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Dokumentenidentifikation DE10202920B4 04.03.2004
Titel Elektrische Steckverbindung
Anmelder Tyco Electronics AMP GmbH, 64625 Bensheim, DE
Erfinder Pfeifer, Hans-Dieter, 64686 Lautertal, DE;
Miksche, Dieter, 64678 Lindenfels, DE
Vertreter Wilhelm & Beck, 80636 München
DE-Anmeldedatum 25.01.2002
DE-Aktenzeichen 10202920
Offenlegungstag 21.08.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.2004
IPC-Hauptklasse H01R 13/703
IPC-Nebenklasse H01R 13/639   B60R 21/16   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung, insbesondere zur Verwendung zwischen einer Zündpille und einem elektrischen Steuergerät für ein Insassenrückhaltesystem in Kraftfahrzeugen.

Elektrische Steckverbindungen zur lösbaren mechanischen Verbindung bzw. Verriegelung elektrisch leitender Verbindungen sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Besonders sicherheitskritische Verbindungen sind elektrische Steckverbindungen in Kraftfahrzeugen, mit denen eine elektrisch leitende Verbindung zwischen einem elektrischen Steuergerät eines Insassenrückhaltesystems und einer Zündpille eines Airbags und/einer Gurtstraffvorrichtung oder dgl. hergestellt wird. Einerseits darf die Zündpille mit ihrer darin enthaltenen Sprengkapsel keinesfalls versehentlich bei der Montage, d.h. insbesondere beim Herstellen der elektrischen Verbindung, ausgelöst werden. Andererseits muss im Betrieb des Kraftfahrzeugs jederzeit eine zuverlässige mechanische und elektrische Verbindung gewährleistet sein, damit die Sprengkapsel in der Zündpille bei einem durch einen Unfall ausgelösten Steuersignal des elektrischen Steuergeräts durch einen elektrischen Impuls gezündet wird und für die Auslösung des Insassenrückhaltemittels sorgen kann.

Zuverlässige mechanische Verbindungen können bspw. mittels manueller Verrastungen sichergestellt werden, die nach dem Stecken des Steckergehäuses in die Steckeraufnahme aktiviert wird. Wichtig bei der manuellen Verriegelung ist deren Gestaltung, die ein nicht verriegeltes Stecksystem zuverlässig anzeigt. Auf diese Weise kann eine versehentliche Nichtaktivierung des Insassenrückhaltesystems aufgrund einer fehlerhaften Steckverbindung verhindert werden.

Eine versehentliche Aktivierung der Zündpille bei noch nicht montiertem Stecker, d.h. während der Montage des Kraftfahrzeugs, wird typischerweise mittels einer Kurzschlussbrücke verhindert, welche die wenigstens zwei elektrischen Kontakte der Zündpille elektrisch leitend verbindet. Bei vollständig aufgeschobenem und in der Steckeraufnahme verrastetem Steckergehäuse wird die Kurzschlussbrücke von den Steckkontakten der Zündpille entfernt, so dass eine Aktivierung mittels elektrischem Signal vom elektrischen Steuergerät erfolgen kann.

Aus der DE 199 36 848 C1 ist ein Kurzschlusskontaktträger für einen Steckansatz eines Zündersockels bekannt, der eine erste Kurzschlussbrücke mit zwei federnden Kontaktelementen umfasst. Der Träger weist weiterhin ein Gehäuse mit einer ringförmigen Basis auf, an der parallel zur Einsteckrichtung zwei diametral gegenüber liegende Flügel angeformt sind, die eine Aufnahme für einen Stecker mit Buchsen zum Einstecken von Kontaktstiften eines Zündersockels bilden. Der Träger weist weiterhin eine zweite Kurzschlussbrücke auf, die im Wesentlichen identisch zur ersten Kurzschlussbrücke ist. An jedem der Flügel befindet sich eine der Kurzschlussbrücken, so dass mindestens eine Brücke bei eingestecktem Stecker die beiden in einer Ebene angeordneten Kontaktstifte des Zündersockels kurzschließt.

Aus EP 0 591 947 A2 ist. ein elektrisches Kontaktsystem bekannt, das eine Steckdose mit zwei Kontaktstiften aufweist, in die ein ringförmiger Einsatz eingeschoben ist. Zudem ist eine Kurzschlussklammer vorgesehen, die die zwei Kontaktstifte miteinander verbindet, wenn kein Stecker in die Steckdose eingesteckt ist. Der Stecker weist ein Schieberelement auf, das im eingeschobenen Zustand Rasthaken des Steckers in entsprechende Nuten der Steckdose einschiebt und die Kurzschlussklammer von den Kontaktstiften wegdrückt.

Aus EP 1 006 621 A2 ist eine elektrische Steckverbindung mit einem Rastelement bekannt, die eine Steckdose und einen Stecker aufweist. Die Steckdose weist zwei Kontaktstifte auf, die über eine Kurzschlussfeder miteinander elektrisch kontaktiert sind, wenn kein Stecker eingesteckt ist. Der Stecker weist seitlich angeordnete Rasthaken auf, die Rastausnehmungen der Steckdose im eingesteckten Zustand zugeordnet sind. Weiterhin ist ein Schiebeelement vorgesehen, das erst dann vollständig in den Stecker eingeschoben werden kann, wenn der Stecker vollständig in die Steckdose eingeschoben ist. Das Schiebeelement weist zwei Arme auf, die an einem Halteelement anliegen. Wird der Stecker vollständig in die Steckdose eingeschoben, so werden die zwei Haltearme über ein Betätigungselement der Steckdose aus dem Eingriff mit dem Halteelement gebracht, so dass der Schieber vollständig in den Stecker eingeschoben werden kann. Die Kurzschlussklammer wird von den Betätigungsarmen des Schiebers von dem Kontaktstiften wegbewegt. Somit ist der Kurzschluss erst bei vollständig eingeschobenem Stecker unterbrochen.

Aus EP 0 791 987 A2 ist ein elektrisches Kontaktsystem mit einem Stecker bekannt, der Betätigungsnocken aufweist, die federnd gelagert sind. Die Betätigungsnocken ragen nach unten aus dem Steckergehäuse heraus. Die Betätigungsnocken sind über eine Feder gegen das Steckergehäuse vorgespannt. Die Betätigungsnocken sind über eine Verriegelungsstange miteinander verbunden, die einen Einschub eines Schiebeelementes behindern. Wird nun der Stecker auf eine Steckdose gesteckt, so werden die Betätigungsnocken durch die Steckdose in das Steckergehäuse geschoben. Dadurch wird ein Einschubbereich für den Schieber freigegeben. Somit kann in dieser Position der Schieber in den Stecker eingeschoben werden. Beim Einschieben spannt der Schieber Rasthaken in Nuten der Steckdose vor. Somit ist eine Verrastung des Steckers mit der Steckdose erst im vollständig eingeschobenen Zustand des Steckers möglich.

Aus der den unabhängigen Ansprüchen 1, 5 und 10 oberbegrifflich zugrunde gelegten DE 100 05 858 A1 ist ein Steckverbinder mit einem Druckelement und einem Schieber bekannt. Wird der Stecker in eine Steckdose eingesteckt, so wird beim vollständig eingestecktem Stecker das Druckelement nach oben gegen eine Vorspannkraft einer Feder bewegt. Die Feder ist U-förmig ausgebildet, wobei das Druckelement im Verbindungsbereich der Feder zwischen zwei Seitenarmen anliegt. Die Seitenarme der Feder stehen mit dem Schieber in Eingriff. Erst wenn das Druckelement nach oben gedrückt ist, geben die Federarme eine Bewegung des Schiebers frei. Der Schieber dient dazu, um Rasthaken des Steckers in einer zugeordneten Nut der Steckdose festzuhalten. Dabei wird der Schieber zwischen die Rasthaken und einer Steckerwandung eingeschoben, so dass die Rasthaken nach außen vorgespannt sind. Der Schieber weist zur Führung der Seitenarme der Feder konturierte Ausnehmungen auf. In einer Endposition wird der Schieber von den Seitenarmen der Feder in die Endposition vorgespannt. Ein Lösen des Schiebers ist nur gegen die Vorspannkraft der Feder möglich. Das Druckelement ist in Form eines Biegearmes ausgebildet. Sowohl die Ausbildung des Druckelementes als Biegearm als auch die Wirkverbindung zwischen dem Druckelement und dem Schieber über die Feder und der dazu benötigen Ausnehmungen im Schieber führen zu einer eingeschränkten Handhabung und zu einem aufwendigen Aufbau des Steckverbinders. Zudem ist die Ausführungsform gegenüber mechanischen Beschädigungen relativ empfindlich.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kompakte elektrische Steckverbindung zur Verfügung zu stellen, die eine sichere elektrische und mechanische Verbindung eines Steckers mit einer Steckdose ermöglicht.

Diese Aufgabe wird mit den Gegenständen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Merkmale vorteilhafter Weiterbildungen der Erfindung ergeben. sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Dem gemäß umfasst eine elektrische Steckverbindung, die insbesondere zur Herstellung einer elektrischen und mechanischen Verbindung zwischen einer Zündpille und einem elektrischen Steuergerät eines Insassenrückhaltesystems in Kraftfahrzeugen geeignet ist, ein Steckergehäuse zur Aufnahme elektrischer Kabel und mit diesen elektrisch leitend verbundene Kontaktfedern. Sie umfasst weiterhin eine Steckdose mit Kontaktstiften zur verriegelbaren Aufnahme eines Steckers des Steckergehäuses unter Herstellung elektrischer Verbindungen zwischen jeweils einem Kontaktstift und einer korrespondierenden Kontaktfeder.

Die Verriegelungseinrichtung des Steckergehäuses weist einen Schieber zur mechanischen Verriegelung des Steckers mit der Steckdose auf. Dieser Schieber stellt gleichzeitig eine wichtige Sicherheitsfunktion zur Verfügung, da er deutlich sichtbar einrasten muss, um die Verriegelung herzustellen und um die Kurzschlussbrücke von den Kontaktstiften zu trennen.

Der Schieber wirkt mit Rasthaken zusammen, die bei eingerastetem Schieber mit Rastnasen jeweils in eine Ringnut in der Steckdose gedrückt werden, womit ein Abziehen des Steckers verhindert wird. Bei nicht vollständig eingerastetem Schieber wird der Stecker allerdings wieder aus der Steckdose gedrückt, was normalerweise ein Abfallen des Steckergehäuse von der Steckdose und damit eine deutlich sichtbare fehlende Verbindung bewirkt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kurzschlussbrücke bei vollständig in eine Steckeraufnahme der Steckdose eingeschobenem Stecker von den Kontaktstiften getrennt ist. Dies stellt einerseits eine Fehlauslösung sicher, da erst bei hergestellten elektrischen Verbindungen der Kurzschluss zwischen den Kontaktstiften getrennt wird. Andererseits wird dieser Kurzschluss sofort wieder hergestellt, sobald der Schieber nicht richtig verriegelt wird oder wenn der Stecker absichtlich wieder abgezogen wird.

Bevorzugterweise kann der Schieber in vollständig eingeschobener Stellung deutlich einrasten, wodurch für eine Montageperson eine deutlich spürbare Rückmeldung hinsichtlich der korrekten Verriegelung und damit der korrekten Herstellung der elektrischen Steckverbindung gewährleistet wird.

Die Verriegelungseinrichtung umfasst einen Schlitten, der gegen die Kraft einer Feder von einem Einsatz in der Steckdose in Richtung des Steckergehäuses geschoben werden kann und dadurch den Schieber aus einer blockierten Stellung freigeben kann. Auf diese Weise kann zuverlässig verhindert werden, dass der Schieber bereits dann in seiner Endstellung einrastet, wenn der Stecker noch nicht in eine Steckdose eingesteckt ist. Dadurch kann eine Fehlbedienung verhindert werden, die das Einschieben des Steckers aufgrund der bereits aktivierten Verriegelung unmöglich machen würde. Die Feder ist zwischen dem Steckergehäuse und dem Schlitten eingespannt.

Diese erfindungsgemäße elektrische Steckverbindung weist eine hohe Zuverlässigkeit sowohl hinsichtlich der mechanischen Verbindung und Verriegelung als auch der elektrischen Verbindung zwischen einem Steckergehäuse und einer Steckdose einer Zündpille oder dgl. auf. Mit der Verriegelungseinrichtung kann eine sog. Spring-Lock-Funktion realisiert werden, so dass der Stecker bei nicht korrekt erfolgter Verriegelung wieder aus der Steckdose heraus gedrückt wird. Die elektrische Steckverbindung kann sehr kompakt aufgebaut sein und dennoch eine hohe mechanische Festigkeit aufweisen.

Ein erfindungsgemäßes Steckergehäuse zur Aufnahme elektrischer Kabel und mit diesen elektrisch leitend verbundenen Kontaktfedern, die sich in einem an dem Steckergehäuse angebrachten bzw, mit diesem fest verbundenen Stecker befinden, weist eine Verriegelungseinrichtung auf, die bei vollständig in eine Steckdose eingeschobenem Stecker durch manuelle Betätigung für eine mechanische Verriegelung des Steckers sorgt. Bei der Steckdose kann es sich insbesondere um eine solche handeln, wie sie bereits oben als Bestandteil der erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung beschrieben wurde. Als Steckdose kommt jedoch grundsätzlich auch jede andere Bauart in Frage, die ihren bestimmungsgemäßen Zweck erfüllt. Die Verriegelung des Steckers in der Steckdose sorgt für eine sichere elektrische und mechanische Verbindung zwischen den beiden Bestandteilen einer elektrischen Steckverbindung, wie sie insbesondere als Steckverbindung für eine Zündpille eines Airbags oder eines Gurtstraffers unbedingt erforderlich ist.

Die Verriegelungseinrichtung des Steckergehäuses umfasst einen Schieber zur mechanischen Verriegelung des Steckers in einer korrespondierenden Steckdose. Die Verriegelungseinrichtung umfasst weiterhin einen Schlitten, der mit dem Schieber derart zusammen wirkt, dass erst bei vollständig in die Steckdose eingeschobenem Stecker durch den in das Steckergehäuse eingedrückten Schlitten der Schieber aus einer blockierten geöffneten Stellung in eine Verriegelungsstellung gebracht werden kann. Bei noch nicht eingeschobenem Stecker lässt sich der Schieber mithin noch nicht bewegen, was eine Fehlbedienung durch versehentliches Einrasten des Schiebers in seiner geschlossenen Verriegelungsstellung verhindert. Der Stecker könnte in dieser Stellung des Schiebers nicht vollständig in die Steckdose eingeschoben werden, wodurch auch die Auslösung des Insassenschutzmittels aufgrund der fehlenden elektrischen Verbindung zwischen Zündpille und zentraler Steuereinheit verhindert wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckergehäuses ist der Schieber in seiner geschlossenen Verriegelungsstellung mit dem Steckergehäuse verrastet, so dass der Stecker im Betriebseinsatz keinesfalls versehentlich, bspw. durch eine Stoßbelastung oder einen Schlag, aus der Steckdose gelöst werden kann. Die Verriegelungskraft beträgt vorzugsweise mindestens 135 N, so dass die Verbindung gewissen Mindestbelastungen standhalten kann, die im Betrieb manchmal unvermeidlich sind.

Erfindungsgemäß kann der Schlitten gegen die Kraft einer Feder in das Steckergehäuse eingeschoben werden, wobei die Federkraft mindestens so bemessen ist, dass auch ein leicht in der Steckdose klemmender Stecker noch zuverlässig aus seinem Sitz heraus gedrückt wird, sollte die Verriegelungseinrichtung noch nicht geschlossen sein. Die linearen Bewegungen, die Schieber und Schlitten ausführen können, sind somit parallel zueinander und parallel zur Einschubrichtung des Steckers in die Steckdose. Der Schlitten wird vorzugsweise von einer Oberseite bzw. einer oberen Stirnseite der Steckdose in das Steckergehäuse gedrückt und sorgt auf diese Weise dafür, dass der Stecker bei nicht vollständig eingerastetem Schieber der Verriegelungseinrichtung mittels des wieder aus dem Steckergehäuse drückenden Schlittens aus der Steckdose heraus gedrückt wird.

Mit einer erfindungsgemäßen Steckdose mit Kontaktstiften zur verriegelbaren Aufnahme eines Steckers eines Steckergehäuses, insbesondere eines Steckers gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen, können elektrische Verbindungen zwischen jeweils einem Kontaktstift und einer korrespondierenden Kontaktfeder des Steckers hergestellt werden. Die erfindungsgemäße Steckdose weist eine Kurzschlussbrücke auf, die bei nicht verriegeltem Stecker eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den wenigstens zwei Kontaktstiften herstellt, wobei bei vollständig eingeschobenem und in der Steckdose verriegeltem Stecker diese elektrisch leitende Verbindung geöffnet ist. Mittels dieser Kurzschlussbrücke kann verhindert werden, dass die Zündpille versehentlich bei ihrem Einbau oder bei der Montage der elektrischen Verbindungen gezündet wird, bspw. durch elektrostatische Aufladung und Funkenbildung.

Die Steckdose weist eine Steckeraufnahme auf, die einen rechteckförmigen Querschnitt aufweist. Die Steckeraufnahme weist zwei diagonal zu ihrem rechteckförmigen Querschnitt orientierte Aussparungen auf zur Aufnahme von senkrecht nach oben weisenden und damit teilweise parallel zur Längsrichtung der Kontaktstifte angeordneten federnden Flanken der Kurzschlussbrücke. Die Aussparungen sind so angeordnet, dass die Flanken nicht mit den Rasthaken des Steckers kollidieren können. Gleichzeitig sind sie außerhalb der Verbindungsmittellinie der beiden Längsseiten der Steckeraufnahme angeordnet, so dass diese Stelle frei bleibt zur Anordnung einer Führungsnut, die mit entsprechenden Führungsstegen des Steckers korrespondieren kann und die für eine zusätzliche Verdrehsicherung und mechanische Stabilisierung des Steckers sorgen kann.

Weiterhin weist die Steckdose eine hohlzylindrische Form mit geschlossenem Boden und offener Oberseite auf. Die Steckdose weist weiterhin vorzugsweise einen zylindrischen Einsatz auf, der bündig in die Steckdose eingesetzt werden kann, wobei die Kontaktstifte innerhalb einer als Steckeraufnahme ausgestalteten Aussparung frei stehend angeordnet sind.

Zum Zweck der Verriegelungsmöglichkeit weist eine Steckdose in einer weiteren Ausgestaltung an ihrer Innenmantelfläche eine Ringnut auf, in die bei vollständig eingeschobenem Stecker und verriegeltem Schieber einer Verriegelungseinrichtung eines Steckergehäuses Rasthaken des Steckergehäuses eingreifen. Diese Ausgestaltung ermöglicht die sichere Verriegelung und nahezu vollständige Zugentlastung des Steckers, der auf diese Weise die bereits oben erwähnte schlanke Kontur aufweisen kann, ohne dass dies seiner mechanischen Stabilität abträglich wäre.

Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Steckdose ist die Steckeraufnahme des Einsatzes derart konturiert, dass die Rasthaken darin Platz finden und in die Ringnut gedrückt werden können. Zu diesem Zweck kann die Steckeraufnahme an den gegenüber liegenden Schmalseiten ihres rechteckförmigen Querschnittes jeweils mit Durchbrüchen versehen sein, die entsprechend den Abmessungen der Rasthaken bemessen sind. Alternativ kann die zylindrische Außenmantelfläche des Einsatzes mit entsprechenden Aussparungen zur Aufnahme der Rasthaken versehen sein, so dass diese in ihre Verriegelungsstellung gebracht werden können.

Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung der Steckdose sieht vor, dass ein flacher Basisbereich der Kurzschlussbrücke so konturiert ist, dass sie mit der Steckeraufnahme des Einsatzes korrespondiert und dort eingelegt werden kann. Der Basisbereich ist vorzugsweise als rechteckförmiger flacher Ring ausgeführt, dessen Außenkontur mit der Querschnittskontur der Steckeraufnahme überein stimmt. Der innere Bereich des Rings muss dabei einen ausreichenden Abstand zu den Kontaktstiften aufweisen, um nicht zu einem permanenten Kurzschluss zu führen.

Die Steckdose mit ihrem Einsatz sowie das Steckergehäuse mit dem daran befindlichen Stecker bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, der mittels Spritzgussverfahren in die gewünschte Form gebracht werden kann und elektrisch isolierend wirkt.

Weitere Vorteile und bevorzugte Ausführungsformen können der Figurenbeschreibung entnommen werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die zugehörige Zeichnung erläutert. Es zeigen:

1 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung,

2 eine schematische Perspektivansicht des Steckergehäuses,

3a bis 3c unterschiedliche Ansichten bzw. Schnittdarstellungen des Steckergehäuses mit geöffneter Verriegelungseinrichtung entsprechend 2,

4 eine schematische Perspektivansicht des Steckergehäuses, wobei sich die Verriegelungseinrichtung in geschlossener Stellung befindet,

5a bis 5c unterschiedliche Ansichten bzw. Schnittdarstellungen des Steckergehäuses mit geschlossener Verriegelungseinrichtung entsprechend 4,

6a bis 6c unterschiedliche Schnittdarstellungen des Steckergehäuses entsprechend den 4 und 5,

7a eine perspektivische Ansicht der Steckdose im zusammen gebauten Zustand und

7b eine Explosionsdarstellung der Steckdose mit ihren Einzelkomponenten.

Nachfolgend wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in den 1 bis 7 die Erfindung näher erläutert. Dabei sind gleiche Teile grundsätzlich mit gleichen Bezugszeichen versehen; diese werden teilweise nicht mehrfach erläutert.

1 zeigt eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung 2, bestehend aus einem Steckergehäuse 4 mit einem Stecker 6 und einer mit diesem korrespondierenden Steckdose 8. Die Steckdose 8 ist typischerweise eine als Zündpille bezeichnete Aktivierungseinrichtung, mit der eine Sprengladung eines Airbags oder eines Gurtstraffers oder dgl. gezündet wird. Die hohlzylindrische Steckdose 8 weist zwei Kontaktstifte 81 auf, über die ein zylindrischer Einsatz 10 mit entsprechenden Durchführungen geschoben ist. Im Einsatz 10 ist eine Kurzschlussbrücke 12 angeordnet, die bei nicht eingeschobenem Stecker 6 für eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den beiden Kontaktstiften 81 sorgt. Das Steckergehäuse 4 umfasst zwei Kontaktfedern 61, die über jeweils eine Klemmverbindung 43 mit jeweils einem elektrischen Kabel 41 in Verbindung stehen. Die Kabel 41 führen zu einer zentralen elektronischen Steuereinheit einer Insassenschutzvorrichtung eines Kraftfahrzeugs. Die Einzelheiten der elektrischen Steckverbindung 2 und ihr Zusammenwirken, insbesondere die genaue Funktion der Verriegelungseinrichtung 14, werden anhand der folgenden Figuren näher erläutert.

2 zeigt eine schematische Perspektivansicht des Steckergehäuses 4 mit fehlendem Gehäusedeckel 44, so dass das Gehäuseinnere zu erkennen ist. Die Verriegelungseinrichtung 14 ist hierbei geöffnet. Das im Wesentlichen quaderförmige Steckergehäuse 4 weist eine offene Oberseite 45 auf, so dass die einzelnen Komponenten eingesetzt werden können und anschließend der Gehäusedeckel 44 aufgesetzt werden kann. Das Steckergehäuse 4 weist einen ersten Abschnitt auf, der ca. zwei Drittel seiner Länge ausmacht und in dem im Wesentlichen nur die Kabel 41 und die Klemmverbindungen 43 zu den Kontaktfedern 61 angeordnet sind. In diesem ersten Gehäuseabschnitt ist weiterhin eine Führung 42 für die Kabel 41 angeordnet, die vorzugsweise aus Ferrit bestehen kann. Der Ferrit dient dazu, mittels seiner Induktivität für den Abbau von Überspannungen, z.B. herrührend von elektrostatischer Aufladung, zu sorgen. Anstatt eines solchen Ferrits kann alternativ auch eine Spule mit Ferritkern zum Einsatz kommen. Auf diese Weise kann ein unbeabsichtigtes Auslösen vom Airbag bzw. Gurtstraffer verhindert werden. Die Kabel 41 sind aus einer hinteren Schmalseite des Steckergehäuses 4 herausgeführt und sind vorzugsweise mit einem Kabelbaum des Kraftfahrzeugs mechanisch und elektrisch leitend verbunden.

Die Kontaktfedern 61 ragen senkrecht aus dem unteren Gehäuseboden 46 des Steckergehäuses 4 und sind innerhalb des ebenfalls senkrecht aus dem Gehäuseboden 46 ragenden Stecker 6 geführt. Die Klemmverbindungen 43 knicken daher um 90° ab und gehen in die Kontaktfedern 61 über (vgl. 1). Die Kontaktfedern 61 und die mit diesen einstückig ausgeführten Klemmverbindungen 43 bestehen aus einem elektrisch leitenden Metall, bspw. aus Kupfer und können ggf, versilbert oder vergoldet sein.

In einem vorderen Abschnitt des Steckergehäuses 4 ist die Verriegelungseinrichtung 14 angeordnet, die einen Schlitten 141, eine mit diesem wirkverbundene Feder 142 sowie einen Schieber 143 umfasst. Der Schlitten 141 weist eine flache, rechteckförmige Kontur mit einem Führungssteg mittig auf einer Flachseite auf. Der Schlitten 141 kann in einer entsprechenden Schlittenführung 47 des Steckergehäuses 4 in einer Richtung senkrecht zum Gehäuseboden 46, d.h. in einer Richtung parallel zur Einsteckrichtung des Steckers 6 in die Steckdose 8, auf und ab gleiten. Die exakte Führung des Schlittens 141 wird dabei durch das Zusammenwirken des in einer ersten Führungsnut gleitenden Führungsstegs unterstützt. Die Feder 142 – eine Ringfeder mit zwei abstehenden Arretie- rungsenden – drückt den Schlitten 141 federnd nach unten, so dass dieser gegen die Kraft der Feder 142 in der Schlitten- führung 47 nach oben, durch den Gehäuseboden 46 hindurch in Richtung des Gehäusedeckels 44 gleiten kann. Der Schlitten 141 befindet sich unmittelbar vor dem ebenfalls aus dem Gehäuseboden 46 ragenden Stecker 6 und wird im eingeschobenen Zustand des Steckers 6 in die Steckdose 8 vom einer oberen Stirnseite des Einsatzes 10 nach oben gedrückt (vgl. hierzu bspw. die 5 und 6).

Die Verriegelungseinrichtung 14 umfasst weiterhin einen Schieber 143, der derart mit dem Schlitten 141 zusammenwirkt, dass erst der nach oben gleitende Schlitten 141 eine Arretierung des Schiebers 143 und damit eine Verriegelung des Steckers 6 in der Steckdose 8 ermöglicht. Das Zusammenwirken der Einzelkomponenten der Verriegelungseinrichtung wird erst an- hand der Schnittzeichnungen der folgenden Figuren deutlich. Der Schieber 143 weist ein flaches rechteckförmiges Oberteil auf, das in eine entsprechende Aufnahme des Gehäusedeckels 44 passt und im arretierten Zustand des Schiebers 143 dort zum Liegen kommt, wobei das Oberteil des Schiebers 143 bündig mit der Oberfläche des Gehäusedeckels 44 abschließt.

An den schmalen Enden des Oberteils des Schieber 143 sind jeweils rechtwinkelig nach unten führende Seitenteile 145 vorgesehen, die jeweils eine flache rechteckförmige Kontur aufweisen, jedoch etwas schmäler ausgeführt sind als das Oberteil. Die Seitenteile 145 sind jeweils in zweiten Führungsnuten 49 des Steckergehäuses 4 geführt, die sich außen an den beiden längeren Seitenflächen des Steckergehäuses 4 befinden und in denen die Seitenteile 145 bündig geführt sind. Auf diese Weise kann der Schieber 143 eine Hubbewegung parallel zur Hubbewegung des Schlittens 141 und zur Einschubrichtung des Steckers 6 ausführen.

Wie anhand der 1 deutlich wird, kann der Gehäusedeckel 44 über Rasthaken und entsprechende Aufnahmen an den schmaleren vorderen und hinteren Seitenflächen des Steckergehäuses mit diesem verrastet werden, wonach anschließend erst der Schieber 143 in seine entsprechende Einbaulage geschoben werden kann.

Die 3a bis 3c zeigen jeweils unterschiedliche Ansichten bzw. Schnittdarstellungen des Steckergehäuses 4 mit geöffneter Verriegelungseinrichtung entsprechend 2. So zeigt 3a eine Draufsicht auf die vordere Stirnfläche des Steckergehäuses 4. Der Gehäusedeckel 44 ist auf die offene Oberseite 45 des Steckergehäuses 4 aufgesetzt und mit diesem verrastet. Der Schieber 143 befindet sich in geöffneter Stellung, da der Stecker 6 nicht in die Steckdose 8 eingeschoben und der Schlitten 141 somit nicht in das Steckergehäuse 4 eingedrückt ist. Der Schieber 143 befindet sich somit noch in einer Transportstellung, bei der er vom Schlitten 141 in geöffneter Stellung blockiert ist. Erkennbar sind in dieser Ansicht weiterhin zwei Rasthaken 62, die senkrecht aus dem Gehäuseboden 46 nach unten ragen und zu beiden Seiten des Steckers 6 in gegenüber liegender Stellung angeordnet sind. Die beiden stabförmigen Rasthaken 62 weisen jeweils eine nach außen ragende, d.h. vom Stecker 6 weg weisende Rastnase 63 auf, die in eingeschobener und in der Steckdose 8 verriegelter Stellung des Steckers 6 in eine Führungsnut 83 der Innenmantelfläche der Steckdose 8 eingreifen können (vgl. hierzu die 5c und 6c).

3b zeigt eine Schnittdarstellung des Steckergehäuses 4 entlang der Schnittlinie E-E aus 3a. In dieser Schnittdarstellung sind neben bereits zuvor erwähnten Details insbesondere der über den Gehäusedeckel 44 ragende und in dieser Stellung blockierte Schieber 143 erkennbar. Der Schieber 143 weist einen Raststeg auf, der in einem senkrecht von seiner Oberseite nach unten weisenden Steg mit einer Stufe 146 am Ende besteht. Diese Stufe 146 befindet sich im Eingriff mit einem Gehäuseabsatz 147, gegen den die Stufe 146 und damit der Schieber 143 blockiert ist. Erst bei noch oben gleitendem Schlitten 141 wird der Steg um einen gewissen Betrag nach hinten gedrückt, bis die Stufe 146 aus dem Eingriff mit dem Gehäuseabsatz 147 gebracht wird (vgl. hierzu bspw. 5b). Da die meisten Teile der elektrischen Steckverbindung 2, insbesondere die Gehäuseteile und der Schieber 143 aus Kunststoff bestehen, besitzt der Steg eine gewisse Flexibilität und kann sich unter elastischer Verformung nach hinten, d.h. in Richtung weg vom Gehäuseabsatz 147 bewegen.

3c zeigt weiterhin eine Schnittdarstellung des Steckergehäuses 4 entlang der Schnittlinie F-F aus 3b, wobei der gesamte Schlitten 141 in einem Längsschnitt dargestellt ist. Hierbei ist zudem erkennbar, dass der Schlitten 141 gegen die Kraft der Feder 142 nach unten gedrückt wird. Von dieser Feder 142 ist in 3c ein freies Ende erkennbar, das auf eine Wannenaussparung 148 an einer oberen Stirnseite des Schlittens 141 drückt. Durch die Wannenform der Wannenaussparung 148 wird das freie Ende der Feder 142 jederzeit sicher geführt und kann nicht aus dieser Führung heraus springen.

Vom Schieber 143 sind lediglich zwei nach vorne über die Schnittebene ragende Nasen 149 erkennbar, die eine quaderförmige Kontur aufweisen und die nach vorne aus der flachen Oberseite des Schieber 143 hervor stehen. In diese Nasen 149 können entsprechende Schlitze 150 an der Oberseite des Schlittens 141 eingreifen, die einen mittleren Bereich mit der Wannenaussparung 148 von zwei seitlichen stabförmigen Stegen 151 trennen. Die Außenseiten dieser beiden Stege 151 drücken jeweils in entsprechende Wände der Schlittenführung 47 des Steckergehäuses 4. Befindet sich der Schlitten 141 in seiner obersten Stellung, befinden sich die Schlitze 150 im Eingriff mit den Nasen 149 des Schiebers (vgl. hierzu 5c).

4 zeigt eine schematische Perspektivansicht des Steckergehäuses 4 mit fehlendem Gehäusedeckel 44, wobei die Verriegelungseinrichtung 14 sich in geschlossener Stellung befindet. Der Stecker 6 ist hierbei vollständig in die Steckdose 8 eingeschoben. Der Schieber 143 ist nach unten gedrückt und befindet sich in arretierter Stellung, wobei er bündig im - hier nicht dargestellten – Gehäusedeckel 44 aufliegt. Der Schlitten 141 ist gegen die Kraft der Feder 142 in seinen obersten Anschlag geschoben.

5a zeigt eine Draufsicht auf die vordere Stirnfläche des Steckergehäuses 4. Der Stecker 6 ist vollständig in die Steckdose 8 geschoben. Der Schieber 143 ist in dieser Draufsicht vollständig vom Gehäusedeckel 44 verdeckt.

5b zeigt eine Vollschnittdarstellung entlang der Schnittlinie E-E aus 5a, die mittig in Längsrichtung durch das Steckergehäuse 4 sowie den Stecker 6 und die Steckdose 8 verläuft. Außer den bereits zuvor beschriebenen Komponenten der elektrischen Steckverbindung 2 sind hier die hohlzylindrische Steckdose 8 mit ihrem Einsatz 10 erkennbar. Um den annähernd spielfrei in den oben offenen Hohlzylinder der Steckdose 8 passenden zylindrischen Einsatz 10 am Verdrehen in dieser zu hindern, weist er an seiner zylindrischen Mantelfläche zwei Führungsnasen 101 auf, die jeweils gegenüber liegend angeordnet sind. Die beiden Führungsnasen 101 korrespondieren jeweils mit entsprechenden Führungsnuten 82 in der Innenmantelfläche der Steckdose 8, so dass der Einsatz 10 senkrecht von oben in die Steckdose 8 eingesetzt werden kann, wobei jeweils eine Führungsnase 101 in einer Führungsnut 82 senkrecht nach unten gleitet. Im vollständig eingeschobenen Zustand des Einsatzes 10 liegt dessen untere Stirnseite flächig am Boden der Innenseite der Steckdose 8 auf.

Wie anhand der 5b deutlich erkennbar wird, sitzt die untere Stirnseite des Schlittens 141 auf der oberen Stirnseite des Einsatzes 10 auf und ist dadurch gegen die Kraft der Feder 142 so weit nach oben in das Steckergehäuse 4 geschoben, dass die untere Stirnseite des Schlittens 141 bündig mit dem Gehäuseboden 46 abschließt. Bei seiner Aufwärtsbewegung hat der Schlitten 141 den Schieber 143 aus seiner Blockade befreit, so dass dieser nach unten geschoben werden konnte. Zu diesem Zweck befindet sich eine Dreiecksnase 152 an der nach hinten zum Stecker 6 weisenden Flachseite des Schieber 141, die bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers 141 mit ihrer abgeschrägten Seite an der Stufe 146 des Steges des Schiebers 143 vorbeistreicht, diese dabei nach hinten drückt und aus dem Eingriff mit dem Gehäuseabsatz 147 bringt. Der Schieber 143 kann somit bei vollständig eingeschobenem Stecker 6 nach unten gedrückt werden, wodurch der Stecker 6 in der Steckdose 8 arretiert wird (vgl. hierzu 6c).

Die Kraft der Feder 142 ist mindestens so bemessen, dass der Schlitten 141 bei nicht eingerastetem Schieber 143 und damit nicht vollständig eingerasteter Verriegelungseinrichtung 14 den Stecker 6 wieder aus der Steckdose 8 heraus drückt. Diese Sicherheitsfunktion wird als sog. Spring-Lock-Funktion bezeichnet und verhindert, dass eine nicht richtig hergestellte elektrische Steckverbindung 2 von der montierenden Person irrtümlich als korrekt eingesteckt erkannt wird. Eine derartige mangelhafte elektrische Steckverbindung 2 würde zu einer Fehlfunktion des Insassenrückhaltemittels im Fahrzeug führen, ohne dass dies ohne weiteres schon bei der Montage erkennbar wäre.

5c zeigt weiterhin eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie F-F aus 5b. Die in dieser Figur erkennbaren Teile wurden bereits zuvor beschrieben, so dass an dieser Stelle auf die Erläuterung verzichtet werden kann.

Die 6a entspricht im Wesentlichen der 5b, so dass auf eine nochmalige Erläuterung verzichtet werden kann. Die 6b zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie F-F aus 6a, entspricht im Übrigen jedoch weitgehend der 5c.

6c zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie B-B aus 6a, wobei in dieser Schnittebene die Arretierungsfunktionen der Verriegelungseinrichtung gut erkennbar werden. Wie bereits anhand der 1 (sowie der 7b) erkennbar ist, weist die Steckdose 8 an ihrer Innenmantelfläche eine umlaufende Ringnut 83 auf, in welche die nach außen weisenden Rastnasen 63 der Rasthaken 62 in Eingriff gebracht werden können. Wie ebenfalls bereits anhand 1 erkennbar ist, weist der Schieber die zwei äußeren Seitenteile 145 auf, die außen in den entsprechenden zweiten Führungsnuten 49 des Steckergehäuses 4 entlang gleiten und dort im vollständig nach unten geschobenen Zustand des Schiebers 143 einrasten können. Zu diesem Zweck weisen die Seitenteile 145 an ihren Enden jeweils nach innen. Auf halber Höhe der zweiten Führungsnuten 49 befindet sich jeweils ein Absatz, über den die Seitenteile 145 gedrückt werden müssen und in denen sie dann jeweils einrasten. Der Schieber 143 ist somit verriegelt.

Weiterhin weist der Schieber 143 zwei parallel zueinander stehende und senkrecht von der flachen Oberseite des Schiebers 143 nach unten ragende innere Streben 153 auf, die parallel zu den Seitenteilen 145 angeordnet sind, jedoch in geringerem Abstand zueinander. Wie anhand der 6c deutlich wird, ragen die Streben 153 in einer Position nach unten, so dass sie unmittelbar zwischen der Außenseite des Steckers 6 und den Rasthaken 62 entlang gleiten können. Die Rasthaken 62 weisen jeweils an ihren unteren Enden eine nach innen weisende, d.h. der Rastnase 63 gegenüber liegende Stufe 64 auf, die in Richtung der nach unten gleitenden Strebe 153 des Schiebers 143 leicht abgeschrägt ist. Wird nun der Schieber 143 nach unten gedrückt, gleiten die Streben 153 zwischen den Rasthaken 62 und der äußeren Mantelfläche des Steckers 6 nach unten, bis ihre Enden auf die abgeschrägten Stufen 64 treffen. Sie gleiten dann jeweils weiter auf den Schrägen der Stufen 64 und drücken dadurch die Rasthaken 62 nach außen. Deren Bewegung nach außen ist dadurch ermöglicht, dass die innere Zylindermantelfläche der Steckdose 8 einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist als der Abstand der äußeren Kanten der Rastnasen 63 voneinander beträgt.

In vollständig eingeschobener Stellung des Steckers 6 befinden sich die Rastnasen 63 exakt in Höhe der Ringnut 83, so dass sie durch den nach unten gedrückten Schieber 143 und die dadurch nach unten geschobenen Streben 153 mitsamt den Rasthaken 62 nach außen gedrückt werden. Die Rasthaken 62 werden dabei gerade so weit nach außen gedrückt, dass die Rastnasen 63 in die Ringnut 83 eingreifen und dadurch den Stecker 6 in der Steckdose 8 arretieren. Die elektrische Steckverbindung 2 ist damit mechanisch verriegelt.

Wie weiterhin anhand der 6c erkennbar ist, sind die Kontaktfedern 61 des Steckers 6 jeweils über die Kontaktstifte 81 der Steckdose 8 geschoben, wodurch auch der elektrische Kontakt zwischen der zentralen Steuereinheit und der Zündpille hergestellt ist. Die zuvor an den Kontaktstiften 81 anliegenden federnden Flanken 122 der metallischen Kurzschlussbrücke 12 werden durch den aufgeschobenen Stecker 6 so weit seitlich von den Kontaktstiften 81 weg gedrückt, dass deren elektrische Kurzschlussverbindung getrennt ist. Die Sicherheitsfunktion der Kurzschlussbrücke 12 ist somit aufgehoben, da sie bei vollständig aufgeschobenem Stecker 6 nicht mehr gewünscht und notwendig ist.

Die 7a und 7b zeigen weiterhin perspektivische Darstellungen der zusammengebauten Steckdose 8 (7a) bzw. deren Komponenten in Explosionsdarstellung (7b). Die Steckdose 8 weist eine hohlzylindrische Kontur mit geschlossenem, ebenem Boden (untere Stirnfläche) und offener Oberseite auf. Zwei parallel zueinander stehende Kontaktstifte 81 ragen senkrecht aus dem ebenen Boden; diese sind geringfügig kürzer als die Oberkante der Steckdose 8. Über die Kontaktstifte 81 kann ein Einsatz 10 geschoben werden, der eine im Wesentlichen zylindrische Kontur mit entsprechenden Aussparungen für die Kontaktstifte 81 sowie zur Aufnahme des Steckers 6 aufweist. Die Steckeraufnahme 102 umfasst die Kontaktstifte 81 in ausreichendem Abstand und entspricht von ihrer Dimension den Abmessungen des Steckers 6. An ihren Schmalseiten ist der Einsatz 10 in einer Höhe von ca. 60 bis 70 % geschlitzt, wodurch eine offene Verbindung zwischen Steckeraufnahme 102 und seiner Zylindermantelfläche entsteht. Diese Öffnungen sind so bemessen, dass die Rasthaken 62 des Steckers sowie die Streben 153 des Schiebers 143 problemlos darin Platz finden. Zwei Führungsnasen 101 an der Zylindermantelfläche des Einsatzes 10, die jeweils um 90° zu den seitlichen schlitzartigen Öffnungen versetzt sind, sind so bemessen, dass sie in entsprechende Führungsnuten 82 in der inneren Zylindermantelfläche der Steckdose 8 eingreifen und dadurch das Verdrehen des Einsatzes 10 in der Steckdose 8 verhindern können.

Bei in die Steckdose 8 eingesetztem Einsatz 10 kommt weiterhin eine Kurzschlussbrücke 12 auf dem Einsatz zum Liegen. Die Kurzschlussbrücke 12 weist einen flachen, ringförmigen Basisbereich 121 auf, der in einem Abstand um die Kontaktstifte 81 auf dem flachen Boden des Einsatzes 10 aufliegen kann. Dieser Basisbereich 121 entspricht von seinen Außenabmessungen weitgehend dem Querschnitt der Steckeraufnahme 102 des Einsatzes 10. An zwei diagonal gegenüber liegenden Ecken des rechteckigen, rahmenartigen Basisbereichs 121 führt jeweils ein Kontaktstreifen senkrecht nach oben, der in Höhe knapp unterhalb der oberen Stirnseite des Einsatzes 10 in relativ engem Radius wieder nach schräg unten führt und in einem kurzen waagrechten Kontaktbereich 123 endet, der parallel zum Basisbereich 121 verläuft. Die dadurch gebildeten Flanken 122 der Kurzschlussbrücke 12 können federnd verformt werden und drücken im entspannten Zustand mit ihren freien Enden, nämlich den Kontaktbereichen 123 seitlich an die Kontaktstifte 81. Diese werden dadurch kurzgeschlossen, wodurch eine versehentlich Auslösung der Insassenschutzmittel beim Herstellen der elektrischen Steckverbindung 2 zuverlässig verhindert werden kann.

Durch die diagonale Aussparung in der Steckeraufnahme 102 für die Kurzschlussbrücke 12 kann die schlitzartige Steckeraufnahme 102 sehr schmal gehalten werden. Dadurch kann insbesondere verhindert werden, dass bei schrägem Ansetzen des Stechers 6 die Kontaktstifte 81 verbogen werden. Weiterhin verbleibt auf diese Weise mehr Raum für verschiedene Codierungen, wie sie durch unterschiedlich konturierte Führungsstege 144 im Stecker 6 und mit diesen korrespondierenden Längsnuten 104 in der Steckeraufnahme 102 gebildet werden. Mit einer solchen Codierung kann verhindert werden, dass ein falscher Stecker 6 in eine dafür nicht vorgesehene Steckdose 8 geschoben wird. Gegebenenfalls ist auch eine sogenannte 180-Grad-Codierung möglich, wie dies mit der Steckeraufnahme 102 gemäß

7 gezeigt ist. D.h. der Stecker 6 kann wahlweise auch um 180° gedreht gesteckt werden.

Durch das Einschieben des Steckers 6 in die Steckeraufnahme 102 des Einsatzes 10 werden die Flanken 122 auseinander gedrückt, wodurch die elektrisch leitende Verbindung zwischen den Kontaktbereichen 123 und den Kontaktstiften 81 getrennt werden.

Für den Fachmann ist erkennbar, dass die vorliegend beschriebene Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern dass eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen ebenfalls davon umfasst sind.

Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die Kontur der Steckeraufnahme mit einem entsprechend passenden Stecker korrespondiert, der weitgehend spielfrei in die Steckdose unter Herstellung elektrisch leitender Verbindungen zwischen Kontaktfedern des Steckers und den Kontaktstiften eingeschoben und dort verriegelt werden kann. Die Steckeraufnahme weist vorzugsweise eine Kontur auf, die mit der quaderförmigen Kontur eines Steckers korrespondiert. Der Abstand zwischen den beiden Kontaktstiften und der Wandung des Einsatzes ist dabei relativ gering, so dass der Stecker unmittelbar nach dem Einschieben bereits definiert geführt wird und sich im eingeschobenen Zustand weder lockern noch verdrehen kann. Der Stecker muss demzufolge relativ schlank ausgeführt sein, was jedoch keine negative Auswirkung auf seine mechanische Stabilität hat, da er im eingeschobenen Zustand sicher gehalten und durch die Komponenten der Verriegelungseinrichtung vor mechanischen Zug- oder Drehbelastungen bewahrt wird.

Schließlich sieht ein weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Steckdose vor, dass bei vollständig in die Steckeraufnahme eingeschobenem Stecker jeweils Kontaktbereiche an den Enden der Flanken der Kurzschlussbrücke von ihrem berührenden Kontakt zu den Kontaktstiften weg gedrückt werden, so dass der elektrisch leitende Kontakt zwischen den wenigstens zwei Kontaktstiften geöffnet ist. Die äußerst kompakte Kurzschlussbrücke weist damit eine zuverlässige Sicherungsfunktion gegen ungewollte Auslösung der Zündpille auf, ohne dass dadurch insgesamt die Steckdose voluminöser ausgeführt werden muss. Die ist besonders in Hinblick auf möglichst umfassende Freiheitsgrade bei der Gestaltung der elektrischen Verbindungen in Kraftfahrzeugen vorteilhaft.

2 elektrische Steckverbindung 4 Steckergehäuse 41 Kabel 42 Führung 43 Klemmverbindung 44 Gehäusedeckel 45 Oberseite 46 Gehäuseboden 47 Schlittenführung 49 zweite Führungsnut 6 Stecker 61 Kontaktfeder 62 Rasthaken 63 Rastnase 64 Stufe 8 Steckdose 81 Kontaktstift 82 Führungsnut 83 Ringnut 10 Einsatz 101 Führungsnase 102 Steckeraufnahme 104 Längsnut 12 Kurzschlussbrücke 121 Basisbereich 122 Flanke 123 Kontaktbereich 14 Verriegelungseinrichtung 141 Schlitten 142 Feder 143 Schieber 144 Führungssteg 145 Seitenteil 146 Stufe 147 Gehäuseabsatz 148 Wannenaussparung 149 Nase 150 Schlitz 151 Steg 152 Dreiecksnase 153 Strebe

Anspruch[de]
  1. Elektrische Steckverbindung, insbesondere zur Herstellung einer elektrischen und mechanischen Verbindung zwischen einer Zündpille und einem elektrischen Steuergerät eines Insassenrückhaltesystem in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Steckergehäuse (4) zur Aufnahme elektrischer Kabel (41) und mit diesen elektrisch leitend verbundenen Kontaktfedern (61) sowie einer Steckdose (8) mit Kontaktstiften (81) zur verriegelbaren Aufnahme eines Steckers (6) des Steckergehäuses (4) unter Herstellung elektrischer Verbindungen zwischen jeweils einem Kontaktstift (81) und einer korrespondierenden Kontaktfeder (61), wobei das Steckergehäuse (4) eine Verriegelungseinrichtung (14) aufweist, die bei vollständig in die Steckdose (8) eingeschobenem Stecker (6) durch manuelle Betätigung für eine mechanische Verriegelung des Steckers (6) mit der Steckdose (8) sorgt, wobei die Verriegelungseinrichtung (14) des Steckergehäuses (4) einen Schieber (143) zur mechanischen Verriegelung des Steckers (6) mit der Steckdose (8) umfasst, wobei der Schieber (143) mit Rasthaken (62) zusammenwirkt, die bei eingerastetem Schieber (143) mit Rastnasen (63) jeweils in eine Ringnut (83) in der Steckdose (8) gedrückt werden und damit ein Abziehen des Steckers (6) verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (14) einen Schlitten (141) umfasst, dass der Schlitten (141) in einer Schlittenführung (47) des Steckergehäuses (4) in einer Richtung parallel zu einer Einsteckrichtung des Steckergehäuses (4) geführt ist, dass der Schlitten (141) beim Einstecken des Steckers (6) in die Steckdose (8) gegen die Kraft einer Feder (142) von der Steckdose (8) in Richtung des Steckergehäuses (4) verschiebbar ist und dadurch den Schieber (143) aus einer blockierten Stellung freigibt, dass die Feder (142) zwischen dem Schlitten (141) und dem Steckergehäuse (4) eingespannt ist, dass der Schieber (143) in Eingriff mit einem Gehäuseabsatz (147) des Steckergehäuses (4) steht, dass der Schlitten (141) beim Einschieben in das Steckergehäuse (4) den Schieber (143) aus dem Eingriff mit dem Gehäuseabsatz (147) bringt, so dass der Schieber (143) frei beweglich ist.
  2. Elektrische Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (143) nach vorne ragende Nasen (149) aufweist, dass die Nasen (149) in Schlitze (150) an der Oberseite des Schlittens (141) eingreifen, wenn sich der Schlitten (141) in seiner obersten Stellung befindet und der Schieber (143) in das Steckergehäuse (4) eingeschoben ist, dass die Schlitze (150) einen mittleren Bereich von zwei seitlichen Stegen (151) trennen und dass die Außenseiten der Stege (151) in Wände des Steckergehäuses (4) drücken.
  3. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckdose (8) eine Kurzschlussbrücke (12) aufweist, die bei nicht verriegeltem Stecker (6) eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Kontaktstiften (81) herstellt und dass die Kurzschlussbrücke (12) bei vollständig in eine Steckeraufnahme (102) der Steck- dose (8) eingeschobenem Stecker (6) von den Kontaktstiften (81) getrennt ist.
  4. Elektrische Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (143) der Verriegelungseinrichtung (14) in eingedrückter Stellung am Steckergehäuse (4) einrasten kann.
  5. Steckergehäuse (4) zur Aufnahme elektrischer Kabel (41) und mit diesen elektrisch leitend verbundenen Kontaktfedern (61), die sich in einem an dem Steckergehäuse (4) befindlichen Stecker (6) befinden, insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Steckergehäuse (4) eine Verriegelungseinrichtung (14) aufweist, die bei vollständig in eine Steckdose (8) eingeschobenem Stecker (6) durch manuelle Betätigung für eine mechanische Verriegelung des Steckers (6) sorgt, wobei die Verriegelungseinrichtung (14) einen Schieber (143) zur mechanischen Verriegelung des Steckers (6) in einer korrespondierenden Steckdose (8) umfasst, dadurch gekennzeichnet,

    dass die Verriegelungseinrichtung (14) einen Schlitten (141) umfasst, der mit dem Schieber (143) derart zusammenwirkt, dass erst bei vollständig in eine Steckdose (8) eingeschobenem Stecker (6) durch den in das Steckergehäuse (4) eingedrückten Schlitten (141) der Schieber (143) aus einer blockierten geöffneten Stellung in eine Verriegelungsstellung gebracht werden kann,

    dass der Schlitten (141) gegen die Kraft einer Feder (142) in das Steckergehäuse (4) einschiebbar ist,

    dass die Feder (142) zwischen dem Steckergehäuse (4) und dem Schlitten (141) eingespannt ist,

    dass der Schlitten (141) in einer Schlittenführung (47) des Steckergehäuses (4) geführt ist,

    dass der Schieber (143) im Eingriff mit einem Gehäuseabsatz (147) des Steckergehäuses (4) steht und

    dass der Schlitten (141) beim Einschieben in das Steckergehäuse (4) den Schieber (143) aus dem Eingriff mit dem Gehäuseabsatz (147) bringt, so dass der Schieber (143) frei beweglich ist.
  6. Steckergehäuse (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (143) in seiner Verriegelungsstellung mit dem Steckergehäuse (4) verrastet.
  7. Steckergehäuse (4) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft der Feder (142) den Schlitten (141) bei nicht vollständig eingerastetem Schieber (143) der Verriegelungseinrichtung (14) aus dem Steckergehäuse (4) herausdrückt.
  8. Steckergehäuse (4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Steckergehäuse (4) drückende Schlitten (141) bei nicht vollständig eingerastetem Schieber (143) derart auf eine Oberseite der Steckdose (8) drückt, dass der Stecker (6) aus der Steckdose (8) herausgedrückt wird.
  9. Steckergehäuse (4) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (143) nach vorne ragende Nasen (149) aufweist, dass die Nasen (149) in Schlitze (150) an der Oberseite des Schlittens (141) eingreifen, wenn sich der Schlitten in seiner obersten Stellung befindet und der Schieber (143) in das Steckergehäuse (4) eingeschoben ist, dass die Schlitze (150) einen mittleren Bereich von zwei seitlichen Stegen (151) trennen, dass die Außenseiten der Stege (151) in Wände des Steckergehäuses (4) drücken.
  10. Steckdose (8) mit Kontaktstiften (81) zur verriegelbaren Aufnahme eines Steckers (6) eines Steckergehäuses (4), insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Steckdose (8) eine Kurzschlussbrücke (12) aufweist, die bei nicht verriegeltem Stecker (6) eine elektrisch leitende Verbindung zwischen wenigstens zwei Kontaktstiften (81) herstellt, wobei bei vollständig eingeschobenem und in der Steckdose (8) verriegeltem Stecker (6) die elektrisch leitende Verbindung zwischen der Kurzschlussbrücke (12) und den wenigstens zwei Kontaktstiften (81) geöffnet wird, wobei die Kontaktstifte (81) innerhalb einer als Steckeraufnahme (102) ausgebildeten Aussparung freistehend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckeraufnahme (102) zwei diagonal zu einem rechteckigen Querschnitt der Steckeraufnahme (102) orientierte Aussparungen zur Aufnahme von federnden Flanken (122) der Kurzschlussbrücke (12) aufweist.
  11. Steckdose (8) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckdose (8) eine hohlzylindrische Form mit geschlossenem Boden und offener Oberseite aufweist, dass die Steckdose (8) einen zylindrischen Einsatz (10) aufweist, der in die Steckdose (8) eingesetzt ist.
  12. Steckdose (8) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckdose (8) an ihrer Innenmantelfläche eine Ringnut (83) aufweist, in die bei einem vollständig eingeschobenem Stecker (6) und verriegeltem Schieber (143) einer Verriegelungseinrichtung (14) eines Steckergehäuses (4) Rasthaken (62) des Steckergehäuses (4) eingreifen.
  13. Steckdose (8) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckeraufnahme (102) derart konturiert ist, dass die Rasthaken (62) darin Platz finden und in die Ringnut (83) gedrückt werden können.
  14. Steckdose (8) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Basisbereich (101) der Kurzschlussbrücke (12) so konturiert ist, dass sie mit der Steckeraufnahme (102) korrespondiert und dort eingelegt werden kann.
  15. Steckdose (8) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Flanken (122) senkrecht nach oben weisend und damit teilweise parallel zur Längsrichtung der Kontaktstifte (81) angeordnet sind.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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