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Dokumentenidentifikation DE10006212B4 18.03.2004
Titel Phasenregelschaltkreis, Ablenkkorrekturschaltkreis und Anzeigevorrichtung
Anmelder NEC Electronics Corp., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Esaki, Takafumi, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Uto, Yoshiyuki, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Furukawa, Hiroshi, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Fukuda, Yasuhiro, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter Betten & Resch, 80333 München
DE-Anmeldedatum 11.02.2000
DE-Aktenzeichen 10006212
Offenlegungstag 05.10.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.03.2004
IPC-Hauptklasse G09G 1/04
IPC-Nebenklasse H03L 7/06   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige von Bildern und im besonderen auf einen Ablenkkorrekturschaltkreis, der in einer Anzeigevorrichtung benutzt wird, und auf einen Phasenregelschaltkreis, der in dem Ablenkkorrekturschaltkreis benutzt wird.

In jüngster Zeit tendieren die sich im Gebrauch befindlichen Anzeigevorrichtungen, die an Computer gekoppelt sind, dazu, breite Sichtbildschirme mit flachen Flächen zu haben. Zusätzlich ist es ein neuester Trend, daß Anzeigevorrichtungen viele Arten von feinen Korrekturen auf dem Sichtbildschirm erfordern. Der Ablenkkorrekurschaltkreis nach dem Stand der Technik ist jedoch unfähig, diese Erfordernisse zu befriedigen, weil ein komplexes Verarbeiten solch feiner Korrekturen nötig ist.

Ein aus dem Stand der Technik bekannter Ablenkkorrekturschaltkreis wird mit Bezug auf 1 beschrieben. In dem Ablenkkorrekturschaltkreis nach dem Stand der Technik, der durch die Numerierung 600 angezeigt wird, erzeugt ein analoger Rechenschaltkreis 601 ein Verzerrungskorrektursignal 106 zur Korrektur einer Verzerrung eines Bildes auf dem Sichtbildschirm. Im praktischen werden Addition und Multiplikation durch Benutzung elektrischer Ströme im analogen Rechenschaltkreis 106 durchgeführt, um das Verzerrungskorrektursignal zu erzeugen. Mit dieser Struktur kann der Verzerrungskorrekturschaltkreis 600 keine komplexen Wellenformen verarbeiten wie beispielsweise Rechteckwellen und biquadratische Wellen, trotz der Tatsache, daß die feine Korrektur auf einem breiten Bildschirm komplexes Verarbeiten erfordert. Des weiteren werden die Verarbeitungsergebnisse auf einfache Art und Weise von äußeren Faktoren beeinträchtigt, und deshalb ist es schwierig, die Verzerrungen auf dem Sichtbildschirm genau zu korrigieren.

Aus EP 0 821 489 A2 ist ein Phasenregelschaltkreis bekannt, bei dem ein Ausgabesignal eines spannungsgesteuerten Oszillators zu einer Phasenvergleichsschaltung zurückgekoppelt wird und ein Perioden erkennender Schaltkreis zum Erkennen einer Periode des Eingabesignals und ein Frequenzteilerschaltkreis zur Teilung der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators gemäß der durch den Perioden erkennenden Schaltkreis erkannte Periode in ein frequenzgeteiltes Signal vorgesehen sind, um das frequenzgeteilte Signal an den spannungsgesteuerten Oszillator zurückzukoppeln. Daneben wird auch ein Ablenkkorrekturschaltkreis beschrieben, bei dem ein Verzerrungskorrektursignal zur Korrektur von Verzerrungen erzeugt wird.

Aus US 5,777,520 ist ein Schaltkreis bekannt, dem die Aufgabe zugrundeliegt, schnelle Frequenzänderungen im horizontalen Treibersignal zu vermeiden. Hierzu wird ein PLL-Schaltkreis mit einem Phasenvergleichen, einem Filter, einem VCO und einem Frequenzteiler verwendet. Der VCO kann in verschiedenen Oszillationsmodi arbeiten, wobei jeder Modus einem definierten schmalen Frequenzbereich entspricht. Ein Frequenzdetektor mißt die Frequenz des Eingangssignals und gibt ein entsprechendes Ausgangssignal an den VCO weiter. Mit Hilfe dieses Signals kann ein Modus des VCO selektiert werden, welcher der Frequenz des horizontalen Synchronisationssignals entspricht. Innerhalb eines Modus ändert sich die Oszillationsfrequenz des VCO in Abhängigkeit von der Kontrollspannung nur in einem relativ schmalen Bereich. Dadurch werden rapide Frequenzänderungen des VCO-Ausgangssignals bei einem eingestellten Modus vermieden und zwischen den Modi findet ein weicher Übergang statt.

Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ablenkkorrekturschaltkreis bereitzustellen, mit dem Ziel, eine rapide Reaktion des Phasenregelschaltkreises auf Frequenzschwankungen des angelegten horizontal synchronisierenden Signals zu vermeiden, wobei jedoch die Beschränkung auf die unterschiedlichen Modi des VCO gemäß US 5,777,520 vermieden wird.

Um diese Aufgabe zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung einen Ablenkkorrekturschaltkreis und eine folgende Ablenkvorrichtung gemäß Anspruch 1 bzw. 5 bereit.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel stellt die vorliegende Erfindung einen Ablenkkorrekturschaltkreis zur Verfügung, der mit einem Phasenregelschaltkreis ausgerüstet ist, um die Ausgabe eines spannungsgesteuerten Oszillators an einem Phasenvergleichsschaltkreis zurückzukoppeln, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis sich so verhält, daß er ein Verzerrungskorrektursignal zur Korrektur von Verzerrungen auf dem Sichtbildschirm einer Anzeigevorrichtung und ein horizontales Treibersignal zur Steuerung eines Scans über den Sichtbildschirm als Reaktion auf ein von außen angelegtes horizontal synchronisierendes Signal erzeugt werden. Dieser Ablenkkorrekturschaltkreis umfaßt einen periodenerkennenden Schaltkreis zum Erkennen der Periode des horizontal synchronisierenden Signals, einen Übertragungsverhalenschaltkreis zur Teilung der Periode, die durch den periodenerkennenden Schaltkreis erkannt wird, in Subperioden, wobei jede eine vorbestimmte Zeit aufweist, und zur Erzeugung solcher Subperioden in regulären Zeitintervallen, einen Frequenzteilerschaltkreis zur Unterteilung der Frequenz der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators gemäß der Subperioden, die vom Übertragungsverhalenschaltkreis geliefert werden, und einen digitalen Signalprozessor zur Erzeugung eines Verzerrungskorrektursignals gemäß der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel stellt die vorliegende Erfindung einen Ablenkkorrekturschaltkreis zur Verfügung, der mit einem Phasenregelschaltkreis ausgestattet ist, um die Ausgabe eines spannungsgesteuerten Oszillators an einen Phasenvergleichsschaltkreis rückzukoppeln, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis sich so verhält, daß ein Verzerrungskorrektursignal zur Korrektur von Verzerrungen auf dem Sichtbildschirm einer Anzeigevorrichtung und ein horizontales Treibersignal zur Steuerung eines Scans über den Sichtbildschirm als Reaktion auf ein von außen angelegtes horizontal synchronisierendes Signal erzeugt werden. Dieser Ablenkkorrekturschaltkreis umfaßt einen periodenerkennenden Schaltkreis zum Erkennen der Periode des horizontal synchronisierenden Signals, einen digitalen Signalprozessor zur Erzeugung eines Verzerrungskorrektursignals gemäß der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators, zur Unterteilung der durch den periodenerkennenden Schaltkreis erkannten Periode in Subperioden, wobei jede eine vorbestimmte Zeit aufweist, und zur Erzeugung der Subperioden in regulären Zeitintervallen, und einen Frequenzteilerschaltkreis zur Unterteilung der Frequenz der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators gemäß den durch den digitalen Signalprozessor gelieferten Subperioden.

Vorzugsweise werden diese Ablenkkorrekturschaltkreise des weiteren ausgerüstet mit einem Phasensteuerschaltkreis zur Erzeugung eines horizontalen Treibersignals gemäß der Ausgabe des spannungsgesteuerten Oszillators und gemäß der Ausgabe des Frequenzteilerschaltkreises.

Des weiteren stellt die Erfindung eine Anzeigevorrichtung zur Verfügung, die mit jeder der oben beschriebenen Ablenkkorrekturschaltkreise ausgerüstet ist.

Andere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden im Verlauf der Beschreibung der gleichen auftauchen, die folgt.

1 ist ein funktionelles Blockdiagramm eines Ablenkkorrekturschaltkreises 600 nach dem Stand der Technik;

2 ist ein funktionelles Blockdiagramm eines digitalen Ablenkkorrekturschaltkreises 100 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 ist ein Graph, in dem ein horizontales Treibersignal 105, welches vom digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 100 erzeugt wird, gegen ein horizontal synchronisierendes Signal 101 aufgetragen ist;

4 ist ein Graph, in dem ein horizontales Treibersignal, welches durch den digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 600 erzeugt wird, gegen ein horizontal synchronisierendes Signal 101 aufgetragen ist;

5 ist ein funktionelles Blockdiagramm eines digitalen Ablenkkorrekturschaltkreises 300 gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

6 ist ein Graph, in dem ein horizontales Treibersignal 105, welches durch den digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 300 erzeugt wird, gegen ein horizontal synchronisierendes Signal 101 aufgetragen ist; und

7 ist ein funktionelles Blockdiagramm eines digitalen Ablenkkorrekturschaltkreises 500 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.

Zuerst wird das Konzept dieser Erfindung beschrieben werden. Ein digitaler Ablenkkorrekturschaltkreis gemäß der vorliegenden Erfindung korrigiert eine Bildverzerrung auf einem Sichtbildschirm einer Anzeigevorrichtung, die an einen Computer gekoppelt ist. Dieser digitale Ablenkkorrekturschaltkreis beinhaltet einen Phasenregelschaltkreis (PLL) zur Erzeugung einer Sequenz von Referenztaktpulsen, die eine Frequenz haben, die von Schwankungen befreit ist, und einen Schaltkreis zur Linderung von Frequenzschwankungen, die in einem horizontalen Treibersignal auftreten, die verursacht werden, falls die Frequenz des angelegten horizontal synchronisierenden Signals variiert.

Die Periode des von außen angelegten horizontal synchronisierenden Signals wird durch einen periodenerkennenden Schaltkreis erkannt. Ein Frequenzteilerschaltkreis wird auf einen Frequenzteilungsfaktor eingestellt, der der Periode des angelegten horizontal synchronisierenden Signals entspricht. Diese Struktur ermöglicht es, die Ansprechreichweite des spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) zu verengen und als Ergebnis dessen Schwankungen der Taktfrequenz zu unterdrücken. Die schwankungsunterdrückte Taktfrequenz wird an einen digitalen Signalprozessor (DSP) geliefert, um verarbeitet zu werden. Auf jeden Fall wird die Genauigkeit der Verarbeitung verbessert, die von dem digitalen Signalprozessor (DSP) durchgeführt wird.

Um eine rapide Reaktion des Phasenregelschaltkreises auf die Frequenzschwankungen des angelegten horizontal synchronisierenden Signals zu vermeiden, wird der Frequenzteilungsfaktor langsam durch den Übertragungsverhalenschaltkreis variiert. Eine solche langsame Variation des Frequenzteilungsfaktors ist wirksam, um schnelle Wechsel der Frequenz des horizontalen Treiberpulses vorzubeugen.

Ein digitaler Ablenkkorrekturschaltkreis 100 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf 2 beschrieben. Dieser dargestellte digitale Ablenkkorrekturschaltkreis 100 besteht aus einem PLL-Schaltkreis 10, einem DSP 4, einem periodenerkennenden Schaltkreis 6 und einem Phasensteuerschaltkreis 7.

Der PLL-Schaltkreis 10 umfaßt einen Phasenvergleicher 1, einen Filter 2, einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 3 und einen Frequenzteilerschaltkreis 5. Der Phasenvergleicher 1 vergleicht ein horizontal synchronisierendes Signal 101 mit einer Ausgabe 103, die von dem Frequenzteilerschaltkreis 5 gesendet wird, und erzeugt ein Fehlersignal, das der Phasendifferenz zwischen diesen entspricht. Der Filter 2 filtert die höheren Frequenzen des Fehlersignals heraus und versorgt mit diesem Signal den VCO 3. Der periodenerkennende Schaltkreis 6 mißt die Periode des horizontal synchronisierenden Signals 101. Der Frequenzteilerschaltkreis 5 wird auf einen Frequenzteilungsfaktor 104 eingestellt, der der gemessenen Periode entspricht. Der Frequenzteilerschaltkreis 5 teilt die Frequenz der Ausgabe 102 des VCO 3 mit diesem Frequenzteilungsfaktor in ein frequenzgeteiltes Signal, das als die Ausgabe 103 erzeugt wird. Auf diese Weise wird der PLL-Schaltkreis phasengeregelt, so daß das von außen angelegte horizontal synchronisierende Signal 101 in Phase mit der Ausgabe 103 des Frequenzteilerschaltkreises gebracht wird.

Der DSP 4 erzeugt ein Verzerrungskorrektursignal 106, das von der Anzeigevorrichtung benötigt wird, wobei das Ausgabetaktsignal 102 des VCO 3 als Referenztaktsignal benutzt wird. Der Phasensteuerschaltkreis 7 steuert die Phase und den Tastgrad des Ausgabesignals 103 des Frequenzteilerschaltkreises 5 relativ zu dem horizontal synchronisierenden Signal 101, und erzeugt ein horizontales Treibersignal 105.

Der Betrieb des digitalen Ablenkkorrekturschaltkreises 100 wird als nächstes im Detail beschrieben. Der DSP 4 erzeugt das Verzerrungskorrektursignal 106 als Reaktion auf das durch den VCO 3 gegebenen Ausgabetaktsignal 102. Es wird angenommen, daß das horizontal synchronisierende Signal 101 eine Periode hat, die durch a(s) dargestellt wird, und daß der Meßfehler des periodenerkennenden Schaltkreises eine maximale Periode hat, die durch b(s) dargestellt wird. Das Verhältnis aus dem maximalen Wert des Meßfehlers und dem in den periodenerkennenden Schaltkreis eingegebenen horizontal synchronisierenden Signal 101 wird durch b/a repräsentiert.

Im besonderen ist es nur notwendig, daß der PLL-Schaltkreis 10 auf die eingegebene Frequenz bei einem Verhältnis b/a reagiert. Falls der VCO 3 eine Ansprechreichweite hat, die diesem Verhältnis entspricht, kann der PLL-Schaltkreis phasenregeln. Der PLL-Schaltkreis 10 nach dem Stand der Technik, der in 1 veranschaulicht ist, hat eine Ansprechreichweite im Zehnerprozentbereich. Bei der vorliegenden Erfindung kann die Ansprechreichweite auf eine Reichweite um 1 % verengt werden. Ähnlich kann die Ansprechreichweite des VCO 3 auf 1 % oder weniger reduziert werden. Dementsprechend können Taktpulse, die weniger Frequenzschwankungen aufweisen, an den DSP 4 geliefert werden, der durch Gebrauch des Taktsignals des VCO 3 Berechnungen durchführt. Eine gewünschte Wellenform kann genauestens erzeugt werden.

In dem zuvor erwähnten digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 100 aktualisiert der periodenerkennende Schaltkreis 6 sofort auf den Frequenzteilungsfaktor, auf den der Frequenzteilerschaltkreis 5 eingestellt ist, falls die Periode des eingegebenen horizontal synchronisierenden Signals 101 variiert. Deshalb folgt die Frequenz der Ausgabe 103 des Frequenzteilerschaltkreises 5 dem horizontal synchronisierenden Signal und variiert schnell. Dementsprechend, wie in 3 gezeigt, variiert die Frequenz des horizontalen Treibersignals 105 ebenfalls schnell, welches durch Gebrauch des schnell variierenden horizontal synchronisierenden Signals erzeugt wird. Obige Schnelligkeit ist offensichtlich im Vergleich zu 3 und 4, die das horizontale Treibersignal eines Ablenkkorrekturschaltkreises 600 gemäß dem Stand der Technik zeigen.

In der Anzeigevorrichtung wird ein hochspannungsresonanter Schaltkreis durch Gebrauch des horizontalen Treibersignals 105 betrieben, um den Scan über den Sichtbildschirm zu steuern. Wenn die Frequenz des horizontalen Treibersignals schnell variiert, d.h. wenn die Kontinuität zwischen den H- und den L-Perioden des horizontalen Treibersignals unterbrochen wird, erzeugt deshalb der hochspannungsresonante Schaltkreis eine abnormale Spannung. Im schlimmsten Fall wird die Anzeigevorrichtung zerstört.

Ein digitaler Ablenkkorrekturschaltkreis 300, wie in 5 gezeigt und der gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gebildet wird, löst dieses Problem. In dem digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 100 (2) wird die Ausgabe 104 des periodenerkennenden Schaltkreises 6 direkt an den Frequenzteilerschaltkreis 5 angelegt. Auf der anderen Seite ist der digitale Ablenkkorrekturschaltkreis 300, wie in 5 veranschaulicht, mit einem Übertragungsverhalenschaltkreis 8 ausgerüstet, an den die Ausgabe 104 angelegt wird. Die Ausgabe 107 des Übertragungsverhalenschaltkreises 8 wird an den Frequenzteilerschaltkreis 5 angelegt.

Falls die Ausgabe 104 des periodenerkennenden Schaltkreises 6, der das Ergebnis der Erkennung anzeigt, schnell variiert, stellt der Übertragungsverhalenschaltkreis 8 den Frequenzteilungsfaktor, auf den der Frequenzteilerschaltkreis 5 eingestellt ist, fein ein.

Ein Beispiel des Übertragungsverhaltens des Frequenzteilungsfaktors auf Frequenzschwankungen des horizontal synchronisierenden Signals wird unten angegeben. A ist der gegenwärtige Frequenzteilungsfaktor, B ist der angestrebte Frequenzteilungsfaktor nach Frequenzschwankungen und C ist der Variationsbetrag des Frequenzteilungsfaktors, der durch das sofort variierende horizontale Treibersignal toleriert wird.

Bezüglich 6 wird, falls die Frequenz des eingegebenen horizontal synchronisierenden Signals 101 nach unten variiert (d.h. der Frequenzteilungsfaktor variiert von einem kleineren Wert zu einem höheren Wert), die Relation A = A + C festgelegt, falls die Bedingung B – A > C erfüllt ist. Nach dem Ablauf einer vorgegebenen Wartezeit wird der zuvor erwähnte Vergleich wiederholt. Auf diese Weise werden Wiederholungsberechnungen durchgeführt. Die Beziehung A = B wird festgelegt, falls die Bedingung B – A ≤ C gültig ist. Berechnungen werden solange durchgeführt, bis der angestrebte Frequenzteilungsfaktor erreicht ist. Der Variationsbetrag der Frequenz kann durch zweckmäßiges Einstellen der Wartezeit und des Wertes C gesteuert werden. Der Frequenzteilungsfaktor kann also langsam, reagierend auf die Frequenz des horizontal synchronisierenden Signals 101, variiert werden.

Falls die Frequenz des horizontal synchronisierenden Signals 101 von einem niedrigeren Wert zu einem höheren variiert, kann der Frequenzteilungsfaktor auf ähnliche Art und Weise langsam variiert werden.

Die dritte Ausführungsform ist auf die gleiche Weise wie die zweite Ausführungsform so gestaltet, daß schnelle Variationen des horizontalen Treibersignals, das in der ersten Ausführungsform benutzt wird, unterdrückt werden. In der zweiten Ausführungsform wird der Frequenzteilungsfaktor auf den der Frequenzteilerschaltkreis 5 eingestellt ist, auf eine schrittweise Art variiert. Um dies durchzuführen, wird der Übertragungsverhalenschaltkreis 8 zwischen dem periodenerkennenden Schaltkreis 6 und dem Frequenzteilerschaltkreis 5 angeordnet. Im digitalen Ablenkkorrekturschaltkreis 500 gemäß der dritten Ausführungsform führt der DSP 4 diese Verarbeitung durch Zeitmultiplextechniken aus, wie in 7 veranschaulicht, anstelle eines bereitgestellten Übertragungsverhalenschaltkreises 8.

Der Betrieb des Übertragungsverhalenschaltkreises 8 kann mit einem allgemein gebräuchlichen DSP durchgeführt werden. Mit anderen Worten, der DSP kann auf eine ähnliche Art und Weise wie der Übertragungsverhalenschaltkreis 8 betrieben werden, wobei die Korrektursignale berechnet werden. Es ist also möglich, schnelle Variationen des durch den periodenerkennenden Schaltkreis 6 bestimmten Frequenzteilungsfaktor wie in der zweiten Ausführungsform dieser Erfindung zu verhindern.

Ein erster Vorteil ist, daß es möglich ist, die Frequenzansprechreichweite des VCO 3 zu verengen, indem die Genauigkeit des Frequenzerkennungsschaltkreises 6 verstärkt wird. Wenn die Reichweite eng wird, variiert das Ausgabetaktsignal des VCO 3 weniger. Der DSP führt die Verarbeitung durch Benutzung des Ausgabetaktsignals durch. Daraufhin kann der Ablenkkorrekturschaltkreis dieser Erfindung genaue Berechnungen durchführen.

Ein zweiter Vorteil ist, daß das horizontale Treibersignal 105 nicht schnell variiert, selbst wenn die Frequenz des horizontal synchronisierenden Signals 101 schnell wechselt. Dies ist so, weil der DSP, der als Übertragungsverhalenschaltkreis betrieben werden kann, auf einen zweckmäßigen Variationsbetrag C des Frequenzteilungsfaktors und auf die Wartezeit eingestellt werden kann. Als Ergebnis kann der Schaltkreis gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Schwankungen des horizontalen Treibersignals innerhalb der Toleranzgrenzen jeder mit dem Schaltkreis verbundenen Anzeigevorrichtung steuern.


Anspruch[de]
  1. Ablenkkorrekturschaltkreis aufweisend einen Phasenregelschaltkreis zur Rückkopplung eines Ausgabesignals eines spannungsgesteuerten Oszillators an eine vorhergehende Schaltkreisebene, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis ein Verzerrungskorrektursignal erzeugt zur Korrektur von Verzerrungen auf einem Sichtbildschirm einer Anzeigevorrichtung und zur Erzeugung eines horizontalen Treibersignals zur Steuerung eines Scans über den Sichtbildschirm als Reaktion auf ein von außen angelegtes horizontal synchronisierendes Signal, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis umfaßt:

    einen periodenerkennenden Schaltkreis zum Erkennen einer Periode des horizontal synchronisierenden Signals; und ferner gekennzeichnet ist durch:

    einen Übertragungsverhaltenschaltkreis zur Teilung der durch den periodenerkennenden Schaltkreis erkannten Periode in Subperioden, wobei jede eine vorbestimmte Zeit aufweist, und zur Lieferung der Subperioden in regulären Intervallen;

    einen Frequenzteilerschaltkreis zur Unterteilung der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators gemäß der vom Übertragungsverhaltenschaltkreis gelieferten Subperioden; und

    einen digitalen Signalprozessor zur Erzeugung des Verzerrungskorrektursignals gemäß des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators.
  2. Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 1, wobei dieser des weiteren einen Phasensteuerschaltkreis aufweist zur Erzeugung des horizontalen Treibersignals gemäß des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillatorschaltkreises und gemäß des Ausgabesignals des Frequenzteilerschaltkreises.
  3. Anzeigevorrichtung, die mit dem Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 1 ausgerüstet ist.
  4. Anzeigevorrichtung, die mit dem Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 2 ausgerüstet ist.
  5. Ablenkkorrekturschaltkreis, der einen Phasenregelschaltkreis aufweist zur Rückkopplung eines Ausgabesignals eines spannungsgesteuerten Oszillators an eine vorhergehende Schaltkreisebene, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis ein Verzerrungskorrektursignal erzeugt zur Korrektur von Verzerrungen auf einem Sichtbildschirm einer Anzeigevorrichtung, und der Ablenkkorrekturschaltkreis erzeugt ein horizontales Treibersignal zur Steuerung eines Scans über den Sichtbildschirm als Reaktion auf ein von außen angelegtes horizontal synchronisierendes Signal, wobei der Ablenkkorrekturschaltkreis aufweist:

    einen periodenerkennenden Schaltkreis zum Erkennen einer Periode des horizontal synchronisierenden Signals; und ferner gekennzeichnet ist durch:

    einen digitalen Signalprozessor zur Erzeugung des Verzerrungskorrektursignals gemäß des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators, zur Teilung der durch den periodenerkennenden Schaltkreis erkannten Periode in Subperioden, wobei jede eine vorbestimmte Zeit aufweist, und zur Lieferung der Subperioden in regulären Intervallen; und

    einen Frequenzteilerschaltkreis zur Unterteilung der Frequenz des Ausgabesignals des spannungsgesteuerten Oszillators gemäß der durch den digitalen Signalprozessor gelieferten Subperioden.
  6. Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 5, wobei dieser des weiteren einen Phasensteuerschaltkreis aufweist zur Erzeugung des horizontalen Treibersignals gemäß dem Ausgabesignal des spannungsgesteuerten Oszillatorschaltkreises und gemäß dem Ausgabesignal des Frequenzteilerschaltkreises.
  7. Anzeigevorrichtung, die mit dem Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 5 ausgerüstet ist.
  8. Anzeigevorrichtung, die mit dem Ablenkkorrekturschaltkreis nach Anspruch 6 ausgerüstet ist.
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