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Dokumentenidentifikation DE69816583T2 15.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000929121
Titel Antenne für mobiles Kommunikationsgerät
Anmelder Nokia Corp., Espoo, FI
Erfinder Eggleston, Steve, San Diego, US
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69816583
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.12.1998
EP-Aktenzeichen 983106576
EP-Offenlegungsdatum 14.07.1999
EP date of grant 23.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.04.2004
IPC-Hauptklasse H01Q 13/10
IPC-Nebenklasse H01Q 7/00   H01Q 9/04   H01Q 1/24   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Antennen und insbesondere kompakte Leichtgewicht-Antennen für mobile Kommunikationsvorrichtungen.

Bei dem Fortschritt der Elektronik- und Kommunikationstechnologie sind mobile Kommunikationsvorrichtungen in zunehmendem Maße bezüglich ihrer Größe kleiner geworden. Mobile Kommunikationsvorrichtungen, die eine kompakte Größe und ein leichtes Gewicht aufweisen, wie beispielsweise ein Funktelefon, das in einer Tasche getragen werden kann, sind alltäglich geworden. Gleichzeitig hat die Erhöhung der Ausgereiftheit der Vorrichtungsleistung sowie der angebotenen Dienste mit der Verringerung der Größe und des Gewichts dieser Vorrichtungen Schritt gehalten. Es ist ein allgemeines Designziel oder Entwurfziel gewesen, Größe und Gewicht weiter zu verringern sowie die Leistungsfähigkeit zur gleichen Zeit zu erhöhen.

Das Aufweisen einer kompakten Größe und eines leichten Gewichts in Kombination mit einer erhöhten Ausgereiftheit der Leistungsfähigkeit als ein Designziel für eine Kommunikationsvorrichtung stellt eine Herausforderung in allen Aspekten des Entwurfprozesses dar. Ein Bereich, bei dem Größe- und Gewichtsentwurfziele Leistungsfähigkeitsentwurfzielen entgegenstehen können, ist der Bereich des Antennendesigns oder -entwurfs. Der Antennenentwurf beruht auf einer Manipulation der physikalischen Konfiguration einer Antenne, um Leistungsparameter einzustellen. Parameter, wie beispielsweise ein Antennengewinn oder Gewinn, eine spezifische (Energie-)Absorptionsrate (SAR bzw. specific absorbtion ratio) und eine Eingangsimpedanz, können eingestellt werden, indem verschiedene Aspekte der physikalischen Konfiguration einer Antenne modifiziert werden. Wenn extern Einschränkungen gesetzt werden, wie beispielsweise, wenn versucht wird, eine Antenne für eine mobile Kommunikationsvorrichtung mit verringerter Größe und verringertem Gewicht zu entwerfen, wird der Entwurfprozess schwierig.

Die für mobile Kommunikationsvorrichtungen, wie beispielsweise Mobiltelefone, am häufigsten verwendete Antenne ist eine Viertelwellen-Peitschenantenne, die sich typischerweise vertikal von dem Oberende der Vorrichtung erstreckt und in einem kringel- oder ringförmigen Muster ausstrahlt. Die Viertelwellen-Peitschenantenne stellt eine gute Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Kosten bereit. Ebenso kann die Viertelwellen-Peitschenantenne einfach entworfen bzw. ausgelegt werden, um die Standard-Eingangsimpedanz von ungefähr 50 Ohm aufzuweisen, um eine Kopplung an eine Mobilvorrichtung abzugleichen.

Da mobile Kommunikationsvorrichtungen in Größe und Gewicht abnehmen, kann die Verwendung von Peitschenantennen in zunehmendem Maße ungeeignet werden. Im Allgemeinen ist der Gewinn einer Antenne proportional zu der effektiven Querschnittsfläche der Antenne. Eine Verkleinerung der Größe einer Peitschenantenne verkleinert den Antennengewinn. Alternative Antennenentwürfe leiden an der gleichen Unzulänglichkeit, wenn die Größe abnimmt. Zusätzlich sind kleinere externe Antenne anfälliger und neigen zu einem Abbrechen, wobei es, wenn Vorrichtungen immer kleiner werden, wünschenswert sein kann, Vorrichtungen zu entwerfen, bei denen keine externe Antenne sichtbar ist und herausragt. In diesem Fall ist eine Antenne wünschenswert, die intern in der Vorrichtung ist.

Aufgrund der Geometrie und Größe neuer Mobilkommunikationsprodukte ist es schwierig, eine interne Antenne zu entwerfen, die einen Leistungsfähigkeit bietet, die vergleichbar zu der ist, die von einer Peitschenantenne angeboten wird. Es ist noch schwieriger, eine interne Antenne zu entwerfen, die im Vergleich zu einer Peitschenantenne eine verbesserte Leistungsfähigkeit bereitstellt, während die Kosten der Antenne nicht vergrößert werden.

In der EP 0 714 151 ist eine Antenne mit einem Patch-Tab-Abschnitt oder Flickenstückstreifenabschnitt und einer Vielzahl von Wire-Tab-Abschnitten oder Drahtstreifenabschnitten offenbart, die eine gemeinsame Zufuhr zu der Antenne bereitstellen.

Die Erfindung sucht danach, eine Antenne für eine mobile Kommunikationsvorrichtung bereitzustellen, die intern in der Vorrichtung konfiguriert werden kann, während eine vergleichbare oder verbesserte Leistungsfähigkeit im Vergleich mit herkömmlichen Antennen, die in Verbindung mit mobilen Kommunikationsvorrichtungen verwendet werden, bereitgestellt ist.

Die Erfindung zielt ebenso darauf ab, eine Antenne für eine mobile Kommunikationsvorrichtung bereitzustellen, die preiswert hergestellt werden kann und preiswert intern in der Vorrichtung konfiguriert werden kann.

Diese Aufgaben werden durch die Merkmale gemäß Patentanspruch 1 gelöst.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche 2 bis 9.

Ein Mobiltelefon, das eine Antenne gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche umfasst, ist in Patentanspruch 10 offenbart.

Die Antenne kann in einer einzelnen Schicht aus leitendem Material implementiert bzw. realisiert werden. Nachstehend als Drahtschlitzabschnitte bezeichnete Wire-Slot-Abschnitte, die nachstehend als Drahtstreifen bezeichnete Wire-Tabs umfassen, die Schlitze in den Materialien definieren, können sich teilweise um den Umfang von zumindest einem nachstehend als Flickenstückstreifenabschnitt bezeichneten Patch-Tab-Abschnitt der Antenne erstrecken. Der Umfang von zumindest einem Flickenstückstreifenabschnitt kann einen Rand eines jeweiligen Schlitzes bilden, wobei der Drahtstreifen eines Drahtschlitzabschnitts einen zweiten Rand des Schlitzes bilden kann. Die Drahtstreifen der Drahtschlitzabschnitte können von dem Flickenstückstreifenabschnitt durch die Schlitze getrennt sein und mit dem Flickenstückstreifenabschnitt bei einem gewünschten Punkt zusammenlaufen. Die Länge eines jeden der Drahtschlitzabschnitte kann variieren. Vorzugsweise fungiert ein Abschnitt eines jeden eines Paares der Drahtstreifen der Drahtschlitzabschnitte als eine Eingangszuführung. Der Flickenstückstreifenabschnitt kann als ein einzelner Streifen (Tab) oder als eine Vielzahl von Streifen, die voneinander durch einen Schlitz getrennt sind, implementiert werden. Indem die relativen Geometrien des Flickenstückstreifens, der Drahtschlitze und der Streifen der Drahtschlitze variiert werden, können die elektrischen Eigenschaften der Antenne, einschließlich der Eingangsimpedanz, eingestellt werden. Die Kapazität der Flickenstückstreifen und der Drahtschlitze können in einem Bereich verringert oder querschnittsverringert werden, um die Kapazität für die Einstellung der Eingangsimpedanz zu verringern. Die Schlitze können vergrößert werden, um den Antennengewinn zu verbessern. Die Antenne ermöglicht einen unsymmetrischen Entwurf, der verwendet werden kann, um eine konforme Passung in einer Kommunikationsvorrichtung zu ermöglichen.

Ausführungsbeispiele der Antenne sind in der Lage, einen höheren Gewinn als die herkömmliche Peitschenantenne, die im Allgemeinen in mobilen Kommunikationsvorrichtungen verwendet wird, bereitzustellen. Die Antenne kann einfach konfiguriert werden, um die Standard-50-Ohm-Eingangsimpedanz für mobile Kommunikationsvorrichtungen, wie beispielsweise ein Mobiltelefon, bereitzustellen.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Antenne in einer einzelnen Schicht eines leitenden Materials als eine kombinierte Flickenstückstreifen- und Drahtschlitz-Konfiguration implementiert. Die kombinierte Flickenstückstreifen- und Drahtschlitz-Konfiguration implementiert einen geschlossenen Schleifenentwurf, wobei sich die Drahtschlitzabschnitte teilweise um den Umfang des Flickenstückstreifenabschnitts erstrecken. Die Antenne weist äußere Abmessungen auf, die es erlauben, dass sie in einem kleinen Raum innerhalb der Abdeckung einer mobilen Kommunikationsvorrichtung platziert wird. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Antenne konfiguriert, in der hinteren Oberseitenabdeckung eines Mobiltelefons platziert zu werden, so dass die Antenne vollständig intern in dem Mobiltelefon ist, wenn die Abdeckung zusammengebaut ist. Die Schicht der Antenne kann von einer Erdungsebene oder Masseplatte unter Verwendung eines Abstandhalters von geeigneten Abmessungen und aus einem geeigneten Material getrennt sein, so dass die gewünschten elektrischen Eigenschaften erhalten werden. Die Masseplatte kann direkt bei dem Abstandhalter platziert sein. Vorzugsweise stellen Zwillingseingangszuführungen, von denen eine bei jedem der Drahtstreifen der Drahtschlitzabschnitte ist, den Eingang bereit, wobei eine Zuführung mit der Schaltung des Mobiltelefons verbunden ist und die andere Zuführung mit der Masseplatte verbunden ist, wenn die Antenne, der Abstandhalter und die Masseplatte zusammengefügt sind. Die Antenne gemäß dem Ausführungsbeispiel ist implementiert, um eine 50-Ohm-Eingangsimpedanz bei den Eingangszuführungen aufzuweisen.

Die Erfindung ist nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Es zeigen:

1A, 1B und 1C eine Vorderansicht, eine Draufsicht bzw. eine rechtsseitige Ansicht einer Antenne, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist,

2 eine perspektivische Explosionsdarstellung von vorne oben rechts eines Mobiltelefons, in dem die Antenne gemäß 1 implementiert werden kann,

3A, 3B, 3C und 3D eine Vorderansicht, eine Draufsicht, eine rechtsseitige Ansicht bzw. eine Rückseitenansicht eines Erdungsebene-Abstandhalterabschnitts der Antennenanordnung gemäß 2,

4A, 4B und 4C eine Vorderansicht, eine Draufsicht bzw. eine rechtsseitige Ansicht der Abdeckung der Antennenanordnung gemäß 2,

5 eine perspektivische Rückseitenansicht von oben links, die die Anbringung der Antenne und des Erdungsebene-Abstandhalters der Antennenanordnung gemäß 2 bei einer Schaltungsplatine in dem Mobiltelefon zeigt,

6 eine Vorderansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels einer offenen Antenne, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist, und

7 eine Vorderansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels einer Dualfrequenz-Antenne, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist.

Unter Bezugnahme auf 1A, 1B und 1C sind nachstehend eine Vorderansicht, eine Draufsicht bzw. eine rechtsseitige Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Antenne gezeigt, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist. Eine Antenne 100 ist in einem einzelnen Blatt oder Blech bzw. einer einzelnen Schicht eines leitenden Materials konstruiert und umfasst einen Flickenstückstreifenabschnitt bzw. Patch-Tab-Abschnitt 106 und Drahtschlitzabschnitte bzw. Wire-Slot-Abschnitte, die aus Drahtstreifen bzw. Wire-Tabs 110 und 108 ausgebildet sind. Der Flickenstückstreifenabschnitt 106 ist im Allgemeinen bei dem Boden und teilweise bei der rechten Seite durch den benachbarten Bereich, der sich bei den Grenzen benachbart zu der unteren rechtsseitigen Ecke der Antenne 100 erstreckt, und bei der linken Seite und der Oberseite durch die Schlitze 114 und 116 definiert, die zwischen Drahtstreifen 110 bzw. 108 und dem Flickenstückstreifen 106 ausgebildet sind. Ein Anschluss 102 stellt eine Eingangszuführung zu dem Drahtstreifen 110 bereit. Ein Anschluss 104 stellt eine Eingangszuführung zu dem Drahtstreifen 108 bereit. Die Konfiguration der Antenne 100 stellt eine Flickenstückstreifen-Drahtschlitz-Kombinationsantenne bereit, deren Eigenschaften durch Verändern der relativen physikalischen Abmessungen, die in 1 gezeigt sind, variiert werden können. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Antenne 100 aus Kupfer konstruiert. Gemäß anderen Ausführungsbeispielen ist es ebenso möglich, die Antenne 100 aus einem beliebigen anderen geeigneten Material zu konstruieren, wie beispielsweise Aluminium, Zink, Eisen oder Magnesium.

Die Konfiguration der Antenne 100 ermöglicht die Verwendung von Einstellungen der Kapazitäten der Drahtstreifen 108 und 110 sowie des Flickenstückstreifens 106, um sich an die 50-Ohm-Eingangsimpedanz eines Standard-Mobiltelefons anzupassen. Die Antenne 100 kann abgeglichen bzw. eingestellt werden, indem die Länge d1 eines Schlitzes 116 vergrößert oder verkleinert wird. Eine Vergrößerung der Länge verkleinert die Resonanzfrequenz und eine Verkleinerung der Länge vergrößert die Resonanzfrequenz. Eine Feinabstimmung kann erreicht werden, indem die relativen Abmessungen der Drahtstreifen 108 und 110, des Schlitzes 114 und des Flickenstückstreifens 106 eingestellt werden. Die Antenne 100 kann konfiguriert sein, bei Frequenzen bis hinab zu 750 MHz in Resonanz zu kommen, und kann konfiguriert werden, einen Frequenzbereich innerhalb der zellularen Frequenzbänder bzw. Netzfrequenzbänder aufzuweisen. Beispielsweise kann die Antenne 100 einen Frequenzbereich von 824 MHz–894 MHz für zellulare Frequenzen aufweisen. Die Kapazitäten der Drahtstreifen 108 und 110 sowie des Flickenstückstreifens 106 ermöglichen es der Antenne 100 ebenso, unter Verwendung einer relativ kleinen Größe mit einer 50-Ohm-Eingangsimpedanz konfiguriert zu werden, was für Anwendungen in mobilen Kommunikationsvorrichtungen geeignet ist. Die unsymmetrische Geometrie des Entwurfs ermöglicht eine Eckzuführung bei den Anschlüssen 102 und 104 sowie eine Form, die eine konforme Passung in Räume bereitstellt, die für den Ort einer internen Antenne einer mobilen Kommunikationsvorrichtung geeignet sind. Eine herkömmliche Schleifenantenne mit den gleichen Parametern wäre viel größer.

Der ringförmige Geschlossene-Schleife-Entwurf veranlasst rückwirkende Magnetfelder von entgegengesetzten Seiten der Antenne, sich teilweise in dem Nahfeld aufzuheben. Die Schlitze 114 und 116 weisen jeweils Gegenströme bei entgegengesetzten Seiten auf, was ebenso eine teilweise Aufhebung von Feldern in dem Nahfeld zur Folge hat. Die teilweise Aufhebung von Feldern in dem Nahfeld erzeugt einen höheren Betriebsgewinn von einer niedrigeren spezifischen Absorptionsrate (SAR). Die niedrigere SAR wird durch die teilweise Aufhebung in den Nahfeldern verursacht.

Unter Bezugnahme auf 2 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung von vorne oben rechts eines Mobiltelefons gezeigt, in dem die Antenne gemäß 1 implementiert werden kann. Ein Mobiltelefon 200 umfasst einen Körper 201 und eine Antennenanordnung 202. Die Antennenanordnung 202 umfasst eine Antenne 100, einen Masseplatte- bzw. Erdungsebene-Abstandhalter 204 und eine Abdeckung 206. Das Mobiltelefon 200 umfasst eine Anbringplatte 230, die durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist, zum Anbringen der Antennenanordnung 202. Die Antenne 100 ist wie in 1 beschrieben. In 3A, 3B, 3C und 3D sind eine Vorderansicht, eine Draufsicht, eine rechtsseitige Ansicht bzw. eine Rückseitenansicht des Erdungsebene-Abstandhalterabschnitts 204 der Antennenanordnung 202 gemäß 2 gezeigt. Der Erdungsebene-Abstandhalter 204 umfasst Anbringlöcher 219, 212a und 212b, eine Antennenverbindungseinrichtung 214, Abstandbalken 224 und 226 und eine Erdungsebene bzw. Masseplatte 222. Die Antennenverbindungseinrichtung 214 weist eine leitende Oberfläche 216 auf, die eine erste Seite der Antennenverbindungseinrichtung 214 bedeckt. Die leitende Oberfläche 216 ist von der Erdungsebene 222 isoliert und getrennt. Die Antennenverbindungseinrichtung 214 weist ebenso eine leitende Oberfläche 218 auf, die eine zweite Seite der Antennenverbindungseinrichtung 214 bedeckt und die elektrisch mit der Erdungsebene 222 verbunden ist. In 4A, 4B und 4C sind eine Vorderansicht, eine Draufsicht bzw. eine rechtsseitige Ansicht der Abdeckung 206 der Antennenanordnung 202 gemäß 2 gezeigt. Die Abdeckung 206 umfasst Anbringstifte 208, 210a und 210b, eine Vertiefung 220 und Vertiefungsstifte 404 und 406. Bei einem Zusammenbau passt die Antenne 100 bündig in die Vertiefung 220 der Abdeckung 206. Der Stift 208 wird in das Loch 112 der Antenne 100 eingeführt und die Anschlüsse 102 und 104 werden in den Vertiefungsstiften 404 bzw. 406 gehalten. Der Erdungsebene-Abstandhalter 204 wird dann in der Abdeckung 206 platziert, wobei die Seitenstifte 210a und die Seitenstifte 210b der Abdeckung 206 in die Löcher 212a bzw. 212b in dem Abstandhalter 204 eingreifen. Das Loch 219 des Abstandhalters 204 greift ebenso in den Stift 208 der Abdeckung 206 ein. Die Anschlüsse 102 und 104 der Antenne 100 stellen einen Kontakt her und erzeugen eine elektrische Verbindung mit den entgegengesetzten leitenden Oberflächen 216 bzw. 218 der Antennenverbindungseinrichtung 214. Eine elektrische Verbindung wird dann von dem Anschluss 104 zu der Erdungsebene 222 über die leitende Oberfläche 218 hergestellt. Sobald sie zusammengebaut ist, kann die Antennenanordnung 202 in den oberen Rückabschnitt des Mobiltelefons 201 bei der Anbringplatte 230 eingefügt werden.

Unter Bezugnahme auf 5 ist eine perspektivische Rückseitenansicht von oben links gezeigt, die das Anbringen der Antenne 100 und des Erdungsebene-Abstandhalters 204 der Antennenanordnung 202 bei der Anbringplatte 230 zeigt. Gemäß 5 sind die Anbringplatte 230 und die Antennenanordnung 202 aus der Innenseite des Mobiltelefons 201 entfernt worden. Die Anbringplatte 230 umfasst eine elektrische Verbindungseinrichtung 506 und einen ersten Abschnitt 502, der ausgebildet ist, um in den Erdungsebene-Abstandhalter 204 einzugreifen, wenn die Antennenanordnung 202 bei der Anbringplatte 230 platziert ist. Die Anbringplatte 230 umfasst ebenso einen zweiten Abschnitt 504, der derart ausgebildet ist, dass der Bodenrand 228 des Erdungsebene-Abstandhalters 204 auf dem zweiten Abschnitt 504 ruht, wenn die Antennenanordnung 202 bei der Anbringplatte 230 platziert ist.

Die elektrische Verbindung wird von dem Anschluss 104 der Antenne 100 zu der Erdungsebene 222 über die leitende Oberfläche 218 der Antennenverbindungseinrichtung 214 hergestellt, wie es vorstehend beschrieben ist. Die elektrische Verbindung von dem Anschluss 102 der Antenne 100 zu der Anbringplatte 230 wird über die leitende Oberfläche 216 der elektrischen Verbindungseinrichtung 506 hergestellt. Die elektrische Verbindungseinrichtung 506 kann mit einer geeigneten Schaltung zum Empfangen eines Signals von der Antenne 100 für eine Verarbeitung oder zum Zuführen eines Signals zu der Antenne 100 für eine Übertragung verbunden sein.

Durch ein Modifizieren der Flickenstückstreifen- und Drahtschlitz-Grundkonfiguration sind ebenso andere Ausführungsbeispiele möglich.

Unter Bezugnahme auf 6 ist eine Vorderansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels einer offenen Antenne gezeigt, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist. In 6 ist eine Flickstückstreifen- und Drahtschlitz-Antenne gezeigt, die modifiziert ist, um die Funktion einer Flickenstückstreifen-Dipol-Antenne auszuführen. Eine Antenne 616 umfasst zwei Flickenstückstreifenabschnitte 618 und 620. Die Flickenstückstreifenabschnitte 618 und 620 bilden Schlitze 630 bzw. 632 mit Drahtstreifenabschnitten 622 bzw. 624. Anschlüsse 626 und 628 stellen eine Signalzuführung von und zu den Drahtstreifen 624 bzw. 622 bereit. Die Platzierung eines Schlitzes 634 zum Teilen der Flickenstückstreifen 618 und 620 stellt einen Spannungsknoten bereit, so dass die Antenne 616 als eine Flickenstückstreifen- und Drahtschlitz-Dipol-Antenne arbeitet.

Unter Bezugnahme auf 7 ist eine Vorderansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels einer Dualfrequenzantenne gezeigt, die gemäß der erfindungsgemäßen Lehre konstruiert ist. Eine Antenne 700 ist auf ähnliche Weise wie die Antenne 100 gemäß 1 konfiguriert. Das Hinzufügen eines Schlitzes 704 in dem Flickenstückstreifenabschnitt 702 fügt einen zusätzlichen Spannungsknoten in der Antenne im Vergleich zu der Antenne 100 ein. Die Antenne 700 ist konfiguriert, um in einem höheren Frequenzbereich und einem niedrigen Frequenzbereich in Resonanz zu kommen. Diese Bereiche können beispielsweise ein Hochfrequenzbereich bei etwa 2-GHz-PCS-Frequenzen und ein Niedrigfrequenzbereich bei etwa der 900-MHz-Zellular-Frequenz sein. Die Antenne 700 kann dann in einer PCS/Zellular-Mobiltelefon-Dualbetriebsart verwendet werden.


Anspruch[de]
  1. Antenne für eine Verwendung in einem mobilen Kommunikationsgerät, wobei die Antenne (100) umfasst:

    zumindest einen Flickenstückstreifenabschnitt (106), wobei jeder des zumindest einen Flickenstückstreifenabschnitts aus einem separaten Blatt eines leitenden Materials gebildet ist und eine äußere Umgrenzung aufweist,

    eine Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten (110, 108), wobei jeder der Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten ein erstes und ein zweites Ende sowie zumindest einen ersten und einen zweiten Rand aufweist und angrenzend an das Blatt des leitenden Materials eines ausgewählten Flickenstückstreifenabschnitts des zumindest einen Flickenstückstreifenabschnitts geformt ist sowie in dieses bei dem ersten Ende zusammenläuft, wobei sich jeder der Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten nach außen von der äußeren Umgrenzung und teilweise um die äußere Umgrenzung des ausgewählten Flickenstückstreifenabschnitts erstreckt, wobei ein Schlitz (114) zwischen der äußeren Umgrenzung des ausgewählten Flickenstückstreifenabschnitts und dem ersten Rand definiert wird, wobei der zweite zumindest eine Rand von jedem der Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten einen Abschnitt eines äußeren Rands der Antenne definiert,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    ein erster und ein zweiter Anschluss (102, 104) bei dem zweiten Ende eines ersten bzw. eines zweiten Drahtstreifenabschnitts der Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten gebildet sind, und

    der erste und der zweite Anschluss (102, 104) jeweils einen separaten Zuführpunkt zu der Antenne bereitstellen.
  2. Antenne nach Anspruch 1, wobei der zumindest eine Flickenstückstreifenabschnitt einen einzelnen Flickenstückstreifenabschnitt (106) umfasst und die Vielzahl von Drahtstreifenabschnitten (110, 108) einen ersten Drahtstreifenabschnitt (110) und einen zweiten Drahtstreifenabschnitt (108) umfasst und wobei der erste Rand des ersten Drahtstreifenabschnitts und der erste Rand des zweiten Drahtstreifenabschnitts einen ersten bzw. einen zweiten Schlitz (114, 116) bei der Antenne definieren.
  3. Antenne nach Anspruch 2, wobei der Flickenstückstreifenabschnitt einen ersten, einen zweiten und einen dritten Rand umfasst und der erste Schlitz durch den zumindest einen Rand des ersten Drahtstreifenabschnitts sowie den ersten, den zweiten und den dritten Rand des Flickenstückstreifenabschnitts definiert ist.
  4. Antenne nach Anspruch 3, wobei die äußere Umgrenzung des Flickenstückstreifenabschnitts (106) einen vierten Rand umfasst, wobei der zweite Schlitz (116) durch den zumindest einen Rand des zweiten Drahtstreifenabschnitts (108) und dem vierten Rand des Flickenstückstreifenabschnitts (106) definiert ist, und wobei der erste Drahtstreifenabschnitt (110) sich nach außen von dem Flickenstückstreifenabschnitt (106) und um den ersten, den zweiten und den dritten Rand hin zu dem vierten Rand erstreckt, wobei sich der zweite Drahtstreifenabschnitt (108) nach außen von dem Flickenstückstreifenabschnitt und entlang dem vierten Rand hin zu dem dritten Rand erstreckt, so dass die ersten und zweiten Anschlüsse (102, 104) benachbart zueinander bereitgestellt sind.
  5. Antenne nach Anspruch 3 oder 4, wobei die ersten und zweiten Anschlüsse (102, 104) sich von dem Blatt des leitenden Materials erstrecken.
  6. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antenne in einem ersten Frequenzbereich arbeitet und wobei der Flickenstückstreifenabschnitt (702) einen dritten Schlitz (704) umfasst, wobei sich der dritte Schlitz (704) nach innen von der äußeren Umgrenzung des Flickenstückstreifenabschnitts (702) erstreckt und einen Betrieb der Antenne in einem zweiten Frequenzbereich ermöglicht.
  7. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Aufbau des leitenden Materials unsymmetrisch ist.
  8. Antenne nach Anspruch 7, wobei die Antenne eine Erdungsebene (222) umfasst, wobei ferner der bei dem zweiten Ende des ersten Drahtstreifens (110) aufgenommene Anschluss (102) ein Signal zu und von der Antenne führt, wobei der bei dem zweiten Ende des zweiten Drahtstreifens (108) aufgenommene Anschluss (104) einen Anschluss (104) umfasst, der mit der Erdungsebene (222) verbunden ist.
  9. Antenne nach Anspruch 8, wobei jeder der ersten und zweiten Drahtstreifen (110, 108) sich teilweise um den Rand des ausgewählten zumindest einen Flickenstückstreifenabschnitts (106) erstreckt, wobei das zweite Ende jedes der ersten und zweiten Drahtstreifen (110, 108) sich zueinander erstrecken.
  10. Mobiletelefon (200), das eine Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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