Erfindungshintergrund
Diese Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Impfkeimschichten
für die nachfölgende Metallisierung. Insbesondere betrifft diese Erfindung Verfahren
zur Wiederherstellung von Impfkeimschichten vor der Metallisierung.
Der Trend zu immer kleineren mikroelektronischen Vorrichtungen, wie
solche mit Submikrogeometrie führte zu Vorrichtungen mit vielfachen Metallisierungsschichten,
um die höheren Dichten handhaben zu können. Ein übliches Metall, das zur Ausbildung
von Metallleitungen auch als Verdrahtung bezeichnet, auf einem Halbleiterwafer verwendet
wird, ist Aluminium. Aluminium hat den Vorteil, dass es relativ billig ist, einen
geringen Widerstand aufweist und relativ einfach zu ätzen ist. Aluminium wurde auch
verwendet, um Zwischenverbindungen in Durchkontakten (vias) zu bilden, um die verschiedenen
Metallschichten zu verbinden. Mit zunehmender Schrumpfung der Durchkontakt-/Kontaktlöchergröße
auf den Submikrobereich tritt jedoch ein Stufenabdeckungsproblem auf, das wiederum
Zuverlässigkeitsprobleme verursachen kann, wenn Aluminium zur Ausbildung der Zwischenverbindung
zwischen den verschiedenen Metallschichten verwendet wird. Eine solche schlechte
Stufenabdeckung führt zu einer hohen Stromdichte und erhöht die Elektromigration.
Ein Ansatz zur Gewährleistung verbesserter Zwischenverbindungswege
in den Durchkontakten ist es, vollständig gefüllte Plugs durch Verwendung von Metallen
wie etwa Wolfram auszubilden, während Aluminium für die Metallschichten verwendet
wird. Wolframverfahren sind jedoch teuer und kompliziert, Wolfram hat einen hohen
Widerstand und Wolframplugs sind empfindlich gegenüber Lücken und bilden schlechte
Grenzflächen mit den Verdrahtungsschichten.
Auch Kupfer wurde als ein Ersatzmaterial für die Zwischenkontaktmetallisierung
bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen vorgeschlagen. Kupfer besitzt
die Vorteile der verbesserten elektrischen Eigenschaften im Vergleich zu Wolfram
und einer besseren Elektromigrationseigenschaft und eines niedrigeren Widerstands
als Aluminium. Die Nachteile von Kupfer sind, dass es im Vergleich zu Aluminium
und Wolfram schwieriger zu ätzen ist und dass es eine Tendenz besitzt, in die elektrischen
Schichten wie Siliziumdioxid zu wandern. Um eine solche Migration zu verhindern,
muss eine Barrierenschicht wie etwa Titannitrid, Tantalnitrid und dergleichen vor
dem Abscheiden einer Kupferschicht verwendet werden.
Typische Techniken zur Aufbringung einer Metallschicht, wie etwa elektrochemische
Abscheidung, sind nur geeignet für die Auftragung von Kupfer auf eine elektrisch
leitfähige Schicht. Daher wird im allgemeinen eine unterliegende leitfähige Keimschicht,
typischerweise eine Metallkristallkeimschicht wie Kupfer auf das Substrat aufgetragen,
bevor Kupfer elektrochemisch abgeschieden wird. Solche Kristalikeimschichten können
mit einer Vielzahl von Verfahren aufgetragen werden, wie etwa physikalische Dampfabscheidung
(„PVD") und chemische Dampfabscheidung („CVD"). Typischerweise sind
die Kristallkeimschichten im Vergleich zu anderen Metallschichten dünn, etwa von
50–1500 Angström Dicke. Solche metallischen Kristallkeimschichten, insbesondere
Kupferkristallkeimschichten, können Probleme aufweisen, wie Metalloxid sowohl auf
der Oberfläche der Kristallkeimschicht als auch in der Hauptmasse der Schicht, als
auch Diskontinuitäten in der Schicht.
Diskontinuitäten oder Lücken sind Flächen in der Kristallkeimschicht,
wo die Bedeckung mit dem Metall, wie etwa Kupfer, unvollständig oder lückenhaft
ist. Solche Diskontinuitäten können aus einer ungenügend abdeckenden Abscheidung
der Metallschicht stammen, etwa dem Abscheiden des Metalls in einer Linie sichtbarer
Art. Um eine vollständige Metallschicht elektrochemisch auf einer solchen Kristallkeimschicht
abzuscheiden, müssen die Diskontinuitäten vor oder während der Abscheidung der letztendlichen
Metallschicht aufgefüllt werden, da sonst Lücken in der Endmetallschicht auftreten
können.
Die PCT-Patentanmeldung Nummer WO 99/47731 (Chen) offenbart ein Verfahren
zur Bereitstellung einer Kristallkeimschicht durch Dampfabscheidung einer ultradünnen
Kristallkeimschicht, gefolgt von elektrochemischer Vergrößerung der ultradünnen
Kristallkeimschicht, um eine Endkeimschicht zu bilden. Gemäß dieser Patentanmeldung
gewährleistet ein derartiger zweistufiger Prozess eine Keimschicht mit verringerten
Diskontinuitäten, das heißt Flächen in der Keimschicht, wo die Abdeckung der Keimschicht
unvollständig oder lückenhaft ist. Herkömmliche Bottom-up- oder Superfall- Kupfergalvanisierbäder
sind saure Kupferbäder. Daher würde jemand, der Keimschichtdiskontinuitäten unter
Verwendung dieses Ansatzes mit einem herkömmlichen Kupfergalvanisierbad reparieren
möchte, zwei elektrolytische Bäder benötigen, ein alkalisches Vergrößerungsbad und
ein saures Kupfergalvanisierungsbad. Gründliches Spülen und Neutralisierung der
Keimschicht vor der Verwendung herkömmlicher elektrolytischer saurer Galvanisierbäder
wird erforderlich sein. Zusätzlich muss der Hersteller, welcher derartige alkalische
Vergrößerungsverfahren in Kombination mit einem sauren Galvanisierbad verwendet,
die Zahl der Galvanisierköpfe und des Galvanisierwerkzeugs verdoppeln, da ansonsten
der Durchsatz sinken würde.
Kolloidales Kupfer wurde als Katalysator für stromlose Metallplattierung,
insbesondere stromlose Kupferplattierung verwendet. Beispielsweise offenbaren die
U.S. Patente Nr. 4,762,560 und 4,681,630 (Brasch) kolloidales Kupfer, welches geringe
Mengen ionisierbaren Palladiums als Katalysator für stromlose Kupferbäder, insbesondere
langsame stromlose Kupferbäder enthält. Ein solcher Katalysator
wird nicht für die Verwendung bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen
offenbart.
Es besteht ein fortgesetzter Bedarf für Verfahren zur Reparatur von
diskontinuierlichen Keimschichten ohne die Verwendung eines zweiten Galvanisierbades.
Derartige Verfahren werden insbesondere für die Galvanisierung von Vorrichtungen
mit sehr kleinen Geometrien, wie etwa 0,5 Mikron und darunter benötigt.
Zusammenfassung der Erfindung
Es wurde überraschenderweise gefunden, dass diskontinuierliche Metallkeimschichten
repariert werden können oder gemäß der vorliegenden Erfindung ohne die Verwendung
eines alkalischen Galvanisierbades vergrößert werden können, um Metallkeimschichten
bereitzustellen, die im wesentlichen frei von Diskontinuitäten sind.
Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Vergrößerung einer diskontinuierlichen Metallkeimschicht zur Verfügung, die
auf einem Substrat angeordnet ist, umfassend die folgenden Schritte: Kontaktieren
einer Metallkeimschicht, die auf einem Substrat angeordnet ist mit einer Kupferkolloidzusammensetzung
umfassend eine geringere Menge an ionisierbarer Palladiumverbindung und einer größeren
Menge an Kupferkolloidteilchen, um eine im wesentlichen kontinuierliche Keimschicht
zu bilden.
Gemäß einem zweiten Gesichtspunkt stellt die vorliegende Erfindung
ein Verfahren zur Elektroabscheidung einer Metallschicht auf der Oberfläche einer
Keimschicht zur Verfügung, umfassend die folgenden Schritte: Kontaktieren einer
Metallschicht, die auf einem Substrat angeordnet ist, mit einer Kupferkolloidzusammensetzung
umfassend eine geringere Menge an ionisierbarer Palladiumverbindung und eine größere
Menge an Kupferkolloidteilchen, um eine im wesentlichen kontinuierliche Keimschicht
zu bilden; sowie Kontaktieren des Substrats mit einer Galvanisierlösung umfassend
ein oder mehrere metallische Ionen und einen Elektrolyten.
Gemäß einem dritten Gesichtspunkt stellt die vorliegende Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung einer elektronischen Vorrichtung zur Verfügung, umfassend
die folgenden Schritte: Kontaktieren einer Metallkeimschicht, die auf einem elektronischen
Vorrichtungssubstrat angeordnet ist, mit einer Kupferkolloidzusammensetzung, umfassend
eine geringere Menge an ionisierbarer Palladiumverbindung und eine größere Menge
an Kupferkolloidteilchen, um eine im wesentlichen kontinuierliche Keimschicht zu
bilden; sowie Kontaktieren des Substrats mit einer Galvanisierlösung, umfassend
ein oder mehrere Metallionen und einen Elektrolyten.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Wie durchgängig in der Beschreibung benutzt, sollen die folgenden
Abkürzungen die folgenden Bedeutungen haben, es sei denn, im Kontext wird klar etwas
anderes angegeben: nm = Nanometer; g/L = Gramm pro Liter; &mgr;m = Mikrometer; ASF
= Amper pro Quadratfuß; M = Molar; und ppm = parts per million (Teilchen pro eine
Million Teilchen).
Wie durchgängig in der Beschreibung verwendet, bezieht sich „Merkmal"
auf die Geometrien auf einem Substrat, wie ohne darauf beschränkt zu sein, Gräben
und Durchkontakte. „Öffnungen" bezieht sich auf rezessierte Merkmale, wie
etwa Durchkontakte und Gräben. Der Begriff „kleine Merkmale" bezieht sich
auf Merkmale, die eine Größe von einem Mikron oder kleiner aufweisen. „Sehr
kleine Merkmale" bezieht sich auf Merkmale, die eine Größe von einem halben Mikron
oder kleiner aufweisen. Auf entsprechende Weise bezieht sich „kleine Öffnungen"
auf Öffnungen, die eine Größe von einem Mikron oder kleiner (≤1 &mgr;m) aufweisen
und „sehr kleine Öffnungen" bezieht sich auf Öffnungen, die eine Größe von
einem halben Mikron oder kleiner (≤0,5 &mgr;m) haben. Wie durchgängig in dieser
Beschreibung verwendet, bezieht sich der Begriff „Platieren" auf Metallelektroplattieren
bzw. galvanisieren, sofern nicht im Kontext klar anders angegeben. „Abscheidung"
und „Plattieren" werden wechselseitig austauschbar durchgängig in dieser
Beschreibung verwendet. Der Begriff „Beschleuniger" bezieht sich auf eine
Verbindung, welche die Plattierungsgeschwindigkeit erhöht. Der Begriff „Suppressor"
bezieht sich auf eine Verbindung, welche die Plattierungsgeschwindigkeit senkt.
„Halogenid" bezieht sich auf Fluorid, Chlorid, Bromid, sowie Jodid.
Alle Prozentangaben und Verhältnisse sind nach Gewicht, sofern nicht
anders angegeben. Alle Bereiche sind inklusiv und kombinierbar.
Die vorliegende Erfindung stellt Verfahren zur Vergrößerung einer
diskontinuierlichen Metallkeimschicht auf einem Substrat zur Verfügung, umfassend
die Schritte: Kontaktieren einer Metallkeimschicht, die auf einem Substrat angeordnet
ist, mit einer Kupferkolloidzusammensetzung, umfassend eine geringere Menge an ionisierbarer
Palladiumverbindung und einer größeren Menge an Kupferkolloidteilchen, um eine im
wesentlichen kontinuierliche Keimschicht zu bilden. Derartige Verfahren gewährleisten
Keimschichten, die im wesentlichen frei von Diskontinuitäten oder Lücken sind, sowie
vorzugsweise frei von Diskontinuitäten. Derartige Keimschichten umfassen vorzugsweise
Kupfer oder Kupferlegierung. Mit „geringerer Menge" sind weniger als etwa
50% gemeint. Dementsprechend sind mit „größerer Menge" mehr als etwa 50%
gemeint. Geeignete Substrate sind all diejenigen, die eine Keimschicht für die nachfolgende
Elektroabscheidung eines Metalls enthalten, und insbesondere ein Substrat, das in
der Herstellung einer elektronischen Vorrichtung verwendet wird.
Exemplarische Substrate umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, solche, die eine
oder mehrere Öffnungen mit einer Größe von ≤1 &mgr;m, insbesondere ≤0,5 &mgr;m
und insbesondere ≤0,18 &mgr;m aufweisen. Derartige Substrate umfassen insbesondere
Wafer, die in der Herstellung von integrierten Schaltkreisen und Halbleitern verwendet
werden.
Geeignete Kupferkolloide, in der vorliegenden Erfindung verwendbar
sind, sind diejenigen, die im U.S. Patent Nr. 4,762,560 (Brasch) offenbart sind,
welche hiermit per Bezugnahme für alle Zwecke eingeschlossen sind. Kupferkolloidteilchen
werden typischerweise durch Vereinigen von einer oder mehreren Kupferverbindungen,
einem oder mehreren Stabilisierungsmitteln und einem oder mehreren Reduktionsmitteln
hergestellt. Geeignete Kupferverbindungen sind all diejenigen, die mittels eines
oder mehrerer Reduktionsmitteln reduziert werden können. Derartige Kupferverbindungen
umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Kupfersulfat, vorzugsweise das Pentahydrat
(CuSO4 × 5H2O), Kupferphosphit, Kupferphosphat, sowie
Kupfersulfamat, Kupferacetat, Kupferchlorid, Kupfernitrat, Kupferitrat, Kupferformat,
Kupfergluconat und dergleichen. Die relative Menge an Kupfer ist nicht besonders
kritisch, obwohl die Kupferverbindung vorteilhafterweise in einer solchen Menge
vorhanden sein soll, dass die Menge an Kupfermetall (nullbindiges Kupfer) bei etwa
1 bis 8 g/L der Kolloidallösung, vorzugsweise etwa 2,5 bis 7,5 g/L und insbesondere
vorteilhaft bei etwa 5 g/L liegt. Demnach sollte im Fall von CuSO4 ×
5H2O dieses mit etwa 10 bis 30 g/L und insbesondere vorteilhaft mit etwa
20 g/L vor der Reduktion vorliegen.
Eine breite Vielzahl von Stabilisatoren können zur Bildung des Kupferkolloids
verwendet werden. Das vorteilhafteste Stabilisierungsmittel ist Gelatine. Andere
geeignete Stabilisierungsmittel umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Polyvinylalkohol,
Polyacrylamid, Natriumalginat, Polysorbatmonooleat, Dextrin (Gummen und Stärken),
Polyarylsulfonsäure wie etwa Polybenzolsulfonsäuren und Polyalkylnaphtalinsulfonsäuren,
sowie Salze davon, insbesondere Alkalimetallsalze davon, Polyarylsulfonsäuren wie
etwa Salze von Polybenzolsulfonsäuren und Salze von Polyalkylnaphthalinsulfonsäuren.
Die Rolle des Stabilisators bei der Herstellung des Kolloids oder in dem fertigen
Kolloid selbst ist es, dass Kolloid zu stabilisieren. Das Kolloid kann in Abwesenheit
des Stabilisators hergestellt werden und ist, obwohl verwendbar, nicht ausreichend
stabil für eine wettbewerbsfähige, kommerzielle Verwendung. Der Stabilisator sollte
vorzugsweise mit etwa 1 bis 3 g/L Kolloidallösung und insbesondere bevorzugt mit
2 g/L vorliegen.
Jedes aus einer breiten Vielzahl von Reduktionsmitteln ist zur Ausbildung
des Kupferkolloids geeignet. Geeignete Reduktionsmittel umfassen, ohne darauf beschränkt
zu sein, Hydrazinhydrat, Kaliumborhydrid, Natriumhydrosulfit, Lithiumborhydrid,
Natriumborhydrid, Kaliumdiboran, Dimethylaminboran („DMAB") und dergleichen.
Dimethylaminboran wird bevorzugt. Andere Reduktionsmittel können verwendet werden,
sollten jedoch eine Reduktionskraft haben, die im wesentlichen gleich oder äquivalent
zum bevorzugten Reduktionsmittel DMAB unter sauren Bedingungen ist. Vorzugsweise
wird der pH der Lösung, wenn Borhydrid-Reduktionsmittel verwendet werden, auf ungefähr
dem pH von DMAB abgesenkt. Kombinationen von Reduktionsmitteln können vorteilhaft
verwendet werden. Die relative Menge an Reduktionsmitteln ist nicht sonderlich kritisch,
obwohl das Reduktionsmittel vorzugsweise mit etwa 1 bis 8 g/L der Kolloidallösung,
vorzugsweise etwa 2,5 bis 7,5 g/L und insbesondere bevorzugt mit etwa 5 g/L vorliegen
sollte und im Überschuss bezüglich dessen, was durch Reduzierung des Kupfersalzes
notwendig ist, vorliegen sollte. Mischungen von Reduktionsmitteln können in geeigneter
Weise verwendet werden, obwohl sie nicht bevorzugt sind.
In Übereinstimmung mit dem oben Genannten kann man erkennen, dass
es vorteilhaft ist, dass das Verhältnis des einen oder der mehreren Reduktionsmittel
zur Menge des Kupfermetalls (nullvalentes Kupfer) etwa 1/1 nach Gewicht oder im
Überschuss ist.
Die vorliegenden Kupferkolloide enthalten als einen Nebenbestandteil
ionisierbares Palladium. Eine ausreichende Menge an Palladiummetall sollte zugesetzt
werden, um die Belegung der elektrolytischen Kupferabscheidung zu erhöhen, um so
im wesentlichen die Diskontinuitäten aufzufüllen oder zu überbrücken. Typischerweise
liegt die Menge an Palladiummetall bei etwa 5 bis etwa 80 ppm, vorzugsweise etwa
80 ppm, besonders bevorzugt von 12 bis 75 ppm und insbesondere bevorzugt von etwa
20 bis etwa 50 ppm. Die minimale Menge an Palladiummetall hängt in bestimmter Weise
davon ab, welche bestimmte ionische Palladiumverbindung verwendet wird.
Die obere Grenze an Palladiummetall in dem Kolloid hängt von der einzelnen
ionischen Palladiumverbindung ab, die verwendet wird, die im Effekt des Anions der
ionischen Palladiumverbindung auf die Stabilität des Bades, und von der Stabilität
des Aktivierungskolloids selbst. Daher wird das Palladium typischerweise in einer
Menge zugesetzt, welche die Stabilität der aktivierenden (Kolloid)lösung beibehält.
Der Zusatz von Palladiummetall von mehr als etwa 80 ppm bewirkt eine Koagulation
des Kolloids und macht es instabil. Die Menge an Palladiummetall sollte daher auf
etwa 80 ppm oder darunter begrenzt sein, oder auf die Menge, die die Stabilität
des Kupferkolloids nicht nachteilig beeinflusst. Daher ist die maximale Menge an
zugesetztem Palladiummetall diejenige, welche eine ausreichende Stabilität des Kolloids
gewährleistet, so dass das nicht-leitende Substrat in adäquater Weise durch das
Kolloid für die nachfolgende elektrolytische Plattierung aktiviert werden kann.
Das Palladium wird zu dem Kolloid im ionischen Zustand
zugesetzt. Jede Palladiumverbindung oder jedes Palladiumsalz, das zur Ionisierung
und Reduktion in der Lage ist, kann verwendet werden, wie etwa das Palladiumchloridsäuresalz
und Palladiumammoniumchlorid; wobei das letztere bevorzugt ist. Der Zusatz von Palladiummetall,
wie das in kommerziellem Palladiumn/Zinnaktivierungskatalysatoren enthaltene in
der Menge von 20 ppm an Palladiummetall, verursacht eine gewisse Ausfällung des
Kupferkolloids, wobei jedoch eine derartige Ausfällung aus der Zusammensetzung durch
Filtrationen entfernt werden kann.
Dementsprechend wird das vorliegende Palladium enthaltende Kupferkolloid
typischerweise durch Auflösen von einer oder mehreren Kupferverbindungen und einer
oder mehrerer Stabilisatoren in Wasser hergestellt, gefolgt von einer oder mehreren
Reduktionsmitteln. Das ionische Palladium, das dem Kupferkolloid zugesetzt wird,
wird an einer bestimmten Stufe vor der elektrolytischen Plattierung zu Palladiummetall
reduziert. Daher können die Palladiumverbindungen direkt zu dem Kupferkolloid zugesetzt
werden, wenn das Kolloid einen Überschuss an Reduktionsmittel enthält, oder während
der Herstellung des Kolloids, wenn das Kolloid mittels einer Reduktionstechnik hergestellt
wird, wie diejenige, die in den U.S. Patenten Nr. 3,958,048 (Donovan et al.) und
4,762,560 (Brasch) offenbart ist. Das Palladium kann auch zu Kolloiden zugesetzt
werden, die mittels eines Ausfällungsverfahrens hergestellt wurden, wie das im U.S.
Patent Nr. 3,993,799 (Feldstein) offenbarte, und das ionische Palladium wird reduziert,
nachdem das Kolloid auf das Substrat beschichtet wurde, Durchkontaktieren des beschichteten
Substrats mit einem Reduktionsmittel, etwa durch Tauchen oder auch Sprühen. Vorzugsweise
wird das vorliegende Palladium enthaltende Kupferkolloid durch Zusetzen des ionischen
Palladiums zu einem vorbereiteten Kupferkolloid, welches Reduktionsmittel im Überschuss
enthält, hergestellt oder während der Herstellung des Kolloids unter Verwendung
einer Reduktionstechnik.
Typischerweise startet die Reduktion der Kupferverbindungen bei einem
pH von etwa 1,5 bis etwa 4 und vorzugsweise von etwa 2 bis etwa 2,5. Die Temperatur
der Reduktionsreaktion ist insgesamt nicht kritisch. Die Reaktion findet bei Raumtemperatur
statt, es ist jedoch bevorzugt eine gewisse Menge an Wärme zuzuführen, so dass die
Reaktion bei etwa 80° bis 90°F stattfindet. Höhere Temperaturen (120°
bis 130°F) können, sofern erwünscht, verwendet werden, aber es sind die Arten
und die Mengen der. Ausgangsstoffe und der pH-Wert, die im wesentlichen die Reaktion
steuern. Die Reaktion beginnt nach und nach und kann 5 bis 10 Minuten dauern, bevor
sie bemerkbar ist. Mit Kupfersulfat kann das Einsetzen der Reaktion durch Farbveränderungen
beobachtet werden, im allgemeinen von einem tiefen Blau zu einem hellen Blau und
anschließend zum Grün verlaufen. Nachdem der erste Teil der Reaktion abgeschlossen
ist, wie durch die Farbänderung angezeigt, wird jede Wärmezufuhr oder jedes Rühren,
das angewendet wurde, beendet und man lässt die Reaktionsmischung stehen oder etwa
24 Stunden weiter reagieren. Nach 24 Stunden kann das Kolloid verwendet werden;
Beste Ergebnisse werden jedoch erhalten, nachdem das Kolloid 3 oder 4 Wochen in
einem geschlossenen Behälter gealtert wurde. Typischerweise haben die Kupferkolloidteilchen
eine Größe von etwa 10 bis etwa 100 Millimikrons.
Die Kolloidstabilität kann nach der anfänglichen Reaktion durch Zusetzen
von einem weiteren Reduktionsmittel wie etwa Hydrazinhydrat, Phenylhydrazin, Hydroxylaminsulfat
oder sogar zusätzliches DMAB (oder andere Reduktionsmitel, die in der Anfangsreaktion
verwendet wurden) weiter erhöht werden. Das zusätzliche Reduktionsmittel wird vorteilhaft
zu dem Kolloid zugesetzt, nachdem das Kolloid gealtert wurde oder etwa 24 Stunden
stehen gelassen wurde, es kann jedoch, sofern erwünscht, bei anderen Stufen nach
dem Abschluss der Anfangsreaktion zugesetzt werden.
Der pH der Kolloide nach der Alterung von etwa 24 Stunden liegt bei
etwa 7, und diese können bei diesem vorteilhaften pH direkt verwendet werden, jedoch
kann das Kolloid über einen breiten pH-Bereich verwendet werden. Der pH kann durch
Zusatz von Säuren (z. B. Schwefelsäure) oder Basen (z. B. Alkalihydroxide) eingestellt
werden, wie von den Fachleuten erkannt wird. Während der Verwendung kann der pH
des Kolloids fallen, jedoch wird in der Praxis die Kolloidlösung von Zeit zu Zeit
mit zusätzlichem Kolloid aufgefrischt, was dazu führt, dass der pH zurück auf 7
gebracht wird. Leicht alkalische Kolloide sind bevorzugt, wie etwa die mit einem
pH von etwa 7 bis etwa 8 und vorzugsweise von 7,5 bis 8.
Während das bevorzugte Kolloid Kupfer ist, werden die Fachleute erkennen,
dass andere geeignete Kolloide in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie
die von Nickel, Eisen oder Kobalt.
Die vorliegenden Kupferkolloide werden zur Steigerung oder Reparatur
von Diskontinuitäten in einer auf einem Substrat angeordneten Metallkeimschicht
verwendet. Typischerweise wird eine diskontinuierliche Keimschicht mit einem Kupferkolloid
(vorzugsweise enthaltend 1 bis 2 g/L Kupfer) kontaktiert, um eine Kolloidbeschichtete
Oberfläche oder vergrößerte Keimschicht zu gewährleisten. Ein derartiges Kolloid
kann mittels einer Vielzahl von Mitteln auf die Keimschicht aufgetragen werden,
wie etwa Eintauchen, Aufsprühen, Schleuderbeschichtung (Spin coating), Tauchbeschichtung
und dergleichen, und vorzugsweise durch Eintauchen, Aufsprühen und Schleuderbeschichtung.
Das Kolloid füllt im wesentlichen die Diskontinuitäten auf oder repariert diese,
wobei eine im wesentlichen kontinuierliche Keimschicht gewährleistet wird. Daher
sind die Kupferkolloid-beschichteten oder vergrößerten Keimschichten im wesentlichen
kontinuierlich und vorzugsweise kontinuierlich. Ein Vorteil des vorliegenden Kupferkolloids
ist, dass der pH des Kolloids etwa 7 oder leicht alkalisch ist. Daher wird die Auflösung
der Keimschicht, wie etwa von Metalloxiden in der Keimschicht minimiert.
Nachdem das Kolloid auf der Keimschicht aufgebracht wurde, kann die
kolloidbeschichtete Oberfläche gegebenenfalls gespült werden, wie etwa mit Wasser
oder einer Aktivierungslösung. Beispielhafte Aktivierungslösungen umfassen eine
Reduktionsmittellösung, wie etwa notwendig sein kann, um alles ionisierbare Palladium
auf Palladiummetall (nullvalentes Palladium) zu reduzieren. Jedes der oben beschriebenen
Reduktionsmittel ist dazu geeignet.
Die Kupferkolloid-vergrößerte Keimschicht kann anschließend mit einer
Vielzahl von Metallen plattiert werden, wird jedoch typischerweise mit Kupfer plattiert.
Eine derartige Plattierung kann entweder stromlos oder elektrolytisch erfolgen.
Stromloses Plattieren kann geeigneter Weise verwendet werden, um die Keimschicht
weiter zu vergrößern. Derartiges stromloses Plattieren ist typischerweise zu langsam,
um für eine wesentliche oder vollständige Füllung der Öffnungen verwendet zu werden.
Vorzugsweise wird die Kupferkolloid-vergrößerte Keimschicht elektroplattiert,
um ausreichend Metall abzuscheiden, um die Öffnungen im wesentlichen zu füllen oder
vollständig zu füllen. Kupferelektrogalvanisierlösungen, die zum Abscheiden einer
Metallschicht auf den im wesentlichen kontinuierlichen Keimschichten der vorliegenden
Erfindung verwendbar sind, umfassen im allgemeinen einen oder mehrere Kupferionenquellen
und einen Elektrolyten, vorzugsweise einen sauren Elektrolyten. Die Elektroplattierlösungen
können gegebenenfalls eines oder mehrere Additive enthalten, wie etwa Halogenide,
Beschleuniger oder Aufheller, Suppressoren, Leveler, Kornverfeinerer, Benetzungsmittel,
Tenside und dergleichen.
Eine Vielzahl von Kupfersalzen kann in den Kupferelektrogalvanisierlösungen
als Kupferionenquellen verwendet werden. Geeignete Kupfersalze umfassen, ohne darauf
beschränkt zu sein, Kupfersulfate, Kupferacetate, Kupferfluorborate, Kupfergluconat,
Kupferformiat, Kupferalkansulfonate, Kupferarylsulfonate, Kupfersulfamate, Kupfersulfonate
und Kupfer (II) nitrate. Kupfersulfatpentahydrat ist insbesondere geeignet. Ein
Kupfersalz kann in geeigneter Weise in einem relativ breiten Konzentrationsbereich
in diesen Elektroplattierlösungen vorliegen. Vorzugsweise wird ein Kupfersalz mit
einer Konzentration von etwa 1 bis etwa 300 g/L der Galvanisierlösung eingesetzt
werden, stärker bevorzugt mit einer Konzentration von etwa 10 bis 225 g/L, und besonders
bevorzugt mit einer Konzentration von etwa 25 bis etwa 175 g/L. Das Kupfergalvanisierbad
kann auch bestimmte Mengen anderer legierender Elemente enthalten, wie etwa ohne
darauf beschränkt zu sein, Zinn, Zink und dergleichen. Dementsprechend können die
Kupfergalvanisierbäder auch eine Kupferlegierung abscheiden.
Geeignete Kupfergalvanisierbäder setzen vorzugsweise einen sauren
Elektrolyten ein, der eine oder mehrere Säuren umfassen kann. Geeignete Säuren sind
anorganische oder organische Säuren. Verwendbare anorganische Säuren umfassen ohne
darauf beschränkt zu sein Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Halogenwasserstoffsäuren,
Sulfamsäure, Fluorborsäure, und dergleichen. Geeignete organische Säuren umfassen
ohne darauf beschränkt zu sein Alkylsulfonsäuren wie etwa Methansulfonsäure, Arylsulfonsäuren
wie etwa Phenylsulfonsäure und Tolylsulfonsäure, Karbonsäuren, wie etwa Ameisensäure,
Essigsäure und Propionsäure, halogenierte Säuren wie etwa Trifluormethylsulfonsäure
und Haloessigsäure und dergleichen. Besonders geeignete organische Säuren umfassen
(C1-C10)Alkylsulfonsäuren. Besonders geeignete Kombinationen
von Säuren umfassen eine oder mehrere anorganische Säuren mit einer oder mehreren
organischen Säuren oder einer Mischung von zwei oder mehr organischen Säuren. Wenn
zwei oder mehr Säuren in dem Elektrolyt verwendet werden, können sie in jedem Verhältnis
von 99 : 1 bis 1 : 99, vorzugsweise von 90 : 10 bis 10 : 90, und insbesondere bevorzugt
von 80 : 20 bis 20 : 80 verwendet werden.
Die Gesamtmenge der zugesetzten Säure, die in den vorliegenden Galvanisierbädern
verwendet wird, kann von etwa 0 bis 350 g/L und vorzugsweise von 1 bis 225 g/L sein.
Die Fachleute werden erkennen, dass durch die Verwendung eines Metallsulfats als
Metallionquelle ein Säureelektrolyt ohne zugesetzte Säure erhalten werden kann.
Daher können in einer Ausführungsform die Kupfergalvanisierlösungen frei von zugesetzter
Säure sein. Für bestimmte Anwendungen, wie die Plattierung von Wafern mit kleinen
Öffnungen, ist es bevorzugt, dass die Gesamtmenge der zugesetzten Säure niedrig
ist. Mittels „geringer Säure" ist gemeint, dass die Gesamtmenge der zugesetzten
Säure in dem Elektrolyten weniger als etwa 0,4 M, vorzugsweise weniger als etwa
0,3 M und insbesondere bevorzugt weniger als etwa 0,2 M beträgt. Insbesondere bevorzugte
gering saure Galvanisierbäder sind frei von zugesetzter Säure, das heißt die Menge
der zugesetzten Säure ist 0 g/L.
Die Kupferelektrolyten können gegebenenfalls ein oder mehrere Halogenide
enthalten, vorzugsweise mindestens ein Halogen. Chlorid und Bromid sind die bevorzugten
Halogene, wobei Chlorid mehr bevorzugt ist. Ein breiter Bereich von Halogenionenkonzentrationen
(wenn ein Halogenion verwendet wird) kann in geeigneter Weise verwendet werden,
zum Beispiel von etwa 0 (wo kein Halogenion verwendet wird) bis 100 ppm an Halogenion
in der Galvanisierlösung, besonders bevorzugt von etwa 25 bis etwa 75 ppm. Diese
Halogenide können als die entsprechende Halogenwasserstoffsäure oder als jedes geeignete
Salz zugesetzt werden.
Eine breite Vielzahl von Aufhellern und Beschleunigern, einschließlich
bekannter Aufheller und Beschleunigungsmittel, kann in den Kupfergalvanisierlösungen
verwendet werden. Typische Aufheller umfassen ein oder mehr Schwefelatome und sind
typischerweise ohne jede Stickstoffatome, und haben ein Molekulargewicht von etwa
1000 oder weniger. Aufhellerverbindungen mit Sulfid und/oder Sulfonsäuregruppen
sind im allgemeinen bevorzugt, insbesondere Verbindungen, die eine Gruppe der Formel
R'-S-R-SO3X umfassen, wobei R ein gegebenenfalls substituiertes Alkyl
(was Cycloalkyl einschließt) ist, gegebenenfalls substituiertes Heteroalkyl, gegebenenfalls
substituierte Arylgruppe oder gegebenenfalls substituierte heteroalizyklische Gruppe;
X ist ein Gegenion wie etwa Natrium oder Kalium; und R' ist Wasserstoff oder eine
chemische Verbindung (das heißt -S-R-SO3X oder Substituent einer größeren
Verbindung). Typischerweise haben die Alkylgruppen 1 bis etwas 16 Kohlenstoffatome,
noch typischer 1 bis etwa 8 oder 12 Kohlenstoffe. Heteroalkylgruppen haben 1 oder
mehrere Hetero (N, O oder S) aome in der Kette, und haben vorzugsweise 1 bis etwa
16 Kohlenstoffe, insbesondere 1 bis etwa 8 oder 12 Kohlenstoffe. Carbozyklische
Arylgruppen sind typischerweise Arylgruppen wie etwa Phenyl und Naphtyl. Heteroaromatische
Gruppen können auch geeignete Arylgruppen sein, und enthalten typischerweise 1 bis
etwa 3N, O oder S-Atome und 1–3 separate oder annelierte Ringe und umfassen
zum Beispiel Coumarinyl, Chinolinyl, Pyridyl, Pyrazinyl, Pyrimidyl, Furyl, Pyrrolyl,
Thienyl, Thiazolyl, Oxazolyl, Oxydizolyl, Triazol, Imidazolyl, Indolyl, Benzofuranyl,
Benzothiazol und dergleichen. Heteroalizyklische Gruppen haben typischerweise 1
bis 3N, O oder S-Atome und von 1 bis 3 separate oder annelierte Ringe und umfassen
zum Beispiel Tetrahydrofuranyl, Thienyl, Tetrahydropyranyl, Piperdinyl, Morpholino,
Pyrrolindinyl und dergleichen. Substituenten der substituierten Alkyl-, Heteroalkyl-,
Aryl- oder heteroalizyklischen Gruppen umfassen zum Beispiel C1-8Alkoxy;
C1-8-Alkyl, Halogen, insbesondere F, Cl und Br; Cyano, Nitro und dergleichen.
Insbesondere umfassen verwendbare Aufheller die der folgenden Formeln:
XO3S-R-SH
XO3S-R-S-S-R-SO3X
und
XO3S-Ar-S-S-Ar-SO3X
wobei R in den obigen Formeln eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe und
vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere bevorzugt
eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; Ar ist eine gegebenenfalls substituierte
Arylgruppe wie gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder Naphthyl; und X ist ein
geeignetes Gegenion wie Natrium oder Kalium.
Einige besonders geeignete Aufheller umfassen zum Beispiel N,N-Dimethyl-dithiocarbaminsäure-(3-sulfopropyl)ester;
3-Mercapto-propylsulfonsäure-(3-sulfopropyl)ester; 3-Mercaptopropylsulfonsäure (Natriumsalz);
Carbonsäure-dithio-o-ethylester-s-ester mit 3-Mercapto-1propansulfonsäure (Kaliumsalz);
Bissulfopropyldisulfid; 3-(Benzthiazolyl-s-thio)propylsulfonsäure (Natriumsalz);
Pyridiniumpropylsulfobetain; 1-Natrium-3-mercaptopropan-1-sulfonat; Sulfoalkylsulfidverbindungen
wie im U.S.-Patent-Nr. 3,778,357 offenbart; das Peroxid-Oxidationsprodukt einer
Dialkylamino-thiox-methyl-thioalkansulfonsäure; sowie Kombinationen der oben Genannten.
Zusätzliche geeignete Aufheller sind auch beschrieben in den U.S.-Patenten-Nr. 3,770,598;
4,374,709; 4,376,685; 4,555,315; sowie 4,673,469 beschrieben; alle hiermit per Zitierung
einbezogen. Besosnders bevorzugte Aufheller für die Verwenddung in den Galvanisierzusammensetzungen
der Erfindung sind N,N-Dimethyldithiocarbaminsäure-(3-sulfopropyl)ester und Bisnatriumsulfonopropyldisulfid.
Die Menge von derartigen Beschleunigern, die in Kupfergalvanisierbädern
vorliegt, liegt im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 1000 ppm. Vorzugsweise liegen die
Beschleunigerverbindungen in einer Menge von etwa 0,5 bis etwa 300 ppm, besonders
bevorzugt von etwa 1 bis etwa 100 ppm und insbesondere bevorzugt von 2 bis etwa
50 ppm vor. Besonders geeignete Galvanisierlösungen sind diejenigen, die mehr als
oder gleich 1,5 mg/L eines oder mehrerer Aufheller enthalten.
Die in Kupfergalvanisierbädern verwendbaren Suppressorstoffe sind
polymere Materialien, vorzugsweise mit einer heteroatomen Substitution, insbesondere
Sauerstoffverknüpfungen. Allgemein bevorzugte Suppressormittel sind im allgemeinen
hochmolekulargewichtige Polyether, wie die der folgenden Formel:
R-O-(CXYCX'Y'O)nH
wobei R gleich H oder eine Aryl- oder Alkylgruppe ist, die etwa 2 bis 20 Kohlenstoffatome
enthält; Jedes von X, Y, X' und Y' ist unabhängig von einander Wasserstoff, Alkyl
vorzugsweise Methyl, Ethyl oder Propyl, Aryl wie etwa Phenyl; Aralkyl wie etwa Benzyl;
und vorzugsweise ist eines oder mehrere aus X, Y, S' und Y' gleich Wasserstoff;
und n ist eine ganze Zahl zwischen 5 und 100,000. Vorzugsweise ist R Ethylen und
n größer als 12,000.
Die Menge derartiger Suppressoren liegt typischerweise im Bereich
von etwa 0,1 bis etwa 1000 ppm. Vorzugsweise liegen die Suppressorverbindungen in
einer Menge von etwa 0,5 bis etwa 500 ppm und besonders bevorzugt von etwa 1 bis
etwa 200 ppm vor.
Gegebenenfalls können Tenside zu den Kupfergalvanisierbädern
zugesetzt werden. Derartige Tenside werden typischerweise in Konzentrationen von
etwa 1 bis 10.000 ppm, basierend auf dem Gewicht des Bades, bevorzugt etwa 5 bis
10,000 ppm, zugesetzt. Besonders geeignete Tenside sind kommerziell erhältliche
Polyethylenglycolcopolymere, einschließlich Polyethylenglycolcopolymere. Solche
Polymere sind zum Beispiel von BASF (verkauft von BASF unter den Bezeichnungen Tetronic
und Pluronic) erhältlich, und Copolymere von Chemax.
Egalisierer (leveler) können gegebenenfalls zu den Kupfergalvanisierbädern
zugesetzt werden. Es ist bevorzugt, dass ein oder mehrere Egalisiererbestandteile
in den vorliegenden Galvanisierbädern verwendet werden. Derartige Egalisierer können
in Mengen von etwa 0,01 bis etwa 50 ppm verwendet werden. Beispiele geeigneter Egalisiermittel
sind beschrieben und ausgeführt in den U.S.-Patent-Nr. 3,770,598; 4,374,709; 4,376,685;
4,555,315, sowie 4,673,459. Im allgemeinen umfassen verwendbare Egalisiermittel
solche Stoffe, die eine substituierte Aminogruppe enthalten, wie etwa Verbindungen,
die R-N-R' aufweisen, wobei jedes R und R' unabhängig voneinander eine substituierte
oder nicht substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder unsubstituierte
Arylgruppe ist. Typischerweise haben die Alkylgruppen von 1 bis 6 Kohlenstoffatome,
besonders von 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Geeignete Arylgruppen umfassen substituiertes
oder unsubstituiertes Phenyl oder Naphtyl. Die Substituenten der substituierten
Alkyl und Arylgruppen können beispielsweise Alkyl, Halogenyl und Alkoxy sein.
Insbesondere umfassen geeignete Egalisiermittel ohne darauf beschränkt
zu sein 1,(2-Hydroxyethyl)-2-imidazolidinthion; 4-Mercaptopyridin; 2-Mercaptothiazolin;
Ethylenthioharnstoff Thioharnstoff alkyliertes Polyalkylenimin, Phenazoniumverbindungen
wie im U.S.-Patent-Nr. 3,956,084 offenbart; N-heteroaromatische Ringe enthaltende
Polymere; quaternisierte akrylische, polymere Amine; Polyvinylcarbonate; Pyrrolidon;
sowie Imidazol. Ein besonders bevorzugtes Egalisiermittel ist 1-(2-Hydroxyethyl)-2-imidazolidinthion.
Die im wesentlichen kontinuierlichen Keimschichten der vorliegenden
Erfindung sind typischerweise durch Kontaktieren der Keimschicht mit dem oben beschriebenen
Galvanisierbad plattiert oder metallisiert. Die Keimschicht wird typischerweise
mit der Galvanisierlösung für einen Zeitraum und bei einer Stromdichte kontaktiert,
die ausreicht, um die erwünschte Dicke des Metalls auf der Keimschicht abzuscheiden.
Kupfergalvanisierbäder werden vorzugsweise bei einem weiten Bereich von Temperaturen
von unterhalb von Raumtemperatur bis oberhalb von Raumtemperatur, zum Beispiel bis
zu 65°C und mehr eingesetzt. Das Galvanisierbad wird vorzugsweise während der
Verwendung umgewälzt, wie etwa durch Luftsprudler, Bewegung des Arbeitsstücks, Aufprall-
oder andere geeignete Verfahren. Die Plattierung wird vorzugsweise mit einem Strom,
der von 1 bis 40 ASF reicht, abhängig von den Substrateigenschaften, durchgeführt.
Die Galvanisierzeit kann von etwa zwei Minuten bis zu einer Stunde oder mehr reichen,
abhängig von der Schwierigkeit des Arbeitsstückes.
Eine breite Vielzahl von Substraten kann mit den Zusammensetzungen
der Erfindung galvanisiert werden, wie oben diskutiert. Die Zusammensetzungen der
Erfindung sind insbesondere nützlich bei der Galvanisierung schwieriger Werkstücke
wie etwa integrierte Schaltkreissubstrate mit kleinem Durchmesser, hohem Aspektverhältnis,
Mikrodurchkontakten und anderen Öffnungen. Die Galvanisierzusammensetzung der vorliegenden
Erfindung ist auch besonders nützlich für die Galvanisierung von integrierten Schaltkreisvorrichtungen,
wie etwa genormte Halbleitervorrichtungen und dergleichen. Die Verfahren der vorliegenden
Erfindung sind insbesondere geeignet zur Gewährleistung von im wesentlichen kontinuierlichen
Keimschichten auf Substraten mit hohem Aspektverhältnis, Mikrodurchkontakten und
Gräben, wie diejenigen mit Aspektverhältnissen von 4 : 1 oder größer.
Wie oben diskutiert können Aspektverhältnisse von mindestens 4 : 1
mit Durchmessern von etwa 200 nm oder kleiner in effektiver Weise ohne Defekte (zum
Beispiel ohne Lücken oder Einschlüsse, nachgewiesen mittels Ionenstrahluntersuchung)
mit Kupfer auf den im wesentlichen kontinuierlichen Keimschichten der Erfindung
galvanisiert werden. Keimschichten auf Substraten, die Öffnungen mit Durchmessern
unterhalb von 150 nm oder sogar unterhalb von 100 nm sowie Aspektverhältnisse von
5 : 1, 6 : 1, 7 : 1, 10 : 1 oder größer und sogar bis zu etwa 15 : 1 oder größer
umfassen, können unter Verwendung der vorliegenden Erfindung effektiv vergrößert
werden. Die vorliegende Erfindung ist insbesondere geeignet zur Reparatur von Keimschichten
auf Substraten mit 0,18 &mgr;m und kleineren Öffnungen.
Daher gewährleistet die vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Elektroabscheidung
einer Metallschicht auf der Oberfläche einer Keimschicht, umfassend die Schritte:
Kontaktieren einer Metallkeimschicht, die auf einem Substrat angeordnet ist, mit
einer Kupferkolloidzusammensetzung, umfassend eine geringere Menge an ionisierbarer
Palladiumverbindung und einer größeren Menge an Kupferkolloidteilchen, um eine im
wesentlichen kontinuierliche Keimschicht auszubilden; und Kontaktieren des Substrats
mit einer Elektrogalvanisierlösung, umfassend ein oder mehrere Metallionen sowie
einen Elektrolyten.
Ebenso wird durch die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
einer elektronischen Vorrichtung zur Verfügung gestellt, welche die Schritte umfasst:
Kontaktieren einer Metallkeimschicht, angeordnet auf einem elektronischen Vorrichtungssubstrat,
mit einer Kupferkolloidzusammensetzung, umfassend eine geringere Menge an ionisierbarer
Palladiumverbindung und einer größeren Menge an Kupferkolloidteilchen,
um eine im wesentlichen kontinuierliche Keimschicht auszubilden; und Kontaktieren
der Keimschicht mit einer elektrogalvanisierten Lösung, umfassend ein oder mehrere
Metallionen und einen Elektrolyten. Vorzugsweise ist eine solche elektronische Vorrichtung
ein integrierter Schaltkreis. Es ist ferner bevorzugt, dass das elektronische Vorrichtungssubstrat
ein Wafer ist, der bei der Herstellung eines integrierten Schaltkreises verwendet
wird.
Dementsprechend kann ein elektronisches Vorrichtungssubstrat bereitgestellt
werden, welches eine oder mehrere Öffnungen enthält, wobei jede Öffnung eine Keimschichtabscheidung
enthält, die durch das Verfahren, wie oben beschrieben, vergrößert wird.
Nach der Keimschichtreparaturbehandlung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird das Substrat mit einem konventionellen Metallisierungsbad kontaktiert, wie
etwa einem sauren Kupferbad, um die Öffnungen zu füllen oder im wesentlichen zu
füllen. Nach der Metallisierung, das heißt dem Füllen der Öffnungen mit einem Metall,
wird das Substrat im Fall eines Wafers vorzugsweise einer chemisch-mechanischen
Galvanisierung („CMP") unterworfen. Eine CMP-Prozedur kann wie folgt durchgeführt
werden:
Der Wafer wird in einem Waferhalter montiert, der den Wafer gegen
die Oberfläche eines sich bewegenden Polierkissens drückt. Das Polierkissen kann
ein herkömmliches glattes Polierkissen oder ein gekerbtes Polierkissen sein. Derartige
gekerbte Polierkissen sind im Stand der Technik gut bekannt, wie die von Rodel,
Inc., Newark, Delaware erhältlichen. Das Polierkissen kann auf einer herkömmlichen
Platte angeordnet sein, welche das Polierkissen rotieren kann. Das Polierkissen
kann auf der Platte mittels Haltevorrichtungen, wie ohne darauf beschränkt zu sein,
Klebstoff, etwa ein doppelseitiges Klebeband mit Klebstoff auf beiden Seiten, sein.
Eine Polierlösung oder Aufschlämmung wird auf das Polierkissen aufgegeben.
Der Waferhalter kann an verschiedenen Positionen auf dem Polierkissen sein. Der
Wafer kann durch jedes geeignete Haltemittel, wie ohne darauf beschränkt zu sein,
ein Waferhalter, Vakuum- oder Flüssigkeitsspannung, wie ohne darauf beschränkt zu
sein, zu einer Flüssigkeit, wie ohne darauf beschränkt zu sein, Wasser, in Position
gehalten werden. Wenn das Haltemittel Vakuum ist, gibt es vorzugsweise einen Hohlschaft,
der mit dem Waferträger verbunden ist. Zusätzlich kann der Hohlschaft verwendet
werden, um den Gasdruck zu regulieren, wie ohne darauf beschränkt zu sein, Luft
oder ein Inertgas oder die Verwendung eines Vakuums, um den Wafer anfänglich zu
halten. Das Gas oder Vakuum würde dann vom Hohlschaft zum Träger fließen. Das Gas
kann den Wafer gegen das Polierkissen für die erwünschte Kontur drücken. Das Vakuum
kann anfänglich den Wafer in der Position in dem Waferträger halten. Sobald der
Wafer oben auf dem Polierkissen angeordnet ist, kann das Vakuum abgestellt und ein
Gasdruck eingestellt werden, um den Wafer gegen das Polierkissen zu schieben. Das
überschüssige oder unerwünschte Kupfer wird dann entfernt. Die Platte und der Waferträger
können unabhängig voneinander rotierbar sein. Daher ist es möglich, den Wafer in
die gleiche Richtung wie das Polierkissen mit der gleichen oder einer unterschiedlichen
Geschwindigkeit zu drehen, ohne den Wafer in entgegengesetzter Richtung wie das
Polierkissen zu rücken.
Daher kann ein Verfahren zur Entfernung überschüssigen Materials von
einem Halbleiterwafer durch Verwendung eines chemisch-mechanischen Planarisierungsprozesses
bereitgestellt werden, welches das Kontaktieren des Halterwafers mit einem rotierenden
Polierkissen umfasst, wobei das überflüssige Material von dem Halbleiterwafer entfernt
wird; wobei der Halbleiterwafer eine Keimschicht enthält, die vorab mit dem Verfahren
wie oben beschrieben vergrößert wurde.
Auch kann ein Verfahren zur Entfernung von überschüssigem Material
von einem Halbleiterwafer bereitgestellt werden, der ein oder mehrere Öffnungen
mit einer Größe von ≦1 &mgr;m enthält, unter Verwendung eines chemisch-mechanischen
Planarisierungsprozesses, der das Kontaktieren des Halbleiterwafers mit einem rotierenden
Polierkissen umfasst, wobei das überschüssige Material von dem Halbleiterwafer entfernt
wird; wobei die Öffnungen eine Keimschicht enthalten, die vorab gemäß dem oben beschriebenen
Verfahren vergrößert wurde.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf Kupfergalvanisierbäder
beschrieben wurde, werden die Fachleute erkennen, dass die im wesentlichen kontinuierlichen
Keimschichten der vorliegenden Erfindung unter Verwendung einer Vielzahl von Galvanisierbädern
elektroplattiert werden können, wie etwa Zinn, Zinnlegierung, Nickel, Nickellegierung
und dergleichen.
Beispiel 1
Ein Kupferkolloidbad wird unter Einschluss von Palladiumammoniumchlorid,
gemäß dem Beispiel 4 des U.S.-Patent Nr. 4,681,630 (Brasch) hergestellt. Ein Siliziumwafersubstrat
mit einer diskontinuierlichen physikalisch dampfabgeschiedenen („PVD") Kupferkeimschicht
auf einer Tantalnitrid („TaN") Barriere wird mit dem Kupferkolloidbad bei
einer Temperatur von 30°C 10 Minuten lang kontaktiert. Das Wafersubstrat wird
anschließend mit entionisiertem Wasser gespült und dann mit einer Aktivierungslösung
kontaktiert, etwa ein verdünntes Fluoroborsäurebad für 30 Sekunden, vor dem Spülen
und Kontaktieren des Substats mit einem elektrolytischen Kupfergalvanisierbad, wie
das von Shipley Company (Marlborough, Massachusetts) unter der Marke ULTRAFILL 2001
vertriebene. Nach der Kupferabscheidung und der lückenlosen Lückenfüllung wird das
Substrat gespült und der Weiterbehandlung unterzogen.
Beispiel 2
Ein Kupferkolloidbad unter Einschluss von Palladiumammoniumchlorid
wird gemäß Beispiel 4 des U.S.-Patent-Nr. 4,681,630 (Brasch) hergestellt. Ein Siliziumwafersubstrat
mit einer diskontinuierlichen PVD Kupferkeimschicht auf einer TaN-Barriere wird
mit dem Kuferkolloidbad bei einer Temperatur von 30°C 10 Minuten lang kontaktiert.
Das Wafersubstrat wird anschließend mit entionisiertem Wasser gespült und dann mit
einer Aktivierungslösung wie etwa ein verdünntes Fluorsäurebad für 30 Sekunden kontaktiert,
vor dem Spülen und Kontaktieren des Substrats mit einem Standard langsamen (slow
rate} stromlosen Kupferbad. Nach der zehnminütigen Plattierung bei 25°C wird
eine 100%ige Kupferbedeckung des Wafersubstrats erhalten. Nach dem Spülen wird das
Wafersubstrat durch Plattieren des Wafers auf einer heißen Platte für 60 Sekunden
in einer Atmosphäre mit verringertem Sauerstoffgehalt getempert. Die Temperatur
der heißen Platte beträgt 200°C. Das Wafersubstrat wird anschließend von der
heißen Platte entfernt und abgekühlt. Sobald es abgekühlt war, wurde das Wafersubstrat
dann metallisiert, durch Aussetzen des Wafersubstras an ein elektrolytisches Kupfergalvanisierbad
wie das von Shipley Company (Marlborough, Massachusetts) unter der Marke ULTRAFILL
2001 vertriebene. Das Wafersubstrat wird in dem elektrolytischen Galvanisierbad
für einen ausreichenden Zeitraum platziert, um die erwünschte Kupferschicht zu gewährleisten.
Das Wafersubstrat wird anschließend aus dem elektrolytischen Galvanisierbad entfernt,
mit entionisiertem Wasser gespült und der Weiterbehandlung unterzogen.