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Dokumentenidentifikation DE10000245B4 05.02.2004
Titel Lampenfassung
Anmelder ETI Elektroelement D.D., Izlake, SI
Erfinder Lar, Leopold, Izlake, SL
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 05.01.2000
DE-Aktenzeichen 10000245
Offenlegungstag 31.10.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.2004
IPC-Hauptklasse H01R 33/22

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lampenfassung mit einem Isolationskörper aus Porzellan.

Bei einer derartigen bekannten Lampenfassung, wie sie von der Anmelderin angeboten und vertrieben wird, weist der Lampenkörper einen Aufnahmeraum für einen Lampensockel auf, der von einer Seitenwand und einem Boden umgeben ist. Um eine Lampe mit ihrem Lampensockel, der ein genormtes Gewinde aufweist, in den Isolationskörper einschrauben zu können, ist in den Aufnahmeraum eine Gewindehülse aus Metall eingesetzt, die sowohl ein Innengewinde, das zum Einschrauben eines Lampensockelgewindes geeignet ist, als auch ein Außengewinde aufweist, mit dem die Gewindehülse in ein in einer Innenumfangsfläche des Aufnahmeraums vorgesehenes Innengewinde eingeschraubt werden kann. („Lampholdos/Porzellan Fassungen"; Prospekt der Firma ETI Elektroelement d.d. in Jelahe, Slovenia; April 1996.)

Außerdem sind in einem Boden des Isolationskörpers Kontaktdurchführungen vorgesehen, in die Schraubklemmen eingesetzt sind, die mit im Aufnahmeraum angeordneten Kontaktfahnen vernietet sind. Durch dieses Vernieten werden die aus Kontaktfahnen und Schraubklemmen bestehenden Kontaktelemente in dem Isolationskörper gehalten.

Bei Lampenfassungen, die einen Isolationskörper aus Kunststoff aufweisen, ist das Gewinde zum Einschrauben eines Lampensockels üblicherweise unmittelbar in der Innenwand des Aufnahmeraums ausgebildet, so daß eine zusätzliche Gewindehülse aus Metall nicht mehr erforderlich ist.

Aus der DE 27 14 922 B2 ist eine elektrische. Glühlampen-Fassung bekannt, die einen Porzellansockel mit einem Adapterabschnitt, einem Innengewindeabschnitt und einem Randabschnitt aufweist. In den Innengewindeabschnitt ist ein Innengewinde für den Schraubsockel einer Glühlampe eingesetzt.

Die EP 0 871 262 A2 beschreibt eine weitere Lampenfassung mit einem Fassungskörper aus Porzellan und einen darin eingeschraubten Gewindering zur Aufnahme des Lampensockels.

Die DE 83 23 973 U1 beschreibt eine weitere Glühlampenfassung mit einem Fassungskörper der einen Adapterabschnitt, einen Innengewindeabschnitt sowie einen Randabschnitt aufweist. Dabei besteht der Fassungskörper in der Regel aus Porzellan und enthält ein Schraubgewinde für den Sockel einer Glühlampe. Wie dieses Schraubgewinde ausgestaltet ist, ist nicht näher beschrieben.

Die DE 297 04 696 betrifft eine Glühlampenfassung, bei der in ein Fassungsgehäuse ein Fassungssockel eingesetzt ist. Der vordere Abschnitt des aus Kunststoff gefertigten Fassungssockels weist einen Zylinderabschnitt mit einem eingängigen Gewinde zum Einschrauben einer Glühlampe auf. Hinsichtlich der Rastelemente ist festzustellen, dass am Innenumfang des Fassungsgehäuses zwei Halte- und Arretiervorsprünge vorgesehen sind, die mit entsprechenden Rasthaken an der Fassungseinheit zusammenwirken.

Die DE 93 19 575 U1 offenbart eine andere Glühlampenfassung, die im Wesentlichen aus einem Kunststoffspritzteil besteht, das an seinem Innenumfang mit einem Gewinde für einen Glühlampensockel ausgebildet ist und Außenrastmittel trägt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lampenfassung mit einem Isolationskörper aus Porzellan bereitzustellen, die einfach und kostengünstig so herzustellen ist, dass sich das Gewinde eines Lampensockels unmittelbar in das Porzellangewinde einschrauben lässt.

Diese Aufgabe wird durch die Lampenfassung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Durch diesen symmetrischen Aufbau wird eine kompakte Form des Isolationskörpers geschaffen, die es ermöglicht, bei der Herstellung des Isolationskörpers aus Porzellan die einzelnen Funktionselemente des Isolationskörpers, also insbesondere das Innengewinde und die Kontaktdurchführungen mit hoher Genauigkeit und geringen Tolerenzen herzustellen, da beim Pressen des Rohlings eine gleichmäßige Füllung der Preßform und ein gleichmäßiger hoher Preßdruck erreicht werden kann. Durch die infolge der erfindungsgemäßen Form erreichte Homogenität des gepreßten Rohlings wird ein homogenes Verhalten beim Brennen ermöglicht, so daß geringere Fertigungstoleranzen in Kauf genommen werden müssen. Insbesondere werden durch die hohe homogene Pressung des Rohlings kleinere Schrumpfungen während des Brennvorgangs erreicht, so daß auch in dem Isolationskörper während des Brennens geringere Spannungen und damit geringere Deformationen auftreten, was eine höhere Fertigungsgenauigkeit zur Folge hat.

Somit lässt sich also das Innengewinde zum Einschrauben des Lampensockels direkt in der Seitenwand, also direkt im Isolationskörper aus Porzellan mit so großer Genauigkeit ausbilden, daß der Lampensockel unmittelbar in das Porzellangewinde eingeschraubt werden kann. Auf diese Weise erübrigt sich der Einsatz einer Gewindehülse, wie sie beim Stand der Technik bisher erforderlich ist.

Um die erfindungsgemäße Lampenfassung für die verschiedensten Arten von Leuchten verwenden zu können, ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindug vorgesehen, daß in einer Außenumfangsfläche des sich an den Boden anschließenden Abschnitts der Seitenwand gleichmäßg über den Umfang der Seitenwand verteilte Rastvertiefungen zur Aufnahme von Gegenrastmitteln vorgesehen sind, wobei vorzugsweise nur zwei Rastvertiefungen einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind.

Durch den Einsatz von Rastvertiefungen wird es ermöglicht, jede beliebige Halterung, die mit entsprechenden Gegenrastmitteln versehen ist, zu verwenden, um die erfindungsgemäße Lampenfassung in einer Leuchte einsetzen zu können. Insbesondere können Halterungen aus Kunststoff, die sehr unterschiedliche Formen aufweisen können, einfach mit dem aus Porzellan bestehenden Isolationskörper der Lampenfassung verbunden werden.

Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß im Boden zwei im wesentlichen L-förmige Kontaktdurchführungen vorzugsweise spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind und daß auf einer Außenseite des Bodens die Kontaktdurchführungen von Stützstegen U-förmig umschlossen werden, wobei sich die Kontaktdurchführungen mit den kurzen Schenkel ihrer L-Form gegenüberliegen. Auf diese Weise werden Kontaktdurchführungen geschaffen, denen auf der Außenseite des Bodens Aufnahmeräume für Schraubklemmen so zugeordnet sind, daß die Kontaktelemente einfach eingesetzt werden können und die Schraubklemmen für den Anschlug der Lampenfassung an das Netz gut zugänglich sind.

Bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß Kontaktelemente jeweils mit Kontaktfahne und Schraubklemme einstückig als Stanz-Biege-Teile ausgebildet sind, wobei erste und zweite Kontaktelemente vorgesehen sind, die zueinander spiegelbildlich sind und dabei dieselbe Abwicklung aufweisen, so daß sie aus den gleichen Stanzteilen gebogen werden können.

Die einstückige Ausbildung der Kontaktelemente als Stanzbiegeteile hat den Vorteil, daß der elektrische Widerstand kleiner ist als bei der Verwendung von Schraubklemmen, die mit Kontaktfahnen vernietet sind. Darüber hinaus wird ein Fertigungsschritt für die Verbindung der Kontaktfahnen mit den Schraubklemmen vermieden.

Die Ausbildung von Schraubklemmen bei der Herstellung der Kontaktelemente läßt sich besonders einfach gestalten, wenn vorgesehen ist, daß die Kontaktelemente einen Aufnahmeraum für ein Draht- oder Litzenende aufweisen, der von umgebogenen Streifen umgeben ist, die sich mit ihren freien Endabschnitten überlappen, und daß in den sich überlappenden Endabschnitten sich überlappende Durchgangslöcher ausgebildet sind, von denen eines, vorzugsweise das innen liegende, mit einem Innengewinde zum Einschrauben einer Klemmschraube versehen ist.

Bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kontaktelemente mittels umgebogener Haltelappen in den jeweiligen Kontaktdurchführungen gehalten werden, wobei die Haltelappen der Kontaktelemente radial innerhalb von Durchgangsbereichen in den Kontaktdurchführungen angeordnet sind, durch die sich Kontaktfahnen der Kontaktelemente in den Aufnahmeraum für einen Lampensockel hineinerstrecken. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß sich die Kontaktelemente einfach in den Isolationskörper einsetzen und an diesem befestigen lassen.

Bei einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß auf einer Innenseite des Bodens ein zentraler Vorsprung angeordnet ist, über den eine Kontaktfahne eines der Kontaktelemente umgebogen ist, so daß diese Kontaktfahne zwischen dem zentralen Vorsprung und einem Mittelkontakt an einem Lampensockel einklemmbar ist.

Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

1(a) einen Schnitt durch einen Isolationskörper einer erfindungsgemäßen Lampenfassung im wesentlichen nach Linie Ia-Ia in 2,

1(b) eine Draufsicht auf Kontaktelemente für die erfindungsgemäße Lampenfassung,

1(c) einen Schnitt durch eine Halterung für die erfindungsgemäße Lampenfassung,

2 eine Draufsicht auf die Bodenseite des Isolationskörpers,

3(a) ein ausgestanztes Blechteil, aus dem ein erstes oder ein zweites Kontaktelement gebogen werden kann,

3(b) eine Draufsicht auf ein erstes Kontaktelement,

3(c) eine Druafsicht auf die Rückseite eines zweiten Kontaktelements,

3(d) eine Seitenansicht des ersten Kontaktelements von links,

4 eine geschnittenen Zusammenbauzeichnung einer erfindungsgemäßen Lampenfassung zusammen mit eingeschraubter Glühlampe und angebrachter Halterung,

5 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Lampenfassung, die in einer andere Halterung eingesetzt ist, und

6 eine Seitenansicht entsprechend 5, die eine weitere Halterung veranschaulicht.

In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Wie in den 1(a) und 2 gezeigt ist, weist ein Isolationskörper 10 einer erfindungsgemäßen Lampenfassung einen Boden 11 und eine sich vom Boden 11 wegerstreckende Seitenwand 12 auf, die ringförmig ausgebildet ist. Die Seitenwand 12, die im wesentlichen rotationssymmetrisch ist, umfaßt einen sich vom Boden wegerstreckenden Adapterabschnitt 13, einen sich in Axialrichtung daran anschließenden Innengewindeabschnitt 14 und einen Randabschnitt 15, der eine Aufnahmeöffnung 16 eines von der Seitenwand 12 und dem Boden 11 umschlossenen Aufnahmeraums 17 umfangsmäßig umgibt.

In einer Außenumfangsfläche 18 des Adapterabschnitts 13 sind Rastvertiefungen 19 vorgesehen, die als Befestigungsmittel für einen Adapter oder eine Halterung 20, wie sie beispielsweise in 1(c) dargestellt ist, dienen.

Die Außenumfangsfläche 18 des Adapterabschnitts 13, die im wesentlichen eine Kegelmantelfläche darstellt, geht über ein konische Stufe 21 in eine ebenfalls kegelmantelförmige Außenumfangsfläche 22 über, an die sich eine Außenumfangsfläche 23 des Randabschnitts 15 anschließt, die eine geringer Konizität als die Außenumfangsfläche 22 aufweist.

Der Öffnugnswinkel &agr; des zur kegelmantelförmigen Außenumfangsfläche 22 gehörenden Kegels liegt zwischen 20° und 25°. Die entsprechenden Öffnungswinkel der zu den Außenumfangsflächen 18 bzw. 23 des Adapterabschnitts 13 bzw. des Randabschnitts 15 gehörenden Kegel sind etwas kleiner, so daß in diesen Bereichen die Dickenzunahme der Seitenwand 12 geringer ist, als die Dickenzunahme im Bereich des Innengewindeabschnitts 14. Insbesondere wird hierdurch ein kompakter Aufbau des Isolationskörpers 10 bei genügend großer Wandstärke im Innengewindeabschnitt 14 erreicht.

Der Aufnahmeraum 17 für einen Lampensockel 24 (siehe 4) weist im unmittelbaren Anschluß an die Aufnahmeöffnung 16 einen Eingangsbereich 25 auf, an den sich ein Gewindebereich 26 und nachfolgend ein Kontaktbereich 27 anschließen. Der Innengewindebereich 26, in dessen Innenumfangsfläche ein Innengewinde 28 zum Einschrauben des mit einem Außengewinde versehenen Lampensockels 24 vorgesehen ist, und der Kontaktbereich 27 weisen im wesentliuchen den gleichen Durchmesser auf, während der Eingangsbereich 25 einen größeren Durchmesser besitzt, so daß zwischen dem Eingangsbereich 25 und dem Innengewindebereich 26 eine Schulter 29 gebildet ist.

Im Boden 11 sind zwei Kontaktdurchführungen 30 gebildet, die im wesentlichen L-förmig sind und einander bezüglich einer radialen Mittellinie spiegelbildlich so gegenüber liegen, daß die kurzen Schenkel der L-Form der Kontankdurchführungen 30 einander zugewandt sind. Auf der Außenseite 31 des Bodens 11 sind Stützstege 32 ausgebildet, die die Kontaktdurchführungen 30 im wesentlichen U-förmig umschließen, so daß Aufnahmeräume 33 für Schraubklemmen bzw. für deren Klemmhülsen 34 von Kontaktelementen 35 gebildet werden. Auf seiner Innenseite 36 weist der Boden 11 einen zentralen Vorsprung 37 auf, der dazu dient, eine Kontaktfahne 38 eines der Kontaktelemente 35 zusammen mit einem Mittelkontakt 39 eines Lampensockels 24 einzuklemmen, wie in 4 dargestellt ist.

Die in 1(b) dargestellten Kontaktelemente 35' werden einstückig als Stanz-Biege-Teile hergestellt, wie im folgenden anhand von 3a bis 3d erläutert wird. 3a zeigt einen Zuschnitt 35' aus einem elektrisch gut leitenden plastisch verformbaren, flächigen Material, vorzugsweise aus einem Metallblech, insbesondere aus Kupfer- oder Aluminiumblech. Der Zuschnitt 35' weist einen Kontaktfahnenabschnitt 38', einen Klemmhülsenabschnitt 34' und einen Haltelappenabschnitt 40' auf. Im Klemmhülsenabschnitt 34' sind an entgegengesetzten Enden Durchgangslöcher 41, 42 vorgesehen, von denen das eine (41) das vom Haltelappenabschnitt 40' entfernt am freien Ende des Klemmhülsenabschnitts 34' angeordnet ist, mit einem Innengewinde zum Einschrauben einer Klemmschraube 43 (siehe 1b) versehen ist.

Um ein erstes Kontaktelement 35 zu schaffen, werden der zum Haltelappenabschnitt 40' benachbart liegende Abschnitt des Klemmhülsenabschnitts 34' des Zuschnitts 35' aus der Zeichenebene heraus nach oben gebogen, während der freie Abschnitt des Klemmhülsenabschnitts 34 in der in 3d dargestellten Weise gebogen wird, so daß die Löcher 41 und 42 übereinander zu liegen kommen. Auf diese Weise wird das in 3b dargestellte erste Kontaktelement 35 mit einer einen Aufnahmeraum für ein Draht- oder Litzenende umgebenden, während einer Klemmhülse 34, einer Kontaktfahne 38 und einem Haltelappen 40 hergestellt. Der Haltelappen 40 steht dabei senkrecht zur Kontaktfahne 38 und bildet eine L-Form, die der L-Form einer der Kontaktdurchführungen 30 entspricht. Um ein zweites Kontaktelement 35 zu bilden, daß bezüglich der Anordnung von Klemmhülse 34 und Haltelappen 40 spiegelsymmetrisch zum ersten Kontaktelement 35 ist, werden der Klemmhülsenabschnitt 34' und der Haltelappenabschnitt 40' des Zuschnitts 35' aus der Zeichenebene heraus nach unten geklappt, so daß sich das in 3c dargestellte Kontaktelement 35 mit Kontaktlappen 38, Klemmhülse 34 und Haltelappen 40 ergibt.

Es ist jedoch auch möglich, anstelle von zwei zueinander spiegelsymmetrischen Kontaktelementen nur ein Kontaktelement 35 für beide Kontakte zu verwenden. In diesem Fall werden die L-förmigen Kontaktdurchführungen und die U-förmigen Stützstege im wesentlichen punktsymmetrisch zum Mittelpunkt des Bodens 11 angeordnet, so daß die Klemmschrauben 43 der beiden Kontaktelemente bzw. deren Löcher 41, 42 zur Aufnahme der Klemmschrauben 43 in entgegengesetzte Richtungen weisen.

Um die erfindungsgemäße Lampenfassung auf einfache Weise montieren zu können, ist ein Adapter oder eine Halterung 20 vorgesehen, die in einer umfangsmäßigen Seitenwand 44 axial ausgeschnittene Haltezungen 45 mit Gegenrastelementen, insbesondere mit Rasthaken 46 aufweist. Um den Isolationskörper 10 sicher in der Halterung 20 halten zu können, sind ferner Stützrippen 47 am Innenumfang der Seitenwand 44 ausgebildet, die eng auf der Außenumfangsfläche 18 des Adapterabschnitts 13 aufliegen, wenn der Isolationskörper 10 in die Halterung 20 eingesetzt ist. Ein Loch 48 zur Kabeldurchführung ist in einem Boden 49 der Halterung ausgebildet.

Um die erfindungsgemäße Lampenfassung zu erhalten, wird zunächst in jede der Kontaktdurchführungen 30 ein entsprechendes Kontaktelement 35 so eingesetzt, daß die Klemmhülse 34 in dem jeweiligen Aufnahmeraum 33 innerhalb des U-förmigen Stützstegs 32 zu liegen kommt. Anschließend wird der Haltelappen 40 jedes Kontaktelements 35 über die Innenseite 19 des Bodens 11 umgebogen, so daß jedes Kontaktelement 35 fest im Isolationskörper 10 gehalten ist. Das Umbiegen des Haltelappens 40 erfolgt dabei vorzugsweise in Richtung auf die Klemmhülse 34 hin, so daß zur Halterung eines Kontaktelements 35 im Isolationskörper 10 dessen Boden 11 zwischen dem Haltelappen 40 und der Klemmhülse 34 eingeklemmt ist. Abschließend wird dann die eine Kontaktfahne 38 nach innen auf den zentralen Vorsprung 37 des Bodens 11 umgebogen. Die Klemmschrauben 43 können vor oder nach der Montage der Kontaktelement 35 am Isolationskörper 10 in die mit einem Gewinde versehenen Löcher 41 und 42 eingesetzt werden, um zusammen mit den Klemmhülsen 34 Schraubklemmen zu bilden.

Nach dem Herstellen der elektrischen Anschlüsse kann dann die erfindungsgemäße Lampenfassung einfach in die Halterung 20 eingesetzt werden, die in 4 dargestellt ist, wobei die Rasthaken 46 der Haltezungen 45 in die Rastvertiefungen 19 einschnappen. Zum Einsetzen einer Glühlampe 50 wird diese mit einem Lampensockel 24 in das Innengewinde 28 eingeschraubt, so daß die eine Kontaktfahne 38 zwischen dem Mittelkontakt 39 am Lampensockel 24 und dem zentralen Vorsprung 37 des Bodens 11 eingeklemmt wird. Die andere Kontaktfahne 38, in 4 die rechte, tritt dabei mit dem als Außenkontakt dienenden Außengewinde am Lampensockel 24 in elektrisch leitenden Kontakt.

Zur Montage der erfindungsgemäßen Lampenfassung in einer Leuchte oder in einer Beleuchtungsanlage kann die Halterung 20, die als Adapter wirkt und die zweckmäßigerweise aus Kunststoff hergestellt ist, auf verschiedenste Weise ausgebildet und mit weiteren Funktionselementen versehen sein. Beispielsweise ist es möglich, wie in 5 gezeigt, daß die Halterung 20 mit einem Montagebügel 51 verbunden ist, mit dem die Halterung 20 an einem Träger 52 oder dergleichen befestigt werden kann.

6 zeigt eine andere als Adapter dienende Halterung 20', bei der ein Außengewinde 53 an einem die Haltezungen 45 umgebenden Zylinderelement 54 vorgesehen ist, auf das eine Mutter 55 mit einem Klemmflansch 56 aufschraubbar ist. Der Klemmflansch 56 wirkt dabei mit einem weiteren Klemmflansch 57 zusammen, der sich von dem Zylinderelement 54 nach außen erstreckt, um einen Lampenschirm oder dergleichen halten zu können. Das Loch 48 zur Kabeldurchführung kann dabei mit einem nicht näher dargestellten Halteelement versehen werden, um die Halterung 20' an einem Lampenständer oder einer Lampenaufhängung zu befestigen.

Die erfindungsgemäße Lampenfassung läßt sich kostengünstig und einfach mit hoher Genauigkeit aus Porzellan herstellen, da sie eine kompakte Form aufweist, so daß sich Isolationskörperrohlinge mit hohem Druck herstellen lassen, die beim Brennen nur geringen Schrumpfungen unterworfen sind. Die einstückige Ausbildung der Kontaktelemente führt dazu, daß diese einfacher und mit geringerem Aufwand an Fertigungsschritten gergestellt werden können und gleichzeitig einen geringen elektrischen Widerstand aufweisen, der geringer ist als bei herkömmlichen genieteten Kontaktelementen.


Anspruch[de]
  1. Lampenfassung mit einem Isolationskörper (10) aus Porzellan, der einen Aufnahmeraum (17) für einen Lampensockel (24) aufweist, der von einer im wesentlichen rotationssymmetrischen Seitenwand (12) und einem Boden (11) umgeben ist, in dem Kontaktdurchführungen (30) vorgesehen sind, durch die hindurch sich Kontaktelemente (35) in den Aufnahmeraum (17) hineinerstrecken, wobei die Seitenwand (12) in Axialrichtung

    – einen sich vom Boden wegerstreckenden Adapaterabschnitt (13),

    – einen sich daran anschließenden Innengewindeabschnitt (14), in dessen Bereich eine Innenumfangsfläche der Seitenwand (12) als Innengewinde (28) zum unmittelbaren Einschrauben des Lampensockels (24) ausgebildet ist, und der eine kegelmantelförmige Außenumfangsfläche (22) besitzt, wobei der Öffnungswinkel (&agr;) des dazugehörigen Kegels zwischen 20° und 25° beträgt, sowie

    – einen Randabschnitt (15) aufweist, dessen Außenumfangsfläche (23) eine geringere Konizität als die Außenumfangsfläche (22) des Innengewindeabschnitt (14) aufweist.
  2. Lampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Außenumfangsfläche (18) des sich an den Boden (11) anschließenden Abschnitts (13) der Seitenwand (12) gleichmäßig über den Umfang der Seitenwand (12) verteilte Rastvertiefungen (19) zur Aufnahme von Gegenrastmitteln (46) vorgesehen sind.
  3. Lampenfassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rastvertiefungen (19) einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
  4. Lampenfassung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (11) zwei im wesentlichen L-förmige Kontaktdurchführungen (30) vorzugsweise spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind und daß auf einer Außenseite des Bodens (31) die Kontaktdurchführungen (30) von Stützstegen (32) U-förmig umschlossen werden.
  5. Lampenfassung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kontaktdurchführungen (30) mit den kurzen Schenkel ihrer L-Form gegenüberliegen.
  6. Lampenfassung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktelemente (35) jeweils mit einer Kontaktfahne (38) und einer Klemmhülse (34) für eine Schraubklemme einstückig als Stanz-Biege-Teile ausgebildet sind.
  7. Lampenfassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Kontaktelemente (35) vorgesehen sind, die zueinander spiegelbildlich sind.
  8. Lampenfassung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Kontaktelemente (35) dieselbe Abwicklung aufweisen, so sie aus den gleichen Stanzteilen (Zuschnitt 35') gebogen werden können.
  9. Lampenfassung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (35) einen Aufnahmeraum für ein Draht- oder Litzenende aufweisen, der von umgebogenen Streifen (34') umgeben ist, die sich mit ihren Endabschnitten überlappen, und daß in den sich überlappenden Endabschnitten sich überlappende Durchgangslöcher (41, 42) ausgebildet sind, von denen eines (41), vorzugsweise das innen liegende, mit einem Innengewinde zum Einschrauben einer Klemmschraube (43) versehen ist.
  10. Lampenfassung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (35) mittels umgebogener Haltelappen (40) in den jeweiligen Kontaktdurchführungen (30) gehalten werden.
  11. Lampenfassung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltelappen (40) der Kontaktelemente (35) radial innerhalb von Durchgangsbereichen in den Kontaktdurchführungen (30) angeordnet sind, durch die sich Kontaktfahnen (38) der Kontaktelemente (35) in den Aufnahmeraum (17) für einen Lampensockel (24) hineinerstrecken.
  12. Lampenfassung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Innenseite des Bodens (36) ein zentraler Vorsprung (37) angeordnet ist, über den eine Kontaktfahne (38) eines der Kontaktelemente (35) umgebogen ist, so daß diese Kontaktfahne (38) zwischen dem zentralen Vorsprung (37) und einem Mittelkontakt (39) an einem Lampensockel (24) einklemmbar ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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