Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung
von Lithiumhexafluorophosphat (LiPFs). Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
ein neues Verfahren zur Herstellung von Lithiumhexafluorophosphat (LiPFs), welches
als ein Batterieelektrolyt, insbesondere für „rocking chair"-Zellen und andere
primäre, nichtwäßrige Zellen auf Lithiumbasis und Festkörper- und Festpolymerelektrolyt-Lithiumzellen
verwendbar ist.
Hintergrund der Erfindung
LiPFs ist ein wohlbekannter Elektrolyt für sekundäre Zellen auf Lithiumbasis,
das aufgrund der sehr aktiven Ausgangsmaterialien wie P2O5,
Li2O und PF5 und F2-Gasen schwer herzustellen ist.
Es sind wenige chemische Verfahren in der Literatur verfügbar, jedoch benötigen
sie vorsichtige Reinigung und Handhabung. Darüber hinaus erfordern solche Verfahren
einen breiten Bereich an Ausstattung, um diese für „rocking chair"- oder
Lithiumionen- oder Interkalationsbatteriesysteme wesentliche Chemikalie zu betreiben
und herzustellen.
Metallfluoride von Phosphor, d.h. MPF6, worin M Ca, K oder
Li ist, können durch Umsetzen von MF mit PF3 hergestellt werden (Paul
et al., Fluorine Chemistry, 56, 1995).
Somit gilt
3 MF + 5 PF3 → 3 MPF6 + 2 P
Wenn M Ca, K oder Cs ist, kann MPF6 durch Neutralisieren
von HPF6 mit einer geeigneten Base hergestellt werden, also
2 HPF6 + Ca(OH)2 → Ca(MF6)2
+ 2 H2O
Ähnlich können einige Hexafluorophosphate durch Doppelzersetzung von
NH4PF6 oder KPF6 hergestellt werden (Paul et al.,
Fluorine Chemistry, 56, 1995; Fluorine Chemistry, Vol. 5, Simons J.H., 131(1819),
1964; Fluorine Chemistry, Vol. 1, Emelson H.J., 76(219), 1995).
Durch frühere Verfahren hergestelltes LiPF6 weist bestimmte
Nachteile auf, sie erfordern toxische Chemikalien als Reaktanden, es ist schwierig,
diese eingesetzten Chemikalien handzuhaben, das Endprodukt enthält nicht-reagierte
Verunreinigungen, eine Teilreaktion findet statt, weitere Herstellungsschritte sind
erforderlich, und sie sind keine reine Festkörperreaktion.
Aufgaben der Erfindung
Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Verfahren
zur Synthese von (LiPF6) Lithiumhexafluorophosphat als ein Batterieelektrolyt
bereitzustellen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine vollständige
Festkörperreaktion bereitzustellen.
Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, viele
aktive Chemikalien, die schwierig handzuhaben sind, zu vermeiden.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, übelriechende
Gase zu vermeiden.
Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Produkt
ohne jedwede Teilreaktion zu erhalten.
Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden durch das nachstehend
beschriebene erfindungsgemäße Verfahren gelöst, und die mit dem Stand der Technik
verknüpften Probleme werden durch das erfindungsgemäße Verfahren überwunden.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist ein neues Verfahren zur Herstellung von LiPF6 (Lithiumhexafluorophosphat)
entwickelt worden, worin equimolare Mengen einer reinen trockenen AR (analytisches
Reagens) Lithiumquelle, wie Li2O oder Li2CO3 oder
LiNO3, mit (sehr reine trockene und AR (analytisches Reagens) Proben)
Diammoniumhydrogenphosphat gemischt wird, und das Gemisch auf 200°C–600°C
kontinuierlich für 6 Stunden in einem elektrischen Ofen erwärmt wird. Das Produkt
wird abgekühlt und anschließend in ein Trockengefäß übergeführt. Das Produkt ist
eine transparente Substanz, welche durch Röntgenanalyse als LiPFs bestätigt wurde.
Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung ein neues thermisches Festkörperverfahren
zur Synthese von Lithiumhexafluorophosphat (LiPF6) bereit,
welches umfaßt:
(a) Mischen einer Lithiumquelle, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus _
einem Lithiumoxid, einem Lithiumsalz und einer Kombination davon, mit Diammoniumphosphat
in equimolaren Anteilen;
(b) kontinuierliches Erwärmen des Gemisches in einem Ofen bei einer Temperatur
in dem Bereich von 150°C bis 600°C, um LiPO3 zu erhalten;
(c) Abkühlen und Pulvern des LiPO3,
(d) Mischen des gepulverten Produkts mit der sechs- bis neunfachen Menge an
Ammoniumfluorid und dann kontinuierliches Erwärmen bei einer Temperatur in dem Bereich
von 150°C bis 200°C unter Verwendung eines Ofens für 4-6 Stunden in einem
geschlossenen Teflonbehälter;
(e) Überführen des Produkts in ein Trockengefäß.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird der vorstehende Schritt
(b) für eine Zeitdauer in dem Bereich von 4 bis 6 Stunden durchgeführt.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird LiPO3
mit NH4F in dem Verhältnis 1:6–9 zur Bildung von LiPF6
gemischt.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
Lithiummetaphosphat (LiPO3) mit Ammoniumfluorid in einem Verhältnis von
1:7 gemischt und das Gemisch auf 200°C in einem elektrischen Ofen für 6 Stunden
kontinuierlich erwärmt, um Lithiumhexafluorophosphat zu erhalten.
In einer noch anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
Li2CO3 oder Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumhydrogenphosphat
und Ammoniumfluorid in den molaren Verhältnissen 1:2:6–9 gemischt.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
Li2CO3 oder Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumhydrogenphosphat
und Ammoniumfluorid in dem Verhältnis von 1:1:7 gemischt.
In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumhydrogenphosphat und Ammoniumfluorid
in dem Verhältnis von 1:1:7 gemischt, und das Gemisch wird bei 200°C kontinuierlich
für 12 Stunden in einem elektrischen Ofen unter Erhalten von LiPFs erwärmt.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird Li2CO3
oder Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumphosphat im Verhältnis
1:1 gemischt, und dann wird das Produkt mit NH4F in dem Verhältnis von
1:7 gemischt und erwärmt.
In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
die Temperatur zur Herstellung von LiPF6 zwischen 150–350°C
gehalten, wenn LiNO3 oder Li2O die Startmaterialien sind.
In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist für
Li2CO3 die Erwärmungstemperatur mit (NH4)2HPO4
um 600°C und wird nachfolgend mit NH4F gemischt, und die Erwärmungstemperatur
wird zwischen 150–350°C gehalten.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung erfolgen die Reaktionen
im Festkörperzustand.
In noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Verfahren
ein Zweistufen-Reaktionsverfahren wie folgt:
In noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist ein Einstufenverfahren bei einer Temperatur >150–300°C möglich.
In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
reines trockenes Li2O oder Li2CO3 oder LiNO3
mit der zweifachen Menge an Diammoniumphosphat gemischt, d.h, in dem Molverhältnis
von 1:2, und das Gemisch wird in einem elektrischen Ofen oder einem Muffelofen für
6 Stunden bei einer Temperatur von 600°C für Li2CO3 und
um 300°C für Li2O und LiNO3 kontinuierlich erwärmt. Das
Produkt wird bei 80°C getrocknet und anschließend mit NH4F in dem
Molverhältnis von 1:>6–8 für 4 Stunden in einem elektrischen Ofen bei einem
Temperaturbereich von 150–350°C kontinuierlich reagieren gelassen.
In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind
sämtliche Materialien im Festkörperzustand.
Es ist ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß ein elektrischer
Ofen für das Verfahren verwendet werden kann.
Es ist ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß ein Muffelofen
für das Verfahren verwendet werden kann.
In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
ein Einstufenverfahren möglich, nämlich
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Lithiumhexafluorophosphat ist eine wesentliche Chemikalie für „rocking
chair"-Zellen, Lithiumionenzellen oder Interkalationsbatteriesysteme. Jedoch ist
das Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung durch frühere Verfahren schwierig
und weist viele Nachteile auf.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues thermisches Festkörperverfahren
zur Herstellung von LiPFs, welches die vorstehenden Schwierigkeiten überwindet.
Es umfaßt eine Festkörperreaktion eines Lithiumsalzes oder eines Lithiumoxids oder
einer Kombination von beiden mit Diammoniumphosphat in equimolaren Anteilen, wodurch
ein Gemisch der zwei Verbindungen erhalten wird. Das Gemisch wird anschließend in
einem Ofen bei 600°C erwärmt, und das erhaltene Produkt wird nach dem Abkühlen
gepulvert. Es wird anschließend mit Ammoniumfluorid in der sechsfachen Menge, bezogen
auf das aus der Umsetzung erhaltene LiPO3, gemischt und anschließend
bei 200°C unter Verwendung eines Ofens kontinuierlich für 4–6 Stunden
in einem geschlossenen Teflonbehälter erwärmt.
Die Hauptvorteile der vorliegenden Erfindung sind, erstens daß keine
Nebenreaktionen auftreten, zweitens daß ein Einstufen- oder Zweistufenverfahren
möglich sein kann, abhängig von dem Verfahrensvorgehen, drittens daß eine reine
Probe von LiPFs erhalten wird, viertens daß es eine reine Festkörperreaktion unter
thermischer Kontrolle ist, da auch für die anfängliche Reaktion keine Gase oder
Flüssigkeiten verwendet werden, fünftens daß die Reinheit des Produkts von der Reinheit
der Reaktanden abhängt und schließlich daß das Verfahren einfach, unkompliziert
und hocheffizient ist.
Die Erfindung wird nun detaillierter unter Bezugnahme auf die folgenden
Beispiele beschrieben, welche erläuternd sind und daher nicht als für den Umfang
der vorliegenden Erfindung in irgendeiner Weise beschränkend auszulegen sind.
Beispiel 1
Ein equimolares Gemisch von Li2CO3 AR (analytisches
Reagens) und (NH4)2HPO4 (analytisches Reagens)
wird gut gemahlen und zusammen gemischt und auf 600°C in einem elektrischen/Muffelofen
für 6 Stunden kontinuierlich erwärmt, und anschließend wird das Produkt gut gemahlen
und mit NH4F (AR) gemischt, und das Gemisch wird wieder in dem elektrischen
Ofen/Muffelofen bei einer Temperatur von 200°C für 4 Stunden erwärmt.
Komponenten ZusammensetzungErste StufeLi2CO3 0,74 g(NH4)2HPO41,32 g
Teilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur600°CZeit6 StundenZweite StufeNH4F2,6 gTemperatur600°CZeit4 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 2
Ein equimolares Gemisch von Li2O (analytisches Reagens)
und (NH4)2HPO4 (analytisches Reagens) wird gut
gemahlen und zusammen gemischt und auf 600°C in einem elektrischen/Muffelofen
für 6 Stunden kontinuierlich erwärmt, und anschließend wird das Produkt gut gemahlen
und mit NH4F (AR) gemischt, und das Gemisch wird wieder in dem elektrischen
Ofen/Muffelofen für 4 Stunden bei einer Temperatur von 200°C erwärmt.
KomponentenZusammensetzungErste StufeLi2O0,3 g(NH4)2HPO41,32 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur400°CZeit6 StundenZweite StufeNH4F2,6 gTemperatur200°CZeit4 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 3
Ein equimolares Gemisch von LiNO3 (analytisches Reagens)
und (NH4)2HPO4 (analytisches Reagens) wird gut
gemahlen und zusammen gemischt und auf 400°C in einem elektrischen/Muffelofen
für 6 Stunden kontinuierlich erwärmt, und anschließend wird das Produkt gut gemahlen
und mit NH4F (AR) gemischt, und das Gemisch wird wieder in dem elektrischen
Ofen/Muffelofen für 4 Stunden bei einer Temperatur von 200°C erwärmt.
KomponentenZusammensetzungErste StufeLiNO30,69 g(NH4)2HPO41,32 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur400°CZeit6 StundenZweite StufeNH4F2,6 gTemperatur200°CZeit4 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 4
Ein equimolares Gemisch von Lithiummetaphosphat (LiPO3)
und Ammoniumfluorid in dem Verhältnis 1:>6–8 wird genommen und anschließend
gemischt und gut gemahlen und dann in einem elektrischen/Muffelofen erwärmt, dann
wurde die Erwärmungstemperatur für 4 Stunden bei 200°C fortgesetzt, bis das
Endprodukt gebildet war.
KomponentenZusammensetzungErste StufeLiNO30,69 g(NH4)2HPO41,32 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur600°CZeit6 StundenZweite StufeNH4F2,6 gTemperatur600°CZeit4 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 5
Ein Li2O, (NH4)2HPO4 (AR)
und NH4F-Gemisch wird in dem Verhältnis von 1:2:7 genommen, und das gemischte
Material wird in einem elektrischen/Muffelofen für 6 Stunden bei einer Temperatur
von 300°C kontinuierlich erwärmt.
KomponentenZusammensetzungLi2O0,30 g(NH4)2HPO41,32 gNH4F2,60 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur300°CZeit6 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 6
Ein Li2CO3, (NH4)2HPO4
(AR) und NH4F-Gemisch wird in dem Verhältnis von 1:2:7 genommen, und
das gemischte Material wird in einem elektrischen/Muffelofen für 6 Stunden bei einer
Temperatur von 300°C kontinuierlich erwärmt.
KomponentenZusammensetzungLi2CO30,74 g(NH4)2HPO41,32 gNH4F2,60 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mTemperatur600°CZeit6 StundenNatur des ProduktstransparentVerfahrensausbeute>90%
Beispiel 7
Ein LiNO3, (NH4)2HPO4
(AR) und NH4F-Gemisch wird in dem Verhältnis von 1:2:7 genommen, und
das gemischte Material wird in einem elektrischen/Muffelofen für 4 Stunden bei einer
Temperatur von 300°C kontinuierlich erwärmt.
KomponentenZusammensetzungtiN030,69 g(NH4)2HPO41,32 gNH4F2,60 gTeilchengröße des Gemisches5 &mgr;mZeit4 StundenTemperatur300°CNatur des ProduktstransparentAusbeute>90%
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung von
LiPFs (Lithiumhexafluorophosphat) bereit, wobei equimolare Mengen von einer reinen
trockenen (AR, analytisches Reagens) Lithiumquelle wie Li2O oder Li2CO3
oder LiNO3 mit (sehr reinen trockenem und AR Proben) Diammoniumhydrogenphosphat
im Festkörperzustand gemischt werden.
Anspruch[de]
Neues thermisches Festkörperverfahren zur These von Lithiumhexafluorophorphat
(LiPFs), welches umfaßt:
(a) Mischen einer Lithiumquelle, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem
Lithiumoxid, einem Lithiumsalz und einer Kombination davon, mit Diammoniumphosphat
in equimolaren Anteilen;
(b) kontinuierliches Erwärmen des Gemisches in einem Ofen bei einer Temperatur in
dem Bereich von 150°C bis 600°C unter Erhalten des Produkts LiPO3;
(c) Abkühlen und Pulvern des Produkts LiPO3;
(d) Mischen des gepulverten Produkts mit der sechs- bis neunfachen Menge an Ammoniumfluorid
und anschließend kontinuierliches Erwärmen bei einer Temperatur in dem Bereich von
150°C bis 200°C unter Verwendung eines Ofens für 4–6 Stunden in einem
geschlossenen Teflonbehälter;
(e) Überführen des Produkts in ein Trockengefäß.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei LiPO3 mit NH4F
in dem Verhältnis 1:6–9 gemischt wird, um LiPF6 zu bilden.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt (b) für eine Zeitdauer
in dem Bereich von 4-6 Stunden durchgeführt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei Lithiummetaphosphat (LiPO3)
mit Ammoniumfluorid in einem Verhältnis von 1:7 gemischt wird, und das Gemisch auf
200°C in einem elektrischen Ofen für 6 Stunden kontinuierlich erwärmt wird,
um Lithiumhexafluorophosphat zu erhalten.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei Li2CO3 oder
Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumhydrogenphosphat und Ammoniumfluorid
in den Molverhältnissen 1:2:6–9 gemischt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei Li2CO3 oder
Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumhydrogenphosphat und Ammoniumfluorid
in dem Verhältnis 1:1:7 gemischt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei Li2O oder LiNO3
mit Diammoniumhydrogenphosphat und Ammoniumfluorid in dem Verhältnis 1:1:7 gemischt
wird, und das Gemisch bei 200°C kontinuierlich für 12 Stunden in einem elektrischen
Ofen erwärmt wird, um LiPF6 zu erhalten.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei Li2CO3 oder
Li2O oder LiNO3 mit Diammoniumphosphat in dem Verhältnis 1:1
gemischt wird, und anschließend das Produkt mit NH4F in dem Verhältnis
von 1:7 gemischt und erwärmt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Temperatur zur Herstellung von
LiPFs zwischen 150 und 350°C gehalten wird, wenn LiNO3 oder Li2O
als Startmaterialien eingesetzt werden.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei für Li2CO3
die Erwärmungstemperatur mit (NH4)2HPO4 um 600°C
liegt und nachfolgend mit NH4F gemischt wird, und die Erwärmungstemperatur
zwischen 150–350°C gehalten wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Reaktionen im Festkörperzustand
erfolgen.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren eine Zweistufenreaktion
wie folgt umfaßt:
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Reaktion in einem Einstufenverfahren
bei einer Temperatur >150–300°C durchgeführt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei reines trockenes Li2O
oder Li2CO3 oder LiNO3 mit der zweifachen Menge
an Diammoniumphosphat gemischt wird, d.h. in dem molaren Verhältnis von 1:2, und
das Gemisch in einem elektrischen Ofen oder Muffelofen für 6 Stunden bei einer Temperatur
von 600°C für Li2CO3 und um 300°C für Li2O
und LiNO3 kontinuierlich erwärmt wird, wobei das Produkt bei 80°C
getrocknet wird und anschließend mit NH4F in dem Molverhältnis von 1:>6–8
für 4 Stunden in einem elektrischen Ofen kontinuierlich bei einem Temperaturbereich
von 150–350°C reagieren gelassen wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei sämtliche Materialien im Festkörperzustand
sind.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein elektrischer Ofen für das Verfahren
verwendet wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Muffelofen für das Verfahren
verwendet wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Reaktion in einer einzelnen Stufe
wie folgt durchgeführt wird: