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Dokumentenidentifikation DE60002936T2 25.03.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001039038
Titel Ausschalungshilfsvorrichtung
Anmelder Compagnie du Sol, Nanterre, FR
Erfinder Butigieg, Johnny, 92000 Nanterre, FR
Vertreter Kohler Schmid + Partner GbR, 70565 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 60002936
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 07.03.2000
EP-Aktenzeichen 004006011
EP-Offenlegungsdatum 27.09.2000
EP date of grant 28.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.03.2004
IPC-Hauptklasse E02D 5/18

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung hat eine Ausschalungshilfsvorrichtung einer Schalung zum Verbinden des Endes von Platten einer gegossenen Wand zum Gegenstand.

Wenn man eine gegossene Wand herstellen will, d. h. eine Betonwand in einem im Boden ausgehöhlten Graben, so wird diese Vorgehensweise anhand von aufeinanderfolgenden Streifen durchgeführt, die jeweils einer Platte einer gegossenen Wand entsprechen, wobei die Gesamtheit der Platten die Wand bilden.

Um die mechanische Kontinuität der Wandplatten im Bereich der Verbindung zwischen zwei Platten zu gewährleisten, gibt man dem Ende jeder Platte eine besondere Form, eine sogenannte Verbindungsform, die das Einfügen eines Endes einer Platte in das Ende der vorhergehenden Platte ermöglicht. Die Definition dieser den Verbindungen entsprechenden Form wird erhalten durch das Anbringen am Ende des Grabens, während des Aushöhlens, einer Schalung, deren Form es ermöglicht, die Verbindung der Platte während der Herstellung zu erhalten.

Unter Bezug zunächst auf die beiliegenden 1a und 1b wird die bekannte Herstellungstechnik der verschiedenen Platten einer gegossenen Wand beschrieben. Zuerst wird ein erster Grabenabschnitt 10 ausgehöhlt, der einer ersten Platte entspricht und man platziert eine Schalung zum Verbinden des Endes 12 mit dem Ende 10a des Abschnitts des Grabens. Wie bekannt, beinhaltet die Schalung 12 einen Boden 14 und einen Kasten 16, der die Form der Verbindung definiert, so dass, vorzugsweise, eine Struktur 18, die das Halten und den Schutz eines Verbindungselements 20 zwischen den Abdichtungselementen, die in der gegossenen Wand vorgesehen werden können, ermöglicht.

Wie 1a zeigt, umgibt der die Platte 22 bildende Beton die Enden des Bodens 14 der Schalung 12 in den mit 24 bezeichneten, seitlichen Bereichen. Ein Teil dieses Betons kann sich gegen die äußere Seite 14a des Bodens 14, wie in 26 dargestellt, befinden.

In der folgenden, durch die 1b dargestellten Stufe, wird das Aushöhlen eines zweiten Grabenabschnitts 28 durchgeführt, der die folgende Platte einer gegossenen Wand bilden soll. Bei diesem Aushöhlen mit dem Greiferkübel ist es möglich, die äußere Wand 14a des Bodens 14 abzukratzen, um die entsprechende Menge an Beton zu entfernen. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass immer mit 24 bezeichnete Bereiche mit Leckagebeton (Umgehungsbeton, d. h. Beton, der um die Schalung herum wandert) bleiben.

Bevor der zweite Grabenabschnitt 28 mit Beton ausgefüllt wird, ist es selbstverständlich notwendig, die Schalung 12 herauszunehmen. Dieses Vorgehen ist schwierig aufgrund der Haftung zwischen dem Beton und der Innenseite 14b des Bodens 14 der Schalung sowie mit dem Kasten 18. Außerdem ist dieses Vorgehen noch schwieriger aufgrund der Anwesenheit von Leckagebeton in den Bereichen 24.

Um dieses Problem zu lösen, wird schon im französischen Patent 2 613 395 offenbart, die Seite der Schalung, die dem Beton zugewandt ist, mit einem dünnen Material auszukleiden, das im Graben gelassen werden kann, um die Haftung des Betons an der Schalung zu vermeiden, und die Schalung im Wesentlichen vertikal zu entnehmen.

Um dieses Problem zu lösen wurde auch im französischen Patent 2 647 828 offenbart, einen Stoß auf die Verbindungsstelle von der dem Beton abgewandten Seite mittels eines Werkzeugs, das von der Verbindungsstelle selbst geführt wird, auszuüben.

Eine andere bekannte Technik zum Entschalen der Schalung 12 besteht darin, „Hände" zum Ausschalen zu benutzen, die, wie später noch im Detail erklärt wird, im Wesentlichen aus zwei Teilen in Form von Haken bestehen, die mit den Enden des Bodens der Schalung verbunden sind und deren aktive Teile auf die Innenseite der Enden des Bodens greifen. In 1c ist das Platzieren und die allgemeine Form der Ausschalungshände 30 und 32 dargestellt.

Die 1d zeigt eine Ausschalungshand 30. Sie beinhaltet ein Ende 31 zur Befestigung auf einer Maschine, einen Arm 33, der dazu bestimmt ist, an der Seite des Seitenrands des Bodens 14 vorbeizugehen und einen Vorsprung 30a, der zum Einsetzen zwischen die Innenseite 14b des Bodens und dem Beton bestimmt ist, um die Schalung vom Beton loszulösen.

Dadurch dass die Bereiche 24 von Beton umgeben sind, ist das Verbinden der Ausschalungshände 30 und 32 sehr schwierig. In der Tat müssen diese Hände sich einen Durchgang in den mit e gekennzeichneten mit Beton umgebenen Bereichen 24 auf eine Breite von 2 bis 3 cm bahnen, was der Breite der Ausschalungshände entspricht und auf eine Länge, die 5 cm übersteigen kann und mit e' gekennzeichnet ist, was der Leckage (Umgehung) des Betons in den Bereichen 24 entspricht. Eine solche Vorgehensweise bringt für die Ausschalungshände sehr hohe Beanspruchungen mit sich, die deren Bruch oder wenigstens ihre vorzeitige Abnutzung bewirken können. Außerdem machen die Phänomene einer Verkeilung dieses Vorgehen sehr schwierig und somit langwierig, was zu nicht unwesentlichen Kosten bei der Herstellung der gegossenen Wand führt.

Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht darin eine Hilfsvorrichtung zum Ausschalen einer Schalung zum Verbinden des Endes einer Platte einer gegossenen Wand zu liefern, die die Verwendung von Ausschalungshänden unter wesentlich verbesserten Bedingungen ermöglicht, wodurch die Abnutzung der Ausschalungshände begrenzt und die Geschwindigkeit beim Ausschalungsvorgang erhöht wird.

Um dieses Ziel zu erreichen ist erfindungsgemäß die Ausschalungshilfsvorrichtung einer Schalung zum Verbinden des Endes einer Platte einer gegossenen Wand, wobei die Schalung einen Boden hat, der eine äußere Seite, eine mit einem Kasten ausgestattete innere Seite und zwei Seitenränder aufweist, wobei der Kasten auf der inneren Seite des Bodens zwei seitliche Bereiche in der Nähe der Ränder freilässt, dadurch gekennzeichnet, dass sie beinhaltet:

  • – zwei im Wesentlichen rechteckige Tafeln mit im Wesentlichen denselben Abmessungen,
  • – Versteifungsmittel, die mit einem ersten Längsrand der Tafeln verbunden sind, um diese im Wesentlichen parallel zueinander zu halten mit einem Abstand h, der in etwa gleich der Dicke des Bodens der Schalung ist,
  • – Füllmittel zum Ausfüllen des durch die Tafeln, die Versteifungsmittel und eine orthogonale zu den Tafeln verlaufende Ebene, die in einem Abstand d von den zweiten Längsrändern der Platten angeordnet ist, begrenzten Volumens, wodurch der Abstand zwischen den Tafeln ohne Füllmittel geeignet ist, einen seitlichen Abschnitt des Bodens einer Schalung aufzunehmen, wobei die Füllmittel aus einem Material mit geringem mechanischem Widerstand hergestellt sind; und
  • – Mittel zur zeitweiligen Befestigung der Tafeln an dem Boden.

Es versteht sich, dass durch diese Anordnung die Ausschalungshände vertikal beiderseits des Bodens verbunden werden, im rechten Winkel zu den Abschnitten der Ausschalungshilfsvorrichtung, die wenigstens teilweise durch Füllmittel gebildet sind, deren mechanischer Widerstand relativ gering ist. So kann man eine Verstärkung der Ausschalungshände in den Bereichen erhalten, die nicht mit Leckagebeton versehen sind und wenigstens teilweise durch das Füllmaterial mit geringem mechanischem Widerstand gebildet sind.

Außerdem begrenzt selbst die Anwesenheit der Ausschalungshilfsvorrichtungen die durch den Leckagebeton besetzten Bereiche.

Gemäß einer ersten Ausführungsform ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln und die Versteifungsmittel aus einem gezogenen Metallblech hergestellt sind, das aus zwei Flügeln und einem Verbindungsabschnitt gebildet ist, und dass die Füllmittel aus einem parallelepipedförmigen Teil gebildet sind, das zwischen den Flügeln des Blechs gegen den Verbindungsabschnitt angebracht ist, wobei die Füllmittel aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sind, das von Beton nicht durchdrungen werden kann.

Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln aus Holz, die Versteifungsmittel aus einer Holzleiste gebildet sind, die zwischen den Tafeln entlang ihrem ersten Längsrand befestigt sind, und dass die Füllmittel aus einem parallelepipedförmigen Teil gebildet sind, das zwischen den Tafeln gegen die Leiste angebracht sind, wobei das Teil aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, das nicht von Beton durchdrungen werden kann.

Gemäß einer dritten Ausführungsform ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln aus Holz hergestellt sind, dass die Versteifungsmittel aus Leistenelementen aus Holz gebildet sind, die zwischen den Tafeln entlang ihrem ersten Längsrand befestigt sind, wobei die Leistenelemente untereinander freie Räume in Richtung des Längsrandes der Tafeln lassen, und dass die Füllmittel aus im Wesentlichen parallelepipedförmigen Teilen aus einem Kunststoffmaterial gebildet sind, das nicht von Beton durchdrungen werden kann, wobei die genannten Teile in den Räumen angeordnet sind, die die Elemente von der Leiste trennen.

Gemäß einer bevorzugten Einsatzform sind die Füllmittel aus Polystyrol gebildet. Dieses Material weist den Vorteil auf, dass es einen geringen mechanischen Widerstand bezüglich den Ausschalungshänden hat, wobei das Ausfüllen mit Beton des zwischen den beiden Tafeln, die die Ausschalungshilfsvorrichtung bilden, angeordneten Bereichs verhindert wird.

Andere Merkmale und Vorteile der Endung verdeutlichen sich beim Lesen der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen der Endung, die als nicht einschränkende Beispiele gegeben sind. Die Beschreibung bezieht sich auf die beiliegenden Figuren, in denen:

die bereits beschriebenen 1a bis 1c ein Herstellungsverfahren einer Platte einer gegossenen Wand gemäß dem Stand der Technik zeigen;

die bereits beschriebene 1d eine Ausschalungshand der bekannten Art zeigt;

2 eine Ansicht im Horizontalschnitt ist, die das Herstellungsprinzip der Ausschalungshilfsvorrichtungen zeigt;

die 3a bis 3c den Wirkungsmodus der Ausschalungshände auf einer Schalung zeigen, die mit Ausschalungshilfsvorrichtungen ausgestattet ist;

4a eine erste Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung zeigt;

4b das Platzieren der Ausschalungshilfsvorrichtung der 4a auf einer Schalung zeigt;

5a perspektivisch eine zweite Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung zeigt;

5b das Platzieren der Ausschalungshilfsvorrichtung der 5a auf einer Schalung zeigt;

6a perspektivisch eine dritte Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung zeigt;

6b die Anordnung der Ausschalungshilfsvorrichtung der 6a in vertikaler Richtung zeigt;

die 7 und 8 perspektivisch zwei bevorzugte Mittel zur Befestigung einer Ausschalungshilfsvorrichtung auf dem Boden einer Schalung zeigen.

Unter Bezug zunächst auf die 2 wird das Prinzip der Ausschalungshilfsvorrichtung beschrieben. In dieser Figur ist die Schalung 12 mit ihrem Boden 14 dargestellt, wobei die Schalung in dem Graben 10 platziert ist, in dem die Wandplatte 22 bereits hergestellt wurde. Die Endung besteht darin, auf jedem Rand 34, 36 des Bodens 14 eine Struktur zu befestigen, die die allgemeine Bezugszahl 40 trägt, die nachfolgend Ausschalungshilfsvorrichtung genannt wird. Diese Struktur 40, die somit über jede Seite des Bodens 14 im Inneren des Grabens 16 vorsteht, ist gebildet durch eine Anordnung von Materialien, die gegenüber den Ausschalungshänden einen reduzierten mechanischen Widerstand aufweist und die, durch ihre Anwesenheit, die Konstitution des Leckagebetons im entsprechenden Bereich begrenzt. Diese Struktur wird später unter Bezug auf die 4 bis 6 beschrieben.

Unter Bezug nun auf die 3a bis 3c wird in wenigen Worten die Verwendungsweise der Ausschalungshilfsvorrichtungen 40 beschrieben. Vor dem Platzieren der Schalung 12 in dem Graben befestigt man an den Enden 34 und 36 des Bodens 14 eine Ausschalungshilfsvorrichtung 40, dann wird die so ausgestattete Schalung in dem Graben platziert. Nach dem Ausfüllen mit Beton des ersten Grabenabschnitts 10, dann dem Aushöhlen des zweiten Grabenabschnitts 28 und dem Abkratzen der Außenseite der Sohle, findet man zwei Bereiche 24' mit Leckagebeton, deren Abmessungen aufgrund der Anwesenheit der Vorrichtungen 40 gering sind in Bezug auf diejenigen, die man im Stand der Technik findet. Außerdem versteht sich, dass zwischen den Bereichen 24', die den Leckagebeton und den eigentlichen Boden 14 aufweisen, die Vorrichtungen 40 zwei Bereiche mit geringem mechanischem Widerstand bezüglich demjenigen des Beton bilden. Es ist dann möglich, am oberen Ende der Schalung die Ausschalungshände 30 und 32 zu präsentieren, derart dass ihre Arme 33 gegenüber den Vorrichtungen 40 sind und dass ihre aktiven Teile 32a, 30a gegenüber der Innenseite 14b des Bodens angebracht sind. Mit Hilfe der Maschine, auf der die Ausschalungshände 30 und 32 befestigt sind, kann man diese absenken, die je nach ihrem Einsinken die Vorrichtungen 40 zerstören, wobei die aktiven Teile 32a und 30a der Ausschalungshände progressive einen Abstand des Bodens 14 und seines Kastens 16 bezüglich dem den Grabenabschnitt ausfüllenden Beton 22 hervorrufen. Wenn die Ausschalungshände am unteren Teil der Schalung angelangen, ist es dann leicht möglich das Herausziehen durchzuführen.

Wenn man auf 2 zurückkommt, sieht man selbstverständlich, dass wenn man L die Breite des Bodens 16 nennt und L1 die Breite des Grabens 10, dass die Ausschalungshilfsvorrichtungen 40 solche Abmessungen haben müssen, dass nach ihrer Befestigung auf dem Boden, der globale Raumbedarf L2 von diesen kleiner ist als die Breite L1 des Grabens.

Unter Bezug nun auf die 4a und 4b wird eine erste Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung beschrieben. Die Vorrichtung 40 ist aus einem gezogenen Blech 50 gebildet, dass zwei im wesentlichen parallele und rechteckige Flügel 52 und 54 aufweist, die untereinander durch einen Verbindungsabschnitt 55 verbunden sind. Die Länge des Blechs ist im Wesentlichen gleich derjenigen des Schalungsbodens. Der Verbindungsabschnitt 55 bildet eine Versteifung zwischen den beiden Tafeln, wobei der Abstand h zwischen den beiden Flügeln 52 und 54 etwas größer ist als die Dicke des Schalungsbodens. In dem durch die beiden Flügel 52 und 54 begrenzten Volumen befestigt man ein rechteckiges, im Wesentlichen parallelepipedförmiges Teil 56, das gegen den Verbindungsabschnitt 55 angebracht wird. Dieses Teil 56 ist aus einem Kunststoff hergestellt, der nicht von Beton durchdrungen werden kann, wie Polystyrol. Zwischen den Flügeln 52 und 54 bleibt ein leeres Volumen 58 mit einer Länge d in dessen Innerem der seitliche Teil des Bodens aufgenommen wird, wenn die Vorrichtung 40 auf diesem befestigt wird. Vorzugsweise weist das gezogene Blech 50 eine Dicke im Bereich von 0,4 bis 0,6 Millimeter auf. Es versteht sich, dass, wie 4b besser zeigt, der von dem Teil 56 eingenommene Bereich einen Bereich mit geringem mechanischem Widerstand bildet, in den die Ausschalungshand leicht eingreifen kann. Es versteht sich von selbst, dass die Breite f des Teils 56 größer sein muss als die Breite 1 der Arme 33 der Ausschalungshand.

Unter Bezug nun auf die 5a und 5b wird eine zweite Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung 40 beschrieben. Diese Vorrichtung ist gebildet aus zwei Holzbrettern 60 und 62 mit im wesentlichen rechteckiger Form, deren beide erste Ränder 60a, 62a untereinander durch eine Holzleiste 64 verbunden sind, die die Rolle der Versteifung übernimmt, um die beiden Bretter 60 und 62 im wesentlichen parallel mit einem Abstand h zu halten, der der Dicke des Schalungsbodens entspricht. Ein Teil 66 mit rechteckiger, im Wesentlichen parallelepipedförmiger Form ist zwischen den Brettern 60 und 62 und gegen die Leiste 64 angebracht. Dieses Teil 66 mit der Breite f ist aus einem Kunststoff hergestellt, der von Beton nicht durchdrungen werden kann, wie beispielsweise einem Polystyrol. So bleibt zwischen den Platten 62 und 60 ein freier Raum 68 mit der Länge d, der den seitlichen Rand des Bodens 14 der Schalung aufnehmen kann. Wie 5b besser zeigt, bildet das durch die vorzugsweise aus Polystyrol hergestellten Teile 66 gebildete Volumen beiderseits des Bodens 14 einen Bereich mit begrenztem mechanischem Widerstand, in den die Ausschalungshand leicht eindringen kann.

Die 6a und 6b zeigen eine dritte Ausführungsform der Ausschalungshilfsvorrichtung 40. Bei dieser Ausführungsform ist die Vorrichtung 40 noch durch zwei im Wesentlichen rechteckige Holzbretter 70 und 72 gebildet, die untereinander durch Holzleistenelemente, wie 74, verbunden sind, die so Versteifungen bilden, um zwischen den Brettern 70 und 72 einen Abstand h zu halten. Zwischen den in der Nähe des ersten Rands der Bretter 70 und 72 befestigten Leistenelementen 74 sind Räume, wie 76, ausgespart, in denen Teile befestigt sind, die aus einem Material mit geringem mechanischem Widerstand, wie Polystyrol, hergestellt sind. Wie 6b besser zeigt, findet man so eine Wechselfolge von Leistenelementen 74 und Teilen 78, beispielsweise aus Polystyrol, die parallel zum ersten Rand der Bretter 70 und 72 angeordnet sind. Diese Anordnung bildet allgemein einen Bereich mit geringem mechanischem Widerstand der Breite f, in den durch die Ausschalungshände leicht eingegriffen werden kann. Der Bereich 79, der zwischen den Brettern 70 und 72 leer bleibt und der eine Länge d aufweist, dient dazu, einen seitlichen Abschnitt des Bodens 14 der Schalung aufzunehmen.

Die 7 und 8 zeigen zwei mögliche Befestigungsarten der Ausschalungshilfsvorrichtungen 40 auf dem Boden 14.

Im Falle der 7 ist die Vorrichtung durch Bügel befestigt, die aus geglühten Eisendrähten 80 hergestellt sind, die in Löcher 80 eintreten, die im Boden 14 in der Nähe seines Rands 36 gebohrt sind.

Im Falle der 8 ist die Vorrichtung 40 auf dem Rand 36 des Bodens 14 mit Hilfe von Metallbügeln 84 befestigt, die die Vorrichtung 34 umgeben und deren Enden 86 auf die Innenseiten außerhalb dem Boden 14 geschweißt sind.


Anspruch[de]
  1. Ausschalungshilfsvorrichtung (40) einer Schalung (12) zum Verbinden des Endes einer Platte einer gegossenen Wand (22), wobei die Schalung einen Boden (14) hat, der eine äußere Seite, eine mit einem Kasten (16) ausgestattete innere Seite und zwei Seitenränder (34, 36) aufweist, wobei der Kasten auf der inneren Seite des Bodens zwei seitliche Bereiche (24) in der Nähe der Ränder freilässt, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie beinhaltet:

    – zwei im Wesentlichen rechteckige Tafeln (52, 54, 60, 62, 70, 72) mit im Wesentlichen denselben Abmessungen,

    – Versteifungsmittel (55, 64, 74}, die mit einem ersten Längsrand der Tafeln verbunden sind, um diese im Wesentlichen parallel zueinander zu halten mit einem Abstand h, der in etwa gleich der Dicke des Bodens einer Schalung ist,

    – Füllmittel (56, 66, 78) zum Ausfüllen des durch die Tafeln, die Versteifungsmittel und eine senkrecht zu den Tafeln verlaufende Ebene, die in einem Abstand d von den zweiten Längsrändern der Platten angeordnet ist, begrenzten Volumens, wodurch der Abstand zwischen den Tafeln ohne Füllmittel geeignet ist, einen seitlichen Abschnitt des Bodens einer Schalung aufnehmen kann, wobei die Füllmittel aus einem Material mit geringem mechanischem Widerstand hergestellt sind; und

    – Mittel zur zeitweiligen Befestigung (80, 84) der Tafeln auf dem Boden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln (52, 54) und die Versteifungsmittel (55) aus einem gezogenen Metallblech (50) hergestellt sind, das aus zwei Flügeln und einem Verbindungsabschnitt gebildet ist, und dass die Füllmittel aus einem parallelepipedförmigen Teil (56) gebildet sind, das zwischen den Flügeln des Blechs gegen den Verbindungsabschnitt angebracht ist, wobei die Füllmittel aus einem Kunststoffmaterial hergestellt sind, das von Beton nicht durchdrungen werden kann.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln (60, 62) aus Holz hergestellt sind, dass die Versteifungsmittel aus einer Holzleiste (64) gebildet sind, die zwischen den Tafeln entlang ihrem ersten Längsrand befestigt sind, und dass die Füllmittel aus einem parallelepipedförmigen Teil (66) gebildet sind, das zwischen den Tafeln gegen die Leiste angebracht sind, wobei das Teil aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, das nicht von Beton durchdrungen werden kann.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln (70, 72) aus Holz hergestellt sind, dass die Versteifungsmittel aus Holzleisten (74) gebildet sind, die zwischen den Tafeln entlang ihrem ersten Längsrand befestigt sind, wobei die Leistenelemente untereinander freie Räume (76) in Richtung des Längsrandes der Tafeln lassen, und dass die Füllmittel aus im Wesentlichen parallelepipedförmigen Teilen (78) aus einem Kunststoffmaterial gebildet sind, das nicht von Beton durchdrungen werden kann, wobei die Teile in den Räumen angeordnet sind, die die Leistenelemente trennen.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmittel (56, 66, 78) aus Polystyrol hergestellt sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur zeitweiligen Befestigung aus Eisendraht (80) bestehen, der die Tafeln umgibt und Löcher durchquert, die in den Boden der Schalung gebohrt sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur zeitweiligen Befestigung aus Metallbügeln (84) bestehen, die die Tafeln umgeben und deren freie Enden auf die innere und äußere Seite des Bodens (14) der Schalung geschweißt sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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