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Dokumentenidentifikation DE10121756B4 12.02.2004
Titel Verfahren und Anordnung zur Duobinärcodierung von optischen Signalen
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Rosenkranz, Werner, Prof., 24235 Laboe, DE;
Wree, Christoph, 24143 Kiel, DE
DE-Anmeldedatum 04.05.2001
DE-Aktenzeichen 10121756
Offenlegungstag 05.12.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.2004
IPC-Hauptklasse H03M 5/18
IPC-Nebenklasse H04L 25/49   H04J 14/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Duobinärcodierung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 6.

Bei Übertragungssystemen wird die Duobinärcodierung vorteilhaft zur Verringerung der Übertragungsbandbreite bzw. zur Vergrößerung der Übertragungskapazität eingesetzt. Bei der Duobinärcodierung, ein Spezialfall der Partial-Response-Binärcodierung wird ein binäres Datensignal nach einer speziellen Codierungsregel in ein dreistufiges Signal umgesetzt. Der Bandbreitenbedarf dieses ternären Übertragungssignals wird gegenüber dem binären Datensignal hierdurch, annähernd halbiert. Der ursprünglich zur Übertragung von elektrischen Signalen entwickelte Code wird wegen dieser Eigenschaften auch bei der Übertragung von optischen Signalen eingesetzt.

In der Zeitschrift "Journal of Lightwade Technology", Vol. 16, No. 5, May 1998, Seiten 788 bis 797, "Characteristics of Optical Duobinary Signals in Terabit/s Capacity, High-Spectral Efficiency WDM Systems", Takashi Ono et al. wird die Verwendung dieses Codes, auch bei der optischen Signalübertragung erläutert. Die duobinären Signale werden in ein amplituden- und phasenmoduliertes optisches Übertragungssignal umgesetzt. Zwei duobinäre (ternäre)Werte werden durch einen hohen Signalpegel und zwei verschiedene Phasenlagen übertragen, bei einem dritten Wert ist kein oder nur ein geringer Pegel des Trägersignals vorhanden. Prinzipiell ist es auch möglich, andere Zustände zu übertragen, die jedoch bei optischen Systemen meist weniger vorteilhaft sind. Die Duobinärcodierung kann mit Hilfe eines Precoders und mindestens eines elektrischen Filters vorgenommen werden, woran sich eine Umsetzung in ein optisches Signal mit Hilfe eines optischen Modulators, beispielsweise eines Mach-Zehnder-Modulators, anschließt.

Aus Electronics Letters 18th January 2001, Vol. 37, No. 2, Seiten 109 bis 110 "320 Gbit/s WDM repeaterless transmission using fully encoded 40 Gbit/s optical duobinary channels with dispersion tolerance of 380 ps/nm" von K. Yonenaga et al. ist eine Anordnung zur Duobinärcodierung mit Hilfe eines Precoders und zweier elektrischer Tiefpaßfilter beschrieben, über die ein optischer Modulator angesteuert wird. Eine zufriedenstellende zweiseitige Ansteuerung des Modulators mit zwei identischen Signalen ist bei einer hohen Übertragungsrate von ca. 40 Gbit/s jedoch schwer zu realisieren. Außerdem hat eine elektrische Codierung des Signals zur Folge, dass das optische Signal nach dem nichtlinearen Mach-Zehnder-Modulator spektral verbreitert wird und daher die Bandbreiteneffizienz verringert. Die elektrischen Tiefpaßfilter sind für jeden Modulator erforderlich.

In dem Patent US 6,097,525 sind verschiedene Verfahren zur Duobinärcodierung beschrieben. Ein als Stand der Technik beschriebenes Verfahren verwendet eine in 1 dargestellte Anordnung, die wiederum zwei Filter benötigt und einen zweiseitig angesteuerten Modulator. Bei der Beschriebenen Erfindung erfolgt die duobinäre Codierung mit Hilfe einer aus Precoder, Laufzeitglied, Intensitäts- und Phasenmodulator bestehenden Anordnung, die einen erheblichen Schaltungsaufwand darstellt.

Aus der Offenlegungsschrift DE 199 26 124 A1 sind weitere Anordnungen zur Duobinärcodierung angegeben, die zwei Codierzweige mit entweder Precodern oder duobinären Filtern aufweisen und die Addition der vorcodierten Signale im Modulator durchführen. Bei einer in 4 dargestellten Variante erfolgt die Codierung mit Hilfe eines Vorcodierers und eines Duobinärcoders, dem eine Filtereinheit nachgeschaltet ist.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anordnung zur Duobinärcodierung mit verbesserter Signalqualität anzugeben. In weiteren Ausbildungen der Erfindung sind ein Verfahren und eine Anordnung für Wellenlängenmultiplexsysteme (WDM-Systeme) anzugeben, die mit geringem Aufwand realisierbar sind.

Zur Lösung der Augabe ist ein Verfahren zur Duobinärcodierung mit Hilfe eines optischen Filters im Anspruch 1 angegeben. Eine geeignete Anordnung zur Duobinärcodierung ist in einem unabhängigen Anspruch 6 angegeben. Verfahren und Anordnung für WDM-Systeme sind in abhängigen Ansprüchen 3 bzw. 7 angegeben. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen sind in den übrigen abhängigen Ansprüchen angegeben.

Der Vorteil der Erfindung besteht zunächst in der Vermeidung der bei den herkömmlichen Codiereranordnungen auftretenden Spektrumsverbreiterung und Verschlechterung des Rauschabstandes.

Ein wesentlicher Vorteil der Codierung mit Hilfe von optischen Tiefpaßfiltern besteht aber darin, dass eine Codierung von mehreren Signalen (Kanälen) mit gleicher Datenrate auch gleichzeitig mit nur einem optischen Transversalfilter vorgenommen kann. Dies ist aufgrund der strengen Periodizität der optischen Filter im Frequenzbereich möglich. Wird diese so gewählt, dass sie dem Kanalabstand eines WDM-Systems entspricht, so kann durch eine simultane Duobinärcodierung der Signale eine erhebliche Aufwandseinsparung erreicht werden.

Besonders beim Aufbau von DWDM-Systemen (Dense) mit einem geringen Kanalabstand ist diese Codierung aufgrund der geringen benötigten Bandbreite besonders vorteilhaft. Die Gesamtzahl der Kanäle wird in zwei oder mehr Gruppen aufgeteilt, deren Mittenfrequenzen gegeneinander um jeweils einen halben Kanalabstand einer Gruppe (bei zwei Gruppen) verschoben sind. Die Signale beider Kanalgruppen werden zunächst zu jeweils einem WDM-Signal zusammengefasst und dann duobinär codiert, was zu Kanälen mit geringer Bandbreite führt. Diese Kanalgruppen werden wiederum zu einem DWDM-Signal über einen Koppler zusammengefasst.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 eine bekannte Anordnung zur Duobinärcodierung,

2 eine erfindungsgemäße Anordnung zur Duobinärcodierung,

3 eine Anordnung zur Erzeugung eines Wellenlängenmultiplexsignals,

4 ein optisches Transversalfilter,

5 die Übertragungsfunktion eines optischen Transversalfilters und

6 ein Augendiagramm dieses Filters.

1 zeigt eine bekannte Anordnung zur Duobinärcodierung eines optischen Signals. Diese besteht aus der Reihenschaltung eines Precoders 2, dessen Dateneingang 1 ein (gegebenenfalls invertiertes) Binärsignal BS zugeführt wird, eines elektrischen Filters 4 und eines Phasenmodulators 5, an dessen Ausgang ein optisches Duobinärsignal ODS abgegeben wird. Als Modulator 5 wird ein Mach-Zehnder-Modulator 52 mit einer Ansteuerschaltung 51 verwendet. Für die Erfindung unwesentliche Elemente sind nicht dargestellt.

Der Precoder 2, hier realisiert durch ein Exclusive-Or-Gatter 21 und ein Laufzeitglied 22 (enthält erforderlichenfalls auch einen Inverter), setzt das Binärsignal BS, dass die Zustände 0 und 1 aufweist, in ein vorcodiertes Duobinärsignal VDS nach der Funktion b(t) = d(t) ⨁ b(t – 1) um. Das als Coder verwendete Filter 4 erzeugt hieraus durch Überlagerung der binären Zustände ein Duobinärsinal EDS mit den Zuständen 0, 1 und 2. Durch die Ansteuerschaltung 51 werden diese Zustände in geeignete Ansteuersignale mit den Zuständen -1, 0, 1 umgesetzt, durch die beim Mach-Zehnder-Modulator 52 die Aussendung von 2 Signalwerten -1 und +1 veranlasst wird, die einen hohen Pegel und um 180° unterschiedliche Phasen aufweisen, sowie einen dritten Signalwert, bei dem der Pegel möglichst unterdrückt wird. Ein Empfänger 7 bewertet lediglich die Signalpegel, die von einem nachgeschalteten Decodierer 8 wiederum in das Binärsignal BS umgesetzt werden, dass am Datenausgang 9 abgegeben wird.

Der Sendeteil der bekannten Anordnung wird nun durch eine in 2 dargestellte erfindungsgemäße Anordnung ersetzt. Bei dieser Anordnung wird das vorcodierte Duobinärsignal VDS direkt dem optischen Modulator 5 zugeführt. Dieser enthält wiederum die Ansteuerschaltung, 51 und den Mach-Zehnder-Modulator 52. Die Ansteuerschaltung bewirkt, dass der Mach-Zehnder-Modulator 52 ein phasenmoduliertes Signal PSK abgibt, dessen beide Zustände um 180° gegeneinander verschobene Phasen (–&pgr;/2, +&pgr;/2, praktischer 0 und &pgr;, usw.) aufweisen und symbolisch mit

bezeichnet sind. Die Umsetzung des phasenmodulierten Signals PSK in ein duobinäres Signal erfolgt jetzt durch das optische Filter 10, dass die Funktion c(t) = c(t – 1) + c(t) eines herkömmlichen Coders für Duobinärsignale realisiert. Die duobinäre Codierung erfolgt, indem im Filter ein entsprechend der Filterfunktion gespeicherter Signalwert (Bit) des vorcodierten Binärsignals vom aktuellen Signalwert entsprechend der Filterfunktion überlagert wird, wobei sich Zustände gleicher Phasenlage addieren und Zustände mit entgegengesetzter Phasenlage zu einer Auslöschung des Signals führen.

Die sorgfältige Dimensionierung des Filters ist daher für die Qualität des Duobinärsignals entscheidend. Besonders eignen sich hierfür Transversalfilter, die eine endliche Impulsantwort aufweisen, deren ideale Dauer (eines idealen Filters) (circa) zwei Bits beträgt bzw. die eine Einschwingdauer von (circa) zwei Bits aufweisen. Entsprechende Filterstrukturen können auf der Basis von planaren Lichtwellenleitern hergestellt werden. Diese sind beispielsweise von Koji Sasayama et al. "Coherent optical transversal filter using silica-based waveguides for high-speed signal processing" in IEEE-Journal of Lightwave Technology, Vol. 9, No. 10, October 1991 beschrieben. Ebenso können auch faseroptische Verzögerungsstrukturen eingesetzt werden, die auf einer inkohärenten Überlagerung des Lichts basieren. Diese sind von K. Jackson et al. in "Optical Fiber Delay-Line Signal Processing Transactions on Microwave Theory and Techniques, Vol. MTT-33, No. 3, pp. 193 – 210, March 1985 beschrieben. Auf die verwendeten Filter wird später noch genauer eingegangen.

Der wesentliche Vorteil der Duobinärcodierung mit optischen Filtern gegenüber der herkömmlichen mit einer Rechenschaltung besteht – wie bereits erwähnt – darin, dass eine Duobinärcodierung für mehrere WDM-Kanäle gleichzeitig mit nur einem einzigen optischen Filter vorgenommen werden kann. Grund dafür ist die strenge Periodizität der optischen Filter im Frequenzbereich. Wird diese so gewählt, dass sie dem Kanalabstand eines WDM-Systems entspricht, so kann insbesondere im System mit einer hohen Anzahl mit Kanälen eine simultane Duobinärcodierung durchgeführt werden, was eine erhebliche Aufwandseinsparung bedeutet.

In 3 ist ein DWDM-System dargestellt. Vier Precoder-Modulator-Einrichtungen 3-1, 3-3, 3-5, 3-7, denen jeweils ein Binärsignal BS1, BS3, BS5, BS7 zugeführt wird, erzeugen jeweils ein phasenmoduliertes Signal PSK1, PSK3, PSK5, PSK7. Diese Signale werden in einem ersten optischen Multiplexer 11 zu einer Gruppe, einem ersten Multiplex-PSK-Signal, PSK1, 3, 5, 7 zusammengefasst. Der Ausgang dieses optischen Multiplexers ist mit einem ersten optischen Filter 13 verbunden, dass simultan für alle Signale PSK1, PSK3, PSK5, PSK7 der Gruppe eine Duobinärcodierung durchführt und eine Gruppe ODS1, 3, 5, 7 duobinär codierter Signale, das heißt ein Multiplex-Duobinärsignal, abgibt. Entsprechend werden weitere Binärsignale BS2, BS4, BS6, BS8 in weiteren Precoder-Modulator-Einrichtungen 3-2, 3-4, 3-6, 3-8 in phasenmodulierte Signale PSK2, PSK4, PSK6, PSK8 umgesetzt, die durch einen zweiten optischen Multiplexer 12 zusammengefasst und durch ein zweites optisches Filter in eine zweite Gruppe ODS2, 4, 6, 8 Duobinärsignale, d. h. ein zweites Multiplex-Duobinärsignal, umgesetzt, deren Frequenzen gegenüber denen der ersten Gruppe versetzt sind. Durch die Duobinärcodierung wird die Bandbreite der einzelnen Signale jedes duobinären Multiplexsignals halbiert, so dass diese problemlos über einen Koppler 15 zu einem duobinärcodierten Dense-Multiplexsignal DODS zusammengefasst werden können, das am Sendeausgang 16 abgegeben wird.

In 4 ist das Prinzipschaltbild eines geeigneten optischen Transversalfilters dargestellt. Für ein Übertragungssystem mit 40 Gbit/s betragen die Verzögerungszeiten der Laufzeitglieder 18 bis 21 jeweils 10 Picosekunden und die fünf Koeffizienten des Filters 13 betragen 0,33; 0,79; 1; 0,79; 0,33, wodurch eine ideale Filterfunktion bereits ausreichend genau nachgebildet wird. Die durch Interpolation erhaltene idealisierte Impulsantwort hat die Dauer von 50 Picosekunden. Die Koeffizienten K1 – K5 beinhalten bereits die Dämpfung durch die einzelnen Koppler. Die Koeffizienten des zweiten optischen Filters betragen 0,33; –0,79; 1; –0,79; 0,33. Die negativen Koeffizienten werden durch Verschieben der Phase des optischen Signals durch Einstellen der Verzögerungsglieder realisiert. Wie beim herkömmlichen Transversalfilter werden die mit den Koeffizienten bewerteten-Signale in einem Koppler-Addierer 22 zusammengefasst und am Filterausgang 23 abgegeben, wobei die durch mit einem negativen Koeffizienten multiplizierten Signalanteile gegenphasig sind und daher subtrahiert werden.

Das Filter 14 weist eine in 5 dargestellte Übertragungsfunktion (Betragsfrequenzgang), die Ausgangsamplitude A als Funktion der Frequenz f in Hz (1/s), auf. Bei der Dimensionierung des Filters wird der Einfuß der anderen Schaltungskomponenten mit berücksichtigt. Wird bei einem 40 Gbit/s-System ein ektrischer Tiefpaß zur Codierung verwendet, würde man die Grenzfrequenz fG (3 dB-Frequenz) von einem Viertel der Bitrate wählen, hier 10 GHz, da der nachgeschaltete Mach-Zehnder-Modulator das Spektrum wieder verbreitert. Bei einem optischen Filter wird eine etwas höhere Grenzfrequenz von etwa 12 GHz (10,5 bis 13,5 GHz) bzw. Bandbreite B = 24. GHz gewählt. Es wird ein cosinusförmiger Verlauf der Übertragungsfunktion wegen des daraus resultierenden günstigen Einschwingverhaltens angestrebt. Die erste Nullstelle liegt hier bei 30 GHz.

6 zeigt ein ohne Empfangsfilter aufgenommenes Augendiagramm, die Amplitude A als Funktion der Zeit t in Sekunden bei einer kurzen Übertragungsstrecke.

Mit Hilfe dieser Methode können auch bisherige WDM-Systeme zu DWDM-Systemen aufgerüstet werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Duobinärcodierung von optischen Signalen,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass ein Binärsignal (BS) in. einem Precoder (2) in ein vorcodiertes Duobinärsignal (VDS) umgesetzt wird,

    dass das vorcodierte Duobinärsignal (VDS) in ein phasenmoduliertes optisches Signal (PSK) umgesetzt wird, das zwei gegeneinander um &pgr; phasenverschobene Signalwerte (–&pgr;/2, +&pgr;/2) aufweist,

    dass das phasenmodulierte optische Signal (PSK) einem als Coder wirkenden optischen Filter (10) zugeführt wird, dessen Grenzfrequenz und Laufzeit auf die Datenrate des vorcodierten Duobinärsignals (VDS) derart abgestimmt ist, dass durch Überlagerung von direkt aufeinanderfolgenden Signalwerten ein optisches Duobinärsignal (ODS) erzeugt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass eine Gruppe von Binärsignalen (BS1, BS3, BS5, BS7) duobinär vorcodiert und dann in phasenmodulierte optische Signale (PSK1, PSK3, PSK5, PSK7) mit gleichen Frequenzabständen umgesetzt werden,

    dass die phasenmodulierten optischen Signale (PSK1, PSK3, PSK5, PSK7) zu einer Gruppe (PSK1, 3, 5, 7) von phasenmodulierten Signale (PSK1, 3, 5, 7) zusammengefasst werden, die einem periodischen optischen Filter (13) zugeführt wird, das als Coder simultan die phasenmodulierten optischen Signale (PSK1, PSK3, PSK5, PSK7) in eine Gruppe Duobinärsignale (ODS1, 3, 5, 7) umsetzt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass m (2) Gruppen von Binärsignalen (BS1, BS3, BS5, BS7; BS2, BS4, BS6, BS8) in m (2) Gruppen phasenmodulierter Signale (PSK1, 3, 5, 7; PSK2, 4, 6, 8) umgesetzt werden, wobei die phasenmodulierten Signale einer Gruppe gleiche Frequenzabstände aufweisen, aber um 1/m ihres Frequenzabstandes oder einem Vielfachen hiervon gegenüber den phasenmodulierten Signalen anderer Gruppen versetzt sind, dass die m Gruppen phasenmodulierter Signale (PSK1,3,5,7; PSK2, 4, 6, 8) in m (2) Gruppen Duobinärsignale (ODS1, 3, 5, 7; ODS 2, 4, 6, 8) umgesetzt werden und dass anschließend die m (2) Gruppen Duobinärsignale (MDS1, 3, 5, 7; MDS2, 4, 6, 8) zu einem Dense-Multiplex-Duobinärsignal (DODS) zusammengefasst werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen von Duobinärsignalen (ODS1,3,5,7; ODS 2, 4, 6, 8) zu einem Dense-Multiplex-Duobinärsignal (DODS) zusammengefasst werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung eines phasenmodulierten Signals (PSK) in ein Duobinärsignal (ODS) oder die Umsetzung einer Gruppe phasenmodulierter Signale (PSK1, 3, 5, 7) in eine Gruppe Duobinärsignale (ODS1, 3, 5, 7) durch ein Filter (10; 13; 14) mit einem cosinusförmigen Verlauf der Übertragungsfunktion erfolgt, dessen idealisierte Impulsantwort bei zwei Bitlängen des Binärsignals (BS) liegt.
  6. Anordnung zur Duobinärcodierung von optischen Signalen mit einem Precoder (2), einem Filter als Coder und einem Phasenmodulator (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenmodulator (5) dem Precoder (2) unmittelbar nachgeschaltet ist und dass dem Phasenmodulator (5) ein optisches Filter (10) nachgeschaltet ist.
  7. Anordnung nach Anspruch 6,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass mehrere, jeweils einen Precoder und einen Phasenmodulator aufweisende Precoder-Modulator-Einrichtungen (3-1, 3-3, 3-5, 3-7) vorgesehen sind, deren Eingängen Binärsignale (BS1, BS3, BS5, BS7) zugeführt werden und deren Ausgänge mit einem Wellenlängen-Multiplexer (11) verbunden sind und

    dass an den Ausgang des Wellenlängen-Multiplexers (11) ein optisches Filter (13) als Coder zur Erzeugung eines optischen Duobinärsignales (ODS1, ODS3, ODS5, ODS7) angeschaltet ist.
  8. Anordnung nach Anspruch 7,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass m (2) Wellenlängen-Multiplexer vorgesehen sind, die jeweils eine Gruppe phasenmodulierter optischer Signale (PSK1, 3, 5, 7; PSK2, 4, 6, 8) an ihren Ausgängen abgeben, wobei die Mittenfrequenzen der Wellenlängen-Multiplexer gegeneinander versetzt sind,

    dass an den Ausgang jedes Multiplexers (11, 12) ein optisches Filter (13, 14) zur Erzeugung einer Gruppe (ODS1, 3, 5, 7; ODS2, 4, 6, 8) optischer Duobinärsignale angeschaltet ist und

    dass die Ausgänge der Filter (13, 14) an einen Koppler (16) oder ein Filter geführt sind, um die m (2) Gruppen (ODS1, 3, 5, 7; ODS2, 4, 6, 8) optischer Duobinärsignale zusammenzufassen.
  9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass als optisches Filter (13, 14) ein Transversalfilter vorgesehen ist.
  10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsfunktion des optischen Filters (13, 14) einen cosinusförmigen Verlauf aufweist und die Dauer der idealisierten Impulsantwort bei zwei Bitlängen des Binärsignals (BS) liegt.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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