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Dokumentenidentifikation DE10237661A1 11.03.2004
Titel Verfahren zum Transport von mindestens zwei Chassis-Kabinen-Fahrzeugen mit Ladepritsche sowie Transportfahrzeug hierfür
Anmelder Prontoline B.V., Kerkrade, NL
Erfinder Bögemann, Benedikt, 52134 Herzogenrath, DE
Vertreter W. König und Kollegen, 52072 Aachen
DE-Anmeldedatum 13.08.2002
DE-Aktenzeichen 10237661
Offenlegungstag 11.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.2004
IPC-Hauptklasse B60P 3/071
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von mindestens zwei Chassis-Kabinen-Fahrzeugen oder Fahrzeugen mit Ladepritsche auf Transportfahrzeugen mit einem Ladeboden und ein Transportfahrzeug hierfür.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, derartige Chassis-Kabinen-Fahrzeuge auf einem Ladeboden möglichst raumsparend anzuordnen, um eine möglichst große Anzahl der Fahrzeuge auf dem immer nur begrenzt zur Verfügung stehenden Raum eines Ladebodens anzuordnen und beispielsweise vom Fahrzeughersteller zum Aufbauhersteller zu transportieren.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem ein erstes Fahrzeug auf dem Ladeboden positioniert und dessen Vorderachse in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt wird, dass anschließend davor und/oder dahinter, das erste Fahrzeug teilweise unter- oder übergreifend, ein oder mehrere Fahrzeuge auf dem Ladeboden positioniert und deren Vorderachsen jeweils in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt werden. Ferner wird ein Transportfahrzeug vorgeschlagen, welches entsprechende Hilfsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens aufweist, und beispielsweise ein Lastkraftwagen ist, der unterhalb der Fahrerkabine eine Durchfahrt für zumindest den rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Transport von mindestens zwei Chassis-Kabinen-Fahrzeugen oder Fahrzeugen mit Ladepritsche auf Transportfahrzeugen mit einem Ladeboden sowie ein Transportfahrzeug hierfür.

In der Automobilindustrie werden in großer Anzahl so genannte Chassis-Kabinen-Fahrzeuge hergestellt, die allgemein unter dem Oberbegriff Fahrgestelle zusammengefasst werden. Diese Fahrgestelle sind fahrbereit und besitzen demzufolge eine Fahrerkabine, jedoch keinen weiteren für die spätere Nutzung vorgesehenen Aufbau. Damit besitzen sie durch die bereits vorhandene Fahrerkabine eine hohe Maximalhöhe, wohingegen sie im Übrigen sehr flach ausgebildet sind. Das Verhältnis Länge Fahrerkabine zu Chassis-Rahmenlänge beträgt im Mittel 40% zu 60%. Insoweit sind sie in der Längskontur wie Fahrzeuge mit einer flachen, niedrigen Rahmenhöhe zu betrachten. Diese Fahrgestelle müssen vom Automobilherstellerwerk über hunderte von Kilometern zum Hersteller des Aufbaus (sogenannte Bodybuilder) transportiert werden.

Der Transport solcher Fahrgestelle kann mit den bekannten PKW-Autotransportern erfolgen. Diese sind als sogenannte Gliederzüge, also Maschinenwagen mit Anhänger, ausgeführt und eignen sich nur bedingt zum Transport derartiger Fahrgestelle. Die obere durchgehende zweite Ladefläche dieser Autotransporter muss zumindest auf dem Maschinenwagen und auf dem Anhänger diagonal versenk- bzw. anhebbar sein, um jeweils zwei rückwärtig übereinander positionierte Fahrgestelle transportieren zu können.

Der Transport auf sogenannten Flachzügen, welche einen ebenen Ladeboden besitzen, ermöglicht im Wesentlichen nur den Transport von drei hintereinander stehenden Fahrgestellen.

Die DE 199 29 376 A1 offenbart ein Verfahren und ein Transportfahrzeug zum raumsparenden Transport derartiger Fahrgestelle, bei dem ein erstes Fahrzeug bis an das vordere Ende des Ladebodens gefahren und die dann hinten liegende Achse dieses Fahrzeugs mit Abstand über den Ladeboden angehoben wird und anschließend ein zweites Fahrzeug rückwärts unter den Boden des ersten Fahrzeugs auf den Ladeboden gefahren wird. Dieses Verfahren ist somit beschränkt auf zwei Fahrzeuge. Weiterhin wird ein Transportfahrzeug offenbart, welches das Schrägstellen des ersten Fahrzeuges ermöglicht, also die Durchführung des offenbarten Verfahrens unterstützt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Verfahren zur raumsparenden Positionierung einer unbegrenzten Anzahl von Fahrgestellen, insbesondere zum Transport auf einem Ladeboden, vorzuschlagen. Insbesondere soll der ca. 60%-ige Chassis-Rahmenlängenbereich voll zum Transport weiterer Fahrgestelle genutzt werden, um ein Vielfaches der bisher üblichen Transportkapazität zu erreichen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass ein erstes Fahrzeug auf dem Ladeboden positioniert und dessen Vorderachse in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt wird, dass anschließend davor und/oder dahinter, das erste Fahrzeug teilweise unter- oder übergreifend, ein oder mehrere Fahrzeuge auf dem Ladeboden positioniert und deren Vorderachsen jeweils in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt werden.

Entsprechend diesem Verfahren wird ein erstes Fahrgestell auf dem Ladeboden positioniert und dessen Vorderachse in zum Ladeboden erhöhter Position fixiert. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass das Fahrgestell auf den Ladeboden gefahren wird und anschließend dessen Vorderachse mit Hilfe von Hubelementen, beispielsweise Hydraulikzylindern, angehoben und abgestützt wird, so dass das Fahrgestell nur noch mit seinen Hinterrädern auf dem Ladeboden steht. Dabei muss das erste Fahrzeug nicht notwendigerweise an einem Ende des Ladebodens positioniert werden, so dass die weiteren zu transportierenden Fahrgestelle sowohl vor als auch hinter dem ersten positioniert werden können. Im ersteren Fall, wenn also weitere Fahrzeuge in Reihe vor dem zuerst platzierten Fahrzeug zu positionieren sind, werden diese in ihrer Position und mit ihren Vorderachsen jeweils in zum Ladeboden erhöhter Position und so festgelegt, dass der rückwärtige Teil eines Fahrzeugs unter den in zum Ladeboden erhöhter Position fixierten vorderen Teil des zuvor platzierten Fahrzeugs greift. Im anderen Fall, wenn also hinter dem zuerst platzierten Fahrzeug weitere Fahrzeuge zu positionieren sind, werden diese jeweils mit ihren Vorderachsen in zum Ladeboden erhöhter Position und so festgelegt, dass sie über den rückwärtigen Teil des davor positionierten Fahrzeugs greifen. Die Positionierung der Fahrgestelle kann somit gleichzeitig vor und hinter dem ersten platzierten Fahrgestell erfolgen, was insbesondere bei sehr lang gestreckten Ladeböden, also beispielsweise auf Schiffen oder Eisenbahnwaggons, vorteilhaft ist. Weiterhin müssen die Fahrgestelle nicht notwendigerweise selbständig in ihre Position fahren, sondern sie können auch mit Hilfe eines Gabelstaplers oder Krans positioniert werden. Bei dieser schuppenartigen Anordnung der Fahrzeuge wird damit der Raum unter einem in zum Ladeboden erhöhter Position fixierten Fahrzeugvorderteil von einem hinteren Fahrzeugteil ausgefüllt, so dass sich damit eine sehr günstige Raumausnutzung ergibt.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung können die Fahrzeuge so positioniert werden, dass sie im Bereich ihrer Vorderachse auf dem rückwärtigen Teil des nächsten Fahrzeugs abgestützt werden. Damit entfallen die sonst zur Abstützung der Fahrzeuge notwendigen und aufwändigen Konstruktionen oder diese können zumindest weniger aufwändig ausgeführt sein.

Weiterhin kann es für die Positionierung der Fahrzeuge vorteilhaft sein, dass die Oberseiten der Chassis oder Pritschen der zu transportierenden Fahrzeuge parallel zueinander ausgerichtet werden, so dass zum einen der freibleibende Raum zwischen dem rückwärtigen Teil des einen und dem übergreifenden Vorderteil des nächsten Fahrgestells möglichst klein ist.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, dass ein kleineres Fahrzeug am Ende der Fahrzeugreihe und zumindest teilweise unter dem Fahrzeug, dessen Vorderachse in erhöhter Position festgelegt ist, positioniert wird, so dass der unter der Vorderachse des letzten schräg gestellten Fahrzeugs geschaffene Raum sinnvoll genutzt wird. Bei Ausführung eines Lastkraftwagen-Gliederzuges – unter Berücksichtigung der nach Straßenverkehrsordnung zulässigen Fahrzeuglänge – kann dieses Fahrzeug ebenfalls ein Chassis-Kabinenfahrzeug sein, welches jedoch weitestgehend parallel zum Ladeboden möglichst niedrig zur Fahrbahnoberfläche im Bereich der – am Gliederzug üblichen – Auffahrrampen und weit unter ein Fahrzeug, dessen Vorderachse in erhöhter Position festgelegt ist, positioniert werden.

Zur Durchführung des Verfahrens wird ein Transportfahrzeug vorgeschlagen, bei dem am Ladeboden Tragelemente zur Aufnahme eines zu transportierenden Fahrzeugs im Bereich seiner Vorderachse vorgesehen sind, so dass damit die Position eines zu transportierenden Fahrzeugs in der gewünschten Schrägstellung festgelegt werden kann.

In vorteilhafter Weise kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Tragelemente auf dem rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs abgestützt sind, so dass die Tragelemente weniger aufwändig und damit kostengünstiger sein können.

Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Tragelemente an ihrer Oberseite plattenförmig ausgebildet sind, so dass die Position eines bereits in Schrägstellung befindlichen Fahrzeugs variiert werden kann.

Es kann auch vorteilhaft sein, dass die Tragelemente an ihrer Oberseite eine muldenförmige Vertiefung aufweisen, die eine sichere Aufnahme der Vorderreifen eines zu transportierenden Fahrzeugs ermöglicht.

Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Tragelemente mittels Hubelementen in ihrer Höhe zum Ladeboden verstellbar sind, so dass die Schrägstellung der zu transportierenden Fahrzeuge durch Verstellung der Hubelemente erreicht werden kann.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Hubelemente von beiderseits des Ladebodens gehaltenen Schwingen gebildet sind, die am Chassis des Bodenfahrzeugs schwenkbar gelagert und mit einem Hubantrieb verbunden sind, so dass zwischen den Hubelementen ausreichend Platz für die Durchfahrt von zu transportierenden Fahrzeugen verbleibt.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Hubantrieb der Schwingen in Form von Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet sein, da die zum Transport von derartigen Fahrzeugen verwendeten Lastkraftwagen üblicherweise bereits mit einer Vorrichtung zur Erzeugung und Steuerung des zum Betrieb der Kolben-Zylinder-Einheiten notwendigen Hydraulikdrucks ausgerüstet sind.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann es insbesondere vorteilhaft sein, dass die Tragelemente in jeder Höhenposition parallel zu ihrer Ausgangsposition geführt sind, so dass damit sichergestellt ist, dass die auf den Tragelementen aufliegenden Fahrzeugteile, beispielsweise die Vorderräder, nicht von den Tragelementen abrutschen.

Um die Position der zu transportierenden und bereits schräg gestellten Fahrzeuge noch in geringem Maß verändern zu können, wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Tragelemente in Längsrichtung des Transportfahrzeugs verlagerbar in einem Führungsrahmen sitzen.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, dass der Ladeboden des Transportfahrzeugs Vertiefungen zur Aufnahme des rückwärtigen und über die Hinterachse eines zu transportierenden Fahrzeugs hinausstehenden Fahrzeugbereichs aufweist, so dass der über die Hinterachse hinausstehende rückwärtige Teil eines Fahrzeugs nicht auf dem Ladeboden aufsetzt und somit eine größere Schrägstellung ermöglicht wird.

Weiterhin kann es zur sicheren Festlegung der zu transportierenden Fahrzeuge vorteilhaft sein, dass der Ladeboden Vertiefungen zur Aufnahme der Räder von zu transportierenden Fahrzeugen aufweist.

Es kann auch vorteilhaft sein, dass der Ladeboden Auflagen zur erhöhten Positionierung der Hinterräder von zu transportierenden Fahrzeugen aufweist, so dass damit insbesondere bei Fahrgestellen mit kurzem Radstand die gleiche Schrägstellung wie bei Fahrzeugen mit längerem Radstand erreicht werden kann.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann es insbesondere sinnvoll sein, dass das Transportfahrzeug ein Lastkraftwagen ist, der unterhalb der Fahrerkabine eine Durchfahrt für zumindest den rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs aufweist, so dass der rückwärtige Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs unter die Fahrerkabine des Transportfahrzeugs greift.

Bei einem derartig ausgestalteten Transportfahrzeug kann es weiterhin vorteilhaft sein, dass die Fahrerkabine gegenüber dem Ladeboden in der Höhe verstellbar ist, und somit ein einfaches und zügiges Beladen des Transportfahrzeugs ermöglicht wird.

Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand von Zeichnungen beispielhaft dargestellt.

Es zeigen

1 die Seitenansicht von Chassis-Kabinen-Fahrzeugen, die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auf einem Ladeboden angeordnet wurden,

2 einen Lastkraftwagen als Transportfahrzeug, mit drei erfindungsgemäß angeordneten Chassis-Kabinen-Fahrzeugen,

3 die Seitenansicht von Chassis-Kabinen Fahrzeugen am Ende eines Ladebodens, die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren angeordnet wurden.

1 zeigt die Anordnung von Chassis-Kabinen-Fahrzeugen 1a, 1b und 1c, die jeweils im Bereich ihrer Vorderachse in zum Ladeboden 2 erhöhter Position festgelegt sind und deren rückwärtiger Fahrzeugteil unter das erhöht positionierte Vorderteil eines anderen Fahrzeugs greift. Die Vorderräder der Fahrzeuge 1ac liegen dabei auf den plattenförmigen Oberseiten 3ac von hier zeichnerisch nur angedeuteten Tragelementen 3ac. Diese können in die jeweils gestrichelt gezeichnete Position abgesenkt werden, so dass sie während der Positionierung der Fahrzeuge 1ac von diesen überfahren werden könne. Der Ladeboden 2 weist muldenförmige Vertiefungen 4 auf, in die der rückwärtige und über die Hinterachse eines zu transportierenden Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1a bzw. 1c hinausstehende Fahrzeugteil hineinragt, so dass damit eine steilere Schrägstellung der Fahrzeuge ermöglicht wird. Um eine parallele Ausrichtung der Oberseiten der rückwärtigen Fahrzeugbereiche zu ermöglichen, weist der Ladeboden 2 eine plattenförmige Auflage 5 auf, auf der die Hinterräder des entsprechenden Fahrzeugs 1b platziert sind.

2 zeigt einen als Transportfahrzeug für das erfindungsgemäße Verfahren besonders geeigneten Lastkraftwagen 6, der unterhalb seines Führerhauses eine Durchfahrt 8 für den rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs 1a aufweist. Die Fahrzeuge 1ac sind auf dem Ladeboden 2 des Transportfahrzeugs 6 wiederum so angeordnet, dass der rückwärtige Teil eines zu transportierenden Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1b unter den in erhöhter Position festgelegten vorderen Fahrzeugteil eines anderen Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1a greift.

3 zeigt eine Seitenansicht von Chassis-Kabinen-Fahrzeugen 1bc, die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren am Ende eines Ladebodens 2 positioniert wurden. Die Vorderräder der Fahrzeuge 1bc liegen jeweils auf einem der Tragelemente 3b, 3c, die an ihrer Oberseite eine muldenförmige Vertiefung aufweisen. An dem dargestellten Ende des Ladebodens 2 ist das letzte Chassis-Kabinen-Fahrzeug 1c mit seinen Vorderrädern in erhöhter Position fixiert und greift mit seinem rückwärtigen Fahrzeugteil unter das Vorderteil des nächsten Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1b. Der unter dem Vorderteil des Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1c freie Raum ist durch ein Kleinfahrzeug 9 genutzt, welches zumindest teilweise unter das Vorderteil des Chassis-Kabinen-Fahrzeugs 1c greift.

1a–1c Chassis-Kabinen-Fahrzeuge 2 Ladeboden 3a–3c Tragelemente 4 muldenförmige Vertiefung 5 Auflage 6 Lastkraftwagen 7 Fahrerkabine 8 Durchfahrt 9 Kleinfahrzeug

Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Transport von mindestens zwei Chassis-Kabinen-Fahrzeugen oder Fahrzeugen mit Ladepritsche auf Transportfahrzeugen mit einem Ladeboden, dadurch gekennzeichnet,

    dass ein erstes Fahrzeug auf dem Ladeboden positioniert und dessen Vorderachse in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt wird,

    dass anschließend davor und/oder dahinter, das erste Fahrzeug teilweise unter- oder übergreifend, ein oder mehrere Fahrzeuge auf dem Ladeboden positioniert und deren Vorderachsen jeweils in zum Ladeboden erhöhter Position festgelegt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge im Bereich ihrer Vorderachse auf dem rückwärtigen Teil des nächsten Fahrzeugs abgestützt werden.
  3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseiten der Chassis oder Pritschen der zu transportierenden Fahrzeuge parallel ausgerichtet werden.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein wesentlich kleineres Fahrzeug am Ende der Fahrzeugreihe und zumindest teilweise unter dem Fahrzeug, dessen Vorderachse in erhöhter Position festgelegt ist, positioniert wird.
  5. Transportfahrzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem flachen Ladeboden, dadurch gekennzeichnet, dass am Ladeboden Tragelemente zur Aufnahme eines zu transportierenden Fahrzeugs im Bereich seiner Vorderachse vorgesehen sind.
  6. Transportfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente auf dem rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs abgestützt sind.
  7. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente an ihrer Oberseite plattenförmig ausgebildet sind.
  8. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente an ihrer Oberseite eine muldenförmige Vertiefung aufweisen.
  9. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente mittels Hubelementen in ihrer Höhe zum Ladeboden verstellbar sind.
  10. Transportfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubelemente von beiderseits des Ladebodens gehaltenen Schwingen gebildet sind, die am Chassis des Bodenfahrzeugs schwenkbar gelagert und mit einem Hubantrieb verbunden sind.
  11. Transportfahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubantrieb der Schwingen in Form von Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet ist.
  12. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente in jeder Höhenposition parallel zu ihrer Ausgangsposition geführt sind.
  13. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente in Längsrichtung des Transportfahrzeugs verlagerbar in einem Führungsrahmen sitzen.
  14. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeboden Vertiefungen zur Aufnahme des rückwärtigen und über die Hinterachse eines zu transportierenden Fahrzeugs hinausstehenden Fahrzeugbereichs aufweist.
  15. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeboden Vertiefungen zur Aufnahme der Räder von zu transportierenden Fahrzeugen aufweist.
  16. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeboden Auflagen zur erhöhten Positionierung der Hinterräder von zu transportierenden Fahrzeugen aufweist.
  17. Transportfahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Lastkraftwagen ist, der unterhalb der Fahrerkabine eine Durchfahrt für zumindest den rückwärtigen Teil eines zu transportierenden Fahrzeugs aufweist.
  18. Transportfahrzeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrerkabine gegenüber dem Ladeboden in der Höhe verstellbar ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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