block 815.
Bei Block 810 wird die Belichtung des/der ersten photoempfindlichen
Detektors/en 511 eingeleitet. Block 810 überträgt die Steuerung
dann zurück zu Block 805.
Wenn im Block 815 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der zweiten Zeitperiode 232, subtrahiert von der Zeit, zu der es
beabsichtigt ist, daß der Mittelpunkt 440 der Belichtung des/der zweiten
photoempfindlichen Detektors/en 512 auftritt, wobei beabsichtigte Mittelpunkte
440 für die Belichtung von ersten und zweiten photoempfindlichen Detektoren
511, 512 an ungefähren Zeitpunkten auftreten, überträgt der Block
815 die Steuerung zu Block 820. Andernfalls überträgt der Block
815 die Steuerung zu Block 825.
Im Block 820 wird die Belichtung des/der zweiten
photoempfindlichen Detektors/en 512 eingeleitet. Der Block 820
überträgt dann die Steuerung zurück zu Block 805.
Wenn im Block 825 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der dritten Zeitperiode 233, subtrahiert von der Zeit, zu der es
beabsichtigt ist, daß der Mittelpunkt 440 der Belichtung des/der dritten
photoempfindlichen Detektors/en 513 auftritt, wobei beabsichtigte Mittelpunkte
440 für die Belichtung des ersten und dritten photoempfindlichen Detektoren
511, 513 zu ungefähren Zeiten auftreten, überträgt der Block
825 die Steuerung zu Block 830. Andernfalls überträgt der Block
825 die Steuerung zu Block 835.
Im Block 830 wird die Belichtung des/der dritten photoempfindlichen
Detektors/en 513 eingeleitet. Der Block 830 überträgt die Steuerung
dann zurück zu Block 805.
Wenn im Block 835 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der ersten Zeitperiode 231, addiert zu der Zeit, zu der es beabsichtigt
ist, daß der Mittelpunkt 440 der Belichtung des ersten photoempfindlichen
Detektors 511 auftritt, überträgt der Block 835 die Steuerung
zu Block 840. Andernfalls überträgt der Block 835 die Steuerung
zu Block 845.
Im Block 840 wird die Belichtung des/der ersten photoempfindlichen
Detektors/en 511 beendet. Der Block 840 überträgt dann die Steuerung
zurück zu Block 805.
Wenn im Block 845 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der zweiten Zeitperiode 232, addiert zu der Zeit, zu der es beabsichtigt
ist, dass der Mittelpunkt 440 der Belichtung des/der zweiten photoempfindlichen
Detektors/en 512 auftritt, wobei beabsichtigte Mittelpunkte 440
für die Belichtung des/der ersten und zweiten photoempfindlichen Detektors/en
511, 512 zu ungefähren Zeiten erscheinen, überträgt der Block
845 die Steuerung zu Block 850. Andernfalls überträgt der Block
845 die Steuerung zu Block 855.
Im Block 850 wird die Belichtung des/der zweiten photoempfindlichen
Detektors/en 512 beendet. Der Block 850 überträgt dann die Steuerung
zurück zu Block 805.
Wenn im Block 845 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der zweiten Zeitperiode 232, addiert zu der Zeit, zu der es beabsichtigt
ist, dass der Mittelpunkt 440 der Belichtung des zweiten photoempfindlichen
Detektors 512 auftritt, wobei beabsichtigte Mittelpunkte 440 für
die Belichtung des/der ersten und zweiten photoempfindlichen Detektors/en
511, 512 zu ungefähren Zeiten erscheinen, überträgt der Block
845 die Steuerung zu Block 850. Andernfalls überträgt der Block
845 die Steuerung zu Block 855.
Im Block 850 wird die Belichtung des/der zweiten photoempfindlichen
Detektors/en 512 beendet. Der Block 850 überträgt dann die Steuerung
zurück zu Block 805.
Wenn im Block 855 die Zeit 210 gleich ist wie die
Hälfte der dritten Zeitperiode 233, addiert zu der Zeit, zu der es beabsichtigt
ist, daß der Mittelpunkt 440 der Belichtung des/der dritten photoempfindlichen
Detektors/en 513 auftritt, wobei die beabsichtigten Mittelpunkte
440 für die Belichtung des/der ersten und dritten photoempfindlichen Detektors/en
511, 513 zu ungefähren Zeiten auftreten, überträgt der Block
855 die Steuerung zu Block 860. Andernfalls überträgt der Block
855 die Steuerung zurück zu Block 805.
Im Block 860 wird die Belichtung des/der dritten photoempfindlichen
Detektors/en 513 beendet. Der Block 860 überträgt dann die Steuerung
zurück zu Block 805.
Für einen Durchschnittsfachmann auf diesem Gebiet ist es klar, daß
die Zeit, auf die hierin Bezug genommen wird, die Zeit ist, wie sie durch das optische
Abtastsystem 500 gemessen wird, und daß die Blöcke von 8
wiederholt werden, wie es durch das optische Abtastsystem 500 vorgeschrieben
ist. Die Zeit, auf die Bezug genommen wird, ist typischerweise eine, die sich auf
regelmäßiger Basis wiederholt.
Das optische Abtastsystem 500 kann als eine Kombination von
Hardware- und Softwarekomponenten implementiert sein. Darüber hinaus kann die Funktionalität,
die für die Implementierung erforderlich ist, in einem Programmspeichermedium gespeichert
werden. Der Begriff „Programmspeichermedium" ist hierin breit definiert,
um jede Art von computerbezogenem Speicher zu umfassen, wie z. B., aber nicht
beschränkt auf, Disketten, herkömmliche Festplatten, DVDs, CD-ROMs, Flash-ROMs,
nichtflüchtige ROM und RAM, die im allgemeinen durch eine Verarbeitungsschaltung
lesbar sind.
Ein Hauptvorteil von Ausführungsbeispielen, wie sie in dem vorliegenden
Patentdokument beschrieben sind, gegenüber herkömmlichen Belichtungszeitgebungsausrichtungssystemen
für farbspezifische Belichtungszeiten, ist die Fähigkeit, die Belichtungsperioden
zu dem Punkt auszurichten, der auf dem Objekt belichtet wird, und somit das Auftreten
von Farbschmieren zu reduzieren.