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Dokumentenidentifikation DE10347083A1 06.05.2004
Titel Doppelt geteilter Käfig
Anmelder Koyo Seiko Co., Ltd., Osaka, JP
Erfinder Kotani, Kazuyuki, Osaka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 10.10.2003
DE-Aktenzeichen 10347083
Offenlegungstag 06.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.05.2004
IPC-Hauptklasse F16C 33/46
Zusammenfassung Ein doppelt geteilter Käfig umfasst ein streifenförmiges metallisches Band, das in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt ist und mehrere Taschen zum Unterbringen einer einzelnen Reihe Rollen hat, die in der Umfangsrichtung angeordnet sind. Das streifenförmige metallische Band hat zwei Bogenabschnitte, die in der axialen Richtung separat angeordnet sind, und umfasst Querstrebenbereiche, die an mehreren Positionen beider Bogenabschnitte in der Umfangsrichtung angeordnet sind. Beide Bogenabschnitte haben Vorsprünge, die von den Querstrebenbereichen an beiden Endbereichen in der Umfangsrichtung vorstehen. Ein vorderer Endbereich jedes Vorsprungs ist an einer Ecke abgefast außenseitig in der axialen Richtung. Die Länge des abgefasten Bereiches ist in der Umfangsrichtung größer als die vorstehende Länge jedes Vorsprungs.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen doppelt geteilten Käfig zur Verwendung für ein Wälzlager.

Konventionell werden zwei halbzylindrische Käfige benutzt, in dem diese miteinander kombiniert werden. Der doppelt geteilte Käfig ist in eine halbzylindrische Gestalt geformt und mit Taschen versehen, zum Unterbringen von Rollen an mehreren Positionen in der Umfangsrichtung (bezugnehmend auf die japanische Gebrauchsmusterpublikation Hei. 06-6746).

Dieser Doppelt geteilte Käfig wird so hergestellt, dass die Taschen zum Unterbringen der Rollen durch ein langes, streifenförmiges Metallband geformt sind und das lange, streifenförmige Metallband in eine halbkreisförmige Gestalt gekrümmt und abgeschnitten wird. In diesem Fall wird ein Bereich des zwischen den Taschen in der Umfangsrichtung angeordneten Querstrebenbereichs geschnitten.

Wenn das streifenförmige Metallband an der Position des Querstrebenbereiches geschnitten wird, wird die Weite der Querstrebenbereiche in der Umfangsrichtung, die an voneinander abgewandten Endabschnitten des streifenförmigen Metallbandes in der Umfangsrichtung angeordnet sind, nach der Vervollständigung des Schnitts reduziert. Dadurch verschlechtert sich die mechanische Festigkeit des Querstrebenbereiches und wird die Dauerstandfestigkeit vermindert. Um die vorstehenden Probleme der verminderten mechanischen Festigkeit zu lösen, könnte es in Erwägung gezogen werden, dass die Weite in der Umfangsrichtung der Querstrebenbereich, die zu schneiden sind, größer ausgebildet wird als die Weite in der Umfangsrichtung der anderen Querstrebenbereiche. Jedoch wird in diesem Fall die Bearbeitung kompliziert, da der Standsraster geändert werden muss, wenn die Taschen mittels Stanzens geformt werden.

Andererseits ist es möglich, wenn das streifenförmige metallische Band abgeschnitten wird, das streifenförmige metallische Band an der Position der Tasche zu schneiden. In diesem Fall werden, wie in Fall 10 gezeigt, an voneinander abgewandten Endseiten in der Axialen Richtung an voneinander abgewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung des doppelt geteilten Käfigs 80 Vorsprünge, 81a, 81b, 82a, 82b gebildet. Im Falle dieses doppelt geteilten Käfigs 80 sind die nachfolgende Probleme anzutreffen. Sobald zwei Käfige, die in ein PAAR geformt werden, in eine Stelle inkooperiert sind, an der die doppelt geteilten Käfige 80 verwendet sind, können sich die Vorsprünge 81a, 81b, 82a, 82b an den voneinander abgewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung der zwei doppelt geteilten Käfige 80, 80 aneinander verhaken, falls das Paar der doppelt geteilten Käfige 80, 80 in der axialen Richtung verschoben wird. Um dieses Problem zu lösen, sollte die Positionskorrektur ausgeführt werden zum verschieben der zwei doppelt geteilten Käfige 80, 80 in der axialen Richtung, derart, dass diese passend einander gegenüber liegen. Da jedoch die Vorsprünge 81a, 81b, 82a, 82b der zwei doppelt geteilten Käfige 80, 80 in der axialen Richtung überlappen und aneinander verhängen, wird es schwierig, die Versetzung der Vorsprünge zu korrigieren.

Falls diesbezüglich, wie in 12 gezeigt, in einem Fall des doppelt geteilten Käfigs 80, der die Taschen 84 aufweist, in welchen zwei Reihen von Rollen 83 in der axialen Richtung untergebracht sind, das Abschneiden so durchgeführt wird, dass das streifenförmige Band in der Weite und in der Umfangsrichtung der Tasche 84 beim Herstellprozess geschnitten wird, dann werden an drei Positionen in der axialen Richtung in der selben Weise wie oben beschrieben, die Vorsprünge, 81a, 81b, 81c, 82a, 82b, 82c geformt. Demzufolge werden auch hier die selben Probleme hervorgerufen, wie in 13 gezeigt, wie sie oben beschrieben wurden.

Zusammenfassung der Erfindung

Um das vorerwähnte Problem zu lösen, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, das sie die folgende Anordnung hat.

  • (1) Einen doppelt geteilten Käfig, mit:

    einem steifenförmigen Band, das in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt ist und Taschen zum unterbringen einer Reihe von Rollen umfasst, die in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei das streifenförmige Band aufweist,

    zwei Bogenabschnitte, die in einer axialen Richtung separat angeordnet sind,

    Querstrebenbereiche, die zum Verbinden der Bogenabschnitte miteinander in der Umfangsrichtung angeordnet sind,

    Vorsprünge, die über eine erste Länge in der Umfangsrichtung von den Querstrebenbereichen vorstehen und an voneinander abgewandten distalen Enden in der Umfangsrichtung angeordnet sind, und die an voneinander abgewandten distalen Enden jeweils von Bogenabschnitten vorgesehen sind, und

    abgefaste Bereiche, die in der Umfangsrichtung eine zweite Länge aufweisen und an der axialen Richtung der Vorsprünge äußeren Ecken jeweils geformt sind, wobei die zweite Länge der abgefasten Abschnitte größer ist, als die erste Länge der Vorsprünge.
  • (2) Der doppelt geteilte Käfig gem. (1), in welchem die Vorsprünge geformt sind durch schneiden von Positionen der Bogenabschnitte korrespondierend mit einer der Taschen, so dass die Vorsprünge die erste Länge besitzen.
  • (3) Der doppelt geteilte Käfig gem. (1 ), in welchem Absatz das streifenförmige Band einen zentralen Bogenabschnitt umfasst, der zwischen den Bogenabschnitten angeordnet ist und die Taschen unterteilt, und

    Verbindungsabschnitte der Querstrebenbereiche, die an den voneinader abgewandten distalen Enden mit dem zentralen Bogenabschnitt angeordnet und in der Umfangsrichtung vertieft sind, um vertiefte Bereiche zu formen.
  • (4) Der doppelt geteilte Käfig nach (1), in welchem der Neigungswinkel des abgefasten Bereichs in Bezug auf die Umfangsrichtung mit 30–60 Grad gesetzt ist.
  • (5) Der doppelt geteilte Käfig nach (4), in welchem der Neigungswinkel bei 45–60 Grad gesetzt ist.

1 ist eine Perspektivansicht, die einen doppelt geteilten Käfig der Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine Längsschnittansicht des doppelt geteilten Käfigs von 1.

3 ist eine Draufsicht, die einen Status zeigt, in welchem sich zwei doppelt geteilte Käfige der 1 einander gegenüberliegen.

4 ist eine schematische Illustration, die eine Prozedur bei der Herstellung des doppelt geteilten Käfigs von 1 zeigt.

5 ist eine Ansicht, die einen Status der Verwendung des doppelt geteilten Käfigs von 1 zeigt.

6 ist eine Ansicht, die einen Status zeigt, in welchem zwei doppelt geteilte Käfige in 5 in ihren Positionen verschoben sind.

7 ist eine Ansicht, die die Ausführungsform 2 des doppelt geteilten Käfigs der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei 7 mit 1 korrespondiert.

8 ist eine Ansicht, die den doppelt geteilten Käfig von 7 zeigt, wobei 8 mit 3 korrespondiert.

9 ist eine Ansicht, die den doppelt geteilten Käfig von 6 zeigt, wobei 9 mit 6 korrespondiert.

10 ist eine Ansicht, die den doppelt geteilten Käfig eines konventionellen Beispiels zeigt, wobei 10 mit 1 korrespondiert.

11 ist eine Ansicht, die den doppelt geteilten Käfig von 10 zeigt, wobei 11 mit 6 korrespondiert.

12 ist eine Ansicht, die den doppelt geteilten Käfig eines anderem konventionellen Beispiels zeigt, wobei 12 mit 7 korrespondiert.

13 ist eine Ansicht die den doppelt geteilten Käfig von 12 zeigt, wobei 13 mit 9 korrespondiert.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen Erste Ausführungsform

Die 1 bis 6 sind Ansichten einer ersten Ausführungsform entsprechend der vorliegenden Erfindung. Ein doppelt geteilter Käfig 1 ist mit Taschen 2 versehen zum Unterbringen einer einzelnen Reihe von Rollen an unterschiedlichen Positionen in der Umfangsrichtung in einem streifenförmigen metallischen Band, das in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt ist. Das halbe Welzlager ist so konstituiert, das die Rollen 3 in den Taschen 2 dieses doppelt geteilten Käfigs 1 untergebracht sind.

Der Querschnitt des obigen doppelt geteilten Käfigs 1 ist in eine substanzielle M-Gestalt gebracht. Der doppelt geteilte Käfig 1 umfasst: Bogenabschnitte 4A, 4B, die so angeordnet sind, dass sie in der axialenen Richtung voneinander separiert sind; und Querstrebenbereiche 5, die an mehreren Positionen in der Umfangsrichtung beider Bogenabschnitte 4A, 4B vorgesehen ist, um die Bogenabschnitte 4A, 4B zu verbinden. In dieser Verbindung sind Klauenförmige Stoppteile 6, 7 vorgesehen an der Außendurchmesserseite und der Innendurchmesserseite an voneinader abgewandten Seiten jedes Querstrebenbereiches 5 in der Umfangsrichtung, um zu verhindern, dass die Rollen aus den Taschen 2 herauskommen.

Von den Querstrebenbereichen 5 von voneinander abgewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung vorstehende Vorsprünge 8, 8a, 8b, 9, 9a, 9b, sind an voneinader abgewandten Endabschnitten in der Umfangsrichtung an beiden Bogenabschnitten 4A, 4B vorgesehen. Abgefasste Abschnitte 10 sind geformt in den Eckbereichen außenseitig in der axialen Richtung der Vorsprünge 8a, 8b, 9a, 9b.

Diesbezüglich ist die Länge L2 in der Umfangsrichtung des abgefasten Abschnitts 10 so eingestellt, dass sie länger ist als die vorstehende Länge L1 der Vorsprünge 8a, 8b, 9a, 9b. Der Neigungswinkel &THgr; des vorerwähnten abgefassten Abschnittes 10 kann eingestellt sein bei, beispielsweise, 30–60 Grad. Es ist bevorzugt, das der Neigungswinkel &THgr; des vorerwähnten abgefasten Abschnittes eingestellt ist bei 45–60 Grad. In dieser Ausführungsform misst der Neigungswinkel &THgr; des vorerwähnten abgefasten Abschnittes 10 eingestellt bei 45 Grad. Je kleiner diesbezüglich dieser Neigungswinkel &THgr; des vorerwähnten abgefasten Abschnittes 10 eingestellt ist, um so mehr wird die Weite der Flächen vergrößert, die in der Umfangsrichtung einander Entgegenstehen, wenn die zwei doppelt geteilten Käfige 1 miteinander kombiniert sind und an einer Stelle inkorporiert sind, der sie verwendet werden. Jedoch wird es schwierig, korrigierende Bewegungen auszuführen, wenn die zwei doppelt geteilten Käfige 1 während des Prozesses des Inkorporierens der zwei doppelt geteilten Käfige 1 in der axialen Richtung verschoben werden. Andererseits wird, um so größer dieser Neigungswinkel &THgr; des vorerwähnten abgefasten Abschnitts 10 eingestellt ist als 45 Grad, die Weite der in der Umfangsrichtung einander entgegenstehenden Flächen vermindert, obwohl die Korrigierbewegungen beim korrigieren der Positionsversetzung leicht wird. Unter Berücksichtigung dieses vorerwähnten Fakts ist der Neigungswinkel &THgr; wie oben beschrieben eingestellt.

Die Vorgangsweise bei der Herstellung des vorerwähnten doppelt geteilten Käfigs 1 wird nachstehend erklärt. Zunächst wird wie in 4a gezeigt, ein langes, streifenförmiges, metallisches Band 20 in eine Gestalt verformt, derart, das der Querschnitt eine M-Gestalt erhält. Dann werden die viereckigen Taschen 2 in der Längsrichtung dieses streifenförmigen metallischen Bandes 20 mit dem Stanzwerkzeug 25 geformt. Danach werden vorbestimmte Positionen der Querstrebenbereiche 5 durch stanzen plastisch verformt, so dass die klauenfgrmigen Stoppteile 6, 7 geformt werden. In 4 sind diese klauenförmigen Stoppteile 6, 7 weggelassen. Dann wird wie in 4 gezeigt, das streifenförmige metallische Band über eine vorbestimmte Länge in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt und abgeschnitten, wie in der Ansicht durch eine gestrichelte Kettenlinie G1 gezeigt. Diese Schnittposition ist so bestimmt, dass es eine Position in dem Mittelbereich in der Umfangsrichtung der Tasche 2 in den zwei Bogenabschnitte 4A, 4B und so nahe wie möglich an den Querstrebenbereich ist. Als Folge dieser vorerwähnten Vorgangsweise kann der doppelt geteilte, in 4C gezeigte Käfig 1 erhalten werden. Danach wird, wie in 4D gezeigt, das Abschnittsende 21, das an dem streifenförmigen metallischen Band 20 verblieben ist, erneut abgeschnitten, wie dies durch die gestrichelte Kettenlinie G2 in der Ansicht gezeigt ist. Sofern die in den 4B4D gezeigte Prozedur wiederholt wird, kann der doppelt geteilte Käfig 1 aufeinander folgend hergestellt werden.

Die beiden Schnittpositionen G1 und G2 sind so vorbestimmt, das die Positionen G1 und G2 in der Umfangsrichtung in die Weite der Tasche 2 fallen und so nahe wie möglich an dem Querstrebenbereich 5 angeordnet sind. Wenn die Schnitte ausgeführt werden an den zwei Positionen G1 und G2 dann kann die vorstehende Länge L1 der Vorsprünge 8a, 8b, 9a, 9b so klein wie möglich vermindert werden, was bevorzugt ist. Im übrigen können die Schnitte an den Positionen G1 und G2 alle zugleich durchgeführt werden. Alternativ können die Schnitte zum Separieren des doppelt geteilten Käfigs 1 von dem Streifenförmigen metallischen Band und der Bearbeitung zum Formen der abgefasten Abschnitte 10 auch separat durchgeführt werden.

Das halbe Wälzlager wird konstituiert durch unterbringen der Rollen 3 in den Taschen 2 des vorerwähnten doppelt geteilten Käfigs 1. Wenn zwei halbe Wälzlager miteinander kombiniert und zwischen dem Wellenkörper 30 und dem äußeren Zylinder 40 inkorporiert werden, kann das Wälzlager für den praktischen Gebrauch eingesetzt werden. Spezifisch wird dieser doppelt geteilte Käfig 1 verwendet, beispielsweise, an einem Stützabschnitt eines Geschwindigkeitsänderungszahnrades eines manuellen Getriebes. In diesem Fall korrespondiert das Geschwindigkeitsänderungszahnrad mit den vorerwähnten äußeren Zylinder 40.

Bei dem Prozess, bei welchem die zwei doppelt geteilten Käfige 1 miteinander kombiniert und an einer Stelle inkorporiert werden, an der sie gebraucht sind, und wenn die zwei doppelt geteilten Käfige 1,1 in der axialen Richtung, wie in 6 verschoben oder versetz werden, sind die Vorsprünge 8a, 8b, (9a, 9b) an einer Seite in der Umfangsrichtung des Käfigs überlappt und in der axialen Richtung aneinander verhakt. In diesem Fall ist es notwendig, die Versetzung zu korrigieren. Diese Korrektur kann einfach durchgeführt werden, was nachstehend erklärt wird.

Wenn die Positionsverschiebung vorhanden ist, wie oben beschrieben, dann kommen die abgefassten Abschnitte 10 der zwei Vorsprünge 8a, 9b, die an der inneren Seite der Vorsprünge 9a, 8b angeordnet sind, in Kontakt mit den Eckbereichen innenseitig in der axialen Richtung der zwei Vorsprünge 9a, 8b, die an der äußeren Seite der Vorsprünge 8a, 9b angeordnet sind. In diesem Fall, in 6 wenn der doppelt geteilte Käfig 1, der in der Zusammenbaurichtung an der Seite des Arbeiters angeordnet ist, zu der inneren Seite in der Zusammenbaurichtung (durch einen Pfeil X angedeutete Richtung gedrückt wird), dann wird der doppelt geteilte Käfig 1, der an der Seite des Arbeiters in der Zusammenbaurichtung angeordnet ist, in der Umfangsrichtung bewegt (Richtung die durch den Pfeil Y angedeutet ist), und zwar durch die abgefassten Abschnitte 10. Demzufolge kann die vorerwähnte Positionsversetzung korrigiert werden und werden beide doppelt geteilte Käfige 1, 1 in der Umfangsrichtung passend einander gegenüber gesetzt. Die Kraft zum Bewegen des doppelt geteilten Käfigs in der Umfangsrichtung ist eine Komponentenkraft der vorerwähnten Druckkraft.

Wie oben erklärt, kann im Fall des doppelt geteilten Käfigs 1 der ersten Ausführungsform, auch dann, wenn die zwei doppelt geteilten Käfige 1 gegeneinander versetz sind bei dem Prozess, bei welchem sie an einer Stelle inkorporiert werden, an der sie verwendet werden, die Position der zwei doppelt geteilten Käfige in einen ordnungsgemäßen Status korrigiert werden durch die einfache Operation, bei der der doppelgeteilte Käfig 1, der an der Seite des Arbeiters in der Zusammenbaurichtung angeordnet ist, nur einfach eingedrückt wird.

Zweite Ausführungsform

Die 79 sind Ansichten, die eine zweite Ausführungsform gem. der vorliegenden Erfindung zeigen. Der doppelt geteilte Käfig 1 der 2. Ausführungsform ist derartig konstituiert das die Taschen 2, 2 zum Unterbringen mehrerer Reihen von Rollen an mehreren Positionen in der Umfangsrichtung des streifenförmigen metallischen Bandes angeordnet sind, das in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt wurde. Das halbe Wälzlager ist konstituiert durch Unterbringen der Rollentaschen 2 dieses doppelt geteilten Käfigs 1.

In diesem doppelt geteilten Käfig 1 sind in der axialen Richtung drei Bogenabschnitte 4A, 4B, 4C separat angeordnet, und die Querstegbereiche 5 sind an mehreren Positionen in der Umfangsrichtung der Bogenabschnitte 4A, 4B, 4C vorgesehen.

In dem Falle der zweiten Ausführungsform sind an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung der Bogenabschnitte 4A, 4B an jeder Seite Vorsprünge 8a, 8b, 9a, 9b vorgesehen, die von den Querstrebenbereichen 5 vorstehen. Vertiefungsbereiche 11 sind vorgesehen an entgegengesetzten Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnittes 4C, die geformt sind durch vertiefen der Seite der Querstrebenbereiche 5 an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung. Die inneren Flächen an gegenüberliegenden Endbereichen der axialen Richtung dieses Vertiefungsbereiches 11 sind schräg geformt. Alternativ könnten die inneren Flächen an beiden Endbereichen in der axialen Richtung dieses Vertiefungsbereiches 11 nicht schräg geformt sein.

In den Eckbereichen außenseitig in der axialen Richtung der Vorsprünge 8a, 8b, 9a, 9b sind die abgefasten Abschnitte 10 in der selben Weise vorgesehen wie die der ersten Ausführungsform.

In der zweiten Ausführungsform, und zwar auf die gleiche Weise wie bei der ersten Ausführungsform, kann die Positionsversetzung einfach korrigiert werden, wenn beide doppelt geteilte Käfige 1, 1 wie in 9 gezeigt bei dem Prozess und ihrer Position verschoben werden, bei welchem die zwei doppelt geteilten Käfige 1, miteinander kombiniert und an einer Stelle korporiert werden, an der sie verwendet werden.

In Verbindung hiermit werden, in dem Fall des doppelt geteilten Käfigs 1 mit einer Vielzahl Reihen von Taschen 2 wie oben beschrieben, Vorsprünge an drei Positionen in der axialen Richtung wie in 12 des konventionellen Beispiels geformt, wenn der Mittelbereich in der Weitenrichtung der Tasche 84 beim Herstellungsprozess abgeschnitten wird. Jedoch sind in dieser Ausführungsform 2 an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnitts 4c keine Vorsprünge verblieben, und sind die vertieften Bereiche 11 vorgesehen. Der Grund hierfür wird unten erläutert.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung überlegten wie folgt. Sogar in dem Fall des doppelt geteilten Käfigs 1, der mehrere Reihen an Taschen 2, zum Beispiel aufweist, können die Vorsprünge an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnitts 4C belastet werden und können die Eckbereiche an gegenüberliegenden Seiten in der axialen Richtung abgefast sein. Wenn jedoch die Vorsprünge an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnitts 4C belassen sind, dann gelangen die Vorsprünge selbst in den Weg des inkorporierens der zwei doppelt geteilten Käfige 1, 1, was nicht wünschenswert ist. Um die vorerwähnten, nicht erwünschten Umstände zu vermeiden, können die Flächen von beiden Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnittes 4C so gemacht werden, dass sie gleich sind wie die Flächen der Querstrebenbereiche 5, 5 an gegenüberliegenden Seiten in der axialen Richtung. Wenn jedoch das Abschneiden ausgeführt wird auf die vorerwähnte Weise, bleiben in vielen Fällen tatsächlich kleine Vorsprünge übrig. Deshalb sind wie bei der Ausführungsform 2 gezeigt, die vertieften Bereiche 11 an gegenüberliegenden Endbereichen in der Umfangsrichtung des zentralen Bogenabschnitts 4C vorgesehen.

Diesbezüglich ist hervorzuheben, dass die vorliegende Erfindung nicht begrenzt sein soll auf das vorerwähnte spezifische Ausführungsbeispiel, und das Variationen und Anwendungen gemacht werden können, ohne den Sinngehalt und Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

(1) Betreffend die Schneidposition in dem Fall der Herstellung des doppelt geteilten Käfigs nach der ersten und der zweiten Ausführungsform, wie oben beschrieben, ist es möglich, die Schneidposition an jegliche Position zu setzen, so lange die Schneidposition in die Region innerhalb der Weite in der Umfangsrichtung der Tasche 2 in den zwei Bogenabschnitten 4A, 4B gesetzt ist. Beispielsweise wird in den zwei Bogenabschnitten 4A, 4B der Schnitt an einer Position im Zentrum in der Weite in der Umfangsrichtung der Tasche 2 ausgeführt, und können die abgefasten Bereiche 10 nach der Vervollständigung des Schnittes geformt sein.

(2) In den ersten und zweiten oben beschriebenen Ausführungsformen kann der abgefaste Bereich 10 nicht eine schräge Fläche sondern eine kreisförmige Fläche sein. Sogar in diesem Fall kann die Positionsversetzung einfach korrigiert werden, bei dem Prozess, bei welchem die zwei doppelt geteilten Käfige 1 miteinander kombiniert und an einer Stelle inkorporiert werden, an welcher sie verwendet werden, und wenn beide doppelt geteilten Käfige 1 in ihrer Position versetzt sind.

Bei dem doppelt geteilten Käfig der vorliegenden Erfindung können die zwei doppelt geteilten Käfige in einen ordnungsgemäßen Status korrigiert werden durch eine sehr einfache Korrekturarbeit, bei welcher der doppelt geteilte Käfig an der Seite des Arbeiters nur in der Zusammenbaurichtung gedrückt wird, sogar dann, falls eine Positionsversetzung in der axialen Richtung bei dem Prozess des inkorporierens zweier doppelt geteilter Käfige an einer Stelle vorliegen sollte, an welcher diese verwendet werden.


Anspruch[de]
  1. Ein doppelt geteilter Käfig, umfassend:

    ein streifenförmiges Band, das in eine halbzylindrische Gestalt gekrümmt ist und Taschen umfasst zum Unterbringen einer Reihe von Rollen, die in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, wobei das streifenförmige Band einschließt,

    zwei Bogenabschnitte, die in einer axialen Richtung separat angeordnet sind,

    in der Umfangsrichtung angeordnete Querstrebenbereiche zum Verbinden der Bogenabschnitte miteinander,

    in der Umfangsrichtung über eine erste Länge von den Querstrebenbereichen vorstehende Vorsprünge die an gegenüberliegenden distalen Enden in der Umfangsrichtung angeordnet sind, welche an gegenüberliegenden distalen Enden von Bogenabschnitten jeweils vorgesehen sind, und

    abgefaste Bereiche, die eine zweite Länge in der Umfangsrichtung haben und an Ecken außenseitig in der axialen Richtung der Vorsprünge jeweils geformt sind, wobei die zweite Länge der abgefasten Bereiche größer ist, als die erste Länge der Vorsprünge.
  2. Der doppelt geteilte Käfig gem. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge geformt sind durch Schneidpositionen der Bogenabschnitte korrespondierend mit einer der Taschen, derart, das die Vorsprünge die erste Länge haben.
  3. Der doppelt geteilte Käfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    das streifenförmige Band einen zwischen die Bogenabschnitte zwischengesetzten zentralen Bogenabschnitt umfasst, welcher die Taschen teilt, und

    das Verbindungsbereiche der Querstrebenbereiche, die an den gegenüberliegenden distalen Enden mit dem zentralen Bogenabschnitt angeordnet sind, in der Umfangsrichtung vertieft sind, um vertiefte Bereiche zu formen.
  4. Der doppelt geteilte Käfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel des abgefasten Bereiches in Bezug auf die Umfangsrichtung eingestellt ist auf 30–60 Grad.
  5. Der doppelt geteilte Käfig nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel auf 45–60 Grad eingestellt ist.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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