PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10158089B4 05.02.2004
Titel Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle
Anmelder K Y Leport Co., Ltd., Pusan, KR
Erfinder Jeong, Dae Hyeon, Pusan, KR
Vertreter Bittner und Kollegen, 85049 Ingolstadt
DE-Anmeldedatum 27.11.2001
DE-Aktenzeichen 10158089
Offenlegungstag 04.07.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.2004
IPC-Hauptklasse A01K 89/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Rückwärtsdreh- Verhinderungsvorrichtung für eine Angel- oder- Wickelrolle und insbesondere eine Vorrichtung, die es erlaubt, dass ein Griff einer Wickelrolle in Vorwärtsrichtung gedreht wird, um eine Angelschnur auf zuwickeln, jedoch verhindert, dass der Griff in Rückwärtsrichtung gedreht wird, um die Angelschnur abzuwickeln. Die Vorrichtung besitzt eine Mehrzahl von Rollen, wobei diese Rollen in eine Innenumfangsfläche einer Außenlaufbahn hinein eingesetzt sind und danach, während der Drehung des Griffs in Rückwärtsrichtung, zwischen Schrägflächen der Innenumfangsfläche und einer Außenumfangsfläche einer gegenüberliegenden Hülse sitzen, wobei die Rollen an magnetischem Material einer Mehrzahl von Rollenträgern haften und wobei die Rollen mit Abstand von nicht magnetischem Material der Rollenstütze angeordnet sind. Die Vorrichtung ist in der Lage, den Drehwiderstand des Griffs zu minimieren.

Allgemein ist eine Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle an einer Hauptwelle zwischen einem Rollenhauptkörper und einem Rotor angebracht. Diese Drehverhinderungsvorrichtung erlaubt, dass, durch Betätigung eines bestimmten Steuerhebels, ein Griff der Angelrolle in Vorwärtsrichtung oder Rückwärtsrichtung gedreht wird.

Wenn der Angler die Länge einer Angelschnur steuern machte, um einen Köder auf einen Haken der Angelschnur aufzusetzen oder die Angelrute auszuwerfen, erlaubt die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung, dass ein Griff der Angelrolle in Vorwärtsrichtung gedreht wird, um die Angelschnur aufzuwickeln, und in Rückwärtsrichtung gedreht wird, um die Angelschnur abzuwickeln.

Nach Auswerfen der Angelschnur in das Wasser kann der Griff, durch Betätigung der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung, nur in der Vorwärtsrichtung gedreht werden, um die Angelschnur aufzuwickeln. Wenn hierbei die Angelschnur richtig gespannt wird, kann der Angler einen Biss exakt erfühlen. Obwohl der Angler an der Angelschnur mit einem Ruck zieht, löst sich die Angelschnur von einer Spule der Angelrolle nicht.

1 ist eine Explosions-Perspektivansicht einer Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in einer herkömmlichen Wickelrolle, und

2 ist eine Querschnittsansicht der herkömmlichen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung: Zu den 1 und 2. Diese Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle besitzt einen Innenlaufbahnkörper 5 und ein Rückwärtsverhinderungselement-6. Der Innenlaufbahnkörper 5 besitzt eine zylinderförmige Innenlaufbahn 5a. In einem radialen Umfang der Innenlaufbahn 5a sind mit gleichmäßigem Abstandsintervall eine Mehrzahl von Rollenaufnahmeabschnitten 5b ausgebildet. In dem Rollenaufnahmeabschnitt 5b ist eine Nadelrolle 5d aufgenommen, die danach von einer elastischen Stütze 5c jeweils gehalten wird. Das Rückwärtsdreh-Verhinderungselement 6 besitzt einen zylindrischen Körper, um darin den Innenlaufbahnkörper 5 aufzunehmen. An einer radialen Innenfläche des Rückwärtsdreh-Verhinderungselements 6 sind eine Mehrzahl von Vertiefungsabschnitten 6e und eine Mehrzahl von Schrägflächen 6f aufeinanderfolgend ausgebildet. Das Rückwärtsverhinderungselement 6 besitzt eine Mehrzahl von Vorsprüngen 6c, die vom radialen Außenumfang des Rückwärtsverhinderungselements 6 vorstehen. Hierbei ist zwischen den Vorsprüngen 6c eine Sperrnut 6b ausgebildet.

Die 3a und 3b sind Teilquerschnittsansichten der herkömmlichen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung, die den Betriebszustand der Rückwärtsverhinderungsvorrichtung zeigen.

Nachfolgend wird der Betrieb des oben beschriebenen Rückwärtsverhinderungselements anhand der 3a und 3b im Detail beschrieben.

Wenn ein Angler einen Griff (nicht gezeigt) der Angelrolle in Vorwärtsrichtung oder Rückwärtsrichtung in einem Zustand dreht, in dem das Sperrelement 12 nicht in die Sperrnut 5b des Rückwärtsverhinderungselements 6 sperrt, dann beginnt sich eine in eine Hauptwelle 10 eingesetzte Hülse 11 gemäß den Zeichnungen in Uhrzeigerrichtung oder Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen.

Wenn die Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird die Innenlaufbahn 5 gemeinsam mit der Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung gedreht, und hierdurch werden die Nadelrollen 5d der Innenlaufbahn 5 in den Vertiefungsabschnitten 6e des Rückwärtsverhinderungselements 6 gesperrt. Wenn die Hülse 11 in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, dreht sich die Innenlaufbahn 5 gemeinsam mit der Hülse 11 in der Gegenuhrzeigerrichtung. Hierdurch verkeilt sich die Nadelrolle 5d der Innenlaufbahn 5 zwischen dem Außenumfang der Hülse 11 und der Schrägfläche 6f des Rückwärtsverhinderungselements 6.

Wenn in diesem Zustand das Sperrelement 12 in die Sperrnut 6b des Rückwärtsverhinderungselements 6 sperrt, wie in 3a gezeigt (wenn z.B. das Rückwärtsverhinderungselement 6 in den EIN-Zustand gestellt ist), dann wird die Hülse 11 während der Drehung des Griffs in Vorwärtsrichtung in der Uhrzeigerrichtung gedreht. Ferner wird die Innenlaufbahn 5 gemeinsam mit der Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung gedreht, und die Nadelrolle 5d der Innenlaufbahn 5 wird in der Sperrnut 6b des Rückwärtsverhinderungselements 6 gesperrt. Da das Sperrelement 12 in der Sperrnut 6b gesperrt ist, kann das Rückwärtsverhinderungselement 6 nicht gedreht werden. Jedoch wird die Nadelrolle 5d problemlos durch die elastische Stütze 5c innerhalb des Vertiefungsabschnitts 6e des Rückwärtsverhinderungselements 6 gehalten. Wenn die Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird die Nadelrolle 5d zu einem verbleibenden Raum des jeweiligen Vertiefungsabschnitts 6e hin gedrückt. Im Ergebnis- kann der Griff in der Vorwärtsdrehrichtung gedreht werden.

Wenn der Griff in der Rückwärtsrichtung in einem Zustandgedreht wird, in dem das Rückwärtsverhinderungselement 6 in den EIN-Zustand gestellt ist, dann wird die Innenlaufbahn 5 gemeinsam mit der Hülse 11 in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Hierdurch verkeilt sich die Nadelrolle 5d der Innenlaufbahn 5 zwischen der Außenumfangsfläche der Hülse 11 und der Schrägfläche 6f des Rückwärtsverhinderungselements 6. In diesem Zustand ist es unmöglich, das Rückwärtsverhinderungselement 6 zu drehen. Ferner ist es unmöglich, einen Drehraum für die Hülse zu erhalten. Im Ergebnis kann der Griff in der Rückwärtsrichtung nicht gedreht werden.

Jedoch wird die Nadelrolle 5d von der elastischen Stütze 5c gehalten, wie etwa einer Blattfeder. Wenn die Elastizität der elastischen Stütze 5c schlechter wird, dann kann die elastische Stütze 5c die Nadelrolle 5d nicht glattgängig zu einer Position zwischen dem Außenumfang der Hülse 11 und der Schrägfläche 6f des Rückwärtsverhinderungselements 6 hin drücken. Ferner dreht sich die Nadelrolle 5d aufgrund der Drehung der Hülse 11 um ihre eigene Achse, bevor sich die Nadelrolle 5d zwischen dem Außenumfang der Hülse 11 und der Schrägfläche 6f des Rückwärtsverhinderungselements 6 einkeilt.

Im Ergebnis kann der Griff rückwärts gedreht werden in einem Zustand, in dem das Rückwärtsverhinderungselement 6 im EIN-Zustand arbeitet.

Wenn die Nadelrolle 5d in dem Vertiefungsabschnitt 6e des Rückwärtsverhinderungselements 6 positioniert ist, dann wird die Nadelrolle 5d aus dem Nadelrollenaufnahmeabschnitt 5b heraus zu dem Vertiefungsabschnitt 6e hin freigegeben. Im Ergebnis kann der Griff der herkömmlichen Angelrolle nicht glattgängig betätigt werden.

Da der Betrieb des Rückwärtsverhinderungselements 6 hauptsächlich von der Federkraft der elastischen Stütze 5c abhängig ist, wird die zu erwartende Lebensdauer des Rückwärtsverhinderungselements 6 so kurz wie die Lebensdauer der elastischen Stütze 5c. Wenn die elasti-sche Stütze 5c nicht genau mit der Innenlaufbahn 5 kombiniert bzw. zusammenpasst oder die Nadelrolle 5d durch die elastische Stütze 5c nicht an einer exakten Position in dem Nadelrollenaufnahmeabschnitt 5b fixiert ist, dann gelangt das Rückwärtsverhinderungselement 6 häufig außer Betrieb. Ferner werden- während des Herstellungsprozesses des Rückwärtsverhinderungselements große Mengen an Ausschussware produziert.

Wenn der Griff in Rückwärtsrichtung und Vorwärtsrichtung in dem Zustand gedreht wird, in dem das Rückwärtsverhinderungselement 6 in den AUS-Zustand gestellt ist, drehen sich die Innenlaufbahn 5 und das Rückwärtsverhinderungselement 6 gemeinsam mit der Hülse 11. Hierbei wird, während der Drehung des Griffs, ein Drehwiderstand erzeugt. Da die Vorsprünge 6c des Rückwärtsverhinderungselements 6 eine große Zahnbreite besitzen, sperrt das Sperrelement 12 nicht direkt in die Sperrnut 6b des Rückwärtsverhinderungselements 6. Demzufolge liegt das Sperrelement 12 hauptsächlich auf den Vorsprüngen 6c auf. In diesem Fall kann ein gewisses Drehspiel, welches eine Drehung der Wickelrolle in der Rückwärtsrichtung gestattet, entstehen, bis das Rückwärtsverhinderungselement 6 richtig arbeitet.

Wenn dieses Drehspiel entsteht, dann ist es schwierig, die Spannung der Angelschnur gleichmäßig zu steuern. Im Ergebnis lässt sich nur schwer exakt erfühlen, dass ein Fisch angebissen hat. Demzufolge muss der Angler, nach dem Einstellen des Rückwärtsverhinderungselements 6 in den EIN-Zustand, den Griff Stück für Stück drehen, um das Sperrelement 12 in der Sperrnut 6c des Rückwärtsverhinderungselements 6 exakt zu sperren.

Eine gattungsgemäße Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung der vorstehend erläuterten Art ist aus der DE 298 11 750 U1 bekannt.

Die Erfindung erfolgte zur Lösung der vorstehenden Probleme.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Wickelrolle anzugeben, die es erlaubt, dass ein Griff einer Wickelrolle in Vorwärtsrichtung gedreht wird, um eine Angelschnur aufzuwickeln, jedoch im Wesentlichen verhindert, dass der Griff in Rückwärtsrichtung gedreht wird, um die Angelschnur abzuwickeln, und die in der Lage ist, einen Drehwiderstand des Griffs zu minimieren.

Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle angegeben, wobei die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung aufweist: ein Gehäuse mit einem Sperrvorsprung, der von einer radialen Innenfläche eines einen offenen Unterteil aufweisenden Gehäusekörpers einwärts vorsteht, einem Halteraufnahmeabschnitt, der an einer radialen Innenseite des Gehäusekörpers vorgesehen ist, einem Hebeldurchgangsloch, das an einer radialen Seite der Außenfläche des Gehäusekörpers ausgebildet ist, einem Hebelarm, der von der Außenfläche des Gehäusekörpers nach außen vorsteht, einer Mehrzahl von Befestigungsabschnitten, die von der radialen Außenfläche des Gehäusekörpers nach außen vorstehen, sowie einem Achslagerabschnitt, der von einer Außenfläche des Gehäusekörpers an einem radialen Außenumfang des Halteraufnahmeabschnitts vorsteht;

eine Außenlaufbahn mit einem Ringkörper, der in den Sperrvorsprung des Gehäuses einsetzbar ist, einer Mehrzahl von Vertiefungsabschnitten und einer Mehrzahl von Schrägflächen, die aufeinanderfolgend an einer Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn ausgebildet sind;

eine Mehrzahl von Rollen, die in die Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn eingesetzt sind und zwischen den- Schrägflächenund einer Aunenumfangsfläche einer Hülse sitzen;

einen unteren Deckel, der in den offenen- Unterteil des-Gehäusekörpers des Gehäuses eingesetzt ist und mit dem Unterteil des Gehäusekörpers in Eingriff steht; und

einen Rollenhalter mit einer Mehrzahl von Rollenstützen, die an einer Oberfläche des Rollenhalters ausgebildet sind, wobei der Rollenhalter ein den Mittelabschnitt eines Halterkörpers durchsetzendes Achseinsetzloch aufweist, wobei die Rollenstützen mit einem vorbestimmten Abstand voneinander und um das Achseinsetzloch herum angeordnet sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Rollenstützen magnetisches Material und nichtmagnetisches Material enthalten, wobei das magnetische Material in der Rückwärtsdrehrichtung der Angelrolle weist, wobei das nicht-magnetische Material in der Vorwärtsdrehrichtung der Angelrolle weist, wobei die Rollen in dem Zustand, in dem die Rollen zwischen die Rollenstützen eingesetzt sind, mit der Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn und der Aunenumfangsfläche der Hülse in Kontakt gebracht werden, wobei die Rollen an dem magnetischen Material anhaften und hierdurch die Rollen mit einem vorbestimmten Abstand von dem nicht-magnetischen Material angeordnet sind.

In der erfindungsgemäßen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung wird die Rolle durch das magnetische Material der Rollenstützen gehalten. Diese Rolle sitzt, während der Griff in der Rückwärtsdrehrichtung gedreht wird, in der Schrägfläche der Außenlaufbahn. Die Rolle ist mit einem vorbestimmten Abstand von dem nicht-magnetischen Material der Rollenstütze angeordnet.

Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert: Es zeigen:

1 eine Explosionsperspektivansicht einer Rückwärtsdreh- Verhinderungsvorrichtung in einer herkömmlichen Wickelrolle; Fig. 2 eine Querschnittsansicht der herkömmlichen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung;

3a und 3b Teilquerschnittsansichten der herkömmlichen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung, die den Betriebszustand der Rückwärtsverhinderungsvorrichtung zeigen;

4 eine Explosionsperspektivansicht einer Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in einer Wickelrolle nach einer bevorzugten Ausführung;

5 eine Draufsicht eines Rollenhalters, der in der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung der Wickelrolle der bevorzugten Ausführung verwendet wird; und

6a und 6b Querschnittsansichten der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung der Wickelrolle der bevorzugten Ausführung, die den Betriebszustand der Rückwärtsverhinderungsvorrichtung zeigen.

Zu 4. Eine Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in einer Angelrolle einer bevorzugten Ausführung. umfasst ein Gehäuse 20, das als Einfassung dient, einen unteren Deckel 60, der in einen offenen unteren Abschnitt des Gehäuses 20 eingesetzt ist, eine Außenlaufbahn 30, die mit einer Innenumfangsfläche des Gehäuses 20 in Eingriff steht, sowie einen Rollenhalter 50 mit einer Mehrzahl von Rollenstützen 51, die von einer Oberseite des Rollenhalters 50 nach oben vorstehen.

Das Gehäuse 20 besitzt einen Sperrvorsprung 23, der von einer radialen Innenseite des Gehäusekörpers radial einwärts vorsteht, sowie einen Halteraufnahmevorsprung 24, der an einer radialen Innenseite des Gehäusekörpers vorgesehen ist. An einer Seite der radialen Außenfläche des Gehäusekörpers ist ein Hebeldurchgangsloch 26 ausgebildet. Ferner steht ein Hebelarm 22 von der radialen Außenfläche des Gehäusekörpers an einer dem Hebeldurchgangsloch 26 benachbarten Stelle nach außen vor.

In das Hebeldurchgangsloch 26 kann ein Steuerhebel 52 eingesetzt werden, der von einer radialen Außenseite des Rollenstützes 50 auswärts vorsteht. Wenn der Steuerhebel 52 in das Hebeldurchgangsloch 26 eingesetzt ist, kann er sich innerhalb des Hebelaufnahmelochs 26 mit einem vorbestimmten Drehwinkel frei drehen.

Ferner steht eine Mehrzahl von Befestigungsabschnitten 21 von der Außenumfangsfläche des Gehäusekörpers nach außen vor. Ein jeweiliger Befestigungsabschnitt 21 wird von einem Befestigungsloch 21a durchsetzt. Das Gehäuse 20 enthält einen Achslagerabschnitt 25, der von der Oberseite des Gehäusekörpers am radialen Außenumfang des Stützeaufnahmeabschnitts 24 vorsteht.

Die Außenlaufbahn 30 besitzt einen Ringkörper, der in den Sperrvorsprung 23 des Gehäuses 20 einsetzbar ist. Hierbei sind eine Mehrzahl von Vertiefungsabschnitten 31 und eine Mehrzahl von inneren Schrägflächen 32 kontinuierlich an einer Annenumfangsfläche der Außenlaufbahn 30 ausgebildet. Ferner sind an einer Außenumfangsfläche der Außenlaufbahn 30 Sperrflächen 33 ausgebildet.

Der Rollenhalter 50 besitzt einen ringförmigen Körper, dessen Achseinsetzloch 50a den Mittelabschnitt des Körpers durchsetzt. In das Achseinsetzloch 50a sind eine Hülse 11 und eine Hauptachse 10 eingesetzt. Die Rollenstützen 51 sind- an der Oberseite des Rollenhalters 50 ausgebildet. An der Oberseits des Rollenhalters 50 sind die Rollenstützen 51 mit einem vorbestimmten Abstand voneinander um das Achseinsetzloch 50a herum angeordnet. Diese Rollenstützen 51 können in den Innenumfang der Außenlaufbahn 30 eingesetzt werden. Wie oben beschrieben, steht der Steuerhebel 52 von der radialen Außenfläche des Rollenhalters 50 nach außen vor. Der Steuerhebel 52 ist in das Hebeldurchgangsloch 26 einsetzbar.

Wie in 5 gezeigt, sind die Rollenstützen 51 des Rollenhalters 51 jeweils aus magnetischem Material 51a und nicht-magnetischem Material 51b aufgebaut. Hierbei weist das magnetische Material 51a in der Rückwärtsdrehrichtung. Alternativ weist das nicht-magnetische Material 51b in der Vorwärtsdrehrichtung. Demzufolge stehen das magnetische Material 51a und das nicht-magnetische Material 51b einander gegenüber.

Die Rollen 40 werden mit der Annenumfangsfläche der Außenlaufbahn 30 und der Außenumfangsfläche der Hülse 11 in Kontakt gebracht, wenn sie zwischen die Rollen der Stützen 51 eingesetzt sind. Diese Rollen 51 haften an dem magnetischen Material 51a. Demzufolge sind die Rollen 40 mit einem vorbestimmten Abstand von dem nicht-magnetischen Material 51b angeordnet. Beide Seitenflächen der Rollenstützen 51 sind bogenförmig gekrümmt, Sodass die Rollen 40 leicht zwischen die Rollenstützen 51 eingesetzt werden können.

Zu 4. Der untere Deckel 60 weist einen ringförmigen Körper auf, der in den offenen unteren Abschnitt des Gehäuses 20 eingesetzt werden kann. Nach dem Einsetzen des unteren Deckels 60 steht dieser untere Deckel 60 integral mit dem Gehäuse 20 in Eingriff. Der untere Deckel 60 enthält ein Achseinsetzloch 60a, das seinen ringförmigen Körper durchsetzt. Die Hülse 11 und die Hauptachse 10 können in das Achseinsetzloch 60a eingesetzt werden.

Nachfolgend wird das Montageverfahren und der Betrieb der oben beschriebenen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung anhand der 4 bis 6b kurz beschrieben.

Zuerst wird die Außenlaufbahn 30 in den offenen unteren Abschnitt des Gehäuses 20 in einem Zustand eingesetzt, in dem die Sperrflächen 33 in den Sperrvorsprung 23 eingesetzt sind. Danach werden die Rollen 40 zwischen die Rollenstützen 51 des Rollenhalters 50 eingesetzt. Hierbei werden die Rollen 40 durch die Magnetkraft des magnetischen Materials 51a gehalten. Dann wird der Rollenhalter 50 in den Halteraufnahmeabschnitt 24 des Gehäuses 20 in einem Zustand angeordnet, in dem die Rollen 40 und die Rollenstützen 51 in die Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn 30 eingesetzt sind. Hierbei steht der Steuerhebel 52 des Rollenhalters 50 durch das Hebeldurchgangsloch 26 des Gehäuses 20 vor. Danach wird der untere Deckel 50 mit dem unteren Abschnitt des Gehäuses 20 in-Eingriff gebracht.

Wie in den 6a und 6b gezeigt, wird die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in die Vorderseite des Rollenhauptkörpers in einem Zustand eingesetzt, in dem die Hülse 11 auf die Hauptachse 10 aufgesetzt ist. In diesem Zustand werden mehrere Schrauben durch die Verbindungslöcher 21a der am Gehäuse 20 ausgebildeten Verbindungsabschnitte 21 eingesetzt. Danach wird der Steuerhebel 52 durch Umschalten eines Rückwärtsdrehhebels (nicht gezeigt) mit Hilfe einer Feder 70 um einen vorbestimmten Drehwinkel verdreht. Hierbei ist die Feder 70 zwischen dem Steuerhebel 52 des Rollenhalters 50 und dem Hebelarm 22 des Gehäuses 20 angeordnet. Somit ist die Montage der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung abgeschlossen.

Wenn in der oben beschriebenen Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung der Steuerhebel 52 zur rechten Seite von 6 gedrückt wird, und zwar durch die von einemDruckelement 80 ausgeübte Druckkraft, wie in 6a gezeigt (z.B. ist der Steuerhebel 52 in den AUS-Zustand gestellt), werden die zwischen den Rollenstützen 51 durch die Magnetkraft gehaltenen Rollen 40 in dem Vertiefungsabschnitt 31 der Außenlaufbahn 30 angeordnet. In diesem Fall werden die Rollen mit einer radialen Außenfläche der Hülse 11 zwischen dem Außenumfang der Hülse 11 und dem Vertiefungsabschnitt 31 der Außenlaufbahn 30 in Kontakt gebracht. Hierbei wird ausreichend-Platz zur Aufnahme der Rollen 40 zwischen der Außenumfangsfläche der Hülse 11 und dem jeweiligen Vertiefungsabschnitt 31 der Außenlaufbahn 30 erzeugt.

Wenn in dem oben beschriebenen AUS-Zustand ein Griff (nicht gezeigt) der Wickelrolle in der Vorwärtsrichtung oder der Rückwärtsrichtung gedreht wird, dann wird die Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung oder der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Hierbei ist das Gehäuse 20 zu der Vorderseite des Rollenhauptkörpers fest, und die Außenlaufbahn 30 ist in den Sperrvorsprung 23 eingesetzt. Ferner wird der Rollenhalter 50 durch das Druckelement 80 festgelegt. Demzufolge dreht sich die Hülse 11 nur entsprechend der Drehung des Griffs. Im Ergebnis werden entsprechend der Drehung der Hülse 11 die Rollen 40 leicht zu dem Raum hin vorgespannt, der dem Vertiefungsabschnitt 31 der Außenlaufbahn 30 benachbart ist. Daher wird die Drehung der Hülse 11 durch die Rollen 40 nicht behindert, und hierdurch kann der Griff der Wickelrolle in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht werden.

Wenn der Steuerhebel 52 des Rollenhalters 50 durch die Federkraft der Feder 70 in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, wird auch der Rollenhalter 50 in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Da der Steuerhebel 52 integral mit dem Rollenhalter 50 ausgebildet ist, wird der Rollenhalter 50 in der Gegennhrzeigerrichtung gedreht. Im Ergebnis werden die Rollenstützen 51 des Rollenhalters 50 und die zwischen den Rollenstützen 51 abgestützten Rollen 40 zusammen mit dem Rollenhalter 50 in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Demzufolge werden die Rollen 40 auf der Schrägfläche 32 der Außenlaufbahn 30 angeardnet, wie in 6b gezeigt (z.B. ist der Steuerhebel 52 in den EIN-Zustand gestellt).

Wenn in diesem EIN-Zustand ein Griff (nicht gezeigt) der Wickelrolle in der Vorwärtsrichtung gedreht wird-, dann wird die Hülse 11 entsprechend der Drehung des Griffs in der Uhrzeigerrichtung gedreht. Hierbei ist das Gehäuse 50 an der Vorderseite des Rollenhauptkörpers fest, und die Außenlaufbahn 30 ist in den Sperrvorsprung 23 des Gehäuses 20 eingesetzt. Ferner wird der Rollenhalter 50 durch die von der Feder 70 ausgeübte Federkraft festgehalten. Demzufolge wird die Hülse 11, durch die Drehung des Griffs, nur in der Uhrzeigerrichtung gedreht.

Wenn die Hülse 11 um einen vorbestimmten Drehwinkel in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, werden die Rollen 40, die die Außenfläche der Hülse 11 berühren, zu dem Vertiefungsabschnitt 32 der Schrägfläche 31 der Außenlaufbahn 30 hin gedrückt. Da die Rollen 40 mit Abstand von dem nicht-magnetischen Material 51b der Rollenstützen 51 angeordnet sind und an dem magnetischen Material 51 haften, können die Rollen an der Schrägfläche 32 der Außenlaufbahn 30 leicht zu dem Vertiefungsabschnitt 31 hin gedrückt werden. Im Ergebnis- wird ausreichend Platz erzeugt, damit sich die Hülse 11 drehen kann, und hierdurch kann sich die Hülse 11 in der Uhrzeigerrichtung drehen. Demzufolge kann der Griff in der Vorwärtsrichtung gedreht werden.

Wenn im oben beschriebenen EIN-Zustand ein Griff (nicht gezeigt) der Wickelrolle in der Rückwärtsrichtung gedreht wird, dann wird die Hülse 11 entsprechend der Drehung des Griffs in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. In diesem Fall werden die Rollen 40 durch die von dem magnetischen Material 51a erzeugte Magnetkraft zu dem magnetischen Material 51a hin angezogen. Dann werden die Rollen 40 zwischen die Außenumfangsfläche der Hülse 11 und die Schrägflächen 32 der Außenlaufbahn 30 eingesetzt. Im Ergebnis wird kein ausreichender Platz erzeugt, in dem sich die Hülse 11 drehen könnte, und hierdurch kann die Hülse 11 nicht in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht werden. Demzufolge kann der Griff in der Rückwärtsrichtung nicht gedreht werden.

Wie oben beschrieben, sind die Rollenstützen 51 des Rollenhalters 50 jeweils aus dem magnetischen Material 51a und dem nicht-magnetischen Material 51b aufgebaut. Das magnetische Material 51a weist in die Rückwärtsdrehrichtung. Alternativ weist das nicht-magnetische Material 51b in der Vorwärtsdrehrichtung. Im Ergebnis stehen das magnetische Material 51a und das nicht-magnetische Material 51b einander gegenüber. Die Rollen 40 wirken als Schalter, damit die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in dem EIN-Zustand oder dem AUS-Zustand betrieben werden kann. Wenn ein Griff (nicht gezeigt) in der Vorwärtsdrehrichtung in einem Zustand gedreht wird, in dem die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in den EIN-Zustand gestellt ist, dann können die Rollen 40 durch die Drehung der Hülse 11 leicht zu dem Spalt zwischen dem nichtmagnetischen Material 51b und der Rolle 40 hin geschoben werden. Demzufolge wird der während der Drehung des Griffs erzeugte Widerstand minimiert.

Wenn der Griff (nicht gezeigt) in der Rückwärtsdrehrichtung gedreht wird, ändert sich die Drehrichtung des Griffs, und die Rollen kehren, wegen der vom magnetischen Material 51a erzeugten Magnetkraft, schnell zu einer dem magnetischen Material 51a benachbarten Position zurück. Im Ergebnis werdendie Rollen 40 zwischen die Außenumfangsfläche der Hülse 11 und die Schrägfläche 32 der Außenlaufbahn 30 eingesetzt. Demzufolge lässt sich verhindern, dass sich der Griff in der Rückwärtsrichtung dreht.

Daher entsteht keinerlei Drehspalt, der eine Drehung der Wickelrolle in der Rückwärtsdrehrichtung erlauben würde. Daher ist es möglich, die Spannung der Angelschnur auf einem festen Wert einzuhalten. Ferner ist es nicht erforderlich, den Griff häufig zu betätigen, um die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung zu bedienen, nachdem die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in den EIN-Zustand gestellt wurde.

Wenn der Griff in der Uhrzeigerrichtung oder der Gegenuhrzeigerrichtung in einem Zustand gedreht wird, in dem die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in den AUS-Zustand gestellt ist, dann werden die Rollen 40, wegen der Drehung der Hülse 11, durch den Spalt zwischen dem nicht-magnetischen Material 51b und den Rollen 40 leicht zu dem Vertiefungsabschnitt 31 der Außenlaufbahn 30 hin geschoben. Demzufolge wird der während der Drehung des Griffs erzeugte Widerstand minimiert.

Wenn der Griff (nicht gezeigt) nicht gedreht wird, dann kehren die Rollen 40, wegen der von dem magnetischen Material 51a erzeugten Magnetkraft, schnell zu einer dem magnetischen Material 51a benachbarten Position zurück. Im Ergebnis werden die Rollen 40 immer in einer vorbestimmten Stellung gehalten. Demzufolge wird ein Ausfall der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung verhindert.

Da die Rollen 40 durch die vom magnetischen Material 51a erzeugte Magnetkraft gehalten werden, ist die erwartete Lebensdauer der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung semipermanent. Da ferner die Rollen 40 immer in einer vorbestimmten Position zwischen den Rollenstützen 51 fixiert sind, ändert sich die Position der Rollen 40 während des Montageprozesses der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung nicht.

Wie oben beschrieben, werden in der Rückwärtsdreh-Verhindezungsvorrichtung die Rollen durch das magnetische Material der Rollenstützen gehalten. Diese Rollen werden, während der Drehung des Griffs in der Rückwärtsdrehrichtung, in die Schrägfläche der Außenlaufbahn eingesetzt. Die Rollen sind mit vorbestimmtem Abstand von dem nicht-magnetischen Material der Rollenstützen angeordnet. Aufgrund dieser Konstruktion ist es möglich, den Widerstand zu minimieren, der beim Drehen des Griffs in der Vorwärtsrichtung erzeugt wird, während die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung in den EIN-Zustand gestellt ist. Wenn der Griff in der Rückwärtsrichtung gedreht wird, kehren die Rollen wegen der Magnetkraft schnell zu der Position zwischen der Außenlaufbahn und der Hülse zu dem Zeitpunkt zurück, zu dem die Drehrichtung des Griffs geändert wird.

Wenn im AUS-Zustand der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung der Griff in der Rückwärtsrichtung oder der Vorwärtsrichtung gedreht wird, wird der Drehwiderstand minimiert.

Wenn der Griff (nicht gezeigt) nicht gedreht wird, dann kehren die Rollen, wegen der vom magnetischen Material erzeugten Magnetkraft, schnell zu einer dem magnetischen Material benachbarten Position zurück. Im Ergebnis werden die Rollen immer in der vorbestimmten Position gehalten. Demzufolge kommt es zu keinem Ausfall der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung. Ferner wird die erwartete Lebensdauer der Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung stark verlängert.

Es wird eine Rückwärtsdreh Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle angegeben, die eine Drehung eines Griffs der Angelrolle in Vorwärtsrichtung zum Rufwickeln der Angelschnur erlaubt, jedoch eine Drehung des Griffs in Rückwärtsrichtung zum Abwickeln der Angelschnur verhindert und in der Lage ist, einen Drehwiderstand des Griffs zu minimieren. Die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung enthält eine Mehrzahl von Rollen. Diese Rollen werden in eine Innenumfangsfläche einer Außenlaufbahn eingesetzt und werden danach, während der Drehung des Griffs in Rückwärtsrichtung, zwischen Schrägflächen der Außenlaufbahn und eine Aunenumfangsfläche einer Hülse eingesetzt. Zwischen benachbarten Rollen angeordnete Rollenstützen enthalten magnetisches Material und nicht-magnetisches Material. Das magnetische Material weist in der Rückwärtsdrehrichtung der Angelrolle. Das nichtmagnetische Material weist in der Vorwärtsdrehrichtung der Angelrolle. Die Rollen werden in dem Zustand, in dem Rollen zwischen die Rollenstützen eingesetzt sind, mit der Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn und der Aunenumfangsfläche der Hülse in Kontakt gebracht. Hierbei haften die Rollen an dem magnetischen Material, wodurch die Rollen mit einem vorbestimmten Abstand von dem nichtmagnetischen Material angeordnet werden.


Anspruch[de]
  1. Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung für eine Angelrolle, wobei die Rückwärtsdreh-Verhinderungsvorrichtung aufweist:

    ein Gehäuse (20) mit einem Sperrvorsprung (23), der von einerradialen Innenfläche eines einen offenen Unterteil äufweisenden Gehäusekörpers einwärts vorsteht, einem Halteraufnahmeabschnitt (24), der an einer radialen Innehseite des Gehäusekörpers vorgesehen ist, einem Hebeldurchgangsloch (26), das an einer radialen Seite der Außenfläche des Gehäusekörpers ausgebildet ist, einem Hebelarm (22), der von der Außenfläche des Gehäusekörpers nach außen vorsteht, einer Mehrzahl von Befestigungsabschnitten (21), die von der radialen Außenfläche des Gehäusekörpers nach außen vorstehen, sowie einem Achslagerabschnitt (25), der von einer Außenfläche des Gehäusekörpers an einem radialen Außenumfang des Halteraufnahmeabschnitts (24) vorsteht;

    eine Außenlaufbahn (30) mit einem Ringkörper, der in den Sperrvorsprung (23) des Gehäuses (20) einsetzbar ist, einer Mehrzahl von Vertiefungsabschnitten (31) und einer Mehrzahl von Schrägflächen (32), die aufeinanderfolgend an einer Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn (30) ausgebildet sind;

    eine Mehrzahl von Rollen (40), die in die Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn (30) eingesetzt sind und zwischen den Schrägflächen (32) und einer Außenumfangsfläche einer Hülse (11) sitzen;

    einen unteren Deckel (60), der in den offenen Unterteil des Gehäusekörpers des Gehäuses (20) eingesetzt ist und mit dem Unterteil des Gehäusekörpers in Eingriff steht; und

    einen Rollenhalter (50) mit einer Mehrzahl von Rollenstützen (51), die an einer Oberfläche des Rollenhalters (50) ausgebildet sind, wobei der Rollenhalter (50) ein den Mittelabschnitt eines Halterkörpers durchsetzendes Achseinsetzloch (50a) aufweist, wobei die Rollenstützen (51) mit einem vorbestimmten Abstand voneinander urid um das Achseinsetzloch (50a) herum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,

    dass die Rollenstützen (51) magnetisches Material (51a) und nicht-magnetisches Material (51b) enthalten, wobei das magnetische Material (51a) in der Rückwärtsdrehrichtung-der-Angelrolle weist, wobei das nicht-magnetische Material (51b) in der Vorwärtsdrehrichtung der Angelrolle weist, wobei die Rollen (40) in dem Zustand, in dem die Rollen (40) zwischen die Rollenstützen (51) eingesetzt sind, mit der Innenumfangsfläche der Außenlaufbahn (30) und der Außenumfangsfläche der Hülse (11) in Kontakt gebracht werden, wobei die Rollen (40) an dem magnetischen Material (51a) anhaften und hierdurch die Rollen (40) mit einem vorbestimmten Abstand von dem nicht-magnetischen Material (51b) angeordnet sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com