Diese Anmeldung beansprucht Priorität der taiwanesischen Anmeldung
Nr. 091211330, eingereicht am 24. Juli 2002.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Holz-Hobelmaschine, insbesondere
eine Holz-Hobelmaschine mit einer Fehlerreduziereinheit für die Abnahme einer Werkstückstärke.
Eine herkömmliche Holz-Hobelmaschine umfaßt eine Basis mit rechten
und linken Seiten, rechte und linke Paare von Säulen, die sich aufrecht von der
rechten und linken Seite der Basis erstrecken, einen Messerschlitten mit rechten
und linken Schlittenenden, die verschieblich am rechten bzw. linken Säulenpaar befestigt
sind, und rechte und linke Schraubenspindeln, die drehbar an der linken und rechten
Seite der Basis befestigt sind. Röhrenförmige linke und rechte Gewindeglieder erstrecken
sich durch zwei Durchgangslöcher in den linken und rechten Schlittenenden. Die linken
und rechten Schraubenspindeln erstrecken sich durch die jeweiligen Gewindeglieder
und sind im Gewindeeingriff mit diesen. Linke und rechte Befestigungsmuttern sind
im Gewindeeingriff mit den jeweiligen Gewindegliedern, um die Gewindeglieder am
Messerschlitten zu befestigen. Eine Kraftübertragungseinheit umfaßt zwei Kettenräder,
die an unteren Enden der linken und rechten Schraubenspindeln befestigt sind, und
eine Kraftübertragungskette, die über die Kettenräder läuft, um eine synchrone Drehung
der linken und rechten Schraubenspindeln zu ermöglichen, die wiederum zu einer vertikalen
Bewegung des Messerschlittens im Verhältnis zur Basis führt. Ein Handgriff ist an
einem oberen Ende der rechten Schraubenspindel angebracht, um das Drehen der linken
und rechten Schraubenspindeln zu erleichtern.
Der Messerschlitten ist parallel zur Basis angeordnet, und die Gewinde
der Gewindeglieder liegen aufgrund des Gewichts des Messerschlittens auf den Gewinden
der Schraubenspindeln auf. Somit werden zwischen den Gewinden des Gewindeglieds
und den Gewinden der Schraubenspindeln Freiräume gebildet. Insofern können sich
die Gewindeglieder und der Schlitten im Verhältnis zu den Schraubenspindeln bewegen,
was zu vermehrten Fehlern bei der vom Werkstück abzunehmenden Stärke führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine Holz-Hobelmaschine
mit einer Fehlerreduziereinheit, die eine Bewegung eines Messerschlittens im Verhältnis
zu einer Anordnung von aufrechten Schraubenspindeln verhindern kann.
Eine erfindungsgemäße Holz-Hobelmaschine umfaßt: eine Basis mit vier
Ecken; vier Hohlsäulen, die sich aufrecht von den jeweiligen Ecken der Basis erstrecken,
wobei jede der Säulen mit einem axialen Schlitz versehen ist, der den Zugang zu
einem Säuleninnenraum ermöglicht; vier Schraubenspindeln, die sich drehbar und aufrecht
von den Ecken der Basis durch die jeweiligen Säulen erstrecken, wobei jede der Schraubenspindeln
einen Außengewindeabschnitt hat, der mit einem Außengewinde versehen ist; einen
Messerschlitten mit vier Ecken, die jeweils vertikal und verschieblich an den Säulen
befestigt sind, und mit einer horizontalen Bodenfläche; eine Kraftübertragungseinheit,
die mit den Schraubenspindeln verbunden ist, um eine synchrone Bewegung der Schraubenspindeln
zu ermöglichen; und eine Fehlerreduziereinheit, umfassend vier röhrenförmige Gewindeglieder,
die jeweils an den vier Ecken des Schlittens befestigt sind und jeweils innerhalb
der Säulen so angeordnet sind, daß die Gewindeglieder von den axialen Schlitzen
in den Säulen offen zugänglich angeordnet sind, und die axial verlaufende Gewindebohrungen
definieren, die jeweils mit den Schraubenspindeln so im Eingriff sind, daß die Drehung
der Schraubenspindeln zu einer Bewegung des Schlittens entlang der Säulen führt.
Jedes der Gewindeglieder hat einen Innengewindeabschnitt, der jeweils eine der axial
verlaufenden Gewindebohrungen definiert und der mit dem Außengewindeabschnitt der
jeweiligen Schraubenspindel im Eingriff ist, und einen in Umfangsrichtung verlaufenden
Schlitz, der durch eine Wand des Innengewindeabschnitts verläuft, um den Innengewindeabschnitt
in einen oberen Teil und einen unteren Teil aufzuteilen. Der obere Teil ist oberhalb
des Umfangsschlitzes angeordnet und hat eine Unterseite, die ein oberes Ende des
Umfangsschlitzes definiert. Der untere Teil ist unterhalb des Umfangsschlitzes angeordnet
und ist mit einer vertikal durchgehenden Gewindebohrung versehen. Jeder der oberen
und unteren Teile ist mit einem Innengewinde ausgebildet, welches mit dem Außengewinde
der jeweiligen Schraubenspindel im Eingriff ist. Die Fehlerreduziereinheit umfaßt
weiterhin vier Feststellschrauben, die jeweils mit den vertikal verlaufenden Gewindebohrungen
in den Gewindegliedern im Eingriff sind und die gegen die Unterseiten der oberen
Teile der Innengewindeabschnitte der Gewindeglieder drücken, so daß die Innengewinde
der oberen Teile der Gewindeglieder nach oben gegen die Außengewinde der Schraubenspindeln
drücken und so daß die Innengewinde der unteren Teile der Gewindeglieder nach unten
gegen die Außengewinde der Schraubenspindeln drücken, um die Innengewindeabschnitte
der Gewindeglieder auf den Außengewindeabschnitten der Schraubenspindeln festzustellen.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich. In diesen
Zeichnungen zeigt
1 eine perspektivische Darstellung einer
bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Holz-Hobelmaschine;
2 eine Explosionsdarstellung eines Teils
der bevorzugten Ausführungsform, die verdeutlicht, wie ein Gewindeglied an einer
Schraubenspindel befestigt wird;
3 eine vergrößerte, teilweise im Schnitt
ausgeführte perspektivische Darstellung eines Teils des in 2
gezeigten Gewindeglieds;
4 und 5
Schnittansichten eines Teils der bevorzugten Ausführungsform vor der Einstellung
des Gewindeglieds;
6 eine Schnittansicht eines Teils der
bevorzugten Ausführungsform, die deutlich macht, wie das Gewindeglied mit einem
Werkzeug verstellt wird, um eine horizontale Unterseite des Messerschlittens in
einer horizontalen Position anzuordnen;
7 eine Beziehung zwischen dem Gewindeglied
und der Schraubenspindel der bevorzugten Ausführungsform nach Einstellung des Gewindeglieds
und
8 einen Querschnitt der bevorzugten Ausführungsform,
der deutlich macht, wie das Gewindeglied am Messerschlitten befestigt ist.
Wie aus 1 bis 3
ersichtlich ist, umfaßt die bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Holz-Hobelmaschine
eine Basis 20, zwei Paare von Hohlsäulen 30, zwei Paare von Schraubenspindeln
50, 51, eine Kraftübertragungseinheit 130, einen Messerschlitten
40, und eine Fehlerreduziereinheit.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, hat die Basis 20 vier
Ecken 201, 202.
Die Hohlsäulen 30 sind an der Basis 20 mit vier
röhrenförmigen Sitzen 21 befestigt und erstrecken sich aufrecht von den
Ecken 201 bzw. 202 der Basis 20.
Jede der Säulen 30 ist mit einem axialen Schlitz
31 versehen, der den Zugang zu einem Säuleninnenraum ermöglicht.
Die Schraubenspindeln 50 sind an den Ecken 201,
202 der Basis 20 über vier Lager (nicht abgebildet) so befestigt,
daß sich die Schraubenspindeln 50 davon drehbar und aufrecht durch die
jeweiligen Säulen 30 erstrecken. Jede der Schraubenspindeln 50
hat einen Außengewindeabschnitt 501, der mit einem Außengewinde versehen
ist.
Der Messerschlitten 40 hat vier Ecken 42, die jeweils
vertikal und verschieblich an den Säulen 30 befestigt sind, und eine horizontale
Bodenfläche 41.
Die Kraftübertragungseinheit 130 verbindet die Schraubenspindeln
50 auf herkömmliche Weise miteinander, um eine synchrone Drehung der Schraubenspindeln
50 zu ermöglichen.
Die Fehlerreduziereinheit umfaßt vier röhrenförmige Gewindeglieder
60 (von denen in 2 und 3
nur eins abgebildet ist), die jeweils an den vier Ecken 42 des Schlittens
40 befestigt sind und jeweils innerhalb der Säulen 30 so angeordnet
sind, daß die Gewindeglieder 60 von den in den Säulen 30 vorgesehenen
axialen Schlitzen 31 aus offen zugänglich sind, und die axial verlaufende
Gewindebohrungen 611 (siehe 3) definieren,
die jeweils mit den Schraubenspindeln 50 so im Eingriff sind, daß die Drehung
der Schraubenspindel 50 zu einer vertikalen Bewegung des Schlittens
40 entlang der Säulen 30 führt.
Jedes der Gewindeglieder 60 hat einen Innengewindeabschnitt
613, der jeweils eine der axial verlaufenden Gewindebohrungen
611 definiert und der mit dem Außengewindeabschnitt 501 der jeweiligen
Schraubenspindel 50 im Eingriff ist, und einen in Umfangsrichtung verlaufenden
Schlitz 62, der durch eine Wand des Innengewindeabschnitts 613
verläuft, um den Innengewindeabschnitt in einen oberen Teil 602 und einen
unteren Teil 601 aufzuteilen. Der obere Teil 602 ist oberhalb
des Umfangsschlitzes 62 angeordnet und hat eine Unterseite 602B,
die ein oberes Ende des Umfangsschlitzes 62 definiert. Der untere Teil
601 ist unterhalb des Umfangsschlitzes 62 angeordnet und ist mit
einer vertikal durchgehenden Gewindebohrung 63 versehen. Jeder der oberen
und unteren Teile 602, 601 ist mit einem Innengewinde ausgebildet,
welches mit dem Außengewinde der jeweiligen Schraubenspindel 50 im Eingriff
ist. Die Fehlerreduziereinheit umfaßt weiterhin vier Feststellschrauben
80 (in 2 ist nur eine von ihnen abgebildet),
die jeweils mit den vertikal verlaufenden Gewindebohrungen 63 in den Gewindegliedern
60 im Eingriff sind und die gegen die Unterseiten (602B) der oberen
Teile 602 der Innengewindeabschnitte 613 der Gewindeglieder
60 drücken, so daß die Umfangsschlitze 62 in einer vertikalen
Richtung erweitert werden, wobei die Innengewinde der oberen Teile 602
der Gewindeglieder 60 nach oben gegen die Außengewinde der Schraubenspindeln
50 drücken und wobei die Innengewinde des unteren Teils 601 der
Gewindeglieder 60 nach unten gegen die Außengewinde der Schraubenspindeln
50 drücken, um die Innengewindeabschnitte 613 der Gewindeglieder
60 auf den Außengewindeabschnitten 501 der Schraubenspindeln
50 fest zustellen, wodurch die Unterfläche 41 des Schlittens
40 beim Gebrauch der Holz-Hobelmaschine in ihrer Neigung arretiert wird.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform umfaßt jede der Ecken
42 des Schlittens 40 eine feste Hülse 43, die um jeweils
eins der Gewindeglieder 60 herum angeordnet ist und die mit einer vertikalen
Reihe von drei Schraubenverlängerungslöchern 431 ausgebildet ist. Der obere
Teil 602 jedes Gewindeglieds ist mit zwei horizontalen Gewindebohrungen
64 versehen. Die erfindungsgemäße Holz-Hobelmaschine umfaßt weiterhin vier
Paare von Befestigungsschrauben 70. Jedes Paar der Befestigungsschrauben
70 erstreckt sich jeweils durch ein Paar von nebeneinanderliegenden Schraubenverlängerungslöchern
431 in jeweils einer der Hülsen 43 und greift jeweils in die horizontalen
Gewindebohrungen 64 in jedem jeweiligen Gewindeglied 60 ein, wodurch
die Gewindeglieder 60 an dem Schlitten 40 befestigt werden.
Wie aus 4 und 5
ersichtlich ist, liegen die Gewinde 614 der Gewindeglieder 60
als Folge des Gewichts des Schlittens 40 auf den Gewinden (501T)
der Schraubenspindeln 50 auf, wenn die Innengewindeabschnitte
613 der Gewindeglieder 60 mit dem Außengewindeabschnitt
501 der Schraubenspindeln 50 im Eingriff sind. Dadurch werden
Freiräume 100 zwischen dem Gewinde (501T) der Schraubenspindel
50 und dem Gewinde 614 des Gewindeglieds 60 gebildet.
Wie aus 6 und 7
ersichtlich ist, können die Feststellschrauben 80 mit einem Betätigungswerkzeug
90 in die Gewindebohrungen 63 in den Gewindegliedern
60 eingedreht werden, so daß die Schrauben 80 gegen die Unterseiten
602B der oberen Teile 602 der Innengewindeabschnitte
613 der Gewindeglieder 60 drücken können, wenn eine Bewegung des
Schlittens 40 im Verhältnis zu den Schraubenspindeln 50 vermieden
werden soll. Zu diesem Zeitpunkt werden die Umfangsschlitze 62 entlang
einer vertikalen Richtung erweitert, so daß die Innengewinde 614 der oberen
Teile 602 der Gewindeglieder 60 nach oben gegen die Außengewinde
501T des Außengewindeabschnitts 501 der Schraubenspindeln
50 drücken, und so daß die Innengewinde 614 der unteren Teile
601 der Gewindeglieder 60 nach unten gegen die Außengewinde (501T)
der Außengewindeabschnitte 501 der Schraubenspindeln 50 drücken,
wodurch die Innengewindeabschnitte 613 der Gewindeglieder 60 auf
den Außengewindeabschnitten 501 der Schraubenspindeln 50 festgestellt
werden, um die Unterfläche 41 des Schlittens 40 im Gebrauch der
Holz-Hobelmaschine in ihrer Neigung zu arretieren.
Aus 8 ist ersichtlich, daß jedes der
Gewindeglieder 60 zwei voneinander beabstandete gebogene Stirnabschnitte
652 hat, die sich durch die axialen Schlitze 31 in den jeweiligen
Säulen 30 erstrecken und die gegen eine Innenwand 432 der jeweiligen
Hülsen 43 stoßen, wenn sich die Befestigungsschraube 70 durch
das entsprechende Schraubenverlängerungsloch 431 in der jeweiligen Hülse
43 erstreckt, um mit der entsprechenden horizontalen Gewindebohrung
64 in den entsprechenden Gewindegliedern 60 in Eingriff zu gelangen.