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Dokumentenidentifikation DE60005768T2 29.04.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001093954
Titel Vorrichtung zur Montage eines elektronischen Rechners auf einem Motor eines Kraftfahrzeuges
Anmelder Renault V.I., Saint Priest, FR
Erfinder Billon, Pierre, 69002 Lyon, FR;
Moncenix, Fabrice, 69300 Caluire, FR;
Hedna, Mourad, 69008 Lyon, FR;
Gigleux, Christophe, 69780 Toussieu, FR;
Ducrot, Jacques, 38540 Grenay, FR
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 60005768
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 13.10.2000
EP-Aktenzeichen 004028387
EP-Offenlegungsdatum 25.04.2001
EP date of grant 08.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.2004
IPC-Hauptklasse B60K 26/00
IPC-Nebenklasse H02G 3/32   B60R 16/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf das Montageverfahren eines elektronischen Rechners eines Kraftfahrzeugs.

Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Einheit entsprechend der Präambel von Patentanspruch 1.

Ein elektronischer Rechner in einem Kraftfahrzeug, insbesondere der Rechner zur Kontrolle und Steuerung des Motors. der auf dem Motorgetriebeblock montiert wird, ist erheblichen Vibrationen ausgesetzt.

Um dieses Phänomen zu mildern, wird der Rechner an einer Tragplatte befestigt, die mittels Vibrationsdämpfungsbuchsen wiederum an einer Motorwand befestigt ist.

Somit wird die Einheit von Tragplatte und Rechner einer Schwingungsstärke ausgesetzt, die geringer ist als die des Motorgetriebeblocks.

Das Leitungsbündel, das mit dem Rechner verbunden ist, besitzt einen ersten Befestigungspunkt an der Motorwand. Folglich ist das Leitungsbündel im Bereich seines Verbindungspunktes mit dem Rechner und im Bereich seines ersten Befestigungspunktes nicht der gleichen Schwingungsstärke ausgesetzt.

Die an dem Leitungsbündel erzeugten Vibrationen rufen in dem Fall Probleme im Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit des Stromanschlusses hervor.

Es besteht die Gefahr der Verschlechterung der Qualität des elektrischen Kontaktes. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird mit der Erfindung eine Einheit der oben beschriebenen Art vorgeschlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte eine Befestigungsschlaufe besitzt, an der das Leitungsbündel befestigt wird.

Nach weiteren Merkmalen der Erfindung:

  • – gehört die Befestigungsschlaufe zur Tragplatte;
  • – handelt es sich bei der Befestigungsschlaufe um ein aufgesetztes Teil, das an der Tragplatte befestigt wird;
  • – wird das Leitungsbündel mittels einer Schelle an der Befestigungsschlaufe befestigt;
  • – besitzt die Befestigungsschlaufe Löcher mit Innengewinde für die Montage der Schelle durch Verschrauben;
  • – wird die Tragplatte mittels Schrauben an der Motorwand montiert und werden Vibrationsdämpfer zwischen den Schrauben und der Tragplatte eingeschoben;
  • – wird im Hinblick auf die Kühlung des elektronischen Rechners ein Kraftstoff, insbesondere Gasöl, durch die Tragplatte geführt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung, zu deren besserem Verständnis wir uns auf die beigefügten Zeichnungen beziehen. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht, die eine Vorrichtung zur Montage eines elektronischen Rechners an der Motorwand zeigt, die gemäß den Angaben der Erfindung ausgeführt worden ist;

2 eine Schnittansicht, die eine Dämpfungsbuchse der Vorrichtung zur Montage aus Abbildung 1 zeigt.

In 1 ist eine Einheit gezeigt, die an der Wand 14 eines Motors eines Kraftfahrzeugs montiert ist.

Die Einheit 10 besitzt eine Tragplatte 16, an der ein elektronischer Rechner 12 und ein Leitungsbündel (38) befestigt sind, wobei die Einheit mittels Dämpfungsbuchsen 18 an der Wand 14 des Motors federnd montiert ist.

Die Tragplatte 16 hat die Form einer im wesentlichen rechtwinkligen Tragplatte, die in ihrer oberen, linken Ecke mit einer Öse und in ihrer oberen, rechten Ecke mit einer Befestigungsschlaufe 22 ausgestattet ist.

Die Befestigungsschlaufe 22 hat einen quadratischen Querschnitt und erstreckt sich im wesentlichen vertikal nach oben. Sie besitzt einen unteren, vertikalen Abschnitt 24 und einen oberen, nach links geneigten Abschnitt 26.

Der linke Rand 28 der Befestigungsschlaufe 22 ist durch einen Versteifungsflügel 32 mit dem oberen Rand 30 der Tragplatte 16 verbunden.

Vorzugsweise wird die Tragplatte 16 durch Abformen hergestellt, wobei die Öse 20, die Befestigungsschlaufe 22 und der Versteifungsflügel 32 gleichzeitig integriert sind. Nach einer (nicht gezeigten) Ausführungsvariante der Erfindung wird die Befestigungsschlaufe 22 an der oberen, rechten Ecke der Tragplatte 16 durch eine beliebige, bekannte Befestigungsart wie beispielsweise Verschrauben oder Verschweißen befestigt, und der Versteifungsflügel 32 wird durch Schweißen am oberen Rand 30 der Tragplatte 16 und am linken Rand 28 der Befestigungsschlaufe 22 befestigt.

Der elektronische Rechner 12 ist in Form eines rechteckigen, quaderförmigen Gehäuses 34 dargestellt.

Das Gehäuse 34 wird an der Vorderseite der Tragplatte 16 mittels Schrauben befestigt.

Das Leitungsbündel 38 ist an einer Oberseite des Gehäuses 34 mittels zweier Stecker 40 angeschlossen.

Das Leitungsbündel 38 verläuft an der Vorrichtung 10 im wesentlichen horizontal nach rechts. Das Leitungsbündel 38 ist mittels einer Schelle 42 an der Vorderseite der Befestigungsschlaufe 22 befestigt.

Die Schelle 42 ist mit Hilfe einer unteren Schraube 44 und einer oberen Schraube 46 in Gewindelöcher an der Vorderseite der Befestigungsschlaufe 22 eingeschraubt.

Die Tragplatte 16 ist mittels dreier Dämpfungsbuchsen 18 federnd an der Wand 14 des Motors montiert.

Die Dämpfungsbuchsen 18 sind in Löcher eingeschoben, die durch die Öse 20, die untere, linke Ecke und durch die Mitte der rechten Seite der Tragplatte verlaufen.

Wie man in Abbildung 2 erkennen kann, besitzt eine Dämpfungsbuchse 18 eine Schraube 48 mit einem Kopf 50 und einer Schraubenspindel 52, die in ein entsprechendes Gewindeloch 54 in der Wand 14 des Motors eingeschraubt wird.

Die Dämpfer 56 in Form einer Scheibe sind an der Spindel 52 der Schraube 48 befestigt. Die Dämpfer 56 werden beispielsweise aus einem natürlichen oder synthetischen Elastomer hergestellt.

Ein vorderer Dämpfer 56 wird zwischen dem Kopf 50 der Schraube 48 und der Vorderseite der Tragplatte 16 eingeschoben, und ein hinterer Dämpfer 56 wird zwischen der Wand 14 des Motors und der Rückseite der Tragplatte 16 eingeschoben.

In der bevorzugten Ausführungsart der Erfindung, die hier gezeigt wird, stützt sich der Kopf 50 der Schraube 48 mittels einer Auflagescheibe 58 axial auf dem vorderen Dämpfer 56 ab. Ein Metallsteg 60 in Form eines Rohres ist als anale, vordere Auflage gegen die Auflagescheibe 58 und als axiale, hintere Auflage gegen die Wand 14 des Motors an der Schraubenspindel 52 montiert.

Nach einer (nicht gezeigten) Ausführungsvariante der Tragplatte 16 besitzt die Tragplatte 16 einen Kühlkreislauf, der in ihrer Stärke ausgeführt ist.

Durch diesen Kühlkreislauf verläuft Motorkraftstoff, zum Beispiel Gasöl.

Ein solcher Kühlkreislauf erweist sich als nötig, da es vorkommen kann, dass der Rechner 12 hohen Temperaturen ausgesetzt ist.


Anspruch[de]
  1. Einheit mit einem elektronischen Rechner und einer Tragplatte, der federnd an einer Wand eines Motors eines Kraftfahrzeugs montiert werden soll, wobei der elektronische Rechner (12) auf der Tragplatte (16) befestigt wird, und ein Leitungsbündel (38) an den Rechner angeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (16) eine Befestigungsschlaufe (22) besitzt, an der das Leitungsbündel (38) befestigt wird.
  2. Einheit (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschlaufe (22) ein Teil der Tragplatte (16) ist.
  3. Einheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Befestigungsschlaufe (22) um ein aufgesetztes Teil handelt, das an der Tragplatte (16) befestigt wird.
  4. Einheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsbündel (38) mittels einer Schelle (42) an der Befestigungsschlaufe (22) befestigt wird.
  5. Einheit (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschlaufe (22) Löcher mit Innengewinde für die Montage der Schelle (42) durch Verschrauben besitzt.
  6. Einheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (16) mittels Schrauben (48) an der Motorwand (14) montiert wird und Vibrationsdämpfer (56) zwischen den Schrauben (48) und der Tragplatte (16) eingeschoben werden.
  7. Einheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. dass im Hinblick auf die Kühlung des elektronischen Rechners (12) ein Kraftstoff, insbesondere Gasöl, durch die Tragplatte (16) geführt wird.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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