Die Erfindung betrifft eine Luftklappenversorgungsvorrichtung zur
gesteuerten Zuführung von Verbrennungsluft in eine Brennkraftmaschine, bei der in
einem Drosselklappengehäuseelement ein mit einem Drosselklappenwellenelement verbundenes
Drosselklappenelement wenigstens mit einer Rückstelleinheit durch eine Stellbewegung
zu verstellen ist.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der WO 95 35 440
A2 bekannt. Ein Drive-by-Wire System besteht hierbei aus einer Drosselklappeneinheit
und einer Verstelleinheit, die sich gemeinsam in einem Gehäuse befinden. Die Drosselklappeneinheit
weist wenigstens eine Drosselklappe auf, die mit einer Drosselklappenwelle im Gehäuse
angeordnet ist. Die Verstelleinheit besteht aus einer Motoreinheit, einer Rückstellfeder
und einer Öffnerfeder, die an der Drosselklappenwelle so angeordnet sind, daß
sich ein Fahrzeug im Normalbetrieb und im Limp-Home-Betrieb bei Ausfall der Motoreinheit
bewegen läßt.
Aus der DE 36 31 283 Ai ist eine Einrichtung zur gesteuerten Zumessung
von Verbrennungsluft in eine Brennkraftmaschine bekannt, die im Falle eines Ausfalls
des elektrischen Stellers an der Drosselklappe einen Notfahrbetrieb zuläßt
und ein Zufrieren der Drosselklappe in der Ruhe verhindert. Die Drosselklappe ist
mit einer Stellwelle verbunden. An der Stellwelle ist eine Rückführfeder und eine
Gegenfeder angeordnet. Während die Rückstellfeder die Drosselklappe in eine Endstellung
stellt, sorgt die Gegenfeder dafür, daß die Drosselklappe in einen Ruhewinkel
geöffnet wird und den Notfahrbetrieb ermöglicht.
Eine Einrichtung, die ähnlich wie die vorhergenannte aufgebaut ist
und ebenfalls zwei Federn einsetzt, ist aus der EP 0 992 662 A2 bekannt.
Diesen drei bekannten Lösungen ist gemeinsam, daß Spiralfedern
zum Einsatz kommen, die bruchanfällig sind. Außerdem haben die Spiralfedern
eine Federkraft, die exponentiell ansteigt.
Aus der DE 41 40 353 A1 ist eine Einrichtung zur Einstellung des Luftstroms
durch einen Durchstromkörper mit einer Drosselklappeneinrichtung für eine Kraftstoffversorgungsanlage
eines Fahrzeugmotors mit interner Verbrennung bekannt. In einem Gehäuse befindet
sich eine Feder. Die Feder ist am Anfang gleichfalls spiralförmig ausgebildet und
beschreibt einen Winkel von 300°. Danach geht der spiralförmige Teil der Feder in
einen U-förmigen Abschnitt über. Die Feder weist ein zweites Ende auf, das sich
an den U-förmigen Abschnitt anschließt. Die Feder arbeitet der Drehbewegung
des Elektromotors entgegen. Ihre Ausgestaltung sorgt dafür, daß der Drosselschieber
bei Ausfall des Elektromotors einen kleinen Durchlaß für einen Notbetrieb
ermöglicht.
Letztendlich wird in der DE 41 24 973 A1 eine Lastverstelleinrichtung
für eine Antriebsmaschine beschrieben, bei der bei einem nicht aktivierten Stellantrieb
eine Drosselklappe unter Wirkung einer Feder in einer durch einen einstellbaren
Anschlag bestimmten Stellung außerhalb des normalen Stellbereichs gehalten
wird. Als Feder soll allerdings eine Zugfeder, eine Druckfeder oder eine Drehfeder
zum Einsatz kommen.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Luftklappenversorgungsvorrichtung
der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, daß deren Drosselklappenelement
einfach und sicher verstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß anstelle eines Federelements jetzt Magnetfederelemente zum Einsatz kommen.
Das Magnetfederelement ist bruchsicher, läßt sich hinsichtlich seines Federweges
so einstellen, daß der Federweg im wesentlichen bei seiner Bewegung linear
ist. Hierdurch ist eine bessere und genauere Verstellmöglichkeit gegeben.
Eine erste Gegenbewegungseinheit kann so ausgebildet sein, daß
drehbar zueinander wenigstens zwei Magnetelemente mit gleichen magnetischen Polen
sich gegenüberliegend angeordnet sind. Eine derartige Rückstelleinheit ersetzt die
üblicherweise eingesetzte Rückstellfeder, die das Drosselklappenelement immer in
eine sichere Endstellung bewegt.
Als erstes Magnetelement der Gegenbewegungseinheit kann ein Haltemagnetelement
an einem im Drosselklappengehäuseelement positionierten Magnethaltezapfen angeordnet
sein. Als zweites Magnetelement der Gegenbewegungseinheit kann ein Bewegungsmagnetelement
an einem Magnethaltearm einer Zahnkranzeinheit angeordnet sein, die mit dem Drosselklappenwellenelement
verbunden sein kann.
Das Halte- und das Bewegungsmagnetelement können sich in einer oder
zwei Ebenen bewegen. Hierdurch lässt sich die Federcharakteristik und die Federkraft
beeinflussen.
Die Gegenbewegungseinheit kann als drittes Magnetelement ein Verstärkungsmagnetelement
aufweisen, das an dem Bewegungsmagnetelement mit einem entgegengesetzten magnetischen
Pol angeordnet sein kann.
In einem Federweg können sich das Haltemagnetelement und das Bewegungsmagnetelement
mit ihre Südpolen gegenüberliegen. Es ist aber auch möglich, daß sie sich
mit ihren Nordpolen gegenüberliegen. Der Federweg kann im wesentlichen linear ansteigend
sein.
Das Verstärkungsmagnetelement kann mit seinem Südpol am Nordpol oder
mit seinem Nordpol am Südpol des Bewegungsmagnetelements angeordnet werden. Diese
Maßnahmen sorgen dafür, daß bei einer Bewegung des Bewegungsmagnetelements
auf das Haltemagnetelement, dieser Bewegung eine Magnetkraft entgegensetzt wird,
die eine gleiche rückstellende Wirkung wie eine Federkraft hat.
Das Bewegungsmagnetelement und das Verstärkungsmagnetelement können
wenigstens teilweise in den Magnethaltearm eingeformt sein. Der Magnethaltearm und
ein sich daran anschließendes Zahnkranzsegment der Zahnkranzeinheit können
wenigstens teilweise aus Kunststoff bestehen. Hierdurch ist eine genaue Positionierung
und eine leichte Einformbarkeit der beiden Magnetelemente gegeben.
Eine zweite Gegenbewegungseinheit kann derart ausgebildet sein, daß
verschiebbar zueinander wenigstens zwei weitere Magnetelemente mit gleichen magnetischen
Polen wenigstens teilweise versetzt übereinanderliegend angeordnet sind. Diese Rückstelleinheit
ersetzt ebenfalls die Limp-Home-Feder, die einen Notbetrieb des Luftklappensystems
ermöglicht, wenn die Motorantriebseinheit ausgefallen ist. Außerdem wird gleichfalls
sicher vermieden, daß das Drosselklappenelement festfrieren kann.
Als erstes Magnetelement der zweiten Gegenbewegungseinheit kann ein
Standmagnetelement in einem auf einer weiteren Halteplatte gehaltenen Magnetgehäuseelement
angeordnet sein.
Als zweites Magnetelement der Gegenbewegungseinheit kann ein Schiebemagnetelement
über dem Standmagnetelement in dem Magnetgehäuseelement beweglich und versetzt angeordnet
sein und mit einem Anschlagarm einer weiteren Zahnkranzeinheit, die mit dem Drosselklappenwellenelement
verbunden sein kann, in das Magnetgehäuseelement zu schieben ist.
In dem Anschlagarm kann ein Abstoßmagnetelement angeordnet sein.
Hierdurch wird die Federkraft verstärkt.
Das Schiebemagnetelement und das Standmagnetelement können
- in einen Nord- und einem diesem gegenüberliegenden Südpol (N, S) geteilt sein,
- einen scheibenförmigen Nordpol aufweisen, um den wenigstens ein Südpol angeordnet
ist,
- einen scheibenförmigen Nordpol aufweisen, dem ein scheibenförmigen Südpol gegenüberliegt.
Das Haltemagnetelement, das Bewegungsmagnetelement, das Wellenmagnetelement
und das Standmagnetelement, das erste, zweite und dritte Schiebe- und das erste,
zweite und dritte Standmagnetelement können im Querschnitt quadratisch, rechteckig,
dreieckig, viereckig, vieleckig, oval, rund, ellipsoid oder dergleichen ausgebildet
sein. Hierdurch läßt sich die Bewegungskennlinie dieser Magnetanordnung beeinflussen.
Das erste, zweite und dritte Schiebemagnetelement können sich gegenüberliegende
Begradigungen aufweisen. Hierdurch lässt sich das Schiebemagnetelement verdrehungssicher
verschieben.
Das Bewegungshaltemagnetelement, das Bewegungselement, das Wellenmagnetelement
und das Standmagnetelement können als Dauermagnete ausgebildet werden. Als Magnetwerkstoffe
kommen die bekannterweise verwendeten Werkstoffe zum Einsatz.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher erläutert.
Es zeigen
- Fig. 1
- ein Luftklappensystem mit einer Gegenbewegungseinheit als Magnetstellfeder in
einer schematischen, perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- ein Luftklappensystem gemäß Fig. 1 in einer teilweise auseinandergezogenen
Darstellung von oben gesehen,
- Fig. 3
- ein Luftklappensystem gemäß Fig. 1 in einer teilweise auseinandergezogenen
Darstellung seitlich von unten gesehen,
- Fig. 4
- eine Gegenbewegungseinheit als Magnetstellfeder für ein Luftklappensystem gemäß
den Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten Teildraufsicht,
- Fig. 5
- ein Luftklappensystem mit einer weiteren Ausführungsform einer Gegenbewegungseinheit
in einer schematischen, perspektivischen Teildarstellung,
- Fig. 6
- eine erste Ausführungsform einer Magnetanordnung für eine Gegenbewegungseinheit
gemäß Fig. 5 in einer schematischen, perspektivischen Teildarstellung
- Fig. 7a)
- eine zweite Ausführungsform einer Magnetanordnung für eine Gegenbewegungseinheit
gemäß Fig. 5 in einer schematischen, perspektivischen Teildarstellung,
- Fig. 7b)
- eine dritte Ausführungsform einer Magnetanordnung für eine Gegenbewegungseinheit
gemäß Fig. 5 in einer schematischen, perspektivischen Teildarstellung und
- Fig. 8
- einen Federweg einer Gegenbewegungseinheit gemäß Fig. 1 bis 4 und Fig.
5 bis 6 bzw. 7 als Funktion einer Federkraft in Abhängigkeit vom Weg.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Luftklappensystemvorrichtung gezeigt.
Sie besteht aus einem Drosselklappengehäuseelement 1, an das ein Antriebsgehäuse
14 angeformt ist. In das Drosselklappengehäuseelement 1 ist ein Motorgehäuseelement
2 angeformt.
Im Drosselklappengehäuseelement 1 ist in einer Drosselklappenausnehmung
13 mit einem Drosselklappenwellenelement 4 ein Drosselklappenelement 45 verstellbar
angeordnet. Das Drosselklappenwellenelement 4 ragt in das Antriebsgehäuse 14 hinein.
Wie insbesondere die Fig. 2 und 3 zeigen, ist mit dem Wellenelement
4 eine Motoreinheit 15 verbunden, die in das Motorgehäuseelement 2 eingesetzt werden
kann. Über der Motoreinheit 15 befindet sich eine Motorhalteeinheit 16. Sie ist
wenigstens teilweise mit einer Verbindungseinheit 20 verbunden, in die eine Dehnungsschleife
21 eingebracht ist.
An der Verbindungseinheit 20 ist an einem Ende eine Steckereinheit
22 angeordnet, die in eine Steckerausnehmung 23 in dem Drosselklappengehäuseelement
1 einzusetzen ist.
Am gegenüberliegenden Ende der Verbindungseinheit 20 ist ein Hall-Effekt-Sensorelement
19 angeordnet, das aus einem Statorteilelement 17 mit zwei sich gegenüberliegenden
Statorteilelementen 17.1, 17.2 und einem IC-Element besteht. Ein Magnetelement des
Sensorelements 19 ist am Drosselklappenwellenelement 4 angeformt.
Die Kraft der Motoreinheit 15 auf das Wellenelement wird mit Hilfe
eines Getriebes übertragen. Von diesem Getriebe ist ein Zahnradelement
52, ein Getriebezapfen 7 und eine Zahnkranzeinheit 6, 8 gezeigt.
Unterhalb eines Drehtellers 11 ist verdeckt ein Rückholfederelement
25 angeordnet. Wird durch die Motoreinheit 15 das Drosselklappenwellenelement bewegt
und damit das Drosselklappenelement 45 geöffnet, sorgt das Rückholfederelement 25
dafür, daß das Drosselklappenwellenelement und damit das Drosselklappenelement
45 immer in eine definierte Endstellung (Leerlaufstellung) bewegt wird.
Erfindungswesentlich ist, daß mit Hilfe dieser Zahnkranzeinheit
durch eine Gegenbewegungseinheit 3 das Drosselklappenelement in einer bestimmten
Endstellung (Limp-Home-Stellung) gehalten wird. Während mit Hilfe des Rückholfederelements
25 durch eine Rückstellbewegung R das Drosselklappenwellenelement 4 in eine Endstellung
(Leerlaufstellung) zurückgestellt wird, wird hierdurch eine Gegenfederbewegung G
mit Hilfe der Gegenbewegungseinheit 3 das Drosselklappenelement in der anderen Endstellung
in einem Öffnungswinkel offengehalten. Und zwar drückt hierbei das Ende eines Zahnkranzsegments
6 der Zahnkranzeinheit an einen Anschlagzapfen 5, der auf einer Halteplatte 24 gehalten
wird.
Das wird dadurch erreicht, daß an einem auf der Halteplatte
24 positionierten Magnethaltezapfen 10 ein Haltemagnetelement 31 mit Nord- und Südpol
N, S so angeordnet ist, daß es mit seinem Südpol S in einen freien Raum zeigt.
Auf der gegenüberliegenden Seite wird ein Bewegungsmagnetelement 32
von einem Magnethaltearm 9 der Zahnkranzeinheit so gehalten, daß dessen Südpol
S dem Südpol S des Haltemagneten 31 gegenüberliegt. Das Bewegungsmagnetelement 32
ist verschieblich in einer Tasche des Magnethaltearms 9 gehalten Der Nordpol N des
Bewegungsmagnetelement 32 liegt einem Nordpol N eines Verstärkermagnetelements 33
mit Nord- und Südpol N, S gegenüber, so daß eine Gegenkraft Fi ausgebildet
wird. Beide Magnetelemente 32, 33 sind in den Magnethaltearm 9, der wenigstens teilweise
aus Kunststoff besteht, eingeformt.
Das Haltemagnetelement 31 liegt den Magnetelementen 32, 33 in einer
oder zwei Ebenen gegenüber.
Fällt die Motoreinheit 15 aus, läßt sich das Drosselklappenelement
45 entgegen der Gegenfederbewegung G von dem Anschlagzapfen 5, an dem das Ende Zahnkranzsegments
6 anliegt, soweit bewegen, bis das Ende des Anschlagarms 8 an den Anschlagzapfen
5 anschlägt. Das Magnetelement 32 auf der einen und die Magnetelemente 32, 33 auf
der anderen Seite, von denen das Magnetelement 33 die Magnetkraft des Magnetelements
32 insbesondere die Gegenkraft F1 verstärkt, legen einen Federweg 34 zurück.
Durch eine besondere Ausgestaltung der Magnetelemente kann die Federkraft
zum Federweg 34, der bei würfelförmigen Magnetelementen exponentiell ist, wie Fig.
8 zeigt, linearisiert werden. Hierdurch ist eine genaue und feine Einstellung des
Drosselklappenelements möglich, so daß ein Notfahrbetrieb des Fahrzeugs mit
verminderter Geschwindigkeit gegeben ist. Von besonderem Vorteil ist, daß
die Magnetelemente im Gegensatz zu Federn verschleißfrei und bruchsicher arbeiten,
so daß das Luftklappensystem im Limp-Home-Betrieb einwandfrei arbeitet.
Eine weitere Ausführungsform einer Gegenbewegungseinheit 12 ist in
den Fig. 5 bis 7 b) gezeigt. Sie besteht aus einem Schiebemagnetelement 121 und
einem darunter liegenden Standmagnetelement 122, das in einem Magnetgehäuseelement
123 angeordnet ist. Das Magnetgehäuseelement 123 wird von einer Halteplatte 47 gehalten.
Dem Magnetgehäuseelement 123 gegenüberliegend ragt der Anschlagzapfen hervor. Die
Halteplatte ist mit dem Wellenelement 4 verbunden.
Das Schiebemagnetelement 121 weist, wie insbesondere Fig. 6 zeigt,
auf der einen Seite einen magnetischen Südpol S und auf der gegenüberliegenden Seite
einen magnetischen Nordpol N auf. Dem Schiebemagnetelement 121 ist ein Standmagnetelement
122 gegenüberliegend und wenigstens teilweise unterliegend angeordnet. Hierbei sind
der Nordpol N dem Südpol S des Schiebemagnetelements gegenüberliegend positioniert.
Erfindungswesentlich ist, daß beide Magnetelemente 121, 122
im wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind. Damit das Schiebemagnetelement geradlinig
verschoben werden kann, ist es zu beiden Seiten abgeflacht. Dadurch, daß das
Schiebemagnetelement und das Standmagnetelement 122 versetzt zueinander beabstandet
angeordnet sind, läßt sich die Bewegung (Federweg) beider Magnetelemente zueinander
beeinflussen. Auch kann in einen Anschlagarm 46, der an dem Zahnkranzsegment 6 angeordnet
ist, ein Abstoßmagnetelement 127 angeordnet sein.
In Fig. 8 ist ein Federweg ω der Magnetelemente 121, 122, 127
in einem Koordinatensystem als eine Kraft F in Abhängigkeit von einem Weg S dargestellt.
Wie Fig. 8 zeigt, ist der Federweg ω eine Gerade, die insbesondere durch die
Gestaltung der beiden Magnetelement 121, 122 bestimmt wird, wie sie anhand der Fig.
4,6,7a und 7b beschrieben wurde.
Fällt die Motoreinheit 15 aus, läßt sich das Drosselklappenelement
45 mit Hilfe der Gegenfederbewegung von dem Anschlagzapfen, an dem das Ende Zahnkranzsegments
6 anliegt, soweit bewegen, bis das Ende des Anschlagarms an den Anschlagzapfen anschlägt.
Das Magnetelement 121 auf der einen und das Magnetelement 122 auf der anderen Seite,
wobei das Magnetelement 127 die Kraft verstärkt, legen den Federweg ω zurück.
Durch die besondere Ausgestaltung der Magnetelemente ist der Federweg,
wie bereits beschrieben linearisiert worden. Hierdurch ist eine genaue und feine
Einstellung des Drosselklappenelements möglich, so daß ein Notfahrbetrieb
des Fahrzeugs mit verminderter Geschwindigkeit gegeben ist. Von besonderem Vorteil
ist auch hier, daß die Magnetelemente im Gegensatz zu Federn verschleißfrei
und bruchsicher arbeiten, so daß das Luftklappensystem im Limp-Home-Betrieb
einwandfrei arbeitet.
In Fig. 7 a) sind die Magnetelemente ähnlich einem Zweieurostück ausgebildet.
Sowohl ein Schiebe- als auch ein Standmagnetelement 125, 126 weisen einen kreisförmigen
Kern als Nordpol N auf, um den sich ein Ring mit wenigstens einem Südpol S legt.
Beide Magnetelemente 125, 126 liegen versetzt übereinander, so daß die Federwirkung
wie beschrieben entsteht.
In Fig. 7 b) sind die Magnetelemente ähnlich einem 50 Centstück ausgebildet.
Sowohl ein Schiebe- als auch ein Standmagnetelement , 128, 129 weisen einen kreisförmigen
Kern mit einem Nordpol N auf der einen und einen Südpol S auf der anderen Seite
auf. Beide Magnetelemente 128, 129 liegen auch hier versetzt übereinander, so daß
die Federwirkung wie beschrieben entsteht.