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Vorrichtung zum Halten eines Bauteils - Dokument DE10236065A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10236065A1 04.03.2004
Titel Vorrichtung zum Halten eines Bauteils
Anmelder Preh-Werke GmbH & Co. KG, 97616 Bad Neustadt, DE
Erfinder Hinterholzinger, Henry, 91166 Georgensgmünd, DE;
Ofenhitzer, Thomas, 97616 Salz, DE
Vertreter Dietrich, B., Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Ass., 41516 Grevenbroich
DE-Anmeldedatum 07.08.2002
DE-Aktenzeichen 10236065
Offenlegungstag 04.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.2004
IPC-Hauptklasse B05C 13/02
Zusammenfassung Die Erfindung offenbart eine Vorrichtung (5) zum Halten eines mit Ausnehmungen (2, 3, 4) versehenen Bauteils (10, 20), wobei die Vorrichtung (5) Negative (7, 8, 9) der Ausnehmungen (2, 3, 4) aufweist, die auf einer Grundplatte (6) angebracht sind und an denen variable Spannelemente (10 -13, 19) angebracht sind, die in ihren Abmaßen sich umfangsmäßig derart ändern können, dass diese zum Halten des Bauteils (10, 20) in dessen Ausnehmungen (2, 3, 4) formschlüssig anliegen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines Bauteils, welches beispielsweise zur weiteren Bearbeitung einer Lackieranlage zugeführt werden soll.

Bekanntlich werden vorgefertigte Bauteile, wie beispielsweise eine in der DE 299 21 909 U1 offenbarte Frontblende einer Bedieneinheit für eine Heiz- und/oder Kühleinheit eines Fahrzeuges, lackiert oder in anderer Form weiter bearbeitet. Die vorgefertigten Bauteile werden dann einer Lackieranlage zum Lackieren von Kunststoff-Gegenständen, wie beispielsweise aus der DE 199 45 291 A1 bekannt, zugeführt. Aber auch Bauteile wie ein Gehäuse für Armbanduhren, wie beispielsweise in der DE 199 54 553 A1 offenbart, oder ein Gehäuse für Ferngläser etc. werden lackiert, farbbespritzt bzw. einer weiteren Bearbeitung unterzogen.

Insbesondere bei Bauteilen mit Ausnehmungen/Durchbrüchen ist beim Lackieren, Farbspritzen etc. darauf zu achten, dass die nicht zu lackierenden Bereiche usw. abgedichtet sein müssen. Dies macht mehrere Negativformen bzw. Vorrichtungen notwendig, die den individuellen Gegenstand konturgetreu nachbilden um diesen während der Bearbeitung halten zu können. Diese individuellen Vorrichtungen machen das Lackieren relativ aufwendig und kostspielig.

Hier stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Vorrichtung anzugeben, die es ermöglicht, unterschiedliche Bauteile halten zu können und somit universell einsetzbar ist.

Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.

Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, an den Konturennachbildungen der Ausnehmungen des Bauteils variable, formschlüssige Spannelemente vorzusehen, die dann, wenn die Vorrichtung in das Bauteil verbracht wird, derart gespannt werden, dass sich die Spannelemente an die Ausnehmungen im Bauteil anlegen. Durch die Spannelemente erfolgt das Halten, Spannen sowie das Abdichten das Bauteils gegenüber ungewollte Lackeintritte oder dergleichen.

In besonderen Fällen weisen die Spannelemente ein lackabweisendes bzw. farbabweisendes Material auf.

Diese Spannelemente sind gummiartig und können von innen nach außen ihre Abmaße bzw. ihr Volumen verändern, was durch Zuführung bzw. durch Absaugen von Luft, Flüssigkeit etc. oder auch rein mechanisch erfolgen kann.

Die Spannelemente sind vorzugsweise ringförmig oder zylindrisch ausgeführt. In einer besonderen Ausführung sind die Spannelemente schlauchförmig.

Die Spannelemente können direkte Bestandteile der Konturennachbildungen (der Negative) sein oder aber umfangsseitig aufgesetzt werden.

Die Negative sind in ihren Abmaßen kleiner als die Ausnehmungen, bilden diese aber formgetreu nach. Da die Negative mit den Spannelementen umgeben sind, können zudem gewisse Spielräume zwischen dem Negativ und der Ausnehmung ausgeglichen werden.

In Weiterführung der Erfindung sind die Negative Nachbildungen eines standardisierten Schalter, Tasters etc. Die Vorrichtung mit den Negativen kann aber auch so gestaltet sein, dass durch sie ein Gehäuse einer Armbanduhr oder eines Fernglasgehäuses usw. gehalten und gespannt werden kann.

Die Negative der Vorrichtung können in einer bevorzugten Ausführung auf einer Grundplatte lösbar befestigt werden und somit für unterschiedliche Bauteile verwendet werden, die die selben Ausnehmungen aufweisen, welche aber unterschiedlich zueinander beabstandet sind. So kann beispielsweise eine Vorrichtung für zwei unterschiedlich gestaltete Blenden, d.h. mit unterschiedlich angeordneten Freiräumen/Ausnehmungen, bei annähernd gleichen Konturen der Freiräume/Ausnehmungen mit den steckbar gehaltenen Negativen genutzt werden. Dies bringt ein leichtes und schnelleres Bestücken der Freiräume/Ausnehmungen/Durchbrüche mit sich, sowie eine bessere Abdichtung.

Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.

Es zeigt

1 eine Blende mit einer Vorrichtung mit Spannelementen und Negativen für Freiräume der Blende,

2a, b eine Darstellung zweier Spannelemente aus 1 in einer Draufsichtdarstellung,

3 eine weitere Blende mit der selben Vorrichtung aus 1 und weiteren Spannelementen,

4a in einer Schnittdarstellung durch eines der Spannelement aus 1,

4b in einer Schnittdarstellung durch eines der Spannelemente aus 3

5 die Vorrichtung im funktionsgemäßen Gebrauch

6 ein mechanisch betätigtes Spannelement als weitere Variante.

In 1 ist eine Blende 1, beispielsweise eines Bedienteils einer nicht näher dargestellten Klimaanlage in einem Kraftfahrzeug geschnitten dargestellt. Diese weist Ausnehmungen 2, 3, 4 auf und soll für eine weitere Bearbeitung von einer Vorrichtung 5 gehalten werden. Die Ausnehmung 2 ist dabei von der Ausnehmung 3 verschieden.

Die Vorrichtung 5 besteht hauptsächlich aus einer Grundplatte 6, auf der Negative 7, 8, 9 der äquivalenten Ausführungen 2, 3, 4 lösbar angebracht sind. Die Negative 7, 8, 9 sind in ihren Abmaßen kleiner als die Ausführungen 2, 3, 4 , bilden diese aber formmäßig nach.

Die Negative 7, 8, 9 weisen an ihrem Umfang Spannelemente 10, 11 auf, die hier als formschlüssiger, ringförmiger Schlauch ausgeführt sind.

In 2a ist das Negativ 7 und in 2b das Negativ 8 mit dem Spannelement 10 in einer Draufsicht dargestellt. Das Negativ 7 weist eine winkelige, ringförmige Kontur auf, sodass auch das variable Spannelement 10 winkelig ausgebildet ist. Beim runden Negativ 8 ist das variable Spannelement 11 rund und ringförmig.

3 zeigt eine weitere Blende 20, die gleiche Ausnehmungen 2, 3, 4 wie die Blende 1 besitzt, welche jedoch innerhalb der Blende 20 anders angeordnet sind. Innerhalb der Vorrichtung 5 sind die Negative 8, 9 in ihrer Anordnung gegenseitig vertauscht, Anstelle der ringförmigen Spannelemente 10, 11 sind hier zylindrisch gestaltete Spannelemente 12, 13 dargestellt, die ebenfalls formschlüssig am Umfang der Negative 7, 8, 9 angebracht sind.

Mit Hilfe der 4a, 4b sowie 5 soll die Wirkung der Spannelemente 1013 näher beschrieben werden.

Die Negative 7, 8, 9 weisen in der bevorzugten Ausführung im Inneren jeweils eine Zuführung 15 zum Befüllen bzw. Absaugen eines Mittels 16 auf, mit welchem die Spannelemente 10, 11, 12, 13 befüllt werden. Diese Zuführungen stehen daher mit den Spannelementen 1013 in direkter Verbindung.

Die Blende 1 wird auf Vorrichtung 5 mit den Negativen 7, 8, 9 gebracht, wobei diese in die Ausführungen 2, 3, 4 gelangen. Danach werden die Spannelemente 1013 mit beispielsweise Gas 16 befüllt und weiten sich aus (vgl. 4a, 4b). Als Ergebnis liegen die sich ausgeweiteten Spannelemente 10'13' vollständig an der Innenwandung der Ausnehmungen 2, 3, 4 an und halten die Blende 1 vollständig und formschlüssig.

Die so gehaltene Blende 1 kann nunmehr einer Lackiereinrichtung zugeführt werden. Ein Eindringen von Staub-, Lack- oder anderen Partikeln aus der Bearbeitungsrichtung ist nicht möglich.

Nach Beendigung des Arbeitsvorganges entweicht das Gas 16 kontrolliert, beispielsweise durch Absaugen, wobei die Spannelemente (10'–)13' wieder in ihre Ursprungslage, d.h., in ihren Ursprungszustand zurückversetzt werden. Die Blende 1 kann der Vorrichtung 5 entnommen werden.

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch ein mechanisches Spannen, wobei in einem Spannbereich 17 innerhalb der Negative 2, 3, 4 als Spannelement ein gummiartiger Wulst 18 eingebunden ist, der durch ein ringförmiges Element 19 gleichmäßig von innen nach außen gedrückt werden kann (6). Dieses Element 19 wird durch einen Hebel 21 verstellt, welcher durch die Grundplatte 6 der Vorrichtung 5 geführt ist, und arbeitet ähnlich einer Spannfeder.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Halten von Bauteilen, aufweisend Ausnehmungen des Bauteils nachbildende Negative, welche auf einer Grundplatte angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass

    – an den Negativen (7, 8, 9) variable Spannelemente (1013, 19) angebracht sind, die

    – in ihren Abmaßen sich umfangsmäßig derart ändern können, dass

    – diese zum Halten des Bauteils (10, 20) in dessen Ausnehmungen (2, 3, 4) formschlüssig anliegen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (10, 12) winkelig sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (11, 13) ringförmig sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (1013) zylindrisch sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente schlauchförmig sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative (7, 8, 9) lösbar mit der Grundplatte (6) verbunden sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative (7, 8, 9) formmäßig kleiner als die Ausnehmungen (2, 3, 4) sind.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (1013) ein lackabweisendes bzw. farbabweisendes Material aufweisen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (1013) gummiartig sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (1013) direkte Bestandteile der Negative (7, 8, 9) sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (1013) umfangsseitig an den Negativen (7, 8, 9) aufgesetzt sind.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative (7, 8, 9) in ihren Abmaßen kleiner als die Ausnehmungen (2, 3, 4) sind.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative (7, 8, 9) von der Grundplatte (6) lösbar befestigt sind.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Negative (7, 8, 9) im Inneren jeweils eine Zuführung (15) zum Befüllen bzw. Absaugen eines Mittels (16) aufweisen, mit welchem die Spannelementen (10, 11, 12, 13) befüllt werden.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (19) ein gummiartiger Wulst ist, der durch ein ringförmiges Element (19) gleichmäßig von innen nach außen gedrückt wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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