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Dokumentenidentifikation DE69912536T2 15.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000971149
Titel Flüssigkeitsgekühlte Scheibenbremse für Fahrräder
Anmelder Shimano Inc., Sakai, Osaka, JP
Erfinder Nakamura, Yasushi, Itami-shi, Hyogo, JP
Vertreter Grosse, Bockhorni, Schumacher, 81476 München
DE-Aktenzeichen 69912536
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.03.1999
EP-Aktenzeichen 991052994
EP-Offenlegungsdatum 12.01.2000
EP date of grant 05.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.04.2004
IPC-Hauptklasse F16D 65/853
IPC-Nebenklasse B62L 1/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Scheibenbremsen zum Stoppen der Rotation eines Rads eines Fahrrads. Genauer gesagt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Fluidkühlsystem zum Kühlen einer Fahrradscheibenbremse.

2. Hintergrundinformation

Fahrradfahren wird eine wachsend populäre Art der Erholung wie auch ein Transportmittel. Darüber hinaus ist Fahrradfahren ein sehr populärer Wettkampfsport geworden. Ob das Fahrrad zur Erholung, zum Transport oder im Wettbewerb verwendet wird, die Fahrradindustrie verbessert permanent ihre Komponenten. Eine besondere Komponente des Fahrrads, welche in den letzten Jahren intensiv umkonstruiert worden ist, ist das Bremssystem von Fahrrädern.

Es gibt verschiedene Arten von Fahrradbremsvorrichtungen, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Beispiele einiger Arten von üblichen Fahrradbremsvorrichtungen beinhalten Felgenbremsen, Bremssattelbremsen und Scheibenbremsen. Falls ein Fahrer ein Hochleistungsbremssystem möchte, möchte der Fahrer üblicherweise ein Scheibenbremssystem. Scheibenbremssysteme stellen eine wesentliche Bremsleistung in Relation zur Größe von an dem Bremshebel angelegter Bremskraft bereit. Darüber hinaus stellen Scheibenbremssysteme typischerweise ein hohes Maß an Konsistenz bei allen Arten von Wetter und Fahrbedingungen bereit. Jedoch ist ein Problem bei Scheibenbremsen, dass das hydraulische oder Betätigungsfluid überhitzen kann, so dass eine Dampfblockierung auftritt. Anders ausgedrückt, führt die durch Bremsen erzeugte Wärme dazu, dass das Volumen des Hydraulikfluids anwächst, um so die Bremsklötze zu veranlassen, in Eingriff mit der Bremse zu kommen, selbst wenn der Bremshebel in der Freigabestellung ist. Wenn eine Dampfblockierung auftritt, können die Fahrradräder blockieren und den Fahrer vom Fahrrad werfen.

Bei Scheibenbremssystemen des Stands der Technik sind verschiedene Verfahren verwendet worden, um Dampfblockierung zu vermeiden. Beispielsweise kann das Bremssattelgehäuse größer gemacht werden, um mehr Wärme zu absorbieren. Ein anderes Verfahren ist gewesen, eine größere Bremsscheibe mit einem breiteren Oberflächenbereich herzustellen. Auch kann Dampfblockierung durch Verwendung qualitativ hochwertigen Hydraulikfluids unterdrückt werden. Noch ein anderes Verfahren, Dampfblockierung zu vermeiden, ist gewesen, Brems- oder Reibungsklötze zu verwenden, welche die Wärme nicht so leicht auf die Bremsgehäuse übertragen wie konventionelle Reibklötze. Diese bekannten Verfahren zum Vermeiden von Dampfblockierung weisen viele Probleme auf. Ein besonderes Problem ist, dass diese Lösungen oft teuer in der Herstellung sind. Auch sind einige dieser vorbekannten Lösungen nicht vollständig effektiv.

Im Hinblick auf das Obige besteht ein Bedarf für eine fluidgekühlte Scheibenbremse für ein Fahrrad, welche die oben erwähnten Probleme des Stands der Technik überwindet. Diese Erfindung adressiert diesen Bedarf aus dem Stand der Technik wie auch andere Bedürfnisse, die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Fahrradscheibenbremse mit einem Fluidkühlsystem.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer verbesserten Fahrradscheibenbremse, die zuverlässig und haltbar ist.

Die vorstehenden Aufgaben der vorliegenden Erfindung können durch Bereitstellen eines Fahrradscheibenbremssattels mit einem Kühlelement, das Wärme vom Betätigungsfluid weg führt, gelöst werden. Der Fahrradscheibenbremssattel weist grundsätzlich ein Gehäuse, eine Kolbeneinheit und ein Kühlmittelelement auf. Das Gehäuse hat ein Rahmenbefestigungselement, das dafür dimensioniert ist, mit einem Bereich eines Fahrradrahmens gekoppelt zu werden. Die Kolbeneinheit ist mit dem Gehäuse beweglich zwischen einer Freigabeposition, in welcher die Kolbeneinheit von einer an einem Rad des Fahrrads angebrachten Bremsscheibe beabstandet ist, und einer Bremsposition, bei der die Kolbeneinheit die Bremsscheibe des Fahrradrads in Eingriff bringt, gekoppelt. Das Kühlmittelelement ist mit dem Gehäuse gekoppelt. Das Kühlmittelelement hat einen Kühlbereich zum Aufnehmen von Kühlmittel, um eine Kühlmittelwärmesenke zu erzeugen, die Wärme vom Gehäuse überträgt. Das Gehäuse weist einen Betätigungsdurchgang in Fluidverbindung mit der Kol-beneinheit auf, um die Kolbeneinheit über ein Betätigungsfluid zu bewegen.

Die vorstehenden Aufgaben der vorliegenden Erfindung können durch Bereitstellen einer Fahrradscheibenbremsanordnung mit einem Kühlelement gelöst werden, das Wärme vom Betätigungsfluid abführt. Die Fahrradscheibenbremsanordnung hat grundsätzlich eine Fahrradbremsbetriebsvorrichtung, ein Betätigungsfluidreservoir, ein Sattelgehäuse und eine Kolbeneinheit. Die Fahrradbremsbetriebsvomchtung ist mit einem Befestigungselement versehen, das dafür eingerichtet ist, mit einem Bereich eines Fahrrads gekoppelt zu werden. Die Fahrradbremsbetriebsvorrichtung hat einen Hauptkolben, der beweglich in einem Hauptzylinder angeordnet ist. Das Betätigungsfluidreservoir steht in Fluidverbindung mit dem Hauptzylinder. Das Bremssattelgehäuse ist mit einem Rahmenbefestigungselement verbunden, das so dimensioniert ist, dass es an einen Bereich eines Fahrradrahmens angekoppelt werden kann. Das Bremssattelgehäuse weist einen über eine Leitung in Fluidverbindung mit dem Hauptzylinder stehenden Betätigungsdurchgang auf. Die Kolbeneinheit ist beweglich mit dem Bremssattelgehäuse gekoppelt. Die Kolbeneinheit steht in Fluidverbindung mit dem Betätigungsdurchgang, um die Kolbeneinheit zwischen einer Freigabeposition, bei der Kolbeneinheit von einer an einem Rad eines Fahrrads montierten Bremsscheibe beabstandet ist, und einer Bremsposition, bei der die Kolbeneinheit in Eingriff mit der Bremsscheibe des Fahrradrads kommt, zu bewegen. Das Bremssattelgehäuse hat eine Betätigungsleitung in Fluidverbindung mit der Kolbeneinheit, um die Kolbeneinheit über ein Betätigungsfluid zu bewegen. Das Kühlmittelelement ist mit dem Bremssattelgehäuse gekoppelt. Das Kühlmittelelement hat einen Kühlbereich zum Aufnehmen von Kühlmittel, um eine Kühlmittelwärmesenke zu erzeugen, welche Wärme vom Bremssattelgehäuse abführt.

Andere Aufgaben, Vorteile und nützliche Merkmale der vorliegenden Erfindung werden für Fachleute aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nunmehr wird auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen, die Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden:

1 ist eine Seitenaufrissansicht eines Teils eines Fahrrads mit einer daran angekoppelten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine Teilseitenaufrissansicht eines Teils der Vordergabel des Fahrrads mit dem Radiator, dem Motor und der Pumpe des daran angekoppelten Kühlsystems gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

3 ist eine Teilvorderaufrissansicht eines Teils der Vordergabel des Fahrrads mit dem Radiator, dem Motor und der Pumpe des daran angekoppelten Kühlsystems gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine Teilquerschnittsansicht des Radiators, des Motors und der Pumpe des an einem Bereich der Vordergabel des Fahrrads angekoppelten Kühlsystems gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

5 ist eine Teilseitenaufrissansicht eines Bereichs der von der Vordergabel des Fahrrads angekoppelten fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine Seitenaufrissansicht eines Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Explosionsvorderaufrissansicht des Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

8 ist eine innere Aufrissansicht einer ersten Gehäusehälfte des Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Innenaufrissansicht einer zweiten Gehäusehälfte des Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

10 ist eine Aufsicht einer Fahrradbremsbetriebsvorrichtung für die fluidgekühlte Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

11 ist ein schematisches Diagramm der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 1 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

12 ist eine Innenaufrissansicht einer modifizierten ersten Gehäusehälfte des Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

13 ist einen Innenaufrissansicht einer modifizierten zweiten Gehäusehälfte des Fahrradscheibenbremssattels der fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß der in 12 illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

14 ist eine Seitenaufrissansicht ausgewählter Teile einer fluidgekühlten Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß einer illustrierten anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

15 ist eine Seitenaufrissansicht eines Fahrradscheibenbremssattels mit geschlossener Kühlmittelkammer oder -element gemäß einer anderen illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

16 ist eine Seitenaufrissansicht eines Fahrradscheibenbremssattels mit einer wieder befüllbaren Kühlmittelkammer oder -element gemäß einer anderen illustrierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter anfänglicher Bezugnahme auf 1 ist ein Vorderteil eines Fahrrads 10 dargestellt, mit einer daran angekoppelten fluidgekühlten Scheibenbremsanordnung 12 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fahrräder wie etwa Fahrrad 10 sind im Stand der Technik wohl bekannt und daher werden Fahrrad 10 und seine verschiedenen Bestandteile hier nicht im Detail diskutiert oder dargestellt. Es ist für Fachleute ersichtlich, dass Fahrrad 10 jegliche Art von Fahrrad sein kann, beispielsweise ein Mountain-Bike, ein Hybridrad oder ein Straßenrad. Fahrrad 10 ist ein konventionelles Fahrrad, welches im Grunde einen Fahrradrahmen 14 mit einer Lenkstange 15, Vorder und Hintergabeln 16 (nur die Vordergabel ist gezeigt), Vorder und Hinterrädern 17 (nur das Vorderrad ist gezeigt) und einem Antriebsstrang (nicht gezeigt), beinhaltet.

Während nur der Vorderbereich des Fahrrads 10 als eine fluidgekühlte Scheibenbremsanordnung 12 aufweisend dargestellt ist, ist es für Fachleute aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass eine zweite fluidgekühlte Scheibenbremsanordnung 12 zum Abstoppen des Hinterrads von Fahrrad 10 verwendet werden kann. Darüber hinaus wird es für Fachleute aus dieser Offenbarung ersichtlich sein, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen gegenüber den hier offenbarten Ausführungsformen gemacht werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert, abzuweichen.

Die fluidgekühlte Scheibenbremsanordnung 12 umfasst grundsätzlich ein Kühlsystem 20, einen Scheibenbremssattel 21, eine Scheibenbremse 22 und einen Bremsbetriebsmechanismus 23. Kühlsystem 20 ist grundsätzlich auf der Vordergabel 16 von Fahrrad 12 angebracht. Gleichermaßen ist auch Bremssattel 21 an der Vordergabel 16 von Fahrrad 12, angrenzend an Bremsscheibe 22, angebracht. Bremsscheibe 22 ist fest am Vorderrad 17 zur Rotation damit angekoppelt. Bremsbetriebsmechanismus 23 ist vorzugsweise fest am Handgriff 15 angrenzend am Handbereich der Lenkstange 15 angebracht. Dementsprechend wird Bremsbetriebsmechanismus 23 so bedient, dass der Scheibenbremssattel 21 von einer Freigabeposition, in welcher Fahrradrad 17 und Bremsscheibe 22 zum Rotieren frei sind, und von einer Bremsposition, in welcher Scheibenbremssattel 21 eine Bremskraft gegen Bremsscheibe 22 einsetzt, um die Rotation des Fahrradrads 17 und der Bremsscheibe 22 zu stoppen, zu bewegen. Kühlsystem 20 ist vorzugsweise darauf ausgelegt, zu verhindern, dass eine Dampfblockierung innerhalb des Scheibenbremssattels 21 auftritt. Spezifisch ist das Kühlsystem 20 vorzugsweise so ausgelegt, dass es als Kühlmittelwärmesenke dient, welche Wärme vom Scheibenbremssattel 21 abführt.

Nunmehr unter Zuwendung auf die 3 bis 6 ist ein Teil eines Kühlsystems 20 detaillierter gezeigt. Das Kühlsystem 20 umfasst grundsätzlich ein Kühlelement 24 (6), eine Pumpe 25 und einen Radiator 26. Bei dieser Ausführungsform ist das Kühlmittelelement 24 integral mit einem Teil von Scheibenbremssattel 21 ausgebildet, wie unten detaillierter beschrieben. Natürlich wird es für Fachleute aus dieser Offenbarung ersichtlich sein, dass Kühlmittelelement 24 ein abnehmbares Element sein kann, das fest am Scheibenbremssattel 21 angekoppelt ist, um eine Kühlmittelwärmesenke zu erzeugen, die Wärme von dem Scheibenbremssattel 21 abführt. Kühlmittelelement 24 wird unten gemeinsam mit der Beschreibung von Scheibenbremssattel 21 detaillierter beschrieben.

Vorzugsweise sind die Pumpe 25 und Radiator 26 an der Vordergabel 16 von Fahrrad 10 mit einer Befestigungsstützanordnung angebracht. Die Befestigungsstützanordnung beinhaltet ein Kreuzband 28a und ein Paar von Zwischenbändern 28b und 28c. Demgemäss sind Pumpe 25 und Radiator 26 als eine kompakte Einheit auf Gabel 16 angebracht.

Pumpe 25 ist vorzugsweise eine Rotationspumpe, welche Kühlmittel durch Kühlmittelelement 24 und Radiator 26 bewegt. Insbesondere, wie in den 3 bis 6 gesehen, erstreckt sich eine erste flexible Leitung 30a vom Kühlmittelelement 24 zu einer Einlassöffnung 32a des Radiators 26, erstreckt sich eine zweite flexible Leitung 30b von einer Auslassöffnung 32b des Radiators 26 zu einer Einlassöffnung 34a der Pumpe 25 und erstreckt sich eine dritte flexible Röhre 30c von einem Auslass 34b der Pumpe 25 zum Kühlmittelelement 24. Dementsprechend bilden Leitungen 30a, 30b und 30c eine kontinuierliche Schleife oder einen Leitungspfad zwischen Kühlmittelelement 24, Pumpe 25 und Radiator 26. Kühlmittel wird von Pumpe 25 durch den Leitungspfad gedrückt, um Wärme aus dem Kühlmittelelement 24 und dem Scheibenbremssattel 21 zu abzuführen.

Wie am besten in 4 gezeigt, wird Pumpe 25 vorzugsweise durch einen Motor 36 angetrieben, der einen Impeller 38 dreht, um Fluid für Kühlmittel durch Pumpe 25 zu drücken. Motor 36 ist in der bevorzugten Ausführungsform ein batteriebetriebener Elektromotor. Genauer gesagt, werden zwei konventionelle Batterien 40 zum Antreiben des Motors 36 verwendet. Ein Dreistellungsschalter 42 wird zum Steuern des Betriebs von Motor 36 bereitgestellt. Spezifisch hat Schalter 42 eine zentrale AUS-Position, eine EIN-Position und eine Sensor-Position. In der AUS-Position ist Motor 36 in Ruhe und daher wird Pumpe 25 nicht betrieben. In der EIN-Position dreht Motor 36 den Impeller 38 der Pumpe 25, um Fluid oder Kühlmittel durch den Leitungspfad des Kühlsystems 20 zu drücken. Die Sensorposition betreibt den Motor 36, basierend auf der Temperatur des Kühlmittels oder des Scheibenbremssattels 21. Insbesondere ist, wie in 6 gesehen, ein Sensor 44 an Scheibenbremssattel 21 angebracht, um die Temperatur entweder des Kühlmittels oder des Gehäuses von Scheibenbremssattel 21 festzustellen. Dementsprechend sind Schalter 42 und Motor 36 elektrisch mit dem Sensor 44 so verbunden, dass der Motor 36 nur läuft, wenn die Temperatur des Kühlmittels und/oder des Gehäuses des Scheibenbremssattels 21 einen vorgegebenen Temperaturpegel erreicht, beispielsweise größer als 80°C. Wenn einmal das Kühlmittel oder der Scheibenbremssattel 21 diesen vorgegebenen Temperaturpegel erreicht, läuft Motor 36, um Impeller 38 zum Pumpen von Kühlmittel oder Fluid durch Kühlmittelelement 24 und Radiator 26 zu drehen, um die Temperatur des Sattels 21 zu verringern.

Es wird für Fachleute ersichtlich sein, dass andere Arten von Pumpsystemen, Motoren und Temperatursensoren beim Kühlsystem 20 der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Beispielsweise kann eine Pumpe verwendet werden, bei der die Pumpe durch Rotieren von Teilen des Fahrrads 10 betrieben wird. Darüber hinaus sind Pumpen, Motoren und Sensoren wie etwa Pumpe 25, Motor 36 und Sensor 44 im Stand der Technik wohl bekannt. Daher werden diese Teile nicht detailliert beschrieben oder illustriert werden.

Radiator 26 ist vorzugsweise eine konventionelle Art von Radiator, die einen Leitungspfad mit einem großen Oberflächenbereich beinhaltet, um so luftgekühlt zu sein. Da Radiator 26 relativ konventionell vom Aufbau her ist, wird Radiator 26 hier nicht detailliert beschrieben oder illustriert.

Es wird für Fachleute ersichtlich sein, dass Pumpe 25 und/oder Radiator 26 weggelassen werden können. Beispielsweise kann der Leitungspfad als ein "Kaffee-Perkolator" so eingereichtet werden, dass das Kühlmittel durch Kühlmittelelement 24 selbst-zirkulierend ist.

Nunmehr unter Hinwendung zu 5 bis 9 wird Scheibenbremssattel 21 nun detaillierter beschrieben werden. Scheibenbremssattel 21 ist fest an Gabel 16 angrenzend an Bremsscheibe 22 angekoppelt, um eine Klammerkraft anzuwenden, um die Drehung von Fahrradrad 17 und Bremsscheibe 22 zu stoppen. Scheibenbremssattel 21 umfasst grundsätzlich ein Gehäuse 50, eine Kolbeneinheit 51 und ein mit Gehäuse 20 integral ausgebildetes Kühlelement 24. Scheibenbremssattel 21 ist grundsätzlich ein konventioneller Scheibenbremssattel mit der Ausnahme, dass Kühlsystem 20 mit ihm gekoppelt worden ist, um von ihm Wärme abzuführen. Spezifischer ist außer bezüglich der Hinzufügung von Kühlmittelelement 24 am Scheibenbremssattel 21 die Struktur und Funktion des Scheibenbremssattels 21 relativ konventionell. Daher wird Scheibenbremssattel 21 hier nicht detailliert diskutiert oder illustriert.

Wie in 7 bis 9 gesehen, ist das Gehäuse 50 vorzugsweise aus einem wärmeleitfähigen Material aufgebaut, das leicht die Wärme zum Kühlmittel übertragen kann. Beispielsweise kann Gehäuse 50 aus Aluminium aufgebaut sein. Das Gehäuse 50 enthält eine erste Gehäusehälfte 52a und eine zweite Gehäusehälfte 52b, die in konventioneller Weise zusammengebolzt sind. Für alle praktischen Zwecke sind erste und zweite Gehäusehälften 52a und 52b im wesentlichen von identischem Aufbau, außer dass die Gehäusehälfte 52a das daran angebrachte Kühlmittelsystem 20 aufweist und die zweite Gehäusehälfte 52b den daran angebrachten Bremsbetriebsmechanismus 23 zum Zuführen eines Betätigungsfluids zu den ersten und zweiten Gehäusehälften 52a und 52b aufweist. Auch weist die zweite Gehäusehälfte 52b ein Paar sich auswärts erstreckender Flanken auf, die ein Befestigungselement 54 zum Festschrauben von Scheibenbremssattel 21 an Gabel 16 von Fahrrad 10 bilden. Wenn die Gehäusehälften 52a und 52b zusammengebolzt sind, ist ein Scheibenbremsspaet dazwischen zum Aufnehmen von Bremsscheibe 21 zwischen sich ausgebildet.

Wie in den 8 und 9 gesehen, weist erste Gehäusehälfte 52a einen Kühlmittelhohlraum oder -bereich 56a, ein Paar von kreisförmigen Kolbenvertiefungen 57a und einen internen Fluidbetätigungsdurchgang 58a auf. Gleichermaßen weist die zweite Gehäusehälfte 52b einen Kühlmittelhohlraum oder -bereich 56a, ein Paar Kolbenaufnahmevertiefungen 57b und einen internen Fluidbetätigungsdurchgang 58b auf. Hohlräume oder Bereiche 56a und 56b bilden eine große Kühlmittelkanmmer. Vorzugsweise kann Kühlmttelelement 24 zumindest etwa 10 cm2 bis etwa 20 cm2 aufnehmen.

Kühlmittelhohlraum oder -bereich 56a ist eine große Kammer mit einer Einlassöffnung 60 und einer Auslassöffnung 62. Einlassöffnung 60 ist vorzugsweise ein Gewindeloch, das einen Verbinder 64 aufnimmt, um Leitung 30c damit zu verbinden. Auslassöffnung 62 ist auch vorzugsweise eine Gewindebohrung mit einem daran angekoppelten Auslassverbinder 66, um Leitung 30a damit zu verbinden. Verbinder 64 und 66 sind vorzugsweise mit Rückschlagventilen oder Drossel-Ventilen versehen, welche es dem Fluid oder Kühlmittel gestatten, in die Kühlmittelhohlräume 56a und 56b durch Einlassöffnung 60 hinein und aus den Kühlmittelhohlräumen 56a und 56b über Auslassöffnung 62 heraus zu kommen.

Innere Betätigungsdurchgang 58a erstreckt sich zwischen kreisförmigen Kolbenvertiefungen 57a und innerem Fluidbetätigungsdurchgang 58b der zweiten Gehäusehälfte 52b. Anders gesagt, fließt das Betätigungsfluid aus dem Bremsbetriebsmechanismus 23 in die zweite Gehäusehälfte 53b und dann in die internen Fluidbetätigungsdurchgänge 58a und 58b, um Kolbeneinheit 51 zu betreiben.

Die zweite Gehäusehälfte 52b hat eine erste Gewindeöffnung 68, die in Fluidverbindung mit dem internen Fluidbetätigungsdurchgang 58b steht. Öffnung 68 ist zum Anbringen einer hydraulischen oder Betätigungsfluidleitung an ihr konstruiert. Eine zweite Öffnung 70 ist auch zum Gewindeaufnehmen eines Endlüftungsnippels 72 vorgesehen. Die Öffnung 70 steht in Fluidverbindung mit dem inneren Fluidbetätigungsdurchgang 58b, so dass überschüssige Luft aus dem Betätigungssystem entfernt werden kann. Der interne Fluidbetätigungsdurchgang 58b verbindet Kolbenvertiefungen 57b miteinander, um Betätigungsfluid oder Hydraulikfluid aufzunehmen, um Kolbeneinheit 51 zu aktivieren.

Wie in 7 gesehen, beinhaltet Kolbeneinheit 51 vorzugsweise vier Kolben 74 und ein Paar Reibklötze 76. Kolben 74 sind gleitfähig in Kolbenvertiefungen 57a und 57b aufgenommen, zur Bewegung zwischen einer Freigabeposition und einer Bremsposition. Reibklötze 76 sind an den freien Enden der Kolben 74 zur Bewegung mit ihnen angeordnet. Anders gesagt, bewegen sich, wenn sich die Kolben 74 von einer Freigabeposition zu einer Bremsposition bewegen, die Reibklötze 76 auch von einer Freigabeposition zu einer Bremsposition. In der Bremsposition kommen Reibklötze 76 reibend mit Bremsscheibe 22 in Eingriff, um die Drehung von Bremsscheibe 22 und Rad 17 zu stoppen. In der Freigabeposition sind Reibklötze 76 von Bremsscheibe 22 beabstandet, um Bremsscheibe 22 und Rad 17 zu gestatten, frei zwischen ihnen zu rotieren. Kolben 74 und Reibklötze 76 werden durch Betätigungs- oder Hydraulikfluid, das eine Kraft auf die Kolben 74 ausübt, von ihren Freigabepositionen zu ihren Bremspositionen bewegt. Spezifischer wird, wenn der Bremsbetriebsmechanismus 23 betätigt wird, Betätigungsfluid so unter Druck gesetzt, dass es die Kolben 74 und Reibklötze 76 zur Bremsscheibe 22 hin drückt.

Wenn Bremssattel 21 mit der Vordergabel 16 gekoppelt ist, wird das Kühlmittelelement 24 am stromabwärtigen Ende des Scheibenbremssattels 21 angeordnet. Anders gesagt, wie in

1 zu sehen, dreht sich Bremsscheibe 22 in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn, so dass das Kühlmittelelement 24 stromabwärts auf dem Scheibenbremssattel 21 in Relation zur Drehrichtung von Bremsscheibe 22 positioniert ist. Dies gestattet es, die Wärme vom stromabwärtigen Ende des Bremssattels 21 schneller zu entfernen, da dies der Bereich ist, in dem das Betätigungsfluid zugeführt wird, und der Bereich vermehrter Wärme.

Nunmehr unter Bezugnahme auf 10 und 11 wird der Bremsbetriebsmechanismus detaillierter beschrieben. Grundsätzlich ist der Bremsbetriebsmechanismus 22 dafür konstruiert, den Scheibenbremssattel 21 zu betätigen, um eine kraftschlüssige Greifaktion an Bremsscheibe 22 anzulegen, um die Drehung von Vorderrad 17 zu stoppen. Bremsbetriebsmechanismus 23 umfasst grundsätzlich einen Bremshebel 80, einen Hydraulik- oder Hauptzylinder 81, einen Hydraulik- oder Hauptkolben 82 und ein Betätigungsfluidreservoir 83.

Vorzugsweise ist Bremsbetriebsmechanismus 23 eine einzelne Einheit, die auf Lenkstange 15 angebracht ist. Insbesondere enthält Bremshebel 80 einen Montagebereich 84 und einen Hebelbereich 85. Der Montagebereich 84 ist dafür ausgelegt, an der Lenkstange 15 in konventioneller Weise angeklammert zu werden. Montagebereich 84 ist integral mit dem Hauptzylinder 81 ausgebildet, so dass der Hauptzylinder 81, Hauptkolben 82 und das Betätigungsfluidreservoir 83 alle am Montagebereich 84 von Bremshebel 80 gestützt sind. Hebelbereich 85 ist schwenkbar am Montagebereich 84 zur Bewegung zwischen einer Freigabeposition und einer Bremsposition montiert. Normalerweise wird der Hebelbereich 84 in konventioneller Weise in einer Freigabeposition erhalten.

Hauptkolben 82 ist innerhalb von Hauptzylinder 81 in konventioneller Weise beweglich montiert. Spezifischer ist das Betätigungsfluidreservoir 83 am Hauptzylinder 81 montiert und in Fluidverbindung mit der Innenbohrung von Hauptzylinder 81, um diesem Betätigungsfluid zuzuführen. Hauptkolben 82 ist an einem Ende mit Hebelbereich 85 verbunden, um Hauptkolben 82 innerhalb des Hauptzylinders 81 axial zu bewegen. Dementsprechend veranlasst die Betätigung des Hebelbereichs 85 den Hauptkolben 82 dazu, sich axial innerhalb des Hauptzylinders 81 zu bewegen. Diese Bewegung des Hauptkolbens 82 innerhalb des Hauptzylinders 81 richtet Fluiddruck durch eine Hydraulikleitung 86, die mit Scheibenbremssattel 21 gekoppelt ist. Somit verursacht das unter Druck stehende Betätigungsfluid die Kolben 74 und Reibklötze 76 dazu, sich zu bewegen, um so in Eingriff mit Bremsscheibe 22 zu gelangen, um die Drehung von Rad 17 zu stoppen.

ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM

Nunmehr unter Bezugnahme auf 12 und 13 wird ein modifizierter Scheibenbremssattel 121 gemäß der vorliegenden Erfindung illustriert. Scheibenbremssattel 121 ist entworfen, um in der fluidgekühlten Scheibenbremsanordnung 12, wie oben diskutiert, verwendet zu werden. Tatsächlich ist Scheibenbremssattel 121 im wesentlichen identisch mit Scheibenbremssattel 21, außer dass Scheibenbremssattel 121 seine Kühlhohlräume oder Bereiche 156a und 156 mit einem internen Leitungspfad versehen hat. Spezifischer sind Sperren 156c und 156d innerhalb der Kühlmittelhohlräume oder -bereiche 156 bzw. 156c ausgebildet. Im Hinblick auf die Ähnlichkeiten zwischen Scheibenbremssattel 21 und 121 wird Scheibenbremssattel 121 und seine Verbindung mit dem Kühlsystem 20 hier nicht detailliert diskutiert oder illustriert.

Gehäuse 150 ist vorzugsweise aus einem wärmeleitenden Material konstruiert, welches leicht die Wärme zum Kühlmittel übertragen kann. Beispielsweise kann Gehäuse 150 aus Aluminium konstruiert sein. Gehäuse 150 beinhaltet eine erste Gehäusehälfte 152a und eine zweite Gehäusehälfte 152, die in konventioneller Weise miteinander verbolzt sind. Für alle praktischen Zwecke sind erste und zweite Gehäusehälften 152a und 152 von identischem Aufbau, außer dass Gehäusehälfte 152a ein daran angebrachtes Kühlsystem 20 aufweist und die zweite Gehäusehälfte 152 einen daran angebrachten Bremsbetriebsmechanismus 23 zum Zuführen von Betätigungsfluid zu den ersten und zweiten Gehäusehälften 152a und 152 aufweist. Auch weist die zweite Gehäusehälfte 152 ein Paar von sich auswärts erstreckenden Flanken auf, die ein Montageelement 154 zum Anbolzen von Scheibenbremssattel 121 an Gabel 16 von Fahrrad 10 bilden. Wenn die Gehäusehälften 152a und 152 miteinander verbolzt werden, wird ein Bremsscheibenspalt zwischen ihnen zum Aufnehmen der Bremsscheibe 121 zwischen sich aufgenommen.

Die erste Gehäusehälfe 152a hat einen Kühlmittelhohlraum oder -bereich 156a, ein Paar kreisförmiger Kolbenvertiefungen 157a und einen internen Fluidbetätigungsdurchgang 158a. Gleichermaßen hat die zweite Gehäusehälfte 152b einen Kühlmittelhohlraum oder – bereich 156a, ein Paar von Kolben-aufnehmenden Vertiefungen 157b und einen internen Fluidbetätigungsdurchgang 158b. Hohlräume oder Bereiche 156a und 156b bilden eine große Kühlmittelkammer. Vorzugsweise kann das Kühlmittelelement 124 zumindest ungefähr 10 cm2 bis ungefähr 20 cm2 aufnehmen.

Kühlmittelhohlraum oder -bereich 156a ist eine große Kammer mit einer Einlassöffnung 160 und einer Auslassöffnung 162. Einlassöffnung 160 ist vorzugsweise ein Gewindeloch, welches einen Verbinder 164 zum Verbinden von Leitung 30c damit aufnimmt. Auslassöffnung 162 ist auch vorzugsweise eine Gewindebohrung, die einen Auslassverbinder 166 daran gekoppelt aufweist, um Leitung 30a damit zu verbinden. Verbinder 164 und 166 sind vorzugsweise mit Einwegventilen oder Drossel-Ventilen versehen, die es dem Fluid oder Kühlmittel gestatten, durch Einlassöffnung 160 in die Kühlmittelhohlräume 156a und 156b hinein und über Auslassöffnung 162 aus den Kühlmittelhohlräumen 156a und 156b heraus zu gelangen.

Der interne Betätigungsdurchgang 158a erstreckt sich zwischen kreisförmigen Kolbenvertiefungen 157a und dem internen Fluidbetätigungsdurchgang 158b der zweiten Gehäusehälfte 152b. Anders ausgedrückt, fließt das Betätigungsfluid von Bremsbetriebsmechanismus 23 in die zweite Gehäusehälfte 152b und dann in die internen Fluidbetätigungsdurchgänge 58a und 158b, um die Kolbeneinheit zu betreiben.

Die zweite Gehäusehälfte 152b weist eine erste Gewindeöffnung 168 auf, die in Fluidverbindung mit dem internen Fluidbetätigungsdurchgang 158b steht. Öffnung 168 ist zum Anschließen einer Hydraulik- oder Betätigungsfluidleitung daran konstruiert. Eine zweite Öffnung 170 ist auch zum Gewindeaufnehmen eines Belüftungsventils 172 vorgesehen. Die Öffnung 170 steht in Fluidverbindung mit dem internen Fluidbetätigungsdurchgang 158b, so dass überschüssige Luft aus dem Betätigungssystem entfernt werden kann. Interner Fluidbetätigungsdurchgang 158b verbindet Kolbenvertiefungen 157b miteinander, um Betätigungsfluid und Hydraulikfluid aufzunehmen, um die Kolbeneinheit zu aktivieren.

DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM

Nunmehr wird auf 14, ein vereinfachtes Kühlsystem 220, Bezug genommen. Grundsätzlich enthält Kühlsystem 220 Kühlelemente 224, Kühlmittelflasche oder -tank 226, ein EIN/AUS-Ventil 227 und ein Druckentlastungsventil 228. Scheibenbremssattel 221 ist im wesentlichen identisch mit dem oben diskutierten Scheibenbremssattel 21, außer dass eine Kühlmittelanzeige 229 dem integralen Kühlmittelelement 224 hinzugefügt worden ist, um die Menge von innerhalb des Kühlmittelelements 224 enthaltenen Kühlmittels oder Wasser visuell zu inspizieren.

Im Hinblick auf die Ähnlichkeiten zwischen Scheibenbremssattel 221 und Scheibenbremssattel 21 der ersten Ausführungsform wird der Scheibenbremssattel 221 hierin nicht im Detail diskutiert oder illustriert werden. Darüber hinaus wird es dem Fachmann anhand der Offenbarung ersichtlich sein, dass Bremsscheibensattel 221 am Fahrrad 10 der ersten Ausführungsform so verwendet werden kann, dass er vom Bremsbetriebsmechanismus 23 der ersten Ausführungsform betrieben werden kann, um mit Bremsscheibe 22 in Eingriff zu kommen.

Bei dieser Ausführungsform ist das Kühlsystem 220 so ausgelegt, dass ein Fahrer manuell Wasser oder Kühlmittel dem Kühlelement 224 periodisch hinzufügen kann. Spezifischer wird sich das Wasser oder Kühlmittel innerhalb des Kühlmiittelelements 224 erhitzen, wenn die Reibklötze die Bremsscheibe 22 greifen. Das erhitzte Wasser oder Kühlmittel wird sich in Dampf oder Kühlmitteldampf verwandeln, falls der Bremsscheibensattel 221 zu heiß wird. Dieser Dampf wird das Druckentlastungsventil 228 öffnen, so dass der Wasser- oder Kühlmitteldampf freigesetzt wird. Somit wird die Menge an Kühlmiittel innerhalb des Kühlmittelelements 224 graduell vermindert werden. Der Fahrer kann dann auf die Küh1-mittelanzeige 229 blicken, um festzustellen, wann Kühlmittel hinzugefügt werden muss. Der Fahrer öffnet dann das EIN/AUS-Ventil 227, um zusätzlichem Wasser von Kühlmittel zu gestatten, aus der Kühlmittelflasche 226 durch Leitung 230 in das Kühlmittelelement 224 zu fließen.

Die Wasser- oder Kühlmittelflasche 226 kann an jedem Bereich des Rahmens angebracht werden, wie erforderlich und/oder gewünscht. Beispielsweise kann Wasserflasche 226 an der Vordergabel 16 von Fahrrad 10 an derselben Stelle wie Radiator 26 der ersten Ausführungsform von 1 angebracht werden. Vorzugsweise ist der Ort der Wasserflasche 226 derart, dass der Fahrer das EIN/AUS-Ventil 227 bedienen kann, ohne anzuhalten. Darüber hinaus sind Wasserflasche 226, Ventil 227 und Leitung 230 einfach vom Kühlmittelelement 224 abnehmbar, so dass sie ersetzt werden können, falls sie beschädigt sind. Ein Einwegventil 264 verbindet vorzugsweise Leitung 230 mit der Einlassöffnung von Kühlmittelelement 224.

VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM

Wie in 15 gesehen, wird ein modifizierter Scheibenbremssattel 321 illustriert. Scheibenbremssattel 321 ist im wesentlichen identisch mit Scheibenbremssattel 21 der ersten Ausführungsform, außer dass das interne Kühlmittelelement 324 eine geschlossene Einheit ist, die in sich ein Gel hoher spezifischer Wärme platziert hat. Somit ist dieses System eine vereinfachte Version der ersten Ausführungsform. Das im Kühlelement 324 angeordnete Gel hoher spezifischer Wärme kann jegliches Gel hoher spezifischer Wärme sein, das unter normalen Betriebsbedingungen einer Fahrradscheibenbremse arbeiten kann.

Im Hinblick auf die Ähnlichkeiten zwischen Scheibenbremssattel 321 und Scheibenbremssattel 21 der ersten Ausführungsform wird Scheibenbremssattel 321 hier nicht im Detail diskutiert oder illustriert. Darüber hinaus wird es für Fachleute aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass Bremsscheibensattel 321 am Fahrrad 10 der ersten Ausführungsform verwendet werden kann, um so durch Bremsbetriebsmechanismus 23 der ersten Ausführungsform betrieben zu werden, um in Eingriff mit Bremsscheibe 22 zu gelangen.

FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM

Nunmehr unter Bezugnahme auf 16 ist ein modifizierter Scheibenbremssattel 421 gemäß der vorliegenden Erfindung illustriert. Bei dieser Ausführungsform sind Kühlmitteleinlassöffnung 460 und Kühlmittelauslassöffnung 462 miteinander über eine transparente Leitung 430 verbunden. Diese transparente Leitung 430 gestattet es dem Fahrer, den Kühlmittelpegel innerhalb des Kühlmittelelements 424 zu inspizieren. Auch ist ein Druckentlastungsventil/Wiederbefüllventil 428 so hinzugefügt worden, dass zusätzliches Kühlmittel oder Fluid nach Bedarf hinzugefügt und/oder Dampf oder Kühlmitteldampf vom Kühlmittelelement 424 freigesetzt werden kann.

Scheibenbremssattel 421 ist im wesentlichen identisch mit Scheibenbremssattel 21, außer dass Scheibenbremssattel 421 transparente Leitung 430 aufweist, die sich zwischen seiner Einlassöffnung 460 und der Kühlmittelauslassöffnung 462 erstreckt, und das Druckentlastungsventil/Wiederbefüllventil 428 hinzugefügt worden ist. Im Hinblick auf die Ähnlichkeit zwischen Scheibenbremssattel 421 und Scheibenbremssatte121 der ersten Ausführungsform wird Scheibenbremssattel 421 hier nicht im Detail diskutiert oder illustriert.

Bei dieser Ausführungsform ist das Kühlsystem 420 so konstruiert, dass der Fahrer dem Kühlmittelelement 424 manuell Wasser oder Kühlmittel über das Druckentlastungsventil/Wiederbefüllventil 428 periodisch hinzufügen kann. Spezifischer wird sich das Wasser oder Kühlmittel innerhalb des Kühlmittelelements 424 erhitzen, wenn die Reibklötze die Bremsscheibe 22 ergreifen. Das erhitzte Wasser oder Kühlmittel wird sich in Dampf oder Kühlmitteldampf verwandeln, falls der Bremscheibensattel 421 zu heiß wird. Dieser Dampf öffnet das Druckentlastungsventil/Wiederbefüllventil 428, so dass der Wasser- oder Kühlmitteldampf freigesetzt wird. Somit wird die Menge an Kühlmittel innerhalb des Kühlmittelelements 424 sich graduell vermindern. Der Fahrer kann dann auf die transparente Leitung 430 blicken, um zu bestimmen, wann Kühlmittel hinzugefügt werden muss. Der Fahrer fügt dann zusätzlich Wasser oder Kühlmittel dem Kühlmittelelement 424 über Druckentlastungsventil/Wiederbefüllventil 428 hinzu.

Während verschiedene Ausführungsformen gewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung zu illustrieren, ist es für Fachleute aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen hieran gemacht werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung, wie in den anhängigen Ansprüchen definiert, abzuweichen. Darüber hinaus ist die vorstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nur zu illustrativen Zwecken vorgesehen und nicht zum Zwecke des Beschränkens der Erfindung, wie durch die anhängenden Ansprüche und ihre Äquivalente definiert.

Zusammengefasst, ein Fahrradscheibenbremssattel mit einem Kühlsystem, der Wärme vom Betätigungsfluid abführt. Grundsätzlich weist der Fahrradscheibenbremssattel ein Gehäuse und eine Kolbeneinheit auf, wobei ein Kühlmittelelement des Kühlsystems am Gehäuse angebracht ist. Das Gehäuse weist ein Rahmenbefestigungselement auf, das dafür bemessen ist, an einen Teil eines Fahrradrahmens gekoppelt zu werden. Die Kolbeneinheit ist beweglich mit dem Gehäuse zwischen einer Freigabeposition, bei der die Kolbeneinheit von der an einem Rad eines Fahrrads montierten Bremsscheibe beabstandet ist, und einer Bremsposition, bei der die Kolbeneinheit in Eingriff mit der Bremsscheibe des Fahrradrads ist, gekoppelt. Das Kühlmittelelement weist einen Kühlmittelbereich zum Aufnehmen von Kühlmittel auf, um eine Kühlmittelwärmesenke zu erzeugen, welche Hitze vom Gehäuse abführt. Das Gehäuse hat einen Betätigungsdurchgang in Fluidverbindung mit der Kolbeneinheit, um die Kolbeneinheit mittels einem Betätigungsfluid zu bewegen. Bei einer Ausführungsform enthält das Kühlsystem eine Pumpe und ein Reservoir. Bei einer anderen Ausführungsform ist eine Kühlmittel- oder Wasserflasche am Kühlmittelelement angebracht, um diesem manuell Kühlmittel hinzuzufügen. Bei einer anderen Ausführungsform ist das Kühlmittelelement mit einem Gel hoher spezifischer Wärme gefüllt.


Anspruch[de]
  1. Fahrradscheibenbremssattel, umfassend:

    ein Gehäuse (50; 150) mit einem Rahmenbefestigungselement (54; 154), das dafür dimensioniert ist, mit einem Bereich eines Fahrradrahmens gekoppelt zu werden;

    eine Kolbeneinheit (51), die am Gehäuse (50; 150) beweglich gekoppelt zwischen einer Freigabeposition, bei der die Kolbeneinheit (51) von einer am Rad (17) eines Fahrrads (10) angebrachten Bremsscheibe (22) beabstandet ist, und einer Bremsposition ist, bei der die Kolbeneinheit (51) in Eingriff mit der Bremsscheibe (22) des Fahrradrades (17) ist; und

    ein Kühlelement (24; 124; 224; 324; 424), das mit dem Gehäuse (50; 150) gekoppelt ist, wobei das Kühlelement (24; 124; 224; 324; 424) einen Kühlbereich (56a, 56b; 156a, 156b) zum Aufnehmen von Kühlmittel aufweist, um eine Kühlmittelwärmesenke zu erzeugen, die Wärme vom Gehäuse (50; 150) überträgt,

    wobei das Gehäuse (50; 150) einen Betätigungsdurchgang (58a, 58b; 158a, 158b) in Fluidverbindung mit der Kolbeneinheit (51) beinhaltet, um die Kolben (51) über ein Betätigungsfluid zu bewegen.
  2. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (50; 150) einen durch die Kolben (151) sich erstreckenden Scheibenaufnahmeschlitz zum Aufnehmen der Bremsscheibe (21; 121; 221; 321; 421) darin aufweist, der Schlitz ein Stromaufwärtsende und ein Stromabwärtsende aufweist, so dass die Bremsscheibe (21; 121; 221; 321; 421) vom Stromaufende zum Stromabende rotiert, wobei das Kühlmittelelement (24; 124; 224; 324; 424) neben dem Stromabende des Schlitzes lokalisiert ist.
  3. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (24; 124; 424) eine erste Öffnung (60; 160; 460) und eine zweite Öffnung (62; 162; 462) mit einem äußeren Leitungspfad, der sich dazwischen erstreckt, beinhaltet.
  4. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmittelbereich (156a, 156b) einen internen Leitungspfad (156c, 156d) beinhaltet, der sich durch das Gehäuse (150) erstreckt.
  5. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (24; 124; 224; 324; 424) integral als ein einheitlicher Teil des Gehäuses (50; 150) ausgebildet ist.
  6. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungspfad einen Radiator (26) zum Abstrahlen von Wärme aus durch ihn hindurch fließendes Kühlmittel beinhaltet.
  7. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungspfad weiter eine Pumpe (25) zum Umwälzen von Kühlmittel durch den Kühlmittelbereich (56a, 56b; 156a, 156b) und den Radiator (26) beinhaltet.
  8. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungspfad weiter eine Pumpe (25) zum Umwälzen von Kühlmittel durch den Kühlmittelbereich (56a, 56b; 156a; 156b) beinhaltet.
  9. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (25) einen Schalter (42) zum selektiven Aktivieren und Deaktivieren der Pumpe (25) beinhaltet.
  10. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (25) einen Temperatursensor (44) beinhaltet, der am Gehäuse (50; 150) zur zumindest teilweisen Steuerung der Aktivierung und Deaktivierung der Pumpe (25) angebracht ist.
  11. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe einen Dreipositionsschalter (42) zum Auswählen einer An-Position, einer Temperaturmessposition und einer Aus-Position beinhaltet.
  12. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (25) durch einen Elektromotor (36) angetrieben ist.
  13. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (36) Batterie(40)-betrieben ist.
  14. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der Ansprüche 3 bis 13, weiterhin umfassend eine Fluidleitung (430), die sich direkt zwischen den ersten (460) und zweiten (462) Öffnungen erstreckt, wobei zumindest ein Teil der Leitung (430) transparent ist.
  15. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (424) weiterhin eine dritte Öffnung in Fluidverbindung damit beinhaltet, wobei die dritte Öffnung in sich ein Druckentlastungsventil (428) aufweist.
  16. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbeneinheit (51) zumindest erste und zweite Kolben (74) enthält.
  17. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (50; 150) eine erste Gehäusehälfte (52a; 152a) mit einem darin ausgebildeten ersten Teil des Kuhlmittelbereichs (56a; 156a) und eine zweite Gehäusehälfte (52b; 152b) mit einem darin ausgebildeten zweiten Teil des Kühlmittelbereichs (56b; 156b) beinhaltet.
  18. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (324) ein geschlossenes System mit einem im Kühlmittelbereich lokalisierten Gel hoher spezifischer Wärme ist.
  19. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, weiterhin umfassend ein Kühlmittelreservoir (226), das mit dem Kühlmittelbereich des Kühlmittelelements (224) fluidgekoppelt ist.
  20. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 19, weiterhin umfassend ein Ventil (227), das zwischen dem Kühlmittelreservoir (226) und dem Kühlmittelbereich des Kühlmittelelements (224) angeordnet ist.
  21. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelreservoir (226) eine Leichtgewichtswasserflasche mit einer sich zwischen der Wasserflasche und dem Kühlmittelelement (224) erstreckenden flexiblen Leitung (230) ist.
  22. Fahrradscheibenbremssattel gemäß Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (227) einen manuell betätigbaren Hebel zum selektiven Zuführen von Kühlmittel vom Kühlmittelreservoir (226) zum Kühlmittelbereich des Kühlmittelelements (224) aufweist.
  23. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (24; 124; 424) eine Einlassöffnung (60; 160; 460) mit einem daran angebrachten Einwegventil und eine Auslassöffnung (62; 162; 462) mit einem daran angekoppelten Druckentlastungsventil aufweist.
  24. Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (224) eine mit ihm gekoppelte Kühlmittelpegelmessvorrichtung (229) beinhaltet.
  25. Fahrradscheibenbremsanordnung, umfassend:

    eine Fahrradbrernsbetriebsvorrichtung mit einem Befestigungselement, das dafür eingerichtet ist, mit einem Teil eines Fahrrads (10) gekoppelt zu werden, wobei die Fahrradbremsbetätigungsvorrichtung einen in einem Hauptzylinder (82) beweglich angeordneten Hauptkolben aufweist;

    ein Betätigungsfluidreservoir (83) in Fluidverbindung mit dem Hauptzylinder (82); und weiterhin behaltend den Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 24, wobei der Betätigungsdurchgang (58a, 58b; 158a, 158b) über eine Leitung mit dem Hauptzylinder in Verbindung steht.
  26. Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbetätigungsvorrichtung einen beweglichen Hebel (80) beinhaltet, der mit dem Hauptkolben betrieblich gekoppelt ist.
  27. Fahrradscheibenbremsanordnung gemäß Anspruch 25, bei dem der Fahrradscheibenbremssattel gemäß einem der Ansprüche 19 bis 24 ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittelelement (224) eine Einlassöffnung aufweist, die mit dem Kühlmittelreservoir (226) fluidgekoppelt ist, und eine Auslassöffnung mit einem Druckentlastungsventil (228), das mit der Auslassöffnung gekoppelt ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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