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Dokumentenidentifikation DE69721813T2 01.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000946130
Titel KOSMETISCHE ZUSAMMENSETZUNGEN, DIE EIN UNLÖSLICHES POLYMER, EIN FILMBILDENDES POLYMER UND EINEN ORGANOPHILEN TON ENTHALTEN
Anmelder The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, US
Erfinder ALWATTAI, Abdelaziz, Ali, Cincinnati, US;
BARTHOLOMEY, Martin, Edward, Baltimore, US;
SMITH, Dewey, Edward, Mason, US;
TARANTINO, Edmund, David, Sparks, US;
WALLING, William, David, Parkton, US
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69721813
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.10.1997
EP-Aktenzeichen 979493541
WO-Anmeldetag 30.10.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/19786
WO-Veröffentlichungsnummer 0098018431
WO-Veröffentlichungsdatum 07.05.1998
EP-Offenlegungsdatum 06.10.1999
EP date of grant 07.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.04.2004
IPC-Hauptklasse A61K 7/032

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen, besonders Augen-Make-up-Zusammensetzungen, insbesondere Maskaras, umfassend ein wasserunlösliches polymeres Material in Form einer wäßrigen Emulsion und wasserlösliche filmbildende Polymere. Zusätzlich verwenden die Zusammensetzungen hierin organophile Tone, wobei die Tone physikalisch mit den Polymeren komplexiert sind. Dadurch wird der auf die Wimpern aufgebrachte Film verstärkt, so daß ein Verwischen und Verschmieren der Maskara verhindert wird.

Hintergrund der Offenbarung

Augen-Make-up-Zusammensetzungen, einschließlich Maskaras, sind bedeutende Produkte auf dem Kosmetikmarkt. Die Maskara steigert die Schönheit des Trägers durch das Bedecken der Augenwimpern oder in einigen Fällen der Augenbrauen mit Farbe.

Trotz ihrer die Schönheit steigernden Eigenschaften sind herkömmliche Augen-Make-up-Zubereitungen beanstandet worden, da sie die gewünschten Wirkungen nicht über lange Zeiträume des Tragens aufrechterhalten können. Probleme wie das Abfärben und Verschmieren, gewöhnlich als Verwischen bezeichnet, und das Abblättern der Maskara von den Augenwimpern sind hinreichend bekannt. Wenn auch die Haltbarkeit verbessert worden ist, ist auch bekannt, daß es schwer ist, solche Zusammensetzungen aus dem empfindlichen Augenbereich vollständig zu entfernen. Eine Augen-Make-up-Zusammensetzung, welche konzeptuell eine wesentlich bessere Haltbarkeit hinsichtlich des Tragens aufweist und dennoch leicht mit Seife und Wasser entfernbar ist, wäre sehr wünschenswert. Außerdem sollte die Maskara Vorteile für die Schönheit vorsehen, insbesondere im Hinblick auf Anwendungsvorteile für den Verbraucher.

Augen-Make-up-Zusammensetzungen, welche polymere Emulsionen umfassen, um ein Verwischen auszuschließen, sind auf dem Fachgebiet gut bekannt und schließen typischerweise wasserunlösliche Polymere ein, welche auch als Latizes bezeichnet werden. Solche Zusammensetzungen schließen Lidschatten, wie offenbart in US-Patent 3,639,572, Henrich, erteilt am 1. Februar 1972; und Maskaras, wie offenbart in US-Patent 4,423,031, Murui et al., erteilt am 27. Dezember 1983, und der Europäischen Patentanmeldung (EPA) 0568035, veröffentlicht am 3. November 1993, ein. Diese Zusammensetzungen schließen Weichmacher oder Lösungsmittel ein, um die Filmbildung unter Verwendung dieser Latizes zu begünstigen. Es ist bekannt, daß diese Zusammensetzungen Verdickungsmittel enthalten, um die Viskosität der Zusammensetzung einzustellen. Die Verdickungsmittel schließen wasserlösliche und wasserquellbare Polymere ein, welche typischerweise für eine solche Verwendung auf dem Fachgebiet der Kosmetik bekannt sind.

Eine andere Ausführungsform des obigen Konzepts ist in der Patentkooperationsvertragsanmeldung WO 94/17775, veröffentlicht am 18. August 1994, offenbart. Die darin offenbarte Erfindung schließt Maskarazusammensetzungen ein, umfassend elastomere Silicon-Latex-Emulsionen auf Wasserbasis im Gegensatz zu Acrylpolymeren auf "Wasserbasis". Die längere Tragedauer und Haltbarkeit wird auf die Verwendung des elastomeren Latex zurückgeführt, da es mit dem Rest der Zusammensetzungsmatrix kompatibler ist als die Acrylpolymeren.

Andere auf dem Fachgebiet bekannte Zusammensetzungen, welche die Kombination von Weichmachern und unlöslichen Polymeren vermeiden, sind in EPO 0530084, veröffentlicht am 3. März 1993, veranschaulicht. Diese Anmeldung offenbart Zusammensetzungen, umfassend eine innere Phase und eine äußere Phase, wobei die äußere Phase mindestens ein wasserlösliches Polymer enthält und die innere Phase mindestens 50% Wachs enthält. Die Zusammensetzung kann andere Materialien enthalten, welche üblicherweise in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet werden, einschließlich wasserunlösliche Polymere.

Die Patentanmeldung WO 91/12793 von L'Oreal, veröffentlicht am 4. Mai 1994, offenbart eine wasserfeste Zusammensetzung für Augenwimpern, enthaltend mindestens ein Wachs, mindestens ein "Konsistenzmittel", mindestens ein flüchtiges organisches Lösungsmittel und 1–35% (bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung) einer wäßrigen Lösung aus mindestens einem wasserlöslichen filmbildenden Polymeren. Der Anteil der wasserlöslichen filmbildenden Polymeren beträgt zwischen 0,1 und 55% und beinhaltet keine Emulgiermittel. Die Verarbeitungsvorschriften schreiben vor, daß die wäßrige Phase in der Ölphase dispergiert wird, wodurch die Zusammensetzung als eine Wasser-in-Öl-Emulsion hergestellt wird. Außerdem ist das "Konsistenzmittel" (in der Beschreibung als "Stabilisator" bezeichnet) aus der Gruppe der organisch behandelten Argyle gewählt.

Organophile Tone sind zur Verwendung in Systemen auf der Basis eines organischen Lösungsmittels und eines Öls bekannt. Die aus der Verwendung der organophilen Tone in diesen Systemen resultierenden Vorteile sind in dreifacher Hinsicht vorteilhaft. Die organophilen Tone sehen für diese auf Lösungsmittel und Öl basierenden Systeme eine Viskosität, Flußkontrolle und Stabilität vor. Dies entspricht der Verwendung hydrophiler Ton-Verdickungsmittel in Produkten auf Wasserbasis. Zum Beispiel sind Organotone, welche Reaktionsprodukte eines organischen quaternären Amins mit entweder Hectorit- oder Bentonitton sind, in den oben erwähnten organischen Systemen zur Quellung und Gelierung fähig, um verschiedene Kohlenwasserstofföle und natürliche Öle, Lösungsmittel und synthetische Lipide zu gelieren; vgl. "Controlling Cosmetic Rheology", NL Industries (1985), S. 6.

Die Systeme auf der Basis eines organischen Lösungsmittels und eines Öllösungsmittels umfassen solche, welche wasserfrei sind oder Wasser als dispergierte Phase, wie in Wasser-in-Öl-Emulsionssystemen, enthalten. Unabhängig davon, ob das organische oder das auf Öl basierende System verwendet wird, ist selbstverständlich, daß die organophilen Tone in der lipophilen Phase dispergiert sind, um die Viskosität der Öle und des Vehikels insgesamt zu erhöhen. Auf diese Weise können sie auch mit öllöslichen Polymer- oder Harzmaterialien kombiniert werden.

Jedoch ist bis jetzt nirgends offenbart worden, daß Systeme auf der Basis eines nichtorganischen Lösungsmittels oder eines Öls, wie Wasser-in-Öl-Emulsionen, von der Verwendung der organophilen Tone profitieren können. Durch Experimentieren und Erfindungsgabe ist überraschend festgestellt worden, daß die Einbeziehung von organophilen Tonen in kosmetische Öl-in-Wasser-Zusammensetzungen, wie hierin offenbart, zusätzliche Vorteile für das Tragen und die Schönheit vorsieht, welche auf dem Fachgebiet nicht erzielt werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Maskarazusammensetzungen, entfernbar mit Seife und Wasser, welche überraschende Vorteile für die Schönheit und das Tragen vorsehen, verglichen mit den auf dem Fachgebiet bekannten Zusammensetzungen. Diese Zusammensetzungen umfassen etwa 3 bis etwa 60% eines wasserunlöslichen polymeren Materials, etwa 2 bis etwa 50% an wasserlöslichen filmbildenden Polymeren und etwa 0,05 bis etwa 20,0% an organophilen Tonen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in einer Vielzahl von Formen hergestellt werden, z. B. Cremes, Pasten und Feststoffe. Alle Prozentsätze sind auf das Gewicht der kosmetischen Zusammensetzung bezogen, sofern nicht anders angegeben. Alle Lösungen sind auf eine Gewicht/Gewicht-Konzentration bezogen, falls nicht anders angegeben.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung A. Wasserunlösliche polymere Materialien

Die erfindungsgemäße Maskarazusammensetzung umfaßt wasserunlösliche polymere Materialien in einer wäßrigen Emulsion. Die auf dem Fachgebiet offenbarten wasserunlöslichen polymeren Materialien wie Latizes sind wäßrige Emulsionen oder Dispersionen polymerer Materialien, umfassend Polymere, gebildet aus Monomeren, Derivaten der genannten Monomeren, Mischungen der genannten Monomeren, Mischungen der genannten Monomerderivaten, natürlichen Polymeren und Mischungen hiervon. Das polymere Material schließt auch chemisch modifizierte Ausführungsformen der obigen Polymeren ein. Diese erfindungsgemäßen wasserunlöslichen polymeren Materialien umfassen etwa 3 bis etwa 60%, vorzugsweise etwa 4 bis etwa 40% und am meisten bevorzugt etwa 5 bis etwa 30%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.

Das erfindungsgemäße wasserunlösliche polymere Material umfaßt Monomere, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylcyaniden, Vinylhalogeniden, Vinylidenhalogeniden, Vinylestern, Olefinen und deren Isomeren, Vinylpyrrolidon, ungesättigten Carbonsäuren, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Amiden ungesättigter Carbonsäuren, Aminderivaten ungesättigter Carbonsäuren, Glycidylderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, olefinischen Diaminen und Isomeren, aromatischen Diaminen, Terephthaloylhalogeniden, olefinischen Polyolen und Mischungen hiervon. Bevorzugte Monomere sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylestern, Olefinen und deren Isomeren, ungesättigten Carbonsäuren, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Amiden ungesättigter Carbonsäuren und Mischungen hiervon. Am meisten bevorzugte Monomere sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylestern, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren und Mischungen hiervon. Das Polymerisationsverfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen polymeren Materials ist auf dem Fachgebiet gut bekannt. Solche Verfahren sind bei Kirk Othmer, Encyclopedia of Chemical Technology, Band 14, "Latex Technology", 3. Auflage, 1981, hierin unter Bezugnahme eingeschlossen, offenbart.

Spezifische polymere Materialien, welche erfindungsgemäß nützlich sind, umfassen, aber sind nicht notwendigerweise begrenzt auf, die Syntran-Serie (von Latizes) von Interpolymer Corporation, zum Beispiel Syntran 5170, Syntran EX33-1, Syntran EX30-1 und Syntran 5130 (Acrylate-Copolymere, formuliert mit zugesetztem Ammoniak, Propylenglykol, Konservierungsmittel und Tensid) sowie Syntran 5002 (Styrol/Acrylate/Methacrylat-Copolymer, formuliert mit zugesetztem Ammoniak, Propylenglykol, Konservierungsmittel und Tensid); die Primal-Serie (Acryllatizes) von Rohm & Hass; Appretan V (Styrol/Acrylester-Copolymer-Latizes) von Hoechst; Vinac (Polyvinylacetat-Latex) von Air Products; UCAR-Latexharz 130 (Polyvinylacetat-Latex) von Union Carbide; die Rhodopas A-Serie (Polyvinylacetat-Latizes) von Rhone Poulenc; Appretan MB, EM und TV (Vinylacetat/Ethylen-Copolymer-Latizes) von Hoechst; die 200-Serie (Styrol/Butadien-Copolymer-Latizes) von Dow Chemical; die Rhodopas SB-Serie (Styrol/Butadien-Copolymer-Latizes) von Rhone Poulenc; Witcobond (Polyurethan-Latizes) von Witco; die Hycar-Serie (Butadien/Acrylonitril-Copolymer-Latizes) von Goodrich; die Chemigum-Serie (Butadien/Acrylonitril-Copolymer-Latizes) von Goodyear; und Neo Cryl (Styro/Acrylate/Acrylonitril-Copolymer-Latex) von ICI Resins.

B. Wasserlösliche filmbildende Polymere

Zusätzlich zu dem oben offenbarten wasserunlöslichen polymeren Material umfaßt die erfindungsgemäße Maskarazusammensetzung wasserlösliche filmbildende Polymere. Wasserlösliche filmbildende Polymere sind hierin definiert als Polymere, welche löslich sind in Wasser, Wasser-Co-Lösungsmittel-Mischungen, z. B. Ethanol/Wasser, pHeingestelltem Wasser und/oder temperierten Lösungen der vorstehenden Spezies, um die Solubilisierung der Polymeren zu erleichtern. Wasserlösliche filmbildende Polymere umfassen etwa 0,1 bis etwa 50%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 30% und am meisten bevorzugt etwa 1,5 bis etwa 10% der Zusammensetzung.

Die filmbildenden wasserlöslichen Polymere umfassen Polymere, gebildet aus Monomeren, Derivaten der genannten Monomeren, Mischungen der genannten Monomeren, Mischungen der genannten Monomerderivaten, natürlichen Polymeren und Mischungen hiervon. Die hierin offenbarten wasserlöslichen filmbildenden Polymere schließen auch chemisch modifizierte Ausführungsformen der oben offenbarten Polymere ein. Die Monomeren sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Olefinoxiden, Vinylpyrrolidon, Vinylestern, Vinylalkoholen, Vinylcyaniden, Oxazilinen, Carbonsäuren und Estern sowie Mischungen hiervon. Bevorzugte Vinylpyrrolidon-Polymere sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyvinylpyrrolidon, Vinylacetat/Vinylpyrrolidon-Copolymer und Mischungen hiervon. Bevorzugte Polyvinylester sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymer, Vinylacetat/Crotonsäure/Vinylneodecanoat-Copolymer und Mischungen hiervon. Bevorzugte Vinylalkohol-Polymere sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Vinylalkohol/Vinylacetat, Vinylalkoho/Poly(alkylenoxy)acrylat, Vinylalkohol/Vinylacetat/Poly(alkylenoxy)acrylat und Mischungen hiervon. Bevorzugte Olefinoxide sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyethylenoxid, Polypropylenoxid und Mischungen hiervon. Bevorzugte Polycarbonsäuren und deren Ester sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Acrylaten, Acrylaten/Octylacrylamid-Copolymeren und Mischungen hiervon. Die bevorzugten Oxaziline sind Polyoxaziline.

Die erfindungsgemäßen wasserlöslichen filmbildenden Polymere umfassen natürliche Polymere, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Cellulosederivaten, Algin und dessen Derivaten, Stärke und deren Derivaten, Guar und dessen Derivaten, Schellackpolymeren und Mischungen hiervon. Bevorzugte Cellulosederivate sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Ethylhydroxyethylcellulose und Mischungen hiervon.

Spezifische wasserlösliche filmbildende Polymere, welche erfindungsgemäß nützlich sind, umfassen, aber sind nicht notwendigerweise begrenzt auf, Polyox WSR (Polyethylenoxid-Polymere) von Union Carbide; Natrosol 250 (Hydroxyethylcellulose) von Aqualon; Cellosize (Hydroxyethylcellulose) von Union Carbide; Airvol (Polyvinylalkohol-Copolymer) von Air Products and Chemicals, bevorzugt sämtliche im Handel erhältliche Qualitäten wie Airvol 103, Airvol 325, Airvol 540 und Airvol 523S; Vinex von Air Products and Chemicals, bevorzugt sämtliche im Handel erhältliche Qualitäten wie Vinex 1003, Vinex 2034, Vinex 2144 und Vinex 2019; PEOX (Polyethyloxazolin) von Polymer Chemistry Innovations; die PVP K-Serie (Polyvinylpyrrolidon) von International Specialty Products; die Luviskol K-Serie (Polyvinylpyrrolidon) von BASF; PVP/VA (Vinylacetat/Vinylpyrrolidon-Copolymer) von International Specialty Products, bevorzugt die Qualitäten W-735 und 5630; und Gantrez (Copolymere von Methylvinylether/Maleinsäureanhydrid) von International Specialty Products; die Carboset-Serie (Acrylat-Copolymer) von B. F. Goodrich; die Resyn-Serie (Vinylacetat/Crotonat-Copolymere) von National Starch and Chemical Corporation; und die Versatyl- und Dermacryl-Serie (Acrylat/Octylacrylamid-Copolymere) von National Starch and Chemical Corporation.

C. Organophile Tone

Wie bereits offenbart, sind organophile Tone zur Verwendung in Systemen auf der Basis eines organischen Lösungsmittels und eines Öls, einschließlich wasserfreie und Wasser-in-Öl-Maskarazusammensetzungen, bekannt. Obwohl ein solches System zur industriellen Verwendung bekannt ist, ist es vorher nicht in den kosmetischen Fachgebieten verwendet worden; vgl. Tie Lan und Dr. T. J. Pinnavaia (Dept. of Chemistry), CMS Courier, Bd. I, Ausgabe 8. Juli 1994, "Polymer-Clay Nanocomposite Materials", S. 2–3, worin offenbart wird, daß die Zugabe von organophilen Tonen zu Nylon-6 die Zugfestigkeit, den Spannungswert, die Rheologie und die Wärmekapazität von Kunststoffen verbessert, welche bei der Automobilherstellung verwendet werden. Die Erfinder stellten fest, daß die Verwendung von organophilen Tonen in ausreichenden Konzentrationen in einer auf Wasser basierenden oder in einer Öl-in-Wasser-Emulsion in der Bereitstellung von Maskarazusammensetzungen mit überraschenden Ergebnissen resultiert, einschließlich der Bildung eines physikalischen Komplexes mit den wasserlöslichen filmbildenden Polymeren in der vorliegenden Erfindung. Diese Komplexbildung der Tone und der filmbildenden Polymere ergibt einen Verbundfilm, welcher durch den organophilen Ton verstärkt wird, wodurch ein Verwischen oder Verschmieren des Produkts verhindert wird, insbesondere im Fall von Maskaras. Zusätzlich werden die hydrophoben Eigenschaften der organophilen Tone auf die auf Wasser basierende Emulsion übertragen, wodurch dem Produkt ein Grad an Wasserfestigkeit verliehen wird. Dadurch wird eine Reihe neuer Vorteile erzielt, welche von der herkömmlichen Lehre in der Kosmetikindustrie verschieden sind. Diese Vorteile beeinflussen direkt die Gesamtstabilität des kosmetischen Films auf dem Substrat, woraus eine lange Tragedauer für den Verbraucher resultiert.

Die organophilen Tone werden in Anteilen von etwa 0,05 bis etwa 20,0%, vorzugsweise 1 bis etwa 10% und am meisten bevorzugt etwa 2 bis etwa 5% der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet. Ob der Ton im Handel erhältlich ist oder nicht, ist keine Begrenzung der vorliegenden Erfindung. Jedoch werden die handelsüblichen Tone logischerweise bevorzugt.

Tone werden im allgemeinen als amorph und kristallin angesehen. Unter den amorphen Tonen sind solche, welche zur Allophangruppe gehören. Kristalline Tonarten schließen Tone vom Zweischicht-Typ, Tone vom Dreischicht-Typ, regelmäßige Tone vom Mischschicht-Typ und Tone vom Kettenstruktur-Typ ein; vgl. Grim R. E., Mineralogy, zweite Auflage (1968), McGraw-Hilf, N. Y.

Tone vom Zweischicht-Typ schließen solche ein, welche äquidimensional und länglich sind. Äquidimensional Tone schließen die Kaolinitgruppe von Tonen ein. Die länglichen Tone schließen die Halloysitgruppe von Tonen ein. Tone vom Dreischicht-Typ schließen expandierende gitterförmige Tone, einschließlich äquidimensional und längliche Tone, sowie nichtexpandierende gitterförmige Tone ein. Expandierende, gitterförmige, äquidimensional Tone schließen die Smectit- und Vermicullitgruppe von Tonen ein. Die Smectitgruppe von Tonen besteht aus Montmorillonit, Bentonit und Sauconit. Expandierende, gitterförmige, längliche Tone schließen die Smectitgruppe von Tonen ein, bestehend aus Nontronit, Hectorit und Saponit. Die nichtexpandierenden gitterförmigen Tone schließen Illit ein. Die regelmäßigen Tone vom Mischschicht-Typ schließen die Chloritgruppe von Tonen ein. Die Tone vom Kettenstruktur-Typ schließen die Tone vom Attapulgit- und Sepiolit-Typ ein.

Organophile Tone werden gebildet durch Modifikation der oben ausgewiesenen Tone mit Verbindungen, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus quaternären Aminen, tertiären Aminen, Aminacetaten, Imidazolinen, Aminseifen, Fettsulfaten, Alkylarylsulfonaten, Aminoxiden, ethoxylierten Alkylphenolen und Mischungen hiervon. Diese Materialien werden mit den obigen Tonen unter Ionenaustauschbedingungen kombiniert, wodurch die Tone organophil gemacht werden.

Unter den bevorzugten organisch modifizierten Tonen zur Verwendung als erfindungsgemäße organophile Tone sind solche, gewählt aus der Gruppe von Montmorillonit, Bentonit, Hectorit, Attapulgit, Sepiolit und Mischungen hiervon. Unter diesen organophilen Tonen zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind die folgenden im Handel erhältlichen Spezies, umfassend:

Bentone 34 (Rheox Corp.) – Quaternium-l8-Bentonit;

Tixogel VP (United Catalysts) – Quaternium-l8-Bentonit;

Bentone 38 (Rheox Corp.) – Quaternium-l8-Hectorit;

Bentone SD-3 (Rheox Corp.) – Dihydrierter Talgbenzylmonium-Hectorit;

Bentone 27 (Rheox Corp.) – Stearalkonium-Hectorit;

Tixogel LG (United Catalysts) – Stearalkonium-Bentonit;

Claytone 34 (Southern Clay) – Quaternium-l8-Bentonit;

Claytone 40 (Southern Clay) – Quaternium-l8-Bentonit;

Claytone AF (Southern Clay) – Stearalkonium-Bentonit;

Claytone APA (Southern Clay) – Stearalkonium-Bentonit;

Claytone GR (Southern Clay) – Quaternium-18/Benzalkonium-Bentonit;

Claytone HT (Southern Clay) – Quaternium-18/Benzallconium-Bentonit;

Claytone PS (Southern Clay) – Quaternium-18/Benzallconium-Bentonit;

Claytone XL (Southern Clay) – Quaternium-l8-Bentonit; und

Vistrol 1265 (Cimbar) – Organophiler Attapulgit.

Die obigen organophilen Tone können auch als vordispergierter organophiler Ton in entweder einem Öl oder einem organischen Lösungsmittel bezogen werden. Die Materialien liegen in Form einer zähen Paste vor, die in der Formulierung leicht dispergiert werden kann. Solche Materialien schließen Mastergels von Rheox, United Catalysts und Southern Clay ein.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten eine wirksame Menge eines "Aktivators" für die organisch modifizierten Hectorit- und Bentonittone. Viele solche Aktivatoren sind auf dem Fachgebiet bekannt, einschließlich zum Beispiel Propylencarbonat, Ethanol und Mischungen hiervon. Der bevorzugt verwendete Aktivator ist Propylencarbonat. Vorzugsweise beträgt das Verhältnis von Ton zu dem Aktivator etwa 3 : 1.

Wahlweise Bestandteile

Erfindungsgemäß nützliche wahlweise Bestandteile werden basierend auf entweder den verschiedenen Formen oder den Eigenschaften, welche die Zusammensetzung besitzen soll, ausgewählt. Die am meisten bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind Öl-in-Wasser-Emulsionen. Einige der häufigsten wahlweisen Bestandteile schließen Öle und Fette, Emulgiermittel, Wachse, Pigmente und Mischungen hiervon ein.

A. Öle und Fette

Die erfindungsgemäßen Maskarazusammensetzungen schließen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzungen ein. Diese Zusammensetzungen erfordern ein lipophiles Material, welches die innere Phase der Zusammensetzung bildet. Die lipophilen Materialien umfassen typischerweise Öle und Fette, welche im allgemeinen zur Verwendung auf den Fachgebieten der Kosmetik bekannt sind.

Typischerweise in Kosmetika verwendete Öle schließen solche ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus polaren Ölen, unpolaren Ölen, flüchtigen Ölen, nichtflüchtigen Ölen und Mischungen hiervon. Diese Öle können gesättigte oder ungesättigte, gerade oder verzweigtkettige, aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe sein. Bevorzugte Öle schließen unpolare flüchtige Kohlenwasserstoffe ein, umfassend Isodecan (wie Permethyl 99A®, erhältlich von Presperse Inc.) und die C7-C8- bis C12-C15-Isoparaffine (wie die Isopa®-Serie, erhältlich von Exxon Chemicals) sowie Cyclomethicon (z. B. DC-Fluids 244, 245, 344 und 345).

Erfindungsgemäß verwendete Fette sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Fetten, abgeleitet aus Tieren und Pflanzen, synthetisch abgeleiteten Fetten und Mischungen hiervon, wobei die Fette einen Schmelzpunkt von etwa 55°C bis etwa 100°C und eine Nadelpenetration, gemessen gemäß dem Amerikanischen Standard ASTM D5, von etwa 3 bis etwa 40 bei 25°C aufweisen. Vorzugsweise sind die erfindungsgemäß verwendeten Fette Fettsäureester, welche bei Raumtemperatur Feststoffe sind und eine kristalline Struktur zeigen. Beispiele für erfindungsgemäß nützliche Fettsäureester schließen die Glycerylester höherer Fettsäuren, z. B. Stearin- und Palmitinsäure, wie Glycerylmonostearat, Glyceryldistearat, Glyceryltristearat, Palmitatester von Glycerol, C18-C36-Triglyceride, Glyceryltribehenat und Mischungen hiervon ein.

B. Emulgiermittel

Wesentliche Komponenten in den erfindungsgemäßen Öl-in-Wasser-Emulsionszusammensetzungen sind Emulgiermittel. In diesen erfindungsgemäßen Ausführungsformen werden die Emulgiermittel typischerweise in Anteilen von etwa 0,1 bis etwa 40%, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 30%, verwendet.

Es gibt viele Faktoren, welche bestimmen, ob das Wasser oder das Öl die dispergierte oder die kontinuierliche Phase ausmachen. Der wichtigste bestimmende Faktor ist jedoch der Wert des hydrophil-lipophilen Gleichgewichts (hierin als HLB bezeichnet) des Emulgiermittels; Wilkinson und Moore, Harry's Cosmeticology, 7. Auflage, 1982, S. 738. Vgl. zum Beispiel Schick und Fowkes, Surfactant Science Series, Bd. 2, Solvent Properties of Surfactant Solutions, S. 607. Schick und Fowkes offenbaren, daß die HLB-Werte von Tensid-Emulgiermitteln zur Herstellung von Öl-in-Wasser-Emulsionen 8–15 beträgt. Die Emulgiermittel umfassen solche, welche offenbart sind im C. T. F. A. Cosmetic Ingredient Handbook, 1992, S. 587–592; und in Remington's Pharmaceutical Sciences, 15. Auflage 1975, S. 335–227; beide hierin unter Bezugnahme eingeschlossen. Die Emulgiermittel sind aus den auf dem Fachgebiet bekannten und aus Mischungen hiervon gewählt, einschließlich derjenigen in McCutcheon's Emulsifiers & Detergents, Band 1, 1994, Nordamerika-Ausgabe, S. 236–239; hierin unter Bezugnahme eingeschlossen.

C. Wachse

Wachse sind definiert als niedrigschmelzende organische Mischungen oder hochmolekulargewichtige Verbindungen, welche bei Raumtemperatur fest sind und im allgemeinen eine ähnliche Zusammensetzung wie Fette und Öle haben, außer daß sie keine Glyceride enthalten. Einige sind Kohlenwasserstoffe, andere sind Ester von Fettsäuren und Alkoholen. Erfindungsgemäß nützliche Wachse sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus tierischen Wachsen, pflanzlichen Wachsen, Mineralwachsen, verschiedenen Fraktionen natürlicher Wachse, synthetischen Wachsen, Erdölwachsen, ethylenischen Polymeren, Kohlenwasserstoffwachsen, z. B. Fischer-Tropsch-Wachse, Siliconwachsen und Mischungen hiervon; wobei die Wachse einen Schmelzpunkt zwischen 55°C und 100°C und eine Nadelpenetration, gemessen gemäß dem Amerikanischen Standard ASTM D5, von 3 bis 40 bei 25°C aufweisen. Das Prinzip der Messung der Nadelpenetration gemäß dem Standard ASTM D5 besteht in der Messung der Tiefe, ausgedrückt in Zehntelmillimeter, welche eine Standardnadel (mit einem Gewicht von 2,5 g und eingebracht in einen Nadelhalter mit einem Gewicht von 47,5 g, d. h. insgesamt 50 g) eindringt, wenn sie für 5 Sekunden auf das Wachs gelegt wird. Wachse werden in Anteilen verwendet, welche ausreichend Rohmaterial vorzusehen, das gegen ein Austrocknen nach der Applikation beständig ist, wodurch eine Dichtheit für die Wimpern vorgesehen wird. Die gewöhnlich auf dem Fachgebiet verwendeten Anteile an Wachs betragen etwa 1 bis etwa 40%.

Die spezifischen Wachse, welche erfindungsgemäß nützlich sind, sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Bienenwachs, Lanolinwachs und Schellackwachs (tierischen Wachsen); Carnauba-, Candellila- und Myrthenwachs (pflanzlichen Wachsen); Ozokerit und Ceresin (Mineralwachsen); Paraffin und mikrokristallinen Wachsen (Erdölwachsen); Polyethylen (ethylenischen Polymeren); Polyethylen-Homopolymeren (Fischer-Tropsch-Wachsen); C24-45-Alkylmethiconen (Siliconwachsen); und Mischungen hiervon. Am meisten bevorzugt werden Bienenwachs, Lanolinwachs Carnauba, Candellila, Ozokerit, Ceresin, Paraffine, mikrokristalline Wachse, Polyethylen, C24-45-Allcylmethicone und Mischungen hiervon.

D. Pigmente

Die Feststoffkomponenten der erfindungsgemäßen Maskarazusammensetzungen enthalten kosmetisch annehmbare Pigmente, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus anorganischen Pigmenten, organischen Pigmenten und perlmutterglänzenden Pigmenten. Falls verwendet, liegen die Pigmente in Anteilen vor, die von der Farbe und der Intensität der Farbe, welche beabsichtigt ist, abhängen. Der Anteil der Pigmente im festen Teil der erfindungsgemäßen Maskarazusammensetzung beträgt etwa 3 bis etwa 30%, vorzugsweise etwa 5 bis etwa 20%. Die Pigmente sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus anorganischen Pigmenten, organischen Lackpigmenten, perlmutterglänzenden Pigmenten und Mischungen hiervon. Die Pigmente können wahlweise oberflächenbehandelt sein, wobei Behandlungen mit Siliconen, perfluorinierten Verbindungen, Lecithin und Aminosäuren im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen, aber nicht begrenzt darauf sind.

Erfindungsgemäß nützliche anorganische Pigmente schließen solche ein, welche gewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Titandioxid in der Rutil- oder Anatasform, codiert im Color Index unter der Referenz CI 77,891; schwarzen, gelben, roten und braunen Eisenoxiden, codiert unter den Referenzen CI 77,499, 77,492 und 77,491; Manganviolett (CI 77,742); Ultramarinblau (CI 77,007); Chromiumoxid (CI 77,288); Chromiumhydrat (CI 77,289); und Eisenblau (CI 77,510); sowie Mischungen hiervon.

Die erfindungsgemäß nützlichen organischen Pigmente und Lackpigmente schließen solche ein, welche gewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus D&C Red Nr. 19 (CI 45,170); D&C Red Nr. 9 (CI 15,585); D&C Red Nr. 21 (CI 45,380); D&C Orange Nr. 4 (CI 15,510); D&C Orange Nr. 5 (CI 45,370); D&C Red Nr. 27 (CI 45,410); D&C Red Nr. 13 (CI 15,630); D&C Red Nr. 7 (CI 15,850); D&C Red Nr. 6 (CI 15,850); D&C Yellow Nr. 5 (CI 19,140); D&C Red Nr. 36 (CI 12,085); D&C Orange Nr. 10 (CI 45,425); D&C Yellow Nr. 6 (CI 15,985); D&C Red Nr. 30 (CI 73,360); D&C Red Nr. 3 (CI 45,430); und dem Farbstoff oder den Lackfarben auf der Basis von Cochenillenkarminrot (CI 75,570); sowie Mischungen hiervon.

Die erfindungsgemäß nützlichen perlmutterglänzenden Pigmente schließen solche ein, welche gewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus den weißen perlmutterglänzenden Pigmenten, z. B. Glimmer beschichtet mit Titandioxid, Wismutoxychlorid, farbigen perlmutterglänzenden Pigmenten, z. B. Titanglimmer mit Eisenoxiden, Titanglimmer mit Eisenblau, Chromiumoxid und ähnlichem, Titanglimmer mit einem organischen Pigment des oben erwähnten Typ, sowie den auf Wismutoxychlorid basierenden Pigmenten und Mischungen hiervon.

E. Verschiedene Bestandteile

Erfindungsgemäß können zahlreiche wahlweise Bestandteile zugegeben werden, um weitere Vorteile vorzusehen, welche von den erfindungsgemäßen Vorteilen, wie oben definiert, verschieden sind. Zum Beispiel wird bevorzugt, daß die erfindungsgemäße Maskarazusammensetzung ein konservierendes System enthält, um das mikrobielle Wachstum zu hemmen und die Integrität des Produkts aufrechtzuerhalten. Erfindungsgemäß hat das konservierende System keine nachteilige Wirkung auf die Zusammensetzung.

Beliebige wahlweise Bestandteile, welche den Fachleuten bekannt sind, können erfindungsgemäß verwendet werden. Beispiele für wahlweise Bestandteile sind kosmetische Füllstoffe einschließlich, aber nicht begrenzt auf, Glimmer, Talkum, Nylon, Polyethylen, Silica, Polymethacrylat, Kaolin und Teflon; und kosmetische Konservierungsmittel einschließlich, aber nicht begrenzt auf, Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Kaliumsorbat, Trinatrium-EDTA, Phenoxyethanol, Ethylalkohol, Diazolidinylharnstoff Benzylalkohol, Imidazolidinylharnstoff und Quaternium-15. Auch können Zusätze wie Tallölglyceride ohne weiteres in die Emulsion eingearbeitet werden, welche die Maskara bildet.

Beispiele

Beispiel #1 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 49,96 Synthetisches Wachs 7,00 Glycerolmonostearat 3,00 Carnaubawachs 2,00 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-l8-Hectorit1 4,00
Propylencarbonat 1,33 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 0,75 Triethanolamin 1,75 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 3,00 Propylenglykol 2,00 Simethicon2 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer3 12,20 Ethylalkohol4 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol5 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #2 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 40,18 Synthetisches Wachs 1,50 Glycerolmonostearat 7,25 Carnaubawachs 2,00 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-l8-Hectorit1 3,75 Propylencarbonat 1,25 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 1,00 Triethanolamin 1,75 Xanthangummi 0,10 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 1,50 Acrylate-Copolymer2 5,17 Propylenglykol 2,00 Simethicon3 0,20
Ammonium-Acrylate-Copolymer4 18,29 Lecithin 1,25 Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #3 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 41,95 Synthetisches Wachs 3,00 Glycerolmonostearat 6,00 Carnaubawachs 4,50 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-l8-Hectorit1 2,25 Propylencarbonat 0,75 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 0,75 Triethanolamin 1,75 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 4,00 Acrylate-Copolymer2 1,72 Propylenglykol 2,00 Simethicon3 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer4 17,07 Lecithin 1,25 Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20
Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Wamer Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #4 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 41,15 Synthetisches Wachs 4,00 Glycerolmonostearat 6,00 Carnaubawachs 3,75 Schwarzes Eisenoxid 9,00 Quaternium-l8-Hectorit1 4,00 Propylencarbonat 1,33 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 1,00 Triethanolamin 1,75 Trinatrium-EDTA 0,10 Propylenglykol 1,00 Simethicon2 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer3 19,51 Lecithin 1,75 Ethylalkohol4 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol5 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ge Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #5 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 37,43 Synthetisches Wachs 3,00 Glycerolmonostearat 7,00 Carnaubawachs 1,00 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-l8-Hectorit1 3,75 Propylencarbonat 1,25 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 0,75 Triethanolamin 1,75 Xanthangummi 0,40 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 1,00 Acrylate-Copolymer2 6,90 Propylenglykol 2,00 Simethicon3 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer4 19,51 Lecithin 1,25 Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. 4. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #6 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 40,42 Synthetisches Wachs 3,00 Glycerolmonostearat 5,00 Carnaubawachs 1,00
Schwarzes Eisenoxid 6,50 Quaternium-l8-Hectorit1 6,00 Propylencarbonat 2,00 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 1,00 Triethanolamin 1,75 Xanthangummi 0,10 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 1,00 Acrylate-Copolymer2 6,90 Propylenglykol 1,00 Simethicon3 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer4 17,07 Lecithin 1,50 Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #7 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 41,22 Synthetisches Wachs 5,00 Glycerolmonostearat 7,50 Carnaubawachs 2,75 Schwarzes Eisenoxid 7,50 Quaternium-l8-Hectorit1 1,00 Propylencarbonat 0,33 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 1,00 Triethanolamin 1,75
Xanthangummi 0,40 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 4,00 Acrylate-Copolymer2 1,72 Propylenglykol 2,00 Antischaummittel 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer3 17,07 Lecithin 1,00 Ethylalkohol4 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol5 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #8 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 41,18 Synthetisches Wachs 1,50 Glycerolmonostearat 6,50 Carnaubawachs 2,75 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-18-Hectorit1 4,00 Propylencarbonat 1,33 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 1,00 Triethanolamin 1,75 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 2,50 Acrylate-Copolymer2 1,72 Propylenglykol 2,00 Simethicon3 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer4 19,51 Lecithin 1,25
Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Beispiel #9 Bestandteil Gew./Gew.-% Deionisiertes Wasser 41,88 Synthetisches Wachs 2,00 Glycerolmonostearat 5,25 Carnaubawachs 3,00 Schwarzes Eisenoxid 7,25 Quaternium-18-Hectorit1 4,00 Propylencarbonat 1,33 Stearinsäure 2,75 Ölsäure 0,80 Triethanolamin 1,75 Trinatrium-EDTA 0,10 Polyvinylalkohol 2,50 Acrylate-Copolymer2 1,72 Propylenglykol 2,00 Simethicon3 0,20 Ammonium-Acrylate-Copolymer4 19,51 Lecithin 1,25 Ethylalkohol5 1,00 Benzylalkohol 0,65 Phenoxyethanol 0,28 Propylparaben 0,10 Methylparaben 0,20 Ethylparaben 0,20 Panthenol6 0,28
Erhältlich als Bentone 38 von Rheox. Erhältlich als Carboset xpd-1616 (29%-ige Stammlösung) von B. F. Goodrich. Erhältlich als Antischaummittel von Dow Corning. Erhältlich als Syntran EX33-1 (41%-ige Stammlösung) von Interpolymer Corporation. Erhältlich als SD-Alkohol 40-B von Warner Graham Company. Erhältlich als DL-Panthenol von Roche.

Verarbeitungsvorschriften

Die Wachse und Fette werden in ein Gefäß eingebracht, das mit einer Heiz- und Mischvorrichtung ausgestattet ist. Die Wachse und Fette werden unter niedertourigem Mischen auf etwa 90–95°C erhitzt, bis sie verflüssigt und homogen sind. Die öldispergierbaren oder öllöslichen Komponenten wie Pigmente und organophile Tone sowie Ton-Aktivatoren werden zugegeben. Die Mischgeschwindigkeit wird auf die höchste Stufe erhöht, und die Mischung wird gemischt, bis die Pigmente gleichmäßig in der Lipidmischung dispergiert sind; etwa 30–35 Minuten. Die Emulgiermittel werden unter fortgesetztem Mischen zu der Lipidmischung zugegeben.

In ein zweites Gefäß, ausgestattet mit einer Heiz- und Mischvorrichtung, werden das Wasser, gefolgt von den wasserlöslichen filmbildenden Polymeren und dem Rest der wasserdispergierbaren Komponenten, eingebracht. Die Mischung von Wasser und wasserlöslichen filmbildenden Polymeren kann vor der Verarbeitung der Maskarazusammensetzung hergestellt werden. Die Mischung wird unter Erhitzen gemischt, bis diese wäßrige Mischung etwa 90–95°C warm ist. Jeder Wasserverlust aus der wäßrige Mischung wird q. s. ausgeglichen.

Die zwei Mischungen werden langsam kombiniert und mit einem Schnellmischer vom Dispergator-Typ gemischt. Die Wärmequelle wird entfernt, und diese kombinierte Mischung wird weiter gemischt, bis die Temperatur der kombinierten Mischung etwa 65°C–70°C beträgt. Jeder Wasserverlust aus der kombinierten Mischung wird q. s. ausgeglichen. Die Konservierungsmittel und die unlösliche Polymerkomponente werden zugegeben und bis zur Homogenität eingemischt. Die kombinierte Mischung wird auf etwa 45–47°C gekühlt. Irgendwelche restlichen Komponenten werden zugegeben. Das Kühlen und Mischen wird fortgesetzt, bis die kombinierte Mischung etwa 27–30°C warm ist. Die kombinierte Mischung wird zum anschließenden Befüllen von Einzelverkaufsverpackungen in geeignete Vorratsbehälter überführt.


Anspruch[de]
  1. Kosmetische Zusammensetzung in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion, umfassend wasserunlösliche polymere Materialien, wasserlösliche filmbildende Polymere und organophile Tone, dadurch charakterisiert, dass genannte organopohile Tone gebildet werden durch Modifizierung von Tonen mit Verbindungen, ausgewählt aus quaternären Aminen, tertiären Aminen, Aminacetaten, Imidazolinen, Aminseifen, Fettsulfaten, Alkylarylsulfonaten, Aminoxiden, ethoxylierten Alkylphenolen und Mischungen davon.
  2. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend:

    a. 3% bis 60%, vorzugsweise 4% bis 40%, und am meisten bevorzugt 5% bis 30% eines wasserunlöslichen polymeren Materials, vorzugsweise eingearbeitet in genannte Zusammensetzung in Form einer wässrigen Emulsion;

    b. 0,1% bis 50%, vorzugsweise 1% bis 30%, am meisten bevorzugt 1,5% bis 10% eines wasserlöslichen filmbildenden Polymers; und

    c. 0,05% bis 20,0%, vorzugsweise 1% bis 10%, am meisten bevorzugt 2% bis 5% eines organophilen Tons.
  3. Maskarazusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei:

    a. beide, genanntes wasserunlösliches polymeres Material und genanntes wasserlösliches filmbildendes Material, Polymere, gebildet aus Monomeren, Derivaten genannter Monomere, Mischungen genannter Monomere und Derivate, natürliche Polymere und Mischungen davon umfassen; und

    b. genannter organophiler Ton ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus organisch modifiziertem Montmorillonit, Bentonit, Hectorit, Attapulgit, Sepiolit und Mischungen davon.
  4. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, wobei genanntes wasserunlösliches polymeres Material Monomere und Monomerderivate umfasst, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylcyaniden, Vinylhalogeniden, Vinylidenhalogeniden, Vinylestern, Olefinen und ihren Isomeren, Vinylpyrrolidon, ungesättigten Carbonsäuren, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Amiden ungesättigter Carbonsäuren, Aminderivaten ungesättigter Carbonsäuren, Glycidylderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, olefinischen Diaminen und Isomeren, aromatischen Diaminen, Terephthaloylhalogeniden, olefinischen Polyolen und Mischungen davon; vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylestern, Olefinen und ihren Isomeren, ungesättigten Carbonsäuren, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Amiden ungesättigter Carbonsäuren und Mischungen davon; am meisten bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Vinylen, Dienen, Vinylestern, Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren, Hydroxyderivaten von Alkylestern ungesättigter Carbonsäuren und Mischungen davon.
  5. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das wasserlösliche filmbildende polymere Material Monomere und Monomerderivate umfasst, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Olefinoxiden, Vinylpyrolidon, Vinylestern, Vinylalkoholen, Vinylcyaniden, Oxazolinen, Carbonsäuren und -estern und Mischungen davon.
  6. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, wobei genanntes wasserlösliches filmbildendes polymeres Material Vinylpyrrolidinpolymere umfasst, ausgewählt aus Polyvinylpyrrolidon, Vinylacetat/Vinylpyrrolidon-Copolymeren und Mischungen davon; Vinylesterpolymeren, ausgewählt aus Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymer, Vinylacetat/Crotonsäure/Vinylneodecanoat-Copolymer und Mischungen davon; Vinylalkoholpolymeren, ausgewählt aus Vinylalkohol/Vinylacetat, Vinylalkohol/Poly(alkylenoxy)acrylat und Mischungen davon; Olefinoxidpolymeren, ausgewählt aus Polyethylenoxid, Polypropylenoxid und Mischungen davon; Carbonsäure- und Esterpolymeren, ausgewählt aus Acrylaten, Acrylat/Octylacrylamid-Copolymeren und Mischungen davon; oder Polyoxazilinen.
  7. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die natürlichen Polymere ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Cellulosederivaten, vorzugsweise Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Ethylhydroxyethylcellulose und Mischungen davon; Algin und seinen Derivaten; Stärke und ihren Derivaten, Guar und dessen Derivaten; Shellacpolymeren; und Mischungen davon.
  8. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche I bis 7, wobei der organophile Ton organisch modifizierter Bentonit ist.
  9. Maskarazusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Ton in die Ölphase der Öl-in-Wasser-Emulsion eingearbeitet ist.
  10. Verfahren zur Herstellung einer Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

    (a) in jedweder Reihenfolge,

    (i) Herstellen einer Lipidmischung, umfassend die organophilen Tone, gebildet durch Modifizierung von Tonen mit Verbindungen, ausgewählt aus quaternären Aminen, tertiären Aminen, Aminacetaten, Imidazolinen, Aminseifen, Fettsulfaten, Alkylarylsulfonaten, Aminoxiden, ethoxylierten Alkylphenolen und Mischungen davon;

    (ii) Herstellen einer wässrigen Zusammensetzung, umfassend die wasserlöslichen filmbildenden Polymeren;

    (b) anschließend Kombinieren der Lipidmischung und der wässrigen Zusammensetzung aus (a), um eine Öl-in-Wasser-Emulsion zu bilden; und

    (c) Zugeben der wasserunlöslichen polymeren Materialien.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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