PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69432682T2 19.02.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000930463
Titel Abfuhraufbau für geschlossene Gasheizgeräte
Anmelder Ubbink Nederland B.V., Doesburg, NL
Erfinder Van Dijk, Floris, 6983 AA Doesburg, NL
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69432682
Vertragsstaaten AT, BE, DE, DK, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.10.1994
EP-Aktenzeichen 992011510
EP-Offenlegungsdatum 21.07.1999
EP date of grant 14.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.02.2004
IPC-Hauptklasse F23L 17/04
IPC-Nebenklasse F23J 13/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Ausmündungskonstruktion für geschlossene Gasgeräte. Derartige Ausmündungskonstruktionen bilden den Hauptbestandteil eines Dach- oder Wandanschlusses beispielsweise für Heizkessel und umfassen, eine Leitung für die Zufuhr von Verbrennungsluftt und eine Leitung für die Abfuhr von Verbrennungsgasen. Die Ausmündungskonstruktion umfasst darüber hinaus ein Zufuhrmittel für Verbrennungsluft, beispielsweise in Form einer Zufuhrhaube, das eine Verbindung zwischen der Außenluft und der Zufuhrleitung für Verbrennungsluft bildet, sowie ein strömungsförderndes Abluftmittel für Verbrennungsgase, beispielsweise in Form einer Luftströmungshaube, das eine Verbindung zwischen der Abfuhrleitung für Verbrennungsgase und der Außenluft bildet. Das Abfuhrmittel ist im Vergleich zum Zufuhrmittel in einem größeren Abstand von derjenigen Stelle angeordnet, an der sich das Gasgerät, befindet, das heißt bei vertikaler Anordnung der Ausmündungskonstruktion oberhalb des Zufuhrmittels.

Eine derartige Ausmündungskonstruktion wird auch als Wand- oder Dachanschlusskonstruktion (Terminalkonstruktion) bezeichnet. In diesem Zusammenhang wird das Innenende als dasjenige Ende betrachtet, das mit der Verbrennungsluftzufuhr und der Verbrennungsgasabfuhr des Gasgerätes selbst, entweder über einen Rohrverteiler oder ohne einen solchen, verbunden werden muss, wobei durch den Rohrverteiler oder ein Zweigrohr die Verbrennungsgasabfuhrleitung und die Verbrennungsluftzufuhrleitung in der Ausmündungskonstruktion – relativ zueinander konzentrisch angeordnet – in parallele Leitungen umgewandelt werden.

Eine Ausmündungskonstruktion gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 ist aus der EP-A-0 491 444 bekannt.

Erfindungsgemäß ist eine verbesserte Ausmündungskonstruktion für geschlossene Gasgeräte, wie in Anspruch 1 beschrieben, vorgesehen.

Der Lüftungsdurchlass bildet für die Verbrennungsluft eine direkte Verbindung zwischen dem von dem Luftzufuhrmittel gebildeten Hauptdurchlass und der Außenluft. Ein innerhalb des Luftzufuhrmittels zu stark steigender Druck, insbesondere innerhalb der Luftzufuhrhaube, der eine Störung des Brenners oder infolge dadurch verursachter Luftströmungen eine Verminderung der Effizienz des Gerätes aufgrund von Stillstandsverlusten bewirken kann, wird hierdurch gesteuert.

Ist das Verbrennungsluftzufuhrmittel als Zufuhrhaube ausgebildet, die an ihrem Innenende über das Außenende des Mantels reicht und damit einen Eingang des Hauptdurchlasses festlegt, so ist der Lüftungsdurchlass vorzugsweise in oder an dem Außenende der Haube, insbesondere in Form eines oder mehrerer Löcher, vorgesehen.

Vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den beigefügten Unteransprüchen, deren Offenbarung durch Bezugnahme hier mitaufgenommen ist, sowie durch das in der Zeichnung Gezeigte beschrieben.

Es sei bemerkt, dass die US-A-3,361,051 eine Ausmündungskonstruktion mit einer Luftzufuhrhaube offenbart, die einen Hauptdurchlass mit sich radial erstreckenden Abschnitten aufweist, die durch in Umfangsrichtung beabstandete Herausragangen begrenzt sind.

Das Verbrennungsgasabfuhrmittel kann von einem Außenende des Innenrohres selbst gebildet sein, es wird jedoch, insbesondere in vertikalen Ausmündungskonstruktionen, vorzugsweise von einer Verbrennungsgasabfuhrhaube gebildet.

Die Erfindung wird nachfolgend durch Diskussion mehrerer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Ausmündungskonstruktion anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben.

1 ist ein vertikales Ausführungsbeispiel einer erfidungsgemäßen Ausmündungskonstruktion, die auf der linken Seite eine Ansicht auf die Ausmündungskonstruktion und auf der rechten Seite einen Querschnitt durch die Ausmündungskonstruktion enthält,

1A zeigt ein Detail an der Unterseite der Ausmündungskonstruktion von 1,

1B zeigt ein Detail der Luftzufuhrhaube der Ausmündungskonstruktion von 1,

1 C zeigt ein Detail der Luftzufuhrhaube / Luftströmungshaube der Ausmündungskonstruktion von 1,

2 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ausmündungskonstruktion, und

2A zeigt ein Detail der Verbindung der Luftzufuhrhaube und der Verbrennungsgasabfuhrhaube der Ausmündungskonstruktion von 2.

Die Ausmündungskonstruktion 1 von 1 umfasst ein Innenrohr 20 für die Abfuhr von Verbrennungsgasen in eine Richtung B nach draußen, ein Außenrohr 30 für die Zufuhr von Verbrennungsluft in eine Richtung A von außen her zu einem (nicht gezeigten) Kessel, eine Luftzufuhrhaube 40, eine Verbrennungsgasabfuhrhaube 50, ein Isolierstück 60, einen Rückhaltering 70 sowie einen Klemmring 80. Die Ausmündungskonstruktion kann mit ihrem unteren Ende entweder direkt mit Verbindungsstücken des Kessels oder mit damit verbundenen konzentrischen Leitungsteilen verbunden sein. Sie kann aber auch über einen so genannten Rohrverteiler sowie parallele Leitungselemente damit verbunden sein. Gegebenenfalls kann in Betracht gezogen werden, die Teile 70 und 80 in den Rohrverteiler zu integrieren. Das Innenrohr 20 geht an seinem Außenende, in diesem Fall an seinem oberen Ende, über eine ringförmige Schulter 22 in einen Abschnitt 21 mit größerem Durchmesser über. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Schulter 22, deren Funktion nachstehend eingehend beschrieben wird. In der Zeichnung besteht das Außenrohr 30 aus zwei Teilen 30a und 30b. Das Rohrteil 30a weist hierbei eine an die äußeren Gegebenheiten angepasste Länge auf. Die Länge des Außenrohres 30b kann ebenfalls einfach an örtliche Gegebenheiten angepasst werden. An seiner Unterseite ist das Rohrteil 30a mit einem Wetterkragen 39' sowie mit einem darin angeordneten Rückhaltering 39" versehen, der zum Instellunghalten des Rohrteils 3b relativ zu dem Rohrteil 30a in radialer Richtung wirkt. Der Wetterkragen 39' dient darüber hinaus der Aufnahme des oberen Endes einer so genannten Anhaftplatte 90 (das heißt eines Flachdachanpassstückes für Bitumen) zur Abdichtung des Durchlasses durch das Dach 10. Die Anhaftplatte 90 ist mit der (nicht gezeigten) Dachabdeckung dicht verbunden. An seinem oberen Ende weist das Rohrteil 30a eine Anzahl radialer in Umfangsrichtung verteilter Raumteiler 31 auf, die an ihrem oberen Ende jeweils mit einer Ausnehmung 32 versehen sind. Unterhalb der kleinen Raumteiler 31 sind unmittelbar angrenzend radial vorspringende Beabstandungsfinger 34 angeordnet, die ebenfalls gleichmäßig über den Umfang verteilt sind. Darunter sind darüber hinaus zwei umlaufende Druckerhöhungsringe 35 und 36 sowie wiederum hierunter zwei umlaufende Befestigungsrippen 37 und 38 angeordnet. Zwischen diesen Rippen kann ein Dichtungsring für den Fall aufgenommen werden, dass eine Anhaftplatte 90', an jener Stelle befindlich ist. Eine derartige Anordnung, bei der sich die Ausmündungskonstruktion weniger weit als auf der rechten Seite von 1 dargestellt oberhalb des Daches erstreckt, ist in einigen Ländern erlaubt.

An ihrer Unterseite ist die Luftzufuhrhaube 40 mit einer ringförmigen Außenluftzufuhröffnung versehen, und beginnt – von unten nach oben betrachtet – mit einer Kante 42, einem ersten im Wesentlichen zylinderförmigen Abschnitt 41, der über eine erste radiale Stufe in einen zweiten im Wesentlichen zylinderförmigen Abschnitt 43 mit verringertem Durchmesser übergeht, wobei der Abschnitt 43 über einen sich verjüngenden Abschnitt 45 in eine zweite im Wesentlichen radiale Stufe übergeht, die schließlich in einem dritten im Wesentlichen zylinderförmigen Abschnitt 46 endet. Ein erhöhter umlaufender Kragen 47 ist im Vergleich zu dem Abschnitt 46 radial weiter außen angeordnet, während zwischen den beiden Teilen 46 und 47, an der zweiten radialen Stufe, eine Anzahl von Luftdurchlässen 48 vorgesehen ist, die in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt sind, wobei die Luftdurchlässe einen Kurzschluss zwischen dem Durchlass von außen her zu der (ingförmigen Leitung und der Außenluft bilden, um so einen Überluftbelüftung zu, ermöglichen.

Die Gasabfuhrhaube 50 umfasst – von unten nach oben betrachtet – einen ringförmigen unteren Abschnitt 55, der an seiner radialen Innenseite mit einem erhöhten Ring 54 versehen ist, wobei weiter außen liegend ein hängender Ring oder einer Reihe von Vorsprüngen 56 und noch weiter außen liegend ein sich nach unten erstreckender Ring 57 vorhanden sind. Oberhalb des ringförmigen Bodens 55 ist ein umlaufender sich geringfügig verjüngender Schirm 58 oder ein Windschutzband angeordnet, der/das über die erhöhten Abschnitte 51' mit dem Boden und über Beine 51'' mit einem umlaufenden Deckelträger 53 verbunden ist. Auf diese Weise werden unterhalb des Schirmes 58 Luftströmungsöffnungen 59' und oberhalb des Schirmes 58 Abluftlöcher 59" freigelassen. Der Deckel 52 ist auf der Abfuhrhaube angeordnet, sodass verhindert wird; dass Regen eindringt oder Gegenstände in die Abfuhrhaube fallen, wobei zusätzlich die Wirkung der Abfuhrhaube bei einem auftreffenden Fallwind verbessert wird.

Der Kragen 47, der ringförmige untere Abschnitt 55 und der Ring 57 bilden einen labyrinthartigen Schirm für die Luftöffnungen 48; wodurch verhindert wird, dass Regen eindringt, und ein Windstoß die übermäßigen Luftdruck verringernde Wirkung der Öffnungen 48 beeinträchtigt.

Ein Isolierstück 60 ist um das Innenrohr 20 herum angeordnet, wobei sich das Isolierstück von dem unteren Ende des Außenrohres 30 zu der Gasabfuhrhaube hinauf erstreckt.

Der Zusammenbau der Ausmündungskonstruktion 1 erfolgt wie folgt. Das Rohr 20 wird verkehrt herum gehalten, sodass der verbreiterte Abschnitt 21 nach unten zeigt. Gegebenenfalls kann der verbreiterte Abschnitt 21 auf ein Gestell mit passendem vergleichbarem Durchmesser aufgesetzt werden. Sodann wird zunächst die Gasabfuhrhaube 50 über das innere oder untere – nunmehr obere – Ende des Innenrohres gleitend bewegt, bis der Ring 54 die Schulter 22 berührt. Die Abfuhrhaube wird hierdurch von einer weiteren Bewegung in diese Richtung abgehalten, und darüber hinaus relativ zu dem Innenrohr mittig gehalten. Anschließend wird die Luftzufuhrhaube 40 über das Innenrohr gleitend nach unten bewegt, bis der axiale ringförmige Abschnitt 46 den ringförmigen Boden 55 der Abfuhrhaube 50 berührt. Hierbei wird der Abschnitt 46 in radiale Richtung von dem Ring oder einer Reihe von Nocken 56 gehalten. In dem hier dargestellten Fall, in dem ein Isolierstück 60 vorhanden ist, wird der Durchmesser des Abschnittes 46 der Zufuhrhaube 40 derart gewählt, dass ein radialer Raum für das Isolierstück vorhanden ist. Der nächste Schritt besteht darin, das Isolierstück gleitend über das Innenrohr zu bewegen, bis der nunmehr das untere Ende darstellende Teil ebenfalls den ringförmigen Boden 55 der Abfuhrhaube berührt, und an jener Stelle durch den Abschnitt 46 der Zufuhrhaube 40 mittig gehalten ist. Anschließend wird das Außenrohr 30 über das Innenrohr 20 und das Isolierstück 60 gesenkt, bis die obere Kante der Ausnehmungen 32 der kleinen Raumteiler 31 die Innenfläche des Wandbereiches der Zufuhrhaube 40 nahe an dem Übergang von dem zylinderförmigen Abschnitt 43 und der zugehörigen ersten Stufe ( 1B) berührt. Infolgedessen ist das Außenrohr relativ zu den anderen Teilen sowohl in axialer wie auch in radialer Richtung gehalten. Die zwischenliegenden kleinen Raumteiler 31, bilden Luftströmungsöffnungen. Die Finger 34 tragen ebenfalls zur mittigen Ausrichtung der Teile 30 und 40 relativ zueinander bei und lassen zudem einen Freiraum für Strömungsöffnungen. Luft kann von außen her vorbei an der Kante 42 zwischen den Fingern 34 durch den Raum 44 und zwischen den kleinen Raumteilern 31 hindurch nach innen strömen, um, so in den ringförmigen Raum zwischen dem Außenrohr 30 und dem Isolierstück 60 in eine Richtung A einzutreten.

Nach dem Einbau des Außenrohres wird der Rückhaltering 70 eingebaut, wobei der Rückhaltering mit zwei Ringen 71 und 73 versehen ist, die relativ zueinander konzentrisch angeordnet und untereinander mittels kleines radialer Raumteiler 72 verbunden sind. Zwischen den kleinen radialen Raumteilern ist genügend Freiraum für Strömungsöffnungen der Verbrennungsluft, die einem nicht im Detail gezeigten Rohrverteiler zugeführt wird, der mit dem Innenende des ringförmigen Raumes nahezu dicht verbunden ist, und der an seiner Außenseite mit der Luftzufuhr und der Gasabfuhr des Gasgerätes verbunden ist. An seinem oberen Ende ist der innere Ring 73, wie in 1 zu sehen ist, mit einer Positionierkante 74 versehen, durch, die das Isolierstück 60 relativ zu dem Innenrohr 20 positioniert wird. Der Ring 71 ist derart ausgebildet, dass er passgenau auf dem Außenrohr 30b aufsitzt. Schließlich wird ein eng auf dem Innenrohr 20 aufsitzender Ring 80 gleitend solange bewegt, bis er an dem Rückhaltering 70 anschlägt, und sodann mittels Spitzschrauben 81 an dem Innenrohr 20 befestigt. Dies hat zum Ergebnis, dass die Abfuhrhaube 50, die Zufuhrhaube 40, das Außenrohr 30 und das Iso-lierstück 60 zwischen der Schulter 22 und dem Klemmring 80 gehalten sind. Nachdem dies erfolgt ist, wird die Ausmündungskonstruktion umgedreht, und der Deckel 52 wird auf der Abfuhrhaube 50 angebracht. Dies kann beispielsweise mittels Schrauben oder mittels einer Schnappverbindung erfolgen.

Die verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemäßen Ausmündungskonstruktion können aus Aluminium (hochgradig oder nicht), rostfreiem Stahl oder Stahl, nach dem Sendzimir-Verfahren galvanisiert, hergestellt sein. Bedingt durch die gewählte Art des Zusammenbaus können die meisten Bestandteile jedoch auch aus einem synthetischen Werkstoff hergestellt sein. Dies gilt für die Gasabfuhrhaube (PBT), die Luftzufuhrhaube, die hohen Temperaturen nicht ausgesetzt ist und daher aus PVC hergestellt werden kann, den oberhalb des Daches vorspringenden Teil des Außenrohres 30a und den Teil des Außenrohres 30b unterhalb des Daches, die beide aus einem synthetischen Werk-stoff, beispielsweise PVC oder PE, hergestellt sein können, den Rückhaltering und den Klemmring.

2 zeigt eine alternative Ausmündungskonstruktion 401, die im Wesentlichen ein Innenrohr 120, ein Gehäuse 130, eine Luftzufuhrhaube 140 und eine Verbrennungsgasabfuhrhaube 150 umfasst: Die Ausmündungskonstruktion 101 ist im Wesentlichen der Ausmündungskonstruktion von 1 ähnlich. Die Verbrennungsgasabfuhrhaube 150 verjüngt sich allerdings stärker als die Verbrennungsgasabfuhrhaube 50. Im Vergleich zu herkömmlichen kreisförmig-zylinderförmigen Verbrennungsgasabfuhrhauben ergibt sich ein ruhiger Strömungspuls, während die Führungsfunktion wie auch die Abschirmfunktion bei Wind erhalten bleiben. Darüber hinaus kann die Verbrennungsgasabfuhrhaube 150, deren Deckel 152 abnehmbar ist, zusammengeschoben werden, sodass sie beispielsweise während eines Transportes vom Hersteller zum nächsten Glied der Versorgungskette weniger Raum einnimmt. Die gewählte Form bietet aufgrund der selbstfreigebenden Form auch Vorteile beim Herstellungsverfahren.

Ein weiteres spezielles Merkmal der Ausmündungskonstruktion von 2 ist in

2A dargestellt. Insbesondere für den Fall, dass die Verbrennungsgasabfuhrhaube aus einem anderen Werkstoff als die Luftzufuhrhaube 440 hergestellt ist, beispielsweise wenn erstere aus spritzgegossenem Aluminium und letztere aus einem synthetischen Werkstoff hergestellt ist, kann es wünschenswert sein, einen Temperaturpuffer in Form eines Ringes 200 einzubauen, der zur Mittellinie der Ausmündungskonstruktion konzentrisch ist und beispielsweise aus synthetischem PBT, das einen hohen Temperaturwiderstand aufweist, hergestellt ist.

Für den Fall, dass die Temperatur mit Blick auf die Verbindung der verschiedenen Arten von Werkstoffen der Verbrennungsgasabfuhrhaube und der Luftzufuhrhaube unproblematisch ist, kann der Ring 200 gegebenenfalls auch als optionaler Bestandteil zur Überluftbelüftung an dem vorstehend erläuterten Kurzschluss zwischen dem Durchlass von außen her zu der ringförmigen Leitung und der Außenluft eingesetzt werden. Zu diesem Zweck ist der Ring 200 mit hängenden Herausragungen 202 versehen, die in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind und zwischen denen freie radiale Durchlässe 203 bestehen, durch die überschüssige Luft innerhalb der Luftzufuhrhaube nach außen, um den sich nach unten erstreckenden Ring 157 herum, strömen kann.

Man beachte, dass einander entsprechende Teile in 1 und 2 ähnliche Bezugszeichen, in 2 jeweils um 100 größer, aufweisen.


Anspruch[de]
  1. Ausmündungskonstruktion (1; 101) für geschlossene Gasgeräte mit einem Innenende und einem Außenende, umfassend: einen äußeren rohrförmigen Mantel (30; 130) mit einem Außenende und einem Innenende; ein inneres Gasabfuhrrohr (20; 120) für die Abfuhr von Verbrennungsgasen mit einem Außenende und einem Innenende, wobei das innere Rohr innerhalb des Mantels aufgestellt ist, um damit eine ringförmige Zufuhrleitung für Verbrennungsluft zu bestimmen; ein Verbrennungsluftzufuhrmittel, wie eine Luftzufuhrhaube (40; 140), das eine Verbindung zwischen der Außenluft und der ringförmigen Zufuhrleitung, nahe ihrem Außenende, bildet; ein Verbrennungsgasabfuhrmittel, wie eine Haube (50; 150), das eine Verbindung zwischen der Außenluft und dem Gasabfuhrrohr, nahe seinem Außenende, bildet und das weiter als das Verbrennungsluftzufuhrmittel von dem Innenende der Ausmündungskonstruktion aufgestellt ist; wobei das Verbrennungsluftzufuhrmittel einen sich zwischen der Außenluft und der ringförmigen Zufuhrleitung erstreckenden Hauptdurchlaß bildet, und zugleich mit einem Lüftungsdurchlaß (48; 203) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungsdurchlaß (48; 203) einen Kurzschluß zwischen dem Hauptdurchlaß und der Außenluft bildet.
  2. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 1, wobei das Verbrennungsluftzufuhrmittel eine Luftzufuhrhaube (48; 203) umfaßt, welche sich auf ihrem Innenende über das Außenende des Mantels (30; 130) erstreckt und damit einen Eingang des Hauptdurchlasses bestimmt, wobei der Lüftungsdurchlaß (48; 203) zum Lüften von Überluft des Hauptdurchlasses zu der Außenluft an dem Außenende der Luftzufuhrhaube vorgesehen ist.
  3. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 2, wobei der Lüftungsdurchlaß durch zwischen dem Außenende der Luftzufuhrhaube (140) und dem Verbrennungsgasabfuhrmittel (150) vorgesehene Radialdurchlässe (203) gebildet wird.
  4. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 3, wobei die Radialdurchlässe (203) umlaufend durch – vorzugsweise hängende – in umlaufende Richtung voneinander angeordnete Herausragungen (202) begrenzt werden.
  5. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 4, wobei die Herausragungen auf einem zwischen der Luftzufuhrhaube (140) und dem Gasabfuhrmittel (150) eingefügten Ring (200) vorgesehen sind, wobei der Ring (200) vorzugsweise aus einem Material mit einem relativ hohen Temperaturwiderstand hergestellt ist, um so einen Temperaturpuffer zu bilden.
  6. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 2, wobei der Lüftungsdurchlaß (48) in der Form von einem oder mehreren Löchern angeordnet ist.
  7. Ausmündungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verbrennungsgasabfuhrmittel eine Haube (50; 150) umfaßt, deren inneres Ende mit einem Regen- und/oder Windschirm, wie einem Kragen (57; 157), zum Abschirmen der Öffnung des Lüftungsdurchlasses (48; 203) in der Verbrennungsluftzufuhrhaube, versehen ist.
  8. Ausmündungskonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Außenende der Verbrennungsluftzufuhrhaube (40) mit einem Regen- und/oder Windschirm, wie einem Kragen (47), zum Abschirmen der Öffnung des Lüftungsdurchlasses (48), versehen ist.
  9. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 8, wenn abhängig von Anspruch 7, wobei der Regen- und/oder Windschirm (57) auf der Gasabfuhrhaube (50) und der Regen- und/oder Windschirm (47) auf der Luftzufuhrhaube (40) ein Labyrinth bilden.
  10. Ausmündungskonstruktion nach Anspruch 9, wobei der Regen- und/oder Windschirm (57) auf der Gasabfuhrhaube (50) über den Regen- und/oder Windschirm (47) auf der Luftzufuhrhaube (40) vorragen.
  11. Abfuhraufbau (1; 101) nach einem der Ansprüche 1–10, dem Gebrauch als vertikale Dachterminalstruktur angepasst und entworfen.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com