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Dokumentenidentifikation DE69812772T2 05.02.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000887548
Titel Hydraulischer Motor
Anmelder Poclain Hydraulics Industrie, Verberie, FR
Erfinder Allart, Bernard, 60800 Crepy-en-Valois, FR;
Perot, Marc, 60330 Eve, FR;
Bigo, Louis, 60200 Compiègne, FR
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 69812772
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 23.06.1998
EP-Aktenzeichen 984015370
EP-Offenlegungsdatum 30.12.1998
EP date of grant 02.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.2004
IPC-Hauptklasse F03C 1/04
IPC-Nebenklasse F04B 53/22   

Beschreibung[de]
Hydraulischer Motor

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hydraulikmotor mit

  • – einem feststehenden Gehäuse;
  • – einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Reaktionsorgan;
  • – einem Zylinderblock, der in Bezug auf das Reaktionsorgan zur Relativdrehung um eine Drehachse montiert ist und der eine Vielzahl von Einheiten aus Zylindern und Kolben umfasst, die in Bezug auf die Drehachse radial angeordnet und geeignet sind, mit Druckflüssigkeit gespeist zu werden, wobei der Zylinderblock eine zur Drehachse lotrechte Verbindungsseite aufweist;
  • – einem inneren Flüssigkeitsverteiler, der in Bezug auf die Drehung um die Drehachse mit dem Gehäuse fest verbunden ist und eine zur Drehachse lotrechte Verteilerseite, die gegen die Verbindungsseite des Zylinderblocks zur Anlage gebracht werden kann, sowie eine erste Anschlussseite aufweist, wobei der Verteiler Verteilerkanäle aufweist, die zwischen der ersten Anschlussseite und der Verteilerseite verlaufen; wobei das Gehäuse ein als "Verteilerdeckel" bezeichnetes Teil umfasst, das um den Verteiler angeordnet ist und eine zweite Anschlussseite aufweist, die gegenüber der ersten Anschlussseite angeordnet ist und in die Zulauf- und Ablaufkanäle münden, wobei die Verteilerkanäle des Verteilers folglich die Zylinder mit den Hauptleitungen zum Flüssigkeitszu- und -ablauf zu verbinden vermögen. Ein Motor dieser Art ist in dem Dokument EP 0 526 333 beschrieben.

Bei dieser Art Motor gehören der Verteiler und der Verteilerdeckel zum Stator, und beide sind in der Regel fest miteinander verbunden und bei Drehung arretiert, um eine sehr genaue relative Winkelstellung des Verteilers und des Reaktionsorgans zu erhalten, das seinerseits bei Drehung fest mit dem Verteilerdeckel verbunden ist. Um diese feste Verbindung und diese Arretierung zu gewährleisten, wurden verschiedene Systeme vorgeschlagen. So wurde der Verteiler mit einem radialen Flansch versehen, der sich zwischen dem Zylinderblock und dem Verteilerdeckel erstreckt, und es wurde ein axialer Stift vorgesehen, um den Flansch und den Verteilerdeckel fest miteinander zu verbinden. Andere Systeme mit Zapfen und Einkerbungen wurden gleichfalls vorgesehen.

Diese verschiedenen Lösungen erlauben es tatsächlich, die Arretierung gegen Drehung zu gewährleisten, aber zumindest die Lösungen, bei denen der radiale Flansch Verwendung findet, haben den erheblichen Nachteil, dass eine gesonderte spanende maschinelle Bearbeitung des Verteilers ertorderlich ist und folglich die Produktionskosten erhöht werden. Durch das Vorhandensein des Flansches wird zudem die axiale Länge des Motors vergrößert.

Größte Sorgfalt muss zudem auf die Montage des Motors verwendet werden. Insbesondere muss der Verteiler im Verteilerdeckel richtig fixiert sein, und die Bereiche der ersten und der zweiten Anschlussseite, die mit dem Zulaufkanal bzw. dem Ablaufkanal verbunden sind, müssen natürlich vollkommen voneinander isoliert sein, so dass Dichtungen zwischen der ersten und der zweiten Anschlussseite vorgesehen werden müssen, wobei diese Dichtungen äußerst genau positioniert sein müssen.

Am Ende der Montage ist es wichtig, dass eine leichte axiale Verschiebbarkeit zwischen dem Verteiler und dem Verteilerdeckel erhalten bleibt, wodurch es der Verteilerseite ermöglicht wird, an der Verbindungsseite des Zylinderblocks zur Anlage zu kommen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein vereinfachtes System bereitzustellen, das das Arretieren des Verteilers und des Verteilerdeckels gegen Drehung erlaubt und es auch ermöglicht, die Montage des Motors zu erleichtern, d. h. insbesondere das Zusammensetzen der aus dem Verteiler und dem Verteilerdeckel gebildeten Untereinheit in Bezug auf den Zylinderblock zu vereinfachen, indem der Verteiler axial in dem Verteilerdeckel gehalten wird, gleichzeitig aber die axiale Verschiebbarkeit des Verteilers ermöglicht wird, die für den Betrieb ertorderlich ist und eben ausreicht, um den Halt der Dichtungen in ihren Aufnahmen zu gewährleisten, ohne diese eventuell hierbei zu beschädigen.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verteilerdeckel und der Verteiler jeweils ein erstes und ein zweites Achsstück aufweisen, in denen wenigstens je eine erste im Wesentlichen radiale Aufnahme und wenigstens eine zweite im Wesentlichen radiale Aufnahme ausgebildet sind, die wenigstens ein erstes Paar sich gegenüberliegender Aufnahmen bilden, dass die erste Aufnahme ein erstes Wandelement aufweist, das an dem axialen Ende der ersten Aufnahme angeordnet ist, das dem Zylinderblock benachbart ist, wogegen die zweite Aufnahme ein zweites Wandelement aufweist, das an dem axialen Ende der zweiten Aufnahme angeordnet ist, das vom Zylinderblock entfernt ist, dass er einen Stift zum Blockieren gegen Drehung umfasst, der in der ersten und der zweiten Aufnahme so angeordnet ist, dass er im Wesentlichen radial verläuft, dass eine der Aufnahmen, die erste oder die zweite, axiale Maße hat, die größer sind als die längs der Drehachse gemessenen Maße des Stifts, um in Bezug auf den Verteilerdeckel eine axiale Verschiebbarkeit des Verteilers zu ermöglichen, und dass eine der Aufnahmen, die erste oder die zweite, ein im Wesentlichen radialer, durchgehender Durchlass ist, durch den hindurch der Stift eingesetzt zu werden vermag.

Es versteht sich, dass durch eine sehr einfache maschinelle Bearbeitung, die darin besteht, die erste und die zweite Aufnahme in dem Achsstück des Verteilerdeckels bzw. in dem des Verteilers vorzusehen, und durch Verwendung eines einfachen Stifts die Drehblockierung des Verteilers bezüglich des Verteilerdeckels hergestellt wird. Dieser Stift erlaubt zudem auch ein axiales Arretieren, da er nach Erreichen der maximalen axialen Verschiebbarkeit des Verteilers bezüglich des Verteilerdeckels mit dem ersten und dem zweiten Wandelement im Anschlag zusammenwirkt, um zu verhindern, dass der Verteiler sich bezüglich des Verteilerdeckels in axialer Richtung verschiebt und sich dadurch dem Zylinderblock annähern würde, was die Montage erheblich vereinfacht.

Nachdem die Welle, ihre Lager, ein Teil des Gehäuses und der Zylinderblock montiert sind, genügt es nämlich, zum Zusammenbauen des Motors den Verteiler und den Verteilerdeckel mit Hilfe des Stifts zusammenzufügen, um eine "Verteiler-Untereinheit" zu bilden, und anschließend diese Untereinheit dem Zylinderblock anzunähern.

Während dieser Annäherungsbewegung, bei der die Verteilerseite des Verteilers in der Regel nach oben weist, wird der Verteiler in dem Verteilerdeckel mit Hilfe des Stifts gegen Drehung arretiert und axial gehalten, der sowohl mit dem ersten als auch dem zweiten Wandelement im Anschlag zusammenwirkt, und es genügt, den Verteilerdeckel festruhalten, um das Anbringen der Verteiler-Untereinheit am Zylinderblock zu kontrollieren, bis die Verteilerseite und die Verbindungsseite miteinander in Kontakt kommen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform, ist das erste und das zweite Achsstück in einer von der ersten Aufnahme durchquerten inneren Achsverlängerung des Verteilerdeckels bzw. in einem Achsstück des Verteilers mit einem axialen Außenumfang ausgebildet, in dem die zweite Aufnahme einen Rücksprung bildet, und umfasst der Motor Mittel, um das Einsetren des Blockierstifts von der radialen Außenseite der inneren Achsverlängerung aus in die erste und zweite Aufnahme zu ermöglichen.

Bei dieser Ausführungsform bildet folglich die erste Aufnahme einen durchgehenden Durchlass, wogegen die zweite Aufnahme ein einfacher Rücksprung ist. Das Einsetren des Stifts erfolgt von der radial äußeren Seite der Verlängerung des Verteilerdeckels aus, d.h. von der Seite, die meist am leichtesten zugänglich ist.

Zum besseren Verständnis der Erfindung und ihrer Vorteile werden diese durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform verdeutlicht, die beispielhaft in nicht einschränkender Weise dargestellt ist. Die Beschreibung nimmt auf die beigefügten Zeichnungen Bezug. Es zeigen:

1 eine axiale Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Motors, und

2 eine Ansicht im axialen Schnitt durch bestimmte Elemente des gleichen Motors während des Zusammenbaus.

Der in 1 dargestellte Hydraulikmotor 1 umfasst:

  • – ein aus vier Teilen 2A, 2B, 2C und 2D bestehendes feststehendes Gehäuse, wobei die Teile 2A, 2B und 2C durch Schrauben 3A zusammengefügt sind, während die Teile 2C und 2D durch Schrauben 3B zusammengefügt sind;
  • – einen gewellten Widerlagernocken 4, der auf dem Innenumfang des Teils 2B des Gehäuses ausgebildet ist;
  • – einen Zylinderblock 6, der eine mittige Bohrung 8 aufweist und in Bezug auf den gewellten Widerlagernocken 4 zur Relativdrehung um eine Drehachse 10 montiert ist, wobei der Zylinderblock eine Vielzahl radialer Zylinder 12 umfasst, die geeignet sind, mit Druckflüssigkeit gespeist zu werden, und in deren Inneren Kolben 14 verschiebbar angebracht sind;
  • – einen inneren Flüssigkeitsverteiler 16, der in Bezug auf die Drehung um die Drehachse 10 mit dem Gehäuse fest verbunden ist (d.h. der, wie das Gehäuse, in Bezug auf die Achse 10 drehfest ist) und Verteilerkanäle 18 aufweist, die mit den Zylindern 12 zu kommunizieren vermögen;
  • – eine aus zwei Teilen bestehende Welle, wobei ein erstes Teil 20A in den Teilen 2A und 2B des Gehäuses angeordnet ist und ein außerhalb des Gehäuses (jenseits des Teils 2A) gelegenes Ende hat, das einen Kupplungsflansch 22 für einen Gegenstand aufweist, der dazu bestimmt ist, durch den Motor in Drehung versetzt zu werden, wogegen ein zweites Teil 20B in eine axiale Bohrung 17 des Verteilers eingeführt ist und sich von dem Teil 2B zu dem Teil 2D erstreckt; und
  • – eine in dem Teil 2D angeordnete Bremsvorrichtung.

Die Antriebswelle 20A und die Bremswelle 20B sind mit dem Zylinderblock durch das

Zusammenwirken axialer Nuten 24A bzw. 24B, mit denen ihr jeweiliger Außenumfang versehen ist, mit komplementären axialen Nuten an der Bohrung 8 des Zylinderblocks drehfest miteinander verbunden. Die Antriebswelle 20A wird im Gehäuse 2A drehbar durch Rollenlager 26 getragen. Der Innenraum des Gehäuses 2A ist an der Welle 20A durch Dichtungen 28 abgedichtet.

Die innen in dem Teil 2D des Gehäuses angeordnete Bremsvorrichtung weist eine erste Reihe Bremslamellen 30 auf, die mit der Welle 20B drehfest verbunden sind, sowie eine zweite Reihe Bremslamellen, die mit dem Bremsgehäuse 2D drehfest verbunden sind. Die Lamellen der Reihen 30 und 32 greifen ineinander. Ein Bremskolben 34 wird durch einen Federring 36 so beansprucht, dass die Lamellen der Reihen 30 und 32 in Reibungskontakt gebracht werden, so dass das Bremsen gewährleistet ist. Eine Bremslösekammer 38, die durch einen Kanal 40 mit Fluid gespeist zu werden vermag, ist neben dem zum Zylinderblock gewandten Bremskolben 34 angeordnet. Wird die Kammer unter Druck gesetzt, hat dies eine gegensätzliche Wirkung auf den Federring 36 und gewährleistet somit das Lösen der Bremse.

Zwischen dem Innenumfang des Teils 2C des Gehäuses, der die zweite Anschlussseite 49 bildet, und dem Außenumfang des Verteilers 16, der die erste Anschlussseite 47 bildet, sind Nuten 42 und 44 ausgebildet. Die Verteilerkanäle, zum Beispiel der mit gestrichelter Linie dargestellte Kanal 18, verlaufen zwischen einer dieser Nuten und der an der Verbindungsseite 48 des Zylinderblocks anliegenden Verteilerseite 46 des Verteilers. Die Verteilerkanäle 18 vermögen folglich, abwechselnd mit den Zylinderkanälen 50 verbunden zu werden, um die Zylinder mit Druckflüssigkeit zu speisen oder um das Ableiten der Druckflüssigkeit aus den Zylindern zu ermöglichen. Die Nuten 42 und 44 sind ihrerseits mit Hauptrulauf- und Hauptablaufkanälen verbunden, die in dem Teil 2C des Gehäuses ausgebildet sind, das als "Verteilerdeckel" bezeichnet wird. Es ist daher ein Hauptzulauf- oder Hauptablaufkanal 52 dargestellt, der mit der Nut 42 verbunden ist, wogegen der mit der Nut 44 verbundene andere (außerhalb der Schnittebene gelegene) Hauptkanal 54 lediglich mit gestrichelter Linie angedeutet ist.

Die Nuten 42 und 44 sind gegeneinander abgestuft. Sie sind durch Dichtungen abgesperrt, die zwischen den Achsstücken der Anschlussseiten 47 und 49 einen dichten Kontakt gewährleisten. Eine erste ringförmige Dichtung 62 ist in entgegengesetzter Richtung zum Zylinderblock neben der Nut 42 angeordnet, eine zweite Dichtung 64 zwischen den Nuten 42 und 44 und eine dritte Dichtung 65 neben der Nut 44 in der Nähe des Zylinderblocks. Damit der dichte Kontakt auch tatsächlich gewährleistet ist, sind selbstverständlich nicht nur die Maße der Dichtungen zu berücksichtigen, sondern ist auch darauf zu achten, dass sie in den Achsstücken der Anschlussseiten, die sie abdichten sollen, auch richtig angeordnet sind.

Es ist anzumerken, dass der in 1 dargestellte Motor einen einzigen Arbeitshubraum umfasst. Die Erfindung ist auch auf einen Motor mit zwei Hubräumen anwendbar; in diesem Fall könnten eine dritte, bezüglich der Nuten 42 und 44 abgestufte Nut sowie ein Schieber zur Auswahl des Hubraums vorgesehen werden, der die Nuten selektiv miteinander in Verbindung zu bringen vermag und der mittels eines zusätrlichen Fluidkanals zum Beispiel hydraulisch gesteuert wird.

Der Verteilerdeckel kann folglich noch andere Kanäle als die Hauptrulauf- und Hauptablaufkanäle umfassen, zum Beispiel den Kanal zur Steuerung des Schiebers zur Hubraumauswahl, oder auch weitere Kanäle, die zusätrliche Funktionen gewährleisten, egal ob der Motor nun einen oder zwei Arbeitshubräume hat. Der Deckel umfasst ferner einen Leckagerücklaufkanal, der es ermöglicht, Fluidverluste abzuleiten, die innen im Gehäuse insbesondere zwischen der Verteilerseite 46 und der Verbindungsseite 48 auftreten können. In 1 ist ein Leckagerücklaufkanal 56 lediglich mit gestrichelter Linie angedeutet.

Die Verteilerseite 46 wird durch eine oder mehre mechanische Federn 58 an der Verbindungsseite 48 anliegend gehalten. Anstelle des mechanischen Halts kann auch ein hydraulischer Halt vorgesehen werden.

Der dargestellte Motor ist ein Motor mit rotierender Welle und feststehendem Gehäuse. Das Gehäuse kann zum Beispiel am Rahmen eines Fahrzeugs mit Hilfe des Flanschs 60 befestigt sein, der eine radiale Verlängerung des Verteilerdeckels 2C bildet.

Der Verteilerdeckel 2C weist ein erstes Achsstück 70 auf, das sich einem dem Verteiler 16 zugehörigen zweiten Achsstück 72 gegenüberliegend erstreckt. Diese beiden Achsstücke erstrecken sich innen im Gehäuse, wobei das erste Achsstück 70 zum Beispiel durch eine axiale Verlängerung innen im Verteilerdeckel 2C gebildet ist, die sich in Richtung des Zylinderblocks von einer im Wesentlichen radialen Seite 74 des Verteilerdeckels aus erstreckt, die selbst vom Zylinderblock beabstandet angeordnet ist.

Das dem Verteiler 16 zugehörige zweite Achsstück 72 ist unter der Verlängerung 70 ausgebildet und erstreckt sich in einem Bereich des Verteilers, der zwischen der Dichtung 66, die die dem Zylinderblock am nächsten gelegene Nut 44 an der dem Zylinderblock zugewandten Seite absperrt, und der Verteilerseite 46 des Verteilers angeordnet ist. Eine erste Aufnahme 76 ist in dem ersten Achsstück 70 ausgebildet, wogegen eine zweite Aufnahme 78 in dem zweiten Achsstück 72 ausgebildet ist. Die Aufnahmen 76 und 78 sind beim Einsetren des Verteilers 16 in den Verteilerdeckel 2C einander gegenüberliegend angeordnet und erstrecken sich im Wesentlichen radial, d.h. sie weisen beide Maße auf, die es ihnen gestatten, einen im Wesentlichen radial angeordneten Stift 80 aufzunehmen.

Wie in 1 dargestellt, weist die erste Aufnahme 76 ein Wandelement auf, das am axialen Ende der ersten, dem Zylinderblock benachbarten Aufnahme angeordnet ist. In dem dargestellten Beispiel ist das Wandelement nicht gekennzeichnet, da die Aufnahme 76 nämlich eine einfache Bohrung ist, die die Verlängerung 70 ganz durchquert, die ihrerseits die Form eines axialen Zapfens hat. Die Aufnahme 76 ist folglich zylindrisch und weist eine über ihren gesamten Umfang fortlaufende Wand auf.

Die zweite Aufnahme 78 weist ihrerseits ein Wandelement 79 auf, das an deren vom Zylinderblock 6 entfernten, axialem Ende angeordnet ist. Der Blockierstift 80 ist in der ersten und zweiten Aufnahme angeordnet, d.h. er erstreckt sich sowohl in der ersten als auch in der zweiten Aufnahme und erlaubt somit, den Verteiler 16 bezüglich des Verteilerdeckels 2C gegen Drehung um die Achse 10 zu blockieren, gleichzeitig aber auch den Verteiler 16 axial in dem Verteilerdeckel 2C zu halten.

Wie vorstehend bereits erwähnt, muss die Verteilerseite 46 des Verteilers 16 an der Verbindungsseite 48 des Zylinderblocks anliegen. Hierzu ist es erforderlich, dass der Verteiler axial verschiebbar ist, auch dann, wenn der Stift 80 in die Aufnahmen 76 und 78 eingesetzt ist. Zu diesem Zweck hat eine der Aufnahmen axiale Maße, die größer sind als der Durchmesser des Stifts (Durchmesser gemessen entlang der Achse 10, da der Stift im Wesentlichen radial angeordnet ist). In dem dargestellten Beispiel ist die Aufnahme 76 eine zylindrische Bohrung mit einem Durchmesser, der dem des Stifts entspricht, und die Aufnahme 78 weist eine axiale Länge auf, die größer ist als der Durchmesser des Stifts, wodurch somit das axiale Verschieben ermöglicht wird. Es ist anzumerken, dass die Aufnahme 78 derart bemessen ist, dass die Verteilerseite 46 an der Verbindungsseite 48 zur Anlage kommt, bevor der Stift das Wandelement 79 mit axialem Anschlag berührt.

Wie besser in 2 zu erkennen, wird der Verteiler 16 beim Zusammenbau von Verteiler und Verteilerdeckel innen in den Deckel 2C eingesetzt und der Stift 80 von der radialen Außenseite der Verlängerung 70 in die Bohrung 76 soweit eingeführt, bis das Ende des Stifts, das der Achse 10 am nächsten gelegen ist, in die Aufnahme 78 eingeführt ist.

In dem dargestellten Beispiel bildet die zweite Aufnahme 78 einen einfachen Rücksprung in dem Teil des axialen Außenumfangs des Verteilers 16, der das zweite Achsstück 72 bildet. Dieser Rücksprung ist zum axialen Außenumfang und zu dem dem Zylinderblock am nächsten gelegenen axialen Ende des Verteilers 16 geöffnet. Durch das Wandelement 79 an der dem Zylinderblock entgegengesetzten Seite ist er hingegen geschlossen.

Wie besser in 2 zu erkennen ist, wird das Einführen des Stifts 80 von der radialen Außenseite der Verlängerung 70 dadurch ermöglicht, dass sich der Zapfen, der diese Verlängerung 70 bildet, jenseits der axialen Seite 82 des Außenflanschs 60 des Verteilerdeckels 2C axial erstreckt. Die Bohrung 76 ist somit in einem Teil des Zapfens 70 ausgeführt, der bezüglich der radial oberhalb des Zapfens 70 angeordneten Stücke des Verteilerdeckels axial vorsteht. Das Einsetren des Stifts wird auch dadurch erleichtert, dass die radiale Seite 74 in Bezug auf das axiale Ende 82 zurückspringend angeordnet ist. Somit wird ein Freiraum 84 an der radial äußeren Seite des Zapfens 70 ausgebildet.

Nach dem Zusammenbau des Gehäuses erstreckt sich der Zapfen 70 zudem nicht nur innen in dem Teil 2C des Gehäuses, sondern auch unter dem Teil 2B des Gehäuses, d.h. unter einem Gehäuseteil, das von dem Verteilerdeckel unabhängig und mit diesem zusammengefügt ist. Wie in 2 dargestellt, kann der Stift folglich äußerst einfach vor dem Zusammenbau der Teile 2B und 2C des Gehäuses eingesetzt werden.

Alternativ könnte in Betracht gezogen werden, die zweite Aufnahme 78 in Form einer das Achsstück 72 des Verteilers durchquerenden Bohrung in einem Bereich ohne Verteilerkanäle auszuführen, was das Einsetren des Stifts vor dem Anbringen der Welle 20B von der radial inneren Seite erlauben würde. In diesem Fall weist eher die erste Aufnahme 76 axiale Maße auf, die größer sind als der Durchmesser des Stifts, um die axiale Verschiebbarkeit des Verteilers bezüglich des Deckels 2C zu ermöglichen.

In dem dargestellten Beispiel ist die erste Aufnahme 76 von einer Bohrung gebildet, die so bemessen ist, dass darin der Stift 80 im Wesentlichen spielfrei aufgenommen wird, wogegen die zweite Aufnahme von einer einfachen Einkerbung gebildet ist, die von dem dem Zylinderblock 6 am nächsten gelegenen axialen Ende des Verteilers aus ausgeführt ist.

Wie in dem Beispiel dargestellt, ist das erste und das zweite Achsstück vorteilhafterweise in Bereichen des Verteilerdeckels 2C bzw. des Verteilers 16 ausgebildet, die dem Zylinderblock benachbart sind. Diese Bereiche sind nämlich allgemein am leichtesten zugänglich, um das Einsetren des Stifts zu ermöglichen, nachdem der Verteiler 16 innen im Verteilerdeckel 2C angeordnet ist.

Um den Halt des Stifts 80 in den Bohrungen 76 und 78 sicherzustellen, wird dieser vorzugsweise unter Kraftaufwendung in die Aufnahme 76 eingeführt. Hierzu weist der Stift 80 einen Außenumfang auf, der größtenteils einen Radius aufweist, der höchstens dem der Bohrung entspricht, jedoch mit Rillen versehen ist, durch die dieser stellenweise einen Radius erhält, der größer ist als der der Bohrung 76. Beim Einsetren des Stifts in die Bohrung, werden die Rillen zusammengedrückt, um sich dem Radius der Bohrung anzupassen, und der Stift wird somit mit Kraft gehalten. Eine andere Lösung besteht darin, einen Stift mit solch einer Länge zu verwenden, dass sich, nach dessen spielfreiem Einsetren in die Bohrung 76 und Aufnahme in dem Rücksprung 78, sein freies Ende außerhalb der Bohrung 76 in der Nähe der Innenseite des Gehäuses 2B befindet, so dass es in axialer Position gehalten wird.

Wie in 2 besser zu erkennen ist, wird zum Zusammenbau des Motors eine Baugruppe mit der Welle 20A, den Lagern 26, den Dichtungen 28 und dem Teil 2A des Gehäuses gebildet, vorzugsweise indem die Welle 20A vertikal, mit dem Flansch 22 nach unten, angeordnet wird. Anschließend wird das Teil 2B des Gehäuses, das den Nocken 4 trägt, auf dem Teil 2A angeordnet, bevor der Zylinderblock 6 innen in den Nocken eingeführt wird, indem man die Nuten 8 des Zylinderblocks mit den Nuten 24A der Welle 20A zusammenwirken lässt. Die Federn 58, die Dichtungen 62, 64, 66 und der Verteiler 16 werden separat innen im Verteilerdeckel 2C angeordnet, und der Stift 80 wird in der vorstehend beschriebenen Weise eingesetzt. Der Verteiler ist somit gegen Drehung arretiert und wird in dem Verteilerdeckel axial gehalten, da seine Herausnahme in Richtung des Pfeils F1 durch den Stift verhindert wird, wogegen seine Herausnahme in Richtung des Pfeils F2 durch das Zusammenwirken des radialen Endes 81 des Verteilers mit dem Absatz 83 des Verteilerdeckels verhindert wird. In jedem Fall wird das Verschieben des Verteilers in Richtung des Pfeils F2 bezüglich des Deckels 2C dadurch verhindert, dass die Anschlussseiten abgestuft sind, wobei der Durchmesser ihrer jeweiligen Achsstücke in Richtung des Pfeils F2 abnimmt.

Zum Verbinden der Teile 2C und 2B des Gehäuses wird die aus dem Verteiler 16 und dem Verteilerdeckel 2C gebildete Verteiler-Untereinheit angenähert. Dieses Annähern erfolgt oft von oben. Bei dieser Annäherungsbewegung wird der Verteiler 16 bezüglich des Deckels 2C axial gehalten, wobei lediglich die axiale Verschiebbarkeit erlaubt ist, die erforderlich ist, um später die Verteilerseite gegen die Verbindungsseite zur Anlage zu bringen. Die Dichtungen 62, 64 und 66, die in den Achsstücken angeordnet worden sind, die zu deren Aufnahme bestimmt sind, können nicht aus ihren Aufnahmen verschoben und bei der Montage nicht beschädigt werden. Dank dieser Anordnungen können die axialen Teile der Anschlussseiten, die zur Aufnahme der Dichtungen bestimmt sind, wesentlich genauer bemessen werden, als dies nach dem Stand der Technik möglich ist, da sichergestellt ist, dass jede größere axiale Verschiebung des Verteilers 16 bezüglich des Deckels 2C verhindert wird, sobald der Stift eingesetzt ist. Dies erlaubt es, die axialen Maße des Deckels 2C und des Verteilers 16 zu begrenzen und folglich den axialen Raumbedarf des Motors zu verringern. Diesbezüglich ist anzumerken, dass durch die Achsstücke 70 und 72 kein axialer Platrbedarf verursacht wird, der größer ist als der der Motoren nach dem Stand der Technik. Die Erfindung erlaubt somit, zugleich den Verteiler gegen Drehung zu arretierten, ihn bezüglich des Gehäuses 2C axial zu halten, die Montage zu erleichtern und den axialen Raumbedarf des Motors zu beschränken.

Nachdem das Teil 2C des Gehäuses durch die Schrauben 3A mit dem Teil 2B verbunden ist, können die Welle 20B und das Bremssystem vorzugsweise von oben eingesetzt werden, d.h. ohne hierbei die Montageposition des Motors zu verändern.

Die Aufnahmen 76 und 78 sind einem ersten Paar zugehörig. Gemäß einer vorteilhaften Variante umfasst der Motor wenigstens ein zweites Paar Aufnahmen, das eine erste bzw. eine zweite Aufnahme analog zu den Aufnahmen 76 und 78 aufweist, sowie einen zweiten Blockierstift, der in den Aufnahmen des zweiten Paars angeordnet ist.

Die verschiedenen Paare Aufnahmen sind gegeneinander winkelversetzt. In 2 sind daher die Positionen der Aufnahmen 76' und 78' eines zweiten Paares mit gestrichelter Linie dargestellt.

Diese Anordnung erlaubt es, die auf die Blockierstifte wirkenden Tangentialkräfte auszugleichen. Es können zum Beispiel zwei diametral entgegengesetzte Paare oder auch drei um 120° versetzte Paare gewählt werden.

Es ist zudem vorteilhaft, zwei mögliche Positionen vorzusehen, in denen der Verteiler bezüglich des Verteilerdeckels winkelförmig arretiert wird.

Hierzu umfasst der Motor für das oder jedes Paar Aufnahmen vorteilhafterweise eine zusätzliche Aufnahme, die analog zu einer der ersten und zweiten Aufnahmen des Paars ist und bezüglich der Aufnahme, der sie entspricht, winkelversetzt ist.

Diese zusätzliche Aufnahme kann zum Beispiel analog zu der Aufnahme 76 sein, die gleichfalls auf dem Achsstück 70 und in derselben Querrichtung angeordnet ist. Sie kann auch analog zu der Aufnahme 78 sein, wobei sie dann auf dem Achsstück 72 angeordnet ist.

Diese Anordnung ist besonders interessant, wenn der Motor eine bevorzugte Betriebsrichtung aufweist. Die ist zum Beispiel bei einem Motor mit zwei getrennten Arbeitshubräumen, d.h. mit zwei "Motorhälften" der Fall, bei denen die Verteilerkanäle der Motorhälfte während des Betriebs mit Hubraumhälften alle mit demselben Hauptkanal verbunden sind.

Dient dieser Hauptkanal zur Fluid-Ableitung, werden die Verteilerkanäle der Motorhälfte unter niedrigen Druck gesetzt, und die Kolben der Motorhälfte setzen der durch die andere Motorhälfte erzeugten Drehung des Zylinderblocks höchstens einen geringen Widerstand entgegen. Es handelt sich um die bevorzugte Drehrichtung.

Dient dieser Hauptkanal zur Zuleitung, werden die Verteilerkanäle der inaktiven Motorhälfte unter hohen Druck gesezt, und die Kolben setren der Drehung des Zylinderblocks einen größeren Widerstand entgegen, so dass die Leistung geringer ist, als in der anderen Richtung.

Ein Motor dieser Art ist in dem Dokument FR-A-2 678 322 beschrieben.

Je nach Anwendung kann es von Interesse sein, dass die bevorzugte Betriebsrichtung im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn ist. Ohne irgendeinen der Fluid-Anschlüsse zu ändern, läuft der Motor in der einen oder der anderen Richtung, je nachdem ob die Öffnungen der Verteilerkanäle in der Verteilerseite eine erste Position in Bezug auf die Bögen des Nockens oder eine zweite Position einnehmen, die bezüglich der ersten Position gemäß einem Versatz d winkelversetzt ist, der wie folgt definiert ist: d = (2n + 1)p, wobei n eine ganze Zahl ist und p den durch eine Bogenhälfte des Nockens abgedeckten Winkelbereich darstellt.

Berücksichtigt der Winkelversatr zwischen der zusätrlichen Aufnahme und der der ersten und zweiten Aufnahmen, zu der diese analog ist, die Formel d = (2n + 1)p, wird die bevorzugte Betriebsrichtung danach gewählt, ob der Blockierstift in dieser zusätzlichen Aufnahme oder in der Aufnahme, zu der diese analog ist, angeordnet ist.


Anspruch[de]
  1. Hydraulikmotor (1) mit

    – einem feststehenden Gehäuse (2A, 2B, 2C, 2D);

    – einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Reaktionsorgan (4);

    – einem Zylinderblock (6), der in Bezug auf das Reaktionsorgan (4) zur Relativdrehung um eine Drehachse (10) montiert ist und der eine Vielzahl von Einheiten aus Zylindern (12) und Kolben (14) umfasst, die in Bezug auf die Drehachse (10) radial angeordnet und geeignet sind, mit Druckflüssigkeit gespeist zu werden, wobei der Zylinderblock eine zur Drehachse lotrechte Verbindungsseite (48) aufweist;

    – einem inneren Flüssigkeitsverteiler (16), der in Bezug auf die Drehung um die Drehachse (10) mit dem Gehäuse fest verbunden ist und eine zur Drehachse lotrechte Verteilerseite (46), die gegen die Verbindungsseite (48) des Zylinderblocks zur Anlage gebracht werden kann, sowie eine erste Anschlussseite (47) aufweist, wobei der Verteiler Verteilerkanäle (18) aufweist, die zwischen der ersten Anschlussseite (47) und der Verteilerseite (46) verlaufen;

    wobei das Gehäuse ein als „Verteilerdeckel" bezeichnetes Teil (2C) umfasst, das um den Verteiler (16) angeordnet ist und eine zweite Anschlussseite (49) aufweist, die gegenüber der ersten Anschlussseite (47) angeordnet ist und in die Zulauf- und Ablaufkanäle (52, 54) münden, wobei die Verteilerkanäle (18) des Verteilers folglich die Zylinder mit den Hauptleitungen zum Flüssigkeitszu- und -ablauf zu verbinden vermögen,

    dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerdeckel (2C) und der Verteiler (16) je ein erstes

    und ein zweites Achsstück (70, 72) aufweisen, in denen wenigstens je eine erste im Wesentlichen radiale Aufnahme (76) und wenigstens eine zweite im Wesentlichen radiale Aufnahme (78) ausgebildet sind, die wenigstens ein erstes Paar sich gegenüberliegender Aufnahmen bilden, dass die erste Aufnahme (76) ein erstes Wandelement aufweist, das an dem axialen Ende der ersten Aufnahme angeordnet ist, das dem Zylinderblock (6) benachbart ist, wogegen die zweite Aufnahme (78) ein zweites Wandelement (79) aufweist, das an dem axialen Ende der zweiten Aufnahme angeordnet ist, das vom Zylinderblock entfernt ist, dass er einen Stift (80) zum Blockieren gegen Drehung umfasst, der in der ersten und der zweiten Aufnahme (76, 78) so angeordnet ist, dass er im Wesentlichen radial verläuft, dass eine der Aufnahmen, die erste oder die zweite, axiale Maße hat, die größer sind als die längs der Drehachse gemessenen Maße des Stifts (80), um in Bezug auf den Verteilerdeckel (2C) eine axiale Verschiebbarkeit des Verteilers zu ermöglichen, und dass eine (76) der Aufnahmen, die erste oder die zweite, ein im Wesentlichen radialer, durchgehender Durchlass ist, durch den hindurch der Stift eingesetzt zu werden vermag.
  2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Achsstück (70, 72) in einer von der ersten Aufnahme (76) durchquerten inneren Achsverlängerung des Verteilerdeckels bzw. in einem Achsstück des Verteilers mit einem axialen Außenumfang ausgebildet ist, in dem die zweite Aufnahme (78) einen Rücksprung bildet, und dass er Mittel (74, 84) umfasst, um das Einsetzen des Blockierstifts (80) von der radialen Außenseite der inneren Achsverlängerung aus in die erste und zweite Aufnahme zu ermöglichen.
  3. Motor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerdeckel (2C) einen Freiraum (84) aufweist, der an der radialen Außenseite der inneren Achsverlängerung (70) des Verteilerdeckels angeordnet ist.
  4. Motor nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Verlängerung (70) des Verteilerdeckels (2C) unter einem Gehäuseteil (2B) verläuft, das von dem Deckel unabhängig und mit diesem zusammengefügt ist.
  5. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufnahme (76) von einer Bohrung gebildet ist, die so bemessen ist, dass darin der Blockierstift (80) im Wesentlichen spielfrei aufgenommen wird.
  6. Motor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aufnahme (78) von einer Einkerbung gebildet ist, die von einem axialen Ende des Verteilers (16) aus ausgeführt ist.
  7. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweiet Achsstück (70, 72) in Bereichen des Verteilerdeckels (2C) bzw. des Verteilers (16) ausgebildet sind, die dem Zylinderblock (6) benachbart sind.
  8. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens ein zweites Paar Aufnahmen (76', 78' und einen zweiten sich drehenden Blockierstift umfasst, wobei das zweite Paar eine zu der ersten bzw. zweiten Aufnahme (76, 78) des ersten Paares analoge erste bzw. zweite Aufnahme aufweist, wobei der zweite Blockierstift in den Aufnahmen des zweiten Paars Aufnahmen angeordnet ist, und dass die verschiedenen Paare Aufnahmen gegeneinander winkelversetzt sind.
  9. Motor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er für das bzw. für jedes Paar Aufnahmen (76, 78) eine zusätrliche Aufnahme aufweist, die der ersten oder zweiten Aufnahme des Paares entspricht und gegenüber der Aufnahme versetzt ist, der sie entspricht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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