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Dokumentenidentifikation DE10137509B4 05.02.2004
Titel Vorrichtung zur Beeinflussung des Klangs eines aufrecht stehendes Klaviers
Anmelder Taiyo Musikinstrumente GmbH, 40724 Hilden, DE
Erfinder Totsuka, Ryoichi, 40629 Düsseldorf, DE
Vertreter COHAUSZ & FLORACK, 40211 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 26.07.2001
DE-Aktenzeichen 10137509
Offenlegungstag 27.02.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.2004
IPC-Hauptklasse G10C 3/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beeinflussung des Klangs eines aufrecht stehenden Klaviers, umfassen ein Gehäuse, das an der der Klaviatur des Klaviers zugewandten Seite mindestens eine durch einen Verschlussmechanismus öffen- und schließbare Schallöffnung aufweist.

Aus Patent Abstracts of Japan JP 09212155 A ist eine Vorrichtung bekannt, die der Regulierung bzw. Verstärkung des Klangs eines aufrecht stehenden Klaviers dient. Diese Vorrichtung besteht aus einer schallisolierenden Platte, die an der Rückseite des Klaviergehäuses befestigt ist und eine Öffnung aufweist, die mit einem Verschlußmechanismus versehen ist. Der Verschlußmechanismus besteht aus jalousieartig verschwenkbaren Klappen, die miteinander gekoppelt sind, indem sie gelenkig an einer Verbindungsstange angelenkt sind. Die Verbindungsstange ist durch ein an der Vorderseite des Klaviers, unterhalb der Klaviatur angeordnetes Betätigungselements über einen Drahtzugmechanismus verstellbar. Damit diese bekannte Klang- bzw. Lautstärkereguliervorrichtung ihre Wirkung bestmöglich entfalten kann, sollte das damit ausgerüstete Klavier so aufgestellt werden, daß dessen Rückwand einen bestimmten Mindestabstand zur nächstliegenden Raumwand aufweist. Ein entsprechend ausgerüstetes aufrecht stehendes Klavier hat somit einen größeren Platzbedarf als herkömmliche aufrecht stehende Klaviere.

Des weiteren ist in der französischen Patentanmeldung 2 520 536 ein aufrecht stehendes Klavier beschrieben, das aus einem selbsttragenden, die Klaviatur und die Saiten aufweisenden Körper und einer mehrteiligen Verkleidung besteht. Die Verkleidungsteile umfassen unter anderem zwei Seitenteile und ein Oberteil, an denen mehrere Klappen vorgesehen sind, die der Klangverstärkung und Schallenkung dienen. Die an den Seitenteilen der Verkleidung angebrachten Klappen vergrößern ebenfalls den Platzbedarf des damit ausgestatteten Klaviers.

Zum Stand der Technik wird ferner auf die deutsche Patentschrift 140 895 C hingewiesen. Hieraus ist ein Gehäuse mit einer Schallklappe zur Beeinflussung des Klangs eines aufrecht stehenden Klaviers bekannt. Das Gehäuse weist an der der Klaviatur zugewandten Seite eine Schallöffnung auf, die durch die Schallklappe öffen- und schließbar ist. Die Schallklappe steht mit dem Klaviaturdeckel durch ein Gelenkgestänge derart in Verbindung, daß sie gleichzeitig mit dem Klaviaturdeckel geöffnet und geschlossen wird. Aufgrund der Kopplung durch das Gelenkgestänge kann die Schallklappe allerdings nicht unabhängig vom Klaviaturdeckel verstellt bzw. geschlossen werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne eine Vergrößerung des Platzbedarfes des zugehörigen Klaviers eine Klangverstärkung sowie die Erzielung eines wärmeren Klangs ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht somit im wesentlichen aus einem Gehäuse, das an der der Klaviatur des Klaviers zugewandten Seite mindestens eine Schallöffnung aufweist, wobei im Innenraum des Gehäuses mindestens eine plattenförmige Schallumlenkung angeordnet ist, die an der Schallöffnung angrenzt und den Schallwellen in Richtung der Schallöffnung ein Hindernis darstellt, das den Weg der Schallwellen in Richtung der Schallöffnung verlängert.

Die erfindungsgemäße Lösung führt zu keinem größeren Platzbedarf des zugehörigen Klaviers. Gleichzeitig ergibt sich für den Klavierspieler eine besonders wirksame Klangverstärkung, da er der Schallöffnung unmittelbar zugewandt ist. Die Schallöffnung kann vorzugsweise in Kopfhöhe des Klavierspielers angeordnet sein. Durch den verlängerten Schallweg ergibt sich wärmerer Klang, insbesondere für die Basstöne.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere für kleine Klaviere mit einer Höhe von 104 bis 110 cm bestimmt, die nur über einen relativ kleinen Resonanzboden verfügen.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß der Verschlußmechanismus aus mindestens einem stufenweise oder stufenlos öffen- und schließbaren Verschluß besteht. Der Klavierspieler kann somit die wahrnehmbare Klangstärke des Klaviers stufenweise bzw. stufenlos anheben oder verringern.

Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn die Schallumlenkung aus mehreren zueinander beabstandeten Umlenkplatten besteht, die derart angeordnet sind, daß sie eine mäanderförmige Schallumlenkung in Richtung der Schallöffnung bewirken.

Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Innenraum des Gehäuses durch mindestens eine Trennwand und/oder durch mehrere voneinander unabhängig betätigbare Verschlüsse in mehrere Abschnitte untergliedert ist, die jeweils Saiten unterschiedlicher Tonhöhen zugeordnet sind, wobei die Verschlüsse an derselben Schallöffnung oder an verschiedenen Schallöffnungen angeordnet sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, eine tonhöhenspezifische Klangbeeinflussung vorzunehmen, beispielsweise indem nur der Klang von Baßtönen oder nur der Klang von relativ hohen Tönen durch Öffnung der voneinander unabhängig betätigbaren Verschlüsse verstärkt wird. Auch ist es möglich, innerhalb der durch die mindestens eine Trennwand untergliederten Gehäuseteilen unterschiedliche Schallumlenkungen auszubilden, indem in den verschiedenen Gehäuseteilen unterschiedlich viele plattenförmige Schallumlenkungen angeordnet werden.

Die plattenförmige Schallumlenkungen können nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung auch schwenkbar ausgebildet sein, so daß sie nicht nur parallel zueinander, sondern auch winklig zueinander eingestellt werden können. Auf diese Weise kann ein sich in Richtung der Schallaustrittsöffnung hin hornartig erweiternder Schallkanal gebildet werden. Hierdurch kann der Klang des Klaviers weiter beeinflußt bzw. optimiert werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann insbesondere als Aufsatz ausgebildet werden, der nach Öffnen oder Entfernen einer an der Oberseite des Klaviergehäuses angeordneten Klappe auf die Oberseite des Klaviers aufgesetzt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht somit eine vielseitige Klangbeeinflussung an einem bereits vorhandenen aufrecht stehenden Klavier. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, die erfindungsgemäße Vorrichtung im Gehäuse eines neu zu bauenden Klaviers zu integrieren.

Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer mehrere Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:

1 eine perspektivische Ansicht auf ein Klavier, das mit einer als Aufsatz ausgebildeten erfindungsgemäßen Vorrichtung versehen ist,

2 eine Vorderansicht auf das Klavier gemäß 1,

3 eine Querschnittsansicht auf den oberen Teil des Klaviers gemäß 1 im Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

4 eine weitere Querschnittsansicht auf den oberen Teil des Klaviers gemäß 1 im Bereich einer Stirnwand der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

5 eine perspektivische Ansicht auf ein Klavier, das mit einer als Aufsatz ausgebildeten erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform ausgestattet ist, und

6 eine Querschnittsansicht auf den oberen Teil eines Klaviers, das mit einer als Aufsatz ausgebildeten erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform ausgestattet ist.

In den 1 und 2 ist ein aufrechtes Klavier 1, d.h. ein Klavier mit im wesentlichen vertikal verlaufenden Saiten dargestellt, auf dessen Oberteil eine erfindungsgemäße Vorrichtung 2 zur Beeinflussung des Klangs des Klaviers 1 aufgesetzt ist. Das Klavier 1 weist an seiner Oberseite, wie üblich, eine schwenkbar gelagerte Klappe 3 auf, über die die Mechanik im Inneren des Klaviers 1 und die auf einem Rahmen gespannten Saiten 4 zu Einstellzwecken zugänglich sind (vgl. 3 und 4). Nach Öffnen und Umlegen bzw. Entfernen der Klappe 3 wird die erfindungsgemäße Vorrichtung 2, die bei dieser Ausführungsform ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 5 aus Holz oder Kunststoff aufweist, auf das Oberteil des Klaviers 1 aufgesetzt. Die Breite und Tiefe des Gehäuses 5 der Vorrichtung 2 entspricht im wesentlichen der Breite bzw. Tiefe des Oberteils des Klaviers 1. Wie in 4 zu erkennen ist, sind an den Innenseiten der Stirnwände des Gehäuses 5 der Vorrichtung 2 Steckelemente 6 angebracht, die in das geöffnete Oberteil des Klaviers 1 eingreifen und so eine formschlüssige Verbindung der Vorrichtung 2 mit dem Klavier 1 bewirken.

Das Gehäuse 5 der Vorrichtung 2 weist an seiner der Klaviatur des Klaviers 1 zugewandten Seite eine relativ schmale Schallöffnung 7 auf, die sich nahezu über die gesamte Breite des Klaviers 1 erstreckt und durch einen Verschlußmechanismus öffen- und schließbar ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Verschlußmechanismus aus einer schwenkbaren Klappe 8, die am oberen Rand der Schallöffnung 7 durch ein Scharnierband oder dergleichen befestigt ist. Die Klappe 8 ist zudem an ihren Enden mit einer Einrichtung 9 zur stufenlosen Einstellung verschiedener Öffnungs- bzw. Schwenkstellungen versehen. Zwei unterschiedliche Öffnungsstellungen sind in 4 durch gestrichelte Linien angedeutet.

Wie ferner in den 3 und 4 zu erkennen ist, weist das Gehäuse 5 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 im Inneren eine plattenförmige Schallumlenkung 11 auf, die an die der Klaviatur zugewandten Schallöffnung 7 angrenzt und die an der Oberseite des Klaviers 1 angeordnete Öffnung 12 teilweise überdeckt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die plattenförmige Schallumlenkung 11 gegenüber der Horizontalen etwas geneigt, wobei sie in Richtung der Schallöffnung 7 leicht abfällt. Das Gehäuse 5 weist ferner eine im wesentlichen vertikal verlaufende Wand 13 auf, die an den hinteren Rand der an der Oberseite des Klaviers 1 angeordneten Öffnung 12 angrenzt und zusammen mit einer weiteren im wesentlichen horizontal verlaufenden Wand 14 des Gehäuses 5 einen Schallkanal definiert, in welchem die plattenförmige Schallumlenkung 11 ein Hindernis darstellt, das den Weg der Schallwellen, die beim Anschlagen der durch die Klaviatur betätigbaren filzüberzogenen Hämmer 15 auf die Saiten 4 erzeugt werden, in Richtung Schallöffnung 7 verlängert. Der verlängerte Weg der von den schwingenden Saiten 4 ausgehenden Schallwellen zur Schallöffnung 7 ist in den 3 und 4 durch einen Pfeil angedeutet. Durch diese Schallumlenkung werden eine wärmere Klangfarbe und eine Verlängerung des Tones erzielt, insbesondere ergeben sich wärmere Baßtöne.

In 5 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 zur Beeinflussung des Klangs des Klaviers 1 dargestellt. Der Innenraum des Gehäuses 5 der Vorrichtung 2 ist durch Trennwände 16 und unabhängig voneinander betätigbare Klappen 17, 18, 19 in mehrere Abschnitte untergliedert, die jeweils Saiten unterschiedlicher Tonhöhen zugeordnet sind. Die Klappen 17, 18, 19 sind dabei an derselben Schallöffnung 7 angeordnet. In 5 ist eine Einstellung gezeigt, bei der eine mittlere Klappe 18 geschlossen ist, während die den Baßtönen zugeordnete Klappe 17 und die den hohen Tönen zugeordnete Klappe 19 geöffnet sind.

In den einzelnen Abschnitten des Gehäuses 5 sind jeweils mehrere zueinander beabstandete plattenförmige Schallumlenkungen 20, 21, 22 vorhanden, die in dem jeweiligen Abschnitt einen mäanderförmigen Schallkanal definieren. Die linke Stirnwand des Gehäuses 5 ist in 5 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt, so daß die versetzt angeordneten Umlenkplatten 20, 21, 22 besser zu erkennen sind.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, unterhalb der in 5 gezeigten Schallöffnung 7 weitere Schallöffnungen vorzusehen, die wiederum mit unabhängig voneinander betätigbaren Klappen öffen- und schließbar sind. Eine solche Ausgestaltung bietet vielseitige Einstellmöglichkeiten zur Beeinflussung des Klangs des mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten Klaviers 1. Des weiteren können die Umlenkplatten 20, 21, 22 derart im Gehäuse 5 angebracht sein, daß ihr Abstand zueinander einstellbar ist. Hierdurch ergibt sich eine weitere interessante Möglichkeit zur Beeinflussung des Klangs des betreffenden Klaviers.

In 6 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 2 dargestellt. Die Vorrichtung 2 ist wiederum als Aufsatz ausgebildet. Sie wird nach dem Öffnen der an der Oberseite des Klaviers 1 angeordneten Schwenkklappe 3 auf die Oberseite des Klaviers 1 aufgesetzt. Das Gehäuse 5 der Vorrichtung 2 weist im Inneren drei Schallumlenkplatten 20, 21, 22 auf, die jeweils um eine im wesentlichen horizontale Drehachse schwenkbar gelagert sind. Die Verstellmöglichkeiten der Schallumlenkplatten 20, 21, 22 sind durch die gestrichelte Darstellung der Schallumlenkplatten angedeutet. Die Schallumlenkplatten 20, 21, 22 können unabhängig voneinander verschwenkt und festgestellt werden. Die untere Schallumlenkplatte 22 überragt die an der Oberseite des Klaviers 1 vorhandene Öffnung 12 in Richtung der Klavierrückseite und endet in einem bestimmten Abstand vor der Klavierrückseite. Die mittlere Schallumlenkplatte 21 erstreckt sich von der Klavierrückseite, überragt die untere Schallumlenkplatte 22 und endet in einem bestimmten Abstand vor der Klaviervorderseite. An der Vorderseite der Vorrichtung 2 ist wiederum eine Schallaustrittsöffnung 7 ausgebildet, die durch eine an ihrem oberen Rand schwenkbar gelagerte Klappe 8 öffen- bzw. schließbar ist.

Die untere Schallumlenkplatte 22, die Rückwand des Gehäuses 5 und die mittlere Schallumlenkplatte 21 definieren einen Schallkanal. An diesen Schallkanal schließt sich eine Verlängerung an, die durch den die mittlere Schallumlenkplatte 21, die Vorderwand des Gehäuses 5, die obere Schallumlenkplatte 20, die Rückwand des Gehäuses 5 und die obere, in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls schwenkbar-ausgebildete Gehäusewand 10 definiert ist. Es ist zu erkennen, daß die obere Schallumlenkplatte 20 die untere Schallumlenkplatte 22 in Richtung der Gehäuserückwand überragt und in einem bestimmten Abstand vor der Gehäuserückwand endet. An der durch die obere Schallumlenkplatte 20 und die obere Gehäusewand 10 begrenzten oberen Schallaustrittöffnung ist keine Klappe angeordnet. Durch die Einstellung der Winkel (Neigung) der Schallumlenkplatten 20, 21, 22 sowie der oberen Gehäusewand 10 wird eine vorteilhafte Beeinflussung bzw. Optimierung des Klangs des betreffenden Klaviers 1 ermöglicht. Es kann insbesondere ein sich hornartig erweiternder Schallkanal eingestellt werden.

Ist die Klappe 8 in ihre in 6 dargestellte Öffnungsstellung geschwenkt, so tritt der von den Klaviersaiten 4 bei Betätigung der Hämmer 15 ausgehende, durch den Schallkanal hindurchlaufende Schall im wesentlichen durch die Schallöffnung 7 aus. Ist die Schallöffnung 7 dagegen durch die Klappe 8 geschlossen, so tritt der von den Klaviersaiten 4 ausgehende Schall über die Verlängerung des Schallkanals im wesentlichen an der oberen Schallöffnung aus.

1 Klavier 2 Vorrichtung 3 Klappe 4 Saiten 5 Gehäuse 6 Steckelement 7 Schallöffnung 8 Klappe 9 Einstelleinrichtung 10 obere Gehäusewand 11 Schallumlenkung 12 Öffnung 13 Wand (vertikal) 14 Wand (horizontal) 15 Hammer 16 Trennwand 17 Klappe 18 Klappe 19 Klappe 20 Umlenkplatte 21 Umlenkplatte 22 Umlenkplatte

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Beeinflussung des Klangs eines aufrecht stehenden Klaviers, mit einem Gehäuse, das an der der Klaviatur des Klaviers zugewandten Seite mindestens eine durch einen Verschlußmechanismus öffen- und schließbare Schallöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Gehäuses (5) und vor dem Verschlußmechanismus (8, 17, 18, 19) mindestens eine plattenförmige Schallumlenkung (11, 20, 21, 22) angeordnet ist, die an die Schallöffnung (7) angrenzt und den Schallwellen in Richtung der Schallöffnung (7) ein Hindernis darstellt, das den Weg der Schallwellen in Richtung der Schallöffnung (7) verlängert.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußmechanismus aus mindestens einem stufenweise oder stufenlos öffen- und schließbaren Verschluß (8, 17, 18, 19) besteht.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallumlenkung aus mehreren zueinander beabstandeten Umlenkplatten (20, 21, 22) besteht, die derart angeordnet sind, daß sie eine mäanderförmige Schallumlenkung in Richtung der Schallöffnung (7) bewirken.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Umlenkplatten (20, 21, 22) zueinander einstellbar ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Gehäuses (5) durch mindestens eine Trennwand (16) und/oder durch mehrere voneinander unabhängig betätigbare Verschlüsse (17, 18, 19) in mehrere Abschnitte untergliedert ist, die jeweils Saiten unterschiedlicher Tonhöhen zugeordnet sind, wobei die Verschlüsse (17, 18, 19) an derselben Schallöffnung oder an verschiedenen Schallöffnungen angeordnet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine plattenförmige Schallumlenkung (20, 21, 22) um eine im wesentlichen horizontale Drehachse schwenkbar ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) der Vorrichtung (2) als Aufsatz zur Anordnung auf einem aufrecht stehenden Klavier (1) ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) der Vorrichtung im Gehäuse des Klaviers (1) integriert ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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