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Dokumentenidentifikation DE20311632U1 12.02.2004
Titel Vorrichtung zur Verwirbelung von Luft in Ansaugkanälen von Verbrennungsmaschinen und -anlagen mit flüssigen Brennstoffen
Anmelder Werner, Uwe, 01728 Cunnersdorf, DE
Vertreter Patentanwälte Ilberg und Weißfloh, 01309 Dresden
DE-Aktenzeichen 20311632
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.02.2004
Registration date 08.01.2004
Application date from patent application 29.07.2003
IPC-Hauptklasse F23M 9/02
IPC-Nebenklasse F02M 35/10   

Beschreibung[de]

Vorrichtung zur Verwirbelung und Schichtung von Luft in Ansaugkanälen von Verbrennungsmaschinen und -anlagen insbesondere zur Kraftstoffeinsparung an Kfz-Motoren.

Zur guten Mischung von Luft mit dem flüssigen Brennstoff oder Kraftstoff werden Düsen eingesetzt. Hierdurch erfolgt eine Zerstäubung des Kraftstoffes und im Endeffekt eine gute Mischung des Kraftstoffes mit der Luft. Es sind auch zusätzliche Vorrichtungen bekannt, die eine Verwirblung der Luft oder des Luft-Kraftstoffgemisches erzeugen. So wird z. B. in der DE 295 11 894 U1 ein Ansaugstutzen beschrieben, der aus einem Rotor als Teil einer elektrischen Maschine besteht, der mit Nuten versehen ist, die bei der Drehbewegung des Rotors eine Turbulenz im Ansaugstutzen erzeugen. Hierdurch wird unter anderem auch der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Nachteilig hierbei ist der verhältnismäßig große Aufwand der Vorrichtung.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zur Verwirbelung und Schichtung von Luft in Ansaukanälen von Verbrennungsmaschinen und -anlagen für flüssige Brennstoffe zu schaffen, die kostengünstig herzustellen ist und auch nachträglich in bereits bestehende Maschinen und Anlagen ohne großen Aufwand eingebaut werden kann.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass neben den bereits in der Problemstellung aufgeführten Vorteilen durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung Brennstoff eingespart werden kann. Die Ausführungsart der Vorrichtung ermöglicht eine schnelle und leichte Anpassung an jeden Ansaugstutzen der Verbrennungsmaschine.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 8 aufgeführt. Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 2 bis 4 befassen sich mit unterschiedlichen Schlitzformen zwischen den einzelnen Segmenten und dienen zur Optimierung der Wirkung der Vorrichtung zwecks Brennstoffeinsparung. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 5 ist die Zahl der Segmente auf fünf bzw. sieben beschränkt und stellt ebenfalls eine Optimierung der Vorrichtung hinsichtlich der Brennstoffeinsparung dar. Die Weiterbildung nach Anspruch 6 ermöglicht eine leichte Anpassung an die jeweilige Größe des Ansaugstutzens. Der wie ein überstehender Steg wirkende untere Bereich des Zylinders kann leicht auf das entsprechend notwendige Maß gekürzt werden. Auch ein Aufbiegen der Vorrichtung auf ein größeres Maß ist denkbar. Nach Anspruch 7 ist rechts und links neben der Trennstelle im Basisbereich des Hohlzylinders jeweils ein Loch vorgesehen. Hierdurch lässt sich der Hohlzylinder ähnlich einem Sprengring mittels Zange aufweiten bzw. im Durchmesser verkleinern. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 8 besteht die Vorrichtung aus einem Plastwerkstoff mit allen Vorteilen einer preisgünstigen Massenfertigung.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

1 die aufgerollte Vorrichtung in einer Ebene ohne abgekantete Flächen,

2 die Draufsicht auf Vorrichtung,

3 und 4 jeweils eine Seitenansicht um 90 ° versetzt und

5. eine aufgerollte Vorrichtung in einer Ebene ohne abgekantete Flächen im Gegensatz zu 1 jedoch mit anderer Segmentgestaltung.

Die Vorrichtung zur Verwirbelung und Schichtung von Luft in Ansaugkanälen von Verbrennungsmaschinen und -anlagen mit flüssigen Brennstoffen wird im einfachsten Fall aus einem Blechstreifen hergestellt. 1 zeigt dabei die bereits herausgearbeiteten Segmente 2, die durch kreisbogenförmige Schlitze voneinander getrennt sind. Die Segmente erstrecken sich dabei über ca. 2/3 der Gesamthöhe. Ca. l/3 bleibt als Streifen in Form eines Steges ohne Schlitze oder anderweitige Bearbeitungen bestehen. Im Ausführungsbeispiel ist am Ende oder Anfang über dem Steg ein Segment 2 entfernt. Dieser Blechstreifen wird zu einem Hohlzylinder passgenau dem Durchmesser des Ansaugstutzens der Verbrennungsmaschine gebogen.

Der kreisbogenförmige Schlitz 1 zwischen zwei Segmenten 2 bleibt auf der Rückseite der Segmente 2 ein Kreisbogen. Auf der Vorderseite der Segmente 2 geht der Kreisbogen in eine Parabel über. Die Segmente 2 sind an einer gedachten Kante 3 rechtwinklig nach innen abgebogen. Die gedachte Kante 3 beginnt am Ende eines Schlitzes 1 und verläuft über das Segment 2 zum Anfang des gegenüberliegenden Schlitzes 1 und bildet dabei mit der Basis des Hohlzylinders einen Winkel &agr;. Dieser Winkel &agr; kann dabei zwischen 30 ° und 70 ° betragen.

Rechts und links von der Trennstelle des Hohlzylinders im Basisbereich kann jeweils ein Loch angeordnet sein. Hierdurch lässt sich mittels einer Spezialzange der Hohlzylinder bei stark federndem Material besser handhaben.

Optimale Ergebnisse beim Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Brennstoffeinsparung werden erreicht, wenn die Vorrichtung fünf oder sieben abgewinkelte Segmente 2 besitzt.

Weitere Optimierungen hinsichtlich Brennstoffeinsparung beim Einsatz der Vorrichtung und bei der Herstellung werden durch unterschiedlichste Gestaltungen der Segmente erreicht. So wirkt sich bei Gestaltung der Segmente nach 5, bei der die Schlitze 1 sich am Ende sackartig aufweiten, dies positiv auf den Brennstoffverbrauch aus. Die Seiten der Segmente 2 weg von der Biegekante können auch mit einem Kreisbogen beginnen und besitzen anschließend zwei tangentenartige Abflachungen, die zueinander einen stumpfen Winkel bilden. Neben diesen optimierten Formen der Segmente 2 sind auch noch andere beliebige Formen möglich, bedingen jedoch keine optimale Brennstoffeinsparung.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Verwirbelung von Luft in Ansaugkanälen von Verbrennungsmaschinen und -anlagen mit flüssigen Brennstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlzylinder ohne Boden und Deckel, der mit seinem Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Ansaugkanals angepasst ist, axial getrennt ist und im oberen Bereich, der sich über ca.2/3 der Gesamtlänge erstreckt, kreisbogenförmige Schlitze (1) besitzt und die zwischen den Schlitzen bestehenden Segmente (2) an einer gedachten Kante (3) rechtwinklig nach innen abgebogen sind, wobei die gedachte Kante (3) vom Ende eines Schlitzes (1) zum Anfang des gegenüberliegenden Schlitzes (1) einen Winkel &agr; zur Basis des Hohlzylinders zwischen 30 ° und 70 ° bildet.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (2) an der einen Seite im Bereich der Schlitze (1) parabelförmig und auf der anderen Seite kreisbogenförmig ausgebildet sind.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (1) weg von der Biegekante erst kreisbogenförmig und anschließend zweimal tangentenförmig abgeflacht sind, wobei der Winkel zwischen den beiden Abflachungen stumpf ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (1) sich in Richtung Basis sackartig aufweiten.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Bereich des Hohlzylinders aus fünf oder sieben abgewinkelten Segmenten (2) besteht.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Segment (2) oder ein Teil eines Segmentes (2) am Anfang oder Ende der axialen Trennung fehlt.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Hohlzylinders rechts und links von der Trennstelle jeweils ein Loch angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die komplette Vorrichtung aus einem Plastspritzwerkstück besteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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