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Dokumentenidentifikation DE20301544U1 12.02.2004
Titel Buschstütze
Anmelder Haas, Michael, 88214 Ravensburg, DE;
Haas, Daniel, 88214 Ravensburg, DE
Vertreter Riebling, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 88131 Lindau
DE-Aktenzeichen 20301544
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.02.2004
Registration date 08.01.2004
Application date from patent application 01.02.2003
IPC-Hauptklasse A01G 17/04

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine Buschstütze nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.

Derartige Buschstützen werden verwendet, um die Äste eines Busches seitlich abzustützen. Es ist eine Buschstütze, bestehend aus drei Teilen, bekannt, deren, an die Äste des Busches anlegbare, Drahtabschnitte gerade geformt sind. Jedes dieser drei Teile wird mit einem Steckdraht in den Erdboden gesteckt und mit seinem oberen, etwa horizontal vom vertikalen Steckdraht abragenden Ende mit dem zugeordneten anderen Ende des benachbarten Stützenteils verbunden. Insgesamt werden also drei Stück dieser Drahtgebilde benötigt, um eine Buschstütze auszubilden.

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Buschstütze der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass die Herstellung vereinfacht und kostengünstiger ist und die Montage erleichtert ist.

Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, dass die Buschstütze aus mindestens zwei zueinander symmetrischen Teilringteilen besteht.

Die Neuerung schlägt also zwei oder mehrere gebogene Teilringteile vor, die durch gegenseitiges Einhaken zu einem Vollkreis verbindbar sind. Derartige Teilringteile können also Halbkreis-, Viertel- oder Achtelkreisringbögen sein, die sich gegenseitig zu einem Vollkreis ergänzen. Durch die Schaffung eines Vollkreises ergibt sich der Vorteil, dass sich die Buschstütze in vollem Umfang von allen Seiten an die zu stützenden Pflanzenteile anlegt.

Beim Stand der Technik waren hingegen nur gerade Stützabschnitte bekannt, die eine wesentlich schlechtere Stützwirkung bei größerer Gefahr der Verletzung der Pflanze durch Reibung und Abrutschen der Pflanzenteile an den geraden Stützteilen entfalteten.

Der Einfachheit halber wird jedoch eine Ausführung bevorzugt, die aus zwei zueinander symmetrischen Halbkreisbögen besteht.

Bei der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass nunmehr lediglich nur zwei derartige Drahtgebilde verwendet werden müssen. Dadurch wird die Lagerhaltung vereinfacht, die Herstellungskosten werden günstiger, weil nur noch zwei Teile verwendet werden müssen und die Montage ist vereinfacht, weil nur noch zwei Teile miteinander zu montieren sind.

Die beiden Halbringteile ergänzen sich also im montierten Zustand zu einem Vollring, der um den Busch herum angelegt wird, wobei jeder dem jeweiligen Halbringteil zugeordnete, gerade vertikale Drahtabschnitt in den Boden eingesteckt wird.

Jedes Halbringteil besteht also neuerungsgemäß aus einem geraden, vertikalen Drahtabschnitt, der an seinem bodenfernen Ende eine Öse ausbildet, von der aus sich ein etwa halbringförmiger Drahtabschnitt in horizontaler Richtung erstreckt, an dessen äußerem Ende ein Hakenteil angeordnet ist.

Eine besonders einfache Montage ergibt sich dann, wenn das Hakenteil etwa vertikal nach unten gerichtet ist, weil man zunächst das eine Halbringteil in den Erdboden steckt und das andere Halbringteil danach folgend einsteckt und hierbei darauf achtet, dass das Hakenteil dieses Halbringteils in die Öse des anderen Halbringteils eingreift und sich dort verhakt.

Selbstverständlich ist es in einer anderen Ausgestaltung auch möglich, das Hakenteil etwa vertikal nach oben gerichtet auszubilden.

In einer Weiterbildung der Neuerung ist es vorgesehen, dass die Oberfläche der Buschstützen Rippen ausweist. Es wird eine Rippenstruktur bevorzugt, wie sie bei Moniereisen im Betonbau üblich ist. Es ergibt sich damit eine stark gerippte Oberfläche der Drahtgebilde, wodurch diese besonders fest ineinandergehakt sind.

Außerdem sind die in den Erdboden eingesteckten Drahtabschnitte gegen nachträgliches Herausziehen besonders gut gesichert, weil die Rippenstruktur an der Oberfläche der in den Erdboden eingesteckten vertikalen Drahtabschnitte sich widerhakenartig in den Erdboden eingräbt.

In einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung wird es bevorzugt, wenn die Drahtgebilde insgesamt verzinkt sind, um gegen Rost geschützt zu sein.

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Neuerung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Schutzansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Im Folgenden wird die Neuerung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor.

Es zeigen:

1: die perspektivische Ansicht einer Buschstütze in ihrer Funktionsstellung;

2: die Buschstütze nach 1 in auseinander gezogener Darstellung; Neuerungsgemäß besteht die Buschstütze nach den 1 und 2 aus zwei zueinander symmetrischen Halbringteilen 1, 2. Es genügt daher ein einziges Halbringteil unter Bezugnahme auf die 2 zu beschreiben, weil das andere Halbringteil genau gleich ausgebildet ist.

Jedes Halbringteil 1, 2 besteht demzufolge aus einem geraden Drahtabschnitt 3, mit dem das Halbringteil 1, 2 in den Erdboden eingesteckt wird.

Der gerade Drahtabschnitt 3 geht in seinem oberen Ende in eine Öse 4 über, die etwa horizontal gerichtet ist. Von dieser Öse 4 aus erstreckt sich ein etwa halbringförmiger Abschnitt 5, der an seinem, der Öse 4 gegenüberliegenden Ende, in ein Hakenteil 6 übergeht.

Zur Montage der Buschstütze wird zunächst das eine Halbringteil 2 mit seinem Drahtabschnitt 3 in den Erdboden gesteckt und danach das andere Halbringteil 1 auf der gegenüberliegenden Seite eingesteckt, so dass das Hakenteil 6 dieses Halbringteils 1 in die Öse 4 des anderen Halbringteils 2 eingreift und die beiden Teile damit verhakt sind. Damit ergibt sich ein hochbelastbarer Drahtring, der die Holzteile des Busches umfasst und abstützt. Dieser geschlossene Drahtring kann demzufolge hohe Stützkräfte in den Pfeilrichtungen 7 aufnehmen, ohne dass es zu einem Lösen der Hakenverbindung oder gar zu einer Verbiegung der Drahtabschnitte kommt.

Weil lediglich zwei Drahtabschnitte 3 in den Erdboden gesteckt werden müssen, besteht auch eine geringere Gefahr, das Wurzelwerk des Busches zu beschädigen, im Vergleich zu einer mit drei Steckenden versehenen Buschstütze.

Zeichnungslegende 1 Halbringteil 2 Halbringteil 3 Drahtabschnitt (gerade) 4 Öse 5 Abschnitt (Halbring) 6 Hakenteil 7 Pfeilrichtung

Anspruch[de]
  1. Buschstütze, bestehend aus mehreren, in ihrem oberen Bereich miteinander verbindbaren Drahtteilen, die einen geschlossenen Drahtumfang um einen zu stützenden Busch bilden und mit ihren freien Enden in den Boden einsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Buschstütze aus mindestens zwei zueinander symmetrischen Teilringteilen (1, 2) besteht.
  2. Buschstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Buschstütze aus zwei zueinander symmetrischen Halbringteilen (1, 2) besteht.
  3. Buschstütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Halbringteil (1, 2) aus einem geraden, vertikalen Drahtabschnitt (3) besteht, der an seinem bodenfernen Ende eine Öse (4) ausbildet, von der aus sich ein etwa halbringförmiger Drahtabschnitt (5) in horizontaler Richtung erstreckt, an dessen äußerem Ende ein Hakenteil (6) angeordnet ist.
  4. Buschstütze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenteil (6) etwa vertikal nach unten gerichtet ist.
  5. Buschstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Buschstütze (1, 2) Rippen aufweist.
  6. Buschstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Buschstütze (1, 2) verzinkt ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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