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Dokumentenidentifikation DE69529868T2 04.03.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000694901
Titel Tasten-Musikinstrument mit genau auf der Haltestelle positionierter Hammerhaltung
Anmelder Yamaha Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Koseki, Shinya, Shizuoka-ken, JP;
Kawamura, Kiyoshi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69529868
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.07.1995
EP-Aktenzeichen 951116995
EP-Offenlegungsdatum 31.01.1996
EP date of grant 12.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.2004
IPC-Hauptklasse G10C 3/16
IPC-Nebenklasse G10C 5/00   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmusikinstrument und insbesondere auf ein Tastenmusikinstrument mit einem Hammerstopper, der exakt an einer Blockierposition positioniert ist.

BESCHREIBUNG VERWANDTER TECHNIK

Ein typisches Beispiel des Tastenmusikinstruments ist in U.S. Seriennr. 08/073,092 offenbart, die das Prioritätsrecht auf Basis der japanischen Patentanmeldungen Nr. 4-174813, 4-207352, 4-299234 und 5-31420 und der U.S.-Patentanmeldung, die zum U.S.-Patent Nr. 5,374,775 geführt hat, beansprucht.

Das Tastenmusikinstruments des Standes der Technik weist im Wesentlichen ein akustisches Piano, ein elektronisches Klangerzeugungssystem und ein Steuersystem auf. Wenn ein Spieler die akustischen Töne auswählt, ändert bzw. wechselt das Steuersystem einen Hammerstopper in eine freie Position, d. h. außerhalb der Bewegungsbahnen der Hämmer, die in dem akustischen Piano enthalten sind, und die Hämmer schlagen die Saiten an, um die akustischen Töne zu erzeugen. Wenn andererseits der Spieler die elektronischen Klänge auswählt, ändert bzw. wechselt das Steuersystem die Hammerstopper in eine Blockierposition in den Bewegungsbahnen der Hämmer, und die Hämmer prallen an dem Hammerstopper ab, bevor sie die Saiten anschlagen. Das elektronische Klangerzeugungssystem überwacht die Tastatur bzw. Klaviatur und erzeugt den zu erzeugenden akustischen Tönen entsprechende elektronische Klänge.

Ein typisches Beispiel für den Hammerstopper ist durch ein dreh- bzw. rotierbares Wellenglied umgesetzt, das mit Kissen vorgesehen ist und sich lateral zwischen den Saiten und den Hammerstielen in den Ausgangspositionen bzw. -stellungen erstreckt. Die Kissen ragen von der Außenseitenoberfläche des drehbaren Wellenglieds weg und sind den Hammerstielen in der Blockierposition gegenüberliegend. Andererseits ist, während der Hammerstopper in der freien Position bleibt, die Außenoberfläche des drehbaren Wellenglieds dem Hammerstiel gegenüberliegend, und die Hämmer schlagen die Saiten ohne die Unterbrechung des Hammerstoppers an. So wird der Hammerstopper zwischen der freien Position und der Blockierposition gewechselt, abhängig von der Auswahl des Spielers.

Der Hammerstopper wird zur Drehung mittels einer geeigneten Antriebseinheit angetrieben. Die Antriebseinheit ist in einen einer Steuereinrichtung zugeordneten Elektromotor und einen Verbindungsmechanismus unterteilt. Der Verbindungsmechanismus ist ökonomischer als das Elektromotorsystem und ist, beispielsweise, in U.S.-Patent Nr. 5,386,083 offenbart.

Ein typisches Beispiel für den Verbindungsmechanismus umfasst einen flexiblen Draht, der sich zwischen den komplizierten Mechanismen des akustischen Pianos erstreckt und an einem Fußpedal oder einem Handgriff endet. Wenn der Spieler das Fußpedal oder den Handgriff manipuliert bzw. betätigt, überträgt der flexible Draht die Bewegung des Fußpedals/Handgriffs an das drehbare Wellenglied und wechselt den Hammerstopper zwischen der freien Position und der Blockierposition.

Das so angeordnete Tastenmusikinstrument des Standes der Technik trifft insofern auf ein Problem als der Hammerstopper die Blockierposition variiert. Wenn der Hammerstopper die Blockierposition nicht erreicht, kann der Hammerstopper die Hämmer nicht vor dem Anschlagen der Saiten unterbrechen, und die Hämmer schlagen die Saiten beim Abprallen vom Hammerstopper leicht an. Infolgedessen werden die akustischen Klänge ungewollt erzeugt, und der Spieler empfindet die ungewollten akustischen Klänge als störend.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Tastenmusikinstrument vorzusehen, das von den ungewollten akustischen Klängen frei ist.

Die gegenwärtigen Erfinder betrachteten das dem Tastenmusikinstrument des Standes der Technik innewohnende Problem und bemerkten, dass eine plastische Verformung in einem dem Fuß zugeordneten Kissenglied aufgetreten war, und zwar durch Wiederholung der Betätigung bzw. Manipulation des Fußpedals. Die gegenwärtigen Erfinder bemerkten weiterhin, dass der flexible Draht aufgrund der Wiederholung der Betätigung des Fußpedals/Handgriffs verlängert worden war. Nichtsdestotrotz war das Kissenglied unverzichtbar zum Eliminieren eines Geräusches vom Wechselvorgang, und der flexible Draht konnte nicht durch starre Verbindungen ersetzt werden, da der verfügbare Raum zu eng war. Aus diesem Grund schlossen die gegenwärtigen Erfinder, dass ein Elektromotor im Hinblick auf ein wartungsfreies Produkt besser als der Verbindungsmechanismus war.

Obwohl die Verwendung eines Elektromotors in der zuvor genannten U.S.-Patentanmeldung Nr. 08/073,092, d. h. dem U.S.-Patent Nr. 5,374,775 vorgeschlagen worden war, lehrte die Beschreibung keine wirksame bzw. effektive Positioniersteuertechnik.

Um das Ziel zu erreichen, schlägt die vorliegende Erfindung vor, eine Position eines Hammerstoppers auf eine kontaktlose Weise zu detektieren.

Gemäss der vorliegenden Erfindung ist ein Tastenmusikinstrument nach Anspruch 1 vorgesehen.

Gemäss der vorliegenden Erfindung ist außerdem ein Tastenmusikinstrument mit mindestens einem akustischen Klangmodus bzw. einer Klangbetriebsart zum Erzeugen von akustischen Klängen und einer elektronischen Klangbetriebsart zum Erzeugen von elektronischen Klängen vorgesehen, das Folgendes aufweist: ein akustisches Piano einschließlich einer Klaviatur mit einer Vielzahl drehbarer Tasten, die entsprechend Noten einer Tonleiter zugeordnet sind und von einem Spieler sowohl in der akustischen Klangbetriebsart als auch der elektronischen Klangbetriebsart gedrückt werden, eine Vielzahl von Saitenmitteln zum Erzeugen der akustischen Klänge in der akustischen Klangbetriebsart, eine Vielzahl von Hammeranordnungen, die jeweils der Vielzahl von Saitenmitteln zugeordnet bzw. mit ihr assoziiert und zur Drehung angetrieben sind zum Anschlagen der Vielzahl von Saitenmitteln in der akustischen Klangbetriebsart, und eine Vielzahl von Tastenmechaniken, die funktionsmäßig zwischen der Vielzahl drehbarer Tasten bzw. der Vielzahl von Hammeranordnungen verbunden sind und entsprechende Stosszungen haben, die von der Vielzahl von Hammeranordnungen freikommen, wenn die Vielzahl von Tasten vom Spieler gedrückt werden; ein elektronisches Klangerzeugungssystem zum Erzeugen der elektronischen Klänge mit den Noten entsprechend der Tasten, die von dem Spieler in der elektronischen Klangbetriebsart niedergedrückt werden; und ein Stummschaltungssystem einschließlich eines Hammerstoppers mit einem Unterbrecher, der zwischen einer freien Position und einer Blockierposition in der akustischen Klangbetriebsart gewechselt wird, wobei der Unterbrecher in der freien Position in die akustische Klangbetriebsart eintritt, um es der Vielzahl von Hammeranordnungen zu gestatten, die Vielzahl von Saitenmitteln anzuschlagen, wobei der Unterbrecher in die Blockierposition in der elektronischen Klangbetriebsart eintritt, um zu bewirken, dass die Vielzahl von Hammeranordnungen vor einem Anschlagen der Vielzahl von Saitenmitteln davon abprallt, erste Betätigermittel ansprechend auf eine Anweisung des Spielers, um den Hammerstopper zwischen der freien Position und der Blockierposition zu wechseln, und eine erste Positionssteuereinrichtung mit einem ersten kontaktlosen Sensor, der funktioniert zum Detektieren des Unterbrechers beim Eintritt in die freie Position, und einem zweiten kontaktlosen Sensor zum Detektieren des Unterbrechers beim Eintritt in die Blockierposition, wobei die ersten Betätigermittel den Unterbrecher stoppen, wenn der erste kontaktlose Sensor und der zweite kontaktlose Sensor den Eintritt in die freie Position und den Eintritt in die Blockierposition berichten.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Merkmale und Vorteile des Tastenmusikinstruments gemäss der vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung klarer zu verstehen, in Verbindung mit den begvorderenden Zeichnungen, in denen zeigt:

1 eine Seitenansicht, die die Struktur eines Tastenmusikinstruments gemäss der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 eine perspektivische Ansicht, die einen essentiellen Teil eines im Tastenmusikinstrument gemäss der vorliegenden Erfindung enthaltenen Stummschaltungssystems zeigt;

3A und 3B Ansichten, die Detektierungen durch im Stummschaltungssystem enthaltene Photo- bzw. Lichtunterbrecher zeigen;

4A und 4B Ansichten, die unregelmäßige Positionen einer Verschluss- bzw. Unterbrecherplatte zeigen;

5 eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht, die eine essentielle Struktur eines Tastenmusikinstruments gemäss der vorliegenden Erfindung zeigt;

6 eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht, die einen in dem Tastenmusikinstrument enthaltenen Auslöser bzw. Anheber zeigt;

7 eine Ansicht, die den Auslöser zeigt;

8 eine perspektivische Ansicht, die die Struktur eines in dem Tastenmusikinstrument enthaltenen Spaltregulierers zeigt;

9 eine auseinandergenommene perspektivische Ansicht, die die Struktur eines in dem Tastenmusikinstrument enthaltenen Stielstoppers zeigt;

10 eine perspektivische Ansicht, die einen Antriebsmechanismus für den Stielstopper zeigt;

11 eine perspektivische Ansicht, die einen in noch einem weiteren Tastenmusikinstrument gemäss der vorliegenden Erfindung enthaltenen Spaltregulierer zeigt;

12 eine Querschnittsansicht, die einen Gleiter des Spaltregulierers zeigt;

13 eine Seitenansicht, die eine Auslösepuppensteuereinrichtung zeigt, die in noch einem weiteren Tastenmusikinstrument gemäss der vorliegenden Erfindung enthalten ist;

14 eine Querschnittsansicht, die eine in der Auslösepuppensteuereinrichtung enthaltene Auslösepuppe zeigt;

15 eine Seitenansicht, die eine flexible Kopplung zwischen einer Elektromotoreinheit und einem Wellenglied zeigt;

16 eine perspektivische Ansicht, die eine weitere Positionssteuereinrichtung zeigt;

17A bis 17D Ansichten, die Relativbeziehungen zwischen einer Unterbrecherplatte und Lichtunterbrechern der Positionssteuereinrichtungen zeigen; und

18 eine Ansicht, die noch eine weitere Positionssteuereinrichtung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE Erstes Ausführungsbeispiel

Zuerst Bezug nehmend auf 1 der Zeichnungen weist ein Tastenmusikinstrument, das die vorliegende Erfindung verkörpert, im Wesentlichen ein klavier 100 auf, ein elektronisches Klangsystem 200 und ein Stummschaltungssystem 300. In der folgenden Beschreibung bedeutet das Wort „vorne" eine Position näher an einem Spieler, der vor dem Standpiano sitzt, um es zu spielen, und demzufolge erstreckt sich eine „Vorne-nach-hinten-Richtung" zwischen der Vorder- und der Rückseite. Andererseits ist eine „Seiten- bzw. Lateralrichtung" senkrecht zur Vorne-nach-hinten-Richtung. Die Ausdrücke „im Uhrzeigersinn" und „gegen den Uhrzeigersinn" sind auf einem Blatt bestimmt, auf dem eine Referenzfigur dargestellt ist.

Das Klavier 100 weist eine Klaviatur 101 auf, und schwarze Tasten 101a und weiße Tasten 101b bilden die Klaviatur 101. Noten einer Tonleiter sind den schwarzen und weißen Tasten 101a und 101b entsprechend zugeordnet, und die schwarzen und weißen Tasten 101a und 101b sind in Bezug auf ein Tastenbett 102 drehbar. Wenn ein Spieler die Taste 101a/101b drückt, dreht sich die gedrückte Taste 101a/101b in eine Richtung gegen den Uhrzeigersinn und wird aus einer Ruheposition zu einer Endposition bewegt. Eine Capstan-Schraube bzw. Pilote 103 ist in einen Rück- bzw. Hinterteil jeder der schwarzen und weißen Tasten 101a/101b implantiert bzw. eingesetzt.

Das Klavier 100 weist weiterhin eine Vielzahl von Tastenmechaniken 110 auf, eine Vielzahl von Hammeranordnungen 120, eine Vielzahl von Saiten 130 und eine Vielzahl von Dämpferanordnungen 140.

Die Vielzahl von Tastenmechaniken 110 sind entsprechend den schwarzen und weißen Tasten 101a/101b zugeordnet, und die Vielzahl von Tastenmechaniken 110 sind in ihrer Struktur einander ähnlich. Die Tastenmechaniken 110 sind durch eine Balken- bzw. Mittelschiene 111 getragen, und die Mittelschiene 111 ist mit am Tastenbett 102 angebrachten Mechanikbalken (nicht gezeigt) verbunden.

Die Tastenmechanik 110 umfasst einen Hebegliedkapsel 110a, der an der hinteren Oberfläche der Mittelschiene 111 befestigt ist, wobei das Hebeglied 110b drehbar durch die Hebegliedkapsel 110a und einem an der unteren Oberfläche des Hebeglieds 110b befestigten Hebegliedabsatz 110c getragen ist. Die Pilote 103 ist in Kontakt mit dem Hebegliedabsatz 110c gehalten, und die Pilote 103 drückt den Hebegliedabsatz 110c während der Bewegung der Taste 101a/101b aus der Ruheposition zur Endposition.

Die Tastenmechanik 110 umfasst weiterhin einen Stoßzungenkapsel 110d, der nach oben von einem Mittelteil des Hebeglieds 110b wegragt, eine Stoßzunge 110e, die drehbar mit dem Stoßzungenkapsel 110d verbunden ist, und eine Stoßzungenfeder 110f, die zwischen der Vorsprung bzw. dem Vorsprung 110g der Stoßzunge 110e und dem Hebeglied 110b vorgesehen ist. Die Stoßzungenfeder 110f drückt die Stoßzunge 110e, so dass sie sich in die Uhrzeigerrichtung dreht.

Die Tastenmechanik 110 umfasst weiterhin einen Auslösepuppenmechanismus 110h, und der Auslösepuppenmechanismus 110h hat eine Auslösepuppe 110i gegenüberliegend dem Vorsprung 110g, eine Auslösepuppenschraube 110j, die durch eine Auslösepuppenschiene 110k in die Auslösepuppe 110i geschraubt ist. Die Auslösepuppenschraube 110j wird in die Auslösepuppenschiene 110k hinein und aus ihr heraus geschraubt, und verändert einen Spalt zwischen der Auslösepuppe 110i und dem Vorsprung 110g.

Die Tastenmechanik 110 umfasst weiterhin einen Fänger 110m, der nach oben von einem Vorderteil des Hebeglieds 110b wegragt, und einen Bändchendraht 110n, der ebenfalls vom Vorderendteil des Hebeglieds 110b wegragt. Der Fänger 110m und der Bändchendraht 110n werden später in Verbindung mit der Hammeranordnung 120 beschrieben werden.

Die Hammeranordnungen 120 sind entsprechend der Vielzahl von Tastemechaniken 110 zugeordnet und sind in ihrer Struktur einander ähnlich. Wenn die schwarzen und weißen Tasten 101a/101b selektiv durch den Spieler gedrückt werden, drehen die zugeordneten Tastenmechaniken 110 die Hammeranordnungen 120 in die Uhrzeigerrichtung und schlagen die zugeordneten Saiten 130 an.

Die Hammeranordnung umfasst eine Hammernusskapsel 120a, die an der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 befestigt ist, eine Hammernuss 120b, die drehbar mit der Hammernusskapsel 120a verbunden ist, einen Hammerstiel 120c, der von der Hammernuss 120b wegragt, und einen Hammerkopf 120d, der am Hammerstiel 120c befestigt ist. Ein Hammernussleder 120e ist an einer Unterseite der Hammernuss 120b befestigt, und das obere Ende der Stoßzunge 110e ist in Kontakt mit dem Hammernussleder 120e gehalten, während die zugeordnete Taste 101a/101b in der Ruheposition bleibt.

Die Hammeranordnung 120 umfasst weiterhin ein Hammernussfederschnürchen 120f, das mit der Hammernusskapsel 120a verbunden ist, und eine Hammernussfeder 120g, die zwischen dem Hammernussfederschnürchen 120f und der Hammernuss 120b verbunden ist. Die Hammernussfeder 120g drückt die Hammernuss 120b und, demgemäss, den Hammerstiel 120c in die Gegenuhrzeigerrichtung, und der Hammerstiel 120c wird weich gegen einen Klappleistenstoff 121 gedrückt, der an einer Klappleiste 122 befestigt ist. Der Klappleistenstoff 121 definiert eine Ausgangsposition für die Hammeranordnung 120.

Die Hammeranordnung 120 umfasst weiterhin einen Gegenfänger 120h, der von der Hammernuss 120b wegragt, und ein Bändchen 120i, das zwischen dem Gegenfänger 120h und dem Bändchendraht 110n vorgesehen ist. Wie zuvor beschrieben dreht, wenn der Spieler die Taste 101a/101b drückt, die zugeordnete Tastenmechanik 110 die Hammeranordnung 120 in die Uhrzeigerrichtung, und die Hammeranordnung 120 prallt an der Saite 130 ab. Der Gegenfänger 120h wird in Kontakt mit dem Fänger 110m gebracht, und der Fänger 110m und das Bändchen 120i bewirken, dass die Hammeranordnung 120 schnell zur Ausgangsposition zurückkehrt.

Die Vielzahl von Saiten 130 ist entsprechend den schwarzen und weißen Tasten 101a/101b zugeordnet und vibriert beim Zusammentreffen mit den Hammeranordnungen 120. Wenn die Hammeranordnungen 120 die zugeordneten Saiten 130 anschlagen, vibrieren die Saiten 130 auf entsprechenden Grundfrequenzen und erzeugen die akustischen Klänge mit den Noten, die identisch zu den Noten sind, die den entsprechenden schwarzen und weißen Tasten 101a/101b zugeordnet sind.

Die Vielzahl von Dämpfermechanismen 140 sind entsprechend den Tastenmechaniken 110 und, demgemäss, den schwarzen und weißen Tasten 101a/101b zugeordnet, und sind in ihrer Anordnung einander ähnlich. Die Dämpferanordnungen 140 sind entsprechend in Kontakt mit den Saiten 130 gehalten und verlassen die Saiten 130 ansprechend auf die Tastenbewegungen.

Genau gesagt umfasst der Dämpfermechanismus 140 eine Dämpferkapsel 140a, die an der Mittelschiene 111 befestigt ist, einen Dämpferarm 140b, der drehbar durch die Dämpferkapsel 140a getragen ist, einen Dämpferdraht 140c, der vom Dämpferarm 140b weg ragt, einen Dämpferkopf 140d, der am Dämpferdraht 140c befestigt ist, einen Dämpferlöffel 140e, der in den Rückteil des Hebeglieds 110d implantiert bzw. eingesetzt ist, und eine Dämpferfeder 140f, die zwischen der Dämpferkapsel 140a und dem Dämpferarm 140b vorgesehen ist. Während die Taste 101a/101b in der Ruheposition bleibt, drückt die Dämpferfeder 140f den Dämpferarm 140b in die Uhrzeigerrichtung, und der Dämpferkopf 140d ist in Kontakt mit der Saite 130 gehalten. Der Dämpferkopf 140d hindert die Saite 130 am Vibrieren. Wenn der Spieler die Taste 101a/101b drückt, drückt die Pilote 103 den Hebegliedabsatz 110c nach oben, und das Hebeglied 110b wird in die Uhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel 110a herum gedreht. Der Dämpferlöffel 140e sinkt ab und drückt den Unterteil des Dämpferarms 140b. Infolgedessen wird der Dämpferarm 140b in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Dämpferkapsel 140a gedreht, und der Dämpferarm 140d verlässt die Saite 130. Wenn der Spieler die Taste 101a/101b freigibt bzw. los lässt, kehrt das Hebeglied zu seiner Anfangsposition zurück, und die Dämpferfeder 140f drückt den Dämpferarm, so dass der Dämpferkopf 140d wieder in Kontakt mit der Saite 130 gebracht wird.

Obwohl dies nicht in 1 gezeigt ist, weist das Klavier des Weiteren Pedalmechanismen auf, d. h. ein Dämpferpedal und ein Weichklangpedal. Die Pedalmechanismen sind ähnlich denen eines Standard-Klaviers, und sind hier der Einfachheit wegen nicht in Einzelheit beschrieben.

Wie hier zuvor beschrieben, ist das Klavier eine Standardart, und jede Art von Klavier ist für das Tastenmusikinstrument gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet.

Das elektronische Klangsystem 200 weist eine Vielzahl von Tastensensoren 210 auf zum Überwachen der schwarzen und weißen Tasten 101a/101b, eine elektronische Tonerzeugungseinheit 220, die mit den Tastensensoren 210 verbunden ist, zum Erzeugen eines Audiosignals und einen Kopfhörer 230 zum Erzeugen elektronischer Klänge aus dem Audiosignal.

Jeder der Tastensensoren hat eine Vielzahl von Photo- bzw. Lichtunterbrechern und eine Verschluss- bzw. Unterbrecherplatte, die an der Taste 101a/101b befestigt ist und die Unterbrechungen der Lichtstrahlen der Lichtunterbrecher berichtet.

Die elektronische Tonerzeugungseinheit 220 ist ähnlich der im U.S.-Patent Nr. 5,374,775 offenbarten Klangverarbeitungseinheit und wird nicht in Einzelheit beschrieben.

Hammersensoren können statt der Tastensensoren 210 installiert sein.

Das Stummschaltungssystem 300 weist einen Hammerstopper 310 und eine Auslösepuppensteuereinrichtung 320 auf, und schaltet das Tastenmusikinstrument zwischen einer akustischen Klangbetriebsart und einer elektronischen Klangbetriebsart um. Der Spieler spielt eine Musik durch die akustischen Klänge in der akustischen Klangbetriebsart und kann in der elektronischen Klangbetriebsart einen Fingersatz auf der Klaviatur 101 ohne die akustischen Klänge üben. Während das Tastenmusikinstrument sich in der elektronischen Klangbetriebsart befindet, kann der Spieler der Musik über den Kopfhörer 230 zuhören.

Der Hammerstopper 310 umfasst ein drehbares Wellenglied 310a, das sich lateral zwischen den Hammerstielen 120c erstreckt, eine Vielzahl von Bügelgliedern 310b, die am drehbaren Wellenglied 310a in Abständen befestigt sind, und eine Vielzahl von Kissengliedern 310c, die entsprechend an den Bügelgliedern 310b befestigt sind. Die Kissenglieder 310c, die durch die Bügelglieder 310b am drehbaren Wellenglied 310a befestigt sind, sind ähnlich dem in 2 des U.S.-Patents 5,374,775 dargestellten Hammerstopper, und es ist hier keine weitere Beschreibung beinhaltet.

Wenn der Spieler die elektronische Klangbetriebsart auswählt, sind die Kissenglieder 310c den Hammerstielen 120c gegenüberliegend, und die Hammerstiele 120c prallen an den Kissengliedern 310c zurück ohne einen Anschlag an den Saiten 130. Diese Position wird als „Blockierposition" BP bezeichnet. Andererseits sind, während der Spieler die akustische Klangbetriebsart auswählt, die Kissenglieder 310c nach unten gerichtet, und die Außenoberfläche des drehbaren Wellenglieds 310a ist den Hammerstielen 120c gegenüberliegend. Die Hammerköpfe 120 schlagen die Saiten ohne eine Unterbrechung durch die Hammerstopper 310 an, und diese Position wird als „freie Position FP" bezeichnet.

Der Hammerstopper 310 weist des Weiteren eine Elektromotoreinheit 310d auf, und die Elektromotoreinheit 310d ist an einem Bügelglied 310e angebracht, das an einem Seitenbrett bzw. -teil 150 des Klaviers befestigt ist (siehe 2).

Der Hammerstopper 310 weist des Weiteren eine Positionssteuereinrichtung 310f auf, und die Positionssteuereinrichtung 310f umfasst eine Unterbrecherplatte 310g, die am drehbaren Wellenglied 310a befestigt ist, zwei Lichtunterbrecher 310h und 310i, die an einem starren Brettglied 310j vorgesehen sind, eine Steuerschaltung 310k und einen Druckknopfschalter 310m. Die Steuerschaltung 310k und der Druckknopfschalter 310m teilen sich die Auslösepuppensteuereinrichtung 320, und der Druckknopfschalter 310m ist an einer Einstellschalterplatte 310n gemeinsam mit anderen Schaltern für das elektronische Klangsystem vorgesehen. Die Einstellschalterplatte 310n ist, anhand eines Beispiels, an einem oberen Vorderbrett (nicht gezeigt) des Klaviers 100 vorgesehen.

Wenn ein Spieler den Druckknopfschalter 310m drückt, registriert die Steuerschaltung 310k eine Betriebsartveränderung und liefert Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 310d, und das drehbare Wellenglied 310a wird für eine Drehung in eine Richtung angetrieben. Die Steuerschaltung 310k trifft eine Entscheidung, dass das Kissenglied 310c entweder in die freie Position FP oder die Blockierposition BP eintritt, und zwar beim Detektieren der Unterbrecherplatte 310g durch einen der Lichtunterbrecher 310h und 310i, und stoppt den Antriebsstrom.

Wenn der Spieler den Druckknopfschalter 310m wieder drückt, liefert die Steuerschaltung 310k den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 310d, und das drehbare Wellenglied 310a wird für eine Drehung in die entgegengesetzte Richtung angetrieben. Wenn der andere der Lichtunterbrecher 310h und 310i die Unterbrecherplatte 310g detektiert, trifft die Steuerschaltung 310k die Entscheidung, dass das Kissenglied 310c in die andere der freien Position FP oder der Blockierposition BP eintritt, und die Steuerschaltung 310k stoppt den Antriebsstrom.

Die von der Steuerschaltung 310k getroffenen Entscheidungen können durch eine Software realisiert werden, die durch eine in der elektronischen Tonerzeugungseinheit 220 eingesetzte Prozessoreinheit ausgeführt wird.

Der Photo- bzw. Lichtdetektor 310h hat ein im Allgemeinen U-förmiges Blockglied 311a, optische Fasern 311b und 311c, die zu einem Raum hin offen sind, der in dem im Allgemeinen U-förmigen Blockglied 311a gebildet ist, und einen Licht- bzw. Optokoppler 312. Das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 311a ist am starren Brettglied 310j angebracht, und die Position des im Allgemeinen U-förmigen Blockglieds 311a kann am starren Brettglied 310j verändert werden. Das Ende der optischen Faser 311b ist mit dem Ende der optischen Faser 311c ausgerichtet, und ein Lichtstrahl wird dazwischen ausgestrahlt.

In einer ähnlichen Weise hat der Photodetektor 310i ein im Allgemeinen U-förmiges Blockglied 312a, optische Fasern 312b und 312c, die zu einem Raum hin offen sind, der in dem im Allgemeinen U-förmigen Blockglied 312a gebildet ist, und einen weiteren Optokoppler 312. Das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 312a ist am starren Brettglied 310j angebracht, und die Position des im Allgemeinen U-förmigen Blockglieds 312a kann am starren Brettglied 310j verändert werden. Das Ende der optischen Faser 311b ist mit dem Ende der optischen Faser 311c ausgerichtet, und ein Lichtstrahl wird zwischen den optischen Fasern 312b und 312c ausgestrahlt.

Das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 311a wird am starren Brettglied 310j auf eine solche Weise eingestellt, dass die Unterbrecherplatte 310g den Lichtstrahl zwischen den optischen Fasern 311b und 311c beim Eintritt des Kissenglieds 310c in die Blockierposition BP unterbricht (siehe 3A). Andererseits wird das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 312a am starren Brettglied 310j auf eine solche Weise eingestellt, dass die Unterbrecherplatte den Lichtstrahl zwischen den optischen Fasern 312b und 312c beim Eintritt des Kissenglieds 310c in die freie Position FP unterbricht (siehe 3B).

In diesem Moment stellen das drehbare Wellenglied 310a, die Bügelglieder 310b und die Kissenglieder 310c als Ganzes einen Unterbrecher dar, und die Elektromotoreinheit 310d dient als Betätigermittel. Die Lichtunterbrecher 310h und 310i dienen als ein erster kontaktloser Sensor bzw. ein zweiter kontaktloser Sensor.

Die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 weist einen Umschaltmechanismus 321 (siehe 1), eine Elektromotoreinheit 322 und eine Positionssteuereinrichtung 323 auf. Die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 schaltet die Auslösepuppenmechanismen 110h zwischen einer beabstandeten Position (spaced position) SP und einer geschlossenen Position (closed position) CP um. Genau gesagt erhält, während das Tastenmusikinstrument in der akustischen Klangbetriebsart bleibt, die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 die Auslösepuppenmechanismen 110h in der beabstandeten Position SP, und die Auslösepuppen 110i sind von den Vorsprüngen 110g in Standardabständen des Klaviers 100 beabstandet.

Wenn der Spieler andererseits die elektronische Klangbetriebsart auswählt, schaltet die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 die Auslösepuppenmechanismen 110h in die geschlossene Position CP um, und die Auslösepuppen 110i bewegen sich vor zu den Vorsprüngen 110g. Infolgedessen werden die Vorsprünge 110g früher in Kontakt mit den Auslösepuppen 110i gebracht als in der akustischen Klangbetriebsart.

Wie in 1 gezeigt ist, umfasst der Umschaltmechanismus 321 ein drehbares Wellenglied 321a, Lagereinheiten 321b, ein Bügelglied 321c, ein Auflagestück (liner) 321d, ein Stopperglied 321e und ein Kissenglied 321f. Das drehbare Wellenglied 321a erstreckt sich lateral zwischen der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 und den Stoßzungen 110e, und ist an einem Ende davon mit der Elektromotoreinheit 322 verbunden (siehe 2). Die Lagereinheiten 321b sind an der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 in Abständen befestigt, und tragen das Wellenglied 321a drehbar. Das Bügelglied 321c ist am drehbaren Wellenglied 321a befestigt, und die Auslösemechanismen 110h sind durch das Bügelglied 321c getragen. Das Federglied 321d ist zwischen der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 und dem Unterteil des Bügelglieds 321c getragen und drückt das Bügelglied 321c in die Uhrzeigerrichtung. Das Federglied 321d zwingt die Auslösepuppenmechanismen 110h in die beabstandete Position SP.

Während sich die Auslösepuppenmechanismen 110h in der beabstandeten Position SP befinden, ist der Oberteil des Bügelglieds 321c in Kontakt mit dem Auflagestück 321f gehalten, das an der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 befestigt ist. Das Auflagestück 321f definiert die beabstandete Position SP.

Wenn die Auslösepuppenmechanismen 110h in die geschlossene Position CP umgeschaltet werden, wird der Unterteil des Bügelglieds 321c in Kontakt mit dem Stopper 321e gebracht, der ebenfalls an der Vorderoberfläche der Mittelschiene 111 befestigt ist. Der Stopper 321e definiert die geschlossene Position CP.

Die Positionssteuereinrichtung 323 umfasst zwei Lichtunterbrecher 323a und 323b, eine Unterbrecherplatte 323c, die Steuerschaltung 310k und den Druckknopfschalter 310m.

Der Lichtunterbrecher 323a hat ein im Allgemeinen U-förmiges Blockglied 323d, optische Fasern 323e und 323f, die zu einem Raum hin offen sind, der in dem im Allgemeinen U-förmigen Blockglied 323d gebildet ist, und noch einen weiteren Optokoppler 312. Das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 323d ist an einem starren Brettglied 324 angebracht, und die Position des im Allgemeinen U-förmigen Blockglieds 323d kann an dem starren Brettglied 324 verändert werden. Das Ende der optischen Faser 323e ist mit dem Ende der optischen Faser 323f ausgerichtet, und ein Lichtstrahl wird dazwischen ausgestrahlt.

In einer ähnlichen Weise hat der Photodetektor 323b ein im Allgemeinen U-förmiges Blockglied 323g, optische Fasern 323h und 323i, die zu einem Raum hin offen sind, der in dem im Allgemeinen U-förmigen Blockglied 323g gebildet ist, und noch einen weiteren Optokoppler 312. Das im Allgemeinen U-förmigen Blockglied 323g ist an einem starren Brettglied 324 angebracht, und die Position des im Allgemeinen U-förmigen Blockglieds 323g kann an dem starren Brettglied 324 verändert werden. Das Ende der optischen Faser 323h ist mit dem Ende der optischen Faser 323i ausgerichtet, und ein Lichtstrahl wird zwischen den optischen Fasern 323h und 323i ausgestrahlt.

Das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 323d ist an dem starren Brettglied 324 auf eine solche Weise eingestellt, dass die Unterbrecherplatte 323c den Lichtstrahl zwischen den optischen Fasern 311b und 311c beim Eintritt der Auslösepuppenmechanismen 110h in die beabstandete Position SP unterbricht. Andererseits wird das im Allgemeinen U-förmige Blockglied 323g am starren Brettglied 324 auf eine solche Weise eingestellt, dass die Unterbrecherplatte 323c den Lichtstrahl zwischen den optischen Fasern 323h und 323i beim Eintritt der Auslösepuppenmechanismen 110h in die geschlossene Position CP unterbricht.

Die Optokoppler 312 sind mit der Steuerschaltung 310k verbunden, und die Steuerschaltung 310k liefert und beendet den Antriebsstrom wie folgt. Wenn der Spieler den Druckknopfschalter 310m für die elektronische Klangbetriebsart drückt, liefert die Steuerschaltung 310k den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 322, und das Wellenglied 321a wird für eine Drehung in die Gegenuhrzeigerrichtung angetrieben. Das Bügelglied 321c wird ebenfalls in die Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, und die Drehung wird am Stopper 321e beendet. Dann treten die Auslösepuppenmechanismen 110h in die geschlossene Position CP ein, und der Lichtunterbrecher 323g benachrichtigt die Steuerschaltung 310k über das Eintreffen an der geschlossenen Position CP. Die Elektromotoreinheit 322 übt fortwährend das Drehmoment auf das Bügelglied 321c aus, und, demgemäss, auf die Auslösepuppenmechanismen 110h während der elektronischen Klangbetriebsart. Infolgedessen werden, sogar wenn der Vorsprung 110g die Auslösepuppe 110i drückt, die Auslösepuppenmechanismen 110h an der geschlossenen Position CP gehalten. Die Steuerschaltung kann den Antriebsstrom an der geschlossenen Position CP regulieren.

Es wird angenommen, dass der Spieler den Druckknopfschalter 310m nochmals drückt. Die Steuerschaltung 310k verändert den Antriebsstrom, und die Elektromotoreinheit 322 dreht das Wellenglied 321a in die Uhrzeigerrichtung. Das Bügelglied 321c und die Auslösepuppenmechanismen 110h werden für eine Drehung in die Uhrzeigerrichtung angetrieben, und der Oberteil des Bügelglieds 321c wird in Kontakt mit dem Auflagestück 321f gebracht. Die Unterbrecherplatte 323c unterbricht gleichzeitig den Lichtstrahl zwischen den optischen Fasern 323e und 323f, und der Lichtunterbrecher 323a benachrichtigt die Steuerschaltung 310k über das Eintreffen an der beabstandeten Position SP. Dann beendet die Steuerschaltung 310k den Antriebsstrom.

Nachfolgend wird eine Beschreibung einer Ausführung durch die akustischen Klänge geliefert. Der Spieler drückt den Druckknopfschalter 310m, wenn erforderlich. Die Motoreinheiten 310d und 322 schalten den Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 zu der freien Position FP und der beabstandeten Position CP um oder behalten sie bei.

Der Spieler greift auf der Klaviatur 101 zum Spielen einer Musik. Während der Spieler die Musik spielt, wird angenommen, dass die weiße Taste 101b gedrückt ist. Die weiße Taste 101b wird in die Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, und die Pilote 103 drückt den Hebegliedabsatz 110c nach oben. Das Hebeglied 110b wird in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel 110a gedreht, und die Stoßzunge 110e wird ebenfalls um die Hebegliedkapsel 110a gedreht. Die Stoßzunge 110e drückt die Hammernuss 120c und dreht die Hammernuss 120c in die Uhrzeigerrichtung um die Hammernusskapsel 120a.

Während das Hebeglied 110b gedreht wird, drückt der Dämpferlöffel 140e den Dämpferarm 140b und drückt den Dämpferarm 140b und den Dämpferkopf 140d in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Dämpferkapsel 140a. Der Dämpferkopf 140d hebt von der Saite 130 ab und gestattet es der Saite 130 zu vibrieren.

Wenn der Vorsprung 110g in Kontakt mit der Auslösepuppe 110i gebracht wird, schränkt die Auslösepuppe 110i die Drehung der Stoßzunge 110e um die Hebegliedkapsel 110a ein, und die Stoßzunge 110e dreht sich schnell um die Stoßzungenkapsel 110d gegen die elastische Kraft der Stoßzungenfeder 110f. Dann kommt die Stoßzunge von der Hammernuss 120b frei, und der Hammerkopf 120d bewegt sich auf die Saite 130 zu. Der Hammerkopf 120d schlägt die Saite 130 ohne eine Unterbrechung durch den Hammerstopper 310 an und prallt an der Saite 130 zurück. Die Saite 130 vibriert und erzeugt den akustischen Klang mit der Note, die der gedrückten weißen Taste 101b zugeordnet ist.

Die Hammeranordnung 120 dreht sich in der Gegenuhrzeigerrichtung um die Hammernusskapsel 120, und der Fänger 110m schränkt die Drehung der Hammeranordnung 120 ein. Wenn der Spieler die gedrückte weiße Taste 101b freigibt, ist die Pilote 103 vom Hebegliedabsatz 110c beabstandet, und das Hebeglied 110b wird in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel 110a gedreht. Die Hammeranordnung 120 kehrt zu der Ursprungsposition zurück, und die Stoßzungenfeder 110f drückt die Stoßzunge 110e, um in die Position unterhalb der Hammernuss 120c zurückzukehren.

Die Drehung des Hebeglieds 110b nimmt die durch den Dämpferlöffel 140e ausgeübte Kraft vom Dämpferarm 140b, und die Dämpferfeder 140f drückt den Dämpferkopf 140d gegen die Saite 130.

So betätigen die schwarzen und weißen Tasten 101a und 101b sequentiell die Tastenmechaniken 110, die Dämpfermechanismen 140 und die Hammeranordnungen, und die Saiten 130 erzeugen selektiv die akustischen Klänge.

Während sich das Tastenmusikinstrument in der akustischen Klangbetriebsart befindet, wird angenommen, dass der Spieler den Druckknopfschalter 310m drückt. Die Steuerschaltung 310k überprüft die Lichtunterbrecher 323a und 323b, um zu sehen, ob die Unterbrecherplatten 310g und 323c den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 310i bzw. den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 323a unterbrechen oder nicht. Wenn eine bejahende Antwort gegeben wird, werden der Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 korrekt an der beabstandeten Position SP und der beabstandeten Position SP angeordnet, und die Steuerschaltung 310k liefert den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten 310d und 322, um den Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 110h in die Blockierposition BP und die geschlossene Position CP umzuschalten.

Wenn jedoch beide Lichtunterbrecher 310h/310i oder 323a/323b die Lichtstrahlen überbrücken, ist die Unterbrecherplatte 310g oder 323c irregulär angeordnet, wie in 4A oder 4B gezeigt ist. Wenn ein Hauptleistungsschalter (nicht gezeigt) die elektrische Leistung während der Drehung des Wellenglieds 310a oder 321a abschaltet, ist die Unterbrecherplatte 310g oder 323a n der in 4A gezeigten Mittelposition angeordnet. Wenn andererseits eine Person das Wellenglied 310a oder 321a zwangsläufig dreht, wird die Unterbrecherplatte 310g oder 323c aus dem regulären Bewegungspfad bewegt, wie in 4B gezeigt ist.

In dieser Situation bewirkt die Steuerschaltung 310k, dass die Elektromotoreinheiten 310a und 322 die Wellenglieder 310a und 323c in die Gegenuhrzeigerrichtung drehen. Wenn sich die Unterbrecherplatte 310g oder 321a in der Mittelposition befindet, unterbricht die Unterbrecherplatte 310g oder 321a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 310i oder 323b. Wenn die Steuerschaltung 310k die freie Position FP erkennt, verändert die Steuerschaltung 310k den Antriebsstrom, und die Elektromotoreinheit 310d dreht das Wellenglied 310a, um den Hammerstopper 310 in die Blockierposition BP umzuschalten. Wenn andererseits die Steuerschaltung 310k die geschlossene Position CP erkennt, reguliert die Steuerschaltung 310k den Antriebsstrom und liefert ihn fortlaufend an die Elektromotoreinheit 322.

Wenn sich andererseits die Unterbrecherplatte 310g oder 323c außerhalb des Bewegungspfades befindet, wie in 4B gezeigt ist, bringt die Drehung in die Gegenuhrzeigerrichtung die Unterbrecherplatte 310g oder 323c zur Unterbrechung des Lichtstrahls des Lichtunterbrechers 310h oder 323a. Die Steuerschaltung 310k dreht das Wellenglied 310a oder 321a weiter über einen Abstand gleich der Breite der Unterbrecherplatte 310g oder 323c und stoppt den Hammerstopper 310 oder die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 an der Blockierposition oder der beabstandeten Position SP.

Wenn die Steuerschaltung 310k die Blockierposition BP erkennt, liefert die Steuerschaltung 310k nicht den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 310d. Wenn jedoch der Lichtunterbrecher 323d die Unterbrechung an die Steuerschaltung 310k berichtet, liefert die Steuerschaltung 310k weiter den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 322 und bewirkt, dass die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 in die geschlossene Position CP eintritt.

Wenn die Elektromotoreinheiten 310d und 322 ein Schrittmotor sind, drehen sich die Unterbrecherplatten 310g und 323c genau um den Abstand gleich der Breite der Unterbrecherplatten 310g und 323c.

In diesem Fall treibt die Steuerschaltung 310k gleichzeitig die Elektromotoreinheiten 310d und 322 an. Der Antriebsstrom kann an eine der Elektromotoreinheiten 310d und 322 geliefert werden, und die andere Elektromotoreinheit 322 oder 310d kann nach der Drehung des Wellenglieds 310a oder 321a angetrieben werden.

So detektieren die Lichtunterbrecher 310h/310i und 323a/323b genau die freie Position FP/Blockierposition BP und die beabstandete Position SP/geschlossene Position CP, und die Steuerschaltung 310k ordnet die Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 präzise an. Des Weiteren wird keine äußere Kraft auf die Lichtunterbrecher 310h/310i und 323a/323b ausgeübt, und die Lichtunterbrecher 310h/310i und 323a/323b sind altersverschleißfrei.

Nach dem Eintritt in die Blockierposition BP und die geschlossene Position CP beginnt der Spieler ein Spiel durch ein Greifen auf der Klaviatur 101. Es wird angenommen, dass die weiße Taste 101b gedrückt ist. Die Pilote 103 drückt den Hebegliedabsatz 110c hoch, und das Hebeglied 110b und die Stoßzunge 110e drehen sich in die Uhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel 110a. Die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 hat den Abstand zwischen dem Vorsprung 110g und der Auslösepuppe 110i bereits verringert, und der Vorsprung 110g wird früher in Kontakt mit der Auslösepuppe 110i gebracht als in der akustischen Klangbetriebsart. Dies führt zu einem früheren Freikommen der Stoßzunge 110e, und die Hammeranordnung 120 beginnt die freie Drehung sicher vor dem Abprallen am Kissenglied 310c. Wenn die Stoßzunge von der Hammernuss 120b freikommt, nimmt der Spieler den Tastenanschlag als normal wahr, und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 bewirkt, dass die Tastenmechaniken 110 und die Hammeranordnungen 120 dem Spieler den einzigartigen Tastenanschlag des akustischen Klaviers geben.

Selbst wenn der Spieler die weiße Taste 101b wiederholt, ist das Kissenglied 310c ausreichend vom Ausgangspunkt der freien Drehung beabstandet, und die Hammeranordnung 120 wird nie zwischen der Stoßzunge 110e und dem Kissenglied 310c eingefangen.

Der Hammerstiel 120c prallt am Kissenglied 310c vor einem Anschlagen der Saite 130 ab, und die Saite vibriert nicht. Die Tastensensoren 210 überwachen jedoch die Bewegung der gedrückten weißen Taste 101b, und die elektronische Tonerzeugungseinheit 220 stellt ein Audiosignal her, dass dem durch die Saiten 130 erzeugten akustischen Klang entspricht. Das Audiosignal wird an den Kopfhörer 230 geliefert, und ein elektronischer Klang wird durch den Kopfhörer 230 erzeugt.

Die Intensität des Anschlags wird proportional mit der Winkelgeschwindigkeit der Hammeranordnung 120 in der freien Drehung variiert. Die elektronische Tonerzeugungseinheit 220 kann die Tastengeschwindigkeit auf der Basis der vergangenen Zeit zwischen den im Tastensensor 210 integrierten Lichtunterbrechern berechnen, und schätzt die Hammergeschwindigkeit aus der Tastengeschwindigkeit.

So kann der Spieler einen Fingersatz auf der Klaviatur 101 ohne einen akustischen Klang üben, und das elektronische Klangerzeugungssystem 200 gestattet es dem Spieler, den Fingersatz bzw. das Greifen durch die elektronischen Klänge zu bestätigen.

Wenn der Druckknopfschalter 310m wieder gedrückt wird, schaltet die Steuereinheit 310k den Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 in die freie Position FP und die beabstandete Position um, und der Spieler kann eine Musik wieder durch die akustischen Klänge spielen.

Das Einstellschalterbrett 310n kann in der Nähe der Klaviatur 101 platziert sein. In diesem Fall stellt ein Kind die Schalter leicht ein und genießt die Ausführung.

Wie aus der vorangegangenen Beschreibung erkannt werden wird, verändern die kontaktlosen Sensoren, d. h. die Photodetektoren 310h/310i und 323a/323b nicht die Detektierpunkte auf den Bewegungspfaden der Unterbrecherplatte 310g/321a durch die kontaktlose Detektierung, und das Tastenmusikinstrument kann ohne Wartung der Positionssteuereinrichtungen betrieben werden.

Des Weiteren teilen sich der Hammerstopper 310 und die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 den Druckknopfschalter 310m und die Steuerschaltung 310k, und sowohl der Hammerstopper 310 als auch die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 werden gleichzeitig durch Einstellen des Druckknopfschalters 310m verändert bzw. umgeschaltet. Die Komponententeile des Stummschaltungssystems 300 werden verringert, und sowohl der Hammerstopper 310 als auch die Auslösepuppensteuereinrichtung 320 werden sicher verändert, abhängig von der Betriebsart.

Zweites Ausführungsbeispiel

Unter Hinwendung zu 5 der Zeichnungen bilden ein Flügel 400, ein elektronisches Klangerzeugungssystem 500 und ein Stummschaltungssystem 600 Teile eines weiteren Tastenmusikinstruments, das die vorliegende Erfindung beinhaltet.

Der Flügel 400 weist eine Klaviatur 410 auf, eine Vielzahl von Tastenmechaniken 420, eine Vielzahl von Hammeranordnungen 430, eine Vielzahl von Saiten ST und eine Vielzahl von Dämpferanordnungen 440.

Die Klaviatur 410 ist durch drehbare schwarze/weiße Tasten 411 implementiert, und ist auf einer Tastenbettstruktur 412 angebracht. Piloten 413 ragen von den schwarzen/weißen Tasten 411 entsprechend weg.

Die Tastenbettstruktur 412 hat ein stationäres bzw. ortsfestes Tastenbett 412a und ein bewegliches Tastenbett 412b, und das bewegliche Tastenbett 412b bewegt das stationäre Tastenbett 412a näher zu dem stationären Tastenbett 412a und weg davon. Das stationäre Tastenbett 412a ist ähnlich einem Tastenbett eines Standardflügels. Genau gesagt ist das stationäre Tastenbett 412a mit Beinen (nicht gezeigt) verbunden und trägt Pedalmechanismen (nicht gezeigt). Ein Anheber bzw. Hebemechanismus ist für die Tastenbettstruktur 412 vorgesehen und bildet einen Teil des Stummschaltungssystems 500. Der Hebemechanismus wird nachfolgend gemeinsam mit anderen Untersystemen des Stummschaltungssystems 500 in Einzelheit beschrieben.

Jede der Tastenmechaniken 420 umfasst ein Hebeglied 421, das drehbar durch eine Hebegliedkapsel getragen ist, die an einer Hebegliedschiene 422 befestigt ist, und einem Hebegliedabsatz 423, der an einer unteren Oberfläche des Hebeglieds 421 befestigt ist, und die Pilote 413 ist in Kontakt mit dem Hebegliedabsatz 423 gehalten.

Die Tastenmechanik 420 umfasst des Weiteren eine Stoßzunge 424, die drehbar durch das Hebeglied 421 getragen ist und eine allgemeine L-Form hat. Ein Vorsprung 424a ist am kurzen Arm der Stoßzunge 424 ausgebildet.

Die Tastenmechanik 420 umfasst des Weiteren eine Repetierschenkelkapsel 425 senkrecht vom Hebeglied 421, einen Repetierschenkel 426, der drehbar von der Repetierschenkelkapsel 425 getragen ist, und eine Repetierschenkelfeder 427, die durch die Repetierschenkelkapsel 425 zwischen der Stoßzunge 424 und dem Repetierschenkel 426 vorgesehen ist. Der Repetierschenkel 426 hat ein Durchgangsloch, und der lange Arm der Stoßzunge 424 ist in das Durchgangsloch eingeführt. Die Repetierschenkelfeder 427 drückt den Repetierschenkel 426 und die Stoßzunge 424 in die Gegenuhrzeigerrichtung.

Die Tastenmechanik 420 umfasst des Weiteren einen Auslösepuppenmechanismus 428, der durch eine Mechanikbalken 414 getragen ist, und die Mechanikbalken 414 ist wiederum durch Mechanikbacken 415 getragen. Die Mechanikbacken 415 sind entsprechend auf Backenblöcken (nicht gezeigt) vorgesehen, und die Bügelblöcke sind durch einen Tastenrahmen 416 am beweglichen Tastenbett 412b angebracht. Der Spalt zwischen dem Vorsprung 424a und dem Auslösepuppenmechanismus 428 ist einstellbar.

Wenn ein Spieler die Taste 411 drückt, dreht sich die Taste 411 in die Uhrzeigerrichtung, und die Pilote 413 drückt den Hebegliedabsatz 423 nach oben. Das Hebeglied 421 und die Stoßzunge 424 drehen sich in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel, und die Stoßzunge 424 drückt die Hammeranordnung 430, um sich in die Uhrzeigerrichtung zu drehen.

Wenn die Stoßzunge 424 in Kontakt mit dem Auslösepuppenmechanismus 428 gebracht wird, dreht sich die Stoßzunge 424 um das Hebeglied 421 und kommt von der Hammeranordnung 430 frei. Dann beginnt die Hammeranordnung 430 die freie Drehung und bewegt sich hin zur Saite ST.

Die Hammeranordnung umfasst einen Hammerstielkapsel 431, der am Hammermechanikbalken 414 befestigt ist, einen drehbar mit der Hammerstielkapsel 431 verbundenen Hammerstiel 432, einen am Vorderende des Hammerstiels 432 befestigten Hammerkopf 433 und eine drehbar vom Hammerstiel 432 getragene Rolle 434. Während die Taste 411 in der Ruheposition bleibt, ist die Rolle 434 in Kontakt mit einer oberen Oberfläche des langen Arms der Stoßzunge 424 gehalten.

Während die Stoßzunge 424 die Rolle 434 drückt, werden der Hammerstiel und, demgemäss, der Hammerkopf 433 zwangsweise in die Uhrzeigerrichtung um die Hammerstielkapsel 431 herum gedreht. Nach dem Freikommen drehen sich der Hammerstiel 432 und der Hammerkopf 433 fortwährend in die Uhrzeigerrichtung um die Hammerstielkapsel 431.

Die Saite ST ist durch eine Vielzahl von Drähten implementiert und ist horizontal über die Hammeranordnungen 430 gedehnt. Wenn der Hammerkopf 433 die Saite ST anschlägt, vibriert die Saite ST, um einen akustischen Klang zu erzeugen.

Der Dämpfermechanismus umfasst eine Dämpferkapsel 441, die an einer Dämpferarmschiene 442 befestigt ist, einen drehbar von der Dämpferkapsel 441 getragenen Dämpferarm 443, einen drehbar vom Dämpferarm 443 getragenen Dämpferkopf 444, einen vom Dämpferkopf 444 weg ragenden Dämpferdraht 445 und ein am Vorderende des Dämpferdrahts 445 befestigten Dämpferkopf 446. Der Dämpferkopf 446 wird durch sein Eigengewicht gegen die Saite ST gedrückt und das Vorderende des Dämpferarms 443 befindet sich über dem Rückende der Taste 411.

Wenn die Taste 411 gedrückt wird, drückt die Pilote 413 den Hebegliedabsatz 423 wie zuvor beschrieben nach oben, und das Rückende der Taste 411 drückt das Vorderende des Dämpferarms 443 nach oben. Der Dämpferarm 433 dreht sich in der Gegenuhrzeigerrichtung um die Dämpferkapsel 441, und der Dämpferkopf 446 verlässt die Saite ST, um es der Saite ST zu gestatten, beim Anschlagen mit dem Hammerkopf 433 zu vibrieren.

Der so angeordnete Flügel 400 ist ähnlich einem Standardflügel, und andere Komponenten wie beispielsweise Pedalmechanismen sind hier der Einfachheit halber nicht beschrieben.

Das elektronische Klangerzeugungssystem 500 weist eine Vielzahl von Hammersensoren 510 zum Überwachen der Hammerbetätigungen auf, eine elektronische Tonerzeugungseinheit 520 ähnlich der des ersten Ausführungsbeispiels, und einen Kopfhörer 530 zum Erzeugen elektronischer Klänge.

Jeder der Hammersensoren 510 hat eine Vielzahl von Lichtunterbrechern 510a und eine Unterbrecherplatte 510b, die am Hammerstiel 432 befestigt ist, und berichtet die Unterbrechungen der Lichtstrahlen der Lichtunterbrecher 510a.

Während der Spieler eine Musik durch die elektronischen Klänge spielt, benachrichtigen die Hammersensoren 510 die elektronische Tonerzeugungseinheit 520 über die Lichtunterbrechungen, und die elektronische Tonerzeugungseinheit 520 berechnet die Hammergeschwindigkeit für jede gedrehte Hammeranordnung 430. Die elektronische Tonerzeugungseinheit 520 stellt ein Audiosignal her und liefert das Audiosignal an den Kopfhörer 530. Der Kopfhörer erzeugt die elektronischen Klänge, und der Spieler bestätigt die Musik durch die elektronischen Klänge.

Das Stummschaltungssystem 600 weist im Wesentlichen Folgendes auf: den Anhebe- bzw. Hebemechanismus 610, eine Spalteinstellvorrichtung 630, einen Hammerstopper 650, einen Druckknopfschalter 670, der an einem Einstellschalterbrett 671 vorgesehen ist, und eine Steuerschaltung 680, und gestattet es dem Spieler, eine Musik ohne die akustischen Klänge auszuführen.

Der Hebemechanismus 610 ist in den 6 und 7 in Einzelheit dargestellt. Der Hebemechanismus 610 ist zwischen dem stationären Tastenbett 412a und dem beweglichen Tastenbett 412b vorgesehen und umfasst vier Verstelleinrichtungen 611a, 611b, 611c und 611d, die an vier Ecken der Tastenbettstruktur 412 vorgesehen sind, eine Elektromotoreinheit 612, Kegelradgetriebe 613a und 613b, drehbare Wellenglieder 614a, 614b, 614c, 614d und 614e, Koppeleinheiten 615a, 615b, 615c, 615d, 615e, 615f, 615g, 615h, 615i, 615j und 615k, und eine Positionssteuereinrichtung 616.

Die Elektromotoreinheit 612 wird durch die Steuerschaltung 680 betrieben und wird bidirektional gedreht. Die Welle der Elektromotoreinheit 612 ist durch die Koppeleinheit 615i mit dem Wellenglied 614a verbunden, und das Wellenglied 614a ist drehbar durch eine Lagereinheit 616a getragen.

Das Wellenglied 614a ist durch die Koppeleinheit 615a mit dem Kegelradgetriebe 613a verbunden, und das Kegelradgetriebe 613a überträgt die Drehung des Wellenglieds 614a durch die Koppeleinheiten 615b und 615g an die Verstelleinrichtung 611a und das Wellenglied 614d.

Das Wellenglied 614d ist durch die Koppeleinheit 615j mit der Verstelleinrichtung 611c verbunden, und die Verstelleinrichtung 611a ist durch die Koppeleinheit 615c mit dem Wellenglied 614b gekoppelt. So wird die Drehung des Wellenglieds 614a nicht nur zu den Verstelleinrichtungen 611a und 611c übertragen, sondern auch zum Wellenglied 614b.

Das Wellenglied 614b ist durch die Koppeleinheit 615d mit der Verstelleinrichtung 611b verbunden, die wiederum durch die Koppeleinheit 615e mit der Kegelradgetriebeeinheit 613b verbunden ist. Die Kegelradgetriebeeinheit 613b hat zwei Ausgangswellen, und die zwei Ausgangswellen sind durch die Koppeleinheiten 615f und 615h mit den Wellengliedern 614c bzw. 614e verbunden. Das Wellenglied 614c ist drehbar durch eine Lagereinheit 616b getragen, und das andere Wellenglied 614e ist durch die Koppeleinheit 615k mit der Verstelleinrichtung 611d verbunden.

So wird die Drehung des Wellenglieds 614b zu den anderen Verstelleinrichtungen 611b und 611d übertragen.

Die Verstelleinrichtungen 611a bis 611d sind einander ähnlich, und eine Schnecke 611e, ein Schneckenrad 611f und eine Vertikalwelle 611g bilden in Kombination jede der Verstelleinrichtungen 611a bis 611d.

Wie in 6 besser zu sehen ist, ragt ein Unterteil der Vertikalwelle 611g durch das stationäre Tastenbett 412a, und ein Vorderendteil ist mit Gewinde versehen. Der Unterendteil der Vertikalwelle 611g ist durch Lagerglieder 611h getragen, und die Lagerglieder 611h sind in einem Lagerkasten 611i untergebracht.

Der mit Gewinde versehene Vorderendteil ist in ein Gewindeloch geschraubt, das im beweglichen Tastenbett 412b ausgebildet ist, und demgemäss ist das bewegliche Tastenbett 412b durch die Vertikalwellen 611h der vier Verstelleinrichtungen 611a bis 611d durch das stationäre Tastenbett 412a getragen. Das Schneckenrad 611f ist an einem Mittelteil der Vertikalwelle 611g befestigt und steht in ineinandergreifendem Eingriff mit der Schnecke 611e.

Wenn die Schnecken 611e in eine Richtung gedreht werden, drehen die Schneckenräder 611f die Vertikalwellen 611g, und die Vertikalwellen 611g heben das bewegliche Tastenbett 612 in Bezug auf das stationäre Tastenbett 412a an.

Wenn andererseits die Schnecken 611e in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden, ziehen die Vertikalwellen 611g das bewegliche Tastenbett 412b nach unten.

Zurückkehrend zu 7 stellen eine Unterbrecherplatte 616a und Lichtunterbrecher 616b und 616c als Ganzes die Positionssteuereinrichtung 616 dar. Die Unterbrecherplatte 616a ist am Wellenglied 614a befestigt, und die Lichtunterbrecher 616b und 616c sind ähnlich den Lichtunterbrechern 310h/310i/323a/323b.

Wenn ein Spieler den Druckknopfschalter 670 drückt, wird die Elektromotoreinheit 612 in eine der Richtungen gedreht, und das bewegliche Tastenbett 412b wird von einer oberen Position zu einer unteren Position umgeschaltet und umgekehrt. Das bewegliche Tastenbett 412b bleibt während der akustischen Klangbetriebsart in der oberen Position und wird in der elektronischen Klangbetriebsart in die untere Position umgeschaltet. Wie zuvor beschrieben sind die schwarzen und weißen Tasten 411, die Tastenmechaniken 420 und die Hammeranordnungen 430 durch das bewegliche Tastenbett 412b getragen, und der Spalt zwischen den Hammerköpfen 433 und den Saiten ST wird beim Umschalten von der akustischen Klangbetriebsart zur elektronischen Klangbetriebsart vergrößert.

Die Spalteinstellvorrichtung 630 umfasst ein Bügelglied 631, das an einem in Bezug auf das stationäre Tastenbett 412a stationären Blockglied 632 befestigt ist, ein Wellenglied 633, das drehbar durch eine am Bügelglied 631 angebrachte Lagereinheit 634 getragen ist, einen an das Wellenglied 633 verschraubten Hebel 635 und einen am Hebel 635 befestigten Abstandhalter 636. Wie besser zu verstehen ist, hat der Abstandhalter 636 ein Gehäuse 636a, das am Hebel 635 befestigt ist, und ein Führungsschlitz 636b ist im Gehäuse 636a ausgebildet. Die Spalteinstellvorrichtung 639 umfasst des Weiteren eine Vielzahl von Gleitplatten 636c, die gleitbar in den Führungsschlitz 636b eingesetzt sind, und Abstandshalterblöcke 636d sind an den Gleitplatten 636c entsprechend befestigt. Die Abstandhalterblöcke 636d sind entsprechend der Vielzahl von schwarzen und weißen Tasten 411 zugeordnet, und der Hebel 635 ist in Kontakt mit dem beweglichen Tastenbett 412b durch eine Feder 637 gehalten (siehe 6). Die Abstandhalterblöcke 636d können aus einem elastischen Material gebildet sein und dienen als Kissen.

Während das bewegliche Tastenbett 412b an der oberen Position bleibt, sinken der Hebel 635 und der Abstandhalter 636 ab, und die Abstandhalterblöcke 636d werden aus den Bewegungspfaden des Rückendes der schwarzen und weißen Tasten 411 bewegt. Die Position der Abstandhalterblöcke 636d außerhalb der Bewegungspfade wird als eine Shunt-Position SH bezeichnet.

Wenn andererseits das bewegliche Tastenbett 412b abgesenkt wird, drehen sich der Hebel 635 und der Abstandhalter 636 in die Uhrzeigerrichtung um die Lagereinheit 634, und die Abstandhalterblöcke 636d werden in die Bewegungspfade der Rückteile der schwarzen und weißen Tasten 411 bewegt. Die Abstandhalterblöcke 636d werden unterhalb der Vorderenden der Dämpferarme 443 platziert, und die Position in den Bewegungspfaden wird als Make-up-Position MK bezeichnet.

Der Hammerstopper 650 umfasst eine Vielzahl von Kissengliedern 651, die an den Hammerstielen 651 befestigt sind, einen Stielstopper 652, einen Antriebsmechanismus 653 für den Stielstopper 652 und eine Positionssteuereinrichtung 654, und 9 stellt den Stielstopper 652 dar.

Der Stielstopper 652 hat Rahmen 652a, Führungsstangen 652b, die an den Rahmen 652a befestigt sind, gleitbar durch die Führungsstangen 652a getragene Gleiter 652c und eine Stopperplatte 652d, die an den Gleitern 652c befestigt ist und durch den Antriebsmechanismus 653 bewegt wird. Die Tastenmechaniken 420 sind in drei Abschnitte gruppiert, d. h. die Tastenmechaniken für Töne mit tiefen Tonhöhen, die Tastenmechaniken für Töne mit mittleren Tonhöhen und die Tastenmechaniken für Töne mit hohen Tonhöhen. Die Rahmen 652a sind auf beiden Seiten der Tastenmechaniken 420 und zwischen den drei Abschnitten vorgesehen, und sind durch die Hebegliedschiene 422 und die Mechanikbacken 415 getragen. Die Führungsstangen 432 sind schräg, und die Stopperplatte 652d wird in ihrer Höhe vom beweglichen Tastenbett 412b verändert, abhängig von der Position der Gleiter 652c an den Führungsstangen 652b.

Während das Tastenmusikinstrument in der akustischen Klangbetriebsart bleibt, befindet sich die Stopperplatte 652d außerhalb der Bewegungspfade der Hammerstiele 432, und die Hammerköpfe 433 schlagen die Saiten ST ohne eine Unterbrechung durch die Stopperplatte 652d an. Diese Position wird als eine freie Position FP bezeichnet.

Wenn andererseits das Tastenmusikinstrument in die elektronische Klangbetriebsart umgeschaltet wird, wird die Stopperplatte 652d mit den Kissengliedern 651 konfrontiert bzw. ihnen gegenübergestellt, und die Kissenglieder prallen an der Stopperplatte 652d vor einem Anschlagen mit dem Hammerkopf 433 gegen die Saite ST ab. Diese Position wird als eine Blockierposition BP bezeichnet.

Der Antriebsmechanismus 653 ist in 10 dargestellt und umfasst eine Schraubenfeder 653a, die zwischen den Gleitern 652c und dem Rahmen 652a verbunden ist, Seitenplattenglieder 653b, die mit beiden Seiten der Stopperplatte 652d verbunden sind, flexible Drähte 653c, die zwischen den Seitenplattengliedern 653b verbunden sind, und eine Riemenscheibe 653d und eine Elektromotoreinheit 653e befestigt an einem stationären Brettglied 655, das einen Teil des Klaviergehäuses bildet. Leit- bzw. Laufrollen 652f drehen die flexiblen Drähte 653c zurück und verändern die Bewegung der flexiblen Drähte 653c.

Die Positionssteuereinrichtung 654 umfasst eine Unterbrecherplatte 654a und zwei Lichtunterbrecher 654b und 654c. Die Lichtunterbrecher 654b und 654c sind ähnlich denen des ersten Ausführungsbeispiels, und die Unterbrecherplatte 654a unterbricht den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654b an der Blockierposition BP und den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654c an der freien Position FP. Die Detektierung der freien Position FP und die Detektierung der Blockierposition BP werden an die Steuerschaltung 680 berichtet.

Die Elektromotoreinheit 653e wird durch die Steuerschaltung 680 gesteuert. Genau gesagt liefert, wenn der Spieler den Druckknopfschalter 670 in der akustischen Klangbetriebsart drückt, die Steuerschaltung 680 Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 653e, und die flexiblen Drähte 653c werden auf die Riemenscheibe 653d aufgewickelt. Die Seitenplattenglieder 653b und die Gleiter 652c werden nach hinten bewegt. Wenn die Unterbrecherplatte 654a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654b unterbricht, tritt die Stopperplatte 652d in die Blockierposition BP ein, und die Steuerschaltung 680 stoppt den Antriebsstrom.

Wenn andererseits der Spieler den Druckknopfschalter 670 in der elektronischen Betriebsart drückt, bestätigt die Steuerschaltung 680 die gegenwärtige Position des Hammerstoppers 650 und liefert den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 653e. Die flexiblen Drähte 653c werden abgewickelt, und die Schraubenfedern 653a drücken die Gleiter 652c und die Stopperplatte 652d.

Wenn die Unterbrecherplatte 654a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654c unterbricht, stoppt die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom, und der Hammerstopper 650 tritt in die freie Position FP ein.

Das Tastenmusikinstrument verhält sich in der akustischen Klangbetriebsart wie folgt. Nun angenommen, dass das Tastenmusikinstrument in die elektronische Klangbetriebsart eingetreten ist, drückt ein Spieler den Druckknopfschalter 670, und die Steuerschaltung 680 bestätigt die Blockierposition BP und die untere Position. Wenn der Hammerstopper 650 und/oder der Hebemechanismus 610 sich nicht in der Blockierposition BP und/oder der unteren Position befinden, regelt die Steuerschaltung 680 den Hammerstopper 650 und den Hebemechanismus 610 ähnlich wie bei dem in Verbindung mit den 4A und 4B beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel.

Die Steuerschaltung 680 liefert den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten 653e und 612. Die Elektromotoreinheit 653e spult die flexiblen Drähte 653c ab, bis die Unterbrecherplatte 654a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654c unterbricht, und der Hammerstopper 650 tritt in die freie Position FP ein.

In einer ähnlichen Weise dreht die Elektromotoreinheit 612 das Wellenglied 614a, bis die Unterbrecherplatte 616a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 616b unterbricht und die Verstelleinrichtungen 611a bis 611d das bewegliche Tastenbett 412b nach oben drücken. Das bewegliche Tastenbett 412b tritt in die obere Position ein.

Wenn sich das bewegliche Tastenbett 412b in der oberen Position befindet, wird der Spalt zwischen den Saiten ST und den Hammerköpfen 433 eingestellt bzw. angepasst, und zwar auf geeignete Werte gleich denen eines Standardflügels.

Das bewegliche Tastenbett 412b dreht den Hebel 635 in die Gegenuhrzeigerrichtung, und die Abstandhalterblöcke 636d werden in die Shunt-Position SH umgeschaltet.

Der Spieler beginnt mit dem Spiel auf der Klaviatur, und es wird angenommen, dass die Taste 411 gedrückt wird. Die Taste dreht sich in die Uhrzeigerrichtung, und die Pilote 413 drückt den Hebegliedabsatz 423 nach oben. Das Hebeglied 421 und die Stoßzunge 424 drehen sich in der Gegenuhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel, und die Stoßzunge 424 drückt die Hammeranordnung 430 nach oben. Der Hammerstiel 432 und der Hammerkopf 433 drehen sich in die Uhrzeigerrichtung um die Hammerstielkapsel 431.

Der Rückendteil der Taste 411 drückt den Dämpferarm 443 nach oben, und der Dämpferkopf 446 verlässt die Saite ST.

Wenn der Vorsprung 424a in Kontakt mit dem Auslösepuppenmechanismus 428 gebracht wird, dreht sich die Stoßzunge 424 schnell um das Hebeglied 421 und kommt von der Hammerrolle 434 frei. Die Stoßzunge 424 gibt beim Freikommen kinetische Energie an die Hammeranordnung 430 ab, und die Hammeranordnung 430 beginnt eine freie Drehung in die Uhrzeigerrichtung um die Hammerstielkapsel 431.

Der Hammerkopf 433 schlägt die Saite ST an und prallt daran ab. Die Saite ST vibriert zum Erzeugen des akustischen Klangs. Nachdem der Spieler die gedrückte Taste 411 freigibt, kehrt die Hammeranordnung 430 in die Ursprungsposition zurück, und die Stoßzunge 424 kehrt zu der Anfangsposition unterhalb der Hammerrolle 434 zurück.

Anschließend möchte der Spieler das Tastenmusikinstrument in der elektronischen Klangbetriebsart spielen. Der Spieler drückt den Druckknopfschalter 670, und die Steuerschaltung 680 liefert den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten 653e und 612.

Die Elektromotoreinheit 653e wickelt die flexiblen Drähte 653c auf der Riemenscheibe 653d auf, bis die Unterbrecherplatte 654a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 654b unterbricht, und der Hammerstopper 650 tritt in die Blockierposition BP ein.

Die Elektromotoreinheit 612 dreht das Wellenglied 614a in umgekehrter Richtung hin und her, bis die Unterbrecherplatte 616a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 616c unterbricht. Die Verstelleinrichtungen 411a bis 411d ziehen das bewegliche Tastenbett 412b nach unten, und das bewegliche Tastenbett 412b tritt in die untere Position ein. In dieser Situation sind, obwohl der Spalt zwischen den Vorsprüngen 424a und den Auslösepuppenmechanismen 428 unverändert ist, die Hammeranordnungen 430 von den Saiten ST beabstandet.

Die Abwärtsbewegung des beweglichen Tastenbetts 412b gestattet es dem Hebel 635, sich in die Uhrzeigerrichtung zu drehen, und die Spaltabstandhalterblöcke 636d treten in die Make-up-Position ein.

Der Spieler kann einen Fingersatz auf der Klaviatur beginnen. Während der Spieler die Musik spielt, wird angenommen, dass die Taste 411 gedrückt ist. Die Pilote 413 drückt den Hebegliedabsatz 423 nach oben, und das Hebeglied 421 und die Stoßzunge 424 drehen sich in die Gegenuhrzeigerrichtung um die Hebegliedkapsel. Die Stoßzunge 424 drückt die Hammerrolle 434 nach oben, und die Hammeranordnung 430 dreht sich in die Uhrzeigerrichtung um die Hammerstielkapsel 431.

Der Rückendteil der Taste 411 wird in Kontakt mit dem Abstandhalterblock 636d gebracht. Der Gleiter 636 gleitet aufwärts, und der Rückendteil der Taste 411 dreht den Dämpferarm 443. Infolgedessen verlässt der Dämpferkopf 446 die Saiten ST, und der Dämpferkopf 446 sieht eine Belastung auf der Taste 411 vor ähnlich wie in der akustischen Klangbetriebsart.

Wenn der Vorsprung 424a in Kontakt mit dem Auslösepuppenmechanismus 428 gebracht wird, dreht sich die Stoßzunge 424 schnell um das Hebeglied 421 und kommt von der Hammerrolle 434 vor der Unterbrechung der Drehung der Hammeranordnung 430 frei. So kommt die Stoßzunge 424 sicher von der Hammerrolle 434 frei, und der Spieler fühlt den Tastenanschlag wie gewöhnlich.

Die Hammeranordnung 430 beginnt die freie Drehung, und das Kissenglied 651 prallt an der Stopperplatte 652d ab. Die Hammerbetätigung wird durch den Hammersensor 510a überwacht, und die elektronische Tonerzeugungseinheit 520 stellt ein Audiosignal her. Das Audiosignal wird an den Kopfhörer 530 geliefert und erzeugt den elektronischen Klang mit der dem akustischen Klang entsprechenden Note.

Wenn der Spieler die gedrückte Taste 411 freigibt, kehrt die Hammeranordnung 430 in die Ursprungsposition zurück, und die Stoßzunge 424 kehrt zu der Anfangsposition unterhalb der Hammerrolle 434 zurück.

Wie aus der vorangegangenen Beschreibung zu verstehen ist, detektieren die Lichtunterbrecher 616b/616c und 654b/654c die Unterbrecherplatten 616a/654a ohne einen physischen Kontakt, und die Detektierpunkte sind nicht dauerhaft verändert. Des Weiteren ist die Steuerschaltung 680 ansprechend auf den Druckknopfschalter 670, um den Hammerstopper 650, den Hebemechanismus 610 und die Spalteinstellvorrichtung 630 gleichzeitig zu verändern, und der Spieler wird von einer komplizierten Einstellung freigestellt bzw. befreit.

Drittes Ausführungsbeispiel

11 und 12 stellen noch ein weiteres Tastenmusikinstrument dar, das die vorliegende Erfindung enthält. Das Tastenmusikinstrument, das das dritte Ausführungsbeispiel aufweist, weist ebenfalls einen Flügel, ein elektronisches Klangerzeugungssystem und ein Stummschaltungssystem auf. Der Flügel und das elektronische Klangerzeugungssystem sind ähnlich denen des zweiten Ausführungsbeispiels, und nur eine Spalteinstellvorrichtung 700 des Stummschaltungssystems ist verschieden von der Spalteinstellvorrichtung 630. Aus diesem Grund ist die Spalteinstellvorrichtung 700 nachfolgend in Einzelheit beschrieben. Die ähnlichen Komponenten werden in der folgenden Beschreibung durch Verwendung der gleichen Bezugszeichen wie im zweiten Ausführungsbeispiel bezeichnet.

Die Spalteinstellvorrichtung 700 ist unter den Dämpfermechanismen 440 platziert und weist im Wesentlichen einen Beabstandungsmechanismus 701, eine Elektromotoreinheit 702 und eine Positionssteuereinrichtung 703 auf. Während die Spalteinstellvorrichtung 630 durch das bewegliche Tastenbett 412b umgeschaltet wird, wird die Spalteinstellvorrichtung 700 direkt durch die Steuerschaltung 680 gesteuert.

Der Beabstandungsmechanismus 701 umfasst ein Basisplattenglied 701a, das sich in der Lateralrichtung des Flügels erstreckt, und ein langgestrecktes Gehäuse 701b mit einem in der Vorderoberfläche davon ausgebildeten Schlitz 701c, und der Schlitz 701c ist zum Rückende der schwarzen und weißen Tasten 411 hin gerichtet.

Der Beabstandungsmechanismus 701 umfasst des Weiteren einen Gleitblock 701d, der im langgestreckten Gehäuse 701b aufgenommen ist, und ein langgestreckter Hohlraum 701e ist an der unteren Oberfläche des Gleitblocks 701d offen. Der langgestreckte Hohlraum 701e ist mit einer langgestreckten Öffnung 701f ausgerichtet, die im Basisplattenglied 701a und der Bodenplatte des langgestreckten Gehäuses 701b ausgebildet ist.

Der Beabstandungsmechanismus 701 weist des Weiteren eine Vielzahl von Blattfedergliedern 701g auf, die am Gleitblock 701d in Abständen befestigt sind, und die Vorderendteile der Blattfederglieder 701g ragen weg vom Schlitz 701c.

Der Beabstandungsmechanismus 700 weist des Weiteren eine Vielzahl von Kissenblöcken 701h auf, die aus Filz gebildet sind, und die Vielzahl von Kissenblöcken 701h ist an den Vorderendteilen der Blattfederglieder 701g befestigt. Die Blattfederglieder 701g und, demgemäss, die Kissenglieder 701h sind der Vielzahl von schwarzen und weißen Tasten 411 sowie den Dämpfermechanismen 440 zugeordnet.

Die Elektromotoreinheit 702 ist mit einem Wellenglied 702a verbunden, und das Wellenglied 702a ist drehbar durch Lagereinheiten 702b in Abständen getragen. Eine Vielzahl von Drückern bzw. Druckeinrichtungen 702c ist am Wellenglied 702a in Abständen befestigt und gehen durch die Öffnung 701f, um den langgestreckten Hohlraum 701e zu erreichen. Die Steuerschaltung 680 dreht die Elektromotoreinheit 702 bidirektional, und Drücker 702c verschieben den Gleitblock 701d in dem langgestreckten Gehäuse 701b hin und her.

Die Positionssteuereinrichtung 703 umfasst eine Unterbrecherplatte 703a, die am Wellenglied 702a befestigt ist, und zwei Lichtunterbrecher 703b und 703c, die auf beiden Seiten des Wellenglieds 702a vorgesehen sind, und die Unterbrecherplatte 703a unterbricht selektiv die Lichtstrahlen der Lichtunterbrecher 703b und 703c. Die Lichtunterbrecher 703b und 703c sind ähnlich denen der ersten und zweiten Ausführungsbeispiele.

Die so angeordnete Spalteinstellvorrichtung 700 verhält sich wie folgt. Wenn ein Spieler den Druckknopfschalter 670 drückt, um das Tastenmusikinstrument in die elektronische Klangbetriebsart umzuschalten, liefert die Steuerschaltung 680 gleichzeitig den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten 612 und 653e, und der Hammerstopper 650 und das bewegliche Tastenbett 412b werden in die Blockierposition BP und die untere Position umgeschaltet. Die Elektromotoreinheiten 612 und 653e können die Drehung zu unterschiedlichen Zeitpunkten starten.

Wenn die Unterbrecherplatte 616a den Lichtunterbrecher 616c unterbricht, erkennt die Steuerschaltung 680 die untere Position und stoppt den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 612. Danach liefert die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 702, und die Elektromotoreinheit 702 dreht das Wellenglied 702a in die Gegenuhrzeigerrichtung.

Die Drücker 702c verschieben den Gleitblock 701d zur linken Seite, und die Blattfederglieder 701g ragen vom Schlitz 701c weg. Die Kissenblöcke 701h sind entsprechend unterhalb der Vorderenden des Dämpferarms 443 platziert.

Wenn die Kissenblöcke 701h die Positionen unterhalb der Dämpferarme 443 erreichen, unterbricht die Unterbrecherplatte 703a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 703b, und die Steuerschaltung 680 erkennt die Make-up-Position MK. Dann stoppt die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom.

Wenn andererseits der Spieler den Druckknopfschalter 670 drückt, um das Tastenmusikinstrument in die akustische Klangbetriebsart umzuschalten, liefert die Steuerschaltung 680 erst den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 702, und die Elektromotoreinheit 702 dreht das Wellenglied 702a in die Uhrzeigerrichtung. Die Steuerschaltung kann gleichzeitig den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 653e liefern, um den Hammerstopper 650 in die freie Position FP umzuschalten.

Die Drücker 702c verschieben den Gleitblock 701d nach hinten, und die Blattfederglieder 701g werden in das langgestreckte Gehäuse 701b zurückgezogen.

Wenn die Kissenblöcke 701h aus den Bewegungspfaden der Rückendteile der schwarzen und weißen Tasten 411 heraus bewegt werden, unterbricht die Unterbrecherplatte 703a den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 703c, und die Steuerschaltung 680 erkennt die Shunt-Position SH. Dann stoppt die Steuerschaltung 680 den an die Elektromotoreinheit 702 gelieferten Antriebsstrom.

Danach liefert die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit 612 und schaltet das bewegliche Tastenbett 412b in die obere Position um.

So werden alle Positionssteuereinrichtungen 616, 654 und 703 durch die kontaktlosen Sensoren implementiert, und die Detektierpunkte bleiben unverändert. Die Steuerschaltung 680 befreit den Spieler von komplizierten Einstellungen.

Des Weiteren liefert die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten 612 und 702 zu unterschiedlichen Zeitpunkten, und das bewegliche Tastenbett 412b wird nie in Kollision mit der Spalteinstellvorrichtung 701 gebracht.

Viertes Ausführungsbeispiel

13 und 14 stellen ein Muting- bzw. Abschwächungssystem 750 dar, das in noch einem weiteren Tastenmusikinstrument beinhaltet ist, das die vorliegende Erfindung aufweist. Das Tastenmusikinstrument, das das vierte Ausführungsbeispiel beinhaltet, weist einen Flügel, ein elektronisches Klangerzeugungssystem, ein Stummschaltungssystem und das Mutingsystem 750 auf, und der Flügel, das elektronische Klangsystem und das Stummschaltungssystem sind ähnlich denen des zweiten Ausführungsbeispiels. Aus diesem Grund sind Komponenten dieser Systeme in der folgenden Beschreibung mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Das Mutingsystem 750 umfasst ein im Allgemeinen umgekehrtes L-förmiges Bügelglied 751, das an den Mechanikbalken 414 geschraubt ist, einen Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 752, der drehbar durch Lagereinheiten 752a an dem im Allgemeinen umgekehrten L-förmigen Bügelglied 751 getragen ist, und einen Hilfsvorsprung 753, der am kurzen Teil der Stoßzunge 424 ausgebildet ist. Der Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 752 wird zwischen einer freigegebenen bzw. aktivierten Position (enabled position) ENB und gesperrten Position (disabled position) DSA durch eine Elektromotoreinheit (nicht gezeigt) umgeschaltet, die einer Positionssteuereinrichtung (nicht gezeigt) zugeordnet ist. Die Elektromotoreinheit und die Positionssteuereinrichtung sind ähnlich den in 2 gezeigten und sind mit der Steuerschaltung 680 verbunden.

Während der Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 750 in der gesperrten Position DSA bleibt, verhält sich das Tastenmusikinstrument wie in der akustischen Klangbetriebsart.

Wenn andererseits der Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 750 in die freigegebene Position ENB eintritt, wird der Hilfsvorsprung 753 in Kontakt mit dem Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 752 gebracht, und die Stoßzunge 424 dreht sich in die Uhrzeigerrichtung mit einer Winkelgeschwindigkeit, die größer ist als die Drehung bei Kontakt zwischen dem Vorsprung 424a und dem Auslösepuppenmechanismus 428. Dies führt zu einem schnellen Freikommen, und die Stoßzunge 424 gibt eine kinetische Energie an die Hammeranordnung 430 ab, die geringer ist als in der akustischen Klangbetriebsart. Aus diesem Grund schlagen die Hammerköpfe 433 die Saiten ST weich an, und die Saiten ST vibrieren schwach.

Der Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 752 umfasst ein Wellenglied 752b, das mit der Elektromotoreinheit (nicht gezeigt) verbunden ist, eine Vielzahl von Hülsen 752c, die in das Wellenglied 752b in Abständen eingesetzt sind, und eine Vielzahl von Hilfseinstellschrauben 752d, die entsprechend den Stoßzungen 424 zugeordnet und in die Hülsen 752c geschraubt sind. Wenn die Hilfseinstellschraube 752d gedreht wird, wird die Hilfseinstellschraube 752d in die Hülse 752c zurückgezogen und ragt von ihr weg.

Die Hilfseinstellschrauben 752d haben entsprechende Köpfe 752e, und der Hilfs-Auslösepuppenmechanismus 752 umfasst des Weiteren eine Vielzahl von Gehäusen 752f, Paare von Tüchern bzw. Stoffstücken 752g, die zwischen den Köpfen 752e und den Gehäusen 752f eingeführt sind, und eine Vielzahl von Kissenlagen 752h, die an den unteren Oberflächen der Gehäuse 752f entsprechend befestigt sind.

Ein weiterer Druckknopfschalter (nicht gezeigt) ist dem Mutingsystem 750 zugeordnet. Wenn der Druckknopfschalter durch einen Spieler in der akustischen Klangbetriebsart gedrückt wird, liefert die Steuerschaltung 680 den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit, und das Wellenglied 752b wird in die Uhrzeigerrichtung gedreht. Wenn die Unterbrecherplatte den Lichtstrahl eines der Lichtunterbrecher unterbricht, erkennt die Steuerschaltung 680 den Eintritt in die freigegebene Position ENB und stoppt den Antriebsstrom.

Wenn der Spieler den Druckknopfschalter wieder drückt, liefert die Steuerschaltung den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheit, und das Wellenglied 752b wird in die Gegenuhrzeigerrichtung gedreht. Wenn die Unterbrecherplatte den Lichtstrahl des anderen der Lichtunterbrecher unterbricht, erkennt die Steuerschaltung 680 die gesperrte Position DSA und stoppt den Antriebsstrom.

So werden die freigegebene Position ENB und die gesperrte Position DSA durch die kontaktlosen Sensoren definiert und werden nicht durch unerwünschte Kraft durch einen physischen Kontakt beeinflusst.

Modifikationen

Eine Elektromotoreinheit kann direkt an ein Wellenglied gekoppelt sein oder durch einen geeigneten Übertragungsmechanismus gekoppelt sein, beispielsweise eine Untersetzungsgetriebeeinheit, einen Riemen und Riemenscheiben.

15 stellt eine flexible Kopplung 800 zwischen einem Wellenglied und einer Ausgangswelle 801 einer Elektromotoreinheit 803 dar, die an einem Bügel 804 angebracht ist, der an einem Seitenbrett 805 befestigt ist. Eine Platine 806 ist am Bügel 804 befestigt, und eine Positionssteuereinrichtung 807, d. h. eine Unterbrecherplatte 807a und Lichtunterbrecher 807b sind für die Elektromotoreinheit 803 vorgesehen. Die flexible Kopplung 800 nimmt Fehlausrichtung zwischen der Ausgangswelle 802 und dem Wellenglied 801 auf bzw. kompensiert sie.

Ein Tastenmusikinstrument gemäß der vorliegenden Erfindung kann sowohl die akustischen Klänge als auch die elektronischen Klänge erzeugen, und ein Fußpedal kann zur gleichzeitigen Klangerzeugung verwendet werden. Genau gesagt wird, wenn ein Spieler das Fußpedal drückt, das elektronische Klangerzeugungssystem angetrieben unabhängig von der Position der Hammerstopper. Wenn andererseits das Fußpedal nach dem Auftreten seitlich bewegt wird, liefert die Steuerschaltung den Antriebsstrom an die Elektromotoreinheiten, um den Hammerstopper und die Auslösepuppensteuereinrichtung/das bewegliche Tastenbett umzuschalten.

Eine Modifikation des zweiten Ausführungsbeispiels kann das bewegliche Tastenbett in der akustischen Klangbetriebsart horizontal lassen und es in der elektronischen Klangbetriebsart absenken. Die Drehachse des beweglichen Tastenbetts ist in der Nähe der Klaviatur vorgesehen, und Zuhörer bemerken das Absenken des Vorderendes des beweglichen Tastenbetts kaum.

Eine Modifikation des ersten Ausführungsbeispiels, wenn die Elektromotoreinheit den Hammerstopper zwischen der freien Position und der Blockierposition stoppt, kann ein Spieler eine Musik durch weiche Klänge ausführen. In diesem Fall kann ein zusätzlicher Lichtunterbrecher zwischen den zwei Lichtunterbrechern platziert sein.

Eine Modifikation der Positionssteuereinrichtung kann eine Sektorunterbrecherplatte 900 besitzen, die an einer Ausgangswelle 901 der Elektromotoreinheit 902 befestigt ist, und Lichtunterbrecher 903 und 904, wie in 16 gezeigt ist. 17A bis 17D stellen verschiedene Relativpositionen der Sektorunterbrecherplatte 900 in Bezug auf die Lichtstrahlen der Lichtunterbrecher 903 und 904 dar.

Wenn sich das Tastenmusikinstrument in der akustischen Klangbetriebsart befindet, unterbricht die Sektorunterbrecherplatte 900 den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 904, und der andere Lichtunterbrecher 903 stellt den optischen Pfad her.

Die Sektorunterbrecherplatte 900 wird in der Uhrzeigerrichtung gedreht, und die Sektorunterbrecherplatte 900 unterbricht zuerst den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 903. Danach gestattet es die Sektorunterbrecherplatte 900 dem Lichtunterbrecher 904, den optischen Pfad herzustellen, und die Steuerung erkennt den Eintritt in die Blockierposition.

Auf eine ähnliche Weise, wenn die Sektorunterbrecherplatte 900 in die Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, unterbricht die Sektorunterbrecherplatte 900 zuerst den Lichtstrahl des Lichtunterbrechers 904. Danach gestattet es die Sektorunterbrecherplatte 900 dem Lichtunterbrecher 903, den optischen Pfad herzustellen, und die Steuerung erkennt den Eintritt in die freie Position.

In diesem Fall entsprechen die in den 4A und 4B gezeigten ungewöhnlichen Zustände den in den 17C und 17D gezeigten Relativpositionen.

Die Sektorunterbrecherplatte 900 kann durch eine in 18 gezeigte Sektorunterbrecherplatte 910 ersetzt werden.

Obwohl bestimmte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, wird es für Fachleute offensichtlich sein, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wobei der Umfang nur durch die angefügten Ansprüche begrenzt wird.

Erstens kann ein Stummschaltungssystem eines Tastenmusikinstruments der vorliegenden Erfindung nur den Hammerstopper umfassen. Das heißt, die Auslösepuppensteuereinrichtung wird in dem Tastenmusikinstrument weggelassen.

Durch Elektromagnet betriebene Betätigereinheiten können entsprechend unter den schwarzen und weißen Tasten 101a/101b für ein automatisches Spielen vorgesehen sein, und das mit den durch Elektromagnet betriebenen Betätigereinheiten ausgestattete Tastenmusikinstrument kann eine ursprüngliches Spiel durch die Klaviatur 101 aufnehmen und wiedergeben. In diesem Fall besitzt das Tastenmusikinstrument die akustische Klangbetriebsart, die elektronische Klangbetriebsart und eine Aufnahme-/Wiedergabebetriebsart.

In dem mit den durch Elektromagnet betriebenen Betätigereinheiten ausgestatteten Tastenmusikinstrument können die Positionen der Hammersensoren zwischen einer Aufnahmebetriebsart und der elektronischen Klangbetriebsart umgeschaltet werden, da die schließliche Hammergeschwindigkeit streng proportional zur Intensität des Hammeraufschlags ist.

Die elektronischen Klänge können selektiv andere Klangfarben wie beispielsweise Orgel, Cembalo und Hammetklavier (Celesta) den elektronischen Klängen aufprägen.

Obwohl die Lichtunterbrecher in den Ausführungsbeispielen verwendet werden, kann ein anderer Positionssensor der kontaktlosen Art in dem Tastenmusikinstrument eingesetzt werden. Die Positionssensoren der kontaktlosen Art können elektrische Signale erzeugen, die anzeigend für die freie Position FP, die Blockierposition BP, die beabstandete Position SP und die geschlossene Position CP sind, zum Beispiel durch ein elektromagnetisches Phänomen.

Die Elektromotoreinheiten können durch eine andere Art von Betätiger ersetzt werden, beispielsweise eine durch Elektromagnet betriebene Betätigereinheit. Die elektronische Tonerzeugungseinheit 220 kann das Audiosignal an ein Lautsprechersystem statt der Kopfhörer 230 oder an beide liefern.(14528)

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Tastenmusikinstrument mit mindestens einer akustischen Klangbetriebsart zur Erzeugung akustischer Klänge und einer elektronischen Klangbetriebsart zur Erzeugung elektronischer Klänge, wobei das Tastenmusikinstrument Folgendes aufweist:

    ein akustisches Piano (100; 400), das Folgendes aufweist:

    eine Klaviatur (101) mit einer Vielzahl von drehbaren Tasten (101a/101b; 411), die jeweils Noten einer Tonleiter zugeordnet sind und selektiv von einem Spieler gedrückt werden, und zwar sowohl in der akustischen Klangbetriebsart als auch in der elektronischen Klangbetriebsart,

    eine Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) zum Erzeugen der akustischen Klänge in der akustischen Klangbetriebsart,

    eine Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430), die jeweils mit der Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) assoziiert sind und zur Drehung angetrieben werden zum Anschlagen der Vielzahl von Saitenmitteln in der akustischen Klangbetriebsart, und

    eine Vielzahl von Tastenmechaniken (110; 420), die funktionsmäßig zwischen der Vielzahl drehbarer Tasten (101a/101b; 411) und der Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) verbunden sind und jeweilige Stoßzungen (110e; 424) besitzen, die von der Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) freikommen, wenn die Vielzahl von Tasten (101a/101b; 411) von dem Spieler gedrückt werden;

    ein elektronisches Klangerzeugungssystem (200; 500) zum Erzeugen der elektronischen Klänge mit den Noten entsprechend der von dem Spieler gedrückten Tasten in der elektronischen Klangbetriebsart; und

    ein Stummschaltungssystem (300; 600) einschließlich

    eines Hammerstoppers (310; 650) mit

    einem Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d), der zwischen einer freien Position (FP) und einer Blockierposition (BP) wechselt, wobei der Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d) in der akustischen Klangbetriebsart in die freie Position (FP) eintritt, um zu gestatten, dass die Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) die Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) anschlägt, wobei der Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d) in der elektronischen Klangbetriebsart in die Blockierposition (BP) eintritt, um zu bewirken, dass die Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) an diesem zurückprallt, bevor die Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) angeschlagen wird, und

    erste Betätigermittel (310d; 653b/653c/653d/653e), um ansprechend auf eine Anweisung des Spielers, den Hammerstopper (310; 650) zwischen der freien Position (FP) und der Blockierposition (BP) zu ändern bzw. zu wechseln, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Hammerstopper ferner Folgendes umfasst:

    eine erste Positionssteuereinrichtung mit einem ersten kontaktlosen Sensor (310i; 654c), welcher betriebsmäßig vorgesehen ist zum Detektieren eines Unterbrechers (310a/310b/310c; 651/652d) beim Eintritt in die freie Position (FP), und mit einem zweiten kontaktlosen Sensor (310h; 654b) zum Detektieren des Unterbrechers (310a/310b/310c; 651/652d) beim Eintritt in die Blockierposition (BP), wobei die ersten Betätigermittel (310d; 653b/653c/653d/ 653e) den Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d) stoppen, wenn der erste kontaktlose Sensor (310i, 654c) und der zweite kontaktlose Sensor (310h; 654b) den Eintritt in die freie Position (FP) und den Eintritt in die Blockierposition (BP) berichten.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei der erste kontaktlose Sensor (310i; 654c) und der zweite kontaktlose Sensor (310h; 654b) den Eintritt in die freie Position (FP) und den Eintritt in die Blockierposition (BP) detektieren durch Verwendung jeweiliger Lichtstrahlen.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei die erste Positionssteuereinrichtung ferner eine Verschluss- bzw. Unterbrecherplatte (310g; 654a) aufweist, die derart an dem Unterbrecher befestigt ist, dass sie den Lichtstrahl des ersten kontaktlosen Sensors (310i; 654c) an der freien Position (FP) unterbricht und den Lichtstrahl des zweiten kontaktlosen Sensors (310h; 654b) an der Blockierposition (BP) unterbricht.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei die Vielzahl von Tastenmechaniken (110) jeweilige Auslösepuppenmechanismen (110h) aufweisen, die betriebsmäßig vorgesehen sind, um zu bewirken, dass die Stoßzungen (110e) jeweils von der Vielzahl von Hammeranordnungen (120) freikommen,

    wobei das Stummschaltungssystem (300) ferner Folgendes umfasst:

    eine Auslösepuppensteuereinrichtung (320), die vorgesehen ist für die Vielzahl von Auslösepuppenmechanismen (110h) und funktionsmäßig vorgesehen ist zum Ändern eines Spalts zwischen jeder der Vielzahl von Auslösepuppenmechanismen (110h) und einer zugehörigen Stoßzunge (110e) zwischen der

    akustischen Klangbetriebsart und der elektronischen Klangbetriebsart, wobei die Auslösepuppensteuereinrichtung (320) Folgendes umfasst:

    ein Bügelglied (321c), das mit der Vielzahl von Auslösepuppenmechanismen (110h) verbunden ist,

    zweite Betätigermittel (322), die mit dem Bügelglied (321c) verbunden sind und ansprechend sind auf eine Anweisung des Spielers zum Ändern der Vielzahl von Auslösepuppenmechanismen (110h) zwischen einer beabstandeten Position (SP) und einer geschlossenen Position (CP), wobei die Vielzahl von Auslösepuppenmechanismen (110h) in der akustischen Klangbetriebsart in der beabstandeten Position (SP) bleibt und in der elektronischen Klangbetriebsart in der geschlossenen Position (CP) bleibt, und eine zweite Positionssteuereinrichtung mit einem dritten kontaktlosen Sensor (323a), welcher funktionsmäßig vorgesehen ist zum Detektieren der Auslösepuppenmechanismen (110h) beim Eintritt in die beabstandete Position (SP), und mit einem vierten kontaktlosen Sensor (323b) zum Detektieren der Auslösepuppenmechanismen (110h) beim Eintritt in die geschlossene Position (CP), wobei die zweiten Betätigermittel (322) das Bügelglied (321c) stoppen, wenn der dritte kontaktlose Sensor (323a) und der vierte kontaktlose Sensor (323b) den Eintritt in die beabstandete Position (SP) und den Eintritt in die geschlossene Position (CP) berichten.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das Stummschaltungssystem (300) ferner ein Steuersubsystem (310k/310m) umfasst, das von dem Spieler betätigt wird zum Vorsehen der Anweisung an die ersten und zweiten Betätigermittel (310d/322).
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das akustische Piano ein Flügel ist, und wobei die Vielzahl von Saiten (ST) über die Vielzahl von Hammeranordnungen (430) gespannt ist,

    wobei das akustische Piano ferner eine Tastenbettstruktur (412) aufweist mit einem stationären Tastenbett (412a), das bezüglich der Vielzahl von Saiten (ST) stationär ist, und mit einem beweglichen Tastenbett (412b), das zwischen einer oberen Position und einer unteren Position beweglich ist bezüglich des stationären Tastenbetts (412a) und die Klaviatur (411), die Vielzahl von Tastenmechaniken (420) und die Vielzahl von Hammeranordnungen (430) trägt, wobei das Stummschaltungssystem (600) ferner eine Anhebvorrichtung (610) umfasst mit:

    zweiten Betätigermitteln (612),

    Verstelleinrichtungen (611a/611b/611c/611d), die zwischen dem stationären Tastenbett (412a) und dem beweglichen Tastenbett (412b) vorgesehen sind und von den zweiten Betätigermitteln (612) betätigt werden, um das bewegliche Tastenbett zwischen der oberen Position in der akustischen Klangbetriebsart und der unteren Position in der elektronischen Klangbetriebsart zu wechseln, und

    einer zweiten Positionssteuereinrichtung (616) mit einem dritten kontaktlosen Sensor (616b), der betriebsmäßig vorgesehen ist zum Detektieren des beweglichen Tastenbetts (412b) beim Eintritt in die obere Position, und mit einem vierten kontaktlosen Sensor (616c) zum Detektieren des beweglichen Tastenbetts (412b) beim Eintritt in die untere Position, wobei die zweiten Betätigermittel (612) das bewegliche Tastenbett (412b) stoppen, wenn der dritte kontaktlose Sensor (616b) und der vierte kontaktlose Sensor (616c) den Eintritt in die obere Position und den Eintritt in die untere Position berichten.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das akustische Piano (400) ferner eine Vielzahl von Dämpfermechanismen (440) aufweist, die jeweils mit der Vielzahl von Saiten (ST) assoziiert sind und von der Vielzahl von Tasten (411) bewegt werden, um die Vielzahl von Saiten (ST) zu verlassen, bevor die Vielzahl von Hammeranordnungen (430) die zugehörigen Saiten (ST) in der akustischen Klangbetriebsart anschlagen,

    wobei das Stummschaltungssystem (600) ferner eine Spalteinstellvorrichtung (630) umfasst mit Bewegungsübertragungsmitteln (635), die mit dem beweglichen Tastenbett (412b) verbunden sind, und mit einer Vielzahl von Abstandshaltern (636), die funktionsmäßig mit den Bewegungsübertragungsmitteln (635) verbunden sind und in der akustischen Klangbetriebsart aus den Bahnen der Vielzahl von Tasten (411) bewegt werden und in der elektronischen Klangbetriebsart in die Bahnen der Vielzahl von Tasten (411) bewegt werden, und zwar zur Übertragung der Bewegungen der Vielzahl von Tasten (411) auf die Vielzahl von Dämpfermechanismen (440).
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das akustische Piano ferner eine Vielzahl von Dämpfermechanismen (440) aufweist, die jeweils mit der Vielzahl von Saiten (ST) assoziiert sind und durch die Vielzahl von Tasten (411) bewegt werden, um die Vielzahl von Saiten (ST) zu verlassen, bevor die Vielzahl von Hammeranordnungen (430) die zugehörigen Saiten (ST) in der akustischen Klangbetriebsart anschlägt, wobei das Stummschaltungssystem ferner eine Spalteinstellvorrichtung (700) umfasst, die Folgendes aufweist:

    dritte Betätigermittel (702), die ansprechend auf die Anweisung sind,

    eine Vielzahl von Abstandshaltern (701), die funktionsmäßig mit den dritten Betätigermitteln (702) verbunden sind, um zwischen einer herausgenommenen bzw. Shunt-Position (SH) und einer eingesetzten bzw. Make-Up-Position (MK) umgeschaltet zu werden, wobei die Vielzahl von Abstandshaltern (701) in der Shunt-Position (SH) sich außerhalb der Bahnen der Vielzahl von Tasten (411) in der akustischen Klangbetriebsart befindet, wobei die Vielzahl von Abstandshaltern (701) in der Make-Up-Position (MK) sich in den Bahnen der Vielzahl von Tasten (411) in der elektronischen Klangbetriebsart befindet, und zwar zum Übertragen von Bewegungen der Vielzahl von Tasten (411) auf die Vielzahl von Dämpfermechanismen (440), und

    eine dritte Positionssteuereinrichtung (703) mit einem fünften kontaktlosen Sensor (703b), der funktionsmäßig vorgesehen ist zum Detektieren der Vielzahl von Abstandshaltern (701) beim Eintritt in die Shunt-Position (SH) und mit einem sechsten kontaktlosen Sensor (703c) zum Detektieren der Vielzahl von Abstandshaltern (701) beim Eintritt in die Make-Up-Position (MK), wobei die dritten Betätigermittel (702) die Vielzahl von Abstandshaltern (701) stoppen, wenn der fünfte kontaktlose Sensor (703b) und der sechste kontaktlose Sensor (703c) den Eintritt in die Shunt-Position (SH) und den Eintritt in die Make-Up-Position (MK) berichten.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das Stummschaltungssystem ferner ein Steuersubsystem (670/680) umfasst, das von dem Spieler betätigt wird zum Vorsehen der Anweisung an die ersten, zweiten und dritten Betätigermittel (653e/612/702).
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das Steuersubsystem die zweiten Betätigermittel früher startet als die dritten Betätigermittel, wenn die Anweisung eine Anzeige für eine Änderung aus der akustischen Klangbetriebsart in die elektronische Klangbetriebsart bildet,

    wobei das Steuersubsystem die dritten Betätigermittel (702) früher als die zweiten Betätigermittel (612) startet, wenn die Anweisung eine Anzeige für eine Änderung aus der elektronischen Klangbetriebsart in die akustische Klangbetriebsart bildet.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei ferner Folgendes vorgesehen ist:

    ein Muting- bzw. Abschwächungssystem (750), das in der akustischen Klangbetriebsart zwischen einer freigegebenen Position (ENB) und einer gesperrten Position (DSA) umgeschaltet wird und mit den Stoßzungen (424) assoziiert ist, um eine kinetische Energie zu vermindern, die auf die Vielzahl von Hammeranordnungen (430) aufgeprägt wird beim Freikommen der Stoßzungen (424) von dort.
  • Das Tastenmusikinstrument, wobei das akustische Piano ferner Auslösepuppenmechanismen (428) umfasst, mit denen Vorsprünge (424a) der Stoßzungen (424) in Kontakt gebracht werden zum Freikommen von den Hammeranordnungen (430),

    wobei das Muting- bzw. Abschwächungssystem (750) Folgendes umfasst:

    Hilfsvorsprünge (753), die jeweils auf den Stoßzungen (424) vorgesehen sind, und zwar näher an den Drehachsen der Stoßzungen (424) als die Vorsprünge (424a), und

    Hilfsauslösepuppenmechanismen (752), die zwischen der freigegebenen Position (ENB) und der gesperrten Position (DSA) umgeschaltet werden, wobei die Vorsprünge (424a) in der gesperrten Position (DSA) in Kontakt mit den Auslösepuppenmechanismen (428) gebracht werden ohne einen Kontakt zwischen den Hilfsvorsprüngen (753) und den Hilfseinstellmechanismen (752), wobei die Hilfsvorsprünge (753) in der freigegebenen Position (ENB) in Kontakt mit den Hilfsauslösepuppenmechanismen (752) gebracht werden, so dass die Stoßzungen (424) sich schneller um die Drehachsen drehen.

Anspruch[de]
  1. Tastenmusikinstrument mit mindestens einer akustischen Klangbetriebsart zur Erzeugung akustischer Klänge und einer elektronischen Klangbetriebsart zur Erzeugung elektronischer Klänge, wobei das Tastenmusikinstrument Folgendes aufweist:

    ein akustisches Piano (100; 400);

    ein elektronisches Klangerzeugungssystem (200; 500) zum Erzeugen der elektronischen Klänge mit den Noten entsprechend der von dem Spieler gedrückten Tasten in der elektronischen Klangbetriebsart; und

    ein Stummschaltungssystem (300; 600) einschließlich eines Hammerstoppers (310; 650) und erster Betätigermittel (310d; 653b/653c/653d/653e) ansprechend auf eine Anweisung des Spielers, den Hammerstopper (310; 650) zwischen der freien Position (FP) und der Blockierposition (BP) zu ändern bzw. zu wechseln,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Hammerstopper ferner Folgendes umfasst:

    eine erste Positionssteuereinrichtung mit einem ersten kontaktlosen Sensor (310i; 654c), welcher betriebsmäßig vorgesehen ist zum Detektieren eines Unterbrechers (310a/310b/310c; 651/652d) beim Eintritt in die freie Position (FP), und mit einem zweiten kontaktlosen Sensor (310h; 654b) zum Detektieren des Unterbrechers (310a/ 310b/310c; 651/652d) beim Eintritt in die Blockierposition (BP).
  2. Tastenmusikinstrument gemäß Anspruch 1, wobei das akustische Piano (100; 400) Folgendes umfasst:

    eine Klaviatur (101) mit einer Vielzahl von drehbaren Tasten (101a/101b; 411), die jeweils Noten einer Tonleiter zugeordnet sind und selektiv von einem Spieler gedrückt werden, und zwar sowohl in der akustischen Klangbetriebsart als auch in der elektronischen Klangbetriebsart,

    eine Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) zum Erzeugen der akustischen Klänge in der akustischen Klangbetriebsart,

    eine Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430), die jeweils mit der Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) assoziiert sind und zur Drehung angetrieben werden zum Anschlagen der Vielzahl von Saitenmitteln in der akustischen Klangbetriebsart, und

    eine Vielzahl von Tastenmechaniken (110; 420), die funktionsmäßig zwischen der Vielzahl drehbarer Tasten (101a/101b; 411) und der Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) verbunden sind und jeweilige Stoßzungen (110e; 424) besitzen, die von der Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) freikommen, wenn die Vielzahl von Tasten (101a/101b; 411) von dem Spieler gedrückt werden; wobei der Hammerstopper (310; 650) einen Unterbrecher (310a/310b/ 310c; 651/652d) umfasst, der zwischen einer freien Position (FP) und einer Blockierposition (BP) wechselt, wobei der Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d) in der akustischen Klangbetriebsart in die freie Position (FP) eintritt, um zu gestatten, dass die Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) die Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) anschlägt, wobei der Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/652d) in der elektronischen Klangbetriebsart in die Blockierposition (BP) eintritt, um zu bewirken, dass die Vielzahl von Hammeranordnungen (120; 430) an diesem zurückprallt, bevor die Vielzahl von Saitenmitteln (130; ST) angeschlagen wird, und

    dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Betätigermittel (310d; 653b/653c/653d/653e) den Unterbrecher (310a/310b/310c; 651/ 652d) stoppen, wenn der erste kontaktlose Sensor (310i, 654c) und der zweite kontaktlose Sensor (310h; 654b) den Eintritt in die freie Position (FP) und den Eintritt in die Blockierposition (BP) berichten.
  3. Tastenmusikinstrument gemäß Anspruch 2, wobei der erste kontaktlose Sensor (310i; 654c) und der zweite kontaktlose Sensor (310h; 654b) den Eintritt in die freie Position (FP) und den Eintritt in die Blockierposition (BP) detektieren durch Verwendung jeweiliger Lichtstrahlen und wobei vorzugsweise die erste Positionssteuereinrichtung ferner eine Verschluss- bzw. Unterbrecherplatte (310g; 654a) aufweist, die derart an dem Unterbrecher befestigt ist, dass sie den Lichtstrahl des ersten kontaktlosen Sensors (310i; 654c) an der freien Position (FP) unterbricht und den Lichtstrahl des zweiten kontaktlosen Sensors (310h; 654b) an der Bl