PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19930672B4 12.02.2004
Titel Hinterachse für Industriefahrzeuge
Anmelder Kabushiki Kaisha Toyota Jidoshokki, Kariya, Aichi, JP
Erfinder Chino, Kenji, Kariya, Aichi, JP;
Katae, Kenichi, Kariya, Aichi, JP;
Iwanaga, Yoshihisa, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 02.07.1999
DE-Aktenzeichen 19930672
Offenlegungstag 13.01.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.02.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.2004
IPC-Hauptklasse B60B 35/02
IPC-Nebenklasse B60G 9/00   B66F 9/075   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hinterachse für ein Industriefahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.

Aus der gattungsbildenden DE-PS 665 172 ist eine starre Fahrzeugachse mit einem Doppel-T-Träger als Hauptkörper bekannt, die endseitig feststehende Achsstummel hat. Die Achsstummel sind jeweils an kastenförmigen Aufnahmen gehalten und erstrecken sich in Richtung der Mittellängsachse der Fahrzeugachse. Die kastenförmige Aufnahme ist auf den Doppel-T-Träger geschoben und umschließt so den Hauptkörper. Wahlweise erfolgt die Festlegung der Aufnahme durch Anschweißen. Alternativ ist der Achsstummel an der Basis einer U-förmigen Gabel befestigt. Die Schenkel der Gabel liegen jeweils auf der Ober- bzw. Unterseite des Hauptkörpers auf und sind dort angeschweißt.

Im allgemeinen ist bei Gabelstaplern eine Hinterachse drehbar an einem Fahrzeugrahmen für die Stabilität des Fahrzeuges während der Fahrt angebracht. Wie dies in 8 gezeigt ist, hat eine herkömmliche Hinterachse 31 einen Achskörper 34 und ein Paar von Aufnahmen 35a und 35b an jeder Seite. Der Achskörper 34 hat eine erste sich vertikal erstreckende Platte 32 und zweite Platten 33a und 33b, die zueinander parallel sind und sich jeweils an der oberen beziehungsweise unteren Kante der ersten Platte 32 befinden. Die Paare von Aufnahmen 35a und 35b stützen Achszapfen 39a und 39b und sind an den Enden des Achskörpers 34 angeschweißt. Ein mittlerer Zapfen 36 ist in der Mitte des Achskörpers 34 aufgenommen. Die Hinterachse 31 ist durch den mittleren Zapfen an der hinteren Seite des (nicht gezeigten) Fahrzeugrahmens drehbar gelagert.

Wie dies in den 8 und 9 gezeigt ist, sind die Aufnahmen 35a und 35b im allgemeinen säulenartig und haben körpernahe Flächen. Die Aufnahmen 35a und 35b sind an dem Achskörper 34 befestigt, indem die körpernahen Flächen mit den Enden der ersten und der zweiten Platte 32, 33a und 33b im Eingriff stehen und indem die Kontaktlinien zwischen den Aufnahmen 35a und 35b und den Platten 32, 33a und 33b verschweißt sind.

Wenn die Hinterachse pendeln kann, kann sich die Stabilität des Fahrzeuges verschlechtern, wenn das Fahrzeug beim Tragen einer schweren Last wendet oder wenn es auf einer unebenen Fläche fährt und dabei eine Last an einer hohen Position trägt.

Die ungeprüfte japanische Patentanmeldung JP 58-167 217 A und die japanischen Patente JP 9-309 308 B2 und JP 9-309 309 B2 beschreiben eine Technologie zum Blockieren einer Hinterachse durch einen Mechanismus, wenn eine auf das Fahrzeug aufgebrachte Zentrifugalkraft einen vorbestimmten Wert überschreitet oder wenn die Position der Last einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet.

Die Hinterachse wird durch ein Blockieren eines Dämpfers erreicht, der zwischen dem Fahrzeugrahmen und der Hinterachse angeordnet ist. D.h. ein Schließen eines Durchtrittes zum Liefern und Ablaufen von Hydrauliköl zu dem Dämpfer blockiert den Dämpfer. Außerdem gibt ein Öffnen des Durchtrittes den Dämpfer frei, womit es möglich ist, daß die Hinterachse pendelt.

Reaktionskräfte von den Hinterrädern werden größtenteils auf die oberen Aufnahmen 35a aufgebracht. Die Reaktionskräfte von den Hinterrädern nehmen zu, wenn die Hinterachse 31 blockiert ist. Jedoch haben bei der Hinterachse 31 nach dem Stand der Technik die Aufnahmen 35a und 35b die gleiche Form und die Länge der Schweißraupe 37 ist ebenfalls gleich. Wie dies in 9 gezeigt ist (wobei nur die Aufnahme 35a zu sehen ist), stehen jede Aufnahme 35a und 35b und die Platten 32, 33a und 33b über eine vertikale ebene Fläche in Kontakt und die durch den Kontakt ausgebildeten Ecken bzw. Kanten werden verschweißt. Demgemäß nehmen nur die Schweißraupen die hohen Kräfte auf, die auf die oberen Aufnahmen 35 aufgebracht werden. Jedoch können die Schweißraupen nach dem Stand der Technik keine ausreichende Festigkeit vorsehen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine stabilere Hinterachse zu schaffen.

Diese Aufgabe wird mit einer Hinterachse mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Erfindungsgemäß wird die auf die Schweißraupen zwischen den Aufnahmen der Hinterachse und der Hinterachse von Industriefahrzeugen aufgebrachte Kraft verringert.

Andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen deutlich, die in beispielhafter Weise die Prinzipien der Erfindung darstellen.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele in den beigefügten Zeichnungen erläutert.

1 zeigt eine ausschnittartige Querschnittansicht einer Aufnahme gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

2(a) zeigt eine ausschnittartige perspektivische Ansicht der Aufnahme von 1.

2(b) zeigt eine ausschnittartige Draufsicht auf die Aufnahme von 1.

3 zeigt eine ausschnittartige bildliche Seitenansicht von einem anderen Ausführungsbeispiel.

4 zeigt ein ausschnittartige bildliche Seitenansicht von einem anderen Ausführungsbeispiel.

5(a) zeigt eine ausschnittartige bildliche Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel.

5(b) zeigt eine Querschnittansicht entlang der Linie B-B von 5(a) .

6 zeigt eine ausschnittartige bildliche Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel.

7 zeigt eine ausschnittartige bildliche Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel.

8 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Hinterachse nach dem Stand der Technik.

9 zeigt eine ausschnittartige Vorderansicht der Aufnahme von 8.

Um eine Wiederholung bei der Beschreibung zu vermeiden, sind ähnliche oder gleiche Bezugszeichen jenen Bauteilen vergeben worden, die die gleichen wie die entsprechenden Bauteilen bei den ersten Ausführungsbeispiel sind.

Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben. Die Hinterachse 1 hat einen Achsenkörper 3 und eine obere und eine untere Aufnahme oder ein oberes und ein unteres Auge 4 und 5 wie bei der Hinterachse 31 nach dem Stand der Technik. Der Achsenkörper 3 hat eine vertikale Platte 6 und horizontale Platten 7a und 7b, die sich an dem oberen und dem unteren Rand der vertikalen Platte befinden und parallel zueinander sind. Das obere bzw. das untere Auge 4 und 5 ist an dem Ende der jeweiligen horizontalen Platte 7a bzw. 7b geschweißt.

Jedes Auge 4 und 5 hat ein Zapfengehäuse 24. Ein Loch 8 ist in dem Zapfengehäuse 24 jedes Auges 4 und 5 ausgebildet. Ein Achszapfen 9 ist drehbar in den Augen 4 und 5 durch Nadellager 10a und l0b aufgenommen. Ein Axiallager 12 ist an dem Achszapfen 9 zwischen einem Lenkgelenk 11 und dem oberen Auge 4 angebracht. Das Axiallager 12 ermöglicht eine Relativdrehung zwischen dem Lenkgelenk 11 und dem oberen Auge 4. Das Lenkgelenk 11 hat eine Spindel 13, die sich horizontal erstreckt. Eine zylindrische Buchse 14 ist an der Spindel 13 über Lager 15 und 16 drehbar gestützt. Ein Radkranz 18 ist an der Buchse 14 über Bolzen 19 und Muttern 20 einstückig angebracht, womit ermöglicht ist, daß sich ein Reifen 17 in Bezug auf die Hinterachse 1 dreht.

Der Befestigungsaufbau des oberen Auges 4 an dem Achsenkörper 3 wird nachstehend beschrieben. Das obere Auge 4 hat einen Vorsprung 24, der in dem Achsenkörper 3 zwischen der vertikalen Platte 6 und der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen ist. Die untere und die obere Fläche des Vorsprungs 21 sind parallel, rechtwinklig und eben. Der Vorsprung 21 hat die gleiche Breite und ungefähr die Hälfte der Dicke wie das Auge 4. Das obere Auge 4 und der Vorsprung 21 sind geschmiedet. Eine Konkavität oder eine Eckenvertiefung 21b ist an der oberen Fläche des körpernahen Endes des Vorsprungs 21 zwischen den Vorsprung 21 und dem Gehäuse derart ausgebildet, daß die Endfläche der oberen horizontalen Platte 7a mit dem oberen Auge 4 in ausreichender Weise in Kontakt steht und daß die obere Fläche des Vorsprungs 21 mit der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a in ausreichender Weise in Kontakt steht.

Wie dies in 1 gezeigt ist, ist in dem Achsenkörper 3 ein Absatz 6a an der vertikalen Platte 6 derart ausgebildet, daß er dem Vorsprung 21 des oberen Auges 4 entspricht. Die obere Fläche des Vorsprungs 21 steht mit der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a in Kontakt und die untere Fläche des Vorsprungs 21 steht mit der oberen Fläche des Absatzes 6a in Kontakt. D.h. der Vorsprung 21 des oberen Auges 4 ist zwischen der vertikalen Platte 6 und der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen.

Das obere Auge 4 ist an dem Achsenkörper 3 an sieben Arten an Ecken bzw. Kanten C1 bis C7 geschweißt. Eine erste Kante C1 ist zwischen der oberen Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und der körpernahen Endfläche des oberen Auges 4 definiert. Eine zweite Kante C2 ist zwischen der Endfläche der oberen horizontalen Platte 7a und den Seiten des oberen Auges 4 definiert. Eine dritte Kante C3 ist zwischen der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und den Seiten des Vorsprungs 21 definiert. Eine vierte Kante C4 ist zwischen der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und den freigelegten Teilen der Endflächen des Vorsprungs 21 definiert. Eine fünfte Kante C5 ist zwischen den Seitenflächen der vertikalen Platte 6 und der Endfläche des Vorsprungs 21 definiert. Eine sechste Kante C6 ist zwischen den Seitenflächen der vertikalen Platte 6 und der unteren Fläche 21c der Vorsprungs 21 definiert. Eine siebte Kante C7 ist zwischen der Endfläche der vertikalen Platte 6 und der unteren Fläche 21c des Vorsprungs 21 definiert. Die Verschweißungen sind hierbei sämtlich als Schweißraupen 22 bezeichnet.

Die Reaktionskraft der Last auf dem Rad 2 wird auf das obere Auge und das untere Auge 4 und 5 aufgebracht. Da die auf das Lenkgelenk 11 aufgebrachte Kraft zu dem oberen Auge 4 über das Axiallager 12 übertragen wird, nimmt das obere Auge 4 den größten Teil des Last auf.

Der Vorsprung 21 des oberen Auges 4 ist zwischen der vertikalen Platte 6 und der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen und das obere Auge 4 ist mit dem Achsenkörper 3 verschweißt. Demgemäß nimmt, wenn eine Last auf das obere Auge 4 aufgebracht wird, der Achsenkörper 3 die Last über einen direkten Eingriff mit dem oberen Auge 4 direkt auf. Dadurch wird die durch die Schweißraupen 22 (pro Längeneinheit der Schweißnaht) im Vergleich zu dem Stand der Technik, bei dem die Schweißraupen die gesamte Last aufnehmen, aufgenommene Last verringert.

Das Herstellen des oberen Auges 4 und des Achsenkörpers 3 ist vergleichsweise einfach, da der Vorsprung 21 rechtwinklig ist, und das Ausbilden des Absatzes 6a ist der einzige zusätzliche Schritt, der an dem Achsenkörper 3 auszuführen ist.

Wenn eine Kraft entweder nach oben oder nach unten auf das obere Auge 4 aufgebracht wird, wird der größte Teil der Kraft durch die vertikale Platte 6 und die obere horizontale Platte 7a aufgenommen, da die obere Fläche des Absatzes 6a und die untere Fläche der oberen horizontalen Platte 7a parallel zueinander sind und miteinander in Kontakt stehen.

Da ein Teil der auf das obere Auge 4 aufgebrachten Last direkt auf den Achsenkörper 3 übertragen wird und die Gesamtlänge der Schweißraupen 22 länger ist, ist der Anteil der über die Schweißraupen 22 pro Längeneinheit der Schweißraupe übertragenen Last geringer.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend weiter erläutert.

Der Vorsprung 21 kann andere Formen annehmen, beispielsweise dreieckige Formen, halbkreisförmige Formen und polygonale Formen. In diesem Fall werden im wesentlichen die gleichen Vorteile erzielt.

Wie dies in 3 gezeigt ist, kann eine geneigte Fläche 6b oder eine Abschrägung an einem Teil der vertikalen Platte 6 entsprechend dem oberen Auge 4 ausgebildet sein. Der Vorsprung 21 des oberen Auges 4 ist keilförmig entsprechend einem keilförmigen Raum zwischen der oberen Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und der geneigten Fläche 6b. Die in 3 gezeigten Schweißraupen 22 sind in eckenartigen Kanten C1, C3, C5 und C7 angeordnet. Eine erste Kante C1 ist zwischen der oberen Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und der körpernahen Endfläche des oberen Auges 4 definiert. Eine weitere Kante C3 ist zwischen der unteren Fläche der oberen horizontalen Platte 7a und den Seitenflächen des Vorsprungs 21 definiert. Eine andere Kante C5 ist zwischen den Seitenflächen der vertikalen Platte 6 und der Endfläche des Vorsprungs 21 definiert. Eine andere Kante C7 ist zwischen der Endfläche der vertikalen Platte 6 und der unteren Fläche 21c des Vorsprungs 21 definiert. Bei dem Ausführungsbeispiel von 3 ist die Last (pro Längeneinheit), die durch die Schweißraupen 22 aufgenommen wird, verringert, da der Achsenkörper 3 einen Teil der auf das obere Auge 4 aufgebrachten Last durch einen direkten Eingriff mit dem oberen Auge 4 direkt aufnimmt. Jedoch ist im Vergleich zu dem ersten Ausführungsbeispiel die durch die Schweißraupen 22 aufgenommene Last höher. Anders ausgedrückt ist, wenn eine vertikale Last auf das oberen Auge 4 aufgebracht wird, der Anteil der direkt durch den Achsenkörper 3 aufgenommenen Last bei dem Ausführungsbeispiel von 1 größer als bei dem Ausführungsbeispiel von 3.

Wie dies in 4 gezeigt ist, sind der Achsenkörper 3 und der Vorsprung 21 die gleichen wie jene von 3, jedoch sind die Schweißorte verändert worden. Die Schweißzonen von Ausführungsbeispiel 4 haben keine Schweißraupen in den Kanten, die in 3 mit dem Bezugszeichen C3 bezeichnet sind. Bei dem Ausführungsbeispiel von 4 wird die von den Schweißraupen 22 aufgenommene Last verringert, da ein Teil der auf das obere Auge 4 aufgebrachten Last durch die Achsenkörper 3 durch einen Eingriff mit dem oberen Auge 4 direkt aufgenommen wird. Das Weglassen der Schweißraupen 22 an den mit Bezugszeichen C3 in

3 bezeichneten Kanten erhöht die durch die verbleibenden Schweißraupen 22 übertragene Last nicht außerordentlich.

Der Vorsprung 21 kann eine beliebige Form haben, solange er zwischen der vertikalen Platte 6 und der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen wird. Die durch die Schweißraupe 22 aufgenommene Last wird verringert, wenn der Vorsprung 21 zwischen der vertikalen Platte und der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen wird, und ein Teil der auf das obere Auge 4 aufgebrachte Last wird direkt auf den Achsenkörper 3 übertragen.

Das obere Auge kann auch ohne den zwischen der vertikalen Platte 6 und der oberen horizontalen Platte 7a aufgenommen Vorsprung 21 ausgebildet sein. Wie dies in den 5(a) und 5(b) gezeigt ist, hat das obere Auge eine gleichmäßige Dicke, ist ihr körpernahes Ende dreieckig und sind die Platten 6 und 7a so geformt, daß sie dem dreieckigen körpernahen Ende entsprechen. D.h. ein Kontakt zwischen dem oberen Auge 4 und dem Achsenkörper 3 ist über eine Kombination von Ebenen verteilt. Die Kanten C8 sind geschweißt. Die Kanten C8 sind zwischen jeweils den Kontaktebenen und einer senkrechten Fläche definiert. In diesem Fall wird das körpernahe Ende des oberen Auges 4 nicht zwischen den Platten 6 und 7a aufgenommen und der größte Teil der auf das obere Auge 4 aufgebrachten Last wird durch die Schweißraupen 22 aufgenommen. Jedoch ist anders als beim Stand der Technik die körpernahe Endfläche des oberen Auges 4 keine einzelne ebene Fläche, d.h. senkrecht zu der Längsachse der hinteren Achse 1, und sie ist eine Kombination aus unterschiedlichen Ebenen. Demgemäß ist die Länge der Schweißraupen 22 länger als jene bei dem Stand der Technik und die durch die Schweißraupen 22 pro Längeneinheit aufgenommene Last ist verringert. Das obere Auge 4 und der Achsenkörper 3 werden mit Leichtigkeit bearbeitet, da die körpernahe Endfläche durch ebene Fläche ausgebildet ist. Wenn die körpernahe Endfläche des oberen Auges 4 gekrümmt wäre oder eine Kombination aus einer gekrümmten Fläche und einer ebenen Fläche wäre, würde ein Bearbeiten des obere Auges 4 und des Achsenkörpers 3 schwieriger sein. Außerdem wird der Achsenkörper mit Leichtigkeit bearbeitet.

Das obere Auge 4 kann eine beliebige Form haben, solange der Kontakt zwischen dem oberen Auge 4 und dem Achsenkörper 3 über eine Kombination an Ebenen verteilt wird. Wie dies in 6 gezeigt ist, kann das körpernahe Ende des oberen Auges 4 eine dreieckige Vertiefung haben. Wie dies in 7 gezeigt ist, kann das körpernahe Ende des oberen Auges 4 einen abgeschrägten Ausschnitt und einen von dem abgeschrägten Ausschnitt sich erstreckenden rechtwinkligen Vorsprung haben.

Wenn die Länge der Schweißraupen 22 durch ein Verändern der Form des körpernahen Endes des oberen Auges 4 zunimmt, muß die vertikale Platte 6 nicht bearbeitet werden, wie dies in 5(b) gezeigt ist. D.h. nur die obere horizontale Platte 7a könnte bearbeitet werden, so daß die untere Fläche des oberen Auges 4 mit der oberen Kante der vertikalen Platte 6 in Kontakt steht.

Das untere Auge 5 kann in der gleichen Form wie das obere Auge 4 ausgebildet sein und das untere Auge 5 kann an dem Achsenkörper 3 derart geschweißt sein, daß das untere Auge 5 ein Spiegelbild des oberen Auges 4 ist. In diesem Fall wird die Schweißfestigkeit des unteren Auges 5 verbessert und das obere Auge und das untere Auge sind gleiche Teile. Dadurch werden die Kosten pro Einheit der Augen 4 und 5 verringert.

Wenn die Augen 4 und 5 an dem Achsenkörper 3 angebracht werden, müssen die Achsen der Löcher 8 nicht vertikal sein, d.h. der Schrägungswinkel muß nicht unbedingt Null Grad betragen. Die Achsen der Löcher 8 können geneigt sein.

Wie dies für Fachleute offensichtlich sein sollte, kann die vorliegende Erfindung in vielen anderen speziellen Formen ohne ein Abweichen von dem Umfang der Erfindung ausgeführt werden.

Daher sollen die vorliegenden Beispiele und Ausführungsbeispiel als Veranschaulichung und nicht als Einschränkung betrachtet werden und die Erfindung ist nicht auf die hierbei angegebenen Einzelheiten beschränkt, sondern kann innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche abgewandelt werden.

Der Hinterachsenträger 1 für ein drehbares Stützen des Körperrahmens des Industriefahrzeuges hat Augeneingriffsflächen, die an jedem Ende des Achsenträgers ausgebildet sind, und zumindest das Paar an Augen 4. Jedes Auge 4 weist die Achseneingriffsfläche auf und ist an dem jeweiligen Ende des Achsenträgers derart befestigt, daß jede Achseneingriffsfläche mit der entsprechenden Augeneingriffsfläche im Eingriff steht. Der neue Achsenträger verringert die auf die Schweißraupen zwischen den Augen 4 und dem Hinterachsenkörper bei Industriefahrzeugen aufgebrachte Kraft.


Anspruch[de]
  1. Hinterachse (1) für ein Industriefahrzeug zur Abstützung der Fahrzeugräder, mit einem Achskörper (3), der aus einer vertikalen Platte (6) und einer oberen und einer unteren horizontalen Platte (7a; 7b) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Achskörper (3) an seinen Enden jeweils mit einem Paar von Aufnahmen (4; 5) verschweißt ist, das jeweils zum Verschwenken eines Fahrzeugrades (2) einen Achsbolzen (9) drehbar lagert, der den Achsstummel (13) des Fahrzeugrades (2) trägt, wobei die oberen Aufnahmen (4) einen Vorsprung (21) aufweisen, der sich jeweils zwischen der oberen horizontalen und der vertikalen Platte (6; 7a) in eine Ausnehmung (6a) der vertikalen Platte (6) erstreckt.
  2. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Achsstummel (11) durch ein Axiallager (12) gegen die obere Aufnahme (4) abgestützt ist.
  3. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) im Wesentlichen quaderförmig ist.
  4. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) im Wesentlichen keilförmig ist.
  5. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) im Wesentlichen halbzylinderförmig ist.
  6. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) im Wesentlichen eine polygonale Form hat.
  7. Hinterachse (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) gleich breit und ungefähr halb so dick wie die Aufnahme (4) ist.
  8. Hinterachse (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21) und die Aufnahme (4) geschmiedet sind.
  9. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Platte (6) im Wesentlichen rechtwinklig ist und die oberen Ecken der vertikalen Platte gestuft sind, um die Ausnehmung (6a) auszubilden.
  10. Hinterachse (1) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Platte (6) im Wesentlichen rechtwinklig ist und die oberen Ecken der vertikalen Platte abgeschrägt sind, um die Ausnehmung (6a) auszubilden.
  11. Hinterachse (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet; dass der Vorsprung (21) eine Vertiefung (21b) zur Kante der Aufnahme (4) hat.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com