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Dokumentenidentifikation DE4040877B4 11.03.2004
Titel Vorrichtung zum Zuführen von Druckerzeugnissen zu einer Beschneidemaschine
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Ruetschle, Rudolph H., Avon Lake, Ohio, US;
Yakovac, Philip A., Euclid, Ohio, US
DE-Anmeldedatum 20.12.1990
DE-Aktenzeichen 4040877
Offenlegungstag 04.07.1991
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 11.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.2004
IPC-Hauptklasse B26D 7/06
IPC-Nebenklasse B42C 5/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von zusammengelegten Druckerzeugnissen zu einer Beschneidemaschine mit mindestens einem um horizontalachsige Rollen geführten Förderband und mit um horizontalachsige Rollen geführten Förderketten, mit an den Förderketten unter gegenseitigem Abstand angebrachten, in die Bahn der Druckerzeugnisse hineinragenden Vorsprüngen, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit von Förderband und -ketten und mit seitlich von Förderband und -ketten angeordneten Führungen.

Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Gattung (DE 1 109 642 B) liegen die Druckerzeugnisse auf zwei Förderbändern auf. Diese werden mit höherer Geschwindigkeit angetrieben als die die Vorsprünge aufweisenden Förderketten. Deshalb werden die Druckerzeugnisse von den Förderbändern von hinten gegen die Vorsprünge gedrückt. Falls die Förderbänder ausfallen, falls sie die Druckerzeugnisse nicht mehr erfassen oder falls zwischen den Druckerzeugnissen und den Förderbändern ein Schlupf eintritt, wird die richtige Lage der Druckerzeugnisse an den Vorsprüngen nicht mehr gewährleistet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Druckerzeugnisse immer zuverlässig und ohne Auftreten von Schlupf zwischen den Fördereinrichtungen und den Druckerzeugnissen zu erfassen und zu transportieren.

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Vorsprünge als Mitnehmer ausgebildet und an den Förderketten angeordnet sind und die Förderketten mit höherer Geschwindigkeit umlaufen als das Förderband.

Die erfindungsgemäß als Mitnehmer ausgebildeten Vorsprünge drücken von hinten gegen die Druckerzeugnisse und schieben sie in Richtung auf die Beschneidemaschine vor. Wegen der geringeren Geschwindigkeit des Förderbandes, auf dem die Druckerzeugnisse aufliegen, werden diese von vorne an die Mitnehmer gedrückt. Falls das Förderband versagt oder falls ein Schlupf zwischen ihm und den Druckerzeugnissen eintritt, schieben die Mitnehmer die Druckerzeugnisse immer noch in Sollage nach vorne in Richtung auf die Beschneidemaschine.

Die Erfindung erschöpft sich nicht in einer kinematischen Umkehr des Betriebes der bekannten Vorrichtung, bei der die Förderbänder mit höherer Geschwindigkeit umlaufen als die Förderketten. Zusätzlich sieht die Erfindung vor, daß die bekannten Vorsprünge, die von hinten an die Druckerzeugnisse anstoßen, als Mitnehmer ausgebildet werden, die ihrerseits von hinten an die Druckerzeugnisse anstoßen und sie auf ihrem Weg zur Beschneidemaschine mitnehmen. Dadurch ergibt sich ein insgesamt verbesserter Transportmechanismus.

Zweckmäßige Ausgestaltungen des vorstehend genannten Grundgedankens der Erfindung bilden den Gegenstand von Unteransprüchen.

Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:

1 eine schematische Darstellung der Vonichtung mit dem Gehäuse des Zuführungstisches und dem Gehäuse der Beschneidemaschine mit ihrem Ausgabetisch,

2. eine Aufsicht auf die in 1 gezeigte Vorrichtung,

3 eine schematische Seitenansicht der Zuführung, gesehen entlang der Linie 3-3 in 2,

3A eine Ansicht ähnlich 3 mit Darstellung der konstruktiven Details und mit abgenommenem Kettenantrieb zur Darstellung des Förderbandes,

3B ein Schnitt entlang der Schnittlinie 3B-3B in 3A,

4 eine Aufsicht, gesehen entlang der Linie 4 – 4 in 3A,

5 eine teilweise schematische Seitenansicht einer ersten Beschneidestation, gesehen entlang der Linie 5-5 in 4,

6 ein Schnitt entlang der Schnittlinie 6-6 in 2 und

7 eine schematische Darstellung von zwei Beschneidestationen.

Die 1 und 2 zeigen die Vorrichtung mit dem Zuführungstisch A. Auf ihm werden die Druckerzeugnisse zusammengelegt, die in Richtung des Pfeiles 10 zugeführt weren. Der Zuführungstisch A nimmt zum Beispiel zusammengelegte und geklammerte oder geheftete Bücher auf und führt sie nacheinander in richtigem Absiand und richtiger Anordnung der Beschneidemaschine B zu. Diese schneidet die Bücher auf ihre Sollgröße. Anschließend werden sie von der Beschneidemaschine B einem Abgabetisch C zugeleitet. Die Beschneidemaschine B weist noch ein Hauptgehäuse 12 mit einem nach oben offenen oberen Ende 14 mit einem Deckel 16 auf. Im Deckel 16 befindet sich ein Fenster 18, das eine visuelle Prüfung des Beschneidemechanismus ermöglicht. Der heruntergezogene Rand des Deckels ist mit 200 bezeichnet.

Das Fördersystem 20 wird insbesondere in den 3, 3A, 3B und 4 dargestellt. Es enthält zwei endlose Bänder 22, die um zwei auseinanderliegende Gruppen von Scheiben 24a, 24b und 24c taufen. Die beiden Bänder 22 laufen Seite an Seite und verhältnismäßig dicht beieinander um die Scheiben, wie es in 3B dargestellt ist. Sie laufen noch über zwei Scheiben 26 und übernehmen zusammen mit diesen die Druckerzeugnisse 30 aus einer Fördervorrichtung 28.

Wie in 3A dargestellt, werden die Scheiben 24a, 24b und 24c auf einem Zentralrahmen 32 gehalten. Dieser sitzt auf einer querverlaufenden Achse 34, die ihrerseits schwenkbar von nicht gezeigten seitlichen Rahmengliedern des Zuführungstisches A gehalten wird. Mit den Scheiben 24a, 24b und 24c wirkt noch eine einstellbar gehaltene Spannscheibe 36 zusammen. Zu den Scheiben 26 sei noch bemerkt, daß sie auf einer horizontal verlaufenden Welle 38 angeordnet sind. Diese wird mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit angetrieben und überträgt die Bewegung auf die Bänder 22.

Unter Bezug auf die 3 und 3A sei ausgeführt, daß die Druckerzeugnisse 30 einem Punkt unterhalb einer Stelle 40 zwischen den Scheiben 26 und dem unteren Abschnitt der Bänder 22 zugeführt werden. An diesem Punkt drückt ein Hebemechanismus 42 das zusammengelegte Druckerzeugnis 30 in das Gebiet zwischen dem unteren Bandabschnitt und den Scheiben 26. Damit wird das Druckerzeugnis 30 entlang seines Rückens oder seiner Rückenkante erfaßt und in die in 3 mit 10a bezeichnete Stellung gebracht.

In diesem Bereich weist die Fördereinrichtung weiter zwei endlose Förderketten 44 auf. Diese sind auf beiden Seiten der Bahn der Druckerzeugnisse 30 angeordnet. Die Förderketten 44 laufen um Paare von Kettenrädern 46 und 48. Die Kettenräder 46 sitzen auf einer horizontal verlaufenden angetriebenen Welle 50. Die Kettenräder 48 werden von Stützrahmen 52 und 52a (4) gehalten. Diese sind konstruktiv gleich und entgegengesetzt ausgebildet.

Die Förderketten 44 werden stetig in der gezeigten Richtung angetrieben und tragen die Mitnehmen 54. Diese sind in gleichen Abständen entlang der gesamten Länge der Förderketten 44 angeordnet. Die Mitnehmen 54 erfassen die Druckerzeugnisse 30 und fördern diese entlang der gesamten Bewegungs- bahn. Die Förderketten 44 werden durch einen nicht gezeigten konventionellen Antriebsmechanismus stetig mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit angetrieben.

Während ihrer Bewegung werden die Druckerzeugnisse 30 auf den Förderketten 44 durch Führungseinrichtungen, die in den Figuren 4 und 5 zu sehen sind, seitlich eingestellt. Gemäß der Darstellung werden die Führungseinrichtungen durch L-förmige Führungen 56 gebildet. Sie weisen von den Stützrahmen 52 und 52a gehaltene geeignete vertikale Führungsabschnitte 58 auf. Die Stützrahmen 52 und 52a werden von horizontal verlaufenden Stützstangen 60 und 62 verstellbar gehalten. Diese Stützstangen 60 und 62 werden auch von Seitenrahmen auf dem Zuführungstisch A gehalten. Die vertikalen Führungen 56 und die zugehörigen Förderketten 44 und Kettenräder 46 und 48 sind seitlich verstellbar zu der Bewegungsbahn angeordnet. Damit können sie so eingestellt werden, daß sie die entlang der Bewegungsbahn vorlaufenden Druckerzeugnisse 30 richtig erfassen und gegenüber der Beschneidemaschine B zentrieren. Die Einstellung erfolgt über Klemmstangenanordnungen 64, 66, die von den Stützstangen 60, 62 getragen werden und die zugehörigen Stützrahmen 52 und 52a abstützen. Die Anordnungen 64, 66 sind über einen Handgriff 70 mit der zugehörigen Stange verbunden. Der Handgriff 70 ist in eine Klemmplatte 72 eingeschraubt und verschiebt diese damit in Richtung auf den Hauptstützbügel 74 und von diesem weg.

Wie man in 4 erkennt, wirkt jede Förderkette 44 mit einer horizontalen Führungs- oder Stützplatte 76 zusammen. Diese unterstützt das Abstützen der Druckerzeugnisse 30 während deren Bewegung entlang der Bahn. Zusätzlich wirkt jedes Stützglied mit einem darüber angeordneten Führungsstangenglied 78 (siehe 3B und 5) zusammen, das von Bügeln getragen wird, die von querverlaufenden (nicht gezeigten), über den Förderketten 44 angeordneten Stangen gehalten werden. Diese Stangen werden durch Druckfedern 80 unter einem Klemmdruck gehalten. Die Druckfedern 80 drücken die Führungsstangenglieder 78 nach unten in Richtung auf die darunter befindlichen Führungsplatten.

Von besonderer Bedeutung ist eine Anordnung, die eine richtige Lage der auf den Förderketten 44 geförderten Druckerzeugnisse 30 sicherstellt. Zu diesem Zweck sind Mittel zum anhaltenden Ausüben eines Drucks auf die Druckerzeugnisse 30 vorgesehen, um diese bei Blick auf die 3 und 3A nach rückwärts nach rechts gegen die Mitnehmen 54 zu drücken und damit sicherzustellen, daß sie von diesen auf den Förderketten 44 in einer Lage erfaßt werden, die genau quer oder unter 90° zu der Bewegungsbahn verläuft. Diese Mittel sind eine Anordnung 84 mit einem Förderband 86 (siehe 3A und 4). Dieses ist zentrisch zwischen den beiden Förderketten 44 angeordnet und verläuft in Längsrichtung zu der Bewegungsbahn. Es ist elastisch und weist eine reibende Oberfläche zur Anlage an der Unterseite der von den Förderketten 44 vorbewegten Druckerzeugnisse 30 auf. Es läuft über Scheiben 88 und 90. Die Scheibe 90 wird von der querverlau- fenden Welle 38 gehalten. Diese ist drehbar in dem Seitenrahmen des Zuführungstisches gelagert und zwischen den Scheiben 26 angeordnet. Dies ergibt sich aus 3B. Die Scheibe 88 wird von den Stützstangen 60 und 62 abgestützt (siehe 3A). Es sei auch bemerkt, daß die Oberseite der Stange 92 an der Unterseite des oberen Bereichs des Förderbandes 86 anliegt und es damit während seiner Bewegung abstützt. Eine darüber angeordnete Führungsstange 96 wirkt mit dem Förderband 86 zusammen und ist mit ihm ausgerichtet. Dies wird in 3A dargestellt. Die Führungsstange 96 wird von geeigneten, nicht gezeigten Bügeln gehalten und durch Federn mit leichtem Druck in Richtung auf das Förderband 86 geschoben, so daß die unter ihm vorbeilaufenden Druckerzeugnisse 30 in richtiger Anlage mit dem Förderband 86 gehalten werden. Dieses wird in der gleichen Richtung wie die Förderketten 44 mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die um einen kleinen Prozentsatz unter der Geschwindigkeit dieser Förderketten 44 liegt. Für die meisten Betriebsarten hat sich ein Geschwindigkeitunterschied von etwa 3 % als ausreichend herausgestellt. Das heißt, die Geschwindigkeit des Förderbandes 86 liegt etwa 3 % unter der Geschwindigkeit der Förderketten 44. Die Geschwindigkeitssteuerung und der Antriebsmechanismus werden nicht gezeigt, können aber von jeder konventionellen Bauart sein. Durch einfache Verwendung von Zahnrädern unterschiedlicher Größe zum Antrieb der Wellen 38 und 50 ergibt sich zum Beispiel der notwendige Geschwindigkeitsunterschied.

Aufgrund der Relation zwischen dem Förderband 86 und den Förderketten 44 wird jedes entlang der Bahn geförderte Druckerzeugnis 30 mit einer geringen Reibungskraft kontinuierlich in Richtung auf die Mitnehmer 54 vorgeschoben. Als Fol- ge hiervon befinden sich die Druckerzeugnisse ständig in genauer Anlage an den Mitnehmern 54 und werden mit der Bewegungsbahn und der ersten Beschneidemaschine B aussgerichtet gehalten. Durch Verändern der Geschwindigkeit des Förderbandes 86 oder der Kraft, mit der die Führungsstange auf dieses einwirkt, werden unterschiedliche Kräfte erzeugt und damit sich aus verschiedenen Druckerzeugnissen 30 ergebende unterschiedliche Reibungskoeffizienten ausgeglichen.

Während die einzelnen Druckerzeugnisse 30 das linke Ende der in 3 gezeigten Förderanordnung verlassen, werden sie auf die erste Beschneidestation 100 der Beschneidemaschine B gestoßen. Gemäß den 6 und 7 bewirkt die erste Beschneidestation 100 ein erstes Beschneiden der vertikalen Kante gegenüber dem Rücken der Druckerzeugnisse und die zweite Beschneidestation 110 anschließend ein gleichzeitiges Beschneiden der Enden. Die Ausbildung der verschiedenen Bauteile der Beschneidemaschine B ist im großen und ganzen herkömmlich. Sie enthält einen Hauptrahmen 104, der Schneidmesseranordnungen 106 und 108 trägt. Diese bilden die zweite Beschneidestation 110. Sie wirken mit geeigneten Gegenmessern 106a zusammen. Konventionelle, unter Federdruck stehende Klemmstangen 107 und 109 verschieben die Schneidmesseranordnungen 106, 108 und drücken die Druckerzeugnisse 30 gegen die Gegenmesser. Der Haupt- rahmen 104 wird von einer nicht gezeigten Antriebsanordnung vertikal hin und her bewegt und auf vertikal verlaufenden Gleitstangen 112 gehalten, deren Lage in 7 gezeigt wird. Zentrisch durch die Beschneidestation 110 und in Ausrichtung mit der vorstehend erwähnten Bewegungsbahn verlaufen zwei einander gegenüberliegende Antriebsbänder 114. Diese gelangen mit den beiden Seiten der Druckerzeugnisse 30 in Anlage und fördern sie von der ersten Beschneidestation 100 zu der zweiten Beschneidestation 110. Die Antriebsbänder 114 stellen einen positiven Antrieb dar und werden in geeigneter Weise um auf horizontal verlaufenden Hauptwellen befestigte Scheiben 120 gezogen. Die Antriebsbänder 114 werden intermittierend in zeitlicher Abhängigkeit von der vertikalen Schneidbewegung der Schneidanordnungen 106, 108 angetrieben.

Von Bedeutung ist die Anordnung zum Anstellen der Druckerzeugnisse 30 an der ersten Beschneidestation 100. Wie erinnerlich ist, werden sie an der ersten Beschneidestation 100 durch Weitergabe von den Förderern bis in die in 6 gezeigte Lage. angestellt. In dieser Lage werden zwei Ausrichtglieder 124 in zeitlicher Beziehung zu der Bewegung der Schneidmesseranordnungen 106 und 108 nach oben bewegt. Die Ausrichtglieder 124 befinden sich in einer Stellung, in der sie am Rücken eines Druckerzeugnisses 30 liegen und dessen Vorbewegung auf die absatzweise vorgeschobenen Bandantriebe abstoppen. In dieser Lage sind Mittel zum Ausüben einer Kraft auf die Hinterkante des Druckerzeugnisses vorgesehen, um es mit den Ausrichtgliedern 124 in richtige Anlage zu bringen. Diese Bewegung wird in 6 gezeigt und umfaßt ein erstes vertikales Vorschubelement 130, das auf einer horizontal verlaufenden Welle 132 hin und her schwingbar befestigt ist. Ein Bügel 134 und ein Lager erlauben eine Schwingbewegung zwischen einer in strichlierten Linien dargestellten zurückgezogenen Lage und einer in ausgezogenen Linien dargestellten vorderen Stellung. Die Bewegung der Anordnung wird mit einer einstellbaren Antriebsanordnung 138 erreicht, die über ein Verbindungsgelenk 140 mit dem unteren Ende eines Armes verbunden ist. Die Antriebsanordnung 138 ermöglicht ein Verstellen der Lage des Armes durch einfaches Lösen einer manuell betätigten Kupplung 142 von einem Hebelmechanismus 144 und durch manuelles Verschieben des Armes in die richtige Beziehung zu einem an der Beschneidestation 100 befindlichen Druckerzeugnis 30. Bei sich wieder in Eingriff befindender Kupplung und bei richtiger Ausrichtung zu dem Antriebsnocken 146 erfolgen die gewünschten Bewegungen. Der Antriebsnocken 146 wird in zeitlicher Beziehung zum Vorschub der Antriebsbänder 114 und der Bewegung der Ausrichtglieder 124 gedreht. Nach dem Aufstellen des Druckerzeugnisses an der ersten Beschneidestation 100 erfolgt das Beschneiden. Anschließend ziehen sich die Anschläge in eine untere Lage zurück, und die Antriebsbänder 114 werden vorgeschoben und bewegen es zu der zweiten Beschneidestation 110. Dort wird das Druckerzeugnis auf richtige Länge geschnitten und anschließend von der Beschneidestation weggeführt.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Zuführen von zusammengelegten Druckerzeugnissen zu einer Beschneidemaschine mit mindestens einem um horizontalachsige Rollen geführten Förderband und mit um horizontalachsige Rollen geführten Förderketten, mit an den Förderketten unter gegenseitigem Abstand angebrachten, in die Bahn der Druckerzeugnisse hineinragenden Vorsprüngen, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit von Förderband und -ketten und mit seitlich von Förderband und -ketten angeordneten Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Mitnehmer (54) ausgebildet und an den Förderketten (44) angeordnet sind und die Förderketten (44) mit höherer Geschwindigkeit umlaufen als das Förderband (86).
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen (60, 62, 64, 66) zum seitlichen Verstellen der seitlich angeordneten vertikal verlaufenden Führungen (56).
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (86) zentrisch zwischen den Förderketten (44) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (86) unter der Bewegungsbahn angeordnet ist und ein oberer Abschnitt des Förderbandes (86) derart angeordnet ist, daß es an der Unterseite der enflang der Bewegungsbahn vorgeschobenen Druckerzeugnisse (30) angreift.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mit der Schneidmesseranordnung (106, 108) in der Beschneidemaschine (B) zusammenwirkende Ausrichtglieder (124) zur Anlage an den zur Schneidmesseranordnung (106, 108) vorgeschobenen Druckerzeugnissen (30) und ein in zeitlicher Abstimmung mit der Schneidmesseranordnung (106, 108) betätigtes Vorschubelement (130) zum Bewegen und Halten der Druckerzeugnisse (30) an den Ausrichtgliedern (124).
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel, mit denen die Ausrichtglieder (124) in zeitlicher Beziehung zu der Bewegung der Schneidmesseranordnung (106, 108) in ihre Ausrichtlage hinein- und aus dieser herausgeschwenkt werden.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderketten (44) an einem seitlich zur Bewegungsbahn verstellbar angeordneten getrennten Stützrahmen (52, 52a) gehalten werden.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verlaufenden Führungen (56) jeweils mit einer der Förderketten (44) zusammenwirken und wie die Förderkette (44), mit der sie zusammenwirken, auf dem gleichen Stützrahmen (52, 52a) gehalten sind.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein über dem Förderband (86) angeordnetes Führungsstangenglied (78) zum Ausüben einer nach unten gerichteten Kraft auf die Oberseite der Druckerzeugnisse (30) während deren Transport entlang der Bewegungsbahn.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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