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Dokumentenidentifikation DE10112632B4 12.02.2004
Titel Vorrichtung zum Ansaugen und Reinigen von Schmutzwasser
Anmelder Seufert, Richard, 68723 Oftersheim, DE
Erfinder Seufert, Richard, 68723 Oftersheim, DE
Vertreter Sartorius, Thews & Thews, 68723 Schwetzingen
DE-Anmeldedatum 14.03.2001
DE-Aktenzeichen 10112632
Offenlegungstag 27.09.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.2004
IPC-Hauptklasse F04D 29/70
IPC-Nebenklasse F04B 53/20   B01D 36/04   C02F 9/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ansaugen und Reinigen von Schmutzwasser mit einer einen Ansaugstutzen aufweisenden Saugleitung, die mit einem einer Pumpe zugeordneten Grobschmutzfilter ausgestattet ist, dessen Einlass in Richtung der Schwerkraft unterhalb eines Auslasses angeordnet ist, wobei neben einem ersten Grobschmutzfilter mindestens ein weiterer Grobschmutzfilter vorgesehen ist.

Stehende, vornehmlich künstliche Gewässer wie Teiche, Bassins, Brunnen und öffentliche Anlagen für Wasserspiele, unterliegen ständiger Verschmutzung, hervorgerufen durch Windeintragungen, Müll, Fischkot, Futterreste, Pflanzenreste, Schlamm, Mulm und Algenbildung. Die hierdurch hervorgerufene Überdüngung des Teiches führt zu übermäßigem Algenwachstum und Schwebalgenbefall. Das Reinigen wirft jedoch große Schwierigkeiten auf und fordert einen hohen Zeitaufwand.

Es sind bereits Teichpumpen mit Filterelementen bekannt, die in das Gewässer gestellt werden und in der Lage sind, einen Bruchteil des Schmutzes, insbesondere Schwebeteile, die zufällig in den Saugbereich dieses Filters gelangen, auszufiltern.

Es sind auch Teichsauger bekannt, die unter Verwendung einer Wasserstrahlpumpe den Schmutz und das Wasser aufsaugen und über einen leichten Filter, z. B. ein Netz, wieder abgeben. Schwebeteile und kleinere Schmutzpartikel gelangen so wieder in den Teich zurück. Aufgewirbelter Schmutz und Schlamm trüben das Wasser in kürzester Zeit ein und ein weiteres gezieltes Vorgehen wird unmöglich. Zudem ist die ständige Zufuhr von Leitungswasser notwendig.

Eine weitere Art von Teichabsaugern sieht die Verwendung einer elektrischen Pumpe vor. Hierbei wird das Wasser auf eine Freifläche gepumpt und muss über eine Frischwasserzufuhr ergänzt werden. Eingesaugte Lebewesen verenden hierbei auf der Freifläche.

Es werden auch Tauchpumpen eingesetzt (vergleiche hierzu DE-PS 1 117 084, GB 2 229 109 A und DE-AS 1 249 722), die auf dem Grund eines Teichs platziert werden können. Diese saugen aber nur den in der nächsten Umgebung befindlichen Schmutz ein, zudem setzt sich die Pumpe aufgrund angesaugter Fadenalgen und Laub zu und verhindert somit die Funktionsfähigkeit.

Die DE-PS 1117084 bezieht sich auf einen rückspülbaren Filter für Flüssigkeiten. Mit dieser Vorrichtung sollen Flüssigkeiten, die durch Feststoffe verunreinigt sind, gereinigt werden. Das Filtergehäuse ist in einem Rohflüssigkeits- und einem Filterraum untergebracht, wobei der Filterraum an eine Saugpumpe angeschlossen ist und der Rohflüssigkeitsraum mit einem tiefer liegenden Rohflüssigkeitsspiegel in Verbindung steht. Bei diesem bekannten Filter ist für die von einer Pumpe angesaugte Flüssigkeit neben dem unmittelbar am Ansaugstutzen angeordneten Grobschmutzfilter noch ein weiterer Grobschmutzfilter vorhanden, dessen Einlass in Richtung der Schwerkraft unterhalb eines Auslasses angeordnet ist.

Aus der GB 2 229 109 A ist ein Filter mit einem Wandelement allgemein bekannt, in dem zahlreiche bürstenartige Filterelemente angeordnet sind.

Ferner ist ein Gitter bekannt (DE AS 1 249 722), das an einer Einlassöffnung des Ansaugkanals von Strahlantrieben für Wasserfahrzeuge angeordnet wird, um zu verhindern, dass Fremdkörper über eine bestimmte Größe in den Kanal eindringen und Beschädigungen oder Verstopfungen an den festen und beweglichen Antriebsteilen oder irgendwo im Inneren der Kanäle, in denen der angesaugte Wasserstrom beschleunigt und am Heck mit hoher Geschwindigkeit in Form eines Strahls ausgestoßen wird, verursachen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Absaugvorrichtung derart auszubilden und anzuordnen, dass ein stetiges und schonendes Absaugen von Teichwasser unter Verwendung vorhandener Wasserpumpen möglich wird, wobei insbesondere algenartige Verunreinigungen, Algenfäden, Laub und auch Feinpartikel ohne weiteres ausgefiltert werden können.

Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass in mindestens einem weiteren Grobschmutzfilter zahlreiche in den Öffnungen mindestens eines Wandelements angeordnete Gitterkörbe oder gitterartige Filterelemente vorgesehen sind, die mindestens eine Einlassöffnung und an ihrem Außenumfang zahlreiche Auslassöffnungen aufweisen, in deren Bereich Bürstenelemente angeordnet sind, die an der Oberfläche der Gitterkörbe etwa senkrecht hervorstehen und bürstenartige Filterelemente bilden.

Hierdurch wird erreicht, dass zum einen schwere bzw. große Gegenstände, die eingesaugt werden, gleich nach dem Einsaugstutzen über den ersten Grobschmutzfilter beseitigt werden können, ohne dass diese die weitere Ansaugleitung verstopfen. Ferner wird erreicht, dass sich der zweite, weit größere Filter außerhalb des abzusaugenden Bereichs befindet. Durch die entgegen der Schwerkraft ausgebildete Arbeitsweise setzen sich Gegenstände größerer Dichte ohnehin auf der Bodenfläche ab, ohne das Filtermedium zu belasten bzw. zu verschmutzen. Versehentlich eingesaugte Gegenstände oder Tiere können unbeschädigt entnommen werden. Die so ausgebildete Filteranlage lässt zudem ein Filtern von Teichen oder Bassins zu, ohne dass Fremdwasser oder Frischwasser nachgefüllt werden muss. Eine regelmäßige Anwendung verlängert die Lebensdauer des Wassers bzw. Teichs. Mit dieser Vorrichtung können auch insbesondere sich im Teich befindliches Laub, Algen, Algenfäden, grobe Verunreinigungen sowie feinste Partikel stufenweise ausgefiltert werden, so dass sich am Ende des Filtervorgangs klares, ungetrübtes Wasser sich als Filterergebnis einstellt.

Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass in Strömungsrichtung nach dem Grobschmutzfilter ein Feinschmutzfilter vorgesehen ist, dessen Einlass in Richtung der Schwerkraft unterhalb des Auslasses angeordnet ist, wobei der Feinschmutzfilter als Registerfilter mit mindestens einem Filterelement ausgebildet ist. Diese entsprechend dem Grobfilter ausgebildete Arbeitsweise entgegen der Schwerkraft hat den Vorteil der reduzierten Belastung des Filtermaterials. Die Ausbildung des Feinschmutzfilters als Registerfilter hat den Vorteil, dass die einzelnen, Filterstufen ausgetauscht und beliebig gewählt werden können. Als Filtermedium können Vlies, wolle oder Werkstoffe aus der Haushaltstechnik verwendet werden.

Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass die Pumpe in Strömungsrichtung nach dem Grobschmutzfilter oder dem Feinschmutzfilter angeordnet ist. Dies verhindert ein Zusetzen der Pumpe sowie eine Beschädigung des versehentlich eingesaugten Materials bzw. versehentlich eingesaugter Kleinlebewesen.

Ferner ist es vorteilhaft, dass die Filter ein zylindrisches oder rechteckiges Filtergehäuse mit einem Deckel aufweisen und dass die Pumpe im Deckel des Grobschmutzfilters oder im Deckel des Feinschmutzfilters angeordnet ist; wobei die Pumpe mittels einer Manschette mit dem einen Stutzen aufweisenden Deckel des Grobschmutzfilters bzw. des Feinschmutzfilters verbunden ist und somit die Dichtheit dieser Verbindung gewährleistet. Der sehr einfache und unkomplizierte Aufbau gewährleistet eine schnelle und einfache Handhabung sowie den Einsatz schon vorhandener Pumpen, wie Bohrmaschinen- oder Gartenpumpen. Diese Pumpen können über die aus Kunststoff bzw. gummiartig ausgebildete Manschette an das jeweilige Filtergehäuse adaptiert bzw. angesetzt werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass der Ansaugstutzen ein Bedienelement wie einen Stiel aufweist, wobei der Ansaugstutzen eine als Grobschmutzfilter dienende Querschnittserweiterung aufweist. Die Querschnittserweiterung bewirkt eine Reduktion der Strömungsgeschwindigkeit und somit ein Absinken der eingesaugten Grobteile. Ein Verstopfen des Saugschlauchs wird vermieden. Diese Ausbildung ist auch für andere Saugvorrichtungen, wie z. B. in einer Schreinerei, von Vorteil.

Hierzu ist es von Vorteil, dass im Bereich der Querschnittserweiterung des Grobschmutzfilters ein Deckel oder eine Klappe vorgesehen ist und die Klappe des Grobschmutzfilters ein Stellglied zum Öffnen und ein Rückstellelement wie eine Feder zum Schließen aufweist, wobei das Stellglied der Klappe als Bedienelement ausgebildet ist. Hierdurch wird ein schnelles und einfaches Entleeren des Grobschmutzfilters möglich. Mit Hilfe des Stellglieds bzw. des Bedienelements kann der Grobschmutzfilter z. B. auch unter Wasser entleert werden.

Ferner ist es vorteilhaft, dass der Feinschmutzfilter als Registerfilter mit mindestens einem Filterelement ausgebildet ist.

Liegt eine grobe Verschmutzung durch Blätter vor, kommt es nicht auf die feinste Filterung an, beispielsweise bei der Filterung von Schwimmbadwasser in der Winterpause. In diesem Fall werden der Grobschmutzfilter (Modul 1) lediglich mit dem Pumpenfiltergehäuse (Modul 2) und einem weiteren Filter für mittelgroße Verschmutzung (Modul 3) kombiniert.

Liegt beispielsweise eine feinkörnige Verschmutzung (Schwebealgen, Futterreste, Fischkot oder andere Verunreinigungen) vor, so verzichtet man auf den

Ferner ist vorgesehen, dass die Halterung zahlreiche nebeneinanderliegende Öffnungen aufweist, in denen die filterartigen Bürstenelemente bzw. die Filterelemente eingesetzt sind, über die das zu reinigende Medium in den Innenraum der Bürstenelemente fließt und dann über ihre Auslassöffnung in den sich daran anschließenden Filterraum gelangt.

Vorteilhaft ist es, dass die Filteranlage aus einem ersten Grobschmutzfilter, einem diesem nachgeschalteten zweiten Filterelement mit einem Gittergeflecht, einer diesem nachgeschalteten Förderpumpe, einem diesem nachgeschalteten, bürstenartige Filterelemente aufweisenden Filtergehäuse, sowie einem weiteren, diesem nachgeschalteten Feinschmutzfilter, der ebenfalls bürstenartige Filterelemente oder siebartige Filterelemente aufweisen kann, besteht.

Mit der vorliegenden Filteranlage erhält man ein sehr vorteilhaft ausgebildetes mobiles, universell einsetzbares Filtergerät, das insbesondere zum Absaugen von Schmutz in Becken, Bassins, Vertiefungen, Teichen oder Schwimmbädern mit kleinem oder hohem Verschmutzungsgrad eingesetzt werden kann. Durch die vorteilhafte Ausbildung der Filteranlage lassen sich verschiedene Filterarten, beispielsweise ein Grobschmutzfilter und verschiedenartig ausgebildete Feinschmutzfilter, einsetzen. Liegt beispielsweise eine sehr große Verschmutzung aufgrund von großem Laubanfall vor, so können verschiedene Filtermodule kombiniert werden. Beispielsweise können nur ein Grobschmutzfilter und ein Feinschmutzfilter oder mehrere Feinschmutzfilter hinter dem Grobschmutzfilter eingesetzt werden.

Grobschmutzfilter und kombiniert lediglich die Module 2, 3 und einen Feinschmutzfilter (Modul 4).

Ist eine Wassertrübung im Teich zu beseitigen, so genügen lediglich die Filtermodule 2 und 4.

In vorteilhafter Weise werden die einzelnen Filterelemente dann in der beschriebenen Reihenfolge gemäß 1 oder 5 entsprechend hintereinander geschaltet und in einem kompakten Filtergehäuse integriert.

Der gitterartige Filterkorb kann beispielsweise auch anstelle eines Drahtgeflechts aus einem wollartig verknüllten Kunststoffbandgemisch bestehen, das in der Lage ist, große Schmutzpartikel zurückzuhalten und weiterhin den Wasserdurchfluss zu gewährleisten.

Die bürstenartigen Filterelemente bestehen aus gitterartigen Rohren, in die beispielsweise Bürsten eingeschoben werden können, wobei die Borsten so angeordnet sind, dass sie durch die Gitter der einzelnen Gitterrohre hindurchragen.

Das unter Druck eingeleitete zu reinigende Medium wird zwangsläufig durch die Gitter der Röhren in Auslassrichtung bewegt, so dass dabei die Bürsten in ihrer Länge umflutet werden. Bei diesem Vorgang lagern sich Schmutzpartikel an der Oberfläche des Bürstengeflechts bzw. der einzelnen Borsten ab. Durch eine Vergrößerung des Auslassquerschnitts in Bezug auf den Einlassquerschnitt kann der Druckanstieg im Gefäß klein gehalten werden.

bei leichtem Druckanstieg im Gehäuse öffnet und damit den Wasserdurchfluß gewährleistet. Die unterste Filterlage bzw. Vlieslage weist keine Stanzlöcher oder Einschnitte auf. In vorteilhafter Weise wird das Filtermedium durch die Filterelemente oder Vlieselemente mit Druck bewegt, um sicherzustellen, daß trotz zunehmender Zusetzung der Filterelemente ein Durchfluß des zu reinigenden Mediums gewährleistet ist.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:

Der Endfilter ist in vorteilhafter Weise als Feinfilter ausgebildet. In diesem Filtergehäuse können feine Siebe oder Vliesmatten in mehreren Schichten aufeinander angeordnet werden, die dann von dem zu reinigenden Medium durchflossen werden. Zu Beginn der Filterung ist in diesem Gehäuse die Vliesmatte mit einer großen Anzahl kleiner Ausstanzungen versehen, die dazu beitragen, dass diese Vliesmatten Gittereigenschaften aufweisen. Darüber hinaus haben die unversehrten Stellen der Vliesmatten eine Kapillarwirkung mit der Folge, dass bereits am ersten Vlies kleinste Schmutzpartikel in das Vliesgewölbe gelangen und dort festgehalten werden. Ein Gitter ist dazu nicht in der Lage. Gitterartige Filterelemente können nur entsprechend den Querschnittsöffnungen Schmutzpartikel zurückhalten.

Die einzelnen ausgestanzten Löcher in der Vliesmatte werden zum Auslass hin immer kleiner. Die untersten,, am Ausgangsende in Strömungsrichtung gesehen, weisen keine Stanzlöcher auf. Dafür weisen diese Filter-Vlieselemente Längs- und Querschnitte auf, die bewirken, dass sich der Einschnitt der Schlitze bei zugesetztem Filtermedium und Grobschmutz bzw. einen Grobschmutzfilter 17 aufweist. Der Grobschmutzfilter 17 besteht gemäß 2 im wesentlichen aus einer Querschnittserweiterung 10 einer Saugleitung 2 die als Kasten ausgebildet ist. Der Kasten 10 weist, in Richtung der Schwerkraft gesehen nach unten, eine nach außen gewölbte bzw. V-förmige Klappe 11 mit Seitenwänden auf, die einen Zugang zur Saugleitung 2 bzw. zum Grobschmutzfilter 17 bietet.

Die Klappe 11 wird über ein Stellglied 12 betätigt, d. h. geöffnet. Zum Schießen der Klappe ist ein Rückstellelement 13 vorgesehen, das in diesem Ausführungsbeispiel als Rückstellfeder ausgebildet ist.

Der Ansaugstutzen 1 bzw. der Grobschmutzfilter 17 weisen zudem ein als Stiel ausgebildetes Bedien- oder Halteelement 14 auf, das mit dem Stellglied 12 der Klappe 11 verbunden ist, d. h. das Stellglied 12 der Klappe 11 wird am Stiel 14 geführt, um es dem Benutzer zugänglich zu machen.

Am vorderen Ende des Ansaugstutzens 1 bzw. an der Ansaugöffnung 16 ist ein nach unten offenes Abdeckteil 18 vorgesehen, welches den Bereich um die Ansaugöffnung 16 abdeckt. Das Abdeckteil 18 kann auch drehbar angeordnet sein, so daß eine Winkelverstellung bzw. ein Kippen des Ansaugstutzens 1 und ein Abheben des Abdeckteils 18 vom Boden verhindert wird.

Im mittleren Bereich ist die Pumpe 4 sowie ein weiterer Grobschmutzfilter 19 angeordnet. Die Pumpe 4 ist in einem Deckel 21 eines Filtergehäuses 20 angeordnet. Hierzu weist sie eine Manschette 22 auf, die als

1 die Absaugvorrichtung mit Ansaugstutzen, Pumpe und Filter,

2 den Ansaugstutzen mit Klappe und Stellglied,

3 den Filter mit den unterschiedlichen Filterstufen,

4 die Muffe zum Anschluss an die Pumpe und den Filter,

5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines hinter dem Grobschmutzfilter vorgesehenen weiteren Filterkorbs mit einem Gittergeflecht,

6 den Filterkorb mit einem Gittergeflecht gemäß 5,

7 das Filtergehäuse mit zahlreichen in Öffnungen vorgesehenen, bürstenartigen Filterelementen,

8 die bürstenartigen Filterelemente in vergrößerter Darstellung.

In 1 ist eine Absaugeinrichtung dargestellt, die im Wesentlichen in drei Teile, einen Ansaugstutzen 1, eine Pumpe 4 und einen Feinschmutzfilter 3 gegliedert ist.

Gemäß 1 befindet sich im vorderen Bereich der Absaugvorrichtung der Ansaugstutzen 1, der kurz hinter einer Ansaugöffnung 16 eine Rückhaltevorrichtung für Pumpe 4 und Filtergehäuse 20 dient. Die Manschette 22 besteht aus einem im Wesentlichen konisch geformten Gummiring, der einerseits an der Pumpe 4 und andererseits am Filtergehäuse 20 bzw. an einem Stutzen 23 des Filtergehäuses 20 über den Umfang geklemmt wird. Die Klemmkraft wird durch jeweils eine Schelle 24 realisiert, die außen über den Umfang der Manschette 22 angebracht ist.

Der Grobschmutzfilter 19 gemäß 1 und 4 ist als Kasten ausgebildet und weist im unteren Bereich ein Filterelement 25 auf bzw. ist durch das Filterelement 25 geteilt. Der Kasten besteht aus zwei Seitenwänden, einem Boden und dem lösbaren Deckel 21. Unterhalb des Filterelements 25 ist die Saugleitung 2 an das Filtergehäuse 20 angeschlossen, so dass das verschmutzte Wasser im Bereich des Bodens in den durch das Filterelement 25 abgetrennten unteren Teil des Grobschmutzfilters 19 eintritt. Nach dem Filterelement 25 tritt das Wasser im oberen Teil des Grobschmutzfilters 19 in die Pumpe 4 ein und strömt über eine Zwischenleitung 26 zum Feinschmutzfilter 3 ab. Die Zwischenleitung 26 ist hierzu an die Pumpe 4 angeschlossen und wird aus dem oberen Teil des Grobschmutzfilters 19 zum Feinschmutzfilter 3 herausgeführt.

Der Feinschmutzfilter 3 gemäß 3 besteht auch aus einem Kasten, an den im unteren Bereich die Zwischenleitung 26 angeschlossen ist. Der Feinschmutzfilter 3 ist durch drei Filterelemente 27, 28, 29 in vier Segmente oder Teilbereiche eingeteilt. Die drei Filterelemente 27, 28, 29 decken den gesamten Querschnitt des Filtergehäuses ab und bilden dadurch vier abgeschlossenen Filterkammern. Die drei Filterelemente 27, 28, 29 sind nach oben zu einer Rückführleitung hin stetig feinporiger ausgebildet, so dass ein stufenweises Reinigen des Wassers realisiert wird. Zum Reinigen können die Filterelemente über eine lösbare Seitenwand oder über den Deckel 30 entnommen werden. Im oberen Bereich des Feinschmutzfilters 3 ist eine Rückführleitung 5 angeordnet, mittels der das gereinigte Wasser wieder zurückgeführt wird.

In den 5 bis 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Filteranlage dargestellt. Gemäß 5 und 6 besteht die Filteranlage aus einem ersten Grobschmutzfilter 17, einem diesem nachgeschalteten zweiten Filterelement 8, in dem ein etwa ballförmig ausgebildeter Gitterkorb 32 mit einem Gittergeflecht vorgesehen ist. Der Gitterkorb 32 befindet sich hierzu in einem Filtergehäuse 8 mit einer Einlassöffnung 6 und einer Auslassöffnung 7. An die Einlassöffnung 6 ist die Rohrleitung 2 angeschlossen, die mit dem Auslass des Grobfilters 17 verbunden ist. Die Auslassöffnung des Filtergehäuses 8 steht über die Rohrleitung 6 mit dem Filtergehäuse 8 zur Aufnahme der Pumpe 4 in Verbindung, die ebenfalls mit einem Filterelement ausgerüstet sein kann. Das Schmutzwasser läuft also über den Einlass 6 im Filtergehäuse 8 über den Filter der Pumpe 4 zur Auslassöffnung 7 und dann über die Zwischenleitung 26 zu dem weiteren Filtergehäuse 8, in dem zahlreiche, das Gehäuse unterteilende Wandelemente 35 gemäß 7 und 8 vorgesehen sind. Die Wandelemente 35 weisen zahlreiche nebeneinanderliegende Öffnungen zur Aufnahme von bürstenartigen Filterelementen bzw. Filterelementen 38 auf sowie auch anders ausgebildete, beispielsweise gitterartige Filterelemente bzw. Gitterkörbe 31 bzw. 32, die, je nach Bedarf, sehr feinmaschig oder auch grobmaschig ausgebildet sein können.

Die bürstenartigen Filterelemente 38 bestehen aus zylinderförmigen, ein Drahtgeflecht aufweisenden Gitterkörben, an denen zahlreiche Bürstenelemente angeordnet sind. Die Bürstenelemente stehen senkrecht an der Oberfläche der Gitterkörbe hervor und sollen mittlere oder feine Schmutzpartikel zurückhalten.

In 8 sind derartige bürstenartige Filterelemente 38 vorgesehen. Gemäß 7 kann beispielsweise die erste Lage der Filterelemente lediglich aus Gitterkörben bestehen, die etwas größere Durchlaßöffnungen aufweisen als die darunterliegenden Filterelemente, die dann bürstenartig ausgebildet sind. Unter der zweiten Reihe der bürstenartigen Filterelemente sind weitere bürstenartige Filterelemente vorgesehen, wobei auch die Öffnungen der letzten Gruppe von Filterelementen kleiner ist als die der vorherliegende Gruppe.

Es ist ebenfalls möglich, das Filtergehäuse 8 nur mit bürstenartigen Filterelementen 38 auszurüsten. Das ankommende Schmutzwasser läuft über die Leitung 26 in den unteren Bereich des Filtergehäuses 8, wobei am oberen Teil des Filtergehäuses 8 eine Auslaßöffnung 7 vorgesehen ist, über die das gereinigte Wasser über die Leitung 5 wieder in den Teich bzw. in das Schwimmbad zurückläuft.

Die bürstenartigen Filterelemente 38 weisen Einlaßöffnungen 33 sowie zahlreiche am Außenumfang vorgesehene Auslaßöffnungen auf, die durch die Gitterstäbe der Gitterkörbe 31 gebildet werden. An den Gitterstäben der einzelnen Gitterkörbe 31 befinden sich die bereits erwähnten bürstenartigen Filterelemente 38.

Die einzelnen Wandelemente 35 können für den Reinigungsvorgang einzeln entnommen werden, um somit die Filterelemente 38 von Schmutzpartikeln zu reinigen.

Die in 8 dargestellten bürstenartigen Filterelemente 38 können aus zylinderförmigen, gitterförmigen Hohlkörpern bestehen, wobei diese Hohlkörper aus dem bereits erwähnten Drahtgeflecht gebildet sind, an dem die bürstenartigen Filterelemente 38 befestigt sind.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Ansaugen und Reinigen von Schmutzwasser, mit einer einen Ansaugstutzen (1) aufweisenden Saugleitung (2), die mit mindestens einem einer Pumpe (4) zugeordneten Grobschmutzfilter (17) ausgestattet ist, dessen Einlass (6) in Richtung der Schwerkraft unterhalb eines Auslasses (7) angeordnet ist, wobei neben einem ersten Grobschmutzfilter (17) mindestens ein weiterer Grobschmutzfilter (19) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem weiteren Grobschmutzfilter (19) zahlreiche in Öffnungen (39) mindestens eines Wandelements (35) angeordnete Gitterkörbe oder gitterartige Filterelemente (31) vorgesehen sind, die mindestens eine Einlassöffnung (33) und an ihrem Außenumfang zahlreiche Auslassöffnungen (34) aufweisen, in deren Bereich Bürstenelemente angeordnet sind, die an der Oberfläche der Gitterkörbe etwa senkrecht hervorstehen und bürstenartige Filterelemente (38) bilden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung nach mindestens einem Grobschmutzfilter (17, 19) ein Feinschmutzfilter (3) vorgesehen ist, dessen Einlass (6) in Richtung der Schwerkraft unterhalb des Auslasses (7) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (4) in Strömungsrichtung nach dem Grobschmutzfilter (19) oder dem Feinschmutzfilter (3) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter (3, 19) ein zylindrisches oder rechteckiges Filtergehäuse (8) mit einem Deckel (21, 30) aufweisen.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (4) im Deckel (21) des Grobschmutzfilters (19) oder im Deckel (30) des Feinschmutzfilters (3) angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (4) mittels einer Manschette (22) mit dem einen Stutzen (23) aufweisenden Deckel (21) des Grobschmutzfilters (19) verbunden ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugstutzen (1) ein Bedienelement (14) wie einen Stiel aufweist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugstutzen (1) eine als erster Grobschmutzfilter (17) dienende Querschnittserweiterung (10) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Querschnittserweiterung (10)des ersten Grobschmutzfilters (17) ein Deckel oder eine Klappe (11) vorgesehen ist.
  10. Vorrichtung, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (11) des ersten Grobschmutzfilters (17) ein Stellglied (12) zum Öffnen und ein Rückstellelement (13) wie eine Feder zum Schließen aufweist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (12) der Klappe (11) als Zugmittel ausgebildet und am Bedienelement (14) geführt ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Feinschmutzfilter (3) als Registerfilter mit mindestens einem Filterelement ausgebildet ist.
  13. Vorrichtung zum Ansaugen von Schmutzwasser mit einer einen Ansaugstutzen (1) aufweisenden Saugleitung (2), die mit mindestens einem einer Pumpe (4) zugeordneten Grobschmutzfilter (17) ausgestattet ist, dessen Einlass (6) in Richtung der Schwerkraft unterhalb eines Auslasses (7) angeordnet ist, wobei neben einem ersten Grobschmutzfilter (17) mindestens ein weiterer Grobschmutzfilter (19) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der dem ersten Grobschmutzfilter (17) nachgeschaltete weitere Grobschmutzfilter aus einem ballenförmig ausgebildeten Gittergeflecht (32) besteht, dem die Pumpe (4) und als weitere Grobschmutzfilter bürstenartige Filterelemente (38) sowie ein Feinschmutzfilter (3), der ebenfalls bürstenartige Filterelemente (38) oder siebartige Filterelemente (27, 28, 29) aufweist, nachgeschaltet sind.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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