Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen umweltfreundlichen Brennölumformer, der
durch ein Gebläse und einen Thermostat Energie spart und eine Gasexplosion vermeidet.
Stand der Technik
Die Brenner, wie Gasherd, Warmwasserbereiter und Gaslampe, verwenden
eine Stahlflasche, in der ein verflüssigte Brenngas gefüllt ist, das nach Vergasung
und Druckverminderung über einen Gasschlauch dem Gasherd zugeführt wird, oder einen
Behälter, in dem ein Brennöl gefüllt ist, das nach Mischen mit der Luft oder nach
Vergasung angezündet wird.
Bei den obengenannten Brennern ist für den flüssigen Brennstoff ein
Hochdruckbehälter erforderlich (über 800 Pfund/m²). Es besteht bei diesem Hochdruckbehälter
eine Gefahr von Explosion, die durch unrichtige Handhabung, Temperaturänderung,
Stoß usw. verursacht werden kann. Wenn das Brenngas oder das vergaste Brennöl austritt,
kann es sich lokal akkumulieren, da es ein höheres spezifisches Gewicht als die
Luft hat. Dies kann durch eine Funke oder einen heißen Gegenstand zu einer Explosion
oder einem Brand führen.
Ferner weisen die obengenannten Brennstoffe einen höheren Gehalt von
Schwefel und Stickstoff auf. Wenn das Mischen mit der Luft nicht gleichmäßig ist,
kann ein unvollständiges Verbrennen auftreten. In diesem Fall ist die Wirkung der
Energieumformung schlecht, so daß die Verbrennungstemperatur niedrig ist (etwa zwischen
600°C und 700°C). Das unvollständige Verbrennen führt daher zu einer Energieverschwendung
und kann Giftstoffe, wie Schwefeloxid und Kohlenoxid, erzeugen.
Aus diesem Grund hat der Erfinder die vorliegende Erfindung entwickelt.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen umweltfreundlichen
Brennölumformer zu schaffen, der einen Brennölumformungsbehälter enthält, der mit
einem Gebläse und einem Thermostat versehen ist, wodurch das Brennöl unter niedriger
Temperatur und niedrigem Druck vergast werden kann, so daß eine Gefahr von Gasexplosion
vermieden wird.
Der Erfindung liegt eine weitere Aufgabe zugrunde, einen umweltfreundlichen
Brennölumformer zu schaffen, wobei das Gebläse mit einem Rückschlagventil versehen
ist, um einen Rückfluß von Luft, Brennöl oder Ölgas zu verhindern.
Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, einen
umweltfreundlichen Brennölumformer zu schaffen, wobei der Thermostat einen Temperaturregler
und einen Heizstab umfaßt und das Brennöl auf eine geeignete Temperatur halten kann.
Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, einen
umweltfreundlichen Brennölumformer zu schaffen, wobei das Brennöl ein Lösungsmittel,
Hexan, und einen Oberflächenaktivator enthält, um eine Feuchtigkeitsakkumulation
zu vermeiden.
Der Erfindung liegt eine nochmals weitere Aufgabe zugrunde, einen
umweltfreundlichen Brennölumformer zu schaffen, der ein Ölgas erzeugen kann, das
für unterschiedliche Gas- und Ölbrenner geeignet ist.
Diese Aufgaben werden durch den erfindungsgemäße Brennölumformer gelöst,
der aus einem Brennölumformungsbehälter, der mit einem Brennöl gefüllt ist und auf
der Oberseite einen Ölfüllstutzen, ein Gebläse, einen Thermostat und ein Gasauslaßventil
aufweist; einem Gasschlauch, der an einem Ende mit dem Brennölumformungsbehälter
verbunden ist und zum Transport des erzeugten Ölgases dient; und einem Halter besteht,
der mit dem anderen Ende des Gasschlauches verbunden ist und ein Verbindungsglied
aufweist, das zur Verbindung mit einem Brenner dient. Durch das Gebläse und den
Thermostat kann das Brennöl unter niedriger Temperatur und niedrigem Druck vergast
werden, wodurch die Energie gespart und eine Gefahr von Gasexplosion vermieden werden
kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt eine perspektivische Darstellung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
2 zeigt eine Schnittdarstellung des Brennölumformungsbehälters,
3 zeigt eine perspektivische Darstellung
eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Im folgenden werden Merkmale, Aufbau und Funktionsweise der Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Bezugnehmend auf 1 und 2
besteht die Erfindng im wesentlichen aus einem Brennölumformungsbehälter
10, einem Gasschlauch 145 und einem Halter 20. Der Brennölumformungsbehälter
10 ist mit einem Brennöl 30 gefüllt und weist auf der Oberseite
einen Ölfüllstutzen 16, ein Gebläse, einen Thermostat sowie ein Gasauslaßventil
14 und eventuell einen Schutzdeckel 103 auf.
Durch den Ölfüllstutzen 16 kann das Brennöl in den Brennölumformungsbehälter
gefüllt werden. Das Gebläse umfaßt einen Niederdruckmotor 125 und einen
Druckregler 127. Der Niederdruckmotor 125 kann über ein Lufteinlaßrohr
123, das bis zum Boden des Brennölumformungsbehälters erstreckt, Luft
in den Brennölumformungsbehälter einführen. Zwischen dem Lufteinlaßrohr
123 und dem Niederdruckmotor 125 kann ein Rückschlagventil
121 vorgesehen sein, um einen Rückfluß von Luft, Brennöl oder Ölgas in
das Gebläse zu verhindern. Der Druckregler 127 kann den Niederdruckmotor
125 steuern, um eine Druckakkumulation in dem Brennölumformungsbehälter
zu vermeiden. Der Thermostat umfaßt einen Temperaturregler 183 und einen
Heizstab 181, der sich ebenfalls bis zum Boden des Brennölumformungsbehälters
erstreckt.
Nach Füllen des Brennöls 30 kann das Brennöl 30
von dem Heizstab 181 beheizt und von dem Temperaturregler 183
auf eine geeignete Temperatur (wie Vergasungstemeperatur oder geringfügig unter
der Vergasungstemperatur) gehalten werden, um eine Temperaturreduzierung durch die
Vergasung zu vermeiden. Das Gebläse führt Luft über das Lufteinlaßrohr
123 in den Brennölumformungsbehälter ein. Da sich die Luftaustrittsöffnung
unter der Öberfläche des Brennöls 30 befindet, leistet die Lufteinführung
neben der Erhöhung des Drucks in dem Brennölumformungsbehälter auch einen Beitrag
zur Vergasung des Brennöls 30.
Wenn das Brennöl 30 teilweise vergast wird, wird der Freiraum
101 über dem Brennöl 30 mit dem brennbaren Ölgas gefüllt. Da der
Druckregler 127 den Druck im Brennölumformungsbehälter geringfügig höher
als der Atmosphärendruck einstellen kann, kann das Ölgas aus dem Gasauslaßventil
14 ausweichen und über den Gasschlauch 145 dem Halter
20 zugeführt werden, wenn das Gasauslaßventil 14 geöffnet wird.
Der Halter 20 weist ein Verbindungsglied 22 auf, um sich mit unterschiedlichen
Brennern zu verbinden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsglied
22 des Halters 20 mit einem Herdkopf 24 verbunden. Das
Ölgas kann über das Verbindungsglied 22 in den Herdkopf 24 eintreten
und dort angezündet werden.
Das Brennöl 30 verwendet ein Lösungsmittel, das mit Hexan,
Aromastoff und einem Oberflächenaktivator gemischt wird. Durch die Zugabe von Hexan
kann die Vergasungstemperatur des Brennöls reduziert werden. Das erfindungsgemäße
Brennöl hat unter Normaldurck und Normaltemperatur eine Vergasungstemperatur bei
30°C. Wenn der Thermostat die Temperatur des Brennöls 30 auf etwa 30°C
hält und der Druckregler 127 des Gebläses den Druck im Brennölumformungsbehälter
auf 0.03 bis 0.06 kg/m² einstellt, kann das System die beste Wirkung erreichen.
Durch die obengenannte Zusammensetzung und Einstellung ergibt sich
ein Ölgas, das ein kleineres spezifisches Gewicht hat als die Luft. Daher kann das
Ölgas leicht von der Luft verdünnt werden und nicht zu einer Akkumulation führen.
Durch Versuche wird festgestellt, daß das aus dem Herdkopf austretende Ölgas nach
der Wegstrecke von 1 cm verdünnt wird und somit nicht mehr zündbar ist. Deshalb
besteht es bei der Erfindung keine Explosionsgefahr wie bei Brenngas. Da das Ölgas
leicht mit der Luft durchzumischen ist, kann es vollständig verbrannt werden, wenn
es innerhalb der Wegstrecke von 1 cm angezündet wird, so daß der Wirkungsgrad der
Energieumformung sehr hoch ist. Die Verbrennungstemperatur kann zwischen 1000°C
und 1200°C liegen. Daher kann die Erfindung Energie sparen und ein Giftgas durch
unvollständiges Verbrennen vermeiden.
Durch die Zugabe des Oberflächenaktivators kann das im Brennöl
30 enthaltene Wasser oder die Feuchtigkeit in der eintretenden Luft mit
dem Brennöl verbunden und beim Verbrennen verdampft werden, so daß eine Akkumulation
vermieden werden kann. Der Aromastoff kann je nach Bedarf gewählt werden, um einen
gewünschten Duft zu erzeugen. Das erfindungsgemäße Brennöl 30 enthält keine
kontrollierten Stoffe. Der Gehalt von Schwefel beträgt unter 5 ppm und der Gehalt
von Stickstoff beträgt unter 2 ppm. Sie sind weit niedriger als bei den herkömmlichen
petrochemischen Brennstoffen. Dadurch können die durch Verbrennen erzeugten Giftstoffe,
wie Schwefeloxid und Stickstoffoxid, verringert werden.
In 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung gezeigt, das, wie in 1 dargestellt ist,
ebenfalls aus einem Brennölumformungsbehälter 10, einem Gasschlauch
145 und einem Halter 20 besteht. Hierbei ist das Verbindungsglied
22 des Halters 20 mit einer Ölgaslampe 40 verbunden,
die ein Verbindungsglied 42, ein Lampengehäuse 44, ein Gasrohr
46 und einen Lampendocht 48 umfaßt.
Das Verbindungsglied 42 dient zur Verbindung mit dem Verbindungsglied
22 des Halters 20. Das Gasrohr 46 ist an einem Ende mit
dem Verbindungsglied 42 und am anderen Ende mit dem Lampendocht
48 verbunden. Das Lampengehäuse 44 ist am Verbindungsgleid
42 befestigt und umschließt das Gasrohr 46 und den Lampendocht
48, um diese zu schützen. Die Ölgaslampe 40 kann weiterhin einen
Lampenschirm 441 besitzen, der auf dem Lampengehäuse 44 angeordnet
ist, um die Schutzwirkung zu erhöhen.
Das Ölgas fließt durch das Verbindungsglied 22 des Halters
20 in die Ölgaslampe 40. Das in die Ölgaslampe 40 eintretende
Ölgas fließt dann über das Gasrohr 46 in den Lampendocht 48. Ferner
kann das Verbindungsglied 42 mit einem Verstellknopf 421 versehen
sein, durch den der Durchsatz des Ölgases und somit die Lichtstärke der Ölgaslampe
verstellt werden können.
Der erfindungsgemäße umweltfreundliche Brennölumformer ist geeignet
für unterschiedliche Gas- und Ölbrenner, wie Gasherd, Warmwasserbereiter und Gaslampe.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß der erfindungsgemäße umweltfreundliche
Brennölumformer Energie sparen und eine Gasexplosion vermeiden kann. Aufgrund der
obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit
und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der
Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich
dieser Erfindung.