| Dokumentenidentifikation |
DE10237177A1 04.03.2004 |
| Titel |
Zählwerk, insbesondere für Wasserzähler, und Verfahren zu seiner Montage |
| Anmelder |
Hydrometer GmbH, 91522 Ansbach, DE |
| Erfinder |
Gronauer, Christoph, 90547 Stein, DE; Geissler, Emil, 91555 Feuchtwangen, DE |
| Vertreter |
Matschkur Lindner Blaumeier Patent- und Rechtsanwälte, 90402 Nürnberg |
| DE-Anmeldedatum |
14.08.2002 |
| DE-Aktenzeichen |
10237177 |
| Offenlegungstag |
04.03.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
04.03.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
G06M 1/02
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| IPC-Nebenklasse |
G01F 1/05
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| Zusammenfassung |
Zählwerk, insbesondere für Gas- und Wasserzähler, mit einem Rollen- und Ritzelpaket, zur Zählwertanzeige, das über ineinandergreifende, zwischen einer unteren und einer oberen Laufplatte gelagerten Trieben mit einem Messwertaufnehmer verbunden ist und mit einer übergreifenden, mit der unteren Laufplatte verbundenen, zumindest teilweise durchsichtigen Zählwerkshaube, wobei das Rollen- und das Ritzelpaket mit den Schaltritzeln an der unteren Laufplatte gelagert ist und dass die Zählwerkshaube, gleichzeitig die obere Laufplatte bildend, mit die oberen Lager aufweisenden, an der Deckplatte angeformten Stiften versehen ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Zählwerk, insbesondere für Gas-
oder Wasserzähler, mit einem Rollen- und Ritzelpaket zur Zählwertanzeige, das über
ineinandergreifende, zwischen einer unteren und einer oberen Laufplatte gelagerten
Trieben mit einem Messwertaufnehmer verbunden ist und mit einer übergreifenden,
mit der unteren Laufplatte verbundenen, zumindest teilweise durchsichtigen Zählwerkshaube,
sowie ein Verfahren zu seiner Montage.
Die Montage eines derartigen Zählwerks erfolgte bisher grundsätzlich
in der Weise, dass das Rollenpaket das Ritzelpaket mit den Schaltritzeln und die
Triebe in die obere Laufplatte eingelegt und die Triebe mit Hilfe von seitlichen
Schiebern ausgerichtet und in Position gehalten wurden. Anschließend wurde die untere
Laufplatte mit der oberen Laufplatte verrastet, wobei nach diesem Verrasten die
Triebe durch die oberen und unteren Lagerstellen gehaltert waren, sodass die seitlichen
Schieber entfernt werden konnten. Nachdem die Zeiger und der Anlaufstern aufgesteckt
waren, wurde die Zählwerkshaube aufgesetzt und vorzugsweise durch Verrasten mit
der unteren Laufplatte verbunden.
Diese Montage ist recht aufwändig und benötigt eine Vielzahl von Einzelbauteilen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Zählwerk der eingangs
genannten Art so auszugestalten, das bei einfacher Montierbarkeit weniger Bauteile
zum Aufbau des Zählwerks benötigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das
Rollenund das Ritzelpaket mit den Schaltritzeln an der unteren Laufplatte gelagert
sind und dass die Zählwerkshaube, gleichzeitig die obere Laufplatte bildend, mit
die oberen Lager aufweisenden, an der Deckplatte angeformten Stiften versehen ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Lager an von der Deckplatte
der Zählwerkshaube nach unten ragenden Stiften kann die obere Laufplatte völlig
eingespart werden, was natürlich zur Folge hat, dass die Lagerung der Rollenpakete
und Ritzelpakete an der unteren Laufplatte erfolgen muss.
Dabei bedarf es natürlich auch in diesem Fall zunächst einer Ausrichtung
und In-Position-Halterung der Triebe bis diese zwischen den oberen und unteren Lagern
gehaltert sind, was aber wegen des Anformens der die Lager aufweisenden Stifte an
der Zählwerkshaube nicht mehr durch seitliche Schieber möglich ist.
Aus diesem Grund ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass
die untere Lagerplatte mit Ausnehmungen für, die Triebe abstützende, Montagestifte
einer Montageplatte versehen ist, wobei je Trieb vorzugsweise drei Ausnehmungen
für Montagestifte vorgesehen sind. Diese Ausbildung der unteren Lagerplatte mit
Ausnehmungen für Montagestifte führt zu einem sehr einfachen Montageverfahren eines
erfindungsgemäßen Zählwerks, indem zunächst das Rollenpaket, das Ritzelpaket und
die Triebe in die auf einer Montageplatte mit Montagestiften aufgesetzten untere
Laufplatte eingelegt werden, wobei die Triebe jeweils durch die Montagestifte parallel
zur unteren Laufplatte abgestützt sind und dass nach dem Aufsetzen und Verrasten
der Zählwerkshaube das Zählwerk von der Montageplatte einfach abgehoben wird.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand
der Zeichnung. Dabei zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Zählwerks mit von der unteren Laufplatte abgenommener Zählwerkshaube,
2 eine Aufsicht auf die untere Laufplatte
ohne Rollenpaket, Ritzelpaket und Triebe,
3 einen vergrößerten Teilschnitt durch
die Anordnung nach 1 in der Montagestellung auf einer
Montageplatte,
4 einen der 3
entsprechenden vergrößerten Teilschnitt nach dem Aufrasten der Zählwerkshaube und
der Abnahme von der Montageplatte und
5 einen Teilschnitt längs der Linie V-V in
2.
Das gezeigte Zählwerk umfasst eine untere Laufplatte 1 und
eine gleichzeitig die obere Laufplatte bildende Zählwerkshaube 2, die im
gezeigten Ausführungsbeispiel vollständig durchsichtig ausgebildet ist. An der unteren
Laufplatte 1 sind die Lager 3 und 4 für das Rollen- und
Ritzelpaket 5 zur Zählwertanzeige angeformt, wobei mit diesen Lagern
3, 4 eine die Rollenachse 6 stirnseitig übergreifende
und damit am Herausfallen hindernde Zunge 7 an der Deckwand 8
der Zählwerkshaube 2 zusammenwirkt. Die verschiedenen Triebe
9, 10 und 11 greifen mit ihren Achsen 12,
13 und 14 jeweils in Lager 15, 16 und
17 ein, wobei ein weiterer, in den Zeichnungen nicht erkennbarer, weil
durch den Trieb 10 verdeckter, Trieb mit seiner Achse in ein Lager
18 der unteren Laufplatte eingreift.
Die Zählwerkshaube 2 bildet gleichzeitig die bisher, als
separates Bauteil ausgebildete obere Laufplatte für die oberen Lager der Triebe
9, 10 und 11, wozu an der Deckplatte 8 der Zählwerkshaube
Stifte 19, 20 und 21 mit Lagern für die oberen Enden
der Lagerwellen versehen sind, wobei eines der oberen Lager 22 direkt in
der Unterseite der Deckplatte 8 zur Lagerung der Achse 14 des
Triebs 11 eingeformt ist.
Für jede Lagerstelle 15 bis 17 sind drei sie umgebende
Ausnehmungen 23, 24 und 25 vorgesehen, durch welche Montagestifte
23' einer Montageplatte 26 zum Aufsetzen der unteren Laufplatte
1 nach oben ragen. Diese Montagestifte bilden eine Dreipunkt-Auflagerung
für die einzelnen Triebe, sodass diese beim Einlegen in die unteren Lager
15, 16 und 17 der unteren Lagerplatte 1 horizontal
zu dieser ausgerichtet sind. Dies gewährleistet, dass beim Aufsetzen der Haube die
Achsen der Triebe in die oberen Gegenlager 22 bzw. 27 eintreten
und somit mit dem Verrasten der Zählwerkshaube die endgültige Lagerung auch der
Triebe hergestellt ist, ohne dass hierfür eine gesonderte obere Laufplatte erforderlich
ist, wie beim Stand der Technik. Nach dem Verrasten wird die Montageplatte (man
vergleiche insbesondere 4) nach unten abgezogen.
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| Anspruch[de] |
- Zählwerk, insbesondere für Gas- oder Wasserzähler, mit einem Rollen- und Ritzelpaket,
zur Zählwertanzeige, das über ineinandergreifende, zwischen einer unteren und einer
oberen Laufplatte gelagerten Trieben mit einem Messwertaufnehmer verbunden ist und
mit einer übergreifenden, mit der unteren Laufplatte verbundenen, zumindest teilweise
durchsichtigen Zählwerkshaube, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollen- und
das Ritzelpaket (5) mit den Schaltritzeln an der unteren Laufplatte (1)
gelagert ist und dass die Zählwerkshaube, gleichzeitig die obere Laufplatte bildend,
mit die oberen Lager (22, 27) aufweisenden, an der Deckplatte
(8) angeformten Stiften (19, 20, 21) versehen
ist.
- Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Lagerplatte
mit Ausnehmungen (23, 24, 25) für die Triebe (9,
10, 11) abstützende Montagestifte (23') einer Montageplatte
(26) versehen ist.
- Zählwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je Trieb (9,
10, 11) drei Ausnehmungen (23, 24,
25) für Montagestifte vorgesehen sind.
- Zählwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verbindung zwischen der unteren Laufplatte (1) und der Zählwerkhaube (2)
als Rastverbindung ausgebildet ist.
- Verfahren zur Montage eines Zählwerks nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass das Rollen- und Ritzelpaket (5) und die Triebe (9,
10, 11) in die, auf einer Montageplatte (26) mit Montagestiften
(23') aufgesetzten, untere Laufplatte (1) eingelegt werden, wobei
die Triebe (9, 10, 11) jeweils durch die Montagestifte
(23') parallel zur unteren Laufplatte (1) abgestützt sind und
dass nach dem Aufsetzen und Verrasten der Zählwerkshaube (2) das Zählwerk
von der Montageplatte (26) abgenommen wird.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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