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Dokumentenidentifikation DE69910105T2 19.02.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000951107
Titel Elektrischer Verbinder
Anmelder Mitsumi Electric Co., Ltd., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Konno, Takeshi, Mito-shi, Ibaraki, JP;
Asano, Shinichi, Mito-shi, Ibaraki, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69910105
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.04.1999
EP-Aktenzeichen 991071168
EP-Offenlegungsdatum 20.10.1999
EP date of grant 06.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.02.2004
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
IPC-Nebenklasse H01R 29/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Efindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder zum Anschließen z. B. eines Fahrzeug-Audiosystems und betrifft insbesondere einen elektrischen Verbinder, der ISO-Normen erfüllt, um verschiedene Signalleitungen alle auf einmal zu verbinden.

Stand der Technik

Ein solcher elektrischer Verbinder wird herkömmlich, wie z.B. in 9 gezeigt, konfiguriert.

In 9 wird ein elektrischer Verbinder 1 auf einer Platine 2 eines Fahrzeug-Audiosystems z. B. durch Tauchlöten angebracht und verwendet, um verschiedene Signalleitungen, das heißt, Leitungen für eine Stromversorgung, Audiosignale, ACC, BUP und Lautsprecher, mit der Karosserieseite zu verbinden.

Ein mit Lautsprechern auf der Karosserieseite verbundener Lautsprecherstecker 3 und ein mit einer Stromversorgung verbundener Signalleitungsstecker 4 usw., ebenfalls auf der Karosserieseite, sind mit dem auf der Platine 2 in der oben beschriebenen Weise angebrachten elektrischen Verbinder 1 verbunden, sodass der fahrzeugseitige Lautsprecher mit dem auf der Platine 2 gebildeten Fahrzeug-Audiosystem verbunden wird, während elektrischer Strom dem Fahrzeug-Audiosystem zugeführt wird und Audiosignale nicht gezeigten Vorrichtungen zugeführt werden.

Solche elektrischen Verbinder, die ISO-Normen erfüllen, werden von Fahrzeugherstellern in verschiedenen Ländern, besonders in Europa, in großem Umfang angenommen. Obwohl die Verbinder allgemein genormt sind, können Leitungsverteilungen der Stecker je nach Fahrzeughersteller manchmal unterschiedlich sein. Zum Beispiel können bei einigen elektrischen Verbindern nach ISO-Norm die Leitungsverteilungen Nr. 4 ACC (Zubehör) und Nr. 7 BUP (Stützung) miteinander vertauscht werden.

Um mit einem solchen Verdrahtungsunterschied fertig zu werden, wird herkömmlich ein Verfahren angewandt, bei dem ein Schaltungs-Umwandlungsadapter 5 zwischen den elektrischen Verbinder 1 und den Signalleitungsstecker 4, wie in 10 gezeigt, eingefügt wird.

Der Schaltungs-Umwandlungsstecker 5 ist so ausgelegt, dass er entfernbare Verbindungsanschlüsse, die in der Mitte von Signalleitungen 5a und 5b anzubringen sind, für die vorerwähnten Leitungen ACC und BUP besitzt, sodass die Verbindung dieser Verbindungsanschlüsse je nach Erfordernis vertauscht werden kann, um den Anschluss von ACC und BUP richtig durchzuführen.

Es bestand jedoch ein Problem, dass der Gebrauch eines solchen Schaltungs-Umwandlungsadapters 5, um mit verschiedenen herstellerabhängigen Verteilungen fertig zu werden, eine Zunahme der Anzahl von Teilen zur Folge hatte, sodass die Kosten anstiegen. Außerdem war Arbeit zum Wechseln der Verbindungsanschlüsse erforderlich, sodass die Handhabbarkeit schlecht wurde.

US-A-5 017 818 offenbart, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, eine Verbindungseinrichtung für einen Motor, die eine Verdrahtung umfasst, die zu einem Steckerkreis führt, der auf einer Anschlussplatine mit elektrischen Verbindunsarmen angeordnet ist. Ein Stecker mit einer Mehrzahl von Kontaktstiften wird bereitgestellt, wobei der erste und zweite Kontaktstift elektrisch miteinander verbunden sind, und der dritte und vierte Kontaktstift elektrisch mit jedem verbunden sind. Der Stecker umfasst eine Funktionsangel, die in der gleichen Richtung wie die Kontaktstifte des Steckers hervorsteht, wobei Funktionsschlitze in der Anschlussplatine angeordnet sind, wobei in einer ersten Stellung, wo die Funktionsangel mit dem oberen Funktionsschlitz im Eingriff ist, der Motor mit 115 V in einer Richtung gegen den Uhrzeiger läuft, und wobei in einer zweiten Stellung, wo die Funktionsangel mit einem unteren Funktionsschlitz im Eingriff ist, der Motor mit 150 V im Uhrzeigersinn läuft.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Im Hinblick auf die vorangehenden Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Verbinder bereitzustellen, bei dem die Verdrahtung leicht gewechselt werden kann, auch wenn es einen Unterschied in der Leitungsverteilung gibt.

Erfindungsgemäß kann die obige Aufgabe durch einen elektrischen Verbinder nach Anspruch 1 erfüllt werden.

In dem obigen erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder wird vorzugsweise entweder der zweite oder der vierte der Kontaktstifte des zweiten Steckers auch mit einem unbenutzten Muster des ersten Steckers verbunden.

In dem obigen erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder werden vorzugsweise der erste Stecker und der zweite Stecker integral gebildet.

Nach der vorerwähnten Konfiguration werden zu wechselnde Signalleitungen mit dem ersten bzw. fünften Kontaktstift des zweiten Steckers verbunden, während der zweite und vierte Kontaktstift des zweiten Steckers mit entsprechenden Signalanschlüssen des ersten Steckers verbunden werden.

Dann werden, wenn der Umwandlungsstecker an dem zweiten Stecker befestigt wird, sodass der erste Kontaktteil des Umwandlungssteckers mit dem ersten Kontaktstift des zweiten Steckers im Eingriff ist, der erste und zweite Kontaktstift des zweiten Steckers über den ersten und zweiten Kontaktteil des Umwandlungssteckers kurzgeschlossen, während der dritte und vierte Kontaktstift des zweiten Steckers über den dritten und vierten Kontaktteil des Umwandlungssteckers kurzgeschlossen werden.

Eine Signalleitung, auf der ein zu wechselndes Signal ist, wird folglich mit dem Signalanschluss des ersten Steckers, der mit dem zweiten Kontaktstift des zweiten Steckers verbunden ist, über den ersten Kontaktstift des zweiten Steckers verbunden.

Andererseits werden, wenn der Umwandlungsstecker an dem zweiten Stecker befestigt wird, sodass der erste Kontakttteil des Umwandlungssteckers mit dem zweiten Kontaktstift des zweiten Steckers im Eingriff ist, der zweite und dritte Kontaktstift des zweiten Steckers durch den ersten und zweiten Kontaktteil des Umwandlungssteckers kurzgeschlossen, während der vierte und fünfte Kontaktstift des zweiten Steckers durch den dritten und vierten Kontaktteil des Umwandlungssteckers kurzgeschlossen werden.

Eine Signalleitung, auf der ein zu wechselndes Signal ist, wird folglich mit dem Signalanschluss des ersten Steckers, der mit dem vierten Kontaktstift der zweiten Steckers verbunden ist, über den fünften Kontaktstift des zweiten Steckers verbunden.

In dem Fall, wo Plätze von zwei Signalleitungen in Bezug auf die Leitungsverteilung in dem zweiten Stecker, der mit dem ersten Stecker entsprechend zu verbinden ist, miteinander vertauscht werden, ist es deshalb möglich, mit einem solchen Unterschied in der Leitungsverteilung leicht umzugehen, indem die Befestigungsstelle des Umwandlungssteckers in Bezug auf den zweiten Stecker verschoben wird.

Wenn entweder der zweite oder vierte Kontaktstift des zweiten Steckers auch mit einem unbenutzten Muster des ersten Steckers verbunden wird, kann der mittlere Kontaktstift des zweiten Steckers mit dem unbenutzten Muster des ersten Steckers durch ein Paar von Verbindungsteilen des Umwandlungssteckers verbunden werden, ohne zu der oben erwähnten Signalleitungs-Wechselverbindung beizutragen. Wenn ein gewünschtes Signal dem unbenutzten Muster des ersten Steckers zugewiesen wird, kann daher eine andere Signalleitung zum selben Zeitpunkt gewechselt werden, wenn die Signalleitungen zu den Verbindungsanschlüssen des ersten Steckers gewechselt werden.

Da der Umwandlungsstecker mit einem Paar hervorstehender Streifenteile, die verhindern, dass der Umwandlungsstecker irrtümlich umgekehrt an dem zweiten Stecker befestigt wird, versehen ist, während der zweite Stecker mit einem Paar von Aussparungsteilen, die den Streifenteilen des Umwandlungssteckers entsprechen, versehen ist, kommen die Streifenteile des Umwandlungssteckers nicht in Eingriff mit den Aussparungsteilen des zweiten Steckers in dem Fall, wo der Umwandlungsstecker umgekehrt an dem zweiten Stecker angebracht wird. Es ist daher möglich, sicher zu verhindern, dass der Umwandlungsstecker umgekehrt befestigt wird.

Wenn der erste Stecker und der zweite Stecker integral geformt werden, können Signalleitungen mit dem ersten und fünften Kontaktstift des zweiten Steckers zur gleichen Zeit durch Montieren des elektrischen Verbinders auf der Platine verbunden werden. Es ist daher möglich, die Arbeit des Montierens leicht und schnell durchzuführen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Vorderansicht, die eine Ausführung eines erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder veranschaulicht.

2 ist eine Unteransicht, die den elektrischen Verbinder von 1 veranschaulicht.

3 ist eine rechte Seitenansicht, die den elektrischen Verbinder von 1 zeigt.

4 ist eine Schnittansicht genommen längs der Linie Y–Y in dem elektrischen Verbinder von 1.

5 ist eine Schnittansicht genommen längs der Linie X–X in dem elektrischen Verbinder von 1.

6 ist eine schematische, vergrößerte Ansicht, die einen Verbindungszustand eines ersten Steckers und eines zweiten Steckers in dem elektrischen Verbinder von 1 zeigt.

7 sind Ansichten, die einen mit dem zweiten Stecker in dem elektrischen Verbinder von 1 zu verbindenden Umwandlungsstecker veranschaulichen; (A) ist eine Draufsicht, (B) ist eine Vorderansicht, (C) ist eine Seitenansicht, und (D) ist eine Unteransicht.

8 ist eine Schnittansicht des Umwandlungssteckers von 7, genommen auf der Linie Z–Z.

9 ist eine schematische Darstellung, die den Gebrauchszustand eines elektrischen Verbinders des Standes der Technik als Beispiel zeigt.

10 ist eine schematische Darstellung, die den Gebrauchszustand zeigt, wo Signalleitungen durch den elektrischen Verbinder von 9 gewechselt werden.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird unten mit Verweis auf eine in den Zeichnungen gezeigte Ausführung im Einzelnen beschrieben.

1 bis 6 zeigen eine Konfiguration eines elektrischen Verbinders nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung.

In 1 bis 3 ist ein elektrischer Verbinder 10 ein Stecker, der ISO-Normen erfültt und zum Anschließen eines Fahrzeug-Audiosystems dient. Der elektrische Vebinder 10 besteht aus einem Körper 12 mit einer auf einer Platine 11 zu montierenden Unterseite (s. 2), einem ersten Stecker 13, der aus zwei auf dem Körper 12 angeordneten 8-Stift-Steckern 13a und 13b besteht, einem zweiten Stecker 14, der durch einen 5-Stift-Stecker gebildet wird, und einem Umwandlungsstecker 20 (s. 7 und 8), der an dem zweiten Stecker 14 zu befestigen ist.

Der Körper 12 ist z. B. aus geformten Kunstharz oder dergleichen so gebildet, dass seine Unterseite die Oberseite der Platine 11 berührt, wenn der Körper 12 auf der Platine 11 montiert wird.

Der erste Stecker 13 besitzt ein Paar von 8-Stift-Steckern 13a und 13b. Der Stecker 13a bildet einen Stecker für Lautsprecher, während der Stecker 13b einen Stecker für A-Teile bilddet.

Jeder der Stecker 13a und 13b besitzt Kontaktstifte 13c, die den Boden des Körpers 12 vertikal durchdringen, wie in 4 gezeigt.

Der zweite Stecker 14 wird durch einen 5-Stift-Stecker mit Umwandlungs-Kontaktstiften 14a gebildet, die in gleichen Abständen angeordnet sind und den Boden des Körpers 12 vertikal durchdringen, wie in 5 gezeigt.

Der zweite Stecker 14 ist hier, wie in 6 gezeigt, so konstruiert, dass der vierte Kontaktstift von oben in 6 mit dem siebten Stift 13d des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 verbunden wird, während der zweite Kontaktstift mit dem vierten Stift 13e des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 und mit dem dritten Stift 13f verbunden wird, der ein unbenutzter Verbindungsanschluss in Form eines unbenutzten Musters ist. Diese Verbindung kann durch einen in dem elektrischen Verbinder 10 bereitgestellten Leitungsteil oder durch ein auf der Platine 11 gebildetes, elektrisch leitendes Muster zustande gebracht werden.

Des Werteren werden in dem zweiten Stecker 14 der erste Kontaktstift und der fünfte Kontaktstift z. B. mit den ACC-Anschlussklemmen einer auf der Platine 11 gebildeten Schaltung verbunden.

Die vorerwähnten Kontaktstifte 13c und 14a sind aus einem elektrischen Leiter gebildet und so konstruiert, dass die einen Enden der Stifte im Inneren des Körpers 12 nach oben hervorstehen, um Kontakt mit Verbindungsteilen eines Anschlusssteckers 15 und des Umwandlungssteckers 20 (s. 5) zu machen, wenn die Stecker 15 und 20 mit entsprechenden Teilen des Körpers 12 verbunden werden, während die anderen Enden der Stifte, die sich im Inneren der Körpers 12 nach unten erstrecken, nach unten aus dem Boden des Körpers 12 herausragen, um in Durchgangslöcher, die in der Platine 11 vorhanden sind, eingeführt zu werden, um so an den unteren Kanten der Durchgangslöcher mit der Platine 11 durch Löten elektrisch verbunden zu werden.

7 und 8 zeigen den Umwandlungsstecker 20, der an dem vorerwähnten zweiten Stecker 14 zu befestigen ist, um Kontaktstifte selektiv kurzzuschließen.

Der Umwandlungsstecker 20 besteht aus einem Körper 21, der in einen hohlen, nach oben geöffneten Teil in dem zweiten Stecker 14 eingesetzt werden kann, vier Einführungsteilen 22 in dem Körper 21, an denen die oberen Enden der Umwandlungs-Kontaktstifte 14a des zweiten Steckers 14 befestigt werden können, und die nach unten geöffnet sind, und an den Einführungsteilen 22 befestigten Kontaktteilen 23.

Der Körper 21 besitzt hier ein Paar hervorstehender Streifenteile 21a, die sich vertikal längs der gegenüberliegenden Seitenkantenteile der flachen Seitenflächen des Körpers 21 erstrecken.

Außerdem sind die Kontaktteile 23 des Umwandlungssteckers 20 so ausgelegt, dass die Kontaktteile 23, die an dem ersten und zweiten der vier Einführungsteile 22 zu befestigen sind, integral miteinander geformt werden, während die Verbindungsteile 23, die an dem dritten und vierten Einführungsteil zu befestigen sind, integral miteinander geformt werden, wie in 8 gezeigt.

Der Umwandlungsstecker 20 wird folglich an dem zweiten Stecker 14, während er selektiv in den hohlen Teil des zweiten Steckers 14 eingeführt wird, so befestigt, dass der erste Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 mit einem ersten Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 im Eingriff ist, oder der erste Kontaktteil 23 mit dem zweiten Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 im Eingriff ist.

Zu dem Zeitpunkt, da der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14 angebracht wird, werden die vorerwähnten hervorstehenden Streifenteile 21a in ein Paar von Aussparungsteilen 14b oder 14c, die auf einer Seite des hohlen Teils des zweiten Steckers 14 vorhanden sind, selektiv eingepasst, sodass die Richtung der Anbringung des Umwandlungssteckers 20 bestimmt wird und die Position des Umwandlungssteckers 20 in der Längsrichtung (in der Richtung der Anordnung der Kontaktstifte 14a) eingeschränkt wird.

Der elektrische Verbinder 10 nach dieser Ausführung der vorliegenden Erfindung ist somit konfiguriert. Wenn der elektrische Verbinder 10 auf der Platine 11 montiert wird, wird der Boden des Körpers 12 auf die Oberseite der Platine 11 gelegt, sodass die unteren Enden der Kontaktstifte 13c und 14a in Durchgangslöcher (nicht gezeigt), die in der Platine 11 vorhanden sind, eingeführt werden. Dann werden die unteren Enden der Kontaktstifte 13c an die unteren Enden der Durchgangslöcher der Platine 11, z. B. durch Tauchlöten oder dergleichen, angelötet, sodass die Kontaktstifte 13c mit einer auf der Unterseite der Platine 11 gebildeten Schaltung elektrisch verbunden werden.

Die Verbindungsanschlüsse der Stecker 13a und 13b des ersten Steckers 13, außer dem dritten, vierten und siebten Stift des Steckers 13b, werden folglich mit den Verbindungsanschlüssen der auf der Platine 11 gebildeten Schaltung verbunden, während der dritte Stift 13f, der vierte Stift 13e und der siebte Stift 13d des Steckers 13b mit dem zweiten und vierten Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 über einen in dem elektrischen Verbinder 10 vorhandenen Leitungsteil oder ein auf der Platine 11 gebildetes elektrisch leitendes Muster verbunden werden.

Des Werteren werden der erste und fünfte Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 mit dem ACC-Verbindungsanschluss der auf der Platine 11 gebildeten Schaffung verbunden.

Außerdem wird der dritte, d. h. der mittlere, Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 mit z. B. einem Antennenanschluss oder dergleichen der auf der Platine 11 gebildeten Schaltung verbunden.

Dann wird der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14, wie oben beschrieben, gemäß der Leitungsverteilung eines mit dem ersten Stecker 13 des elektrischen Verbinders 10 verbundenen fahrzeugseitigen Verbindungssteckers (nicht gezeigt) selektiv befestigt, wobei die Leitungsverteilung vom jeweiligen Fahrzeughersteller bestimmt wird. ACC wird folglich mit dem vierten Stift 13e oder dem siebten Stift 13d des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 entsprechend der Position, wo der Umwandlungsstecker befestigt wird, selektiv verbunden.

Das heißt, wenn der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14 befestigt wird, während die hervorstehenden Streifenteile 21a des Körpers 21 des Umwandlungssteckers 20 in die Aussparungsteile 14b des zweiten Steckers 14 eingesetzt werden, sodass der erste Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 mit dem ersten Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 im Eingriff ist, werden der erste und zweite Kontaktstift des zweiten Steckers 14. durch den ersten und zweiten Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 kurzgeschlossen. ACC wird folglich mit dem vierten Stift 13e der A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 verbunden.

Zu diesem Zeitpunkt werden der dritte und vierte Kontaktstift des zweiten Steckers 14 durch den dritten und vierten Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 kurzgeschlossen.

Wenn andererseits der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14 befestigt wird, während die hervorstehenden Streifenteile 21a des Körpers 21 des Umwandlungssteckers 20 in die Aussparungsteile 14c des zweiten Steckers 14 eingesetzt werden, sodass der erste Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 mit dem zweiten Kontaktstift 14a des zweiten Steckers 14 im Eingriff ist, werden der vierte und fünfte Kontaktstift des zweiten Steckers 14 durch den dritten und vierten Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 kurzgeschlossen. ACC wird folglich mit dem siebten Stift 13d des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 verbunden.

Zu diesem Zeitpunkt werden der zweite und dritte Kontaktstift des zweiten Steckers 14 durch den ersten und zweiten Kontaktteil 23 des Umwandlungssteckers 20 kurzgeschlossen, sodass der mittlere Kontaktstift des zweiten Steckers 14 mit dem vierten Stift 13e und dem dritten Stift 13f, der ein unbenutzter Anschluss des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 ist, verbunden wird.

Daher kann z. B., wenn ein Antennenanschluss mit dem mittleren Kontaktstift des zweiten Steckers 14 verbunden ist, der Antennenanschluss mit dem dritten Stift 13f verbunden werden.

Der elektrische Verbinder, der in einer solchen Weise auf der Platine 11 montiert ist, kann eine gewünschte elektrische Verbindung durch das Einsetzen des fahrzeugseitigen Anschlusssteckers in die betreffenden Stecker 13a und 13b des ersten Steckers 13 zustande bringen.

Hier kann, basierend auf der Position, wo der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14 angebracht wird, der vierte Stift oder der siebte Stift des A-Teil-Steckers 13b des ersten Steckers 13 nach Wunsch mit ACC verbunden werden, um mit der je nach Fahrzeughersteller unterschiedlichen Leitungsverteilung fertig zu werden. Ein fahrzeugseitiger Anschlussstecker kann daher direkt mit dem ersten Stecker 13 des elektrischen Verbinders 10 verbunden werden, um mit der nach Fahrzeughersteller unterschiedlichen Leitungsverteilung fertig zu werden, ohne irgendeinen Adapter zur Schaltungsumsetzung zu verwenden.

Folglich kann nur ein Typ von elektrischem Verbinder 10 an alle Arten von verschiedenen Leitungsverteilungen, die von verschiedenen Fahrzeugherstellern angeordnet werden, angepasst werden, sodass die Produktivität verbessert wird, während die Arbeit des Montierens einfach durchgeführt werden kann.

Obwohl in der vorerwähnten Ausführung die hervorstehenden Streifenteile 21a in dem Körper 21 des Umwandlungssteckers 20 bereitgestellt werden und das Paar von Aussparungsteilen 14b und 14c in dem hohlen Teil des zweiten Steckers 14 entsprechend den hervorstehenden Streifenteilen 21a bereitgestellt wird, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführung beschränkt. Es ist offensichtlich, dass Aussparungsteile in dem Umwandlungsstecker 20 bereitgestellt werden können, während hervorstehende Teile in dem zweiten Stecker bereitgestellt werden können, solange der Umwandlungsstecker 20 an dem zweiten Stecker 14 nur an zwei Arten von Stellen angebracht werden kann.

Außerdem ist, obwohl die oben erwähnte Ausführung mit Bezug auf einen Stecker nach ISO-Normen zum Anschließen eines Fahrzeug-Audiosystems beschrieben wurde, die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführung beschränkt. Es ist offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung auf jeden elektrischen Verbinder anwendbar sein kann, der einen Wechsel der Leitungsverteilungen in verschiedenen Vorrichtungen benötigt.

Wie oben beschrieben, werden erfindungsgemäß Signalleitungen, die zu wechseln sind, mit dem ersten bzw. fünften Kontaktstift des zweiten Steckers verbunden, während der zweite und vierte Kontaktstift des zweiten Steckers mit entsprechenden Signalanschlüssen des ersten Steckers verbunden werden.

In dem Fall, wo Plätze von zwei Signalleitungen in Bezug auf die Leitungsverteilung in dem zweiten Stecker, der entsprechend mit dem ersten Stecker zu verbinden ist, miteinander vertauscht werden, ist es daher möglich, leicht mit einem solchen Unterschied in der Leitungsverteilung fertig zu werden, indem die Befestigungsposition des Umwandlungssteckers relativ zu dem zweiten Stecker verschoben wird.

Erfindungsgemäß ist es daher möglich, einen äußerst überlegenen elektrischen Verbinder zur Verfügung zu stellen, bei dem, auch wenn Leitungsverteilungen unterschiedlich sind, die Leitungsverteilungen leicht gewechselt werden können.


Anspruch[de]
  1. Elektrischer Verbinder (10), der umfasst:

    einen ersten Stecker (13) mit einer Mehrzahl von Signalanschlüssen und eingerichtet, auf einem Substrat (11) montiert zu werden;

    einen zweiten Stecker (14) mit fünf Kontaktstiften (14a), die in gleichen Abständen angeordnet sind, wobei der zweite und vierte der Kontaktstifte jeweils mit zwei der Signalanschlüsse des ersten Steckers (13) verbunden sind, wodurch Signale zu verstauschen sind, und wobei der erste und fünfte der Kontaktstifte (14a) mit zu vertauschenden Signalen versehen sind,

    einen Umwandlungsstecker (20) mit einem Körper (21) und vier Kontaktabschnitten (23), die in gleichen Abständen angeordnet sind, sodass die Kontaktabschnitte jeweils mit vier aufeinanderfolgenden Kontaktstiften auf einer oder der anderen Seite des zweiten Steckers (14) selektiv in Eingriff sind, wobei der erste und zweite der Kontaktabschnitte (23) elektrisch miteinander verbunden sind, und wobei der dritte und vierte der Kontaktabschnitte (23) elektrisch miteinander verbunden sind,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der zweite Stecker (14) einen hohlen Abschnitt aufweist, der fern von dem Substrat nach oben geöffnet ist, wobei die hohlen Abschnitte zwei Paare von Aussparungsabschnitten (14b, 14c) haben, die auf einer Seite davon vorhanden sind, und

    der Körper (21) des Umwandlungssteckers (20) vorgesehen ist, in den hohlen Abschnitt des zweiten Steckers (14) eingeführt zu werden, wobei der Körper (21) ein Paar hervorstehender Streifenabschnitte (21a) aufweist, die sich in Einführungsrichtung längs Seitenkantenabschnitten von flachen Seitenoberflächen des Körpers (21) erstrecken, um selektiv in ein Paar der Aussparungsabschnitte (14b, 14c) zu passen.
  2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, wobei der zweite oder der vierte Kontaktstift des zweiten Steckers (14) auch mit einem unbenutzten Muster des ersten Steckers (13) verbunden ist.
  3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, wobei der erste Stecker (13) und der zweite Stecker (14) integral geformt sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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