Die Erfindung betrifft ein Schablonendruckersystem, insbesondere ein
Schablonendruckersystem mit einem Nachbehandlungssystem zum Verteilen von bedrucken
Bögen, die von einem Drucker in mehrere Fächer ausgetragen werden.
Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
Gut bekannt ist ein Schablonendruckersystem mit einer Mastererstellungseinrichtung,
die ein bildweises Muster aus Perforationen auf einem Masterrohling erzeugt, um
dadurch einen Schablonenmaster zu erhalten, und mit einer Druckeinrichtung, in der
der Schablonenmaster um eine Drucktrommel geschlungen wird, die eine tintendurchlässige
äußere Umfangswand enthält, wobei Tinte (Farbe) durch den Schablonenmaster hindurch
auf Druckpapierbögen übertragen wird, und wobei die Mastererstellungseinrichtung
und die Druckeinrichtung zu einer Einheit integriert sind. Ein solches Schablonendruckersystem
wird häufig mit zahlreichen Nachbehandlungssystemen kombiniert, beispielsweise mit
einem Blattsortiergerät, wie dies in der US-A-5 690 324 offenbart ist.
Wie beispielsweise in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. 4 (1992)-43089 offenbart ist, ist ein Blattsortierer bekannt, bei dem mehrere
Aufzeichnungsbögen, die aus einer Bildaufzeichnungsvorrichtung, beispielsweise einem
Drucker, einem Kopierer, oder dergleichen ausgetragen wurden, auf mehrere Fächer
nacheinander verteilt werden, um auf jedem Fach einen Blattstapel zu bilden. Ein
derartiger Blattsortierer ist mit einem ersten Blatttransfersystem ausgestattet,
welches die bedruckten Bögen, die aus der Bilderzeugungsvorrichtung ausgetragen
werden, in die Nähe des obersten Fachs transferiert, mit einem zweiten Blatttransfersystem,
das die bedruckten Blätter von dem ersten Blatttransversystem empfängt und die Blätter
in die Nähe des untersten Fachs transferieren kann, und mit einem Indexer, der die
Blätter oder Bögen von dem zweiten Blatttransfersystem empfängt, und der nach oben
und unten entlang der Reihe von Blatteinlassenden der Fächer verfahrbar ist, um
die Bögen auf die jeweiligen Fächer durch deren Blatteinlassenden zu verteilen.
Außerdem ist ein Blattsortierer bekannt, der zusätzlich mit einer Hefteinrichtung
ausgestattet ist, die den Blattstapel in jedem Fach zusammenheftet. Der mit einer
Heftvorrichtung ausgestattete Blattsortierer ist grundsätzlich so ausgestaltet,
dass der Benutzer die Betriebsart des Blattsortierers umstellen kann zwischen einem
Heftmodus, in welchem ein Heftvorgang bewirkt wird, und einem Nicht-Heft-Modus,
in welchem kein Heftvorgang bewirkt wird.
Ein derartiger Blattsortierer ist in einigen Fällen mit mehreren Betriebsarten
ausgestattet. Als typische Betriebsarten gibt es einen "Sortiermodus", in welchem
Kopien Seite für Seite in jedem Fach gestapelt werden und die in jedem Fach gestapelten
Kopien in der Reihenfolge der einzelnen Seiten gebunden werden, weiterhin gibt es
einen Gruppenmodus, in welchem Kopien derselben Vorlage in dem selben Fach gestapelt
werden, und es gibt einen "Trockenmodus" in welchem die Kopien in der Reihenfolge
auf die jeweiligen Fächer jeweils eine Kopie auf ein Fach verteilt werden, bis die
Anzahl von Kopien die Anzahl der Fächer erreicht, wobei dann, wenn die Anzahl von
Kopien die Anzahl der Fächer übersteigt, die Kopien nacheinander von dem ersten
Fach auf die jeweiligen Fächer nach dem ersten Fach verteilt werden, um auf eine
vorhergehende Kopie aufgelegt zu werden, so dass die Intervalle, in denen die Kopien
in jedem Fach übereinandergelegt werden, verlängert sind und demzufolge die Rückseite
der oberen Kopie nicht durch nasse Tinte einer unteren Kopie verschmutzt wird. Das
vorerwähnte Heften erfolgt im allgemeinen dann, wenn der Sortiermodus ausgewählt
ist.
In dem Schablonendruckersystem, das mit einem Sortieren mit Hefteinrichtung
ausgestattet ist, kann die Notwendigkeit bestehen, nachzuweisen, dass das Drucken
von einer letzten Vorlage beendet ist, wenn der Benutzer den Sortiermodus und den
Heftmodus wählt und Kopien von mehreren Vorlagen gestapelt und zusammengeheftet
werden. Dieser Nachweis läßt sich vornehmen, in dem Vorlagen auf einen automatischen
Dokumentenzuführer platziert werden, der die Vorlagen einzeln der Mastererstellungseinrichtung
zuführt und feststellt, wann sämtliche Vorlagen, die sich auf den automatischen
Dokumentenförderer befanden, der Mastererstellungseinrichtung zugeführt sind. Wenn
Kopien einer Vorlage zu drucken sind, muß der Benutzer im allgemeinen das Schablonendruckersystem
auf den Mastererstellungsmodus einstellen, um einen Schablonenmaster zu erstellen,
und anschließend muß das Schablonendruckersystem wiederum betätigt werden, um das
System auf den Druckmodus einzustellen. Wenn allerdings Kopien von mehreren Vorlagen
zu drucken sind, ist es für den Benutzer mühsam, das Schablonendruckersystem auf
den Mastererstellungsmodus und den Druckmodus für jede Vorlage einzustellen. Deshalb
sind einige Schablonendruckersysteme mit einem kontinuierlichen Druckmodus ausgestattet,
um den Druckvorgang im Anschluß an den Schritt der Mastererstellung automatisch
in Gang zu setzen. Durch Verwendung des kontinuierlichen Druckmodus im Verein mit
einem automatischen Dokumentenzuführer können der Mastererstellungsschritt und der
Druckvorgang automatisch so lange wiederholt werden, bis in dem automatischen Dokumentenzuführer
nur noch eine Vorlage übrig ist.
Aber selbst wenn der Benutzer mehrere Vorlagen auf den automatischen
Dokumentenzuführer gibt und das Schablonendruckersystem auf den Heftmodus einstellt,
so ist das Einstellen des Heftmodus dann vergeblich, wenn der Benutzer
vergißt, das System auf den kontinuierlichen Druckmodus einzustellen, da in diesem
Fall der automatische Dokumentenzuführer lediglich eine der Vorlagen transportiert.
Außerdem ist es für den Benutzer mühselig, sowohl den Heftmodus als auch den kontinuierlichen
Druckmodus einzustellen.
Offenbarung der Erfindung
Im Hinblick auf die obigen Betrachtungen und Erläuterungen ist es
das Hauptziel der Erfindung, ein Schablonendruckersystem anzugeben, bei dem sowohl
der Heftmodus als auch der kontinuierliche Druckmodus durch einen einfachen Vorgang
einstellbar sind.
Erfindungsgemäß wird ein Schablonendruckersystem geschaffen, welches
aufweist:
eine Schablonendruckereinheit mit einer Mastererstellungseinrichtung, die einen
Schablonenmaster auf der Grundlage eines von einer Vorlage gelesenen Bildes erstellt,
einer Druckeinrichtung, die den Schablonenmaster um eine Drucktrommel wickelt und
Kopien der Vorlage dadurch anfertigt, dass durch den Schablonenmaster hindurch Drucktinte
auf Druckbögen übertragen wird, einer Vorlagentransporteinrichtung, die in einer
vorbestimmten Position befindliche Vorlagen zu der Mastererstellungseinrichtung
einzeln transportiert und jede der Vrlagen aus der Mastererstellungseinrichtung
nach dem Auslesen des darauf befindlichen Bildes austrägt, und einer Vorlagendetektoreinrichtung,
die feststellt, ob es in der vorbestimmten Position eine Vorlage gibt, und
wobei die Verbesserung aufweist:
eine erste Moduseinstelleinrichtung, die von Hand betätigbar ist, um die Schablonendruckereinheit
auf einem kontinuierlichen Druckmodus einzustellen, in welchem die Schablonendruckereinheit
das Erstellen einer Mastereinheit auf der Grundlage eines von einer Vorlage gelesenen
Bildes und daraus Drucken von Kopien der Vorlage für mehrere in der vorbestimmten
Position befindliche Vorlagen wiederholt,
eine zweite Moduseinstelleinrichtung, die von Hand betätigbar ist, um die Nachbehandlungseinrichtung
einzustellen auf einen Heftmodus zum Bewirken des Heftens des Stapels von Kopien
in jedem Fach oder eines Nicht-Heft-Modus, bei dem kein Heften des Stapels von Kopien
erfolgt,
und eine Steuereinrichtung, die die erste Moduseinstelleinrichtung veranlaßt, die
Schablonendruckereinheit auf den kontinuierlichen Druckmodus einzustellen, wenn
die zweite Moduseinstelleinrichtung betätigt wird, um die Nachbehandlungseinrichtung
auf den Heftmodus einzustellen.
Da in dem erfindungsgemäßen Schablonendruckersystem die Schablonendruckereinheit
automatisch auf den kontinuierlichen Druckmodus eingestellt wird, wenn die zweite
Moduseinstelleinrichtung zum Einstellen der Nachbehandlungseinrichtung auf den Heftmodus
betätigt wird, können mehrere Vorlagen sicher gedruckt werden, und der Stapel von
Kopien in jedem Fach kann zuverlässig geheftet werden, in dem einfach die zweite
Moduseinstelleinrichtung betätigt wird, um die Nachbehandlungseinrichtung auf den
Heftmodus einzustellen, auch wenn der Benutzer vergißt, die erste Moduseinstelleinrichtung
zu betätigen.
Es ist bevorzugt, wenn das Schablonendruckersystem außerdem mit einer
Zähleinrichtung zum Zählen der Anzahl von in der vorbestimmten Positionen befindlichen
Vorlagen vorgesehen ist, und die Steuereinrichtung die Nachbehandlungseinrichtung
an der Durchführung des Heftens des Stapels von Kopien hindert, auch wenn die zweite
Moduseinstelleinrichtung betätigt wurde, um die Nachbehandlungseinrichtung auf den
Heftmodus einzustellen, wenn die von der Zähleinrichtung gezählte Anzahl von Vorlagen
eins beträgt.
Mit dieser Ausgetaltung wird die Nachbehandlungseinheit daran gehindert,
eine Einzelkopie zu heften.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Ansicht, die das Erscheinungsbild
eines Schablonendruckersystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht,
2 ist eine Ansicht, die den Aufbau der
Schablonendruckereinheit zeigt, die in dem Schablonendruckersystem eingesetzt wird,
3A ist eine Draufsicht auf den Papiervorratstisch,
3B ist eine Seitenansicht auf den Papiervorratstisch,
4 ist eine Ansicht, die den Aufbau der
in dem Schablonendruckersystem verwendeten Blattsortiereinheit zeigt,
5 ist eine Querschnittansicht entlang
der Linie I–I in 4 und zeigt das Fach, die Blattausrichtstangen
und den Hefter,
6 ist eine Ansicht, die das Bedienfeld
des Schablonendruckersystems veranschaulicht,
7 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen
der Steuereinheit des Schablonendruckersystems,
8 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Betriebsart-Einstellverarbeitung im Wartezustand,
9 ist Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Einstellverarbeitung für den Mastererstellungs-/Druck-Modus,
10 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Sortiermodus-Einstellverarbeitung,
11 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Automatik-Heftmodus-Verarbeitung,
12 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Verarbeitung während des Sortiermodus-Druckens,
13 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Verarbeitung während der Mastererstellung,
14 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Verarbeitung während des Sortieren,
15 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der im Schritt F214 in 14 auszuführenden Unterroutine,
16 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Verarbeitung während des Heftvorgangs, und
17 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der im Schritt F233 in 16 auszuführenden Unterroutine.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Wie in 1 gezeigt ist, enthält ein Schablonendruckersystem
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Schablonendruckereinheit
1 mit einem Mastererstellungssystem und einem Blattsortierersystem als
Nachbehandlungseinheit.
Wie in 2 gezeigt ist, enthält die Schablonendruckereinheit
1 ein Vorlagen-Lesesystem 411, einen automatischen Dokumentenzuführer
413, ein Mastererstellungssystem 415, ein Druckersystem
417, ein Papiervorratsystem 419, ein Kopieaustragssystem
421 und ein Masteraustragssystem 423.
Das Vorlagen-Lesesystem 411 enthält einen Zeilen-Bildsensor
427, der an einer Führungsschiene 425 so gelagert ist, dass er
in horizontaler Richtung gemäß dem Doppelpfeil A vor und zurück bewegbar ist, einen
Vorlagen-Trägertisch 429, gebildet aus einer transparenten Glasplatte,
auf der von Hand eine buchähnliche Vorlage o. dergl. plazierbar ist, eine Druckplatte
431 an dem Original-Trägertisch 429, welche geöffnet und geschlossen
werden kann, eine Ziel-Glasplatte 431, auf die von dem automatischen Dokumentenzuführer
413 Vorlagen transportiert werden, und einen ersten Vorlagensender
434, der feststellt, dass auf der Vorlagen-Trägerplatte 439 eine
Vorlage plaziert ist. Der Zeilen-Bildsensor 427 wird von einem (nicht gezeigten)
Antriebssystem entlang der Führungsschiene 425 zwischen der bei A angedeuteten
Home- oder Ausgangsstellung und der bei B angedeuteten Abtastende-Position zum Abtasten
der Vorlage auf der Vorlagen-Trägerplatte 431 mit vorbestimmten Geschwindigkeit
bewegt wird, wenn das Bild der auf der Trägerplatte 433 plazierten Vorlage
gelesen werden soll. Wenn das von dem automatischen Dokumentenzuführer
413 zugeführte Vorlagenbild gelesen wird, wird der Zeilen-Bildsensor
437 zu der bei C angedeuteten Stellung direkt unterhalb der Zielglasplatte
433 bewegt und dort gehalten.
Der automatische Dokumentenzuführer 413 enthält ein Vorlagen-Aufgabefach
435, auf dem ein Stapel von Vorlagen gelegt wird, ein paar Vorlagen-Aufnahmewalzen
437, die die auf dem Vorlagen-Aufnahmefach 435 befindlichen Vorlagen
einzeln der Zielglasplatte 433 zuführen, ein Vorlagen-Austragfach
439, auf welches die Vorlagen ausgetragen werden, nachdem der Bildlesevorgang
abgeschlossen ist, ein paar Vorlagen-Transportwalzen 441, die sich stromaufwärts
bezüglich der Zielglasplatte 433 befinden und die Vorlagen mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit befördern, ein paar Vorlagen-Transportwalzen 443 stromabwärts
bezüglich der Zielglasplatte 433, welche die Vorlagen von der Zielglasplatte
433 zu dem Vorlagen-Austragfach 439 befördern und einen zweiten
Vorlagensensor 436, der optisch ermittelt, dass sich auf dem Vorlagen-Aufnahmefach
435 eine Vorlage befindet.
Die auf dem Vorlagen-Aufnahmefach 435 des automatischen Dokumentenzuführers
413 befindlichen Vorlagen werden von den Vorlagen-Aufnahmewalzen
437 einzeln aufgenommen und von der Vorlagen-Transportwalze 441
der Zielglasplatte 433 zugeleitet. Während die Vorlagen über die Zielglasplatte
433 gelangen, liest der unterhalb der Zielglasplatte 433 festangebrachte
Zeilen-Bildsensor 437 die Bilder von den Vorlagen. Anschließend werden
die Vorlagen von den Vorlagen-Transportwalzen 443 auf das Vorlagen-Austragfach
439 ausgegeben.
Das Master-Erstellungssystem 415 enthält ein Masterrohlingrollen-Halteteil
447, welches eine Rolle eines durchgehenden Stücks des Masterrohlings trägt,
einen Thermokopf 449 aus einem Array von punktförmigen Heizelementen, die
sich linear in einer Richtung quer zur Transportrichtung des Masterrohlings erstrecken,
einen Gegendruckwalze 453, die sich gegenüber dem Thermokopf
449 befindet; ein paar Masterrohling-Transportwalzen 453, Masterrohling-Führungswalzen
445, 453, 459 und eine Schneidvorrichtung 461.
Ein Bildsignal, welches repräsentativ für das von dem Zeilen-Bildsensor
427 gelesene Bild ist, wird in das Master-Erstellungssystem 415
eingegeben, und die punktförmigen Heizelemente des Thermokopfes 449 werden
selektiv nach Maßgabe des Bildsignals erregt, wodurch auf dem Masterrohling ein
Bild in Form einer Punktmatrix erzeugt wird. Dann wird der so erstellte Schablonenmaster
M mit Hilfe der Schneidvorrichtung 461 von dem Masterrohling abgeschnitten.
Das Druckersystem 417 enthält eine Druckertrommel
463, die eine für Tinte durchlässige äußere Umfangswand besitzt und im
Gegenuhrzeigersinn (gemäß 2) um ihre Achse gedreht
wird, einen Tintenquetschmechanismus 469 mit einer Quetschwalze
465 und einer Rakel 467 im Inneren der Druckertrommel
463, und eine Andrückwalze 471, die Druckpapierbogen P' gegen
den Tintenquetschmechanismus 471 drückt. Der Schablonenmaster M wird um
die Drucktertrommel 463 geschlungen, wobei sein eines Ende von einer Klammer
462 festgeklemmt wird.
Das Papiervorratssystem 419 enthält einen Papiervorratstisch
473, auf dem ein Stapel Druckpapierbögen P' plaziert wird, eine Papierzuführwalze
477, die die Druckpapierbögen P' einzeln abnimmt und ein Paar Zeitsteuerwalzen
479, welches die Druckpapierbögen P' zwischen die Druckertrommel 463
und die Andrückwalze 471 leitet.
Wie in den Firguren 3A und 3B gezeigt ist, befinden
sich aneinander abgewandten Seiten des Papiervorratstisches 473 paarweise
Führungsplatten 438, die in Anlage mit den Seitenrändern des Stapels der
Druckpapierbögen P' stehen, um diese zu lokalisieren und zu führen. Jede Führungsplatte
538 ist mit einer Stange 514 ausgestattet, die jeweils eine Zahnstange
514a besitzen und sich im Inneren des Papiervorratstischs befinden. Die
Stangen 440 laufen quer zur Transportrichtung der Druckpapierbögen
P' aufeinander zu und kämmen mit einem Ritzel 542 in der Mitte zwischen
den Führungsplatten 538 am forderen Ende des Papiervorratstisches
473.
Ein Potentiometer 544, dessen Ausgangsspannung sich mit Drehung
des Ritzels 542 ändert, ist an einem unteren Bereich der Welle des Ritzels
542 gelagert. Wenn die Führungsplatten 538 aufeinander zu bewegt
und voneinander abgerückt werden, so dass die Führungsplatten 538 in Berührung
mit den jeweiligen Seitenrändern des Stapels von Druckpapierbögen P' gelangen, wird
das Ritzel 542 über die Zahnstangen 540a der Stangen
540 gedreht, und das Ausgangssignal des Potentiometers 544 ändert
sich. Damit läßt sich durch Messen des Ausgangssignals des Potentiometers
544 die Breite des Druckpapierbogens P' erfassen.
Ein Papiersensor 546 zum Erfassen des Vorhandenseins bzw.
Fehlens des Druckpapierbogens P' auf dem Papiervorratstisch 473 befindet
sich an einem hinteren Endabschnitt des Papiervorratstischs 473 in der
Mitte zwischen den Seitenkanten des Tisches 473. Der Papiersensor
546 ermittelt auch, ob die Länge des Druckpapierbogens P' auf dem Papiervorratstisch
473 größer als sein vorbestimmter Wert ist. In der vorliegenden Beschreibung
wird die Abmessung des Druckpapierbogens P', gemessen in Transportrichtung des Druckpapierbogens
P', als dessen Länge bezeichnet, in Querrichtung zur Transportrichtung des Druckpapierbogens
P' wird die Abmessung als Breite des Druckpapierbogens P' bezeichnet. Die Größe
des Druckpapierbogens P' auf dem Papiervorratsstisch 473 wird von dem Potentiometer
544 und dem Papiersensor 446 erfaßt, und man erhält hierdurch
Papiergrößeninformation beispielsweise als reguläre Größe oder irreguläre Größe.
Ein Kopieaustragssystem 421 enthält ein Kopieabschälelement
481, welches eine Kopie (einen bedruckten Papierbogen) P von der Druckertrommel
463 abschält, einen Blattaustragtisch 483 für Nicht-Sortierung,
auf dem die Kopien P gestapelt werden, und einen Kopietransportmechanismus
485 in Form eines Riemenförderers, der die von der Druckertrommel
463 abgeschälten Kopien zu dem Blattaustragtisch 463 für Nicht-Sortierung
transportiert.
Das Master-Austragsystem 423 enthält ein Master-Abschälelement
487, das den Master M von der Druckertrommel 463 abschält, eine
Masterbox 489, die die von der Druckertrommel 463 abgeschälten
Schablonenmaster M empfängt und die auf einem Boxenträger 481 abnehmbar
gehalter ist, außerdem ein Paar Walzen 492, welche die von der Druckertrommel
463 abgeschälten Schablonenmaster M der Masterbox 489 zuleiten.
Ein fotoelektrischer Master-Austragsensor 493 befindet sich
am Einlass der Masterbox 489, um festzustellen, dass der Master M der Masterbox
489 zugeleitet wurde. Das Master-Austragssystem 423 ist außerdem
mit einem Masterbox-Stellschalter 495 ausgestattet, der feststellt, dass
sich auf dem Boxenträger 491 eine Masterbox 489 befindet.
Wenn ein Druckvorgang ausgeführt wird, wird die Druckertrommel
463 in 3 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und es wird ein
Druckpapierbogen P' von dem Papiervorratstisch 473 zwischen die Druckertrommel
463 und die Andrückwalze 471 geleitet, und zwar mit Hilfe der
Zeitsteuerwalzen 479 unter einer vorbestimmten zeitlichen Steuerung, die
mit der Drehung der Druckertrommel 463 synchronisiert ist. Der Druckpapierbogen
P' wird von der Andrückwalze 471 gegen die Druckertrommer 463
gedrückt, und durch den Schablonenmaster M wird Tinte auf den Druckpapierbogen P'
übertragen, wodurch ein Vorgang bewirkt wird.
Die so erhaltene Kopie P wird von der Druckertrommel 463
mit Hilfe des Kopierabschälelements 481 abgeschält und von dem Kopietransportmechanismus
485 dem Blattaustragtisch 483 für Nicht-Sortierung zugeleitet
und dort mit der bedruckten Fläche nach oben weisend gestapelt. Nach dem Druckvorgang
wird der Schablonenmaster M von der Druckertrommel 463 mit Hilfe des Masterabschälelements
487 abgeschält und von den Walzen 497 der Masterbox
489 zugeleitet.
Anhand der 4 wird im folgenden ein Blattsortierer
2 beschrieben. Wie in 4 gezeigt ist, enthält
der Blattsortierer 2 eine Fächerreihe 21, einen Indexer
22, der die Kopien P in die Fächer innerhalb der Fächerreihe
21 einführt, einen Indexer-Sensor 23, der feststellt, dass die
Kopien P sicher in die Fächer eingeführt sind, und ein Paar Transportriemen
24 und 25, die die aus der Schablonendruckereinheit
1 ausgetragene Kopien P in die Fächerreihe 21 leitet.
Der Indexer 22 wird von einem (nicht gezeigten) Gleichstrom-Servomotor
angetrieben und wird so bewegt, dass er die Kopien P nacheinander in die Fächer
eingibt, während der Indexer-Sensor 23 feststellt, dass jede Kopie P sicher
in jedem Fach gelandet ist. Der Indexer 22 ist mit einem Paar Rollen
26a und 26b ausgestattet, und wenn die obere Rolle 26a
nach unten in Berührung mit der unteren Rolle 26b bewegt wird, wird die
Kopie P zwischen den Rollen 26a und 26b transportiert, um dort
eingeklemmt und in das Fach transportiert zu werden, wodurch auch eine weiche und
schwer zu transportierende Kopie P sicher in das Fach geleitet werden kann. Wenn
außerdem die Oberfläche der oberen Rolle 26a in Berührung mit der Oberseite
der Tinte tragenden Kopie P in Berührung tritt, wird eine Verschmutzung
der Oberfläche mit Tinte deshalb minimiert, weil die Rolle mit nadelähnlichen Vorsprüngen
ausgestattet ist. Außerdem kann durch Abrücken der oberen Rolle 26a von
der unteren Rolle 26b eine Verschmutzung mit Tinte durch die Oberseite
der Kopie P verhindert werden.
Die Transportriemen 24 und 25 werden von einem nicht
gezeigten Gleichstrommotor angetrieben. Die Transportriemen 24 und
25 sind mit Sauggebläsen 28 und 29 ausgestattet, um die
Kopie P gegen den Transportriemen 24 und 25 zu ziehen. Der Transportriemen
24 und das Sauggebläse 28 bilden einen Transportmodus-Umschaltkanal
31. Der Transportmodus-Umschaltkanal 31 kann bewegt werden zwischen
der in 4 durch die ausgezogenen Linien dargestellten
Stellung und der in 4 durch die gestrichelte Linie
dargestellten Stellung. Nimmt der Transportmodus-Umschaltkanal 31 die durch
die gestrichelte Linie dargestellte Stellung ein, so werden aus der Schablonendruckereinheit
1 ausgetragene Kopien P zu dem Blattaustragtisch 483 für Nicht-Sortierung
geleitet, in dem sie unter dem Umschaltkanal 31 hindurch bewegt werden. Wenn der
Transportmodus-Umschaltkanal hingegen die durch die ausgezogene Linie dargestellte
Position einnimmt, werden die Kopien P von den Transportriemen 24 und
25 dem Blattsortierer 2 zugeleitet. Im Anfangszustand befindet
sich der Transportmodus-Umschaltkanal 31 in der durch die gestrichelte
Linie dargestellten Stellung, und das Schablonendruckersystem ist auf den Nicht-Sortier-Modus
eingestellt, in welchem die Kopien P nicht sortiert werden müssen, während der Transport-Modus-Umschaltkanal
31 in der durch die gestrichelte Linie dargestellten Stellung gehalten
wird. Um das Schablonendruckersystem auf den Sortiermodus, den Gruppenmodus oder
den Trockenmodus einzustellen, wird der Umschaltkanal 31 in die durch die
ausgezogene Linie dargestellte Position bewegt und nach dem Beendigen des Sortierens
der Kopien P wieder in seine Anfangsposition zurückgestellt.
Der Blattsortier 2 ist außerdem mit Ausrichtstangen
51, 52 und 53 ausgestattet, die von einem (nicht gezeigten)
Impulsmotor angetrieben werden, um die Kopien P in den Fächern in Fluchtung zu bringen,
und der Blattsortierer ist außerdem mit einem Hefter 34 ausgestattet, der
von einem (nicht gezeigten) Impulsmotor nach oben und nach unten angetrieben wird
und den Kopien-Stapel der Kopien P in jedem Fach heftet, beginnend bei den Kopien
im obersten Fach.
Wie in 5 gezeigt ist, sind die Ausrichtstangen
51 und 52 in einer Richtung quer zur Transportrichtung der Kopien
vor und zurück bewegbar, wie durch die Doppelpfeile b und c dargestellt ist. Die
Ausrichtstangen 51 und 52 werden in Anlage mit den Seitenrändern
des Kopienstapels P in jedes Fach gebracht, um dadurch die Seitenränder der Kopien
innerhalb des Stapels in einer Reihe auszurichten und den Stapel der Kopien innerhalb
des Fachs zu zentrieren. Die Ausrichtstange 53 wird in Transportrichtung
der Kopien P nach hinten und nach vorne bewegt, wie durch den Doppelpfeil D angedeutet
ist. Die Ausrichtstange 53 wird in Anlage mit dem vorderen Rand des Stapels
der Kopien P in jedes Fach gebracht und drückt die nachlaufende Kante des Stapels
der Kopien P in dem Fach gegen eine aufrechte Fläche 21a, um dadurch die
Kopien P in dem Stapel in Transportrichtung der Kopien P bündig zu machen. Die aufrechte
Fläche 21a ist drehbar an der Nachlaufkante jedes Fachs gelagert und wird
von einer (nicht gezeigten) Vorspanneinrichtung in die Richtung entgegen der Pfeilrichtung
F vorgespannt. Die aufrechte Fläche 21a ist drehbar zwischen einer vertikalen
Stellung, in der sie vertikal bezüglich der Oberseite jedes Fachs steht und einer
Horizontalstellung, in der sie bündig mit der Oberseite jedes Fachs ist. Die aufrechte
Fläche 21a wird normalerweise durch die Vorspanneinrichtung in der vertikalen
Stellung gehalten. An der aufrechten Fläche 21a ist ein Hebel
38 fixiert, und wenn eine (noch zu beschreibende) Hefteinheit
35 mit einem daran gehaltenen (unten noch zu bechreibenden) Solenoid (Elektromagneten)
37 nach unten bewegt wird, drückt ein bei eingeschaltenem Solenoid
37 vorstehendes bewegliches Element den Hebel 38 nach unten und
schwenkt die aufrechte Fläche 21a in die Horizontalstellung. Ruhestellungssensoren
51a, 52a und 53a ermitteln, ob die Ausrichtstangen
51, 52 und 53 sich in ihren jeweiligen Ruhestellungen
befinden.
Der Hefter 34 und ein Stoßer 36, der den gehefteten
Stapel Kopien P zurück in das Fach stößt, sind in der Hefteinheit 35 gemäß
Doppelpfeil E nach vorne und nach hinten beweglich gehaltert. Der vorgenannte Solenoid
37 ist in der Hefteinheit 35 gelagert.
Nachdem die Stapelkopien P in sämtlichen Fächern vervollständigt sind,
wird der Heftvorgang eingeleitet. Der Indexer 22 wird über die Fächer
21 nach oben zurückgezogen und die Hefteinheit 35 wird zunächst
zu einer Stelle oberhalb des höchstgelegenen Fachs bewegt, und zwar um ein Stück,
das etwa der Höhe eines Fachs gleicht (diese Stellung wird im folgenden als die
"Nullte-Fachposition" bezeichnet). Dann wird die Hefteinheit 34 zu dem
ersten (obersten) Fach bei eingeschaltetem Solenoid 37 abgesenkt, wodurch
die aufrechte Fläche 21a des ersten Fachs in die Horizontalstellung gedreht
wird. Anschließend wird ein an der Ausrichtstange 53 gehalteter Ausstoßen
53a zu dem ersten Fach bewegt, und die Ausrichtstange 53 wird
in Richtung des Stapels der Kopien P bewegt, wodurch der Ausstoßen 53a
den Stapel Kopien P in Richtung der Hefteinheit 35 ausstößt. Der Hefter
34 heftet (klammert) die Kopien P, die von dem Ausstoßer 53a ausgestoßen
wurde. Nachdem die Kopien P in dem ersten Fach geheftet sind, stößt der Stoßen
36 die gehefteten Kopien P zurück in das erste Fach, und der Solenoid
38 wird ausgeschaltet, damit die aufrechte Fläche 21a des ersten
Fachs in die Vertikalstellung zurückkehrt. Dann wird die Hefteinheit 35
zu dem zweiten Fach bei eingeschaltetem Solenoid abgesenkt. Durch Wiederholen dieser
Prozedur erfolgt das Heften für sämtliche Fächer, in denen die Kopien P gestapelt
sind.
6 zeigt ein Bedienfeld 70 der
Schablonendruckereinheit 1. Das Bedienfeld 70 ist mit einem Tastaturfeld
73 ausgestattet, außerdem mit einem Kopiezahl-LED 74, einer Anzeige
77, die z. B. eine Flüssigkristallanzeige aufweist, einer Sortiermodus-Tastatur
60, einer Hefttastatur 61, einer manuellen Modus-Taste
63, einer Startertaste 71, einer Mastererstellungs-/Drucktaste
76, einer Taste 75 für kontinuierliches Drucken, einer Mastererstellungs-Modus-LED
78, einer Druckmodus-LED 79 und einer LED 65 für kontinuierliches
Drucken.
Die Zifferntastatur 73 enthält die Zifferntasten für
0–9 und wird beim Einstellen beispielsweise der Anzahl zu druckender
Kopien verwendet.
Die Kopiezahl-LED 74 zeigt die Anzahl zu druckender Kopien
an, die über die Zifferntastatur 73 eingestellt wurde. Die mit Hilfe der
Kopiezahl-LED 74 dargestellte Zahl wird jedesmal um eins verringert, wenn
die Schablonendruckereinheit 1 eine Kopie P ausstößt.
Die Anzeige 77 zeigt eine Fehlernachricht beim Auftreten
eines Fehlers an, beispielsweise bei einem Stau, außerdem die Größe des Bogens auf
dem Papiervorratstisch 473. Außerdem zeigt die Anzeige 77 Benutzung
und Nicht-Benutzung des Blattsortierers 2, die derzeit eingestellte Betriebsart
(Modus) des Hefters, den laufenden Betriebszustand der Druckereinheit ... und den
gerade eingestellten Betriebszustand des Blattsortierers 2 an. Die derzeit
eingestellte Betriebsart des Hefters und die derzeit eingestellte Betriebsart des
Blattsortierers werden leicht und hervorgehoben.
Die Sortiermodus-Taste 60 wird betätigt, um eine Betriebsart
aus einer Nicht-Sortier-Betriebsart (der Blattsortierer 2 wird nicht verwendet
und die Kopien P werden auf den Austragtisch 483 für Nicht-Sortierung ausgetragen)
und den drei Betriebsarten des Blattsortiers 2, den Sortiermodus, den Gruppenmodus
und den Trockenmodus auszuwählen. Bei jedem Drücken der Sortiermodus-Taste
60 schaltet der ausgewählte Modus um von dem Nicht-Sortier-Modus auf den
Sortiermodus, dann auf den Gruppenmodus und schließlich auf den Trockenmodus usw.
in dieser Reihenfolge.
Die Hefttaste 61 wird betätigt, wenn durch den Hefter
34 ein automatisches Heften bewirkt wird, nachdem die Kopien P in jedem
Fach ausgerichtet sind. Bei jedem Betätigen des Hefters 61 schaltet die
ausgewählte Betriebsart des Hefters um von Einzelheftung in einem unteren Bereich
zur Doppelheftung in der Mitte, hin zur Einzelheftung im oberen Bereich in dieser
Reihenfolge und schließlich bis zum Nicht-Heften.
Die Manuell-Betriebsart-Taste 63 wird gedrückt, um den Blattsortierer
2 manuell anzuweisen, die Kopien P zu heften, nach dem das Ausrichten der
Kopien abgeschlossen ist. Die Starttaste 71 wird gedrückt, um die Schablonendruckereinheit
1 und den Blattsortierer 2 zu starten.
Die Stoptaste 72 wird gedrückt, um die Schablonendruckereinheit
1 und den Blattsortierer 2 anzuhalten.
Die Mastererstellungs-/Drucktaste 76 dient zum Schalten des
Mastererstellungsbetriebs und des Druckbetriebs. Die Mastererstellungs-Modus-LED
78 wird eingeschaltet, wenn der Mastererstellungsmodus ausgewählt ist,
die Druck-Modus-LED 79 wird eingeschaltet, wenn der Druckmodus ausgewählt
ist.
Die Taste 75 für kontinuierliches Drucken wird betätigt,
um die Schablonendruckereinheit 1 auf den kontinuierlichen Druckmodus einzustellen,
bei dem die Schablonendruckereinheit 1 die Erstellung eines Schablonenmasters
auf der Grundlage einer Vorlage und das Drucken von Kopien der Vorlage solange wiederholt,
wie sich eine Vorlage auf dem Vorlagenträgertisch 429 oder dem Vorlagenaufnahmefach
435 befindet. Wir der kontinuierliche Druckmodus ausgewählt, wird die LED
65 für kontinuierliches Drucken eingeschaltet. Bei dieser Ausführungsform
wird mit Hilfe der Hefttaste 61 der automatische Heftmodus ausgewählt,
und der zweite Vorlagensensor 436 stellt fest, dass sich auf dem Vorlagenaufnahmefach
435 eine Vorlage befindet, so dass der kontinuierliche Druckmodus automatisch
ausgewählt wird, auch wenn in diesem Zustand die Taste 75 für kontinuierliches
Drucken nicht gedrückt wird.
Die Steuerschaltung dieser Ausführungsform wird im folgenden an Hand
der 7 erläutert.
Wie in 7 gezeigt ist, enthält die Steuerschaltung
des Schablonendruckersystems dieser Ausführungsform eine CPU 90, die den
Mechanismus 93 in der Schablonendruckereinheit 1, beispielsweise
den Drucktrommel-Antriebsmechanismus, das Master-Erstellungssystem, den Master-Klemmmechnismus,
das Master-Austragssystem, das Papierzuführsystem u. dgl. steuert, ferner eine Steuerung
des Blattsortierers 2, und zwar auf der Grundlage von in einem ROM
91 gespeicherten Programm entsprechend dem von Ihnen dem Bedienfeld
70 kommenden Befehl. Die Steuerung 94 des Blattsortierers
2 steuert Mechanismen in dem Blattsortierer 2, beispielsweise
den Kopietransportmechanismus zum Einleiten der Kopien in den Blattsortierer
2, einen Kopieführungsmechanismus zum Führen der Kopien in die Fächer,
einen Indexer-Antriebsmechanismus zum Bewegen des Indexers nach oben und nach unten,
den Kanalumschaltmechanismus, den Kopien-Ausrichtmechanismus, den Heftmechanismus
u. dergl., abhängig von dem von der CPU 90 kommenden Befehl. Die CPU
90 ist mit einem RAM 92 ausgestattet, in welchem die Inhalte der
Einstelleingaben seitens des Bedienfeldes 70 beispielsweise die Anzahl
von Kopien, der ausgewählte Sortiermodus u. dergl. gespeichert sind.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des Schablonendruckersystems
dieser Ausführungsform beschrieben. Im Zuge der nachfolgenden Beschreibung wird
die Anzahl von Fächern in der Fächerreihe 21 aus Vereinfachungsgründen
zu 20 angenommen.
8 zeigt ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Einstellung der Betriebsarten im Bereitschaftszustand des Blattsortierers
2. Der Mastererstellungsmodus oder der Druckmodus wird über die Mastererstellungs-/Drucktaste
76 auf dem Bedienfeld 70 ausgewählt (Schritt F91). Wenn
der Mastererstellungsmodus im Schritt F91 ausgewählt wird, wird das Register
RM auf "0" gesetzt, wird der Druckmodus gewählt, wird das Register RM auf "1" eingestellt.
Im Schritt F92 wird ermittelt ob RM = 0. Falls ja, wird die Schablonendruckereinheit
1 auf den Mastererstellungsmodus eingestellt. Bei RM ≠ 0 wird der Sortiermodus
über die Sortiermodus-Taste ausgewählt und das Register MD wird auf "0" gesetzt,
wenn ein Nicht-Sortier-Modus gewählt wird, es wird auf "1" eingestellt, wenn der
Sortiermodus gewählt ist, es wird "2" eingestellt, wenn der Gruppenmodus ausgewählt
ist, und es wird auf "3" eingestellt, wenn der Trockenmodus ausgewählt ist (Schritt
F93). Im Schritt F94 wird ermittelt, ob MD = 0. Falls ja, wird
das Schablonendruckersystem auf den Nicht-Sortier-Druckmodus eingestellt. Falls
MD ≠ 0, wird im Schritt F95 ermittelt, ob MD = 1. Falls ja, wird ermittelt,
ob der automatische Dokumentenzuführer 413 an die Schablonendruckereinheit
1 angeschlossen wurde (Schritt F83). Wird festgestellt, dass der
automatischen Dokumentenzuführer 413 an die Schablonendruckereinheit
1 angeschlossen wurde, wird die Hefttaste 61 aktiv und zugänglich
für die Auswahl des automatischen Heftmodus im Schritt F97. Wird ermittelt,
dass der automatische Dokumentenzuführer 413 nicht an die Schablonendruckereinheit
1 gekoppelt wurde, so wird der automatische Heftmodus nicht eingestellt,
dies deshalb nicht, weil es unmöglich ist, das Ende des Druckvorgangs der letzten
Vorlage zu kennen, wenn das Drucken ohne die Verwendung des automatischen Dokumentenführers
413 erfolgt.
Im Schritt F98 wird festgestellt, ob das Register ST, welches
unten noch erläutert wird, auf "0" gesetzt wurde. Wird festgestellt, dass ST ≠
0, wird der kontinuierliche Druckmodus eingestellt, das Register RM wird auf "1"
gesetzt, und die LED 65 für den kontinuierlichen Druckmodus wird eingeschaltet
(F81). Wird im Schritt F99 festgestellt, ob auf dem automatischen
Dokumentenzuführer 413 Vorlagen plaziert wurden. Wird im Schritt
F99 festgestellt, dass auf dem automatischen Dokumentenzuführer
413 keine Vorlage plaziert ist, wird der kontinuierliche Druckmodus aufgehoben
und wenn im Schritt F98 festgestellt wird, dass ST = 0, wird der automatische
Heftmodus nicht eingestellt. Obschon in diesen Fällen eine Sortierung erfolgt, wird
nicht geheftet.
Wenn also bei dieser Ausführungsform der automatische Heftmodus ausgewählt
wird, wird das Schablonendruckersystem automatisch auch dann in den kontinuierlichen
Druckmodus gebracht, wenn der Benutzer vergißt, diesen kontinuierlichen Druckmodus
auszuwählen.
Obschon bei dieser Ausführungsform der kontinuierliche Druckmodus
einmal eingestellt wird, wenn der automatische Heftmodus ausgewählt ist, und er
aufgehoben wird, wenn sich im Schritt F99 herausstellt, dass sich auf dem
automatischen Dokumentenzuführer 413 keine Vorlage befindet, besteht die
Möglichkeit, das System derart einzurichten, dass der kontinuierliche Druckmodus
eingestellt wird, wenn der automatische Heftmodus ausgewählt ist und gleichzeitig
festgestellt wird, dass sich Vorlagen auf dem automatischen Dokumentenzuführer
413 befinden.
Wenn MD = 2 (Schritt F96), werden der Gruppenmodus und der
Druckmodus eingestellt, ... MD = 3 werden der Druckmodus und der Trockenmodus eingestellt.
9 ist ein Flußdiagramm, das im einzelnen
die Verarbeitung darstellt, die im Schritt F91 nach 8
auszuführen ist. Im Schritt F101 wird ermittelt, ob die Mastererstellungs-Drucktaste
76 gedrückt ist. Ist sie gedrückt, wird das Register RM auf "0" geändert,
wenn es auf "1" gestanden hat, um die Betriebsart vom Druckmodus auf den Mastererstellungsmodus
umzuschalten, und wird im Fall des vorherigen Zustands "0" auf "1" umgestellt, um
die Betriebsart vom Mastererstellungsmodus auf den Druckmodus zu wechseln (Schritte
F102 bis 104). Der Anfangswert des Registers RM wird auf "1" eingestellt.
10 ist ein Flußdiagramm, welches im einzelnen
die Verarbeitung veranschaulicht, die im Schritt F93 nach 8
auszuführen ist. Wenn die Sortiermodustaste 60 gedrückt wird (Schritt
111 = JA), und wenn im Schritt 115 festgestellt wird, dass der
Blattsortierer 2 im Heftbetrieb arbeitet, wird der Sortiermodus auf den
Nicht-Sortier-Modus (MD = 0) im Schritt 113 festgelegt, da kein Sortieren
erfolgt, wenn sich der Sortieren 2 im Heftbetrieb befindet. Wird festgestelt,
dass der Blattsortierer 2 sich nicht im Heftbetrieb befindet, und wird
im Schritt F112 festgestellt, dass MD = 3, so wird das Register MD auf
"0" geändert, um den Modus vom Trocken-Modus auf den Nicht-Sortier-Modus im Schritt
113 zu ändern. Wird im Schritt F112 festgestellt, dass MD = 3,
wird der Wert des Registers MD im Schritt F114 um eins erhöht, d. h., wenn
der Modus der Nicht-Sortier-Modus ist (MD = 0), wird die Betriebsart auf den Sortier-Modus
(MD = 1) geändert, wenn der Modus auf den Sortier-Modus eingestellt war, wird der
Modus auf den Gruppen-Modus (MD = 2) geändert, und falls der Modus der Gruppen-Modus
war, wird er auf den Trocken-Modus (MD = 3) geändert.
11 ist ein Flußdiagramm, das im Einzelnen
die Verarbeitung veranschaulicht, die im Schritt F97 nach 8
auszuführen ist. Wird die Hefttaste 61 gedrückt (Schritt 121 =
JA), und wird im Schritt F122 festgestellt, dass ST = 3, wird das Register ST auf
"0" geändert um die Betriebsart auf den Nicht-Heft-Modus im Schritt F123
zu ändern. Wird im Schritt F122 ermittelt, dass ST = 3,
so wird der Wert des Registers MD im Schritt F124 um eins erhöht. Dieses
ST = 1 bedeutet ein einzelnes Heften in einem unteren Bereich, ST = 2 bedeutet ein
doppeltes Heften in der Mitte und ST = 3 bedeutet ein einfaches Heften im oberen
Bereich. Der Anfangswert des Registers ST wird auf "0" gesetzt.
12 ist ein Flußdiagramm, welches die
Verarbeitung während des Druckens im Sortier-Modus mit eingeschaltetem automatischen
Heft-Modus veranschaulicht. Zunächst wird im Schritt 151 festgestellt,
ob die Taste 75 für kontinuierliches Drucken gedrückt ist. Da in diesem
Fall der Modus für kontinuierliches Drucken ausgewählt ist (ein Register RN wurde
auf "1" gesetzt), und die LED 65 für kontinuierliches Drucken eingeschaltet
wurde, drückt der Benutzer die Taste 75 für kontinuierliches Drucken, um
den kontinuierlichen Druck-Modus aufzuheben. Wird also im Schritt F151
festgestellt, dass die Taste 75 für kontinuierliches Drucken gedrückt wird,
wird das Register RN im Schritt 152 auf "0" geändert, und die Betriebsart
wird auf den Mastererstellungsmodus eingestellt. Wird im Schritt F151 festgestellt,
dass die Taste 75 für kontinuierliches Drucken nicht gedrückt ist, so wird
im Schritt F153 festgestellt, dass die Anzahl zu druckender Kopien eingestellt
wurde, und im Schritt F154 wird ermittelt, dass die Starttaste
71 gedrückt wird, das Register AN zum Zählen der Anzahl von Schablonenmaster,
die mit Hilfe des automatischen Dokumentenzuführers 413 erstellt wurden,
wird im Schritt 155 auf "0" gesetzt. Nach dem Ende der Mastererstellung
werden der Druckvorgang der Schablonendrucker der Einheit 1 und der Sortiervorgang
des Blattsortierers 2 unter der Steuerung durch die CPU 90 parallel ausgeführt
(Schritte 157 und 158). Dann nach dem Ende dieser Vorgänge wird
der Wert des Registers AN im Schritt F159 um eins erhöht. Die Schritte F156 bis
F159 werden wiederholt, bis die Vorlage in dem automatischen Dokumentenzuführer
413 zu Ende sind, d. h., bis der zweite Vorlagensensor 436 ausgeschaltet
ist (F160). Nach dem Ausschalten des zweiten Vorlagensensors
436 wird im Schritt F161 ermittelt, ob der Wert des Registers
AN größer als 1 ist. Stellt sich heraus, dass der Wert des Registers AN größer als
1 ist, wird im Schritt F162 ein Heftvorgang ausgeführt.
Ist der Wert des Registers AN nicht größer als 1, d. h., ist AN 1
oder null, wird das Register ST zum Sperren des Heftvorgangs auf Null gesetzt (Schritt
F163), d. h., AN = 0 bedeutet ein Drucken ohne Verwenden des automatischen
Dokumentenzuführers 413 und ohne Heften. AN = 1 bedeutet, dass nur eine
einzige Vorlage auf dem automatischen Dokumentenzuführer 413 liegt und
keine Notwendigkeit zum Heften einer einzigen Kopie besteht.
13 ist ein Flußdiagramm, welches die
Verarbeitung während der Mastererstellung bei ausgeschaltetem kontinuierlichem Druckmodus
veranschaulicht. Wird festgestellt, dass die Anzahl zu druckender Kopien eingestellt
wurde (F171 = JA) und die Starttaste gedrückt wurde (F172 = JA),
wird im Schritt 173 eine Mastererstellung vorgenommen. Nach Ende der Mastererstellung
wird das Register RM auf "1" geändert, um die Betriebsart auf den Druckmodus zu
wechseln (Schritt F174).
14 ist ein Flußdiagramm, das die Verarbeitung,
die im Schritt 158 nach F158 auszuführen ist, im einzelnen veranschaulicht.
Im Schritt F210 wird der Umschaltkanal 31 nach unten in die in
4 durch die ausgezogene Linie dargestellte Stellung
bewegt, so dass die Kopien P dem Blattsortierer 2 zugeschaltet werden.
Dann werden im Schritt F211 die Förderbänder 24 und 25 und die
Sauggebläse 28 und 29 gestartet. Anschließend werden gemäß nachfolgender
detaillierter Beschreibung die Kopien P in die Fächer innerhalb der Fächerreihe
21 verteilt (unter Routine 1 (SUB 1) : Schritt
F212). Dann, nachdem sämtliche Kopien 1 auf die Fächer verteilt
sind, werden die Förderbänder 24 und 25 sowie die Sauggebläse
28 und 29 im Schritt F213 angehalten, und der Umschaltkanal
31 wird nach oben in die in 4 durch die gestrichelte
Linie dargestellte Stellung gebracht, Schritt F214.
15 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der im Schritt F212 in 14 auszuführenden Unterroutine.
Im Schritt F221 wird ermittelt, ob die Anzahl für jede Vorlage zu druckender
Kopien größer ist als die Anzahl von Fächern in der Fächereinheit 21 (20
in dieser speziellen Ausführungsform). Ist ersterer Wert größer als letzterer, wird
das Register N im Schritt F222 auf 20 eingestellt, ansonsten wird
das Register N auf die Anzahl zu druckender Kopien für jede Vorlage im Schritt
F223 eingestellt. Dann wird im Schritt F224 Das Register C auf
1 gesetzt. Danach wird der Indexer 22 dem C-ten Fach (jetzt das erste Fach)
im Schritt F225 bewegt. Anschließend, nach dem die Kopie P sicher in das
C-ten Fach (im Schritt F226 ist der Indexer-Sensor eingeschaltet) eingeführt
ist, wird der Indexer 22 zu dem (C + 1)-ten Fach bewegt (Schritte
F227, F229 und F225). Dann werden die Schritte
F225 und F226 so lange wiederholt, bis der Wert des Registers
C gleich dem Wert des Registers N (F227 = JA) wird. Wenn dann der Wert
des Registers C gleich dem Wert des Registers N wird, wird der Indexer
22 zum ersten Fach bewegt (Schritt F228).
16 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der Verarbeitung während des Heftvorgangs (Schritt F162 in 12).
Zunächst wird im Schritt 231 ermittelt, ob der Sortiervorgang abgeschlossen
ist. Stellt sich heraus, dass der Sortiervorgang beendet ist, wird der Wert des
Registers MD auf "0" geändert, um die Betriebsart auf die Nicht-Sortier-Betriebsart
im Schritt F232 einzustellen, und dann wird im Schritt F233 die
in 17 gezeigte Unterroutine 2 ausgeführt.
Ob das Sortieren abgeschlossen ist, wird von der CPU 90 dadurch ermittelt,
dass festgestellt wird, ob der Schritt F214 in 14
abgeschlossen ist.
17 ist ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen
der im Schritt F233 in 16 auszuführenden Unterroutine.
Zunächst wird das Register S1 im Schritt F263 auf "1" gesetzt. Der Wert
des Registers S1 repräsentiert die Anzahl von Fächern, für die ein Heftvorgang vorgenommen
wird. Dann wird die Heftereinheit 35 im Schritt F262 zu der "0-ten"
Fachposition bewegt. Bevor die Hefteinheit 35 zu der "0-ten" Fachposition
bewegt wird, wird der Indexer 22 in die oberste Stellung zurückgezogen,
um nicht mit der Hefteinheit 35 zu kollidieren. Dann wird der Solenoid
37 im Schritt F263 eingeschaltet, und die Hefteinheit
35 wird zu dem S1-ten Fach bei eingeschaltetem Solenoid 37 abgesenkt
(Schritt F264), wodurch die aufrechte Fläche 21a des ersten Fachs
in die Horizontalstellung geschwenkt wird. Anschließend wird der Ausstoßer
53a an der Ausrichtstange 53 zu dem S1-ten Fach bewegt, und der
Ausstoßer 53a stößt den Stapel von Kopien P in Richtung der Hefteinheit
35 (Schritt F265). Der Hefter 34 heftet die Kopien P,
die von dem Ausstoßer 53a ausgestoßen wurden (Schritt F266). Nachdem
die Kopien P geheftet sind, stößt der Stoßen 36 die gehefteten Kopien P
zurück in das Fach (Schritt F267). Wenn anschließend der Wert des Registers
S1 kleiner ist als der Wert im Register N (Schritt F268 = NEIN), wird der
Wert des Registers 1 im Schritt F269 um eins erhöht, und es werden
die Schritte F263 bis F267 wiederholt. Wenn der Wert des Registers
S1 nicht kleiner wird als der Wert im Register N, d. h., wenn sämtliche Stapel von
Kopien geheftet sind, wird die Hefteinheit 35 in die Ruhe- oder Ausgangsstellung
zurückgefahren (z. B. in die unterste Stellung) (Schritt F270) und der
Heftvorgang wird beendet. Selbst wenn die Sortier-Modus-Taste 60 gedrückt
wird, während die Schritte F261 bis F270 ausgeführt werden, hebt
die CPU 90 das Signal von der Sortier-Modus-Taste auf und ermöglicht keinen
Wechsel des Sortier-Modus'. Dementsprechend kann der Umschaltkanal 31 während
des Heftvorgangs nicht bewegt werden.
Obschon bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Umschaltkanal
31 als Einrichtung zum Umschalten der Zielstelle der Kopien P, des für
Nicht-Sortierung vorhandenen Austragtisches 483 oder des Blattsortierers
2, verwendet wird, ist eine solche Umschalteinrichtung nicht auf den Umschaltkanal
31 beschränkt. Wenn beispielsweise der Umschaltkanal 31 in
3 in der Stellung fixiert ist, die durch die ausgezogene Linie
dargestellt ist, kann eine bewegliche Klappe zwischen der Schablonendruckereinheit
1 und dem Kanal 31 vorhanden sein, so dass die Kopien P selektiv
zu dem für Nicht-Sortierung vorgesehenen Austragtisch 483 oder zu dem Förderband
24 transportiert werden, je nach Neigung der Klappe.