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Dokumentenidentifikation DE69232985T2 29.01.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000588912
Titel MISCHUNG VON CARBONSÄUREN ALS ENTKEIMER
Anmelder Ecolab Inc., St. Paul, Minn., US
Erfinder RICHTER, L., Francis, Circle Pines, US;
PEDERSEN, E., Daniel, Cottage Grove, US;
MUNSON, Jean, Mary, Saint Paul, US;
FREDELL, L., Dale, Lindstrom, US
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69232985
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, MC, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.01.1992
EP-Aktenzeichen 929128924
WO-Anmeldetag 30.01.1992
PCT-Aktenzeichen PCT/US92/00794
WO-Veröffentlichungsnummer 0092021239
WO-Veröffentlichungsdatum 10.12.1992
EP-Offenlegungsdatum 30.03.1994
EP date of grant 02.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.01.2004
IPC-Hauptklasse A01N 37/10
IPC-Nebenklasse C11D 3/48   A61K 7/50   

Beschreibung[de]
Gegenstand der Erfindung

Die Erfindung betrifft Mikroorganismen abtötende Zusammensetzungen zum Entkeimen von mit Lebensmitteln in Berührung kommende Oberflächen und zum Desinfizieren von kritischen Tagesstätten- und Gesundheitsfürsorgeumgebungen. Ausdrücklicher betrifft die vorliegende Erfindung nahrungsergänzende, mikrobiozide Zusammensetzungen, die Carbonsäuren als antimikrobielle Mittel beinhalten und die vorzugsweise sicher für unbeabsichtigten menschlichen Kontakt, sowie mit Lebensmittel in Berührung kommenden Oberflächen sind, ohne ein Ausspülen nach dem Entkeimen zu benötigen. Die mikrobioziden Zusammensetzungen der Erfindung sind für Anlagen zur Lebensmittelverarbeitung, Küchen zur Nahrungsmittelzubereitung, Nahrungsmittel servierende Einrichtungen, Kinderbetreuungs-, Krankenpflege- und Krankenhauspflegeanwendungen, sowie für häusliche Haushalte, wo Interesse für menschlichen Kontakt oder Nahrungsaufnahme und Sicherheit vor Umweltrückständen besteht, geeignet.

Hintergrund der Erfindung

Die Liste der zugelassenen antimikrobiellen Mittel hat sich aufgrund ihrer Humantoxizität und ihres schädliches Effekts auf Wasserversorgungen und die Umwelt verkleinert. Die verbesserten analytischen Leistungsfähigkeiten, um parts-per-billion-Gehalte in Nahrungsmitteln, Wasser und in der Umwelt nachzuweisen, haben wichtige Sicherheitsbedenken über die Anwendung und Fehlanwendung von diesen Chemikalien aufgeworfen. Diese Vorkommnisse resultierten in dem Verbot von solchen Antimikrobia, z. B. Hexachlorphen; die Nachprüfung anderer auf Tiertoxizität, wie die quartären Ammoniumverbindungen; und einer zunehmenden genauen Überprüfung von Spezien, wie Chlor oder Hypochlorite, die toxische Halogenkohlenwasserstoffe in Abwasser bilden können.

Es gibt einen lang empfundenen Bedarf nach antimikrobiellen Mitteln, die einen hohen Grad an antimikrobieller Wirksamkeit haben und die bevorzugt sicher von Menschen aufgenommen werden können, während sie keine Umweltunverträglichkeit darstellen. Jene antimikrobiellen Mittel, die für Mikroorganismen letal sind, sind jedoch ebenso in verschiedenen Graden giftig für Menschen und Tiere, da beide höhere und niedrigere Lebensformen wenigstens einige Stoffwechselwege teilen. Kompetitive Inhibition, nichtkompetitive Inhibition, Eiweißgerinnung, oxidative und reduktive Wirkung, Blockade von Enzymsystemen werden für einige der Mechanismen gehalten, die bei der Zerstörung von Mikroorganismen beteiligt sind.

Die Unterscheidung der antimikrobiellen „abtötenden" oder „inhibierenden" Aktivität, die Definitionen, die den Grad der Wirksamkeit beschreiben und die offiziellen Laborprotokolle zum Messen dieser Aktivität sind wichtige Gesichtspunkte für das Verstehen der Relevanz von antimikrobiellen Mitteln und Zusammensetzungen. Antimikrobielle Zusammensetzungen können zwei Arten von mikrobiellen Zellschäden hervorrufen. Die erste ist eine echte letale, irreversible Wirkung, die in der vollständigen mikrobiellen Zellzerstörung oder Untauglichkeit resultieren. Die zweite Art des Zellschadens ist reversibel, so, dass wenn der Organismus von dem Mittel freigemacht wird, er sich wieder vervielfachen kann. Die erste wird mikrobiozid und die letzte bakteriostatisch genannt. Ein Entkeimer und ein Desinfektionsmittel sind, per Definition, Mittel, die mikrobiozide Wirksamkeit bereitstellen. Im Gegensatz dazu wird ein Konservierungsmittel als inhibierend oder bakteriostatisch bezeichnet.

Ein Entkeimer ist ein Mittel, das die Anzahl der bakteriellen Verunreinigungen auf sichere Gehalte reduziert, so wie sie nach den Anforderungen des öffentlichen Gesundheitswesens entschieden werden. Praktisch muss ein Entkeimer eine 99,999%-ige Reduktion (Reduktion um 5 logarithmische Ordnungen) von gegebenen Organismen, wie durch Keimtötende und Reinigende Entkeimende Wirkung von Entkeimern, Offizielle Analysenverfahren der Gesellschaft der Offiziellen Analytischen Chemiker, Abschnitt 960.09 und anwendbare Abschnitte, 15. Ausgabe, 1990 (EPA Richtlinie 91-2) definiert wird, zur Folge haben. In der allgemeinen Praxis müssen Substanzen, die aus antimikrobiellen Verwendungszwecken auf mit Lebensmitteln in Berührung kommende Oberflächen angewandt werden, diese Anforderungen erfüllen.

Ein Desinfizierungsmittel ist ein Mittel, dass alle vegetativen Zellen, einschließlich der am meisten identifizierten pathogenen Mikroorganismen, abtötet. Als solches muss es einen strengen antimikrobiellen Test; die A.O.A.C. Verdünnungsmethode, Offizielle Analyseverfahren zur Analyse von der Vereinigung der Gesellschaft der Offiziellen Analytischen Chemiker, Abschnitt 955.14 und anwendbare Abschnitte, 15. Ausgabe, 1990 (EPA Richtlinie 91-2) bestehen.

Im Gegensatz dazu wird ein Konservierungsmittel als jedes Mittel beschrieben, das die Haltbarkeitsdauer von Lebensmittel- und Nichtlebensmittelprodukten, durch Verlangsamung oder Verhinderung der Verschlechterung von Geschmack, Geruch, Farbe, Struktur, Aussehen, Nährwert oder Sicherheit, verlängert. Das Kriterium, das zum Bewerten von solchen Materialien verwendet wird, wird als minimale Hemmkonzentration bezeichnet. Ein anderes Verfahren wird mit Hemmhoftest betitelt. Konservierungsmittel sind, per Definition, folglich inhibierende Substanzen, die zu einem Lebensmittel zugegeben werden, um die Lagerbeständigkeit zu verlängern oder zu verbessern. Die hauptsächlichen Unterschiede zwischen einem Konservierungsmittel und einem Entkeimer sind zweifach: 1) Wirkungsweise – ein Konservierungsmittel verhindert das Wachstum anstelle des Abtötens von Mikroorganismen, wie ein Entkeimer; und 2) Kontaktzeit – ein Konservierungsmittel hat Tage bis Monate. Im Gegensatz dazu muss ein Entkeimer eine 99,999%-ige Abtötung (5 logarithmische Ordnungen) innerhalb von 30 Sekunden bei nominalen 20°C zur Verfügung stellen.

Idealerweise besitzt ein entkeimendes Mittel oder Verbindung einige wichtige Eigenschaften, zusätzlich zu seiner antimikrobiellen Wirksamkeit. Der Entkeimer sollte nicht nach der Anwendung abzuspülen sein und antimikrobielle Restwirksamkeit aufweisen. Restwirksamkeit bedeutet einen Film von entkeimendem Material, der weiter einen anitmikrobiellen Effekt haben wird, falls die behandelte Oberfläche während einer Lagerung oder Latenzphase durch Mikroorganismen kontaminiert wird. Der Entkeimer sollte bevorzugt aus direkten Nahrungsmittelzusatzstoffen bestehen, die weder das Nahrungsmittel beeinflussen, wenn ein Kontakt stattfindet, noch den Menschen beeinträchtigen, sollte zufällige Aufnahme erfolgen. Der Entkeimer sollte geruchsfrei sein, um die Übertragung von unerwünschten Gerüchen auf die Nahrungsmittel zu verhindern.

Vorangehend sind bestimmte Zusammensetzungen als wirksam im Einhalten der Beschaffenheit der Nahrungsmittelprodukte identifiziert worden. U.S.-Patent Nr. 4,404,040, von Wang, offenbart die entkeimenden Eigenschaften von kurzkettigen Fettsäuren, die mit einem ionischen, hydrotropen Lösungsvermittler und verträglichen Säuren formuliert sind. Jedoch konzentriert sich Wang nicht auf die antimikrobielle Wirksamkeit von ungesättigten Alkyl-/aromatischen Carbonsäurekombinationen, noch auf die Wirksamkeit dieser Verbindungen, wenn sie mit verschiedenen Hilfsstoffen verwendet werden.

U.S.-Patent Nr. 4,647,458, von Ueno et al., offenbart anitbakterielle Zusammensetzungen, umfassend eine große Portion von Ethylalkohol, eine organische Säure und eine anorganische Säure. Jedoch ist Ueno's Offenbarung auch nicht auf Sorbin-/ Benzoesäuresysteme spezifiziert.

U.S.-Patent Nr.3,915,633, von Ramachandran, offenbart eine Vorwäschezusammensetzung zur Behandlung von Geweben, die eine organische Säure, wie Zitronensäure, und entweder ein nichtionisches oder ein anionisches oberflächenaktives Mittel beinhaltet.

U.S.-Patent Nr. 3,867,300, von Karabinos, offenbart antibakterielle Zusammensetzungen, vermutlich zur Kontrolle der Ausbreitung von nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern, bestehend aus einer aliphatischen Monocarbonsäure und nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln. U.K.-Patentanmeldung GB 2,103,089A, von Kimberly Clark, offenbart die Verwendung von Carbonsäuren als Viruzide. U.S.-Patent Nr. 4,715,980, von Lopes et al, offenbart eine antimikrobielle Konzentratzusammensetzung, enthaltend eine Dicarbonsäure, einen Lösungsvermittler, eine Säure und ein Verdünnungsmittel. U.S.-Patent Nr. 3,650,695, von Cantor et al, offenbart „clean-in-place"-Detergentienlösungen zur Behandlung von Milch- und Nahrungsverarbeitende Einrichtung auf der Basis von zwei unterschiedlichen nichtionischen oberflächenakitven Mitteln.

U.S.-Patent Nr. 4,002,775, von Kabara, offenbart die Verwendung von Monoestern von aliphatischen Fettsäuren mit zwölf Kohlenstoffatomen und Polyolen. Die Europäische Patentanmeldung Nr. 87303488, von Kabara, offenbart antimikrobielle, konservierende Zusammensetzungen von Glycerinmonoestern.

Ähnlich zu Wang und Ueno et al, bezieht sich die Offenbarung in diesen Veröffentlichungen jedoch nicht spezifisch auf Sorbin-/Benozesäurezusammensetzungen und offenbart weiter nicht die antimikrobielle Wirksamkeit dieser Säuren in Verbindung mit ihrer Verwendung mit bestimmten Hilfsstoffen.

Gegenwärtig beinhalten die Erzeugnisse, die für entkeimende Vorgänge verwendet werden, stark oxidierende Mittel, wie Peressigsäure, Iodophore, Natriumhypochlorit und ähnliche n-Chloro-Verbindungen, wie Chlorisocyanurate, quartäre Ammoniumverbindungen, Säurezusammensetzungen, enthaltend Dodecylbenzolsulfonsäure oder -carbonsäure und dergleichen. Während diese nicht abzuspülende Entkeimer sind, sind sie aus irgendeinem Grund nicht ideal.

Auf Peressigsäure, Iodophore und Chlor basierende Entkeimer werden entweder zersetzt oder gehen durch Verdampfung verloren, wenn ein Film des Entkeimers auf einer mit Lebensmitteln in Berührung kommende Oberflächen belassen wird und man ihn trocknen lässt. Somit verbleibt keine Restwirksamkeit auf der beabsichtigten Oberfläche. Eine Restwirksamkeit ist notwendig, um eine anhaltende antimikrobielle Wirkung zu liefern, falls die Oberfläche während der Lagerung durch Mikroorganismen kontaminiert wird.

Quartäre Ammoniumverbindungen (QAV) haben ausgezeichnete Resteigenschaften, da sie stabil sind und in der Konzentration ansteigen, wenn das Lösungsmittel (Wasser) verdunstet. Leider, für andere Verwendungen, kann dieser Rückstand in das Nahrungsmittelprodukt übertragen werden. Tatsächlich inhibiert sogar eine Spur der QAV in Milch die Starterkultur, die Milchsäure und Aroma produziert, so dass die Gerinnung der Milchproteine resultiert.

Säurebasierende Entkeimer enthalten häufig oberflächenaktive Verbindungsmittel, die keine Nahrungszusatzmittel sind. Außerdem haben verschiedene Carbonsäure basierende Entkeimer unerwünschte sensorische Eigenschaften, wie einen „ziegenähnlichen", ranzigen Geruch. Außerdem besitzen langkettige Fettsäuren begrenzte Löslichkeiten in Wasser und erfordern ein gründliches Durchspülen mit Trinkwasser vor dem Kontakt der entkeimten Oberfläche mit Nahrungsmittel, um einen Beigeschmack des Lebensmittels zu vermeiden. JP-A-59 157 007 beschreibt ein antimkrobielles Aerosol, umfassend Benzoesäure, Sorbinsäure und Alkohol. SU-A-15 95 431 offenbart ein Gemisch von organischen Säuren als ein Lebensmittelkonservierungsmittel.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung basiert auf der überraschenden Enddeckung einer antimikrobiellen Zusammensetzung, zusammengesetzt aus Nahrungszusatzmittelzutaten, geeignet zur Bereitstellung von entkeimender und tatsächlich desinfizierender, antimikrobieller Wirksamkeit. Die Zusammenfassung umfasst einen Träger und ein antimikrobielles Mittel, wobei das Mittel Sorbinsäure, Benzoesäure und Milch- oder Propionsäure umfasst.

Die Erfindung schließt auch ein Nahrungszusatzmittel antimikrobielles Konzentrat, umfassend einen Träger und ein ähnliches antimikrobielles Mittel sowie ein Verfahren zur Entkeimung weicher und harter Oberflächen, vorzugsweise unter Verwendung einer Nahrungszusatzmittel antimikrobiellen Zusammensetzung der Erfindung, ein. Gegebenenfalls kann die vorliegende Erfindung auch eine Vielfalt von Formulierungs- und Anwendungshilfsstoffen enthalten.

Die Zusammensetzung der Endung beseitigt das Potential zur erneuter Kontaminierung von entkeimten Oberflächen, durch die Beseitigung der Notwendigkeit einer Spülung mit Trinkwasser, das sicher getrunken, aber Nahrungsfäulnisbakterien enthalten kann. Das ist besonders wichtig, wenn es einen Zeitraum zwischen der entkeimenden Operation und der Verwendung der Anlage gibt. In Fällen, in denen die Anlage zwischen den Verwendungen feucht bleibt, können Mikroorganismen frei wachsen.

Durch die Luft übertragene Kontamination kann auch durch die Erfindung, durch die Zurückhaltung an Oberflächen beseitigt werden. Besonders in der Gegenwart von Feuchtigkeit können Rückstande, die aus der Endung resultieren, deren antimikrobielle Wirkung fortsetzen. Wenn restliche Mengen der Erfindung auf Anwendungsoberflächen zurückgehalten werden, wird eine fortgesetzte, entkeimende Wirkung angesichts des ausgesetzt seins gegenüber Kontaminationen stattfinden können.

Die Endung ist auch auf geschlossene Systeme, wie Rohrleitungen und Rückhaltetanks anwendbar, die schwer komplett zu entleeren sind. Wenn sie angewendet wird, zerstört die Erfindung weiterhin effektiv jedwede Mikroorganismen, die in Rohren oder Rückhaltetanks vorhanden sind, ohne die Gefahr von schädlicher Nahrungsmittelkontamination oder Umweltverschmutzung zu verursachen.

Kurze Beschreibung der Abbildung

Die Abbildung umfasst eine graphische Darstellung der antimikrobiellen Wirksamkeit der Erfindung im Vergleich zu anderen Zusammensetzungen, wie sie in Anwendungsbeispiel I angezeigt werden.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung umfasst eine Zusammensetzung, die geeignet ist, um entkeimende und tatsächlich desinfizierende, antimikrobielle Wirksamkeit zu verleihen. In der am meisten bevorzugten Ausführungsform umfasst die Erfindung ein antimikrobielles Mittel und einen Träger, die als Nahrungszusatzmittel genehmigt sind. Die Zusammensetzung kann auch ein Säuerungsmittel zusammen mit jeder Vielfalt von anderen Formulierungs- oder Anwendungshilfsstoffen umfassen.

Diese Erfindung umfasst auch Konzentrate und Gebrauchslösungsformulierungen, welche die Form von flüssigen Lösungen, Reinigungstüchern, Gelen, imprägnierten Schwämmen, Lotionen, Reinigern zur Körperpflege, Pumpsprays, Aerosolsprays, Schäumen und Feststoffen annehmen können, zusätzlich zu Verfahren zur Entkeimung und Desinfizierung unter Verwendung der Zusammensetzungen der Erfindung.

I. Antimikrobielle Mittel

Die Endung basiert auf einer Entdeckung, dass verschiedne Carbonsäuren, wenn sie miteinander kombiniert werden, überraschenderweise außerordentliche, entkeimende, wenn nicht sogar desinfizierende, antimikrobielle Wirksamkeit liefern. Diese Entdeckung wird durch die Tatsache verbessert, dass beide Säuren vorzugsweise die Anforderungen an die Lebensmittelreinheit, in Übereinstimmung mit dem Food Chemical Codex, herausgegeben von Food Chemical News, erfüllen, und von der Nahrungs- und Medikamentenbehörde der Vereinigten Staaten zugelassene Nahrungsmittelzusätze sind. Das antimikrobielle Mittel der Erfindung liefert eine Nahrungszusatzmittel entkeimende Zusammensetzung, geeignet zur Verwendung in Umgebungen, welche bisher mit weniger erwünschten Mitteln und Verfahren entkeimt werden mussten.

Allgemein dienen die antimikrobiellen Mittel der Erfindung dazu, die Anwendungsoberfläche zu entkeimen oder zu desinfizieren. Außerdem ist das antimikrobielle Mittel der Erfindung vorzugsweise anerkannt als Lebensmittelzusatzstoff, der absichtlich in Zusammensetzungen enthalten ist, die schließlich von Menschen aufgenommen werden.

Somit wird die Zusammensetzung der Erfindung keinen Rückstand hinterlassen, der, bei Kontakt mit Lebensmitteln, das zubereitete Lebensmittel verunreinigt und die anschließende Nahrungsaufnahme ausschließt. Allgemein ist die Zusammensetzung der Erfindung auf alle Nahrung zubereitende Umgebungen anwendbar, wie eine Molkerei und Nahrungsmittel verarbeitende, herstellende und versorgende Anlagen, sowie andere berührungsempfindlich Bereiche, wie Tagesstätten- und Kinderbetreuungseinrichtungen, Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge und Privathaushalte.

Somit kann ein Entkeimungsmittel oder Desinfektionsmittel, das ausgezeichnet mikrobiozid ist, völlig aus Nahrungszusatzmittelzutaten zusammengesetzt sein, benötigt kein Abspülen nach dem Entkeimen, verleiht keinen Fehlgeschmack oder Geruch, besitzt Restwirksamkeit und minimiert das Potential der akuten und chronischen humanen Toxizität und Umweltkontaminierung und erfüllt einen Bedarf, dem durch gegenwärtig erhältliche Entkeimungsmittel nicht entsprochen werden kann.

Allgemein abhängig davon, ob die Zusammensetzung ein Konzentrat oder eine verwendbare Verdünnungsformulierung ist, kann die Sorbinsäure der Erfindung in einer Konzentration verwendet werden, die sich allgemein in einer Konzentration zwischen etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 80 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 70,0 Gew.-% und am meisten bevorzugt von etwa 0,2 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% bewegt.

Der zweite Bestandteil des antimikrobiellen Mittels der Erfindung ist Benzoesäure.

Allgemein abhängig davon, ob die Zusammensetzung ein Konzentrat oder eine verwendbare Verdünnungsformulierung ist, bewegt sich die Benzoesäure, nützlich in der Erfindung in Konzentrationsbereichen zwischen etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 80 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 70,0 Gew.-% und am meisten bevorzugt von etwa 0,05 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-%.

II. Träger

Die antimikrobielle Zusammensetzung der Erfindung umfasst auch einen Träger. Der Träger innerhalb dieser Zusammensetzung dient dazu, die antimikrobiellen Mittel zu verdünnen und zu der beabsichtigten Anwendungsoberfläche zu befördern und die Form der Zusammensetzung zu definieren. Ferner, abhängig von der Beschaffenheit des Trägers, kann dieser Bestandteil verwendet werden, um das antimikrobielle Mittel auf der beabsichtigten Oberfläche für einen längeren Zeitraum in der Form eines Films oder Lebensmittelzusatzstoff nach Anwendung beizubehalten. Beachtet man diese Funktionen, sollten diese, in der Endung brauchbaren Träger, vorzugsweise die Eigenschaft des Lebensmittelzusatzstoffs der Zusammensetzung beibehalten, während sie die Wirksamkeit des antimikrobiellen Mittels nicht verbergen.

Die Zusammensetzung der Erfindung kann die Gestalt einer puren Lösung oder eines flüssigen Konzentrats, Dispersion, Emulsion, Aerosol, Gel oder Feststoff annehmen. Die Erfindung kann auch die Form eines mit Flüssigkeiten imprägnierten Schwamms oder Reinigungstuch annehmen, wobei der Träger, zusätzlich zu einer Flüssigkeit, einen chemisch inerten Träger, wie ein Gewebe oder Schwamm, umfasst. Zusätzlich wird die Wahl eines in der Erfindung brauchbaren Trägers ein wenig von der beabsichtigten Form und beabsichtigten Gebrauchsanwendung der endgültigen Zusammensetzung anhängen. Wenn die Erfindung die Form einer Lösung, Dispersion, Emulsion, Aerosol, Gel oder Feststoff annimmt, schließen brauchbare Träger Wasser oder wässrige Systeme sowie organische Lösungsmittel und organisch und anorganisch basierende Träger ein. Vorzugsweise ist das organische Lösungsmittel von Lebensmittelreinheits- und Nahrungszusatzmitteleinstufung, wie durch den Food Chemicals Codex bzw. von der Nahrungs- und Medikamentenbehörde der Vereinigten Staaten zertifiziert.

Organische Verbindungen, die als besonders nützlich befunden wurden, schließen einfache Alkylalkohole, wie Ethanol, Methanol, Isopropylalkohol und dergleichen ein. Ebenso nützlich sind mehrwertige Alkohole, wie Glycerin, Sorbit, Propylenglycol, Polyethylenglycole und dergleichen. Jede dieser Verbindungen kann einzeln oder in Kombination mit anderen organischen Verbindungen oder Wasser verwendet werden.

Wenn die Erfindung als ein Feststoff formuliert wird, kann der Träger aus jeder organischen oder anorganischen Verbindung oder Gemisch davon ausgesucht werden, welche der vorliegenden Zusammensetzung eine starre Form und Festigkeit verleihen. Diese Feststoffe können durch einen Heißschmelz- und Eingieß- Herstellungsprozess, Extrusion oder durch Zusammenpressen geformt werden. Typische organische Inhaltsstoffe, die in der antimikrobiellen Zusammensetzung der Erfindung zum Härten dieser Zusammensetzungen verwendet werden, schließen Amide und Polyole, sowie verschiedene nichtionische und anionische oberflächenaktive Mittel mit hohem Schmelzpunkt ein.

Es wurde z. B. von Stearinmonoethanolamid, Stearindiethanolamid und Harnstoff festgestellt, dass sie tatsächlich in der Bildung eines gehärteten Produkts resultieren. Außerdem können Carbonsäuren selbst verwendet werden, um Feststoffe zu härten oder als Bindemittel in der Formgebung von Kompressionsfeststoffen zu fungieren. Außerdem wurde festgestellt, dass Polyole, wie Polyethylenglycol und mehrwertige Zuckeralkohole, wie Mannitol und dergleichen oder Gemische davon, alle eine härtende, aber lösliche Eigenschaft vermitteln, wenn sie in die Zusammensetzungen der Endung gemischt werden.

Oberflächenaktive Mittel, die in der Erfindung als Träger nützlich sind, sind Feststoffe, im Allgemeinen hochschmelzende Analoge von nichtionischen und wasserfreien, metallischen Salzen von anorganischen oberflächenaktiven Mitteln. Flüssige oberflächenaktive Mittel, sowohl anionisch als auch nichtionogen, können als Träger für flüssige Systeme in Übereinstimmung mit der Erfindung verwendet werden.

Bevorzugte oberflächenaktive Mittel schließen Nonylphenolethoxylate, lineare Alkylalkoholethoxylate, Ethylenoxid/Propylenoxidblockcopolymere, Glycerinester, Polyoxyethylenglycerinester, Polyglycerinester, Sorbitanester, Polyoxyethylensorbitanester, Sucroseester, Polyethylenether, Dioctyl-Natriumsulfosuccinat, Stearoyllactylat und komplexe Ester, wie acetylierte, milchsaure, zitronensaure, bernsteinsaure, und Diacetylweinsaure Glyceride ein.

Andere organische Verbindungen, die in der Zusammensetzung der Erfindung als Härter verwendet werden können, schließen Zucker und modifizierte Stärken oder Cellulosen, die durch saure oder basische Behandlungsverfahren wasserlöslich gemacht wurden, ein.

Anorganische Verbindung, die in der Formulierung der härtenden antimkrobiellen Zusammensetzung der Erfindung verwendet werden, schließen Salze, die aus Metallen der Gruppen IA und IIA des Periodensystems der Elemente gebildet werden, ein; ebenso einschließlich Ammonium mit den entsprechenden negativen Ionen oder Radikalen von Mineralsäuren, wie Chloridionen, Carbonationen, Nitrationen, Phosphationen, Sulfationen, sowie deren jeweiligen Hydrate, protische Salzformen oder im Fall der Phosphate, die unterschiedlichen Kondensationspezien. Im Allgemeinen kann, in Übereinstimmung mit der Erfindung, irgendein Träger, der imstande ist, das antimikrobielle Mittel zu verfestigen, verwendet werden. Jedoch hat das Verfestigungsmittel vorzugsweise Nahrungsmittelzusatzstatus, wie von der Nahrungs- und Medikamentenbehörde der Vereinigten Staaten festgelegt ist. Zu diesem Zweck wurde festgestellt, dass Harnstoff, PluronicTM F108 und Polyethylenglycol nützliche Verfestigungsmittel sind.

Im Allgemeinen, abhängig davon, ob die Zusammensetzung eine Konzentrat- oder Gebrauchverdünnungsformulierung ist, umfasst der Träger einen bedeutenden Teil der Zusammensetzung der Erfindung, in einem Bereich von ungefähr 50 Gew.-% oder von mehr bis zu etwa 99,4 Gew.-%, vorzugsweise von ungefähr 60 Gew.-% bis etwa 98,0 Gew.-% und am stärksten bevorzugt von ungefähr 70 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-%.

Vornehmlich sollte der Träger bei einer Konzentration gewählt und benutzt werden, die nicht die antimikrobielle Wirksamkeit des Wirkstoffs im vorhandenen Zusammensetzung hemmt; und er sollte vorzugsweise ein Nahrungsmittelzusatz sein.

III. Hilfsstoffe

Milchsäure und Propionsäure sind essentielle Bestandteile der antimikrobiellen Zusammensetzung der Erfindung. Es wurde von Propionsäure festgestellt, dass sie in wässrigen Umgebungen förderliche Kupplungseffekte hat, zusammen mit der Fähigkeit, den pH-Wert der Zusammensetzung zu verändern. Weiter wurde festgestellt, dass Konzentrationen von Säuren, die in einen pH-Wert der Gebrauchslösung von etwa 2 bis 6,5, vorzugsweise von etwa 2,5 bis 5,5 und am meisten bevorzugt von etwa 2,5 bis 5,0 resultierten, die am meisten gewünschte antimikrobielle Wirksamkeit liefern.

Die Zusammensetzungen der Erfindung kann auch jede Anzahl von Hilfsstoffen umfassen. In Abhängigkeit von den Vorteilen der Zusammensetzung, die die Zusammensetzung liefert, können die Hilfsstoffe jeden der, innerhalb dieser Erfindung verwendeten, Träger teilweise oder gänzlich ersetzen. Allgemein können, in Übereinstimmung mit der Erfindung, in dieser Zusammensetzung Formulierungshilfsstoffe oder Hilfsstoffe eingeschlossen sein, welche die Anwendung der Erfindung in Bezug auf Leistung, Form, Ästhetik und Beständigkeit, wenn gelagert oder innerhalb ungünstiger Bedingungen verwendet wird, unterstützen.

Formulierungshilfsstoffe schließen Kupplungsmittel, Lösungsvermittler oder Hydrotrope, die verwendet werden, um das antimikrobielle Mittel der Erfindung zu lösen, sowie um die Lagerstabilität der vorliegenden Zusammensetzungen aufrechtet zu erhalten. Diese Funktion kann ausschließlich durch den Träger, ob flüssig oder fest, organisch oder anorganisch, erfüllt werden. Allerdings kann auch in Situationen, welche die Formulierung eines konzentrierten, antimikrobiellen Systems erfordern, ein zusätzliches anorganisches oder organisches Mittel in das System eingebracht werden, um das Löslichmachen des antimikrobiellen Mittels zu erleichtern.

Zu diesem Zweck kann jede Anzahl organischer Kupplungsmittel, einschließlich monofunktionalen und polyfunktionalen Alkoholen, verwendet werden. Solche Kupplungsreagenzien, die als am nützlichsten befunden wurden, schließen lineare Alkylalkohole, wie z. B. Ethanol, Isopropanol und dergleichen ein. Polyfunktionale Alkohole schließen Glycerin, Polyethylenglycol, Propylenglycol, Sorbit und dergleichen ein. Am stärksten bevorzugt hat jedes Kupplungsmittel, das in der vorliegenden Zusammensetzung verwendetet wird, Nahrungszusatzmittelstatus, um so die Sicherheit der Zusammensetzung sicherzustellen, wenn sie konsumiert wird.

Die Konzentration dieser Verbindungen, wenn sie in dieser Funktion verwendet werden, variiert, in Abhängigkeit ob die Zusammensetzung ein Konzentrat ist oder als verdünnte Formulierung verwendet wird von etwa 0 Gew.-% bis etwa 80 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% und am meisten bevorzugt von etwa 0 Gew.-% bis etwa 55 Gew.-%.

Die Zusammensetzung der Erfindung kann auch anionische und nichtionische Tenside (oberflächenaktive Stoffe} umfassen. Diese können verwendet werden, um Bestandteile in dem Formulierungsverfahren zu lösen oder der Zubereitung Lagerstabilität zur Verfügung zu stellen, sowie der Gebrauchsnutzen zur Bereitstellung von Reinigungsmöglichkeiten (durch Reduzierung des Oberflächenspannungskoeffizienten) zu der Erfindung. Jede Anzahl von Tensiden oder Kombinationen davon kann, in Übereinstimmung mit der Endung, verwendet werden.

Die oberflächenaktiven Mittel, die, in Übereinstimmung mit der Erfindung, als nützlich befunden wurden, schließen anionische und nichtionische Mittel ein, z. B., Propylenglycolester, Glycerinester, Polyoxyethylen-Glycerinester, Polyglycerinester, Sorbitolester, Polyoxyethylensorbitanester, Sucroseester, Polyethylenglycolester, Polyoxyethylen-Polyoxypropylenether-Addukte, Dioctylnatriumsuccinat, Steraoyllactylat und komplexe Ester, wie acetylierte oder milchsaure, zitronensaure, succinylierte und diacetylweinsaure Glyceride ein.

Eine Klasse der oberflächenaktiven Stoffe, die als besonders nützlich in der Formulierung verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Zusammensetzung befunden wurden, schließt nichtionische oberflächenaktive Mittel, die ein Gemisch aus hydrophilen und hydrophoben Eigenschaften haben, hergestellt durch die Gegenwart von Polyoxyethylen- und Polyoxypropylenanteilen, ein. Im Allgemeinen schließen nichtionische, oberflächenaktive Mittel, die besonders nützlich sind, solche oberflächenaktive Mittel, die etwa 200 bis 300 Mole von Ethoxylierung und etwa 30 bis 80 Mole von Propoxylierung haben, ein. Vorzugsweise hat das nichtionische Tensid den Rang eines Nahrungszusatzmittels.

Ein Tensid, welches als besonders nützlich befunden wurde, ist PluronicTM F-108, das ein nichtionisches Tensid ist, allgemein definiert als ein Polyoxyethylen-Polyoxypropylenblockcopolymer, von BASF-Wyandotte Company Inc. verkauft.

Die Oberflächenspannung verändernden Bestandteile der Erfindung können in der vorliegenden Zusammensetzung, unabhängig von der ehemaligen Anwendung, in Konzentrationen im Bereich von etwa 0 bis 65 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 0,01 Gew.% bis 55 Gew.-% und am stärksten bevorzugt von etwa 0,02 Gew.-% bis 45 Gew.-%, verwendet werden.

Hier wiederum variiert die Konzentration des oberflächenaktiven Hilfsstoff in Abhängigkeit von der Art der Formulierungszusammensetzung in seiner Gesamtheit, die Konzentration des antimikrobiellen Mittels, sowie die Art der Lagerungs- und Anwendungsumgebungen unter anderen Faktoren.

Die beanspruchte Zusammensetzung kann auch die Form eines wässrigen oder organischen Sprays annehmen. Das Spray kann die Form eines Pumpsprays oder Aerosol-Sprays annehmen. In Fällen, in denen ein Aerosol-Spray verwendet wird, können verschiedene Aerosoltreibmittel vorhanden sein, einschließlich n-Butan, Isobutan, n-Propan und dergleichen. Verzugsweise wird das Aerosol Isobutan enthalten, welches sich als Nahrungszusatzmittel erwiesen hat. Die Konzentration für die Treibmittel kann sich von etwa 3 Gew.-% bis etwa 25 Gew.-%, von etwa 4 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-% und vorzugsweise von etwa 5 Gew.-% bis etwa 15 Gew.-% bewegen.

Die Zusammensetzung der Erfindung kann auch Hilfsstoffe umfassen, welche die Anwendung dieser Zusammensetzungen auf jede Anzahl von Umgebungen durch verschiedene Vehikel erleichtert. Die Zusammensetzung der Erfindung ist ausdrücklich nützlich als ein antimikrobielles Mittel in Handcremes, Schwämmen, Reinigungstüchern, Handreinigern, Reinigern zur Körperpflege, Tunken, Sprays und Waschflüssigkeiten unter anderen Verwendungen.

Folglich kann die Zusammensetzung der Erfindung jede Anzahl von Zusatzstoffen oder Weichmachern, Befeuchtungsmitteln, Parfums, Eindicker, Trübungsmittel oder Partikel, Farbmittel oder Farbstoffe, Reinigungsmittel oder andere Mittel, die nützlich sind, die Aufbringung der Zusammensetzung bezüglich ihrer beabsichtigten Anwendung zu vereinfachen.

Abhängig von der physikalischen Form, kann die Zusammensetzung der Erfindung durch den Fachleuten bekannten Verfahren, dargestellt werden, einschließlich Pressverfahren, Eingießen und heiß schmelzen und gießen.

Die folgende Tabelle liefert ein allgemeines Verzeichnis der Konzentrationen für die unterschiedlichen Zusammensetzungsformen der Erfindung.

Im Allgemeinen können bestimmte Hilfsstoffe, wie oberflächenaktive Mittel, Polyethylenglycol, Mineralöl und dergleichen in einer Konzentration, die sich von etwa 0 Gew.-% bis 80 Gew.-%, vorzugsweise von 0 bis 62,0 Gew.-% und am stärksten bevorzugt, von 0 bis 55 Gew.-% erstreckt, wenn sie vorhanden sind, vorhanden sein.

Ausführungsbeispiele

Weiter unten folgen Formulierungs-, Stabilitäts-, Anwendungs- und mikrobiologische Ausführungsbeispiele unter Verwendung von der Zusammensetzung der Erfindung.

Ausführungsbeispiel I

Die Zusammensetzung der Erfindung kann auch in ein sanitäres Wischtuch eingearbeitet sein. Die Zusammensetzung der Erfindung kann abgeändert werden, in Abhängigkeit davon, ob sie für entkeimende Handwischer oder entkeimende Wischer für feste Oberflächen verwendet werden soll. Im Falle von Hand entkeimenden Wischtüchern, können Feuchthaltemittel zugegeben werden, um ein verbessertes Handgefühl zu liefern. Diese können Glycerin, Polyethylenglycol, Sorbit und dergleichen enthalten.

Das Einarbeiten eines antimikrobiellen Mittels in ein vorgesättigtes, entkeimendes oder desinfizierendes Wischtuch bietet den Vorteil, dass es beseitigt werden kann, wenn es verschmutzt ist, ohne sich Sorgen zu machen, dass mikrobielle Verunreinigung verbreitet wird. Die Zusammensetzung der Erfindung ist verträglich mit natürlichen oder synthetischen Fasern, einschließlich Cellulosederivat, Polyester, Polypropylen oder Mischungen (Baumwolle-Polyester) von gewebten oder Vliesstoffen.

In der Formulierung von Ausführungsformen der Erfindung, die nützlich in der Form von Reinigungstüchern sind, wurden die entsprechenden Mengen der Bestandteile für eine ausreichende Zeit gemischt, um gleichmäßige Lösungen bereitzustellen. Reinigungstücher aus Fließgewebe wurde dann mit den entsprechenden Lösungen gesättigt. Diese Zusammensetzungen wurden dann ohne Schaden an ihrer relativen antimikrobiellen Wirksamkeit gelagert.

Ausführungsbeispiel II

Entkeimende Handseifen schränken durch Nahrung hervorgebrachte Krankheiten, wie pathogene Bakterien, die von der Lebensmittel zubereitenden/produzierenden Person auf das Produkt übertragen werden können, sowie solche Bakterien, die in Kreuz-Kontaminationen der Nahrungsmitteln übertragen werden ein. In dieser Klassifizierung hat das U.S. Amt für Agrarwirtschaft entkeimende Handseifen als E2 Hand entkeimende Reiniger bestimmt, die verwendet werden können, bevor man zur Arbeit in nahrungsmittelherstellende Bereiche zurückkehrt.

Typischerweise sind Wirkstoffe, die antimikrobielle Anforderungen in dieser Art Seife entsprechen, wie Chlor, Jod, Parachlormetaxylenol und Chlorhexidingluconat, schädlich für die Haut.

Die Zusammensetzung der Erfindung kann in eine Hand entkeimende Seife eingearbeitet werden, um ein Produkt zu liefern, das die antimikrobielle Wirkung aufweist, die nötig ist, um das verlangte U.S.D.A Testprotokoll zu bestehen. Chlor-abtötende Äquivalenzkonzentration; Verfahren 955.16, A.O.A.C. Offizielle Analyseverfahren, 15. Ausgabe, Band 1, 1990.

Die Zusammensetzung der Erfindung ist mit einer breiten Vielfalt von oberflächenaktiven Mitteln verträglich, liefert damit ein Maß an Freiheit in der Formulierung. Tabelle VIA stellt vier Formulierungen dar, die nützlich als Handseifen, welche die Zusammensetzung der Erfindung einschließt, sind.

Tabelle IIA

Formulierungen für entkeimende Handseifen
Tabelle IIB

Antimikrobielle Ergebnisse

Chlor-keintötender Äquivalenztest

Tabelle IIB stellt diese antimikrobiellen Daten dar. Das Ausführungsbeispiel 2B wurde 1 : 1 mit deionisierten Wasser verdünnt, dann wurden die Tests ablaufen gelassen. Wie man sehen kann, legt das Anwendungsbeispiel 2B eine antimikrobielle Wirksamkeit dar, die größer ist als 200 ppm der verfügbaren Chloräquivalente ist.

Ausführungsbeispiel III

Die Konzentrate können als Verdünnungen verwendet werden, um Anwendungskonzentrationen desinfizierender oder entkeimender Lösungen, wie verlangt, darzustellen. Die Tabellen IIIA und IIIB liefern kompositorische Formulierungen und Verdünnungsschemas für Zusammensetzungen in Übereinstimmung mit der Endung.

Tabelle IIIA

Diese wurden dann mit Wasser verdünnt, um Gebrauchslösungen in der folgenden Weise zu ergeben. Tabelle IIIB Anwendungsbeispiel Verdünnung 7A 1 Teil Ausführungsbeispiel 7A in eine gesamte Menge von 2,5 Teilen Lösung 7B 1 Teil Ausführungsbeispiel 7A in eine gesamte Menge von 3,75 Teilen Lösung


Anspruch[de]
  1. Antimikrobielle Zusammensetzung, wobei die Zusammensetzung ein antimikrobielles Mittel und einen Träger umfasst, wobei das antimikrobielle Mittel im Wesentlichen besteht aus:

    (a) 0,05 Gew.-% bis 80 Gew.-% Sorbinsäure;

    (b) 0,05 Gew.-% bis 80 Gew.-% Benzoesäure; und

    (c) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure,

    wobei der Träger 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol umfasst.
  2. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung eine einen Träger umfassende Flüssigkeit ist und die Sorbinsäure in einer Konzentration im Bereich von 0,5 Gew.-% bis 15 Gew.-% vorhanden ist und Benzoesäure in einer Konzentration im Bereich von 0,5 Gew.-% bis 30 Gew.-% vorhanden ist.
  3. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung einen Feststoff umfasst und die Sorbinsäure in einer Konzentration im Bereich von 0,05 Gew.-% bis 80 Gew.-% vorhanden ist und Benzoesäure in einer Konzentration im Bereich von 0,1 Gew.-% bis 80 Gew.-% vorhanden ist.
  4. Zusammensetzung gemäß Anspruch 2, wobei der Träger ausgewählt ist aus Wasser, einem organischen Lösungsmittel, einem organischen halbfesten Stoff oder Gemischen davon.
  5. Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, wobei der organische Träger ausgewählt ist aus C1-6-Alkanolen, linearem Alkylpolyol, einem Glycolether oder Gemischen davon.
  6. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei das Konzentrat ein Feststoff ist, der einen organischen Träger umfasst.
  7. Zusammensetzung gemäß Anspruch 6, wobei der Träger in einer Konzentration im Bereich von 20 Gew.-% bis 99,4 Gew.-% vorhanden ist.
  8. Zusammensetzung gemäß Anspruch 6, wobei das organische Härtungsmittel ausgewählt ist aus Harnstoff, Polyethylenglycol, Polyoxyethylen-Polyoxypropylenpolymeren, Amiden, festen Carbonsäuren, Sacchariden, Polysacchariden oder Gemischen davon.
  9. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung

    (a) ein antimikrobielles Mittel, im Wesentlichen bestehend aus 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% Sorbinsäure und 0,05 Gew.-% bis 6 Gew.-% Benzoesäure;

    (b) 0,1 Gew.-% bis 2 Gew.-% eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels der Formel HO(CH2CH2O)x(CH(CH3)CH2O)y(CH2CH2O)zH, wobei x und z 120 bis 135 betragen und y 50 bis 60 beträgt;

    (c) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure; und

    (d) eine größere Menge an Träger, umfassend 30 Gew.-% bis 90 Gew.-% Wasser, bis zu 10 Gew.-% Glycerin, bis zu 20 Gew.-% Propylenglycol und 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol

    umfasst.
  10. Vorgesättigte antimikrobielle Wischzusammensetzung, wobei die Zusammensetzung ein mit einer antimikrobiellen Zusammensetzung gesättigtes Vliesgewebe umfasst, wobei die antimikrobielle Zusammensetzung aus

    (a) einer größeren Menge an wässrigem Träger;

    (b) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% Sorbinsäure;

    (c) 0,05 Gew.-% bis 6 Gew.-% Benzoesäure;

    (d) 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol; und

    (e) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure

    besteht.
  11. Antimikrobielles Aerosol, umfassend:

    (a) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% Sorbinsäure;

    (b) 0,5 Gew.-% bis 6 Gew.-% Benzoesäure;

    (c) mehr als 50 Gew.-% bis 99,4 Gew.-% eines Trägers;

    (d) 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol;

    (e) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure; und

    (f) 4 Gew.-% bis 25 Gew.-% eines Treibmittels, wobei das Treibmittel ausgewählt ist aus n-Butan, Isobuten, n-Propan oder Gemischen davon.
  12. Antimikrobielles Gel, umfassend:

    (a) 0,05 Gew.-% bis 3 Gew.-% Sorbinsäure;

    (b) 0,05 Gew.-% bis 6 Gew.-% Benzoesäure;

    (c) mehr als 30 Gew.-% bis 99,8 Gew.-% eines Trägers, wobei der Träger ausgewählt ist aus oberflächenaktiven Mitteln, organischen Polyolen, Wasser oder Gemischen davon;

    (d) 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol; und

    (e) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure.
  13. Antimikrobielle Zusammensetzung, umfassend ein Detergens, wobei das Detergens

    (a) ein antimikrobielles Mittel, umfassend 0,1 bis 0,7 Gew.-% Sorbinsäure und 0,05 bis 0,5 Gew.-% Benzoesäure;

    (b) 10 Gew.-% bis 40 Gew.-% eines oberflächenaktiven Mittels, wobei das oberflächenaktive Mittel ausgewählt ist aus anionischen oberflächenaktiven Mitteln, nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln oder Gemischen davon;

    (c) 1 Gew.-% bis 5 Gew.-% an Milchsäure oder Propionsäure; und

    (d) einen Träger, wobei der Träger ausgewählt ist aus Wasser, Ethanol, Propylenglycol, Glycerin, Polyethylenglycol oder Gemischen davon, wobei die Zusammensetzung mindestens 35 Gew.-% Wasser und 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol enthält

    umfasst.
  14. Antimikrobielle Zusammensetzung, umfassend eine Handcreme, wobei die Handcreme

    (a) ein antimikrobielles Mittel, wobei das antimikrobielle Mittel im Wesentlichen aus 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% Benzoesäure und 0,1 Gew.-% bis 4 Gew.-% Sorbinsäure besteht;

    (b) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% nichtionisches oberflächenaktives Mittel der Formel HO(CH2CH2O)x(CH(CH3)CH2O)y(CH2CH2O)zH, wobei x und z 120 bis 135 betragen und y 50 bis 60 beträgt;

    (c) 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% eines Säuerungsmittels, wobei das Säuerungsmittel Milchsäure umfasst; und

    (d) eine größere Menge an Träger, wobei der Träger ausgewählt ist aus Wasser, Ethanol, Propylenglycol, Glycerin, Mineralöl-Glycerinstearat, Polyethylenglycol oder Gemischen davon

    umfasst.
  15. Verfahren zur Desinfektion von Oberflächen, wobei das Verfahren die Schritte

    (a) Bereitstellen einer antimikrobiellen Zusammensetzung, umfassend ein antimikrobielles Mittel, wobei das Mittel umfasst:

    (i) ein antimikrobielles Mittel, im Wesentlichen bestehend aus 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-% Sorbinsäure und 0,05 Gew.-% bis 6 Gew.-% Benzoesäure;

    (ii) etwa 0,1 Gew.% bis 2 Gew.-% nichtionisches oberflächenaktives Mittel der Formel HO(CH2CH2O)x(CH(CH3)CH2O)y(CH2CH2O)zH, wobei x und z 120 bis 135 betragen und y 50 bis 60 beträgt;

    (iii) 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% Milchsäure oder Propionsäure; und

    (iv) eine größere Menge an Träger, umfassend 30 Gew.-% bis 90 Gew.-% Wasser, bis zu 10 Gew.-% Glycerin, bis zu 20 Gew.-% Propylenglycol und 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% Ethanol;

    (b) Verdünnen der antimikrobiellen Zusammensetzung mit einem Träger;

    (c) Aufbringen der Desinfektionszusammensetzung auf die vorgesehene Oberfläche; und

    (d) Entfernen der Desinfektionszusammensetzung von der Anwendungsoberfläche, wobei nach der Entfernung der Desinfektionszusammensetzung die Zusammensetzung einen nichtkontaminierenden Rückstand auf der Anwendungsoberfläche hinterlässt

    umfasst.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 15, wobei die Zusammensetzung eine Handcreme umfasst.
  17. Verfahren gemäß Anspruch 15, wobei die Zusammensetzung ein antimikrobielles Wischtuch umfasst und der Träger gewebte oder vliesartige synthetische oder natürliche Fasern umfasst.
  18. Verfahren gemäß Anspruch 15, wobei die Zusammensetzung ein Handseifen-Reinigungsdetergens umfasst und der Träger ein oberflächenaktives Mittel umfasst.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
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