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Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen - Dokument DE10065310B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10065310B4 12.02.2004
Titel Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen
Anmelder Stahn, Richard, 71735 Eberdingen, DE
Erfinder Stahn, Richard, 71735 Eberdingen, DE
DE-Anmeldedatum 31.12.2000
DE-Aktenzeichen 10065310
Offenlegungstag 25.07.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.2004
IPC-Hauptklasse B65B 43/10
IPC-Nebenklasse B65B 1/04   B65B 43/16   B65B 43/30   B65B 7/20   B65B 51/02   B65B 1/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen.

Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Schachteln mit stirnseitigen Steck-und/oder Klebeverschlüssen mit Horizontal- oder Vertikalkartonierer aus einem zu einer Hülse vorgeklebten, flachgelegten Zuschnitt aufzurichten, stirnseitig zu befüllen und zu verschließen (z.B. DE 44 16 891 A1).

Aus der US 45 78 929 ist ferner ein Verfahren zum Farmen, Füllen und Verschließen einer Schachtel bekannt, bei dem der flache Zuschnitt in ein U-förmiges Formelement gedrückt und mit dem Formelement zu einer Füllstation, zu einer Verschließstation und schließlich zu einer letzten Station bewegt wird, in der die befüllte und geschlossene Schachtel aus dem Formelement ausgeschoben wird. Mit diesem bekannten Verfahren wird aber eine Schachtel befüllt, die an den Stirnseiten keine Steckverschlüsse sondern Klebeverschlüsse aufdveist, die erst nach dem Eindrücken des Zuschnitts in das Formelement gefaltet und verklebt werden müssen. Beim Schließen der Schachtel wird ein angelenkter Deckel nach unten gefaltet, der mit seinen angelenkten Laschen an den Seiten- und Stirnwänden durch Klebstoff befestigt wird.

Weiterhin wird in der FR 21 66 749 ebenfalls ein Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel beschrieben, bei der der flache Zuschnitt mit einem Formstempel in einen Formschacht gedrückt und danach von einem Sauger aus dem Formschacht nach unten herausbewegt und an eine Transportschiene übergeben wird, die den teilweise aufgerichteten und an den Stirnseiten verklebten Zuschnitt zu einer Füllstation und einer Schließstation führt, in der zwei Seitenlaschen eingefaltet und der angelenkte Deckel geschlossen wird. Wie das aus der US 45 78 929 entnehmbare Verfahren zeigt auch dieses bekannte Verfahren das sogenannte Toploading einer Schachtel, die zuvor entsprechend vorgeformt wurde und an den Stirnseiten verklebte Schließlaschen aufweist.

Nachteilig ist bei dem z.B. aus der DE 4416 891 A1 bekannten Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen von Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen, dass das Befüllen dieser Schachteln über die offenen Stirnseiten erfolgt, die einen kleinen Öffnungsquerschnitt besitzen und bei denen die Laschen der Steckverschlüsse von der Öffnung entfernt gehalten werden müssen, damit sie den Einschub des Füllguts nicht behindern. Weiterhin gestaltet sich insbesondere das Befüllen mit kompressiblem Füllgut als umständlich, da zusätzliche Einrichtungen zum Komprimieren des Füllguts beim Einschub in die Schachtel benötigt werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen zu entwickeln, mit dem solche Schachteln auch mit schwierigen, wie z.B. kompressiblen, Füllgütern auf einfache Weise befüllt und geschlossen werden können.

Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren gemäß Patentanspruch 1 gelöst.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Schachteln mit stirnseitigen Steckverschlüssen nach dem Toploading-Prinzip befüllt, d.h. die Befüllung erfolgt durch den größten Querschnitt der Schachtel. Kompressible Füllgüter können nach dem Befüllen mit dem Niederfalten der Stecklaschen, der Schließlasche und der vierten Seitenwand ohne zusätzliche Einrichtungen komprimiert werden. Mit dem Belassen der Zuschnitte in den bewegbaren Formschächten werden die nicht verklebten Steckverschlüsse formgerecht zusammengehalten, da sich ein stabiler Aufnahmeraum beim Eindrücken des Zuschnitts in den Formschacht ergibt, der problemlos befällt werden kann.

Gemäß einer Weiterbildung kann der flache Zuschnitt mit dem Formstempel auch aus einem Magazin entnommen und durch eine Schwenk- oder Drehbewegung in den Formschacht gedrückt werden. Der Formstempel ist hierbei als ein Greifer ausgebildet, wodurch keine zusätzliche Entnahmevorrichtung zur Entnahme der Zuschnitte aus dem Magazin benötigt wird. Diese Ausbildung des Formstempels ermöglicht auch eine variable Anordnung des Zuschnittmagazins.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den folgenden Figuren dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Figuren zeigen die Schrittfolgen:

1: Entnahme und Formen des Zuschnitts

2: Befüllen

3: Schließen van 3 noch offenen Seitenlaschen

4: Klebstoffaufbringung

5: Schließen der 4. lasche

6: Ausschieben der gefüllten Schachtel

Der flache Zuschnitt wird dem System in einer variablen Lage (1.1) zugeführt. Ein als Formstempel ausgebildeter Greifer (1.2) übernimmt den bereitgestellten Zuschnitt und formt beim Einbringen in den Formschacht (1.3) den Korpus der Schachtel, die noch 4 offen stehende Seitenlaschen.

In einer oder mehreren weiteren Stationen wird die aufgerichtete Schachtel manuell oder automatisch befüllt.

Beim Transport oder in einer weiteren Station werden 3 Seitenlaschen der befüllten Schachtel ganz oder teilweise in ihre entgültige Position gebracht. Dieser Faltprozess wird mittels Faltweichen oder angetriebenen Faltwerkzeugen durchgeführt.

Beim Transport oder in einer weiteren Station wird der Klebstoff auf eine oder mehrere Seitenlaschen aufgebracht.

Beim Transpor oder in einer weiteren Station wird die 4. Seitenlasche geschlossen.

Die fertig befüllte Schachtel ist hergestellt.

In einer weiteren Station wird die geformte und befüllte Schachtel aus dem Formschacht geschoben.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Formen, Füllen und Verschließen einer Schachtel mit stirnseitigen Steckverschlüssen mit folgenden Schritten:

    – ein Formstempel (1.2) drückt den flachen Zuschnitt in einen Formschacht (1.3), so dass durch Aufrichten von viel an eine Seitenwand angelenkten Teilen, nämlich von zwei schmalen Seitenwänden und zwei Steckverschlussteilen, ein Aufnahmeraum ausgebildet wird, wobei die Stecklaschen der beiden Steckverschlüsse, die vierte Seitenwand und die ihr gegenüberliegende Schließlasche ungefaltet nach oben abstehen,

    – der teilweise aufgerichtete Zuschnitt wird mit dem Formschacht (1.3) zu einer Füllstation und einer Schließstation bewegt,

    – in der Schließstation werden die Stecklaschen der Steckverschlüsse und die Schließlasche zum befüllten Aufnahmeraum hin gefaltet und nach Aufbringen eines Klebstoffes wird die vierte Seitenwand ebenfalls nach unten gefaltet, so dass sie mit Hilfe des Klebstoffes mit der Schließlasche fest verbunden wird,

    – in einer letzten Station wird die befüllte und geschlossene Schachtel aus dem Formschacht (1.3) ausgeschoben.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Zuschnitt mit dem Formstempel (1.2) aus einem variabel angeordnetem Magazin (1.1) entnommen und nach einer Schwenk- oder Drehbewegung des Formstempels (1.2) in den Formschacht (1.3) eingedrückt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zuschnitte gleichzeitig entnommen werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Falten der Stecklaschen und der Schließlasche mittels Faltweichen oder angetriebenen Faltwerkzeugen durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte bzw. die Formschächte (1.3) in einem Längstransfersystem bewegt werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte bzw. die Formschächte (1.3) in einem Rundtransfersystem bewegt werden.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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