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Dokumentenidentifikation DE10237429A1 11.03.2004
Titel Sicherungsvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs
Anmelder BOS GmbH & Co. KG, 73760 Ostfildern, DE
Erfinder Schlecht, Werner P., 71665 Vaihingen, DE;
Seeg, Thomas, 73760 Ostfildern, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 12.08.2002
DE-Aktenzeichen 10237429
Offenlegungstag 11.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.2004
IPC-Hauptklasse B60R 5/00
IPC-Nebenklasse B60R 5/04   B60R 21/06   B60P 7/06   
Zusammenfassung Eine derartige Sicherungsvorrichtung mit wenigstens einem zwischen einer kompakt zusammengefügten Ruheposition und einer ausgezogenen Endposition beweglichen Flächengebilde sowie mit einer Aufnahmeanordnung, die das wenigstens eine Flächengebilde in dessen Ruheposition verdeckt, ist bekannt.
Erfindungsgemäß ist das Flächengebilde aus mehreren, sich quer zu der Auszugrichtung erstreckenden formstabilen Lamellen zusammengesetzt, die aneinander sowie in fahrzeugfesten Führungen verschiebbar gelagert sind.
Einsatz für Personenkraftwagen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs mit wenigstens einem zwischen einer kompakt zusammengefügten Ruheposition und einer ausgezogenen Endposition beweglichen Flächengebilde, sowie mit einer Aufnahmeanordnung, die das wenigstens eine Flächengebilde in dessen Ruheposition verdeckt.

Sicherungsvorrichtungen für Kraftfahrzeuge in Form von Laderaumabdeckungen und/oder Trennnetzen sind allgemein bekannt. Eine derartige Laderaumabdeckung weist ein bahnartiges Flächengebilde auf, das auf einer Rollowelle befestigt und auf- und abwickelbar auf dieser gelagert ist. Die Rollowelle ist in einem Kassettengehäuse drehbar gelagert, das fahrzeugfest unmittelbar hinter einer Rückenlehne einer Fondsitzbank positioniert ist. Der Aufnahmeraum des Kassettengehäuses, in dem die Rollowelle gelagert ist, ist so groß bemessen, dass das Flächengebilde vollständig auf die Rollowelle aufwickelbar und somit innerhalb der Aufnahmeanordnung verdeckt angeordnet ist. Für ein Ausziehen des Flächengebildes aus dieser verdeckten Ruheposition in eine ausgezogene Endposition wird in einfacher Weise ein vorderes Stirnende des Flächengebildes, das aus dem Aufnahmeraum herausragt, ergriffen und von Hand in die gewünschte Endposition überführt.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl in ihrer kompakt zusammengefügten Ruheposition als auch in der ausgezogenen Endposition einen optisch ansprechenden Eindruck vermittelt.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Flächengebilde aus mehreren, sich quer zu der Auszugrichtung erstreckenden, formstabilen Lamellen zusammengesetzt ist, die aneinander sowie in fahrzeugfesten Führungen verschiebbar gelagert sind. Durch den Einsatz von formstabilen Lamellen, die in fahrzeugfesten Führungen verschiebbar gelagert sind, wird eine akkurate Verschiebung der Lamellen und demzufolge für jede Position der Lamellen eine exakte Ausrichtung erreicht. Dies vermittelt einem Betrachter einen qualitativ hochwertigen und ansprechenden Eindruck. Dadurch, dass die Lamellen zusätzlich zu der Lagerung in den fahrzeugfesten Führungen aneinander gelagert und geführt sind, sind jeweils benachbarte Lamellen immer parallel und exakt zueinander ausgerichtet. Zudem ermöglicht die zusätzliche Lagerung an der jeweils benachbarten Lamelle eine exakte Zwangsführung, die sowohl beim Auffächern, d.h. Ausziehen, als auch beim Zusammenschieben der Lamellen in jeder Position einen hochwertigen Eindruck schafft.

In Ausgestaltung der Erfindung ist die Aufnahmeanordnung als formstabiles Schalengebilde gestaltet, das im Bereich seiner Unterseite einen Aufnahmebereich aufweist, in dem die Lamellen in ihrer zusammengeschobenen Ruheposition lagerbar sind. Das formstabile Schalengebilde ist vorzugsweise nach unten offen gestaltet. Alternativ ist es auch möglich, das Schalengebilde kastenartig mit einem Boden zu versehen. Bei dieser Ausführungsform bildet das Schalengebilde die Deckseite des Aufnahmebereiches und der Boden die Bodenseite. Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich bei dieser Ausführungsform zu einer Stirnseite hin offen, um das Ein- und Ausfahren der Lamellen zu ermöglichen. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Schalengebilde mit einer plattenartigen Deckseite sowie einem nach unten abragenden, umlaufenden Rand versehen und im übrigen nach unten offen gestaltet. Bei dieser Ausführungsform lagern sich die Lamellen in ihrer zusammengeschobenen Ruheposition in den nach unten offenen Hohlraum unterhalb der Deckseite an und werden nach außen durch den umlaufenden Rand verdeckt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Lamellen derart biegesteif ausgeführt, dass sie auch bei aufgrund eines Fahrzeugaufpralls auftretenden Biegebelastungen in den fahrzeugfesten Führungen verbleiben. Selbstverständlich sind bei dieser Ausführungsform auch entsprechende Führungselemente, die die Lamellen in den fahrzeugfesten Führungen halten, entsprechend aufprallsicher und stabil ausgeführt. Durch diese Ausgestaltung wird im Falle eines Fahrzeugaufpralls ein crashsicherer Rückhalt von im Laderaum befindlichen Gut erreicht. Besonders vorteilhaft ist das durch die Lamellen gebildete Flächengebilde in einer horizontalen Fahrzeugebene ausziehbar und dient somit als horizontale Laderaumabdeckung. Neben dem crashsicheren Rückhalt bildet das durch die Lamellen gestaltete Flächengebilde einen Sichtschutz für im Laderaum befindliches Gut, so dass von außerhalb des Fahrzeugs nicht erkannt werden kann, was sich im Laderaum befindet.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an der Aufnahmeanordnung wenigstens ein weiteres, in eine aufrechte Schutzposition überführbares Flächengebilde angeordnet. Das Flächengebilde kann flexibel oder formstabil gestaltet sein und dient vorzugsweise zur Abtrennung des Laderaumes von einem Fahrgastraum.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Flächengebilde als ebene Platte gestaltet, die schwenkbeweglich an dem Schalengebilde der Aufnahmeanordnung gelagert ist. Vorzugsweise weist die Platte eine Plattenfläche auf, die höchstens einer Grundfläche des Schalengebildes entspricht. Dadurch ist es möglich, die Platte in ihrer Ruheposition auf dem Schalengebilde flächig abzulegen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Platte zumindest teilweise transparent gestaltet. Dadurch ermöglicht die Platte trotz ihrer massiven und starren Gestaltung einen Durchblick nach Art einer Scheibe.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die anhand der Zeichnungen dargestellt sind.

1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung in einem Laderaum eines Kraftfahrzeugs in ihrer ausgezogenen Endposition,

2 die Sicherungsvorrichtung nach 1 in ihrer verdeckten Ruheposition,

3 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung,

4 perspektivisch in vergrößerter Darstellung eine Schrägansicht von unten der Sicherungsvorrichtung nach 3,

5 in weiter vergrößerter, perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt der Sicherungsvorrichtung nach 4 und

6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung ähnlich 1.

Ein Kraftfahrzeug, vorliegend in Form eines Kombi-Personenkraftwagens, weist gemäß den 1 und 2 in einem Heckbereich einen Laderaum 1 auf, der in Fahrtrichtung nach vorne durch eine Rückenlehnenanordnung einer Fondsitzbank 2 und zu den gegenüberliegenden Seiten hin durch Seitenwandungen begrenzt ist. Nach hinten ist der Laderaum 1 durch ein bewegliches Karosserieteil, vorzugsweise in Form einer Heckklappe, verschließbar.

Unmittelbar hinter der Rückenlehnenanordnung der Fondsitzbank 2 ist eine Sicherungsvorrichtung 3, 4, 5 für den Laderaum 1 angeordnet, die etwa auf Höhe einer Fahrzeugbordkante positioniert ist. Die Sicherungsvorrichtung weist eine Aufnahmeanordnung in Form eines Schalengebildes 3 auf, das nach Art einer Hutablage gestaltet ist. Das Schalengebilde 3 weist eine im wesentlichen ebene Deckseite auf, in der mehrere Vertiefungen 8 vorgesehen sind. Die Vertiefungen 8 dienen als Ablagefächer für kleine Gegenstände. Zudem bewirken die rechteckig gestalteten Vertiefungen eine Versteifung der im wesentlichen ebenen Deckseite des Schalengebildes 3. An die Deckseite schließt umlaufend ein nach unten abragender Rand einstückig an, der zur weiteren Versteifung des Schalengebildes 3 beiträgt und dem Schalengebilde 3 die Form einer umgedrehten Wanne verleiht. Das Schalengebilde 3 ist in nicht näher dargestellter Weise fahrzeugseitig befestigt. Das Schalengebilde 3 kann sowohl an den gegenüberliegenden Seitenwandungen als auch im Bereich der Rückenlehnenanordnung befestigt sein. In seiner montierten Funktionsposition ist das Schalengebilde 3 etwa horizontal und auf Höhe der Fahrzeugbordkante ausgerichtet. Unmittelbar unterhalb des Schalengebildes 3 sind im Bereich der gegenüberliegenden Seitenwandungen als fahrzeugfeste Führungen dienende Führungsschienen 5 positioniert, die jeweils an einer Seitenwandung verankert sind und sich etwa parallel zur Fahrzeugbordkante bis in den Heckbereich des Laderaumes 1 erstrecken. In den parallel ausgerichteten Führungsschienen 5 sind mehrere Lamellen 4 linear verschiebbar gelagert, die sich in Fahrzeugquerrichtung über die Breite des Laderaumes 1 erstrecken. Das Lamellengebilde 4 weist mehrere Lamellen 7 auf, die gemäß 4 oder 5 zum einen in nachfolgend näher beschriebener Weise in den Führungsschienen 5 und zum anderen aneinander verschiebbar gelagert sind. Die Lamellen 7 sind zwischen einer ausgezogenen Endposition gemäß 1 und einer übereinander gestapelten, zusammengeschobenen Ruheposition (2) relativ zueinander und relativ zum Laderaum 1 verschiebbar gelagert. Die Bewegung der Lamellen 7 erfolgt vorzugsweise manuell. Vorteilhaft wird die Bewegung der Lamellen wenigstens in einer Bewegungsrichtung durch eine vorzugsweise mechanische, pneumatische, hydraulische oder elektrische Antriebseinheit unterstützt oder vorgenommen.

Jede Lamelle 7 ist gemäß den 4 und 5 im Querschnitt konkav gewölbt und in ihrem – in Auszugrichtung gesehen – vorderen Bereich auf gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem nach außen abragenden Führungszapfen 11 versehen, der in der jeweiligen Führungsschiene 5 des Laderaumes 1 geführt ist. Rückseitig ist jede Lamelle 7 gemäß den 4 und 5 auf gegenüberliegenden Seiten mit jeweils einer nach unten abragenden, formstabilen Lasche versehen, von der jeweils ein Kulissenzapfen 14 parallel zum Führungszapfen 11 nach innen abragt. Jeder Kulissenzapfen 14 ist in einer längs eines Seitenrandes 10 der benachbarten Lamelle 7 verlaufenden Führungsnut 12 verschiebbar geführt. Damit ist jede Lamelle 7 – ausgenommen die vorderste und die letzte Lamelle 7 – sowohl im jeweils vorderen Bereich in den Führungsschienen 5 mittels der Führungszapfen 11 als auch im hinteren Bereich jeweils an der in Auszugrichtung nach hinten anschließenden Lamelle 7 verschiebbar geführt. Jede Lamelle 7, auch die – auf die Ausziehrichtung bezogen – vorderste und die letzte Lamelle, ist mit ihren in Auszugrichtung vorderen Führungszapfen 11 in den Führungsschienen 5 geführt. Die Führungsnut 12 jedes Seitenbereiches 10 der vordersten Lamelle 7 hat keine Funktion. In gleicher Weise haben die die Kulissenzapfen 14 tragenden Laschen 13 der hintersten, d.h. letzten Lamelle keine Funktion. Die Lamellen 7 sind in ihrer Länge, in ihrer Dicke und ihrer Breite derart ausgeführt, dass sie im zusammengeschobenen Zustand vollständig unterhalb des Schalengebildes 3 positioniert sind und somit vollständig von diesem Schalengebilde 3 verdeckt sind. Diese verdeckte Ruheposition ist in 3 und in 2 erkennbar.

Dem Schalengebilde 3 ist gemäß 1 noch ein weiteres Flächengebilde, vorliegend in Form eines etwa vertikal aufspannbaren Trennnetzes 6, zugeordnet. Hierzu ist im Bereich einer vorderen Stirnkante – auf die normale Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs bezogen – des Schalengebildes 3 eine Rollowelle gelagert, an der das Trennnetz 6 auf- und abwickelbar befestigt ist. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist im vorderen Stirnbereich des Schalengebildes 3 zusätzlich ein Hohlprofil geschaffen, in dem die Rollowelle gelagert ist. Das Hohlprofil weist nach oben hin einen Schlitz auf, durch den das Trennnetz 6 nach oben ausziehbar ist.

Bei der Ausführungsform gemäß 3 ist als weiteres Flächengebilde kein flexibles Flächengebilde wie das Trennnetz 6 gemäß 1, sondern vielmehr ein formstabiles Flächengebilde in Form einer ebenen Platte 6a vorgesehen, das um eine Schwenkachse S im Bereich der vorderen Stirnkante des Schalengebildes 3 schwenkbeweglich an dem Schalengebilde 3 gelagert ist. Die Plattenfläche der Platte 6a ist derart auf die Grundfläche des Schalengebildes 3 abgestimmt, dass die Platte 6a in ihrer auf der Deckseite des Schalengebildes 3 aufliegenden Ruheposition fluchtend mit dem Randbereich der Deckseite abschließt. Die Platte 6a ist transparent gestaltet und vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, um eine Bruchsicherheit und ein geringes Gewicht zu gewährleisten. In nicht näher dargestellter Weise ist die Platte 6a in ihrer in 3 dargestellten Schutzposition in fahrzeugseitigen Halterungen gesichert.

Bei der Ausführungsform nach 6 ist ein Schalengebilde 3b vorgesehen, das entsprechend der Ausführungsform nach den 1 und 2 mit einem Lamellengebilde 4b versehen ist. Funktionsgleiche Teile der hier dargestellten Sicherungsvorrichtung sind mit den gleichen Bezugszeichen unter Hinzufügung des Buchstabens b versehen. Für eine nähere Erläuterung dieser Teile wird auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen. Unterschiedlich bei der Sicherungsvorrichtung nach 6 ist es zum einen, dass als vertikal aufspannbares Flächengebilde ein Trennnetz 6b vorgesehen ist, das mit Hilfe von schwenkbeweglichen Auslegerarmen 15 (siehe Doppelpfeile) in die aufrechte Schutzposition überführbar ist. Das Trennnetz 6b ist durch eine Antriebseinrichtung 16, 18 zwischen der aufgespannten Schutzposition und der aufgewickelten Ruheposition beweglich gelagert. Diese Antriebsvorrichtung, die aus einer Antriebseinheit 16 und mit den Auslegerarmen 15 in Verbindung stehenden Übertragungsmitteln 18 aufgebaut ist, ist in dem Schalengebilde 3b integriert. Die Antriebseinheit 16 und die Führungen für die Übertragungsmittel 18 sind im Bereich einer Unterseite des Schalengebildes 3b angeordnet. Zudem ist auch das Lamellengebilde 4b über eine weitere Antriebsvorrichtung 17, 19, 20 automatisch beweglich. Hierzu sind einer Antriebseinheit 17 flexible Wellen 19, 20 zugeordnet, die im Bereich der vordersten Lamelle 7b des Lamellengebildes 4b angreifen und auf dieses die entsprechende Linearbewegung ausüben. Da die Antriebseinheit 17 gleichzeitig die linken und rechten Übertragungsmittel, d.h. die flexiblen Wellen 19, 20 antreibt, ist eine Synchronisierung des Antriebs für die Lamellen 7b erzielt, so dass für jeden Zeitpunkt eine parallele Ausrichtung der Lamellen zueinander und quer zu den Führungsschienen 5 erzielbar ist. Auch die Antriebsvorrichtung für das Lamellengebilde 4b ist im Bereich der Unterseite des Schalengebildes 3b positioniert.


Anspruch[de]
  1. Sicherungsvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs mit wenigstens einen zwischen einer kompakt zusammengefügten Ruheposition und einer ausgezogenen Endposition beweglichen Flächengebilde, sowie mit einer Aufnahmeanordnung, die das wenigstens eine Flächengebilde in dessen Ruheposition verdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde (4, 4b) aus mehreren, sich quer zu der Auszugrichtung erstreckenden, formstabilen Lamellen (7, 7b) zusammengesetzt ist, die aneinander sowie in fahrzeugfesten Führungen (5) verschiebbar gelagert sind.
  2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeanordnung als formstabiles Schalengebilde (3, 3b) gestaltet ist, das im Bereich seiner Unterseite einen Aufnahmebereich aufweist, in dem die Lamellen (7, 7b) in ihrer zusammengeschobenen Ruheposition lagerbar sind.
  3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (7, 7b) derart biegesteif ausgeführt sind, dass sie auch bei aufgrund eines Fahrzeugaufpralls auftretenden Biegebelastungen in den fahrzeugfesten Führungen (5) verbleiben.
  4. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde (4, 4b) in einer horizontalen Fahrzeugebene ausziehbar ist.
  5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufnahmeanordnung (3, 3b) wenigstens ein weiteres, in eine aufrechte Schutzposition überführbares Flächengebilde (6, 6b, 6a, 6b) angeordnet ist.
  6. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde als ebene Platte (6a) gestaltet ist, die schwenkbeweglich an dem Schalengebilde (3) gelagert ist.
  7. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6a) eine Plattenfläche aufweist, die höchstens einer Grundfläche des Schalengebildes (3) entspricht.
  8. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6a) zumindest teilweise transparent gestaltet ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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