| Dokumentenidentifikation |
DE10208258B4 06.05.2004 |
| Titel |
Vorrichtung zur Bereitstellung eines veränderlichen Strömungsprofils, inbesondere bei einem in einer kryogenen Umgebung angeordneten Strömungskörper |
| Anmelder |
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., 51147 Köln, DE |
| Erfinder |
Swoboda, Helmut, 38110 Braunschweig, DE |
| Vertreter |
Rehberg und Kollegen, 37073 Göttingen |
| DE-Anmeldedatum |
26.02.2002 |
| DE-Aktenzeichen |
10208258 |
| Offenlegungstag |
25.09.2003 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
06.05.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
06.05.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
F15D 1/10
|
| IPC-Nebenklasse |
G01M 9/04
G01M 9/08
G12B 1/00
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bereitstellung
eines veränderlichen Strömungsprofils mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1, insbesondere bei einem in einer kryogenen Umgebung angeordneten Windkanalmodell.
Bei dem Profilelement kann es sich beispielsweise um eine Klappe oder einen Vorflügel
eines Flügelmodells handeln.
Um in Windkanälen mit gegenüber der Realität verkleinerten Windkanalmodellen
bezüglich der Reynoldszahl realistische Simulationsbedingungen zu schaffen, muss
ein gasförmiges Strömungsmedium, beispielsweise Luft, stark abgekühlt werden. Derartige
Windkanäle werden als Kryo-Windkanäle bezeichnet, weil in ihnen eine kryogene Umgebung
herrscht. Der Abkühlvorgang eines Kryo-Windkanals nimmt erhebliche Zeit in Anspruch.
Derzeit werden unterschiedliche Klappen- und Vorflügelstellungen bei
Windkanalmodellen in der Regel durch unterschiedliche Festbeschläge an dem Windkanalmodell
simuliert. Um einen solchen Festbeschlag auszutauschen, muss ein Kryo-Windkanal
zunächst aufgewärmt und anschließend wieder abgekühlt werden. D.h., der Ausfall
an Messzeit ist ganz erheblich, was die Kosten jeder einzelnen Messung erhöht. Es
wäre daher wünschenswert, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen An zu haben,
mit der die Lage eines Profilelements bei einem Strömungskörper verändert werden
kann und die dabei auch unter den Bedingungen eines Kryo-Windkanals funktionsfähig
ist. Übliche Aktuatoren verlieren ihre Funktion bei den niedrigeren Temperaturen
in einem Kryo-Windkanal.
Aus der DE 42 25 152 A1
ist eine Arbeitskammer zum Herunterkühlen eines in einem Kryo-Windkanal zu testenden
Kryomodells auf die Windkanaltemperatur und zur Durchführung von Montage- und Veränderungsarbeiten
an dem Kryomodell bekannt. In die Arbeitskammer wird getrocknete Warmluft eingeleitet,
so dass sich Personen in ihr aushalten können. Die Arbeitskammer enthält eine Isolierbox
aus wärmeisolierendem Material, die an ihrer Oberseite offen ist und in die Kaltluft
eingeleitet wird. Die Isolierbox nimmt das Kryomodell unter Kaltluftbedingen auf.
Personen können über den Rand der Isolierbox hinweg an dem Kryomodell hantieren.
Das Kryomodell wird mit einem Halter gehalten, der nach oben aus der Isolierbox
herausgehoben werden kann. Das Entfernen des Kryomodells aus der Arbeitskammer erfolgt
durch Öffnen einer Deckentür.
Aus der FR 1569075 A
ist es bekannt, das Strömungsprofil eines Strömungskörpers in einem Windkanal mit
Hilfe eines außerhalb des Windkanals angeordneten Aktuators zu verändern, der eine
Kurbel verdreht, an die eine Lenkerstange angelenkt ist. Die Lenkerstange tritt
in den Windkanal ein und ist dort an ein verschwenkbar gelagertes Profilelement
des Strömungskörpers angelenkt, um dessen Schwenkstellung zu verändern.
Aus der US 2,652,995 A
ist eine Vorrichtung zur Bereitstellung eines veränderlichen Strömungsprofils bei
einem Flugkörper bekannt. Dabei wird über einen Seilzug das Verschwenken einer ersten
Kurbel angesteuert, die benachbart einem verschwenkbaren Profilelement des Strömungskörpers,
beispielsweise einem Höhenruder, angeordnet ist. Die Kurbel ist über ein Paar von
gegenläufigen Lenkerstangen an das verschwenkbare Profilelement angekoppelt, um
dieses zu verschwenken.
Aus der FR 887770 A
ist eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 bei
einem Flugzeug bekannt. Dabei sind die Kurbeln durch jeweils eine Lenkerstange miteinander
verbunden. Ebenso wirkt eine Lenkerstange zwischen der jeweils letzten Kurbel und
dem schwenkbar gelagertem Profilelement.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, die zum Einsatz bei Windkanalmodellen in
einem Kryo-Windkanal geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Vorrichtung zur Bereitstellung
eines veränderlichen Strömungsprofils mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung sind in den Unteransprüchen
2 bis 10 beschrieben.
Kerngedanke der Erfindung ist es, einen außerhalb der kryogenen Umgebung
angeordneten Linearaktuator zu verwenden. Mit anderen Worten liegt die Temperatur
im Bereich des Linearaktuators deutlich über der Temperatur in einer kryogenen Umgebung
des Strömungskörpers. Sie ist so hoch, dass der jeweilige Linearaktuator störungsfrei
arbeiten kann. Die Längenveränderung des Linearaktuators wird über eine kinematische
Kette auf das Profilelement, dessen Lage zu verändern ist, übertragen, wobei diese
kinematische Kette in die kryogene Umgebung hinein verläuft und von ihrem Aufbau
an die besonderen Materialbelastungen in der kryogenen Umgebung angepasst ist. Die
kinematische Kette umfasst eine erste Kurbel, auf die der Linearaktuator einwirkt
und von der sich zwei Lenkerstangen zu einer zweiten Kurbel erstrecken. Die Lenkerstangen
sind in soweit gegenläufig, als dass immer nur eine von beiden immer auf Zug beansprucht
wird. Anders gesagt, befinden sie sich auf gegenüberliegenden Seiten einer Verbindungslinie
der beiden Schwenkachsen der beiden Kurbeln. Die Konstruktion der beiden Kurbeln
mit dem Paar von Lenkerstangen ist auch unter kryogenen Arbeitsbedingungen funktionsfähig.
Die linearen Kräfte, die mit den Lenkerstangen übertragen werden, können durch den
Abstand der Anlenkung der Lenkerstangen an die Kurbeln zu den Schwenkachsen der
Kurbeln variiert und insbesondere begrenzt werden. Spiel in der kinematischen Kette,
das insbesondere durch Kältekontraktionen des verwendeten Materials auftreten kann,
kann durch ein Verspannen der Lenkerstangen gegeneinander beseitigt werden. Die
Grenze zwischen der nicht-kryogenen Umgebung des Linearaktuators und der kryogenen
Umgebung des Strömungskörpers verläuft im Bereich der Lenkerstangen.
Der Linearaktuator ist bei der neuen Vorrichtung vorzugsweise an seinem
einen Ende in einem ortsfesten Gelenk und an seinem anderen Ende gelenkig an der
ersten Kurbel gelagert. Durch seine Längenveränderung wird so die Kurbel verschwenkt,
ohne dass es zu irgendwelchen Verspannungen kommt. Der Linearaktuator kann als Elektromotor
mit einem nachgeschalteten Getriebe ausgebildet sein, indem eine auf einer Spindel
angeordnete Mutter durch die Drehbewegung der Spindel aus- bzw. eingefahren wird.
Der Linearaktuator kann bei der neuen Vorrichtung sowohl außerhalb
als auch innerhalb des Strömungskörpers angeordnet sein. Eine Anordnung des Linearaktuators
außerhalb des Strömungskörpers bedeutet in aller Regel eine Anordnung außerhalb
des Windkanals. Umgekehrt bedeutet die Anordnung des Linearaktuators innerhalb des
Strömungskörpers, dass dort durch Isolation und in der Regel auch Beheizung des
Linearaktuators eine nicht-kryogene Enklave geschaffen wird.
Zur eigentlichen Veränderung der Lage des Profilelements kann an der
zweiten Kurbel ein Ende einer Koppelstange angelenkt sein, das mit ihrem anderen
Ende an das Profilelement angelenkt ist.
Für das Profilelement selbst kann eine Kulissenführung vorgesehen
sein. Das Profilelement kann mit der Koppelstange aber auch um eine Schwenkachse
verschwenkt werden. Insbesondere bei größeren Profilelementen oder mehreren Profilelementen,
deren Lage synchron verändert werden soll, ist es sinnvoll, wenn die zweite Kurbel
über ein weiteres Paar von gegenläufigen Lenkerstangen mit einer weiteren Koppel
gekoppelt ist. Von der weiteren Kurbel kann dann, beispielsweise über eine Koppelstange,
eine Übertragung der Bewegung an einer anderen Stelle auf dasselbe Profilelement
bzw. auf ein weiteres Profilelement erfolgen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert und beschrieben, dabei zeigt
1 die Anordnung der neuen Vorrichtung
bei einem Windkanalhalbmodell eines Flugzeugs, wobei das Modell nur teilweise und
geschnitten dargestellt ist,
2 ein Detail der Vorrichtung gemäß
1 im Bereich ihres Linearaktuators,
3 ein weiteres Detail der Vorrichtung
gemäß 1 im Bereich eines Profilelements, dessen Lage
zu verändern ist,
4 eine erste Stellung des Profilelements,
5 eine zweite Stellung des Profilelements,
und
6 ein Prinzipschaubild einer Erweiterung
der Vorrichtung gemäß 1.
Das in 1 teilweise und geschnitten dargestellte
Windkanalhalbmodell 1 eines Flugzeugs umfasst eine Rumpfschale
2 und einen Flügel 3, die senkrecht zur Rumpf mittelebene in Spannweitenrichtung
des Flügels 3 geschnitten wiedergegeben sind. Innerhalb der Rumpfschalen
2 ist an einem Strukturelement 4 ein Formkörper 5 gelagert,
der noch innerhalb der Rumpfschale 2 einen Hohlraum 6 und außerhalb
der Rumpfschale 2 die Hauptstruktur des Flügels 3 ausbildet. In
dem Hohlraum 6 ist ein Linearaktuator 7 angeordnet, der auf eine
um eine Schwenkachse 8 verschwenkbar in dem Hohlraum 6 gelagerte
Kurbel 9 einwirkt. D.h., mit dem Linearaktuator 7 ist die Schwenkstellung
der Kurbel 9 um die Schwenkachse 8 einstellbar. Diese Schwenkstellung
der Kurbel 9 wird über zwei Lenkerstangen 11 und 12 auf
eine der Kurbel 9 äquivalente zweite Kurbel 10 übertragen, die
in dem Flügel 3 um eine Schwenkachse 13 verschwenkbar gelagert
ist. Die Lenkerstangen 11 und 12 sind mit ihren Enden an die Kurbeln
9 und 10 angelenkt, und sie sind auf einander gegenüberliegenden
Seiten einer durch die beiden Schwenkachsen 8 und 13 definierten
Ebene angeordnet. Die Lenkerstangen 11 und 12 verlaufen aus dem
Hohlraum 6 heraus und innerhalb des Flügels 3 bis zu der Kurbel
10. Hierbei treten die Lenkerstangen in eine kryogene Umgebung ein, wenn
das Windkanalhalbmodell 1 in einem kryogenen Windkanal angeordnet ist.
Der Hohlraum 6 stellt demgegenüber eine nicht kryogene Enklave dar, in
der der Linearantrieb 7 durch eine hier nicht separat dargestellte Heizung
und die durch den Formkörper 5 bewirkte Isolierung auf einer nicht-kryogenen
Temperatur gehalten wird, um seine Funktion sicherzustellen. Innerhalb der kryogenen
Umgebung wird die auf die Kurbel 10 übertragene Bewegung des Linearaktuators
7 über eine an die Kurbel 10 angelenkte Koppelstange
14 auf ein hier nicht weiter dargestelltes Profilelement des Flügels
3 übertragen, um dessen Lage zu verändern. Dabei ist für das Profilelement
eine in 1 angedeutete Kulissenführung 15 vorgesehen,
die einen an die Koppelstange 14 angelenkten Schlitten 16 führt.
2, zeigt Details der in 1
dargestellten kinematischen Kette im Bereich des Linearaktuators 7. Der
Linearaktuator 7 ist an seinem einen Ende um eine ortsfeste Schwenkachse
17 verschwenkbar gelagert. An seinem anderen Ende ist er um eine Schwenkachse
18 verschwenkbar an der Kurbel 9 gelagert. An der Kurbel
9 wiederum sind um Schwenkachsen 19 und
20 herum verschwenkbar die Lenkerstangen 11 und 12 gelagert.
Der Linearaktuator 7 ist als Elektromotor 21 ausgebildet, dem
ein Getriebe 22 nachgeschaltet ist, welches zumindest eine drehangetriebene
Spindel 23 und eine darauf angeordnete, linear geführte Mutter
24 aufweist. Zusätzlich kann das Getriebe 22 auch noch eine Untersetzung
für den Elektromotor 21 umfassen. Durch das mehr oder weniger weite Ausfahren
der Mutter 24 aus einem Gehäuse 25 des Linearaktuators
7 wird die effektive Länge des Linearaktuators zwischen seinen Enden, d.h.
zwischen den Schwenkachsen 17 und 18 variiert.
Die hieraus resultierende Schwenkbewegung der Kurbel 9 wird
über die Lenkerstangen 11 und 12 auf die Kurbel 10 übertragen,
die detaillierter in 3 wiedergegeben ist. Die um Schwenkachsen
26 und 27 verschwenkbar an die Kurbel 10 angelenkten
Lenkerstangen 11 und 12 verdrehen die Kurbel 10 um. deren
Schwenkachse 13. Hierdurch wird die Koppelstange 14, die um zwei
Schwenkachsen 28 und 29 verschwenkbar, d.h. frei verschwenkbar,
an der Kurbel 10 gelagert ist, entlang einer Kulisse 30 der Kulissenführung
15 vor- und zurückbewegt. An den Schlitten 16 ist die Koppelstange
14 um Schwenkachsen 36 und 37 herum verschwenkbar angelenkt.
So nimmt die Koppelstange 14 den Schlitten 16 mit, der mit Führungsbolzen
31 an Führungsflächen 32, 33 der Kulissenführung
15 geführt ist. Um Spiel zwischen den Kurbeln 9 und
10 zu eliminieren, können die Lenkerstangen 11 und 12
gegeneinander verspannt sein. So wird jede Längenänderung des Linearaktuators
7 gemäß 2 identisch auf die Kurbel
10 gemäß 3 übertragen.
Die Prinzipskizze gemäß 4 zeigt eine
Klappe 34 des Flügels 3 als Beispiel für ein Profilelement
35, dessen Lage zu dem Flügel 3 in einer kryogenen Umgebung verändert
werden soll. Die Klappe 34 ist an dem Schlitten 16 gelagert, dessen
Führungsbolzen 31 durch die Führungsflächen 32 und 33,
die hier von Langlöchern ausgebildet werden.
5 zeigt die ausgefahrene Stellung der
Klappe 34 gemäß 4. Nachdem mit Hilfe der Kurbel
10 die Koppelstange 14 zurückgestoßen wurde, wodurch sich der
Schlitten 16 entlang der Führungsflächen 32 und 33 nach
hinten unten gelegt hat, hat die Klappe 34 die gewünschte ausgefahrene
Stellung erreicht.
6 zeigt die Erweiterung der bisher dargestellten
Vorrichtung um eine weitere Kurbel 38, die über ein weiteres Paar von Lenkerstangen
39 und 40 an die Kurbel 10 angekoppelt ist und die eine
weitere Koppelstange 41 betätigt. Dabei können die Koppelstangen
39 und 40 starre Fortsetzungen der Koppelstangen 11 und
12 sein. Eine größere Variabilität der Vorrichtung ergibt sich aber, wenn
die Lenkerstangen 39 und 40 nicht nur gegenüber der Kurbel
10 sondern auch gegenüber den dort angelenkten Lenkerstangen
11 und 12 gelenkig gelagert sind. Es können natürlich auch noch
weitere Kurbeln mit weiteren Lenkerstangen und Koppelstangen ergänzt werden.
1
- – Windkanalmodell
2
- – Rumpfschale
3
- – Flügel
4
- – Strukturelement
5
- – Formkörper
6
- – Hohlraum
7
- – Linearaktuator
8
- – Schwenkachse
9
- – Kurbel
10
- – Kurbel
11
- – Lenkerstange
1.2
- – Lenkerstange
13
- – Schwenkachse
14
- – Koppelstange
15
- – Kulissenführung
16
- – Schlitten
17
- – Schwenkachse
18
- – Schwenkachse
19
- – Schwenkachse
20
- – Schwenkachse
21
- – Elektromotor
22
- – Getriebe
23
- – Spindel
24
- – Mutter
25
- – Gehäuse
26
- – Schwenkachse
27
- – Schwenkachse
28
- – Schwenkachse
29
- – Schwenkachse
30
- – Kulisse
31
- – Führungsbolzen
32
- – Führungsfläche
33
- – Führungsfläche
34
- – Klappe
35
- – Profilelement
36
- – Schwenkachse
37
- – Schwenkachse
38
- – Kurbel
39
- – Lenkerstange
40
- – Lenkerstange
41
- – Koppelstange
|
| Anspruch[de] |
- Vorrichtung zur Bereitstellung eines veränderlichen Strömungsprofils
mit einem ein lageveränderliches Profilelement aufweisenden Strömungskörper und
mit Mitteln zur Veränderung der Lage des Profilelements, wobei die Mittel einen
Linearaktuator aufweisen, der eine erste Kurbel von miteinander gekoppelten Kurbeln
verschwenkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearaktuator (7)
und die erste Kurbel (9) durch eine thermische Isolierung gegenüber der
Umgebung des Strömungskörpers abgeschirmt sind und dass eine zweite Kurbel (10)
jenseits der Isolierung dem Profilelement (35) benachbart angeordnet ist,
wobei die beiden Kurbeln (9, 10) durch ein Paar von gegenläufigen
Lenkerstangen (11, 12) gekoppelt sind, die an beide Kurbeln (9,
10) angelenkt sind und die quer durch die Isolierung hindurch und innerhalb
des Strömungskörpers von der ersten Kurbel (9) zu der zweiten Kurbel (10)
verlaufen.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearaktuator
(7) an seinem einen Ende in einem ortsfesten Gelenk und an seinem anderen
Ende gelenkig an der ersten Kurbel (9) gelagert ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Linearaktuator (7) einen Elektromotor (21) und ein dem Elektromotor
(21) nachgeschaltetes Getriebe (22) aufweist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Linearaktuator (7) außerhalb des Strömungskörpers angeordnet ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Linearaktuator (7) innerhalb des Strömungskörpers angeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearaktuator (7) beheizt ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lenkerstangen (11, 12) gegeneinander verspannt sind.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass an der zweiten Kurbel (10) ein Ende einer Koppelstange (14)
angelenkt ist, die mit ihrem anderen Ende an das Profilelement (35) angelenkt
ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kulissenführung
(15) für das Profilelement (35) vorgesehen ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Kurbel (10) über ein weiteres Paar von gegenläufigen Lenkerstangen
(39, 40) mit einer weiteren Kurbel (38) gekoppelt ist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen
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