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Dokumentenidentifikation DE10121749B4 29.01.2004
Titel Ringmagnet, insbesondere für Gebersysteme zur berührungslosen Abtastung durch Sensoren
Anmelder Windhorst Beteiligungsgesellschaft mbH, 53119 Bonn, DE
Erfinder Schriever, Matthias, 53177 Bonn, DE;
Mohr-Engstler, Marcus, 53119 Bonn, DE;
Vey, Peter, 53859 Niederkassel, DE
Vertreter Schwarz, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 50968 Köln
DE-Anmeldedatum 04.05.2001
DE-Aktenzeichen 10121749
Offenlegungstag 28.11.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.01.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.01.2004
IPC-Hauptklasse H01F 7/02
IPC-Nebenklasse H01F 3/10   G01D 5/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Ringmagneten, der insbesondere für Gebersysteme zur berührungslosen Abtastung durch Sensoren bestimmt ist, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Derartige Ringmagnete werden beispielsweise bei Antiblockiersystemen ebenso wie bei Systemen zur Antischlupfregelung von Kraftfahrzeugen eingesetzt. Ein Problem sind die hohen Temperaturunterschiede zwischen +150 °C und 0°C oder darunter, teilweise bis zu –40°C, die beim Abbremsen der Fahrzeugräder aus hoher Geschwindigkeit durch plötzliches Abkühlen durch Spritzwasser, Eis oder Schnee an den Ringmagneten auftreten können und oftmals innerhalb weniger Sekunden mehrfach beherrscht werden müssen, ohne daß die Magnetringe Schaden erleiden. Entscheidend ist hierbei, daß für eine einwandfreie Funktion der Gebersysteme sehr enge magnetische und mechanische Toleranzen an den sich bewegenden und hohen Temperatur-Wechselbeanspruchungen ausgesetzten Teilen eingehalten werden müssen.

Bekannt ist eine Aufvulkanisierung von gummigebundenem Magnetwerkstoff auf einen Tragring, wobei jedoch die gewünschten magnetischen Werte mit dieser Werkstoffkombination nicht eingehalten werden können.

Untersuchungen an Ringmagneten mit Magnetringen aus einem kunststoffgebundenen Ferritmaterial haben gezeigt, daß beim Schrumpfen des Magnetwerkstoffes am Umfang des Magnetringes infolge des unterschiedlichen Wärme-Schrumpfverhaltens des metallischen Tragringes und des Magnetwerkstoffes sehr hohe Spannungen auftreten, die unter Einhaltung engster Toleranzen nur schwer beherrscht werden können.

Aus DE 198 36 451 C2 ist ein Ringmagnet mit einem Tragring und von diesem zur Seite gebogenen laschenförmigen Teilen bekannt, die sich in den Magnetring hineinerstrecken und in diesem fest verankert sind. Aufgrund dieser Anordnung sollen beim Erkalten des Magnetmaterials auftretende Schrumpfspannungen, die im wesentlichen radial nach innen gerichtet sind, von den laschenförmigen Teilen durch Verbiegen in Richtung der Schrumpfspannungen aufgenommen werden, wobei es allerdings aufgrund der allseitig festen Einbettung der Laschen in das Magnetmaterial äußerst fraglich ist, ob bei dieser vorbekannten Konstruktion eines Ringmagneten die auftretenden Schrumpfspannungen überhaupt durch ein „Verbiegen" der aus dem Flanschteil zur Seite herausgebogenen Laschen möglich ist. Die von dem Flanschteil im Bereich der Durchbrüche seitlich hervorstehenden Laschen sind nämlich nach dem Erkalten des kunststoffgebundenen Magnetmaterials von diesem derart formschlüssig und fest umgeben, dass ein Verbiegen der Laschen nach dem Erkalten des Magnetmaterials praktisch ausgeschlossen erscheint. Hieraus folgt, dass die während des Einsatzes solcher Ringmagnete infolge wechselnder Temperaturbeanspruchungen auftretenden Wärmespannungen zwischen dem Magnetring und dem mit der Montagebuchse verbundenen Tragring jedenfalls von den laschenförmigen Teilen nicht hinreichend ausgeglichen werden können. Der Dauermagnet ist zudem in den Durchbrüchen des Flanschteils in radialer Richtung derart fest verankert, dass eine radiale Bewegung des Dauermagneten gegenüber dem Flanschteil des Grundkörpers bei Temperaturänderungen nicht möglich ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ringmagneten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, der insbesondere für Gebersysteme zur berührungslosen Abtastung durch Sensoren geeignet ist, mit fertigungstechnisch einfachen Mitteln so auszubilden, daß eine Rißbildung an dem Magnetring infolge hoher Temperatur-Wechselbeanspruchungen beim Einsatz solcher Ringmagnete auch über längere Zeiträume mit Sicherheit vermieden wird.

Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Ringmagneten nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Magnetring den Tragring an dessen Außenumfang im Querschnitt im wesentlichen U-förmig übergreift, und daß der Tragring an seinem Außenumfang eine Vielzahl von gleichmäßig verteilten radialen Einschnitten für eine elastisch nachgiebige formschlüssige Verbindung des Magnetringes mit dem Tragring aufweist.

Weitere besonders vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 12 gekennzeichnet.

Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Magnetring mit der Montagebuchse insbesondere in radialer Richtung nicht absolut starr verbunden ist. Zunächst ist der Magnetring mit dem Tragring an der Montagebuchse so verbunden, daß er den Tragring an dessen Außenumfang im Querschnitt im wesentlichen U-förmig übergreift. Der Magnetring erhält hierdurch einen sicheren Halt an dem Tragring in Umfangsrichtung der Montagebuchse und quer dazu, wobei die notwendigen engen Toleranzen sowohl an der Abgriffsseite des Magnetringes als auch an dessen Außenumfang sehr genau eingehalten werden können. Eine solche Verbindung mit dem Tragring der Montagebuchse wäre jedoch für eine dauerhafte Befestigung an dem Tragring der Montagebuchse nicht ausreichend. Der Magnetring würde durch die hohen Temperatur-Wechselbeanspruchungen, wie sie insbesondere bei Antiblockiersystemen sowie Systemen zur Antischlupfregelung bzw. elektronischen Stabilitätsprogrammen an Kraftfahrzeugen auftreten können, sowohl radial als auch in Umfangsrichtung einreißen, Teile des Magnetringes würden abgesprengt werden mit der Folge, daß der Magnetring seine Funktionsfähigkeit schon nach kurzer Betriebsdauer völlig einstellen würde.

Besonders wichtig für die Erfindung ist es daher, daß der Tragring eine Vielzahl von über seinen Außenumfang gleichmäßig verteilten radialen Einschnitten für eine elastisch nachgiebige formschlüssige Verbindung des Magnetringes mit dem Tragring aufweist. In einer besonders vorteilhaften bevorzugten Ausführungsform ist daher vorgesehen, daß der Magnetring mit radial nach innen gerichteten nasenartigen Vorsprüngen in die radialen Einschnitte an dem Tragring mit einem nur geringen Spiel federnd eingreift. Hierdurch ist eine besonders wirkungsvolle elastisch nachgiebige formschlüssige Verbindung des Magnetringes mit dem Tragring gegeben, durch die sichergestellt wird, daß der Magnetring bei den auftretenden hohen Temperaturunterschieden und den dadurch bedingten Temperatur-Wechselbeanspruchungen sich gegenüber dem metallischen Tragring der Montagebuchse frei ausdehnen und zusammenziehen kann, so daß Risse an dem Magnetring sowohl in radialer Richtung als auch in Umfangsrichtung des Magnetringes ebenso wie in Richtung quer zu dem Tragring der Montagebuchse vermieden werden.

Der Magnetring wird daher nicht zerstört und kann die notwendigen engen magnetischen und mechanischen Toleranzen für die Sensorfunktion sowohl an der Abgriffsseite als auch an seinem Außenumfang sicher einhalten.

Von besonderem Vorteil für die Schrumpfeigenschaften ist es ferner, wenn die Ringteile des Magnetringes an beiden Seiten des Tragringes durch eine dünne Werkstoffschicht am Außenumfang des Tragringes miteinander verbunden sind und somit unabhängig voneinander schrumpfen können, ohne sich gegenseitig nachteilig zu beeinflussen.

Als besonders vorteilhaft hat es sich weiterhin erwiesen, wenn die Einschnitte an dem Tragring im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind und parallele Begrenzungskanten haben, so daß die in die Einschnitte eingreifenden, radial nach innen gerichteten nasenartigen Vorsprünge des Magnetringes sich in Längsrichtung der Einschnitte, das heißt also radial zu dem Tragring frei bewegen können.

Die Einschnitte an dem Tragring können aber bei Bedarf auch zu dessen Umfang nach außen hin erweitert oder verengt sein, um die Nachgiebigkeit des Magnetringes gegenüber dem Tragring noch weiter zu verbessern.

Zweckmäßig sind die Einschnitte bei allen Ausführungsformen an ihrem Grunde ausgerundet, um Spannungsrisse sowohl am Magnetring als auch an dem Tragring der Montagebuchse zu vermeiden.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn die Vorsprünge des Magnetringes die Einschnitte an dem Tragring im radial innenliegenden Bereich nur teilweise ausfüllen, um auf diese Weise die Beweglichkeit des Magnetringes auch bei besonders hohen Temperatur-Wechselbeanspruchungen sicherzustellen.

Die Vorsprünge des Magnetringes können bei dieser Ausführungsform an ihrem radial innenliegenden Ende vorteilhafterweise ösenförmig ausgeformt sein mit einer lochartigen Vertiefung, die von einem am Grunde des Einschnittes anliegenden dünnen federnden Ringabschnitt umgeben sein kann. Hierdurch können die bei der Ausdehnung und dem Schrumpfen des Magnetringes gegenüber dem Tragring auftretenden Bewegungen in besonders wirkungsvoller Form elastisch federnd abgefangen werden.

Eine besonders lange Standfestigkeit des Ringmagneten kann nach einem weiteren Merkmal der Etrfindung dadurch erreicht werden, daß der Magnetring den Tragring der Buchse mit den radialen Einschnitten an der Abgriffsseite für den Sensor vorzugsweise vollständig überdeckt und an der gegenüberliegenden Ringseite den Außenumfang des Tragringes mit den radialen Einschnitten in radialer Richtung nur so weit übergreift, daß die Einschnitte an dieser Ringseite weitgehend freiliegen. Der Magnetring hat hierdurch auch bei hohen Temperatur-Wechselbeanspruchungen die Möglichkeit zum zerstörungsfreien Schrumpfen gegenüber dem metallischen Tragring.

Für eine maßgerechte und maßhaltige Fertigung des Ringmagneten ist es weiterhin bedeutsam, daß sich die Anspritzpunkte für den Magnetring an der von der Abgriffseite abgewandten Ringseite zwischen einzelnen Einschnitten für den Magnetwerkstoff quer zum Tragring erstrecken.

Der Magnetring besteht im übrigen vorzugsweise aus einem thermoplastgebundenen Magnetwerkstoff.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen nähen erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Ringmagneten mit einer metallischen Buchse und einem Magnetring aus einem kunststoffgebundenen Magnetwerkstoff,

2 einen Abschnitt des Magnetringes in einer vergrößerten Teildarstellung,

3 einen Schnitt durch den Magnetring gemäß Schnittlinie III – III von 2,

4 eine Seitenansicht der Montagebuchse mit dem Tragring für den Magnetring eines Ringmagneten gemäß 1 bis 3,

5 einen gegenüber 4 vergrößerten Ausschnitt an einem Tragring mit nach außen verengten radialen Einschnitten und

6 einen gegenüber 4 ebenfalls vergrößerten Ausschnitt mit nach außen erweiterten radialen Einschnitten.

Die in 1 bis 5 gezeigten Ringmagnete 1 sind insbesondere für Gebersysteme zur berührungslosen Abtastung durch Sensoren bestimmt. Jeder Ringmagnet 1 besteht aus einem Magnetring 2 aus einem kunststoffgebundenen Magnetwerkstoff und einer Montagebuchse 3 mit einem radial nach außen hervorstehenden scheibenförmigen Tragring 4 für den Magnetring 2.

Der Magnetring 2 übergreift den Tragring 4, wie in der Schnittdarstellung von 3 zu erkennen ist, an dessen Außenumfang im Querschnitt im wesentlichen U-förmig. Die radiale Überdeckung des Magnetringes 2 am Umfang 5 des Tragringes 4 ist dabei derart gering, daß die beiden Ringteile 2a, 2b des Magnetringes 2 an den beiden Seiten des Tragringes 4 nur durch eine dünne Werkstoffschicht 6 so miteinander verbunden sind, so daß sie unabhängig voneinander schrumpfen können und sich somit in ihrem Schrumpfverhalten nicht nachteilig beeinflussen. Der Tragring 4 hat außerdem eine Vielzahl von über seinen Außenumfang 5 gleichmäßig verteilten radialen Einschnitten 7 für eine elastisch nachgiebige formschlüssige Verbindung des Magnetringes 2 mit dem Tragring 4.

In der gezeigten Ausführungsform von 1 bis 4 sind die Einschnitte 7 an dem Tragring 4 im wesentlichen U-förmig ausgebildet mit parallelen Begrenzungskanten 8, 9, können aber auch gemäß 5 und 6 zum Außenumfang 5 des Tragringes 4 hin erweitert oder verjüngt bzw. verengt sein, wenn dies für die Verbindung des Magnetringes 2 mit dem Tragring 4 vorteilhafter ist.

Die Einschnitte 7 sind an ihrem Grunde 10 ausgerundet, und der Magnetring 2 greift mit radial nach innen gerichteten nasenartigen Vorsprüngen 11 in die radialen Einschnitte 7 an dem Tragring 4 mit einem geringen Spiel federnd ein.

Wie insbesondere anhand der Seitenansichten von 1 und 2 zu erkennen ist, füllen die Vorsprünge 11 des Magnetringes 2 die Einschnitte 7 an dem Tragring 4 im radial innenliegenden ausgerundeten Bereich nur teilweise aus.

Die Vorsprünge 11 des Magnetringes 2 sind hierfür an ihrem radial innenliegenden Ende 12 ösenförmig ausgeformt mit einer kleinen lochartigen Vertiefung 13, die von einem am Grunde 10 des Einschnittes 7 anliegenden dünnen federnden Ringabschnitt 13a umgeben sein kann. Durch die Vertiefung 13 mit dem in 3 mit dem Bezugszeichen 13a angedeuteten dünnen federnden Ringabschnitt wird dafür gesorgt, daß das Magnetmaterial beim Schrumpfen des Magnetringes 2 in den Einschnitten 7 des Tragringes 4 zusätzlich federnd abgefangen wird.

Außerdem ist die Verbindung des Magnetringes 2 mit dem Tragring 4 so ausgebildet, daß der Magnetring 2 den Tragring 4 der Buchse mit den radialen Einschnitten 7 an der flachen Abgriffsseite 14 für den Sensor vorzugsweise vollständig überdeckt und an der gegenüberliegenden Ringseite 15 den Außenumfang des Tragringes 4 mit den radialen Einschnitten 7 in radialer Richtung nur so weit übergreift, daß die Einschnitte 7 an dieser Ringseite weitgehend freiliegen.

Auch hierdurch wird erreicht, daß der Magnetwerkstoff des Magnetringes 2 beim Schrumpfen infolge plötzlicher Abkühlung gegenüber dem Tragring 4 frei bewegen kann und somit nicht radial oder in Umfangsrichtung zu dem Tragring 4 aufreißt und vorzeitig zerstört wird.

Für die Herstellung des Ringmagneten 1 ist es weiterhin wichtig, daß sich die Anspritzpunkte 16 für den Magnetring 2 an der von der Abgriffsseite 14 abgewandten Ringseite 15 zwischen einzelnen Einschnitten 7 für den Magnetwerkstoff quer zum Tragring 4 erstrecken.

Der Magnetring 1 besteht zweckmäßig aus einem thermoplastgebundenen Magnetwerkstoff, während die Montagebuchse 3 mit dem Tragring 4 üblicherweise aus einem formstabilen unmagnetischen Material geformt ist.

1 Ringmagnet 2 Magnetring 2a Ringteile 2b Ringteile 3 Montagebuchse 4 Tragring 5 Außenumfang des Tragringes 6 dünne Werkstoffschicht 7 Einschnitte 8 Begrenzungskante 9 Begrenzungskante 10 Grund der Einschnitte 7 11 nasenartige Vorsprünge 12 innenliegendes Ende 13 lochartige Vertiefung 13a Ringabschnitt 14 Abgriffsseite 15 gegenüberliegende Ringseite 16 Anspritzpunkte

Anspruch[de]
  1. Ringmagnet, insbesondere für Gebersysteme zur berührungslosen Abtastung durch Sensoren, mit einem Magnetring (2) aus einem kunststoffgebundenen Magnetwerkstoff und einer Montagebuchse (3) aus einem metallischen Werkstoff mit einem radial nach außen hervorstehenden scheibenförmigen Tragring (4) für den Magnetring (2), dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetring (2) den Tragring (4) an dessen Außenumfang (5) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig übergreift, und daß der Tragring (4) an seinem Außenumfang (5) eine Vielzahl von gleichmäßig verteilten radialen Einschnitten (7) für eine elastisch nachgiebige formschlüssige Verbindung des Magnetringes (2) mit dem Tragring (4) aufweist.
  2. Ringmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringteile (2a, 2b) des Magnetringes (2) an beiden Seiten des Tragringes (4) durch eine dünne Werkstoffschicht (6) am Außenumfang (5) des Tragringes (4) miteinander verbunden sind.
  3. Ringmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (7) an dem Tragring (4) im wesentlichen U-förmig ausgebildet sind.
  4. Ringmagnet nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (7) an dem Tragring (4) parallele Begrenzungskanten (8, 9) haben.
  5. Ringmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (7) an dem Tragring (4) zu dessen Umfang (5) nach außen hin erweitert oder verengt sind.
  6. Ringmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (7) an ihrem Grunde (10) ausgerundet sind.
  7. Ringmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetring (2) mit radial nach innen gerichteten nasenartigen Vorsprüngen (11) in die radialen Einschnitte (7) an dem Tragring (4) mit einem geringen radialen Spiel federnd eingreift.
  8. Ringmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (11) des Magnetringes (2) die Einschnitte (7) an dem Tragring (4) im radial innenliegenden Bereich nur teilweise ausfüllen.
  9. Ringmagnet nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (11) des Magnetringes (2) an dem radial innenliegenden Ende (12) der Einschnitte (7) ösenförmig ausgeformt sind mit einer lochartigen Vertiefung (13), die von einem am Grunde des Einschnittes (7) anliegenden dünnen federnden Ringabschnitt umgeben ist.
  10. Ringmagnet nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, daß der Magnetring (2) den Tragring (4) der Buchse (3) mit den radialen Einschnitten (7) an der Abgriffsseite (14) für den Sensor vorzugsweise vollständig überdeckt und an der gegenüberliegenden Ringseite (15) den Außenumfang (5) des Tragringes (4) mit den radialen Einschnitten (7) in radialer Richtung nur so weit übergreift, daß die Einschnitte (7) an dieser Ringseite (15) weitgehend freiliegen.
  11. Ringmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeich net, daß sich die Anspritzpunkte (16) für den Magnetring (2) an der von der Abgriffsseite (14) abgewandten Ringseite (15) zwischen einzelnen Einschnitten (7) für den Magnetwerkstoff quer zum Tragring (4) erstrecken.
  12. Ringmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich net, daß der Magnetring (2) aus einem thermoplastgebundenen Magnetwerkstoff besteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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