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Kühleranordnung für ein Kraftfahrzeug - Dokument DE10347136A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10347136A1 22.04.2004
Titel Kühleranordnung für ein Kraftfahrzeug
Anmelder Scania CV AB, Södertälje, SE
Erfinder Kardos, Zoltan, Södertälje, SE
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 10.10.2003
DE-Aktenzeichen 10347136
Offenlegungstag 22.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.04.2004
IPC-Hauptklasse B60K 11/04
Zusammenfassung Die Kühleranordnung umfasst zumindest ein Kühlerelement (1, 2) zur Kühlung eines Mediums und zumindest ein Verankerungsorgan (3), das eine bewegliche Verankerung des Kühlerelements im Fahrzeug gestattet. Das Verankerungsorgan (3) weist einen ersten Bereich mit einem vorstehenden Element (4) auf und einen zweiten Bereich, welcher einen Stützkörper (5) umfasst, der eine Aussparung (7) zur Aufnahme des vorstehenden Elements (4) aufweist. Die Aussparung (7) hat eine solche Größe und Form, dass zumindest ein Teil des vorstehenden Elements (4a) eine Verschiebung in Querrichtung in der Aussparung (7) zwischen einer ersten Position (7a1), in der sich das Kühlerelement (1, 2) in einer ersten Betriebsstellung befindet, und einer zweiten Position (7a2), in der sich das Kühlerelement (1, 2) in einer zweiten Stellung befindet, bewegt werden kann.

Beschreibung[de]
Kühleranordnung für ein Kraftfahrzeug

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kühleranordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.

Kühler sind normalerweise in Fahrzeugen an solcher Stelle angeordnet, wo sie häufig Verunreinigungen verschiedener Art in Form von u.a. Schmutzteilchen von der Fahrbahn ausgesetzt sind. Dabei bildet sich auf den Wärme übertragenden Flächen der Kühler ein Belag, und die Strömungskanäle für Luft durch die Kühler werden verstopft. Dies führt nach und nach zu einer Herabsetzung des Wirkungsgrades der Kühler. Aus diesem Grund müssen Kühler in geeigneten Intervallen gereinigt werden. Die Reinigung kann durch die Zufuhr chemischer Reinigungsflüssigkeiten, mechanische Maßnahmen, Sauberspülen mit Wasser oder Sauberblasen mit Druckluft erfolgen. Im eingebauten Zustand sind die Kühler jedoch meistens so angeordnet, dass sie für eine gründliche Reinigung schwer zugänglich sind. Die Kühler sind gewöhnlich auf solche Weise im Fahrzeug befestigt, dass ein Ausbau ein relativ komplexer Vorgang ist. Eine Reinigung, die einen Ausbau eines konventionellen Kühlers umfasst, erfordert deshalb relativ hohen Zeitaufwand.

In US 4 825 815 ist ein Kühlsystem für einen Motor gezeigt, der für den Einsatz in einem Amphibienfahrzeug vorgesehen ist. Das Kühlsystem umfasst ein Gehäuse, welches Komponenten wie Lüfter und Kühler enthält. Das Gehäuse ist in zwei Halslagern mit Aussparungen für eine Durchgangswelle schwenkbar gelagert und kann durch eine Antriebsvorrichtung entsprechend dem Einsatz des Fahrzeugs zwischen einer eingeklappten Stellung und einer vorgeklappten Stellung geschwenkt werden.

In GB 2 336 662 ist eine Kühleranordnung für Nutzfahrzeuge wie Traktoren gezeigt. Die Kühleranordnung umfasst drei oder mehr Kühler, die auf Entfernung von einander angeordnet sind, um die Kapazität der einzelnen Kühler zu steigern. Die Kühler sind so angeordnet, dass sie eine Kammer umschließen. Einer der Kühler ist über eine Gelenkanordnung im Verhältnis zu den anderen gelenkig angeordnet, so dass er in eine vorgeklappte Stellung ausgeschwenkt werden kann, in welcher ein Zugang zur Kammer erhalten wird. Die Gelenkanordnung umfasst einen langgestreckten senkrechten Zapfen, der durch Aussparungen zweier am Kühler befestigter Verbindungselemente geführt ist.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kühleranordnung mit einer Konstruktion bereitzustellen, die eine Verankerung von zumindest einem Kühlerelement gestattet, damit eine effiziente Reinigung dieses Kühlerelements bei relativ geringem Arbeitsaufwand ausgeführt werden kann.

Diese Aufgabe erfüllt die in der Einleitung genannte Kühleranordnung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Eine derartige Gestaltung der Aussparung ermöglicht nicht nur eine Schwenkbewegung des vorstehenden Elements, sondern auch eine Verschiebung von zumindest einem Teil des vorstehenden Elements aus einer ersten Position in eine zweite Position. Die Aussparung kann in einer solchen Größe und Form gestaltet werden, dass der verschiebbare Teil des vorstehenden Elements eine gut definierte Bewegungsbahn zwischen der ersten Position und der zweiten Position erhält. Die Begrenzungsflächen der Aussparung können mit gut markierten Anschlagflächen versehen werden, die die Schwenkbarkeit des Kühlerelements begrenzen, so dass das Kühlerelement stabil in der ersten Betriebsstellung und in der zweiten Stellung gehalten wird. In der zweiten Stellung nimmt das Kühlerelement vorzugsweise eine solche Position ein, dass die in der Betriebsstellung des Kühlerelements für Reinigungszwecke schwer zugänglichen, Wärme übertragenden Flächen gut zugänglich werden. Wenn mehrere Kühlerelemente nahe hintereinander angeordnet sind, wird hier Raum erhalten, um ein dahinter angeordnetes Kühlerelement reinigen zu können, wenn das vordere Kühlerelement in die zweite Stellung gebracht worden ist. In der zweiten Stellung, die vorteilhafterweise stabil ist, hält das Verankerungsorgan das Kühlerelement fest. Mit einem solchen Verankerungsorgan wird somit eine effiziente Reinigung des Kühlerelements in einem Fahrzeug bei relativ geringem Arbeitsaufwand ermöglicht.

Die Kühlerelemente können von konventionellem Typ sein. Auch bereits im Fahrzeug vorhandene Kühlerelemente können mit einem Verankerungsorgan gemäß obiger Beschreibung versehen werden und sich dadurch in eine zweite Stellung verlagern lassen, in der sie einfach und effizient gereinigt werden können.

Vorteilhafterweise bewirkt die Bewegung des hervorstehenden Elements in der Aussparung eine Schwenkbewegung des Kühlerelements aus einer ersten Betriebsstellung in eine zweite, vorgeklappte Stellung. Dadurch nimmt das Kühlerelement in der zweiten Stellung eine schräge Position im Verhältnis zur Position in der Betriebsstellung ein. Schwer zugängliche Flächen des Kühlerelements erhalten dadurch eindeutig eine bessere Zugänglichkeit. Auch dahinter angeordnete Kühlerelemente erhalten eine merkbar verbesserte Zugänglichkeit für Reinigungszwecke.

Gemäß einer vorgezogenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat der genannte Stützkörper einen Durchgang, der sich zwischen der Aussparung und einer Kantenfläche erstreckt und ein Herausführen des vorstehenden Elements aus der Aussparung und damit ein Lösen des Kühlerelements gestattet. Hierdurch wird ein sehr einfacher und schneller Ausbau des Kühlerelements möglich, was für eine gründliche Reinigung oder für eine Reparatur oder ein Auswechseln des Kühlerelements erforderlich sein kann. Ein anschließender einfacherer Einbau des Kühlerelements wird ebenfalls durch einen solchen Durchgang möglich.

Vorteilhafterweise weist der Durchgang eine Mündung in der Aussparung auf, so dass ein Herausführen des vorstehenden Elements möglich ist, wenn sich der genannte Teil des vorstehenden Elements in einer dritten Position befindet, welche zwischen der ersten Position und der zweiten Position liegt. Dadurch ist die Gefahr ausgeschaltet, dass das Kühlerelement unbeabsichtigt durch den Durchgang verschoben wird, wenn sich das Kühlerelement in der ersten Betriebsstellung oder in der zweiten, vorgeklappten Stellung befindet.

Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung hat die Aussparung eine Form, die im Wesentlichen ein Kreissegment ist, und das vorstehende Element weist ein langgestrecktes Querschnittsprofil mit einem ersten, entlang einer gekrümmten Fläche der Aussparung beweglich angeordneten Ende und einem zweiten, im Wesentlichen um einen Krümmungsmittelpunkt der gekrümmten Fläche drehbaren Ende auf. Das vorstehende Element führt somit am zweiten Ende keine Verschiebung, sondern ausschließlich eine Drehbewegung aus, während das erste Ende entlang der gekrümmten Fläche verschoben wird. Dadurch verändert sich die Neigung des vorstehenden Abschnitts, wenn dieser aus der Betriebsstellung in die vorgeklappte Stellung bewegt wird, und demzufolge verändert sich auch die Neigung des Kühlerelements. Das langgestreckte Querschnittsprofil des vorstehenden Elements weist hier vorteilhafterweise eine Länge auf, die im Wesentlichen dem Radius der kreissegmentförmigen Aussparung entspricht. Dadurch erhält das erste Ende des vorstehenden Elements während der Bewegung des Kühlerelements zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung eine stabile Führung durch die gekrümmte Fläche.

Vorteilhafterweise liegt der Krümmungsmittelpunkt der gekrümmten Fläche auf einer niedrigeren Ebene als die gekrümmte Fläche der kreissegmentförmigen Aussparung. Hierdurch wird sichergestellt, dass das andere Ende des vorstehenden Elements durch die Schwerkraft unabhängig von der Position des ersten Endes entlang der gekrümmten Fläche im Krümmungsmittelpunkt gehalten wird.

Gemäß einer weiteren vorgezogenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Kühlerelement seitliche Wandflächen, an deren unteren Bereichen Verankerungsorgane angeordnet sind. Dadurch kann der obere Bereich des Kühlerelements zur Seite geschwenkt werden, so dass die Wärme übertragenden Flächen des Kühlerelements von oben aus, und eventuell auch die Wärme übertragenden Flächen eines dahinter angeordneten Kühlerelements, für eine Reinigung zugänglich werden. Die Verankerungsorgane behindern bei einer derartigen Anordnung auch nicht den Luftstrom durch das Kühlerelement.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst der Stützkörper eine abgewinkelte Platte mit einem waagrechten Plattenteil, der Mittel zur festen Verankerung im Fahrzeug umfasst, und einem senkrechten Plattenteil, in dem die genannte Aussparung angeordnet ist. Der waagrechte Plattenteil kann z.B. mit Löchern versehen sein, die eine feste Anbringung im Fahrzeug mit Hilfe von Schrauben ermöglicht.

Mehrere plattenförmige Kühlerelemente können parallel in einer Reihe hintereinander angeordnet sein. Ein Kühlerelement kann zur Kühlung der Kühlflüssigkeit, die den Motor kühlt, dienen, und ein anderes Kühlerelement kann als Ladeluftkühler (Intercooler) vorgesehen sein, der die von einem Kompressor verdichtete Luft vor deren Einleitung in einen Verbrennungsmotor im Fahrzeug kühlt. Wenn mehrere Kühlerelemente in einer Reihe dicht hintereinander angeordnet sind, kann eine akzeptable Reinigung der Kühlerelemente Schwierigkeiten bereiten, solange diese sich in der Betriebsstellung befinden. Das Verankerungsorgan, das sowohl ein Vorklappen der Kühlerelemente in eine zweite Stellung als auch einen einfachen Ausbau gestattet, kann mit einem relativ geringen Arbeitsaufwand effizient gereinigt werden. Die genannte abgewinkelte Platte kann mit mehreren Aussparungen zum Aufnehmen vorstehender Elemente verschiedener Kühlerelemente versehen sein. Mit einem solchen gemeinsamen zweiten Bereich verringert sich die Anzahl der zum Verankerungsorgan gehörenden Teile, und die Aussparungen werden auf vorgesehenem Abstand voneinander erhalten.

Nachfolgend wird als Beispiel eine vorgezogene Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

1 zwei Kühleremelemente, die mit Verankerungsorganen gemäß der vorliegenden Erfindung versehen sind;

2 eines der Verankerungsorgane gemäß 1 mit den beiden Kühlerelementen in einer ersten Betriebsstellung;

3 das Verankerungsorgan mit einem der Kühlerelemente in einer zweiten, vorgeklappten Stellung; und

4 das Verankerungsorgan mit einem der Kühlerelemente in einer dritten Stellung, die einen Ausbau dieses Kühlerelements gestattet.

In 1 ist eine Kühleranordnung in einem Fahrzeug gezeigt, das von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Die Kühleranordnung umfasst zwei Kühlerelemente 1, 2, die im Wesentlichen plattenähnlich ausgeführt und in einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Das erste Kühlerelement 1 hat die Aufgabe eines Ladeluftkühlers (Intercoolers) und dient zur Kühlung von Luft, die in einem im Fahrzeug installierten Verdichter/Kompressor verdichtet worden ist und dem Verbrennungsmotor zugeleitet werden soll. Das erste Kühlerelement 1 umfasst einen rohrförmigen Einlassbereich 1a, der über einen oberen Teil 1a' zur Aufnahme der erwärmten Luft vom Verdichter/Kompressor dient. Der obere Teil 1a' gestattet einen Anschluss des Endes einer nicht dargestellten Rohrleitung, die sich zwischen dem Kühlerelement 1 und dem Verdichter/Kompressor erstreckt. Der Einlassbereich 1a erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht und bildet eine erste Seitenwand des Kühlerelements 1. Das erste Kühlerelement 1 umfasst ferner einen mittleren Kühlbereich 1b mit Rohrleitungen für den Transport der Luft. Der Kühlbereich 1b ist der Bereich des Kühlerelements 1, wo die verdichtete Luft ihre hauptsächliche Kühlung erfährt. Der Kühlbereich 1b umfasst Flansche o.dgl. zur Bildung einer großen Wärme übertragenden Fläche. Vom Kühlbereich 1b wird die Luft einem rohrförmigen Auslassbereich 1c zugeleitet, welcher sich senkrecht erstreckt und eine zweite Seitenwand des Kühlerelements 1 bildet. Die gekühlte Luft wird im Auslassbereich 1c aufwärts und über einen oberen Teil 1c' abgeleitet. Der obere Teil 1c' gestattet einen Anschluss des Endes einer nicht dargestellten Rohrleitung, durch welche die gekühlte Luft dem Verbrennungsmotor zugeleitet wird.

Das zweite Kühlerelement 2 ist zur Kühlung der vom Verbrennungsmotor des Fahrzeugs kommenden Kühlflüssigkeit vorgesehen und hat einen rohrförmigen Einlassbereich 2a für den Zustrom der erwärmten Kühlflüssigkeit vom Verbrennungsmotor. Die erwärmte Kühlflüssigkeit strömt an einem unteren Einlass 2a' ein, der für den Anschluss eines Endes einer nicht dargestellten Rohrleitung vorgesehen ist, durch die die erwärmte Kühlflüssigkeit vom Motor zum Kühlerelement 2 geleitet wird. Der Einlassbereich 2a erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht und bildet eine erste Seitenwand des zweiten Kühlerelements 2. Das zweite Kühlerelement 2 umfasst ferner einen mittleren Kühlbereich 2b, wo die erwärmte Kühlflüssigkeit ihre hauptsächliche Kühlung erfährt. Der Kühlbereich 2b enthält eine oder mehrere Rohrleitungen für den Transport der Kühlflüssigkeit und umfasst Flansche oder dergleichen zur Bildung einer großen Wärme übertragenden Fläche. Vom Kühlbereich 2b wird die Kühlflüssigkeit einem Auslassbereich 2c zugeleitet, der sich im Wesentlichen senkrecht erstreckt und eine zweite Seitenwand des Kühlerelements 2 bildet. Vom Auslassbereich 2c aus wird die gekühlte Kühlflüssigkeit abwärts geleitet und strömt ab durch einen Auslass, der den Anschluss des Endes einer Rohrleitung gestattet, welche die gekühlte Kühlflüssigkeit dem Motor zuleitet. Ein nicht dargestellter Kühllüfter im Fahrzeug stellt eine Zwangsförderung von Luft durch die Kühlbereiche 1b, 2c sicher, so dass sowohl die verdichtete Luft als auch die erwärmte Kühlflüssigkeit effizient gekühlt werden.

Der Kühler ist gewöhnlich in einem Kraftfahrzeug an solcher Stelle angeordnet, wo er häufigen Verunreinigungen verschiedener Art ausgesetzt ist. Auf den Wärme übertragenden Flächen der Kühleelemente 1, 2 bilden sich dabei Ablagerungen, und die Strömungskanäle für die Luft in den Kühlbereichen 1b, 2b werden verstopft. Dies führt zu einer allmählichen Herabsetzung des Wirkungsgrades der Kühlerelemente 1, 2. Deshalb müssen die Kühlerelemente 1, 2 in geeigneten Intervallen gereinigt werden. In ihrer Betriebsstellung sind die Kühlerelemente 1, 2 jedoch für eine gründliche Reinigung schwer zugänglich. Vor allem ist der Zugang zum hinteren Kühlerelement 2 zwecks Reinigung schwierig, da es vom ersten Kühlerelement 1 verdeckt ist. Aus diesem Grund sind die Kühlerelemente 1, 2 in den unteren Bereichen ihrer Seitenwände mit Verankerungsorganen 3 versehen. Diese Verankerungsorgane 3 gestatten eine Schwenkbewegung jedes der beiden Kühlerelemente 1, 2 aus einer Betriebsstellung in eine vorgeklappte Stellung. In 1 befindet sich das erste Kühlerelement 1 in der vorgeklappten Stellung, während das zweite Kühlerelement 2 sich noch in der Betriebsstellung befindet. Das erste Kühlerelement 1 ist in der vorklappten Stellung in einem solchen Winkel geneigt, dass die rückwärtigen Flächen des Kühlerelements 1 für eine Reinigung gut zugänglich sind. Gleichzeitig ergibt sich dadurch ein Zugang zum zweiten Kühlerelement 2 für eine Reinigung.

Das zweite Kühlerelement 2 kann bei Bedarf auch in eine zweite Stellung geklappt werden. Dadurch wird eine effiziente Reinigung sowohl des ersten Kühlerelements 1 als auch des zweiten Kühlerelements 2 ermöglicht. In der vorgeklappten Stellung werden die Kühlerelemente 1, 2 durch das Verankerungsorgan 3 sicher gehalten, was die Reinigungsarbeit zusätzlich erleichtert.

Das Verankerungsorgan 3 hat einen ersten Bereich mit einem vorstehenden Element 4, welches an den unteren Bereichen der Seitenwände der Kühlerelemente 1, 2 befestigt ist, einen zweiten Bereich mit einem Stützkörper 5 in Form einer abgewinkelten Platte, die einen waagrechten Plattenteil 5a und einen senkrechten Plattenteil 5b umfasst. Der waagrechte Plattenteil 5a ist mit Löchern 6 für Schrauben oder dergleichen zur sicheren Befestigung des Stützkörpers 5 in einem festen Teil des Fahrzeugs versehen. Der senkrechte Plattenteil 5b weist zwei Aussparungen 7 auf, die zum Aufnehmen der vorstehenden Elemente 4 von den beiden Kühlerelementen 1 bzw. 2 vorgesehen sind.

In 2-4 ist das Verankerungsorgan 3 detaillierter dargestellt. Die Aussparungen 7 im senkrechten Plattenteil 5b weisen eine Form auf, die im Wesentlichen einem Kreissegment entspricht. Die Aussparungen 7 werden durch eine im Wesentlichen kreisförmig gekrümmte Fläche 7a, eine erste radiale Fläche r1 und eine zweite radiale Fläche r2 begrenzt. Die erste radiale Fläche r1 und die zweite radiale Fläche r2 erstrecken sich zwischen je einem Ende der gekrümmten Fläche 7a und einem Krümmungsmittelpunkt c der gekrümmten Fläche 7a. Der senkrechte Plattenteil 5b umfasst einen Durchgang 8, welcher über eine Öffnung in der gekrümmten Fläche 7a in die Aussparung 7 mündet. Im eingebauten Zustand des Verankerungsorgans 3 befindet sich der Krümmungsmittelpunkt c auf einer niedrigeren Ebene als die gekrümmte Fläche 7a. Die vorstehenden Elemente 4, die fest in den unteren Bereichen der Seitenwände der beiden Kühlerelemente 1, 2 angebracht sind, erstrecken sich in die genannten Aussparungen 7 hinein und weisen ein langgestrecktes Querschnittsprofil auf, welches einen oberen gerundeten Teil 4a, einen Verbindungsteil 4b und einen unteren gerundeten Teil 4c hat. Das langgestreckte Querschnittsprofil der vorstehenden Elemente 4 hat eine Länge, die im Wesentlichen der Länge der radialen Flächen r1 und r2 entspricht.

In 2 sind das Verankerungsorgan 3 und die beiden plattenförmigen Kühlerelemente 1, 2 in einer Betriebsstellung dargestellt. Die Kühlerelemente 1, 2 erstrecken sich hier in einer im Wesentlichen senkrechten Ebene. Die langgestreckten Querschnittsprofile der vorstehenden Elemente 4 erstrecken sich dabei im Wesentlichen senkrecht und liegen gegen die erste radiale Fläche r1 an. Der untere gerundete Teil 4c der vorstehenden Elemente 4 befindet sich dabei im Wesentlichen im Krümmungsmittelpunkt c, und der obere gerundete Teil 4a in einer ersten Endposition 7a1 entlang der gekrümmten Fläche 7a. Die zusammenwirkenden Flächen der Aussparungen 7 und der vorstehenden Elemente 4 sorgen in der Betriebsstellung für eine in den meisten Bewegungsrichtungen stabile Befestigung der Kühlerelemente 1, 2. Es muss jedoch verhindert werden, dass die Kühlerelemente 1, 2 unbeabsichtigt aus ihrer Betriebsstellung nach vorn kippen. Hierfür kann an einer geeigneten Stelle ein geeigneter Schnellverschluss angebracht werden, der die Kühlerelemente 1, 2 mit einem stationären Teil des Fahrzeugs verbindet. Auf diese Weise wird eine sichere Verankerung der Kühlerelemente 1, 2 in deren Betriebsstellung erhalten.

In 3 ist das Verankerungsorgan 3 nach dem Vorklappen des ersten Kühlerelements 1 in die vorgeklappte Stellung dargestellt. Zum Vorklappen des Kühlerelements 1 in die vorgeklappte Stellung werden zunächst die angeschlossenen Rohrleitungen am Einlassbereich 1a' und Auslassbereich 1b' des Kühlerelements sowie der genannte Schnellverschluss gelöst. Danach wird das Kühlerelement 1 vorzugsweise in einem oberen Bereich umgriffen und vorgeklappt. Während des Vorklappens wird der obere gerundete Teil 4a des vorstehenden Elements 4 entlang der gekrümmten Fläche 7a verschoben, bis er eine zweite Endposition 7a2 erreicht. Der langgestreckte Teil des vorstehenden Elements 4 kommt hier zum Anliegen gegen die zweite radiale Fläche r2. Da sich der Krümmungsmittelpunkt c auf einer niedrigeren Ebene befindet als die gekrümmte Fläche 7a, weist die zweite radiale Fläche r2 vom Krümmungsmittelpunkt c zur zweiten Endposition 7a2 eine Steigung auf. Durch die Geometrie der Aussparung 7 und die Schwerkraft wird auf diese Weise verhindert, dass der untere gerundete Teil 4c während der Vorklappbewegung den Krümmungsmittelpunkt c verlässt. Die gerundeten Formen des oberen Teils 4a und des unteren Teils 4c erleichtern das Vorklappen und stellen sicher, dass das vorstehende Element 4 nicht in der Aussparung 7 klemmt.

Nach durchgeführter Reinigung der Kühlerelemente 1, 2 wird das erste Kühlerelement 1 umgriffen und mit einer einfachen Handbewegung zurück in die Betriebsstellung geklappt. Der Schnellverschluss geht in erreichter Betriebsstellung vorzugsweise automatisch in Eingriff, wonach die Rohrleitungen am Einlassbereich 1a' und Auslassbereich 1c' des Kühlerelements 1 angeschlossen werden. Ein Vorklappen des zweiten Kühlerelements 2 erfolgt auf analoge Weise. Eventuell kann hier ein Lösen der Rohrleitungen am Einlassbereich 2a' und Auslassbereich des zweiten Kühlerelements 2 entfallen, da beim Vorklappen des zweiten Kühlerelements 2 dessen Einlassbereich 2a und Auslassbereich in Bereichen liegen, die beim Vorklappen nur geringfügig verschoben werden.

In 4 ist das Verankerungsorgan 3 nach dem Vorklappen des ersten Kühlerelements 1 in einer dritten Stellung, in der ein Herausnehmen des Kühlerelements 1 stattfinden kann, dargestellt. Der obere Teil 4a des vorstehenden Elements 4 ist hier in eine dritte Position 7a3 gebracht worden, die sich in der gekrümmten Fläche 7a mitten vor der Mündung des Durchgangs 8 befindet. Der Durchgang 8 weist eine Breite auf, die größer ist als die des langgestreckten vorstehenden Elements 4. Der Durchgang 8 verläuft radial im Verhältnis zur gekrümmten Fläche 7a und zum Krümmungsmittelpunkt 7c. In dieser Stellung befindet sich das Kühlerelement 1 in einer teilweise vorgeklappten Position, welche zwischen der Betriebsstellung und der vorgeklappten Stellung liegt. Wenn sich das vorstehende Element 4 in dieser dritten Position 7a3 befindet, kann es einfach durch den Durchgang 8 herausgezogen und dadurch das erste Kühlerelement 1 ausgebaut werden. Der Durchgang 8 gestattet auch das Einführen des vorstehenden Elements 4 bis zur Aussparung 7, und damit einen einfachen Einbau des Kühlerelements 1. Das zweite Kühlerelement 2 kann auf entsprechende Weise aus- und eingebaut werden. Bei einem derart einfachen Ausund Einbau der Kühlerelemente 1, 2 kann es unter Umständen vorteilhaft sein, die Reinigung an den ausgebauten Kühlerelementen 1, 2 vorzunehmen. Der einfache Aus- und Einbau erleichtert auch andere Wartungsmaßnahmen und Reparaturen sowie einen Austausch eines schadhaften Kühlerelements.

Die Kühlerelemente müssen nicht notwendigerweise durch eine Schwenkbewegung in die zweite Stellung gebracht werden, es können durch entsprechende Gestaltung der zusammenwirkenden Flächen von Aussparung und vorstehendem Element auch andere Arten von Bewegungen in Frage kommen.


Anspruch[de]
  1. Kühleranordnung für ein Fahrzeug, die zumindest ein Kühlerelement (1, 2) zur Kühlung eines Mediums aufweist und zumindest ein Verankerungsorgan (3), das eine bewegliche Verankerung des Kühlerelements im Fahrzeug gestattet, wobei das Verankerungsorgan (3) einen ersten Bereich mit einem vorstehenden Element (4) aufweist und einen zweiten Bereich mit einem Stützkörper (5), welcher eine Aussparung (7) zum Aufnehmen des vorstehenden Elements (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (7) eine solche Größe und Form aufweist, dass ein Teil des vorstehenden Elements (4a) in Querrichtung in der Aussparung (7) zwischen einer ersten Position (7a1), in der sich das Kühlerelement (1, 2) in einer ersten Betriebsstellung befindet, und einer zweiten Position (7a2), in der sich das Kühlerelement (1, 2) in einer zweiten Stellung befindet, bewegbar ist.
  2. Kühleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des vorstehenden Elements (4) in der Aussparung (7) in einer Schwenkbewegung des Kühlerelements (1, 2) aus der ersten Betriebsstellung in die zweite, vorgeklappte Stellung resultiert.
  3. Kühleranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Stützkörper (5) einen Durchgang (8) aufweist, welcher sich zwischen der Aussparung (7) und einer Randfläche erstreckt und ein Herausnehmen des vorstehenden Elements (4) aus der Aussparung (7), und damit einen Ausbau des Kühlerelements (1, 2), gestattet.
  4. Kühleranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang (8) eine Mündung in die Aussparung (7) hat, so dass das vorstehende Element (4) herausführbar ist, wenn sich der genannte Teil des vorstehenden Elements (4a) in einer dritten Position (7a3) befindet, die zwischen der ersten Position (7a1) und der zweiten Position (7a2) liegt.
  5. Kühleranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (7) eine Form aufweist, die im Wesentlichen einem Kreissegment entspricht, und das vorstehende Element (4) ein langgestrecktes Querschnittsprofil mit einem ersten, entlang einer gekrümmten Fläche (7a) der Aussparung beweglich angeordneten Ende (4a) und einem zweiten, im Wesentlichen um einen Krümmungsmittelpunkt (c) der gekrümmten Fläche (7a) drehbaren Ende (4c) aufweist.
  6. Kühleranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsmittelpunkt (c) auf einer niedrigeren Ebene liegt als die gekrümmte Fläche (7a).
  7. Kühleranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlerelement (1, 2) Seitenwände aufweist, in deren unteren Bereichen Verankerungsorgane (3) angeordnet sind.
  8. Kühleranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Stützkörper (5) eine abgewinkelte Platte aufweist, die einen waagrechten Plattenteil (5a) mit Mitteln für eine feste Verankerung im Fahrzeug, und einen senkrechten Plattenteil (5b) mit der genannten Aussparung (7) umfasst.
  9. Kühleranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl plattenförmiger Kühlerelemente (1, 2) in einer Reihe hintereinander angeordnet sind.
  10. Kühleranordnung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (5) mehrere Aussparungen (7) zum Aufnehmen vorstehender Elemente (4) mehrerer Kühlerelemente (1, 2) aufweist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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