PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10235326A1 12.02.2004
Titel Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgangsstoffe eines Nahrungsmittelproduktes
Anmelder Japan Home Supply K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Nagata Seiki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hatakeyama, Kouichi, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Lange, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 32425 Minden
DE-Anmeldedatum 01.08.2002
DE-Aktenzeichen 10235326
Offenlegungstag 12.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.2004
IPC-Hauptklasse A23P 1/00
IPC-Nebenklasse A23P 1/10   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgangsstoffe eines Nahrungsmittelproduktes (Speisen/Getränke) mit einem Aufnahmebehälter 8 zur Aufnahme der Ausgangsstoffe, der um eine Behälter-Rotationsachse 6 rotierbar ist, die an einem entfernteren Ende 4 eines Rotationsarmes 3 gelagert ist, der seinerseits um eine Rotationshauptachse 2 rotierbar ist. In dem Aufnahmebehälter werden die Ausgangsstoffe der kombinierten Zentrifugalkraft aus den genannten Rotationsbewegungen ausgesetzt und zu dem Nahrungsmittelprodukt verarbeitet. Für den Aufnahmebehälter werden verschiedene Ausführungsformen vorgeschlagen, die mittels eines siebartigen Einsatzes und/oder weiterer Arbeitselemente in dem Aufnahmebehälter den Verarbeitungsprozeß der Ausgangsstoffe zu einem gewünschten Nahrungsmittelprodukt verbessern.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgangsstoffe eines Nahrungsmittelproduktes (Speisen und/oder Getränke).

Solche Vorrichtungen besitzen in konstruktiver Hinsicht einen Aufnahmebehälter zur Aufnahme der Ausgangsstoffe (Zutaten, ingredients) des Nahrungsmittelproduktes, der um seine Behälterachse rotierbar ist, die auf dem etwas nach oben abgewinkelten äußeren Ende eines Rotationsarmes befestigt ist in der Weise, daß der Aufnahmebehälter mit dem Rotationsarm um eine vertikale Rotationshauptachse umläuft und zugleich um seine Behälter-Rotationsachse rotiert, so daß die Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter einer Kombination von Zentrifugalkräften unterworfen sind und miteinander vermischt, verrührt und knetend verarbeitet werden, woraus dann aus den vermischten, verrührten und gekneteten Ausgangsstoffen das gewünschte Nahrungsmittelprodukt entsteht.

Vorrichtungen zum Zwecke der Verarbeitung der Ausgangsstoffe eines Lebensmittelproduktes sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und z. B. in den offengelegten japanischen Patentanmeldungen Nr.: Sho 63-310 629 und Nr.: Hei 10-43 568 beschrieben.

Bei konventionellen Vorrichtungen werden die Ausgangsstoffe für das jeweils gewünschte Nahrungsmittelprodukt in den Aufnahmebehälter der Vorrichtung eingegeben und wie folgt verarbeitet:

In den beigefügten 1 bis 3 bezeichnet der Buchstabe "A" den Rotationskreis eines Rotationsarmes 3 (siehe 3), und der Buchstabe "B" bezeichnet den Rotationskreis eines Aufnahmebehälters 8. Der 3 ist auch zu entnehmen, daß der Aufnahmebehälter in geneigter Anordnung auf dem entfernteren, etwas nach oben abgebogenen Ende 4 des Rotationsarmes 3 angeordnet ist und um die Rotationshauptachse 2 des Rotationsarmes 3 rotiert, wobei er gleichzeitig um seine eigene Behälter-Rotationsachse 6 rotiert. Dementsprechend werden die in dem Aufnahmebehälter 8 vorhandenen Ausgangsstoffe für das gewünschte Nahrungsmittelprodukt einer Kombination von Zentrifugalkräften (X + Y) ausgesetzt, wobei die Zentrifugalkraft X aus der Rotation des entfernteren Endes 4 des Rotationsarmes 3 um die Rotationshauptachse 2 resultiert, und die Zentrifugalkraft Y die Zentrifugalkraft bezeichnet, die (bei Stillstand des Rotationsarmes 3) allein aus der Rotationsbewegung des Aufnahmebehälters 8 um seine eigene Behälter-Rotationsachse 6 entsteht.

Aus der 3 wird deutlich, daß bei einer gleichzeitigen Rotation des Rotationsarmes 3 und des Aufnahmebehälters 8 um die jeweilige Rotationshauptachse 2 und Behälter-Rotationsachse 6 die Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter 8 beiden Zentrifugalkräften X und Y ausgesetzt sind. Aus den 1 und 3 ist auch entnehmbar, daß diese Zentrifugalkräfte X und Y sich addieren und sich somit verstärken, wenn die Rotationen des Rotationsarms 3 und des Aufnahmebehälters 8 in ihren Bewegungsrichtungen (a, b) übereinstimmen. Im Gegensatz hierzu sind die Zentrifugalkräfte X und Y voneinander abzuziehen und die resultierende Kombinationswirkung der Zentrifugalkräfte verringert sich entsprechend, wenn der Rotationsarm 3 und der Aufnahmebehälter 8 in einander entgegengesetzte Richtung (a, b) rotieren. Im Ergebnis entsteht dadurch in jedem Fixpunkt des Aufnahmebehälters 8 eine resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y), die sich im wesentlichen sinusförmig verändert, wenn sowohl der Rotationsarm 3 als auch der Aufnahmebehälter 8 rotieren. Dementsprechend werden die in dem Aufnahmebehälter 8 vorhandenen Ausgangsstoffe gut miteinander vermischt und in der gewünschten Weise miteinander verknetet.

3 zeigt, daß der Aufnahmebehälter 8 um seine geneigte Mittelachse W rotiert, die der Behälter-Rotationsachse 6 entspricht. Ebenso rotiert der Rotationsarm 3 um die vertikale Mittelachse V, die der Rotationshauptachse 2 entspricht. Da der Aufnahmebehälter 8 auf dem entfernteren Ende 4 des Rotationsarmes 3 geneigt angeordnet ist, ist die jeweils resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) in den verschiedenen Höhenebenen des Aufnahmebehälters 8 unterschiedlich. Mit anderen Worten, die Größenordnung der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) steigt mit fallender Höhenebene in dem Aufnahmebehälter 8, da die Zentrifugalkraft X aus der Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3 abnimmt. Umgekehrt gilt, daß bei einem zunehmenden Radius der Rotationsbewegung um die Rotationshauptachse 2, d. h. wenn die Höhenebene innerhalb des Aufnahmebehälters 8 fällt, die aus der Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3 resultierende Zentrifugalkraft X steigt.

Weiterhin, da der Aufnahmebehälter 8 auf dem Rotationsarm 3 geneigt positioniert ist, wirkt die Zentrifugalkraft X in Art einer zusätzlichen Schwerkraft in Richtung der inneren Bodenfläche des Aufnahmebehälters 8, wodurch sich der Verarbeitungsprozeß für die Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter 8 verbessert bzw. verstärkt.

Bei Vorrichtungen dieser Art ist es bekannt, die resultierende Kombinationswirkung der Zentrifugalkräfte (X + Y) dadurch zu verändern, daß man die jeweiligen Rotationsgeschwindigkeiten des Rotationsarms 3 einerseits und des Aufnahmebehälters 8 andererseits steuert.

Obwohl seit langem verschiedene Arten von non-food Produkten mit den vorgenannten Vorrichtungen hergestellt worden sind, existiert ebenfalls seit langem das Bedürfnis, die Vorrichtungen dieser Art für die Verarbeitung von Ausgangsstoffen für ein gewünschtes Nahrungsmittelprodukt (Speisen/Getränke),zu nutzen, und zwar auf einfachste Weise mit geringen Kosten und mit einer geringstmöglichen Anzahl von Prozeßschritten (Prozeßabläufen), wobei dennoch das gewünschte Nahrungsmittelprodukt in höchster Qualität hergestellt werden soll, z. B. als hochwertiger Teig aus Wasser und Mehl geeignet für japanische Nudeln, die feste Bißeigenschaften und ein entsprechendes Mundgefühl haben sollen.

Vor diesem Hintergrund dieser Aufgabenstellung ist die vorliegende Erfindung entstanden. In diesem Zusammenhang hat der Erfinder des vorliegenden Erfindungsgegenstandes bereits eine Vorrichtung und ein Arbeitsverfahren zum Herstellen hochqualitativer Teige für japanische Nudeln in seinem japanischen Patent Nr. 2000-122 560 vorgestellt.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung gelöst, die die vorstehend beschriebenen, auf die Zentrifugakräfte X und Y bezogenen Merkmale nutzt und diese mit einem Aufnahmebehälter kombiniert, der innerhalb des Aufnahmebehälters als sieb-artiger Einsatz zur Aufnahme der Ausgangsstoffe vorhanden ist, der lösbar, aber ortsfest in den Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der resultierenden Zentrifugalkräfte (X + Y) nicht bewegt.

Dabei sind vorzugsweise auf der inneren Bodenfläche des Aufnahmebehälters schmale, konkav-konvex geformte Teilelemente vorhanden.

Weiterhin, vorzugsweise, ist vorgesehen, daß der sieb-artige Einsatz als Zwischenboden in einem Abstand zur Bodenfläche des Aufnahmebehälters lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) nicht bewegt, und daß der Zwischenboden als Sieb wirkt und radial verlaufende Schneidmesser aufweist.

Ebenso kann es zweckmäßig sein, in dem Aufnahmebehälter einen Zwischenboden als sieb-artigen Einsatz zu verwenden, der lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) nicht bewegt, wobei der Zwischenboden auf seiner oberen Fläche kleine, konkav-konvex geformte Teilstücke besitzt.

Vorrichtungen der erfindungsgemäßen Art können auch so ausgebildet werden, daß der Aufnahmebehälter auf seiner inneren Umfangsfläche und auf seiner inneren Bodenfläche jeweils kleine konkav-konvexe Teilstücke aufweist.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß in dem Aufnahmebehälter ein innerer Einsatzbehälter lösbar, aber ortsfest eingebaut ist, der einen Kammerhohlraum zwischen der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters und der äußeren Umfangsfläche des Einsatzbehälters definiert, wobei der Einsatzbehälter zur Aufnahme der Ausgangsstoffe des Nahrungsmittelproduktes dient und der Kammerhohlraum ein Kühlmittel zum Kühlen oder ein Heizmittel zum Erwärmen der Ausgangsstoffe aufnimmt.

Im Ergebnis ist somit eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung sehr gut geeignet, Nahrungsmittelprodukte herzustellen, die die jeweils gewünschten exzellenten Eigenschaften haben, wie z. B. Bißfestigkeit, gutes Mundgefühl, Farbgebung, besonderen Geschmack oder besonderen Duft.

Weitere Details sowie Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden nachfolgend anhand der zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen be- schrieben. Es zeigen:

1 ein Schaubild bezüglich der Zentrifugalkräfte, die bei der Umlaufrotation des Aufnahmebehälters mit und auf dem Ende des Rotationsarmes um die Rotationshauptachse entstehen und die gleichzeitig durch die Rotation des Aufnahmebehälters um seine Behälter-Rotationsachse auftreten,

2 eine Perspektivdarstellung der resultierenden (kombinierten) Zentrifugalkraft, die in dem Aufnahmebehälter wirkt, wenn dieser zugleich um die Rotationshauptachse des Rotationsarms und um seine eigene Behälter-Rotationsachse rotiert wird, wobei der Rotationsarm in einer horizontalen Ebene rotiert und der Aufnahmebehälter an dem äußeren, geneigten Ende des Rotationsarms positioniert ist, und zwar mit einer Neigung seiner Behälter-Rotationsachse nach innen, so daß die obere Öffnung des Aufnahmebehälters der Rotationshauptachse des Rotationsarmes zugeneigt ist.

3 zeigt einen Vertikalschnitt durch die vorgenannte Vorrichtung mit dem Aufnahmebehälter.

4 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters, der einen sieb-artigen Einsatz aufweist, der lösbar in dem Aufnahmebehälter angeordnet ist.

5 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters mit einem gegenüber der Ausführungsform in 4 modifizierten sieb-artigen Einsatz.

6 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters, der einen reibflächen-artigen Boden aufweist.

7 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters, der mit einem Zwischenboden im Abstand zur Bodenfläche versehen ist, in dem eine Vielzahl von radialen Schneidmessern in Kombination mit radialen Schlitzen vorgesehen sind, wobei die Kombinationspaarungen in vorgegebenen Winkelabständen voneinander beabstandet sind.

8 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters mit einem Trocknungseffekt (of a dryer type), der einen perforierten Zwischenboden in Form eines Kochwerkzeuges aufweist, z. B. als Reibfläche, als Raspelfläche o. dergl.

9 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters, der an seiner inneren Umfangsfläche und auf der oberen Fläche seines Bodens längliche konkavkonvexe Teilelemente besitzt.

10 ist eine Perspektivdarstellung, die die resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft darstellt, die in einem Aufnahmebehälter wirkt, der eine innere konkav-konvexe Umfangsfläche besitzt und sowohl um die Rotationshauptachse als auch um seine eigene Behälter-Rotationsachse rotiert, und

11 ist eine Perspektivdarstellung (mit teilweise weggebrochener Wandung) eines Aufnahmebehälters mit einem inneren Einsatzbehälter, der in den Aufnahmebehälter eingesetzt ist und einen Kammerhohlraum definiert, der zwischen der inneren Wandung des Aufnahmebehälters und der äußeren Wandung des Einsatzbehälters gebildet ist und Mittel zur Temperaturbeeinflussung in dem Kammerhohlraum aufnehmen kann.

Nunmehr erfolgt eine detaillierte Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.

3 zeigt wesentliche Komponenten einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verarbeiten der Ausgangsstoffe eines gewünschten Nahrungsmittelproduktes.

Wie aus 3 ersichtlich, wird die Rotationshauptwelle 2 von der Antriebseinheit 1 angetrieben. Die Rotationshauptwelle ist mit dem Rotationsarm 3 drehfest verbunden, und letztere besitzt ein nach oben abgewinkeltes äußeres Endstück 4.

Das äußere Endstück 4 trägt auch den Rotationsantrieb 5 für die Rotationswelle 6 des Behälters, wobei dieser Rotationsantrieb mit dem Rotationsarm 3 umläuft.

Geeignete Transmissionsvorrichtungen (nicht dargestellt), z. B. in Form eines Übertragungsgetriebes und/oder eines Riemenantriebes können die Rotation der Rotationshauptwelle 2 des Rotationsarmes 3 auf den Rotationsantrieb 5 des Aufnahmebehälters 8 übertragen. Diese Anordnung ermöglicht es, den Aufnahmebehälter 8 um seine Rotationswelle 6 in Übereinstimmung mit der Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3 anzutreiben.

3 zeigt auch, daß der Aufnahmebehälter 8 in eine Traghalterung 7 eingesetzt ist, die rotierbar auf der Oberseite des nach oben geneigten Endstücks 4 des Rotationsarmes 3 befestigt ist, wobei diese Traghalterung wiederum gegen die Rotationshauptachse 2 leicht geneigt angeordnet ist. Diese Traghalterung 7 hat ein oberes offenes Ende und einen geschlossenen Boden.

Alternativ kann der Aufnahmebehälter 8 auch ohne Neigung, d. h. senkrecht zu einer horizontalen Ebene ausgerichtet sein, wenn dies erforderlich sein sollte.

Bei dem Ausführungsbeispiel in 3 ist der Aufnahmebehälter 8 lösbar in der Traghalterung 7 montiert, so daß er leicht ausgewechselt werden kann.

Der in 3 gezeigte Rotationsarm 3 ist mit nur einem äußeren Endstück 4 zur Anordnung des Aufnahmebehälters versehen, doch ist es ebenso möglich, den Rotationsarm 3 mit zwei Endstücken auszubilden, die sich diametral gegenüberliegen, so daß die Vorrichtung auch mit zwei Aufnahmebehältern 8 und entsprechenden Traghalterungen 7 ausgerüstet sein kann.

Die Traghalterung 7 trägt den Aufnahmebehälter 8, in dem die Ausgangsstoffe für das gewünschte Nahrungsmittelprodukt (Speisen/Getränke) enthalten sind, z. B. für einen Teig der für die Ausformung japanischer Nudeln geeignet ist, oder für ein anderes Speisen-/Getränke-Nahrungsmittelprodukt. So ist es z. B. möglich, mit der Vorrichtung Nahrungsmittelprodukte herzustellen, die Säfte, Kartoffelbrei, Teigmassen, Kürbissuppen, Maronenpasten, Fischpasten, Fleischpasten, Teige für die Herstellung japanischer Nudeln oder ähnliches enthalten. Im Betriebszustand wird die Traghalterung 7 zusammen mit dem Aufnahmebehälter rotierend angetrieben.

Für eine gute Halterung des Aufnahmebehälters 8 in der Traghalterung 7 ist vorgesehen, daß die Traghalterung 7 einen konvexen Formteil 7a nahe seiner inneren Bodenfläche aufweist. Der Aufnahmebehälter 8 besitzt einen korrespondierenden konkaven Formteil 8a, so daß beide Formteile ineinandergreifen, sobald der Aufnahmebehälter 8 in die Traghalterung 7 eingesetzt ist. Natürlich ist es möglich, auch andere geeignete Tragbefestigungen vorzusehen, wobei wesentlich ist, daß der Aufnahmebehälter 8 in der Traghalterung 7 drehfest fixiert ist. Zu diesem Zweck ist es z. B. auch möglich, der äußeren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8 eine im Querschnitt polygonale Form zu geben. Eine solche polygonale Form muß korrespondieren mit einer im Querschnitt korrespondierenden polygonalen Form der inneren Umfangsfläche der Traghalterung 7, um zu verhindern, daß sich der Aufnahmebehälter 8 in der Tragvorrichtung 7 während des Verarbeitungsprozesses bewegt. Mit anderen Worten, es ist möglich, die Vorrichtung mit jeder geeigneten anderen Art der Fixierung des Aufnahmebehälters 8 in der Traghalterung 7 zu versehen, um eine Relativbewegung zwischen den beiden Teilen während des Verarbeitungsprozesses auszuschließen.

Weiterhin ist es auch möglich, den Aufnahmebehälter 8 in Form eines benutzbaren Tischgeschirres auszubilden, wenn gewünscht wird, das Nahrungsmittelprodukt z. B. als Saft, Kartoffelbrei, Teigwaren, Kürbissuppen, Maronenpasten o. dergl. herzustellen. In einem solchen Fall sollte vorzugsweise das äußere Erscheinungsbild des Aufnahmebehälters 8 verbessert (designed) werden.

4 zeigt die Ausführungsform eines Aufnahmebehälters, der in einer Vorstufe zum Verarbeitungsprozeß mit den Ausgangsstoffen gefüllt ist und dessen obere Öffnung hermetisch verschlossen oder mittels eines Deckels 9 abgedichtet ist. Sodann wird der Aufnahmebehälter 8 in die Traghalterung 7 eingesetzt, so daß der Verarbeitungsprozeß durch Einschalten der Antriebseinheit 1 begonnen werden kann. Die Antriebseinheit 1 rotiert die Hauptrotationswelle 2 des Rotationsarmes 3, so daß der Aufnahmebehälter 8, der auf dem nach oben geneigten Endstück 4 des Rotationsarmes 3 montiert ist, um die Rotationshauptachse 2 umläuft. Zur gleichen Zeit wird der Aufnahmebehälter 8 selbst angetrieben, d. h. er rotiert um seine eigene Behälter-Rotationsachse 6, wobei beide vorgenannten Rotationsbewegungen mittels einer Transmissionsvorrichtung (nicht dargestellt) aufeinander abgestimmt sein können.

Während des Verarbeitungsprozesses sind die Ausgangsstoffe für das gewünschte Nahrungsmittelprodukt, die in dem Aufnahmebehälter 8 eingegeben sind, einer resultierenden (kombinierten) Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt, die nachstehend im Detail mit Bezugnahme auf die 1 bis 3 erläutert wird.

3 zeigt, daß dann, wenn der Rotationsarm 3 und der Aufnahmebehälter 8 rotierend um die Rotationshauptachse 2 bzw. um die Behälter-Rotationsachse 6 angetrieben werden, die in dem Aufnahmebehälter 8 vorhandenen Ausgangsstoffe zum einen der Zentrifugalkraft X aus der Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3 und zum anderen der Zentrifugalkraft Y aus der Rotation des Aufnahmebehälters 8 um seine eigene Rotationsachse ausgesetzt sind. Rotieren der Rotationsarm 3 und der Aufnahmebehälter 8 übereinstimmend miteinander in Richtung (a, b), dann addieren sich die Zentrifugalkräfte X, Y und dementsprechend verstärken sie sich. Andererseits, wenn der Rotationsarm 3 und der Aufnahmebehälter 8 in entgegengesetzte Richtung zueinander rotieren, dann sind die jeweiligen Zentrifugalkräfte X, Y voneinander zu subtrahieren und dementsprechend ist die Gesamt-Zentrifugalkraft geschwächt.

Im Ergebnis wird in jedem Fixpunkt des Aufnahmebehälters 8 eine resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) wirken, die sich im wesentlichen sinusförmig verändert, wenn der Rotationsarm und der Aufnahmebehälter 8 gemeinsam rotiert werden. Folglich sind die in dem Aufnahmebehälter 8 eingegebenen Ausgangsstoffe dieser resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt, und sie werden dementsprechend bei der Durchführung des Verarbeitungsprozesses verrührt, miteinander vermischt und ausreichend durchgeknetet.

Es wird aus der 3 deutlich, daß der Aufnahmebehälter 8 um eine geneigte Mittelachse W rotiert, die der Behälter-Rotationsachse 6 entspricht. Demgegenüber rotiert der Rotationsarm 3 um eine vertikale Mittelachse V, die der Rotationshauptachse 2 entspricht.

Da der Aufnahmebehälter 8 am entfernten Ende 4 des Rotationsarmes 3 geneigt angeordnet ist, wirkt sich die resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) in den verschiedenen Höhenebenen des Aufnahmebehälters 8, d. h. auf die in den unterschiedlichen Höhenebenen des Aufnahmebehälters befindlichen Ausgangsstoffe unterschiedlich aus. Mit anderen Worten, die resultierende Zentrifugalkraft (X + Y) nimmt zu, wenn sich die Ausgangsstoffe auf einer unteren Höhenebene des Aufnahmebehälters 8 befinden, da sich in diesem Fall die Zentrifugalkraft X aus der Rotation des Rotationsarmes 3 erhöht.

Weiterhin bewirkt die geneigte Anordnung des Aufnahmebehälters 8 auf dem Rotationsarm 3, daß aus der Zentrifugalkraft X eine nach unten (in Richtung des Bodens des Aufnahmebehälters) gerichtete Kraftkomponente resultiert, die auf die Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter als eine Art zusätzliche Schwerkraft wirkt, so daß der Verarbeitungsprozeß (d. h. das Vermischen, Verrühren und Kneten der Ausgangsstoffe) verstärkt wird.

Es ist möglich, die resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) hinsichtlich ihrer Stärke zu beeinflussen, indem die Rotationsgeschwindigkeiten sowohl des Rotationsarms 3 als auch des Aufnahmebehälters 8 gesteuert werden.

Nunmehr werden die Ausgangsstoffe für das gewünschte Nahrungsmittelprodukt (Speisen/ Getränke) näher beschrieben.

Zur Herstellung von Saft aus einem Gemüse, z. B. aus Tomaten und zur Herstellung von Saft aus Früchten, z. B. Erdbeeren, Orangen, Weintrauben o. dergl., ist es möglich, derartiges Gemüse und/oder Früchte als Ausgangsstoffe in den Aufnahmebehälter einzugeben, ohne daß diese Ausgangsstoffe enthäutet, entschalt oder durch Entfernung ihrer Samen vorbereitet sein müssen.

Für den Fall, daß das gewünschte Nahrungsmittelprodukt ein Saft sein soll, dient der Aufnahmebehälter 8, wie in den 4 und 5 gezeigt, als Sieb beim Verarbeitungsprozeß. Der Aufnahmebehälter 8, wie ihn 4 zeigt, besitzt einen sieb-artigen Einsatz 10, der in den Aufnahmebehälter 8 von oben eingesetzt wird und darin ortsfest fixiert ist. Dementsprechend besteht keine Gefahr, daß sich der sieb-artige Einsatz 10 während des Verarbeitungsprozesses relativ zu dem Aufnahmebehälter 8 bewegt.

In einer Vorstufe zu dem Verarbeitungsprozeß wird der sieb-artige Einsatz 10 mit den Ausgangsstoffen für die gewünschte Saftart gefüllt, z. B. können die Ausgangsstoffe in diesem Fall bevorzugte Gemüsearten und/oder Früchte sein. Nachdem die Ausgangsstoffe in den sieb-artigen Einsatz 10 eingefüllt worden sind, wird die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 hermetisch abgedichtet oder mit einem Deckel 9 verschlossen, und sodann wird der Aufnahmebehälter in die Traghalterung 7 der Vorrichtung eingesetzt.

Nach Erledigung der Arbeiten in dieser Vorstufe wird der Verarbeitungsprozeß gestartet.

Während des Verarbeitungsprozesses werden die Ausgangsstoffe für die gewünschte Saftart der resultierenden (kombinierten) Zentrifugalkraft (X + Y) in dem siebartigen Einsatz 10 des Aufnahmebehälter 8 ausgesetzt, so daß die Ausgangsstoffe in dem sieb-artigen Einsatz 10 stark verrührt und knetend verarbeitet werden. Daraus resultiert, daß alle Häute und Schalen und alle Samen der Ausgangsstoffe abgelöst bzw. entfernt werden, und zwar innerhalb des sieb-artigen Einsatzes 10, so daß diese abgelösten Teile in dem sieb-artigen Einsatz 10 verbleiben. Demgegenüber werden alle Saft-Bestandteile der Ausgangsstoffe durch den sieb-artigen Einsatz 10 hindurchgelangen und in dem unteren Teil des Aufnahmebehälters 8 aufgefangen. Ein solcher Verarbeitungsprozeß ermöglicht die Herstellung des gewünschten Saftes aus Ausgangsstoffen, ohne diese zu enthäuten und ohne den Samen aus den Ausgangsstoffen bereits in der Vorstufe zu dem Verarbeitungsprozeß herauszulesen und zu entfernen.

Es ist möglich, den Aufnahmebehälter 8 selbst als Trinkgefäß zu benutzen.

Ebenso ist es möglich, den in 4 dargestellten Aufnahmebehälter 8 zur Herstellung von Kartoffelbrei, Maronenpasten, Kürbissuppen o. dergl. zu benutzen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist geeignet, ohne besondere Fachkenntnisse den Verarbeitungsprozeß durchzuführen, was bisher nur Fachleuten möglich war, die für eine manuelle Durchführung des Verfahrens ein eigenes feines Gefühl und gute fachliche Kenntnisse besaßen.

Im folgenden wird der Aufnahmebehälter 8, der in 6 dargestellt wird, beschrieben.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Aufnahmebehälter 8 an seiner inneren Bodenflächen mit einem Reibe- oder Raspelteil 11 versehen, auf den die Ausgangsstoffe, wie z. B. rohes Gemüse, Getreide oder Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch o. dergl. aufgegeben werden. Es ist auch möglich, die Ausgangsstoffe vorher zu kochen oder zu dämpfen. In der Vorstufe zu dem Verarbeitungsprozeß befinden sich alle diese Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter 8 gemäß 4. Sodann wird die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 hermetisch abgedichtet oder mittels eines Deckels (nicht gezeigt in 6, aber gezeigt in 5) verschlossen. Sodann wird der Verarbeitungsprozeß durchgeführt, bei dem die Ausgangsstoffe der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt sind, so daß das gewünschte Nahrungsmittelprodukt in dem Aufnahmebehälter 8 fertiggestellt wird.

Es ist ebenfalls möglich, anstelle des vorgenannten Reibe- oder Raspelteils 11 ein separates Mörser-Element (nicht dargestellt) in dem Aufnahmebehälter 8 anzuordnen. Ein solches separates Mörser-Element sollte eine Kreisform haben und in dem Aufnahmebehälter 8 befestigt sein. Bei einer solchen Ausgestaltung kann der Aufnahmebehälter 8 mit dem separaten Mörser-Element benutzt werden, um Reis zu waschen oder um unpolierten Reis zu polieren.

Das Ausführungsbeispiel in 7 zeigt einen Aufnahmebehälter 8 zum Schneiden (Schnitzeln) oder Zerkleinern der Ausgangsstoffe des gewünschten Nahrungsmittelproduktes. Das wird nachfolgend detaillierter beschrieben.

Der Aufnahmebehälter 8 in 7 hat eine zylindrische Form und ist am Boden geschlossen und besitzt eine obere Öffnung. Innerhalb des Aufnahmebehälters befindet sich ein Zwischenboden 15, der zu der Bodenfläche beabstandet ist und der ortsfest, aber lösbar in dem Aufnahmebehälter 8 eingesetzt ist. Der Zwischenboden 15 besitzt an seiner oberen horizontalen Fläche 13 eine Vielzahl radial verlaufender Schneidmesser 12. Jedem radial verlaufenden Schneidmesser 12 ist ein Schlitz 14 zugeordnet. Diese Schlitze 14 in dem Zwischenboden 15 ermöglichen, daß die geschnittenen oder sonstwie zerkleinerten Stücke der Ausgangsstoffe durch den Zwischenboden hindurch auf die untere Bodenfläche des Aufnahmebehälters 8 fallen.

Beispielsweise können die Ausgangsstoffe mittels der radial verlaufenden Schneidmesser 12 zerschnitzelt werden, um die vorgenannten zerkleinerten Teilstücke der Ausgangsstoffe zu erhalten. Zwischen der horizontalen Fläche 13 des Zwischenbodens 15 und der inneren Bodenfläche des Aufnahmebehälters 8 befindet sich ein ausreichend großer Aufnahmeraum, in dem die geschnitzelten Teilstücke der Ausgangsstoffe des gewünschten Nahrungsmittelproduktes gesammelt werden.

In der Vorstufe zu dem Verarbeitungsprozeß werden die Ausgangsstoffe in dem oberen Teil des Aufnahmebehälters 8 eingegeben, der sich oberhalb der horizontalen Fläche 13 des Zwischenbodens 15 befindet. Sodann wird die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 hermetisch abgedichtet oder mittels des Deckels 9 verschlossen. Daraufhin wird der Aufnahmebehälter 8 in die Traghalterung 7 der Vorrichtung eingesetzt, wie dies bereits bei dem Aufnahmebehälter 8 der 6 der Fall war. Es beginnt sodann der Verarbeitungsprozeß, bei dem die Ausgangsstoffe in dem oberen Teil des Aufnahmebehälters 8 der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt werden. Da diese resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) auch eine vertikal nach unten in Richtung des Bodens des Aufnahmebehälters gerichtete Kraftkomponente hat, die in Art einer zusätzlichen Schwerkraft auf die Ausgangsstoffe wirkt, werden diese auf die obere horizontale Fläche 13 des Zwischenbodens 15 gedrückt, so daß sie mittels der radial sich erstreckenden Schneidmesser 12 zerschnitten bzw, verkleinert werden. Die verkleinerten Stücke der Ausgangsstoffe gelangen aufgrund der gegen den Boden des Aufnahmebehälters gerichteten Kraftkomponente in den Raum unterhalb des Zwischenbodens und werden dort gesammelt.

8 zeigt einen Aufnahmebehälter 8, der eine andere Art von Zwischenboden 18 besitzt, der wiederum lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter eingesetzt ist. 8 ist entnehmbar, daß der Aufnahmebehälter 8 eine zylindrische Form besitzt mit einem geschlossenen Boden und einer oberen Öffnung. Der Zwischenboden 18 besitzt in seiner horizontalen Fläche 17 eine Vielzahl von Durchbrüchen 16, die im Durchmesser relativ klein sind. Diese Durchbrüche 16 erlauben, daß die Ausgangsstoffe einer gewissen Grundgröße auf den inneren Boden des Aufnahmebehälters 8 hindurchfallen. Weiterhin besitzt der Zwischenboden 18 konkav-konvex geformte Teilstücke 17, die als Zerkleinerungs-Elemente oder als Reibe- oder Raspel-Elemente wirken und die Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter 8 zerkleinern oder pulverisieren bis auf eine Grundgröße die es ihnen erlaubt, die Durchbrüche 16 zu passieren. Wie es 8 entnehmbar ist, begrenzen der Zwischenboden 18 und der untere Boden des Aufnahmebehälters 8 einen Aufnahmeraum, in dem die zerkleinerten/ pulverisierten Bestandteile der Ausgangsstoffe gesammelt werden. Bezüglich der Vorstufe zu dem Verarbeitungsprozeß und zu dem Verarbeitungsprozeß selbst besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen den Verfahren mit einem Aufnahmebehälter 8 der 7 und einem Aufnahmebehälter 8 der 8. Die vorbereitenden Arbeiten und der Verarbeitungsprozeß mit einem Aufnahmebehälter der 8 sind in der gleichen Weise durchzuführen wie mit einem Aufnahmebehälter der 7.

Um qualitativ hochwertige Teige für die Ausformung japanischer Nudeln herzustellen, wird zunächst ein geeigneter Anteil Wasser in den Aufnahmebehälter 8 eingegeben und sodann eine geeignete Menge Mehl hinzugegeben. Sodann wird der Aufnahmebehälter 8 hermetisch mit dem Deckel 9 verschlossen. Es folgt sodann der gleiche Verarbeitungsprozeß, wie dieser vorstehend beschrieben worden ist und bei dem die Ausgangsstoffe der resultierenden Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt sind, so daß die gewünschte Teig-Qualität in dem Aufnahmebehälter 8 hergestellt wird.

Im einzelnen wird, wie dies anhand 3 beschrieben ist, der Aufnahmebehälter 8 um die Rotationshauptachse 2 rotiert und gleichzeitig rotiert der Aufnahmebehälter um seine eigene Behälter-Rotationsachse 6, und zwar in Abstimmung mit der Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3, so daß die Ausgangsstoffe für das gewünschte Nahrungsmittelprodukt in dem Aufnahmebehälter 8 der resultierenden (kombinierten) Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt sind. Daraus resultiert, daß das Wasser und das Mehl in dem Aufnahmebehälter 8 gut verrührt und homogen miteinander vermischt werden und auch ausreichend durchgeknetet werden, damit ein weicher, softiger Teig entsteht, der für die Ausformung japanischer Nudeln geeignet ist.

Für die Herstellung qualitativ hochwertiger japanischer Nudeln ist es erforderlich, ausreichend Klebereiweiß (Gluten) hinzuzufügen. Das wiederum erfordert einen Verarbeitungsprozeß, bei dem der Teig homogen und mit einer relativ großen kinetischen Energie durchgeknetet wird.

Dennoch gibt es Probleme, mit der vorgenannten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung einen sogenannten "bißfesten/mit gutem Mundgefühl versehenen" Teig herzustellen, wie er für hochwertige japanische Nudeln gewünscht wird.

Dementsprechend hat sich der Erfinder die weitere Aufgabe gestellt, die genannte Vorrichtung hinsichtlich der Erzeugung auch dieser Eigenschaften zu verbessern. Er geht dabei aus von den Aufnahmebehältern, wie sie in den 4 und 5 gezeigt worden sind. Diese haben eine glatte innere Umfangsfläche und auch eine glatt innere Bodenfläche.

Daraus entwickelte der Erfinder die Idee, über Formänderungen dieser glatten Flächen eine Änderung der in dem Aufnahmebehälter 8 wirkenden Zentrifugalkräfte zu erreichen. Daraus entstand die Ausführungsform des Aufnahmebehälters 8, wie er in 9 gezeigt ist. Dieser besitzt 1anggestreckte und konkav-konvex geformte Wandelemente 19, die sich in Längsrichtung des Aufnahmebehälters 8 erstrecken, und zwar an der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8, der dann wiederum in die Traghalterung 7 eingesetzt wird, wie dies anhand der 3 beschrieben worden ist.

Die vorstehende Ausführungsform des Aufnahmebehälters 8 (gemäß 9) ermöglicht es, die Ausgangsstoffe für das Nahrungsmittelprodukt auf eine andere Art und Weise durchzukneten als diejenige, die in Verbindung mit den 1 und 2 beschrieben worden ist. Zunächst wird wieder ein geeigneter Anteil Wasser in den Aufnahmebehälter 8 eingegeben. Dann wird Mehl hinzugefügt. Sodann wird die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 verschlossen, beispielsweise mit dem Deckel 9 (wie in 1 gezeigt). Nunmehr wird der Aufnahmebehälter 8, der sich in der Traghalterung 7 befindet, rotiert und die knetende Verarbeitung der Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter eingeleitet. Das Ergebnis dieses Verarbeitungsprozesses ist der gewünschte qualitativ hochwertige Teig, der die Eigenschaften der Bißfestigkeit und des guten Mundgefühls bei den hergestellten japanischen Nudeln gewährleistet.

Die Gründe für die gute Qualität des Teiges, der in der Ausführungsform des Aufnahmebehälters (wie in 9 gezeigt) erreicht werden kann, wird wie folgt gesehen: Die Zentrifugalkraft "X", die durch die Rotationsbewegung des Rotationsarmes 3 erzeugt wird, ist kombiniert mit der anderen Zentrifugalkraft "Y", die durch die Rotation des Aufnahmebehälters 8 selbst erzeugt wird; und, diese Zentrifugalkraft "Y" variiert periodisch in ihrer Richtung relativ zu der Zentrifugalkraft "X". Damit die Zentrifugalkraft "Y" innerhalb des Aufnahmebehälters 8 wirksam variiert werden kann, ist es ebenso möglich, geeignete konkave Teilstücke (nicht dargestellt) anstelle der vorgenannten und in 9 gezeigten langgestreckten konkav-konvexen Wandelemente 19 zu verwenden. Auch ist es möglich, anstelle dieser langgestreckten konkav-konvexen Wandelemente jedes andere geeignete Formelement zu verwenden, wie z. B. mehrere dachfirst-artige Elemente oder mehrere Auskehlungen und/oder Vertiefungen oder eine im Querschnitt polygonale Formgebung der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8.

Wie bereits beschrieben, ist der Aufnahmebehälter 8 geneigt auf dem äußeren Endstück 4 des Rotationsarmes 3 angeordnet (wobei zweckmäßigerweise das äußere Endstück nach oben abgewinkelt ist), so daß infolge dieser Neigungsanordnung die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 in Richtung der Rotationshauptachse des Rotationsarmes 3 geneigt ist. Dieser Neigungswinkel des Aufnahmebehälters 8 in Richtung der Rotationshauptachse des Rotationsarmes 3 erzeugt eine nach unten, in Richtung der Bodenfläche des Aufnahmebehälters wirkende Kraftkomponente deren Größe von dem Neigungswinkel abhängig ist, den der Aufnahmebehälter 8 relativ zu der vertikalen Rotationshauptachse einnimmt. Unter Berücksichtigung dieser Fakten besitzt der in 9 gezeigte Aufnahmebehälter 8 schmale, langgestreckte und konkav-konvex geformte Teilelemente 20 an oder in der Bodenfläche des Aufnahmebehälters. Diese Teilelemente besitzen eine einheitliche Höhe und bearbeiten "schlagend" die Ausgangsstoffe des gewünschten Nahrungsmittelproduktes. Das ermöglicht es, die Ausgangsstoffe in sich einheitlich (homogen) durchzuarbeiten und ausreichend durchzukneten. Dementsprechend kann mit dem Aufnahmebehälter 8 ein qualitativ hochwertiger Teig mit ausreichender Bißfestigkeit und einem gewünschten Mundgefühl für die Herstellung japanischer Nudeln erzeugt werden. Anzumerkenist, daß die schmalen, langgestreckten, konkavkonvexen Teilelemente 20, wie sie bei dem Aufnahmebehälter 8 in 9 gezeigt sind, entweder durch integrale Formgebung der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8 erzeugt werden können oder durch separate Teilelemente, die auf der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8 aufgebracht sind.

11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Aufnahmebehälters 8 mit einem zusätzlichen inneren Einsatzbehälter 30. Dieser innere Einsatzbehälter 30 ist als Einsatz lösbar in dem Aufnahmebehälter montiert und definiert einen Kammerhohlraum 31 zwischen der Innenwand des Aufnahmebehälters 8 und der Außenwand des Einsatzbehälters 30. Dieser Kammerhohlraum 31 wird dazu benutzt, während des Verarbeitungsprozesses die Temperatur der Ausgangsstoffe in dem Aufnahmebehälter 8 zu steuern, indem ein Kühlmittel zum Kühlen oder ein Heizmittel zum Erwärmen der Ausgangsstoffe in den Kammerhohlraum eingegeben ist oder in geeigneter Weise durch diesen hindurchgeleitet wird.

In konstruktiver Hinsicht kann das Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß 11 verschieden ausgeführt sein. Beispielsweise kann der Aufnahmebehälter 8 an seiner inneren Umfangsfläche einen nach innen weisenden Umlaufflansch (nicht dargestellt) besitzen, der zur Montage eines äußeren umlaufenden Flansches des Einsatzbehälters 30 dient. Es ist auch möglich, nur den inneren Einsatzbehälter 30 mit einem äußeren umlaufenden Flansch zu versehen, der direkt an der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8 abgedichtet anliegt und dort befestigt ist.

Es ist wichtig, daß der innere Einsatzbehälter 30 in dem Aufnahmebehälter 8 ortsfest eingebaut ist, so daß er sich während des Verarbeitungsprozesses relativ zum Aufnahmebehälter 8 nicht bewegen kann.

Für den Verarbeitungsprozeß der Ausgangsstoffe des gewünschten Nahrungsmittelproduktes wird in den Kammerhohlraum 31 (siehe 11), der zwischen der inneren Umfangswand des Aufnahmebehälters 8 und der gegenüberliegenden äußeren Umfangswand des inneren Einsatzbehälters 30 gebildet ist, ein Kühlmittel eingegeben, z. B. Eis, Trockeneis o. dergl. (nicht dargestellt), oder es wird ein Heizmittel, wie z. B. warmes oder kochendes Wasser o. dergl. (nicht dargestellt), eingegeben.

1 zeigt, daß die obere Öffnung des Aufnahmebehälters 8 und die obere Öffnung des inneren Einsatzbehälters 30 hermetisch abgedichtet oder mittels des Deckels 9 verschlossen sind, um zu verhindern, daß Kühl- oder Heizmittel aus dem Kammerhohlraum 31 auslaufen kann und/oder daß die Ausgangsstoffe des gewünschten Nahrungsmittelproduktes, die in den inneren Einsatzbehälter 30 eingegeben sind, beim Verarbeitungsprozeß entweichen können.

Beispielsweise kann in den Kammerhohlraum ein Kühlmittel, wie z. B. Eis, Trockeneis o. dergl., eingegeben werden, und in den inneren Einsatzbehälter 30 wird z. B. eine Creme für Speiseeis eingefüllt. Während des Verarbeitungsprozesses wird die in den Einsatzbehälter 30 eingegebene Creme durchgerührt und knetend verarbeitet sowie gleichzeitig gekühlt. Es entsteht so das gewünschte Speise-Eis.

Selbstverständlich können auch andere geeignete Materialien oder Ausgangsstoffe für ein gewünschtes Nahrungsmittelprodukt (Speisen und/oder Getränke) in derselben Weise verarbeitet werden, wie dies vorstehend anhand der Herstellung von Speise-Eis beschrieben worden ist.

Es ist auch möglich, heißes oder kochendes Wasser o. dergl. als Heizmittel in den Kammerhohlraum 31 einzugeben, um Ausgangsstoffe wie z. B. eine Schokoladenmasse zu erwärmen, die in den inneren Einsatzbehälter 30 eingegeben worden ist und sodann während des Verarbeitungsprozesses durch Verrühren und Kneten verarbeitet wird. Nach Beendigung des Verarbeitungsprozesses wird sodann die fertig verrührte und geknetete sowie erwärmte Schokoladenmasse zu einem gewünschten Produkt geformt. Auch in diesem Fall ist es möglich, andere geeignete Materialien und Ausgangsstoffe für ein gewünschtes Nahrungsmittelprodukt in derselben Art und Weise mittels der Vorrichtung zu verarbeiten, wie dies anhand der Schokoladenmasse beschrieben worden ist.

Anstelle der Verwendung von heißem oder kochendem Wasser oder einem ähnlichen Heizmittel, das in den Kammerhohlraum 31 eingegeben wird, kann auch eine elektrische Beheizung (nicht dargestellt) des inneren Einsatzbehälters 30 erfolgen. Zu diesem Zweck kann ein elektrischer Heizdraht entweder an der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters 8 oder an der äußeren Umfangsfläche des inneren Einsatzbehälters 30 angebracht sein. Dabei ist es zweckmäßig, die Stromzuführung über einen Schleifkontakt (nicht dargestellt) vorzunehmen, der z. B. an der Traghalterung 7 vorhanden sein kann.

Alle Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Konstruktionsarten besitzen einen Aufnahmebehälter 8, der geneigt an dem äußeren Endstück 4 eines Rotationsarmes 3 befestigt ist, so daß er um die Rotationshauptachse 2 rotieren (umlaufen) kann und gleichzeitig um seine eigene Behälter-Rotationsachse 6 rotieren kann, wobei eine Abstimmung der Eigenrotation des Behälters zu der Umlaufrotation um die Rotationshauptachse 2 vorgenommen werden kann. Dementsprechend steht für den Verarbeitungsprozeß eine resultierende (kombinierte) Zentrifugalkraft (X + Y) zur Verfügung, die von den beiden Rotationsbewegungen um die Rotationshauptachse 2 einerseits und um die Behälter-Rotationsachse 6 andererseits erzeugt wird. Die in den Aufnahmebehälter 8 eingegebenen Ausgangsstoffe sind dieser kombinierten Zentrifugalkraft (X + Y) ausgesetzt und werden mit der Wirkung dieser Zentrifugalkraft (X + Y) zu dem gewünschten Nahrungsmittelprodukt verarbeitet. Es ist möglich, die Menge jedes einzelnen Ausgangsstoffes für das gewünschte Lebensmittelprodukt zu wählen. Es ist auch möglich, wahlweise die Rezeptur der Ausgangsstoffe für ein gewünschtes Lebensmittelprodukt zu ändern.

Da der Aufnahmebehälter 8 hermetisch abgedichtet ist, z. B. mittels eines Deckels 9, besteht nicht die Gefahr, daß die Ausgangsstoffe während des Verarbeitungsprozesses oxydieren. Dementsprechend ist das hergestellte Lebensmittelprodukt geschmacklich, farblich und vom Geruch her einwandfrei.

Ein weiterer Vorteil des Verarbeitungsprozesses ergibt sich aus der Einwirkung der Zentrifugalkraft (X + Y) auf die Ausgangsstoffe derart, daß mögliche Lufteinschlüsse aus den Ausgangsstoffen ausgetrieben bzw. aus diesen abgeschieden werden, so daß sich das Lebensmittelprodukt z. B. als Getränk oder als teigartiges Produkt einwandfrei darstellt. Es ist gewünschtenfalls vollständig frei von Luftblasen.

Die Lehre der Erfindung zeigt auch, daß mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung Lebensmittelprodukte in einer sehr effizienten Weise und in einer kürzeren Zeit hergestellt werden können, als es mit den bis dahin bekannten Vorrichtung möglich war.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Verarbeitung der Ausgangsstoffe eines Nahrungsmittelproduktes

    – mit einem Aufnahmebehälter (8) zur Aufnahme der Ausgangsstoffe, der um eine Behälter-Rotationsachse (6) rotierbar ist, die an einem entfernteren Ende (4) eines Rotationsarmes (3) gelagert ist, der seinerseits um eine Rotationshauptachse (2) rotierbar ist

    – derart, daß bei einer Rotation des Aufnahmebehälters (8) um seine Behälter-Rotationsachse (6) und einer gleichzeitigen Rotation des Rotationsarmes (3) um seine Rotationshauptachse (2) eine kombinierte Zentrifugalkraft (X + Y) innerhalb des Aufnahmebehälter (8) auf die Ausgangsstoffe des Nahrungsmittelproduktes einwirkt, so daß diese miteinander vermischt und knetend bearbeitet werden,

    – und daß innerhalb des Aufnahmebehälters (8) ein sieb-artiger Einsatz (10, 15, 18) zur Aufnahme der Ausgangsstoffe vorhanden ist, der lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft (X + Y) nicht bewegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    – daß auf der inneren Bodenfläche des Aufnahmebehälters (8) schmale, langgestreckte und konkav-konvex geformte Teilelemente (20) vorhanden sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    – daß der sieb-artige Einsatz als Zwischenboden (15) im Abstand zur Bodenfläche des Aufnahmebehälters (8) lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft (X + Y) nicht bewegt,

    – und daß der Zwischenboden (15) radial verlaufende Schneidmesser (12) aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    – daß der sieb-artige Einsatz als Zwischenboden (18) im Abstand zur Rotationsfläche des Aufnahmebehälters (8) lösbar, aber ortsfest in dem Aufnahmebehälter montiert ist, so daß er sich unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft (X + Y) nicht bewegt,

    – und daß der Zwischenboden (18) auf seiner oberen Fläche kleine, konkav-konvex geformte Teilstücke (17) aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    – daß der Aufnahmebehälter (8) auf seiner inneren Umfangsfläche und auf seiner inneren Bodenfläche jeweils kleine konkavkonvexe Teilstücke aufweist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    – daß in den Aufnahmebehälter (8) ein innerer Einsatzbehälter (30) lösbar, aber ortsfest einsetzbar ist, der einen Kammerhohlraum (31) zwischen der inneren Umfangsfläche des Aufnahmebehälters (8) und der äußeren Umfangsfläche des Einsatzbehälters (30) definiert,

    – und daß der Einsatzbehälter (30) zur Aufnahme der Ausgangsstoffe des Nahrungsmittelproduktes dient, und der Kammerhohlraum (31) ein Kühlmittel zum Kühlen oder ein Heizmittel zum Erwärmen der Ausgangsstoffe aufnimmt.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com