VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON GASFÖRMIGEN IONEN UNTER VERWENDUNG VON RÖNTGENSTRAHLEN UND DEREN ANWENDUNG IN VERSCHIEDENEN GERÄTEN UND STRUKTUREN
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf eine Vorrichtung
und ein Verfahren zum Erzeugen von positiven und negativen Ladungen in einem Gas;
sie bezieht sich ferner auf ein Verfahren des Neutralisierens eines elektrisch aufgeladenen
Objekts und auf eine Struktur, um Elektrizität zu neutralisieren und auf verschiedene
Vorrichtungen und Strukturen, welche dasselbe verwenden, wie zum Beispiel eine Transfervorrichtung,
eine Nasszelle, einen Reinraum und Ähnliches.
STAND DER TECHNIK
In einem Verfahren zum Herstellen von beispielsweise einem LSI und
einem Flüssigkristall wird die elektrische Aufladung (Elektrifizierung) eines Silizium-Wafers
und eines Flüssigkristallsubstrates zu einem großen Problem, und das Vorsehen einer
Technologie zum Verhindern von elektrischer Aufladung wird zwingend benötigt. Im
Hinblick auf solch einen Hintergrund wurde diese Vorrichtung entwickelt, zum Ausbilden
von Gasmolekülionen oder-elektronen, um dadurch die elektrische Ladung eines elektrisch
aufgeladenen Objektes zu neutralisieren. Bei Verwendung dieser Vorrichtung ist es
in einer kurzen Zeitspanne möglich, die Oberflächenladung nicht nur eines Silizium-Wafers
und eines Flüssigkristallsubstrats zu neutralisieren, sondern ebenso von all denjenigen
Objekten, welche mit einer positiven oder einer negativen Polarität elektrisch aufgeladen
sind; und Arten von Schäden aufgrund von statischer elektrischer Aufladung zu verhindern.
Im Nachfolgenden wird eine Erklärung einer aktuellen Situation einer elektrischen
Aufladung eines Wafers als ein Beispiel gegeben und der dadurch verursachten Probleme.
Danach werden die Probleme bei der aktuellen Technologie zur Verhinderung von elektrischer
Aufladung herausgestellt, und eine Erklärung der Umstände wird gegeben, welche zu
der vorliegenden Erfindung führen.
(Elektrische Aufladung von Wafern)
Ein Wafer wird normalerweise durch ein Fluorethylenharz oder Quarz
behandelt, welches eine isolierende Eigenschaft aufweist, wegen der Notwendigkeit,
Kontaminationen durch Verunreinigungen zu vermeiden, und wegen dem Bedarf an chemischer
Resistenz. Daher ist ein Wafer angepasst, um bei einem sehr großen Potential elektrisch
geladen zu werden. Als ein Beispiel einer aktuellen Messung ist ein Ergebnis des
Messens eines Potentials eines elektrisch aufgeladenen Wafers in einem Fotolithographieschritt
in einer Tabelle in der 16 gezeigt. Wie durch diese
Ergebnisse gezeigt wird, wurde festgestellt, dass ein Wafer auf einem kV-Niveau
elektrisch aufgeladen wird.
(Probleme aufgrund der elektrischen Aufladung von einem
Wafer)
Die elektrische Aufladung eines Wafers bringt ernsthafte Probleme
bei dem Herstellungsverfahren hervor. Die größten sind die Adhäsion von schwebenden
Partikeln durch elektrostatische Kraft, die Zerstörung einer Vorrichtung durch die
Entladung von statischer elektrischer Aufladung, und eine Gefährdung in der Elektronenführungsbahn,
was bei der Elektronenstrahlbelichtung und Ähnlichem problematisch ist. Im Nachfolgenden
wird eine einfache Erklärung dieser Gefährdungen gegeben.
Adhäsion von Teilchen durch elektrostatische Kraft
Fünf Faktoren beziehen sich auf die Adhäsion von schwebenden Teilchen
auf einen Wafer, welche sind die Schwerkraft, die Trägheitskraft, die elektrostatische
Kraft, die Brown-Diffusion und die thermische Bewegungskraft, und das Ausmaß des
Einflusses verändert sich mit der Teilchengröße. Die letzten drei Faktoren sind
überwiegend im Hinblick auf Teilchen, welche eine Größe von 0,1 Mikrometer oder
weniger aufweisen, und unter diesen ist der Einfluss einer elektrostatischen Kraft
extrem groß.
Die 1 zeigt ein tatsächlich gemessenes
Ergebnis einer Beziehung zwischen einem Wafer-Potential und einer Rate des Anhaftens
von schwebenden Teilchen. Die Teilchengröße in diesem Fall beträgt 0,5 Mikrometer
oder mehr. Es ist ersichtlich, dass die Rate der Teilchenadhäsion unter dem Einfluss
von elektrostatischer Kraft ansteigt.
Anschließend ist ein theoretisches Berechnungsergebnis in der
2 gezeigt, um den Einfluss der elektrostatischen Kraft
in einem Fall zu untersuchen, in welchem die Teilchengrößen weiter reduziert sind.
Die Teilchengrößen für den Vergleich durch die Berechnung betragen 2 Mikrometer,
0,5 Mikrometer und 0,1 Mikrometer und das Wafer-Potential beträgt 1000 Volt. In
dieser Berechnung werden nur die Schwerkraft und die elektrostatische Kraft als
Adhäsionskräfte berücksichtigt, und ein schwebender Bereich von Adhäsionsteilchen wird
berechnet. Der Adhäsionsbereich von Teilchen der Größe 2 Mikrometer ist sehr eng,
und im wesentlichen haften keine Teilchen an dem Wafer.
Mit einer Verkleinerung der Teilchengröße auf 0,5 Mikrometer oder
0,1 Mikrometer steigt jedoch der Bereich der Adhäsion an dem Wafer schnell an. Ferner,
wenn die Teilchengröße der aufgeladenen Partikel abnimmt, wird der Einfluss der
elektrostatischen Kraft in der Adhäsion sehr stark vergrößert. Wie oben dargelegt
wurde, wird in Umgebungen, in welchen die Teilchengröße für ein gesteuertes Objekt
in einem Reinraum kleiner und kleiner geworden ist, nicht nur die Verhinderung der
Erzeugung von Teilchen, sondern ebenso Gegenmaßnahmen für die statische elektrische
Aufladung, um die statische elektrische Aufladung zu minimieren, sehr wichtig, um
die Adhäsion zu minimieren.
Zerstörung einer Vorrichtung aufgrund elektrischer Ladung Mit der
Verdünnung von Isolierungsfilmen und der Miniaturisierung von Schaltkreismustern
wird die Zerstörung einer Vorrichtung aufgrund elektrischer Ladung eine mehr und
mehr ernst zunehmende Erscheinung. Die Zerstörung einer Vorrichtung hängt ab von
einer Spannung und einem Strom, und daher sollte bei der Verhinderung derselben
nicht nur die Reduzierung des Potentials der geladenen Elektrizität, sondern auch
die Reduzierung der elektrostatischen Energie berücksichtigt werden.
Die Spannung bei der Zerstörung einer Vorrichtung führt vorwiegend
zu einem Durchbrechen der Isolierung von hauptsächlich einem Oxid-Isolationsfilm
oder von Ähnlichem. In diesem Fall gilt naturgemäß, je dünner die Dicke eines Oxid-Films
ist, desto geringer ist die Durchschlagspannung. Im Allgemeinen beträgt der Widerstand
gegen das Durchschlagen der Isolation bei Oxid-Filmen um die 10 MV/cm.
Auf der anderen Seite verursacht Strom vorwiegend das Auftreten von
Unterbrechungsproblemen. Dies wird verursacht durch das Durchschmelzen eines Schaltkreises
durch Joulesche Aufheizung. Die Zerstörung einer Vorrichtung durch die elektrische
Aufladung von Wafern wird signifikant bei einem niedrigen Elektrifizierungspotential
verursacht, häufiger als das Problem der Adhäsion von schwebenden Teilchen aufgrund
von elektrostatischer Kraft. Wie bei der Verhinderung von elektrischer Aufladung
bei der Behandlung von Wafern in einer Vorrichtung wird die Verhinderung einer elektrischen
Aufladung bei dem Transfer von Wafern sehr wichtig.
(Herkömmliche Technologie zum Verhindern von elektrischer
Aufladung von Wafern)
Als herkömmliche Technologie zur Verhinderung der elektrischen Aufladung
von Wafern gibt es die nachfolgenden Verfahren.
i) Ionen werden erzeugt durch das Korona-Entladungs-/Glimmentladungs-Verfahren,
wobei die elektrische Ladung eines elektrisch aufgeladenen Wafers neutralisiert
wird.
ii) Die Ladung eines Wafers wird neutralisiert durch die Behandlung des Wafers
durch einen geerdeten leitenden Werkstoff (Metall oder leitendes Harz).
Weil es jedoch verschiedene Nachteile bei diesen Neutralisationsverfahren
gibt, und insoweit, wie diese Nachteile nicht verbessert werden, können diese Verfahren
nicht in der Zukunft als Maßnahme zum Neutralisieren eines elektrifizierten/elektrisch
aufgeladenen Wafers verwendet werden. Zunächst gibt es vier hauptsächliche Nachteile
bei dem Korona-Entladungsverfahren i).
1) Die Erzeugung von kleinen Teilchen aus einer Entladungselektrode.
2) Der Erzeugung eines verbleibenden Potentials aufgrund einer Vorspannung in
der ionischen Polarität.
3) Der Erzeugung einer induktiven Spannung aufgrund der Hochspannungs-Entladungselektrode.
4) Die Erzeugung von Ozon.
1) umfasst die Stauberzeugung eines Elektrodenmaterials per se aufgrund von
Verschleiß eines in der Ferne liegenden Endes der Entladungselektrode, verursacht
durch eine Sputter-Operation von Elektronen und Ionen bei der Entladungsoperation
und Ähnlichem, und Stauberzeugung von einer Substanz, welche ausgebildet wurde durch
Verfestigung von Verunreinigungen in der Luft bei der Entladungsoperation durch
eine chemische Reaktion oder Ähnliches, welche sich anhaftet an und angehäuft werden
auf der Oberfläche der Elektrode. Diese vorherige Stauberzeugung ist durch das Schützen
der Entladungselektrode durch ein Quarzglas gelöst worden, welches in den letzten
Jahren entwickelt worden ist. Das letztere Problem ist jedoch bis jetzt noch nicht
gelöst worden.
2) wird verursacht, wenn die Polarität der Spannung, welche an der Entladungselektrode
angelegt wird, sich alternierend in der positiven und negativen Richtung ändert.
Wenn die Polarität der Entladungselektrode positiv ist, werden positive Ionen zu
einem Objekt zum Entfernen der Elektrizität zugeführt, wohingegen, wenn die Entladung
der Elektrode negativ ist, negative Ionen oder Elektronen diesem zugeführt werden.
Sogar nach der Entfernung der Elektrizität wird ein verbleibendes Potential verursacht,
weil elektrische Ladungen, welche solch eine vorgespannte Polarität aufweisen, dorthin
zugeführt werden. Je näher ein Ionenerzeuger zu dem Objekt zum Entfernen der elektrischen
Ladung angeordnet ist, desto höher ist die verbleibende elektrische Ladung. Daher
sollten sie, um das Problem zu lösen, beabstandet zueinander angeordnet
sein, und die Ionen sollten durch eine Gasströmung übertragen werden. In den letzten
Jahren ist ein Verfahren entwickelt worden, welches das verbleibende Potential vermeidet,
durch Anlegen eines Potentials eines direkten Stromes in der Nähe einer Ionenerzeugungseinheit.
Dieses Verfahren kann jedoch nicht verwendet werden, weil in der Nähe eines Objekts,
dessen elektrische Ladung entfernt werden soll, eine induktive Spannung, welche
später erklärt wird, zu einem Problem wird. Der Abstand ist eine Hauptursache zum
Verzögern der Neutralisationsrate. Im Prinzip kann das Korona-Entladungs-Verfahren
dieses Problem nicht vollständig lösen.
3) Die Erzeugung der induktiven Spannung wird zu einem Problem, wenn die Entladungselektrode
nahe zu dem Objekt, dessen elektrische Ladung entfernt werden soll, angeordnet ist.
Um die Gefährdung zu vermeiden, sollte die Entladungseinheit und das Objekt, dessen
elektrische Ladung entfernt werden soll, beabstandet zueinander angeordnet werden.
Wie bei dem verbleibenden Potential von 2), wird die Neutralisationsrate mit der
Zunahme des Abstands verzögert.
4) Bei der Erzeugung von Ozon sind Radikale von Sauerstoffatomen, welche durch
den Zerfall von Sauerstoffmolekülen gebildet werden, die Hauptquelle des
Ausbildens von Ozon. Solch ein Zerfallsphänomen wird beschleunigt
durch einen Aufprall von Elektronen mit niedriger Energie von 10 eV oder weniger
oder durch Absorbierung von Lichtquanten. Bei dem Korona-Entladungs-Verfahren wird
dieses Phänomen in dem Korona-Bereich beobachtet, und als ein Ergebnis wird Ozon
erzeugt. Obwohl die Konzentration von Ozon von der Struktur der Entladungselektrode,
der angelegten Spannung und des Ausmaßes an Luftströmung abhängt, erreicht sie mehrere
zehn ppm als Maximalwert in einem weitgehend bewegungslosen Raum. Weil Ozon eine
sehr starke Oxidationskapazität aufweist, beschleunigt es nicht nur die Bildung
eines natürlichen Oxid-Films auf der Oberfläche eines Wafers, sondern beschleunigt
ebenso die Verschlechterung des umgebenden makromolekularen Materials.
Zudem ist es durch ii) möglich, die elektrische Aufladung eines Wafers
vollständig zu verhindern. Es gibt jedoch eine große Gefahr, dass ein ernstzunehmendes
Problem der Kontaminierung durch Verunreinigungen auftritt. Verunreinigungen nicht
nur in Metallen, sondern ebenso in Fluorethylenharzen und Ähnlichem, um eine Leitfähigkeit
vorzusehen, kontaminieren einen Wafer durch Kontaktabrieb mit dem Wafer, was zu
einer Hauptursache für die Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften führt.
Dies ist ein Problem, welches ernstzunehmender ist als die statische elektrische
Aufladung. Und der aktuelle Zustand ist, dass ein Wafer durch ein Harz behandelt
wird, welches eine isolierende Eigenschaft aufweist, um dieses Problem zu vermeiden.
Das Dokument US-A-4827371 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung,
welche/welches eine Ionenströmung zuführt, um Wafer in einem Kasten zu neutralisieren.
Ionen werden durch das Aussetzen eines Gases einer Röntgenstrahlung produziert.
Das Dokument GB-466579 offenbart eine Vorrichtung zum Erhalten elektrisch
neutraler Objekte, welche durch statische Elektrizität aufgeladen wurden, durch
Leiten eines Stromes von Luft, welche durch Röntgenstrahlung ionisiert worden ist,
in Richtung des gesagten elektrifizierten Objekts.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen
Erzeugen von positiven und negativen Ladungen, welche geeignet sind, die Ladung
eines elektrisch aufgeladenen Objekts in einer kurzen Zeit in jeder Atmosphäre zu
neutralisieren und bezieht sich ebenso auf ein Verfahren und eine Struktur zur Neutralisation
der elektrischen Ladung des elektrisch aufgeladenen Objekts, welches/welche geeignet
ist, die Erzeugung von statischer Elektrizität vollständig zu verhindern, ohne durch
alle die vorhergenannten Nachteile begleitet zu werden, und auf verschiedene Vorrichtungen,
welche dasselbe/dieselbe verwenden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die 1 ist ein Graph, welcher eine Beziehung
zwischen dem Wafer-Potential und der Adhäsion von Teilchen zeigt;
die 2 ist ein Graph, welcher die Abhängigkeit
der Adhäsion von Teilchen durch elektrostatische Kraft von der Teilchengröße zeigt;
die 3 ist eine Seitenansicht, welche
ein Beispiel einer Röntgeneinrichtung zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird;
die 4 ist eine konzeptionelle Ansicht
einer Vorrichtung, welche für ein Experiment einer Neutralisation verwendet wird;
die 5 ist ein Graph, welcher die Abhängigkeit
einer Ladungsentfernungsfunktion von der Target-Spannung zeigt;
die 6 ist ein Graph, welcher die Abhängigkeit
einer Ladungsentfernungsfunktion von dem Target-Stromkreis zeigt;
die 7 ist ein Graph, welcher die Abhängigkeit
einer Ladungsentfernungsfunktion von dem atmosphärischen Druck zeigt;
die 8 ist eine perspektivische Ansicht
eines Reinraums gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung;
die 9 ist eine perspektivische Ansicht
einer Nasszelle (wet bench), welche das Beispiel betrifft;
die 10 ist eine konzeptionelle Ansicht,
welche ein Transfersystem von Wafern und Flüssigkristallsubstraten, betreffend das
Beispiel, zeigt;
die 11 ist eine perspektivische Ansicht
der Nasszelle, welche das Beispiel betrifft;
die 12 ist eine perspektivische Ansicht
eines Schleudertrockners, welcher das Beispiel betrifft;
die 13 ist eine perspektivische Ansicht
eines geschlossenen Transfersystems und der Innenseite einer Herstellungsvorrichtung,
welche das Beispiel betrifft;
die 14 ist eine konzeptionelle Ansicht
eines Lebensraumes/Wohnraumes, welche ein Beispiel mit Bezug auf den Anspruch 15
zeigt;
die 15 ist eine konzeptionelle Ansicht
einer Pflanzenaufzuchtkammer, welche ein Beispiel mit Bezug auf den Anspruch 16
zeigt;
die 16 stellt eine Tabelle dar, welche
ein Ergebnis einer Messung eines Wafer-Elektrifizierungspotentials bei photolithographischen
Schritten zeigt;
die 17 ist eine konzeptionelle Ansicht,
welche ein Verfahren des Entfernens von elektrischer Ladung beim Transfer von Glassubstraten
zeigt;
die 18 ist ein Graph, welcher eine Änderung
eines Oberflächenpotentials eines Glassubstrates zeigt;
die 19 ist ein konzeptionelles Diagramm,
welches ein Verfahren des Entfernen der elektrischen Ladung beim Herausziehen eines
Glassubstrates zeigt; und
die 20 stellt einen Graph dar, welcher
eine Änderung in dem Oberflächenpotential eines Glassubstrats zeigt.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
Die Erfindung wird durch den Verfahrensanspruch 1, implementiert in
dem Vorrichtungsanspruch 5, beschrieben.
Es ist vorzuziehen, eine Röntgeneinrichtung vorzusehen, wie zum Beispiel
in der 3 gezeigt ist, als eine Röntgeneinheit zum Erzeugen
einer elektromagnetischen Welle in dem weichen Röntgenstrahlbereich. Das bedeutet,
es ist vorzuziehen, eine Einheit zu verwenden (zum Beispiel gemäß des japanischen
ungeprüften Patents mit der Veröffentlichungsnummer 297850/1990), welche ein Target
35 verwendet, welches mit einem dünnen Target-Film ausgebildet ist, der
aus einem Werkstoff zum Bestrahlen mit einer Röntgenstrahlung durch Empfangen von
Elektronen auf einer Röntgenstrahlung übertragenden Basis 34 hergestellt
ist, und wobei Gitterelektroden 32 zwischen einer Elektronenquelle (Faser/Heizfaden
31) und dem Target 35 vorgesehen sind. Diese Röntgeneinheit
30 ist ein sogenannter übertragender Typ (Transmitting Type), wobei Röntgenstrahlen
37 ausgestrahlt werden von der Seite, entgegengesetzt zu der Elektronenquelle,
weil der Target-Film 33 dünn ist. Daher weist sie Vorteile auf, wobei das
Verkleinern der Größe desselben möglich ist, und sie entsprechend an einer beliebigen
Position angeordnet werden kann. Ferner kann, weil die Gitterelektroden
32 zwischen der Elektronenquelle und dem Target 35 vorgesehen
sind, die Steuerung des Target-Stromes geleistet werden.
Die elektromagnetische Welle in einem weichen Röntgenstrahlbereich
kann einfach erzielt werden durch Ausstrahlen eines Elektronenstrahles, welcher
eine vorbestimmte Energie aufweist, auf eine spezifische Substanz (zum Beispiel
W: Wolfram).
Im Hinblick auf die Wellenlänge der erzeugten Röntgenstrahlung ist
es vorzuziehen, obwohl sie von dem Target abhängig ist, das mit Elektronen bestrahlt
wird, weiche Röntgenstrahlen in einem Wellenlängenbereich von 1A bis mehrere Hundert
A zu verwenden. Insbesondere eine weiche Röntgenstrahlung von einem A bis mehreren
Zehn A ist besonders vorzuziehen.
Ferner ist es als eine elektromagnetische Welle in einem weichen Röntgenstrahlenbereich
vorzuziehen, eine elektromagnetische Welle zu verwenden, welche erzeugt wird durch
Beschleunigen eines Elektronenstrahls auf 4 kV oder mehr, durch Ausführen der Target-Spannung
(Beschleunigungsspannung) mit 4 kV oder mehr, und durch Aufprallenlassen derselben
auf ein Target. Zudem ist es vorzuziehen, eine elektromagnetische Welle zu verwenden,
welche erzeugt wird durch Ausführen des Target-Stromes mit 60 &mgr;A oder mehr.
Im Hinblick auf ein Gas (ein atmosphärisches Gas eines elektrisch
geladenen Körpers in dem Fall einer Struktur zum Neutralisieren der elektrischen
Ladung), in welches eine elektromagnetische Welle in einem weichen Röntgenstrahlenbereich
ausgestrahlt wird, ist die vorliegende Erfindung ferner anwendbar zum Beispiel auf
ein Stickstoffgas oder ein Argongas, abweichend gegenüber Luft. Dieses Gas muss
nicht ein strömendes Gas sein. Zum Beispiel in dem Fall des Neutralisierens der
Elektrizität eines elektrisch geladenen Objektes ist eines der Merkmale der noch
günstiger mit 105 bis 108 Ionenpaaren/cm3 ·
s. Sie haben ebenso festgestellt, dass das Leben von Ionen zehn bis eintausend Sekunden
in einer solchen Konzentration beträgt. Dementsprechend, wenn Ionen
mit einer Ionenkonzentration von 103 bis 104 Ionenpaare/cm3
· s ausgebildet werden und die Distanz L zwischen der Position eines strömenden
Gases, welches mit der elektromagnetischen Welle in einem weichen Röntgenstrahlbereich
bestrahlt wurde, und eines elektrisch aufgeladenen Objektes gemäß der nachfolgenden
Beziehung bestimmt wird, kann die Neutralisation der Elektrizität eines elektrisch
aufgeladenen Objektes ausreichend geleistet werden.
L/v < 10 bis 1000
L: Entfernung zwischen einer Bestrahlungsposition und einem elektrisch aufgeladenen
Objekt (m)
v: Geschwindigkeit des strömenden Gases (m/s).
Ferner kann die vorliegende Erfindung natürlich vorzugsweise zum Beispiel
für eine Transfervorrichtung, eine Vorrichtung zur Ionenimplantation, eine Plasmareaktionsvorrichtung,
eine Ionenätzvorrichtung, eine Elektronenstrahlvorrichtung, eine Filmausbildungsvorrichtung
und andere Vorrichtungen angewendet werden, welche die Neutralisation eines elektrisch
geladenen Objektes wie oben benötigen.
FUNKTION
In der vorliegenden Erfindung werden positive Ionen und negative Ionen
oder Elektronen durch die Verwendung der Ionisierung von gasförmigen Molekülen und
vorliegenden Erfindung, dass eine ausreichende Neutralisationsoperation eines elektrisch
geladenen Objekts geleistet werden kann, sogar ohne einströmendes Gas. In dem Fall
des Ausführens der Ausstrahlung einer elektromagnetischen Welle in einem Röntgenstrahlbereich
aus einer Röntgeneinrichtung an einer Position, welche entfernt von dem elektrisch
geladenen Objekt ist, ist es natürlich vorzuziehen, dass das atmosphärische Gas
als ein Gas ausgeführt wird, welches in Richtung des elektrisch geladenen Objekts
strömt. Ferner kann eine besonders signifikante Wirkung erzielt werden, in dem Fall
einer reinen Stickstoffgasatmosphäre, welche eine Verunreinigungskonzentration von
einigen ppb oder weniger aufweist.
Ferner soll der Druck der atmosphärischen Luft vorzugsweise 1000 Torr
(1 Torr 133,3 Pa) bis 1 Torr betragen und sollte noch vorzuziehender 1000 Torr bis
20 Torr betragen.
Die Vorrichtung zur Erzeugung von Gasionen gemäß der vorliegenden
Erfindung ist vorzugsweise anwendbar auf beispielsweise einen Fall mit einem Zweck
des Neutralisierens eines elektrisch aufgeladenen Objekts. Ferner ist sie anwendbar
für einen Fall mit einem anderen Zweck als die Neutralisation. In einem Fall mit
einem Zweck der Neutralisation ist die Vorrichtung vorzugsweise anwendbar auf beispielsweise
einen Reinraum, für Flüssigkeitskristallsubstrate von Wafern und Ähnliches, für
eine Transfervorrichtung, eine Nassbehandlungsvorrichtung, eine Vorrichtung zur
Ionenimplantation, eine Plasmavorrichtung, eine Vorrichtung zum Ionenätzen, eine
Elektronenstrahlvorrichtung, eine Filmerstellungsvorrichtung, und für Vorrichtungen
zum Behandeln anderer elektrisch aufgeladener Objekte und Ähnliches. Auf der anderen
Seite ist diese Vorrichtung anwendbar für Lebensräume, wie zum Beispiel ein Gebäude,
ein Fahrzeug (zum Beispiel ein Automobil, ein Flugzeug, eine Straßenbahn und Ähnliches)
und für Ähnliches, oder für eine Pflanzenzuchtkammer oder Ähnliches, mit verschiedenen
Zwecken.
Ferner haben die Erfinder festgestellt, dass es vorzuziehen ist, die
Konzentration von gebildeten Ionenpaaren mit 104 bis 108 Ionenpaaren/cm3
· s auszuführen, und Atomen durch Bestrahlung mit einer elektromagnetischen
Welle in einem weichen Röntgenstrahlbereich ausgebildet.
Durch dieses Ionisierungsverfahren können alle die Probleme des vorhergenannten
Korona-Entladungs-Ionisierungsverfahren oder eines Ionisierungsverfahrens mit Bestrahlung
durch ultraviolette Strahlen gelöst werden.
Bei dem Korona-Entladungs-Verfahren wird Staub an einem Endbereich
einer Entladungselektrode durch die Sputter-Operation verursacht, bei der vorliegenden
Erfindung können jedoch positive und negative Ladungen ohne die Erzeugung von Staub
erzeugt werden.
Ferner werden bei dem Korona-Entladungs-Verfahren positive und negative
Abstandspotentiale erzeugt, weil positive und negative Ladungen dem Umkreis übereinstimmend
mit den an der Entladungselektrode angelegten Polaritäten zugeführt werden. Als
ein Ergebnis wird ein verbleibendes Potential in einem Objekt, dessen elektrische
Ladung entfernt werden soll (elektrisch geladenes Objekt), erzeugt. Um das verbleibende
Potential abzusenken, musste der Ionenbildner beabstandet von dem Objekt, dessen
elektrische Ladung entfernt werden sollte, angeordnet werden. Im Gegensatz dazu
werden in der vorliegenden Erfindung positive und negative Ladungen, welche dieselbe
Anzahl aufweisen, ständig um das Objekt herum, dessen elektrische Ladung entfernt
werden soll, ausgebildet, und daher ist das Raumpotential nach dem Entfernen der
Elektrizität nicht vorgespannt und ein verbleibendes Potential wird nicht in einem
Objekt erzeugt, dessen elektrische Ladung entfernt werden soll. Dementsprechend
kann eine Röntgeneinrichtung in der Nähe des Objektes, dessen elektrische Ladung
entfernt werden soll, angeordnet werden, bis hin zu jeder gewünschten Position,
wodurch ein hoher Wirkungsgrad beim Entfernen von elektrischer Ladung erzielt werden
kann.
Obwohl eine Hochspannung an der Innenseite der Röntgeneinrichtung
angelegt wird, gelangt ferner das elektrische Feld nicht auf die Außenseite, weil
die Innenseite elektrostatisch durch ein Gehäuse abgeschirmt ist. Daher wird keine
induktive Spannung durch die -Entladungselektrode verursacht, was ein Problem in
dem Korona-Entladungs-Verfahren darstellt. Dementsprechend gibt es kein Problem
beim Ausführen der Röntgeneinrichtung in der Nähe des Objektes, dessen elektrische
Ladung entfernt werden soll, bis hin zu jeder gewünschten Position.
Ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung liegt in der Ionisierung
eines Gases, ohne dass dies durch Ozon begleitet wird, sogar beim Verwenden eines
Gases, welches Sauerstoff enthält, wie in der Luft und Ähnlichem. Dementsprechend
ist es möglich, die Probleme des herkömmlichen Verfahrens, wie zum Beispiel die
Oxidation eines Halbleiter-Wafers oder die Verschlechterung eines makromolekularen
Materials zu lösen.
Mit Bezug auf die Erzeugung von Ozon liegt die Energie eines Lichtquants
in der Größenordnung von mehreren Hunderten von eV bis zu mehreren keV, was sehr
hoch ist, und daher können Gasmoleküle und Atome effektiv ionisiert werden. Als
ein Ergebnis wird die Anzahl von neutralen Sauerstoffatomradikalen, von welchen
man annimmt, dass sie das Meiste zu der Bildung von Ozon beitragen, reduziert, und
die Erzeugung von Ozon wird unterdrückt.
Gasmoleküle und Atome werden durch die Absorbierung der elektromagnetischen
Welle in einem weichen Röntgenstrahlbereich direkt ionisiert. Die Ionisationsenergie
der Gasmoleküle und Atome beträgt wenigstens um die 10 bis 20 eV oder so, was ein
Teil in mehreren zehn bis mehreren einhundert Teilen einer Lichtquantenergie in
einem weichen Röntgenstrahlbereich ist. Dementsprechend kann eine Ionisierung von
einem Molekül, welches eine Vielzahl von Atomen aufweist, und eine Ionisierung von
einem Molekül, welches eine Zweiwertigkeit oder mehr aufweist, durch ein Lichtquant
geleistet werden.
Durch Bestrahlen einer Gasatmosphäre, welche ein elektrisch aufgeladenes
Objekt umschließt, mit weichen Röntgenstrahlen werden Ionen und Elektronen, welche
eine hohe Konzentration aufweisen, ausgebildet, wodurch die Neutralisation der Ladung
des elektrisch aufgeladenen Objekts ausgeführt werden kann. In diesem Fall kann
jedes Gas mit einer näherungsweise äquivalenten Leistung beim Entfernen von Elektrizität
vorgesehen werden, ungeachtet der Art des Gases, welches das elektrisch geladene
Objekt umschließt. Ferner kann die Ionisierung von Gas in der Nähe des elektrisch
geladenen Objektes ausgeführt werden, was abweichend ist gegenüber der Neutralisation
von Elektrizität durch das Korona-Entladungs-lonisationsverfahren, und daher können
die ausgebildeten Ionen und Elektronen effektiv für die Neutralisation verwendet
werden, und als ein Ergebnis wird die Elektrizitätsentfernungsfunktion erheblich
verbessert. Ferner wird im Vergleich mit einem Fall, in welchem ein ionisiertes
Gas durch eine Leitung oder ähnliches übertragen wird, die Elektrizitätsentfernungsfunktion
um das Einhundertfache bis Eintausendfache verbessert.
BESTE AUSFÜHRUNGSFORM DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
Eine Erklärung von Ausführungen der vorliegenden Erfindung wird wie
Nachfolgend gegeben. Ferner ist die vorliegende Erfindung nicht auf die nachfolgenden
Ausführungen beschränkt, und Änderungen des Designs, Änderungen der numerischen
Werte, Umstände und von Ähnlichem, welche ein Fachmann leicht ausführen kann, werden
natürlich von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung umfasst.
(Ausführung 1)
Eine Erklärung eines Experimentes des Neutralisierens der Elektrizität
eines elektrisch aufgeladenen Wafers gemäß der vorliegenden Erfindung wird gegeben,
während die erzielten Daten gezeigt werden.
Die Vorrichtung, welche für das Experiment verwendet wurde, ist in
der 4 gezeigt. Eine Einfallöffnung 42 ist
in einer Seitenwand einer Kammer 41 aus SUS (rostfreiem Stahl) vorgesehen,
so dass ein weicher Röntgenstrahl von der Außenseite in die Kammer gestrahlt werden
kann. Die Einfallöffnung 42 ist ferner mit einem Durchgang 43
versehen, welcher einen Durchmesser von 50 mm aufweist und die Länge I2.
Die Länge I2 des Durchgangs 43 ist auf eine solche Länge ausgelegt,
dass ein elektrisch geladenes Objekt (Wafer) 44 nicht von einer Endöffnung
des Durchgangs 43 aus gesehen werden kann (das bedeutet, der Wafer kann
nicht von der Endöffnung aus gesehen werden), wodurch der direkte Einfall der Röntgenstrahlung
auf den Wafer 44 verhindert werden kann. Ferner ist bei diesem Beispiel
der Durchgang 43 mit einer Doppelzylinderstruktur versehen, und ein äußerer
Zylinder 45 ist gleitbar. Dementsprechend kann, sogar wenn sich ein Abstand
von I1 zwischen dem Wafer 44 und der Einfallöffnung
42 ändert, durch eine Änderung in der Größe des Wafers 44 oder
durch Ähnliches, der Wafer 44 nicht von der Endöffnung des Durchgangs
43 aus gesehen werden, durch freies Ändern der Länge I2 des
Durchgangs 43, durch Gleiten des äußeren Zylinders 45.
Ferner ist ein Filter 46 an die Endöffnung des Durchgangs
43 angeschlossen, um die Innenseite der Kammer 41 von der Außenseite
zu trennen. Ein atmosphärisches Gas, (zum Beispiel N2, Luft, Ar) wird
von einem Gaseinlass 47 aus, welcher an einem Ende (auf der rechten Seite
in der Zeichnung) der Kammer 41 vorgesehen ist, eingeleitet. In diesem
Beispiel ist ferner ein 3-Wege-Ventil 48a an einem Gaseinlass
47 vorgesehen, wodurch ein Schalten des Gases, welches
eingeführt wird, geleistet werden kann. Ferner ist das andere Ende (auf der linken
Seite in der Zeichnung) der Kammer 41 mit einem Gasauslass 49
versehen. Der Gasauslass 49 ist ebenfalls mit einem 3-Wege-Ventil
48b versehen, von welchem eine Verzweigung mit einem Ozonmessgerät
50 verbunden ist. Die Ozonkonzentration wird auf der Austrittsseite durch
das Ozonmessgerät 50 überwacht.
Um ein Bewertungselement auszuführen, ist eine Elektrode
51 in der Nähe des Wafers 44 vorgesehen, durch welche ein vorbestimmtes
anfängliches Potential an den Wafer 44 durch eine direkte Stromquelle angelegt
werden kann. Ferner ist ein Oberflächenpotentialmessgerät an dem Wafer
44 angeschlossen. Die Elektrizitätsentfernungsfunktion wurde durch Überwachen
einer Ausschwingdauer des Oberflächenpotentials des Wafers 44 durch das
Oberflächenpotentialmessgerät bewertet.
Die Spezifikation einer Röntgeneinrichtung 52, welche in
dem Experiment verwendet wurde, war wie folgt.
Target-Werkstoff: W
Target-Spannung: 2–9,7 kV
Target-Strom: 0–180 &mgr;A
Das Experiment wurde mit Bezug auf die nachfolgenden Merkmale bei
Verwendung der Vorrichtung, welche in der 4 gezeigt
ist, ausgeführt.
1) Target-Spannungsabhängigkeit und Target-Stromabhängigkeit
des Wirkungsgrads bei der Entfernung der Elektrizität.
Zuerst wurde die Target-Spannungsabhängigkeit unter den nachfolgenden
experimentellen Bedingungen geprüft.
Elektrostatische Kapazität des Wafers: 10 pF
Atmosphärisches Gas: Luft, reiner Stickstoff (Stickstoff, welcher eine
Verunreinigungskonzentration von einigen ppb oder weniger aufweist)
Target-Spannung: 4–9,7 kV
Target-Strom: 120 &mgr;A, konstant
I1: 11 cm
I2: 9 cm
Das anfängliche Wafer-Potential wurde zu ± 3 kV bestimmt, eine
weiche Röntgenstrahlung, welche unter den obigen Bedingungen erzeugt wurde, wurde
in das atmosphärische Gas gestrahlt, und die Zeitspanne bis das Wafer-Potential
± 0,3 kV wurde, wurde gemessen.
Die Ergebnisse sind in der 5 gezeigt.
Nachfolgend wurde die Target-Stromabhängigkeit durch die nachfolgenden
experimentellen Bedingungen untersucht.
Elektrostatische Kapazität des Wafers: 10 pF
Atmosphärisches Gas: Luft, reiner Stickstoff (Stickstoff, welcher eine
Verunreinigungskonzentration von einigen ppb oder weniger aufweist)
Target-Spannung: 8 kV
Target-Strom: variabel in einem Bereich von 30 bis 180 &mgr;A
I1: 11 cm
I2: 9 cm
Ferner wurde die Elektrizitätsentfernungsfunktion bewertet, durch
Ausführen des anfänglichen Wafer-Potentials auf ± 3 kV, durch Bestrahlen
des atmosphärischen Gases mit Röntgenstrahlung, welche unter den obigen Bedingungen
erzeugt wurde, und durch Messen der Zeitspanne, in welcher das Wafer-Potential zu
± 0,3 kV wurde.
Die Ergebnisse sind in der 6 gezeigt.
Wie in der 5 und in der 6
gezeigt ist, hat man herausgefunden, dass die Zeitspanne des Entfernens der Elektrizität
des elektrisch aufgeladenen Objekts beträchtlich von der Target-Spannung und dem
Target-Strom abhängt. Insbesondere die erste Abhängigkeit war groß. Wenn die Target-Spannung
nicht größer ist, als 4 kV, gibt es im Wesentlichen keine Elektrizitätsentfernungsfunktion
und die Ionisationsrate des Gases ist sehr gering. In diesem Fall, wenn die Target-Spannung
nicht weniger als 6 bis 7 kV beträgt, kann die Elektrizitätsentfernung des elektrisch
aufgeladenen Objekts in einer extrem kurzen Zeitspanne geleistet werden.
Obwohl die Stromabhängigkeit im Vergleich zu der Spannungsabhängigkeit
klein ist, ist es vorzuziehen, den Target-Strom mit 60 &mgr;A oder mehr auszuführen,
um die Neutralisation in einer kurzen Zeitspanne zu leisten.
Nebenbei ist die Elektrizitätsentfernungstendenz sowohl in der
5 als auch in der 6 unterschiedlich
in Luft und in reinem Stickstoff (Stickstoff, welcher eine Verunreinigungskonzentration
von einigen ppb oder weniger aufweist). In Luft blieb im Hinblick auf Beides, die
positiven und negativen Ladungen, die Elektrizitätsentfernungsfunktion
dieselbe; in reinem Stickstoff jedoch ist die Elektrizitätsentfernungsfunktion der
positiven Ladung größer. Der Unterschied liegt in einem Unterschied einer Existenzrate
einer negativen Ionenquelle. Dies bedeutet, dass in Luft vergleichsweise stabile
negative Ionen ausgebildet werden, durch Kombinierenlassen von Sauerstoff, CO2,
NOx, SOx und Ähnlichem mit Elektronen, welche aus Gasmolekülen
ionisiert werden. Dementsprechend sind das, was die elektrifizierte Ladung neutralisiert,
positive und negative Ionen, welche eine vergleichsweise äquivalente Beweglichkeit
aufweisen.
Auf der anderen Seite gibt es in reinem Stickstoff keine solche negative
Ionenquelle (auf dem ppb-Niveau oder weniger), und daher tragen viele der Elektronen,
welche aus Gasmolekülen ionisiert werden, direkt zu der Neutralisation einer positiven
Ladung bei, ohne negative Ionen auszubilden. Die Beweglichkeit der Elektronen in
einem elektrischen Feld ist größer als diejenige von Ionen, um mehrere Ordnungen.
Dementsprechend können die gebildeten Elektronen das elektrisch geladene Objekt
in einer sehr kurzen Zeit erreichen, und das Verschwinden derselben durch Neutralisation
aufgrund der Verbindung mit positiven Ionen und durch Diffusion wird eingeschränkt,
was zu der Neutralisation des elektrisch geladenen Objekts beiträgt. Als ein Ergebnis
wird die Elektrizitätsentfernungsrate der positiven Ladung beschleunigt.
2) Abhängigkeit des Wirkungsgrads der Elektrizitätsentfernung
von dem Werkstoff eines Einstrahlungsfensters.
Die weiche Röntgenstrahlung wird sehr leicht von Substanzen absorbiert,
was abweichend ist zu harter Röntgenstrahlung. Dementsprechend ist es beim Entfernen
von Elektrizität in einer Spezialatmosphäre möglich, dass die Elektrizitätsentfernungsfunktion
in einem Fall gemindert wird, in welchem die weiche Röntgenstrahlung durch ein filterndes
Fenster eingestrahlt wird.
Dies wurde durch Ausführen eines Experimentes unter den nachfolgenden
Bedingungen bestätigt. Die Elektrizitätsentfernungsfunktion wurde verglichen zwischen
einem Fall ohne Filter, einem Fall eines Polyimidfilmes, welcher einen hohen Durchlässigkeitsgrad
aufweist, welcher vergleichsweise stabil im Hinblick auf die Bestrahlung ist, und
einem Fall eines synthetisierten Quarzes, welcher eine Dicke von 2 mm aufweist.
Elektrostatische Kapazität des Wafers: 10 pF
Atmosphärisches Gas: Luft
Wafer-Potential: f 300 V --> ± 30 V
Target-Spannung: 8 kV
Target-Strom: 120 &mgr;A
I1: 11cm
I2: 9 cm
Endöffnung des Durchlasses:
i) keinen Filter
ii) installierter Polyimidfilm von 0,12 mm
iii) Installierter synthetischer Quarz von 2 mm
Die Messungsergebnisse sind wie Folgt:
(Die Einheit ist s/10 pF, die Zahl in Klammern stellt das Verhältnis
der Elektrizitätsentfernungszeit dar, welches 1 beträgt, wenn kein Filter vorgesehen
ist)
Die Elektrizitätsentfernungsfunktion ist vergleichsweise gut in dem
Fall eines Filters, welcher aus einem Polyimidfilm hergestellt ist, und die Elektrizitätsentfernungsfunktion
beträgt 82 Prozent von demjenigen mit keinem Filter. Im Vergleich dazu ist in dem
Fall des synthetisierten Quarzfensters die Elektrizitätsentfernungswirkung vollständig
verloren, und man hat herausgefunden, dass die weiche Röntgenstrahlung beinahe zu
100 Prozent absorbiert wurde.
Ausgehend von diesem Ergebnis ist es vorzuziehen, einen Filter zu
verwenden, welcher aus einem Werkstoff, wie zum Beispiel Polyimid hergestellt ist,
welches vergleichsweise transparent im Hinblick auf die Bestrahlung ist, in dem
Fall des Bestrahlens der weichen Röntgenstrahlung durch den Filter in solch einer
speziellen Atmosphäre, zum Beispiel in einem geschlossenen System, in welchem sich
das atmosphärische Gas in einem luftdichten Zustand befindet.
3) Abhängigkeit der Elektrizitätsentfernungsfunktion von
dem Druck eines atmosphärischen Gases.
Nachfolgend wurde die Abhängigkeit der Elektrizitätsentfernungsfunktion
von dem atmosphärischen Druck untersucht. Die experimentellen Bedingungen sind wie
folgend.
Elektrostatische Kapazität des Wafers: 10 pF
Atmosphärisches Gas: Luft
Target-Spannung: 8 kV
Target-Strom: 120 &mgr;A
I1: 11 cm
I2: 9 cm
Ferner wurde die Elektrizitätsentfernungsfunktion durch Ausstrahlung
der weichen Röntgenstrahlung, die unter den obigen Bedingungen erzeugt wurde, wobei
das anfängliche Wafer-Potential ± 300 V betrug, in ein atmosphärischen Gases,
und durch Messen einer Zeitspanne, bis das Wafer-Potential ± 30 V erreicht
hat, bewertet.
Die Ergebnisse sind in der 7 gezeigt.
Die Elektrizitätsentfernungsfunktion ändert sich deutlich in Abhängigkeit
des atmosphärischen Druckes. Die Funktion wird graduell verbessert bis zu 100 Torr,
wobei die Elektrizitätsentfernung nahezu zweimal so schnell bei dem Maximum ausgeführt
werden kann. Danach wird sie jedoch mehr und mehr verzögert, bei näherungsweise
20 Torr ist sie ungefähr dieselbe wie bei atmosphärischem Druck, und bei 1 Torr
wird sie um das Zehnfache verzögert. Aus diesem Ergebnis heraus hat man festgestellt,
dass die Elektrizitätsentfernung möglich ist unter einem reduzierten Druck bis zu
rund 1 Torr, dass danach jedoch die Elektrizitätsentfernungszeit sehr stark verlängert
wird, was nicht so wirkungsvoll ist.
4) Ozon-Konzentration der Elektrizitätsentfernungsatmosphäre
Ein Experiment ist ausgeführt worden, betreffend die Ozon-Erzeugung,
was oft problematisch bei der Elektrizitätsentfernung in Luft ist.
Die experimentellen Bedingungen sind wie Folgt.
Atmosphärisches Gas: Luft
Target-Spannung: 9,7 kV
Target-Strom: 190 &mgr;A
I2: 9 cm
Das Ausmaß der Erzeugung von Ozon wurde durch das Ozon-Messgerät
50 in der 4 gemessen. Wie in der
4 gezeigt ist, wurde die Ozon-Konzentration durch das
Ozon-Messgerät 50 gemessen, durch Ziehen des Gases in der Kammer
41 um ein Saugausmaß von 2 l/min. Zudem wurde die Messung 30 Minuten nach
der Bestrahlung mit einer elektromagnetischen Welle in dem Röntgenstrahlbereich
ausgeführt.
Das Ergebnis ist unten gezeigt. Die Konzentration des Hintergrunds
(BG: Background) und das Ozonausmaß im Fall einer Bestrahlung mit ultravioletten
Strahlen (UV-Bestrahlung) sind ebenfalls zum Vergleich gezeigt.
Ausführung: 8–10 ppb
B.G.: 8–10 ppb
UV-Bestrahlung: 20 ppm (nach 30 Minuten)
Als ein Ergebnis der Messung gab es keinen Anstieg in der Ozonkonzentration,
sogar beim Bestrahlen mit dem weichen Röntgenstrahl, wodurch die erzeugte Konzentration
verifiziert wurde, dass sie auf dem ppb-Niveau oder darunter liegt.
Im Gegensatz dazu wurde im Fall der Bestrahlung mit ultravioletter
Strahlung, welche zum Vergleich ausgeführt wurde, die Ozon-Konzentration auf bis
zu 20 ppm (rund das 2000-fache des BG-Wertes) gesteigert.
Wie oben beschrieben wurde, ist die Neutralisierungsfunktion der statischen
Elektrizität durch die weiche Röntgenstrahlung sehr exzellent. Es ist möglich, Ionenpaare
auszubilden, welche eine hohe Konzentration aufweisen, ohne dass dies durch die
Erzeugung von Ozon begleitet wird, und als ein Ergebnis kann die Ladung eines elektrisch
aufgeladenen Objektes in einer kurzen Zeitspanne neutralisiert werden. Ferner ist
eine Abschirmungsmaßnahme sehr leicht, bei welcher sie nicht auf einen menschlichen
Körper gestrahlt wird, weil die Dämpfung derselben sehr schnell ist.
Ferner ist es, um einen Bestrahlungsstrahl aus einer Lampe mit weicher
Röntgenstrahlung zu konzentrieren und um eine näherungsweise parallele Strahlung
auszubilden, wirkungsvoll, eine Abschirmungsplatte (vorzugsweise eine Abschirmungsplatte,
welche geeignet ist, eine Röntgenstrahlung vollständig zu reflektieren) auf der
Bestrahlungseinheit vorzusehen.
(Ausführung 2)
Eine Ausführung ist in der 8 gezeigt,
in welcher eine Röntgeneinheit 81 in einem Reinraum 80 installiert
ist.
In dieser Ausführung ist die Röntgeneinheit 81 an einer Zimmerdecke
82 angeschlossen, so dass eine weiche Röntgenstrahlung näherungsweise parallel
zu der Oberfläche der Zimmerdecke des Reinraumes 80 ausgestrahlt wird.
Die weiche Röntgenstrahlung wir näherungsweise parallel zu der Oberfläche der Zimmerdecke
ausgestrahlt, um zu verhindern, dass ein menschlicher Körper oder Wafer (oder Flüssigkristallsubstrate)
85 mit der Röntgenstrahlung bestrahlt werden.
Ferner ist ein Filter 83 an der Zimmerdecke 82 zum
Entfernen von Staub installiert, und eine sogenannte Downflow-Luft A wird erzeugt,
welche von der Zimmerdecke 82 zu einem Boden 84 strömt. Ferner
wird die Röntgenstrahlung, welche von der Röntgeneinheit 81 emittiert wird,
auf den Oberstrombereich der Luftströmung ausgestrahlt, und daher werden Ionen und
Elektronen, welche durch die Röntgenbestrahlung gebildet werden, auf den Wafer
85 auf der Unterstrom-Seite durch die Luftströmung übertragen und neutralisieren
die elektrische Ladung des Wafers 85.
In dieser Ausführung ist die Röntgeneinheit 81 an der Zimmerdecke
82 angeschlossen. Der Anschluss ist jedoch nicht auf die Zimmerdecke
82 beschränkt, insofern die angeschlossene Einheit sich an einer Position
befindet, in welcher die Bestrahlung eines menschlichen Körpers oder des Wafers
85 in dem Reinraum 80 vermieden wird.
(Ausführung 3)
Die 9 zeigt ein Beispiel, in welchem
eine Röntgeneinheit 91 an einer Nasszelle 90 installiert ist.
Auf der anderen Seite zeigt die 10 ein Beispiel, in
welchem eine Röntgeneinheit 102 an einer geöffneten Transfervorrichtung
von Wafern oder Flüssigkristallsubstraten 101 installiert ist. In der Transfervorrichtung
103, welche in der 10 gezeigt ist, ist die
Röntgeneinheit 102 so nahe wie möglich an dem Wafer 101 positioniert,
und eine Abschirmungsplatte 104 ist installiert, um die Röntgenstrahlung
abzuschirmen, um eine Bombardierung eines menschlichen Körpers zu vermeiden.
(Ausführung 4)
Die 11 zeigt ein Beispiel einer Anwendung
der Elektrizitätsentfernung in einem Nass-Schritt, und die 12
zeigt ein Beispiel einer Anwendung der Elektrizitätsentfernung beim Trocknen durch
einen Schleudertrockner.
Die 13 zeigt ein Beispiel, in welchem
die Erfindung auf ein geschlossenes Transfer-System angewendet wird. In diesem Beispiel
wird Stickstoffgas (Stickstoffgas, welches eine Verunreinigungskonzentration von
einigen ppb oder weniger aufweist, in dem Fall des Verhinderns der Oberflächenoxidation
von Wafern) oder Luft, welche eine Feuchtigkeitskonzentration von einigen ppb aufweist,
von der Unterseite der Transfer-Kammer ausgeströmt, um dadurch einen schwebenden
Transfer von Wafern auszuführen. Die Röntgeneinrichtungen sind im Hinblick auf die
Transferrichtung auf den Seitenflächen vorgesehen. Ferner kann die Transfer-Kammer
durch einen Werkstoff ausgebildet sein, welcher im Hinblick auf die weiche Röntgenstrahlung
transparent ist, zum Beispiel Polyimid, und die weiche Röntgenstrahlung kann in
das atmosphärische Gas in der Transfer-Kammer durch Polyimid eingestrahlt werden.
Ferner ist, um die Oberflächenoxidation von Wafern zu verhindern,
eine Erprobung ausgeführt worden, bei welcher die Transfer-Kammer durch einen rostfreien
Stahl aufgebaut ist, welcher einen Film im passiven Zustand, der durch die thermische
Oxidation ausgebildet ist, auf seiner Oberfläche aufweist, und Stickstoffgas, welches
eine Verunreinigungskonzentration von einigen ppb oder weniger aufweist, wird als
ein Gas für den Transfer verwendet. Ferner, wenn ein rostfreier Stahl, welcher mit
einem Film in einem passiven Zustand auf seiner Oberfläche ausgebildet ist, wobei
Cr/Fe (im atomaren Verhältnis) 1 oder mehr ist, verwendet wird, ist dies mehr vorzuziehen,
weil die Emission der Feuchtigkeit von der Oberfläche verhindert werden kann.
Ferner ist es möglich, die weiche Röntgenstrahlung in das Transfergas
(das Transfergas ist das atmosphärische Gas) in einer Transfer-Kammer einzustrahlen,
durch Ausbilden der Öffnung, welche in der 4 gezeigt
ist, auf der Seitenoberfläche der Transfer-Kammer und durch Einstrahlen der weichen
Röntgenstrahlung in das atmosphärische Gas (Stickstoffgas für den Transfer wird
zu dem atmosphärischen Gas in der Transfer-Kammer durch die Öffnung des Durchlasses).
Ferner weist die Länge des Durchlasses (I2 in der 4)
eine Dimension auf, wodurch Wafer in der Transfer-Kammer nicht von der Endöffnung
des Durchlasses aus betrachtet werden können (das heißt, die Wafer können nicht
von der Endöffnung aus gesehen werden). Diese Dimension ändert sich mit dem Durchmesser
von Wafern, dem Abstand zwischen der Röntgen-Einstrahlungsöffnung und den Wafern
(I1 in der 4) und Ähnlichem, und daher wird
eine Struktur vorgesehen, mit welcher die Länge des Durchgangs änderbar ist.
Die Transfervorrichtung in diesem Ausführungsbeispiel ist ein geschlossenes
System, und daher ist die Endöffnung des Durchlasses mit Polyimid ausgebildet.
(Ausführung 5)
Die 14 zeigt eine Ausführung, welche
der Anspruch 15 betrifft. Dies bedeutet, dass die 14
einen Wohnraum/Lebensraum in einem Gebäude zeigt.
In dieser Ausführung ist eine lufteinführende Einrichtung an der Zimmerdecke
des Wohnraumes installiert, und Luft, welche von der Außenseite geleitet wird, wird
durch dieses Luftversorgungsrohr in die Innenseite des Wohnraumes durch eine Zufuhröffnung
des Luftversorgungsrohrs eingeleitet.
Ferner ist eine Röntgeneinheit in dem Luftversorgungsrohr installiert,
und eine Öffnung ist auf dem Luftversorgungsrohr vorgesehen, durch welches die weiche
Röntgenstrahlung von der Röntgeneinheit in die Luft, welche durch das Luftversorgungsrohr
strömt, eingestrahlt wird. Ferner kann das Luftversorgungsrohr natürlich durch einen
Werkstoff ausgeführt sein, welcher im Hinblick auf die weiche Röntgenstrahlung transparent
ist, wie zum Beispiel Polyimid, ohne dabei eine Öffnung vorzusehen. Wenn die weichen
Röntgenstrahlen eingestrahlt werden, werden positive Ionen und negative Ionen und/oder
Elektronen in der Luft gebildet, und die Luft, welche die positiven Ionen und negativen
Ionen und/oder Elektronen beinhaltet, wird zu der Innenseite des Wohnraumes durch
Mitnahme in der Luftströmung übertragen.
Ein Wohnraum von näherungsweise 16,5 m2 (5 tsubo) wurde
ausgebildet, und die Röntgeneinheit wurde in der Ausführung, welche in der
14 gezeigt ist, installiert, und ein Test wurde im
Hinblick auf einen Fall (Ausführung) ausgeführt, in welchem die weiche Röntgenstrahlung
eingestrahlt wurde, und einem Fall (Vergleichsbeispiel), in welcher sie nicht eingestrahlt
wurde.
Die Anzahl der Testpersonen betrug 20 und die Auswertung wurde anhand
ihres Empfindens ausgeführt.
Die Anzahl von Personen, welche antworteten, dass die Innenseite des
Raumes im Falle des Einstrahlens der Röntgenstrahlung frischer war als in dem Fall
des Nichteinstrahlens der Röntgenstrahlung, betrug 15. Die Anzahl der Personen,
welche antworteten, dass es keinen Unterschied zwischen dem Fall des Einstrahlens
der Röntgenstrahlung und dem Fall des Nichteinstrahlens der Röntgenstrahlung gab,
betrug 5.
Dann wurde ein Geigerzähler bei einer Tabelle in der 14
vorgesehen, und das Ausmaß der Bombardierung mit Röntgenstrahlung wurde gemessen.
Als ein Ergebnis blieb die Anzahl der Zähler/Treffer in beiden Fällen dieselbe,
im Falle des Einstrahlens der Röntgenstrahlung und im Falle des Nichteinstrahlens
der Röntgenstrahlung.
(Ausführung 6)
Eine Ausführung, welche der Anspruch 16 betrifft, ist in der
15 gezeigt. Dies bedeutet, in der 15
ist eine Aufzuchtkammer für Pflanzen (Blumen, Gemüse und Ähnliches) gezeigt.
Die Einstrahlung der weichen Röntgenstrahlung wurde für eine Woche
geleistet, Tag und Nacht, in der Ausführung aus der 15.
Wenn die Farbe der Blätter der Blumen nach einer Woche untersucht wurde, zeigte
sich eine grüne Farbe, welche frischer aussah, als in dem Falle des Nichteinstrahlens
der weichen Röntgenstrahlung.
Ferner kann die Installation der Röntgeneinrichtung natürlich ausgeführt
werden, wie in der 14 gezeigt ist.
(Ausführung 7)
In dieser Ausführung wurde elektrische Ladung, die beim Transfer und
beim Reinigen von Glassubstraten in einer Flüssigkristallherstellungsanlage verursacht
wurde, entfernt, durch Verwenden der erfindungsgemäßen und einer herkömmlichen Elektrizitätsentfernungsvorrichtung,
und die Ergebnisse wurden verglichen.
Die 17 zeigt das Verhalten der Elektrizitätsentfernung,
welche in einem Transfersystem für Glassubstrate ausgeführt wurde. Das Glassubstrat
wurde in einem Träger auf der rechten Seite aufgenommen, nachdem es einmal auf einem
kreisförmigen Tisch, der von der linken Seite durch einen Gummiring übertragen wurde,
positioniert wurde. In dieser Ausführung wurde die Elektrizitätsentfernung an der
Positionierungseinheit ausgeführt, und die Elektrizitätsentfernungseigenschaften
wurden gemessen mit einem Einstrahlungswinkel in Richtung der Substrate, wie in
der 17 gezeigt ist. Ferner wurde die Messung unter
denselben Bedingungen ebenfalls im Hinblick auf einen Bläsertyp-Ionisierer, welcher
das Korona-Entladungs-Verfahren verwendet, als eine herkömmliche Elektrizitätsentfernungsvorrichtung
ausgeführt. Das Ergebnis der Messung ist in der 18
gezeigt.
In der 18 bezeichnet die Ordinate das
Elektrifizierungspotential und die Abszisse bezeichnet eine abgelaufene
Zeit. Die gepunktete Linie bezeichnet die Eiektrizitätsentfernungseigenschaft durch
die weiche Röntgenstrahlung, und die dicke Linie bezeichnet diese durch den Ionisierer.
Das Elektrifizierungspotential ohne Elektrizitätsentfernung zeigt einen Wert, welcher
stetig – 3,3 kV überschreitet, was die Grenze des Oberflächenpotentialmessgeräts
ist. In dem Falle des Entfernens der Elektrizität durch die weiche Röntgenstrahlung
dieser Ausführung betrug nach dem Starten der Elektrizitätsentfernung das Spitzenpotential
– 0,4 kV im Maximum, und die Elektrizitätsentfernungszeitspanne bis 0 V betrug
nur rund 2 Sekunden. Ferner hat man herausgefunden, dass die Änderung der Elektrizitätsentfernungsfunktion
durch den Einstrahlungswinkel insgesamt nicht festgestellt wurde. Auf der anderen
Seite, im Falle der Verwendung des herkömmlichen Ionisierers, hing die Elektrizitätsentfernungsfunktion
beträchtlich von dem Einstrahlwinkel ab, und diese Elektrizitätsentfernungsfunktion
war viel niedriger gegenüber der Ausführung der Erfindung. Zum Beispiel gab es einen
Fall, in welchem das Spitzenpotential – 3 kV erreichte und die abgelaufene
Zeit wenigstens 5 Sekunden oder mehr.
Nachfolgend zeigt die 19 das Verhalten
der Elektrizitätsentfernung beim Reinigen der Glassubstrate. Wenn das Substrat aus
einem Tank herausgezogen wurde, nachdem es durch ein ultrareines Wasser durch Überströmung
gereinigt wurde, erreichte das Potential des Substrates – 3,3 kV oder mehr.
Die 20 zeigt ein Ergebnis der Messung der Elektrizitätsentfernungscharakteristik
in dem Fall, in welchem die Elektrizitätsentfernung gleichzeitig mit dem Herausziehen
geleistet wurde. Man hat herausgefunden, dass durch die Einstrahlung der weichen
Röntgenstrahlung das maximale Elektrifizierungspotential unterhalb von 0,1 kV oder
weniger gehalten wurde, die Zeitspanne, bis es 0 V wurde, betrug rund eine Sekunde,
und die Elektrifizierung konnte wirksam verhindert werden.
Im Gegensatz dazu, im Falle des Verwendens des Ionisierers, erreichte
es beim Maximum 1,7 kV, und die abgelaufene Zeitspanne zur Elektrizitätsentfernung
betrug 4 bis 5 Sekunden.
Wie oben dargelegt wurde, sogar bei den Glassubstraten, kann die elektrifizierte
Ladung vollständig in einer kurzen Zeitspanne entfernt werden, und ebenso kann die
Elektrifizierung durch die vorliegende Erfindung verhindert werden.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
Es ist möglich, positive und negative Ionen auszubilden, ohne dass
dies durch Stauberzeugung begleitet wird, durch Verwendung der erfindungsgemäßen
Ionenerzeugungsvorrichtung, welche die weiche Röntgenstrahl-Einstrahlung verwendet.
Ferner ist es beim Neutralisieren der Elektrizität eines elektrisch
geladenen Objektes möglich, die Ladung des elektrisch geladenen Objekts in einer
kurzen Zeitspanne in jeder Atmosphäre zu neutralisieren, und die Erzeugung von statischer
Elektrizität kann vollständig verhindert werden durch Verwenden dieser Vorrichtung
für elektrifizierte Bereiche.
Dies ergibt die Verhinderung der Erzeugung von Defekten durch Gefährdung
aufgrund von statischer Elektrizität und die Verhinderung des Absenkens der Zuverlässigkeit
eines Produktes beim Herstellen von Halbleitern oder Flüssigkriställen, was die
Ausbeute eines Produktes vergrößert. Insbesondere, obwohl es Probleme beim Anpassen
eines Wafer-Trägersystems aus reinem Fluorethylenharz gab, bis heute aufgrund dieses
Problems der statischen Elektrizität, wurde solch ein Bedenken vollständig durch
die Anwendung dieses Elektrizitätsentfernungsverfahrens eliminiert.
Anspruch[de]
Verfahren zur Neutralisation der elektrischen Ladung eines mit statischer
Elektrizität aufgeladenen Gegenstandes, indem positive Ionen und negative Ionen
und/oder Elektronen dadurch gebildet werden, dass atmosphärische Luft durch Bestrahlung
mit elektromagnetischer Strahlung im Bereich der weichen Röntgenstrahlung ionisiert
wird und eine negative Ladung durch die dabei gebildeten positiven Ionen neutralisiert
wird, während eine positive Ladung durch die negativen Ionen und/oder Elektronen
neutralisiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass atmosphärische Luft, die
den besagten elektrisch geladenen Gegenstand umgibt, mit elektromagnetischen Wellen
im Bereich der weichen Röntgenstrahlung direkt bestrahlt wird.
Verfahren zur Neutralisation eines elektrisch geladenen Gegenstands
nach Anspruch 1, bei welchem die atmosphärische Luft mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von einigen ppb oder weniger versehen ist.
Verfahren zur Neutralisation eines elektrisch geladenen Gegenstands
nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei welchem der Druck der atmosphärischen Luft
1000 Torr bis 1 Torr beträgt.
Verfahren zur Neutralisation eines elektrisch geladenen Gegenstands
nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei welchem der Druck der atmosphärischen Luft
1000 Torr bis 20 Torr beträgt.
Transfervorrichtung mit einer Transferkammer für den Transfer eines
zu behandelnden Gegenstands zu einer Behandlungskammer, dadurch gekennzeichnet,
dass das atmosphärische Gas in der Transferkammer durch elektromagnetische Strahlung
im Bereich weicher Röntgenstrahlung bestrahlt wird, indem das die besagten elektrisch
geladenen Gegenstände umgebende atmosphärische Gas durch elektromagnetische Strahlung
im Bereich der weichen Röntgenstrahlung direkt bestrahlt wird.
Transfervorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher sich eine Verschlusskammer
zwischen der Transferkammer und der Behandlungsvorrichtung befindet und die Röntgenanlage
dergestalt angeordnet ist, dass die elektromagnetische Strahlung im Bereich der
weichen Röntgenstrahlung direkt auf das atmosphärische Gas in der Verschlusskammer
gerichtet werden kann.
Transfervorrichtung nach den Ansprüchen 5 oder 6, bei welcher die Transferkammer
aus einem Material besteht, das für die elektromagnetische Strahlung im Bereich
weicher Röntgenstrahlung durchlässig ist.
Transfervorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher als Material Polyimid
benutzt wird, welches für die weiche Röntgenstrahlung durchlässig ist.
Transfervorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, bei welcher die Transferkammer
aus rostfreiem Stahl besteht, welcher auf seiner Oberfläche einen durch thermische
Oxidation erzeugten Passivierungsfilm aufweist, bei welchem das Atomverhältnis von
Cr zu Fe nicht kleiner als 1 ist; und bei welcher eine Eintrittsöffnung an einer
passenden Stelle der Transferkammer für das Bestrahlen mit der elektromagnetischen
Strahlung im Bereich der weichen Röntgenstrahlung vorgesehen ist und bei welcher
die Bestrahlung des atmosphärischen Gases in der Transferkammer mit der elektromagnetischen
Strahlung im Bereich der weichen Röntgenstrahlung durch die Eintrittsöffnung erfolgt.
Transfervorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher an der Eintrittsstelle
ein außen angebrachter Port vorhanden ist, wobei die Länge diese Ports so eingerichtet
ist, dass eine Ansicht eines zu behandelnden Gegenstands in der Transferkammer vom
Ende des Öffnungsbereichs des Ports nicht möglich ist, und wobei ein Filter aus
einem Material, das für die elektromagnetische Strahlung im Bereich weicher Röntgenstrahlung
durchlässig ist, am Ende des Öffnungsbereichs des Ports vorhanden ist.
Die Transfervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, bei welcher
die Transfervorrichtung einen zu transferierenden Gegenstand durch Einblasen eines
Gases von einem tiefer gelegenen Teil der Transferkammer aus schwebend bewegt und
transferiert.
Transfervorrichtung nach Anspruch 11, bei welcher das vom tiefer gelegenen
Bereich der Transferkammer strömende Gas, Stickstoff mit einer Konzentration an
Verunreinigungen von einigen ppb oder weniger oder Luft mit einer Feuchtigkeit von
einigen ppb oder weniger ist.