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Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge - Dokument DE10237606A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10237606A1 11.03.2004
Titel Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge
Anmelder Hella KG Hueck & Co., 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Schulte, Michael, 33106 Paderborn, DE
DE-Anmeldedatum 16.08.2002
DE-Aktenzeichen 10237606
Offenlegungstag 11.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.2004
IPC-Hauptklasse B60R 11/04
Zusammenfassung Es wird eine Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge mit einer Kamera (1) beschrieben, die im Fahrzeuginnenraum hinter der Windschutzscheibe (2) angeordnet ist, wobei die Kamera (1) ein Objektiv (2) und ein senkrecht zur optischen Achse (3) des Objektivs (2) angeordneten lichtempfindlichen Halbleiterbildsensor aufweist, der auf einer ersten Leiterplatte (6) angeordnet ist. Dabei ist die erste Leiterplatte (6) mit dem Halbleiterbildsensor im wesentlichen vertikal angeordnet. Darüber hinaus ist eine zweite Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik vorgesehen, welche mit der ersten Leiterplatte (6) elektrisch verbunden ist, wobei die zweite Leiterplatte (7) im wesentlichen waagerecht und unterhalb der optischen Achse (3) des Objektivs (2) und in dem Bereich zwischen der ersten Leiterplatte (6) und der Windschutzscheibe (5) angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge mit einer Kamera, die im Fahrzeuginnenraum hinter der Windschutzscheibe angeordnet ist, wobei die Kamera ein Objektiv und ein senkrecht zur optischen Achse des Objektivs angeordneten lichtempfindlichen Halbleiterbildsensor aufweist, der auf einer ersten Leiterplatte angeordnet ist. Dabei ist die optische Achse des Objektivs im wesentlichen horizontal ausgerichtet, um mit der Kamera einen entsprechenden Bereich vor dem Fahrzeug erfassen zu können. Damit ist die erste Leiterplatte mit dem Halbleiterbildsensor dann im wesentlichen vertikal angeordnet ist.

Eine Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge mit einem Objektiv und einem senkrecht zur optischen Achse des Objektivs auf einer Leiterplate angeordneten lichtempfindlichen Halbleiterbildsensor ist beispielsweise aus der DE 198 42 828 A1 bekannt. Allerdings weist diese Kameraanordnung keinerlei Bildauswerteelektronik auf. Aus der EP 0 832 798 B1 ist eine Kameraanordnung mit einer hinter der Windschutzscheibe angeordneten Kamera bekannt. Dort ist die Bildauswerteelektronik räumlich von der Kameraanordnung entfernt in einem separaten Gerät untergebracht. Dies ist aufwendig und entsprechend teuer.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kameraanordnung zu schaffen, in der zumindest ein Teil der Bildauswerteelektronik in kompakter Bauweise integriert ist.

Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, den Bauraum unterhalb der optischen Achse des Objektivs in dem Bereich zwischen der ersten Leiterplatte und der Windschutzscheibe zur Anordnung der Bildauswerteelektronik zu nutzen, indem dort eine zweite Leiterplatte für die Bildauswerteelektronik plaziert wird, welche mit der ersten Leiterplatte für den Halbleiterbildsensor elektrisch verbunden ist. Selbst dann, wenn die Subanordnung aus Objektiv und erster Leiterplatte mit Halbleiterbildsensor möglichst nah hinter der Windschutzscheibe angeordnet ist – was aus baulichen Gründen anzustreben ist – verbleibt aufgrund der relativ geringen Scheibenneigung (ca. 200 bis 350 im oberen Bereich einer Windschutzscheibe) unterhalb des Lichterfassungskegels des Objektivs in dein Bereich zwischen der ersten Leiterplatte und der Windschutzscheibe ausreichend Platz zur Anordnung einer zweiten Leiterplatte für die Bildauswerteelektronik.

Anhand der beigefügten Zeichnungen soll die Erfindung nachfolgend näher beschrieben werden. Es zeigt:

1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kameraanordnung,

2 eine Seitenansicht einer an der Windschutzscheibe befestigten Kamerahalterung mit Kamera, jedoch noch ohne die zweite Leiterplatte für die Bildauswerteelektronik,

3 eine perspektivische Ansicht der Kamerahalterung mit Kamera, jedoch ohne Windschutzscheibe und ohne die zweite Leiterplatte für die Bildauswerteelektronik.

1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kameraanordnung hinter der gering geneigten Windschutzscheibe (5). Die eigentliche Kamera (1) besteht im wesentlichen aus dem Objektiv (2) und dem senkrecht zur optischen Achse (3) des Objektivs (2) angeordneten lichtempfindlichen Halbleiterbildsensor (nicht dargestellt), der auf einer ersten Leiterplatte (6) angeordnet ist, wobei das Objektiv (2) und die erste Leiterplatte (6) in einem Kameragehäuse (1) aus Kunststoff untergebracht sind. Die optische Achse (3) des Objektivs (2) ist im wesentlichen horizontal ausgerichtet, wobei im wesentlichen einen Bereich von ±10° umfasst. Das Kameragehäuse (1) wird nun wiederum über eine gleichzeitig als lichtdichte Abdeckung dienende Halterung (9) an der Windschutzscheibe (5) befestigt. Die trichterförmige Abdeckung (9) umschließt den Raum zwischen der Windschutzscheibe (5) und dem Objektiv (2) lichtdicht, um den Eintritt von störendem Licht (z.B. durch Reflexionen an der Innenseite der Windschutzscheibe) zu vermeiden. Zur Befestigung der als lichtdichte Abdeckung dienenden Halterung (9) an der Windschutzscheibe (5) ist an die Windschutzscheibe (5) ein Befestigungsring (10) geklebt, wobei die als lichtdichte Abdeckung dienende Halterung (9) über eine Bügelfeder (11) zwischen dem Befestigungsring (10) und der Halterung (9) gegen die Windschutzscheibe (5) gedrückt wird.

Die zweite Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik (nicht dargestellt) befindet sich nun erfindungsgemäß unterhalb des Lichterfassungskegels (4) des Objektivs (2) in dem Bereich zwischen der ersten Leiterplatte (6) und der Windschutzscheibe (5). Im dargestellten Beispiel befindet sich die zweite Leiterplatte (7) unterhalb der als lichtdichte Abdeckung dienenden Kamerahalterung (9) und ist im wesentlichen horizontal angeordnet. Damit bilden die beiden Leiterplatten (6, 7) mit der Windschutzscheibe (5) ein rechwinkliges Dreieck, dessen Hypotenuse die Windschutzscheibe (5) bildet.

Aus Designgründen und zum Schutz vor Staub ist die gesamte Kameraanordnung (Kameragehäuse, Kamerahalterung, Befestigungsring und die Leiterplatte für die Bildauswerteelektronik) von einer Kappe (12) umgeben, die sich bis zur Windschutzscheibe (5) erstreckt. Dabei ist die zweite Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik vorzugsweise am Boden dieser Designkappe (12) befestigt.

Die elektrische Verbindung (8) zwischen der ersten Leiterplatte (6) mit dem Halbleiterbildsensor und der zweiten Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik kann in verschiedener Weise erfolgen, zum Beispiel durch eine weitere flexible Leiterplatte, durch elektrische Kabel oder durch eine Steckverbindung.

1) Kamera/Kameragehäuse 2) Objektiv 3) Optische Achse des Objektivs 4) Lichterfassungskegel des Objektivs 5) Windschutzscheibe 6) Erste Leiterplatte mit dem Halbleiterbildsensor 7) Zweite Leiterplatte mit der Bildauswerteelektronik 8) Elektrische Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Leiterplatte 9) Halterung für die Kamera 10) Befestigungsring 11) Bügelfeder 12) Designkappe

Anspruch[de]
  1. Kameraanordnung für Kraftfahrzeuge mit einer Kamera (1), die im Fahrzeuginnenraum hinter der Windschutzscheibe (2) angeordnet ist,

    – wobei die Kamera (1) ein Objektiv (2) und ein senkrecht zur optischen Achse (3) des Objektivs (2) angeordneten lichtempfindlichen Halbleiterbildsensor aufweist, der auf einer ersten Leiterplatte (6) angeordnet ist,

    – wobei die erste Leiterplatte (6) mit dem Halbleiterbildsensor im wesentlichen vertikal angeordnet ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    – eine zweite Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik vorgesehen ist, welche mit der ersten Leiterplatte (6) elektrisch verbunden ist,

    – die zweite Leiterplatte (7) im wesentlichen waagerecht und unterhalb der optischen Achse (3) des Objektivs (2) und in dem Bereich zwischen der ersten Leiterplatte (6) und der Windschutzscheibe (5) angeordnet ist.
  2. Kameraanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe von einer bis zur Windschutzscheibe (5) sich erstreckenden Kappe (12) umgeben ist.
  3. Kameraanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Leiterplatte (6) mit dem Halbleiterbildsensox und das Objektiv (2) in einem Kameragehäuse (1) angeordnet sind, das an einer an der Windschutzscheibe (5) angeordneten Kamerahalterung (9) befestigt ist, wobei die zweite Leiterplatte (7) für die Bildauswerteelektronik in der die Kameraanordnung umgebenden Kappe (12) angeordnet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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