Technischer Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zahnstruktur eines Bandes
für Bandsägen.
Es ist seit langem bekannt, daß Sägeblätter mit niedriger seitlicher
Steifigkeit, wie z. B. Bänder für Bandsägen, die Tendenz haben, gekrümmte Schnitte
zu machen, zumindest wenn sie verschlissen sind, sofern die Zähne nicht in periodisch
wiederkehrenden Gruppen von ungleich geformten Zähnen angeordnet sind. Einige Zähne
in der Gruppe haben die Aufgabe, das Sägeblatt zentriert zu halten und andere haben
die Aufgabe, die Breite des Sägeschnitts zu bestimmen. Das Kombinieren dieser Aufgaben
mit dem Wunsch, Zähne zu haben, die eine hohe Verschleißfestigkeit und halbwegs
niedrige Herstellungskosten haben, erfordert Kompromisse und hat zu zahlreichen
Konstruktionen von Sägeblättern mit sich periodisch wiederholenden Zahngruppen geführt,
wie z. B. denjenigen, die in den US-Patenten Nr. 105,261; 4,727,788; 5,331,876 und
5,425,296 beschrieben sind. Insbesondere US-Patent Nr. 4,727,788, das dem nächstliegenden
Stand der Technik entspricht, zeigt Sägeblätter, die sich periodisch wiederholende
Zahnstrukturen aufweisen. Diese Gruppen beinhalten zahlreiche unterschiedliche Kombinationen
von Einzelzähnen, geraden Zähnen, geschränkten Zähnen, abgeschrägten Zähnen, nicht
abgeschrägten Zähnen usw. Das US-Patent Nr. 5,425,296 beschreibt ein Sägeblatt mit
Gruppen von nur geraden Zähnen und alle diese geraden Zähne sind mit Abschrägungen
bzw. Abfasungen ausgestattet.
Es wäre wünschenswert, ein Band für eine Bandsäge für das Metallschneiden
zur Verfügung zu stellen, das dieselben Aufgaben wie die Blätter des erwähnten Standes
der Technik erfüllt, jedoch in einer effizienteren Art und Weise.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Band für eine Bandsäge, das
periodisch wiederkehrende Gruppen von Zahnstrukturen aufweist, wie in Anspruch 1
definiert. Jede der Gruppen beinhaltet vier Zahnstrukturen, vorzugsweise mit einer
allmählich abnehmenden Höhe von einer führenden Zahnstruktur zu einer letzten Zahnstruktur.
Jede Zahnstruktur ist eine der folgenden:
- A) ein einzelner gerader Zahn, und
- B) ein Paar geschränkter Zähne gleicher Höhe, die zu entsprechenden Seiten des
Bandes geschränkt sind.
Eine führende erste Zahnstruktur besteht aus einem einzelnen geraden Zahn, der an
beiden Seiten seiner oberen Kante abgeschrägt ist. Eine nicht führende zweite Zahnstruktur
besteht aus zumindest einem abgeschrägten Zahn. Eine dritte Zahnstruktur besteht
aus einem Paar von Zähnen gleicher Höhe, die zu entsprechenden Seiten des Bandes
geschränkt sind und die nicht abgeschrägt sind.
Die geschränkten Zähne sind vorzugsweise mit demselben Schränkwinkel
geschränkt.
Das Paar von geschränkten Zähnen der zweiten Zahnstruktur ist vorzugsweise
mit einen Abstand hintereinander beabstandet angeordnet und kein nachfolgendes Paar
von Zähnen ist mit einem kleineren Abstand beabstandet.
Der Abstand zwischen allen aufeinanderfolgend angeordneten Zähnen
könnte identisch sein oder dieser Abstand könnte von der anführenden Zahnstruktur
zu der letzten Zahnstruktur allmählich kleiner werden.
Der Zahn der führenden Zahnstruktur hat vorzugsweise eine obere Kante,
deren Länge nicht länger als ein Drittel der Breite dieses Zahnes ist.
Kurze Beschreibung der Figuren
Die Ziele und Vorteile der Erfindung werden deutlich anhand der folgenden
detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den
begleitenden Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen
und in denen:
3 eine Ansicht einer Ausführungsform der
Erfindung ist, und
4 eine unvollständige Seitenansicht der
in 3 gezeigten Ausführungsform ist.
Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
In den Figuren dargestellt ist ein Band für Bandsägen mit sich periodisch
wiederholenden Gruppen von Zähnen.
In einer Ausführungsform der Erfindung, die in 3
gezeigt ist, hat ein Band 30 für Blattsägen sich periodisch wiederholende Gruppen
von Zähnen, wobei jede Gruppe vier Zahnstrukturen hat. Eine erste Zahnstruktur ist
ein gerader, abgeschrägter Zahn 36. Eine zweite Zahnstruktur hat zwei abgeschrägte,
geschränkte Zähne 33, 34 (d. h. jeder Zahn 33,
34 hat eine Abschrägung 33A, 34A an einer äußeren Seite
seiner oberen Kante). Eine dritte Zahnstruktur hat zwei nicht abgeschrägte, geschränkte
Zähne 35, 36. Eine zweite Zahnstruktur ist ein einzelner gerader,
nicht abgeschrägter Zahn 32, der eine geringere Höhe als der Zahn
21 der ersten Zahnstruktur und dieselbe Breite hat. Es ist wünschenswert,
daß einem geraden Zahn ohne Abschrägungen ein gerader Zahn mit Abschrägungen vorausgeht.
4 zeigt eine Seitenansicht der Zahngruppe,
die in 3 gezeigt ist, wobei die Zahnhöhen für jede nachfolgende
Zahnstruktur stufenweise geringer werden. In dem Fall, in dem jede Zahnstruktur
zwei geschränkte Zähne aufweist, sind jedoch die geschränkten Zähne von gleicher
Höhe. Die Abstände (d. h. die Abstände von vorne nach hinten) D1–D5
zwischen aufeinanderfolgenden Zähnen variieren innerhalb der Gruppe und sind zwischen
den Zähnen 35, 36 der letzten Zahnstruktur am kürzesten. Das heißt,
daß kein anderes aufeinanderfolgendes Zahnpaar näher zusammen ist als die Zähne
35, 36. Das Variieren des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden
Zähnen wird das Geräusch und die seitlichen Vibrationen der Säge im Betrieb reduzieren,
macht jedoch die Wartung schwieriger.
Das Blatt für Bandsägen gemäß der Erfindung sollte vorzugsweise Zähne
mit Spitzen (nicht gezeigt) haben, die aus einem härteren Material als der Blattkörper
hergestellt sind, wie z. B. Schnellstahl oder Hartmetall, während der Bandkörper
aus einer Legierung sein sollte, die eine gute Fähigkeit hat, dem Biegen über die
Antriebsriemenscheibe zu widerstehen, wie z. B. ein niedrig legierter Werkzeugstahl.
Für die beste Präzision in der Herstellung und Wartung sollten alle
geschränkten Zähne dieselben Schränkwinkel und dasselbe Ausgangsniveau der Schränkung
haben. Die Abschrägungen der vorletzten Zahnstruktur sollten so groß sein, daß die
äußeren Ecken dieser Zähne vor den Zähnen der letzten Zahnstruktur liegen und diese
überlagern, und in 3 sollte die Schränkbreite der Zähne
der vorletzten Zahnstruktur geringer als die der Zähne der letzten Zahnstruktur
sein.
Die Prinzipien, bevorzugten Ausführungsformen und Betriebsmodi der
vorliegenden Erfindung wurden in der vorhergehenden Beschreibung erläutert. Die
Erfindung, die geschützt werden soll, ist jedoch nicht so auszulegen, daß sie auf
die bestimmten beschriebenen Ausführungsformen begrenzt wird. Weiterhin sind die
hier beschriebenen Ausführungsformen als anschaulich erklärend anstelle von beschränkend
anzusehen. Variationen und Veränderungen können von anderen durchgeführt werden
und Äquivalente können eingesetzt werden, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Dementsprechend ist es ausdrücklich beabsichtigt, daß alle solche Variationen, Veränderungen
und Äquivalente, die in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen, wie
er in den Ansprüchen definiert ist, hiervon umfaßt sind.